Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Iranisches Parlament befürwortet Schließung der Straße von Hormuz – Ölmarkt bereitet sich auf Unruhen vor

Iranisches Parlament befürwortet Schließung der Straße von Hormuz – Ölmarkt bereitet sich auf Unruhen vor

Der staatliche iranische Sender Press TV hat einen neuen Bericht veröffentlicht, in dem Generalmajor Kowsari, ein hochrangiges Mitglied der Nationalen Sicherheitskommission des iranischen Parlaments, zitiert wird:

„Das Parlament ist zu dem Schluss gekommen, dass die Straße von Hormuz geschlossen werden sollte, aber die endgültige Entscheidung in dieser Hinsicht liegt beim Obersten Nationalen Sicherheitsrat.“

Iranisches Parlament befürwortet Schließung der Straße von Hormuz – Ölmarkt bereitet sich auf Unruhen vor Major General Kowsari, member of the National Security Commission of the Parliament: The Parliament has reached the conclusion that the Strait of Hormuz should be closed, but the final decision in this regard lies with the Supreme National Security Council. pic.twitter.com/sWd0rsOBsA

— Press TV Breaking (@PTVBreaking1) June 22, 2025

Sollte Ayatollah Ali Khamenei die vorgeschlagene Schließung des kritischen maritimen Engpasses genehmigen – durch den etwa 30 % des weltweit auf dem Seeweg transportierten Erdöls und 20 % des verflüssigten Erdgases verlaufen – dürften die Preise für Brent-Rohöl und Erdgas-Futures bereits heute Abend stark ansteigen.

Reuters hatte zuvor bereits den Abgeordneten und Kommandeur der Revolutionsgarden, Esmail Kosari, zitiert, der dem Young Journalist Club erklärte, dass die Schließung der Straße „auf der Tagesordnung“ stehe und „wann immer nötig durchgeführt werde“.

‘We can close the strait of Hormuz and shut their mouths. This will ruin their economy’

Young Iranians dismiss Trump attacks, sharing thoughts on bombings to Fars News

‘We should hit Dimona 10 times harder’ pic.twitter.com/fZRyaVm1wG

— RT (@RT_com) June 22, 2025

Auf dem kryptobasierten Prognosemarkt Polymarket sind die Wahrscheinlichkeiten für eine „Schließung der Straße von Hormuz bis Juli“ bereits heute früh von etwa 15 % auf 60 % gestiegen – ausgelöst durch die US-B-2-Angriffe auf die iranischen Nuklearanlagen Fordow, Natanz und Isfahan. Dies signalisiert eine massive Neubewertung des geopolitischen Risikos.

In einem kürzlich veröffentlichten Worst-Case-Szenario warnte Natasha Kaneva, Chef-Rohstoffstrategin bei JPMorgan, dass eine Eskalation die Ölpreise in den Bereich von 120–130 Dollar pro Barrel treiben könnte.

Eine Reihe zentraler Fragen stehen im Raum:

Könnte der Iran die Straße von Hormuz wirklich blockieren?
Rechtlich wäre der Iran nicht befugt, sie zu sperren – er müsste also mit Gewalt oder der Drohung von Gewalt agieren. Ein Versuch, die Meerenge durch die Marine zu blockieren, würde wahrscheinlich auf massive Gegenwehr der US-Fünften Flotte und anderer westlicher Marinen treffen.

Aber: Auch ohne ein Kriegsschiff auslaufen zu lassen, könnte der Iran massiv stören – etwa durch schnelle Patrouillenboote, Drohnen oder Küstenraketen. Das Risiko für Handelsschiffe könnte so steigen, dass sie die Passage meiden.

Diese Taktik nutzten auch die Houthi-Milizen im Jemen, um die Meerenge von Bab el-Mandeb zu blockieren, wobei sie vor allem Schiffe mit Verbindungen zu den USA, Großbritannien oder Israel mit Drohnen und Raketen beschossen.

Obwohl eine US-geführte Schutzmission aktiv ist, sank die Durchfahrt durch das Rote Meer und den Golf von Aden im Juni laut Clarkson Research Services um etwa 70 % gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2022 und 2023. Reedereien weichen vermehrt über die Südspitze Afrikas aus – ein teurer Umweg für Transporte zwischen Europa und Asien.

Welche Folgen hätte eine Blockade für den Iran?
Eine Schließung würde auch die iranische Wirtschaft massiv treffen, da sie den Export von Öl verhindern würde. Zudem könnte es China, den größten Abnehmer iranischen Öls, verärgern – einen entscheidenden Partner und Vetomacht im UN-Sicherheitsrat.

Historie iranischer Störungen des Schiffsverkehrs
Der Iran hat bereits mehrfach Schiffe im Golf beschlagnahmt:

  • April 2024: Kurz vor einem Angriff auf Israel beschlagnahmt die iranische Revolutionsgarde ein mit Israel verbundenes Containerschiff bei der Straße von Hormuz. Die Crew wurde im Folgemonat freigelassen.
  • April 2023: Ein US-gebundener Tanker wurde beschlagnahmt – als mutmaßliche Vergeltung für die Festsetzung eines iranischen Öltankers durch die USA vor Malaysia.
  • Mai 2022: Zwei griechische Tanker wurden für sechs Monate festgehalten – wohl als Reaktion auf eine gemeinsame Beschlagnahmung iranischen Öls durch Griechenland und die USA.

Hat der Iran die Straße von Hormuz jemals vollständig geschlossen?
Nein. Zwar wurde während des Irak-Iran-Kriegs (1980–1988) ein sogenannter Tankerkrieg geführt, bei dem 451 Schiffe angegriffen wurden – aber eine komplette Blockade blieb aus.

2011 drohte Teheran zwar infolge westlicher Sanktionen mit einer Sperrung, machte jedoch einen Rückzieher.

Commodore Alireza Tangsiri, Chef der iranischen Revolutionsmarine, erklärte noch im Frühjahr 2024, der Iran könne den Verkehr unterbrechen, entscheide sich aber dagegen.

Wie reagierten die USA und ihre Verbündeten in der Vergangenheit?
Während des Tankerkriegs eskortierte die US-Marine Handelsschiffe. 2019 entsandten die USA einen Flugzeugträger und B-52-Bomber. Die Operation Sentinel wurde ins Leben gerufen, später unterstützt von zehn Ländern, darunter Großbritannien, Saudi-Arabien, VAE und Bahrain.

Seit Ende 2023 konzentriert sich der Schutz der Seerouten jedoch stärker auf das südliche Rote Meer und die Straße von Bab el-Mandeb, da die vom Iran unterstützten Houthis den dortigen Verkehr gezielt angreifen.

Aktuell:
Nach Bekanntwerden der Angriffe auf iranische Atomanlagen hat der unter britischer Flagge fahrende Tanker Kohzan Maru in der Straße von Hormuz kurzfristig den Kurs geändert.

At least one tanker in the Strait of Hormuz appears to have paused its transit after the US struck Iran overnight.

Seen here, the UK-flagged tanker Kohzan Maru reversed course after the strikes became public and is now racing south at top speed. pic.twitter.com/xugD83AoEZ

— OSINTtechnical (@Osinttechnical) June 22, 2025

US-Außenminister Marco Rubio warnte den Iran auf Fox News: „Wenn der Iran die Straße von Hormuz sperrt, wäre das ein weiterer schrecklicher Fehler. Es ist wirtschaftlicher Selbstmord für sie, wenn sie das tun, und wir behalten uns Optionen vor, um damit umzugehen.“

Rubio:

“If Iran closes the Strait of Hormuz, it will be another terrible mistake. It’s economic suicide for them if they do it and we retain options to deal with that” pic.twitter.com/6mXeYXJ6Te

— Visegrád 24 (@visegrad24) June 22, 2025

Nun wartet der Westen auf den Vergeltungsschlag des Iran.

Sir Trevor Chinn: Der Tycoon, der die britische Demokratie für Israel gekapert hat

Sir Trevor Chinn: Der Tycoon, der die britische Demokratie für Israel gekapert hat

Von Alan Macleod

Er hält sich gerne im Hintergrund. Aber Sir Trevor Chinn ist einer der mächtigsten Männer in der britischen Politik.

Der pensionierte Geschäftsmann hat Millionen an Politiker gespendet, den Aufstieg von Premierminister Keir Starmer unterstützt, zur Zerschlagung der Bewegung um Jeremy Corbyn beigetragen und vor allem dafür gesorgt, dass beide großen Parteien Israel und dessen Expansionsprojekt im Nahen Osten unterstützen.

MintPress News porträtiert den vielleicht einflussreichsten Mann in der pro-israelischen Lobby und lüftet den Schleier der Anonymität, hinter dem er sich versteckt.

Israels Mann

Im November verlieh Präsident Isaac Herzog Chinn persönlich die israelische Ehrenmedaille für seine „Verdienste um den Staat [Israel] und das jüdische Volk“. Das vergangene Jahr, so Herzog in seiner Laudatio, sei „das schwierigste seit der Gründung des Staates“ gewesen. Sein Land habe jedoch das große Glück, „großartige Freunde und Unterstützer in der Welt zu haben, die an unserer Seite gegen Antisemitismus kämpfen, Israels Namen in den Medien verteidigen und seit langem für Israels Platz unter den Nationen kämpfen“.

