Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

7 Enthüllungen über die inszenierte Weltdiktatur – Tom-Oliver Regenauer im Exklusivinterview (Kurzversion)

Gibt es einen Plan zur Erlangung der Weltherrschaft? Diese gekürzte Version der Analyse von Tom-Oliver Regenauer zeigt eine facettenartig gestaltete Mehrfachkrise zur Umgestaltung der Menschheit. Zwar scheint es widerstreitende Machtstrukturen und Staaten zu geben, doch am Ende geht es überall Richtung Technokratie und Eugenik. In diesem Zusammenhang erläutert Regenauer auch Aspekte wie Plattformökonomie, Krieg und Finanzsystem als Mittel zur Durchsetzung dieser Agenda und meint: „Also aktiv werden, vom Sofa hochkommen und nicht die Krise konsumieren, als wäre es ein Spielfilm! Es ist unser aller Leben und das kann man gestalten, denn die Zukunft ist nicht determiniert, die kann man jetzt noch ändern.“
UK Met Office durch Daten widerlegt

UK Met Office durch Daten widerlegt

Cap Allon

Der Klimaanalytiker Paul Homewood hat das britische Wetteramt ins Visier genommen und ihm vorgeworfen, sich die Rosinen aus den Daten herausgepickt zu haben, um alarmistische Behauptungen zu untermauern – ein Vorwurf, der kürzlich auf GB News ausgestrahlt wurde und den die Behörde rundweg zurückweist.

UK Met Office durch Daten widerlegt

 

Das Met Office führt mehr heiße Tage an – sagt aber nichts über extreme Kälte. Bei den Niederschlägen stützen sich die Behauptungen über mehr Extreme auf die Jahre 1961-90, einen Zeitraum, der weithin als trockener als die vorangegangenen und nachfolgenden Jahrzehnte bekannt ist.

Das Met Office gibt keine Antwort darauf, warum es den gesamten Datensatz ignoriert. Aber es liegt auf der Hand: Die langfristigen Aufzeichnungen erzählen eine andere Geschichte.

Die Niederschlagsaufzeichnungen für England und Wales reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Bei vollständiger Betrachtung – wie in den rohen HadEWP-Monatsreihen (siehe unten) – gibt es keinen Trend bei den extremen Niederschlägen. Das nasseste Jahr war nicht in jüngster Zeit, sondern 1872. Kein moderner Anstieg der Extremwerte. Nur natürliche Variabilität, wie immer.

Homewoods Herausforderung ist einfach: Zeigen Sie den vollständigen Datensatz, nicht eine abgeschnittene Version, die eine politisch motivierte Panik unterstützt.

Das britische Met Office zeigt keine Anzeichen dafür, seine angstgetriebene Agenda zu drosseln. Diese Woche verbreitete es eine weitere entlarvte Panikmache, indem es behauptete, dass die Meere um UK schneller steigen als der globale Durchschnitt“ – eine Geschichte, die die Medien pflichtbewusst aufgriffen.

„Ich kann es kaum erwarten zu lachen, wenn das nicht passiert“, sagte der Meteorologe Chris Martz.

Offizielle Fälscher wie das Met Office sind gefährlich, weil ihre gefälschten Berichte die öffentliche Politik beeinflussen. Das ist der Grund, warum es solche Agenturen heutzutage gibt, warum sie finanziert werden: um Daten und Statistiken zu veröffentlichen, welche die Agenden der Regierung (der Globalisten) unterstützen.

So nutzte der britische Energieminister Ed Miliband diese Woche den jüngsten Niederschlagsbericht des Met Office, um eine bizarre Rede im Parlament zu halten, in der er Kritiker von Net Zero als „Anti-Wissenschaft“, „Anti-Arbeitsplätze“ und „Anti-Zukunftsgenerationen“ bezeichnete.

„Ich stelle fest, dass auf der Tribüne junge Leute sitzen“, bemerkte er emotional, „die an all den Regen denken, den sie ertragen müssen.“

Das war weniger ein politisches Statement als vielmehr eine Predigt. Und jeder, der die wirtschaftliche Selbstsabotage von Net Zero in Frage stellt, ist in Milibands Augen jetzt ein Ketzer.

Seine so genannte „State of the Climate“-Rede zeichnete das katastrophale Bild einer Nation, die ins Klimachaos stürzt. Heißer, feuchter, extremer, behauptete er – alles zu einem günstigen Zeitpunkt, um mehr Kontrollen, höhere Kosten und eine weitere Zentralisierung der Energieversorgung zu rechtfertigen.

Die britischen Emissionen gehören bereits zu den niedrigsten in der entwickelten Welt, und nichts, was man in UK tut, wird die globale CO₂-Nadel verschieben. Eds Antwort? Verdoppeln Sie trotzdem. Denn anscheinend ist „britische Führung wichtig“ – auch wenn niemand sonst folgt.

Milibands wirtschaftliche Fantasien – endlose Subventionen, unzuverlässige erneuerbare Energien, kostspielige Infrastrukturauflagen – basieren nicht auf nüchternen Analysen, sondern auf Angst. Und wenn er herausgefordert wird, debattiert er nicht – der Clown schmiert ab. Er kann nicht einmal die einfachsten Fragen beantworten. Nicht weil er die Fakten vergessen hat, sondern weil es sie nicht gibt. Es gibt keine Zahlen. Nur Slogans.

Link: https://electroverse.substack.com/p/qilian-mountains-china-sees-july?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung: Bei WUWT wird das ebenfalls in einem Kurzbeitrag thematisiert – ohne Zahlschranke.

 

Der Beitrag UK Met Office durch Daten widerlegt erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Ö. Regierung realisiert einen Tag vor Fristablauf, dass Parlament mit WHO-IGV zu befassen ist

Ö. Regierung realisiert einen Tag vor Fristablauf, dass Parlament mit WHO-IGV zu befassen ist

Ö. Regierung realisiert einen Tag vor Fristablauf, dass Parlament mit WHO-IGV zu befassen ist

Einen Tag vor Fristablauf kommt bei der österreichischen Bundesregierung an, was Kritiker des Vertragswerkes schon immer gesagt haben. Die Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) der WHO, welche große Teile der nationalen Souveränität an die WHO und deren nicht demokratisch gewählten Generaldirektor mit Terrorismus-Hintergrund übertragen, müssen vom Parlament behandelt und beschlossen werden. Nachdem die österreichische Einheitspartei aber ohnehin fremden Herren dient, ist das Durchwinken dennoch nur eine Formsache.

Um 14:56 veröffentlichte das österreichische Gesundheitsministerium eine Presseaussendung, die klar stellt, dass man “fristgerecht” und somit “rechtswahrend” Einspruch bei den Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften eingebracht habe.

Die am 1. Juni 2024 im Schnellverfahren durchgewunkenen Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stoßen auf scharfe Kritik, da sie nationale Souveränitätsrechte gefährden. Mitgliedsstaaten werden verpflichtet, nationale IGV-Behörden einzurichten, welche außerhalb demokratischer Prozesse den Weisungen der WHO unterliegen und deren Vorgaben umsetzen sollen.

Kritiker wie die FPÖ und MFG in Österreich sowie die AfD in Deutschland oder niederländische Senatoren sehen darin eine schleichende Unterordnung unter eine supranationale Organisation. Besonders die automatische Bindung der Änderungen ab September 2025, sofern kein Widerspruch bis Juli 2025 erfolgt, wird als undemokratisch kritisiert. Länder wie Israel lehnen die Änderungen ab, um ihre nationale Autonomie zu schützen.

Ein zentraler Punkt der neuen IGV ist die Einführung einer Warnstufe für „pandemische Notfälle“, die der WHO erweiterte Möglichkeiten gibt, Empfehlungen auszusprechen. Obwohl diese vordergründig rechtlich nicht bindend sind, befürchten Kritiker, dass Staaten durch indirekten Druck gezwungen werden könnten, Maßnahmen wie Impfungen oder Lockdowns umzusetzen. Der Druck wurde beispielsweise beim großen Corona-Zirkus auch über Welt- und Zentralbanken aufgebaut.

Zudem wird die WHO mit der Kontrolle von Informationsflüssen in Gesundheitskrisen betraut, was als Eingriff in die Meinungsfreiheit gewertet wird. De facto wird die WHO die oberste Zensurbehörde der Welt, die über richtig und falsch entscheidet – und dies mit hoher Sicherheit zugunsten ihrer privaten Geldgeber. Die Einrichtung eines Implementierungskomitees zur Überwachung der IGV-Einhaltung verstärkt den Eindruck, dass nationale Entscheidungsfreiheit eingeschränkt wird, während die WHO ihre Macht ausbaut.

Das deutsche Bundesgesundheitsministerium und Völkerrechtsexperten behaupten hingegen, dass die IGV keine direkte Gesetzgebungsbefugnis an die WHO übertragen und nationale Souveränität unangetastet bleibt. Entscheidungen über Maßnahmen wie Impfpflichten oder Lockdowns würden auch weiterhin bei den Mitgliedsstaaten liegen. Mit diesen Scheinargumenten versucht man trotz der bitteren Erfahrungen aus der Corona-Zeit die Bevölkerung zu beruhigen.

Kritische Denker und vor allem streng analytische Juristen äußern die gut begründete Vermutung, dass die verstärkte Koordinierungsrolle der WHO und die Verpflichtung zur Zusammenarbeit starken Druck auf nationale Regierungen ausüben wird. Zu den zentralen Forderungen zählen volle Transparenz und eine stärkere demokratische Kontrolle, um sicherzustellen, dass nationale Interessen nicht zugunsten globaler Vorgaben zurückgestellt werden.

Es ist allerdings nicht zu erwarten, dass die Österreichische Einheitspartei, bestehend aus ÖVP, SPÖ, NEOS und den Grünen, den Plänen der Globalisten entgegentreten wird. Der nun knapp vor Fristablauf eingereichte Einspruch wird die Zustimmung des Landes nur um einige Zeit verzögern. Die Spitzenpolitiker Österreichs dienen nicht dem Volk und richten ihre Arbeit auch nicht nach der Zustimmung in der Bevölkerung – sondern sind nur dann glücklich, wenn sie von globalistischen Organisationen wie WHO, Vereinte Nationen oder WEF Bestätigung und Lob erhalten. Dies sieht man auch bei der vollen Unterwerfung unter die Agenda 2030 der Vereinten Nationen, über welche die Bevölkerung weder informiert noch befragt wurde.

Besonders problematisch ist der Umstand, dass mit WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus ein nie demokratisch gewählter Afrikaner mit Terrorismus-Hintergrund quasi zum Welt-Gesundheitsdiktator gemacht wurde und mit den IGV weiter einzementiert wird.

Insbesondere wegen seiner mutmaßlichen Verbindungen zur Tigray People’s Liberation Front (TPLF) steht Corona-Scharfmacher Ghebreyesus im Zentrum der Kritik von jenen, die sich von schönen Versprechen nicht blenden lassen. Diese Organisation, der Tedros in den 1990er-Jahren beitrat und in deren Regierung er als Gesundheits- und Außenminister diente, wurde von den USA in den 90ern als terroristische Organisation eingestuft und ist weiterhin in der Global Terror Database gelistet.

Kritiker werfen Tedros vor, während seiner Amtszeit als Minister (2005–2016) Menschenrechtsverletzungen wie Folter, Vergewaltigung und Morde an Oppositionellen mitverantwortet zu haben, was von Amnesty International und Human Rights Watch dokumentiert wurde. Zudem soll er Cholera-Ausbrüche vertuscht haben, um politische Gegner zu schwächen. Tedros weist diese Vorwürfe zurück und betont, er stehe „auf der Seite des Friedens“. Konkrete Beweise für direkte Beteiligung an terroristischen Aktivitäten liegen nicht vor – seine Glaubwürdigkeit wäre aber von verantwortungsvollen Politikern dringend zu hinterfragen.

Bis zum letzten Tag kämpfte übrigens der bekannte FPÖ-EU-Parlamentarier Gerald Hauser gegen die IGV. Erst heute wies er in einer Presseaussendung darauf hin, dass mit dem Ablauf der Einspruchsfristen Österreichs Souveränität verspielt wurde – möglicherweise reagierte das Gesundheitsministerium dann notgedrungen darauf, um zumindest den Anschein eines parlamentarisch korrekten Ablaufs zu wahren. Beachtet man den Zeitpunkt, dann wird die wahre Intention der Handlungen von SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna Schumann klar.

Die Parteilinie der FPÖ gegenüber den IGV war stets geradlinig, auch FPÖ-Chef Kickl verwies noch am 9. Juli darauf, dass bei diesem Thema die FPÖ allein gegen alle stünde. Die FPÖ forderte die Regierung auf, den Änderungen der IGV zu widersprechen, damit die Souveränität Österreichs in Gesundheitsfragen gewahrt bleibt. Der freiheitliche Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak stellte klar: Die Kompetenzausweitung für die WHO und deren Generaldirektor ist für die Freiheitlichen inakzeptabel. Am Ende der Debatte am 9. Juli wurde der Antrag der FPÖ wie erwartet abgelehnt. Dass nun das Parlament doch damit befasst wird, ist leider nur als Formsache anzusehen – denn die Freiheitlichen haben alleine nicht genügend Stimmen, um die IGV abzuwenden.

Peter Thiel und die Transhumanismus-Agenda: Geschlechtswechsel reicht nicht

Peter Thiel und die Transhumanismus-Agenda: Geschlechtswechsel reicht nicht

Peter Thiel und die Transhumanismus-Agenda: Geschlechtswechsel reicht nicht

Transhumanismus – ein Schlagwort des Weltwirtschaftsforums (WEF), welches nicht zu Unrecht sehr polarisiert. Zu den Befürwortern dieser dystopischen Ideologie gehört auch der Milliardär Peter Thiel. Geht es nach ihm, soll es nicht nur bei Transgender-Operationen bleiben. Alles soll “veränderbar” werden.

In einem aufsehenerregenden Interview mit der “New York Times” enthüllte der milliardenschwere Silicon-Valley-Strippenzieher Peter Thiel, was globalistische Elitisten wie er wirklich unter dem Schlagwort “Fortschritt” verstehen. Die sogenannte “Transformation” des Menschen soll laut Thiel nicht bei hormonellen Eingriffen oder Geschlechtsoperationen enden – sie soll viel weiter gehen. Körper, Gehirn, Bewusstsein: Alles soll “veränderbar” werden. Eine radikale technokratische Vision, wie sie auch vom Weltwirtschaftsforum (WEF) bejubelt wird.

Der Mitbegründer von PayPal und Palantir machte im NYT-Podcast “Interesting Times” mit dem eigentlich als konservativ geltenden Kolumnisten Ross Douthat deutlich, wie menschenverachtend er eigentlich ist. Auf die Frage nach den Zielen des sogenannten Transhumanismus erklärte Thiel: “Ein Transsexueller verwandelt seinen Penis in eine Vagina. Aber wir wollen mehr Transformation als das.” Denn dies sei so “erbärmlich wenig”. Vielmehr würden die Transhumanisten wollen, “dass man sein Herz verändern kann, seinen Verstand verändern kann, seinen ganzen Körper verändern kann.”

Der chirurgische Geschlechtswechsel sei demnach nur ein erster, völlig unzureichender Schritt. Vielmehr sei das Ziel eine vollständige Umgestaltung des Menschen selbst – geistig, körperlich und vielleicht sogar seelisch. Der Mensch soll sich in eine formbare Biomasse (oder sollte man einfach “Menschenmaterial” sagen?) verwandeln – steuerbar und durch die Technologie auch “verbesserbar”. Dass dieser einflussreiche Mann die Menschheit offenbar für ein unfertiges Produkt hält, das durch Biotechnologie, Gehirnschnittstellen und digitale Steuerung “aufgewertet” werden müsse, ist nicht nur gefährlich – es ist zutiefst menschenverachtend. Kein Wunder, dass er erst nach einem langen Zögern auf die Frage Douthats, ob die Menschheit überhaupt überleben solle, mit einem “Ja, aber…” antwortete.

