Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

KommAustria verhängt Verwaltungsstrafen gegen AUF1 und RTV

KommAustria verhängt Verwaltungsstrafen gegen AUF1 und RTV

KommAustria verhängt Verwaltungsstrafen gegen AUF1 und RTV

Der Kampf gegen freie Medien geht weiter: Die KommAustria, Österreichs Regulierungsbehörde für Medien, hat Verwaltungsstrafen gegen die unabhängigen Sender AUF1 und RTV verhängt. Ihnen wird das “Senden ohne Zulassung” sowie “nicht genehmigte, wesentliche Programmänderungen” vorgeworfen.

Nachfolgend lesen Sie die Pressemitteilung der KommAustria:

Wien (OTS) – Die Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria) hat Verwaltungsstrafen über zwei strafrechtlich Verantwortliche eines Audiovisuellen Mediendienstes auf Abruf sowie über einen strafrechtlich Verantwortlichen eines Fernsehveranstalters verhängt. Die Fälle stehen in einem engen Zusammenhang. Die Strafen ahnden Verstöße gegen Verwaltungsbestimmungen des „Audiovisuelle Mediendienste-Gesetzes“ (AMD-G).

Im Fall des audiovisuellen Mediendienstes auf Abruf, richten sich die Straferkenntnisse gegen den Obmann und den ehemals stellvertretenden Obmann des „Vereins für basisgetragene, selbstbestimmte, pluralistische und unabhängige Medienvielfalt“ (kurz: der Verein), der den bei der KommAustria angezeigten Online-Mediendienst auf1.tv betreibt. Die Straferkenntnisse der Medienbehörde stellen fest, dass der Verein im Jahr 2022 über einen Zeitraum von mehr als acht Monaten im Rahmen des auf den RTV Regionalfernsehen e.U. zugelassenen und über Antenne im Großraum Linz verbreiteten Programms „RTV“ täglich und an den Wochentagen mehrmals ein Fensterprogramm ausgestrahlt hat, ohne dafür über eine Zulassung zu verfügen. Die Ausstrahlung von Programmen über Antenne oder über Satellit erfordert nach österreichischer Rechtslage eine Zulassung. Wegen dieser Verwaltungsübertretung verhängt die KommAustria gegen den Obmann des Vereins eine Geldstrafe von 5.000,00 Euro zuzüglich 500,00 Euro als Beitrag zu den Verfahrenskosten.

Gegen den ehemaligen Obmann-Stellvertreter wird eine Geldstrafe von 2.000,00 Euro zuzüglich 200,00 Euro Verfahrenskostenbeitrag verhängt.

Im Fall des Fernsehveranstalters ist der Geschäftsinhaber des RTV Regionalfernsehen e.U. als Verantwortlicher betroffen. Der eingetragene Unternehmer veranstaltet mit Zulassung der KommAustria das Fernsehprogramm RTV und verbreitet es im Großraum Linz digital über Antenne. Durch das Überlassen der Sendezeiten an den Verein, veränderte er die in der Zulassung für RTV festgelegte Programmdauer und Programmgattung wesentlich. Diese Änderungen hätte er nach dem AMD-G zuvor von der KommAustria genehmigen lassen müssen. Für diese Verwaltungsübertretungen setzt die KommAustria eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 1.000,00 Euro zuzüglich 100,00 Euro Verfahrenskostenbeitrag fest.

Hintergrund

Die mit den hier gegenständlichen Straferkenntnissen geahndeten Verwaltungsübertretungen wurden von der Medienbehörde KommAustria in Entscheidungen aus dem Jahr 2023 festgestellt:

Der Bescheid der Behörde vom 19.04.2023 zur Rechtsverletzung durch den „Verein für basisgetragene, selbstbestimmte, pluralistische und unabhängige Medienvielfalt“ auf der Website der Rundfunk und Telekom-Regulierungs-GmbH (RTR) unter https://www.rtr.at/medien/aktuelles/entscheidungen/Entscheidungen/KOA_2.300-23-016.de.html veröffentlicht. Der Bescheid ist nach Widerspruch durch den Verein noch beim Bundesverwaltungsgericht anhängig und daher nicht rechtskräftig. Die KommAustria hat das Verwaltungsstrafverfahren dennoch durchgeführt, um einer möglichen Verjährung des Rechtsbruches vorzubeugen.

