Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Syriens neuer Machthaber droht Pentagon-treuen Kurden mit Entwaffnung

Syriens neuer Machthaber droht Pentagon-treuen Kurden mit Entwaffnung

Syriens neuer Machthaber droht Pentagon-treuen Kurden mit Entwaffnung

Die Welt findet sich erstaunlich rasch mit der neuen Führung in Damaskus ab, auch wenn es sich hierbei um Dschihadisten handelt. Doch für die Kurden im Norden Syriens bleibt die Lage kritisch, denn auch die neue islamistische Regierung ist den vom Pentagon unterstützten kurdischen Milizen gegenüber feindselig eingestellt.

Es sich einmal mehr, dass das Sprichwort “Der Feind meines Feindes ist mein Freund” zeitlose Gültigkeit besitzt. Der Dschihadistenführer Abu Mohammed al-Jolani, der sich mittlerweile mit bürgerlichem Namen Ahmed al-Sharaa nennt und im Designer-Anzug statt in Kampfmontur auftritt, empfing am Sonntag den türkischen Außenminister Hakan Fidan in Damaskus.

Was für eine Metamorphose: Vom international gesuchten Terroristen zum Staatsmann im Maßanzug. Der neue starke Mann Syriens, der nach dem überraschenden Sturz des Assad-Regimes die Kontrolle übernahm, präsentiert sich der Weltöffentlichkeit als gemäßigter Reformer. Doch hinter der geschliffenen Fassade scheinen die alten Reflexe durch.

Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Fidan machte al-Sharaa unmissverständlich klar, wohin die Reise geht: “Wir werden absolut keine Waffen im Land außerhalb staatlicher Kontrolle dulden – weder von revolutionären Gruppierungen noch von Fraktionen im SDF-Gebiet.” Eine kaum verhüllte Drohung an die Adresse der kurdisch dominierten und vom Pentagon unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF).

Die Ankündigung, alle bewaffneten Gruppen müssten sich auflösen und in eine neue nationale Armee integrieren, klingt verdächtig nach dem türkischen Drehbuch für Nordsyrien. Ankara sieht in der SDF einen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und bekämpft sie entsprechend. Dass ausgerechnet der türkische Außenminister als einer der ersten hochrangigen Besucher in Damaskus empfangen wurde, spricht Bände.

Die strategisch wichtigen Öl- und Gasfelder im Nordosten Syriens, die derzeit unter SDF-Kontrolle stehen, dürften dabei eine zentrale Rolle spielen. Während die SDF bereits eine türkische Offensive an der Nordgrenze abwehren muss, zeichnet sich ab, dass der neue syrische Machthaber gemeinsame Sache mit Ankara macht.

Die Ironie der Geschichte: Ausgerechnet jene kurdischen Verbände, die jahrelang an vorderster Front gegen dschihadistische Gruppen wie Al-Nusra und HTS kämpften, sollen nun durch ihren einstigen Erzfeind entwaffnet werden. Die amerikanischen Schutzmachtambitionen in der Region dürften damit vor einer ernsten Bewährungsprobe stehen.

Der schnelle Fall des Assad-Regimes trägt deutlich die Handschrift türkischer Geheimdienstoperationen. Nun scheint sich al-Sharaa mit der Ankündigung, die syrischen Kurden zu entwaffnen, für diese Unterstützung zu revanchieren. Die nächste Runde im endlosen Machtpoker um Syrien hat begonnen – mit neuen Akteuren, aber den alten Konfliktlinien.

Aus Angst vor der Wahrheit – EU Führung will Zensur noch mehr ausweiten

Aus Angst vor der Wahrheit – EU Führung will Zensur noch mehr ausweiten

Aus Angst vor der Wahrheit – EU Führung will Zensur noch mehr ausweiten

Die EU hat bekanntlich mit dem Digital Services Act ein Instrument zur Unterdrückung unerwünschter Information und Meinung geschaffen. Vor der Wahl in Deutschland soll nun gegen X/Twitter die Zensurschraube angezogen werden um einen Wahlerfolg der AfD zu verhindern. Anlass dafür sind Postings von X/Twitter Eigentümer Elon Musk, der die AfD für die einzige vernünftige Partei […]

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Blutbad von Magdeburg: Polizeibus stand nicht an Ort und Stelle – So konnte Taleb A. in den Weihnachtsmarkt rasen!

Blutbad von Magdeburg: Polizeibus stand nicht an Ort und Stelle – So konnte Taleb A. in den Weihnachtsmarkt rasen!

Blutbad von Magdeburg: Polizeibus stand nicht an Ort und Stelle – So konnte Taleb A. in den Weihnachtsmarkt rasen!

Kein Tag, an dem nicht neue haarsträubende Details zum Blutbad auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt bekannt werden: Ein Polizeibus, der eigentlich die fünf Meter breite Zufahrt zur Rettungsgasse hätte sichern sollen, stand 30 Meter entfernt! Das habe die Landesinnenministerin von Sachsen-Anhalt, Tamara Zieschang (CDU), in der Sondersitzung des Ältestenrats des Landtages eingeräumt, berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR). Ein Video von der Festnahme des Amokfahrers Taleb A. untermauert demnach diese unglaubliche Fahrlässigkeit. Den Recherchen zufolge nutzte der Attentäter genau diese Lücke aus.

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Die Geheimnisse der Langlebigkeit von Hundertjährigen entschlüsseln

Analyse von Dr. Joseph Mercola

Die Geschichte auf einen Blick

  • Hundertjährige weisen ab ihren 60ern durchweg niedrigere Glukose-, Kreatinin- und Harnsäurewerte auf, wobei nur sehr wenige zu einem früheren Zeitpunkt in ihrem Leben Glukosewerte über 6,5 mmol/l oder Kreatininwerte über 125 µmol/l aufweisen
  • Die Studie hebt hervor, dass Biomarker-Unterschiede lange vor dem Tod auftreten, was darauf hindeutet, dass Genetik und Lebensstil die Langlebigkeit erheblich beeinflussen
  • Für die Studie wurde ein großer Datensatz von 44.636 Schweden verwendet, der fundierte Einblicke in die Faktoren bietet, die dazu beitragen, über ein Jahrhundert alt zu werden
  • Die Studie zeigt ein geschlechtsspezifisches Ungleichgewicht bei der außergewöhnlichen Langlebigkeit, wobei 84,6 % der untersuchten Hundertjährigen Frauen sind, was die biologischen Vorteile des Alterns bei Frauen hervorhebt
  • Die Studie hebt mehrere Biomarker zur Vorhersage einer außergewöhnlichen Langlebigkeit hervor und betont die Bedeutung der Überwachung dieser Indikatoren für die Gesundheit

Wussten Sie, dass Menschen, die 100 Jahre alt werden, ab ihren 60ern durchweg niedrigere Glukose-, Kreatinin- und Harnsäurewerte aufweisen? Eine in GeroScience veröffentlichte Studie, die Daten von 44.636 Teilnehmern in Schweden umfasst, ergab, dass nur sehr wenige Hundertjährige früher im Leben Glukosewerte über 6,5 mmol/L oder Kreatininwerte über 125 µmol/L aufweisen.

Das Verständnis dieser Biomarker liefert wertvolle Erkenntnisse über die Faktoren, die zu einem längeren, gesünderen Leben beitragen. Diese Biomarker-Unterschiede treten lange vor dem Tod auf, was darauf hindeutet, dass die Genetik und die Wahl des Lebensstils eine wichtige Rolle bei der Förderung der Langlebigkeit spielen.

