Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Vorsatz für das neue Jahr: CO₂-Emissionen und -Nutzen berücksichtigen

Vorsatz für das neue Jahr: CO₂-Emissionen und -Nutzen berücksichtigen

Vorsatz für das neue Jahr: CO₂-Emissionen und -Nutzen berücksichtigen

Vijay Jayaraj

Wissenschaftlicher Fortschritt und landwirtschaftliche Technologie haben die Nahrungsmittelproduktion revolutioniert und die Menschheit in die Lage versetzt, eine wachsende Bevölkerung leichter zu ernähren. Und hinter diesen gefeierten Innovationen steht ein unerkannter, aber unverzichtbarer Beitrag zur wachsenden Ernährungssicherheit der Welt: der Anstieg des atmosphärischen Kohlendioxids (CO₂).

Gerade das Molekül, das fälschlicherweise als Weltuntergangsgas gebrandmarkt wird, trägt zu steigenden Erträgen bei wichtigen Nutzpflanzen wie Reis, Weizen und Sojabohnen bei.

Ernährungssicherheit ist eine ernste Angelegenheit

Die Grüne Revolution des 20. Jahrhunderts zeigte, wie wissenschaftliche Eingriffe – einschließlich des Einsatzes von Düngemittel – die Ernteerträge drastisch steigern konnten. In den späten 1960er Jahren kam es dank Norman Borlaugs ertragreichen, dürre- und krankheitsresistenten Nutzpflanzensorten weltweit zu einem gewaltigen Aufschwung bei den Erträgen.

Länder, die zuvor unter großer Armut und Hungersnöten gelitten hatten, wurden innerhalb von etwa zehn Jahren zu landwirtschaftlichen Giganten. Zwischen 1965 und 1970 verdoppelten sich die Weizenerträge in Pakistan und Indien, zwei Nationen, die einst um internationale Hilfe flehten, um ihre Bevölkerung vor Unterernährung und Hunger zu retten.

Trotz der Kritik mancher sind die Fortschritte in der Landwirtschaft bei der Verwendung von Düngemitteln, Pestiziden und Genmanipulation von entscheidender Bedeutung. Ohne sie wäre die Ernährung unserer wachsenden Weltbevölkerung unmöglich. Aber sie sind nicht die ganze Geschichte.

Ein weiterer Grund für höhere Ernteerträge ist die zunehmende CO₂-Konzentration in der Atmosphäre, die im 19. Jahrhundert mit der Beschleunigung der industriellen Revolution begann. Mit der globalen Industrialisierung nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Rate weiter.

C₃-C₄-Gefälle: Den Unterschied verstehen

Einen besonders effizienten Photosyntheseweg haben C₄-Pflanzen, bei denen während der Photosynthese ein vierkettiges Zuckermolekül entsteht. Diese Pflanzen, zu denen Mais und Zuckerrohr gehören, haben sich vor Millionen von Jahren evolutionär an eine relativ CO₂-arme Atmosphäre angepasst. Daher arbeiten C₄-Pflanzen unter geeigneten Umweltbedingungen, wie sie heute herrschen, bei der CO₂-Nutzung bereits nahe der Höchstleistung.

Im Gegensatz dazu zeigen C₃-Pflanzen, die sich in einer weit zurückliegenden Zeit entwickelt haben, als der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre um ein Vielfaches höher war als heute, dramatische Reaktionen auf den erhöhten Gehalt des Gases in der Atmosphäre. C₃-Pflanzen, benannt nach ihrem Dreikohlenstoff-Zuckermolekül, haben einen relativ ineffizienten Photosyntheseprozess. Ihre Spaltöffnungen – winzige Poren auf den Blättern, die den Gasaustausch ermöglichen – müssen länger geöffnet bleiben, um genügend CO₂ aufzunehmen, was zu einem größeren Wasserverlust durch Transpiration führt.

Höhere CO₂-Werte in der Umgebung ermöglichen C₃-Pflanzen eine effizientere Photosynthese bei geringerem Wasserverlust. Die Vorteile einer erhöhten CO₂-Konzentration sind nicht nur theoretisch, wie Feldstudien gezeigt haben, welche die Ergebnisse aus dem Labor bestätigt haben.

Diese unter realen Bedingungen durchgeführten Studien zeigen konsistente Ertragssteigerungen bei verschiedenen C₃-Kulturen. Die Weizenerträge steigen unter erhöhten CO₂-Bedingungen um 20-30 %, während bei Reis Steigerungen zwischen 15-32 % zu verzeichnen sind. Sojabohnen, eine weitere wichtige C₃-Pflanze, weisen in einigen Studien Ertragssteigerungen bis 46 % auf.

Vielleicht ist der CO₂-Effekt nirgendwo so offensichtlich wie im Gewächshausanbau. Moderne Gewächshausbetreiber steigern routinemäßig die Produktivität, indem sie den CO₂-Gehalt auf 800 bis 1000 Teile pro Million (ppm) erhöhen, was weit über den derzeitigen atmosphärischen Werten von etwa 420 ppm liegt. Die Ergebnisse sind verblüffend: Die Tomatenerträge steigen um 40-50 %, die Gurkenproduktion um 30-40 %, und das Wachstum von Salat und anderen Gemüsesorten wird deutlich beschleunigt.

Außerdem hat sich jetzt herausgestellt, dass sogar C₄-Kulturen – wie Mais und Zuckerrohr – von erhöhtem CO₂ unter Bedingungen von Trockenheit und geringem Bodenstickstoff profitieren können. Für die tropischen Länder Asiens, in denen Zuckerrohrbauern oft mit Wassermangel zu kämpfen haben, ist dies eine großartige Neuigkeit. Weitere Forschungen könnten zeigen, dass die erhöhten CO₂-Werte des 21. Jahrhunderts dort die Pflanzenproduktion gefördert haben.