Unter https://www.rtr.at/migration/decisions/823f5baca5774c488da7320154af2da2 ist der rechtskräftige Rechtsverletzungsbescheid der KommAustria vom 22.06.2023 gegen den RTV Regionalfernsehen e.U. veröffentlicht.

Straferkenntnisse

Die heute veröffentlichten Straferkenntnisse sind noch nicht rechtskräftig. Sie sind ebenfalls auf der Website der RTR veröffentlicht:

https://www.rtr.at/KOA-2.300/24-024
https://www.rtr.at/KOA-2.300/24-025
https://www.rtr.at/KOA-2.300/24-016

Diese Information über die Straferkenntnisse der KommAustria erfolgt aufgrund des anhaltenden, breiten öffentlichen Interesses an den gegenständlichen Verfahren.

Über KommAustria und RTR

Die Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria) sorgt mit Regulierungs- und Verwaltungstätigkeiten für einen fairen Wettbewerb und für Vielfalt am österreichischen Medienmarkt für Radio, Fernsehen und vergleichbare Online-Mediendienste und ist nationale Koordinatorin für digitale Dienste im Sinne des Digital Services Act. Geschäftsstelle der KommAustria ist die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR). Die RTR ist eine Einrichtung des Bundes und in die zwei Fachbereiche Medien (RTR Medien) sowie Telekommunikation und Post (RTR.Telekom.Post) gegliedert.

Laurent Maurel: Europa versinkt in der Krise

Die wirtschaftliche Lage in Europa gibt Anlass zu wachsender Besorgnis. Einst ein Symbol für Wohlstand und Zusammenarbeit, ist die Europäische Union heute durch große ökonomische und energiepolitische Herausforderungen geschwächt. Zwei traditionelle Grundpfeiler des Kontinents, Frankreich und Deutschland, sehen sich aktuell mit Schwierigkeiten konfrontiert, die weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Staatenverbund haben könnten.

Im Februar dieses Jahres schrieb ich, dass Europa durch einen beispiellosen Inflationsschock gelähmt wurde, der durch den Einbruch der Einzelhandelsumsätze in Deutschland und allgemeine Verarmung aufgrund sinkender Reallöhne gekennzeichnet war. Trotz eines leichten Rückgangs der Inflationsraten stellte die Pattsituation zwischen wirtschaftlicher Stabilität und Teuerung die Geld- und Sozialpolitik vor ein Dilemma.

Israel verabschiedet ein Gesetz, das vier Jahre Haft ohne Gerichtsverfahren und ohne Beweise erlaubt

Avika Fogel, ein israelischer, Kahan-freundlicher Abgeordneter (Otzma Yehudit, Jüdische Kraft) und Vorsitzender des Nationalen Sicherheitskomitees, brachte im September in der Knesset ein Gesetz durch, das der Polizei erlaubt, ohne richterliche Aufsicht eine umfassende Überwachung mit neuen Technologien durchzuführen.

Er ließ im November in erster Lesung ein Gesetz verabschieden, das es einem Polizeikommandanten und anderen Beamten erlaubt, die Erlaubnis des Präsidenten eines Bezirksgerichts oder seines Stellvertreters einzuholen, um einen PC oder ein Mobiltelefon zu infiltrieren.

Er hat gerade ein drittes Gesetz verabschieden lassen, das die Polizei ermächtigt, auf Anweisung der Staatsanwaltschaft freiheitsbeschränkende Maßnahmen zu ergreifen, die der Angeklagte unter Androhung von vier Jahren Gefängnis befolgen muss. Es kann sich um eine Verwaltungshaft handeln, d. h. ohne Gerichtsverfahren, allein auf der Grundlage von Verschlusssachen, ohne dass die Polizei Beweise vorlegen muss.