Da die Weltbevölkerung immer älter wird, widmen Forscher der Aufdeckung der biologischen Grundlagen einer solch außergewöhnlichen Lebensspanne zunehmend Aufmerksamkeit. Diese Forschung hebt nicht nur die einzigartigen Gesundheitsprofile von Hundertjährigen hervor, sondern bietet auch praktisches Wissen darüber, wie Sie Ihre eigene Gesundheit für ein vitaleres und längeres Leben optimieren können.

Bahnbrechende Erkenntnisse über die Gesundheit von Hundertjährigen

Die GeroScience-Studie untersuchte die Biomarkerprofile von Menschen, die 100 Jahre alt werden, im Vergleich zu denen, die nicht 100 Jahre alt werden, und suchte nach den wichtigsten Unterschieden bei den Blutmarkern, die zur Wahrscheinlichkeit beitragen könnten, den Status eines Hundertjährigen zu erreichen.

Die Studie konzentrierte sich auf eine vielfältige Gruppe von Schweden im Alter zwischen 64 und 99 Jahren, die alle Teil der Amoris-Kohorte sind. Über einen Zeitraum von 35 Jahren wurden diese Personen einer Gesundheitsuntersuchung unterzogen, bei der blutbasierte Biomarker gemessen wurden, die mit verschiedenen Körperfunktionen zusammenhängen, darunter Entzündungen, Stoffwechsel, Leber- und Nierenleistung sowie Indikatoren für Mangelernährung und Anämie.

Von dieser Gruppe erreichten 1.224 Personen, d. h. etwa 2,7 %, das Alter von 100 Jahren, wobei die überwiegende Mehrheit (84,6 %) weiblich war.

Wie bereits erwähnt, wiesen Hundertjährige ab ihrem 60. Lebensjahr durchweg niedrigere Werte von Glukose, Kreatinin und Harnsäure auf. Glukose, allgemein bekannt als Blutzucker, ist für die Energiegewinnung unerlässlich, aber hohe Werte führen zu gesundheitlichen Problemen wie Diabetes. Kreatinin ist ein Abfallprodukt, das beim Muskelstoffwechsel entsteht, und hohe Werte weisen oft auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hin. Harnsäure ist ein weiteres Abfallprodukt, das bei erhöhten Werten zu Erkrankungen wie Gicht beiträgt.

Die umfassende Natur dieser Studie liefert solide Belege für die Annahme, dass bestimmte Biomarker eng mit einer außergewöhnlichen Langlebigkeit verbunden sind. Die große Stichprobengröße und der lange Nachbeobachtungszeitraum erhöhen die Zuverlässigkeit der Ergebnisse und machen sie für die Alternsforschung bedeutsam. Darüber hinaus bietet der Fokus auf eine Vielzahl von Biomarkern, die mit verschiedenen Aspekten der Gesundheit zusammenhängen, einen ganzheitlichen Blick auf die Faktoren, die dazu beitragen, über hundert Jahre alt zu werden.

Langlebigkeit durch Biomarker verstehen

Biomarker sind wie das Zeugnis Ihres Körpers und bieten Einblicke in Ihre Stoffwechselgesundheit und Ihr Potenzial für ein langes Leben. Wenn Sie sich Tests auf Glukose, Kreatinin und Harnsäure unterziehen, erhalten Sie im Wesentlichen eine Momentaufnahme davon, wie gut Ihr Körper seine internen Prozesse steuert.

Diese Tests sind wichtig, weil sie nicht nur Ihren aktuellen Gesundheitszustand aufzeigen, sondern auch Hinweise auf genetische und lebensstilbedingte Einflüsse geben, die Ihren Alterungsprozess beeinflussen könnten. Herkömmliche Methoden erfassen jedoch oft nicht die Komplexität des Alterns, weshalb sich die laufende Forschung darauf konzentriert, diese Tests für eine bessere Genauigkeit zu verfeinern.

Die Studie ergab zwar, dass ein niedrigerer Glukose- und Kreatininspiegel ab den 60ern mit einer höheren Wahrscheinlichkeit verbunden ist, das Alter von 100 Jahren zu erreichen. Um zu verstehen, wie diese Faktoren zur Langlebigkeit beitragen, muss jedoch untersucht werden, wie sie im Laufe der Zeit interagieren.

Niedrigere Glukosewerte verringern beispielsweise die Belastung des Insulinregulierungssystems des Körpers und senken dadurch das Risiko, an Diabetes und den damit verbundenen Komplikationen zu erkranken. Ein effizientes Glukosemanagement stellt sicher, dass die Zellen die notwendige Energie erhalten, ohne die schädlichen Auswirkungen eines hohen Blutzuckerspiegels.

Ebenso weisen niedrigere Kreatininwerte auf eine bessere Nierenfunktion hin, die für die Filterung von Abfallstoffen aus dem Blut unerlässlich ist. Gesunde Nieren entfernen Giftstoffe effizient und regulieren den Flüssigkeitshaushalt, wodurch Erkrankungen wie Nierenerkrankungen verhindert werden, die sich erheblich auf die allgemeine Gesundheit und die Lebenserwartung auswirken.

Harnsäure ist zwar in geringen Mengen notwendig, wird jedoch bei zu hohen Werten problematisch. Erhöhte Harnsäurewerte führen zur Bildung von Kristallen in den Gelenken, was zu schmerzhaften Erkrankungen wie Gicht führt, und trägt auch zu Nierensteinen und Nierenerkrankungen bei. Indem sie ihre Harnsäurewerte unter Kontrolle halten, verringern Hundertjährige das Risiko dieser schmerzhaften und schwächenden Erkrankungen und unterstützen einen gesünderen und aktiveren Lebensstil bis ins hohe Alter.

Blutbiomarker enthüllen Geheimnisse der Langlebigkeit

Die Studie ergab, dass Hundertjährige nicht nur niedrigere Glukose-, Kreatinin- und Harnsäurewerte aufwiesen, sondern auch niedrigere Werte für Aspartat-Aminotransferase (ASAT), Gamma-Glutamyltransferase (GGT), alkalische Phosphatase (ALP), Lactatdehydrogenase (LD) – Enzyme, die mit der Leberfunktion und dem Gesamtstoffwechsel zusammenhängen – und die gesamte Eisenbindungskapazität (TIBC) aufwiesen.

Die TIBC spiegelt die Eisentransportkapazität Ihres Körpers wider. Niedrige TIBC-Werte und gleichzeitig ein hoher Gesamteisenwert deuten auf einen besser regulierten Eisenstoffwechsel hin, der eine übermäßige Eisenansammlung verhindert, die bekanntermaßen oxidative Schäden und Entzündungen verursacht. Diese Regulierung trägt dazu bei, chronischen Krankheiten vorzubeugen und die Zellgesundheit langfristig zu erhalten.

Interessanterweise ergab die Studie, dass Hundertjährige zwischen der ersten und zweiten Messung eine geringere Veränderung der Biomarkerwerte aufwiesen als Nicht-Hundertjährige. Diese Stabilität der Biomarkerwerte deutet auf einen gleichmäßigeren physiologischen Zustand hin.

Darüber hinaus deutet der höhere Anteil an Frauen unter den Hundertjährigen darauf hin, dass das Geschlecht eine Rolle bei der Langlebigkeit spielt. Frauen haben im Allgemeinen eine längere Lebenserwartung als Männer, und diese Studie bestätigt diesen Trend, indem sie zeigt, dass eine deutliche Mehrheit der Hundertjährigen weiblich ist.

