Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Der afrikanische Löwe jagt neue Beuten

von Manlio Dinucci

Nach dem Scheitern der Ansiedlung des AfriCom auf dem schwarzen Kontinent hat das Pentagon seine Kräfte für Afrika und Europa unter einem einzigen Kommando in Wiesbaden (Deutschland) gebündelt. Es verwendet sie, um eine neue territoriale Aufteilung durchzusetzen, insbesondere durch die Anerkennung der Saharauischen Republik. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden gebeten, dieser Entwicklung zu folgen, und sie werden sie auch anerkennen müssen. Letztlich ist es das US-Kommando in Wiesbaden, das Brüssel seine Außenpolitik aufzwingen wird. Auf diese Weise soll man das Einfrieren der militärischen Aktionen Frankreichs und der Europäischen Union in Mali, aber nicht im Tschad interpretieren.

Der afrikanische Löwe (African Lion), das größte Militärmanöver auf dem Kontinent, das von der US Army geplant und durchgeführt wird, hat gestern begonnen. Es umfasst Land-, Luft- und Schiffsoperationen in Marokko, Tunesien, Senegal und in den angrenzenden Meeren – von Nordafrika bis Westafrika, vom Mittelmeer bis zum Atlantik. 8.000 Soldaten, zur Hälfte US-Amerikanische Truppen, mit etwa 200 Panzern, selbstfahrenden Kanonen, Flugzeugen und Kriegsschiffen. Der African Lion 21, dessen Kosten auf 24 Millionen Dollar veranschlagt sind, hat Auswirkungen, die ihn besonders wichtig machen.

Mit einem politischen Plan, der grundsätzlich in Washington beschlossen wurde, findet das Manöver in diesem Jahr zum ersten Mal in der Westsahara statt, das heißt im Gebiet der Saharauischen Republik, die von mehr als 80 Staaten der UNO anerkannt wurde, dessen Existenz jedoch mit allen Mitteln von Marokko geleugnet und bekämpft wird. Rabat erklärt, dass auf diese Weise „Washington die marokkanische Souveränität über die Westsahara anerkennt“ und fordert Algerien und Spanien auf, „ihre Feindseligkeit gegenüber der territorialen Integrität Marokkos aufzugeben“. Spanien, das von Marokko beschuldigt wird, die Polisario (Befreiungsfront der Westsahara) zu unterstützen, nimmt in diesem Jahr nicht am African Lion teil. Washington bekräftigt seine volle Unterstützung für Marokko, indem es Marokko als „größten Nicht-NATO-Verbündeten und Partner der Vereinigten Staaten“ bezeichnet.

Das Manöver findet in diesem Jahr zum ersten Mal im Rahmen einer neuen US-Kommandostruktur statt. Im November letzten Jahres wurden die US Army Europe und die US Army Africa in ein einziges Kommando eingegliedert: die US Army Europe and Africa. General Chris Cavoli, der die Führung hat, erklärt den Grund für diese Entscheidung: „Die regionalen Sicherheitsprobleme in Europa und Afrika sind untrennbar miteinander verbunden, und wenn man sie unbeaufsichtigt lässt, können sie sich schnell von einem Bereich in den anderen ausbreiten.“ Daher die Entscheidung der US-Armee, das Kommando über Europa und das Kommando Afrikas zu integrieren, um „die Kräfte dynamisch von einem Theater zum anderen, von einem Kontinent zum anderen zu verlagern, indem wir unsere Reaktionszeiten für regionale Notfälle verbessern“. In diesem Rahmen wird der African Lion 21 in die Defender-Europa 21 integriert, in der 28 000 Soldaten und mehr als 2 000 schwere Fahrzeuge eingebunden sind. Praktisch eine einzige Serie koordinierter Militärmanöver, die von Nordeuropa bis nach Westafrika stattfindet und von der US Army Europe and Africa geplant und in Auftrag gegeben wird. Offizielles Ziel: Gegen eine unbestimmte „böse Aktivität in Nordafrika und Südeuropa und eine militärische feindliche Aggression zu verhindern“, mit einem klaren Verweis auf Russland und China.

Italien beteiligt sich am African Lion 21, wie auch an der Defender-Europa 21, nicht nur mit eigenen Kräften, sondern als strategische Basis. Das Manöver in Afrika wird von Vicenza aus von der Task Force Südeuropa der US Army geleitet, und die beteiligten Kräfte werden durch den Hafen von Livorno mit Kriegsmaterial aus Camp Darby, der nächsten US Army-Logistikbasis, versorgt. Die Teilnahme am African Lion 21 ist Teil der wachsenden italienischen Militärbeteiligung in Afrika. Die Mission in Niger ist hervorstechend, die formal „im Rahmen gemeinsamer europäischer und amerikanischer Anstrengungen zur Stabilisierung des Gebiets und zur Bekämpfung des illegalen Handels und der Bedrohung der Sicherheit“; in Wirklichkeit für die Kontrolle eines der Gebiete mit den reichsten Vorräten an strategischen Rohstoffen (insbesondere Erdöl, Uran, Coltan), die von amerikanischen und europäischen multinationalen Konzernen betrieben werden, deren Oligopol durch die chinesische wirtschaftliche Präsenz und andere Faktoren gefährdet ist. Daher die traditionelle Kolonialstrategie: Die eigenen Interessen mit militärischen Mitteln zu sichern, einschließlich der Unterstützung der lokalen Eliten, die ihre Macht auf die Streitkräfte gründen, unter dem Deckmantel der Opposition gegen die Dschihadisten-Milizen. In Wirklichkeit verschlimmern die militärischen Interventionen die Lebensbedingungen der Bevölkerung, indem sie die Mechanismen der Ausbeutung und Unterwerfung stärken, was zu erzwungener Migration und den sich daraus ergebenden menschlichen Tragödien führt.

