Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Aktualisierter Impfplan für Schwangere in Österreich

Aktualisierter Impfplan für Schwangere in Österreich

Aktualisierter Impfplan für Schwangere in Österreich

Ein neuer Impfplan der österreichischen Gynäkologie-Gesellschaft empfiehlt noch mehr Impfungen. Auch gegen Covid soll während der Schwangerschaft weiter geimpft werden. Während der Schwangerschaft wird zu Impfungen gegen Grippe, Keuchhusten, Covid und RSV geraten, das geht aus dem neuen Impfplan der ESIDOG (Gynäkologie-Gesellschaft) hervor. Und schon vor der Familienplanung sollen Impfungen gegen Feuchtblattern, Masern und Hepatitis […]

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Warum gerade bei Abtreibungs-Umfragen Zweifel angebracht sind

Warum gerade bei Abtreibungs-Umfragen Zweifel angebracht sind

Warum gerade bei Abtreibungs-Umfragen Zweifel angebracht sindRot-grüne Politiker jubeln: Umfragen würden belegen, dass eine große Mehrheit ihre Forderung nach einer Legalisierung von Abtreibung teile. Ist dem wirklich so? Die Umfragen weisen große Schwächen auf – und sind teils irreführend. So eine detallierte Untersuchung von Lukas Steinwander für das Magazin “Corrigenda”.

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Europäische Eliten zerstören Europa – schon wieder

Die Tragödie Europas ist nichts Geheimnisvolles oder Unglückliches. Sie ist das direkte Ergebnis elitärer Herrscher, die beharrlich eine Politik betrieben haben, die den europäischen Bürgern schadet.

Man sollte meinen, dass europäische Politiker nach zwei Weltkriegen, die nur wenige Jahrzehnte auseinanderlagen, vorsichtiger wären, einen weiteren zu beginnen. Es ist jedoch unglaublich, dass die Länder Europas in einen weiteren Brand gestürzt werden.

Es scheint, als hätte sich in einem Jahrhundert nicht viel geändert. Kriege sind immer noch das Ergebnis imperialistischer Intrigen und arrogante Politiker, die von unerbittlichen Lügen der Medienpropaganda unterstützt werden, sind den Massen der Bürger gegenüber nicht rechenschaftspflichtig.

Europäische elitäre Herrscher sind eine verräterische Clique, die Europa aufgrund ihrer abgrundtiefen Unterwürfigkeit gegenüber dem von den USA angeführten westlichen Imperialismus zerstören.

Um es ganz klar zu sagen: Europa wird von den Eliten in Washington und Europa wie ein Bondage-Spielzeug missbraucht. Der Gedanke an Ursula von der Leyen und Kaja Kallas in Domina-Kleidung oder Keir Starmer, Emmanuel Macron und Olaf Scholz als die Gimps ist erschreckend. Aber manchmal kann die Wahrheit seltsamer sein als jede Fiktion.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat es diese Woche auf den Punkt gebracht, als er europäische Politiker kritisierte, die „nach der Pfeife der Amerikaner tanzen“. In einer Rede auf dem Gipfeltreffen der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit in Kasachstan sagte Putin, die Krise in der Ukraine zeige, dass die sogenannten europäischen Staats- und Regierungschefs keine Unabhängigkeit oder Autonomie besitzen. Sie sind Nichtse, was den Dienst an den demokratischen Interessen ihrer Nationen betrifft.

Anstatt auf eine diplomatische Lösung des schlimmsten Konflikts auf dem europäischen Kontinent seit dem Zweiten Weltkrieg zu drängen, machen die politischen Eliten Europas sklavisch bei Washingtons kriminellem Stellvertreterkrieg gegen Russland mit, der in die Gefahr läuft, in einem nuklearen Armageddon zu enden.

Diese Woche gab der trottelige ehemalige britische Premierminister Boris Johnson offen zu, dass der Konflikt in der Ukraine ein Stellvertreterkrieg gegen Russland sei. Aber das brachte Johnson nicht zum Nachdenken oder Scham. Er forderte die Europäer auf, mehr Waffen in die Ukraine zu schicken. Auch seine krasse Offenheit löste keinen Aufschrei oder eine Verurteilung aus. Johnson, der Schwachkopf, bestätigte damit im Grunde genommen, was Russland als Kern des Konflikts in der Ukraine bezeichnet hat – einen von den USA geführten Krieg mit ukrainischem Kanonenfutter.

Dann hielt der Chef des britischen Geheimdienstes MI6, „Sir“ Richard Moore, vor einem Publikum in Paris eine Rede, in der er behauptete, Russlands Putin würde in ganz Europa „erschreckend rücksichtslose Sabotage“ betreiben. Der britische Geheimdienstchef behauptete, Russland bedrohe den Kontinent mit Atomwaffen, um die Unterstützung der NATO für die Ukraine zu schwächen. Er verschwieg die offensichtliche Tatsache, dass die USA, Großbritannien und Frankreich den Konflikt dramatisch eskaliert haben, indem sie ein Neonazi-Regime in der Ukraine mit Langstreckenraketen belieferten, um Russland anzugreifen.

Unterdessen warnen die Regierungen in Deutschland und den nordischen Ländern die Bevölkerung eindringlich davor, sich „auf den Krieg vorzubereiten“, indem sie in ihren Häusern Luftschutzbunker bauen und sich mit unverderblichen Lebensmitteln eindecken.

Man könnte sich diesen Wahnsinn kaum ausdenken, es sei denn in den dystopischen Romanen von George Orwell. Der Kontinent wird von Politikern und von Unternehmen kontrollierten Medien, die den Verstand verloren haben, sehenden Auges in die Katastrophe geführt. Sie haben schon vor langer Zeit jegliche Selbstachtung und Unabhängigkeit verloren und agieren lediglich als erbärmliche Stellvertreter für den von den USA geführten Imperialismus.