Dieser Artikel ist das Editorial der Ausgabe 112 von „Voltaire, actualité internationale“. Die Welt verändert sich schnell. Abonnieren Sie unseren wöchentlichen, vertraulichen Newsletter, eine außergewöhnliche Informationsquelle über den Übergang zu einer multipolaren Welt.

Wie Washington und Ankara in Damaskus das Regime wechselten

Thierry Meyssan

Mit überraschender Dreistigkeit versichert uns die internationale Presse, dass wir in Syrien keinen militärischen Regimewechsel erleben, sondern eine Revolution zum Sturz der Arabischen Republik Syrien. Die Anwesenheit der türkischen Armee und der US-Spezialeinheiten wird uns jedoch verheimlicht. Wir werden mit Propaganda über Verbrechen gefüttert, die schon öfters dementiert wurde, die nun „Baschar“ zugeschrieben werden. Kannibalistische Halsabschneider verwandeln sich in respektable Revolutionäre. Wieder einmal belügt uns die internationale Presse bewusst.

Innerhalb von 11 Tagen wurde die Arabische Republik Syrien, die sich seit 2011 tapfer gegen die Angriffe der von der größten Koalition der Geschichte unterstützten Dschihadisten gewehrt hatte, gestürzt. Wie ist das also passiert?

Zu allererst haben die Vereinigten Staaten seit dem 15. Oktober 2017 eine Belagerung Syriens organisiert, die sowohl jeglichen Handel mit Syrien verbietet, als auch den Vereinten Nationen die Beteiligung am

Öffentlich finanzierte Bibliothekare drängen Lesern mit einem Index der gefährlichen Bücher ihre Weltsicht auf

Die deutschen Bibliothekare haben einen „Expert*innenzirkel“, der Bücher auflistet, die mit Warnhinweisen versehen werden sollen. Diese sollen dafür sorgen, dass Bibliotheksnutzer keinen Thesen Glauben schenken, die den für die Regierenden und den Zeitgeist akzeptablen Meinungskorridor verlassen. Wie hier ein Berufsverband Steuergeld nutzt, um eigene politische Vorlieben zu befördern, ist mehr als fragwürdig.

Ein Nutzer der Stadtbibiothek Münster und Leser dieses Blogs wollte von der Bibliothek wissen, warum in einigen Büchern auf der ersten Seite Aufkleber mit dem folgendem Inhalt angebracht sind:

Verwaltungsstrafen gegen österreichische Medienmacher

Verwaltungsstrafen gegen österreichische Medienmacher

Verwaltungsstrafen gegen österreichische Medienmacher

Ein Vorgang, der bisher noch einmalig sein dürfte: Die „KommAustria“ (Kommunikationsbehörde Austria, Österreichs Regulierungsbehörde für Medien) hat eine Verwaltungsstrafe über Verantwortliche von zwei Medien, AUF1 und RTV, verhängt. Beobachter interpretieren den Schritt als „Angriff“ auf die beiden miteinander kooperierenden Medien. Hier die Presseaussendung der KommAustria: Die Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria) hat Verwaltungsstrafen über zwei strafrechtlich Verantwortliche eines Audiovisuellen Mediendienstes […]

Der Beitrag Verwaltungsstrafen gegen österreichische Medienmacher erschien zuerst unter tkp.at.

Die Kontaktschuld wurde beim Alternativen WEF in Prag begraben

Die Kontaktschuld wurde beim Alternativen WEF in Prag begraben

Die Kontaktschuld wurde beim Alternativen WEF in Prag begraben

Von MARTIN SELLNER* | Prag, die Stadt der hundert Türme, hat schon viel gesehen. Nicht nur drei Kaiser sind dort begraben, sondern in der samtenen Revolution wurde hier auch die Sowjetunion begraben. Was sich nun im Dezember 2024 in einem renommierten Hotel der Innenstadt zutrug, reiht sich ein in diese Geschichte.