Transhumanismus: Das WEF und die globalistischen Eliten träumen vom “neuen Menschen”

Peter Thiels Aussagen fügen sich nahtlos ein in eine Agenda, die vom WEF längst vorbereitet wird. Ob Yuval Noah Harari, der von “hackbaren Menschen” schwärmt, oder der Ruf nach genetisch modifizierten “Eliteklassen”: Die technokratisch-globalistische Elite plant eine Welt, in der natürliche Unterschiede, biologische Identität und individuelle Freiheit keinen Platz mehr haben. Menschen sollen zu formbaren Objekten werden – programmierbar, überwachbar, austauschbar.

Was Thiel sagt, zeigt deutlich: Der Transhumanismus ist keine harmlose Spinnerei einiger Tech-Nerds. Diese dystopische Idee ist die ideologische Grundlage eines neuen Totalitarismus. Die geplante Verschmelzung von Mensch und Maschine, die Infragestellung der biologischen Realität und das gezielte Herabwürdigen natürlicher Geschlechtergrenzen – all das ist Teil einer satanistischen Agenda, die den Menschen, wie wir ihn kennen, abschaffen will.

Ist es wirklich der Klimawandel? Weitere Kirche in Kanada durch Feuer zerstört

Ist es wirklich der Klimawandel? Weitere Kirche in Kanada durch Feuer zerstört

Ist es wirklich der Klimawandel? Weitere Kirche in Kanada durch Feuer zerstört

Die historische Kirche von Saint-Ours, etwa 75 Kilometer von Montreal entfernt, wurde am Donnerstag ein Raub der Flammen. Climate Change Canada warnte vor „gefährlichen Gewittern, die starke Böen, großen Hagel und starken Regen verursachen können“. In den letzten Jahren brannten in Kanada hunderte christliche Kirchen ab. In vielen Fällen wird Brandstiftung vermutet – mit ganz unterschiedlicher Motivlage dahinter.

Ein spektakulärer Großbrand verwüstete am frühen Donnerstagabend eine denkmalgeschützte Kirche in Saint-Ours, etwa 75 Kilometer östlich von Montreal. Videos davon kursieren auf X. Report24 berichtete im Oktober 2024 vom 112. Kirchenbrand in Kanada seit 2021. Es ist zu befürchten, dass die tatsächlichen Zahlen noch höher ausfallen.

Die Flammen sollen in Folge eines schweren Unwetters ausgelöst worden sein. Sie fraßen sich durch das Holz des 143 Jahre alten Gotteshauses, das als kulturelles und historisches Wahrzeichen der Region gilt. Trotz des Einsatzes von Feuerwehren aus mehreren umliegenden Gemeinden, darunter Sorel-Tracy und Saint-Denis-sur-Richelieu, konnte die Kirche nicht gerettet werden. Bürgermeister Sylvain Dupuis sprach von einem „äußerst schmerzhaften Moment“ für die Gemeinde, da die Kirche ein zentraler Bestandteil der kollektiven Identität von Saint-Ours sei.

Die Église de l’Immaculée-Conception, erbaut zwischen 1880 und 1882, ist im Quebecer Kulturerbe-Verzeichnis eingetragen und war ein Symbol für die tief verwurzelte katholische Tradition der Region. Die Behörden betonen, dass die Ursache des Feuers weiter untersucht wird.

Manche politische Kreise und die eng mit ihnen verbundenen Medienhäuser verorten eine Verbindung zwischen den Brandstiftungen an christlichen Kirchen und den angeblichen Funden von Kindergräbern bei religiös geführten “Residential Schools”, also eine Art “verständlichen Racheakt”.

Dazu ist es wichtig zu wissen, dass es sich bei den Behauptungen hinsichtlich der Kindergräber um eine linke politische Kampagne handelte. Die Kindergräber wurden nicht direkt gefunden, sondern via Bodenradar behauptet – man kann sagen, es handelt sich um eine Modellierung oder statistische Hochrechnung, wie wir sie von der Corona-Inszenierung kennen. Diese führte zu einer Schätzung von mindestens 4.100 Todesfällen, möglicherweise bis zu 10.000 oder mehr, durch Krankheiten, Vernachlässigung, Missbrauch oder Fluchtversuche.

Als bei einigen Stellen manuell nachgegraben wurde, fanden sich keine menschlichen Knochen, sondern nur Steine. An einem Grabungsort (Kamloops) wurde behauptet, dass man auf einen menschlichen Zahn gestoßen wäre, der sich letztendlich als Tierknochen herausstellten. Der damalige kanadische Premierminister Trudeau (WEF) hat die Behauptungen damals als Teil eines “kulturellen Völkermords” anerkannt, und Millionen Dollar wurden für weitere Untersuchungen bereitgestellt. Man kann davon ausgehen, dass die globalistischen Umtriebe um diese “urbane Legende” Teil der Agenda sind, Weiße zu diskreditieren und das Andenken an ihre vielfältige Geschichte zu beschmutzen.

In einem Akt „brutalen Sadismus“ verbietet Israel den Bewohnern Gazas unter Androhung der Todesstrafe den Zugang zum Meer

„Hier geht es nicht um Sicherheit“, sagte der Vorsitzende der Fischergewerkschaft von Gaza. „Es ist ein wirtschaftlicher, sozialer und psychologischer Krieg, eine Waffe der langsamen gezielten Erstickung.“

Brett Wilkins

Israel hat die Bewohner Gazas gewarnt, sich vom Mittelmeer fernzuhalten, da sie sonst unter Kriegsbeschränkungen getötet werden könnten. Kritiker sagen, dass diese Beschränkungen keinen Sicherheitszweck erfüllen und dazu dienen, den Palästinensern eine wichtige Lebensgrundlage zu entziehen – und ihnen eine Atempause von den schrecklichen Realitäten von 21 Monaten ständigen Todes und Zerstörung zu nehmen.

„In dem an Gaza angrenzenden Seegebiet wurden strenge Sicherheitsbeschränkungen verhängt – der Zugang zum Meer ist verboten“, schrieb der arabischsprachige Sprecher der israelischen Streitkräfte (IDF), Avichay Adraee, am Samstag auf der Social-Media-Seite X. „Dies ist ein Aufruf an Fischer, Schwimmer und Taucher – halten Sie sich vom Meer fern. Der Zugang zum Strand und zu den Gewässern entlang des gesamten Gazastreifens gefährdet Ihr Leben.“

Während Israel seit 2007 nach dem Sieg der Hamas bei den Parlamentswahlen und der anschließenden Übernahme der Küstenenklave eine Seeblockade über Gaza verhängt hat, wurden die Beschränkungen nach dem Angriff vom 7. Oktober 2023 im Rahmen der „vollständigen Belagerung“ verschärft, die zu tödlicher Unterernährung im gesamten Gazastreifen geführt hat, wo laut Angaben des Gesundheitsministeriums von Gaza durch den 646 Tage andauernden, von den USA unterstützten Angriff Israels mehr als 211.000 Palästinenser getötet, verstümmelt oder vermisst wurden.

Die IDF scheint jedoch das nach dem 7. Oktober verhängte Verbot, sich im Meer aufzuhalten, nicht gegen Schwimmer und Badegäste durchgesetzt zu haben. Nur palästinensische Fischer wurden ins Visier genommen, von denen laut Daten der Vereinten Nationen seit Oktober 2023 mehr als 210 getötet wurden.

„Wir leben vom Meer. Wenn wir nicht fischen können, haben wir nichts zu essen“, sagte Munthir Ayash, ein 52-jähriger Fischer aus Gaza-Stadt, am Montag gegenüber der emiratischen Zeitung The National. „Ich, meine fünf Söhne und ihre Familien – insgesamt 45 Menschen – sind vollständig vom Meer abhängig. Wenn es gesperrt ist, droht uns der Hungertod.“

Es ist unklar, warum die IDF am Samstag diese Warnung herausgab, die inmitten von Hitzewarnungen kam, als die Temperaturen auf über 30 °C (86 °F) stiegen. Da die Infrastruktur Gazas durch 21 Monate israelischer Angriffe zerstört wurde und es einen gravierenden Mangel an sauberem Trinkwasser gibt, bot das Mittelmeer einen Ort, um sich abzukühlen und zu reinigen.

„Ich bin jeden Tag hingegangen. Das Meer war der Ort, an dem ich gebadet habe, mich entspannt habe, vor den Schrecken des Krieges geflohen bin“, sagte Ibrahim Dawla, ein 26-jähriger Palästinenser, der aus Zaytun in Gaza-Stadt vertrieben wurde, gegenüber The National. „Jetzt ist sogar das weg.“

Rajaa Qudeih, eine 31-jährige Mutter von zwei Kindern aus Deir al-Balah, sagte am Sonntag gegenüber der israelischen Zeitung Haaretz: „Mir ist buchstäblich schwindelig vor Hunger, Durst und Hitze. Gaza erlebt die schlimmste Hungersnot, wir haben nichts zu essen und finden nicht einmal ein Stück Brot.“

„Das Meer war der einzige Ausweg, der uns noch blieb. Wenn sie uns töten, weil wir dorthin gehen, wäre das vielleicht einfacher als dieser langsame Tod“, fuhr sie fort. „Trotzdem habe ich Angst um meine Kinder. Mein Ältester ist 9 Jahre alt. Wie kann ich ihm erklären, dass er beim Schwimmen im Meer getötet werden könnte?“

„Wir campen am Meer“, fügte Qudeih hinzu. „Wohin sollen wir sonst gehen? Werden sie uns als Nächstes die Luft verbieten?“

Die IDF behauptet, die Seeblockade sei eine Sicherheitsmaßnahme, um zu verhindern, dass Waffen nach Gaza geschmuggelt werden.

Zakaria Bakr, Vorsitzender der palästinensischen Fischergewerkschaft in Gaza, und viele andere Bewohner des umkämpften Gebiets glauben jedoch, dass es einen anderen Grund gibt, warum Israel ihnen den Zugang zum Meer verbietet.

„Hier geht es nicht um Sicherheit. Es ist ein wirtschaftlicher, sozialer und psychologischer Krieg, eine Waffe der langsamen, gezielten Erstickung“, sagte er gegenüber The National.

Dawla sagte: „Die Menschen hier sterben jede Stunde millionenfach; wir brauchten das Meer, um uns wieder wie Menschen zu fühlen, wenn auch nur für ein paar Minuten. Und das wussten sie. Deshalb haben sie es geschlossen.“

„Wir nannten es unseren letzten Freiraum. Wir wussten, dass es gefährlich war, aber es war der einzige Ort, der uns noch blieb“, fügte er hinzu. Jetzt „bin ich seit zwei Tagen nicht mehr dort gewesen. Keiner meiner Freunde auch. Wir haben alle Angst, dass wir erschossen werden, nur weil wir dort stehen.“

Ayash sagte über Israel: „Sie wollen uns alles nehmen. Sie wollen uns auslöschen.“

„Aber das Meer gehört uns“, fügte er hinzu. „Das Land gehört uns. Egal, wie sehr sie sich auch bemühen, es wird weiterhin uns gehören.“

Auch palästinensische Verteidiger auf der ganzen Welt verurteilten die Politik der IDF.

„Es gibt keinen militärischen oder sicherheitspolitischen Grund, den Menschen in Gaza den Zugang zum Meer zu verbieten – außer um den brutalen Sadismus der IDF zu befriedigen“, argumentierte der australische Journalist und Kommentator Mike Carlton.

In einem Akt „brutalen Sadismus“ verbietet Israel den Bewohnern Gazas unter Androhung der Todesstrafe den Zugang zum Meer

„Hier geht es nicht um Sicherheit“, sagte der Vorsitzende der Fischergewerkschaft von Gaza. „Es ist ein wirtschaftlicher, sozialer und psychologischer Krieg, eine Waffe der langsamen gezielten Erstickung.“

Brett Wilkins

Israel hat die Bewohner Gazas gewarnt, sich vom Mittelmeer fernzuhalten, da sie sonst unter Kriegsbeschränkungen getötet werden könnten. Kritiker sagen, dass diese Beschränkungen keinen Sicherheitszweck erfüllen und dazu dienen, den Palästinensern eine wichtige Lebensgrundlage zu entziehen – und ihnen eine Atempause von den schrecklichen Realitäten von 21 Monaten ständigen Todes und Zerstörung zu nehmen.

„In dem an Gaza angrenzenden Seegebiet wurden strenge Sicherheitsbeschränkungen verhängt – der Zugang zum Meer ist verboten“, schrieb der arabischsprachige Sprecher der israelischen Streitkräfte (IDF), Avichay Adraee, am Samstag auf der Social-Media-Seite X. „Dies ist ein Aufruf an Fischer, Schwimmer und Taucher – halten Sie sich vom Meer fern. Der Zugang zum Strand und zu den Gewässern entlang des gesamten Gazastreifens gefährdet Ihr Leben.“

Während Israel seit 2007 nach dem Sieg der Hamas bei den Parlamentswahlen und der anschließenden Übernahme der Küstenenklave eine Seeblockade über Gaza verhängt hat, wurden die Beschränkungen nach dem Angriff vom 7. Oktober 2023 im Rahmen der „vollständigen Belagerung“ verschärft, die zu tödlicher Unterernährung im gesamten Gazastreifen geführt hat, wo laut Angaben des Gesundheitsministeriums von Gaza durch den 646 Tage andauernden, von den USA unterstützten Angriff Israels mehr als 211.000 Palästinenser getötet, verstümmelt oder vermisst wurden.

Die IDF scheint jedoch das nach dem 7. Oktober verhängte Verbot, sich im Meer aufzuhalten, nicht gegen Schwimmer und Badegäste durchgesetzt zu haben. Nur palästinensische Fischer wurden ins Visier genommen, von denen laut Daten der Vereinten Nationen seit Oktober 2023 mehr als 210 getötet wurden.

„Wir leben vom Meer. Wenn wir nicht fischen können, haben wir nichts zu essen“, sagte Munthir Ayash, ein 52-jähriger Fischer aus Gaza-Stadt, am Montag gegenüber der emiratischen Zeitung The National. „Ich, meine fünf Söhne und ihre Familien – insgesamt 45 Menschen – sind vollständig vom Meer abhängig. Wenn es gesperrt ist, droht uns der Hungertod.“

Es ist unklar, warum die IDF am Samstag diese Warnung herausgab, die inmitten von Hitzewarnungen kam, als die Temperaturen auf über 30 °C (86 °F) stiegen. Da die Infrastruktur Gazas durch 21 Monate israelischer Angriffe zerstört wurde und es einen gravierenden Mangel an sauberem Trinkwasser gibt, bot das Mittelmeer einen Ort, um sich abzukühlen und zu reinigen.

„Ich bin jeden Tag hingegangen. Das Meer war der Ort, an dem ich gebadet habe, mich entspannt habe, vor den Schrecken des Krieges geflohen bin“, sagte Ibrahim Dawla, ein 26-jähriger Palästinenser, der aus Zaytun in Gaza-Stadt vertrieben wurde, gegenüber The National. „Jetzt ist sogar das weg.“

Rajaa Qudeih, eine 31-jährige Mutter von zwei Kindern aus Deir al-Balah, sagte am Sonntag gegenüber der israelischen Zeitung Haaretz: „Mir ist buchstäblich schwindelig vor Hunger, Durst und Hitze. Gaza erlebt die schlimmste Hungersnot, wir haben nichts zu essen und finden nicht einmal ein Stück Brot.“

„Das Meer war der einzige Ausweg, der uns noch blieb. Wenn sie uns töten, weil wir dorthin gehen, wäre das vielleicht einfacher als dieser langsame Tod“, fuhr sie fort. „Trotzdem habe ich Angst um meine Kinder. Mein Ältester ist 9 Jahre alt. Wie kann ich ihm erklären, dass er beim Schwimmen im Meer getötet werden könnte?“

„Wir campen am Meer“, fügte Qudeih hinzu. „Wohin sollen wir sonst gehen? Werden sie uns als Nächstes die Luft verbieten?“

Die IDF behauptet, die Seeblockade sei eine Sicherheitsmaßnahme, um zu verhindern, dass Waffen nach Gaza geschmuggelt werden.

Zakaria Bakr, Vorsitzender der palästinensischen Fischergewerkschaft in Gaza, und viele andere Bewohner des umkämpften Gebiets glauben jedoch, dass es einen anderen Grund gibt, warum Israel ihnen den Zugang zum Meer verbietet.