Selbst ohne die ultimative Katastrophe eines Krieges wurde Europa von elitären Politikern in den Ruin getrieben, die sich bedingungslos der amerikanischen Agenda angeschlossen haben, Russland durch einen Stellvertreterkrieg strategisch zu besiegen.

Im Mittelpunkt dieses strategischen Ziels der USA steht die Beendigung des jahrzehntelangen, für beide Seiten vorteilhaften Energiehandels zwischen Europa und Russland. Die von Trump während seiner ersten Amtszeit verhängten Sanktionen gegen die Nord-Stream-Gaspipelines, gefolgt von der Sprengung der Rohre durch die Biden-Regierung im September 2022, sind ein Zeugnis für dieses Gesamtbild. Keine der europäischen Regierungen oder ihre Nachrichtenmedien haben dieses riesige Verbrechen des staatlich geförderten Terrorismus angemessen untersucht.

Der Stellvertreterkrieg und die Sanktionen gegen russische Energie, denen die europäischen Staats- und Regierungschefs bereitwillig zugestimmt haben, haben die europäischen Volkswirtschaften zum Zusammenbruch gebracht. Kritische Kommentatoren sprechen von der Deindustrialisierung Europas.

Selbst die Financial Times zeigte sich in einem kürzlich erschienenen ausführlichen Bericht über Deutschlands „kaputte Wirtschaft“ entsetzt über den „stärksten Abschwung in der deutschen Nachkriegsgeschichte“. Der Bericht untersucht die für die deutsche Wirtschaft entscheidenden Sektoren Automobil, Chemie und Maschinenbau und nennt „hohe Energiekosten“ als den schädlichen Faktor.

Die westlichen Medien, selbst in vermeintlichen „ausführlichen Berichten“ wie der Financial Times, hüten sich jedoch davor, die offensichtliche Ursache für den wirtschaftlichen Zusammenbruch Europas beim Namen zu nennen: den von den USA angeführten Stellvertreterkrieg in der Ukraine und den daraus resultierenden Schaden für die Beziehungen Europas zu Russland.

Medienberichte beklagen ein „Jobmassaker“ bei deutschen Industriegiganten wie Volkswagen und Thyssenkrupp, ohne die Ursache zu erklären, als wäre das Unglück ein zufälliges Missgeschick.

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, plant die kommende Trump-Regierung hohe Zölle auf Exporte aus Europa sowie aus China, Kanada und Mexiko. Das wäre ein Gnadenstoß für die europäischen Volkswirtschaften, der von ihrem amerikanischen Verbündeten verabreicht würde.

Europa befindet sich in dieser schrecklichen Lage – es steht vor dem wirtschaftlichen Ruin inmitten eines möglichen militärischen Flächenbrands – und das alles nur, weil es von Leuten wie Ursula von der Leyen, Josep Borrell, Frankreichs Macron, Deutschlands Scholz (und Angela Merkel vor ihm) und dem ehemaligen niederländischen Premierminister Mark Rutte, der jetzt als übereifriger NATO-Chef mehr europäische Waffen für die Ukraine fordert, in die Irre geführt wurde. Viele weitere können aus den nordischen Ländern, Polen und den baltischen Staaten genannt werden. Es ist ziemlich passend, dass die europäische elitäre politische Klasse eine lange und abscheuliche Geschichte der Russophobie hat, die bis zur Kollaboration mit Nazi-Deutschland bei dessen völkermörderischer Aggression gegen die Sowjetunion zurückreicht.

Die Tragödie Europas ist nichts Geheimnisvolles oder Unglückliches. Sie ist das direkte Ergebnis elitärer Herrscher, die beharrlich eine Politik betrieben haben, die den europäischen Bürgern schadet. Diese Scharlatan-Führer sind schamlos in ihrer Russophobie und ihrer Stellvertretung für den von den USA geführten westlichen Imperialismus – sogar bis zu dem Punkt, ihr eigenes Volk durch wirtschaftliche Verwüstung oder Schlimmeres – einen Weltkrieg – zu töten.

Der Konflikt in der Ukraine kann durch Verhandlungen und einen Dialog, der die historischen Ursachen anerkennt, gelöst werden. Aus russischer Sicht betrifft dies den verräterischen Expansionismus der NATO seit dem Ende des Kalten Krieges.

Aber genau das ist das tiefe Dilemma, mit dem Europa konfrontiert ist. Keiner der Politiker (abgesehen von einigen ehrenwerten Ausnahmen) ist in der Lage, unabhängig zu denken oder zu handeln, weil sie ideologische Sklaven sind.

Rationale Diplomatie und Respekt für Demokratie und Frieden liegen außerhalb der Möglichkeiten dieser politischen Degenerierten. Ihre Mittäterschaft in einem bankrotten System des westlichen Imperialismus macht sie unfähig, das Richtige für die Menschheit zu tun. Deshalb wiederholt sich die abscheuliche Geschichte der Kriege immer wieder. Sie und ihr korruptes, kriegstreiberisches System müssen beiseitegeschafft werden.

Rumänische Präsidentenwahl findet statt – NATO-Kritiker weit vorne

Rumänische Präsidentenwahl findet statt – NATO-Kritiker weit vorne

Rumänische Präsidentenwahl findet statt – NATO-Kritiker weit vorne

Die Stichwahl um die Präsidentschaft darf stattfinden. Das hat das rumänische Höchstgericht am Montag entschieden. In den Umfragen liegt Georgescu weit vorne. Nun also doch: Das rumänische Höchstgericht hat am Montag seine Zustimmung gegeben und die erste Runde zur Präsidentenwahl anerkannt. Damit kommt es am Sonntag zur Stichwahl zwischen dem EU/NATO-Kritiker und nationalistischen Souveränisten Calin […]

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Osteuropa vor Erschütterungen

Osteuropa vor Erschütterungen

Von WOLFGANG HÜBNER | Der Sensationssieg eines rechtskonservativen Politikers in Rumänien (PI-NEWS berichtete), der am Sonntag bei der Stichwahl sogar Präsident seines Landes werden könnte, hat ein Schlaglicht auf die Situation in Osteuropa und der EU geworfen. Die Unzufriedenheit und wirtschaftliche Unsicherheit in den früheren Mitgliedern des Warschauer Pakts und anderen Staaten wächst. Die guten Jahre dort gehen zu Ende, für viele Osteuropäer hat es diese ohnehin nie gegeben. Denn unzählige Menschen aus diesen Ländern mussten sich in Westeuropa mehr oder weniger schlecht bezahlte Arbeit suchen, um sich und ihre Familien zu ernähren.

