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Anklam: Baby im Beisein der Eltern vergewaltigt
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Anklam: Baby im Beisein der Eltern vergewaltigt
Ein Paar aus Anklam in Mecklenburg-Vorpommern hat das eigene Mädchen im Babyalter sexuell missbraucht und das Ganze gefilmt. Ein 64-jähriger Mann aus Berlin vergewaltigte mit. Nun ergingen die Urteile.
von Günther Strauß
m Fall des schweren sexuellen Missbrauchs eines Babys in Anklam hat das Landgericht Neubrandenburg ein erstes Urteil gesprochen. Die Kammer von Richter Benjamin Beischer sprach einen 64-jährigen Mann aus Berlin am Donnerstag schuldig und verhängte eine Haftstrafe von vier Jahren und zehn Monaten.
Verurteilter bereut Vergewaltigung des Babys
Der Verurteilte hatte die Taten gestanden. Richter Beischer wertete das Geständnis zudem als „von Reue getragen.“ Verteidiger Claus Pinkernell, der eine Haftstrafe von maximal dreieinhalb Jahren gefordert hatte, nannte die Strafe für seinen Mandanten „akzeptabel.“ Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft verlangt.
Das Landgericht sprach den Berliner der Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs in sechs Fällen sowie der Herstellung und des Besitzes kinderpornographischer Bilder in zwei Fällen schuldig. Der Mann und die – ebenfalls in einem parallel laufenden Prozess angeklagten Eltern des Anklamer Babys – hatten die verwerflichen Sex-Taten im Jahr 2024 auf Handy aufgenommen.
Von Berlin nach Anklam, um ein Baby zu missbrauchen
Der Berliner hatte über das Internet von den Eltern und ihren Sexpraktiken mit dem Mädchen gehört und war deshalb zweimal von Berlin nach Anklam gefahren. Dort kam es in einem Waldstück und auch zu Hause zu zwei Treffen, bei denen auch Gegenstände benutzt wurden. Der Prozess war zu weiten Teilen nicht öffentlich. Ein Anwalt vertritt die Interessen des Kindes, das nach Bekanntwerden der schlimmen Fälle aus der Familie genommen wurde.
Der Berliner sitzt, wie der Vater des Babys, seit Herbst 2024 in U-Haft. Der Prozess gegen die beiden Hauptangeklagten aus Anklam, dem 34-jährigen Vater und seiner 36 Jahre alten Partnerin, hatte bereits Anfang Februar begonnen und soll am 7. April zu Ende gehen. Auch hier wurde die Öffentlichkeit gleich zu Beginn ausgeschlossen, da auch eine Einweisung des 34-Jährigen in die Psychiatrie geprüft werden muss, hieß es.
Vater vergeht sich an seinem eigenen Baby
Dem Vater und seiner 36-jährigen Frau wirft die Staatsanwaltschaft ebenfalls Vergewaltigung und Herstellung und Besitz kinderpornografischer Inhalte vor, die der 34-Jährige hergestellt haben soll. Das Kleinkind soll zu Beginn der vorgeworfenen Missbrauchstaten im November 2022 erst knapp zwei Monate alt gewesen sein.
Als Zeitraum für alle schlimmen Taten wurde von der Anklage November 2022 bis August 2024 genannt. In diesem Zeitraum soll sich der Vater in der Wohnung mehrfach sexuell an dem Kind vergangen und davon auch Bilder und Videos aufgenommen und veröffentlicht haben. So wurde der Berliner darauf aufmerksam.
Mutter leugnet Beihilfe
Nach Informationen des Nordkurier hat der Vater die Missbrauchstaten, die durch Veröffentlichungen im Internet erst durch einen Internet-Provider im August 2024 gemeldet und danach aufgeklärt wurden, im Prozess bereits umfassend gestanden. Dagegen soll die angeklagte Mutter ihre Tatvorwürfe, vor allem die mehrfache Beihilfe zum Missbrauch, bisher abstreiten.
Dadurch ist in diesem Prozess eine größere Beweisaufnahme nötig als in dem Verfahren gegen den Berliner, der nun schuldig gesprochen wurde. Zu Prozessbeginn gegen die Eltern hatten beide Elternteile ihre Gesichter im Gerichtssaal komplett verhüllt. Hauptbeweise der Anklage in den Strafprozessen sollen die Bildaufnahmen der sexuellen Handlungen sein. Zusätzlich beobachten ein psychiatrischer Gutachter, ein Nebenkläger im Interesse der Geschädigten, sowie ein IT-Forensiker die Prozesse.
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COMPACT TV: Börsen-Crash – Warum jetzt alle AfD wollen

Weltweiter Panik-Montag! Dow Jones, DAX und Co. fallen, AfD-Werte hingegen steigen und steigen immer weiter. Deutschlands künftige Regierung steht extrem unter Druck. Was ist der Auslöser? Und wie kann sich diese Lage für uns Deutsche entwickeln? Die COMPACT-Redakteure Dominik Reichert und Paul Klemm haben recherchiert.
