Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: NACHRICHTEN

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CIA-Geoengineering bestätigt in freigegebenen Dokumenten

CIA-Geoengineering bestätigt in freigegebenen Dokumenten

CIA-Geoengineering bestätigt in freigegebenen Dokumenten

Die CIA hat jahrzehntelang Wettermanipulation betrieben – durch offizielle Dokumente bestätigt. Nicht als theoretische Studie, sondern als strategisches Waffenprogramm mit voller Unterstützung des US-Präsidenten. Die freigegebenen 18-seitigen Dokumente aus dem Jahr 1965, seit 2003 in den öffentlichen Archiven der CIA einsehbar und jetzt durch Berichterstattung der Daily Mail wieder ins Rampenlicht gerückt, enthalten einen Brief von […]

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Wie real sind Irans Drohungen, Atomstaat zu werden?

Wie real sind Irans Drohungen, Atomstaat zu werden?

Wie real sind Irans Drohungen, Atomstaat zu werden?

Was ist an dem Gerücht dran, das in den letzten Tagen im Internet kursierte, dass der Iran damit drohte, vom Atomwaffenschwellenstaat zum Atomwaffenstaat zu werden, wenn die USA und Israel nicht ihre Aggressionen an allen Fronten, d.h. Gaza, Libanon, Iran einstellten? In Videointerviews hatte der in alternativen Kreisen sehr bekannte Auslandskorrespondent und Analyst Pepe Escobar […]

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CIA-Geoengineering bestätigt in freigegebenen Dokumenten

CIA-Geoengineering bestätigt in freigegebenen Dokumenten

CIA-Geoengineering bestätigt in freigegebenen Dokumenten

Die CIA hat jahrzehntelang Wettermanipulation betrieben – durch offizielle Dokumente bestätigt. Nicht als theoretische Studie, sondern als strategisches Waffenprogramm mit voller Unterstützung des US-Präsidenten. Die freigegebenen 18-seitigen Dokumente aus dem Jahr 1965, seit 2003 in den öffentlichen Archiven der CIA einsehbar und jetzt durch Berichterstattung der Daily Mail wieder ins Rampenlicht gerückt, enthalten einen Brief von […]

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Wie real sind Irans Drohungen, Atomstaat zu werden?

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Was ist an dem Gerücht dran, das in den letzten Tagen im Internet kursierte, dass der Iran damit drohte, vom Atomwaffenschwellenstaat zum Atomwaffenstaat zu werden, wenn die USA und Israel nicht ihre Aggressionen an allen Fronten, d.h. Gaza, Libanon, Iran einstellten? In Videointerviews hatte der in alternativen Kreisen sehr bekannte Auslandskorrespondent und Analyst Pepe Escobar […]

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US-Kongress schickt Geld und Waffen für Kriege in Ukraine und Westasien

US-Kongress schickt Geld und Waffen für Kriege in Ukraine und Westasien

US-Kongress schickt Geld und Waffen für Kriege in Ukraine und Westasien

Die Kriege der USA gegen Russland und China durch Stellvertreter, werden nicht nur vom Präsidenten, sondern vom gesamten politischen Establishment in Washington getragen. Die Richtung wird von den Oligarchen und Think Tanks vorgegeben. Zwei Abstimmungen im Repräsentantenhaus bestätigen erneut, dass die USA Stellvertreterkriege in der Ukraine und in den Ländern Westasiens führt. Sowohl die Ukraine […]

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Pfizer-Whistleblower Christine Cotton hinterlässt bewegende Abschiedsbotschaft: „Lasst meine Arbeit nicht sterben“

Die französische Biostatistikerin und Pfizer-Kritikerin Christine Cotton, die sich in den vergangenen Jahren einen Namen als scharfe Analytikerin der Zulassungsdaten des Covid-19-Impfstoffs gemacht hatte, hat eine bewegende Abschiedsbotschaft veröffentlicht. In einem auf sozialen Medien veröffentlichten Schreiben kündigte sie an, dass sie nicht mehr unter den Lebenden sei. Ihre Nachricht ist zugleich persönliches Vermächtnis, Anklageschrift und eindringlicher Appell, ihre Forschung und ihre Erkenntnisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Wer war Christine Cotton?

Christine Cotton war keine Außenseiterin ohne Fachkenntnisse. Mehr als 25 Jahre arbeitete sie als Biostatistikerin in der Pharmaindustrie. Sie war auf die Verwaltung, Auswertung und Interpretation klinischer Studiendaten spezialisiert und leitete zudem ihre eigene Clinical Research Organization (CRO). Dadurch verfügte sie über tiefgehende Kenntnisse der Methoden, Verfahren und Standards, nach denen klinische Studien geplant, durchgeführt und ausgewertet werden.

Als Ende 2020 die ersten Daten zum Covid-19-Impfstoff von Pfizer veröffentlicht wurden, begann Cotton damit, die öffentlich zugänglichen Dokumente und Studienunterlagen systematisch zu analysieren. Nach eigenen Angaben stieß sie dabei auf schwerwiegende Unstimmigkeiten, die sie im Laufe der folgenden Jahre dokumentierte und veröffentlichte.

Die zentrale Anschuldigung: Nicht derselbe Impfstoff

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stand eine weitreichende Behauptung. Cotton vertrat die Auffassung, dass der Impfstoff, der später millionenfach an die Bevölkerung verabreicht wurde, nicht identisch mit dem Produkt gewesen sei, das ursprünglich in den klinischen Zulassungsstudien getestet wurde.

Nach ihrer Analyse basierte die vielfach zitierte Wirksamkeitsangabe von 95 Prozent auf fehlerhaften Datengrundlagen und methodischen Problemen. Darüber hinaus argumentierte sie, dass für das tatsächlich ausgelieferte Produkt keine ausreichenden Wirksamkeits- und Sicherheitsnachweise vorlägen. Sie bezeichnete die Vorgänge als eine der größten wissenschaftlichen und regulatorischen Fehlentwicklungen der modernen Geschichte.