In Deutschland dürfte es kaum eine Großbaustelle geben, in der Rumänen, Bulgaren oder Arbeiter aus den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens nicht beteiligt sind. Was in der Brüsseler EU-Ideologie als „Freiheit“ und „grenzenlose Mobilität“ von Arbeitskräften gefeiert wird, war und ist für Menschen aus Osteuropa harte Maloche fern der Heimat. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass der neue Favorit auf die Präsidentschaft in Rumänien, Calin Georgescu, besonders viele Stimmen von seinen in Westeuropa lebenden Landsleuten bekam. Es war gleichzeitig eine Misstrauenserklärung gegen jene politischen Kreise in Bukarest, die sich an EU-Subventionen bereichern.

Nach der Befreiung von der sowjetischen Dominanz ab 1990 haben die osteuropäischen Staaten ihr Heil in der Mitgliedschaft in der EU und der NATO gesucht. Das hat ihnen auch lange nicht erkennbar geschadet, ihre Ökonomien verzeichneten Wachstum. Doch sie waren wirtschaftlich vor allem abhängig vom Westen, insbesondere von Deutschland. Diese Abhängigkeit wird in der jetzigen Krise hierzulande, in Frankreich oder England zum großen Nachteil für die Osteuropäer. Und noch etwas anderes kommt hinzu: Die Lebenschancen für die neuen Generationen dort sinken.

Hatten die noch im Kommunismus aufgewachsenen Osteuropäer meist ein gutes Bildungs- und Ausbildungsniveau, so ist dieses in den letzten Jahrzehnten gesunken. Zwar geht es den Mittelschichten dieser Länder meist besser als vor 1990, doch die Zahl des sozialen Prekariats wächst, was folgerichtig zu Unzufriedenheit führt. Wachsen tut auch die Verschuldung in Ungarn, Polen, der Slowakei oder Rumänien. Die EU-Mitgliedschaft schützt davor nicht. Und die Beteiligung an den Sanktionen gegen Russland schadet diesen Staaten (mit Ausnahme Ungarns) mehr noch als Deutschland.

Im Kapitel „Postmoderne Russophobie im östlichen Europa“ kommt der französische Anthropologe Emmanuel Todd, Verfasser des Buches „Der Westen im Niedergang“, zu dem bitteren Fazit, dass die osteuropäischen Staaten „durch Mittelschichten beherrscht werden, die der Kommunismus gebildet hat und die, kaum dass sie befreit waren, ihr Proletariat in den Dienst des westlichen Kapitalismus stellten“. In Rumänien ist bereits zu erkennen, wie sich das rächen kann.


Osteuropa vor ErschütterungenWolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Im Übrigen gilt: „Wer CDU wählt, wählt Krieg!“.

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Deutschland und Großbritannien haben den teuersten Strom

Deutschland und Großbritannien haben den teuersten Strom

Deutschland und Großbritannien haben den teuersten Strom

Die globalistische, linksgrüne Energiepolitik mit Windrädern und Solarkraftwerken sorgt für extrem hohe Strompreise. Insbesondere in Großbritannien und in Deutschland. Auch in anderen europäischen Ländern sorgt die „Energiewende“ für Rekordpreise für Elektrizität.

Europa ist ein Hochpreisgebiet in Sachen Strom. Dies zeigen die aktuellen Zahlen. In Ländern wie den Vereinigten Staaten, China oder Russland liegen die Preise für Elektrizität deutlich darunter. Angesichts dessen, dass eine Versorgung mit günstigem Strom einerseits den Unternehmen Wettbewerbsvorteile verschafft und andererseits das Budget der Privathaushalte entlastet, stellt dies eine kritische Lage dar.

https://twitter.com/BjornLomborg/status/1853817533461082443

Die Daten für den August 2024 zeigen beispielsweise, dass Deutschland – vor Tschechien, Irland, Zypern und Belgien – die höchsten Haushaltsstrompreise aufweist. Österreich, welches hauptsächlich auf Wasserkraft setzt, wies einen um ein Drittel billigeren Strompreis auf. In Bulgarien bezahlte man nur ein Drittel davon und in Ungarn sogar nur ein Viertel.

https://twitter.com/ChristophCanne/status/1833836830858322101

Während die grünen Propagandisten immer wieder auf die besten Marktangebote verweisen, die üblicherweise einen Wechselbonus beinhalten, sieht die Realität jedoch viel anders aus. Von Bedeutung sind nämlich vielmehr die Durchschnittspreise, welche die Haushalte tatsächlich hinblättern müssen.

https://twitter.com/Schuldensuehner/status/1863142461557641359

Der Mix aus Abschaltung der Atomkraftwerke, Verlass auf Wind und Sonne, günstiger Export von Überschuss-Elektrizität bei gleichzeitigem Import von teurem Strom zu Spitzenzeiten, sowie EEG-Umlage, Netzentgelte, Steuern und dergleichen, lassen die Preise durch die Decke gehen.

https://twitter.com/BjornLomborg/status/1863556124965761277

Auf Dauer kann das jedoch nicht gut gehen. Energieintensive Unternehmen suchen sich neue, billigere Standorte, während gleichzeitig die Kaufkraft der Privathaushalte erodiert. Und das alles nur, weil die Klimahysteriker den Ton angeben und keine Vernunft walten lassen.

