Kategorie: Nachrichten
Steve Bannon: „Die Deutschen zerstören ihr Land vor ihren eigenen Augen“

Der frühere engste Berater von Donald Trump und Ex-Chefstratege im Weißen Haus, Steve Bannon, hat sich besorgt über den Niedergang Deutschlands geäußert. In einem Interview mit der „Berliner Zeitung“ sagte Bannon: „Sie sind eine fortschrittliche Industriemacht und steuern auf den finanziellen Zusammenbruch zu. Sie zerstören ihr Land vor den eigenen Augen.“
Scharf kritisierte Bannon, der heute als einflussreicher politischer Publizist arbeitet, das „deutsche Establishment“. Es habe das Land „deindustrialisiert“. Er betonte: „Diese Dekarbonisierung ist Wahnsinn!“. Die Masseneinwanderung tue ein Übriges.
Bannon lobte die AfD. Auch wenn diese kein „Allheilmittel“ sei, so unterscheide sich die AfD von den Altparteien wenigstens darin, „dass sie sich dagegen wehrt.“
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Alice Weidel im AUF1-Interview: „Die Brandmauer wird fallen!“

Während Menschen ermordet werden und die Kriminalität explodiert, spielen CDU, SPD, Grüne ihre parteipolitischen Spielchen. Davon hat AfD-Chefin Alice Weidel die Nase voll: „Die Sicherheit unseres Landes und unserer Bürger steht an erster Stelle!“. Daher werde sie allen Anträgen zustimmen, die eine Wende in Deutschland beschleunigen können.
Eine AfD-Regierung werde außerdem aus der WHO austreten und die Corona-Aufarbeitung sicherstellen. Dieses Interview, am Montag geführt von AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet in Berlin, ist eine Bombe!
Alice Weidel äußert sich zur Mordtat von Aschaffenburg und erklärt ausführlich: „Die Sicherheit unserer Bürger steht an erster Stelle. Die AfD wird überall mitstimmen, um einen politischen Wandel in diesem Land herbeizuführen. Egal, was noch für ekelhafte Sachen in die Anträge hineingeschrieben werden. Mir geht es nicht um diese entsetzliche Kindergarten-Parteipolitik, wie sie offenbar unter dieser CDU betrieben wird, sondern mir geht es um dieses Land.“
Zudem gehe der AfD der Antrag der CDU nicht weit genug: „Wir brauchen harte Gesetze und Remigration!“. Die AfD wolle es wie Trump machen und ab dem ersten Tag den Polit-Wechsel spürbar machen.
Außerdem äußert sich die AfD-Kanzlerkandidatin umfangreich zu Corona und den vielen Impfgeschädigten. Es sei ihr ein persönliches Anliegen, dass hier nicht der Mantel des Schweigens über die Fehler und Verbrechen gehüllt werde.
Zudem kündigte Weidel an: „Die Brandmauer wird fallen!“. Der Wählerwille werde auch den anderen Parteien den Weg vorgeben.
EU-Elite in Davos: Weiter so mit der Stagnation
Nicht Donald Trump ist das Problem, sondern die überbordende Regulierungswut Brüssels: Selbst die linken US-Demokraten kommen nicht auf die Idee, die eigene Wirtschaft dermaßen zu strangulieren wie die Europäer. Und dort stellen die Zentristen die stärkste politische Kraft.
Ein Kommentar von Heinz Steiner
Die Botschaft aus Davos ist so klar wie ernüchternd: Die EU-Führung um Ursula von der Leyen bleibt ihrem Kurs der wirtschaftlichen Selbstfesselung treu. Während die USA und China im globalen Wettbewerb davonziehen, feiert sich Brüssel für seine klimapolitischen Ambitionen. Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während die US-Wirtschaft in den vergangenen 16 Jahren um satte 94 Prozent wuchs, schaffte die EU magere 11,2 Prozent. Ein Armutszeugnis, das selbst durch massive Konjunkturprogramme und Negativzinsen nicht beschönigt werden kann.
“Europa wird seinen eingeschlagenen Weg fortsetzen”, verkündete von der Leyen in Davos mit jener stoischen Gelassenheit, die nur Berufspolitiker aufbringen können, wenn sie die wirtschaftliche Realität ignorieren. Das Pariser Klimaabkommen bleibe der Leuchtturm europäischer Politik – ungeachtet der Tatsache, dass die EU heute mehr Flüssiggas und Kohle importiert als je zuvor. Der “Green Deal”, der ausgerechnet von der CDU-Politikern Ursula von der Leyen vorangetrieben wird, entpuppt sich zudem als Sargnagel der deutschen (und der europäischen) Industrie.
Die soziale Bilanz dieser Politik ist verheerend: Mit einer durchschnittlichen Armutsrisikoquote von 21 Prozent liegt die EU deutlich über den USA. Selbst in Deutschland, dem langjährigen wirtschaftlichen Zugpferd der Europäischen Union, liegt die Armutsschwelle bei bescheidenen 14.124 Dollar pro Jahr. In den Vereinigten Staaten liegt diese bei 14.580 Dollar (wenngleich die soziale Absicherung in der Bundesrepublik deutlich besser ist als in Übersee, was bei diesen Zahlen nicht inkludiert ist).
Während die EU-Bürokraten die Schuld gerne bei externen Faktoren suchen – sei es China oder der wieder drohende “Trump-Faktor” – schrumpft der europäische Anteil am globalen BIP unaufhaltsam. Von einstmals 34 Prozent im Jahr 1960 ist er auf heute magere 15 Prozent gefallen. Die USA hingegen konnten ihren Anteil bei respektablen 25 Prozent stabilisieren. Die Produktivität? In der EU seit 2010 um bescheidene 5 Prozent gestiegen, während die USA ein Plus von 22 Prozent verzeichnen. Das Erfolgsrezept der Amerikaner ist dabei denkbar simpel: weniger Bürokratie, niedrigere Steuern, mehr Freiraum für Unternehmer.
Doch statt die Zeichen der Zeit zu erkennen, setzt Brüssel weiter auf sein bewährtes Rezept aus Überregulierung und Staatsinterventionismus. Die Steuerlast liegt im EU-Durchschnitt zehn Prozentpunkte über dem US-Niveau – ein Wettbewerbsnachteil, den auch die ultralockere Geldpolitik der EZB nicht ausgleichen kann. Das wahre Problem der EU ist nicht Donald Trump und auch nicht China. Es ist die selbstgefällige Bürokratie-Elite, die in Davos einmal mehr bewiesen hat, dass sie aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt hat. Während die Wirtschaftswelt sich rasant wandelt, verharrt Europa in seiner selbstgewählten Komfortzone der Stagnation.
Die bitteren Früchte dieser Politik werden die Bürger ernten – in Form von schwächelndem Wachstum, hoher Arbeitslosigkeit und schwindender globaler Bedeutung. Aber hey, wenigstens bleiben wir unserem Weg treu und schieben die Schuld dem ungeliebten US-Präsidenten, den Chinesen, den Russen oder sonst irgendjemandem in die Schuhe.
Top Onkologe fordert Stopp der mRNA-Impfung und warnt vor Turbo-Krebs

