Kategorie: Spezial
Social-Media-Verbot in Österreich fix

Medial als „zähes Ringen“ inszeniert, wurde das schon längst abgemachte Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige, das die Infrastruktur für das Ende des Internets, wie wir es kennen, und eine umfassende Überwachungsstruktur aufbaut, nun fixiert. Die österreichische Bundesregierung hat sich am Freitag auf ein nationales Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige geeinigt. Die Regierung zeigt sich stolz, erzählt etwas […]
Der Beitrag Social-Media-Verbot in Österreich fix erschien zuerst unter tkp.at.
Automatisierung statt Massenmigration: Südkorea hängt uns mit Robotern ab
Südkorea ist ein Paradebeispiel dafür, wie man mit stark sinkenden Geburtenraten umgehen kann. Anstelle von Massenzuwanderung gibt es eine Robotisierung der Wirtschaft. Wohlstandssicherung durch Automatisierung nennt man das.
Es ist das Lieblingsmärchen von linken Politikern und Wirtschafts-Lobbyisten: Ohne Masseneinwanderung bricht unsere Wirtschaft zusammen. Wir bräuchten angeblich Millionen Migranten, um unseren Wohlstand zu sichern. Doch ein Blick nach Asien entlarvt diese Behauptung als das, was sie ist: eine gigantische Lebenslüge. Während der Westen seine Grenzen sperrangelweit offenhält und den industriellen Niedergang verwaltet, erlebt Südkorea geradezu einen Wirtschaftsboom. Das Geheimnis dafür sind Hightech, Roboter und null Toleranz für Massenmigration.
In einer neuen Reportage des US-Formats “60 Minutes” kommen die Reporter aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die südkoreanischen Werften hängen die amerikanische und europäische Konkurrenz mühelos ab. “Er zeigte uns, wie weit sie technologisch voraus sind. Reihenweise Roboter”, ruft der Moderator fassungslos, während die Kamera gigantische Maschinenarme zeigt, die Schiffe in Rekordzeit zusammenschweißen.
Südkorea hat eine rapide alternde und schrumpfende Bevölkerung. Doch statt Millionen unqualifizierter Migranten ins Land zu holen, setzt die stolze Nation auf die eigene, homogene Arbeiterschaft und auf eine radikale Automatisierung. Dies sorgt für einen gigantischen Job-Boom und Rekordgewinne für Giganten wie HD Hyundai und Hanwha Ocean, die 2025 den Weltmarkt mit über 20 Prozent Anteil dominieren. Südkorea führt weltweit bei Innovationen, Patenten und Wertschöpfung. Und das mit einem extrem restriktiven Einwanderungssystem, das auf temporäre Arbeitskräfte setzt und Einbürgerungen massiv erschwert.
Während Asien auf Innovation und Technologie setzt, verpulvert Deutschland Milliarden für eine gescheiterte Industriepolitik. Das traurigste Beispiel: die Meyer Werft in Papenburg. Einst der absolute Stolz des europäischen Schiffbaus, ist sie heute ein Symbol für staatliche Abhängigkeit und links-grünes Missmanagement. Prüfberichte zeigen das ganze Ausmaß des Wahnsinns: 260 Millionen Euro Verlust in 2023, 575 Millionen in 2024 und weitere 271 Millionen für 2025. Das macht über eine Milliarde Euro Verlust in nur drei Jahren!
Die Ex-Regierung unter Kanzler Olaf Scholz (SPD) pumpte 2024 in einer Panikreaktion 400 Millionen Euro Notkapital in das Unternehmen – Geld, das längst verbrannt wurde. Jetzt stehen unfassbare 2,6 Milliarden Euro an staatlichen Garantien auf dem Spiel. Prüfer warnten schon 2025 vor einer “bestandsgefährdenden” Lage. Doch am Ende ist es der deutsche Steuerzahler, der für diesen Absturz bürgt!
Auch Großbritannien, einst die unangefochtene Schiffbau-Nation der Welt, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Die kommerzielle Produktion wurde mit der Zeit komplett an Asien abgegeben. Die berühmte Harland & Wolff-Werft in Belfast (dort wurde einst die Titanic gebaut) stand kürzlich kurz vor dem Kollaps und musste schlussendlich von einem spanischen Staatskonzern gerettet werden. Europa ist einfach nicht mehr global konkurrenzfähig, weil man sich den unausweichlich kommenden Tatsachen nicht stellen will.
Ganz anders China: Das Reich der Mitte baut heute zwei Drittel aller zivilen Schiffe weltweit. Und auch hier gilt: strikte Einwanderungsgesetze, Schutz der eigenen Kultur, keine Experimente. Mehr noch: In ganz China (1,4 Milliarden Einwohner) leben weniger Ausländer als allein in Berlin! Dennoch – oder vielleicht auch gerade deshalb? – pilgern europäische Politiker heute nach Peking, um dort um wirtschaftliche Hilfe zu betteln.
Südkorea und China haben die mächtigsten Schiffbauindustrien der Menschheitsgeschichte aufgebaut – mit homogenen Gesellschaften, gnadenlosen Investitionen in Automatisierung und null Appetit auf offene Grenzen. Der Westen hingegen importiert Millionen Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten – Regionen, die für extrem niedrige Patentanmeldungen, kaum Innovation und fehlende Hightech-Industrie bekannt sind. Gleichzeitig kollabieren unsere Schulen unter der Last der unregulierten Migration, das Bildungsniveau stürzt ab.
Während Asien in die Zukunft investiert, pumpt Deutschland Milliarden in die gescheiterte Ideologie der Massenmigration, die unseren wirtschaftlichen Niedergang nur noch beschleunigt. Die Europäer leben von der Substanz, doch damit wird nicht für die Zukunft vorgesorgt. Deutschland und Europa werden sukzessive abgehängt – und früher oder später wird der Niedergang auch überall sichtbar sein.
Er hielt seine Kirche offen und kämpfte gegen die Spaltung: Pfarrer spricht über Corona-Jahre
Die Kirchen haben in den Corona-Jahren viele Gläubige schwer enttäuscht: Statt auf Gemeinschaft zu setzen, wurde in etlichen Gemeinden die politisch forcierte Spaltung kritikfrei mitgetragen. Ruhestandspfarrer Thomas Dietz hat das nicht mitgemacht: Er tat in seiner Gemeinde alles, um Zusammenhalt und Dialog zu stärken. Im Gespräch mit Johannes Clasen vom MWGFD berichtet er, wie er die Corona-Jahre erlebt hat.
Der folgende Artikel von Elisabeth Maria erschien zuerst beim MWGFD:
Ruhestandspfarrer Thomas Dietz in einem berührenden Gespräch mit Johannes Clasen über eine Zeit, die ihn bis heute bewegt: über geschlossene Kirchen, ausgebliebene Debatten und die gesellschaftliche Spaltung durch die Impf- und Coronapolitik. Der evangelische Geistliche aus der Uckermark berichtet, warum er seine Kirche trotz Druck offen hielt und wie aus seiner Gemeinde ein Ort für Gespräche, Zweifel und persönliche Schicksale wurde. Ein bewegender Rückblick auf die Corona-Jahre – und auf die Frage, welche Rolle Kirche damals spielte.