Das Verständnis der Rolle von CO₂ für die Produktivität von Pflanzen sollte die politische Landschaft informieren, in der Regierungen und Unternehmen wie Blackrock und Vanguard die Reduzierung des atmosphärischen CO₂ fälschlicherweise als „lebensrettendes“ Unterfangen propagiert haben, ohne die grundlegende Pflanzenbiologie zu verstehen. Das Gegenteil ist der Fall: Mehr atmosphärisches CO₂ ist ein Segen für die Menschheit, und weniger ist schlecht.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Wir sollten dankbar sein für die industriellen Kohlendioxid-Emissionen, die zu einer höheren Pflanzenproduktivität beitragen, anstatt Milliarden für unsinnige Projekte auszugeben, um das Gas aus der Luft zu entfernen und es unterirdisch zu speichern. Solche Initiativen werden nichts zur Verbesserung des Wetters beitragen und die Menschen verarmen lassen.

Die heutige Freisetzung von Kohlendioxid durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas kehrt einen Prozess um, der das CO₂ über Millionen von Jahren aus der Atmosphäre gebunden und die für das Pflanzenwachstum verfügbare Menge des Gases auf suboptimale Konzentrationen gesenkt hat.

Ein guter Vorsatz für das neue Jahr wäre, die koordinierte Dämonisierung von CO₂ durch Klimaschreier abzulehnen und es als das zu feiern, was es ist: das Gas des Lebens.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

This commentary was first published at BizPac Review on December 27, 2024.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO Coalition, Arlington, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/02/new-years-resolution-to-embrace-CO₂-emissions-and-benefits/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Vorsatz für das neue Jahr: CO₂-Emissionen und -Nutzen berücksichtigen erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Schlampig und unnütz: Faeser und das neue Waffenrecht

Schlampig und unnütz: Faeser und das neue Waffenrecht

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Schlampig und unnütz: Faeser und das neue Waffenrecht

Schlampig und unnütz: Faeser und das neue Waffenrecht

Mit ganz simplen, nüchternen und praktischen Fragen entlarvt ein Ex-Beamter das geänderte Waffengesetz als amateurhaftes Flickwerk. Die Umsetzung der neuen Faeser’schen Regeln erzeugt bei den Kommunen vor allem unfassbar viel neuen Verwaltungskram.

Von Alexander Heiden

Normalerweise ist das Reich der Jurisprudenz und der Bürokratie ein Gebiet, das jeder lebenslustige und vernunftbegabte Mensch großräumig umfährt. Manchmal jedoch führt gerade die Beschäftigung mit den Schildstreichen von deutschen Politikern und Beamten zu einer durchaus erhebenden Erheiterung des Beobachters. Nancy Faesers neues Waffenrecht ist so ein Fall.

Den jüngsten Nachweis des behördlichen Irrsinns verdanken wir ausgerechnet einem ehemaligen Beamten aus Sachsen. Torsten Küllig heißt der Mann, und er hat im Staatsdienst seinen gesunden Menschenverstand erkennbar nicht eingebüßt. Wir kommen gleich dazu.

Was ist passiert? Die umtriebige – manche sagen auch: durchtriebene – Innenministerin von der SPD hat ja zum 31. Oktober 2024 eine Änderung des Waffengesetzes (WaffG) durch den Bundestag gepeitscht. Vor diesen Änderungen hatten zuvor in seltener Einmütigkeit praktisch alle zu einer Anhörung geladenen Experten eindringlich gewarnt. Das blieb absehbar unberücksichtigt, Faeser blieb stur.

Und jetzt haben wir den Salat. Nach den islamistischen Messerattacken von Mannheim, München und Solingen wollte Faeser mit dem eiligst zusammengeschusterten Gesetz ja so tun, als würde sie etwas tun. Tatsächlich tat sie damit auch etwas – nur nicht gegen Islamisten, sondern gegen völlig unbescholtene und brave Bürger. Denn um jedem Rassismus-Vorwurf aus dem Weg zu gehen, geht die Polizei den Weg des geringsten Widerstands und macht von ihren erweiterten Kontrollbefugnissen (§ 42c WaffG) nicht etwa bei muslimisch aussehenden Männern Gebrauch, sondern bei Seniorinnen auf dem Weihnachtsmarkt.

Da kommt Torsten Küllig ins Spiel. Der Dresdner hat am Heiligen Abend das Ordnungsamt seiner Heimatstadt – genauer: den „Gemeindlichen Vollzugsdienst“ – angeschrieben und ein paar sehr praktische Fragen zur Umsetzung des neuen Waffengesetzes gestellt.

Das sieht vor, dass in Waffenverbotszonen das Führen von Messern jetzt grundsätzlich verboten ist. Vorher galt das Verbot nur für Messer mit einer feststehenden oder feststellbaren Klinge, die über vier Zentimeter lang war. Dieses Verbot gilt bei öffentlichen Vergnügungen, Volksfesten, Sportveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Märkten und ähnlichen öffentlichen Veranstaltungen sowie für Theater-, Kino- und Diskothekenbesuche sowie Tanzveranstaltungen auch ohne Erlass: Es muss nicht durch eine sogenannte „öffentliche Allgemeinverfügung“ bekannt gegeben werden (§ 42 Abs. 1 WaffG). Dass das Gesetz nervtötend schlampig geschrieben ist, hatten schon die oben erwähnten Experten in der oben erwähnten Anhörung beklagt. WIE schlampig, legt Külligs kenntnisreiche Anfrage offen.

„Aus der geänderten Gesetzeslage geht allerdings nicht eindeutig hervor, ob Rettungsmesser gemäß Feststellungsbescheid des BKA (Bundeskriminalamt, Red.) auch gegenwärtig noch unter ein Werkzeug fallen und somit weiterhin mitgeführt werden dürften.“

Die Frage ist durchaus relevant. Denn erst am 1. Oktober 2024 – also ganz kurz vor Inkrafttreten des neuen Waffengesetzes – hatte das BKA diesen Gegenstand geprüft:

Schlampig und unnütz: Faeser und das neue Waffenrecht
Schlampig und unnütz: Faeser und das neue Waffenrecht

Die Sicherheitsbehörde begründet das so, wie es nur Juristen können: mit den Herstellerangaben. Denn der Produzent hat seinen Gegenstand als „Gebrauchsmesser“ für Outdoor-Aktivitäten definiert – also „zum Beispiel Schnitzen, Zubereitung von Lebensmitteln, Angeln, Feuermachen.“ Zudem könne es „im Büro als Brieföffner, zum Öffnen von Kartons oder zur Brotzeit verwendet werden“.