Die Schäden durch die Impfkampagne werden immer offensichtlicher. Immer mehr Wissenschaftler – meist ältere, die keine beruflichen Repressalien mehr zu fürchten haben – lassen daran keinen Zweifel und decken die Gründe und Wirkmechanismen auf. Professor Angus Dalgleish, ein renommierter Onkologe, der in Großbritannien praktiziert, schrieb kürzlich einen offenen Brief an den Chefredakteur des medizinischen Fachblatts […]
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Kanadische Regionalregierung für Covid-mRNA-Stopp

Ein Bericht der Regierung von Alberta schlägt in Kanada hohe Wellen. Denn dort wird ein sofortiger Stopp der mRNA-Impfstoffe, insbesondere für gesunde Kinder und Jugendliche, gefordert. Ein Bericht, der von Premierministerin Danielle Smith in Auftrag gegeben wurde, alarmiert die Öffentlichkeit, besonders hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit der mRNA-Stoffe. An der Untersuchung wurde seit 2022 gearbeitet, das […]
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Asylwende: Alice Weidel (AfD) signalisiert Zustimmung zu Unions-Anträgen!

Die AfD-Bundestagsfraktion wird den von der Union angekündigten Anträgen für eine härtere Migrationspolitik am Mittwoch (29. Januar) im Parlament voraussichtlich zustimmen – ungeachtet dessen, dass die Vorlagen scharfe Kritik an der AfD enthalten. Nach DK-Informationen hat der Fraktionsvorstand der AfD eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen. Eine abschließende Entscheidung sollte in der Fraktionssitzung am (heutigen) Dienstag fallen.
Es geht zunächst um zwei Entschließungsanträge, in denen die Bundesregierung u.a. aufgefordert wird, illegale Grenzübertritte ausnahmslos zu unterbinden und die Voraussetzungen für eine unverzügliche Abschiebung krimineller Asylbewerber zu schaffen.
In einem der Entwürfe grenzt sich die Union explizit von der AfD ab. Es heißt darin: „Die AfD nutzt Probleme, Sorgen und Ängste, die durch die massenhafte illegale Migration entstanden sind, um Fremdenfeindlichkeit zu schüren und Verschwörungstheorien in Umlauf zu bringen.“ Zudem wird die AfD als politischer Gegner und nicht als Partner bezeichnet.
AfD-Fraktionschefin Alice Weidel zeigte sich von diesen Formulierungen unbeeindruckt. Solche Angriffe gegen die AfD seien „nichts Neues“. Wichtig sei, dass die Union es ernst meine mit einer seriösen Migrationspolitik – „dem werden wir natürlich auch zustimmen.“
Weidel betonte: „Wir brauchen harte Gesetze und auch wenn diese Gesetze von uns abgeschrieben sind – mir ist es letztendlich egal, wer es umsetzt, ob es die CDU oder die AfD ist“, sagte sie in einem Interview mit RTL/ntv.
Familiennachzug gesetzlich stoppen
Außer über ihre beiden Anträge will die Union in noch dieser Woche über einen Entwurf für ein „Zustrombegrenzungsgesetz“ im Deutschen Bundestag abstimmen lassen. Auch hierfür könnten die Stimmen für eine Mehrheit von der AfD kommen. Die Vorlage hatte die CDU/CSU bereits im Herbst eingebracht.
Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass nicht nur die Steuerung, sondern auch die „Begrenzung“ der illegalen Migration im Aufenthaltsgesetz verankert wird. Der Familiennachzug für Personen mit eingeschränktem Schutzstatus soll deshalb gestoppt werden. Zudem soll die Bundespolizei bei aufgegriffenen Personen ohne gültige Dokumente künftig selbst Haft oder Gewahrsam zur Sicherung der Abschiebung beantragen können.
Mehrheiten für all diese Vorhaben hängen allerdings nicht nur vom Abstimmungsverhalten der Abgeordneten von AfD und FDP ab, sondern auch davon, wie die rund 50 fraktionslosen Parlamentarier (einschließlich der nicht mehr existenten Linke-Fraktion) votieren.
Reine Spiegelfechterei der Union
Unterm Strich bleibt es aber bei reiner wahltaktischer Spiegelfechterei von CDU und CSU, nachdem Unions-Fraktionschef Friedrich Merz jegliche Zusammenarbeit mit der AfD nach einem Wahlsieg am 23. Februar erneut ausgeschlossen hat. Somit stellt sich die Frage, mit wem Merz, sollte er zum Kanzler gewählt werden, die Unionspläne überhaupt umsetzen will, solange der CDU-Chef an der „Brandmauer“ festhält.
SPD und „Grüne“ haben ihre Ablehnung bekräftigt und argumentieren, dass die Verschärfungen nicht nur gegen EU-Recht verstoßen, sondern de facto auch auf eine Schleifung des Grundrechts auf Asyl hinauslaufen würden.
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17. Verhandlungstag: Vorwürfe gegen Michael Ballweg bröckeln weiter