„Hier geht es nicht um Sicherheit. Es ist ein wirtschaftlicher, sozialer und psychologischer Krieg, eine Waffe der langsamen, gezielten Erstickung“, sagte er gegenüber The National.

Dawla sagte: „Die Menschen hier sterben jede Stunde millionenfach; wir brauchten das Meer, um uns wieder wie Menschen zu fühlen, wenn auch nur für ein paar Minuten. Und das wussten sie. Deshalb haben sie es geschlossen.“

„Wir nannten es unseren letzten Freiraum. Wir wussten, dass es gefährlich war, aber es war der einzige Ort, der uns noch blieb“, fügte er hinzu. Jetzt „bin ich seit zwei Tagen nicht mehr dort gewesen. Keiner meiner Freunde auch. Wir haben alle Angst, dass wir erschossen werden, nur weil wir dort stehen.“

Ayash sagte über Israel: „Sie wollen uns alles nehmen. Sie wollen uns auslöschen.“

„Aber das Meer gehört uns“, fügte er hinzu. „Das Land gehört uns. Egal, wie sehr sie sich auch bemühen, es wird weiterhin uns gehören.“

Auch palästinensische Verteidiger auf der ganzen Welt verurteilten die Politik der IDF.

„Es gibt keinen militärischen oder sicherheitspolitischen Grund, den Menschen in Gaza den Zugang zum Meer zu verbieten – außer um den brutalen Sadismus der IDF zu befriedigen“, argumentierte der australische Journalist und Kommentator Mike Carlton.

Doug Casey über Angst, Korruption und den bevorstehenden Zusammenbruch des amerikanischen Systems

von Doug Casey‘

Matt Smith: Alles klar. Guten Morgen, Doug. In diesen Tagen passiert eine Menge. Ich würde gerne Ihre Meinung dazu hören – ich denke, Sie beginnen mit dem Fall Epstein. Der Fall ist anscheinend abgeschlossen. Und was meinen Sie? Was ist hier los?

Doug Casey: Tja, wo soll man bei dieser Sache anfangen? Es ist so extrem enttäuschend, so peinlich und so ernst, dass man kaum weiß, wo man anfangen soll. Aber wenn ich mir diese Dinge ansehe, ist mir klar, dass dies nur sehr, sehr schlecht enden kann. Und es ist beschämend, wie Bongino und Patel – die betont haben, wie ehrlich sie sind und wie sie die Dinge reformieren wollen – einfach einen Rückzieher gemacht und gesagt haben, dass es da nichts gibt. Und dann diese Frau – Bondi. Das war ebenso unerklärlich. Sie sagt, sie habe all diese Dinge auf ihrem Schreibtisch, bereit zum Mitnehmen, und es stellt sich heraus, dass sie sie gar nicht hat. Hier gibt es eindeutig Korruption. Das ist sehr schlimm.

Dabei kam mir der Gedanke, dass dies dem berühmten Dreyfus-Fall in Frankreich um die Jahrhundertwende ähneln könnte. Ich wurde, um einen französischen Ausdruck zu verwenden, ein Cause célèbre und stürzte die Regierung. Dies hat das Potenzial, das Gleiche zu tun.

Matt Smith: Eines der Dinge, über die ich bei der ganzen Sache nachgedacht habe, ist: Was muss geschehen, damit diese Leute, die sich vor kurzem selbst öffentlich angeklagt haben, indem sie Behauptungen über existierende Beweise aufstellten – und die sich so lange für diese Sache, für Transparenz in dieser Sache eingesetzt haben – aber noch einmal, einige dieser Leute haben sich jetzt öffentlich selbst angeklagt, wie Pam Bondi und andere, um diese Art von Kehrtwende zu machen?

Das ist eine so drastische Kehrtwende, dass sie mir wirklich Angst macht. Denn ich glaube nicht, dass Sie das aus Eigennutz tun. Ich glaube nicht, dass man bestochen werden kann, um sich auf diese Weise zu zerstören. Ich denke, Angst ist das Einzige, was jemanden zu so etwas motivieren könnte.

Es gibt also etwas, dem sie ausgesetzt sind, das ihnen so viel Angst macht, dass sie bereit sind, ihr gesamtes Identitätsgefühl – ihren Ruf – dafür zu zerstören. Angst ist das Einzige, was ich mir vorstellen kann, das dazu führen könnte. Und es muss eine Angst sein, die wahrscheinlich die meisten von uns noch nie erlebt haben.

Ich versuche, mich in diese Rolle hineinzuversetzen, und ich denke, dass mich vielleicht die Angst davor, zuzusehen, wie meine Kinder vor meinen Augen verroht werden, dazu bringen könnte, dies zu tun. Aber abgesehen davon kann ich es mir einfach nicht vorstellen. Ich kann es mir wirklich nicht vorstellen. Ich denke, die Auswirkungen sind ziemlich beängstigend.

Doug Casey: Ja. Ich weiß nicht, wie vor allem Bongino mit sich selbst leben kann. Das ist so, als ob er seine ganze Persönlichkeit auf den Kopf stellen würde. Jeder weiß, dass diese Leute lügen. Die Frage ist: Warum lügen sie?

Aus Angst natürlich – da haben Sie recht. Denn kein Geld der Welt würde es schaffen. Diese Leute haben eine Menge Geld. Bongino und Patel können das nicht tun, um ihre beschissenen Regierungsjobs zu behalten. Das brauchen sie nicht. Sie brauchen kein Geld.

Indem sie dies tun und sich selbst diskreditieren, werden Patel und Bongino für den Rest ihres Lebens gezeichnete Männer sein. Öffentliche Betrüger.

Was ist hier los? Was sind die Geheimnisse, die jemand zu verbergen versucht? Könnte es sein, dass Trump selbst in das verwickelt ist, was Epstein getan hat? Oder gibt es so viele hohe Regierungsbeamte und Milliardäre, die so stark in wirklich abscheuliche Dinge verwickelt sind, dass es die gesamte Glaubwürdigkeit der US-Regierung und des US-Machtgefüges aushebeln würde?

Das ist eine große Sache.

Matt Smith: Ja, ich denke, das ist eine wirklich große Sache. Und ich denke, es zeigt, womit wir es hier wirklich zu tun haben. Denn ich weiß nicht, was genau durch die Enthüllung des Epstein-Zeugs aufgedeckt werden würde, aber die Motivation der Leute, die bereit sind, sich selbst zu zerstören, um es zu vertuschen, deutet auf etwas Heimtückisches, etwas Gefährliches, etwas Beängstigendes hin – wahrscheinlich etwas, das wir nicht begreifen können.

Doug Casey: Das muss es sein. Und haben diese Leute nicht ein wenig darüber nachgedacht? Es ist wirklich einfach. Patel und Bongino – ich weiß nichts über Bondi – aber wenn man so einen Rückzieher macht, ist es offensichtlich, dass man eingeschüchtert ist oder lügt. Was haben sie geglaubt, was passieren würde?

Es muss also sein, dass sie wirklich ernsthaft bedroht werden. Das ist das Einzige, was ich mir vorstellen kann.

Matt Smith: Das ist auch das Einzige, was ich mir vorstellen kann.

Also, die andere Sache – ich habe im Grunde eine ganze Liste von zufälligen Nachrichten. Vielleicht hängen sie zusammen, vielleicht auch nicht, aber ich denke, sie sind interessant. Ich möchte, dass Sie sie kommentieren.

Der zweite Punkt ist, dass das US Army Corps of Engineers heute aktiv am Wiederaufbau einer ganzen Reihe von israelischen Verteidigungsanlagen beteiligt ist.

Wissen Sie, es geht nicht nur darum, dass wir Waffen schicken. Es geht darum, dass wir aktiv beteiligt sind. Das US Army Corps of Engineers baut derzeit die Infrastruktur für die neuen Tankflugzeuge und Hubschrauber der israelischen Luftwaffe um und errichtet ein neues Hauptquartier für die 13th Naval Commando Unit sowie zahlreiche andere Projekte. Die Kosten hierfür belaufen sich auf mehrere Milliarden Schekel, wie aus offiziellen, online veröffentlichten Dokumenten des US Army Corps of Engineers hervorgeht.

Doug Casey: Nun, vielleicht hängt das in irgendeiner Weise mit dem Epstein-Skandal zusammen. Warum wird Israel faktisch zum 51. Staat gemacht – und sogar besser behandelt als ein Staat? Das Geld, das dorthin fließt – könnte das Army Corps of Engineers nicht stattdessen den Carolinas oder Texas helfen?

Israel wird viel mehr Aufmerksamkeit zuteil als den tatsächlichen Staaten in den USA. Das ist offen gesagt kriminell. Sehen Sie, ich war nie gegen Israel an sich. Es ist nur ein weiterer Nationalstaat. Ich verstehe, warum die Juden ihn gegründet haben und all das. Ich verstehe es, und ich habe immer Verständnis dafür gehabt, zumal ich kein Verständnis für die muslimische Welt habe. Aber das? Was ist mit Trump los? Er sieht aus, als stünde er unter der Fuchtel von Netanjahu.

Vielleicht hängt es mit der ganzen Epstein-Sache zusammen. Denn die Apologeten Israels – wie Mark Levin und Ben Shapiro – sind tollwütig. Sie schäumen und sabbern, wenn irgendetwas gesagt wird, das den Interessen Israels zuwiderlaufen könnte. Moment mal – für wen arbeiten sie? Was ist hier eigentlich los?

Matt Smith: Und dazu kommt noch die Ankündigung von Trump, dass wir mehr Waffen in die Ukraine schicken werden.

Doug Casey: Ja. Wir müssen den Krieg fortsetzen. Ein sinnloser Krieg. Es sollte für jeden völlig klar sein, dass Russland gewinnen wird.

Anstatt den Krieg zu beenden, macht Trump ihn noch viel schlimmer. Alle haben vergessen, dass der Grund für die Invasion darin bestand, dass sie provoziert wurden.

Trump setzt den Krieg mit großem Aufwand fort. Junge Männer werden sinnlos getötet und verstümmelt. Das ist Wahnsinn. Man kann es nicht rechtfertigen. Sie können es nicht rationalisieren. Genauso wenig wie man einen Angriff auf den Iran – ein Land am anderen Ende der Welt, das den USA noch nie etwas getan hat – rational begründen kann, nur weil es den Israelis hilft. Das ist nicht unser Problem, aber wir haben es zu einem viel größeren gemacht, indem wir uns eingemischt haben.

Es gibt viele andere Probleme in der Trump-Welt. Zum Beispiel die Tatsache, dass noch keine Anklage erhoben wurde, obwohl dies längst hätte geschehen müssen. Es gab offenbar keine Ermittlungen zu irgendetwas, obwohl ich gehört habe, dass sie etwas gegen Comey in die Wege leiten sollen.

Es sieht so aus, als ob die DOGE tot ist oder stirbt. Musk hat entnervt gekündigt. Das sollte das Herzstück des Trump-Regimes sein.

Matt Smith: Ich habe einen Clip gesehen, in dem Trump bei einer Veranstaltung auftritt, in der Hoffnung auf Beifall, aber als er sagt: „Wir werden der Ukraine helfen“, war da ein leises, unentschlossenes Klatschen – eigentlich fast Stille. Und ich denke, dass das die Stimmung in der Bevölkerung gut widerspiegelt. Niemand will das. Niemand in seiner Wählerschaft will das.

Doug Casey: Nein. Keiner. Nur diese Neokonservativen. Und die Neokonservativen sind nicht mal echte Konservative. Es sind Typen wie Bill Kristol und seine Freunde, die wirklich linksgerichtet sind, die nie etwas mit Konservatismus zu tun hatten. Aber sie haben das Label gestohlen.

Der Konservatismus ist, wie ich oft gesagt habe, tot – schon seit langem. Er wurde von Neokonservativen übernommen. Und der klassische Liberalismus? Den gibt es schon seit 100 Jahren nicht mehr. Er wurde vom modernen Sozialismus ersetzt.

Matt Smith: Ja. Absolut.

Der nächste Punkt betrifft etwas, das gestern geschehen ist. Ich habe die Schlagzeile und einen kurzen Clip gesehen, den Sie wahrscheinlich auch gesehen haben. Trump wurde gefragt, warum er Gavin Newsom nicht verfolgt. Warum wird dieser Typ nicht für das, was er getan hat, zur Rechenschaft gezogen? Und seine Antwort war, dass er Newsom mag. „Er war nett zu mir.“

Doug Casey: Ja, genau. Und was ist mit diesem anderen Kerl – dem Typ aus Florida?

Matt Smith: Oh, Sie meinen DeSantis?

Doug Casey: Ja. Der hat im Grunde auch nichts getan, als er Gouverneur war. Nichts. Also, ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Das Problem mit Trump ist: Er hat keine Prinzipien. Er denkt einfach nur pragmatisch, was kurzfristig funktioniert. Deshalb ist er unberechenbar. Deshalb ist er manchmal sogar gefährlich.

Die Leute sagen immer, er sei ein Schachspieler auf mehreren Ebenen. Ich halte das für völligen Unsinn. Er denkt nicht strategisch. Er denkt an das nächste Interview, an den nächsten Beifall, an die nächste Wahl. Er handelt wie ein typischer Politiker – nur mit mehr Charisma und ohne jede Konsistenz.

Matt Smith: Und das erklärt auch, warum er Leute wie Newsom oder Fauci nicht zur Rechenschaft zieht. Weil er sich daran erinnert, dass sie einmal nett zu ihm waren – und das ist alles, was zählt.

Doug Casey: Ganz genau. Es ist unglaublich naiv und gefährlich. Und es zeigt, dass er kein Verständnis für Gerechtigkeit oder Moral hat. Es geht nur um persönliche Loyalität. Wenn jemand ihm gegenüber loyal war, ist er ihm ewig dankbar – selbst wenn dieser Mensch das Land ruiniert hat.

Matt Smith: Ja. Und das ist vielleicht verständlich bei einem Geschäftsfreund oder einer Person des öffentlichen Lebens. Aber wenn man Präsident der Vereinigten Staaten ist, kann man sich nicht von persönlichen Loyalitäten leiten lassen. Man muss sich von Prinzipien leiten lassen – oder man wird zur Gefahr für die Republik.

Doug Casey: Genau. Und deshalb bin ich auch so enttäuscht von Trump. Ich hatte gehofft, dass er zumindest ein bisschen anders wäre. Aber es zeigt sich immer mehr, dass er nur ein Symptom ist – nicht die Lösung.

Er ist ein Entertainer, kein Staatsmann. Er versteht Macht, aber nicht, wie man sie sinnvoll einsetzt. Er will gemocht werden. Das ist keine gute Eigenschaft für jemanden, der schwierige Entscheidungen treffen muss.

Matt Smith: Was halten Sie von den jüngsten Aussagen über den möglichen Einsatz von Militär gegen die eigene Bevölkerung, etwa bei künftigen Pandemien oder Unruhen?

Doug Casey: Das ist der klassische Weg in den Faschismus. Wenn man beginnt, das Militär gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen, um „Ordnung aufrechtzuerhalten“, dann hat man jede Grenze überschritten.

Und wenn Trump das tatsächlich tun will – und ich denke, er ist dazu fähig – dann wäre das ein fataler Schritt. Und ironischerweise würde er genau das System aufrechterhalten, das er angeblich zerstören will.

Matt Smith: Ja. Es ist wie eine Art perverse Umkehrung dessen, was seine Anhänger glauben. Sie denken, er sei gegen den „Deep State“, aber am Ende benutzt er genau dessen Werkzeuge – oder schlimmer noch: Er erweitert sie.

Doug Casey: Absolut. Die Leute wollen glauben, dass er „für das Volk“ ist, aber in Wirklichkeit handelt er oft nur aus Eigeninteresse. Und weil er so charismatisch ist, kann er viele dazu bringen, ihm zu folgen, auch wenn er völlig konträr zu ihren Interessen handelt.

Matt Smith: Ich habe auch gelesen, dass er plant, das Militär an der Grenze in einer Art Dauerzustand einzusetzen – nicht nur zur Unterstützung der Grenzpolizei, sondern als primäre Vollzugskraft. Was halten Sie davon?