Die Logik des BKA: Wenn der Hersteller etwas als Gebrauchsgegenstand bezeichnet und nicht als Waffe, dann kann es sich ja nicht um eine Waffe handeln. Wenn aber nun dieses „Gebrauchsmesser“ nach offizieller Bewertung des BKA keine verbotene Waffe im Sinne des Waffengesetzes ist, dann könne ein Rettungsmesser ja wohl erst recht nicht verboten sein, schrieb – durchaus nachvollziehbar – Torsten Küllig an die Stadt Dresden. Das müsse die Stadt dann klarstellen. Denn die Bürger haben ja ein Recht darauf, konkret zu erfahren, was ihnen verboten ist und was nicht.

Es ist nicht die einzige Kalamität, in die die ausführenden Behörden durch Faesers dilettantische Gesetzesänderung gebracht werden. Die anlasslose Kontrollmöglichkeit ist eine grundrechtseinschränkende Maßnahme (Artikel 2 Abs. 1 GG). Das geht nur in einem extra ausgewiesenen und klar definierten räumlichen Geltungsbereich. Zumindest die Stadt Dresden hat aber keine räumlich dokumentierte Eingrenzung der Messer- bzw. Waffenverbotszonen öffentlich bekanntgegeben. Man darf getrost davon ausgehen, dass das in den allermeisten Städten ebenso versäumt wurde.

Küllig hat nun nicht nur gefragt, sondern der Stadtverwaltung sogar einen Vorschlag gemacht: Die könne künftig die genauen räumlichen und zeitlichen Geltungsbereiche des § 42c WaffG ausweisen. In der Corona-Zeit ging das ja auch: Da wurden die Masken-Tragepflicht-Gebiete ja auch veröffentlicht.

Und es geht munter weiter mit den Widersprüchen. Für eine Grundrechtseinschränkung ist neben der konkreten räumlichen auch eine genaue zeitliche Eingrenzung (bzw. Definition) erforderlich. Durfte die Dresdner Polizei zum Beispiel auch außerhalb der Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte anlasslose Kontrollen vornehmen? Der Augustusmarkt war über die Weinachtstage geschlossen, hat dann aber wieder ab dem 27. Dezember geöffnet. Wie war die Rechtslage innerhalb der Ruhetage? Wie ist die Rechtslage jetzt für andere Wochenmärkte? Besonders apart sind die letzten beiden Fragen, mit denen Kullig das neue Waffenrecht vorführt (die Stadt Dresden in Schwierigkeiten bringt):

„Wie verhält es sich mit Personen, die mit ihrem PKW in dem indifferent ausgewiesenen Bereich der Weihnachtsmärkte parken und ein durch den ADAC empfohlenes Notfallmesser im Fahrzeug haben? Ist das ebenfalls nach dem neuen Waffenrecht in den betreffenden öffentlichen Bereichen unzulässig? Müssten diese dann immer vor dem Besuch eines Weihnachtsmarktes aus dem Fahrzeug entfernt werden, weil man nicht weiß, ob der parkende PKW in einem §42-Bereich parkt? Dies wäre besonders relevant für parkende Fahrzeuge in der Tiefgarage unterhalb des Altmarktes. Wie verhält es sich mit Wohnmobilen, die in der Innenstadt (z. B. neben dem Finanzministerium) parken? Wohnmobile haben meist eine Küchenausstattung, die auch mehrere Messer ggf. mit einer Klingenlänge von mehr als 12 cm umfasst.“

Küllig beendet das Schreiben an seine Ex-Kollegen ausnehmend höflich: „Bitte verstehen Sie meine Anfrage als konstruktiven Hinweis, die in erster Linie dazu führen soll, Missverständnisse zu vermeiden. Ich freue mich daher auf eine rechtliche Bewertung meiner Fragen. Ich wünsche einen guten Start ins neue Jahr. Mit freundlichen Grüßen …“

Am 2. Januar kommt die erste Antwort. Dresdens Gemeindlicher Vollzugsdienst bezieht sich auf Külligs E-Mail und lässt wissen, „… dass wir diese zuständigkeitshalber an die Abteilung Sicherheitsangelegenheiten des Ordnungsamtes weitergeleitet haben“.

Und so werden – in Dresden und ganz sicher auch anderswo – vorläufig weiterhin ganz normale Bürger anlasslos kontrolliert, damit sie auf dem Markt auch ganz sicher keine verbotenen Waffen in der Einkaufstasche haben. Die Prognose sei gestattet, dass dadurch kein einziges islamistisches Attentat verhindert wird. Religiöse Fanatiker mit Mordabsicht kümmern sich für gewöhnlich nicht so wahnsinnig intensiv um Regeln – auch dann nicht, wenn diese geändert werden.

Der Beitrag Schlampig und unnütz: Faeser und das neue Waffenrecht ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Die Kontrolle der Wahrnehmung und des Verhaltens der Menschen durch die Medien begann vor einem Jahrhundert

Von Rhoda Wilson

Die Mechanismen zur Kontrolle der Menschen durch Medien, Filme und Musik begannen mit Thomas Edisons Motion Picture Patents Company im Jahr 1908.

Nach Edisons Vorbild entstanden bedeutende Einrichtungen wie die Rockefeller- und die Ford-Stiftung, die das Wissen über die Medizin durch die Vergabe strategischer Zuschüsse beeinflussten, was zu einer größeren Architektur der sozialen Kontrolle beitrug.

Während die Operation Mockingbird der CIA die öffentliche Wahrnehmung durch die Medien beeinflusste, entwickelte der britische MI6 Methoden zur Kontrolle des Bewusstseins selbst, wobei das Tavistock-Institut eine wichtige Rolle spielte, von denen einige zu den grundlegenden Algorithmen von Social-Media-Plattformen wie Facebook wurden.

In einer dreiteiligen Serie wollte Joshua Stylman die verborgenen Systeme der Beeinflussung sichtbar machen, um andere in die Lage zu versetzen, Manipulation zu erkennen und sich ihr zu widersetzen. Seine Serie untersucht die grundlegenden Kontrollsysteme, die im frühen 20. Jahrhundert etabliert wurden, und erforscht, wie sich diese Methoden durch die Populärkultur und die Bewegungen der Gegenkultur weiterentwickelt haben, und analysiert, wie diese Techniken durch digitale Systeme automatisiert und perfektioniert wurden.