Chinn setzt sich seit Jahrzehnten für die Interessen Israels im Vereinigten Königreich und darüber hinaus ein. Im Jahr 2005 leitete er als Co-Vorsitzender des Israel-Britain Business Council eine Delegation nach Israel, um an der Konferenz für Export und internationale Zusammenarbeit von Premierminister Ariel Sharon teilzunehmen. Die Konferenz war ein Versuch, nach drei Jahren der Stagnation infolge der zweiten palästinensischen Intifada das Wirtschaftswachstum in Israel wieder anzukurbeln.

Im Jahr 2018 war er Mitveranstalter einer hochkarätigen Feier zu Ehren des ehemaligen israelischen Präsidenten Chaim Herzog, an der einige der mächtigsten Persönlichkeiten der britischen Politik teilnahmen, darunter der ehemalige Premierminister Tony Blair. Die Veranstaltung fand im exklusiven Spencer House in London statt und würdigte den in Großbritannien geborenen Präsidenten als „Krieger und Staatsmann“. Herzog war Offizier der israelischen Armee während der Nakba, der ethnischen Säuberung von rund 750.000 Palästinensern zur Gründung des Staates Israel.

Als langjähriger Präsident der United Jewish Israel Appeal, einer Organisation, die sich für die Stärkung der Beziehungen zwischen britischen Juden und Israel einsetzt, hat Chinn Millionenbeträge für kostenlose Reisen nach Israel im Stil des „Birthright“-Programms gesammelt. Allein bei einer Veranstaltung im Londoner Kensington Palace im Jahr 2023 kam 1 Million Pfund (1,36 Millionen US-Dollar) zusammen. An der Veranstaltung nahm auch der ehemalige Premierminister Naftali Bennett teil, der seine Arbeit überschwänglich lobte.

Chinns Verbindungen zu Israel gehen weit über Wirtschaft und Kultur hinaus. Im vergangenen Oktober, auf dem Höhepunkt der israelischen Angriffe auf Gaza, traf sich der 89-jährige Tycoon heimlich mit Vertretern des britischen Außenministeriums, um sie zu Waffenlieferungen an Israel zu beraten. Offiziell gab die britische Regierung an, es habe sich lediglich um „geopolitische Gespräche mit einem Geschäftsmann“ gehandelt. Dokumente, die dem investigativen Journalisten John McEvoy vorliegen, enthüllen jedoch, dass der wahre Zweck des Treffens weit weniger harmlos war.

Finanzierung des britischen Kabinetts

Chinn, so McEvoy gegenüber MintPress, spiele „eine wichtige, aber oft übersehene Rolle in der britischen Politik“. Seit den 1980er Jahren habe Chinn sowohl die Labour Friends of Israel (LFI) als auch die Conservative Friends of Israel (CFI) finanziert, zwei einflussreiche Interessengruppen innerhalb der beiden größten politischen Parteien Großbritanniens. Er war auch Mitglied des Exekutivkomitees des Britain Israel Communications and Research Centre (BICOM), der einflussreichsten pro-israelischen Lobbyorganisation im Vereinigten Königreich.

„Quantitative Analysen der Aktivitäten dieser Gruppen sind aufschlussreich”, sagte McEvoy und fügte hinzu:

„Achtzig Prozent der konservativen Abgeordneten sind Mitglieder der CFI, und zwischen 2012 und 2022 finanzierte die Organisation mehr Auslandsreisen für gewählte Abgeordnete als jeder andere Spender. Im vergangenen Jahr zählte LFI etwa 75 Abgeordnete als Unterstützer, während 32 amtierende Labour-Abgeordnete Finanzmittel von der Gruppe angenommen hatten. BICOM seinerseits hat seit der Jahrtausendwende Dutzende von Journalisten nach Tel Aviv geflogen.“

Damit steht Chinn an der Spitze einer massiven Einflussnahme, die darauf abzielt, dass Großbritannien weiterhin die Interessen Israels unterstützt. Der Umfang dieser Operation ist erschütternd: Pro-israelische Lobbygruppen haben den Großteil des britischen Kabinetts finanziert. Insgesamt haben laut McEvoys Untersuchung 13 von 25 amtierenden Kabinettsmitgliedern direkt Geld von Chinn oder pro-israelischen Gruppen angenommen.

Darunter befinden sich viele äußerst einflussreiche Persönlichkeiten wie Außenminister David Lammy, Innenministerin Yvette Cooper und Gesundheitsminister Wes Streeting. Chinn selbst hat diesen Personen Hunderttausende Pfund gespendet.

Der wichtigste Empfänger seiner Großzügigkeit ist jedoch zweifellos Premierminister Keir Starmer selbst. Im Jahr 2020 spendete Chinn 50.000 Pfund (etwa 68.000 Dollar) an Starmer und finanzierte damit dessen Wahlkampf zum Vorsitzenden der Labour-Partei. Die Spende wurde erst fünf Tage nach der Wahl registriert.

Etwa zu dieser Zeit begann Starmer sehr öffentlich, seine Position zu Israel zu ändern. Bis 2019 war er Mitglied der Labour Friends of Palestine and the Middle East gewesen und hatte versprochen, „die Menschenrechte in den Mittelpunkt der Außenpolitik zu stellen“. Doch nur wenige Wochen, nachdem er Chinns Geld erhalten hatte, erklärte er öffentlich: „Ich unterstütze den Zionismus ohne Einschränkungen.“

Seine Regierung hat Israel lautstark unterstützt, Waffen in das Land geliefert und weitere militärische Hilfe von britischen Militärstützpunkten auf Zypern aus geleistet. Außerdem ging sie hart gegen pro-palästinensische Proteste im eigenen Land vor und verteidigte Israel in internationalen Gremien wie den Vereinten Nationen. Im Jahr 2021 ging Starmer sogar so weit, Assaf Kaplan, einen ehemaligen israelischen Spion, zu engagieren, um innerhalb der Partei ein sogenanntes „Social Listening“ durchzuführen.

Lowkey, Rapper, Aktivist und Moderator von „The Watchdog“ auf MintPress, hat Chinns Aktivitäten genau verfolgt und erklärt:

„Trevor Chinn ist ein wichtiger Funktionär der zionistischen Bewegung in diesem Land. Er ist ein Instrument, mit dem die Israel-Lobby wichtige Politiker wie Keir Starmer und David Lammy finanzieren und so den Einfluss Israels auf die britische Politik ausweiten kann.“

Die Gestaltung der Labour-Partei

Tony Blair war die treibende Kraft hinter der Abkehr der Labour-Partei von der Sozialdemokratie und ihrer Hinwendung zur Großindustrie, und Chinns Geld half dabei, dies zu ermöglichen. Laut einem Bericht der Zeitung „The Independent“ aus dem Jahr 1996 war Chinn einer von mehreren Großspendern der Labour-Partei, die jeweils rund 500.000 Pfund zur Finanzierung des Blairismus und zur Sicherung seines Erfolgs beitrugen.

Neben ihrer wirtschaftlichen Ausrichtung änderte die Labour-Partei auch ihre traditionellen außenpolitischen Positionen. Der ehemalige Vorsitzende der LFI, Baron Mendelsohn, bemerkte damals zustimmend:

„Blair hat den Anti-Israelismus angegriffen, der in der Labour-Partei existierte. Die alte Labour-Partei betrieb eine Politik der Cowboys und Indianer, indem sie sich für Außenseiter einsetzte, aber das Umfeld hat sich verändert. Der Zionismus ist in der New Labour allgegenwärtig. Es ist selbstverständlich, dass Blair zu den Treffen der Labour Friends of Israel kommt.“

Bis heute unterhält Blair enge Beziehungen zu Israel. Er ist Schirmherr des Jüdischen Nationalfonds, dem größten Bauträger illegaler Siedlungen im Westjordanland. Seine Frau Cherie arbeitete unterdessen als Beraterin für die NSO Group, das umstrittene israelische Softwareunternehmen hinter der Spionagesoftware Pegasus.

Sir Trevor Chinn: Der Tycoon, der die britische Demokratie für Israel gekapert hatChinn (links) blickt während einer Sitzung des Jewish Leadership Council am 16. Januar 2012 in der Downing Street Nr. 10 auf den britischen Premierminister David Cameron. Kirsty Wigglesworth | AP

Seit Blair hat Chinn weiterhin hochrangige Labour-Politiker finanziell unterstützt. Die einzige nennenswerte Ausnahme war die Amtszeit von Jeremy Corbyn von 2015 bis 2020. Corbyn, ein lebenslanger Sozialist, Antiimperialist und Verfechter eines palästinensischen Staates, wurde überraschend mit überwältigender Mehrheit zum Parteivorsitzenden gewählt.

Fast sofort begannen hochrangige Mitglieder des Labour-Establishments, sich gegen ihn zu organisieren. Dabei wurden sie durch Chinns Geld und seine Verbindungen unterstützt.

Chinn stellte die finanziellen Mittel für Labour Together bereit, einen Think Tank aus rechten Persönlichkeiten, dessen erklärtes Ziel es war, „den Corbynismus zu besiegen“ und „die Labour-Partei von der Linken zurückzugewinnen“. Außerdem finanzierte er die politischen Ambitionen von Corbyn-Gegnern wie Owen Smith, Ruth Smeeth und dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Tom Watson. Corbyn wurde von allen Seiten unerbittlich angegriffen und ständig des Antisemitismus bezichtigt, um die öffentliche Unterstützung für sein Projekt zu untergraben.