Ihre umfangreichen Analysen, Datenauswertungen und Quellenverweise stellte sie öffentlich zur Verfügung. In ihrer Abschiedsnachricht fordert sie Interessierte ausdrücklich dazu auf, diese Dokumente herunterzuladen, zu sichern und selbst zu prüfen.

Schwere Krankheit nach Einreichung einer Beschwerde

Besonders eindringlich wirkt ihre Abschiedsbotschaft durch die Schilderung ihres eigenen Gesundheitszustandes.

Cotton erklärte, sie sei schwer erkrankt, nachdem sie eine formelle Beschwerde gegen Gesundheitsbehörden eingereicht habe. Nach ihren Angaben litt sie seit mehr als einem Jahr unter extremen Schmerzen. Sie beschrieb brennende Schmerzen in Beinen und Rücken, die ihr Leben zunehmend unerträglich gemacht hätten.

Auf der Suche nach Hilfe konsultierte sie zahlreiche Fachärzte, darunter Neurologen, Rheumatologen, Psychiater sowie alternative Therapeuten. Trotz dieser Bemühungen habe sich ihr Zustand nicht verbessert.

Der schwierige Weg kritischer Wissenschaftler

Der Fall Christine Cotton steht für viele Beobachter stellvertretend für eine breitere Entwicklung während und nach der Corona-Pandemie.

Wissenschaftler, Ärzte, Statistiker und andere Experten, die kritische Fragen zu Zulassungsverfahren, Studiendesigns, Sicherheitsdatenbanken oder Nebenwirkungsmeldungen stellten, sahen sich häufig mit erheblichem Widerstand konfrontiert. Viele ihrer Einwände fanden in großen Medien kaum Beachtung oder wurden rasch als unbegründet zurückgewiesen.

Zwar veröffentlichten Behörden wie die Europäische Arzneimittel-Agentur umfangreiche Bewertungsberichte zum Pfizer-BioNTech-Impfstoff Comirnaty, doch die Forderung nach vollständiger Transparenz bezüglich der Rohdaten blieb über Jahre hinweg Gegenstand kontroverser Debatten.

Christine Cotton gehörte zu denjenigen, die sich über einen langen Zeitraum hinweg intensiv und detailliert mit den verfügbaren Daten beschäftigten. Anders als viele institutionell angebundene Forscher arbeitete sie dabei ohne den Rückhalt großer Universitäten, Behörden oder Medienorganisationen.

Große Anteilnahme nach ihrer Botschaft

Die Reaktionen auf ihre Abschiedsnachricht fielen zahlreich aus. Tausende Menschen, die ihre Arbeit über Jahre verfolgt hatten, äußerten Bestürzung und Trauer.

Für viele Kritiker der Corona-Politik wurde Cotton zu einem Symbol für Personen, die bestehende Narrative hinterfragen und dabei hohe persönliche Kosten in Kauf nehmen. Unterstützer sehen in ihrem Schicksal ein Beispiel dafür, wie unbequeme Stimmen nicht durch offene wissenschaftliche Debatten widerlegt, sondern durch juristische Auseinandersetzungen, gesellschaftliche Ausgrenzung und institutionellen Druck an den Rand gedrängt würden.

Ein Vermächtnis aus Dokumenten und Daten

In ihrer letzten Botschaft bittet Christine Cotton nicht um Mitleid. Stattdessen fordert sie ihre Leser dazu auf, ihre Arbeit weiterzutragen.

Nous sommes le 02 juin 2026, quand vous lirez ces lignes j’aurais quitté ce monde.
Pour ceux qui ne me connaissent pas, je m’appelle Christine Cotton, je suis ce qu’on appelle une lanceuse d’alerte. j’ai travaillé 25 ans pour l’industrie pharmaceutique dans la gestion et…

— Christine Cotton OFFICIEL (@StatChrisCotton) June 2, 2026

Ihre Dokumente, Analysen und Schlussfolgerungen sollen ihrer Ansicht nach nicht mit ihrem Tod verschwinden. Sie ruft dazu auf, die Unterlagen zu lesen, zu archivieren und weiterzuverbreiten.

Unabhängig davon, wie ihre Schlussfolgerungen bewertet werden, hinterlässt Christine Cotton ein umfangreiches Archiv an Daten, Analysen und Kritikpunkten, das weiterhin Gegenstand kontroverser Diskussionen bleiben dürfte.

Mit ihrer Abschiedsbotschaft endet die Stimme einer Frau, die überzeugt war, dass wissenschaftliche Wahrheit und Transparenz verteidigt werden müssen – selbst dann, wenn dieser Einsatz persönliche Opfer fordert. Was aus ihrem Vermächtnis wird, liegt nun in den Händen jener, die ihre Arbeit gelesen haben und ihre Fragen weiterverfolgen wollen.

„Das ist Material für ein Nürnberger Tribunal“ – Top-Onkologe erhebt schwere Vorwürfe gegen mRNA-Impfstoffe

Ein hochrangiger britischer Krebsforscher sorgt derzeit mit explosiven Aussagen für internationales Aufsehen. Professor Angus Dalgleish, Onkologe der Universität London und Mitentdecker des CD4-Rezeptors bei HIV, spricht offen von „krimineller Fahrlässigkeit“, „medizinischem Versagen“ – und sogar von „Nürnberger Tribunal-Material“.

In einem langen Interview schildert Dalgleish detailliert, warum er nach eigenen Angaben bereits zu Beginn der COVID-Krise überzeugt gewesen sei, dass die mRNA-Impfstoffe massive Risiken bergen würden. Besonders brisant: Er behauptet, Warnungen von Wissenschaftlern seien bewusst ignoriert und kritische Stimmen systematisch zum Schweigen gebracht worden.