Der folgende Text ist eine Paraphrase aus dem ersten Teil. Den vollständigen Artikel von Stylman können Sie HIER lesen, den zweiten Teil HIER und den dritten Teil HIER.

Technische Kontrolle: Ein Jahrhundert der kulturellen Kontrolle

Im Jahr 2012 führte Facebook ein geheimes Experiment mit 689.000 Nutzern durch und manipulierte ihre Newsfeeds, um zu untersuchen, wie sich Änderungen der Inhalte auf ihre Emotionen auswirken. Dieser grobe Test war nur ein Vorgeschmack auf das, was kommen würde. Im Jahr 2024 werden Algorithmen nicht nur dazu dienen, unsere Gefühle zu beeinflussen, sondern auch das, was wir glauben, dass wir denken können.

Social-Media-Plattformen sind heute in der Lage, Verhalten in Echtzeit vorherzusagen und zu verändern, Streaming-Dienste kuratieren automatisch und kontinuierlich unseren Kulturkonsum, und digitale Zahlungssysteme verfolgen jede einzelne Transaktion. Was als einfache emotionale Manipulation begann, ist zu einer umfassenden Bewusstseinskontrolle geworden. Diese Macht, die menschliche Wahrnehmung zu formen, ist nicht über Nacht entstanden.

Die kulturellen Kontrollmechanismen wurden über ein Jahrhundert hinweg aufgebaut und entwickelten sich von Thomas Edisons physischen Monopolen bis zu den unsichtbaren digitalen Ketten von heute. Das Verständnis dieser historischen Grundlagen ist entscheidend für den Widerstand gegen die algorithmische Bewusstseinskontrolle.

Thomas Edisons Gründung der Motion Picture Patents Company im Jahr 1908 legte den Grundstein für ein Jahrhundert systematischer Einflussnahme und zeigte fünf Schlüsselmechanismen der Kontrolle auf: Kontrolle der Infrastruktur, Kontrolle des Vertriebs, rechtlicher Rahmen, finanzieller Druck und Definition der Legitimität.

Diese Mechanismen haben sich über alle Branchen und Epochen hinweg weiterentwickelt und sind zu ausgefeilten Werkzeugen geworden, um das öffentliche Bewusstsein zu manipulieren und die Grenzen des möglichen Denkens und Ausdrucks zu kontrollieren.

Anfang des 20. Jahrhunderts

Das frühe 20. Jahrhundert war Zeuge einer beispiellosen Konvergenz konzentrierter Kontrolle in verschiedenen Bereichen, wobei die Auflösung des Edison Trusts im Jahr 1915 zu einer Konsolidierung der Macht in einer Oligarchie von Studios führte, die die Kontrolle über Inhalte und Nachrichtenübermittlung koordinieren konnten.

Der 1934 eingeführte Motion Picture Production Code, der Hays Code, zeigte, wie moralische Panik eine systematische Inhaltskontrolle rechtfertigen konnte. Er kontrollierte die auf der Leinwand dargestellten Inhalte und legte damit eine Vorlage für die Manipulation von Geschichten fest, die auch im digitalen Zeitalter noch Bestand hat, ähnlich wie Edisons Kontrolle des Filmvertriebs.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es zu einer beispiellosen bürokratischen Konvergenz in allen Bereichen, einschließlich Medizin, Medien, Bildung, Finanzen, Unterhaltung und wissenschaftlicher Forschung, wobei große Stiftungen wie die Rockefeller- und die Ford-Stiftung eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung akademischer Forschungsprioritäten und sozialwissenschaftlicher Methoden spielten.

John D. Rockefeller wiederholte Edisons Vorbild in der Medizin, indem er die Infrastruktur, den Vertrieb, den rechtlichen Rahmen, den finanziellen Druck und die Definition der Legitimität kontrollierte, wodurch er effektiv kontrollierte, was legitimes Wissen in diesem Bereich darstellt.

Weitere Lektüre: Die Informationsfabrik: Wie die Wirklichkeit hergestellt wird, Joshua Stylman, 12. November 2024

Private Stiftungen schufen und bewahrten durch strategische Zuschüsse und institutionelle Unterstützung anerkannte Rahmenbedingungen für das Verständnis der Gesellschaft, wurden zu mächtigen Torwächtern für akzeptables Wissen und dehnten Rockefellers medizinisches Modell auf den breiteren intellektuellen Bereich aus.

Diese verwaltungstechnische Angleichung schuf ineinander greifende Systeme zur Kontrolle sowohl der physischen Realität als auch des öffentlichen Bewusstseins, wobei jedes Teil zu einer umfassenden Architektur der sozialen Kontrolle beitrug, von Edisons Kontrolle der visuellen Medien über Rockefellers Definition des medizinischen Wissens bis hin zur monetären Kontrolle durch die Federal Reserve.

Amerikas globale Rolle neu gestalten

Die Macht dieses konvergenten Systems zeigte sich erstmals in großem Umfang bei der Umgestaltung der globalen Rolle Amerikas, wobei sich das Narrativ des amerikanischen „Isolationismus“ als wichtiger Einflussfaktor auf das öffentliche Bewusstsein herausstellte und Amerikas Machtprojektion durch Bankennetzwerke, Unternehmensexpansion und Kanonenbootdiplomatie neu gestaltete.

Die Übernahme großer Zeitungen durch J.P. Morgan trug zur Etablierung dieses narrativen Rahmens bei, während die Operation Mockingbird, ein Programm der US Central Intelligence Agency (CIA), den Einfluss der Geheimdienste auf die öffentliche Wahrnehmung über scheinbar unabhängige Medienkanäle formalisierte.

Die gleichen Prinzipien der narrativen Kontrolle gelten auch heute noch, wobei automatisierte Systeme auf globaler Ebene agieren und menschliche Vermittler ersetzen. Ein Beispiel dafür ist die Verbindung von Medien und Geheimdiensten, die sich in der Umwandlung des US-amerikanischen Radio- und Fernsehnetzes Columbia Broadcasting System („CBS“) in ein Rundfunkimperium unter William S. Paley zeigt.