EINLADUNG – Internationales Freundestreffen am Samstag, 3. Mai 2025 – mit Kla.TV-Gründer Ivo Sasek
Empörung über Didi Hallervorden
Von MANFRED ROUHS | Früher haben wir alle einmal angenommen, nur in einer Diktatur müssten Menschen für unbedachte Äußerungen ins Gefängnis gehen. Heute können wir uns nicht mehr so ganz sicher sein, wo die Meinungsfreiheit aufhört und die Diktatur anfängt. Vor jeder öffentlichen Äußerung steht die Schere im Kopf – rein vorsichtshalber.
Nancy Faeser ein virtuelles Schild mit der Aufschrift „Ich hasse die Meinungsfreiheit“ in die Hand zu drücken, das geht gar nicht. Darauf stehen sieben Monate Haft (für den Erststäter, wenn er Glück hat, auf Bewährung). Diese Erfahrung musste David Bendels vom „Deutschland-Kurier“ machen, den das Amtsgericht Bamberg am Montag dementsprechend verurteilt hat (PI-NEWS berichtete). Hätte man sich das vor kurzem noch denken können?
Wahrscheinlich nicht. Dagegen ist völlig klar und allgemein bekannt, dass niemand von uns das Recht hat, einfach so „Zigeunerschnitzel“ oder „Negerkuss“ zu sagen. Das weiß auch Dieter Hallervorden, der in einem Beitrag für die Sendung „75 Jahre ARD – Die große Jubiläumsshow“ für Äußerungen dieser Art im Fernseh-Knast schonmal Probe gesessen hat. Wohlwissend, dass sie ihn (wahrscheinlich) deshalb nicht wirklich einsperren, sondern es mit einen anschwellenden Bockgesang des gutmenschlichen Jammerns und Wehklagens belassen werden.
Und so kam es auch. „Gerade ein Mann mit Intellekt und Lebenserfahrung müsste den kleinen aber feinen Unterschied kennen zwischen dem Kampf für Meinungsfreiheit und Respektlosigkeit und Minderheiten-Bashing,“ maßregelt ein Autor des „Stern“ den 89-Jährigen.
Hallervorden hält dagegen: „Woke Menschen von heute versuchen ängstlich, nicht aus der Reihe zu tanzen, befolgen akribisch alle Social-Media-Gebote, um keine Likes aufs Spiel zu setzen und verstehen keine Satire mehr, weil Satire aus Angst vor Missverständnissen nicht mehr vorkommt.“
In diesen Tagen brechen die Börsenkurse ein. Die Bundeswehr wird aufgerüstet, und NATO-Strategen planen mit 5.000 Toten täglich an der Ostfront im Fall eines Krieges gegen Russland. Da geraten nachgeordnete Werte wie beispielswiese die Meinungsfreiheit unter die Räder.
Didi Hallervorden denkt vorausschauend und weiß: Knast in besser als Ostfront. Leider verdichten sich die Anzeichen dafür, dass uns allen das Schlimmste erst noch bevorsteht.
PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.
Politische Kritik aus Österreich: Unfassbares Hafturteil wegen Faeser-Satire
Die Verurteilung des „Deutschlandkurier“-Chefredakteurs David Bendels zu sieben Monaten Haft auf Bewährung sorgt für scharfe Kritik aus dem Österreich. Auslöser war ein satirisches Meme, in dem Bundesinnenministerin Nancy Faeser karikiert wurde. Die FPÖ reagiert empört und wirft der deutschen Justiz vor, Regierungskritik systematisch zu verfolgen. Generalsekretär Christian Hafenecker spricht von einem „Angriff auf Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit“ und zieht Parallelen zu autoritären Regimen. Der Fall entfacht eine Debatte über Rechtsstaatlichkeit und politische Satire in Deutschland.
Presseaussendung der Freiheitlichen Partei Österreichs
„Die deutsche Justiz hat sich erneut als verlängerter Arm der Regierung erwiesen und damit die Gewaltentrennung zur Fiktion degradiert. Das Hafturteil gegen den Chefredakteur des ‚Deutschlandkurier‘, David Bendels, wegen eines satirischen Memes über das gestörte Verhältnis der deutschen Innenministerin Nancy Faeser zur Meinungsfreiheit, beweist auf geradezu groteske Weise den von Bendels erhobenen Vorwurf, zumal es Faeser selbst war, die Anzeige erstattet hat.
Darüber hinaus wird damit nicht nur die Meinungsfreiheit, sondern auch die Pressefreiheit und die Kunstfreiheit mit Füßen getreten“, reagierte FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker auf das Urteil. Bendels wurde zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil er der SPD-Politikerin Faeser den Satz „Ich hasse die Meinungsfreiheit“ zugeschrieben hatte.
„Mittlerweile muss man nicht nur davon ausgehen, dass Faeser und andere Mitglieder der immer noch regierenden deutschen Ampel die Meinungsfreiheit hassen, sondern offenbar auch das zuständige Gericht in Bamberg“ so Hafenecker, der in Deutschland eine gefährliche Tendenz zur juristischen Verfolgung von Regierungskritikern erkennt, wie sie sonst nur totalitäre Regime aufweisen.