Insgesamt liefert die GeroScience-Studie wertvolle Erkenntnisse über die biologischen Faktoren, die der Langlebigkeit zugrunde liegen. Durch die Identifizierung und das Verständnis der Rolle spezifischer Biomarker wie Glukose, Kreatinin und Harnsäure können Forscher die Wege, die zu einem langen und gesunden Leben führen, besser nachvollziehen. Diese Erkenntnisse erweitern nicht nur unser Wissen über das Altern, sondern ebnen auch den Weg für die Entwicklung gezielter Strategien zur Förderung der Langlebigkeit und zur Verbesserung der Lebensqualität künftiger Generationen.

Allerdings ist die Diagnose der Langlebigkeitswahrscheinlichkeit durch Biomarker schwierig. Häufig liegt die Herausforderung darin, dass diese Marker aufgrund vorübergehender Erkrankungen oder Änderungen des Lebensstils schwanken. So deutet beispielsweise ein einzelner hoher Glukosewert möglicherweise nicht auf ein langfristiges Problem hin, sondern eher auf eine kurzfristige Ernährungsentscheidung. Diese Variabilität kann zu Fehlinterpretationen führen, wenn sie nicht im Kontext einer umfassenderen Gesundheitsbewertung betrachtet wird.

Darüber hinaus führen die Einschränkungen der derzeitigen Diagnosemethoden dazu, dass einige Nuancen des Alterns übersehen werden. Viele Tests basieren auf klinischen Richtlinien, die nicht immer auf ältere Bevölkerungsgruppen anwendbar sind, was zu Fehldiagnosen führt. Daher besteht ein wachsender Bedarf an stärker personalisierten Ansätzen, die die individuelle Krankengeschichte und den genetischen Hintergrund berücksichtigen. Dies würde dazu beitragen, ein genaueres Bild der Wahrscheinlichkeit einer außergewöhnlichen Langlebigkeit zu erhalten.

Tipps zur Maximierung Ihrer Langlebigkeit

Wenn Sie Ihre Lebenserwartung erhöhen möchten, sollten Sie zunächst die Aufnahme von Linolsäure (LA) reduzieren. LA ist eine mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure, die in Samenölen und den meisten verarbeiteten Lebensmitteln enthalten ist.

Wenn Sie LA zu sich nehmen, durchläuft diese verschiedene Stoffwechselprozesse, die zur Bildung bioaktiver Metaboliten wie oxidierte Linolsäuremetaboliten (OXLAMs) und Arachidonsäure (AA) führen. Diese Metaboliten stören die Insulinsignale, die zur Aufrechterhaltung Ihres Blutzuckerspiegels beitragen.

Ein Überschuss an LA beeinflusst auch den Harnsäurespiegel. Tatsächlich führte eine hohe Aufnahme von Pflanzenölen und anderen LA-reichen Lebensmitteln während der Schwangerschaft bei männlichen Nachkommen zu einem Anstieg des Harnsäurespiegels im Blut. Der Hauptgrund, warum ein Überschuss an LA gesundheitsschädlich ist, liegt jedoch darin, dass es die Kraftwerke Ihrer Zellen – die Mitochondrien – stört.

Ihre Mitochondrien produzieren Adenosintriphosphat (ATP), den lebenswichtigen Brennstoff, der Ihre Zellen am Laufen hält und sie selbst repariert. Ohne Energie können sich Ihre Zellen nicht selbst reparieren und regenerieren. Das grundlegende Problem, das den meisten chronischen Krankheiten zugrunde liegt, ist also, dass Ihre Zellen nicht genug Energie produzieren.

Dieses Thema wird in meinem neuesten Buch „Your Guide to Cellular Health: Unlocking the Science of Longevity and Joy“ ausführlich behandelt. Die Gesundheit der Mitochondrien ist der Schlüssel zur allgemeinen Gesundheit, denn Ihre Mitochondrien sind für die Produktion der Energie verantwortlich, die für alle Körperfunktionen benötigt wird, einschließlich der Energie, die zur Vermeidung altersbedingter Krankheiten und zur Erreichung einer außergewöhnlichen Langlebigkeit erforderlich ist.

Achten Sie nicht nur darauf, die LA zu reduzieren, sondern auch darauf, dass Sie ausreichend Kohlenhydrate zu sich nehmen, um Ihren Energiebedarf zu decken. Bevorzugen Sie ganze, minimal verarbeitete Kohlenhydratquellen wie ganze Früchte und nehmen Sie Fruchtsäfte mit Fruchtfleisch zu sich, um die Darmgesundheit zu unterstützen.

Bei Personen mit stark beeinträchtigter Darmgesundheit sollten Sie Traubenzuckerwasser oder Saft ohne Fruchtfleisch verwenden und darauf achten, dass sie langsam über einen längeren Zeitraum getrunken werden. Vermeiden Sie ballaststoffreiche Lebensmittel, um eine mögliche Schädigung des Darmmikrobioms und einen erhöhten Endotoxinspiegel zu verhindern.

Wenn sich Ihre zelluläre Energie und Ihre Darmgesundheit verbessern, können Sie nach und nach stärkehaltige und komplexe Kohlenhydrate zu sich nehmen, um den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und die Insulinempfindlichkeit zu verbessern. Achten Sie außerdem darauf, dass etwa ein Drittel Ihrer Proteinzufuhr aus Kollagen besteht, um Ihre Stoffwechselgesundheit zu unterstützen.

Über die Ernährung hinaus sollten Sie regelmäßige Bewegung und tägliche Bewegung in Ihren Alltag integrieren, um die Stoffwechselfunktionen zu unterstützen und das Risiko chronischer Krankheiten zu verringern. Üben Sie Stressbewältigungstechniken wie Meditation oder Yoga, sorgen Sie für ausreichend Schlaf und minimieren Sie die Belastung durch Umweltgifte, einschließlich der Vermeidung von Samenölen und anderen Substanzen, die der Zellgesundheit schaden.

Zusätzlich zu LA beeinträchtigen auch synthetische endokrin wirksame Chemikalien (EDCs), Östrogen und allgegenwärtige elektromagnetische Felder (EMFs) die Fähigkeit Ihrer Zellen, Energie effizient zu erzeugen. Erwägen Sie außerdem die Verwendung von pharmazeutischem Methylenblau, wie es von einem Arzt verschrieben wird, um die zelluläre Energieproduktion zu unterstützen. Wenn Sie diese Bereiche angehen, halten Sie optimale Biomarker-Werte aufrecht, vermeiden vorzeitiges Altern und fördern auf natürliche Weise die Langlebigkeit.

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Quellen:

Internationale Fassungslosigkeit über Deutschland – Musk: “AfD ist die einzige Hoffnung”

Internationale Fassungslosigkeit über Deutschland – Musk: “AfD ist die einzige Hoffnung”

Internationale Fassungslosigkeit über Deutschland – Musk: “AfD ist die einzige Hoffnung”

Am 20. Dezember kommentierte Elon Musk ein Video von Naomi Seibt mit den Worten “Nur die AfD kann Deutschland retten”. Seither geht der deutsche Mainstream-Apparat steil und empört sich über seine “Einmischung” – es ist derselbe Komplex, der unablässig gegen Donald Trump hetzte und zudem die Wahleinmischung der grünen Neubauer, die Amerikaner vor der eigenen Haustür belästigte, kritiklos hinnahm. Musks Tweets der vergangenen Tage (und die zahllosen Kommentare zu ihnen) verdeutlichen dabei eindrücklich, dass das deutsche Politikversagen inzwischen weltweit Aufmerksamkeit erregt: Deutschland ist für Menschen weltweit das Land geworden, das Kritiker schärfer bestraft als echte Verbrecher.