Der Nexus zwischen Medien und Geheimdiensten

Paleys Erfahrungen mit psychologischen Operationen während des Zweiten Weltkriegs, insbesondere als Leiter des Office of War Information (OWI) und Chef des Radios in der OWI-Abteilung für psychologische Kriegsführung, beeinflussten maßgeblich die Programmstrategie von CBS in der Nachkriegszeit, die Unterhaltung mit subtilen Manipulationstechniken verband.

Unter Paleys Führung wurde CBS als „Tiffany Network“ bekannt, das Unterhaltung und soziale Kontrolle meisterhaft miteinander verband und damit ein Vorbild für moderne Medienunternehmen abgab, die sich an neue Technologien anpassen würden.

Der Payola-Skandal in den 1950er Jahren machte deutlich, wie Plattenfirmen, darunter auch Paleys CBS Records, das öffentliche Bewusstsein durch kontrollierte Enthüllungen prägten und dabei tiefe institutionelle Verbindungen zu Militär- und Geheimdienstnetzwerken unterhielten.

Unternehmen wie RCA, das 1919 als von der Marine koordiniertes Kommunikationsmonopol gegründet wurde, expandierten in die Bereiche Rundfunk, Schallplatten und Unterhaltungselektronik und behielten ihre Verbindungen zu militärischen und geheimdienstlichen Netzwerken bei.

Social Engineering und globaler Konflikt

Während Historiker die Weltkriege in der Regel als einzelne Konflikte behandeln, sind sie besser als Phasen einer kontinuierlichen Ausweitung sozialer Kontrollmechanismen zu verstehen. Der Erste Weltkrieg war die Geburtsstunde der systematischen Koordination zwischen Hollywood und den Geheimdiensten. Im Zweiten Weltkrieg wurden diese Verbindungen durch das Office of Strategic Services („OSS“) formalisiert.

Die Entwicklung von Methoden der kulturellen Kontrolle war Teil eines umfassenderen Systems des Social Engineering, das sich in Zeiten globaler Konflikte ausweitete, wobei die Weltkriege als Rechtfertigung und Testgelände für immer ausgefeiltere Systeme der psychologischen Massenmanipulation dienten.

Militäreinrichtungen wie die Lookout Mountain Air Force Station in Laurel Canyon dienten als Zentren für die psychologische Kriegsführung, produzierten geheime Filme und unterhielten hochrangige Verbindungen zur Hollywood-Produktion.

1943 legte das OSS seine Strategie zur Nutzung von Kinofilmen als Waffe der psychologischen Kriegsführung dar und erkannte deren Potenzial, Handlungen anzuregen oder zu verhindern und das Verständnis der Menschen von der Realität grundlegend zu verändern.

Die Einbindung der Unterhaltungsindustrie in nachrichtendienstliche Operationen reicht bis in den Ersten Weltkrieg zurück. Beispiele hierfür sind Harry Houdinis angebliche Zusammenarbeit mit dem britischen Geheimdienst und Charlie Chaplins Filme, die auf ihr Propagandapotenzial hin untersucht wurden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden diese Verbindungen durch das OSS formalisiert und entwickelten sich zum heutigen Entertainment Liaison Office, das aktiv gewünschte militärische Filmthemen gestaltet.

Britischer Geheimdienst und Bewusstseinskontrolle

Der britische Geheimdienst entwickelte Methoden zur Kontrolle des Bewusstseins selbst und erkannte, dass die Beeinflussung von Überzeugungen, Wünschen und Weltanschauungen eine dauerhafte Form der Kontrolle sein könnte, die das Social Engineering für immer verändern würde.

Im Jahr 1914 wurde die Einrichtung „Wellington House“ gegründet, die sich später zum „Department of Information“ und schließlich zum „Ministry of Information“ weiterentwickelte und die massenpsychologische Manipulation durch neue Prinzipien systematisierte.

Diese Grundsätze, zu denen die Wirksamkeit der indirekten Beeinflussung, der emotionalen Resonanz und des Austauschs unter Gleichgesinnten gehörten, wurden ein Jahrhundert später zu den grundlegenden Algorithmen von Social-Media-Plattformen und werden auch heute noch von Unternehmen wie Facebook verwendet.

Das Tavistock-Institut und die psychologische Kriegsführung

Die Tavistock-Klinik, das spätere Tavistock-Institut, spielte durch die Behandlung von Soldaten mit Kriegsneurosen und die Erforschung von Traumata und Gruppenpsychologie eine wichtige Rolle bei der Entwicklung dieser Grundsätze.

Dr. John Rawlings Rees und seine Kollegen am Tavistock-Institut entdeckten, wie psychologische Traumata zur Umgestaltung des individuellen Bewusstseins und ganzer sozialer Systeme genutzt werden können, und entwickelten Methoden, um nicht nur das zu formen, was die Menschen sehen, sondern auch, wie sie die Realität interpretieren würden.

Die Arbeit des Instituts zeigte, wie psychologische Verletzlichkeit dazu genutzt werden kann, sowohl das Verhalten des Einzelnen als auch das der Gruppe zu verändern. Wie Stylman feststellte, reicht der Einfluss von Tavistock jedoch über Generationen zurück:

Obwohl es in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist, wurde Tavistock zu einer der einflussreichsten Organisationen bei der Gestaltung moderner sozialer Kontrollmethoden. Während die meisten Menschen Tavistock heute nur durch die jüngsten Kontroversen über die geschlechtsspezifische Pflege kennen, reicht der Einfluss des Instituts über Generationen zurück und prägt seit seiner Gründung kulturelle Narrative und soziale Veränderungen. Die aktuelle Arbeit des Instituts stellt keine Anomalie dar, sondern ist eine Fortsetzung seiner langjährigen Mission, das menschliche Bewusstsein neu zu gestalten.

