Kategorie: Spezial
445 Jahre Tradition – Grüne Deindustrialisierung zwingt ältestes Messingwerk der Welt in die Knie
Ein weiteres Opfer der Deindustrialisierung: Die KME Stolberg GmbH, die als ältestes Messingwerk der Welt gilt, muss nach 445 Jahren endgültig schließen. Das Werk überlebte Krieg nach Krieg – doch den Feldzug, der mit der grünen Transformation gegen Wirtschaft und Bevölkerung geführt wird, überstand es nicht.
„Nach einer umfassenden Prüfung der aktuellen Marktsituation und der Zukunftsaussichten, die sich insbesondere in dem relevanten Marktsegment nicht verbessern, hat die KME SE als beherrschendes Unternehmen festgestellt, dass eine Fortführung der Produktionstätigkeit am Standort Stolberg wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist“: So lautet die offizielle Begründung des Unternehmens für die Schließung, die spätestens zum 30. September erfolgen soll. Zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität seien „aufgrund der allgemeinen Marktbedingungen leider nicht ausreichend“ gewesen.
Diese “Bedingungen” sind freilich nicht einfach so vom Himmel gefallen. Angesprochen werden hohe Kostensteigerungen in den vergangenen Jahren, die die Industrie schwer belastet und sich auch auf die Kaufkraft der Verbraucher sowie auf die Produktionskosten und Gewinne der Hersteller ausgewirkt haben. Es sei zu Schwankungen bei der Automobilproduktion und den Kaufabsichten gekommen, gibt die Aachener Zeitung die Erklärung des Unternehmens wieder.
KME Stolberg stellt Kupfer- und Kupferlegierungsbänder her, die für die Steckverbinder-Herstellung in elektrischen und elektronischen Komponenten benötigt werden – und zwar speziell in der Automobilindustrie, also jener Industrie, die in Deutschland im Zuge einer grünen Transformation vor die Wand gefahren wird. Kombiniert man das mit politisch forcierten Krisen und explodierenden Energiepreisen, scheint es kaum mehr verwunderlich, dass das Werk zwar die Weltkriege überlebte, nicht aber die grüne Politik der letzten Jahre.
Das Werk in Stolberg ist bekanntlich kein Einzelfall. Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland oder geben ganz auf. Während andere Länder ihre Industrien stärken, treibt die deutsche Politik Unternehmen in den wirtschaftlichen Selbstmord. Insbesondere energieintensive Industriezweige stehen durch die Energiepolitik unter Beschuss.
Die IG Metall gibt sich empört über die Schließung und schiebt dem Management die alleinige Schuld in die Schuhe. Kritik an der nicht zu leugnenden Deindustrialisierung sucht man hier vergeblich. Mit welchem Geld sollen Unternehmen denn noch investieren, wie die IG Metall vollmundig fordert, nachdem der Corona-Krise eine irrwitzige Energiekrise angehängt wurde und die Politik nur mehr Rahmenbedingungen für Pleiten, “Degrowth” genannt, schafft?
Der Fall KME Stolberg kann als Menetekel für die gesamte deutsche Wirtschaft herhalten. Deutschland droht, seine industrielle Basis zu verlieren – mit katastrophalen Folgen für Wohlstand, Arbeitsplätze und die gesamte Gesellschaft. Die rund 120 Beschäftigten, die nun in Stolberg ihre Arbeit verlieren, sind angesichts der hohen Zahl von Insolvenzen in den vergangenen Jahren in trauriger Gesellschaft.
Der Januar zerlegt den CO₂-Treibhauseffekt
Der Januar ist der Monat mit dem größten Temperatursprung
Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch,
Die Minimum-Maximum-Temperaturen des Monats Januar
Zuverlässig liegen die Minimum- Maximumtemperaturen bei den DWD-Reihen erst seit 1947 vor und natürlich auch nicht bei allen der jetzigen knapp 2500 Stationen, sondern nach Kriegsende bei knapp 550 Stationen
Zum Vergleich nochmals die DWD-Januarmittel seit 1947
Abb. 1: 40 Jahre lang zeigte der Januar eine leichte Abkühlung bis 1987. Dann erfolgte der große Temperatursprung von 2 Grad. Ab 1988 bis heute ein Temperaturstillstand.
Auswertung: Keine Erwärmung vor 1988, sondern sogar leicht Abkühlung, dann im Jahre 87/88 großer Temperatursprung von 2 Grad, ab 1988 bis heute wieder fast keine Erwärmung. Damit scheidet das angebliche Treibhausgas Kohlendioxid als Verursacher aus. Solche Gaseigenschaften, die nur plötzlich und nur innerhalb eines Jahres wirken, gibt es nicht.
Die Januar-Temperatursprünge sind in ganz Nordeuropa nachweisbar. Island bis zu gut 2 K britische Inseln über 1 K, oder Skandinavien bis zu 7 K !!! Darauf gehen wir in einem zweiten Teil ein. Sogar die Wassertemperatur der Nordsee weist einen T-Sprung 87/88 von gut einem halben Kelvin auf.
Nur als Ergänzung: Die Sonnenstunden und die Niederschläge seit 1988
Abb. 2: Die Sonnenstunden haben leicht abgenommen, dafür die Niederschläge zu. Insgesamt habe beide Wetterelemente die Temperaturentwicklung seit 1988 jedoch kaum beeinflusst.
In unseren letzten Artikeln haben wir gezeigt: Der Januar hat den höchsten Temperatursprung aller 12 Monate in Deutschland. Im Gegensatz dazu stand der Dezember: Der Dezember ist der einzige Monat ohne Temperatursprung. Alle Dezember-und Januarerwärmung – etwa 2,2 Grad – fand erst ab 1988 bis heute statt.
In diesem Teil 2 wollen wir zusätzlich die Maximum- und Minimum-Temperaturen mitbetrachten. Da der DWD diese nicht in Form einer Tabelle auflistet, musste unser Autor M. Baritz sämtliche DWD-Stationen auswerten, die bis Kriegsende zurückgehen und Tmax/Tmin mitgemessen haben. Vor 1945 fällt die Anzahl der Stationen und der Messerfassungen rasch ab, kein Wunder, der Krieg selbst führt zu Unregelmäßigkeiten, und seit 1945 hat Deutschland auch ganz andere Außengrenzen.