„Wir wussten von Anfang an, dass es gefährlich war“

Dalgleish erklärt, dass er und Kollegen bereits unmittelbar nach Veröffentlichung der Virus-Sequenz schwere Bedenken bezüglich des Spike-Proteins hatten. Laut ihm hätte dieses niemals als Grundlage eines Impfstoffs verwendet werden dürfen. Trotzdem hätten Regierungen und Pharmaunternehmen genau darauf gesetzt.

Besonders alarmierend seien aus seiner Sicht:

  • Herzprobleme,
  • Schlaganfälle,
  • Autoimmunerkrankungen,
  • Immunsuppression,
  • und aggressive Krebsverläufe nach Booster-Impfungen.

Er beschreibt Fälle von Patienten, deren Krebs nach Jahren plötzlich „explosionsartig“ zurückgekehrt sei. Ärzte hätten dafür später den Begriff „Turbo-Krebs“ geprägt.

„Die Leute wurden angewiesen zu schweigen“

Noch brisanter sind seine Aussagen zur Reaktion der Institutionen. Laut Dalgleish habe er interne Warnungen an britische Regierungsstellen geschickt – darunter Hinweise auf mögliche Risiken des Spike-Proteins und der Impfstrategie. Die Reaktion:
Ignorieren, Schweigen und Druck.

Wörtlich schildert er:
„Ich wurde aufgefordert, den Mund zu halten.“

Er behauptet weiter, Universitäten hätten Diskussionen über einen möglichen Laborursprung des Virus unterbunden, weil dies als „zu sensibel“ oder gar „rassistisch“ eingestuft worden sei.

WHO, Pharma und der „medizinisch-industrielle Komplex“

Dalgleish spart auch nicht mit Kritik an der WHO, Pharmaunternehmen und Gesundheitsbehörden. Die WHO sei „nicht zweckmäßig“ und „vollkommen inkompetent“.

Besonders hart geht er mit dem aus seiner Sicht entstandenen „pharmazeutisch-industriellen Komplex“ ins Gericht. Er wirft der Branche vor, primär Märkte ausweiten zu wollen, statt echte Heilung anzustreben.

Dabei kritisiert er auch die Umklassifizierung der mRNA-Technologie:
Was ursprünglich als Gentherapie galt, sei während der Pandemie plötzlich als „Impfstoff“ neu definiert worden.

Krebswelle nach den Boostern?

Besonders erschütternd wirken seine Schilderungen aus der Onkologie. Dalgleish berichtet von Patienten, die jahrelang krebsfrei gewesen seien und kurz nach Booster-Impfungen aggressive Rückfälle erlitten hätten. Mehrere Kollegen hätten ihm ähnliche Beobachtungen gemeldet.

Er schildert Fälle von:

  • metastasierenden Krebserkrankungen,
  • explosionsartigem Tumorwachstum,
  • schweren Immunstörungen,
  • und Patienten, die innerhalb kurzer Zeit verstarben.

Dalgleish sieht darin keinen Zufall mehr. Er spricht offen von einer möglichen Unterdrückung der T-Zell-Immunität durch wiederholte Booster.

„Warum wurde niemand verhaftet?“

Im vielleicht heftigsten Moment des Interviews fragt Dalgleish:
„Warum wurde dafür noch niemand verhaftet?“

Für ihn sei das Ausmaß der Vorgänge „unfassbar ernst“. Entweder handle es sich um extreme Inkompetenz – oder um etwas weit Dunkleres.

Die Aussagen des Professors dürften die Debatte um die Langzeitfolgen der COVID-Impfkampagnen weiter anheizen. Während Kritiker darin den Beweis für systematische Vertuschung sehen, weisen viele Fachgesellschaften weiterhin darauf hin, dass die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe durch große Studien gestützt werde.

Doch eines zeigt dieses Interview deutlich:
Der Streit um die Aufarbeitung der Pandemie ist längst nicht vorbei.

Fleischallergie-Explosion in den USA: Wer profitiert vom Ende des Steaks?

Fleischallergie-Explosion in den USA: Wer profitiert vom Ende des Steaks?

Eine seltene Erkrankung sorgt in den USA für immer größere Aufmerksamkeit. Das sogenannte Alpha-Gal-Syndrom, ausgelöst durch den Biss der Lone-Star-Zecke, führt dazu, dass Betroffene plötzlich allergisch auf rotes Fleisch reagieren. Schätzungen zufolge könnten inzwischen Hunderttausende Amerikaner betroffen sein. Die Zahl der Fälle ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen.

Für die meisten Wissenschaftler handelt es sich um ein biologisches Phänomen, das mit der Ausbreitung der Zeckenpopulation zusammenhängt. Doch Kritiker stellen zunehmend unbequeme Fragen.

Besonders brisant wirkt dabei ein älterer Auftritt des Wissenschaftlers Matthew Liao beim World Science Festival. Dort sprach er darüber, wie sich der Fleischkonsum der Menschheit reduzieren ließe. Als Beispiel erwähnte er die Lone-Star-Zecke, deren Biss bei Menschen eine Fleischallergie auslösen kann. Anschließend erklärte er, solche Ansätze könnten theoretisch Teil eines „Human Engineering“ sein, um globale Probleme zu lösen.

Fleischallergie-Explosion in den USA: Wer profitiert vom Ende des Steaks? Jetzt im US-TV: Die „zufällige“ Fleischallergie – und die Bill-Gates-Frage, die niemand stellen soll

Fast 500.000 Amerikaner sollen inzwischen unter dem Alpha-Gal-Syndrom leiden – einer Fleischallergie, die durch den Biss der Lone-Star-Zecke ausgelöst werden kann.

Zur… pic.twitter.com/MzDMebCBic

— Don (@Donuncutschweiz) May 29, 2026

Was damals wie eine provokante akademische Gedankenspielerei klang, erhält heute für manche Beobachter eine neue Bedeutung.