Engineering Reality Part I: Ein Jahrhundert kultureller Kontrolle von Edisons Monopolen bis zu algorithmischer Manipulation, Joshua Stylman, 19. Dezember 2024

Kulturtechnik durch Musik

Der Einfluss des Tavistock-Instituts zeigt sich darin, dass es psychologische Theorien in praktische Werkzeuge für das Cultural Engineering umwandelte, insbesondere durch populäre Musik und Jugendkultur.

Die Methoden des Instituts wurden zunächst anhand von Musik erprobt, wobei das Jazzdiplomatieprogramm des US-Außenministeriums in den 1950er und 1960er Jahren zeigte, wie die Machtzentren das Potenzial der Musik für die kulturelle Gestaltung verstanden.

Die Baronin Pannonica de Koenigswarter, Mitglied der Bankiersdynastie Rothschild, wurde zur Mäzenin von Bebop-Künstlern wie Thelonious Monk und Charlie Parker, was mit der Zeit zusammenfiel, als das Außenministerium und die CIA den Jazz aktiv als Instrument der Kulturdiplomatie einsetzten.

Die Beteiligung der europäischen Bankaristokratie an vermeintlich revolutionären musikalischen Bewegungen war ein Vorbote eines Musters von Institutionen, die kulturelle Bewegungen konzipierten und entfachten, die zwar organisch zu sein schienen, in Wirklichkeit aber Teil eines systematischen Programms der Kulturtechnik waren.

(Anmerkung: Stylman hat die Arbeit und den Einfluss des Tavistock-Instituts im zweiten Teil näher untersucht).

Offiziell: FPÖ-Chef Herbert Kickl soll national-konservative Regierung mit der ÖVP bilden

Offiziell: FPÖ-Chef Herbert Kickl soll national-konservative Regierung mit der ÖVP bilden

Offiziell: FPÖ-Chef Herbert Kickl soll national-konservative Regierung mit der ÖVP bilden

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat FPÖ-Chef Herbert Kickl offiziell den Auftrag zur Bildung einer Regierung mit der ÖVP erteilt. Das teilte das Staatsoberhaupt bei einer Pressekonferenz in Wien mit. Damit könnte die FPÖ in Österreich erstmals das Kanzleramt übernehmen.

Das Land brauche gerade in der aktuell wirtschaftlich äußerst schwierigen Lage eine arbeitsfähige Regierung. Kickl habe ihm in dem Gespräch versichert, dass er sich die Aufgabe als Kanzler zutraue, sagte der linksgrüne Van der Bellen. „Der Respekt vor dem Wählervotum gebietet es, dass der Bundespräsident die Mehrheit achtet“, auch wenn er selbst möglicherweise andere Wünsche und Vorstellungen habe. „Ich habe mir diesen Schritt nicht leicht gemacht“, sagte er.

Das rund einstündige Treffen von Van der Bellen und Kickl in der Wiener Hofburg war von Protesten begleitet. Vor der Präsidialkanzlei waren Hunderte linksgrüne Demonstranten aufmarschiert, um vor einem „Rechtsruck“ in der Alpenrepublik zu warnen.

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Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat FPÖ-Chef Herbert Kickl offiziell den Auftrag zur Bildung einer Regierung mit der ÖVP erteilt. Das teilte das Staatsoberhaupt bei einer Pressekonferenz in Wien mit. Damit könnte die FPÖ in Österreich erstmals das Kanzleramt übernehmen.

Das Land brauche gerade in der aktuell wirtschaftlich äußerst schwierigen Lage eine arbeitsfähige Regierung. Kickl habe ihm in dem Gespräch versichert, dass er sich die Aufgabe als Kanzler zutraue, sagte der linksgrüne Van der Bellen. „Der Respekt vor dem Wählervotum gebietet es, dass der Bundespräsident die Mehrheit achtet“, auch wenn er selbst möglicherweise andere Wünsche und Vorstellungen habe. „Ich habe mir diesen Schritt nicht leicht gemacht“, sagte er.

Das rund einstündige Treffen von Van der Bellen und Kickl in der Wiener Hofburg war von Protesten begleitet. Vor der Präsidialkanzlei waren Hunderte linksgrüne Demonstranten aufmarschiert, um vor einem „Rechtsruck“ in der Alpenrepublik zu warnen.

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Syrischer Minister beging Justizmord

Syrischer Minister beging Justizmord

Von MANFRED ROUHS | Der neue syrische Justizminister Shadi Alwaisi ist ein Mörder. Er ist wahrscheinlich nicht der einzige Mörder in der Regierung in Damaskus, aber eine seiner Mordtaten ist auf Video aufgezeichnet worden und macht jetzt in den sozialen Netzwerken die Runde.

Vor zehn Jahren ließ Shadi Alwaisi eine Frau neben sich niederknien und ihr nach einem kurzen pseudojuristischen, religiösen Vortrag eine Kugel in den Kopf schießen. Grundlage des Scharia-Todesurteils mit sofortiger Vollstreckung in der Öffentlichkeit war der Vorwurf, die Frau habe außerehelichen Geschlechtsverkehr gehabt.

Annalena Baerbock hat es beim Staatsbesuch in Damaskus leider versäumt, die neuen syrischen Machthaber auf diesen und auf andere Morde des Regimes anzusprechen. Stattdessen stellte sie der Mörderbande 60 Millionen Euro Aufbauhilfe in Aussicht. Insgesamt sollen es 132 Millionen Euro werden, wie das ZDF berichtet.

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze geht davon aus, dass die deutschen Gelder dem syrischen Schulsystem zugutekommen. Dem ZDF-Bericht zufolge stellt sie zudem weitere Geldmittel in Aussicht und gibt sich optimistisch:

„Wir haben unsere Erwartungen klar formuliert: ein Bildungssystem frei von Ideologie, Diskriminierung und Ausgrenzung. Wenn die Entwicklung in die richtige Richtung geht, sind wir bereit, auch in anderen Bereichen mehr zu tun.“

Das lässt die Realitätsferne deutscher Politiker im Umgang mit den syrischen Verhältnissen erkennen. „Ideologie, Diskriminierung und Ausgrenzung“ sind begriffliche Kategorien, die dort, wo Mord und Totschlag herrscht, nicht wirklich eine Rolle spielen.