Ein Jahrespunkt in den folgenden Grafiken ist also die Addition sämtlicher 535 Stationen zu einem Januar-Jahresschnitt, und das jeweils für Tmin (blaue Grafik), Gesamtschnitt (braun) und Tmax (grau). Solche Grafiken findet man beim DWD überhaupt nicht, obwohl alle Beamten und Angestellten im Gegensatz zu uns bezahlt werden.
Jetzt derselbe Zeitraum wie bei Grafik 1 mit den Maximum- und Minimum-Temperaturen.
Abb. 3: Die mittleren braunen Grafiklinien entsprechen dem Verlauf von Abb.1. Die Formeln unterscheiden sich ganz leicht, weil hier nur 535 Stationen geführt werden. Es liegen nicht mehr vor, die zugleich auch Tmax und Tmin erfassen.
Weitere Auswertung, beginnen wir mit dem Temperatursprung.
Wichtigste Erkenntnis: Der Januartemperatursprung von 2 Grad im Jahre 1987auf 1988 tritt bei allen drei Grafikverläufen auf. Außerdem: Es gibt beim Januar keine großen Unterschiede zwischen Tag/Nachttemperaturen, gemessen in Tmax/Tmin wie etwa bei den Sommermonaten.
Erster Zeitabschnitt, von 1947 bis 1987: Die Tagestemperaturen (Tmax) fallen am stärksten, (leichte Abkühlung) die in der Nacht am schwächsten, insgesamt sind das aber keine großen Differenzen, d.h. fast gleich. Deswegen ziehen wir daraus auch keine Rückschlüsse, außer
Merke: Die 40 Jahre lang fallenden Temperaturen von 1947 bis 1987 widerlegen den CO₂-Treibhauseffekt als alleinigen Temperaturerwärmungstreiber. Logisch, die CO₂-Konzentrationen haben in diesem Zeitraum zugenommen, die Temperaturen abgenommen.
Großer Temperatursprung innerhalb eines Jahres widerlegt den Treibhauseffekt
Nach dem Temperatursprung von 1988 bis heute: Steigungsunterschiede wieder bedeutungslos, fast gleich bei allen drei Messungen, nämlich fast nichts.
Insgesamt: Keine großen Ausnahmen bei den Tag/Nachttemperaturen. Sie verlaufen ziemlich parallel zu den Januarmittel der betreffenden Jahre. (Bei den Sommermonaten war es ganz anders)
Merke: Bei allen 6 Regressionslinien der Januartemperaturen seit 1947 bis heute ist keinerlei Wirkung irgendeines Treibhauseffektes erkennbar. Es gibt keinerlei Korrelation mit dem Anstieg der CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre. Anzumerken wäre noch, dass die gemessenen DWD-Daten nicht wärmeinselbereinigt sind.
Abb.4: Die CO₂-Konzentration der Atmosphäre steigt stetig an. Ganz im Gegensatz zu den deutschen Januartemperaturen, es besteht nirgendwo eine Korrelation. Daten: Umweltbundesamt
Ergebnis: Die Januartemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes widersprechen ganz und gar dem CO₂-treibhauseffekt. Sie führen ihn ad absurdum.
Merke: Alle drei DWD-Temperatur-Grafiken kann man nicht mit einem imaginären stetig zunehmenden Treibhausgas CO₂ erklären. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Phantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Richtig ist: Klima wandelt sich immer. Nur die Behauptung, dass dieser Wandel auf CO₂ zurückzuführen ist, ist falsch. In Wahrheit gibt es viele Ursachen dieser unterschiedlichen und sich stets wandelnden Temperaturverläufe. Neun Ursachen haben wir bisher erarbeitet und in den Artikeln der letzten Jahre immer mal wieder näher erklärt.
Die richtige Erklärung für den ständigen Klimawandel, hier verkürzt:
- Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Westwetterlagen im Winter und somit auch im Januar zugenommen und die nördlichen Wetterlagen abgenommen. Diese natürliche Klimaänderung beschreibt stets Stefan Kämpfe in seinen Artikeln. Zuletzt hier: Zuletzt hier
- Der Wärmeinseleffekt: Der WI-effekt ist bei den DWD-Wetterstationen vor allem nach der Einheit stark angestiegen. Gründe sind in erster Linie die starke Bebauung und die Zunahme von Heizungen, Autos und Industrie, siehe Versiegelungszähler, Stand: 50 950 km2 von 358 000 km2. (derzeit nicht abrufbar)
- Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung in der Wetterhütte wurde abgeschafft und der Tagesdurchschnitt nach ganz anderen Methoden erfasst, dazu wird nicht mehr in der Wetterhütte gemessen, sondern die Einheiten stehen im Freien.
Zu allen Punkten haben wir in den letzten Jahren ausführliche Artikel verfasst.
Die Punkte 2 und 3 sind im Vergleich zu 1 jedoch im Januar schwächer ausgeprägt, da die wenigen Sonnenstunden wegen des niedrigen Sonnenstandes auch noch viel weniger wirksam sind.
Würde man die DWD-Januarreihen um die Punkte 2 und 3 bereinigen, dann würde der 2 Grad Temperatursprung genauso auftreten, nur vor 1987/88 hätten wir in den DWD-Reihen eine stärkere Abkühlung und nach dem Temperatursprung ab 1988 bis heute keine leichte Erwärmung.
Zum Hauptpunkt: Die Großwetterlagen und Luftmassen machen den Unterschied – ist die aktuelle Januar-Wärme noch ausbaufähig?