„Anstatt permanent Ungarn zu piesacken, sollte die EU sich ernsthaft überlegen, ob die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland noch gewährleistet ist, wenn Bürger mit Hausdurchsuchungen schikaniert werden, weil sie den Wirtschaftsminister – ebenfalls klar satirisch – als Schwachkopf bezeichnen, wenn der Versuch unternommen wird, Medien über das Vereinsrecht zu verbieten, wenn man für die Feststellung der Überrepräsentation von Afghanen in der Kriminalstatistik wegen Volksverhetzung verurteilt wird oder eben für Kritik an einer besonders intolerant auftretenden Innenministerin eine Haftstrafe ausfasst“, zählte Hafenecker einige der skandalösen Vorfälle und Urteile der jüngeren Vergangenheit auf.
Im Gegensatz dazu stehe der richterliche Umgang mit ausländischen Gewalttätern, die im Regelfall mit Samthandschuhen angefasst würden. Ein Tunesier und ein Marokkaner, die einen Deutschen totgeprügelt hatten, erhielten Ende des Vorjahres jeweils weniger als zwei Jahre Haft, einer von ihnen zur Gänze auf Bewährung.
Von neun Gruppenvergewaltigern aus aller Welt kamen acht mit Bewährungsstrafen davon. Eine Frau allerdings, die einen von ihnen via WhatsApp beleidigte, musste wegen dieses „Hasskommentars“ für ein Wochenende hinter Gitter. „Dieser Fall zeigt den Zustand der deutschen Justiz und damit des Rechtsstaats besonders eindringlich. Kein Wunder, dass das Vertrauen der deutschen Bürger immer mehr schwindet“, so der FPÖ-Generalsekretär.
Widerstand wächst: US-Militäroperationen im Jemen werden teuer
Aktuellen Schätzungen zufolge kosteten die US-Angriffe auf die Ansar Allah-Miliz im Jemen inzwischen bereits fast eine Milliarde Dollar. Und das, ohne dadurch substanzielle Erfolge zu erzielen. Nun wächst die Kritik an diesem Vorgehen.
Das US-Militär versucht seit Monaten, die Angriffe der vom Iran unterstützten schiitischen Ansar Allah-Miliz (Huthis) im Jemen auf die zivile Schifffahrt und auf Israel mittels umfangreicher Angriffe zu unterbinden. Doch bislang mit nur sehr mäßigem Erfolg. Die von US-Präsident Donald Trump angetriebene “Operation Rough Rider” hat laut einem Bericht seit Mitte März alleine Munition für mehr als 200 Millionen Dollar verballert. Insgesamt, so ein Bericht von CNN, hätte die Operation innerhalb von nur drei Wochen fast eine Milliarde Dollar gekostet.
Das US-Militär in der Region hat dabei nämlich auch JASSM-Langstrecken-Marschflugkörper, JSOWs (GPS-gelenkte Gleitbomben) und Tomahawk-Raketen eingesetzt – alles sehr kostspielige, fortschrittliche Munition. Teure Luftoperationen mittels B-2-Bomber werden auch von Diego Garcia im Indischen Ozean aus durchgeführt. Weiters ist ein zusätzlicher Flugzeugträger in die Region unterwegs, zudem werden auch mehrere Jagdstaffeln und Luftabwehrsysteme in die Region des US Central Command verlegt.
“Sie haben einige Standorte ausgeschaltet, aber das hat die Fähigkeit der Huthis, weiterhin auf Schiffe im Roten Meer zu schießen oder US-Drohnen abzuschießen, nicht beeinträchtigt”, sagte eine der Quellen in Bezug auf die jemenitische Schiitenmiliz Ansar Allah. “In der Zwischenzeit verbrauchen wir unsere Bereitschaft – Munition, Treibstoff, Einsatzzeit.”
Nun stellt sich die Frage nach der Finanzierung. Wird der Kongress, der sich schon in Sachen Ukraine-Krieg zusehends strikt zeigt, zusätzliche Mittel bewilligen? Angesichts dessen, dass sich selbst Vizepräsident JD Vance nicht unbedingt als Freund dieser Operation zeigte, darf dies bezweifelt werden.
Börsen-Beben: Weltweit und quer durch alle Branchen brechen die Kurse ein!

Schwarzer Montag: An den Börsen weltweit gab es zu Wochenbeginn quer durch alle Branchen kein Halten mehr! Der Ölpreis fiel auf ein Vierjahrestief, selbst Gold stürzte zeitweise ab. Grund für das Finanzbeben ist ein drohender weltweiter Handelskrieg um Zölle.
Was am Freitag mit Unsicherheit geendet hatte, setzte sich am Montag panikartig fort: Weltweit crashten die Börsen wie während der Corona-Hysterie. Der deutsche Leitindex DAX gab einen Großteil seiner Jahresgewinne ab. Auf dem Parkett ist von einem „Panic Monday“ weltweit die Rede – ob in Amerika, Asien oder Europa, überall rauschen die Kurse in den Keller.
Der Kurseinbruch betrifft fast alle gehandelten Aktien quer durch alle Branchen. Siemens etwa verzeichnete in Deutschland fast acht Prozent Minus, Airbus rund 9,7 Prozent. Die Commerzbank verlor 7,2 Prozent, die Deutsche Bank rund 6,5 Prozent. Der Rüstungskonzern Rheinmetall, zuletzt ein sicherer Gewinn-Bringer an der Frankfurter Börse, sackte am Montagmorgen um rund 11 Prozent ab, Tendenz fallend. Maschinenbauer MTU tendierte Richtung zehn Prozent Minus.