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Die Impfpropaganda von „medizini“, dem Kindermagazin der Apotheken-Umschau

Die Impfpropaganda von „medizini“, dem Kindermagazin der Apotheken-Umschau

(Michael van Laack) „Pädagogisch wertvoll“ – Mit diesem Prädikat bewirbt der „Wort & Bild-Verlag“ das Kindermagazin der Apotheken-Umschau. Das Magazin –   so heißt es – wird „von der ‚Stiftung Lesen‘ seit Jahren als pädagogisch wertvoll empfohlen. Grundschullehrer nutzen ‚medizini‘ gerne begleitend zum Unterricht.“ Das monatlich erscheinende Magazin hat eine Auflage von ca. 1,5 Millionen […]

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Corona und die geistige Umnachtung (nicht nur) der Experten

Corona und die geistige Umnachtung (nicht nur) der Experten

Morgen soll der Bundestag die “epidemische Lage” um drei Monate verlängern. Der Staat bedient sich zu Aufrechterhaltung des autoritären Pandemie-Regimes der Lüge, der Täuschung, des Ausblendens relevanter Fakten. Die meisten Medien spielen mit. Hier eine unglaubliche Übersicht über die offensichtlichen, doch verschwiegenen Manipulationen. Von Thomas Maul.

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NATO-Chef trifft Biden, Pentagon-Chef; wirft Russland Aggression gegen NATO-Staaten vor, verweist auf Artikel 5-Kriegsklausel

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg traf sich am 7. Juni mit Präsident Joe Biden, Verteidigungsminister Lloyd Austin und dem nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan, eine Woche vor dem Gipfel des Militärblocks in Brüssel. Die Reise, die Biden ins NATO-Hauptquartier führt, wird seine erste außerhalb der USA sein.

Die Mitschrift des Pentagons über sein Treffen mit Austin gibt einen klaren Hinweis darauf, worum es bei dem bevorstehenden Gipfel gehen wird und welche Aktionen – und gegen welche Nation – das Treffen für die kommenden Jahre vorsehen wird. Zu Stoltenbergs Kommentaren gehörten:

„Das globale Gleichgewicht der Kräfte verschiebt sich. Wir sehen den Aufstieg Chinas, wir sehen, dass Russland weiterhin für aggressive Aktionen gegen NATO-Verbündete und unsere Nachbarn verantwortlich ist, im Cyberspace, durch hybride Mittel, und auch die Art und Weise, wie sie militärische Gewalt gegen die Ukraine, Georgien und andere Länder in dieser Region eingesetzt haben.“

Es ist nicht sicher, welche aggressiven Aktionen gegen NATO-Mitglieder Russland vorgeworfen werden, aber basierend

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Genmanipulierte Babys? Forscher entlarven abschreckende Risiken von mRNA-Impfstoffen

Die Forscher Stephanie Seneff vom Massachusetts Institute of Technology und Greg Nigh weisen in einem Review im International Journal of Vaccine Theory, Practice, and Research auf die Risiken der mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna hin.

Die unerwünschten Folgen können viel schlimmer sein als die Krankheit, argumentieren sie.

Dazu gehören anaphylaktischer Schock, Autoimmunerkrankungen, ein Zytokinsturm, der Gewebeschäden verursachen kann, und sogar Veränderungen der DNA. Seneff und Nigh kommen zu dem Schluss, dass der mRNA-Impfstoff eine experimentelle Gentherapie ist, die katastrophale Folgen haben könnte.

Mutierte Säuglinge nach mRNA-Impfung?

Wenn mRNA-Impfstoffe die DNA verändern, wirkt sich dies auch auf alle Kinder aus, die eine geimpfte Person zur Welt bringt. Es ist noch völlig unklar, welche Konsequenzen dies haben wird.

Seneff und Nigh schreiben, dass Antikörper gegen das Spike-Protein zur Antikörper-vermittelten Verstärkung der Infektion (oder Zytokinsturm) beitragen. Dies kann zu Autoimmunerkrankungen und schweren Entzündungen führen.

Der Stoff Polyethylenglykol kann auch bei geimpften Personen allergische Reaktionen hervorrufen. Bei Impfstoffversuchen kam es zum Beispiel bei Schweinen nach der zweiten Injektion zu einem anaphylaktischen Schock.