Ein Kommentar von Vanessa Renner

Ein Urteil wird in den sozialen Netzen inzwischen als Sinnbild für Deutschland gehandelt: Es geht um den Fall der deutschen Frau, die einen migrantischen Vergewaltiger “beleidigte” – und daraufhin länger einsitzen musste als der Verbrecher, der gemeinsam mit anderen Vergewaltigern das Leben eines Mädchens zerstört hat (Report24 berichtete). In zahlreichen Ländern wurde über den so absurden wie beschämenden Fall berichtet. Damit assoziiert man Deutschland inzwischen weltweit: Grenzenloser Täterschutz, solange die Täter Migranten sind – währenddessen bekommen die deutschen Bürger die volle Staatsgewalt zu spüren, wenn sie auch nur ansatzweise aus der Reihe tanzen.

Nachdem sein erster Tweet zugunsten der AfD beim deutschen Establishment für rauchende Köpfe gesorgt hatte, setzte Musk am 21. Dezember unter Bezugnahme auf ebendieses Skandalurteil nach. Er schrieb: “Die traditionellen politischen Parteien haben das Volk komplett im Stich gelassen. Die AfD ist die einzige Hoffnung für Deutschland.”

Die Empörung über Musks sogenannte Einmischung – im Gegensatz zu gewissen Grünen-Politikerinnen stand Musk übrigens vor keiner deutschen Haustür, sondern twitterte lediglich seine Meinung – dürfte den designierten DOGE-Minister nur angeheizt haben, denn in den vergangenen Tagen postete er etliche Tweets mit Deutschland-Bezug. Kein Wunder, angesichts des neuerlichen Terroranschlags durch einen Migranten, der von deutschen Politikern allerhöchstens durch ein paar aneinandergereihte Textbausteine und den einen oder anderen niedergelegten Kranz quittiert wird, niemals aber durch eine politische Kurskorrektur.

Anders als deutsche Mainstream-Medien, die von sich behaupten, Nachrichten und Informationen zu verbreiten, während sie in Wahrheit viel zu oft lediglich Meinungsmache aus dem Allerwertesten ihrer Regierenden heraus betreiben, ist Elon Musk natürlich kein Medium. Trotzdem ist das Mimimi von Blättchen wie etwa dem Spiegel ohrenbetäubend. Selbstverständlich darf man selbst den (bald wieder) Präsidenten der USA als das abgrundtief Böse darstellen – doch wehe, ein Elon Musk retweetet unangenehme News aus Deutschland und äußert sich positiv über die AfD! Da brennt das rote Hütchen aber lichterloh. Der habe ja Allmachtsfantasien, so motzt man – ein “Möchtegern-Weltpräsident” soll er gar sein! Ach Gottchen.

Natürlich werden Musks Tweets Mainstream-Gläubige und Tagesschau-Fans ebenso wenig in ihrer Wahl beeinflussen, wie die Hetze des deutschen Establishments die Wahl von Donald Trump in den USA verhindern konnte. Dass Elon Musk das deutsche Politikversagen ins Scheinwerferlicht rückt, ist trotzdem mehr als nur eine Bloßstellung der Verantwortlichen: Für die ganze Welt darf das grünbuntwoke Deutschland inzwischen als Negativbeispiel herhalten. Wer wissen will, wie Politik gegen die Bürger, gegen Moral, Gerechtigkeit und gegen den gesunden Menschenverstand geht, der muss nur einen Blick in die Bundesrepublik werfen. Dass der Mainstream sich lediglich über diejenigen aufregt, die auf den Schmutz hinweisen, anstatt die Verantwortlichen zu kritisieren, sagt mehr über die “Journalisten” als über Menschen wie Musk aus.

Genetische Überwachung: Wie Konzerne unsere DNA für Kontrolle und Profit nutzen

Die stille Übernahme: Wie Konzerne und Milliardäre die Kontrolle übernehmen

Unter dem Deckmantel von Innovation und Fortschritt drängen globale Konzerne wie Microsoft, Google und BlackRock sowie mächtige Einzelpersonen wie Bill Gates in zentrale Lebensbereiche vor – von Gesundheit über Landwirtschaft bis zu digitalen Identitäten. Dabei wird oft übersehen, dass diese Akteure nicht nur Lösungen anbieten, sondern auch Kontrolle über essenzielle Ressourcen und Daten gewinnen.

Genetische Kontrolle und die Rolle der Tech-Giganten

Programme wie das Emirati Genome Programme versprechen bahnbrechende Fortschritte in der Medizin, doch sie öffnen Großkonzernen wie Microsoft den Zugang zu sensiblen Daten: unserem genetischen Code. Mit Partnern wie dem Broad Institute von MIT und Harvard nutzt Microsoft seine Plattform Terra, um genetische Daten zu analysieren. Diese Daten könnten künftig die Grundlage für personalisierte Gesundheitsdienste, aber auch für Preisgestaltung in der Versicherungsbranche oder die Auswahl von Patienten für bestimmte Behandlungen bilden.

BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter, investiert ebenfalls massiv in Technologien und Branchen, die von solchen Daten profitieren könnten, und verstärkt damit die Konzentration von Macht und Einfluss in den Händen weniger Akteure. Der Zugang zu genetischen Daten ermöglicht es diesen Unternehmen, nicht nur an der Gesundheitsversorgung zu verdienen, sondern auch langfristige wirtschaftliche und soziale Abhängigkeiten zu schaffen.

Bill Gates: Ein globaler Strippenzieher

Bill Gates, ehemals Gründer von Microsoft, hat seine Reichweite durch die Gates Foundation auf nahezu jeden Bereich des menschlichen Lebens ausgeweitet. Von Impfprogrammen über Agrartechnologie bis hin zur digitalen Identität – Gates ist einer der größten Investoren in Projekte, die angeblich globale Probleme lösen sollen. Ein Beispiel ist Gavi, die Impfstoff-Allianz, die Gates unterstützt. Doch Kritiker werfen ihm vor, dass solche Initiativen nicht nur altruistisch sind, sondern auch profitable Märkte für Pharmaunternehmen schaffen, in die Gates investiert ist.

Sein Einfluss geht jedoch über die Gesundheitsbranche hinaus. Gates ist einer der größten Landbesitzer in den USA und investiert in technologische Lösungen für die Landwirtschaft, die Kleinbauern in Abhängigkeit von großen Konzernen bringen könnten. Zudem unterstützt er digitale ID-Systeme, wie sie von der ID2020 Alliance vorangetrieben werden, die biometrische Daten mit digitalem Zugang zu Finanz- und Gesundheitsdiensten verknüpfen.

Datenmonopole und die Gefahr der Überwachung

Google und Amazon sind weitere Akteure, die durch ihre massiven Cloud- und Dateninfrastrukturen eine Schlüsselrolle in der globalen Überwachung spielen. Mit Programmen wie Google Health und AWS for Health (Amazon Web Services) sammeln diese Unternehmen nicht nur Daten, sondern schaffen Plattformen, die nahezu alle Aspekte des menschlichen Lebens digital überwachen könnten. Dies könnte zu einer Zukunft führen, in der Konzerne Entscheidungen über Kreditvergaben, Versicherungen oder medizinische Behandlungen basierend auf Algorithmen treffen – oft ohne Transparenz oder Rechenschaftspflicht.