Ob ein Januar kalt oder mild verläuft, hängt von den jeweils dominierenden Großwetterlagen und den bei diesen herangeführten Luftmassen ab. Kalte Januarmonate zeichnen sich meist durch schwachwindige Hochdruck- oder Ostwetterlagen mit den Luftmassen cP, cPs oder cSp aus; milde durch windige, westliche Lagen mit den Luftmassen mP oder mPs, seltener kurzzeitig auch mS oder xS. Nicht selten ist Januar-Kälte bodennah, besonders bei Hochdruckwetterlagen ist es dann in der Höhe milder, während bei zyklonalen Westlagen die Temperatur mit der Höhe rasch abnimmt. Parade-Beispiel für einen besonders in den unteren Luftschichten sehr kalten Januar ist der von 1996, als es auf dem Brocken milder war als im Thüringer Becken, während der bodennah sehr milde Januar 2018 auf dem Brocken recht winterlich verlief. Gegenwärtig dominieren die milden, durch Westlagen geprägten Januarmonate – doch die Erwärmung scheint weitgehend ausgereizt.
Die folgende Grafik 5 wurde mit Hilfe der Objektiven Wetterlagen-Klassifikation des DWD erstellt. Seit 1988 waren Lagen mit westlichem Strömungsanteil meist dominant, so 1988 (29 Tage), 1994 (27 Tage), 1999 (28 Tage), 2007 (27 Tage) und 2008 (29 Tage). Aber ein Januar hat nur 31 Tage – viel mehr geht da kaum. Die Westlagenhäufigkeit beeinflusste im Betrachtungszeitraum die Temperaturvariabilität zu immerhin fast 52% (Korrelationskoeffizient r = 0,72). Kalte Ostwetterlagen hatten Seltenheitswert, wesentliche Trends sind weder bei der Häufigkeitsentwicklung der West- und Ostlagen, noch bei den Januar-Temperaturen erkennbar. Das heißt: Sollten künftig einmal Westlagen seltener und Ostlagen häufiger werden, würde sich der Januar abkühlen – ob und wann das eintritt, lässt sich aber nicht vorhersehen. Viel wärmer als der Rekordjanuar von 2007, als im DWD-Mittel fast 5°C erreicht wurden, kann der erste Monat des Jahres aber auch kaum werden.
Und 2025 wartet mit seinem DWD-Deutschlandschnitt von knapp 2°C auf. Stefan Kämpfe schreibt uns: „Diesmal war der Jänner von Hochs dominiert, doch ohne Kaltluftzufuhr aus Ost oder Nord.“
Abbildung 5: Keine Trends seit 1988 bei den deutschen Januar-Temperaturen (hellblau, zur besseren Einpassung in die Grafik um 10 Kelvin angehoben, der Trend ändert sich dadurch nicht) sowie der West- und Ostlagenhäufigkeiten in Tagen. Westlagen (violett) wirken im Januar stark erwärmend (r=0,72), Ostlagen (grün) deutlich kühlend (r= -0,54).
Anmerkung zum nicht erkennbar wirkenden CO₂-Treibhauseffekt
Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle, Teilrechnungen und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes widerlegt. Insbesondere zeigt sich, dass keine Grundlage für einen sog. Klimanotstand und darauf aufbauende Verbote und Panikmache besteht. Wir Bürger sollten uns nicht von politischen Laien aus der Politik und gut alimentierten selbst ernannten Klimawissenschaftlern bevormunden lassen.
Unsere Motivation: Alle unsere Arbeiten sind gegen das Geschäftsmodell CO₂-Klimapanik und Klimanotstand gerichtet. Die linksgrünen Chaosjünger tun so, als würde alle Erwärmung der letzten Jahrzehnte ausschließlich nur den Treibhausgasen geschuldet sein. Wenn sich hier ein Kommentator oder ein Autor für eine geringe CO₂-Klimasensitivität in der Größenordnung bis 0,5/0,6 Grad ausspricht, dann widersprechen wir nicht. Für uns hat dem Geschäftsmodell Klimapanik und Klimanotstand in einer gemeinsamen konzertierten Aktion zu widersprechen absoluter Vorrang.
Fazit: Eine teure CO₂-Einsparung (Große Transformation) oder sonstige sinnlose Vernichtung von CO₂ wie sie die derzeitige Politik in Deutschland anstrebt, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten. Die hysterische Politik zerstört die Natur und Landschaft Deutschlands, sie schadet unserer Industrie und will die Demokratie beseitigen. Dieses Geschäftsmodell Klimahysterie will unser Geld. Ein Abzockemodell, das Deutschland ruiniert, das dem Klima nichts nützt und mit den angeblichen Schutzmaßnahmen wie Freiflächen-Solaranlagen und Windrädern Natur und Umwelt nachhaltig zerstört. Überhaupt scheint die Zerstörung Deutschlands in der Mitte Europas das Ziel dieser linksgrünen Politik zu sein.
Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:
Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO₂-Klimaangstmacherei vor einer angeblichen Erdüberhitzung muss sofort eingestellt werden. Es handelt sich um eine Werbestrategie der großen Klimalüge.
Wir sind deshalb gegen teure technische CO₂-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)
Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.
Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO₂-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO₂-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.
Nicht nur eine Forderung der Biologen: Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre
Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Das ist auch die Konzentration in den Gewächshäusern für den Gemüseanbau. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) und vor allem dieser Versuchsbeweis.
Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ verteufelt und vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. Außer Kohlenstoff als Grundbaustein braucht das Leben noch die Elemente S,H,O,N und weitere Spurenelemente.
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorbande „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das ruinöse Geschäftsmodell Klimaschutz. Letztlich ist unsere demokratische Grundordnung durch dieses Ablasshandelsmodell Klimalüge in höchster Gefahr.
Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher
Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.
EGMR im Einfluss der Open Society Foundations von George Soros

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) fällt seit einiger Zeit durch eigenartige Urteile auf, die den Menschrechten eher entgegenstehen. Laut dem Center for European Justice and Law ist seit längerer Zeit eine Infiltration des Gerichts mit Anhängern von Soros Open Society Foundations (OSF) zu beobachten. Ein sehr eigenartiges und offensichtlich grob falsches Urteil des EGMR […]
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Mehr Mehlwürmer im EU-Essen: Worauf zu achten ist

Da der Markt für Insekten als Lebensmittel in der EU immer weiter dereguliert wird, ist ein scharfer Blick auf die Zutatenliste noch wichtiger. Seit dem heutigen Montag sind Insekten in Lebensmitteln der EU weiter dereguliert. UV-behandeltes Pulver des Gelben Mehlwurms darf in verarbeiteter Form einer Menge Lebensmittel hinzugefügt werden – TKP hat berichtet. Das neue […]
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Trump und Putin im Dialog: Geheimgespräche über Ukraine-Krieg
Die Präsidenten Trump und Putin stehen bereits im direkten Kontakt und versuchen, eine Lösung für den Ukraine-Konflikt zu finden. Der ukrainische Noch-Staatschef Selenskyj ist darüber nicht sonderlich erfreut. Und die Europäer? Die spielen bei den Verhandlungen keine Rolle.