Pfizer und Moderna behaupten, dass ihr Impfstoff zu 95 Prozent wirksam ist. Dieser Prozentsatz bezieht sich auf die relative Risikoreduktion. Die absolute Risikoreduktion, also die Verringerung des Risikos, z. B. zu erkranken oder zu sterben, beträgt beim Moderna-Impfstoff nur 1,2 Prozent und bei Pfizer 0,7 Prozent.

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Sie kriegen nie genug: NRW-Gesundheitsminister erwartet Verlängerung epidemischer Lage

Sie kriegen nie genug: NRW-Gesundheitsminister erwartet Verlängerung epidemischer Lage

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„Epidemische Lage“ ist der neue Begriff für „Alleinherrschaft“ und von dieser will natürlich kein Politiker, der zur Zeit auf der Parteienbühne herumzappelt freiwillig weichen:

Trotz deutlich gesunkener Inzidenzzahlen in vielen Teilen Deutschlands erwartet NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) eine Verlängerung der epidemischen Lage. „Ich glaube schon, dass eine Verlängerung möglich ist. Wir sind von der Herdenimmunität noch sehr weit entfernt“, sagte er im RTL/n-tv-„Frühstart“.

Aber natürlich werde man die epidemische Lage irgendwann für erledigt erklären – spätestens wenn man allen Menschen ein Impfangebot gemacht habe, so Laumann. Das Versprechen stehe weiterhin, dass jeder in Deutschland bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot bekommen wird. Auch in seinem Bundesland war das Infektionsgeschehen zuletzt eigentlich deutlich gesunken: „In NRW werden wir am Freitag den siebten Tag unter der Inzidenz 35 sein, und dann gibt es noch mehr Freiheiten. Wenn die Abstände weiter eingehalten werden, ist EM gucken in der Kneipe dann auch kein Problem mehr.“ Dennoch mahnt der CDU-Politiker vor zu früher Euphorie: „Wir haben erst seit wenigen Tagen diese sehr gute Entwicklung. Die Pandemie ist nicht vorbei.“

Für den Maskenstreit zwischen dem Bundesarbeitsministerium und dem Bundesgesundheitsministerium hat Laumann kein Verständnis: „Dieser Streit ist unsäglich. Dass sich zwei Bundesministerien gegeneinander aufstellen, ist der Sache nicht dienlich.“ Laumann kann die Kritik an Jens Spahn und dem Vorgehen des Gesundheitsministeriums nicht nachvollziehen.

Laumann sagte, dass das verteilte Schutzmaterial vom Bund zertifiziert und zugelassen wurde. „Es ist völlig okay, dass diese Masken in den Verkehr gebracht worden sind. Das war verantwortungsbewusst. Jetzt zu sagen, man hätte bestimmten Bevölkerungsgruppen schlechtere Masken gegeben, dafür gibt es meiner Meinung nach keine Grundlage.“ Auf Nachfrage ob der Streit dann nur Wahlkampf sei, sagte Laumann: „Das würde ich auch so sehen, dass das Wahlkampf ist. Aber eine solche Art von Wahlkampf hilft niemandem.“

Eine Gesundheitsdiktatur auch nicht, Herr Laumann. Es sei denn, man hockt in dieser ganz oben. (Mit Material von dts)

Philippinen: diejenigen, die gegen COVID-Protokolle verstoßen, können wegen Mordes angeklagt werden

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hatte bereits im Mai angeordnet, dass jeder, der die Maske an öffentlichen Plätzen nicht ordnungsgemäß benutzt, verhaftet werden soll.

Die philippinischen Behörden warnten am Montag, dass jeder, der die Gesundheitsprotokolle ignoriert und andere ansteckt, wegen Mordes angeklagt werden könnte, berichten lokale Medien.

Salvador Panelo, Sprecher des philippinischen Präsidenten, machte den Vorschlag während eines Treffens der Inter-Agency Task Force für den Umgang mit dem Coronavirus, in dem er vorschlug, dass strenge Strafen gegen diejenigen verhängt werden, die gegen die von der Regierung festgelegten Gesundheitsprotokolle verstoßen.

„Wenn eine Person weiß, dass sie das Coronavirus hat, aber trotzdem hinausgeht und einen anderen infiziert, und das führt zu dessen Tod, [dann] ist das vorsätzlicher Mord“, sagte Panelo.

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte stimmte mit seinem Berater überein und betonte, dass es Mord sein könnte, wenn eine Person, die weiß, dass sie mit dem Virus infiziert ist, „gleichgültig ist und absichtlich [die Protokolle] ignoriert“, sagte er.

Anfang des letzten Monats hatte Duterte die Polizei angewiesen, jeden zu verhaften, der an öffentlichen Plätzen nicht ordnungsgemäß eine Maske trägt.