Welcher Trump ist der wahre Trump?

Hans-Jürgen Geese 

Im Frühsommer des Jahres 1919 erschien Henry Ford, einer der berühmtesten, erfolgreichsten und wohlhabendsten Männer seiner Zeit, als Zeuge vor Gericht. Die Zeitung „Chicago Tribune“ hatte ihn in einem Artikel als einen „ignoranten Idealisten… und einen anarchistischen Feind der Nation“ beschrieben. Daraufhin hatte Ford die Zeitung wegen Verleumdung verklagt. Jetzt, vor Gericht, wollten die Vertreter der Zeitung beweisen, dass Ford in hohem Maße ignorant war.

Eine höchst peinliche Vorstellung lief im Gerichtssaal ab, denn es stellte sich in der Tat heraus, dass Ford viele der Fragen, die sich mit Allgemeinwissen beschäftigten, nicht beantworten konnte. Um die Peinlichkeit auf die Spitze zu treiben, wollte der Anwalt der Zeitung gar einen Beweis haben, dass Ford überhaupt lesen konnte. Ford winkte ab: „Ihr könnt es dabei belassen“, sagte er ruhig, „ich kann nicht sehr schnell lesen. Außerdem habe ich Heuschnupfen.“

Die Intellektuellen in Amerika zerrissen den Mann in Parodien, machten sich über ihn lustig. Doch dann, 80 Jahre später

Zahl ukrainischer Deserteure steigt weiter – Bericht

Alex Männer

Wegen der verheerenden Personalsituation beim ukrainischen Militär wird die Lage für Kiew immer brenzliger. Vor allem das Problem der Fahnenflucht führt dazu, dass Russland immer weiter vorrückt.

Die Personalsituation in der ukrainischen Armee gilt nach fast drei Jahren Krieg gegen Russland mehr als kritisch. Denn die anhaltenden Kämpfe resultieren in erheblichen Verlusten auf der ukrainischen Seite, was zur Folge hat, dass Kiews Streitkräfte langsam, aber sicher ausbluten.

Nach Schätzungen sollen bislang mehr als 600.000 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden sein. Freiwillige in der Ukraine, die zu Kriegsbeginn noch in großen Mengen gekommen waren, gibt es kaum noch. Stattdessen weigern sich immer mehr Ukrainer, den Kriegsdienst anzutreten und fliehen daher lieber ins Ausland oder ignorieren einfach die Einberufung. So berichtete die britische Zeitung The Financial Times in diesem Zusammenhang vor wenigen Monaten, dass schätzungsweise 800.000 ukrainische Männer wegen drohender Einberufung in die Armee in den „Untergrund“

Georgien, Trump und die unerträgliche Doppelmoral

Peter Haisenko

Die Nachrichten aus Georgien sind spärlich und einseitig geworden, obwohl dort gerade Vorgänge ablaufen, die an den „Maidan“ in Kiew anknüpfen. Europäische Politiker sind aktiv in Tiflis an Antiregierungsaktionen beteiligt zusammen mit der Noch-Präsidentin. Das wird gelobt. Wie war das mit Trump vor vier Jahren?

Die letzte Wahl in Georgien hat klare Verhältnisse gebracht. Die Regierungspartei hat satte 54 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können, was mit einer Nachzählung bestätigt worden ist. Auch die OSZE hat Georgien einen ordentlichen Ablauf der Wahl bestätigt. Dennoch sagen sowohl die georgische Präsidentin mit einem französischen Pass als auch maßgebliche europäische Politiker, die Wahl müsste wiederholt werden. Ein anderes Argument dafür gibt es nicht, als dass der Wahlausgang dem Wertewesten nicht passt. So wird der Mob, der sogar das Parlament zu stürmen versuchte und anzündete, als aufrechte Kämpfer für Demokratie dargestellt. Zeitgleich ist der ÖRR in der BRD überschwemmt mit „Dokus“ die einhämmern sollen, wie schlimm es war, dass Donald Trump und seine Anhänger vor vier Jahren die eindeutig gestohlene Wahl nicht anerkennen wollten.

Teil 3- Infraschall – unhörbare Gefahr oder „unbelegte Behauptung“?

Teil 3- Infraschall – unhörbare Gefahr oder „unbelegte Behauptung“?

von Dieter Böhme

Die psychologischen Wirkungen von Schall

Der Schalldruck (lt. DIN 45680) kann nicht das einzige Kriterium sein, mit dem der Mensch selbst im hörbaren Bereich (20 Hz -20 kHz) konfrontiert ist. Wirken nicht Vogelzwitschern oder das Rauschen eines Baches anders als das Quietschen einer Straßenbahn oder Klopfgeräusche, auch unabhängig vom Schallpegel? Warum kann man bei geöffnetem Fenster und Meeresrauschen gut schlafen, nicht aber bei einem tropfenden Wasserhahn? Und war der stete Wassertropfen auf die Stirn nicht eine Foltermethode? Der entscheidende Unterschied ist nicht im Schalldruck zu suchen. Infraschall von Verkehrslärm und natürlichen Quellen erzeugen diffuse Geräusche, ein Gemisch aus Frequenzen, ähnlich dem Meeresrauschen im hörbaren Bereich. Während Infraschall von Windrädern periodischer ist, ähnlich dem tropfenden Wasserhahn. Infraschall von Windrädern entsteht maßgeblich durch den Druckstoß beim Vorbeigang eines Rotorblattes am Turm, wobei die Drehzahl des Rotors die Frequenz des Infraschalls bestimmt. Je größer der Rotordurchmesser, umso geringer die Drehzahl, umso niedriger die Frequenz, bis < 1 Hz. Die Frequenz macht den Unterschied zu älteren kleineren Windrädern, welche der LUBW-Studie zugrunde lagen, und neuen Windrädern mit Rotordurchmessern (aktuell) bis 200 m. Und es kommt noch eine weitere wichtige Kenngröße hinzu, die Impulsform. Spitze Impulse mit steilen Flanken erzeugen Oberwellen, wie jede von einer Sinusform abweichende Welle. Dies sind vielfache Harmonische der Grundfrequenz, welche ein Frequenzmuster, ein Klangbild, erzeugen. Solche Frequenzmuster können im Infraschallbereich nicht mit Standard-Mikrofonen gemessen werden, sie erfordern eine spezielle Messtechnik, Rauschminderung und Fourier-Analyse der Impulse. Begriffe sind hier nachzulesen Akustik https://de.wikipedia.org/wiki/Akustik