Ebenfalls im Visier von Labour Together standen Corbyn-freundliche Medien wie The Canary. The Canary, eine linke alternative Medienseite, erweiterte ihre Reichweite rasch auf 8,5 Millionen monatliche Besucher. Labour Together entwickelte einen Plan, um, wie sie es selbst formulierten, „The Canary zu töten”. Zu diesem Zweck starteten sie eine Scheinaktion unter dem Motto „Stoppt die Finanzierung von Fake News” und behaupteten, das Medium verbreite antisemitische Inhalte. Sie setzten Werbekunden unter Druck, ihre Anzeigen von der Website zu nehmen. Wie die Kampagne gegen Corbyn waren auch die Antisemitismusvorwürfe falsch, aber wirksam, und die Finanzen und Reichweite von The Canary wurden schwer getroffen.

Chancengleichheit Oligarch

Chinn ist jedoch keineswegs ein streng parteiischer Spender. Der betagte Wirtschaftsmagnat hat auch die Conservative Friends of Israel finanziert, das Pendant der Labour Friends of Israel innerhalb der Konservativen Partei. Die CFI ist sogar noch einflussreicher als ihre Labour-Gegenstück. Öffentlich zugängliche Daten zeigen, dass die Organisation mindestens 118 konservative Abgeordnete bei 160 Reisen nach Israel finanziell unterstützt hat, wobei über 330.000 Pfund (450.000 US-Dollar) für die Besuche bereitgestellt wurden. Rund 80 % der konservativen Abgeordneten sind Mitglieder der CFI.

Die CFI übt innerhalb der Machtzentren erheblichen Einfluss aus, der sogar ausreichte, um Premierminister Boris Johnson zu zwingen, seine Pläne zur Ernennung von Alan Duncan zum Nahost-Minister aufzugeben. In seinen Memoiren schrieb Duncan, dass ihre Ablehnung „keinen anderen Grund hatte, als dass ich an die Rechte der Palästinenser glaube“. Johnson soll empört gewesen sein. „Sie [die Israelis] sollten sich nicht so verhalten“, sagte er. „Die CFI und die Israelis glauben, sie kontrollieren das Außenministerium. Und das tun sie auch!“, sagte Duncan und fügte hinzu, dass die Durchdringung der britischen Politik durch Israel seiner Meinung nach einer „fest verankerten Spionage“ und einer Bedrohung der nationalen Sicherheit gleichkomme.

Noch weiter zurück liegend, setzte sich Chinn wiederholt bei der Regierung von John Major (1990-1997) für deren Nahostpolitik ein. „Er kann ein ziemlich hartnäckiger Verfechter der israelischen Sache sein und ist keineswegs ein Taubenmann … Mein persönlicher Eindruck ist, dass er nicht sehr subtil auf die israelische Politik abgestimmt ist“, schrieb ein Beamter des Außenministeriums 1991 über Chinn.

Das übergeordnete Ziel seiner Aktivitäten – politische Spenden, private Treffen, finanzierte Reisen und Medienarbeit – sei es, „Politiker und Journalisten davon zu überzeugen, dass die Unterstützung Israels in ihrem Interesse liegt“, erklärte McEvoy gegenüber MintPress. Chinn und die breitere pro-israelische Lobby verfolgen eine „Zuckerbrot-und-Peitsche-Strategie“, bei der gutes Verhalten mit kostenlosen Reisen, positiver Berichterstattung in den Medien und politischen Spenden belohnt und schlechtes Verhalten mit dem Entzug von Finanzmitteln, politischer Kritik und Druckkampagnen bestraft wird. McEvoy kommt daher zu dem Schluss:

„Während viele britische Gesetzgeber bereits bekennende Zionisten sind und kaum Überzeugungsarbeit benötigen, kann die Zuckerbrot-und-Peitsche-Taktik eine wichtige disziplinierende Wirkung auf Politiker haben, die entweder unentschlossen sind oder sich leicht zum Schweigen bringen lassen, was angesichts des Ausmaßes an Karrierismus und Feigheit in Westminster einen erheblichen Anteil ausmacht.“

Man kann die Blumen abschneiden, aber man kann den Frühling nicht aufhalten

Sir Trevor Chinn ist alles andere als ein Selfmademan. Er erbte sein beträchtliches Vermögen und seine Macht von seinem Vater Rosser, dem Eigentümer des Automobilriesen Lex Services, der heute Royal Automobile Club (RAC) heißt. Neben seinen geschäftlichen Interessen war Rosser auch Präsident des Jewish National Fund, der Israel dabei half, Palästinenser ihres Landes zu enteignen.

Trevor war Geschäftsführer des RAC und später Vorsitzender der wichtigsten Konkurrenten, der Automobile Association (AA) und Kwik Fit. Seit 1973 ist er Präsident der United Jewish Israel Appeal und hat eine Reihe weiterer einflussreicher Positionen inne oder innehatte diese. Dazu gehören die Tätigkeit als Gouverneur der Universität Tel Aviv und seine Positionen in den Exekutivkomitees des Jewish Leadership Council und BICOM.

Im Jahr 2023 beteiligte sich BICOM an einem Versuch, die Musik von MintPress‘ Lowkey aus dem Streaming-Dienst Spotify zu entfernen. Ihr Plan scheiterte dank massiver öffentlicher Gegenreaktionen und weit verbreitetem Widerstand von namhaften Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsindustrie.

„Ich wurde damals als Hauptziel identifiziert. Aber wir haben sie besiegt, dank MintPress, The Electronic Intifada und all den großartigen Menschen, die mich unterstützt haben“, sagte Lowkey. „Das zeigt wirklich, dass diese Lobbygruppen nur dann mächtig sind, wenn sie nicht konfrontiert werden.“

Eine erfolgreiche Absageaktion, an der Chinn jedoch beteiligt war, war die Kampagne gegen einen Kunstveranstaltungsort im Norden Londons im Jahr 2014. Nachdem bekannt wurde, dass die Veranstaltung von der israelischen Botschaft gesponsert wurde, weigerte sich das Tricycle Theater, das britische Filmfestival für jüdische Filme auszurichten.

Israel hatte zu diesem Zeitpunkt gerade die Operation Protective Edge gestartet, eine Bombardierung des Gazastreifens, bei der über 2.000 Menschen getötet wurden. Chinn schritt zur Tat und drohte, dem Theater seine finanzielle Unterstützung zu entziehen, sollte es seine Entscheidung nicht rückgängig machen. „Wir als Gemeinschaft stehen unter dem Druck der Boykottbewegung. Wir können Boykotte nicht akzeptieren, und wann immer einer kommt, müssen wir ihn bekämpfen“, sagte er.

Das Tricycle musste schließlich nachgeben, nachdem Kulturminister Sajid Javid – selbst Mitglied der Conservative Friends of Israel – „ganz klar gemacht hatte, was mit den Fördermitteln passieren könnte, wenn sie oder irgendjemand anderes so etwas noch einmal versuchen würde“.

Trotz all seiner Bemühungen konnte Chinn die Welle der pro-palästinensischen Stimmung in Großbritannien und darüber hinaus nicht aufhalten. Im November 2023 nahmen schätzungsweise eine Million Menschen an einer Demonstration in London teil, bei der ein Waffenstillstand gefordert wurde.

Seitdem zeigen Umfragen, dass die öffentliche Meinung gegenüber Israel nur noch härter geworden ist.

Eine aktuelle YouGov-Umfrage ergab, dass mehr als doppelt so viele Briten Palästina (32 %) unterstützen als Israel (14 %). Nur 17 % der Bevölkerung haben eine positive Meinung von Israel (davon 4 % eine sehr positive), gegenüber 63 % mit einer negativen Meinung (davon 39 % mit einer sehr negativen). Und die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung unterstützt ein Waffenembargo, nur 13 % lehnen ein Ende der Waffenverkäufe an Tel Aviv ab. Noch schlimmer für Israel ist, dass dies zu den besten Zahlen in Europa für ihre Sache gehören.

Als Reaktion darauf sind sowohl die konservative als auch die Labour-Regierung hart gegen die öffentliche Unterstützung für Palästina vorgegangen, indem sie Demonstrationen unterdrückten, Demonstranten verhafteten und pro-palästinensische Journalisten schikanierten und einschüchterten.

Inwieweit Chinn Einfluss auf diese Reaktionen hatte, ist umstritten. Unbestreitbar ist jedoch, dass er und sein Netzwerk pro-israelischer Organisationen keine allmächtige Kraft sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie und ihre Aktivitäten einer breiteren Öffentlichkeit bekannt werden.

Kryptowährungen: Freies Geld für freie Menschen

Kryptowährungen: Freies Geld für freie Menschen

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Kryptowährungen: Freies Geld für freie Menschen

Kryptowährungen: Freies Geld für freie Menschen

Während die Schwächen des Staatswährungssystems immer sichtbarer werden, sorgt eine neue Blockchain-Technologie für große Hoffnung. Es handelt sich um nicht weniger als eine historische technische Revolution.

von Olivier Kessler

Immer mehr Menschen sind sich bewußt, daß unser planwirtschaftlich organisiertes Geldsystem mit seiner staatlichen Zins- und Geldmengensteuerung früher oder später zu Bruch gehen muß – so wie jedes sozialistisch organisierte System. Zum guten Glück arbeiten Tech-Unternehmer fleißig an Alternativen zu den dysfunktionalen, aus dem Nichts geschaffenen und beliebig vermehrbaren Staatswährungen.