Doug Casey: Das ist ein Rezept für eine Militärdiktatur. Wenn man einmal damit anfängt, das Militär für innere Angelegenheiten einzusetzen, wird es zur Norm. Und dann ist der Weg nicht mehr weit zu Kriegsrecht und vollständiger Unterdrückung.

Man darf nicht vergessen: Das Militär ist nicht darauf ausgerichtet, Bürgerrechte zu achten. Es ist dafür geschaffen, den Feind zu töten und zu zerstören. Und wenn man es im Inland einsetzt, wird die Bevölkerung zwangsläufig zum Feind.

Matt Smith: Ich frage mich auch, was mit all den Wählern passiert, die dachten, er sei gegen den „Überwachungsstaat“ – gegen Impfzwang, gegen Zensur, gegen technokratische Kontrolle. Und jetzt wirkt es so, als ob er selbst dieses System perfektionieren möchte.

Doug Casey: Genau. Es ist ein gigantischer Betrug. Und ich glaube, viele Leute ahnen es, aber sie verdrängen es, weil sie niemanden sonst sehen, der auch nur halbwegs oppositionell wirkt.

Das ist das Traurige daran: Wir haben ein politisches System, in dem die Leute zwischen einer totalen Katastrophe und einem schillernden Blender wählen müssen. Und das ist kein echtes Wahlrecht mehr. Das ist Verzweiflung.

Matt Smith: Und das erklärt vielleicht auch, warum die Leute so anfällig für Angstpropaganda sind – wie in der COVID-Zeit. Die Leute haben keine Orientierung mehr, keine Prinzipienführer, nur noch Akteure und Verkäufer.

Doug Casey: Richtig. Und das führt zu einem Zusammenbruch der Zivilisation. Denn ohne Vertrauen, ohne Integrität, ohne Wahrheit – was bleibt dann noch? Nur Macht. Nur Gewalt.

Und genau das sehen wir jetzt überall – von der Justiz über das Finanzsystem bis hin zur Außenpolitik. Alles ist korrupt, instabil, und nur auf kurzfristige Kontrolle ausgerichtet.

Matt Smith: Apropos Finanzsystem – was halten Sie von den Entwicklungen rund um CBDCs, also die digitalen Zentralbankwährungen?

Doug Casey: Sie sind eine Katastrophe in der Entstehung. CBDCs geben der Regierung totale Kontrolle über Ihr Geld – was Sie kaufen, wann Sie es kaufen, wo Sie es kaufen. Es ist das ultimative Werkzeug zur sozialen Kontrolle.

Wenn das Bargeld erst einmal abgeschafft ist – und darauf läuft es hinaus – dann haben Sie keine Privatsphäre mehr. Keine wirtschaftliche Freiheit mehr. Die Regierung weiß dann alles über Sie. Und wenn Sie etwas tun, das ihr nicht gefällt, können sie Ihnen einfach den Geldhahn zudrehen. Sofort.

Matt Smith: Und das wird natürlich unter dem Deckmantel der Bequemlichkeit und Sicherheit eingeführt.

Doug Casey: Natürlich. So funktioniert es immer. „Es ist zu Ihrem Schutz.“ Genau wie bei den COVID-Maßnahmen. Genau wie bei der Terrorismusbekämpfung. Die Leute geben ihre Freiheit auf – freiwillig – weil sie Angst haben.

Matt Smith: Glauben Sie, dass sich die Leute dagegen wehren werden?

Doug Casey: Einige schon. Aber leider nicht genug. Die meisten Menschen sind bequem. Sie werden es akzeptieren, wenn man es ihnen nur schrittweise aufzwingt – mit genug Propaganda.

Die einzige Hoffnung, die ich sehe, ist, dass einige Staaten oder Länder sich dem entziehen. Vielleicht gibt es Parallelgesellschaften oder Schwarzmarktstrukturen, die den Leuten ermöglichen, dem System zu entkommen. Aber es wird hart.

Matt Smith: Und wahrscheinlich auch gefährlich.

Doug Casey: Ja. Denn jede echte Alternative wird kriminalisiert werden. Denken Sie an Goldbesitz in den 1930er Jahren – das war illegal. Dasselbe wird mit alternativen Währungen oder unabhängiger Technologie passieren.

Matt Smith: Was halten Sie in dem Zusammenhang von Kryptowährungen? Einige glauben ja, dass Bitcoin eine Art Rettungsboot gegen CBDCs ist.

Doug Casey: Das ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite – ja, Bitcoin bietet theoretisch die Möglichkeit, der staatlichen Kontrolle zu entkommen. Es ist dezentralisiert, nicht manipulierbar, und hat eine begrenzte Menge. Das ist gut.

Aber auf der anderen Seite – die meisten Menschen verstehen es nicht, und sie werden es nie verstehen. Und wenn es einmal richtig gefährlich für das System wird, dann wird der Staat mit aller Härte dagegen vorgehen. Er wird es kriminalisieren. Er wird den Zugang blockieren. Er wird Menschen bestrafen, die es benutzen.

Außerdem ist Bitcoin nicht wirklich anonym. Es ist pseudonym. Jede Transaktion ist nachvollziehbar – und damit kann man Leute sehr gut verfolgen, wenn man es will.

Matt Smith: Also glauben Sie nicht, dass es eine echte Alternative sein kann?

Doug Casey: Für einige – ja. Für Menschen, die technisch versiert sind und vorsichtig vorgehen, kann es ein Teil der Lösung sein. Aber es wird nie der breite Ausweg für die Masse sein. Dafür ist es zu kompliziert und zu angreifbar.

Matt Smith: Und was ist mit physischem Gold und Silber? Altmodisch – aber anonym, wertbeständig, unauffällig.

Doug Casey: Genau. Ich setze immer noch auf physisches Gold und Silber. Es ist seit Jahrtausenden Geld. Es braucht keine Technologie. Es ist unauffindbar, wenn man es richtig lagert. Und es ist international akzeptiert.

In Krisenzeiten will man etwas, das man anfassen kann – etwas, das nicht von einem Server oder einem Stromnetz abhängt. Deshalb glaube ich, dass Edelmetalle immer eine Rolle spielen werden.

Matt Smith: Und wenn wir in Richtung Zusammenbruch gehen – was viele derzeit befürchten – dann könnten Gold und Silber entscheidend sein.

Doug Casey: Absolut. Nicht nur als Werterhalt, sondern auch als Tauschmittel, wenn das Fiat-System zusammenbricht – was es früher oder später tun wird. Es ist mathematisch unausweichlich.

Matt Smith: Sie sprechen oft vom Zusammenbruch. Glauben Sie, dass er plötzlich kommt – wie ein Crash – oder eher schleichend, über viele Jahre?

Doug Casey: Beides. Es ist wie bei Hemingway: „Wie bist du bankrott gegangen? Zuerst allmählich, dann plötzlich.“ Genau so läuft es auch mit Imperien. Die Grundlagen erodieren über Jahre hinweg. Das Vertrauen schwindet. Die Institutionen verfallen. Und dann – ein Auslöser – und alles stürzt ein.

Der Auslöser kann vieles sein: ein Finanzkollaps, ein Krieg, eine politische Krise, eine Pandemie – oder eine Kombination aus allem. Und dann geht es sehr schnell.

Matt Smith: Und sehen Sie einen bestimmten Auslöser, der aktuell bevorsteht?

Doug Casey: Der Finanzsektor ist extrem fragil. Die Schulden sind außer Kontrolle. Die Zinsen steigen, was die Blase platzen lässt. Die Aktienmärkte sind grotesk überbewertet. Der Dollar ist am Limit.

Aber auch geopolitisch wird es heiß: China, Russland, der Nahe Osten. Es kann überall knallen. Und wenn das passiert, wird alles miteinander verbunden sein. Es ist ein globales Kartenhaus.

Matt Smith: Was ist Ihrer Meinung nach die beste Vorbereitung für Einzelpersonen?

Doug Casey: Erstens: Werden Sie finanziell unabhängig – so weit wie möglich. Verlassen Sie sich nicht auf staatliche Systeme. Halten Sie echte Vermögenswerte – nicht nur digitale Versprechungen. Gold, Silber, Land, nützliche Fähigkeiten.

Zweitens: Diversifizieren Sie geografisch. Haben Sie ein zweites Standbein in einem anderen Land. Nicht nur ein Bankkonto, sondern Aufenthaltsrecht, Beziehungen, Notfallpläne.

Drittens: Bilden Sie sich weiter. Verstehen Sie, was vor sich geht. Dann kann man schneller handeln, wenn es ernst wird.

Und viertens: Bleiben Sie ruhig. Die meisten Menschen treffen in der Krise schlechte Entscheidungen, weil sie emotional reagieren. Wer vorbereitet ist, bleibt ruhig.

Matt Smith: Sie sprechen oft über geografische Diversifikation. Haben Sie aktuell einen Ort, den Sie als besonders empfehlenswert ansehen?

Doug Casey: Ja. Ich lebe selbst die meiste Zeit des Jahres in Uruguay. Das Land ist ruhig, politisch stabil, relativ unbemerkt vom Weltgeschehen – und hat eine respektable Rechtssicherheit und Eigentumsrechte.

Außerdem ist Südamerika insgesamt ein guter Gegenpol zur nördlichen Hemisphäre. Die meisten globalen Konflikte konzentrieren sich auf Europa, Asien und Nordamerika. Südamerika ist oft außen vor.

Matt Smith: Gibt es auch Länder, die man vermeiden sollte?

Doug Casey: Ja. Ich würde Länder meiden, die entweder politisch instabil oder totalitär sind. Dazu zählen viele europäische Staaten, leider auch Australien und Kanada – die sich seit COVID als autoritäre Gesellschaften entpuppt haben.

Und natürlich würde ich mich von Kriegszonen und wirtschaftlich bankrotten Staaten fernhalten.

Matt Smith: Was halten Sie von Südostasien?

Doug Casey: Einige Orte sind vielversprechend – wie Thailand, Vietnam, Malaysia. Aber man muss sehr genau hinschauen, was Visabestimmungen, Eigentumsrechte und kulturelle Unterschiede betrifft.

Ich sage den Leuten immer: Man muss mindestens ein paar Monate an einem Ort verbringen, bevor man entscheidet, ob man dort wirklich leben will. Touristenillusionen führen sonst zu teuren Fehlern.

Matt Smith: Gute Empfehlung. Und wie sieht es mit der Idee eines „digitalen Nomaden“ aus? Also möglichst flexibel, weltweit unterwegs, ohne festen Wohnsitz?

Doug Casey: Das funktioniert für einige Jahre. Aber man braucht irgendwann ein Zuhause – einen Rückzugsort. Nomadentum ist anstrengend, vor allem in Krisenzeiten. Deshalb: Mobilität ja – aber mit Plan B und einem sicheren Hafen.

Matt Smith: Sie sprechen von einem sicheren Hafen – und viele Ihrer Leser fragen sich wahrscheinlich: Wie finde ich meinen „sicheren Hafen“?

Doug Casey: Gute Frage. Es hängt davon ab, was man sucht. Für manche ist Sicherheit das Wichtigste – sie wollen einfach nur raus aus dem System. Für andere ist es Freiheit. Oder wirtschaftliches Potenzial. Oder familiäre Stabilität.

Ich denke, man sollte sich ein paar Schlüsselfragen stellen:
– Wo fühle ich mich wohl?
– Wo kann ich legal leben, arbeiten oder investieren?
– Wo werde ich am wenigsten vom Staat belästigt?
– Wo gibt es Zugang zu Dingen, die ich im Notfall brauche – wie Wasser, Nahrung, Medizin?

Uruguay ist für mich so ein Ort. Aber für jemand anderen kann es Mexiko sein, Paraguay, Georgien, Kambodscha – oder vielleicht sogar ein ländlicher Ort in den USA. Es hängt von Ihrer Situation ab.

Matt Smith: Und wie sieht es mit „zweitem Pass“ oder Aufenthaltsgenehmigung aus?

Doug Casey: Extrem wichtig. Man muss einen Plan B haben. Wenn das Land, in dem man lebt, verrücktspielt – was sehr wahrscheinlich ist – muss man die Option haben, legal woanders hinzugehen.

Ich habe das schon vor Jahrzehnten realisiert. Deshalb habe ich mehrere Aufenthaltsgenehmigungen und Pässe – und ich empfehle das jedem, der es sich leisten kann.

Man weiß nie, wann man fliehen muss. Wenn es so weit ist, ist es oft zu spät, sich noch um Papierkram zu kümmern.

Matt Smith: Es ist wie eine Versicherung – man hofft, sie nie zu brauchen, aber wenn doch, ist man dankbar, dass man sie hat.

Doug Casey: Ganz genau. Und wenn man es richtig macht, lebt man sogar besser – mit mehr Freiheit, mehr Lebensqualität, weniger Stress.

Matt Smith: Viele Menschen, mit denen ich spreche, fühlen sich heute einfach machtlos. Sie sehen, was passiert – Korruption, Kontrollsysteme, Zusammenbruchstendenzen – aber sie wissen nicht, was sie tun sollen. Was sagen Sie solchen Menschen?

Doug Casey: Das Erste ist: Verstehen, dass das System nicht zu retten ist. Es ist wie ein alter Baum, der von innen hohl ist. Er sieht vielleicht noch stabil aus, aber beim nächsten Sturm fällt er um. Versuchen Sie nicht, ihn zu stützen – suchen Sie sich ein neues Fundament.

Das bedeutet: Selbstverantwortung übernehmen. Lernen, selbst zu denken. Nicht auf Politiker hoffen. Nicht auf das nächste „Wunderwahljahr“ hoffen. Sie müssen sich selbst helfen – intellektuell, finanziell, praktisch.

Matt Smith: Und wie geht man konkret vor?

Doug Casey: Ich würde sagen: Schritt für Schritt.
– Konsumieren Sie weniger Mainstream-Medien.
– Lesen Sie echte Bücher – Klassiker, Philosophie, Geschichte, Ökonomie.
– Bauen Sie ein Netzwerk von Menschen auf, die ähnlich denken.
– Lernen Sie Fähigkeiten, mit denen Sie unabhängig leben können – vom Gärtnern über Reparaturen bis hin zum Verhandeln.
– Und vor allem: Seien Sie bereit, zu gehen – geistig und physisch. Viele werden gefangen bleiben, weil sie zu lange gewartet haben.

Matt Smith: Glauben Sie, dass es noch möglich ist, etwas Positives aus dieser Situation zu machen?

Doug Casey: Für Einzelne – ja. Große Umbrüche bedeuten auch große Chancen. Aber nur für die, die vorbereitet sind. Es wird viele Verlierer geben – aber auch einige, die besser dastehen als je zuvor. Es hängt von Ihrem Denken, Ihrer Haltung und Ihren Entscheidungen ab.

Matt Smith: Gibt es irgendetwas, das Ihnen Hoffnung gibt?

Doug Casey: Ja – der menschliche Geist. Trotz all des Wahnsinns gibt es immer noch Menschen, die denken, die sich vorbereiten, die kreativ sind. Die sich nicht anpassen, sondern ihre eigenen Wege gehen.

Und Technologie – trotz all ihrer Gefahren – ermöglicht es auch, sich zu vernetzen, Wissen zu verbreiten, Strukturen zu schaffen, die vorher unmöglich waren.

Ich sehe überall kleine Inseln der Freiheit, des gesunden Menschenverstands und der Eigenständigkeit. Sie sind vielleicht nicht dominant, aber sie existieren. Und wer sie findet, kann darin überleben – vielleicht sogar gedeihen.

Matt Smith: Also kein Grund zur Verzweiflung?

Doug Casey: Nein. Verzweiflung bringt nichts. Klar sehen, nüchtern analysieren, strategisch handeln – das ist, was zählt.

Der Sturm kommt. Aber es ist ein Unterschied, ob man nackt im Regen steht oder in einer Hütte mit Vorräten und einem Plan.

Matt Smith: Schönes Bild.

Doug Casey: Danke. Ich benutze es oft.

Matt Smith: Ja, ich stimme zu.

Matt Smith: Okay, also nur zur Erinnerung: Im Oktober findet unsere Plan B Uruguay-Konferenz statt. Wenn Sie noch keine Aufenthaltsgenehmigung haben oder keinen Plan B für den Fall haben, dass die Dinge schiefgehen – wie bestimmte historische Perioden, auf die wir in der Vergangenheit Bezug genommen haben – sollten Sie sich diese Konferenz ansehen.