Wenn Pfarrer Thomas Dietz erzählt, spürt man schnell: Hier spricht jemand, der die Corona-Zeit nicht nur beobachtet, sondern durchlebt hat. Ruhig, überlegt, warmherzig, zugewandt – so wirkt der evangelische Geistliche aus der Uckermark. Einer, der zuhören kann und der Menschen ernst nimmt. In jedem Satz, den er spricht, spürt man seine innere Überzeugung und Menschenfreundlichkeit. Denn er ist einer, der in einer der schwierigsten Phasen der jüngeren deutschen Geschichte entschieden hat, seine Kirche offen zu halten – für offene Gespräche, für Zweifel und auch für Widerspruch.
Heute lebt er mit seiner Frau im Ruhestand zurückgezogen im kleinen Ort Mönkebude am Stettiner Haff. Abseits, ruhig, zwischen Wasser und Himmel. Doch die belastenden Jahre der Corona-Zeit mit ihren besonderen Bedingungen sind für ihn noch immer sehr präsent. Für seine Frau und ihn sei diese Zeit sehr anstrengend und herausfordernd gewesen, sagt er rückblickend. Denn damals stellte sich für ihn vor allem eine grundlegende Frage:
„Wie erfolgt jetzt Gemeindearbeit, wie steht Kirche, wo können wir den Menschen helfen?“
Ein Pfarrer, der die Kirchen offen halten wollte und Briefe, auf die niemand antwortete
Besonders erschüttert hat ihn zu Beginn der Pandemie, dass Kirchen geschlossen wurden. Für den Pfarrer, der in der DDR aufgewachsen ist und dort kirchlich engagiert war, war das ein tiefgreifender Einschnitt. Vieles habe er damals erlebt – aber dass Kirchen ihre Türen schließen, sei selbst in der DDR nicht vorgekommen. Dies sei ein Punkt gewesen, der ihn „sehr zum kritischen Nachdenken angeregt“ habe. Dass Ostern 2020 ohne Ostergottesdienste stattfinden sollte, habe ihn besonders bewegt. Denn das gab es seines Wissens „in der Geschichte noch nie“.
Was ihn zusätzlich beschäftigte, war die Frage, ob darüber innerhalb der Kirche überhaupt ein offener Diskurs möglich sei. Doch seine Erfahrung war ernüchternd:
„Der wurde überhaupt nicht zugelassen.“
Im April 2020 schrieb er einen offenen Brief an die brandenburgische Landesregierung. Darin kritisierte er unter anderem abgesperrte Spielplätze, den Umgang mit alten Menschen in Pflegeeinrichtungen und geschlossene Kitas. Gerade in seinem Pfarrgebiet kannte er viele Familien aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Für manche Kinder sei die Kita ein stabiler Ort gewesen, ein Schutzraum. Doch eine Antwort bekam er nicht. „Gar nichts.“
Auch ein zweiter Brief an die Landeskirche blieb weitgehend folgenlos. Zwar rief ihn der Bischof später an, doch Dietz hatte den Eindruck, dass grundlegende Kritik nicht wirklich aufgenommen wurde.
„Das hörte er, aber reagierte darauf überhaupt nicht.“
Die Kirchenleitung hatte sich, so Thomas Dietz, „nicht bemüßigt gefühlt“, zu handeln.
Besonders schmerzte ihn der Umgang mit Kranken und Sterbenden. In vielen Einrichtungen, auch Hospizen, waren Besuche nicht mehr erlaubt. Für Dietz eine moralische Grenzüberschreitung, die er auch öffentlich anprangerte. Die Kirche habe, so seine deutliche Kritik, „an dieser Stelle ganz und gar versagt.“ Offizieller Protest sei ausgeblieben:
„Da ist von den Amtskirchen gar nichts gekommen.“
Die Demonstration in Berlin am 1. August 2020
Im 1. August 2020 fuhr Dietz mit seinen Kindern und einem Freund zu einer großen Demonstration nach Berlin. Was er dort erlebte, passte für ihn nicht zu dem Bild, das vielerorts in den Medien gezeichnet wurde.
„Das war für uns wirklich ein eindrückliches Erlebnis“, sagt er. Die Teilnehmer habe er als bunt gemischtes Publikum erlebt:
„Ein Publikum, wie man es sich für einen Kirchentag bloß wünschen würde, durch alle Generationen durch, querbeet, Hunderttausende.“
Besonders ein Moment hat sich in ihm tief eingeprägt: Als die Polizei die Veranstaltung auflöste, standen noch einige Redner auf der Bühne. Unter ihnen auch der Arzt Bodo Schiffmann.
Dietz erinnert sich sichtbar bewegt, mit den Tränen kämpfend:
„Ich habe immer noch vor Augen, wie die Polizei dort schwer bewaffnet […] auftrat.“
Dann stockt seine Stimme:
„Ich kuckte zu Bodo Schiffmann hin und sah, dass seine Lippen sich bewegten und er betete das Vater unser.“
Der Nordkurier – eine Regionalzeitung, die zuhört und fair berichtet.
Wenige Tage nach der Demonstration meldete sich eine Zeitung bei ihm: der Nordkurier. Die Regionalzeitung hatte gehört, dass Pfarrer Dietz an der Demonstration teilgenommen hatte und bat ihn um ein Gespräch.
Er sagte zu – und die Zeitung veröffentlichte einen ausführlichen Beitrag über ihn, seine offenen Briefe und seine Erfahrungen in Berlin, übertitelt mit „Pfarrer wendet sich gegen die Panikmache“. Für Thomas Dietz war das ein entscheidender Moment. Denn der Nordkurier berichtete fair, ohne ihn zu diffamieren.
Der Artikel löste eine Welle von Leserbriefen aus. Rund 80 Prozent der veröffentlichten Zuschriften unterstützten ihn. Viele Menschen bedankten sich für seine Haltung. Diese Resonanz habe ihm sehr viel Kraft gegeben und ihm den Rücken gestärkt, so Dietz. Gleichzeitig habe sie ihm gezeigt, wie groß der Gesprächsbedarf war.
Die Rolle der Zeitung bewertet Dietz bis heute als entscheidend. Ohne diese Berichterstattung wären seine späteren Veranstaltungen, die als „Malchower Format“ überregionale Bedeutung erlangen sollten, wohl kaum so bekannt geworden.
Das „Malchower Format“ – eine Kirche wird zum Gesprächsort
In den Dörfern seiner Gemeinde spürte Dietz damals eine besondere Atmosphäre: einerseits große Angst vor Krankheit und Ansteckung, andererseits aber ein enormer Wunsch nach Austausch und Kommunikation – eine stark spürbare Spannung zwischen Angst und Menschlichkeit.
Aus diesem Gefühl heraus entstand eine Idee: Vorträge in seiner Kirche. Ein Ort, an dem Menschen zuhören, diskutieren und Fragen stellen konnten, ein Ort, um Menschen aufzuklären und ihnen die Angst zu nehmen. So entstand die Vortragsreihe, die später überregional bekannt wurde: das „Malchower Format“.