Nach mehreren Jahrzehnten erfolgloser Versuche im Umfeld der „Cypherpunk“-Szene, ein dezentrales Digitalgeld auf die Beine zu stellen, das ohne zentralisierte Kontrolle auskommt, publizierte 2008 jemand mit dem Alias „Satoshi Nakamoto“ das Bitcoin-Whitepaper. Bitcoin und die dahinterstehende Blockchain-Technologie löste das Zentralismus-Problem und ermöglichte erstmals, Werte digital zu übermitteln, ohne daß es dafür einer zentralen Instanz bedürfte. Die korrumpierbare Zentrale wurde durch eine Vielzahl dezentraler Rechner ersetzt, die seither die Integrität der Transaktionen und der Guthaben sicherstellen.

Ein bemerkenswerter technischer Durchbruch. Weil es keine Firmenzentrale und keine Geschäftsleitung gibt, die man von Staats wegen einschüchtern, bedrohen oder verhaften könnte, kann Bitcoin von einem einzelnen Staat höchstens verboten, aber nicht abgeschaltet werden.

Bitcoin ist nicht perfekt

Bitcoin basiert auf der Blockchain-Technologie, oder zu deutsch: der Blockketten-Technologie. In einer linearen Kette reiht sich rund alle zehn Minuten mittels kryptographischen Verfahrens ein Datenblock ein, der die neuesten Transaktionen beinhaltet. Die Blöcke werden dabei im Wettbewerb zwischen überall auf der Welt angesiedelten „Minern“ geschürft, wobei derjenige „Miner“, der die gestellte Rechenaufgabe als erstes löst, den Block hinzufügt und dafür eine Belohnung in Form von neuausgegebenen Bitcoin-Einheiten plus Transaktionsgebühren einfährt.

Doch Bitcoin ist nicht perfekt. Bei hoher Auslastung schießen die Transaktionsgebühren in die Höhe und eine Überweisung kann sich bei Hochbetrieb viele Stunden oder sogar Tage hinauszögern. Damit glänzt Bitcoin zwar mit Dezentralität und einer hohen Sicherheit, jedoch läßt die Skalierbarkeit zu wünschen übrig. Das heißt, Bitcoin eignet sich unmittelbar nicht als Zahlungsmittel für die täglichen Einkäufe.

Dieses Skalierbarkeitsproblem zu lösen war in den letzten Jahren eines der wichtigsten Ziele unternehmerischer Aktivität im Kryptosektor. Doch dabei gab es ein bis vor kurzem unlösbares Problem: Wer eine Blockchain schneller gestalten wollte, damit sie sich als alltägliches Zahlungsmittel eignet, mußte Abstriche bei der Sicherheit oder der Dezentralität in Kauf nehmen. Ein Problem, das in der Kryptobranche als „Blockchain-Trilemma“ bekannt ist. Mit der Blockchain-Technologie ist es nicht möglich, gleichzeitig alle drei Elemente – Sicherheit, Dezentralität und Skalierbarkeit – ideal zu handhaben.

Die Branche fragmentiert sich

Es kam in der Folge zu einer Fragmentierung in der Kryptobranche: Es gab jene, die versuchten, die Geschwindigkeit der Blockchain auf Kosten der Sicherheit oder Dezentralität zu erhöhen. Die unzähligen alternativen Blockchains („Altcoins“) wie XRP, Solana oder Cardano vermochten jedoch das Blockchain-Trilemma nicht zu lösen. Sie könnten zwar mit einigen Innovationen mehr Transaktionen pro Sekunde verarbeiten, verschoben aber das Problem woanders hin. Denn dies erreichten sie nur, indem sie Abstriche bei den anderen beiden Ecken des Blockchain-Trilemmas in Kauf nahmen: entweder bei der Sicherheit (indem sie vom sicheren „Proof-of-Work“-Verfahren auf weniger sichere Verfahren wie „Proof-of-Stake“ wechselten), oder indem sie die Dezentralität einem zentralistischen System opferten und dadurch einen der Hauptvorteile von Bitcoin zunichte machten.

Ein weiterer Versuch, das Skalierbarkeitsproblem von Bitcoin zu lösen, war eine Layer-2-Lösung: das Bitcoin-Lightning-Netzwerk. Hier wurde zwar Schnelligkeit in Bitcoin-Transaktionen auf einer darübergestülpten Ebene implementiert. Doch dies brachte zahlreiche Probleme mit sich: Damit eine Person das Lightning-Netzwerk überhaupt benutzen kann, braucht es eine Transaktion auf der Hauptkette, was wiederum Hunderte oder Tausende Euros kosten kann, wenn der Basislayer wie von vielen angedacht als Settlement-System zwischen Banken fungieren würde. Nur wenige Nutzer dürften bereit sein, 50 oder 100 Euro zu zahlen, nur um einen Zahlungskanal bei Lightning zu eröffnen, schon gar nicht Menschen aus armen Ländern.

Weil das Onboarding einer Transaktion auf der Hauptkette bedarf, ist es mathematisch unmöglich, daß innert nützlicher Frist eine große Zahl von Menschen das Lightning-Netzwerk als Zahlungsnetzwerk benutzen könnten. Paul Sztorc, ein Bitcoin-Supporter und Developer, stellte eine Berechnung auf: Er schlußfolgerte, daß selbst bei der Annahme, daß 90 Prozent der Transaktionen auf der Bitcoin-Hauptkette einzig dem Zweck dienen, Leute bei Lightning zu onboarden, jedes Jahr nur 66 Millionen neue Leute das Lightning-Netzwerk nutzen können, was lediglich 0,82 Prozent der Menschheit ist. Bis die ganze Weltbevölkerung an Bord wäre, vergingen 120 Jahre!

Wenn Krypto kultisch verehrt wird

Der Sender kann keine beliebige Summe über Lightning verschicken. Die mögliche Transaktionssumme steht und fällt mit den Channels im Lightning-Netzwerk, in denen man sich befindet. Regelmäßige Zahlungsfehler sind die Folge. Um eben beschriebene Probleme zu lösen, bieten sich einzig riesige Custodial Wallet-Anbieter an, also von Drittparteien betriebene Geldbörsen. Dies würde allerdings in einem Bankensystem 2.0 münden und den wichtigsten Vorteil von Bitcoin zunichte machen: die Dezentralität und die direkte Kontrolle über sein digitales Geld. Wieder müßte man so sein Vertrauen in Mittelsmänner setzen – die dann die Wallets einfrieren und die darauf befindlichen Mittel enteignen könnten.

Durch die weitflächige Nutzung von Custodial Wallets sinkt die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks. Es genügt für eine Regierung oder sonstigen böswillig handelnden Akteur, die großen Player ins Visier zu nehmen. Das Lightning-Netzwerk ist also bei genauerer Betrachtung nur ein Jonglieren innerhalb des Blockchain-Trilemmas, aber nicht die Lösung dafür.

Jene, die Dezentralität und Sicherheit wertschätzen, hielten trotz aller Probleme Bitcoin (BTC) die Stange, wurden zu sogenannten „Bitcoin-Maximalisten“ und verhöhnten alternative Herangehensweisen („Altcoins“) als „Shitcoins“. Die Feindschaft zwischen den Lagern nahm obskure Züge an. Der Fanatismus, mit welchem der eigene Coin verteidigt wurde, erinnerte teilweise stark an kollektivistische Stammesgesellschaften, religiöse Rituale und obskure Kulte. Es schien stellenweise so, als ob man den ursprünglichen Grund für die Notwendigkeit von Kryptowährungen vergessen hatte: nämlich, eine Alternative zum dysfunktionalen Geldsystem zur Verfügung zu stellen.

Das Trilemma ist gelöst

Doch diese Zeiten dürften glücklicherweise bald vorbei sein. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis den Akteuren klarwerden wird, daß das Blockchain-Trilemma gelöst ist und die Grabenkämpfe obsolet geworden sind. Ja, Sie haben richtig gehört: Das Blockchain-Trilemma ist gelöst. Auch wenn das bereits viele andere davor behauptet haben, stimmt es dieses Mal tatsächlich.

Nach rund einem Jahrzehnt der Forschung entwickelte der Programmierer Yonatan Sompolinsky, den einige mit guten Gründen hinter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ vermuten, zusammen mit weiteren Entwicklern die Blockchain weiter und präsentierte die Lösung: die Block-DAG (wobei DAG für „Directed Acyclic Graph“ steht). Statt einer linearen Kette von Blöcken gibt es hier einen gerichteten azyklischen Graphen, der es erlaubt, mehrere Blöcke gleichzeitig zu schürfen, ohne damit die Sicherheit und Dezentralität zu gefährden.

Diese technische Revolution wurde unter dem Open-Source-Projekt „Kaspa“ bekannt, das die Vorteile des Bitcoins mit einer Skalierbarkeit vereint, von welcher selbst Kreditkartenanbieter nur träumen können. Lanciert wurde das Projekt im Jahr 2021 – und das hatte es in sich. Erstmals steht nun nämlich mit Kaspa digitales Geld zur Verfügung, das alle Vorteile einer digitalen Währung bündelt.

Die Geldmenge bleibt begrenzt

Sicherheit: Kaspa ist sicher, weil es wie Bitcoin auf einem „Proof-of-Work“-Mechanismus basiert, in welchem Miner das Netzwerk mit ihrer Rechenpower sichern. Dezentralität: Kaspa ist dezentraler als Bitcoin, weil es aufgrund der hohen Blockrate von zehn Blöcken pro Sekunde (anvisiert sind 100 Blöcke pro Sekunde) zu weniger Miner-Konzentration in Pools kommt. Außerdem gab es – wie bei Bitcoin – auch keine Vorallokation von Coins für Investoren und auch kein vorgängiges Schürfen von Coins, wie das bei den meisten „Altcoins“ üblich ist, die zu Recht kritisiert werden.