Denn parallel dazu investierte die Bill & Melinda Gates Foundation über Jahre hinweg Millionenbeträge in Projekte zur Bekämpfung von durch Zecken übertragenen Krankheiten und in verschiedene Formen biologischer Forschung. Gleichzeitig zählt Bill Gates zu den bekanntesten Unterstützern von Alternativen zur traditionellen Fleischproduktion, darunter pflanzenbasierte Produkte und Laborfleisch.

Genau an diesem Punkt beginnen die Spekulationen.

Kritiker fragen: Wenn eine Krankheit Menschen zunehmend vom Konsum von Fleisch abhält und gleichzeitig milliardenschwere Investitionen in künstliche Fleischalternativen fließen, handelt es sich wirklich nur um einen Zufall?

Beweise für eine gezielte Verbindung existieren bislang nicht. Dennoch fällt auf, dass dieselben Kreise, die seit Jahren eine drastische Reduzierung des Fleischkonsums fordern, zugleich Technologien und Geschäftsmodelle fördern, die traditionelle Tierhaltung ersetzen sollen.

Unter dem Schlagwort „Klimaschutz“ wird weltweit über Fleischsteuern, Emissionsabgaben, Einschränkungen der Viehzucht und den Umstieg auf Laborfleisch diskutiert. Für Kritiker entsteht dabei der Eindruck, dass nicht nur das Ernährungssystem umgebaut werden soll, sondern auch die Essgewohnheiten von Milliarden Menschen.

Die rasante Ausbreitung des Alpha-Gal-Syndroms liefert diesen Debatten zusätzlichen Zündstoff.

Offiziell handelt es sich um eine natürliche Erkrankung, verursacht durch Zeckenbisse. Doch je mehr Menschen betroffen sind und je stärker finanzielle Interessen rund um alternative Proteinquellen wachsen, desto lauter wird die Frage: Wer profitiert am Ende von einer Welt, in der immer weniger Menschen natürliches Fleisch essen können?

Während Behörden und Wissenschaftler zur Vorsicht vor Verschwörungstheorien mahnen, sehen Kritiker ein bekanntes Muster: Zunächst wird ein Problem beschrieben, anschließend wird eine technologische Lösung präsentiert – und dieselben Akteure, die den Wandel propagieren, stehen zugleich auf der Gewinnerseite der neuen Märkte.

Ob Zufall oder nicht: Die Diskussion über Alpha-Gal, Laborfleisch und die Rolle milliardenschwerer Stiftungen dürfte gerade erst begonnen haben.

Russland liefert Öl an die NATO – während auf der Krim das Benzin knapp wird

Während westliche Politiker seit Jahren von einer wirtschaftlichen Entkopplung zwischen Russland und Europa sprechen, zeigt die Realität ein deutlich komplexeres Bild. Russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline in NATO-Staaten wie Ungarn und die Slowakei laufen weiter – und laut aktuellen Berichten inzwischen sogar wieder auf einem Niveau, das als „normal“ bezeichnet wird.

Gleichzeitig spielt sich auf der Krim eine bemerkenswerte Entwicklung ab. Dort haben die Behörden den Verkauf von Benzin vorübergehend eingeschränkt. Hintergrund sind Versorgungsprobleme, die nach Berichten russischer Medien mit den Auswirkungen ukrainischer Drohnenangriffe auf wichtige Transport- und Logistikrouten zusammenhängen.

Die Situation wirft eine unbequeme Frage auf: Wie kann es sein, dass russisches Öl weiterhin zuverlässig in NATO-Staaten fließt, während ausgerechnet auf russisch kontrolliertem Gebiet Treibstoff knapp wird?

Offiziell liegt die Antwort in der unterschiedlichen Infrastruktur. Rohöl für Europa wird über Pipelines transportiert, während die Versorgung der Krim auf komplexe Logistik- und Lieferketten angewiesen ist. Werden diese durch Angriffe gestört, entstehen Engpässe – selbst dann, wenn insgesamt ausreichend Öl vorhanden ist.

Doch die politische Symbolik ist kaum zu übersehen.

Seit Beginn des Ukraine-Krieges präsentiert sich Russland als widerstandsfähige Energie-Supermacht, die Sanktionen und wirtschaftlichen Druck überstanden hat. Gleichzeitig zeigt der Treibstoffmangel auf der Krim, dass der Krieg zunehmend auch die Versorgung im eigenen Einflussbereich belastet.

Noch bemerkenswerter ist dabei, dass die Energieexporte nach Europa weiterhin Priorität zu besitzen scheinen. Denn die Einnahmen aus dem Ölgeschäft bleiben für Moskau von zentraler Bedeutung. Jeder Barrel, der über Druschba nach Europa fließt, bringt dringend benötigte Devisen in die russische Staatskasse.

Kritiker sehen darin einen Widerspruch: Während russische Bürger und Bewohner der Krim mit Einschränkungen konfrontiert werden, bleibt die Belieferung europäischer Abnehmer weitgehend intakt.

Die eigentliche Botschaft dieser Entwicklung könnte daher weit über die Frage von Benzin und Öl hinausgehen.

Sie zeigt, dass moderne Kriege nicht nur an der Front entschieden werden. Sie werden ebenso über Lieferketten, Infrastruktur, Energieversorgung und wirtschaftliche Prioritäten ausgetragen. Und sie offenbart, dass selbst ein Land mit gewaltigen Energieressourcen verwundbar wird, wenn die Logistik ins Visier gerät.

Der Treibstoffmangel auf der Krim ist deshalb weniger ein Zeichen fehlender Ölreserven als vielmehr ein Hinweis darauf, wie stark sich der Krieg inzwischen auf die innere Versorgung und die strategischen Entscheidungen Moskaus auswirkt. Während russisches Öl weiterhin die NATO erreicht, wird auf der Krim sichtbar, welchen Preis ein langwieriger Abnutzungskrieg auch für Russland selbst haben kann.