Syrischer Minister beging JustizmordPI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

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Frankreich führt riskantes mRNA-Experiment an Millionen Enten durch

Frankreich führt riskantes mRNA-Experiment an Millionen Enten durch

Frankreich führt riskantes mRNA-Experiment an Millionen Enten durch

Gerade in jenem Land, in dem die berühmte Entenleber ihren Ursprung hat, spielt sich derzeit ein beispielloses Experiment ab: Frankreich, das Land des guten Geschmacks, hat sich entschieden, als weltweit einzige Nation eine Pflichtimpfung gegen die Vogelgrippe H5N1 für Entenbetriebe mit mehr als 250 Tieren einzuführen.

Seit Herbst 2023 werden jährlich sage und schreibe 61 Millionen Enten mit zwei verschiedenen Impfstoffen traktiert: einem konventionellen Subunit-Impfstoff von Boehringer und – man höre und staune – einem selbstverstärkenden mRNA-Impfstoff von CEVA. Letzterer kommt in einer Zeit, in der die Diskussion um mRNA-Impfstoffe beim Menschen noch lange nicht abgeschlossen ist.

Die renommierte Forscherin Hélène Banoun hat nun die Katze aus dem Sack gelassen. In ihrer aktuellen Publikation zeichnet sie ein beunruhigendes Bild dieser Massenimpfkampagne. Das Kuriose daran: Während Großbetriebe zur Impfung verdonnert werden, ist es kleineren Betrieben mit weniger als 250 Enten schlichtweg verboten zu impfen. Eine agrarpolitische Schizophrenie par excellence.

Besonders brisant ist der Einsatz des mRNA-Impfstoffs von CEVA. In Eisen-Nanopartikeln verkapselt und mit Squalen versetzt, erfordert er eine aufwendige Lagerung. Doch wo sind die Studien zur Verteilung im Körper? Wo die Untersuchungen zu möglichen Rückständen im Entenfleisch? Fehlanzeige auf der ganzen Linie. Dies kritisiert auch Dr. Peter McCullough massivst.

Die Realität holt die ambitionierten Pläne bereits ein. Ende 2024 wurden Ausbrüche in geimpften Beständen gemeldet. Die geimpften Enten scheiden das Virus munter bis zu 14 Tage lang aus, ein gefundenes Fressen für Mutationen. Das erinnert fatal an die Erfahrungen in China, wo Impfungen bereits zur Entstehung resistenterer Virusstämme führten. Das französische Landwirtschaftsministerium reagiert darauf mit – man ahnt es schon – einer dritten Impfdosis für Mulard-Enten. Wohlgemerkt: Die temporäre Zulassung sieht nur zwei Dosen vor. Ein juristischer Drahtseilakt, der Tierärzte und Produzenten in eine prekäre Lage bringt.

Besonders pikant: Die in Lipidnanopartikel verpackte mRNA könnte theoretisch den Weg auf unsere Teller finden. Bei nicht ausreichend gegartem Entenfleisch droht eine unfreiwillige “Impfung” der Verbraucher. Studien dazu? Fehlanzeige. Die internationale Gemeinschaft reagiert bereits: Geimpftes Geflügel darf nicht exportiert werden. Ein herber Schlag für Frankreichs Entenproduzenten, die traditionell auch für den Export produzieren.

Was als vermeintlich fortschrittliche Lösung begann, entwickelt sich zu einem Paradebeispiel dafür, wie gut gemeint das Gegenteil von gut gemacht sein kann. Die französischen Behörden setzen hier auf eine Strategie, die weder wissenschaftlich noch wirtschaftlich überzeugt. Während die Kampagne munter weiterläuft, bleiben fundamentale Fragen unbeantwortet. Vielleicht sollten wir uns daran erinnern, dass nicht alles, was technisch machbar ist, auch sinnvoll ist. Besonders wenn es um die Massenimpfung von Tieren mit experimentellen Vakzinen geht, die später auf unseren Tellern landen.

Wie Baerbock in Syrien vor der Al-Qaida katzbuckelt

Wie Baerbock in Syrien vor der Al-Qaida katzbuckelt

Wie Baerbock in Syrien vor der Al-Qaida katzbuckelt

Die neue syrische Regierung der islamistischen Gruppe Haiat Tahrir asch-Scham (HTS), die aus dem syrischen Ableger der Al-Qaida hervorgegangen ist, wird vom Westen, der sie zuvor jahrelang unterstützt hat, nun umworben, weil sie sicherstellen soll, dass die russischen Militärstützpunkte aus Syrien verschwinden. Moral muss mal wieder hinter Geopolitik zurückstehen. Das zeigte besonders Bundesaußenministerin Baerbock, die […]

Warum Kongressmitglieder wegen der Finanzierung von Israels Krieg gegen Gaza verklagt werden sollen

Norman Solomon

Am letzten Tag des Jahres 2024 nahm der stellvertretende Justiziar des Repräsentantenhauses offiziell die Zustellung einer zivilrechtlichen Vorladung für zwei Kongressabgeordnete aus Nordkalifornien entgegen. Mehr als 600 Wähler von Jared Huffman und Mike Thompson haben sich als Kläger in einer Sammelklage eingetragen, in der sie beschuldigt werden, bei der Bewaffnung des israelischen Militärs mitzuhelfen und damit gegen „internationales und bundesstaatliches Recht zu verstoßen, das die Komplizenschaft bei Völkermord verbietet.“

Wie auch immer die Klage ausgeht, sie ist Ausdruck einer weit verbreiteten Wut und Verärgerung über das anhaltende zivile Gemetzel in Gaza, das die Steuerzahler weiterhin finanzieren.

Die meisten Amerikaner befürworten mit großer Mehrheit ein Waffenembargo gegen Israel, solange der Gaza-Krieg andauert. Aber Huffman und Thompson stimmten im April letzten Jahres für 26,38 Milliarden Dollar Militärhilfe für Israel, lange nachdem die ununterbrochenen Schrecken für die Zivilbevölkerung in Gaza offensichtlich waren.

Bereits im Februar – zwei Monate vor der Verabschiedung des enormen Militärhilfepakets – stellten sowohl Human Rights Watch als auch Amnesty International fest, dass, wie es in der Klage heißt, „die israelische Regierung die Bevölkerung von Gaza systematisch aushungert, indem sie Hilfsgüter, Wasser und Strom abschneidet, sie bombardiert und militärisch besetzt, was alles durch die Bereitstellung von US-Militärhilfe und Waffen unterstützt wird“.