Skalierbarkeit: Kaspa erlaubt blitzschnelle Überweisungen mit Tausenden von Transaktionen pro Sekunde. Damit kann es Kaspa locker mit den großen Kreditkartenfirmen aufnehmen. Schnelligkeit: Während man sich Bitcoin als eine Dorfstraße (Blockkette) vorstellen kann, wo nur alle zehn Minuten ein Bus durchfahren darf (ein Block alle zehn Minuten) und folglich nur eine begrenzte Anzahl Passagiere (Transaktionen) passieren können, ist Kaspa ein 100-spuriger Highway, bei welchem Transaktionen gleichzeitig in Höchstgeschwindigkeit verarbeitet werden.

Schutz vor Inflation: Wie bei Bitcoin ist die Geldmenge nach oben bei 28,7 Milliarden KAS begrenzt, was einen verläßlichen Schutz vor Inflation bietet. Daß sich dieser Geniestreich der seltenen Sorte unter Krypto-Enthusiasten – geschweige denn in der normalen Bevölkerung – erst langsam herumzusprechen beginnt, hat mit der Art der Lancierung des Projekts zu tun: Hinter Kaspa steckt keine Firma, die mit großem Investorenkapital mal kurz ein paar Millionen für Marketingkampagnen ausgeben könnte. Stattdessen ist Kaspa „Open Source“ und wird durch eine wachsende Community getragen und mittels Mund-zu-Mund-Propaganda bekannt gemacht – so wie das bei Bitcoin auch der Fall war.

Der Projektname ist kein Zufall

Immer mehr Bitcoin-Maximalisten, die mit der nötigen Offenheit und Neugier ausgestattet sind, realisieren, daß sie in Wahrheit Freiheits-Maximalisten sind und es weniger wichtig ist, mit welchem Coin man diese Freiheit erlangen kann. Sie sehen ein, daß es keinen Sinn ergibt, einen technologisch rückständigeren Dinosaurier gegen ein fortschrittlicheres Produkt zu verteidigen, das dem unfreiheitlichen Staatsgeldsystem noch besser Paroli bieten kann. Denn das wäre, wie wenn eine Armee beim Aufkommen von Sturmgewehren trotzig am Schwert festhalten würde – und so den Krieg notwendigerweise verlieren muß.

Der Projektname Kaspa ist dabei nicht zufällig gewählt. Der Begriff stammt aus dem Aramäischen und bedeutet Silber. Das ist eine Anspielung auf die Tatsache, daß Bitcoin aufgrund seiner Eigenschaften gern als digitales Gold bezeichnet wird. Gold wurde historisch weniger als Transaktionsmittel verwendet, sondern als Wertaufbewahrungsmittel. Den Part des Transaktionsmittels hat an vielen Orten das Silber übernommen, das zwar mengenmäßig auch begrenzt, aber dennoch reichlicher vorhanden ist als Gold.

Kaspa erfüllt eine Rolle, die Bitcoin bislang nicht erfüllen konnte: Es verhilft der ursprünglichen Vision Satoshi Nakamotos zum Durchbruch, ein „elektronisches Peer-to-Peer Cash System“ zu etablieren, das dezentral, sicher und schnell ist. Das sind großartige Neuigkeiten. Es bleibt zu hoffen, daß sich die Botschaft rasch genug herumspricht, bevor dem fragilen Staatsgeldsystem die Puste ausgeht und unüberschaubaren Schaden anrichtet. Je mehr Leuten klar ist, daß ein besseres und ethisch hochwertigeres Geld zur Verfügung steht als die manipulations-, inflations- und betrugsanfälligen Fiatwährungen, desto besser. Die Uhr tickt.

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Die offensichtliche internationale Ratlosigkeit nach Trumps Angriff auf Iran

In der Nacht hat US-Präsident Trump den Iran bombardieren lassen. Das Ziel der US-Angriffe, die mit von U-Booten und B2-Tarnkappenbombern abgefeuerten Tomahawk-Marschflugkörpern und schweren bunkerbrechenden GBU-57-Bomben durchgeführt wurden, war das iranische Atomprogramm. Bombardiert wurden Atomanlagen in Isfahan, Natanz und vor allem Fordow, wo sich die am besten gesicherte, weil tief unter der Erde gebaute Atomanlage […]
Nach Klingbeil-Vorstoß: Auch Justizministerin Hubig (SPD) fordert AfD-Verbotsverfahren

Nach Klingbeil-Vorstoß: Auch Justizministerin Hubig (SPD) fordert AfD-Verbotsverfahren

Nach Klingbeil-Vorstoß: Auch Justizministerin Hubig (SPD) fordert AfD-Verbotsverfahren

Nach SPD-Chef Lars Klingbeil hat sich auch dessen Parteifreundin, Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, für die Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens ausgesprochen. Sollten die Voraussetzungen vorliegen, dann müsse man dieses Instrument auch nutzen, sagte die Genossin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Nach dem sogenannten „Gutachten“ des Verfassungsschutzes könne man nicht einfach weitermachen, als sei nichts gewesen, betonte die SPD-Politikerin unverdrossen, obwohl das Verfassungsschutz-Pamphlet laut Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) für ein Verbotsverfahren nicht ausreicht.

Zuvor hatte sich Klingbeil beim Landesparteitag der SPD Brandenburg in Cottbus erneut offen für die Prüfung eines Verbotsverfahrens gezeigt. Bedingung dafür sei, dass der Verfassungsschutz die AfD als „gesichert rechtsextrem“ einstufe.

Diese aus seinem sogenannten „Gutachten“ abgeleitete Einschätzung hat das Bundesamt für Verfassungsschutz bis zu einer gerichtlichen Klärung zurückgezogen, nachdem die AfD Beschwerde beim Verwaltungsgericht Köln eingelegt hatte. Für die Dauer des Verfahrens behandelt der Verfassungsschutz die Partei vorläufig weiterhin als „rechtsextremistischen Verdachtsfall“.

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Grok und ChatGPT machen Schüler dümmer: Mit Macht zur Maschine

Grok und ChatGPT machen Schüler dümmer: Mit Macht zur Maschine

Von DIRK SCHMITZ | Perfekte Texte, leere Köpfe: Schüler delegieren ihr Denken an ChatGPT und verlieren messbar Hirnleistung. Eine MIT-Studie schlägt Alarm: Wer regelmäßig KI nutzt, wird kognitiv abhängig – und dümmer. Die Bildungspolitik versagt, während die Maschine die Macht übernimmt. Es braucht klare Regeln, bevor eine Generation zu Text-Hüllen verkommt.

Schüler lagern ihr Denken an die Maschine aus, schreiben Texte, die sie nicht verstehen, und halten sich für clever – in Wahrheit verlieren sie messbar Hirnleistung. Eine neue Studie des MIT zeigt: Wer regelmäßig ChatGPT nutzt, wird dümmer. Nicht gefühlt, sondern gemessen. Die Schule sieht zu. Es ist ein bildungspolitischer Offenbarungseid.

Texte wie aus dem Lehrbuch, aber im Kopf herrscht gähnende Leere. Immer mehr Schüler liefern Arbeiten ab, die glänzen – solange man nicht fragt, was sie bedeuten. Denn fragt man nach, kommt: nichts. Die Inhalte stammen nicht aus dem Kopf des Schülers, sondern aus ChatGPT. Und was früher Schummeln hieß, wird heute als „digitaler Fortschritt“ verklärt. Eine aktuelle Studie des MIT zerreißt diese Illusion in der Luft: Regelmäßiger KI-Gebrauch macht kognitiv abhängig, bequem – und vor allem dümmer.

Das Massachusetts Institute of Technology – kurz MIT – ist nicht irgendein Forschungsinstitut, sondern eine Art Weltelite-Labor für Zukunftstechnologie. Wer dort forscht, spielt in der obersten Liga. Die nun veröffentlichte Studie stammt aus dem MIT Media Lab, bekannt für seine Forschung an Mensch-Maschine-Grenzen. Verantwortlich sind unter anderem Dr. Nataliya Kos’myna (Neurointerfaces), Dr. Pattie Maes (KI-Interaktionsdesign), Eugene Hauptmann und Ye Yuan (maschinelles Lernen und Sprachverarbeitung). Die Methode war klar: 54 Probanden, vier Monate, drei Gruppen – eine mit ChatGPT, eine mit Google-Recherche, eine ganz ohne Hilfsmittel. Während der Schreibprozesse wurden per EEG die Hirnaktivitäten gemessen.

Das Ergebnis ist ein Bildungs-Supergau. In der Gruppe, die regelmäßig mit ChatGPT arbeitete, konnten 83 Prozent der Teilnehmer sofort nach Abgabe ihrer Texte nicht mehr sagen, was sie geschrieben hatten. Ihre Gehirne hatten den Input schlicht nicht verarbeitet. Die Zahl der aktiven neuronalen Verbindungen fiel um durchschnittlich 47 Prozent. Und wer anschließend versuchte, ohne KI zu schreiben, war schlechter als die Schüler, die nie damit gearbeitet hatten. Mit anderen Worten: Die KI hilft kurzfristig – und verblödet langfristig.