Quellen:

Russia’s Druzhba oil exports to Hungary, Slovakia back to normal levels in May, sources say

В Крыму временно ограничили продажу бензина из-за дефицита топлива

Ein völliger Zusammenbruch der Verhandlungen mit dem Iran droht weltweite wirtschaftliche Verwüstung auszulösen

Ein völliger Zusammenbruch der Verhandlungen mit dem Iran droht weltweite wirtschaftliche Verwüstung auszulösen

Von Michael Snyder

Dies ist ein historischer Moment, an den wir uns noch lange erinnern werden. Auch wenn uns immer wieder versichert wurde, dass ein Abkommen mit dem Iran fast „unter Dach und Fach“ sei, sieht die Wahrheit so aus, dass es niemals ein Abkommen mit dem Iran geben würde. Es war alles nur Augenwischerei. Die USA konnten dem Iran nicht geben, was er forderte, und der Iran weigerte sich schlichtweg, den USA zu geben, was diese forderten. Nun sind die Verhandlungen vollständig gescheitert, und es scheint, als stünde der Krieg wieder bevor. Es versteht sich von selbst, dass dies für die Weltwirtschaft absolut verheerende Folgen haben wird.

Die Iraner sind absolut wütend darüber, dass israelische Truppen während der Waffenruhe tief in libanesisches Gebiet vorgedrungen sind, und sie nennen dies als den Hauptgrund, warum sie beschlossen haben, sich aus den Gesprächen mit den Vereinigten Staaten zurückzuziehen…

Die iranischen Unterhändler werden den Austausch von Botschaften mit den USA über Vermittler einstellen, und Teheran wird als Vergeltung für die anhaltenden Verstöße gegen den Waffenstillstand die Straße von Hormus vollständig sperren, teilte die staatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Montag mit.

Der Bericht, der in einem übersetzten Beitrag auf der Social-Media-Plattform Telegram veröffentlicht wurde, konzentrierte sich auf Israels Militäroperationen im Libanon gegen die vom Iran unterstützte Miliz Hisbollah.

„Es wird keinen Dialog geben“, bis sich Israel vollständig aus den besetzten Gebieten im Libanon zurückzieht und alle Angriffe sowohl im Libanon als auch im Gazastreifen einstellt, so Tasnim.

Israel wird die Angriffe einstellen, solange die Hisbollah zustimmt, keine Angriffsdrohnen mehr in den Norden Israels zu schicken.

Aber es ist ausgeschlossen, dass sich die IDF vollständig aus dem Libanon zurückziehen wird.

Wenn die Iraner darauf warten, werden sie sehr, sehr lange warten müssen.

Die Iraner behaupten, dass die Seeblockade der iranischen Küste durch die USA ebenfalls einen Verstoß gegen den Waffenstillstand darstellt, und sie wollen, dass auch diese beendet wird.

Präsident Trump hat geschworen, diese Blockade aufrechtzuerhalten, bis endlich eine Einigung erzielt wird, und somit werden die Iraner auch das nicht bekommen.

Es scheint also, als sei jede Hoffnung auf eine Einigung völlig dahin, und die Iraner beabsichtigen offenbar, „die Straße von Hormus vollständig zu blockieren und andere Fronten, einschließlich der Straße von Bab al-Mandeb, zu aktivieren“

„Außerdem haben die Widerstandsfront und der Iran beschlossen, die Straße von Hormus vollständig zu blockieren und andere Fronten, einschließlich der Straße von Bab al-Mandeb, zu aktivieren, um die Zionisten und ihre Unterstützer zu bestrafen“, hieß es in dem Bericht.

Die Straße von Bab al-Mandeb ist eine Handelsengstelle, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet.

Seit Kriegsbeginn war es Saudi-Arabien noch möglich, beträchtliche Mengen Öl zu exportieren, indem es über Pipelines zu Häfen am Roten Meer transportiert wurde.

Sollte jedoch auch die Straße von Bab al-Mandeb gesperrt werden, könnten die Saudis überhaupt kein Öl mehr exportieren.

Letzte Woche habe ich einen Artikel veröffentlicht, in dem es darum ging, dass die weltweiten Ölvorräte bereits so schnell wie nie zuvor schrumpfen.

Eine Sperrung der Meerenge von Bab el-Mandeb würde den Abbau der vorhandenen Vorräte dramatisch beschleunigen.

Mit anderen Worten: Wir stehen kurz vor einer beispiellosen Situation.

Sobald bekannt wurde, dass die Iraner die Verhandlungen abbrachen, stieg der Ölpreis am Montag deutlich an…

Der Ölpreis stieg am Montag stark an, nachdem regierungsnahe iranische Medien berichteten, dass das Land die Gespräche mit den Vereinigten Staaten zur Beendigung des andauernden Krieges abbrach.

US-Rohöl stieg um bis zu 8,5 % auf fast 95 Dollar pro Barrel, ein Anstieg von fast 8 Dollar. Der internationale Brent-Rohölpreis kletterte um bis zu 7,3 % auf über 97 Dollar pro Barrel, ein Anstieg um 6 Dollar.

Heizöl, ein Indikator für Kerosin, stieg ebenfalls um 7 %, während die Großhandelspreise für Gas um 4 % zulegten.

Das ist natürlich erst der Anfang.

Wenn die Krise im Nahen Osten nicht gelöst wird, wird der Ölpreis völlig aus dem Ruder laufen.

Vor einigen Tagen gab der CEO von Chevron einige sehr alarmierende Kommentare ab, die viel Aufmerksamkeit erregt haben…

Das ist es, was die Äußerungen von Chevron-CEO Mike Wirth auf der 42. jährlichen Strategic Decisions Conference von Bernstein am 28. Mai 2026 so bemerkenswert machte.

Er hielt sich nicht zurück.