Matt Smith: Sie können mehr erfahren unter crisisinvesting.com. Oben gibt es einen Link namens „Plan B Uruguay“ – schauen Sie ihn sich an und prüfen Sie, ob es das Richtige für Sie und Ihre Familie ist.

Doug Casey: Und ich füge hinzu – da die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel umgekehrt sind – wenn es in den USA kalt und verschneit ist, kann man nach Südamerika fliehen, wo es warm und mild ist.

Matt Smith: Das stimmt. Der Oktober ist tatsächlich ein sehr angenehmer Monat in Uruguay. Eine großartige Zeit, um dort zu sein.

Doug Casey: Absolut.

Matt Smith: Alles klar, wir belassen es für heute dabei, Doug.

Doug Casey über Angst, Korruption und den bevorstehenden Zusammenbruch des amerikanischen Systems

von Doug Casey‘

Matt Smith: Alles klar. Guten Morgen, Doug. In diesen Tagen passiert eine Menge. Ich würde gerne Ihre Meinung dazu hören – ich denke, Sie beginnen mit dem Fall Epstein. Der Fall ist anscheinend abgeschlossen. Und was meinen Sie? Was ist hier los?

Doug Casey: Tja, wo soll man bei dieser Sache anfangen? Es ist so extrem enttäuschend, so peinlich und so ernst, dass man kaum weiß, wo man anfangen soll. Aber wenn ich mir diese Dinge ansehe, ist mir klar, dass dies nur sehr, sehr schlecht enden kann. Und es ist beschämend, wie Bongino und Patel – die betont haben, wie ehrlich sie sind und wie sie die Dinge reformieren wollen – einfach einen Rückzieher gemacht und gesagt haben, dass es da nichts gibt. Und dann diese Frau – Bondi. Das war ebenso unerklärlich. Sie sagt, sie habe all diese Dinge auf ihrem Schreibtisch, bereit zum Mitnehmen, und es stellt sich heraus, dass sie sie gar nicht hat. Hier gibt es eindeutig Korruption. Das ist sehr schlimm.

Dabei kam mir der Gedanke, dass dies dem berühmten Dreyfus-Fall in Frankreich um die Jahrhundertwende ähneln könnte. Ich wurde, um einen französischen Ausdruck zu verwenden, ein Cause célèbre und stürzte die Regierung. Dies hat das Potenzial, das Gleiche zu tun.

Matt Smith: Eines der Dinge, über die ich bei der ganzen Sache nachgedacht habe, ist: Was muss geschehen, damit diese Leute, die sich vor kurzem selbst öffentlich angeklagt haben, indem sie Behauptungen über existierende Beweise aufstellten – und die sich so lange für diese Sache, für Transparenz in dieser Sache eingesetzt haben – aber noch einmal, einige dieser Leute haben sich jetzt öffentlich selbst angeklagt, wie Pam Bondi und andere, um diese Art von Kehrtwende zu machen?

Das ist eine so drastische Kehrtwende, dass sie mir wirklich Angst macht. Denn ich glaube nicht, dass Sie das aus Eigennutz tun. Ich glaube nicht, dass man bestochen werden kann, um sich auf diese Weise zu zerstören. Ich denke, Angst ist das Einzige, was jemanden zu so etwas motivieren könnte.

Es gibt also etwas, dem sie ausgesetzt sind, das ihnen so viel Angst macht, dass sie bereit sind, ihr gesamtes Identitätsgefühl – ihren Ruf – dafür zu zerstören. Angst ist das Einzige, was ich mir vorstellen kann, das dazu führen könnte. Und es muss eine Angst sein, die wahrscheinlich die meisten von uns noch nie erlebt haben.

Ich versuche, mich in diese Rolle hineinzuversetzen, und ich denke, dass mich vielleicht die Angst davor, zuzusehen, wie meine Kinder vor meinen Augen verroht werden, dazu bringen könnte, dies zu tun. Aber abgesehen davon kann ich es mir einfach nicht vorstellen. Ich kann es mir wirklich nicht vorstellen. Ich denke, die Auswirkungen sind ziemlich beängstigend.

Doug Casey: Ja. Ich weiß nicht, wie vor allem Bongino mit sich selbst leben kann. Das ist so, als ob er seine ganze Persönlichkeit auf den Kopf stellen würde. Jeder weiß, dass diese Leute lügen. Die Frage ist: Warum lügen sie?

Aus Angst natürlich – da haben Sie recht. Denn kein Geld der Welt würde es schaffen. Diese Leute haben eine Menge Geld. Bongino und Patel können das nicht tun, um ihre beschissenen Regierungsjobs zu behalten. Das brauchen sie nicht. Sie brauchen kein Geld.

Indem sie dies tun und sich selbst diskreditieren, werden Patel und Bongino für den Rest ihres Lebens gezeichnete Männer sein. Öffentliche Betrüger.

Was ist hier los? Was sind die Geheimnisse, die jemand zu verbergen versucht? Könnte es sein, dass Trump selbst in das verwickelt ist, was Epstein getan hat? Oder gibt es so viele hohe Regierungsbeamte und Milliardäre, die so stark in wirklich abscheuliche Dinge verwickelt sind, dass es die gesamte Glaubwürdigkeit der US-Regierung und des US-Machtgefüges aushebeln würde?

Das ist eine große Sache.

Matt Smith: Ja, ich denke, das ist eine wirklich große Sache. Und ich denke, es zeigt, womit wir es hier wirklich zu tun haben. Denn ich weiß nicht, was genau durch die Enthüllung des Epstein-Zeugs aufgedeckt werden würde, aber die Motivation der Leute, die bereit sind, sich selbst zu zerstören, um es zu vertuschen, deutet auf etwas Heimtückisches, etwas Gefährliches, etwas Beängstigendes hin – wahrscheinlich etwas, das wir nicht begreifen können.

Doug Casey: Das muss es sein. Und haben diese Leute nicht ein wenig darüber nachgedacht? Es ist wirklich einfach. Patel und Bongino – ich weiß nichts über Bondi – aber wenn man so einen Rückzieher macht, ist es offensichtlich, dass man eingeschüchtert ist oder lügt. Was haben sie geglaubt, was passieren würde?

Es muss also sein, dass sie wirklich ernsthaft bedroht werden. Das ist das Einzige, was ich mir vorstellen kann.

Matt Smith: Das ist auch das Einzige, was ich mir vorstellen kann.

Also, die andere Sache – ich habe im Grunde eine ganze Liste von zufälligen Nachrichten. Vielleicht hängen sie zusammen, vielleicht auch nicht, aber ich denke, sie sind interessant. Ich möchte, dass Sie sie kommentieren.

Der zweite Punkt ist, dass das US Army Corps of Engineers heute aktiv am Wiederaufbau einer ganzen Reihe von israelischen Verteidigungsanlagen beteiligt ist.

Wissen Sie, es geht nicht nur darum, dass wir Waffen schicken. Es geht darum, dass wir aktiv beteiligt sind. Das US Army Corps of Engineers baut derzeit die Infrastruktur für die neuen Tankflugzeuge und Hubschrauber der israelischen Luftwaffe um und errichtet ein neues Hauptquartier für die 13th Naval Commando Unit sowie zahlreiche andere Projekte. Die Kosten hierfür belaufen sich auf mehrere Milliarden Schekel, wie aus offiziellen, online veröffentlichten Dokumenten des US Army Corps of Engineers hervorgeht.

Doug Casey: Nun, vielleicht hängt das in irgendeiner Weise mit dem Epstein-Skandal zusammen. Warum wird Israel faktisch zum 51. Staat gemacht – und sogar besser behandelt als ein Staat? Das Geld, das dorthin fließt – könnte das Army Corps of Engineers nicht stattdessen den Carolinas oder Texas helfen?

Israel wird viel mehr Aufmerksamkeit zuteil als den tatsächlichen Staaten in den USA. Das ist offen gesagt kriminell. Sehen Sie, ich war nie gegen Israel an sich. Es ist nur ein weiterer Nationalstaat. Ich verstehe, warum die Juden ihn gegründet haben und all das. Ich verstehe es, und ich habe immer Verständnis dafür gehabt, zumal ich kein Verständnis für die muslimische Welt habe. Aber das? Was ist mit Trump los? Er sieht aus, als stünde er unter der Fuchtel von Netanjahu.

Vielleicht hängt es mit der ganzen Epstein-Sache zusammen. Denn die Apologeten Israels – wie Mark Levin und Ben Shapiro – sind tollwütig. Sie schäumen und sabbern, wenn irgendetwas gesagt wird, das den Interessen Israels zuwiderlaufen könnte. Moment mal – für wen arbeiten sie? Was ist hier eigentlich los?

Matt Smith: Und dazu kommt noch die Ankündigung von Trump, dass wir mehr Waffen in die Ukraine schicken werden.

Doug Casey: Ja. Wir müssen den Krieg fortsetzen. Ein sinnloser Krieg. Es sollte für jeden völlig klar sein, dass Russland gewinnen wird.

Anstatt den Krieg zu beenden, macht Trump ihn noch viel schlimmer. Alle haben vergessen, dass der Grund für die Invasion darin bestand, dass sie provoziert wurden.

Trump setzt den Krieg mit großem Aufwand fort. Junge Männer werden sinnlos getötet und verstümmelt. Das ist Wahnsinn. Man kann es nicht rechtfertigen. Sie können es nicht rationalisieren. Genauso wenig wie man einen Angriff auf den Iran – ein Land am anderen Ende der Welt, das den USA noch nie etwas getan hat – rational begründen kann, nur weil es den Israelis hilft. Das ist nicht unser Problem, aber wir haben es zu einem viel größeren gemacht, indem wir uns eingemischt haben.

Es gibt viele andere Probleme in der Trump-Welt. Zum Beispiel die Tatsache, dass noch keine Anklage erhoben wurde, obwohl dies längst hätte geschehen müssen. Es gab offenbar keine Ermittlungen zu irgendetwas, obwohl ich gehört habe, dass sie etwas gegen Comey in die Wege leiten sollen.

Es sieht so aus, als ob die DOGE tot ist oder stirbt. Musk hat entnervt gekündigt. Das sollte das Herzstück des Trump-Regimes sein.

Matt Smith: Ich habe einen Clip gesehen, in dem Trump bei einer Veranstaltung auftritt, in der Hoffnung auf Beifall, aber als er sagt: „Wir werden der Ukraine helfen“, war da ein leises, unentschlossenes Klatschen – eigentlich fast Stille. Und ich denke, dass das die Stimmung in der Bevölkerung gut widerspiegelt. Niemand will das. Niemand in seiner Wählerschaft will das.

Doug Casey: Nein. Keiner. Nur diese Neokonservativen. Und die Neokonservativen sind nicht mal echte Konservative. Es sind Typen wie Bill Kristol und seine Freunde, die wirklich linksgerichtet sind, die nie etwas mit Konservatismus zu tun hatten. Aber sie haben das Label gestohlen.

Der Konservatismus ist, wie ich oft gesagt habe, tot – schon seit langem. Er wurde von Neokonservativen übernommen. Und der klassische Liberalismus? Den gibt es schon seit 100 Jahren nicht mehr. Er wurde vom modernen Sozialismus ersetzt.

Matt Smith: Ja. Absolut.

Der nächste Punkt betrifft etwas, das gestern geschehen ist. Ich habe die Schlagzeile und einen kurzen Clip gesehen, den Sie wahrscheinlich auch gesehen haben. Trump wurde gefragt, warum er Gavin Newsom nicht verfolgt. Warum wird dieser Typ nicht für das, was er getan hat, zur Rechenschaft gezogen? Und seine Antwort war, dass er Newsom mag. „Er war nett zu mir.“

Doug Casey: Ja, genau. Und was ist mit diesem anderen Kerl – dem Typ aus Florida?

Matt Smith: Oh, Sie meinen DeSantis?

Doug Casey: Ja. Der hat im Grunde auch nichts getan, als er Gouverneur war. Nichts. Also, ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Das Problem mit Trump ist: Er hat keine Prinzipien. Er denkt einfach nur pragmatisch, was kurzfristig funktioniert. Deshalb ist er unberechenbar. Deshalb ist er manchmal sogar gefährlich.

Die Leute sagen immer, er sei ein Schachspieler auf mehreren Ebenen. Ich halte das für völligen Unsinn. Er denkt nicht strategisch. Er denkt an das nächste Interview, an den nächsten Beifall, an die nächste Wahl. Er handelt wie ein typischer Politiker – nur mit mehr Charisma und ohne jede Konsistenz.

Matt Smith: Und das erklärt auch, warum er Leute wie Newsom oder Fauci nicht zur Rechenschaft zieht. Weil er sich daran erinnert, dass sie einmal nett zu ihm waren – und das ist alles, was zählt.

Doug Casey: Ganz genau. Es ist unglaublich naiv und gefährlich. Und es zeigt, dass er kein Verständnis für Gerechtigkeit oder Moral hat. Es geht nur um persönliche Loyalität. Wenn jemand ihm gegenüber loyal war, ist er ihm ewig dankbar – selbst wenn dieser Mensch das Land ruiniert hat.

Matt Smith: Ja. Und das ist vielleicht verständlich bei einem Geschäftsfreund oder einer Person des öffentlichen Lebens. Aber wenn man Präsident der Vereinigten Staaten ist, kann man sich nicht von persönlichen Loyalitäten leiten lassen. Man muss sich von Prinzipien leiten lassen – oder man wird zur Gefahr für die Republik.

Doug Casey: Genau. Und deshalb bin ich auch so enttäuscht von Trump. Ich hatte gehofft, dass er zumindest ein bisschen anders wäre. Aber es zeigt sich immer mehr, dass er nur ein Symptom ist – nicht die Lösung.

Er ist ein Entertainer, kein Staatsmann. Er versteht Macht, aber nicht, wie man sie sinnvoll einsetzt. Er will gemocht werden. Das ist keine gute Eigenschaft für jemanden, der schwierige Entscheidungen treffen muss.

Matt Smith: Was halten Sie von den jüngsten Aussagen über den möglichen Einsatz von Militär gegen die eigene Bevölkerung, etwa bei künftigen Pandemien oder Unruhen?

Doug Casey: Das ist der klassische Weg in den Faschismus. Wenn man beginnt, das Militär gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen, um „Ordnung aufrechtzuerhalten“, dann hat man jede Grenze überschritten.

Und wenn Trump das tatsächlich tun will – und ich denke, er ist dazu fähig – dann wäre das ein fataler Schritt. Und ironischerweise würde er genau das System aufrechterhalten, das er angeblich zerstören will.

Matt Smith: Ja. Es ist wie eine Art perverse Umkehrung dessen, was seine Anhänger glauben. Sie denken, er sei gegen den „Deep State“, aber am Ende benutzt er genau dessen Werkzeuge – oder schlimmer noch: Er erweitert sie.

Doug Casey: Absolut. Die Leute wollen glauben, dass er „für das Volk“ ist, aber in Wirklichkeit handelt er oft nur aus Eigeninteresse. Und weil er so charismatisch ist, kann er viele dazu bringen, ihm zu folgen, auch wenn er völlig konträr zu ihren Interessen handelt.

Matt Smith: Ich habe auch gelesen, dass er plant, das Militär an der Grenze in einer Art Dauerzustand einzusetzen – nicht nur zur Unterstützung der Grenzpolizei, sondern als primäre Vollzugskraft. Was halten Sie davon?

Doug Casey: Das ist ein Rezept für eine Militärdiktatur. Wenn man einmal damit anfängt, das Militär für innere Angelegenheiten einzusetzen, wird es zur Norm. Und dann ist der Weg nicht mehr weit zu Kriegsrecht und vollständiger Unterdrückung.

Man darf nicht vergessen: Das Militär ist nicht darauf ausgerichtet, Bürgerrechte zu achten. Es ist dafür geschaffen, den Feind zu töten und zu zerstören. Und wenn man es im Inland einsetzt, wird die Bevölkerung zwangsläufig zum Feind.

Matt Smith: Ich frage mich auch, was mit all den Wählern passiert, die dachten, er sei gegen den „Überwachungsstaat“ – gegen Impfzwang, gegen Zensur, gegen technokratische Kontrolle. Und jetzt wirkt es so, als ob er selbst dieses System perfektionieren möchte.