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Anmerkungen von Götz Kubitschek zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Anmerkungen von Götz Kubitschek zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

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Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im Duell „Alle gegen Einen“ mit geringen Abstrichen dasselbe Ergebnis geholt wie 2016. Sie ist mit 23 Abgeordneten im Landtag vertreten. Das sind zwei weniger als bisher, aber da man in der ersten Legislaturperiode Abgänge verkraften mußte, kann man quantitativ unverändert weiterarbeiten. Groß ist der Unterschied dort, […]

Impfstoff-Forscher räumt grossen Fehler ein und sagt, Spike-Proteine seien gefährliche Toxine

Byram Bridle, ein Virusimmunologe, Impfstoffforscher und ausserordentlicher Professor an der University of Guelph, Ontario, zählte vor ein paar Tagen in einem Interview folgende neu bekannt gewordenen Fakten auf:

Das Coronavirus-Spike-Protein aus der Covid-19-Impfung gelangt entgegen den Erwartungen trotzdem in den Blutkreislauf. Dies ist eine plausible Erklärung für tausende gemeldeter Nebenwirkungen wie Blutgerinnsel, Herzerkrankungen, Hirnschäden und Fortpflanzungsproblemen.

Es seien grosse Fehler gemacht worden, die bisher in der Entwicklung nicht bemerkt wurden.

Die Forscher dachten, dass das Spike-Protein ideal geeignet sei, um eine Impfwirkung zu erzielen. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass dieses Protein selbst ein Toxin (Gift) ist und die Menschen bei der Impfung dadurch krank werden und auch sterben können.

Bisher wurde angenommen, dass diese Impfstoffe mit Boten-RNA (mRNA) wie bei herkömmlichen Impstoffen an der Impfstelle im Schultermuskel bleiben würden. Dies ist jedoch absolut nicht der Fall, so Byram Bridle.

Bei der Impfung werden menschliche Zellen mit dem Spike-Protein SARS-CoV-2 infiziert, damit sie dieses anschliessend selber herstellen. Darauf sollte dann die Immunantwort des Körpers erfolgen. Soweit zur Theorie.

Jetzt zeigen die neuesten Daten, dass dieses Spike-Protein ins Blut gelangt, wo es mehrere Tage nach der Impfung zirkuliert, und sich dann in Organen und Geweben wie Milz, Knochenmark, Leber, Nebennieren, und in hoher Konzentration auch in den Eierstöcken wieder findet.

Eine Vielzahl von Studien zeigt, dass die schwersten Auswirkungen von SARS-CoV-2, wie Blutgerinnung und Blutungen, auf die Wirkung des Spike-Proteins des Virus selbst zurückzuführen sind.

Laut Bridle haben Wissenschaftler entdeckt, dass das Spike-Protein fast vollständig für die Schäden am Herz-Kreislauf-System verantwortlich ist, wenn es in die Blutbahn gelangt.

Labortiere, denen gereinigtes Spike-Protein in ihren Blutkreislauf injiziert wurde, entwickelten Herzmuskelprobleme, und es wurde auch gezeigt , dass das Spike-Protein die Blut-Hirn-Schranke überwindet und das Gehirn schädigt.

Ein schwerwiegender Fehler war laut Bridle die Annahme, dass das Spike-Protein nicht in den Blutkreislauf gelangen würde.



Jetzt lägen eindeutige Beweise dafür vor
, dass sowohl der Impfstoff, wie auch das in unseren Zellen nach der Impfung laufend produzierte Spike-Protein in den Blutkreislauf gelangen.

Bridle zitierte ein jüngst veröffentlichte Studie, in der das Spike-Protein im Blutplasma bei drei von 13 jungen Spitalangestellten nachgewiesen wurde, die den Covid-19-Impfstoff von Moderna erhalten hatten. Bei einem der Arbeiter zirkulierte das Spike-Protein 29 Tage lang.

Auswirkungen auf Herz und Gehirn

Sobald es im Umlauf ist, kann das Spike-Protein an spezifische ACE2-Rezeptoren binden, die sich auf Blutplättchen und den Zellen befinden, die die Blutgefässe auskleiden. Dann geschieht folgendes: Entweder führt es dazu, dass Thrombozyten verklumpen, und das kann zu einer Gerinnung führen.



Daher die Gefahr von Lungenembolien, Herzinfarkten und/oder Hirnschlägen.
Auch Blutungen seien möglich. Bridle äusserte zudem, dass das im Blutkreislauf befindliche Spike-Protein die kürzlich gemeldeten Herzprobleme bei frisch geimpften Jugendlichen erklären würde.

In den USA gaben die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich bekannt, dass sie Berichte über sogenannte milde Herzerkrankungen nach der Covid-19-Impfung untersuchen. Letzte Woche wurden allein im Bundesstaat Connecticut 18 Teenager wegen Herzproblemen ins Krankenhaus eingeliefert, die sie kurz nach Covid-19-Impfungen entwickelten.

Der Impfstoff von AstraZeneca wurde in einer Reihe von Ländern entweder ganz verboten oder wegen des möglichen Zusammenhangs mit lebensbedrohlichen und tödlichen Blutgerinnseln nicht mehr für jüngere Menschen empfohlen.