Der 17. Verhandlungstag im Strafverfahren gegen den Gründer der Querdenken-Bewegung, Michael Ballweg, offenbarte erneut gravierende Schwächen in den Ermittlungen und Vorgehensweisen der Behörden. Drei Zeugen wurden gehört, darunter zwei Steuerfahnder, deren Aussagen massive Zweifel an der Grundlage der Anklage aufwarfen.
Die Verteidigung stellte klar, dass die Finanzbehörden offenbar schon lange vor der offiziellen Einleitung eines Strafverfahrens Maßnahmen ergriffen haben, die schwerwiegende prozessrechtliche Fragen aufwerfen.
Rechtsanwalt Dr. Reinhard Löffler erläuterte: „Die Finanzverwaltung scheint hier unverhältnismäßig früh tätig geworden zu sein, ohne dass ein konkreter Anlass bestand. Dies wirft erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des gesamten Verfahrens auf.“
Tendenziöse Bewertung statt objektiver Prüfung
Rechtsanwalt Ralf Ludwig kritisierte die einseitige Vorgehensweise der Behörden: „Wir sehen immer wieder, wie Schenkungen an und Ausgaben von Michael Ballweg bewusst zu dessen Lasten ausgelegt wurden. Statt objektiver Prüfung erleben wir hier den Versuch, Straftaten zu konstruieren, um den Gründer der Querdenken-Bewegung aus dem Verkehr zu ziehen.“
Ludwig hob zudem hervor, dass keine belastbaren Beweise für die Vorwürfe gegen Michael Ballweg vorliegen: „Nach Monaten der Verhandlung gibt es keinen einzigen Beweis, der die Vorwürfe stützt. Die Anklage steht auf einem Fundament aus Vermutungen und Fehlinterpretationen.“
Angebot der Verteidigung: Dialog statt jahrelanger Prozess
Rechtsanwalt Gregor Samimi zeigte sich offen für eine Lösung: „Wir haben der Kammer angeboten, über mögliche Verständigungen zu sprechen, um diese langwierigen Verhandlungen zu verkürzen. Es liegt nun an der Kammer, auf uns zuzukommen.“
Michael Ballweg lud abschließend zur Teilnahme an einer Demonstration am 13. Februar 2025 in Berlin ein, die sich mit der polizeilichen Auflösung der Demonstrationen im August 2020 befasst: „Diese Gerichtsverfahren und Demonstrationen sind Teil eines größeren Bildes. Es geht um Aufarbeitung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Ich freue mich darauf, viele Unterstützer in Berlin zu sehen.“
Der nächste Verhandlungstag in Stuttgart findet am Freitag statt. Im Mittelpunkt steht erneut der Hauptermittler des Betrugsvorwurfs, dessen Vernehmung am 10. Januar 2025 unterbrochen wurde.
(Pressemitteilung von Querdenken-711 / Videostatement: Dr. Heinrich Fiechtner)
Chinas DeepSeek KI verlegt die Hauptstadt der Technologie von Palo Alto nach Hangzhou
Von Mike Whitney
Innerhalb weniger Tage hat sich die Nachricht von Chinas KI-Sensation DeepSeek R1 von einem lauen Lüftchen zu einem Orkan der Stärke 5 entwickelt. Es ist jetzt klar, dass niemand im Silicon Valley oder in Washington DC auch nur die leiseste Ahnung hatte, dass ihre Welt durch ein innovatives neues Produkt, das die geopolitischen Karten weiter nach Osten verschieben würde, auf den Kopf gestellt werden würde. Aber genau das ist passiert. Und das liegt nicht nur daran, dass die neueste Version von DeepSeek die Leistung von Amerikas bestem Modell, OpenAI, erreicht oder übertrifft, sondern auch daran, dass sie billiger, zugänglicher und transparenter ist. Dies ist KI für alle, unabhängig von ihrer Stellung oder ihrem Einkommen. Und ihr plötzliches Auftauchen aus „heiterem Himmel“ hat Zweifel an der Fähigkeit westlicher Technologiegiganten aufkommen lassen, die Fähigkeiten ihrer Konkurrenten vorherzusehen oder eine Branche zu führen, die für Washington von entscheidender Bedeutung ist, um seinen immer lockerer werdenden Griff um die globale Macht zu bewahren. Hier ist eine kurze Zusammenfassung von Venture Beat:
… dank der Veröffentlichung von DeepSeek R1, einem neuen großen Sprachmodell, das ähnlich wie das derzeit beste verfügbare Modell o1 von OpenAI „denkt“ – es benötigt mehrere Sekunden oder Minuten, um schwierige Fragen zu beantworten und komplexe Probleme zu lösen, da es seine eigene Analyse Schritt für Schritt oder in einer „Denkkette“ reflektiert.
Nicht nur das, sondern DeepSeek R1 schnitt bei einer Vielzahl von Benchmarks von Drittanbietern genauso gut oder besser ab als OpenAI’s o1 … und wurde Berichten zufolge zu einem Bruchteil der Kosten trainiert … mit weitaus weniger Grafikprozessoren (GPU) unter einem strengen Embargo, das von den USA, dem Heimatland von OpenAI, verhängt wurde.
Im Gegensatz zu o1, das nur zahlenden ChatGPT-Abonnenten der Plus-Stufe (20 US-Dollar pro Monat) und teurerer Stufen (z. B. Pro für 200 US-Dollar pro Monat) zur Verfügung steht, wurde DeepSeek R1 als vollständig quelloffenes Modell veröffentlicht, was auch erklärt, warum es schnell in die Charts der KI-Code-Sharing-Community der am häufigsten heruntergeladenen und aktivsten Modelle von Hugging Face aufgestiegen ist.
Warum alle in der KI-Branche wegen DeepSeek ausflippen, Venture Beat
„Ausflippen“ ist wahrscheinlich die Untertreibung des Jahrhunderts. Das Silicon Valley befindet sich in einem ausgewachsenen emotionalen Zusammenbruch und der Weg nach vorne ist alles andere als sicher. Wie wir weiter unten sehen werden, werden die westlichen Tech-Mandarine zu Square 1 zurückkehren und ihren Ansatz an die neue Realität anpassen müssen. Kurz gesagt, die Agenda wird von Menschen mit unterschiedlichen Prioritäten, Werten und Überzeugungen festgelegt, die 10.000 Meilen entfernt leben. Sie sind nicht der Meinung, dass technologische Fortschritte die Überwachung durch den Polizeistaat oder andere repressive Formen der sozialen Kontrolle verstärken sollten (wie es im Westen der Fall ist). Ihre Zukunftsvision ist völlig anders, aber immer optimistisch.
Ist Ihnen aufgefallen, dass „DeepSeek R1 unter einem strengen Embargo der USA genauso gut oder besser abschnitt als OpenAI’s o1“?
Mit anderen Worten: Diese chinesischen Genies haben ihre hochmoderne Version mit einer auf dem Rücken gebundenen Hand entwickelt. Sie haben die belastenden Sanktionen Washingtons abgeschüttelt und Onkel Sam mit seinen eigenen Waffen geschlagen, was eine beachtliche Leistung ist. (Forbes: „Die US-Exportkontrollen für fortschrittliche Halbleiter sollten Chinas KI-Fortschritt verlangsamen, aber sie haben möglicherweise versehentlich Innovationen vorangetrieben.“) Und es geht noch weiter:
Dank der Tatsache, dass es vollständig quelloffen ist, haben die Menschen bereits viele verschiedene Varianten des Modells für unterschiedliche aufgabenspezifische Zwecke optimiert und trainiert, z. B. um es klein genug zu machen, damit es auf einem mobilen Gerät ausgeführt werden kann, oder um es mit anderen quelloffenen Modellen zu kombinieren. Selbst wenn Sie es für Entwicklungszwecke verwenden möchten, sind die API-Kosten von DeepSeek mehr als 90 % günstiger als das entsprechende o1-Modell von OpenAI.
Warum alle in der KI-Branche wegen DeepSeek ausflippen, Venture Beat