Der Ölpreis fiel auf ein Vierjahrestief, selbst das Krisenmetall Gold brach regelrecht ein. Der Bitcoin-Wert löschte alle Kursgewinne seit dem Wahlsieg Donald Trumps im November aus. An der Börse in Tokio wurde der Handel zeitweise ausgesetzt.
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Trump verliert: Jemens Raketen zertrümmern den Krieg der USA und Israels mit Pepe Escobar
Inmitten eskalierender Kriegsverbrechen im Jemen, zunehmender US-Bombardierungen und drohender Konflikte mit dem Iran spricht der geopolitische Analyst und Journalist Pepe Escobar in einem ausführlichen Interview über seine jüngsten Eindrücke vor Ort im Jemen. Mit unverblümter Klarheit analysiert er die Strategien des untergehenden US-Imperiums, die spirituelle Widerstandskraft der jemenitischen Bevölkerung und die Rolle des sogenannten „SignalGate“. Escobar beleuchtet die wachsende Rolle des Jemen innerhalb der „Achse des Widerstands“, warnt vor einem möglichen Krieg gegen den Iran – und erklärt, warum dieser Konflikt viel gefährlicher ist, als es in westlichen Medien dargestellt wird. Ein Gespräch über Moral, Macht und den Abstieg einer Weltordnung.
Interviewer:
Wir haben auf der einen Seite den Jemen und seinen Widerstand, der in der öffentlichen Debatte untergeht – und auf der anderen Seite Dinge wie „SignalGate“, bei dem Pete Hegseth wörtlich sagte – ich zitiere:
„Wir sind die Einzigen auf dem Planeten, auf unserer Seite, die das können – die Bombenkampagne gegen den Jemen. Niemand sonst kommt auch nur annähernd ran.“
Und dann sahen wir, wie diese Bombardierungen gefeiert wurden – mit Textnachrichten, Fistbumps, Feuer-Emojis.
Gleichzeitig hat die USA Bomber auf Diego Garcia stationiert und droht damit dem Iran, während sie den Jemen bombardieren.
Sie sagen, der Jemen sei kein Volk, das man besiegen könne, und doch stürzt sich die USA kopfüber hinein.
Was, Ihrer Einschätzung nach, wird das Ergebnis sein? Sie waren nun vor Ort – wie wird das alles enden? Denn die USA – unter Trump oder jedem anderen – sagt: „Wir sind stark, wir ziehen das durch, wir besiegen sie.“
Ist die Realität nicht eine andere?
Pepe Escobar:
Nun, sie müssten etwa 30 Millionen Jemeniten töten, um zu gewinnen.
Ich weiß nicht, ob die Zahlen genau sind – laut Angaben leben ungefähr 40 Millionen Menschen im Jemen, und 30 Millionen davon unterstützen Ansar Allah und die Houthis.
Das heißt: Um zu gewinnen, müssten sie 30 Millionen Menschen töten. Es gibt keinen anderen Weg.
Ansar ist wie Hisbollah – es ist eine Idee, ein Konzept, eine spirituelle Kraft. Dazu kommen militärische Stärke und Gemeindearbeit, soziale Arbeit – wir haben viele Beispiele dafür gesehen. Wir haben zum Beispiel die Zakat-Behörde besucht, die freiwillige Spenden nach islamischem Recht sammelt und an Bedürftige verteilt.
Das kann man nicht töten. Niemals.
Und das ist landesweit verankert.
Die moralische und innere Stärke dieses Volkes, basierend auf einer uralten Zivilisation, ist für diese Clowns in Washington völlig unbegreiflich – sie glauben nur an Bomben.
Übrigens, als wir uns die Überreste eines Krebs-Krankenhauses angesehen haben, lag dort eine nicht explodierte amerikanische Bombe. Die werden sie natürlich bergen und rückentwickeln.
Wir haben auch Bruchstücke gefunden – ich habe das auf meinem Telegram-Kanal gepostet – mit amerikanischer Seriennummer und Vertragsnummer. Diese Bomben werden also zurückverfolgt – bis zur Herstellung, bis zum Lieferanten.
Sie werden eine lange Liste haben, um die USA in diesem völkerrechtswidrigen, unprovozierten, einseitigen Krieg anzuklagen.
Wird das die Lage im Jemen ändern? Nein.
Wird das die Achse des Widerstands verändern? Nein.
Übrigens – Porträts von Nasrallah (Hisbollah-Führer) hängen überall. Selbst in der Altstadt, direkt am Souk.
Das wird sich nicht ändern.
Wenn vom „Axis of Resistance“ (Achse des Widerstands) gesprochen wird, wird selten erklärt, wie eng oder unabhängig die jeweiligen Gruppen agieren.
Der Jemen trifft eigene Entscheidungen. Niemand sonst hat beschlossen, den Flughafen Sanaa zu blockieren oder Raketen auf die USS Truman zu feuern. Das sind Entscheidungen der politischen Führung des Jemen – des Hohen Politischen Rates.
Sie agieren völlig anders als etwa der Iran.
Es gibt Verbindung, es gibt eine Allianz der Herzen und des Geistes, ja – aber die politischen und militärischen Entscheidungen sind autonom.
Das zeigt ein enormes Maß an Komplexität und Reife.