Spike-Protein als Gefahr

Nach aktuellem Forschungsstand besteht die grosse Gefahr, dass die zirkulierenden Spike-Proteine gravierende Schäden an den Organen, Blutbahnen, dem Herzen und auch im Gehirn verursachen können.

Da die in anderen Studien nachgewiesene absolute Schutzwirkung der Impfstoffe vor Übertragung der Krankheit verschwindend klein ist, muss es als äusserst fahrlässig bezeichnet werden, hunderte Millionen Menschen der Gefahr von Gefässschädigungen im ganzen Körper auszusetzen.

Bridle erwähnte auch, dass die Entdeckung des Spike-Proteins im Blutkreislauf Auswirkungen auf Blutspendeprogramme habe. Es sei unerwünscht, dass mittels Bluttransfusion diese pathogenen Spike-Proteine auf empfindliche Patienten übertragen würden.

Laut dem Impfstoffwissenschaftler weisen Forschungsergebnisse zudem darauf hin, dass gestillte Babys, deren Mütter geimpft wurden, Gefahr laufen, Covid-Spike-Proteine aus ihrer Muttermilch zu bekommen.

Laut Bridle reichern sich alle Proteine im Blut der Mutter in der Muttermilch an. Es existierten Beweise, dass bei gestillten Säuglingen geimpfter Mütter Blutungsstörungen im Magen-Darm-Trakt aufgetreten seien – teilweise mit tödlichen Folgen.

Auch die hohe Konzentration von Spike-Proteinen, die in Hoden und Eierstöcken gefunden wurde, werfe die Frage auf, ob damit junge Menschen unfruchtbar gemacht würden.

Es gäbe ausserdem tausende Berichte über Menstruationsstörungen von Frauen, die eine Covid-19-Spritze erhalten hatten, und hunderte von Berichten über Fehlgeburten bei geimpften Schwangeren sowie über Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane bei Männern.

Nicht zuletzt kritisierte Bridle die Marketingstrategie der Impfstoffhersteller. So sollten in Kanada (und weltweit) nun auch Kinder und Jugendliche geimpft werden. Dies lasse sich nicht durch die Zahlen rechtfertigen: Im Mai 2021 gab es rund 259’000 bestätigte Fälle von SARS-CoV-2-Infektionen bei Kanadiern unter 19 Jahren. Von diesen wurden 0,048% ins Krankenhaus eingeliefert, 0,004% starben. Die normale saisonale Grippe ist für Kinder und Jugendliche viel häufiger mit schwereren Erkrankungen verbunden als Covid-19.

Angesichts der geringen Zahl junger Forschungsteilnehmer in den Impfstoffstudien von Pfizer und der begrenzten Dauer der klinischen Studien sagte die zuständige Behörde, dass Fragen zum Spike-Protein und einem anderen Impfstoffprotein beantwortet werden müssen, bevor Kinder und Jugendliche geimpft werden dürfen.

Ebenfalls müssen die Fragen beantwortet werden, ob das Impfstoff-Spike-Protein die Blut-Hirn-Schranke überwindet, ob es die Samenproduktion oder den Eisprung stört und ob es die Plazenta passiert und Auswirkungen auf ein sich entwickelndes Baby hat oder in die Muttermilch übergeht.

Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson antworteten nicht auf Fragen zu Bridles Bedenken.

Dies ist die Zusammenfassung eines Artikels der preisgekrönten Investigativjournalistin Celeste McGovern, der am 31.5.2021 zuerst auf LifeSiteNews veröffentlicht wurde.

Gefälschte Pässe bei Migranten: Sportkarriere. Gefälschte Impfpässe bei Deutschen: Knast

Gefälschte Pässe bei Migranten: Sportkarriere. Gefälschte Impfpässe bei Deutschen: Knast

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Der Fall um den Identitätsschwindel von VfB-Stuttgart-Stürmer Silas Wamangituka, der eigentlich Silas Katompa Mvumpa heißt, zeigt einmal wieder eindrucksvoll, welche Doppelstandards juristisch und vor allem gesellschaftlich in diesem Land gelten. Für Einheimische greift die volle Härte des Gesetzes, hier kann mit keinem Erbarmen gerechnet werden – doch bei „Menschen mit Fluchtgeschichte“ werden alle Hühneraugen zugedrückt. Und die Täter verstehen die Klaviatur der Rührseligkeit ebenso gut zu spielen, wie sie sich selbst zum Opfer stilisieren.

Dass – wie vorgestern bekannt wurde. -Silas Katompa Mvumpa, so der Klarname des nächsten Bundesliga-Fake-Stars mit fingierter Identität, zwei Jahre lang in Stuttgart unter falschem Namen gespielt hat, ist natürlich keinesfalls seine eigene Schuld, iwo! Vielmehr soll der Stürmer – laut VfB – „Opfer von Machenschaften seines ehemaligen Spielervermittlers“ geworden sein. Dies habe der Kongolese seinem Verein kürzlich gebeichtet – offenbar um Enthüllungen zuvorzukommen. Nicht nur der Name, auch das Geburtsdatum des Stürmers war offenkundig falsch: Laut VfB-Angaben wurde Silas am 6. Oktober 1998 in Kinshasa geboren, ist somit heute 22 und damit ein Jahr älter als ursprünglich angegeben, berichtet der „Spiegel„. Der Verein prüft nun rechtliche Schritte – aber nicht gegen seinen Spieler, sondern gegen den Berater.