Cheaper, more adaptable and more transparent. Is there more? There is:
Am beeindruckendsten ist jedoch, dass man nicht einmal ein Software-Ingenieur sein muss, um es zu nutzen: DeepSeek hat eine kostenlose Website und eine mobile App, sogar für US-Nutzer mit einer R1-betriebenen Chatbot-Schnittstelle, die OpenAI’s ChatGPT sehr ähnlich ist. Nur dass DeepSeek OpenAI erneut unterbietet oder „mogged“, indem es dieses leistungsstarke Argumentationsmodell mit der Websuche verbindet – etwas, das OpenAI noch nicht getan hat …
Warum alle in der KI-Branche wegen DeepSeek ausflippen,Venture Beat
Hat der Autor recht? Flippen die Tech-Bosse und ihre Geldsäcke-Verbündeten wegen DeepSeek aus oder sehen sie es als eine kleine Panne auf dem Weg zur KI-Vorherrschaft? Hier ist seine Antwort auf diese Frage:
In Blind wurde eine Nachricht veröffentlicht, die die Runde macht und darauf hindeutet, dass Meta aufgrund des Erfolgs von DeepSeek in einer Krise steckt, weil DeepSeek mit seinen Llama-Modellen Metas eigene Bemühungen, der König der Open-Source-KI zu werden, schnell übertroffen hat.

Es scheint, als wären viele Menschen sehr besorgt, und das aus gutem Grund. DeepSeek ist eine Atombombe, die im Herzen des Silicon Valley gezündet wurde. Es ist eine direkte Herausforderung für Amerikas de facto königliche Familie der Tech-Brahmanen, die dachten, ihre Herrschaft würde ewig andauern. Jetzt müssen sie mit einer aufstrebenden Gruppe von Strebern, die ihre Welt um sie herum zum Einsturz bringen, „aufholen“. Noch wichtiger ist, dass die Zukunft der KI in Hangzhou und nicht in Palo Alto entschieden wird, was bedeutet, dass wir möglicherweise eine Pause im Krieg sehen werden, da es Uncle Sam schwerer fällt, seinen endlosen Aderlass zu finanzieren. Was für eine willkommene Atempause das wäre.
Der Autor des obigen Artikels zitiert sogar einen meiner Lieblingsanalysten für X, Arnaud Bertrand, eine unschätzbare Quelle für unvoreingenommene Informationen über die Entwicklungen in China. Er sagte Folgendes:
„Man kann gar nicht genug betonen, wie tiefgreifend dies das gesamte Spiel verändert. Und nicht nur in Bezug auf die KI, es ist auch eine massive Anklage gegen den fehlgeleiteten Versuch der USA, Chinas technologische Entwicklung zu stoppen, ohne den Deepseek vielleicht nicht möglich gewesen wäre …“
Ja, die ganze Halbleiterembargo-Sache ist spektakulär nach hinten losgegangen und zeigt einmal mehr, dass wir von inkompetenten Schwachköpfen regiert werden, die es lieben, Menschen für Verstöße gegen Regeln zu bestrafen, die sie sich spontan ausdenken. Schauen Sie sich nur an, was für ein Chaos diese „Genies“ angerichtet haben.