Also alles andere als „Barbaren“, wie sie der Präsident der Vereinigten Staaten nennt, dessen Vorstellung von Kultur aus Mar-a-Lago stammt. Ich ruhe meinen Fall.
Interviewer:
Pepe, ich möchte Ihre Einschätzung zu „SignalGate“ hören – was sagen die Menschen im Jemen dazu? Was bedeutet das alles aus ihrer Sicht? In diesen durchgesickerten Textnachrichten sehen wir, wie es nur noch um Messaging, Framing, „Iran-finanziert“, „freie Navigation“ geht.
Wie reagieren die Menschen im Jemen darauf?
Pepe Escobar:
Sie haben gelacht. Zehn Minuten nachdem es öffentlich wurde, wusste es jeder.
Die diplomatischen Kreise, der Geheimdienst, die politische Führung – alle wussten Bescheid.
Und ja, sie haben höflich reagiert – mit einem jemenitischen Lächeln, dem Jambia-Dolch an der Seite, und sagten im Grunde: „Was für ein Haufen Clowns.“
Niemand nimmt das ernst.
Ich habe sie gefragt: „Ist euch bewusst, dass das Imperium – laut eigener Aussage das mächtigste der Geschichte – euch komplett zerstören will?“
Sie sagten: „Na und?“
Wirklich: „Na und?“
Weil sie wissen, dass es unmöglich ist.
Sie vertrauen ihren Fähigkeiten, vor allem aber ihrer Widerstandskraft.
Wenn es eine globale Hauptstadt des Widerstands gibt, dann ist es Sanaa.
Sie wissen, dass sie den Genozid in Palästina nicht stoppen können – sie sind realistisch – aber sie tun zumindest etwas, was niemand sonst tut.
Und sie zahlen dafür mit jemenitischem Blut.
Al-Houthi erinnert in jeder seiner täglichen Reden daran, worum es wirklich geht.
Und natürlich müssen sie alle einen Preis zahlen. Die Rache des Imperiums ist bereits im Gange – und es wird schlimmer.
Und die Menschen dort sagen: In den letzten 10 Jahren, seit Beginn des Kriegs durch die Saudis und Emiratis, haben sie 45.000 Gebäude zerstört – das sind 4.500 pro Jahr.
Und ja, das passt zu dem, was wir mit eigenen Augen gesehen haben.
Yemen ist von Natur aus reich, aber durch Blockaden, Bomben und Belagerung wurde es verarmt.
Und all das kommt von der Wahhabi-Herrschaft aus Saudi-Arabien, die versuchen, den Jemen zu unterwerfen oder ganz zu annektieren.
Und das führt uns zur nächsten Krise – die Insel Socotra, die gerade jetzt von den VAE kolonisiert wird. Die Houthis können dagegen nichts tun – sie liegt zu weit im Süden. Die Saudis könnten – aber sie haben dort keine Truppen.
Die Emiratis aber investieren massiv in die Kolonisierung.
Das ist klassische britische Kolonialpolitik: Teile und herrsche. Die Saudis führen sie fort.
Die Jemeniten kennen das alles – Kolonisierung, Re-Kolonisierung, aufgezwungene Kontrolle – das ist Alltag.
Wenn dann also ein „Emporkömmlings-Imperium“ kommt und Bomben wirft – das ist nicht einmal das größte Problem für sie.
Wenn CENTCOM eskaliert, kann es ganze Regionen wie die Provinz Saada dem Erdboden gleichmachen.
Ich fürchte um die Menschen dort.
Denn man wird wieder Wohnhäuser und Krankenhäuser angreifen – unter dem Vorwand, es handele sich um „Waffendepots“.
Interviewer:
Vielleicht können wir über die globale Bedeutung all dessen sprechen – über die Leaks, über SignalGate.
Es hieß, es sei Inkompetenz. Doch ein ehemaliger IDF-Soldat, jetzt „Journalist“ beim Atlantic, zeigte Kriegsplanung der USA in Echtzeit.
Das wurde ihm zugespielt – kein Scoop. Jeder weiß das. Es ist ein CIA-/MI6-Projekt.
Und „Signal“ war von Anfang an ein CIA-Tool. Das Märchen von der „sichersten App“ war eine PR-Aktion.
Ich selbst habe Signal nie vertraut. Aber meine amerikanischen Gesprächspartner taten es – sie glaubten, sie seien sicher.
Falsch. Die CIA hat alles mitgehört.
Pepe Escobar:
Ganz genau.
Und die jemenitischen Streitkräfte sagen, dass diese Leaks eigentlich nur von den militärischen Problemen der USA ablenken sollen – vor allem der US-Navy und natürlich Israel, das durch seine Genozid-Politik erneut weltweit unter Druck steht.
Alle sprechen von einem möglichen Krieg mit dem Iran – während im Jemen längst Krieg herrscht.
Die ganze Region explodiert.
Was wir jetzt erleben, ist der letzte Versuch eines untergehenden Imperiums, seine Macht zu sichern – durch verbrannte Erde.
Interviewer:
Wie bewerten Sie diese Dynamik nach Ihrer Reise – inmitten dieser multipolaren Neuordnung?
Pepe Escobar:
Du kannst die Mentalität eines sterbenden Imperiums nicht ändern, Denny.