Die erste Veranstaltung fand im Januar 2021 statt. Eingeladen war der Arzt Paul Brandenburg. Der Nordkurier kündigte die Veranstaltung an und berichtete später auch darüber – fair und sachlich.
Dietz bekam schon kurz danach zahlreiche Nachrichten. Viele Menschen schrieben ihm, dass sie sich durch die Veranstaltung ermutigt fühlten, „nicht angstbesessen durch diese Zeit zu gehen.“ Viele hätten sich bedankt, wie sehr ihnen diese Treffen, die regelmäßig abgehalten wurden, geholfen hätten, „durch diese schwierige Zeit zu kommen.“
Eine Gemeinde ohne Druck
In seiner eigenen Gemeinde versuchte Dietz bewusst, jede Spaltung zu vermeiden. In den Gottesdiensten gab es keine Kontrolle von Maskenattesten, keinen Druck.
„Es saßen Leute, wo ich weiß, dass sie Angst weiterhin hatten, die also auch mit Maske saßen – und es saßen auch Leute natürlich ohne Maske.“
Für ihn war entscheidend, dass sich niemand ausgeschlossen fühlte.
„Es war mir ein Herzensanliegen, dass ich jetzt nicht meine eigene Gemeinde spalte durch mein Engagement.“
Und tatsächlich blieb die Atmosphäre ruhig, respektvoll und offen.
Die Spaltung durch die Impfpolitik
Mit Beginn der Impfkampagne nahm die gesellschaftliche Spannung aus seiner Sicht deutlich zu. Seiner Erinnerung nach habe das die gesellschaftliche Spaltung stark vorangetrieben, so Dietz.
Besonders kritisch sieht er in dem Zusammenhang die Rolle der Kirchen, die „selbst für die Impfung in die Propaganda gegangen sind.“
Manche Gemeinden führten sogar 2G-Regeln ein. Für Dietz war das „ganz klar ein Verbrechen“, da man „Leute wirklich ausgeschlossen hat, gänzlich ausgeschlossen hat.“
Viele Menschen, die jahrzehntelang treue Gemeindemitglieder gewesen waren – selbst in der DDR – hätten sich dadurch tief verletzt gefühlt und seien – für Dietz nachvollziehbar – „verstört“ aus der Kirche ausgetreten. „Ich konnte dem nicht widersprechen“, sagt er dazu.
Menschen erzählen ihre Schicksale
Mit der Zeit rückte ein weiteres Thema in den Mittelpunkt: mögliche Impfschäden.
Dietz berichtet von vielen Gesprächen mit Betroffenen.
„Ich habe erlebt, dass Leute einen Rheumaschub kriegten, ich habe erlebt, dass Leute einen Entzündungsausbruch am Körper hatten, in Depression gefallen sind.“
Auch von gehäuften Krebserkrankungen und einem Hirnaneurysma habe er erfahren. Immer häufiger sprachen betroffene Menschen nach den Vorträgen mit ihm über ihre Schicksale.
Besonders eindrücklich waren für ihn in dem Zusammenhang Vortragsabende mit Fachreferenten.
Bei einer Veranstaltung mit Professor Cullen aus Münster standen plötzlich mehrere Besucher auf und erzählten ihre eigenen Geschichten:
„Acht, neun, zehn Leute sind dann aufgestanden und haben ihre Schicksale geschildert.“
Unter ihnen war ein Mann in seinem Alter, der nach eigener Überzeugung nach der Impfung zwei Krebserkrankungen entwickelt hatte. Diesen Mann habe er „ein Vierteljahr später beerdigt“, so Dietz.
Auch bei weiteren Veranstaltungen meldeten sich Betroffene zu Wort.
„Auch da haben dann mehrere Leute sich gemeldet und ihre Schicksale geschildert.“
Für viele von ihnen seien die Veranstaltungen in Malchow der einzige Ort gewesen, an dem sie „überhaupt mal darüber sprechen können und Gleichgesinnte treffen können.“
Denn im Alltag stoßen sie oft auf Ablehnung und hören Sätze wie:
„Hör mal auf mit der Leier, das ist ja nun vorbei. Und komm, reiß dich zusammen!“
Eine Plattform für den offenen Diskurs
Für Dietz war das „Malchower Format“ deshalb mehr als nur eine Vortragsreihe. Es sollte ein Raum sein, in dem Menschen ihre Erfahrungen aussprechen können – auch wenn diese nicht in das öffentliche Narrativ passen. Er sieht genau darin eine Aufgabe der Kirche. Sie müsse auch jenen eine Plattform bieten, die sonst nicht gehört werden.
Bis heute vermisst er eine ernsthafte, ehrliche Aufarbeitung der Corona-Zeit, sowohl gesellschaftlich, als auch juristisch, als auch innerhalb der Kirchen:
„Ich vermisse jetzt völlig, dass Kirche eigentlich hinterfragt, was läuft hier eigentlich ab?“
Dietz bedauert das sehr. Seiner Ansicht nach hätte die Kirche eine andere Rolle spielen, einen Ort des offenen Diskurses, eine Plattform für unterschiedliche wissenschaftliche Stimmen darstellen müssen.
„Ich denke mal, wenn das die Kirchen gemacht hätten, beide großen Kirchen gemacht hätten, dann wär die ganze Coronazeit ganz anders abgelaufen.“
Ein Format, das weiterlebt
Obwohl er inzwischen im Ruhestand ist, organisiert Dietz die Veranstaltungen weiter. Der Gemeindekirchenrat hatte ihn ausdrücklich gebeten, das „Malchower Format“ auch nach seiner Pensionierung fortzuführen. Vorträge sind bis Sommer 2026 geplant. Für Dietz ist das ein Zeichen, dass seine Arbeit Früchte getragen hat. Denn für viele Besucher ist seine kleine Dorfkirche zu einem besonderen Ort geworden – einem Ort, an dem man reden darf, zuhören darf, zweifeln darf, einander begegnen und ermutigen kann.
Und genau das war von Anfang an seine Motivation und bleibt sein Vermächtnis:
In Zeiten der Angst die Kirche offen zu halten.
Für Gespräche, für Fragen, für Zweifel, für Antworten. Und vor allem für die Menschen.
Haus des Islam, Haus des Krieges: Die Wahrheit über ein suprematistisches Weltbild
Vor 1400 Jahren hat der Islam die Welt in zwei Lager gespalten. Das Haus des Friedens, wo die Scharia gilt, und das feindliche Haus des Krieges, das irgendwann erobert werden muss. Was für uns wie ein harmloses theologisches Relikt klingt, ist in Wahrheit ein politisches Programm, das heute noch Staaten, Organisationen und zahlreiche radikale Muslime antreibt. Der Westen, der sich ans Multikulti-Märchen klammert, zahlt den Preis für seine Ignoranz mitten in seinen Städten.
Ein Kommentar von Chris Veber
Die klassische islamische Lehre kennt keine dauerhafte Gleichberechtigung mit Nicht-Muslimen. Dar al-Islam ist das Gebiet, in dem Allahs Gesetz herrscht. Dar al-Harb alles andere. Das Ziel war von Anfang an: Die ganze Erde soll eines Tages zum Haus des Islam werden. Nicht durch Dialog, sondern durch Dschihad, Migration und Demografie.