Gerechtfertigt ist dieser anmaßende Vergleich durch den Eröffnungsredner des ersten “A-WEF” in Prag: Wenn einer der berühmtesten Politiker Europas, Prof. Dr. Václav Klaus, in stoischer Ruhe (und perfektem Deutsch, das Frau Baerbock vor Neid erblassen lassen würde) über den Great Reset referiert, dann ist der Auftakt in eine Konferenz voller Expertise und Reichweite gelungen.

Michael Ballweg, Kayvan Soufi-Siavash (ehemals bekannt als Ken Jebsen), Markus Krall, Ernst Wolff, Markus Haintz, Michelle Gollan, Beate Bahner, Paul Brandenburg, Stefan Schubert, Sucharit Bhakdi und viele mehr gaben einander das Mikro in die Hand, COMPACT, Nouviso, Kla-TV, Info-Direkt, Report24, PI-NEWS, NiUS und andere folgten dem Ruf von AUF1 – und das bedeutet, daß eine Quantität versammelt war, die in einen qualitativen Sprung münden konnte.

Und ein solcher gelang beim alternativen “Western Ethics Forum”, das sich als Antwort der “Schwurbler” auf die “Anywheres” in Davos versteht. Im Folgenden möchte ich drei Gründe nennen, die das Gipfeltreffen in Prag so einzigartig machen:

1. Beerdigung der Kontaktschuld

Auf Telegram schrieb ich am Montag:

Die Kontaktschuld ist tot. Wir haben sie in Prag begraben. Eine vielfältige Allianz für Meinungsfreiheit und die Abschaltung der Demokratiesimulation ist stärker denn je!

Auf eine gewisse Art und Weise war ich der Lackmustest des A-WEF. Alle absolvierten diesen Test bravourös. Ohne jede Berührungsangst, völlig kontaktschuldfrei verlief das Treffen der Coronawiderstands-Giganten mit dem verfemten Remigrationsinfluencer.

Kontroverse Gespräche mit NIUS-Reportern & Michelle Gollan über die “Boomer”, zahlreiche Biere mit Brandenburg, befreiendes Gelächter zu den haarsträubenden Repressionsanekdoten von Krall, ein intensives Gespräch (inklusive Planung neuer Streiche) mit Ballweg, während die Jugend die Prager Altstadt unsicher machte – das waren nur ein paar der Eindrücke zwischen zahlreichen Podien und Interviews.

Überhaupt ist der unglaubliche Arbeitseinsatz des Teams von Elsa Mittmannsgruber und Stefan Magnet nicht genug zu loben. Bruch- und pausenlos reihte sich ein Panel an das nächste. Währenddessen und dazwischen wurde ein wahrer Gesprächs- und Interviewmarathon absolviert. Die Medienvertreter machten von dieser einzigartigen Dichte widerständiger Galionsfiguren ausgiebig Gebrauch!

Aber bevor ich mich verzettele, komme ich zum Kern und gehe zum nächsten Punkt über: Die Kontaktschuld ist spätestens jetzt eine Sache der Vergangenheit. Die Gegenöffentlichkeit, die Bewegung, Rechtsanwälte, Aktivisten, Ärzte und Medienmacher arbeiten Hand in Hand.

2. Schlussakkord & Auftakt

In einem der zahlreichen Revolutions- und Aktivismusratgeber aus der NGO-Szene las ich einmal einen Satz, der nachhallte: “Widerstandskämpfern fehlt das Talent, ihre Siege zu feiern.” Viel zu oft geht man nach Erfolgen rasch zur Tagesordnung über. Man verpaßt die Gelegenheit sie auszukosten.

Denn Siege zu zelebrieren, ist entscheidend für die Innen- und Außenwirkung. Fehlt das, was der Engländer “Closure” und ich einen “Schlußakkord” nenne, dann verplätschert die Symphonie unvollendet. Das Narrativ hängt in der Luft und die “aktivistische Heldenreise” kommt nie an ihr Ende.