Doug Casey: Genau. Es ist ein gigantischer Betrug. Und ich glaube, viele Leute ahnen es, aber sie verdrängen es, weil sie niemanden sonst sehen, der auch nur halbwegs oppositionell wirkt.

Das ist das Traurige daran: Wir haben ein politisches System, in dem die Leute zwischen einer totalen Katastrophe und einem schillernden Blender wählen müssen. Und das ist kein echtes Wahlrecht mehr. Das ist Verzweiflung.

Matt Smith: Und das erklärt vielleicht auch, warum die Leute so anfällig für Angstpropaganda sind – wie in der COVID-Zeit. Die Leute haben keine Orientierung mehr, keine Prinzipienführer, nur noch Akteure und Verkäufer.

Doug Casey: Richtig. Und das führt zu einem Zusammenbruch der Zivilisation. Denn ohne Vertrauen, ohne Integrität, ohne Wahrheit – was bleibt dann noch? Nur Macht. Nur Gewalt.

Und genau das sehen wir jetzt überall – von der Justiz über das Finanzsystem bis hin zur Außenpolitik. Alles ist korrupt, instabil, und nur auf kurzfristige Kontrolle ausgerichtet.

Matt Smith: Apropos Finanzsystem – was halten Sie von den Entwicklungen rund um CBDCs, also die digitalen Zentralbankwährungen?

Doug Casey: Sie sind eine Katastrophe in der Entstehung. CBDCs geben der Regierung totale Kontrolle über Ihr Geld – was Sie kaufen, wann Sie es kaufen, wo Sie es kaufen. Es ist das ultimative Werkzeug zur sozialen Kontrolle.

Wenn das Bargeld erst einmal abgeschafft ist – und darauf läuft es hinaus – dann haben Sie keine Privatsphäre mehr. Keine wirtschaftliche Freiheit mehr. Die Regierung weiß dann alles über Sie. Und wenn Sie etwas tun, das ihr nicht gefällt, können sie Ihnen einfach den Geldhahn zudrehen. Sofort.

Matt Smith: Und das wird natürlich unter dem Deckmantel der Bequemlichkeit und Sicherheit eingeführt.

Doug Casey: Natürlich. So funktioniert es immer. „Es ist zu Ihrem Schutz.“ Genau wie bei den COVID-Maßnahmen. Genau wie bei der Terrorismusbekämpfung. Die Leute geben ihre Freiheit auf – freiwillig – weil sie Angst haben.

Matt Smith: Glauben Sie, dass sich die Leute dagegen wehren werden?

Doug Casey: Einige schon. Aber leider nicht genug. Die meisten Menschen sind bequem. Sie werden es akzeptieren, wenn man es ihnen nur schrittweise aufzwingt – mit genug Propaganda.

Die einzige Hoffnung, die ich sehe, ist, dass einige Staaten oder Länder sich dem entziehen. Vielleicht gibt es Parallelgesellschaften oder Schwarzmarktstrukturen, die den Leuten ermöglichen, dem System zu entkommen. Aber es wird hart.

Matt Smith: Und wahrscheinlich auch gefährlich.

Doug Casey: Ja. Denn jede echte Alternative wird kriminalisiert werden. Denken Sie an Goldbesitz in den 1930er Jahren – das war illegal. Dasselbe wird mit alternativen Währungen oder unabhängiger Technologie passieren.

Matt Smith: Was halten Sie in dem Zusammenhang von Kryptowährungen? Einige glauben ja, dass Bitcoin eine Art Rettungsboot gegen CBDCs ist.

Doug Casey: Das ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite – ja, Bitcoin bietet theoretisch die Möglichkeit, der staatlichen Kontrolle zu entkommen. Es ist dezentralisiert, nicht manipulierbar, und hat eine begrenzte Menge. Das ist gut.

Aber auf der anderen Seite – die meisten Menschen verstehen es nicht, und sie werden es nie verstehen. Und wenn es einmal richtig gefährlich für das System wird, dann wird der Staat mit aller Härte dagegen vorgehen. Er wird es kriminalisieren. Er wird den Zugang blockieren. Er wird Menschen bestrafen, die es benutzen.

Außerdem ist Bitcoin nicht wirklich anonym. Es ist pseudonym. Jede Transaktion ist nachvollziehbar – und damit kann man Leute sehr gut verfolgen, wenn man es will.

Matt Smith: Also glauben Sie nicht, dass es eine echte Alternative sein kann?

Doug Casey: Für einige – ja. Für Menschen, die technisch versiert sind und vorsichtig vorgehen, kann es ein Teil der Lösung sein. Aber es wird nie der breite Ausweg für die Masse sein. Dafür ist es zu kompliziert und zu angreifbar.

Matt Smith: Und was ist mit physischem Gold und Silber? Altmodisch – aber anonym, wertbeständig, unauffällig.

Doug Casey: Genau. Ich setze immer noch auf physisches Gold und Silber. Es ist seit Jahrtausenden Geld. Es braucht keine Technologie. Es ist unauffindbar, wenn man es richtig lagert. Und es ist international akzeptiert.

In Krisenzeiten will man etwas, das man anfassen kann – etwas, das nicht von einem Server oder einem Stromnetz abhängt. Deshalb glaube ich, dass Edelmetalle immer eine Rolle spielen werden.

Matt Smith: Und wenn wir in Richtung Zusammenbruch gehen – was viele derzeit befürchten – dann könnten Gold und Silber entscheidend sein.

Doug Casey: Absolut. Nicht nur als Werterhalt, sondern auch als Tauschmittel, wenn das Fiat-System zusammenbricht – was es früher oder später tun wird. Es ist mathematisch unausweichlich.

Matt Smith: Sie sprechen oft vom Zusammenbruch. Glauben Sie, dass er plötzlich kommt – wie ein Crash – oder eher schleichend, über viele Jahre?

Doug Casey: Beides. Es ist wie bei Hemingway: „Wie bist du bankrott gegangen? Zuerst allmählich, dann plötzlich.“ Genau so läuft es auch mit Imperien. Die Grundlagen erodieren über Jahre hinweg. Das Vertrauen schwindet. Die Institutionen verfallen. Und dann – ein Auslöser – und alles stürzt ein.

Der Auslöser kann vieles sein: ein Finanzkollaps, ein Krieg, eine politische Krise, eine Pandemie – oder eine Kombination aus allem. Und dann geht es sehr schnell.

Matt Smith: Und sehen Sie einen bestimmten Auslöser, der aktuell bevorsteht?

Doug Casey: Der Finanzsektor ist extrem fragil. Die Schulden sind außer Kontrolle. Die Zinsen steigen, was die Blase platzen lässt. Die Aktienmärkte sind grotesk überbewertet. Der Dollar ist am Limit.

Aber auch geopolitisch wird es heiß: China, Russland, der Nahe Osten. Es kann überall knallen. Und wenn das passiert, wird alles miteinander verbunden sein. Es ist ein globales Kartenhaus.

Matt Smith: Was ist Ihrer Meinung nach die beste Vorbereitung für Einzelpersonen?

Doug Casey: Erstens: Werden Sie finanziell unabhängig – so weit wie möglich. Verlassen Sie sich nicht auf staatliche Systeme. Halten Sie echte Vermögenswerte – nicht nur digitale Versprechungen. Gold, Silber, Land, nützliche Fähigkeiten.

Zweitens: Diversifizieren Sie geografisch. Haben Sie ein zweites Standbein in einem anderen Land. Nicht nur ein Bankkonto, sondern Aufenthaltsrecht, Beziehungen, Notfallpläne.

Drittens: Bilden Sie sich weiter. Verstehen Sie, was vor sich geht. Dann kann man schneller handeln, wenn es ernst wird.

Und viertens: Bleiben Sie ruhig. Die meisten Menschen treffen in der Krise schlechte Entscheidungen, weil sie emotional reagieren. Wer vorbereitet ist, bleibt ruhig.

Matt Smith: Sie sprechen oft über geografische Diversifikation. Haben Sie aktuell einen Ort, den Sie als besonders empfehlenswert ansehen?

Doug Casey: Ja. Ich lebe selbst die meiste Zeit des Jahres in Uruguay. Das Land ist ruhig, politisch stabil, relativ unbemerkt vom Weltgeschehen – und hat eine respektable Rechtssicherheit und Eigentumsrechte.

Außerdem ist Südamerika insgesamt ein guter Gegenpol zur nördlichen Hemisphäre. Die meisten globalen Konflikte konzentrieren sich auf Europa, Asien und Nordamerika. Südamerika ist oft außen vor.

Matt Smith: Gibt es auch Länder, die man vermeiden sollte?

Doug Casey: Ja. Ich würde Länder meiden, die entweder politisch instabil oder totalitär sind. Dazu zählen viele europäische Staaten, leider auch Australien und Kanada – die sich seit COVID als autoritäre Gesellschaften entpuppt haben.

Und natürlich würde ich mich von Kriegszonen und wirtschaftlich bankrotten Staaten fernhalten.

Matt Smith: Was halten Sie von Südostasien?

Doug Casey: Einige Orte sind vielversprechend – wie Thailand, Vietnam, Malaysia. Aber man muss sehr genau hinschauen, was Visabestimmungen, Eigentumsrechte und kulturelle Unterschiede betrifft.

Ich sage den Leuten immer: Man muss mindestens ein paar Monate an einem Ort verbringen, bevor man entscheidet, ob man dort wirklich leben will. Touristenillusionen führen sonst zu teuren Fehlern.

Matt Smith: Gute Empfehlung. Und wie sieht es mit der Idee eines „digitalen Nomaden“ aus? Also möglichst flexibel, weltweit unterwegs, ohne festen Wohnsitz?

Doug Casey: Das funktioniert für einige Jahre. Aber man braucht irgendwann ein Zuhause – einen Rückzugsort. Nomadentum ist anstrengend, vor allem in Krisenzeiten. Deshalb: Mobilität ja – aber mit Plan B und einem sicheren Hafen.

Matt Smith: Sie sprechen von einem sicheren Hafen – und viele Ihrer Leser fragen sich wahrscheinlich: Wie finde ich meinen „sicheren Hafen“?

Doug Casey: Gute Frage. Es hängt davon ab, was man sucht. Für manche ist Sicherheit das Wichtigste – sie wollen einfach nur raus aus dem System. Für andere ist es Freiheit. Oder wirtschaftliches Potenzial. Oder familiäre Stabilität.

Ich denke, man sollte sich ein paar Schlüsselfragen stellen:
– Wo fühle ich mich wohl?
– Wo kann ich legal leben, arbeiten oder investieren?
– Wo werde ich am wenigsten vom Staat belästigt?
– Wo gibt es Zugang zu Dingen, die ich im Notfall brauche – wie Wasser, Nahrung, Medizin?

Uruguay ist für mich so ein Ort. Aber für jemand anderen kann es Mexiko sein, Paraguay, Georgien, Kambodscha – oder vielleicht sogar ein ländlicher Ort in den USA. Es hängt von Ihrer Situation ab.

Matt Smith: Und wie sieht es mit „zweitem Pass“ oder Aufenthaltsgenehmigung aus?

Doug Casey: Extrem wichtig. Man muss einen Plan B haben. Wenn das Land, in dem man lebt, verrücktspielt – was sehr wahrscheinlich ist – muss man die Option haben, legal woanders hinzugehen.

Ich habe das schon vor Jahrzehnten realisiert. Deshalb habe ich mehrere Aufenthaltsgenehmigungen und Pässe – und ich empfehle das jedem, der es sich leisten kann.

Man weiß nie, wann man fliehen muss. Wenn es so weit ist, ist es oft zu spät, sich noch um Papierkram zu kümmern.

Matt Smith: Es ist wie eine Versicherung – man hofft, sie nie zu brauchen, aber wenn doch, ist man dankbar, dass man sie hat.

Doug Casey: Ganz genau. Und wenn man es richtig macht, lebt man sogar besser – mit mehr Freiheit, mehr Lebensqualität, weniger Stress.

Matt Smith: Viele Menschen, mit denen ich spreche, fühlen sich heute einfach machtlos. Sie sehen, was passiert – Korruption, Kontrollsysteme, Zusammenbruchstendenzen – aber sie wissen nicht, was sie tun sollen. Was sagen Sie solchen Menschen?

Doug Casey: Das Erste ist: Verstehen, dass das System nicht zu retten ist. Es ist wie ein alter Baum, der von innen hohl ist. Er sieht vielleicht noch stabil aus, aber beim nächsten Sturm fällt er um. Versuchen Sie nicht, ihn zu stützen – suchen Sie sich ein neues Fundament.

Das bedeutet: Selbstverantwortung übernehmen. Lernen, selbst zu denken. Nicht auf Politiker hoffen. Nicht auf das nächste „Wunderwahljahr“ hoffen. Sie müssen sich selbst helfen – intellektuell, finanziell, praktisch.

Matt Smith: Und wie geht man konkret vor?

Doug Casey: Ich würde sagen: Schritt für Schritt.
– Konsumieren Sie weniger Mainstream-Medien.
– Lesen Sie echte Bücher – Klassiker, Philosophie, Geschichte, Ökonomie.
– Bauen Sie ein Netzwerk von Menschen auf, die ähnlich denken.
– Lernen Sie Fähigkeiten, mit denen Sie unabhängig leben können – vom Gärtnern über Reparaturen bis hin zum Verhandeln.
– Und vor allem: Seien Sie bereit, zu gehen – geistig und physisch. Viele werden gefangen bleiben, weil sie zu lange gewartet haben.

Matt Smith: Glauben Sie, dass es noch möglich ist, etwas Positives aus dieser Situation zu machen?

Doug Casey: Für Einzelne – ja. Große Umbrüche bedeuten auch große Chancen. Aber nur für die, die vorbereitet sind. Es wird viele Verlierer geben – aber auch einige, die besser dastehen als je zuvor. Es hängt von Ihrem Denken, Ihrer Haltung und Ihren Entscheidungen ab.

Matt Smith: Gibt es irgendetwas, das Ihnen Hoffnung gibt?

Doug Casey: Ja – der menschliche Geist. Trotz all des Wahnsinns gibt es immer noch Menschen, die denken, die sich vorbereiten, die kreativ sind. Die sich nicht anpassen, sondern ihre eigenen Wege gehen.

Und Technologie – trotz all ihrer Gefahren – ermöglicht es auch, sich zu vernetzen, Wissen zu verbreiten, Strukturen zu schaffen, die vorher unmöglich waren.

Ich sehe überall kleine Inseln der Freiheit, des gesunden Menschenverstands und der Eigenständigkeit. Sie sind vielleicht nicht dominant, aber sie existieren. Und wer sie findet, kann darin überleben – vielleicht sogar gedeihen.

Matt Smith: Also kein Grund zur Verzweiflung?

Doug Casey: Nein. Verzweiflung bringt nichts. Klar sehen, nüchtern analysieren, strategisch handeln – das ist, was zählt.

Der Sturm kommt. Aber es ist ein Unterschied, ob man nackt im Regen steht oder in einer Hütte mit Vorräten und einem Plan.

Matt Smith: Schönes Bild.

Doug Casey: Danke. Ich benutze es oft.

Matt Smith: Ja, ich stimme zu.

Matt Smith: Okay, also nur zur Erinnerung: Im Oktober findet unsere Plan B Uruguay-Konferenz statt. Wenn Sie noch keine Aufenthaltsgenehmigung haben oder keinen Plan B für den Fall haben, dass die Dinge schiefgehen – wie bestimmte historische Perioden, auf die wir in der Vergangenheit Bezug genommen haben – sollten Sie sich diese Konferenz ansehen.

Matt Smith: Sie können mehr erfahren unter crisisinvesting.com. Oben gibt es einen Link namens „Plan B Uruguay“ – schauen Sie ihn sich an und prüfen Sie, ob es das Richtige für Sie und Ihre Familie ist.

Doug Casey: Und ich füge hinzu – da die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel umgekehrt sind – wenn es in den USA kalt und verschneit ist, kann man nach Südamerika fliehen, wo es warm und mild ist.

Matt Smith: Das stimmt. Der Oktober ist tatsächlich ein sehr angenehmer Monat in Uruguay. Eine großartige Zeit, um dort zu sein.