Das ist keine Erfindung von „Islamkritikern“, sondern Kern der Fiqh-Tradition, die bis heute vielfach gelebt wird. Wer das ignoriert, betreibt keine Toleranz, sondern Selbstaufgabe. Die Verfassung der Islamischen Republik Iran von 1979 erklärt die „Exportierung der islamischen Revolution“ zum Staatsziel. In der Präambel steht, dass die Verfassung die Grundlage für die Fortsetzung der Revolution im In- und Ausland schaffen soll, mit dem Ziel einer einzigen islamischen Weltgemeinschaft. Artikel 154 verpflichtet die Armee und die Revolutionsgarden nicht nur zur Verteidigung, sondern zum ideologischen Dschihad, um Gottes Gesetz weltweit durchzusetzen.
Das ist keine reine Rhetorik von irgendwelchen Hardlinern, das ist Verfassungsauftrag. Teheran finanziert Hisbollah, Hamas und Houthis genau deshalb, als Vorhut der globalen Islamisierung. Der Libanon war bis zur islamischen Invasion und der Machtergreifung der Hisbollah im Südlibanon die Schweiz der Levante. Jetzt ist es ein Bürgerkriegsland, ein failed state.
Ähnlich systematisch arbeitet die Muslimbruderschaft. In einem 1991 vom FBI beschlagnahmten Strategiepapier beschreibt ein führender Funktionär die „Civilization-Jihad“-Strategie ganz offen. Die westliche Zivilisation soll „von innen zerstört“ werden, durch Einwanderung, höhere Geburtenraten, Moscheen und die Einflussnahme auf Institutionen. Der „grand jihad“ der Bruderschaft ist kein bewaffneter Kampf, sondern die schleichende Unterwanderung, bis die Scharia die Oberhand gewinnt. Auch dies ist kein einzelnes Verschwörungstheorie-Relikt, sondern bis heute Grundlage der Muslimbruderschafts-Netzwerke in Europa und Nordamerika.
Die Realität in den meisten muslimischen Ländern bestätigt das Bild der Zweiteilung der Welt. In Afghanistan herrschen die Taliban nach dem Mehrheitswillen der Bevölkerung mit Steinigungen und dem Lachverbot für Frauen. In Syrien und Süd-Libanon herrscht eine Mischung aus Diktatur und islamistischer Milizenherrschaft. Es gibt dort keine friedliche Koexistenz mit Ungläubigen, kein Aufweichen der Scharia, ganz im Gegenteil. Pew Research hat 2013 in einer großangelegten Studie ermittelt: 99 Prozent der Afghanen, 84 Prozent der Pakistaner, 91 Prozent der Iraker wollen die Scharia als offizielles Landesgesetz. Das sind keine Randmeinungen. Und genau diese Haltung importieren wir seit Jahrzehnten.
In Europa zeigen sich die Konsequenzen des Wahns der Willkommenskultur. In Großbritannien haben pakistanisch-muslimische Grooming-Gangs über Jahre zehntausende nicht-muslimische Mädchen systematisch vergewaltigt und als „Kuffar-Freiwild“ betrachtet. Der offizielle Jay-Report dokumentiert das Versagen von Polizei und Behörden, die aus Angst vor „Rassismus“-Vorwürfen wegschauten. Ähnliche Fälle gab es in Rochdale, Oxford, Huddersfield. Gleichzeitig zeigen Umfragen unter europäischen Muslimen: Ein signifikanter Teil stellt die Scharia über die Verfassung. Parallelgesellschaften entstehen, in denen nicht das Grundgesetz, sondern das Gesetz der Umma zählt.
Das Konzept von Dar al-Islam und Dar al-Harb ist kein Relikt aus dem Mittelalter. Es ist der Motor hinter den islamischen Weltrevolutions-Ideen, dem Geburten-Dschihad und der Weigerung, sich der westlichen Kultur und Lebensrealität anzupassen. Die meisten Muslime leben mit uns friedlich zusammen, nicht weil sie das Konzept des Dschihad abgelehnt haben, sondern trotz des Konzeptes des Dschihad. Die organisierten Strömungen des Welteroberungsislam, von den Ayatollahs über die Muslimbruderschaft bis zu den Salafisten in unseren Moscheen, halten die Ideologie der Eroberung und Unterwerfung hoch und nutzen sie strategisch. Wer das leugnet, tut weder den friedlichen Muslimen noch den eigenen Bürgern einen Gefallen.
Der Westen hat lange genug die Augen fest verschlossen. Die Geschichte zeigt: Ideologien, die die Welt in Gläubige und Ungläubige teilen (oder in Herren und Sklaven), geben nicht freiwillig auf. Sie müssen zurückgedrängt werden, mit klaren Gesetzen, konsequenter Abschiebung und dem Mut zur Wahrheit. Die Trennung von Staat und Religion war im Westen ein langer Prozess. Der Islam hat diese Trennung nie vollzogen und auch nicht die Absicht, dies zu tun. Also sollten wir uns von diesem politischen Islam trennen. Aus Gründen des Selbstschutzes.
Russland-Korrespondent: Kündigung des deutschen Bankkontos auf „Druck“ der BaFin
Ein geopolitischer Insider schlägt Alarm: Professor Jiang über den Iran-Krieg und die globale Neuordnung
Professor Jiang – von Insidern schlicht „der Professor“ genannt – gilt als einer der einflussreichsten geopolitischen Denker unserer Zeit. In einem Gespräch mit Tucker Carlson äußerte er sich ungewöhnlich offen über den Krieg gegen den Iran und dessen weitreichende Folgen.
Seine zentrale These: Der Konflikt sei ein strategisches Dilemma für die USA, mit globalen Konsequenzen – wirtschaftlich, politisch und militärisch.
Professor Jiang — the man nicknamed “The Professor” because he is truly one of the most dangerous geopolitical minds in the world — revealed to Tucker Carlson words you will not hear anywhere else:
Iran’s war is an American quagmire with no bottom… China is the biggest… pic.twitter.com/7bsH0sjH3M
— Global Insight Journal (@GlobalIJournal) March 22, 2026
Iran-Krieg als zweites Ukraine-Szenario
Jiang sieht Parallelen zum Ukraine-Krieg. Der Konflikt mit dem Iran werde langwierig und zermürbend verlaufen. Keine Seite werde eine Niederlage eingestehen.
Die USA stünden vor zwei schlechten Optionen: Ein Rückzug würde als Niederlage gewertet, eine Fortsetzung führe zu einem endlosen Ressourcenverschleiß. Eine klare Ausstiegsstrategie sei nicht erkennbar – lediglich der Einstieg sei geplant worden.
Warum ein Rückzug kaum möglich ist
Nach Einschätzung Jiangs würde der Iran im Falle von Verhandlungen massive Forderungen stellen, darunter Entschädigungen in Höhe von einer Billion US-Dollar sowie den vollständigen Abzug amerikanischer Truppen aus der Region.