Prag war unser Schlußakkord, ja, unser “Auenland”. In vollkommener Sicherheit, eingehegt in der Anonymität einer fremden Millionenstadt und der Schutzwirkung einer Eröffnungsrede von Dr. Klaus, entfaltete sich eine gelöste Stimmung, eine Feierlaune.

Der letzte Akt der Widerstandssymphonie war zugleich ein wichtiger Auftakt. In einem Planspiel bereiteten sich fachmännisch untergliederte Arbeitsgruppen auf eine neue Pandemie vor. Man muß nur die Gästeliste überfliegen, um zu erahnen, welche Synergien und Planungstiefe in einer derartigen Anordnung entstehen können. Nicht nur unsere Gegner planen. Während sie sich verschwören, agiert das A-WEF aber transparent.

Egal, was morgen kommt: Der Widerstand ist bereits heute wesentlich besser vorbereitet als 2020.

3. Vielfalt und Widerspruch

Auf einer Veranstaltung wie dieser lernt man schnell: Pause ist ein Fremdwort. Mit einem Kaffee in der Hand und den Namen der Gesprächspartner im Kopf jonglierend, zwischen Bühne und Interviews blieb kaum Zeit zum Essen oder Schlafen. Letzteres war verschmerzbar.

Ärgerlich war nur, daß ich einige der Podiumsgespräche verpaßte. (Gott sei Dank kann man sie nachträglich auf AUF1 ansehen.) Das Themenspektrum reichte von Sicherheit, Wirtschaft und Gesundheit bis zu Geld und Medien.

Auf der Bühne zeigte sich rasch sowohl die Vielfalt als auch die Einheit des Gipfels. Immer wieder gab es Widerspruch. Ob zur Einschätzung von Miliei, der Idee einer “Menschheitsfamilie” oder der Frage verbindlicher gesellschaftlicher Werte.

Diese Meinungsvielfalt fand ich gerade als Vertreter einer dezidiert neurechten, ethnopluralistischen Perspektive spannend. Denn die Reaktion auf Dissens offenbarte die Stärke des A-WEF. Man konnte, wie Adorno einmal sagte, “ohne Angst verschieden sein”. Die Akzeptanz unterschiedlicher Meinungen, das Fehlen von Sprachgeboten wie auch von ideologischem (oder geopolitischem) Bekenntniszwang machten die Konferenz und die Podiumsgespräche äußerst spannend.

Dieses Treffen war mehr als eine Konferenz. Ohne Kontaktschuld, Antifa-Demos und dem starren Ablauf einer Demonstration oder Massenveranstaltung entfaltete sich die einzigartige Magie des Netzwerks. An der Stelle bleibt nur ein erneuter Dank an Magnet, Mittmannsgruber samt Mannschaft: Material-, Personal- und Zeitkosten des Gipfels möchte ich mir nicht einmal ausmalen.

Doch es hat sich ausgezahlt! Ich bin überzeugt: Viele Ideen, Projekte und vielleicht sogar kleine Revolutionen wurden an diesen zwei Tagen in Gang gesetzt. Die Synergien werden noch lange nachwirken und hoffentlich beim kommenden 2. A-WEF vertieft. Man sieht sich beim nächsten Gruppenfoto!


*Im Original erschienen auf sezession.de

Like

Unglaubliche SWR-Reportage: Polizei kontrolliert nun Handtaschen von alten Damen auf Messer

Unglaubliche SWR-Reportage: Polizei kontrolliert nun Handtaschen von alten Damen auf Messer

Unglaubliche SWR-Reportage: Polizei kontrolliert nun Handtaschen von alten Damen auf Messer

“Endlich wird aufgeräumt”, kommentiert eine Userin die abstrusen Aufnahmen aus einer SWR-Reportage zu Messerkontrollen auf dem Weihnachtsmarkt – Kotz-Emojis inklusive. Für “Zur Sache Rheinland-Pfalz” begleitete der SWR ein Team von Beamten, das die verdachtslosen Messerkontrollen auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen durchführte. Wem man scheinbar die nächste Messerattacke à la Solingen zutraut? Älteren Damen, die ein winziges Schweizer Taschenmesser in der Handtasche mitführen. Wie gut, dass sie nun überführt werden – da fühlt man sich doch gleich sicherer!