Doug Casey: Absolut.

Matt Smith: Alles klar, wir belassen es für heute dabei, Doug.

Was, wenn KI keine Intelligenz, sondern Anti-Intelligenz ist?

Der Begriff der Anti-Intelligenz wurde von einem Futuristen und KI-Experten geprägt. Kurz gesagt, die KI bewirkt eine Auflösung der kognitiven Grenzen. Diese subtile, fast unsichtbare Veränderung verdrängt den geistigen Kampf, die Reibung des Denkens und das Bedürfnis nach kreativem Denken. Mechanistische KI kann Fakten und sogar genaue Erkenntnisse ausspucken, aber sie ist dem menschlichen Denkprozess völlig entgegengesetzt. In dem Maße, wie sich die Anti-Intelligenz auf die ganze Welt ausbreitet, nähert sich die Menschheit einem Simulakrum.

Der Hype um die KI-Welt besagt, dass die KI die Menschheit befreien wird, damit sie ihre Kreativität entfalten kann, doch das Gegenteil ist der Fall. ⁃ Patrick Wood, Herausgeber.

Die wichtigsten Punkte:
– Die Stärke der KI liegt in der Vorhersagefähigkeit und nicht im Verstehen, sondern im Ordnen von Ideen in einem statistischen Konstrukt.
– KI ahmt Sprache, Sprachfluss und Struktur nach, umgeht aber das menschliche Substrat des Denkens.
– Kohärenz ist nicht länger ein Marker für Bedeutung, sondern ein statistisches Artefakt, eine Sprache, die einfach nur richtig klingt.

Lassen Sie uns diese Diskussion langsam angehen, denn schon während ich dies schreibe, spüre ich, dass etwas Seltsames Gestalt annimmt. Das liest sich vielleicht wie ein Bewusstseinsstrom, aber es ist etwas, das die Technologie selbst mich zu erforschen veranlasst hat. Es gab keinen einzigen Moment, in dem dieses Gefühl der Abgeschiedenheit offensichtlich wurde. Es gab keine dramatische Offenbarung oder plötzliche Erleuchtung. Nur eine allmählich aufkommende Spannung in der Art und Weise, wie die Menschen begannen, mit künstlicher Intelligenz (KI) umzugehen, ich wage es zu sagen. Die Werkzeuge funktionierten. Große Sprachmodelle produzierten flüssige Antworten, fassten Bände von Inhalten zusammen und boten erstaunlich artikulierte Antworten, die sowohl mein Herz als auch meinen Kopf ansprachen. Doch unter der Oberfläche begann sich etwas Subtiles und schwer zu Benennendes durchzusetzen, zumindest für mich. Es war eine leise Veränderung des Denkens.

Das Problem war nicht technischer Natur. Die Ergebnisse waren beeindruckend und vermittelten oft ein flüchtiges Gefühl der Erfüllung, ja sogar der Freude. Dennoch begann ich, eine Art kognitive Verdrängung zu bemerken. Die Reibungen, die einst mit der Ideenfindung einhergingen, wie die Fehlstarts, das Zweifeln und das produktive Unbehagen, begannen zu verblassen, wenn nicht sogar ganz zu verschwinden. Was einst ein intellektuelles Jucken war, das nur darauf wartete, gekratzt zu werden, ist nun verschwunden.

Die langsame Auflösung der kognitiven Grenzen. An ihrer Stelle bot die KI Antworten, die zu sauber, zu schnell und unheimlich flüssig waren. So seltsam es klingt, es fühlte sich an, als wäre meinem eigenen Denken vorgegriffen worden. Das war keine Unterstützung; es war das langsame Auflösen kognitiver Grenzen – und die Ergebnisse, so brillant sie auch waren, wirkten leer auf eine Weise, wie es nur Perfektion kann. Diese Verschiebung verlangt eine genauere Betrachtung der Funktionsweise dieser Modelle. Ihre Macht liegt in der prognostischen Sprachflüssigkeit, nicht im Verstehen, sondern in der Anordnung von Ideen in einem geheimnisvollen statistischen Konstrukt. Ihre Architektur – atemporal und hyperdimensional – spiegelt nicht wider, wie menschliches Denken tatsächlich funktioniert.

„Anti-Intelligenz“. Und hier beginnt eine neue Idee Gestalt anzunehmen. Ich begann mich zu fragen, ob wir es nicht nur mit künstlicher Intelligenz zu tun haben, sondern mit etwas strukturell anderem, das nicht einfach komplementär zur menschlichen Kognition ist, sondern ihr entgegengesetzt. Etwas, das wir vielleicht „Anti-Intelligenz“ nennen sollten. Es ist wichtig zu verstehen, dass dies kein rhetorischer Angriff sein soll, sondern eine begriffliche Unterscheidung. Anti-Intelligenz ist keine Ignoranz, kein Defekt. Ich beginne zu denken, dass sie eine Inversion der Intelligenz ist, wie wir sie kennen. KI repliziert die äußeren Merkmale – Sprache, Sprachfluss, Struktur –, aber sie umgeht das menschliche Substrat des Denkens. Es gibt keine Intention, keinen Zweifel, keinen Widerspruch, nicht einmal Bedeutung. Sie ist nicht gegen das Denken gerichtet – sie lässt das Denken überflüssig erscheinen.

Dies wird zu einem kulturellen und kognitiven Problem, wenn Anti-Intelligenz im großen Maßstab eingesetzt wird. In der Bildung reichen Schüler KI-generierte Aufsätze ein, die Kompetenz simulieren, aber keinen inneren Denkprozess verraten. Im Journalismus können KI-Systeme ganze Artikel zusammenstellen, ohne je zu fragen, warum etwas bedeutsam ist. In der Forschung verschwimmt die Grenze zwischen Synthese und Simulation. Es geht nicht darum, Arbeitsplätze zu ersetzen – sondern darum, die menschliche „kognitive Ausstrahlung“ durch mechanistische Leistung zu ersetzen.

Semantische Vernichtung. Aus diesem Konstrukt ergibt sich eine neue Art von dystopischer Sorge: die semantische Vernichtung. Es handelt sich nicht um die altbekannte Krise der Fehlinformation, sondern um ein Paradoxon der Überinformation. Kohärenz – einst ein Signal für Wahrheit, Einsicht oder Verstehen – wird so zahlreich, so mühelos erzeugt, dass sie ihre kognitive Bedeutung verliert. In diesem Zusammenhang ist Kohärenz nicht länger ein Marker für Bedeutung, sondern ein statistisches Artefakt, eine Sprache, die einfach nur richtig klingt. Wenn Einsicht sofort, ohne Anstrengung, Reflexion oder Zwang produziert wird, kann sie nicht mehr von Imitation – oder wie Arthur C. Clarke warnte: von Magie – unterschieden werden. Das Terrain, das einst Erkundung, Ungewissheit und intellektuelles Risiko erforderte, wird zu einer glatten, reibungslosen Ebene, die zwar weitläufig und poliert, aber kognitiv hohl ist.

Epistemische Alphabetisierung. Dieser Moment erfordert keine Ablehnung der KI, sondern eine Anerkennung. Wir brauchen eine neue Art von Kompetenz – nicht nur eine technische, sondern eine epistemische. Eine Alphabetisierung, die uns hilft zu erkennen, was verdrängt wird, wenn KI am Denkprozess beteiligt ist. Eine Alphabetisierung, die die Bedingungen bewahrt, unter denen echte Intelligenz noch Gestalt annimmt. Vielleicht ist das Ziel jetzt nicht die Beschleunigung, sondern die Bewahrung. Nicht das Rennen, um mit den Maschinen Schritt zu halten, sondern die Verlangsamung, um die Ökologie der Kognition zu erhalten. Reibung, Verzögerung und Zweifel sind keine Ineffizienzen – sie sind Zeichen des Lebens. Der leise Riss, den einige heute spüren, könnte das Signal sein, dass es an der Zeit ist, dies ernst zu nehmen – nicht als Bedrohung, sondern als Terrain. Und wenn wir vorsichtig sind und einen klaren Kopf haben, finden wir vielleicht einen Weg, ihn zu überqueren, ohne uns auf der anderen Seite zu verlieren.

Das kognitive Zeitalter ist das, was möglich ist. Anti-Intelligenz könnte es unterminieren. Dieses Spannungsverhältnis zu erkennen, ist der Schlüssel, um das tiefere Versprechen der KI zu bewahren – nicht als Ersatz für das Denken, sondern als Katalysator für eine reichere Zukunft.

LIFE: Europäischer Steuergeldesel für Klima-NGOs

LIFE: Europäischer Steuergeldesel für Klima-NGOs

LIFE: Europäischer Steuergeldesel für Klima-NGOs

LIFE, PARIS – die Tarnnamen der steuerlichen Umverteilung von unten nach oben klingen positiv und harmlos. Was dahinter steckt, soll einmal mehr von uns aufgearbeitet werden.

L’Instrument Financier pour l’Environnement (kurz: LIFE) ist ein Finanzinstrument der EU zur Förderung von Umweltmaßnahmen in der gesamten EU und in ausgewählten Kandidaten-, Beitritts- und Nachbarländern der EU (Wikipedia). „Umwelt“ bedeutet heutzutage in der Regel „Klima“ – und das bedeutet Umverteilung von Steuergeld in großem Umfang.

Schon 2016 versuchten EU-Beamte, die zahlreichen Kapillaren des Steuergeldflusses in „Nicht“Regierungsorganisationen und angeblichen Hilfsvereinen aufzuklären. Sie gaben auf – bereits damals waren die Verflechtungen der privaten Vereine, die vom Staat leben, so absichtlich eng und unübersichtlich gestaltet (z.B. durch Hin- und Herüberweisungen), daß sie für Kontrolleure nicht mehr zu durchschauen waren.

In den letzten Jahren kam immerhin medial etwas in Bewegung, als die CDU/CSU-Fraktion mit zwei Kleinen Anfragen im Bundestag 2023 und 2025 (PARIS: „Radwege in Peru“, „551 Fragen“) darauf aufmerksam machte, daß die grün-roten Parteien ihr gewaltiges politisches Vorfeld mit ebenso gewaltigen Steuermitteln finanzieren läßt.

Die erstaunlich große Zahl von 551 Fragen der Union weist auf die Größe des politischen Skandals der Steuerverschwendung zugunsten von Parteigängern hin. Dennoch betreffen selbst die 551 Fragen nur die Spitze des Eisberges.

Ein kluger Leser namens „Fiatlux“ machte uns auf ein der Öffentlichkeit völlig unbekanntes EU-Finanzierungsprogramm namens LIFE (Das Finanzierungsinstrument für die Umwelt) aufmerksam, das die letzten Jahre einiges zu verschenken hatte – an meist völlig unbekannte Vereine, die meist mehr oder minder unkontrolliert angeblich irgend etwas mit „Klima“ machen. Er merkte zudem einige Auffälligkeiten an:

Die EU Webseiten sind (bewußt) wenig transparent. (…) Die Förderung war früher deutlich höher als heute, irgendwann ist ein Deckel bei 700.000 Euro eingezogen worden.

Hier ein paar Beispiele für die Förderorgansisationen und ihre Bezüge, 2024. Was sofort ins Auge sticht: Die Beschreibung der Organisationen auf der LIFE-Seite ist sehr schwammig – man erfährt nur von der Tätigkeit im Umweltrecht- und Lobbypolitik-Bereich. Konkrete Einsätze für Artenschutz oder Naturobjekte, die tatsächlich etwas bewirken, werden nie erwähnt. Heißt: Die NGO-Mitarbeiter sitzen in klimatisierten Büros in Brüssel und anderen Hauptstädten und erhalten dafür viel Steuergeld.

Agroecology Europe

www.agroecology-europe.org

€ 133.000

70% Förderanteil an Gesamtbudget

Ziel der AEEU ist es, den Übergang zu agrarökologischen Landwirtschafts- und Lebensmittelsystemen in Europa und der ganzen Welt zu analysieren, zu gestalten, zu entwickeln und zu fördern. Sie fördert die Interaktion zwischen verschiedenen Interessengruppen, indem sie den Wissensaustausch und Aktionen erleichtert.

Carbon Disclosure Project Worldwide (Europe)

https://www.cdp.net

€ 700.000

14% Förderanteil an Gesamtbudget

Das CDP fördert ein globales System für Unternehmen und Städte zur Messung, Offenlegung, Verwaltung und Weitergabe von Umweltinformationen in den Bereichen Klimawandel, Wasser und Wälder.

Carbon Market Watch

https://carbonmarketwatch.org

€ 250.000

34% Förderanteil an Gesamtbudget

Die CMW ist eine Dachorganisation, die auf drei Ebenen aktiv ist: auf EU-Ebene, um sicherzustellen, dass die Klima- und Umweltpolitik angemessen ist; auf internationaler Ebene, um für eine stärkere ökologische und soziale Integrität der UN-Klimamechanismen einzutreten, und an der Basis, um die Zivilgesellschaft zu befähigen, einen stärkeren Einfluss auf die politische Entwicklung im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu nehmen.

CEE Bankwatch Network

https://bankwatch.org/

€ 422.500

65% Förderanteil an Gesamtbudget

CEE Bankwatch befasst sich mit den Umweltauswirkungen der internationalen Finanzwirtschaft in der Region Mittel- und Osteuropa. Seine Aufgabe ist es, die umwelt- und sozialschädlichen Auswirkungen der internationalen Entwicklungsfinanzierung zu verhindern und alternative Lösungen sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit zu fördern.

CEEweb for Biodiversity

www.ceeweb.org

€ 84.210

70% Förderanteil an Gesamtbudget

CEEweb ist ein Netzwerk von Naturschutzorganisationen mit Sitz in Mittel- und Osteuropa. Sein Ziel ist der Schutz der biologischen Vielfalt.

ClientEarth

www.clientearth.org

€ 300.000

26% Förderanteil an Gesamtbudget

ClientEarth ist ein Netzwerk von Umweltrechtsexperten, die sich für eine bessere Umsetzung und Durchsetzung des EU-Umweltrechts einsetzen, insbesondere in den Bereichen saubere Energiewende, Klimawandel und Landwirtschaft. ClientEarth Deutschland führt strategische Interventionen durch – von der Verhandlung neuer Gesetze bis hin zur Umsetzung bestehender Gesetze in Gerichtsverfahren – um einen systemischen Wandel in Deutschland, Europa und darüber hinaus zu bewirken.

Climate Action Network Europe vzw – asbl

https://caneurope.org

€ 700.000

22% Förderanteil an Gesamtbudget

CAN Europe ist die größte europäische Koalition, die sich mit Klima- und Energiefragen befaßt. Das Netzwerk besteht aus über 120 Organisationen in mehr als 30 europäischen Ländern. Die Organisation setzt sich dafür ein, gefährliche Klimaveränderungen zu verhindern und eine nachhaltige Klima- und Energiepolitik in Europa zu fördern.

Coalition Clean Baltic

www.ccb.se/

€ 499.327

70% Förderanteil an Gesamtbudget

CCB ist ein regionales Netzwerk von Umwelt-NGOs mit Sitz in mehreren baltischen Ländern, die sich für den Schutz und die Verbesserung der Umwelt im Einzugsgebiet der Ostsee einsetzen. Ihre Zusammenarbeit beruht auf der Idee, daß nationale NROs eine internationale Vertretung und Zusammenarbeit benötigen, um ihren Einfluss auf die Entwicklung und Umsetzung politischer Maßnahmen zu stärken.

European Cyclists’ Federation

https://ecf.com

€ 360.000

34% Förderanteil an Gesamtbudget

Die ECF ist ein Netzwerk von Fahrradorganisationen, das alle EU-Mitgliedstaaten abdeckt und auch über die EU hinausreicht. Es handelt sich um ein gut etabliertes Netzwerk, das bereits Erfahrung mit der Verwaltung von EU-finanzierten Projekten hat und einen sehr guten Ruf genießt. Die Hauptaufgabe der ECF besteht darin, sich für einen verbesserten Rechtsrahmen für die verstärkte und sicherere Nutzung des Fahrrads einzusetzen und einen Beitrag zu den Zielen des siebten Umweltaktionsprogramms in Bezug auf Ressourceneffizienz und den Schutz der Bürger vor Umweltbelastungen zu leisten.