Die Folgen eines Rückzugs wären gravierend:
Die Golfstaaten könnten sich politisch dem Iran annähern, der Petrodollar würde unter Druck geraten, und angesichts einer US-Staatsverschuldung von rund 39 Billionen Dollar drohe ein wirtschaftlicher Schock.
Jiang argumentiert, dass die USA nicht primär gegen den Iran kämpfen, sondern um ihre eigene wirtschaftliche Stabilität zu sichern.
Hormus als Einnahmequelle: Ein möglicher Wendepunkt
Ein zentraler Punkt in Jiangs Analyse ist die Straße von Hormus. Der Iran plane, eine Durchfahrtsgebühr von zehn Prozent auf den Schiffsverkehr zu erheben.
Die prognostizierten Einnahmen könnten sich auf bis zu 800 Milliarden US-Dollar jährlich belaufen. Sollte dieses Modell umgesetzt werden, könnte der Iran gestärkt aus dem Krieg hervorgehen.
China als größter Verlierer
Entgegen gängiger Annahmen sieht Jiang nicht die USA als Hauptverlierer, sondern China.
Rund 40 Prozent der chinesischen Energieimporte stammen aus der Golfregion. Die Wirtschaft des Landes sei stark von günstiger Energie abhängig – auch für Schlüsseltechnologien wie künstliche Intelligenz.
Störungen in der Energieversorgung würden China daher besonders hart treffen und seine Rolle als aufstrebende Großmacht gefährden.
Israel und Russland als strategische Gewinner
Jiang identifiziert zwei Staaten, die von der aktuellen Entwicklung profitieren könnten.
Israel verfolge langfristige geopolitische Ziele in der Region und habe ein Interesse an einer Schwächung der USA durch einen langwierigen Konflikt. Gleichzeitig würde die Destabilisierung des Golfs potenzielle Rivalen ausschalten.
Russland profitiere wirtschaftlich. Durch steigende Energiepreise könne Moskau höhere Einnahmen erzielen und damit unter anderem seinen Krieg in der Ukraine finanzieren.
Der religiöse Faktor als unterschätzte Triebkraft
Ein besonders kontroverser Punkt in Jiangs Analyse betrifft den Einfluss religiöser Überzeugungen.
Er verweist auf Gruppierungen in den USA und Israel, die den Konflikt im Kontext apokalyptischer Vorstellungen interpretieren. Politische Entscheidungen könnten dadurch von ideologischen Motiven beeinflusst werden, die sich rationaler Kontrolle entziehen.
Drohende Bodenoffensive: Risiko eines neuen Vietnam
Die USA erwägen laut Jiang eine militärische Operation zur Kontrolle der iranischen Insel Kharg, über die ein Großteil der iranischen Ölexporte läuft.
Doch er warnt: Eine solche Intervention könne sich schnell ausweiten. Ein zunächst begrenzter Einsatz könnte in eine groß angelegte militärische Eskalation münden – vergleichbar mit Vietnam.
Die Verwundbarkeit der Golfstaaten
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate geraten in den Fokus der Analyse.
Das Wirtschaftsmodell Dubais basiere auf Stabilität und Sicherheit. Die jüngsten Angriffe hätten jedoch gezeigt, wie fragil diese Grundlage ist. Ein Vertrauensverlust könnte langfristige wirtschaftliche Folgen haben.
Japan vs. China: Verschiebung wirtschaftlicher Kräfte
Jiang sieht Japan langfristig im Vorteil. Das Land habe sich historisch mehrfach von schweren Krisen erholt.
China hingegen beschreibt er als strukturell weniger anpassungsfähig in einer sich wandelnden globalen Ordnung.
Ein Westen im Wandel
Abschließend zeichnet Jiang ein düsteres Bild des Westens. Gesellschaftliche und demografische Veränderungen könnten zu einer tiefgreifenden Transformation führen.
Er stellt die Frage nach den treibenden Kräften hinter diesen Entwicklungen – ohne jedoch eine eindeutige Antwort zu liefern.
Fazit
Professor Jiangs Einschätzung ist eindeutig:
Die USA befinden sich in einem strategischen Dilemma ohne klaren Ausweg. Der Iran könnte gestärkt aus dem Konflikt hervorgehen. China droht ein wirtschaftlicher Rückschlag. Gleichzeitig verschieben sich die globalen Machtverhältnisse.
Die entscheidende Frage bleibt, ob sich diese Prognosen bewahrheiten werden.
Michael Limburg bei der Hayek-Gesellschaft in Dresden: „Klima, CO₂ und Wasserdampf“
Der Beitrag Michael Limburg bei der Hayek-Gesellschaft in Dresden: „Klima, CO₂ und Wasserdampf“ erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Internationale Handelskammer warnt vor „schlimmster Industriekrise seit Menschengedenken“

Der Generalsekretär der ICC unterstützt die Forderungen der Internationalen Energie Agentur nach einem Energie-Lockdown. Noch könne die Welt handeln. Die nächste hochrangige Stimme, die eine dramatische Wirtschaftskrise ankündigt. Der Generalsekretär der Internationalen Handelskammer (ICC), John W. H. Denton, sieht eine dramatische Krise auf die Welt zurollen. Am Vorabend der 14. WTO-Ministerkonferenz (MC14) in Yaoundé (Kamerun) […]
Der Beitrag Internationale Handelskammer warnt vor „schlimmster Industriekrise seit Menschengedenken“ erschien zuerst unter tkp.at.
Ganz nach Drehbuch: Massenhysterischer „Deepfake“-Auflauf am Hamburger Rathaus

Wie sich die Bilder gleichen! Auf dem Rathausmarkt in Hamburg haben sich am Donnerstagabend (26.März) Tausende Menschen versammelt, um gegen „sexualisierte Gewalt“ zu protestieren. Erinnerungen an die durchorchestrierte linksgrüne Massenhysterie Anfang 2025 nach den „Correctiv“/ARD/ZDF-Lügen im Zusammenhang mit dem Potsdamer Patrioten-Treffen werden wach.
Auslöser der neuen „Hamburg steht auf“-Welle sind dieses Mal die vermeintlichen „Deepfake“-Enthüllungen eines linksgrünen Hamburger Gerüchtemagazins um die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes. Das von der „grünen“ Vorfeldorganisation „HateAid“ unterstützte arme „Opfer“ erschien trotz angeblicher Morddrohungen dann doch auf der Bühne (wie nicht anders zu erwarten).
„Männer wollen mich killen“
Bei ihrem kurzen Auftritt sagte Fernandes mit tränenerstickter Stimme: „Ich stehe hier mit schusssicherer Weste unter Polizeischutz, weil Männer mich killen wollen.“ Die bislang nicht verifizierten „Morddrohungen“ gegen sie seien der Grund gewesen, warum sie „eigentlich nicht“ zu der Kundgebung in Hamburg kommen wollte. Unter dem Applaus der Demonstrierenden sagte sie: „Lasst uns alle zusammen die Mauern des Schweigens einreißen.“
Zu dem massenhysterischen Auflauf am Hamburger Rathaus waren nach Angaben der Veranstalter 22.000 Menschen gekommen. Die Polizei sprach von 17.000 Teilnehmern.