Die Gefahr für Freiheit und Privatsphäre

Die Rolle dieser Konzerne und Einzelpersonen geht weit über bloße wirtschaftliche Interessen hinaus. Sie gestalten aktiv die Infrastruktur, durch die Gesellschaften funktionieren, und konzentrieren Macht auf eine Weise, die Demokratien untergräbt. Die Technologien, die angeblich geschaffen wurden, um Probleme zu lösen, werden zunehmend zu Werkzeugen der Überwachung und Kontrolle.

Es ist eine gefährliche Entwicklung: Konzerne wie Microsoft, Google und BlackRock profitieren von der schleichenden Übernahme unserer Daten, während Persönlichkeiten wie Bill Gates ihre Netzwerke nutzen, um eine globale Agenda zu treiben, die oft mehr Fragen als Antworten hinterlässt. Die Zeit, um den Einfluss dieser Akteure kritisch zu hinterfragen, läuft ab – bevor die Kontrolle über unser Leben endgültig in die Hände von Tech-Giganten und Investoren fällt.

Quellen:

Emirati Genome Program opens additional sample collection centers across Abu Dhabi

M42 and Broad Institute work together with Microsoft and the International Center for Genetic Disease leveraging Terra to enable a foundation for precision health

M42 and Broad Institute partner with Microsoft and International Center for Genetic Disease

Ozean-Emissionen kühlen das Klima, ebenso wie Wälder.

Ozean-Emissionen kühlen das Klima, ebenso wie Wälder.

Ozean-Emissionen kühlen das Klima, ebenso wie Wälder.

H. Sterling Burnett

Zwei neuere Studien unterstreichen die Tatsache, dass Klimamodell-Simulationen völlig unzureichend sind, um den Klimawandel zu prognostizieren, und dass politische Entscheidungsträger daher nicht auf solche Prognosen vertrauen sollten, um ihre Politik zu gestalten.

Es ist allgemein anerkannt, dass die Klimamodelle zu heiß laufen und in der Vergangenheit falsche Prognosen über die Auswirkungen des Klimawandels erstellt haben. Tatsache ist einfach, dass die Wissenschaftler nicht alle Faktoren verstehen, die sich auf die Temperaturen und das Klima auswirken, was mit jeder neuen Veröffentlichung in einer Zeitschrift deutlicher wird.

Ich habe Dutzende Male über Forschungsarbeiten geschrieben, in denen Faktoren beschrieben werden, die von den Klimamodellen nicht berücksichtigt werden und die wahrscheinlich für einige der Diskrepanzen zwischen den Modellergebnissen und der Realität verantwortlich sind. Letzte Woche habe ich in Climate Change Weekly über Forschungsergebnisse berichtet, die darauf hindeuten, dass die Ozeane der Atmosphäre weit mehr Kohlendioxid entziehen, als bisher angenommen und in den Klimamodellen berücksichtigt wurde.

Zwei neue, von Fachleuten begutachtete Studien weisen auf andere Faktoren hin, die das Klima beeinflussen und von den Modellen nicht berücksichtigt werden.

Die in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlichten Forschungsarbeiten quantifizieren die Emissionen von Schwefelgas, das von Meereslebewesen produziert wird und das Klima stärker abkühlt als bisher angenommen.

Die Studie, durchgeführt in Zusammenarbeit eines internationalen Teams von 14 Wissenschaftlern aus Universitäten und Forschungsinstituten in acht Ländern auf drei Kontinenten, untersuchte die Ausgasung von Dimethylsulfid, das von mikroskopisch kleinem Plankton auf oder nahe der Meeresoberfläche erzeugt wird. Sie stellten fest, dass die Schwefelemissionen beträchtlich sind und zur Bildung von Aerosolpartikeln beitragen, die das Sonnenlicht direkt in die Atmosphäre zurück reflektieren und zur Wolkenbildung beitragen, wodurch ebenfalls Sonnenlicht reflektiert wird. Diese doppelte Wirkung hat eine kühlende Wirkung auf die Erdoberfläche.

Dr. Charel Wohl, Hauptautor der Studie vom Centre for Ocean and Atmospheric Sciences der University of East Anglia, kommentierte die Bedeutung dieser Studie für eine genaue Analyse des Klimawandels:

Dies ist das Klimaelement mit der größten Kühlkapazität, aber auch das am wenigsten verstandene. Wir wussten, dass Methanethiol aus dem Meer kommt, aber wir hatten keine Ahnung, wie viel und wo. Wir wussten auch nicht, dass es einen solchen Einfluss auf das Klima hat.

Klimamodelle haben die den Südlichen Ozean tatsächlich erreichende Sonneneinstrahlung stark überschätzt, vor allem weil sie nicht in der Lage sind, Wolken korrekt zu simulieren. Die hier geleistete Arbeit schließt teilweise die seit langem bestehende Wissenslücke zwischen Modellen und Beobachtungen.

In der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigen, dass die Modelle auch die Emissionen der Regenwälder nicht berücksichtigen, die ebenfalls zur Abkühlung des Klimas beitragen.

Die von finnischen Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit 80 Wissenschaftlern von Universitäten und Forschungsinstituten in 11 verschiedenen Ländern durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass Regenwälder Chemikalien emittieren, die Isopren bilden – sauerstoffhaltige organische Moleküle, die in die Troposphäre gelangen. Die atmosphärischen Gase wurden durch Flugzeugbeobachtungen entdeckt und in Laborsimulationen sowie durch globale Satellitenmessungen bestätigt.

Diese Partikel wachsen und tragen zur Bewölkung und zu Niederschlägen bei, insbesondere über Regenwäldern, und regulieren letztlich das regionale und globale Klima. Auf der Grundlage von Laborexperimenten in der CLOUD-Kammer (Cosmics Leaving Outdoor Droplets) der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) stellte das Forscherteam fest, dass das von den Regenwäldern emittierte Isopren die rasche Partikelbildung in weiten Bereichen der oberen Troposphäre der Tropen antreibt, was zu Zehntausenden von Partikeln pro Kubikzentimeter führt, die schließlich unter den richtigen atmosphärischen Bedingungen wachsen. Dies ist wichtig, weil:

Aerosolpartikel sind wichtig für das Klima, da sie die einfallende Sonnenstrahlung streuen und absorbieren und als Wolkenkondensationskerne (CCN) Wolkentröpfchen erzeugen. Mehr CCN machen Wolken reflektierender und können ihre Ausdehnung und Lebensdauer erhöhen. Etwa die Hälfte der CCN weltweit, und fast alle in der oberen Troposphäre, entstehen durch die Bildung neuer Partikel …

Marc Morano, der die beliebte Website Climate Depot zur Analyse des Klimawandels betreibt, kommentierte die Studie in einem Nachrichtenbeitrag gegenüber KTRH 740 AM, Houston: „Die Amazonas-Regenwälder sind im Wesentlichen Wolkenmaschinen … sie pumpen Wolken, indem sie diese Aerosole aus dem Wald freisetzen. Diese erzeugen dann weitere Wolken, die wiederum die Erde abkühlen. Wolken werden in den Klimamodellen nicht gut berücksichtigt, und das sagen alle skeptischen Wissenschaftler schon seit Jahrzehnten.“