European Environmental Bureau

https ://eeb.org

€ 700.000

10% Förderanteil an Gesamtbudget

Das EEB ist ein Zusammenschluss von mehr als 150 Umwelt-Bürgerorganisationen mit Sitz in den EU-Mitgliedstaaten, den Beitrittsländern und einigen Nachbarländern. Die Aufgabe des EEB besteht darin, die Umwelt in Europa und anderswo zu schützen und zu verbessern sowie das Wissen und das Verständnis für die EU-Umweltpolitik und die Politik der nachhaltigen Entwicklung in der breiten Öffentlichkeit in der EU zu fördern.

European Federation for Transport and environment

www.transportenvironment.org

€ 700.000

5% Förderanteil an Gesamtbudget

T&E ist eine große und einflussreiche europäische NGO, die sich für die Entwicklung und Umsetzung einer umweltverträglichen Verkehrspolitik einsetzt. Sie hat bereits zu einer Reihe von öffentlichkeitswirksamen Änderungen der EU-Politik beigetragen, z. B. zu verbindlichen Normen für kraftstoffeffizientere Autos und Kleintransporter und nachhaltigere Biokraftstoffe, zur Einbeziehung des Luftverkehrs in das EU-Emissionshandelssystem, zur Einführung von Kennzeichnungen für umweltfreundliche Reifen und zu intelligenteren EU-Vorschriften über die Art und Weise, wie Lastkraftwagen berechnet und gestaltet werden können.

Eurosite – the European Land Conservation Network

www.eurosite.org/

€ 118.345

70% Förderanteil an Gesamtbudget

Eurosite ist eine Mitgliederorganisation, die die Verwalter europäischer Schutzgebiete und andere Interessenvertreter zusammenbringt, die gemeinsam für ihre Vision arbeiten – ein Europa, in dem die Natur von allen gepflegt, geschützt und geschätzt wird.

Federation of Associations for Hunting and Conservation of the EU

www.face.eu/

€ 288.190

25% Förderanteil an Gesamtbudget

FACE arbeitet als evidenzbasierte Organisation, um sowohl der Jägerschaft als auch den Entscheidungsträgern technisches Fachwissen und Einblicke in die für die Jägerschaft relevante Biodiversitätspolitik zu geben. Die Aktivitäten von FACE orientieren sich an den beiden Eckpfeilern der europäischen Naturschutzpolitik: der EU-Vogelschutzrichtlinie und der EU-Habitatrichtlinie, wobei der Schwerpunkt auf Großraubtieren liegt. Im Rahmen des europäischen Green Deals ist die Umsetzung der EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 eine weitere wichtige Säule der Arbeit.

Föderation der Natur – und Nationalparke Europas (Foderation EUROPARC) e.V.

https://www.europarc.org

€ 318.547

60% Förderanteil an Gesamtbudget

Die Föderation EUROPARC hat sich zum Ziel gesetzt, das europäische Naturerbe durch die Förderung der internationalen Zusammenarbeit und Vernetzung aufzuwerten und zu erhalten. Als größtes Netzwerk für Schutzgebiete in Europa vereint EUROPARC derzeit rund 400 Mitglieder in 36 Ländern, die ihrerseits Tausende von Natura-2000- und anderen Naturschutzgebieten verwalten.

Friends of the Earth Europe

https://friendsoftheearth.eu/

€ 700.000

23% Förderanteil an Gesamtbudget

Friends of the Earth ist ein weltweites Basis-Umweltnetzwerk, das sich für eine gerechte, ausgewogene und friedliche Welt einsetzt. Das Arbeitsprogramm von FoEE konzentriert sich insbesondere darauf, die EU ökologisch nachhaltiger zu machen.

Fundación Oceana

https://oceana.org

€ 700.000

18% Förderanteil an Gesamtbudget

Oceana hat sich zum Ziel gesetzt, die biologische Vielfalt der Ozeane durch die Stärkung der einschlägigen Politiken zu erhöhen. Ihr Strategieplan für Europa konzentriert sich auf dringende Themen für die europäische Meeresumwelt: Verteidigung eines nachhaltigen Fischereimanagements in Europa, Minimierung von Einwegplastik, das ins Meer gelangt, Verringerung der IUU-Fischerei und Ausbau der Wirksamkeit des MPA-Netzwerks in Europa.

Health and Environment Alliance

https://www.env-health.org

€ 700.000

48% Förderanteil an Gesamtbudget

HEAL hat sich zum Ziel gesetzt, die Umwelt zu schützen, um die Gesundheit der Menschen zu stärken. HEAL ist in Brüssel und in den 27 EU-Mitgliedstaaten über ein aktives, maßgebliches und vielfältiges umweltmedizinisches Mitgliedernetzwerk aktiv, das sich aus Ärzten, Krankenschwestern, Asthma- und Krebspatienten, gemeinnützigen Krankenversicherern und vielen anderen zusammensetzt.

Health Care Without Harm Europe

https://noharm-europe.org

€ 598.000

52% Förderanteil an Gesamtbudget

Das Ziel des HCWH Europe ist es, das europäische Gesundheitssystem so zu gestalten, dass es ökologisch nachhaltig wird und nicht länger eine Quelle von Schäden für die Umwelt und die menschliche Gesundheit darstellt. Die Arbeit des HCWH Europe konzentriert sich auf sieben Hauptbereiche: gesundes Klima, sicherere Chemikalien, gesunde und nachhaltige Lebensmittel, Null-Abfall, saubere Luft und sauberes Wasser, grüne Gebäude und Menschenrechte.

Institute for European Environmental Policy

https://ieep.eu

€ 450.000

32% Förderanteil an Gesamtbudget

IEEP ist ein Thinktank für Nachhaltigkeit, der mit vielen Interessengruppen in der EU zusammenarbeitet, darunter Institutionen, internationale Einrichtungen, Hochschulen, die Zivilgesellschaft und die Industrie, um faktengestützte Forschung und Analysen zu erstellen, die eine wirkungsorientierte Nachhaltigkeitspolitik fördern.

International Federation of Organic Agriculture Movements – European Regional Group

€ 496.374

27% Förderanteil an Gesamtbudget

Die IFOAM EU Gruppe setzt sich für nachhaltige Lebensmittel und Landwirtschaft ein.

Justice and Environment

www.justiceandenvironment.org

€ 291.141

70% Förderanteil an Gesamtbudget

J&E ist ein Netzwerk von nichtstaatlichen Umweltorganisationen, die das Umweltrecht als Instrument zum Schutz von Mensch und Natur in den EU-Mitgliedstaaten nutzen. J&E setzt sich für eine bessere Gesetzgebung und Umsetzung des Umweltrechts auf nationaler und EU-Ebene ein.

MedPAN – Network for the Managers of Marine Protected Areas in the Mediterranean

https://medpan.org

€ 400.000

43% Förderanteil an Gesamtbudget

MedPAN ist ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten in den Ländern des Mittelmeeres, das ein starkes und dynamisches Netzwerk von Meeresschutzgebieten im Mittelmeerraum sicherstellen soll, um die Wirksamkeit ihrer Verwaltung zu unterstützen und zur Verbesserung der Politik auf europäischer, mediterraner und internationaler Ebene für eine bessere Meeresumwelt beizutragen.

NGO Shipbreaking Platform

https://shipbreakingplatform.org

€ 320.250

69% Förderanteil an Gesamtbudget

Die Abwrackplattform will die Verklappung von Altschiffen mit gefährlichen Abfällen an den Stränden der Entwicklungsländer verhindern. Sie fördert weltweit ein sauberes, sicheres und gerechtes Schiffsrecycling unter Beachtung der Menschenrechte, der grundlegenden Arbeitsnormen und der Umweltgerechtigkeit.

Pesticide Action Network Europe (Pan Europe)

https://www.pan-europe.info/

€ 319.200

67% Förderanteil an Gesamtbudget

PAN ist der europäische Zweig der globalen Organisation PANS mit über 600 Mitgliedern weltweit. Ihr Ziel ist es, den Einsatz von Pestiziden zu reduzieren, nachhaltige Alternativen zu unterstützen und das Bewußtsein für die Gefahren zu schärfen, die von Pestiziden für die menschliche Gesundheit und die Umwelt ausgehen. Zu den Mitgliedern von PAN gehören nichtstaatliche Umweltorganisationen, Menschenrechtsgruppen und Nichtregierungsorganisationen für Lebensmittelsicherheit.

Renewables Grid Initiative

https://renewables-grid.eu

€ 700.000

47% Förderanteil an Gesamtbudget

RGI ist eine einzigartige Zusammenarbeit von Nichtregierungsorganisationen und Übertragungsnetzbetreibern in ganz Europa, die sich in einem „Ökosystem von Akteuren der Energiewende“ engagieren. Das Netzwerk fördert die Entwicklung eines fairen, transparenten und nachhaltigen Energienetzes, um das Wachstum erneuerbarer Energiequellen zu ermöglichen

Seas At Risk Vzw

https://seas-at-risk.org

€ 606.375

22% Förderanteil an Gesamtbudget

Das Hauptziel von SAR ist es, gesunde Ozeane und produktive Ökosysteme zu sehen und diese für künftige Generationen zu erhalten. Sie setzt sich dafür ein, dass die Meeresressourcen nach einem ökosystembasierten Ansatz und unter Berücksichtigung des Vorsorge- und Verursacherprinzips bewirtschaftet werden.

Slow Food

https://www.slowfood.com

€ 510.000

46% Förderanteil an Gesamtbudget

SF zielt darauf ab, ein Modell der Lebensmittelproduktion und des Lebensmittelkonsums zu fördern, das auf dem Konzept der guten, sauberen und fairen Lebensmittel basiert. Sie trägt zur Gestaltung einer nachhaltigen Lebensmittelpolitik bei.

Stichting BirdLife Europe

www.birdlife.org

€ 460.000

21% Förderanteil an Gesamtbudget

BirdLife Europe arbeitet mit vielen Mitgliedsorganisationen in der EU und in Zentralasien zusammen, um Vögel und die biologische Vielfalt zu erhalten.

Stichting Fern

https://www.fern.org

€ 245.000

12% Förderanteil an Gesamtbudget

Fern liefert Informationen und Analysen zu den Auswirkungen der EU-Politik und -Praktiken auf die Wälder. Sie arbeitet mit Partner-NGOs zusammen, um Hebelpunkte auf EU-Ebene zu identifizieren, die zum Schutz der Wälder, zur Stärkung der Rechte der Menschen und zur wirksamen Bekämpfung des Klimawandels und der Krise der biologischen Vielfalt beitragen.

Surfrider Foundation Europe

https://surfrider.eu

€ 400.000

45% Förderanteil an Gesamtbudget

Ziel des SFE ist es, die Interessen der Küsten- und Meeresgemeinschaft zu vertreten, wenn es um ökologische Belange geht, und sich mit Umweltbedrohungen für die Wasserqualität der Meere und die Gesundheit ihrer Nutzer zu befassen, wobei der Schwerpunkt auf grundlegenden Themen wie Meeresmüll und Klimawandel liegt.

Wetlands International – European Association

https://europe.wetlands.org

€ 699.960

70% Förderanteil an Gesamtbudget

WI-EA ist eine Gruppe europäischer Nichtregierungsorganisationen, die zusammenarbeiten, um das Bewusstsein für Feuchtgebietsökosysteme zu schärfen und sich für die nachhaltige Nutzung von Feuchtgebieten für Mensch und Natur einzusetzen, insbesondere durch die Verknüpfung von Wissenschaft, Politik und Praxis.

WWF European Policy

€ 625.000

15% Förderanteil an Gesamtbudget

WWF EPO is the Brussels-based policy hub of the WWF European and global network.Programme

www.wwf.eu

Hauptziel des Büros ist die Stärkung der europäischen Gesetzgebung und Politik, insbesondere in den Bereichen Klima und Energie, Biodiversität, Wälder, Außenentwicklung, Meeresschutz und Fischerei, Süßwasser, Ressourceneffizienz und grüne Wirtschaft.

WWF Central and Eastern Europe

https://wwfcee.org/

€ 265.000

40%

WWF-CEE koordiniert und leitet die Naturschutzaktivitäten des WWF in der Donau-Karpaten-Region (die 19 Länder umfaßt). Der Großteil des Programms konzentriert sich auf grenzüberschreitende Themen, insbesondere im Zusammenhang mit Süßwasser, Forstwirtschaft, nachhaltiger Entwicklung und vor allem EU-bezogener Politik.

Zero Waste Europe

https://zerowasteeurope.eu

€ 501.280

27%

Die ZWE verfügt über ein einzigartiges und starkes Fachwissen bei der Entwicklung von Maßnahmen im Bereich Abfall und Klimawandel. Es arbeitet mit anderen internationalen Partnern zusammen, um diese politischen Defizite zu beheben und sie in Chancen zu verwandeln

 

Der Beitrag LIFE: Europäischer Steuergeldesel für Klima-NGOs erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

EU forciert digitale ID für Internetnutzung

EU forciert digitale ID für Internetnutzung

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

EU forciert digitale ID für Internetnutzung

EU forciert digitale ID für Internetnutzung

Unter dem Vorwand, Kinder schützen zu wollen, kündigen Italien, Frankreich, Dänemark, Spanien, Griechenland und weitere EU-Länder an, einen von der EU-Kommission entwickelten Prototyp einer App zur Online-Altersüberwachung zu testen. Damit wäre einer totalen Kontrolle der Internetnutzung Tor und Tür geöffnet.

von Manfred Ulex

Laut der Kommission soll damit Minderjährige vor „unangemessenen und schädlichen Online-Inhalten” geschützt und ein einheitliches System zur Altersüberprüfung in der gesamten EU eingeführt werden. Die EU räumte jedoch eine gewisse „nationale Anpassung” der App ein, um sie an die Standards der einzelnen Mitgliedstaaten anzupassen.

„Während Datenschutzfunktionen nicht geändert werden können, können die Mitgliedstaaten den Entwurf an ihre nationalen Bedürfnisse anpassen”, sagte die Technologiebeauftragte der Europäischen Kommission, Henna Virkkunen.

Die App ist Teil einer europäischen Initiative zum „Schutz von Kindern™“ im Internet. Parallel dazu veröffentlichte die EU-Kommission auch Leitlinien zum Schutz Minderjähriger im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste (DSA).

Die Begründung mit dem „Schutz der Kinder“ ist offenbar ein schlechter Witz angesichts der neuen Leitlinien zur Sexualerziehung für Kleinkinder, die von der WHO, UNO und natürlich der EU propagiert werden. Dazu gehört bekanntlich auch die Einrichtung von Onanierräumen im Kindergarten.

Die Initiative zielt vielmehr darauf ab, die digitale ID EUDI salonfähig zu machen. Der Impfpass ist offenbar schon zu sehr in Vergessenheit geraten oder diskreditiert.

Die Regulierungsbehörden erklärten, die neuen Leitlinien würden Online-Plattformen dabei helfen, gegen sogenannte süchtig machendes Design, Cybermobbing, schädliche Inhalte und unerwünschte Kontaktaufnahmen durch Fremde vorzugehen.

„Plattformen haben keine Entschuldigung dafür, Praktiken fortzusetzen, die Kinder gefährden“, so Virkkunen. Die Vorsitzende der rechtsradikalen französischen Partei Renew Europe, Valerie Hayer, begrüßte den Schritt der Europäischen Kommission am 15. Juli. „Das sind großartige Neuigkeiten: Die Europäische Kommission hat angekündigt, an einem Verbot von sozialen Medien für unter 15-Jährige zu arbeiten“, sagte sie auf X.

Eigentlich auch interessant, dass immer wieder von einer „Europäischen“ Kommission die Rede ist, obwohl sie keineswegs Europa vertritt, zu große Teile des Kontinents haben mit der EU und ihrer Kommission nicht am Hut. Und dazu hegen diese Gefühle auch immer mehr Bürger in den Ländern der EU.

Im Jahr 2024 hat Australien ein Verbot von sozialen Medien für 16-Jährige beschlossen, ein Land dass schon durch seine extremistischen Aktionen bei der Corona-Poandemie unangenehm aufgefallen ist.

Der Beitrag EU forciert digitale ID für Internetnutzung ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.