Schuld sind immer die anderen: Dieser afrikanische Grundkonsens  setzt sich offenbar selbst im deutschen Profifussball, bei den aufgeflogenen Söldnern aus Schwarzafrika, fort. Egal welche Rolle Wamangitukas Berater gespielt haben mag: Dass er illegal unter falschem Namen spielte und seine Spielerberechtigung auf eine fiktive Person lautet, wird doch auch Mvumpa alias Wamangituka doch wohl bekannt gewesen sein? Der VfB redet den Fall nun klein und gibt sich zuversichtlich, dass der Schwindel für den Profi „keine Konsequenzen“ haben werde; man stehe bereits mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Kontakt, und nach juristischer Bewertung des Sachverhalts gehe man zuversichtlich davon aus, „dass Silas im Besitz einer gültigen Spielberechtigung war und weiter ist„. Zudem dürfe Katompa Mvumpa „zu gegebener Zeit„, so der „Spiegel“, auf eine neue, auf seinen korrekten Namen lautende Spielberechtigung hoffen. Also alles in Butter!

Immer sind’s die anderen

Wer als hier Geborener Urkundenfälschung, Unterschriftsbetrug oder Rechtsgeschäfte mit falschen Namen riskiert, kann mit solcher Nachsicht, mit der Einstufung zur „Formalität“ kaum rechnen. „Alles halb so wild“ gilt nur für jene, die von Abstammung und Identität her möglichst wenig mit diesem Deutschland zu tun haben, in dem sie ein unbeschwertes, sicheres, privilegiertes Leben in Wohlstand führen. Allenfalls noch Groko-Politiker mit getürkten oder „getunten“ Doktorarbeiten dürfen mit vergleichbarer Milde und Nachsicht rechnen; bei allen anderen, die mit deutschem Namen, deutschen Vorfahren und vor allem: mit der falschen Hautfarbe in in Deutschland geboren werden, zeigt der Rechtsstaat im Zweifel erbarmungslose Härte.

Alles, was für Mvumpa jetzt noch zu tun war, ist, die apologetische Phrasen zu dreschen, die seine Unterstützer hören wollen; dann kann ihm eigentlich nichts passieren. Und das meisterte er bravourös: „Ich habe in den letzten Jahren in ständiger Angst gelebt und mir auch um meine Familie im Kongo große Sorgen gemacht. Es war ein schwerer Schritt für mich, meine Geschichte zu offenbaren„, so der Stürmer einer aktuellen Mitteilung des VfB zufolge. Congrats! Der Mann hat fraglos fähige PR-Berater – oder die Medienteams von Sea-Watch bzw. Pro-Asyl haben ihn hier clever beraten. Ihm droht damit auf jeden Fall weit weniger lästiger Ungemach als dem HSV-Profi „Bakery Jatta“ aka Bakary Daffeh, gegen den, in einem ähnlichen Fall, auch zwei Jahre nach Bekanntwerden der ersten Verdachtsmomente über seine mutmaßliche Identitätstrickserei noch immer staatsanwaltschaftlich ermittelt wird. Er soll unter falschen Namen nach Deutschland eingereist sein und damit gegen das Aufenthaltsgesetzt verstoßen haben. Unbehelligt weiterspielen darf allerdings auch er bis heute.

Gute Gründe und Ausreden für seine Missetaten – die Offenbarung „meiner Geschichte“, wie das heute pietätvoll heißt – kann jeder Straftäter vorbringen. Wahre Wunder jedoch wirken sie nur bei migrantischen Moglern, die erfolgreich an die Schutz- und Vergebungsreflexe der moralindurchdrungenen kartoffeldeutschen Gruppensphäre zu appellieren und den hiesigen Zeitgeist für sich auszunutzen verstehen, welcher dann „mildernde Umstände“ zum Freifahrtschein für alles macht. Person of Color, aus einem afrikanischen Bürgerkriegsland stammend, als Afrikaner im fremden Land der Weißen (bei Wamangituka war es zunächst Frankreich), wo er gegen alle Widerstände zum erfolgreichen Sportler avanciert: Wer will bei solchen Märchengeschichten schon den Party-Pooper mimen – und in einem schnöden Pass- und Betrugsvergehen mehr als ein Kavaliersdelikt erkennen?

Pathologische deutsche Stellvertreterscham bürgt für faktische Straffreiheit

In einer Gesellschaft, die in pathologischer Stellvertreterscham (Herleitungskette: Deutsche Kolonialgeschichte – „Völkermord“ an den Herero – Drittes Reich – struktureller Rassismus) die US-geprägten Motive Black-Lives-Matter und Wokism gründlich inhaliert hat, und die sogar in den Augen regierender hiesiger Spitzenpolitiker von „Rassismus“ und „Fremdenhass“ vermeintlich nur so strotzt, werden alle Augen zugedrückt. So läuft es im Prinzip schon seit sechs Jahren bei hunderttausenden von „Geflüchteten“, die rechtzeitig vor Ankunft ihre Pässe wegwarfen oder falsche Angaben bei ihrer Einreise machten – und erstrecht bei diesen prominenten Einzelfällen von Fake-Identitäten oder anderweitig wohlgelittenen „Sans-papieres“ der Gegenwart.