Wir schließen mit Bertrands aufschlussreicher Kritik an Trumps 500-Milliarden-Dollar-Stargate-Fehlprojekt, das schon veraltet sein wird, bevor überhaupt der erste Spatenstich erfolgt:
Stargate, wenn es voranschreitet, wird wahrscheinlich eine der größten Kapitalverschwendungen der Geschichte werden:
1) Es beruht auf veralteten Annahmen über die Bedeutung der Rechenleistung in der KI (das Dogma „größere Rechenleistung = bessere KI“), was DeepSeek gerade als falsch bewiesen hat.
2) Es geht davon aus, dass die Zukunft der KI in geschlossenen und kontrollierten Modellen liegt, obwohl der Markt eindeutig demokratisierte Open-Source-Alternativen bevorzugt
3) Es hält an einem Drehbuch aus dem Kalten Krieg fest und stellt die KI-Dominanz als ein Nullsummenspiel dar, was wirklich im Widerspruch zur Richtung steht, die die KI einschlägt (wiederum Open-Source-Software, globale Entwicklergemeinschaften und kollaborative Ökosysteme)
4) Es setzt alles auf OpenAI – ein Unternehmen, das von Governance-Problemen geplagt wird und dessen Geschäftsmodell den 30-fachen Kostenvorteil von DeepSeek ernsthaft in Frage stellt.
Kurz gesagt ist es, als würde man eine digitale Maginot-Linie für eine halbe Billion Dollar bauen: ein sehr teures Denkmal für veraltete und fehlgeleitete Annahmen. Dies ist OpenAI und damit auch die USA, die den letzten Krieg führen.
Arnaud Bertrand @RnaudBertrand
Oder wie Jim Fan sagte: Die Zukunft der KI ist die Demokratisierung. Wir sollten auf der Welle der Geschichte surfen und nicht gegen sie schwimmen. Jim Fan @DrJimFan
Das ist wahr.

USA: „Sanctuary Cities“-Bürgermeistern droht Verhaftung
Von MEINRAD MÜLLER | Am 11. Februar um 10 Uhr muss Denvers Bürgermeister Mike Johnston als Erster in Washington vor dem Kongress erscheinen. Raum HVC-210. Das wird kein Wohlfühlgespräch, sondern ein knallhartes Verhör. Warum hat seine Stadt jahrelang illegale Migranten geschützt? Warum wurden Verbrecher nicht abgeschoben? Und was passierte mit den Milliarden an Steuergeldern, die in diese Politik geflossen sind? Die Nerven liegen blank, denn wenn er nicht kooperiert, kann er noch am selben Tag verhaftet werden.
Johnston ist nicht der Einzige, der jetzt ins Schwitzen kommt. Über 560 Bürgermeister in den USA stehen unter Druck. Sie haben ihre Städte zu „Sanctuary Cities“ erklärt, zu „Zufluchtsorten“ für Illegale, wo die städtische Polizei nicht mit den Bundesbehörden kooperieren durfte. Das Ergebnis? Acht Millionen illegale Migranten haben sich überwiegend dort festgesetzt.
Wenn linke Politik der „Demokraten“ auf die Realität trifft
In Chicago ist die Mordrate um 32 Prozent höher als in vergleichbaren Städten. New York City verzeichnete 2023 über 120.000 Straftaten, die von nicht registrierten Migranten begangen wurden. San Francisco ist zur offenen Drogenszene geworden, wo Kartelle ungestört operieren. Wer sich beschwerte, wurde als „rückständig“ oder „fremdenfeindlich“ abgestempelt.
Doch die Zeiten, in denen Bürgermeister sich als moralische Helden aufspielen konnten, sind jetzt vorbei. Die neue US-Regierung dreht den Spieß um. Städte, die weiterhin Abschiebungen blockieren, werden finanziell ausgehungert. Bundesmittel werden gestrichen, Fördergelder gekappt. Wer es trotzdem noch drauf anlegt, muss damit rechnen, persönlich zur Verantwortung gezogen zu werden. Am 11. Februar wird Johnston die ganze Härte dieser neuen Realität zu spüren bekommen. Und er ist nur der Erste von 560 Bürgermeistern.
Deutschland: Wo bleibt unser Sheriff?
Während die Amerikaner jetzt aufräumen, passiert in Deutschland mal wieder nichts. Kanzler Scholz sagte laut SPIEGEL „Abschieben, abschieben, abschieben“ – doch die Realität sieht anders aus. Die Kriminalität steigt, Morde und Vergewaltigungen geschehen weiterhin. Die Menschen leiden und gehen auf Demos „gegen Rechts“.
Die USA zeigen gerade, wie man es richtig macht. Bürgermeister werden zur Verantwortung gezogen, Bundesgesetze durchgesetzt und Illegale konsequent abgeschoben.
Und wann kommt ein neuer Sheriff nach Berlin? Merz heißt er ganz sicher nicht.
Meinrad Müller.
Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.
So können Staaten aus der WHO austreten