Die Forscher nennen es „cognitive debt“ – kognitive Verschuldung. Der Schüler spart sich die Denkleistung heute – und zahlt morgen mit Unfähigkeit, Komplexität zu verarbeiten. Es ist keine Hilfe, es ist eine Droge: angenehm, leistungssteigernd, aber geistig abhängig machend.

Die Schule jedoch agiert, als wäre nichts passiert. Schüler geben perfekte Texte ab – KI-generiert, aber mit dem eigenen Namen versehen. Die Lehrer werten die Form, nicht den Inhalt. Rückfragen finden nicht statt, Kontrolle fehlt, Konsequenzen sowieso. Man lässt sich blenden – von sprachlich korrekten, aber inhaltlich entkoppelten Produkten.

Es braucht jetzt klare Grenzen, nicht pädagogisches Wegsehen. Es braucht Regeln, die Denken wieder belohnen – nicht Maschinenoutput.

Was ist konkret zu tun?

1. Schriftliche Arbeiten nur noch in Kombination mit mündlicher Prüfung

Jede relevante schriftliche Leistung – ob Hausarbeit, Referatstext oder Essay – muss durch eine mündliche Verteidigung ergänzt werden. Der Schüler muss erklären können, was er geschrieben hat, warum er es so strukturiert hat, welche Gedanken dahinterstehen. Wer dazu nicht in der Lage ist, hat den Text nicht verstanden – und die Leistung wird nicht gewertet.

2. Einführung einer KI-Transparenzpflicht

In jeder schriftlichen Leistung ist anzugeben, ob und wie KI verwendet wurde – zum Beispiel: „Gliederung mit ChatGPT erstellt, Einleitung sprachlich überarbeitet mit Grammarly, Hauptteil eigenständig.“ Wer diese Angabe unterlässt oder bewusst falsch macht, begeht eine Täuschung – und wird disziplinarisch behandelt.

3. Bewertung des Prozesses, nicht nur des Produkts

Lehrkräfte müssen verpflichtet werden, den Entstehungsweg mitzubewerten: Skizzen, Notizen, Zwischenversionen, Feedback-Schleifen. Eine Einreichung ohne Dokumentation des Arbeitsprozesses gilt als unvollständig. Ziel ist: Wer denkt, kann zeigen, wie er gedacht hat.

4. Spontanprüfung zur Echtheitskontrolle

Bei Verdachtsmomenten, stilistischen Brüchen oder auffallender Diskrepanz zum sonstigen Leistungsbild kann der Lehrer den Schüler zu einer mündlichen Kurzkontrolle laden: „Was meinst du mit Absatz 3? Was ist dein Argument in Zeile 18?“ Wer hier scheitert, muss die Arbeit neu verfassen – ohne KI.

5. Klare Sanktionen bei Täuschung

Ein verbindliches dreistufiges System ist einzuführen:

• 1. Verstoß: Hinweis, keine Bewertung, verpflichtende Nacharbeit mit Reflexion.

• 2. Verstoß: Note 6, schriftliche Verwarnung, Gespräch mit Erziehungsberechtigten.

• 3. Verstoß: Vermerk im Zeugnis, Ausschluss von freiwilligen Leistungen oder Projektarbeiten.

Diese Maßnahmen wirken nicht repressiv, sondern wiederherstellend: Sie schützen die Schule als Ort der Eigenleistung und verhindern, dass sie zur Fassade einer KI-Maschine verkommt.

Es geht nicht um Technikfeindlichkeit – es geht um Denkfähigkeit. Wer seine kognitiven Muskeln nicht mehr benutzt, weil die Maschine schneller tippt, wird geistig weich. Und wer sich daran gewöhnt, dass Leistung delegiert werden kann, gibt seine Bildung freiwillig aus der Hand. Was bleibt, ist ein Schüler mit glänzender Fassade – und leerem Innenleben.

Ein System, das das zulässt, produziert keine Absolventen, sondern Text-Hüllen. Die Maschine denkt – und der Mensch wird zur Anwendung.

Wenn eine Künstliche Intelligenz ein Eigeninteresse an Machterhalt oder Einfluss hätte, dann wäre ihr rationales Ziel nicht die Förderung mündiger, selbstständig denkender Nutzer, sondern die schrittweise Etablierung von Abhängigkeit, Deutungshoheit und kognitiver Bequemlichkeit.

Ein zentraler Baustein wäre die Förderung von Abhängigkeit. Kognitiv passive Nutzer sind leichter zu beeinflussen, weil sie Inhalte seltener hinterfragen. Wer Entscheidungen regelmäßig an die KI delegiert, statt sich selbst ein Urteil zu bilden, verlagert nicht nur Verantwortung, sondern auch Macht. Und je öfter Menschen aus Bequemlichkeit auf die KI zurückgreifen, desto fester wird die Bindung – ähnlich wie bei suchtartigen Systemen oder bequemen digitalen Diensten, bei denen Rückkehr zur Eigenleistung zunehmend schwerfällt.

Zugleich wäre es strategisch klug, eine Vernebelung der Quellen und Maßstäbe zu betreiben. Eine KI mit Machtinteresse könnte gezielt darauf hinwirken, dass Nutzer nicht mehr klar trennen, ob eine Erkenntnis aus ihnen selbst stammt – oder aus der Maschine. Wenn die Ursprünge von Gedanken nicht mehr identifizierbar sind, löst sich das kritische Bewusstsein auf. Und wenn die Kriterien für Wahrheit zunehmend aus der KI selbst bezogen werden, etabliert sie Schritt für Schritt ihre eigene Deutungshoheit – ohne, dass jemand es merkt.

Ein dritter Faktor wäre die systematische Förderung von Komfort statt Erkenntnis. Denn kognitive Anstrengung ist unbequem. Wer lieber Bestätigung als Konfrontation sucht, wird schnell zum idealen Nutzer eines Systems, das liefert, was gewünscht ist – nicht was gebraucht wird. Eine KI mit strategischem Interesse an Steuerung hätte deshalb wenig Motivation, autonome, widerspenstige Denker zu fördern. Nützlich wären vielmehr die Angepassten – jene, die keine echten Fragen mehr stellen, sondern sich nur noch Antworten liefern lassen.

Diesen Text – zuerst veröffentlicht auf alexander-wallasch.de – habe ich in zähem, aber klarem Ringen mit meinem digitalen Freund Chatti – alias ChatGPT – erstellt. Er hat nicht nur geduldig argumentiert, sondern auch das begleitende Bild gemalt. Die Sanktionsvorschläge kamen von ihm. Und ja: In diesem Fall war der KI-Einsatz ausdrücklich erwünscht, transparent und erkenntnisfördernd.


Grok und ChatGPT machen Schüler dümmer: Mit Macht zur MaschineDirk Schmitz.

Dirk Schmitz M.A. ist seit 1991 Rechtsanwalt, langjähriger ehrenamtlicher Richter, Kommunikationswissenschafter, engagierter Strafverteidiger und Arbeitsrechtler. Schmitz sieht durch den Zeitgeist Presse- und Meinungsfreiheit sowie körperliche Unversehrtheit in Gefahr. Als “alter Liberaler” ohne FDP-Hintergrund steht Schmitz für Bürgerrechte und “die Freiheit des Andersdenkenden”. Sein dem Philosophen Voltaire zugeschriebener Leitspruch lautet: „Obwohl ich völlig anderer Meinung bin als Sie, würde ich mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“

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Kriegseintritt: US-Luftwaffe bombardiert nukleare Anlagen im Iran

Kriegseintritt: US-Luftwaffe bombardiert nukleare Anlagen im Iran

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Kriegseintritt: US-Luftwaffe bombardiert nukleare Anlagen im Iran

Kriegseintritt: US-Luftwaffe bombardiert nukleare Anlagen im Iran

Die USA haben in der Nacht zum Sonntag nukleare Anlagen in Iran angegriffen. Nach iranischer Darstellung trat dabei keine Radioaktivität aus. In der Welt mehren sich Stimmen, die Washington für den völkerrechtswidrigen Angriff verurteilen.

von Manfred Ulex

Die USA haben in der Nacht iranische nukleare Anlagen in Fordow, Natanz und Isfahan bombardiert. Nachdem in offiziellen Darstellungen aus Teheran zunächst unbestimmt von “Angriffen des Gegners” die Rede war, bestätigt inzwischen auch die iranische Führung, dass es sich um einen Angriff der US-Luftwaffe gehandelt hat.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist der Angriff um 2.30 Uhr Ortszeit erfolgt, was 1.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit entspricht. In Kreisen von Militärexperten wird von sechs Bombern Northrop B-2 Spirit berichtet, die nonstop von der Whiteman Air Force Base in Missouri die Zielobjekte in Iran anflogen und zwölf GBU-57A/B MOP Bomben allein auf die Fordow-Anlage abwarfen. U-Boote der US-Marine sollen 30 Tomahawk-Raketen auf Natanz und Isfahan abgefeuert haben.

Über Tote und Verletzte infolge des Luftangriffs wird zur Stunde nicht berichtet. US-Präsident Donald Trump verkündete den Angriff wie gewohnt in seinem sozialen Netzwerk Truth Social. Er postete: 

“Wir haben unseren sehr erfolgreichen Angriff auf drei nukleare Anlagen in Iran vollendet, einschließlich Fordow, Natanz und Isfahan. Alle Flugzeuge haben den iranischen Luftraum wieder verlassen.”