Ein Kommentar von Vanessa Renner

In der Sendung “Zur Sache Rheinland-Pfalz” vom 12. Dezember 2024 berichtete man unter anderem von den Messerkontrollen auf Weihnachtsmärkten, die nunmehr ohne Verdacht durchgeführt werden dürfen, um weitere islamistische Anschläge wie jenen in Solingen zu verhindern. Bis zu 20 Personen würden demnach pro Abend kontrolliert werden.

Die Auswahl dieser Personen führt die Maßnahme jedoch ad absurdum. Zwar zeigt man gleich zu Beginn eine ergebnislose Kontrolle zweier junger Herren mit dunklerem Teint (einer von ihnen bekleidet mit einem wahrlich sehr bedrohlich wirkenden Weihnachtspullover). Ansonsten hält die Polizei aber scheinbar vorzugsweise deutsche Frauen, die gerade an einem Stand eine Mahlzeit zu sich nehmen oder etwas kaufen möchten, für potenzielle Islamistinnen. Nicht, dass einem noch jemand verpöntes Racial Profiling vorwirft!

Da muss also eine (noch ihr Essen kauende) Dame in dicker Winterjacke die Taschen derselben ausräumen, damit eine Beamtin unter anderem einen kleinen Haufen benutzter Taschentücher auf versteckte Messer kontrollieren kann. Natürlich darf auch das Abtasten nicht fehlen, immerhin könnte die Frau eine Machete im Jackenärmel verbergen. Ihre Blicke bei der Maßnahme sprechen Bände. Ihr Begleiter gibt sich unterwürfig und lobt die Kontrollen. Man möchte im Staatsfunk ja lieber nicht negativ auffallen. Wer freut sich nicht, wenn er seinen teuren Weihnachtsmarkt-Snack nach ausgiebiger Polizeikontrolle schließlich kalt genießen darf?

https://twitter.com/KlrchenKlabust1/status/1868682982883811593

Später visiert die Polizei eine ältere Dame an einem anderen Stand an, die auf Nachfrage angibt, wohl noch ihr Taschenmesser dabei zu haben (dass auch das verboten ist, ist vielen gar nicht bewusst). Und tatsächlich: Ein winziges Schweizer Taschenmesser wird aus der Handtasche gefischt, sofort eingezogen und ein Bußgeld für Verstoß gegen das Messerverbot angekündigt. Eine mögliche Terroristin wurde gefasst – nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn die Frau unter “Allahu akbar!”-Rufen mit dieser schmalen, vielleicht fünf Zentimeter langen Mini-Klinge Amok gelaufen wäre. Auch der ins Schweizer Taschenmesser integrierte Korkenzieher hätte sicherlich schwere Schäden angerichtet.

https://twitter.com/Georg_Pazderski/status/1868757438742356058

In den sozialen Netzen sorgt die Reportage für Kopfschütteln. Die Polizei mache sich lächerlich, prangert man an. Vielen drängt sich der Verdacht auf, dass tatsächlich verdächtig wirkende Personen lieber nicht kontrolliert werden, weil die Beamten sich dabei naturgemäß in Gefahr begeben würden – da inspiziert man doch lieber die Handtaschen von “schon länger in Deutschland lebenden” Damen und konfisziert das eine oder andere Schweizer Taschenmesser, damit Nancy Faeser später behaupten kann, man tue ja ach so viel gegen Islamismus.