Wer hingegen als Deutscher in Deutschland falsche Angaben in seinem Lebenslauf bzw. bei seiner Anstellung macht (sofern er sich nicht gerade als grüne Kanzlerkandidatin bewirbt) oder sich gar mit gefälschten Papieren einen Job erschleicht, der wird fristlos gefeuert. Wer keine Rundfunkgebühren zahlt, landet im schlimmsten Fall monatelang im Gefängnis. Und wer, ganz aktuell, beim Impfnachweis unkorrekte Angaben macht oder gar vorsätzlich schummelt, dem drohen sogar mehrere Jahre Gefängnis. Sicher: Es gibt keine Gleichheit im Unrecht. Doch es gibt einen Kipppunkt, ab dem sich die Rechtsordnung – oder treffender: die Rechtswirklichkeit – eines Staates derart lächerlich macht, dass sie von seinen Bürgern nicht mehr länger ernstgenommen werden kann. Weit ist es nicht mehr bis dahin. Bei derart verschobenen Maßstäben und einer stets zulasten der „Urbevölkerung“ gehenden Rechtspflege braucht sich niemand über Fälle wie Jatta / Daffeh oder jetzt Wamangituka /Mvumpa zu wundern. Hier wird der „Beutestaat“ Deutschland evident. (DM)

Neue Wähler braucht die SPÖ: Sozialisten wollen Staatsbürgerschaft aufweichen

Neue Wähler braucht die SPÖ: Sozialisten wollen Staatsbürgerschaft aufweichen

Geht es nach den Sozialdemokraten, sollen die Hürden für die Staatsbürgerschaft in Österreich künftig erheblich aufgeweicht werden. Nur mehr wenige Jahre soll man dann in unserem Land leben müssen, ehe man einen Rechtsanspruch auf Einbürgerung hat. Zudem soll der Großteil der Kinder von Migranten automatisch mit der Geburt die Staatsbürgerschaft erhalten. Dabei verhehlt ihre weit links stehende Jugendorganisation kaum, dass es darum geht, neue rote Wähler zu produzieren. Die Hoffnung der Genossen, einst wieder an die Macht zu gelangen, ruht also nicht auf heimischen Hacklern, sondern darin, die Minderheiten mit Pässen auszustatten. 

  • Rechtsanspruch nach sechs Jahren im Land gefordert – Integration egal
  • Kinder sollen mit der Geburt die Staatsbürgerschaft bekommen
  • Die SPÖ sieht Pass nicht als „Krone, sondern Motor der Integration“
  • Sozialistische Jugend gibt zu, dass man neue Wählerschichten schaffen will
  • SPÖ bereits länger bei Migranten stark – keine Berührungsängste zu Radikalen
  • Freiheitliche erteilen diesen Plänen eine klare Absage

SPÖ will Rechtsanspruch bereits nach sechs Jahren

Bislang war es nicht unbedingt leicht, Österreicher zu werden. Wenn man mit einem Österreicher verheiratet ist, schon bislang EWR-Bürger war, eine „nachhaltige Integration“ nachweist, einen aufrechten Asyl-Bescheid hat, oder in Österreich geboren wurde, ist schon bislang nach sechs Jahren durchgängigem Aufenthalt einen Antrag möglich. Für alle anderen hieß es mindestens zehn Jahre warten. Ein Rechtsanspruch erstand überhaupt erst nach fünfzehn Jahren bei vollständiger Integration, andernfalls nach 30 Jahren.

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Kehrte man Österreich in der Zwischenzeit den Rücken, fingen diese Fristen von Neuem an zu laufen. Für die SPÖ ist all das ein Dorn im Auge, nach sechs Jahren möchte sie einen Rechtsanspruch auf die Staatsbürgerschaft – völlig egal, wie gut integriert der Antragsteller ist. Diese Zeit kann dann auch Unterbrechungen aufweisen; man könnte also beispielsweise ein halbes Jahr islamische Religion in Saudi-Arabien studieren und danach einfach weiter Aufenthaltszeiten für die Einbürgerung sammeln.

Staatsbürgerschaft per Geburt soll eingeführt werden

Der wohl größte Einschnitt neben der Herabsetzung der Fristen ist aber, dass die SPÖ will, dass Kinder von Migranten bereits mit einer Geburt in Österreich die Staatsbürgerschaft kriegen. Einzige Voraussetzung wäre, dass einer der beiden Elternteile fünf Jahre lang legal in Österreich lebte. Damit wäre diese Hürde noch niedriger als in Deutschland, wo diese Schwelle bei acht Jahren liegt.