Der norddeutsche Grünfunk NDR berichtete: „Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich wütend und betroffen über die Entwicklungen. Darüber, dass Gewalt gegen Frauen immer noch so ein großes Thema ist – und nie weniger geworden sei. ‚Es gibt keine Frau, die noch keine Gewalterfahrung gemacht hat‘, das Patriarchat sei immer noch viel zu mächtig, sagen viele der Teilnehmerinnen.“
Wie gesagt: Geschichte wiederholt sich doch – man muss nur ein gutes Jahr zurückdenken!
Schon klar: Ermittlungen werden wieder aufgenommen
Unterdessen hat die zuständige (politisch weisungsgebundene) Staatsanwaltschaft Itzehoe im schwarz-„grün“ regierten Schleswig-Holstein offiziell bestätigt, dass die zunächst aus Mangel an Beweisen eingestellten Ermittlungen gegen den Schauspieler Christian Ulmen als Beschuldigten wieder aufgenommen werden (der Deutschland-Kurier berichtete). „Die Ermittlungen sind nach Prüfung der Medienveröffentlichungen wieder aufgenommen worden“, sagte Oberstaatsanwalt Peter Müller-Rakow. Die Entscheidung sei nach ausführlichen Diskussionen intern bereits am späten Mittwochnachmittag, dem 25. März 2026, gefallen. „Weitere Auskünfte sind aus ermittlungstaktischen Gründen nicht möglich“, sagte Müller-Rakow, räumte aber ein: Die Wiederaufnahme der Ermittlungen gehe auf die mediale Berichterstattung der vergangenen Tage zurück.
Ulmens Anwalt spricht von unzulässiger Verdachtsberichterstattung und kündigte rechtliche Schritte an. Es gelte die Unschuldsvermutung. Fernandes behauptet, ihr Ex-Mann Ulmen habe jahrelang gefälschte Nacktfotos und Videos von ihr verbreitet.
The post Ganz nach Drehbuch: Massenhysterischer „Deepfake“-Auflauf am Hamburger Rathaus appeared first on Deutschland-Kurier.
Enquete-Kommission: Lauterbach bestätigt hinfälliges Fremdschutz-Argument für Impfzwang
Vergangene Woche trat auch Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor der Corona-Enquete-Kommission des Bundestags auf. Er räumte dabei ein, dass der behauptete Fremdschutz der Corona-Impfung bei der Omikron-Variante “weitestgehend weg” gewesen wäre. Als die einrichtungsbezogene Impfpflicht in Kraft trat und im Bundestag über den von Lauterbach befürworteten allgemeinen Impfzwang abgestimmt wurde, war Omikron vorherrschend – und der Fremdschutz war das wichtigste Argument für diese Maßnahmen.
Die folgende Meldung stammt vom Multipolar-Magazin:
Berlin. (multipolar) Vor der Corona-Enquetekommission des Bundestags räumte der ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am vergangenen Donnerstag ein, dass die Corona-Impfung bei der Anfang 2022 vorherrschenden Omikron-Variante nicht mehr vor Übertragung des Virus auf andere Personen schützte: „Beim Wildtyp war am Anfang noch ein Fremdschutz, der war bei der Deltavariante schon etwas abgeschwächt, bei Omikron war er weitestgehend weg.“ Am 16. März 2022 trat in Deutschland die einrichtungsbezogene Impfpflicht in Kraft, die seinerzeit vor allem mit Fremdschutz für Patienten und Bewohner von Seniorenheimen begründet worden war. Kurz darauf wurde am 7. April 2022 im Bundestag über die allgemeine Impfpflicht abgestimmt. Lauterbach war von der SPD als Sachverständiger in die Sitzung der Corona-Enquete-Kommission eingeladen worden.
Auf die Frage des AfD-Abgeordneten Kai-Uwe Zieger, ob ihm bekannt sei, dass die Phase-3-Zulassungsstudie für den Corona-Impfstoff von Pfizer entblindet wurde und es daher keine Kontrollgruppe gibt, da die Placebogruppe nachgeimpft wurde, antwortete Lauterbach: „Das ist mir nicht bekannt, weil es nicht stimmt“. Es sei „noch nie ein Impfstoff so genau ausgewertet worden in Bezug auf seine Nebenwirkungen“. Dass die Studie tatsächlich entblindet wurde, ist seit Jahren bekannt. Über diese und weitere Mängel der Zulassungsstudie wurde teilweise auch in großen Medien berichtet.
Der von der AfD geladene Experte Helmut Sterz sagte bei seiner Befragung in der Corona-Enquete-Kommission, die Zulassung habe zu „verbotenen Menschenversuchen geführt“. Sterz war bis zu seiner Pensionierung 2007 Chef-Toxikologe beim Pharma-Unternehmen Pfizer. Das beschleunigte Zulassungsverfahren habe bewirkt, dass „essentielle Toxizitätsstudien der Schnelligkeit geopfert wurden, ohne akzeptable Begründungen“, erläuterte Sterz. Wichtige Studien und Daten, etwa zum Krebsrisiko oder zur Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit fehlten. „Regelkonform“ hätte der Pfizer-Impfstoff „gar nicht zugelassen werden dürfen“, betonte Sterz, der auch eine schriftliche Stellungnahme vorlegte.
In der Sitzung kam auch die Überbeschaffung von Corona-Impfstoff zur Sprache. „Wir waren zur Abnahme dieser Mengen aus dem EU-Kontingent verpflichtet“, erklärte Lauterbach. Lediglich in einem Fall habe er acht Millionen Moderna-Dosen zusätzlich geordert. Die Hälfte davon, vier Millionen Dosen, sei ungenutzt verfallen. „Natürlich ist sehr viel Impfstoff vernichtet worden“, sagte Lauterbach. Aus den EU-Beschaffungs-Verträgen, die er „geerbt“ habe, seien sogar 130 Millionen Dosen vernichtet worden: „Meine Vorgänger haben auf Nummer sicher bestellt, und das war auch richtig.“ Um welche Geldsumme es dabei ging, wollte Lauterbach nicht sagen. Die Preise seien „vertraulich vereinbart“ worden.
Die Enquete-Kommission beschäftigte sich darüber hinaus mit der Situation auf den Intensivstationen. Viele der sehr alten und oft vorerkrankten Corona-Patienten wurden dort beatmet. „Mehr als die Hälfte der Beatmeten ist in Deutschland verstorben“, berichtete der von der CDU/CSU-Fraktion eingeladene Intensivmediziner Christian Karagiannidis. Der Professor für Pneumologie an der Universität Witten/Herdecke leitete in der Corona-Zeit das Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Er sprach von einer „historisch hohen Belastung“ der Kliniken und vor allem der Intensivstationen in der Corona-Zeit. Zugleich räumte Karagiannidis ein: „Wir haben in der Pandemie etwa 25 Prozent der Intensivbettenkapazitäten verloren.“
Dieser Darstellung widerspricht der langjährige Pneumologie-Chefarzt Thomas Voshaar. Auf Multipolar-Nachfrage erklärt er, die Belegung der Intensivstationen sei nur an einigen wenigen Standorten und nur für kurze Zeiträume an Belastungsgrenzen gekommen. Dies zeigten auch die Zahlen der Krankenkassen. Der Lungenfacharzt kritisiert zudem die regelmäßige invasive Beatmung von Corona-Kranken. Diese habe „zu einer stark altersabhängigen Sterberate an der Maschine von 40 bis 80 Prozent geführt“. Dem gegenüber stehe eine publizierte Sterblichkeit bei gleich schwer Erkrankten von lediglich acht Prozent bei Nutzung schonenderer, nicht-invasiver Verfahren.