US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass er in direktem Kontakt mit Wladimir Putin steht – ein Schachzug, der in Washington für erhebliche Unruhe sorgt. In einem exklusiven Interview an Bord der Air Force One enthüllte Trump gegenüber der New York Post Details dieser brisanten Kommunikation, während er gleichzeitig diskret über deren genauen Umfang schwieg. “All diese toten Menschen. Jung, jung, wunderschön. Sie sind wie unsere eigenen Kinder, zwei Millionen von ihnen – und das völlig grundlos”, erklärte Trump mit ungewohntem Pathos. Er äußerte auch seine Überzeugung, dass Putin das “Gemetzel” auf dem Schlachtfeld nicht gleichgültig sei und “ein Ende des Sterbens” wünsche.
Der Kreml reagierte auf Trumps Enthüllungen mit der für Moskau typischen diplomatischen Akrobatik. Dmitri Peskow, das Sprachrohr Putins, lavierte geschickt: “Verschiedene Kommunikationskanäle existieren” zwischen Moskau und Washington, erklärte er gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur TASS, ohne sich festzulegen, ob die von Trump beschriebenen Gespräche tatsächlich stattgefunden haben.
Besonders pikant wird die Situation durch die Reaktion des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der Trump eindringlich davor warnte, Putin vor ihm zu treffen. “Ein Dialog über die Ukraine ohne die Ukraine” sei inakzeptabel, machte Selenskyj unmissverständlich klar. Als Gegenleistung für weitere US-Unterstützung bot er Washington Zugang zu strategisch wichtigen Seltenen Erden an – ein cleverer Schachzug in diesem geopolitischen Pokerspiel. Allerdings befinden sich diese vorwiegend in den von Russland besetzten Gebieten im Osten, die in das russische Staatsgebiet eingegliedert werden.
Russland kontrolliert derzeit ein Gebiet, das (inklusive der Krim) in etwa der Fläche Bulgariens entspricht und verzeichnet die schnellsten Gebietsgewinne seit Kriegsbeginn. Je länger dieser Krieg noch andauert, desto umfangreicher werden die für die Ukraine verlorenen Territorien sein. Hinzu kommt, dass die Europäer außen vor gelassen werden. Die EU spielt außen- und geopolitisch keine große Rolle und ist nur als Zahlonkel gut. Für Moskau beispielsweise ist es ein Fakt, dass Brüssel (genauso wie Berlin, Paris und London) schlussendlich nur US-Marionetten sind und es deshalb nicht viel bringt, mit den Europäern zu diskutieren. Bildhaft könnte man auch sagen, dass, wenn die Erwachsenen sprechen, die Kinder stillzubleiben haben.
Verzweiflung bei Selensky und den Menschen, aber aus unterschiedlichen Gründen
Wahlfälschung in Moldawien… Willkommen in der totalitären, russophoben EU
Sonja van den Ende
Die zwanghaft russophobe EU-Führung verfälscht verzweifelt die nationalen Wahlen, um alle Parteien zu behindern, die friedlichere Beziehungen zu Russland anstreben.
Mit urkomischer Ironie beschuldigt die Europäische Union Russland, sich in Wahlen einzumischen und die Demokratie zu untergraben. Und das, während die zwanghaft russophobe EU-Führung nationale Wahlen verzweifelt verfälscht, um alle Parteien zu behindern, die friedlichere Beziehungen zu Russland fordern.
In jüngster Zeit haben wir diesen Angriff auf die Demokratie durch die EU in Moldawien, Georgien und Rumänien erlebt. Die EU-Führung agiert wie eine totalitäre, russlandfeindliche Diktatur. Beunruhigenderweise wird jeder, der die offizielle Darstellung in Frage stellt, als Agent russischer Einmischung beschimpft, oder Moskau wird direkt wegen Verletzung der Souveränität verurteilt.
Ein Beispiel ist Moldawien, das an die Ukraine grenzt und dessen Präsident ein glühender Anhänger des Stellvertreterkriegs der NATO gegen Russland ist. Moldawien hat auch eine abtrünnige Region, Transnistrien, die mit Russland verbündet ist.
Der Präsident der Republik Moldau, Maia Sandu, hat mit Hilfe von Kräften der Europäischen Union im Hintergrund offiziell die Wahlen 2024 gewonnen. Der amtierende Präsident besiegte knapp Alexandr Stoianoglo, der von der pro-russischen Partei der Sozialisten unterstützt wurde.
Der zweifelhafte Sieg von Sandu hat nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Regionen Fragen aufgeworfen. Parallel zur ersten Runde der Wahlen fand in Moldawien ein Referendum über die künftige europäische Integration dieser postsowjetischen Republik statt.
Offiziell hieß es, die Bürger hätten in dem Referendum für die europäische Entwicklung der Republik Moldau gestimmt. Der Sieg wurde mit einem geringen Stimmenvorsprung errungen, was vor allem auf die Unterstützung der im Ausland lebenden moldauischen Bürger zurückzuführen war (50,16 Prozent für die europäische Integration und 49,8 Prozent dagegen).
Trotz der offiziellen Ergebnisse ist das Referendum gescheitert, wie selbst die BBC zu Recht feststellte.
Der geringe Vorsprung der Befürworter in Verbindung mit der Unfähigkeit der Bürger Transnistriens, das offiziell als Pridnestrowische Moldauische Republik und lokal als Pridnestrowien bekannt ist, einem abtrünnigen Binnenstaat, der international als Teil der Republik Moldau anerkannt ist, an den Wahlen teilzunehmen, deutet darauf hin, dass die Bevölkerung weiterhin zögert, sich an der europäischen Integration zu beteiligen.