Zusammenfassend kann man also sagen, dass drei Studien, die allein im letzten Monat veröffentlicht wurden, verschiedene Faktoren aufzeigen, die sich auf die Temperaturen, die Feuchtigkeit und den Klimawandel im Allgemeinen auswirken – wobei keiner dieser Faktoren von den Klimamodellen berücksichtigt wird, die über Jahrzehnte hinweg immer wieder versagt haben, wenn es darum ging, die Temperaturen genau wiederzugeben. Allein aufgrund dieser Tatsache und ohne Berücksichtigung der von CERES aufgeworfenen Fragen zur Sonneneinstrahlung (siehe oben) kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Wissenschaft die Ursachen und Folgen des Klimawandels nicht geklärt hat.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Quellen: University of East Anglia; Science Advances; Climate-Science Press; Nature; Science Direct

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-529-bad-estimates-of-solar-activity-and-temperatures-undermine-climate-change-projections/ (Zweite Meldung)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Ozean-Emissionen kühlen das Klima, ebenso wie Wälder. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Stille Nacht an der Westfront 1914

Stille Nacht an der Westfront 1914

Von MEINRAD MÜLLER | Es war Heiligabend 1914 an der Westfront. Seit Wochen standen sich Deutsche und Briten in den engen Schützengräben nahe der belgischen Städte Mesen und Nieuwkapelle gegenüber. Es war ein Krieg, den keiner der einfachen Soldaten wirklich wollte, aber sie führten ihn – weil sie mussten. Nichts hat sich daran bis heute geändert.

Doch am 24. Dezember 1914 geschah etwas, das niemand erwartet hatte. Auf der deutschen Seite stellte ein Soldat eine Kerze auf den Rand seines Grabens. Der Flammenschein war klein, doch auch ohne Feldstecher zu sehen. Dann hörte man eine Stimme, leise zuerst, dann kräftiger: „Stille Nacht, heilige Nacht.“ Die anderen Kameraden stimmten ein. Der Gesang war rau, aber er füllte die Stille dieser frostigen Nacht.

Auf der britischen Seite, keine 100 Meter weiter, wurden die Männer aufmerksam. Als die Deutschen Stille Nacht, heilige Nacht gesungen hatten, kam die ebenfalls gesungene Antwort: „Silent night, holy night.“ Das gleiche Lied in englischer Sprache über die Gräben hinweg.  Die gleiche Melodie mit gleicher Wehmut. Ungeplant und ohne Befehl.

Begegnung im Niemandsland

Schließlich wagten sich die ersten Männer auf die zerbombten Felder zwischen den Schützengräben. Zögerlich und mit erhobenen Händen, als wollten sie sagen: „Wir kommen in Frieden.“ Es war ein unwirklicher Moment. Einer dieser britischen „Tommys“ schüttelte einem Deutschen die Hand. Dann folgten mehr Männer. Sie reichten einander Tabak, Schokolade und ein paar Worte in gebrochenem Englisch oder Deutsch. Manche zeigten Fotos von daheim, andere tauschten einfach nur ein Lächeln aus.

Plötzlich brachte jemand einen Ball hervor – woher, weiß heute niemand mehr. Es wurde gekickt, ein bisschen hin und her. Kein echtes Spiel, kein Ergebnis, nur ein Zeitvertreib. Aber es war ein Moment, in dem die Männer wieder das waren, was sie vor dem Krieg gewesen waren: Söhne, Brüder, Freunde.

Das Ende des Friedens

Mit dem Morgengrauen endete dieses zerbrechliche Heiligabend-Friedenswunder. Die Offiziere gaben Schießbefehle wie tags zuvor. Doch es fühlte sich anders an. Für viele war dieser Abend ein Beweis, dass selbst unter den schlimmsten Umständen etwas Menschliches möglich ist.

Dieser kleine Weihnachtsfrieden von 1914 ist im Detail auf Wikipedia nachzulesen, war einmalig. Es war kein Ereignis, das den Krieg beendete oder die Welt veränderte. Aber für ein paar Stunden zeigte er, dass die Soldaten auf beiden Seiten mehr verband als sie trennte. Und das war genug. Und es sollte uns lehren, den Kriegstreibern nicht blind zu folgen. Auch heute nicht.


Stille Nacht an der Westfront 1914Meinrad Müller.

Meinrad Müller (70), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.

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Was Trumps außenpolitische Pläne für verschiedene Länder der Welt bedeuten

Donald Trump unterscheidet sich von anderen westlichen Politikern dadurch, dass er tatsächlich versucht, seine Wahlversprechen umzusetzen. Und sein wichtigstes Wahlversprechen war „Make America Great Again“, also die USA wieder groß zu machen. Er unterscheidet sich darin gar nicht so sehr von den US-Demokraten, wie man meinen möchte, er hat nur einen etwas anderen Ansatz, der […]

Impfpflicht Teil des Gentechnik-Gesetzentwurfs

Ein aktueller Artikel in der Daily Telegraph New Zealand kritisiert Neuseelands vorgeschlagenes Gentechnikgesetz und bezeichnet es als eine erhebliche Überschreitung der Regierungsgewalt, die der medizinischen Freiheit, der öffentlichen Gesundheit und der individuellen Wahlfreiheit schaden könnte. Der Autor, Guy Hatchard, PhD – ehemals Senior Manager bei Genetic ID, einem weltweit tätigen Unternehmen für Lebensmitteltests und -sicherheit (jetzt bekannt als FoodChain ID) – argumentiert, dass der Gesetzentwurf dem Minister, der die Gentechnologie überwacht, zu viel Macht gibt, insbesondere durch Bestimmungen, die obligatorische medizinische Genehmigungen und Notfallentscheidungen mit minimaler Aufsicht ermöglichen. Diese Maßnahmen, so Hatchard, umgehen die neuseeländische Bill of Rights und lassen dem Einzelnen wenig Spielraum für eigene medizinische Entscheidungen. Der Gesetzentwurf erlaubt es dem Minister auch, sich bei Genehmigungen auf ausländische Aufsichtsbehörden zu verlassen, was Hatchard als alarmierende Verlagerung der Entscheidungsgewalt ansieht.

Hatchard kritisiert die schnelle Verabschiedung des Gesetzesentwurfs, die die öffentliche Debatte einschränkt und die Gesetzgeber daran hindert, die möglichen Folgen zu verstehen. Der Autor sieht keine dringende Notwendigkeit für eine solche Geschwindigkeit und beschreibt das Verfahren als Ausschluss der Öffentlichkeit und des Parlaments von einer sinnvollen Beteiligung. Um die Gefahren einer unkontrollierten Regierungsgewalt zu unterstreichen, vergleicht Hatchard den Gesetzentwurf kontrovers mit den „Ermächtigungsgesetzen“ der Nazis, die eine zentrale Kontrolle über viele Aspekte des Lebens ermöglichten. Er bringt diesen Vergleich mit den modernen globalen Bemühungen in Verbindung, die Fortschritte in der Biotechnologie, der Lebensmitteltechnologie und der Informationstechnologie zu koordinieren, und äußert seine Besorgnis über das Potenzial einer zentralisierten Kontrolle über kritische Sektoren.

Ein weiterer Streitpunkt sind die Auswirkungen des Gesetzes auf die Lebensmittelsicherheit und die Verbraucherrechte. Hatchard hebt hervor, dass der Gesetzentwurf keine Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel vorschreibt, was er als Verweigerung des Rechts der Verbraucher auf Transparenz und Wahlfreiheit ansieht. Seiner Meinung nach könnte das Fehlen einer Kennzeichnung auch die Sicherheitsüberwachung und Rechenschaftspflicht verhindern, so dass die Menschen nicht wissen, was sie konsumieren. Dies, so Hatchard, stelle einen grundlegenden Verlust der persönlichen Autonomie dar.