Als die Zahl der bekannten Todesopfer im letzten Sommer 40.000 überstieg, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte: „Die meisten der Toten sind Frauen und Kinder. Diese unvorstellbare Situation ist in erster Linie auf die wiederholten Verstöße der israelischen Verteidigungskräfte gegen die Kriegsregeln zurückzuführen.“ Als „zutiefst schockierend“ bezeichnete er das „Ausmaß der Zerstörung von Häusern, Krankenhäusern, Schulen und Gebetsstätten durch das israelische Militär“.

Am 4. Dezember veröffentlichte Amnesty International einen 296-seitigen Bericht, der zu dem Schluss kommt, dass Israel „schamlos, kontinuierlich und völlig ungestraft“ Völkermord begeht – mit der „spezifischen Absicht, Palästinenser zu vernichten“ und „verbotene Handlungen gemäß der Völkermordkonvention“ zu begehen.

Zwei Wochen später, am selben Tag, an dem die Klage beim Bundesbezirksgericht in San Francisco eingereicht wurde, veröffentlichte Human Rights Watch neue Erkenntnisse, dass „die israelischen Behörden für das Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Ausrottung und für Akte des Völkermords verantwortlich sind“.

Als Reaktion auf die Klage sagte ein Sprecher Thompsons, dass „die Erreichung des Friedens und die Gewährleistung der Sicherheit der Zivilbevölkerung nicht durch die Einreichung einer Klage erreicht werden kann“. Aber seit über einem Jahr fordern die Kläger und viele andere Wähler ihn und Huffman vergeblich auf, zum Schutz der Zivilbevölkerung beizutragen, indem sie ihre Unterstützung für die US-Pipeline von Waffen und Munition an Israel beenden.

Durch diese Pipeline wird das Gemetzel in Gaza fortgesetzt, während die Entscheidungsträger auf dem Capitol Hill in einer Art Blase arbeiten. Briefe, E-Mails, Telefonanrufe, Bürobesuche, Proteste und mehr haben diese Blase nicht durchbrochen. Die Klage ist ein Versuch, die Routine der Gleichgültigkeit zu durchbrechen.

Wie viele andere Demokraten im Kongress haben sich Huffman und Thompson damit gerühmt, sich gegen die Verachtung von Fakten zu wehren, die Donald Trump und seine Mitstreiter zur Schau stellen. Doch die Weigerung, die Fakten der Dezimierung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen anzuerkennen, wobei die USA eine direkte Rolle spielen, ist eine extreme Form der Verleugnung.

„In den letzten 14 Monaten habe ich beobachtet, wie gewählte Politiker trotz der Forderungen der Öffentlichkeit, den Völkermord zu beenden, völlig untätig geblieben sind“, sagte Laurel Krause, eine Einwohnerin von Mendocino County, die zu den Klägern der Klage gehört.

Eine weitere Klägerin, Leslie Angeline, eine Bewohnerin von Marin County, die einen 31-tägigen Hungerstreik beendete, als die Klage eingereicht wurde, sagte: „Ich wache jeden Morgen mit der Sorge über den Völkermord in Gaza auf und weiß, dass dieser ohne die Partnerschaft meiner Regierung mit der israelischen Regierung nicht weitergehen könnte.“

Solch leidenschaftliche Ansichten sind weit entfernt von den Worten von Kongressmitgliedern, die routinemäßig stolz darauf zu sein scheinen, ruhig zu wirken, wenn sie die Regierungspolitik diskutieren. Aber wenn das Leben ihrer eigenen Kinder auf dem Spiel stünde und nicht das Leben palästinensischer Kinder in Gaza, wären sie wohl kaum so ruhig. Hier klafft eine große Lücke der Empathie.

In den Worten der Klägerin Judy Talaugon, einer indianischen Aktivistin in Sonoma County: „Palästinensische Kinder sind alle unsere Kinder, die unsere Unterstützung verdienen. Und ihre Befreiung ist der Katalysator für systemische Veränderungen zum Wohle von uns allen“.

Als Kläger erwarte ich sicherlich nicht, dass die Gerichte die US-Politik stoppen, die das Grauen in Gaza ermöglicht hat. Aber unsere Klage ist ein klarer Beweis für die moralische Abscheu, die so viele Amerikaner angesichts der Schuld der US-Regierung empfinden.

Für hartgesottene Politprofis mag das von Herzen kommende Ziel, die Bewaffnung des israelischen Militärs für den Völkermord zu stoppen, geradezu quixotisch und verträumt erscheinen. Aber Politiker unterschätzen leicht das Gefühl der moralischen Empörung. Wie James Baldwin schrieb: „Auch wenn wir es noch nicht ganz glauben, das innere Leben ist ein wirkliches Leben, und die ungreifbaren Träume der Menschen haben eine greifbare Wirkung auf die Welt.“

Unter dem Namen Taxpayers Against Genocide (Steuerzahler gegen Völkermord) organisierten sich die Wähler und machten deutlich, dass die Finanzierung von Völkermord auch durch noch so viel Rhetorik nicht zu etwas anderem als zu etwas Abscheulichem werden kann. Jared Huffman und Mike Thompson sind die ersten Kongressabgeordneten, die mit einer solchen Klage konfrontiert werden. Sie werden nicht die letzten sein.

In den letzten Tagen haben sich Menschen aus vielen Teilen der Vereinigten Staaten an Taxpayers Against Genocide (über classactionagainstgenocide@proton.me) gewandt, um die vollständige Klage einzusehen und zu erfahren, wie sie eine solche gegen ihr eigenes Kongressmitglied einreichen können.

Niemand sollte darauf vertrauen, dass das Gerichtssystem die US-Regierung davon abhält, Steuergelder für den Krieg zu verwenden. Aber Kongressmitglieder zu verklagen, die sich am Völkermord mitschuldig gemacht haben, ist ein guter Schritt, um die Macht des kriegführenden Staates aufzudecken – und sich dagegen zu organisieren.