Umso bemerkenswerter ist es, dass dies in der medialen Darstellung ignoriert wird.

Die u. g. Spektren zeigen den Infraschall eines Windrades in den USA bei geringer Windgeschwindigkeit mit der Grundfrequenz beim Vorbeigang eines Rotorblattes am Turm (ganz links) sowie 7 Oberwellen (1 BPF– 7 BPF).

 

Teil 3- Infraschall – unhörbare Gefahr oder „unbelegte Behauptung“?

Anmerkung: schwarz – Infraschall bei stillstehendem Rotor = Hintergrundrauschen, grün – Infraschall bei Wind 3,5 m/s außerhalb eines Gebäudes, rot- innerhalb eines Gebäudes). Der Einfluss des Gebäudes besteht a) in der frequenzabhängigen Dämpfung des Infraschalls und b) in der Verstärkung (durch Reflektion und

Interferenz an Gebäudestrukturen) einzelner Oberwellen (s. 7. Harmonische, 5 Hz). Bei älteren kleineren Windrädern mit höherer Drehzahl und damit höherer Grundfrequenz reichten die höchsten Oberwellen z.T. bis in den Bereich des (zumindest für manche) noch hörbaren Schalls (> 16 Hz). Hier war ggf. noch eine direkte Wahrnehmung durch das Ohr möglich. Bei den neuen größeren Windrädern nimmt der Druckstoß zu und die Drehzahl ab. Die Grundfrequenz sinkt auf 1 Hz und darunter. Somit fallen auch alle Oberwellen in den Bereich des nicht hörbaren und nicht normativ bewerten Infraschalls. Da weiterhin informativ nur ab 1 Hz gemessen wird, werden z.B. bei einer Grundfrequenz von 0,3 Hz nicht nur diese, sondern auch weitere Oberwellen (bei 0,6 Hz und 0,9 Hz) nicht gemessen. Das Fazit ist ernüchternd: Je größer die Windräder werden, umso geringer wird deren Grundfrequenz des Infraschalls, der weder normativ noch informativ gemessen wird. Bildlich gesprochen rutscht das Frequenzspektrum mit den immer größeren neuen Windrädern immer weiter aus dem Geltungsbereich der DIN 45680 heraus. Damit wird der Infraschall von größeren Windrädern „formal“ (lt. DIN) immer „harmloser“. Die „unhörbare Gefahr“ wird damit aber nicht geringer. Im Gegenteil, sie wird nur verschleiert und ist nicht mit der Situation vergleichbar, welche die LUBW-Studie bei Messungen > 8 Hz an kleineren Windrädern vorfand.

Die Infraschall-Spitzen links des Zeichens (DIN 45656) in der o.g. Abb. werden nicht normativ, sondern nur informativ „bei Verdacht“ bis 1 Hz gemessen. Darunter gar nicht. Wenn jedoch ein technischer Detektor diese messen kann, so können sie auch auf den Körper von Menschen und Tieren einwirken. Welche Organe oder Zellen dabei wie, und auf welche Frequenzen, als „Bio-Detektor“ ansprechen, ist weitgehend unbekannt oder Gegenstand von Hypothesen. Eine These besagt, dass die periodischen Druckstöße von Infraschall zu einer Bewegungs-Fehlwahrnehmung (motion cue) durch unterschiedliche Sinnesorgane und dadurch zu einer „Verwirrung“ im Gehirn führen, wie dies auch bei der Seekrankheit (motion sickness) der Fall ist. A New Theory on Motion Sickness: Infrasound & Motion Linked https://www.youtube.com/watch?v=jAB4bZLZp8I

Eine weitere These beschäftigt sich mit (Zitat) „möglichen Auswirkungen auf den NOStoffwechsel [NO = Stickstoffmonoxid] mit starkem Anstieg von oxidativem und oszillatorischem Stress, also einem Zustand des Stoffwechsels, in dem ein Übermaß an freien Sauerstoffradikalen vorhanden ist, und einem Fließbild, dass man am besten als „verwirbelt“ bezeichnet, wie es zum Beispiel auch an größeren Gefäßverzweigungen der Fall ist. Weiterhin wird die herausragende Bedeutung von PIEZOKanälen für zahlreiche Funktionen von Organismen betrachtet“.