Bestärkt wird dieser Vorwurf auch durch die Aussagen der Landesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft DPolG, Noriko Nagy, die im Beitrag zu Wort kommt: Sie erörtert, dass gerade Polizisten mit Familie nach dem Polizistenmord in Mannheim durch einen Islamisten und angesichts weiterer Angriffe in letzter Zeit in “Gefahrenbereichen” nicht mehr arbeiten möchten. Sie lassen sich lieber versetzen. Dass schon Polizisten in andere Bereiche flüchten, passt freilich schlecht zu den vollmundigen Behauptungen linksgrüner Realitätsverweigerer, Deutschland wäre sicher wie nie zuvor. Neben mehr Personal fordert Nagy auch, dass der Schutz der Beamten verbessert wird – die Uniformen der Polizisten beispielsweise sind nicht stichfest.

Vertrauen schafft man mit einer solchen Reportage sicherlich nicht. Den versprochenen Schutz vor islamistischen Attentaten leistet man nicht – dafür zieht man ältere Damen ab, nimmt ihnen ihren Besitz weg und brummt ihnen Geldbußen wegen Ordnungswidrigkeiten auf. Das ist es, das beste Deutschland aller Zeiten – zahnlos gegenüber echten Kriminellen, aber stets mit harter Hand dort unterwegs, wo einfache Bürger ausgenommen werden können.

„Das Geschäftsmodell von Pharmaunternehmen ist organisiertes Verbrechen“

Von Amèle Debey

Dr. Peter Gøtzsche ist einer der weltweit meistzitierten dänischen Ärzte und Forscher, dessen Publikationen in den renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften erschienen sind. Lange bevor er das renommierte Cochrane-Institut mitbegründete und dessen nordische Abteilung leitete, arbeitete dieser führende Experte für klinische Studien und regulatorische Angelegenheiten in der Pharmaindustrie für eine Reihe von Laboren. Auf der Grundlage dieser Erfahrung und seiner renommierten wissenschaftlichen Arbeit ist Peter Gøtzsche Autor eines Buches über die Methoden der Pharmaindustrie zur Korrumpierung des Gesundheitssystems.

Wann wurde Ihnen klar, dass etwas an der Art und Weise, wie wir mit der Covid-Krise umgingen, falsch war?

Ich würde sagen, sofort. Ich habe einen Hintergrund in Infektionskrankheiten. Mir wurde also sehr schnell klar, dass dies der falsche Weg war, mit einem Atemwegsvirus umzugehen.

Man kann die Ausbreitung nicht verhindern. Das wussten wir bereits aufgrund unseres Wissens über andere Atemwegsviren wie Influenza und andere Coronaviren, die Erkältungen verbreiten. Die gesamte Einstellung, Grenzen sehr schnell zu schließen, alle möglichen Quarantänemaßnahmen zu ergreifen und nur wenigen Menschen den gemeinsamen Aufenthalt zu erlauben, ergab vielleicht für einige Menschen Sinn, aber es war der falsche Ansatz. In Schweden blieb die Gesellschaft im Gegensatz zum Rest der Welt offen, und Schweden hat eine der niedrigsten Übersterblichkeitsraten der Welt.

Es war töricht zu glauben, dass wir das Virus eindämmen könnten, indem wir unsere Gesellschaften schließen, und mir war auch früh klar, dass dies enorme Kollateralschäden verursachen würde. Natürlich war mir das bewusst, daher stand ich dem, was die Regierungen auf der ganzen Welt taten, sehr kritisch gegenüber.

Bereits im März 2020, als die Pandemie erst ein paar Monate alt war, veröffentlichte ich im British Medical Journal einen Brief mit dem Titel „Covid-19: Sind wir Opfer einer Massenpanik?

Welche Beweise gibt es dafür, dass das Covid aus einem Labor in Wuhan entkommen ist?

In der Wissenschaft arbeiten wir mit Wahrscheinlichkeiten. Wir haben selten absolute Gewissheit über irgendetwas. Und wenn man sich alle Beweise ansieht, die wir haben, dann ist es äußerst wahrscheinlich, dass das Virus aus einem Labor entkommen ist. Und nicht nur entkommen ist, sondern dass es im Labor hergestellt wurde, denn es handelte sich um die Art von gefährlichen Viren, die sie bereits in diesem Labor herstellten. Sie hatten das schon seit mehreren Jahren getan. Wie konnte es also möglich sein, die ganze Welt zu täuschen und Menschen wie mir zu sagen, wir seien Verschwörungstheoretiker?