Die Wahlen und das Referendum haben deutlich gemacht, dass die moldauische Bevölkerung gleichmäßig in Anhänger der europäischen Integration und Anhänger Russlands gespalten ist. Diese Polarisierung der Gesellschaft könnte zu ähnlichen Problemen wie in der Ukraine führen.
In einem solchen Szenario wäre es für die Republik Moldau von Vorteil, so die pro-europäische Regierung der Republik Moldau und die Europäische Union, eine gesamteuropäische Entwicklung anzustreben, dafür zu sorgen, dass die Ergebnisse des Referendums formell anerkannt werden, und nach einer gewissen Zeit Neuwahlen abzuhalten, um den Prozess zu legitimieren.
Vor kurzem nahm Sandu an Zelenskys Geburtstag in der Ukraine teil, wo sie zu einem Staatsbesuch weilte. Sandu, die bei einem Großteil ihrer Bevölkerung nicht beliebt ist und deren verarmtes Land nun vor einer großen Energiekatastrophe steht, nachdem die Ukraine den Transit von russischem Gas abgestellt hat, versuchte, mit dem illegalen Präsidenten der Ukraine zu verhandeln. Wladimir Zelenskij hat die Wahlen im vergangenen März abgesagt und verfügt daher über kein rechtmäßiges Mandat für sein Amt.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz sagte Zelensky, dass die Ukraine in die Gespräche über die Beendigung des Krieges einbezogen werden müsse, wenn diese Gespräche etwas bewirken sollten. Er sagte auch, dass er mit seinem moldawischen Amtskollegen über die Belieferung des Landes mit Kohle anstelle von Gas gesprochen habe.
Die Europäische Union würde es wohl vorziehen, wenn der Übergang zu einer pro-europäischen Position in der Republik Moldau unter einer weniger umstrittenen Führungspersönlichkeit als Sandu stattfinden würde, die über eine größere gesellschaftliche Einigkeit verfügen könnte.
Am 5. Dezember 2024 entließ die unberechenbare Sandu den EU-freundlichen Energieminister Victor Parlicov, nur um ihre politische Haut zu retten, nachdem die Ukraine den Gashahn zugedreht hatte. Es gab nichts, was der entlassene Minister hätte tun können. Schließlich war es das Kiewer Regime, das den Transit von russischem Gas nach Moldawien einseitig unterbrach.
Der Vorwand für seine Entlassung war, dass Parlicov es versäumt hatte, die Gasreserven für Moldawien vor Beginn der Heizperiode wieder aufzufüllen. Zuvor hatte er sich dadurch ausgezeichnet, dass er sich weigerte, mit der russischen Gazprom zu verhandeln. Das wäre für die EU ein Graus gewesen.
Indem sie Parlicov loswird, will Präsidentin Sandu ihr prowestliches Profil schärfen und sich radikaler von Russland abwenden.
Sandus radikale, antirussische Politik wird von vielen Menschen innerhalb Moldawiens und sogar von anderen EU-Mitgliedern als unverantwortlich und unhaltbar angesehen.
Eine dieser radikalen Ideen ist, dass Moldawien sich Rumänien anschließt und so schnell Mitglied der Europäischen Union wird, um so die pro-russischen Parteien innerhalb Moldawiens zu umgehen.
Diese Vorstellungen von Sandu kommen in der EU nicht gut an. Die Aussicht, Moldawien und Rumänien zu einem Staat zu vereinen, würde im Widerspruch zu der Verurteilung Russlands durch den Westen stehen, weil es angeblich die Grenzen im Donbass und auf der Krim neu gezogen hat (auch wenn dies nicht den Tatsachen entspricht).
Ein solcher Schritt von Moldawien und Rumänien würde auch die Kritik der EU an den Ambitionen von US-Präsident Trump, Grönland von Dänemark zu erwerben, untergraben. Die Staats- und Regierungschefs der EU haben Trump zurechtgewiesen und erklärt, dass die internationalen Grenzen unantastbar seien.
Während ihres Besuchs in den Niederlanden im Jahr 2023 erklärte Sandu gegenüber König Willem-Alexander, dass ihr Land sich verpflichtet, Teil des angeblichen Friedens- und Demokratieprojekts der Europäischen Union zu sein. Für einen König, der nicht die Macht hat, die seine Mutter, Königin Beatrix, hatte, waren das leere Worte.
In Anbetracht der jüngsten vorgezogenen Wahlen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union könnte dies eine bessere Option für Moldawien sein.
Wenn Sandu die EU-Mitgliedschaft der Republik Moldau erreichen will, wäre sie gut beraten, eine verantwortungsvollere Haltung gegenüber der Politik einzunehmen, ihren Griff um die Macht zu lockern und die Interessen der Republik Moldau und die Entwicklung einer echten Demokratie in den Vordergrund zu stellen.
Das Problem ist jedoch, dass in einer Demokratie, wie sie die Europäer gerne predigen, pro-russische Parteien gewinnen können. Dies war in Georgien der Fall, wo die Partei Georgischer Traum gewann.
Dies wäre höchstwahrscheinlich auch in Moldawien der Fall gewesen, wenn nicht EU-freundliche Kräfte illegal eingegriffen hätten, um das Gleichgewicht zugunsten von Sandu zu beeinflussen.
Dies ist eine „farbige Revolution“ der anderen Art, bei der das amtierende Regime gestärkt und die Oppositionsparteien ausgebremst werden.
Ein weiteres Beispiel dafür wurde kürzlich in Rumänien beobachtet, wo der pro-russische Kandidat ins Abseits gedrängt wurde. Bei den Präsidentschaftswahlen am 24. November 2024 wurde Marcel Ciolacu, dem amtierenden Premierminister und Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei, ein leichter Sieg vorausgesagt, aber es kam anders. Es wäre ein Alptraumszenario für die EU gewesen, wenn Rumänien einen pro-russischen Präsidenten mit dem größten NATO-Stützpunkt in Europa bekommen hätte. Wie sich herausstellte, wurde der Überraschungssieger, eine wenig bekannte Persönlichkeit, deren Umfragewerte plötzlich in die Höhe schnellten, durch die Einmischung der EU begünstigt.