„Die Puffer und Stoßdämpfer werden stetig aufgebraucht, und die Fähigkeit des Marktes, dieses Ungleichgewicht aufzufangen, ist heute im Vergleich zu unserem Ausgangspunkt drastisch geschwächt“, sagte Wirth laut Seeking Alpha.

Er hat vollkommen Recht.

Wir befinden uns heute in einer weitaus schlechteren Lage als zu Beginn dieses Krieges.

Und Wirth prognostiziert, dass die Monate Juni und Juli einen wichtigen Wendepunkt darstellen könnten…

Wirth ging noch weiter: „In den nächsten Wochen werden wir wahrscheinlich erleben, wie sich dieser Druck direkter auf die physischen Preise auswirkt, und ich erwarte einen stärkeren Aufwärtsdruck, wenn wir in den Juni und sicherlich in den Juli kommen.“

Das ist eine konkrete, richtungsweisende Warnung vom CEO eines der weltweit größten Energiekonzerne. Der Iran-Konflikt zehrt seit mehr als zehn Wochen an den globalen Ölreserven. Das Polster, das den anfänglichen Schock abgefedert hat, ist fast aufgebraucht. Und die Daten beginnen zu bestätigen, was Wirth beschreibt.

Die ganze Zeit über gab es die Hoffnung, dass uns ein Abkommen zwischen den Iranern und der Trump-Regierung retten würde.

Doch nun wurde uns der Boden unter den Füßen weggezogen.

Neil Chapman, Senior Vice President bei Exxon, warnte kürzlich, dass der Ölpreis, sobald die Lagerbestände kritische Werte erreichen, auf 150 oder 160 Dollar pro Barrel steigen könnte…

Ein völliger Zusammenbruch der Verhandlungen mit dem Iran droht weltweite wirtschaftliche Verwüstung auszulösen

Andere haben davor gewarnt, dass der Ölpreis bald 180 Dollar pro Barrel erreichen könnte.

Es ist schwierig, genau vorherzusagen, wie hoch der Ölpreis steigen wird, da wir so etwas noch nie zuvor erlebt haben.

Und je höher der Ölpreis steigt, desto schlimmer wird es für die Weltwirtschaft.

Natürlich ist das Scheitern der Verhandlungen auch eine wirklich schlechte Nachricht für unsere Landwirte, denn nun ist kein Ende der globalen Düngemittelkrise in Sicht…

Die faktische Sperrung der Straße von Hormus hat die weltweiten Lieferungen von Düngemitteln ebenso wie von Öl stark eingeschränkt. Bislang haben die Verbraucher die Auswirkungen vor allem in Form hoher Preise an der Tankstelle zu spüren bekommen, doch globale Lebensmittelversorgungsketten, vom Saatgut bis zum Supermarktregal, reagieren tendenziell mit größerer Verzögerung. Am 7. Mai warnte John Denton, Generalsekretär der Internationalen Handelskammer, in einem Interview mit Forbes TV, dass der Düngemittelengpass zu lebensbedrohlicher Nahrungsmittelknappheit und Preissteigerungen führen könnte.

Im April hieß es in einer Erklärung der American Farm Bureau Federation, dass rund 70 % der US-Landwirte angaben, sich nicht den gesamten benötigten Dünger leisten zu können. Die Düngemittelverfügbarkeitsumfrage der AFBF unter fast 6.000 Landwirten und Viehzüchtern im ganzen Land ergab zudem, dass fast sechs von zehn US-Landwirten von einer Verschlechterung ihrer finanziellen Lage berichten, bedingt durch steigende Düngemittel- und Kraftstoffkosten während der Frühjahrsaussaat.

Wir hatten eine einzige Chance, einen schrecklichen globalen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu vermeiden.

Wir hätten dringend eine Wiederöffnung der Straße von Hormus gebraucht, und das wird nicht geschehen.

Wenn Sie auf ein Zeichen gewartet haben, das deutlich macht, in welche Richtung die Dinge gehen werden, dann haben Sie es gerade erhalten.

Von diesem Zeitpunkt an werden sich die globalen Ereignisse in rasendem Tempo entwickeln.

Die Verhandlungen sind gescheitert, der Iran hat sich für den Krieg entschieden, und die Krise im Nahen Osten steht kurz davor, völlig außer Kontrolle zu geraten.

Putin über die russische Wirtschaft, den Ukraine-Krieg und die Oreschnik-Rakete: Die wichtigsten Aussagen aus St. Petersburg

Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg stellte sich der russische Präsident Wladimir Putin den Fragen führender internationaler Nachrichtenagenturen. An der mehr als zweistündigen Fragerunde nahmen Vertreter chinesischer, belarussischer, deutscher, französischer, spanischer und iranischer Staatsmedien sowie Journalisten von Reuters und Associated Press teil.

Die Diskussion reichte von der wirtschaftlichen Lage Russlands über den Krieg in der Ukraine bis hin zu den Aussichten auf Friedensverhandlungen und dem Einsatz neuer Waffensysteme.

Putin weist Vorhersagen über den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft zurück

Auf die Frage, ob Russland die wirtschaftlichen Belastungen des Ukraine-Krieges und der westlichen Sanktionen langfristig verkraften könne, verwies Putin auf ein berühmtes Zitat von Mark Twain: „Die Berichte über meinen Tod sind stark übertrieben.“

Er erinnerte daran, dass westliche Politiker und Medien zu Beginn des Sanktionskrieges erklärt hätten, die russische Wirtschaft werde „in Stücke gerissen“. Tatsächlich sei die russische Wirtschaft in den vergangenen drei Jahren jedoch mehr als dreimal so schnell gewachsen wie die Wirtschaft der Europäischen Union.

Zwar habe Russland harte Maßnahmen gegen die Inflation ergreifen müssen, darunter deutliche Zinserhöhungen. Diese Entscheidungen seien jedoch notwendig gewesen und würden inzwischen Ergebnisse liefern. Gleichzeitig seien die Industrieproduktion sowie die realen Einkommen der Bürger weiter gestiegen.