Was im Weißen Haus passiert, sind kosmetische Veränderungen. Der tiefe Staat ist gespalten – manche wollen Trumps ewige Kriege weiterführen, andere neue Kriege gegen den Iran.
Und sie glauben ernsthaft, sie könnten den Iran schlagen – sogar die Führung enthaupten.
Das ist extrem gefährlich.
Sie haben keine Ahnung, was es bedeutet, die Straße von Hormus zu blockieren.
Iran hat 5.000 Raketen auf US-Basen in Westasien gerichtet. Sie wissen es nicht. Sie lesen nicht.
Der Krieg im Jemen ist ein Ablenkungsmanöver, um die Iran-Agenda zu verschleiern.
Und dann glauben sie noch, es gebe bald einen Deal in der Ukraine?
Völliger Unsinn. Die Russen akzeptieren diese „Friedensvorschläge“ nie. Alles basiert auf Wunschdenken.
Clownhaft. Amateurhaft.
Interviewer:
Und wie sehen die Menschen in Sanaa das?
Pepe Escobar:
Sie sehen das große Ganze.
Sie wissen: Der Iran ist das Hauptziel, sie sind „nur“ ein Nebenziel. Aber sie sagen: „Wir kommen klar.“
Es ist unglaublich, wie direkt, standhaft und integer diese Menschen sind.
Sie lassen sich nicht brechen.
Das ist ein moralischer Krieg.
Ein Verteidigungskrieg, kein Angriff.
Ihr Handeln ist von moralischen, spirituellen und humanitären Werten getragen – echte Brüderlichkeit, echte Solidarität.
Das ist der Kern des Islam, wie er in Jemen entstand und sich historisch ausbreitete – ganz anders als die Perversionen durch Wahhabiten, Al-Qaida oder Taliban.
Wir sahen in der Zakat-Behörde ein hochtechnisiertes System: Bedürftige bekommen digitale Karten, registrieren sich, holen Nahrungsmittel, Kleidung, Unterstützung – mit System, Würde, Effizienz.
Das ist westliches Niveau – aber mit echter sozialer Verantwortung.
Und so etwas?
Gibt es im Westen kaum noch.
Ganz sicher nicht in den USA, wo Cowboy-Individualismus herrscht.
Nicole Shanahan packt aus: Chemtrails, Geoengineering, Fluorid und Glyphosat – HHS unter RFK Jr. bereitet Untersuchung vor
Washington, April 2025 –
Nicole Shanahan, ehemalige Vizepräsidentschaftskandidatin von Robert F. Kennedy Jr., sorgt erneut für Aufsehen: In einem viel beachteten Interview auf dem Kanal Redacted bestätigte sie, dass das US-Gesundheitsministerium (HHS) unter RFK Jr. ein Team zur Untersuchung von Geoengineering und Chemtrails zusammenstellt. Was jahrelang als „Verschwörungstheorie“ gebrandmarkt wurde, rückt damit in den Fokus offizieller staatlicher Aufmerksamkeit.
Conspiracy no more:
Nicole Shanahan says that Robert Kennedy JR’s HHS is putting together a team to investigate chemtrails.
She says that the Overton window has blown wide open on the geoengineering of weather and that this is the beginning of the global conversation on this… pic.twitter.com/UNlKZn4auz
— Green Lives Matter (@Ultrafrog17) April 4, 2025
„Das ist der Beginn einer globalen Diskussion“
Shanahan spricht offen aus, was viele bislang nicht zu sagen wagten:
„Das Overton-Fenster zur Wettermodifikation wurde weit aufgestoßen.“
Sie berichtet von existierenden Verträgen US-amerikanischer Landkreise mit privaten Firmen zur Wolkenimpfung, um Trockenperioden zu lindern – ohne Zustimmung oder Information der Öffentlichkeit. Diese Maßnahmen werden unter dem Deckmantel der Klimaschutzpolitik durchgeführt.
Doch die Materialien, die dabei ausgebracht werden – etwa durch Aerosol-Injektion in die Atmosphäre – hätten messbare gesundheitsschädliche Auswirkungen auf Luft, Wasser, Böden und letztlich auf den Menschen.
„Die natürlichen Systeme werden durch diese Eingriffe negativ beeinflusst.“
Keine Kontrolle, keine Transparenz, keine öffentliche Zustimmung
Shanahan kritisiert scharf, dass es weder auf Bundes- noch auf Landesebene eine einheitliche Aufsicht über diese Eingriffe in das Wetter gebe. Selbst wenn Bundesstaaten wie Tennessee Geoengineering offiziell verboten hätten, könne die Bundesregierung weiterhin über deren Luftraum operieren – unter dem Schutz geheimer Projekte.
„Das ist inakzeptabel. Es braucht endlich Offenlegung – und zwar umfassend.“
Sie fordert die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten auf, Klagen einzureichen, um Transparenz über Geoengineering-Projekte zu erzwingen.