In der Enquete-Kommission bestätigte Karl Lauterbach die hohen Sterblichkeitsraten bei beatmeten Corona-Kranken, vor allem bei dem sehr teuren und personalaufwändigen Verfahren der Extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO), auch als „Künstliche Lunge“ bekannt: „75 Prozent der ECMO-Patienten in Deutschland sind gestorben. “ Lauterbach erklärte dies mit der zu geringen Spezialisierung mancher deutschen Kliniken bei der intensivmedizinischen Behandlung. Auch hier widerspricht Pneumologe Voshaar: Eine Studie am hoch spezialisierten Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum zeige auch dort bei den maschinell beatmeten Patienten eine Sterblichkeitsrate von rund 70 Prozent, bei ECMO-Patienten von 80 Prozent.
Konservative CDU-Politikerin will Merz-„Brandmauer“ einreißen: „Ausgrenzung ist undemokratisch!“

Die dem konservativen Restflügel ihrer Partei zugerechnete Brandenburger CDU-Bundestagsabgeordnete Saskia Ludwig hat erneut und nachdrücklich einen anderen Umgang mit der AfD angemahnt.
In einem Interview mit dem „Münchner Merkur“ sagte sie auf die Frage, warum sie die „Brandmauer“ zur AfD einreißen wolle: „Weil Brandmauern grundsätzlich undemokratisch sind. Ausgrenzung hat in der Geschichte noch nie zu einem guten Ausgang geführt. Zudem ist die ‚Brandmauer‘ ein linker Kampfbegriff. Ein durchschaubares Instrument zur linken Machterhaltung in Berlin und auch anderswo.“
Die CDU-Politikerin betonte weiter: „Es geht nicht darum, wen man mag oder wen man unsympathisch findet (…) Eine harte politische Auseinandersetzung ist dabei immer die Basis für eine funktionierende Demokratie gewesen.“ Daran dürfe sich auch in Zukunft nichts ändern.
Im Übrigen gehe die Scheindiskussion um die sogenannte Brandmauer „weit über den Parteitagsbeschluss der CDU hinaus – und darin liegt das eigentliche Problem. Es findet keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Blauen statt“, beklagte Ludwig.
The post Konservative CDU-Politikerin will Merz-„Brandmauer“ einreißen: „Ausgrenzung ist undemokratisch!“ appeared first on Deutschland-Kurier.
Die Schatten der Vorfahren Ursula von der Leyens: Sklaverei, kolonialer Terror und Europas unbeglichene Reparationsrechnung
Felix Abt
Die sklavenhaltenden Vorfahren der EU-Kommissionspräsidentin stehen in krassem Widerspruch zu den Reparationsforderungen aus der Karibik und werfen die unbequeme Frage auf, ob Europa, der selbst ernannte Vorreiter der Menschenrechte, jemals für seine blutige koloniale Vergangenheit bezahlen wird.
In der drückenden Hitze von Barbados im Februar 2025 ereignete sich auf dem 48. regulären Treffen der Staats- und Regierungschefs der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) ein entscheidender Moment. Der grenadische Premierminister Dickon Mitchell wandte sich in seiner Abschiedsrede als CARICOM-Vorsitzender direkt an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und stellte eine unmissverständliche Forderung: Europa müsse den transatlantischen Sklavenhandel als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkennen, eine formelle Entschuldigung aussprechen und sich zu finanziellen Reparationen verpflichten.
„Ich möchte nicht unhöflich sein“, sagte Mitchell, „aber ich sage es Ihnen ganz direkt: Das Thema Reparationen … ist eine Angelegenheit, die wir mit Ihnen aufnehmen werden.“ Von der Leyen antwortete, dass „Sklaverei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ sei, vermied jedoch jede Zusage zu Entschuldigungen oder Entschädigungen und betonte stattdessen die universelle menschliche Würde.
Dieser Wortwechsel unterstrich nicht nur den wachsenden Schwung der globalen Reparationsbewegung, sondern lenkte auch die Aufmerksamkeit auf die eigene Familiengeschichte von der Leyens – eine Abstammungslinie, die mit einer der prominentesten sklavenhaltenden Familien Amerikas verbunden ist. Während Europa sich als moralischer Führer in Fragen der Menschenrechte positioniert, wirft diese Geschichte eine grundlegende Frage auf: Kann der Kontinent ethische Überlegenheit beanspruchen, während er sich der finanziellen Verantwortung für seine Rolle im transatlantischen Sklavenhandel entzieht?
Ein Alias aus Angst: Die Sicherheitsbedrohung der 1970er Jahre
Um die Kontroverse zu verstehen, muss man in die unruhigen 1970er Jahre in Westdeutschland zurückblicken – die Zeit des „Deutschen Herbstes“, geprägt von linkem Terrorismus der Roten Armee Fraktion (RAF). Die Gruppe verübte Entführungen und Attentate auf Politiker, Wirtschaftsführer und deren Familien. Ernst Albrecht, der Vater von der Leyens und ein prominenter CDU-Politiker, der als Ministerpräsident von Niedersachsen amtierte, galt als Hochrisikoziel.
Zu ihrer Sicherheit wurde die junge Ursula – damals Anfang 20 – 1978 nach Großbritannien geschickt. Sie schrieb sich unter dem Alias „Rose Ladson“ für ein Wirtschaftsstudium an der London School of Economics and Political Science ein. Der Name war nicht zufällig gewählt: „Rose“ ging auf einen Kinderspitznamen zurück, während „Ladson“ den Mädchennamen ihrer amerikanischen Urgroßmutter Mary Ladson Robertson ehrte. Dieses Pseudonym, das als Schutzschild gegen RAF-Bedrohungen gedacht war, sollte später zum Symbol tieferer historischer Verstrickungen werden.
Das Ladson-Erbe: Verbindungen zur Sklaverei im amerikanischen Süden
Der Nachname Ladson führt zurück zu einer mächtigen Plantagenbesitzerfamilie in South Carolina, Nachkommen englischer Kolonisten, die eine zentrale Rolle bei der britischen Kolonisierung Amerikas und dem transatlantischen Sklavenhandel spielten. Im Zentrum der Kritik steht James H. Ladson, ein direkter Vorfahre von der Leyens, der bis 1850 auf seinen Reisfarmen in Charleston mehr als 200 versklavte Menschen besaß. Ladson war nicht nur Sklavenhalter; er verteidigte die Institution öffentlich und plädierte dafür, Religion einzusetzen, um Gehorsam unter den Versklavten zu erzwingen. In einer Rede von 1845 argumentierte er, die Sklaverei sei göttlich angeordnet und diene der „Zivilisierung“ der Afrikaner.