Nach Kaufkraftparität habe Russland inzwischen alle europäischen Staaten überholt, erklärte Putin.

Russische Armee rückt entlang der gesamten Front vor

Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine erklärte Putin, die russischen Streitkräfte würden entlang der gesamten Frontlinie vorrücken.

Die Ukraine leide seiner Darstellung zufolge unter einem dramatischen Personalmangel. Monatlich verliere die ukrainische Armee rund 40.000 Soldaten. Hinzu kämen nach russischen Angaben etwa 20.000 Deserteure pro Monat.

Deshalb würden ukrainische Behörden zunehmend Menschen zwangsweise auf der Straße aufgreifen und zum Militärdienst einziehen.

Putin betonte außerdem, dass die Ukraine nicht über ein geschlossenes Luftverteidigungssystem verfüge, sondern lediglich über einzelne Elemente. Zudem besitze Kiew weder die Anzahl noch die Qualität jener Marschflugkörper und Hyperschallwaffen, über die Russland verfüge.

Putin enthüllt Details über den Einsatz der Oreschnik-Rakete

Besonders aufmerksam verfolgt wurden Putins Aussagen zum neuen russischen Mittelstreckenraketensystem „Oreschnik“.

Nach Angaben des Präsidenten habe Russland die Waffe bislang noch nie in vollem Umfang unter realen Kampfbedingungen eingesetzt.

Zwar seien bereits mehrere Angriffe mit Oreschnik erfolgt, darunter auf ein Rüstungsunternehmen in Dnjepr Ende 2024, auf ein Flugzeugwerk in Lwiw sowie auf ein Ziel nahe Kiew im Mai dieses Jahres. Diese Einsätze hätten jedoch teilweise Testcharakter gehabt.

Putin sprach von einem „großen militärischen Geheimnis“, das er nun offenlege. Beim jüngsten Angriff habe Russland bewusst ein Ziel ausgewählt, an dem sich die Wirkung der Rakete besonders gut beobachten lasse.

Nach dem Einschlag seien russische Drohnen in das Gebiet geschickt worden, um die Auswirkungen, die Streuung und die Zerstörungskraft der Waffe zu analysieren.

Diese Erkenntnisse seien wichtig, um künftig Entscheidungen über einen vollständigen Einsatz des Systems treffen zu können.

Putin schloss ausdrücklich nicht aus, dass Oreschnik künftig gegen weitere Ziele eingesetzt werde – auch gegen Ziele in städtischen Gebieten.

Moskau sieht sich weiterhin zu Friedensverhandlungen bereit

Nach Angaben Putins sei Russland weiterhin bereit, eine friedliche Lösung des Konflikts zu suchen.

Grundlage müsse jedoch die Einigung sein, die nach seinen Worten bereits bei früheren Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump erzielt worden sei.

Das Hauptproblem bestehe derzeit nicht in Moskau, sondern darin, die ukrainische Führung davon zu überzeugen, entsprechende Bedingungen zu akzeptieren.

Putin betonte erneut, dass die russische Kontrolle über den Donbass und weitere Regionen, die sich nach russischer Darstellung für einen Anschluss an Russland ausgesprochen hätten, mit einem Friedensabkommen vereinbar sei.

Gleichzeitig äußerte er Zweifel daran, dass die ukrainische Führung tatsächlich an einem Ende der Kämpfe interessiert sei.

Ein Waffenstillstand allein komme aus russischer Sicht nicht infrage, da eine Feuerpause lediglich dazu genutzt werden könnte, die ukrainischen Streitkräfte neu zu bewaffnen und umzustrukturieren.

Zweifel an Selenskyjs Legitimität

Auf die Frage, ob Wladimir Selenskyj ein legitimer Verhandlungspartner für die Unterzeichnung eines Friedensvertrages sei, wich Putin einer direkten Antwort aus.

Dies sei eine Frage für Juristen, sagte er.

Gleichzeitig stellte er klar, dass Russland nur mit Personen Vereinbarungen unterzeichnen könne, deren Legitimität außer Zweifel stehe.

Putin verwies darauf, dass Selenskyjs reguläre Amtszeit bereits im Mai 2024 ausgelaufen sei und seitdem keine neuen Präsidentschaftswahlen stattgefunden hätten.

Putin fordert Kurswechsel Europas

Mit Blick auf die Europäische Union erklärte Putin, Brüssel könne grundsätzlich eine positive Rolle bei einer Friedenslösung spielen.

Voraussetzung sei jedoch, dass Europa nicht länger Waffen liefere, sondern die ukrainische Führung dazu bewege, die notwendigen Kompromisse einzugehen.

Bislang seien die meisten europäischen Regierungen jedoch nicht bereit gewesen, Russland auf Augenhöhe zu begegnen.

Wenn Europa mit Russland zusammenarbeiten wolle, müsse es seinen „kolonialen Ansatz“ aufgeben und Moskau als gleichberechtigten Partner behandeln, sagte Putin abschließend.

Anthropic und die NSA: Die nächste Stufe der KI-Militarisierung ist bereits Realität

Die Financial Times hat einen Bericht veröffentlicht, der die öffentliche Debatte über künstliche Intelligenz in ein völlig neues Licht rückt. Demnach nutzt die US-amerikanische National Security Agency (NSA) das KI-System „Mythos“ des Unternehmens Anthropic für offensive Cyberoperationen gegen Staaten wie China und den Iran. Noch bemerkenswerter: Anthropic beschränkt sich offenbar nicht auf die Lieferung der Technologie, sondern hat laut Financial Times eigene Ingenieure direkt innerhalb der NSA stationiert, um die Systeme anzupassen und deren Einsatz zu optimieren.