Die EU ist zu einem russophoben totalitären Block verkommen, in dem ihre eigenen Wahlen und die ihrer potenziellen Mitglieder mit antirussischen Zielen gesteuert werden. Parteien innerhalb der EU (z. B. in Deutschland, Ungarn und der Slowakei) und in den Nachbarländern, die für eine vernünftige Politik der freundschaftlichen Beziehungen zu Russland eintreten, müssen damit rechnen, dass sie verleumdet, unterdrückt und zensiert werden. Perverserweise wird Moskau wegen angeblicher Einmischung in die Demokratie verurteilt, wenn die Bevölkerung bessere Beziehungen zu Russland fordert oder Kritik am Stellvertreterkrieg in der Ukraine äußert, was zu weiteren Vorwänden für die Eskalation der Feindseligkeiten führt.
Die EU ist unter den Einfluss von antirussischen Kriegstreibern wie Ursula von der Leyen und Kaja Kallas, der Chefin des Außenministeriums, geraten. Die EU hat ihr ursprüngliches Ziel, die Förderung der friedlichen wirtschaftlichen Zusammenarbeit, verloren. Es ist an der Zeit, dass ein neuer europäischer Block von Nationen entsteht, der sich kreativ mit Russland auseinandersetzt, anstatt Hass, Zerstörung, Krieg und Unterdrückung der eigenen Bürger anzustreben – wenn sie nicht richtig wählen.
DK-Sonderserie: Die spannendsten Wahlnächte seit 1949!

Zum 21. Mal seit 1949 wählt Deutschland am 23. Februar einen neuen Bundestag. Sieg und Niederlage, Licht und Schatten – Tränen der Freude, Tränen der Verzweiflung: Wie oft lagen sie in irren Wahlnächten dicht beisammen!
So wie 1949, als sich Konrad Adenauer (CDU) in der Bonner Republik selbst zum Kanzler machte. Oder bei der historischen „Willy-Wahl“ 1969. Unser Gastautor Einar Koch erzählt in dieser packenden zeitgeschichtlichen DK-Sonderserie die spannendsten Wahlnächte seit 1949. Im Mittelpunkt des ersten Teils stehen die 50er Jahre und die Ära-Adenauer.
VON EINAR KOCH*
Wahl zwischen Planwirtschaft und Marktwirtschaft
Eine schwüle Gewitternacht brach über das zerbombte Deutschland herein, als am 14. August 1949 die Wahllokale schlossen. 31 Millionen Deutsche waren in den drei Westzonen der geteilten Nation zur ersten freien Wahl nach dem Krieg aufgerufen. Jeder hatte eine Stimme, die für den jeweiligen Bundestags-Direktkandidaten. Gewählt war außerdem, wer in einem Bundesland mindestens fünf Prozent der Stimmen auf sich vereinigte. Die Wahlbeteiligung betrug beachtliche 78,5 Prozent. Denn die erste Bundestagswahl 1949 war eine fundamentale Richtungswahl:
Die Westdeutschen sollten sich zwischen Marktwirtschaft oder Planwirtschaft entscheiden. Für die Westbindung oder doch besser für einen neutralen Staat in der Hoffnung auf eine rasche Wiedervereinigung mit den Deutschen im Osten.
Noch am Vorabend der Wahl lieferten sich Klebekolonnen der Parteien erbitterte Schlägereien in den vom Krieg gezeichneten Städten.
► Die Deutschen hörten gebannt Radio: Wahlkreis für Wahlkreis wurde einzeln ausgezählt. Hochrechnungen gab es noch nicht – es war die Vor-Computer-Zeit.
► Die großen Gegenspieler hießen: Konrad Adenauer (CDU) und Kurt Schumacher (SPD). Das Wort „Kanzlerkandidat“ gab es noch nicht.
Der damals 53 Jahre alte Schumacher war der Nachkriegsvorsitzende der SPD. Er war ein von Wundschmerzen gepeinigter Mann. Im Ersten Weltkrieg hatte er den rechten Arm verloren, 1948 war ihm das linke Bein amputiert worden. Den Wahlabend verbrachte er mit Getreuen in der mit roten Fahnen geschmückten SPD-Zentrale, die sich damals in Hannover in der Odeonstraße befand. Die Genossen löffelten Bouillon mit Ei, als aus den Bezirksverbänden telefonisch die ersten Teilergebnisse eintrafen.
Um 23.40 Uhr unterbrach der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR) seine Tanzmusik mit einer Sondermeldung: Schumacher war in Hannover-Süd mit 56 Prozent gewählt worden. Ein SPD-Wahlsieg schien in greifbare Nähe zu rücken.
„Wat soll ich mich verrückt machen…“
300 Kilometer weiter südlich am Rhein: Der frühere Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer (CDU) war bereits vor Mitternacht zu Bett gegangen. „Wat soll ich mich vorher verrückt machen…“, murmelte der 73-Jährige.
In der weißen schiefergedeckten Villa am Hang des Rheintals in Rhöndorf bei Bonn, wo sich nach dem Krieg die Väter des Grundgesetzes zum „Parlamentarischen Rat“ versammelt hatten, rasselte um fünf Uhr morgens der Wecker.
Nach dem Aufstehen wählte Adenauer die Nummer des Bonner Büros des „Deutschen Nachrichtendienstes“, Vorläufer der heutigen dpa, um das amtliche Endergebnis zu erfahren: CDU/CSU 31 Prozent, SPD 29,2 Prozent, FDP 11,9 Prozent, KPD 5,7 Prozent.
Mit 139 Mandaten hatten CDU und CSU acht Sitze mehr als die SPD, aber die Union brauchte einen Partner, um regieren zu können. Starke Kräfte in der Union drangen auf eine Koalition mit der SPD, die Adenauer (CDU-Chef in der britischen Zone) unbedingt verhindern wollte.
Himmlische Glocken
Am Sonntag nach der Wahl – es war der 21. August – lud der listige Rheinländer 25 mehr oder minder einflussreiche Unions-Granden, darunter auch ein aufstrebender CSU-Politiker namens Franz Josef Strauß, auf seine sonnige Terrasse.