Die selbst über Migrationshintergrund verfügende SPÖ-Integrationssprecherin Nurten Yilmaz begründet dies damit, dass nach Vorstellung der Partei der österreichische Pass nicht die „Krone, sondern der Motor der Integration“ werden soll. Die Genossen erhoffen sich also, dass sich Migranten nach dem Geschenk der Staatsbürgerschaft wie von Zauberhand in die Mehrheitsgesellschaft integrieren.

Sozialistische Jugend aus treibende Kraft der Idee

Die Abstimmung für diesen Vorstoß fiel einstimmig im Bundesvorstand, nachdem die Arbeitsgruppe Migration unter Leitung des Kärntner Landeshauptmannes Peter Kaiser einen Entwurf vorlegte. Ursprünglich geht die Idee auf einen Antrag der Sozialistischen Jugend (SJ) zurück, die damit am Bundesparteitag 2018 auftauchte. Gerade die Abkehr vom Abstammungsprinzip war ihr dabei ein Anliegen.

Die offiziell eigenständige Gruppe ist dafür bekannt, am linken Rand anzustoßen. Das Portfolio ihrer Kampagnen reicht von altsozialistischen Forderungen wie Umverteilung und Enteignung über die Anerkennung „frauenspezifischer Fluchtgründe“ bis hin zu einer offensiveren Sexualkunde in Schulen. Jährlich lädt die SJ auch zu einem „Antifa-Seminar“ an den Attersee, wo die Parteijugend einen riesigen Uferzugang mit Billigpacht genießt.

Wahlrecht für Zuwanderer als Garant für SPÖ-Erfolge?

Bei der Bewertung des Vorstoßes der Mutterpartei geht die SJ ganz offen damit um, wohin die Reise gehen soll – man will der Partei an der Wahlurne wohl wieder auf die Sprünge helfen. Sie erklärt: „Ein Drittel der 16 bis 24-jährigen in Wien hat kein Wahlrecht, weil ihnen die Staatsbürgerschaft fehlt“. Ein dortiges Ausländerwahlrecht für Landeswahlen – der Gemeinderat doppelt in Wien als Landtag – wurde im Jahr 2003 vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben.

Seitdem geistert dieses Hirngespinst immer wieder in den Überlegungen linker Politiker herum – auf Bundesebene fehlen aber die Mehrheiten, FPÖ und ÖVP wollen das Wahlrecht nicht aufweichen. Die Sozialisten erhoffen sich durch mehr migrantische Wähler freilich einen Erfolg an der Wahlurne: In Wien wählten zu Spitzenzeiten bis zu 80 Prozent der Einwanderer die SPÖ.

„Ethnische Wahl“: Werbung auch bei Radikalen

Dies verstärkte die frühere Arbeiterpartei auch dadurch, dass sie immer wieder gezielt auf Kandidaten aus den „Communities“ setzte. Für diese „ethnische Wahl“ drücken die Roten schon gerne einmal beide Augen zu, dass diese so gar nicht linke oder linksliberale Werte vertreten. Ein mutmaßliches Treffen des Wiener SPÖ-Politikers Omar Al-Rawi mit einem irakischen Islamisten-Führer wurde kurz vor der Wiener Landtagswahl publik.

Auch der Linzer SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger stand mehrfach in der Kritik, weil er Kontakt zu einem Kulturverein unterhielt, der den türkisch-nationalistischen „Grauen Wölfen“ nahe steht. In dessen Hauptquartier soll sogar das Bild der Parteichefin Pamela Rendi-Wagner hängen. Ein türkischstämmiger, ehemaliger Ersatz-Bundesrat aus Tirol geriet ebenfalls mit Kontakten zu den „Grauen Wölfen“ einst ins Zentrum der Kritik.

Kickl: Staatsbürgerschaft „kein billiger Fetzen Papier“

Keine Freude mit den Ideen der Sozialdemokraten haben freiheitliche Spitzenpolitiker. Der Wiener FPÖ-Landeschef Dominik Nepp fürchtet für seine Stadt eine „Einbürgerungswelle von integrationsunwilligen Migranten, die noch dazu am Sozialtopf hängen“. Dass auch die Wiener SPÖ dies mittrage, zeige, dass diese „nur mehr Ausländer in Wien vertritt und keine Politik mehr für die österreichische Bevölkerung macht.“ Die Passvergabe dürfe nur am Ende eines „langen und erfolgreichen Integrationsprozesses“ stattfinden.

Deutliche Worte fand auch der designierte Bundesparteiobmann Herbert Kickl. Die „abgehobene Parteispitze“ der SPÖ suche „im Gegensatz zu den Vorstellungen der eigenen Basis und der überwiegenden Mehrheit“ der Österreicher „ihr Heil wieder in der Multikulti-Mottenkiste“. Das sei „nicht visionär für Österreich, sondern heimatzerstörend.“ Das Motto der Roten laute wohl „neue Wählerschaft durch Einbürgerungen quasi am Fließband“. Die Staatsbürgerschaft sei aber ein „hohes Gut und kein billiger Fetzen Papier“, man müsse sie sich auch verdienen.

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