Hatchard stellt außerdem die Beweggründe der Politiker infrage, die hinter dem Gesetzentwurf stehen, und vermutet, dass Politiker wie Judith Collins das Gesetz aus persönlichen oder ideologischen Gründen vorantreiben könnten. Er beschuldigt die Regierung auch, kritische Gesundheitsdaten zu unterdrücken, z. B. Statistiken über steigende Krebsraten, und spekuliert – ohne Beweise –, dass Covid-19-Impfstoffe mit diesem Anstieg in Verbindung stehen könnten.

Im gesamten Artikel verwendet Hatchard emotionale Appelle, um die Leser vor den potenziellen Gefahren des Gesetzes zu warnen. Er fordert die Menschen auf, sich an ihre Abgeordneten zu wenden und ihren Widerstand zu bekunden, und stellt die Gesetzgebung als direkte Bedrohung der persönlichen Freiheiten und der öffentlichen Rechenschaftspflicht dar.

Die Argumente scheinen sich zumindest teilweise auf Vermutungen über böse Absichten von Regierungsbeamten zu stützen, in einigen Fällen auf nicht belegten Behauptungen und übertriebenen Vergleichen mit historischen Ereignissen.

Während Hatchard berechtigte Bedenken über den Mangel an Transparenz und öffentlicher Konsultation äußert, könnten sein Ton und seine Herangehensweise seine Glaubwürdigkeit möglicherweise untergraben. Der Vergleich mit Nazi-Deutschland und spekulative Behauptungen über einige Impfstoffe lenken von der wichtigeren Frage ab, wie eine angemessene Kontrolle und Ausgewogenheit im Gesetzgebungsverfahren sichergestellt werden kann.

TrialSite schlägt vor, dass sich eine ausgewogenere Kritik auf die Förderung einer offenen Debatte und die sorgfältige Bewertung der potenziellen Auswirkungen des Gesetzentwurfs konzentrieren würde, anstatt auf alarmistische Rhetorik zurückzugreifen.

Faktencheck im Guardian: Werden die meisten schwangeren Frauen und Babys, die sich mit der Vogelgrippe infizieren, sterben?

Von Brenda Baletti, Ph.D.

Ein Artikel im Guardian hat die Ergebnisse einer neuen Studie über schwangere Frauen und Vogelgrippe falsch dargestellt, so Wissenschaftler, die die Studie für The Defender überprüft haben. Die Wissenschaftler kritisierten auch die Methodik der Studie und die Schlussfolgerung der Autoren, dass schwangere Frauen in klinische Studien für Vogelgrippeimpfstoffe einbezogen werden sollten.

Ein Artikel, der am Donnerstag im Guardian unter der Überschrift „Die meisten schwangeren Frauen und ungeborenen Babys, die sich mit der Vogelgrippe infizieren, werden sterben, wie eine Studie zeigt“ veröffentlicht wurde, stellt die Ergebnisse der Studie laut Wissenschaftlern, die die Studie für The Defender überprüft haben, falsch dar.

Während Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens die Panik vor einer möglichen Vogelgrippe-Pandemie schüren, berichtete der Guardian auch, dass sich ein „schwerer Stamm der Vogelgrippe, bekannt als hochpathogene aviäre Influenza A (H5N1), weltweit ausbreitet“.

Die Nachrichtenagentur fügte jedoch den Vorbehalt hinzu, dass Infektionen beim Menschen selten sind, auf Personen beschränkt sind, die in engem Kontakt mit Tieren arbeiten, und es keine Hinweise auf eine Übertragung zwischen Menschen gibt.

Diese Informationen stimmen mit dem neuesten Update zu H5N1 der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) überein, in dem es heißt, dass das „derzeitige Risiko für die öffentliche Gesundheit gering ist“.

Wie kam der Guardian zu seiner Schlagzeile?

Schauen wir uns die Studie – „Systematic Review of Avian Influenza Virus Infection and Outcomes during Pregnancy“ (Systematische Überprüfung von Vogelgrippevirus-Infektionen und deren Folgen während der Schwangerschaft) – genauer an, die in der Januarausgabe 2025 des CDC-Journals „Emerging Infectious Diseases“ (Neu auftretende Infektionskrankheiten) veröffentlicht wurde.

Die Hauptautorin Rachael Purcell sagte, dass es vielen Menschen, die sich mit der Vogelgrippe infiziert hatten, zwar „völlig gut ging, wir aber untersuchen wollten, was über die Auswirkungen auf Schwangere bekannt ist“, berichtete The Guardian.

Zu diesem Zweck werteten die Autoren über 1.600 Studien zur Vogelgrippe aus. Purcell und ihr Team identifizierten nur acht Studien mit insgesamt 30 schwangeren Frauen, die sich mit verschiedenen Stämmen der Vogelgrippe infiziert hatten. Keiner davon war mit den derzeit zirkulierenden H5N1-Stämmen identisch.

Die Forscher stellten bei der Analyse der acht Studien und 30 schwangeren Frauen hohe Sterblichkeitsraten fest – wiederum bei älteren Vogelgrippestämmen, nicht bei den derzeit zirkulierenden.

Sie kamen zu dem Schluss, dass die Sterblichkeitsraten darauf hindeuten, dass „ein Bewusstsein für die Anfälligkeit schwangerer Frauen für eine neue Pandemie erforderlich ist“. Sie behaupteten nicht, wie es The Guardian tat, dass die meisten schwangeren Frauen und ungeborenen Babys, die an der Vogelgrippe erkranken, sterben werden.

Die Autoren sagten, ihre Ergebnisse würden die Notwendigkeit eines „Paradigmenwechsels“ unterstützen, bei dem schwangere Frauen frühzeitig in klinische Studien für Impfstoffe einbezogen werden, die im Rahmen der „Pandemievorsorge“ hergestellt werden. Normalerweise werden schwangere Frauen aus Sicherheitsgründen von solchen Studien ausgeschlossen, bis sich ein Medikament bei einer gesunden Bevölkerung als sicher erwiesen hat.

Kritiker der Studie teilten dem Defender mit, dass es Probleme mit der Methodik der Studie gebe. Sie sagten auch, dass die Empfehlung der Autoren, schwangere Frauen frühzeitig in Studien für experimentelle Impfstoffe einzubeziehen, gefährlich sei.

„Das ist eine schreckliche Idee, denn die meisten Medikamente und Impfstoffe, die klinischen Studien unterzogen werden, scheitern, wodurch Föten und schwangere Frauen einem hohen Risiko ausgesetzt werden, ohne dass ein Nutzen entsteht“, sagte die Internistin und Biowaffenexpertin Dr. Meryl Nass.

Die Daten der Studie haben keinen Einfluss auf die heutige Situation

Purcell und ihr Team durchsuchten 1.602 Forschungsarbeiten zur Vogelgrippe, um Fälle bei Schwangeren zu finden. Sie fanden nur sieben Fallberichte und eine retrospektive Studie, die Daten zu Schwangeren enthielten. Einige davon mussten ausgeschlossen werden, weil sie über dieselben Fälle berichteten.

Die abschließende Überprüfung der Forscher umfasste Daten zu 30 schwangeren Frauen, bei denen während der Schwangerschaft verschiedene Arten von Vogelgrippeviren diagnostiziert wurden. Die meisten Frauen stammten aus China und infizierten sich bei der Arbeit in Geflügelfabriken oder auf Märkten für lebendes Geflügel mit der Vogelgrippe.