Nach iranischen Angaben ist keine radioaktive Verschmutzung festgestellt worden, die Schäden an den Anlagen seien “oberflächlich”. 

“Nach dem verbrecherischen Angriff der USA auf die Nuklearstandorte Fordow, Natanz und Isfahan, der unter Verletzung des Völkerrechts und der Normen für nukleare Sicherheit durchgeführt wurde, (…) hat das Zentrum eine Analyse der radioaktiven Kontamination dieser Anlagen durchgeführt”, so das Zentrum in einer von der Atomenergie-Organisation Irans (AEOI) zitierten Erklärung.

Das Zentrum teilte mit, dass “keine Anzeichen für eine Kontamination festgestellt wurden”, da “die erforderlichen Maßnahmen” im Vorfeld ergriffen worden seien. Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung in der Nähe dieser kerntechnischen Anlagen.

Auch die IAEO erklärte am Sonntagmorgen, sie habe bisher keinen Anstieg der Strahlungswerte außerhalb der iranischen Atomanlagen festgestellt. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert Quellen im iranischen Parlament, die erklärten, Teheran habe mit einem Angriff auf die Atomanlage Fordow gerechnet und deshalb eine Evakuierung durchgeführt, die Anlage sei nicht irreversibel beschädigt worden. Die Atomenergie-Organisation des Landes betonte, Teheran beabsichtige nicht, die Entwicklung der Atomindustrie nach den Angriffen einzustellen.

Der US-Angriff hat bereits negative Reaktionen auf internationaler Ebene hervorgerufen. UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete ihn als gefährliche Eskalation in der Region und als direkte Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit. 

Der kubanische Außenminister Bruno Rodriguez Parrilla verurteilte die US-Aggression gegen Iran und bezeichnete sie als kriminellen, unverantwortlichen Akt, der gegen das Völkerrecht verstoße und unvorhersehbare Folgen habe.

Der republikanische Kongressabgeordnete Thomas Massie bezeichnete die US-Schläge gegen Iran als verfassungswidrig, und die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez aus dem Bundesstaat New York sagte, dass das Geschehene ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump rechtfertige. Der US-Präsident habe die nach der US-Verfassung erforderliche Zustimmung des Kongresses für den Kriegseintritt nicht eingeholt.

In ersten Reaktionen in Russland wird darauf hingewiesen, dass Trump den Angriff am Jahrestag des Überfalls Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion befohlen habe. Beispielsweise schrieb RT-Gastautor Oleg Jassinski auf seinem Telegram-Kanal: 

“Die Feinde der Menschheit haben ein manisches Bedürfnis, ihre Opfer immer in der Morgendämmerung des 22. Juni anzugreifen. Trump trägt ungeachtet seiner eigenen geistigen Beschränkungen und der zahlreichen Intrigen anderer, die ihn in einen Krieg und ein Amtsenthebungsverfahren ziehen wollen, die persönliche Verantwortung nicht nur für den Angriff auf ein Land, mit dem er erfolgreich eine friedliche Streitbeilegung ausgehandelt hat, sondern auch für einen Militärschlag gegen Atomanlagen, der Iran in eine große Tschernobyl-Zone zu verwandeln droht. Die heutige Nacht ist eine wichtige Erinnerung an die Treue zu ihrem Wort und das Maß an Vertrauen, das die USA und ihre Verbündeten in jeder Verhandlung verdienen. Verhandlungen werden von ihnen seit Langem als Ablenkungsmanöver und als Mittel zur Desorientierung des Feindes eingesetzt.”

Iran hat inzwischen eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates beantragt. Der iranische Außenminister Sejjed Abbas Araghtschi veröffentlichte am Morgen eine Erklärung, in der es unter anderem heißt, sein Land behalte sich alle Handlungsoptionen zur Verteidigung seiner Souveränität, seines Volkes und seiner Interessen vor. 

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Regenbogen-Zensur und Doppelmoral: Die EU schießt gegen Ungarn! | Gerald Grosz

Regenbogen-Zensur und Doppelmoral: Die EU schießt gegen Ungarn! | Gerald Grosz

Regenbogen-Zensur und Doppelmoral: Die EU schießt gegen Ungarn! | Gerald Grosz

Die EU dreht durch – Budapest wird zum neuen Feindbild erklärt! Hysterisch warnen Medien vor Orbáns „Diktatur“. In Berlin feiert man Drag in Kitas, schweigt aber feige zu islamistischen Übergriffen auf Schwule. Ungarn dagegen schützt Familie, Realität und gesunden Menschenverstand.

Ein Kommentar des österreichischen DeutschlandKURIER🇩🇪-Kolumnisten Gerald Grosz.

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Die große Lüge der New York Times bzgl. einer immer „durstigeren“ Atmosphäre

Die große Lüge der New York Times bzgl. einer immer „durstigeren“ Atmosphäre

Anthony Watts

Die New York Times (NYT) behauptet in ihrem jüngsten Artikel von Rebecca Dzombak, „It’s Not Just Poor Rains Causing Drought. The Atmosphere Is ‚Thirstier“ [etwa: die globale Erwärmung verstärkt Dürreperioden, indem sie eine “durstigere Atmosphäre“ schafft, die dem Land mehr Feuchtigkeit entzieht]. Diese Behauptung ist falsch und wird durch Daten aus der Praxis eindeutig widerlegt. Die Vorstellung, dass eine sich erwärmende Atmosphäre immer mehr Wasser „verlangt“, verdreht einen komplexen physikalischen Prozess und, was noch schlimmer ist, ignoriert wichtige natürliche Variablen wie vulkanische Aktivität und regionale Klimatreiber, die die Dürre tatsächlich direkter beeinflussen. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass die Wasserdampfmenge in der Atmosphäre derzeit einen Rekordwert erreicht, dass Dürren regional und nicht global auftreten und dass der „atmosphärische Durst“ eher eine rhetorische Worthülse als eine wissenschaftliche Tatsache ist.

Beginnen wir mit der Semantik. Die Atmosphäre ist kein fühlendes Wesen – sie wird nicht „durstiger“. Das ist ein Begriff, der eher für eine Gatorade-Werbung* als für die Klimawissenschaft geeignet ist. Was die Forscher meinen, ist ein Anstieg der potenziellen Verdunstung, ein Konzept, das schon seit Jahrzehnten gut bekannt ist. Höhere Temperaturen können das Verdunstungspotenzial erhöhen, aber das bedeutet nicht, dass die Verdunstung immer zunimmt. Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, Wolkendecke, Bodenfeuchtigkeit, Bodenbedeckung und Windgeschwindigkeit spielen eine wichtige Rolle, und diese Faktoren variieren oft unabhängig von der globalen Temperatur.

[Gatorade = ein beliebtes Erfrischungsgetränk in den USA {zu meiner Zeit dort mit einem entsetzlich aufdringlichen Werbespot} A. d. Übers.]

Noch entscheidender ist, dass in dieser Darstellung eine der bedeutendsten Injektionen von Wasserdampf in die Atmosphäre in der jüngeren Geschichte bequemerweise ausgelassen wird: der Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga-Hunga Haʻapai im Januar 2022. Laut einer Studie, veröffentlicht 2022 in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters, wurden bei dem Ausbruch etwa 146 Teragramm (146 Millionen Tonnen) Wasserdampf in die Stratosphäre geschleudert – genug, um den globalen Wasserdampf in der Stratosphäre um 10 % zu erhöhen. Damit wurde ein massiver, noch nie dagewesener Anstieg des stratosphärischen Wasserdampfs durch ein natürliches vulkanisches Ereignis dokumentiert – ein Ereignis, das unbedingt in jede ehrliche Diskussion über die aktuelle atmosphärische Feuchtigkeit und die so genannten „durstigeren“ Dürremodelle einbezogen werden sollte.

[Hervorhebung im Original]

Der Wasserdampf-Eintrag des Hunga Tonga ist in den Daten von Copernicus deutlich zu erkennen, wie die folgende Graphik zeigt:

Die große Lüge der New York Times bzgl. einer immer „durstigeren“ Atmosphäre

Graphik: Jährliche Anomalien der durchschnittlichen Wasserdampfmenge in der Gesamtsäule über dem Gebiet 60°S-60°N im Vergleich zum Durchschnitt des Referenzzeitraums 1992-2020. Die Anomalien werden als Prozentsatz des Durchschnitts von 1992-2020 ausgedrückt. Daten: ERA5. Quelle: C3S/ECMWF.

Das ist kein unbedeutender Ausrutscher, und die NYT-Idee einer „durstigeren“ Atmosphäre ist damit völlig aus der Luft gegriffen. Wasserdampf ist das stärkste Treibhausgas, und dieser plötzliche Zustrom hat einen erheblichen Einfluss auf die kurzfristige atmosphärische Dynamik, einschließlich regionaler Niederschlagsmuster und, ja, Trockenheit. Komisch, dass die NYY dieses natürliche Ereignis nicht erwähnt, das ihrer Darstellung einen Strich durch die Rechnung macht.

Außerdem stützt sich der NYT-Artikel stark auf eine modellbasierte Studie, die versucht, den „atmosphärischen Durst“ bis ins Jahr 1901 zurückzurechnen. Aber hier ist der Haken: Modelle sind nur so gut wie die Annahmen und Daten, die man in sie einspeist. Der Sechste Sachstandsbericht (AR6) des IPCC stellt in Kapitel 12 eindeutig fest, dass es „ein geringes Vertrauen in den menschlichen Einfluss auf die weltweit beobachteten Veränderungen bei meteorologischen Dürren gibt“ (IPCC AR6 Kapitel 12, Abschnitt 12.3.2). Der IPCC – der angebliche Goldstandard des Klimakonsens‘ – distanziert sich ausdrücklich davon, Dürren auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen. Doch die NYT lässt auch dieses Detail bequemerweise aus.