Fachärztin: Behörden wollen Gefahren von Infraschall durch Windkraft „nicht wahrhaben“

https://www.epochtimes.de/meinung/fachaerztin-behoerden-wollen-gefahren-von-infraschall-durchwindkraft-nicht-wahrhaben-a4802656.html

Die Symptome Betroffener „rufen“ dringend nach Forschung, für welche aber wenig Interesse seitens der Politik besteht. Denn gäbe es ein politisches oder mediales Interesse, wie z.B. zu den Abgas-Grenzwerten von Diesel-PKW, hätten das Bundesumweltamt (UBA) oder die Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) längst Forschungsaufträge und Finanzmittel dafür erhalten. Stattdessen erklären die Medien, Infraschall-Schäden von Windrädern seinen „Nocebo-Effekte“. Schluss aus, fertig, Deckel zu, die Windkraft hat polit-mediale Priorität. Den direkt oder potentiell betroffenen Menschen wird wenig Beachtung geschenkt? Es gilt wohl? Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

Man macht es sich mit dem Thema Infraschall sehr einfach, wenn es um Windräder geht, was einem politischen Narrativ folgt, und milliardenschweren Geschäftsmodellen. Die von Infraschall Betroffenen werden als „Nocebo-Effekt“ abgetan. Auch für die Wirkung von Infraschall auf die Tier- und Pflanzenwelt interessiert sich kaum jemand, weder staatliche Stellen noch die Medien. Obgleich von Tieren bekannt ist, dass diese einen Tsunami viel früher erkennen als Menschen, oder von Ziegen, die zur Erkennung von Vulkanausbrüchen benutzt werden. All dies sind auch InfraschallEreignisse. Hinweise zur Wirkung von Infraschall auf Nutztiere gibt es zuhauf, wie in Dänemark zu getöteten Pelztieren oder verstörten Rentiere in der Nähe von Windparks. In der Nerzfarm von Kaj Bank Olesen ist seit 2013 die Hölle los https://www.windland.ch/wordpress/?p=5327

Norwegen: Rentiere statt Windkraft: 151 Windräder müssen weg https://www.agrarheute.com/land-leben/rentiere-statt-windkraft-151-windraeder-muessen-weg-586411 „Der Bau der Windkraftanlagen verstoße gegen den UN-Zivilpakt, argumentierten die Obersten Richter Norwegens. Nach diesem darf Angehörigen ethnischer Minderheiten nicht das Recht vorenthalten werden, gemeinsam mit anderen Angehörigen ihrer Gruppe das eigene kulturelle Leben zu pflegen (Artikel 27). Die traditionelle Aufzucht, Haltung und Nutzung von Rentieren durch die Samen ordnete das Gericht als schützenswerte kulturelle Praxis ein. Immerhin halten die Samen seit Jahrtausenden Rentiere.“

Und auch etwas, das bisher völlig aus dem Blickfeld gerückt zu sein scheint, jedoch ganze Ökosysteme betreffen mag, ist die Wirkung von Schall und Infraschall auf Pflanzen. Musik lässt Pflanzen schneller wachsen – Wahrheit oder Mythos? https://www.pflanzenfreude.de/musik-l%C3%A4sst-pflanzen-schneller-wachsen

Jedoch brachte die Forschung des Umweltbundesamtes (UBA) statt technischen und medizinischen Studien nun ein sogenanntes Aufklärungskonzept zu Infraschall und dessen Wirkungen hervor, dass sich ausschließlich auf Befragungen durch Psychologen und Kommunikationswissenschaftler stützt. Mediziner und Physiker kamen dabei nicht vor. Der „Nocebo-Effekt“ lässt grüßen. Aufklärungskonzept zu Infraschall und dessen Wirkungen

https://www.umweltbundesamt.de/en/publikationen/aufklaerungskonzept-zu-infraschalldessen-wirkungen

Die Reichweite von Infraschall

Wale nehmen Infraschall über große Entfernungen wahr. Vulkanausbrüche und Kernwaffentests werden rund um die Welt über Infraschall detektiert. Auch Infraschall von Windrädern verbreitet sich nicht nur in der Luft, sondern auch über den Boden (Körperschall). Dies ist sehr komplex von der Struktur des Bodens abhängig. Auch deshalb gibt es Diskussionen zum Mindestabstand von Messtationen zur Detektion von Erdbeben und Kernwaffentests zu Windrädern. So nimmt die Reichweite von Infraschall mit abnehmender Frequenz insgesamt zu. Dies ahnt wohl jeder, denn von einer Disko oder einem Dorffest hört man auch nur noch die tiefen Töne (Bässe), je weiter man weg ist. Bei der Hörschwelle (20 Hz) beträgt die Wellenlänge dieser Bass-Töne 17 m, bei Infraschall von 1 Hz aber 343 m und bei Infraschall von 0,2 Hz sind es 1.715 m. Wellen mit größerer Wellenlange (tieferen Frequenzen) passen sich dem Gelände besser an und „gleiten“ wie ein Teppich über die Landschaft und durch den Boden. Während Schallwellen mit kürzerer Wellenlänge (höheren Frequenzen) eher eine Richtwirkung haben. Auch dies kennt jeder, von den auf die Sitzposition ausgerichteten Hochtönern, gegenüber dem Subwoofer, der mit tiefen Tönen den ganzen Raum und ggf. auch noch die Wohnung der Nachbarn beschallt. Der Unterschied ist, man hört den „Infraschall-Subwoofer“ vom Windrad nicht, sondern ggf. nur dessen „Hochtöner“ (Oberwellen) im hörbaren Bereich ggf. > 16 Hz. Selbst 1.000 m Abstand sind für Infraschall der neuen Windräder längst nicht ausreichend. Bei 1 Hz sind dies nur etwa drei Perioden, einer Longitudinalwelle.