„Chemtrails“ – das neue „mRNA ist sicher“
Shanahan zieht direkte Parallelen zur Impfstoffdebatte während der COVID-Pandemie:
„Auch da hieß es: Schaut nicht hinter die Kulissen. Hört nicht auf die Kritiker. Heute sehen wir: Es war aktive Zensur.“
Die Medien spielten auch beim Thema Geoengineering dieselbe Rolle – Desinformation durch Bagatellisierung, ein vertrautes Muster:
„Wissenschaftler mit validen Fragen werden stigmatisiert. Die Parallelen zur Impfdebatte sind unübersehbar.“
Sie verweist auf Belege aus Vietnam („Operation Popeye“) und Warnungen von Experten zur Unvorhersehbarkeit atmosphärischer Eingriffe.
Statt echter Umweltpolitik: HHS konzentriert sich auf Anti-Semitismus?
Für viele Unterstützer der „MAHA“-Agenda (Mothers Against Harmful Agendas) ist es schwer verständlich, warum das HHS sich unter Kennedy nun mit Themen wie Antisemitismus an US-Universitäten befasst – während essentielle MAHA-Forderungen wie Fluoridverbot, Impfstofftransparenz oder Glyphosatregulierung in der Warteschleife hängen.
„Wir wollen, dass unser Gesundheitsministerium sich um unsere Familien kümmert – nicht um ideologische Kämpfe auf dem Campus.“
Shanahan betont, sie teile diese Kritik:
„Ich bin für eine Politik der amerikanischen Familien, nicht für außenpolitische Stellvertreterkriege in unseren Institutionen.“
Fluorid, Glyphosat & Impfstoffe – die MAHA-Kernforderungen
Shanahan stellt klar: Die Anliegen der Mütterbewegung sind nicht verschwunden. Sie sieht die Blockade in veralteten bürokratischen Strukturen:
- Die CDC verweigert dem HHS Zugang zu wichtigen Impfstoffdaten
- Die FDA reagiert nicht auf neue, alarmierende Studien zu Fluorid und IQ-Verlust bei Kindern
- Das EPA schützt weiterhin Glyphosat, trotz Milliardenstrafen gegen Bayer/Monsanto und eindeutiger Krebszusammenhänge
Sie fordert:
„Fluorid, mRNA und Glyphosat gehören auf den Prüfstand – sofort. Die Menschen haben ein Recht auf Wahrheit.“
Was jetzt zu tun ist: Druck aufbauen, nicht aufgeben
Trotz Rückschlägen zeigt sich Shanahan entschlossen:
„Bobby Kennedy allein kann es nicht schaffen. Aber wir können helfen – durch öffentlichen Druck auf USDA, FDA, NIH und die Kabinettsmitglieder.“
Sie ruft dazu auf, gezielt Kampagnen in sozialen Medien zu starten und Schlüsselpersonen in der Regierung direkt anzusprechen:
„Sie lesen mit. Sie hören uns.“
Fazit: Der Staat muss sich rechtfertigen – nicht die Bürger
Das Interview mit Nicole Shanahan ist ein Schlüsselmoment im Wandel der öffentlichen Debatte. Themen, die jahrzehntelang als Spinnerei galten – Chemtrails, Fluorid, Impfstoffrisiken, Glyphosat – stehen plötzlich im Zentrum gesundheitspolitischer Aufmerksamkeit.
Und Shanahan bringt es auf den Punkt:
„Wir brauchen keine weiteren Beruhigungspillen – wir brauchen Antworten. Jetzt.“
Das komplette Interview:
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Trump-Zölle: EU knickt ein

Ursula von der Leyen will Gebühren auf US-Exporte in die EU aufheben. Ein großer Sieg für Trump. Montag und ein schwarzer Tag für die Börsen weltweit: Vor allem die europäischen Kapitalmärkte drehten zum Beginn der Handelswoche in ein historisches Minus. Doch bis auf Gold gab in der neuen Woche alles nach. Milliardäre, Finanzgurus, Wall Street […]
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Über Emissionen und CO₂
Die hervorragende Riff- und Meeresforscherin Jennifer Marohazy veröffentlichte kürzlich einen Facebook-Beitrag über die fehlenden Auswirkungen der CO₂-Emissionssenkung für 2020 auf die CO₂-Werte in der Atmosphäre. Sie sagt, dies zeige, dass die menschlichen CO₂-Emissionen nur sehr geringe Auswirkungen auf die atmosphärischen CO₂-Werte haben. Ich fürchte jedoch, dass ihre Grafik sehr irreführend ist:
Das Problem ist, dass sie die gesamte Bandbreite von zwei verwandten, aber sehr unterschiedlichen Variablen aufzeigt. Lassen Sie mich versuchen, die Verwirrung zu klären.
Zunächst einmal müssen wir die CO₂-Emissionen in Teile pro Million Volumen (ppmv) CO₂ umrechnen. Dazu müssen wir die Gigatonnen (Milliarden Tonnen) CO₂ durch 8,71 Gigatonnen CO₂-Emissionen pro 1 ppmv Anstieg teilen.
Als nächstes müssen wir die Tatsache berücksichtigen, dass die Erde ständig CO₂ aufnimmt und bindet. Ich finde, dass das folgende Verfahren eine hervorragende Lösung darstellt: Die zugrunde liegende Annahme ist, dass jedes Jahr ein bestimmter kleiner Prozentsatz des „überschüssigen“ CO₂ in der Luft durch natürliche Prozesse gebunden wird, während der Rest der früheren Emissionen in der Luft verbleibt. Was ist „überschüssiges CO₂“? Nun, es ist die Menge, die über einen unbestimmten Ausgangswert hinausgeht, von dem wir annehmen, dass er in der Größenordnung des historischen Wertes von etwa 285 ppmv liegt.