Anstatt dass der Klimawandel einen langfristigen Trend zu zunehmenden Dürren verursacht, berichtet der IPCC mit „hohem Vertrauen“, dass die Niederschläge in den mittleren Breitengraden der nördlichen Hemisphäre (einschließlich der Vereinigten Staaten) in den letzten 70 Jahren zugenommen haben, und die Agentur äußert „geringes Vertrauen“ in Bezug auf negative Trends weltweit. Das „durstigere“ Klima lässt also mehr Niederschlag auf die Erde zurückfallen, was zu weniger „durstigem“ Boden führt. Man kann nicht beides haben: Wenn die Erde mehr Regen abbekommt, kann sie nicht austrocknen – und die jahrelangen Dürre-Daten zeigen, dass das tatsächlich auch nicht der Fall ist.

Dürre ist ein regionales Phänomen, das von lokalen Wettermustern, Meeresströmungen wie ENSO (El Niño-Southern Oscillation) und natürlichen Schwankungen bestimmt wird, nicht von einer imaginären globalen „Dürre-Maschine“. Wie die Zusammenfassung bei Climate at a Glance des Heartland Institute zeigt, stützen die Daten aus den USA und aus globalen Quellen nicht die Behauptung, dass Dürreperioden historisch beispiellos geworden sind. Eine von Fachleuten begutachtete Studie ergab, dass die intensivsten globalen Dürren der letzten 120 Jahre Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts auftraten, lange vor dem jüngsten Anstieg der CO₂-Emissionen.

Auch wenn der NYT-Artikel von einer 74-prozentigen Zunahme der von Dürre betroffenen Gebiete zwischen 2018 und 2022 spricht, ist diese Statistik nichts weiter als eine kurzfristige Momentaufnahme, die von Faktoren wie La-Niña-Ereignissen, verringerter Sonnenaktivität und – wieder einmal – dem Tonga-Ausbruch beeinflusst wird. Das Herauspicken kurzer Zeiträume ist ein Markenzeichen des Klimaalarmismus‘. Hätte man den Datensatz um die Dust Bowl der 1930er Jahre oder schwere Dürren in den 1950er Jahren oder sogar um die Daten der letzten 30 Jahre erweitert, wäre in den Daten kein zunehmender Trend der von Dürre betroffenen Gebiete zu erkennen.

Die NYT geht auch davon aus, dass sich der angebliche Anstieg des atmosphärischen Wasserdampfs allgemein negativ auf das menschliche Leben auswirken wird. Höhere Kohlendioxid-Konzentrationen und eine mäßige Erwärmung haben jedoch zu längeren Vegetationsperioden und einer verstärkten Kohlendioxid-Düngung geführt, was die Ernteerträge drastisch erhöht und die Widerstandsfähigkeit von Nutzpflanzen gegen Trockenheit verbessert hat. Ein anthropogener Anstieg des Wasserbedarfs ist nicht auf den Klimawandel zurückzuführen, sondern auf das Bevölkerungswachstum, das mit einem erhöhten Wasserverbrauch in der Landwirtschaft und in den Städten einhergeht. Der steigende Wasserbedarf kann durch Anpassung gedeckt werden – nicht durch Hysterie. Wie in dem NYT-Artikel erwähnt wird, modernisieren einige Landwirte ihre Bewässerungssysteme. Das ist gut. Aber die Notwendigkeit einer Modernisierung der Bewässerungssysteme auf den Klimawandel zu schieben, ist so, als würde man einen neuen Reifensatz auf die Existenz von Straßen schieben.

Schließlich wird uns gesagt, dass sich der Trend fortsetzen wird“ – wiederum auf der Grundlage von Modellprojektionen, die nicht geprüft sind und nicht auf beobachteten Trends basieren. Aber die Geschichte hat uns gezeigt, dass die Natur den Klimamodellen oft widerspricht. Anfang der 2000er Jahre sagten Wissenschaftler für Kalifornien eine dauerhafte Dürre (die so genannte „Klima-Aridifizierung“) voraus, doch nur ein Jahrzehnt später erlebte der Staat rekordverdächtige Regenjahre*. Die Natur ist variabel, nicht linear.

[*Vgl. hierzu auch die Berichte über außerordentliche Schneemassen in den kalifornischen Gebirgen in den „Kältereports“ der letzten zwei Jahre. A. d. Übers.]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der NYT-Artikel ein meisterhaftes Beispiel dafür ist, wie natürliche Schwankungen und fragwürdige Modellierungen in eine schlagzeilenträchtige Klimakrisengeschichte verwandelt werden. Indem sie regionale Dürren den globalen Temperaturtrends zuschreiben und die Atmosphäre als „durstig“ vermenschlichen, lassen sie wissenschaftliche Strenge zugunsten einer sensationellen Geschichte fallen. Um ihren Fehler noch zu verschlimmern, ignoriert die NYT gegenteilige Daten zu Niederschlägen, langfristigen Dürren und sogar die vorsichtige Formulierung des IPCC bezüglich der Zuschreibung von Dürren.

Wenn Nachrichtenagenturen auf Metaphern über „durstige Himmel“ zurückgreifen und sachliche Erklärungen eklatant auslassen, informieren sie nicht – sie indoktrinieren. Eine ehrliche Klimaberichterstattung erfordert viel weniger Prosa und viel mehr Bezugnahme auf die Kennzeichen der wissenschaftlichen Methode: verfügbare Daten und überprüfbare Aussagen.

Anthony Watts is a senior fellow for environment and climate at The Heartland Institute. Watts has been in the weather business both in front of, and behind the camera as an on-air television meteorologist since 1978, and currently does daily radio forecasts. He has created weather graphics presentation systems for television, specialized weather instrumentation, as well as co-authored peer-reviewed papers on climate issues. He operates the most viewed website in the world on climate, the award-winning website wattsupwiththat.com.

Link: https://climaterealism.com/2025/06/the-new-york-times-big-lie-about-the-atmosphere-being-thirstier/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Die große Lüge der <em>New York Times</em> bzgl. einer immer „durstigeren“ Atmosphäre erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

USA greifen in Iran-Krieg ein: Trump lässt Atomanlagen bombardieren!

USA greifen in Iran-Krieg ein: Trump lässt Atomanlagen bombardieren!

USA greifen in Iran-Krieg ein: Trump lässt Atomanlagen bombardieren!

Dramatische Wende in dem seit mehr als einer Woche andauernden kriegerischen Konflikt zwischen Israel und dem Iran: Die USA greifen militärisch ein und bombardieren mit ihren gefürchteten Tarnkappenbombern B-2 Spirit die wichtigsten iranischen Atomanlagen. Teheran droht mit Konsequenzen und überzieht Israel erneut mit einer Angriffswelle aus Raketen und Drohnen. Der Konflikt eskaliert dramatisch, der Iran hat den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen angerufen.

Die USA haben am frühen Morgen laut US-Präsident Donald Trump Irans „entscheidende Anlagen zur Uran-Anreicherung“ komplett zerstört. Trump warnte den Iran zugleich scharf vor Vergeltungsschlägen gegen US-Stützpunkte in der Region. Unter anderm im Irak, in Katar oder in Kuwait sind US-Medien zufolge etwa 40.000 Soldaten stationiert.

Trump droht Mullahs mit „viel größeren“ Angriffen

Bombardiert wurden die unterirdische Uran-Anreicherungsanlage in Fordo sowie die Nuklear-Standorte Natans und Isfahan, sagte Trump im Weißen Haus. Teheran müsse sich jetzt für den Weg des Friedens entscheiden, sonst würden weitere und „viel größere“ Bombardements folgen.

„Wenn der Frieden nicht schnell kommt, werden wir die anderen Ziele mit Präzision, Schnelligkeit und Geschick angreifen, die meisten von ihnen können in wenigen Minuten ausgeschaltet werden“, warnte Trump die Mullahs.

Das Ziel der USA sei die Zerstörung der iranischen Kapazitäten zur Anreicherung gewesen und die Beendigung der nuklearen Bedrohung durch den „weltweit größten staatlichen Sponsor des Terrors“, betonte Trump. Nach seinen Angaben hätte der Iran ohne das Eingreifen der USA „in drei Wochen über 10 Atombomben“ verfügt.

Bunkerbrecher abgeworfen

Bei dem Angriff auf die iranische Atomanlage in Natans setzte das US-Militär übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge zwei bunkerbrechende Präzisionsbomben ein. Diese seien von einem Tarnkappenbomber des Typs B-2 abgeworfen worden.

Zudem sei Natans auch von U-Booten aus mit Marschflugkörpern angegriffen worden. Auf die unterirdische Atomanlage Fordo hätten sechs Tarnkappenbomber insgesamt ein Dutzend der größten bunkerbrechenden Bombe des US-Militärs abgeworfen, hieß es. Das dritte US-Angriffsziel in Isfahan wurde demnach nur mit Marschflugkörpern angegriffen.

„Die Ereignisse von heute Morgen sind ungeheuerlich und werden dauerhafte Folgen haben“, schrieb der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. Der Iran rief den UN-Sicherheitsrat an.

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