US-Präsident Trump hat den Austritt seines Landes aus der WHO verfügt. Ist es möglich aus der WHO auszutreten, obwohl dafür in deren Verfassung keine Regelungen vorgesehen sind? Die Antwort ist Ja. Bei der Gründung WHO wurde in ihre Verfassung bei den Abschnitten über Mitgliedschaft keinerlei Regelungen aufgenommen, die einen Austritt vorsehen. Das trifft auch zu […]
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Untersuchung von Zeitreihen
Vorbemerkung
Die Zeitreihen der Meßgrößen Temperatur und Anzahl der Sonnenstunden weisen ab den 1990er Jahren einen Anstieg auf, der über dem Mittel des Anstiegs dieser Größen von Aufzeichnungsbeginn bis Aufzeichnungsende liegt. Die Autoren Kowatsch,J. und Baritz,M. [1] haben den Beginn des Anstiegs der Temperatur auf das Jahr 1988 gelegt. Es sind jedoch keine Kriterien für diese Festlegung angegeben. In Diskussionen wurde das Fehlen der Angabe von Kriterien kritisiert. Im Folgenden werden Kriterien vorgestellt, die die Frage beantworten, wann ein Anstieg einer Zeitreihe beginnt. Dazu werden Funktionen der Kriterien über den Zeitreihen ermittelt.
Zerlegung von Zeitreihen
Bild 1 zeigt die Zeitreihe der an der Station Frankfurt/Main gemessenen jährlichen Sonnenstunden. Es ist ersichtlich, dass gegen Ende der Zeitreihe ein größerer Anstieg der Regressionsgeraden zu erwarten ist als über weite Teile des Verlaufs. Es ist nun die Frage zu beantworten, wo dieser Anstieg beginnt. Zu diesem Zweck wird die Zeitreihe in zwei Regressionsgeraden zerlegt, die miteinander verglichen werden. Nach den folgenden Kriterien wurden alle geeigneten Zeitreihen der Meßstationen für die Anzahl der Sonnenstunden und der Temperatur mit der Methode der fortschreitenden Regression untersucht.

Bild 1 Zeitreihe jährliche Sonnenstunden gemessen an der Station Frankfurt/Main
Methode der fortschreitenden Regression
Eine Zeitreihe enthalte n Meßwerte. Wird die Zeitreihe wird an einer Stelle t geteilt, ergeben sich zwei Teile mit nl Werten links von t und nr Werten rechts von t . Es gilt
n = nl + nr + 1.
Die Teilstelle t wandert schrittweise von links nach rechts. Da die Regressionsgeraden am Beginn und Ende der Zeitreihen aus mindesten drei Werten bestehen müssen, werden Start- und Endgeraden mit der Anzahl von nl0 und nr0 Werten für den Beginn und Ende der Regression festgelegt. Für die erste linke Regressionsgerade gilt somit nl = nl0. Die erste rechte Gerade beginnt mit dem Wert der Stelle nl0 – 1. Das rührt daher, dass der Endwert der linken Geraden und Anfangswert der rechten Geraden derselbe Wert sein sollen. Daraus ergibt sich die Anzahl der zu berechneten Regressionsgeraden zu
Z = 2 (n – nl0 – nr0 + 2)
Beispiel:
Bild 2 zeigt den Startpunkt der fortschreitenden Regression am Beispiel der Meßreihe Frankfurt/Main für die Anzahl der Sonnenstunden. Es liegen 73 Meßwerte vor. Die Anzahl der Start- und Endwerte werden mit nl0 = 5 und nr0 = 5 festgelegt. Es müssen somit Z = 2 (73 – 5 – 5 + 2), Z = 130 Regressionsgeraden berechnet werden.

Bild 2 Startpunkt der fortschreitenden Regression für die Sonnenstunden Frankfurt/Main
Beurteilungskriterien
Kriterium Maximaler Sprung
Wie an der Teilungsstelle in Bild 2 zu erkennen ist, stoßen die beiden Regressionsgeraden nicht in einem Punkt zusammen, es liegt ein Sprung vor. Dieser Sprung wird in [1] als Kriterium für den beginnenden Anstieg angenommen. In Bild 3 ist der Sprung zwischen den beiden Regressionsgeraden an der Stelle 1988 dargestellt. Da für die gesamte Zeitreihe die Sprünge berechnet sind, können diese über den Jahren aufgetragen werden und der maximale Sprung in positiver als auch in negativer Richtung ermittelt werden.

Bild 3 Sprung an der Teilungsstelle 1988 der Zeitreihe der Sonnenstunden
Kriterium Minimale Summe der Fehlerquadrate
Eine Regressionsfunktion wird üblicherweise dadurch ermittelt, dass die Summe der Quadrate der Abweichungen (SQA) zu den Meßpunkten minimal sein soll. Im Fall der geteilten Regressionsfunktion (hier in die beiden Geraden links und rechts der Teilungsstelle) soll eine gemeinsame Summe SQA gesamt nach
SQA gesamt = (SQA links + SQA rechts) / n
gebildet werden, wobei die Summe noch durch die Anzahl der Meßpunkte der Zeitreihe geteilt wird. Bei Anwendung dieses Kriteriums liegen die beiden am besten an die Meßpunkte angepassten Geraden vor. Wie sich jedoch bei der Auswertung der in Tabelle 1 zusammengefassten Zeitreihen gezeigt hat, muss die minimale Fehlerquadratsumme nicht mit dem Anstiegsbeginn übereinstimmen.
Kriterium Anstiegsbeginn
Gemäß der Fragestellung „Wann beginnt der maßgebliche Anstieg einer Zeitreihe“ erscheint es logisch, ein Kriterium zu verwenden, mit dessen Hilfe auch der Anstieg ermittelt werden kann. Um das Jahr des Anstiegsbeginns feststellen zu können, wird der Anstieg der rechten Regressionsgeraden
yr = a0r + a1r x
mit y als Meßgröße (Sonnenstunden, Temperatur) und x als Jahr der Messung, berechnet. Der Faktor a1r stellt den Anstieg der rechten Regressionsgeraden dar. Dieses Kriterium ist von den drei Möglichkeiten jenes, dass die Fragestellung beantwortet.
Beispiel: Zeitreihe Frankfurt /Main
Die in Bild 1 abgebildete Zeitreihe wird nach den drei o.g. Kriterien untersucht. Die Messung erstreckt sich über den Zeitraum 1950 bis 2022. Die Zeitreihe umfasst 73 Meßwerte.