Also habe ich eine Excel-Tabelle erstellt, um mit Solver den Wert des unbekannten Prozentsatzes, der nach der laufenden Sequestrierung verbleibt, sowie den Wert der unbekannten Basislinie zu ermitteln, welche die beste Übereinstimmung mit dem tatsächlichen CO₂ in der Luft ergeben. Man kann meine Tabelle herunterladen, sie ist nur 23 KByte groß. Ich erhalte die folgenden Werte:
Unbekannte Basislinie: beste Lösung = 286.8 ppmv
Da der Anpassungsprozess zu einer sehr großen Bandbreite von Werten hätte führen können, ist dies ein sehr guter Hinweis darauf, dass die atmosphärischen CO₂-Werte tatsächlich mit den menschlichen Emissionen zusammenhängen.
Unbekannter Prozentsatz, der nach der Sequestrierung eines jeden Jahres verbleibt: beste Lösung = 98.1%
Und hier ist das Ergebnis dieser Werte. Zur Erinnerung: Ich berechne die beste Anpassung der menschlichen Emissionen an die tatsächlichen CO₂-Werte in der Luft, indem ich nur zwei angepasste Variablen verwende – die Menge, die nach der jährlichen Sequestrierung verbleibt, und die vorindustrielle Basislinie:.
Zumindest auf meinem Planeten ist das eine sehr gute Anpassung. An allen Punkten liegt sie innerhalb von 1,5 ppmv der Beobachtungen, und das R² der Schätzung und der Beobachtungen beträgt 0,997.
Dazu ein paar Anmerkungen. Erstens ist eine Anpassung von zwei Parametern zwischen Emissionen und CO₂-Konzentration, bei der einer der angepassten Parameter sehr nahe am erwarteten Wert liegt, ein klarer Beweis dafür, dass der Anstieg der CO₂-Konzentration in erster Linie auf menschliche Emissionen zurückzuführen ist.
Ich sage „hauptsächlich“, weil der beobachtete CO₂-Wert sowohl über als auch unter der Schätzung liegt. Ich nehme an, dass dies auf Veränderungen sowohl bei den Emissionen als auch bei den Sequestrationsraten zurückzuführen ist.
Wie man sieht, hat Jennifer Recht, dass die Schätzung für den Zeitpunkt des Einbruchs aufgrund von COVID leicht unter den tatsächlichen Werten liegt. Um wie viel? Der größte Unterschied besteht im Jahr nach COVID, als die Beobachtungen um 0,7 ppmv über dem aus den Emissionen geschätzten Wert liegen.
Das Gleiche gilt jedoch auch für eine Reihe von Zeiträumen in den Aufzeichnungen. Warum macht der COVID-Rückgang keinen großen Unterschied? Aus vier Gründen.
Erstens beträgt die E-Faltungszeit „tau“ für den langsamen Zerfall eines CO₂-Impulses etwa 50 Jahre, so dass jedes Jahr stark von den Vorjahren beeinflusst wird.
Zweitens war der Rückgang der Emissionen gering, nur etwa 5 %. Solche kleinen Veränderungen treten in der gesamten Emissionsgeschichte auf und werden durch den natürlichen Prozess der Sequestrierung geglättet.
Drittens war der Einbruch der Emissionen nur kurz, nur ein Jahr lang, und im darauffolgenden Jahr kehrten die Emissionen wieder auf das normale Niveau zurück.
Viertens sind noch andere Faktoren im Spiel, nämlich Veränderungen bei den natürlichen Emissionen und der Bindung.
Abschließend möchte ich noch die Frage nach der Zeitkonstante „tau“ stellen, die nur 50 Jahre beträgt, während die Wissenschaftler behaupten, dass überschüssiges CO₂ Hunderte von Jahren in der Luft bleibt. Haben sie also recht? Nun … ja … und nein. Überschüssiges CO₂ bleibt, nur nicht sehr viel. Wenn man die oben berechnete jährliche Zerfallsrate von 0,981 zugrunde legt, ergibt sich folgendes Bild für den überschüssigen Kohlenstoff:
Meine besten Wünsche an Jennifer Marohazy, trotz ihrer Behauptungen in diesem einen Fall – sie ist eine äußerst wertvolle und aufschlussreiche Wissenschaftlerin.
Ich befinde mich nicht nur auf den sehr abgelegenen Salomonen in der Nähe des Äquators, nördlich von Australien, wo ich acht wunderbare Jahre lang gearbeitet habe. Ich bin auch in der noch abgelegeneren Westprovinz der Salomonen, kaue Betelnuss mit Limette und Blatt und habe eine tolle Zeit. Außerdem habe ich zum ersten Mal seit drei Wochen wieder vernünftiges Internet. Und warum?
Mein Freund, bei dem ich wohne, hat Starlink. Also für alle Elon-Hasser da draußen: Er hat der Menschheit einen großen Dienst erwiesen.
Link: https://wattsupwiththat.com/2025/04/04/of-emissions-and-CO₂/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Über Emissionen und CO₂ erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.