Nachdem die Herren schnaufend die 58 Stufen hinaufgestiegen waren, ließ der an sich geizige Alte, der die Kinder im Ort lieber mit zähen Rahmbonbons als mit einer Tafel Schokolade abspeiste, ein üppiges Buffet auftragen. Eigenhändig entkorkte Adenauer Spitzengewächse aus seinem Weinkeller. Für den jungen, damals erst 33 Jahre alten CSU–Mann Franz Josef Strauß klangen die Gläser wie „himmlische Glocken“.
Mehrheit ist Mehrheit
Adenauer schwor die Runde auf ein Papier ein, in dem die „eindeutige Bejahung der sozialen Marktwirtschaft im Gegensatz zur sozialistischen Planwirtschaft“ festgeschrieben wurde. Ein Bündnis mit den planwirtschaftlich denkenden Sozialdemokraten war damit ausgeschlossen, eine Koalition mit der FDP schien praktisch besiegelt zu sein.
Die Antwort auf die Frage, wer Kanzler werden solle, gab der listige Rheinländer Adenauer den Herren gleich mit auf den weinseligen Heimweg: „Man hat mich dazu vermocht, mich für die Stellung des Bundeskanzlers zur Verfügung zu stellen.“
Am 15. September 1949 wählte der in Bonn versammelte erste Deutsche Bundestag Konrad Adenauer zum Kanzler – mit einer Stimme Mehrheit, mutmaßlich seiner eigenen. Der polternden Opposition rief er zu: „Wat wollen Se‘ denn, meine Damen und Herren? Mehrheit ist Mehrheit.“
1953: Die Union siegt mit Hetzplakat
Fintenreich hatte es Adenauer betrieben, dass die vor seiner Haustür liegende betuliche Universitätsstadt Bonn an Stelle von Frankfurt/Main Sitz von Regierung und Parlament im Westen des geteilten Deutschlands wurde. Ein der weinseligen Rhöndorfer Runde gegebenes Versprechen, nur für höchstens zwei Jahre als Übergangskanzler zu regieren, war für den mittlerweile 77-Jährigen „Geschwätz von gestern“.
► Am 6. September 1953 stellte sich Adenauer, von der SPD als „Kanzler der Alliierten“ diffamiert, zur Wiederwahl. Es war die erste Bundestagswahl mit richtigen Wahlspots. Die Westdeutschen hatten nun auch eine Zweitstimme für die Landesliste einer Partei.
Mit einem perfiden Hetzplakat („Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau“) schürte die Union die tief sitzende Russen-Angst der Westdeutschen. Subkutan sollte das Plakat vor den Sozialdemokraten warnen, die für die Wiedervereinigung eines neutralen Deutschlands und für eine Verständigung mit der damaligen Sowjetunion warben. Überschattet wurde die Wahl vom Volksaufstand im anderen Teil Deutschlands am 17. Juni 1953.
Im Mittelpunkt des Wahlkampfes stand die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik. Die Wahlbeteiligung erreichte jetzt sogar sensationelle 86 Prozent.
► Kanzler Adenauer, der wie immer früh schlafen gegangen war, ließ sich bei Tagesanbruch telefonisch durch seinen Pressechef Felix von Eckardt informieren: CDU/CSU 45,2 Prozent, SPD 28,8 Prozent, FDP 9,5 Prozent.
Die SPD hatte nach Schumachers Tod erneut die 30 Prozent Marke verfehlt – für den neuen Parteichef Erich Ollenhauer war es die erste schwere Niederlage.
1957: Bundesbürger wählen erstmals per Brief
Die Menschen im Westen spürten: Es ging aufwärts – die Löhne waren seit 1950 um 50 Prozent gestiegen, die Preise nur um 10 Prozent!
„Wohlstand für alle“, die Devise von Adenauers Wirtschaftsminister Ludwig Erhard, war für immer mehr Bundesbürger kein leeres Versprechen mehr.
Fast noch wichtiger war: Als Fußball-Weltmeister (1954) waren die Deutschen wieder geachtet unter den Nationen!
► Zwei Jahre vor der Wahl am 15. September 1957, die jetzt erstmals auch per Brief möglich war, hatte der CDU-Kanzler in Moskau seinen größten außenpolitischen Triumph errungen: die Heimkehr der noch 10 000 Kriegsgefangenen aus Russland. Adenauer, der mit dem Wahlmotto: „Keine Experimente!“ antrat, war auf dem Höhepunkt seiner Macht. Die Wahlbeteiligung erreichte mit 87,8 Prozent eine neue Rekordmarke, die Union gewann zum ersten und bisher einzigen Mal die absolute Mehrheit: 50,2 Prozent!
Die dritte Bundestagswahl Wahl 1957 war aber auch aus einem anderen Grund eine besondere Wahl: Beim Bundeswahlleiter kam erstmals ein mannshoher IBM-Rechner zum Einsatz. Das elektronische Monstrum mit außen sitzenden Warnlampen konnte das Endergebnis zwar noch nicht „hochrechnen“ (erst ab 1965 möglich), es beschleunigte aber das Addieren der Stimmen ganz erheblich.
Lesen Sie im zweiten Teil der Serie, wie die Wahl 1961 den Anfang vom Ende der Ära Adenauer einläutete.
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Öko-Sozialismus: Gier-Staat & CO₂-Irrsinn lassen die Spritpreise wieder explodieren – Bis zu 38 Cent mehr!

Der Aufwärtstrend bei den Spritpreisen in Deutschland setzt sich nach einer kurzen Verschnaufpause für die Autofahrer laut ADAC fort: In sieben der letzten acht Wochen war Tanken jeweils teurer als in der Vorwoche. Der Preisrückgang Ende Januar war somit nur ein Zwischenspiel. Das ergibt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise.
Ein Liter Super E10 kostet im Bundesmittel 1,756 Euro je Liter, das sind 1,7 Cent mehr als vor Wochenfrist und ist der höchste Stand seit einem halben Jahr. Für einen Liter Diesel muss man durchschnittlich 1,691 Euro je Liter bezahlen, das ist gegenüber der Vorwoche ein Anstieg um 1,3 Cent.