Bild 4 Sprung der Anzahl der jährlichen Sonnenstunden
Als Startpunkt der fortschreitenden Regression wird der Meßwert des Jahres 1954 gewählt. Die linke Regressionsgerade wird aus den Werten 1950 bis 1954 berechnet. Die rechte Regressionsgerade beginnt 1954 und endet 2022. Im zweiten Schritt enthält die linke Gerade die Werte von 1950 bis 1955, die rechte Gerade die Werte 1955 bis 2022 usw. In den folgenden Bildern sind die Ergebnisse der Berechnungen nach den drei o.g. Kriterien dargestellt.
Bild 4 zeigt den Sprungverlauf an der Trenn- bzw. Berührungsstelle der beiden Regressionsgeraden. Es gibt Sprünge in Richtung Vergrößerung der Anzahl der Sonnenstunden oder der Verminderung von deren Anzahl. Der maximale Sprung bezüglich der Erhöhung der Anzahl fällt auf das Jahr 1988. An den Rändern des Verlaufs treten Einschwingerscheinungen auf, da die Regressionsfunktionen an Anfang und Ende der Zeitreihe sehr kurz sind. Das gilt auch für die Darstellung in Bild 5 und Bild 6.

Bild 5 Verlauf der Summe der Fehlerquadrate SQA ges
Etwas ungewöhnlich ist für die Station Frankfurt/Main der Verlauf der Summe der Fehlerquadrate SQA gesamt nach Bild 5. Das Minimum liegt hier bei 2012. In der Regel liegt dieses bei den größten Sprüngen – entweder in der positiven oder auch in der negativen Richtung.
In Bild 6 sind die beiden Anstiegsfunktionen, also die Werte des Anstiegs der linken und rechten Regressionsgeraden dargestellt. Von Interesse ist der Anstieg a1r der rechten Regressionsgeraden. Dieser sagt aus, wann der Anstieg der betrachteten Größe, hier der Anzahl der Sonnenstunden, beginnt. Wie in Bild 6 ersichtlich ist, steigt die Anzahl der jährlichen Sonnenstunden ab dem Jahr 2002 steil an. Ab 1988 beginnt eine Abweichung der bis dahin fast parallel zur Zeitachse verlaufenden Anstiegsfunktion. Der Anstiegsbeginn wird nach diesem Bild mit dem Jahr 2002 festgelegt.
Vergleicht man die Anstiegsfunktion mit der Sprungfunktion ist ersichtlich, dass auch für 2002 ein größerer Sprung vorliegt, der jedoch nicht das Maximum darstellt.

Bild 6 Verläufe des Anstiegs der linken und rechten Regressionsgeraden
In Bild 7 sind die Regressionsgeraden mit den Teilungspunkten 1988 und 2002 zusammen mit dem Konfidenzintervall der 2002 beginnenden Geraden dargestellt.

Bild 7 Vergleich der Regressionsgeraden mit den Teilungspunkten 1988 und 2002
Naturgemäß ist der Anstieg der 2002 beginnenden Geraden steiler. Allerdings liegt auch die 1988 beginnende Gerade im Konfidenzintervall, so daß kein signifikanter Unterschied besteht.
Zusammenfassung
Ausgehend von Artikeln zur Temperaturentwicklung in Deutschland, die das Jahr 1988 als Beginn des Temperaturanstiegs festlegen, aber keine belastbaren Kriterien dafür angeben, wird hier der Versuch unternommen, Kriterien für den Startpunkt zu formulieren. Es erscheint logisch, für die Beurteilung des Anstiegs diesen auch zu berechnen und nicht über den Behelf der Abweichung zweier Geraden in einem Punkt (Sprung) den Beginn des Anstiegs festzulegen. Das Beispiel Frankfurt/Main belegt das deutlich.
In Teil II wird die Auswertung der verfügbaren Zeitreihen der DWD-Stationen bezüglich Sonnenstunden und Temperatur vorgestellt.
Teil II Auswertung Bundesländer
Nachdem in Teil I die Methoden beschrieben wurden, beinhaltet Teil II die Auswertung der verfügbaren Zeitreihen für das Verhalten der Sonnenstunden und der Temperatur. Es wurden bezüglich der Temperatur nur die Stationen berücksichtigt, für die auch Zeitreihen der gemessenen Sonnenstunden vorliegen, um einen Vergleich zu ermöglichen (einige Temperaturzeitreihen wurden allerdings zusätzlich aufgenommen). In Tabelle 1 ist die Anzahl der Zeitreihen zusammengestellt, die von den Meßstationen der Bundesländer für den hier genannten Zweck auswertbar sind. Als auswertbar sind solche Zeitreihen zu werten, die eine genügend große Anzahl von Meßwerten (ca. größer. 40) und deutlich über das Jahr 2000 reichen. Meist also bis 2022.
| Bundesland | Sonnen- | Temperatur |
| stunden | ||
| Baden-Württemberg | 24 | 31 |
| Bayern | 33 | 19 |
| Brandenburg | 9 | 14 |
| Bremen/Hamburg | 3 | 4 |
| Hessen | 16 | 12 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 5 | 13 |
| Niedersachsen | 15 | 14 |
| Nordrhein-Westfalen | 11 | 11 |
| Rheinland-Pfalz | 8 | 14 |
| Saarland | 2 | 2 |
| Sachsen | 5 | 14 |
| Sachsen-Anhalt | 7 | 7 |
| Schleswig-Holstein | 8 | 7 |
| Thüringen | 8 | 9 |
| Summe | 154 | 171 |
Tabelle 1 Anzahl der untersuchten Zeitreihen in den Bundesländern
Die älteste Zeitreihe für Temperaturmessung liegt von der Station Hohenpeißenberg (Bayern) vor und beginnt 1781. Die Aufzeichnung der Sonnenstunden begann 1921 an der Station des Fichtelbergs (Sachsen). In Bild 8 und Bild 9 sind die Häufigkeiten für Sprung, Anstiegsbeginn und Summe der Fehlerquadrate dargestellt. Die Zeitachse ist in diesen Bildern abgeschnitten, da vor 1980 sehr wenige Werte ermittelt wurden Eine Ausnahme bildet die minimale Fehlerquadratsumme. Hier wurden von 1946 bis 1980 60 Werte für die Zeitreihen der Sonnenstunden gezählt. Die Fehlerquadratsumme soll jedoch hier nicht weiter betrachtet werden.
Sonnenstunden
Bei den Sonnenstunden ist das Jahr 2002 dasjenige, bei dem der Anstieg am häufigsten begann (114 Werte), das sind 74 % der untersuchten Zeitreihen. Auch der maximale positive Sprung trat hier mit 42 % am häufigsten auf. Nach 2002 folgt das Jahr 1988, bei dem ebenfalls eine Anhäufung der Werte vorliegt.