Der Rechenfehler der BGR

Es gibt aktuell ein weiteres beliebtes Argument, welches den Windkraft-Gegnern medial entgegenschlägt. Dies ist ein Rechenfehler in einer Studie der BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover). The influence of periodic wind turbine noise on infrasound array measurements https://www.researchgate.net/publication/309540267_The_influence_of_periodic_wind_turbine_noise_ on_infrasound_array_measurements

Nur ging es in dieser Studie nicht um den Gesundheitsschutz vor Infraschall, sondern um den Schutz von Geräten zur Detektion von Kernwaffentests, für welche die BGR in ein weltweites Messnetz eingebunden ist. Der Rechenfehler wirkte sich lt. BGR so aus, dass er keine Auswirkungen auf den Mindestabstand von Windrädern zu den Messtationen der BGR hatte.

https://www.bgr.bund.de/DE/Gemeinsames/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/BGR/bgr-202104-27_erklaerung-zum-infraschall-von-windenergieanlagen.html

Dennoch wird dieser Fehler nun den Windkraft-Gegnern vorgehalten, dies leider einseitig auch vom ÖR-Rundfunk, was dessen Auftrag zur allseitigen Berichterstattung widerspricht. Dabei wird sich ausschließlich auf Messungen des Schalldruckes bezogen. Doch wer die BGR-Studie liest, stellt etwas sehr Wichtiges fest, nämlich die verwendete Messtechnik, bestehend aus pneumatischem Tiefpassfilter (Glas-Mikrokapillare), Mikrobarometer (Differenzdruck-Sensor), Operationsverstärker, Analog-Digitalwandler und digitalem Fourier-Analysator zur Detektion der Oberwellen. Eine Behörde kann sich auf Messungen gem. DIN 45680 und TA-Lärm berufen, um unter Verwendung von Mikrofonen Schallpegel-Messungen vor- zunehmen, gerade so, wie beim hörbaren Schall. Denn eine Behörde ist keine Forschungseinrichtung. Die BGR aber ist eine Forschungseinrichtung und muss kleinste Infraschall-Signale anhand ihrer „Muster“ als „von einem Kernwaffentest“ erkennen. Auch die Infraschall-Übertragung über den Boden (Körperschall) muss dabei bewertet werden, über den Infraschall von solchen Tests rund um den Globus übertragen wird. Die Aufgabe der BGR bestand darin, den Einfluss von Windparks (über Luft- und Körperschall) auf ihre Messgeräte auszuschließen. Um dies zu ermöglichen, kann man keine üblichen Mikrofone verwenden, weil diese nicht geeignet sind, langsame Druckänderungen auf einem fluktuierenden Untergrund zu registrieren. Hier kommen Spezialmikrofone und Mikrobarometer mit vorgeschalten Filtern und nachgeschalteter Elektronik zur Anwendung. Umgebungsgeräusche, von anderen Quellen und vom Wind selbst müssen erkannt und unterdrückt werden (Rauschminderung) und eine Fourier-Analyse zur Erkennung des gesuchten „Klangbildes“ (Oberwellen) ist notwendig. Dennoch wird leider auch verbreitet, die Messtechnik für Infraschall könne man sich für kleines Geld im Internet bestellen.

Das Beispiel einer Infraschall-Messung zeigt die u.g. Abb. durch das Bundesumweltamt (UBA). Interessant ist der Unterschied zwischen der Messung auf dem Stativ (in der Luft) und der Bodenplatte, die den Körperschall bessere erfasst, der besser in Gebäude eindringt. Das Spektrogramm zeigt die Grundfrequenz bei ca. 0,7 Hz und mehrere Oberwellen im Bereich bis 8 Hz. Dies ist der Bereich, der selbst gemäß der neuen DIN 45680 normativ nicht erfasst wird.

 

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Abb.: Kapitel 6.4.14 Expositions-Wirkungsbeziehungen zum WEA-Lärm

Quelle zur o.g. Abb.: Gerauschwirkungen̈ bei der Nutzung von Windenergie an Land

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/texte_692022_geraeuschwirkungen_bei_der_nutzung_von_windenergie_an_land.pdf

 

In der gleichen o.g. Publikation berichtet das UBA auch über eine Befragung zu, „durch Windräder, hoch belästigten Personen“ (s.o. Kapitel 6.4.14.2 Regressionsmodelle zum Anteil hoch belästigter Personen).

Fazit:

Messtechnik ist nicht gleich Messtechnik. Das heißt, um zu möglichst realistischen Messergebnissen zu erhalten, sind eine viele Dinge zu berücksichtigen und auf systematische und zugfällige Fehler zu prüfen. Dies betrifft vor allem die Sensitivität der Elektronik, die Rauschunterdrückung durch Bandpass-Filter die spektrale Auflösung, die Kennlinien von Verstärkern und Analog-Digital-Wandlern. Das grundsätzliche Problem ist, dass selbst mit immer weiter fortschreitender Messtechnik niemand die zu messende Realität genau kennen kann, an die man sich messtechnisch annähert.

Aus einer Messung mit einem technischen Detektor, die nicht das erwartete Ergebnis liefert, den Schluss zu ziehen, von Infraschall gehe keine Gesundheitsgefahr aus, weil man „nichts gemessen“ habe, ist nicht zielführend. Denn dies sagt nichts über die Detektion mittels Bio-Sensoren durch Menschen, Tiere und Pflanzen aus. Hierzu nur ein Beispiel. Wissenschaftler arbeiten an einem biologischen Frühwarnsystem für Vulkanausbrücke, dass wie folgt funktioniert „Die Ziegen waren vor späteren Ausbrüchen schon nervös, lange bevor die Instrumente der Vulkanforscher anschlugen.“ Das Ziegenfrühwarnsystem https://www.nationalgeographic.de/tiere/vulkane-das-ziegenfruehwarnsystem

Ziegen, die seit tausenden von Jahren vor Vulkanausbrüchen „nervös“ werden, sind selbst den heutigen High-Tech-Detektoren für Infraschall überlegen. Denn sie spüren selbst ein geringes Maß an Infraschall, noch bevor die vom Menschen gebauten Messtechnik Alarm schlägt. Dies widerlegt die oft geäußerte Meinung, wenn ein Detektor nichts messen könne, müsse Infraschall gefahrlos sein. Die „nervösen Ziegen“, beweisen das Gegenteil. Nämlich, dass die biologische Sensorik weitaus sensitiver sein kann, als die technische. Menschen, Tiere und Pflanzen verfügen über offenbar über eine oft bessere biologische Sensorik.