Damit fällt ein weiterer Baustein des Narrativs, wonach die führenden KI-Unternehmen vor allem als verantwortungsbewusste Hüter einer sicheren künstlichen Intelligenz auftreten würden. Ausgerechnet Anthropic – jenes Unternehmen, das sich über Jahre als besonders ethisch, vorsichtig und sicherheitsorientiert positioniert hat – arbeitet nun laut dem Bericht Hand in Hand mit einer der mächtigsten Geheimdienstorganisationen der Welt.

Die Militarisierung der KI findet nicht in der Zukunft statt

In der öffentlichen Diskussion wird häufig über hypothetische Risiken künstlicher Intelligenz gesprochen. Politiker, Experten und Tech-Konzerne warnen vor einer möglichen Superintelligenz, vor Kontrollverlust oder vor Missbrauch durch Dritte.

Der Bericht der Financial Times zeigt jedoch etwas anderes: Die Militarisierung der KI ist keine Zukunftsvision mehr. Sie findet bereits statt.

Die NSA gehört zu den zentralen Instrumenten der amerikanischen Cyberkriegsführung. Ihre Aufgabe beschränkt sich nicht auf das Abwehren von Angriffen. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass die Behörde weltweit Kommunikationsnetze überwacht, Systeme infiltriert und offensive Cyberoperationen gegen ausländische Staaten durchführt.

Wenn nun ein KI-Modell speziell dafür angepasst wird, solche Operationen effizienter zu machen, bedeutet dies einen qualitativen Sprung. Künstliche Intelligenz wird nicht mehr nur als Analysewerkzeug genutzt, sondern zunehmend als Multiplikator staatlicher Macht.

Vom „ethischen KI-Unternehmen“ zum Partner des Sicherheitsstaates

Besonders brisant ist dabei die Rolle von Anthropic.

Das Unternehmen wurde jahrelang als Gegenmodell zu anderen KI-Konzernen dargestellt. Während Wettbewerber wegen Sicherheitsbedenken oder kommerzieller Interessen kritisiert wurden, präsentierte sich Anthropic als verantwortungsvoller Akteur mit besonderem Fokus auf Sicherheit, Transparenz und gesellschaftliche Verantwortung.

Die Enthüllungen der Financial Times zeichnen jedoch ein anderes Bild.

Demnach wurden mehrere Anthropic-Mitarbeiter direkt innerhalb der NSA eingesetzt. Ihre Aufgabe besteht nicht lediglich darin, technische Fragen zu beantworten. Vielmehr beraten sie die Behörde bei der Nutzung der Technologie und passen die Modelle gezielt an operative Anforderungen an.

Damit verschwindet die oft gezogene Trennlinie zwischen privatem Technologieunternehmen und staatlichem Sicherheitsapparat.

Anthropic liefert nicht einfach ein Produkt an die Regierung. Das Unternehmen wird Teil des Prozesses.

Die neue Allianz zwischen Big Tech und Geheimdiensten

Die Entwicklung erinnert an frühere Phasen der Digitalisierung.

Viele der heute dominierenden Technologieunternehmen entstanden mit direkter oder indirekter Unterstützung staatlicher Programme. Das Internet selbst, GPS oder zahlreiche Grundlagen moderner Computertechnologie wurden ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt.

Die KI-Revolution scheint nun denselben Weg zu gehen.

Immer stärker entstehen Verbindungen zwischen den großen KI-Laboren und den Sicherheitsbehörden westlicher Staaten. Während öffentlich über Innovation, Produktivität und gesellschaftlichen Fortschritt gesprochen wird, wächst im Hintergrund ein neues technologisches Machtzentrum heran.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um Datensammlung oder Überwachung. Es geht um die Fähigkeit, Cyberoperationen automatisiert zu planen, Schwachstellen zu identifizieren, digitale Infrastrukturen anzugreifen und Informationsräume zu beeinflussen.

Mit jeder neuen KI-Generation steigen diese Fähigkeiten exponentiell.

Offensive Cyberkriegsführung wird automatisiert

Die eigentliche Bedeutung des Financial-Times-Berichts liegt deshalb nicht allein in der Zusammenarbeit zwischen Anthropic und der NSA.

Sie liegt in der Richtung, die diese Entwicklung vorgibt.

Wenn künstliche Intelligenz künftig bei offensiven Cyberoperationen eingesetzt wird, verändert sich das Kräfteverhältnis im digitalen Raum grundlegend. Aufgaben, die bislang große Teams von Spezialisten erforderten, können zunehmend automatisiert werden.

Das betrifft:

  • die Suche nach Schwachstellen in Netzwerken,
  • die Entwicklung von Angriffsszenarien,
  • die Analyse großer Datenmengen,
  • die Identifikation von Zielen,
  • die Erstellung von Schadsoftware,
  • die Durchführung komplexer Cyberoperationen.

Je leistungsfähiger die Modelle werden, desto größer wird ihr militärischer Nutzen.

Das Ende der Illusion

Der Bericht der Financial Times macht vor allem eines deutlich: Die Vorstellung, künstliche Intelligenz sei primär ein neutrales Werkzeug für Produktivität, Bildung oder Forschung, wird immer schwerer aufrechtzuerhalten.

Wie jede strategisch bedeutende Technologie wird auch KI zu einem Instrument geopolitischer Macht.

Und während die Öffentlichkeit weiterhin über Chatbots, Bildgeneratoren und virtuelle Assistenten diskutiert, vollzieht sich im Hintergrund eine Entwicklung von weit größerer Tragweite: die Verschmelzung von Big Tech, künstlicher Intelligenz und staatlichen Sicherheitsapparaten.

Anthropic ist dabei offenbar nicht die Ausnahme, sondern möglicherweise nur der sichtbarste Vorbote einer neuen Ära.

Eine Ära, in der die mächtigsten KI-Systeme der Welt nicht nur Fragen beantworten – sondern Teil der Infrastruktur moderner Cyberkriegsführung werden.