Merz (CDU) dreht mit an der Kostenschraube
Autofahrer müssen sich in den nächsten Jahren wohl auf weitere drastische Preissteigerungen an der Zapfsäule einstellen. Grund: Der CO₂-Emissionshandel wurde grundlegend reformiert – mit wesentlichen Auswirkungen auf den Spritpreis. Die „Reform“ wurde im Bundestag von SPD, „Grünen“ und auch der Merz-Union fast unbemerkt beschlossen, als das ganze Land wie das Kaninchen auf die Schlange auf die Migrationsdebatte starrte. In der Folge erwarten Experten, dass sich ab 2027 die Spritpreise noch einmal um bis zu 38 Cent erhöhen.
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Meeresspiegel-Hysterie entlarvt: NOAA-Daten widerlegen Klimaprognosen von 1988
Die jüngsten Messdaten der US-Wetterbehörde NOAA für das Jahr 2024 lesen sich wie ein Lehrstück darüber, wie wissenschaftliche Vorhersagen und die Realität auseinanderklaffen können. Während Klimahysteriker und Politiker seit den 1980er Jahren dramatische Beschleunigungen des Meeresspiegelanstiegs prophezeiten, zeichnen die tatsächlichen Messungen ein völlig anderes Bild.
Besonders aufschlussreich sind die Daten der längsten durchgehenden Messreihe an der Battery Station in New York. Seit 1856 wird hier der relative Meeresspiegelanstieg dokumentiert. Der aktuelle Trend von 2,92 Millimetern pro Jahr unterscheidet sich statistisch nicht signifikant von den Werten der vergangenen Jahrzehnte. Dies steht in krassem Gegensatz zu den Prognosen, die 1988 bei einer denkwürdigen Senatsanhörung präsentiert wurden.
Damals prognostizierten “Experten” einen Anstieg von etwa 6,35 Zentimeter pro Jahrzehnt (oder 63,5 Zentimeter innerhalb eines Jahrhunderts) – das Sechsfache der bis dahin beobachteten Rate. Diese Vorhersage basierte auf der Annahme, dass steigende CO2-Emissionen zwangsläufig zu einer dramatischen Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs führen würden.
Die Realität sieht anders aus: Zwischen 2014 und 2024 betrug die Veränderung der Anstiegsrate an der Battery Station gerade einmal 0,08 Millimeter pro Jahr – ein Bruchteil der vorhergesagten Werte. Ähnliche Muster zeigen sich an anderen Messstationen wie Honolulu und San Diego.
Bemerkenswert ist dabei der Kontext: Während die globalen CO2-Emissionen seit 1988 von 20,85 auf 35,13 Milliarden Tonnen gestiegen sind – hauptsächlich durch Entwicklungsländer wie China und Indien – haben die westlichen Industrienationen ihre Emissionen sogar reduziert. Die USA und Europa haben dabei Billionen in erneuerbare Energien investiert, mit fragwürdigen Erfolgen für Wirtschaft und Energiesicherheit.
Meeresspiegel-Veränderungen laut NOAA
Die NOAA-Karte der US-Küstenregionen zeigt überwiegend moderate Veränderungen des relativen Meeresspiegels von 1,7 bis 1,8 Millimetern pro Jahr – etwa 17 bis 18 Zentimeter pro Jahrhundert. Lokale Abweichungen lassen sich größtenteils durch geologische Faktoren wie Landhebung oder -senkung erklären. Diese Daten werfen grundlegende Fragen auf: Wie konnte die Diskrepanz zwischen Modellvorhersagen und Realität so groß werden? Und wichtiger noch: Welche Konsequenzen sollten wir aus diesem offensichtlichen Fehlschlag der Klimaprognosen für unsere aktuellen politischen Entscheidungen ziehen?
Die Messdaten der NOAA zeigen jedenfalls eines deutlich: Die apokalyptischen Vorhersagen von 1988 haben sich als spektakulär falsch erwiesen. Dies sollte uns nachdenklich stimmen, wenn heute ähnlich dramatische Szenarien als Grundlage für weitreichende politische und wirtschaftliche Entscheidungen herangezogen werden.
Impfopfer, eImpfpass, WHO: Gesundheitspolitik unter Kanzler Kickl?

Ein weiterer Appell an die Regierungsverhandler aus der Zivilgesellschaft: Dringende Themen im Gesundheitsbereich seien zu behandeln. Diese Woche dürfte sich entscheiden, ob es tatsächlich zu einer FPÖ-ÖVP-Regierung in Österreich kommt. Zwar sind am Wochenende umfangreiche Inhalte aus den Verhandlungen an die Öffentlichkeit gekommen, doch was wirklich in einem möglichen Regierungsprogramm stehen wird, ist offen. Die […]
Der Beitrag Impfopfer, eImpfpass, WHO: Gesundheitspolitik unter Kanzler Kickl? erschien zuerst unter tkp.at.
Möglicher US-Abzug aus Syrien: Wer bekommt dann das Öl?
Medien zufolge erwägt man im Pentagon Szenarien, wonach alle US-Soldaten innerhalb weniger Monate aus Syrien abgezogen werden könnten. Offen aber bleibt unter anderem, wer künftig die Kontrolle über die syrischen Erdölvorkommen im Nordosten des Landes haben wird.
Alex Männer
Bereits in seiner ersten Amtszeit hatte der US-Präsident Donald Trump in Erwägung gezogen, alle US-Truppen aus Syrien abzuziehen. Allerdings kam es deshalb zu Differenzen zwischen ihm und dem damaligen Verteidigungsminister James Mattis, sodass das Vorhaben nie umgesetzt wurde.
Wie vergangene Woche jedoch bekannt geworden ist, stellt Trump erneut den Abzug aller in Syrien stationierten US-Militärs in Aussicht. Laut dem TV-Sender NBC soll das US-Verteidigungsministerium bereits Pläne ausarbeiten, um die etwa 2.000 US-Soldaten, die sich in dem Nahostland befinden, abzuziehen. Demnach könnte der vollständige Abzug der Streitkräfte innerhalb von 30, 60 oder 90 Tagen…hier weiter….