Bild 8 Häufigkeiten von Sprung, Anstiegsbeginn und Summe der Fehlerquadrate für die Anzahl der Sonnenstunden
Temperatur
Bei den Temperaturmessungen ragt das Jahr 1987 heraus. In diesem Jahr wurden der maximale positive Sprung 104-mal (61 %) und die minimale Fehlerquadratsumme 91-mal (52 %) ermittelt. Der Beginn des Anstiegs mit acht Werten spielt in diesem Jahr keine Rolle. Um auf der Zeitachse eine sinnvolle Darstellung zu ermöglichen, wurde diese wie bei der Darstellung der Sonnenstunden vor 1980 abgeschnitten. In den Jahren davor liegen nur sehr wenige Werte für Sprung und Anstiegsbeginn vor (max. 6 Werte). Eine Ausnahme bildet die minimale Fehlerquadratsumme. Hier wurden von 1946 bis 1980 60 Werte für die Messung der Sonnenstunden gezählt.

Bild 9 Häufigkeiten von Sprung, Anstiegsbeginn und Summe der Fehlerquadrate für die Temperaturentwicklung
In Bild 10 sind die Häufigkeiten des Anstiegsbeginns von Sonnenstunden und Temperatur gemeinsam dargestellt. Das Jahr 2022 ragt beim Verhalten der Sonnenstunden mit 114 Werten deutlich aus der Verteilung heraus. Nun wäre eigentlich zu erwarten gewesen, dass dies auch für das Verhalten der Temperatur zutrifft. Bei dieser Größe verteilt sich jedoch der Anstiegsbeginn auf die Jahre zwischen 1985 und 2003. 1997 ist das Jahr, wo 55 Werte für den beginnenden Anstieg vorliegen.

Bild 10 Häufigkeiten des Anstiegsbeginns von Sonnenstunden und Temperatur
Zusammenfassung
Angeregt durch Diskussionen zu Artikeln über den Verlauf von Wetterdaten wurden hier drei Kriterien für die Festlegung des Anstiegsbeginns einer Zeitreihe untersucht. Wenn die Frage nach dem Beginn des Anstiegs gestellt ist, ist es logisch, diesen auch, sofern möglich, zu untersuchen. Als Methode ist eine fortschreitende Regressionsanalyse verwendet worden. Dabei wird die Zeitreihe an jedem Meßpunkt (abgesehen von der Start- und Endgeraden) in zwei Regressionsgeraden unterteilt und Anstieg, Sprung und Fehlerquadratsumme beider Geraden ermittelt. Somit erhält man eine Funktion dieser Größen über der gesamten Zeitachse. Die Beurteilung der Größen ist somit für die gesamte Zeitreihe möglich.
Wird das Kriterium des beginnenden Anstiegs angewendet (was aus der Logik folgt), zeigt sich, dass der Anstieg der gemessenen Sonnenstunden deutlich 2002 beginnt. Für den Anstieg der Zeitreihen der Temperatur bildet sich möglicherweise eine glockenförmige Verteilung (eventuell sogar Normalverteilung) um 1997 heraus. Um dieses zu bestätigen, sind jedoch mehr Zeitreihen zu untersuchen.
Verweise
[1] Der Sommer wird in Deutschland erst seit 1988 wärmer!
https://eike-klima-energie.eu/2024/09/11/der-sommer-wird-in-deutschland-erst-seit-1988-waermer/
DWD Wetterstationen Tageswerte
https://opendata.dwd.de/climate_environment/CDC/observations_germany/climate/daily/kl/historical/
Voge, K.
Entwicklung der Anzahl der Sonnenstunden
https://eike-klima-energie.eu/2024/10/15/entwicklung-der-anzahl-der-sonnenstunden/
Der Beitrag Untersuchung von Zeitreihen erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