Die Überprüfung ergab, dass 90 % der Frauen, die sich während der Schwangerschaft mit der Vogelgrippe infizierten, starben und fast alle ihre Babys mit ihnen starben. Von den Babys, die überlebten, wurden die meisten zu früh geboren.

Nass sagte, es sei bemerkenswert, dass die Autoren nach der Überprüfung von 1.602 Studien nur so wenige Studien fanden, die ihren Kriterien entsprachen. „Aus dieser geringen Datenmenge leiteten die Autoren die Sterblichkeitsraten in der Schwangerschaft ab.“

Karl Jablonowski, leitender Forschungswissenschaftler bei Children’s Health Defense (CHD), stimmte dem zu. “Die Vorstellung, dass sie mit 1.600 Artikeln beginnen und diese auf acht reduzieren würden, führt zu einer enormen potenziellen Verzerrung.“

Jablonowski sagte, dass die Autoren auch aufgrund der Art der verwendeten Studien eine Verzerrung eingeführt hätten. „Wir sehen die Zusammenführung der schlechtesten möglichen Ergebnisse in der veröffentlichten Literatur, um daraus Rückschlüsse auf die Sterblichkeit zu ziehen.“

Jablonowski sagte, dass Fallberichte und Fallstudien sich auf schlechte Ergebnisse konzentrieren. „Je schlechter das Ergebnis, desto umfangreicher die veröffentlichte Dokumentation“, sagte er. „Sind 27 Todesfälle bei Müttern von 30 Infizierten eine genaue Beschreibung des Ergebnisses – oder eine Anhäufung von Verzerrungen? Diese Studie war nicht darauf ausgelegt, diese Frage zu beantworten.“

Er sagte, es sei unmöglich, die einzige chinesische retrospektive Studie, auf die sich die Autoren stützen, unabhängig zu analysieren, da die Daten nicht in der Arbeit enthalten sind. „Ich denke, wir sind von einer so großen Wolke von Verzerrungen umgeben, dass jede Schätzung der tatsächlichen Todesrate so verzerrt wäre, dass es unverantwortlich wäre, eine Schätzung vorzunehmen.“

Nass sagte, die Autoren hätten H5N2-Infektionen und andere Stämme der Vogelgrippe einbezogen, die ‚derzeit nirgendwo auf der Welt Probleme verursachen‘.

Die Gruppierung verschiedener Grippestämme in der Analyse „ergibt keinen Sinn“, sagte sie, „da jeder eine andere Sterblichkeitsrate, Schwere und Infektionsfähigkeit für den Menschen aufweist. Jeder erfordert auch einen einzigartigen Impfstoff.“

„Diese Daten haben heute keine Bedeutung“, fügte Nass hinzu, „da die Vogelgrippefälle bei Hühnern, Kühen und den Amerikanern, die mit ihnen arbeiten, aufgrund eines mutierten Stammes mild sind. Die Stämme, die die schwangeren Frauen in der Studie betreffen, sind verschwunden.“

Selbst Experten, die von The Guardian zur Unterstützung des Artikels befragt wurden, wie der Spezialist für Infektionskrankheiten und außerordentliche Professor Sanjaya Senanayake von der Australian National University, waren in ihrer Unterstützung zurückhaltend.

Senanayake sagte gegenüber The Guardian, dass die Stichprobengröße klein sei und die schwerwiegenden Ergebnisse des Artikels nicht auf „die entwickelte Welt mit besser ausgestatteten Gesundheitseinrichtungen“ verallgemeinert werden könnten.

Er sagte jedoch, dass er die Ergebnisse der Studie für „wahrscheinlich real“ halte.

Mehr Impfstoffe für Schwangere?

In dem Großteil des Papiers wurde argumentiert, dass Schwangere in klinische Studien für neue Impfstoffe für mögliche zukünftige Pandemien einbezogen werden sollten.

Purcell sagte gegenüber The Guardian, dass die Studienergebnisse zeigten, dass „das Risiko, dass die Vogelgrippe zur nächsten menschlichen Pandemie wird, zwar als gering eingeschätzt wird, es aber wirklich wichtig ist, über gefährdete Bevölkerungsgruppen nachzudenken und darüber, wie wir sie schützen und in Impfprogramme einbeziehen können“.

„Obwohl sie eine Hochrisikogruppe darstellen, werden Schwangere oft von Impfstoffstudien und vom vorrangigen Zugang zu Therapeutika ausgeschlossen und erhalten erst verspätet Zugang zu Impfprogrammen im Rahmen der öffentlichen Gesundheitsversorgung“, sagte sie.

Nass argumentierte jedoch, dass ‚wir wissen‘, dass Schwangere und ihre Föten anfälliger für die Nebenwirkungen von Medikamenten und Impfstoffen sind. “Sie sollten nur in klinische Studien für Medikamente oder Impfstoffe einbezogen werden, die sicher zugelassen werden oder bereits zugelassen sind.“

Jablonowski sagte, dass es „ethisch gesehen ein großes Problem darstellt, einen Impfstoff zu forcieren, dessen Sicherheit nicht einmal für den gesunden Teil der Allgemeinbevölkerung nachgewiesen wurde, und diesen Impfstoff dann bei einem unbestreitbar gefährdeten Teil der Bevölkerung anzuwenden, der nicht nur aus einer schwangeren Mutter, sondern auch aus ihrem ungeborenen Kind besteht.“

„Angstpornografie“ beruht auf einer “sehr schwachen Grundlage“

Nass sagte, dass die Autoren der Studie selbst ihre grundlegendsten Behauptungen übertrieben. Die Weltgesundheitsorganisation meldet 13 Fälle von H5N1-Vogelgrippe weltweit im Jahr 2024 außerhalb der USA, und die CDC meldet 61 Fälle innerhalb der USA

„Die Autoren behaupten zwar, dass die Fälle weltweit zunehmen, aber sie nehmen nur sehr, sehr langsam zu und stellen keine Bedrohung für Menschen dar, die nicht direkt mit den betroffenen Kühen oder Vögeln zu tun haben“, so Nass.

Nass fügte hinzu:

„Laut den Autoren sollten Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens proaktiv handeln und für den Fall einer Pandemie vorsorgen, bevor sie eintritt. Diese Behauptung ist jedoch ein Wunschtraum, denn bis sie eintritt, weiß man nicht, welche Infektion sich zu einer Pandemie entwickeln wird. Es sei denn, man verbreitet sie absichtlich.“

In den USA habe sich nur eine Person mit einem möglicherweise virulenteren Wildvogelgrippevirus angesteckt, sagte sie. „Wir können nicht gegen Wildvogelgrippeviren impfen, die Menschen mit äußerst geringer Wahrscheinlichkeit befallen.“

Brian Hooker, Chief Scientific Officer von CHD, bezeichnete den Artikel als ‚Angstpornografie‘, der ‚auf einer sehr schwachen Grundlage im Originalartikel‘ beruhe, in dem es nur 30 Schwangerschaften mit drei sehr unterschiedlichen Viren und die Mehrzahl der Fälle in China gebe.

Diese Daten auf Australien, wo die Autoren leben, oder die USA zu übertragen, „ist absurd, insbesondere angesichts der derzeit speziell in den USA zirkulierenden Stämme, die Bindehautentzündungen verursachen.“ In dem einen gemeldeten schweren Fall habe die erkrankte Person andere Grunderkrankungen gehabt, sagte er.