Die Entscheidung von der Leyens, den Namen Ladson – wenn auch nur vorübergehend – anzunehmen, zeugt von einer unbefangenen Haltung gegenüber diesem ererbten Privileg, unbelastet von dessen dunklen Implikationen. Wie ein Kommentator bemerkte, hat von der Leyen ihre Vorfahren „ohne Reue, wenn auch gedankenlos“ in Anspruch genommen.
Die CARICOM-Konfrontation 2025: Ein Aufruf zur Verantwortung
Im Jahr 2025 tauchte die Ladson-Verbindung inmitten wachsender Reparationsforderungen karibischer Staaten wieder auf. Auf dem CARICOM-Gipfel in Barbados – einem Treffen, das sich auf regionale Einheit, Klimakooperation und wirtschaftliche Partnerschaften konzentrierte – verstärkten Führer wie Mitchell die Forderungen nach formeller Anerkennung der Schrecken der Sklaverei, Entschuldigungen und Entschädigungen durch ehemalige Kolonialmächte. Der transatlantische Sklavenhandel, so argumentierten sie, sei keine bloße historische Randnotiz, sondern ein grundlegendes Verbrechen, das Europa auf Kosten afrikanischer und karibischer Völker bereichert habe.
Mitchells direkte Ansprache an von der Leyen war deutlich: Er forderte Europa auf, dafür zu sorgen, dass „eine angemessene Entschuldigung und Entschädigung geleistet wird“, um zu verhindern, dass solche Gräueltaten sich wiederholen.
Von der Leyens Antwort erkannte das Verbrechen zwar an, wich dem Kern der Forderung jedoch aus, indem sie auf allgemeine Themen von Würde und Partnerschaft umschwenkte – ohne jede Zusage zu Reparationen. Für die karibische Bevölkerung war dies bezeichnend für das europäische Muster: moralische Verurteilung ohne materielle Wiedergutmachung. Der Gipfel, an dem auch UN-Generalsekretär António Guterres teilnahm, unterstrich die Dringlichkeit; die Führer betonten, dass Entwicklungshilfe kein Ersatz für Gerechtigkeit sei.


Politische Gegenreaktion und Verteidigungen
Der Vorfall löste eine scharfe Debatte aus. Kritiker verwiesen auf die unangenehme Ironie: Wie könne eine Führungspersönlichkeit, deren ferne Vorfahren Sklavenhalter waren, eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema Reparationen vermeiden? Für sie spiegelt die Kontroverse eine tiefere Spannung in der europäischen Politik wider, in der Fragen historischer Verantwortung mit moderner Führung und moralischer Autorität kollidieren.
Befürworter argumentieren hingegen, es sei unfair, Individuen für die Taten entfernter Vorfahren haftbar zu machen, und das lenke von den systemischen und institutionellen Dimensionen historischen Unrechts ab. Ihrer Ansicht nach sollte die Debatte sich auf Regierungen, Politiken und historische Strukturen konzentrieren, nicht auf persönliche Stammbäume. Sie halten fest, dass Ursula von der Leyen nicht für die Handlungen von James Ladson verantwortlich gemacht werden könne – ebenso wenig wie heutige Deutsche persönlich für die Verbrechen der NS-Zeit haftbar seien.
Gleichzeitig gibt es auffällige Inkonsistenzen darin, wie in der europäischen Politik mit historischer Schuld umgegangen wird. Deutschlands extremes Schuldgefühl gegenüber dem Holocaust hat seine Außenpolitik tief geprägt – insbesondere die bedingungslose Unterstützung Israels, unabhängig davon, wie genozidal dessen Verhalten auch sein mag –, während Debatten über Kolonialismus, Sklaverei und das Erbe des europäischen Imperiums deutlich weniger politische Aufmerksamkeit erhalten.
Außerdem nehmen die Deutschen in Europa erneut die antisemitischste Haltung ein, indem sie aktiv an einem weiteren Genozid an einem semitischen Volk – den Palästinensern – mitwirken: als größter Waffenlieferant nach den USA und indem sie israelische Kriegsverbrechen rechtfertigen und verharmlosen.
Warum Europa Reparationen ausweicht
Europas Zurückhaltung speist sich aus praktischen Ängsten. Finanziell drohen Reparationen in die Billionen, basierend auf Schätzungen gestohlener Arbeit und Ressourcen. Rechtlich könnte ein Schuldeingeständnis eine Flut von Forderungen aus ehemaligen Kolonien in Afrika, Asien und Amerika lostreten. Politisch würde es die Beziehungen zu diesen Regionen belasten und Handel, Migration sowie Klimavereinbarungen erschweren. Stattdessen setzen Führer wie von der Leyen auf sogenannte ‚Partnerschaften‘ und Hilfsprogramme – Maßnahmen, die hilfreich sein mögen oder auch nicht, sich aber klar von echter reparativer Gerechtigkeit unterscheiden.
Die breitere globale Debatte
Es geht hier nicht nur um von der Leyen – es handelt sich um ein Mikrokosmos einer wachsenden Reparationsbewegung. Karibische und afrikanische Führer insistieren darauf, dass echte Gerechtigkeit mehr als Worte erfordert: Anerkennung, Verantwortung und Entschädigung. Sie unterscheiden Reparationen von Hilfsleistungen und sehen Erstere als geschuldete Wiedergutmachung für schamlose Ausbeutung. Europa hingegen priorisiert zukunftsgerichtete Initiativen wie Klimakooperation und umgeht bewusst historische Schulden.
Berücksichtigt man die vielen schrecklichen Verbrechen, die in den letzten 130 Jahren vom deutschen Boden ausgingen – zwei Weltkriege und mehrere Genozide in Europa, Afrika und Asien –, würde allein die Zahlung von Reparationen das Land wahrscheinlich ruinieren.
Das ethische Dilemma im Kern
Im Kern stellt die Kontroverse eine direkte Frage: Kann Europa weiterhin den Anspruch erheben, globaler Vorreiter der Menschenrechte zu sein, während es gleichzeitig die finanziellen Konsequenzen seiner kolonialen Vergangenheit ignoriert? Es geht dabei nicht darum, ob heutige politische Führungspersonen persönlich für die Verfehlungen ihrer Vorfahren verantwortlich gemacht werden sollten, sondern darum, ob die Institutionen, die sie vertreten, bereit sind, sich dem Erbe zu stellen, aus dem sie hervorgegangen sind.
Die Geschichte von der Leyens – vom schützenden Alias, das in der Familiengeschichte wurzelt, bis hin zur angespannten Reparationskonfrontation – verkörpert diesen Zusammenprall zwischen persönlicher Abstammung und politischer Verantwortung.
Während die Forderungen nach Reparationen in der Karibik und darüber hinaus lauter werden, könnte Europa bald feststellen, dass moralische Anerkennung ohne materielle Verantwortung nicht mehr ausreicht – zumal diese Anerkennung angesichts der Nichtverurteilung des Völkermords in Gaza und des illegalen, unprovozierten Angriffskriegs gegen den Iran ohnehin auf einen Tiefpunkt gesunken ist.

Felix Abt ist ein in Asien ansässiger Unternehmer, Autor (felixabt.substack.com) und Reiseblogger (youtube.com/@lixplore).