 

Weiterführende Dokumente

Link zur Beschreibung der Messtechnik für Infraschall von Windrädern

https://www.thlemv.de/wp-content/uploads/2024/11/Messung-und-messtechnische-Bewertung-vonInfraschall.pdf

Der Bundesverband Vernuftkraft hat sich mit den Mythen zur Windkraft auseinandergesetzt. Wie auch mit diesem Mythos: „Der Mensch ist durch geltende Gesetze vor allen Gefahren und Risiken hinreichend geschützt. Durch Windkraftanlagen droht keine Beeinträchtigung von Lebensqualität und menschlicher Gesundheit.“ Aber stimmt das?

https://www.vernunftkraft.de/mythos-8/

Darin befindet sich ein Artikel von Prof. Dr. Werner Roos, der näher auf medizinische Aspekte und die Gefahren für die Gesundheit von Menschen und Tieren eingeht und der ein umfangreiches Quellenverzeichnis dazu enthält. Infraschall aus Windenergieanlagen – was man heute dazu wissen sollte

https://www.vernunftkraft.de/infraschall-aus-windenergieanlagen-was-man-heute-dazu-wissen-sollte/

Vom Umweltbundesamt (UBA) gibt es eine Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall: Entwicklung von Untersuchungsdesigns für die Ermittlung der

Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen durch unterschiedliche Quellen https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/machbarkeitsstudie-zu-wirkungen-von-infraschall Mit folgender Kurzbeschreibung:

„In der vorliegenden Machbarkeitsstudie wurde der Stand des Wissens über die Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen, die Identifizierung von Infraschallquellen und die potentiellen Betroffenheiten in Deutschland durch Infraschall erarbeitet. Darüber hinaus wurde ein Studiendesign für eine Lärmwirkungsstudie über Infraschallimmissionen entwickelt. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wurden Vorschläge für die Weiterentwicklung des Regelwerkes zum Immissionsschutz unterbreitet. Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen:

  • Aus der Literaturrecherche kann kein einheitliches Bild zur Ermittlung und Beurteilung von tieffrequenten Schallen abgeleitet werden. Insbesondere in Deutschland existieren nur wenige Untersuchungen, die sich mit Infraschall beschäftigen. Für weitere Vorhaben wurde eine Datenbank erstellt. • Für die akustische Identifizierung und Bewertung wurden Erhebungsinstrumente entwickelt, die eine erste akustische Beschreibung und Einordnung von potentiellen Infraschallquellen zulassen. • Die Befragungen der Immissionsschutzbehörden der Länder und die Auswertung von Internetkommunikationen zum Infraschall zeigen eine etwas höhere Belästigung im süddeutschen Raum. Dabei wurden vor allem Belästigungen durch raumlufttechnische Anlagen und Biogasanlagen genannt. In der behördlichen Praxis finden bei Konflikten mit Infraschall im Allgemeinen die TA-Lärm und die DIN 45680 Anwendung.
  • Es wurde ein Studiendesign für eine interdisziplinäre Feldstudie entwickelt und die wesentlichen Befragungsinhalte und Quellen definiert.
  • Zur Bewertung des tieffrequenten Lärms (< 100 Hz) kann die DIN 45680 „Messung und Bewertung tieffrequenter Geräuschimmissionen in der Nachbarschaft“ verwendet werden. Speziell zur Erfassung von Infraschallimmissionen (< 20 Hz) gibt es die internationale Norm ISO 7196 „Acoustics- Frequency-weighting characteristic for infrasound measurements“. Die Forschungsarbeiten zeigen, dass diese Normen im Hinblick auf die Beurteilung von Infraschall Defizite aufweisen und deshalb weiterentwickelt werden sollten. Die derzeitige Überarbeitung der DIN 45680 weist einen Weg, wie Inkonsistenzen im tieffrequenten Bereich behoben werden können.

So das Fazit der Autoren: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Detlef Krahé, Dirk Schreckenberg, Fabian Ebner, Christian Eulitz, Ulrich Möhler

 

 

 

 

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Der Beitrag Teil 3- Infraschall – unhörbare Gefahr oder „unbelegte Behauptung“? erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Syrien-Konflikt: Bundespolizei warnt vor neuem Migranten-Tsunami wie 2015!

Syrien-Konflikt: Bundespolizei warnt vor neuem Migranten-Tsunami wie 2015!

Syrien-Konflikt: Bundespolizei warnt vor neuem Migranten-Tsunami wie 2015!

Die neu ausgebrochenen Kämpfe zwischen Dschihadisten, Kurden und Regierungstruppen in der Region um die zweitgrößte syrische Stadt Aleppo könnten eine neue Flüchtlingswelle von traumatischen Ausmaßen auslösen. Davor hat der Chef der Bundespolizeigewerkschaft (DPolG), Heiko Teggatz, gewarnt. Hunderttausende könnten den Weg nach Deutschland suchen und „wir erleben ein zweites 2015“.

Im Netz kursieren Videos und Fotos, die zeigen sollen, wie christliche Symbole zerstört und Häuser von Christen geplündert werden. Frauen werden nach Aussagen aus der Region verschleppt und vergewaltigt. Außer christlichen Syrern sind auch Jesiden Opfer barbarischer Gewalt. Derweil bereitet in Damaskus Machthaber Baschar al-Assad mit russischer Unterstützung eine Gegenoffensive vor.

Experten befürchten: Unterschiedliche Gruppen könnten sich jetzt aus ganz Syrien auf den Weg nach Deutschland machen, wo bereits jeder zwanzigste Syrer lebt. Damit droht auch die Gefahr, dass wie 2015 hunderte Islamisten nach Europa einsickern.

Die an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd lehrende Migrationsforscherin Sandra Kostner warnt: „Je instabiler der Nahe Osten durch Kriege wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Europa zum Ziel von Flüchtlingen aus den betroffenen Regionen wird.“ Das Ausmaß werde stark davon abhängen, ob etwa die Türkei die Grenzen dichthalte und welche Migrationsrouten offenstehen.

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