Das hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun, sondern damit, ein ehrlicher Wissenschaftler zu sein. Natürlich haben sie das Virus hergestellt und es ist entwichen.

Dieses Interview wurde vor der Veröffentlichung des Berichts des US-Kongresses geführt, der zu den gleichen Schlussfolgerungen gelangt.

Aber das Virus war hauptsächlich für alte Menschen und Menschen mit Begleiterkrankungen gefährlich, oder? Für junge Menschen war es nicht so gefährlich?

Für Kinder war es nicht gefährlich. Und die Idee, Kinder zu impfen, ist eine sehr schlechte Idee. Ich glaube, das richtet mehr Schaden als Nutzen an, denn bei diesen Menschen ist es ein mildes Virus, und man tötet tatsächlich einige von ihnen, zum Beispiel wegen einer Myokarditis. Das ist nicht vernünftig.

Welche Rolle spielt die WHO in dieser Angelegenheit? Welche Verantwortung trägt sie für diese Panik?

Ich kann mich nicht an alle offiziellen Ratschläge der WHO erinnern, aber ich erinnere mich sehr deutlich an den Generaldirektor, der sagte: „Test, Test, Test“. Und dieser Testwahn war offensichtlich falsch. Selbst der PCR-Test, der eigentlich sehr genau sein soll, wird problematisch, wenn man ihn an einer Stichprobe von Menschen durchführt, von denen die meisten nicht infiziert sind.

Es gab eine Forscherin, mit der ich zusammengearbeitet habe und die in einem Artikel argumentierte, dass das Virus vielleicht aus den Vereinigten Staaten und nicht aus China stammt. Sie hatte in einem US-Bundesstaat viele Blutproben analysiert und ein bestimmtes Vorkommen des Virus vor dem Ausbruch in Wuhan gefunden. Ich zeigte ihr, dass dieses kleine Vorkommen in den Vereinigten Staaten genau das war, was man in Bezug auf falsch positive Ergebnisse in einer Bevölkerung erwarten würde, die überhaupt nicht infiziert war, weil der Test nicht perfekt ist. Dann habe ich den Kontakt zu ihr verloren!

Diese Testmanie, zum Beispiel in Dänemark, wo ich lebe, mit langen Schlangen vor Schulen und an anderen Orten, an denen sich Menschen testen lassen konnten, hat viel Geld gekostet und nichts gebracht.

Wer finanziert die Cochrane Collaboration, die Sie mitbegründet haben? Und was ist mit ihren Bewertungen zu den Maskenmandaten passiert, die unwirksam waren?

Aufgrund meiner Arbeit war und ist Dänemark nach wie vor der größte internationale Beitragszahler für Cochrane, nachdem das britische National Institute of Health Research die Finanzierung der britischen Cochrane-Gruppen Ende März 2023 eingestellt hat, weil Cochrane höchst ineffektiv geworden war. Auf der Cochrane-Website über Geldgeber wird jedoch immer noch behauptet, Dänemark sei der zweitgrößte Geldgeber, was nicht stimmt.

„Der Kampf gegen wissenschaftliche Fehlinformationen ist eine der dümmsten Initiativen, die ich je in meinem Leben gesehen habe.“

Mein Kollege Tom Jefferson, der eine Zeit lang in Teilzeit für mich gearbeitet hat, ist der Hauptautor des Cochrane-Reviews über die Wirkung physischer Maßnahmen zur Vorbeugung von Atemwegsinfektionen. Er hat den Review viele Male aktualisiert, aber als er Anfang 2020, mitten in der Covid-Pandemie, mit zusätzlichen Daten zeigte, dass Gesichtsmasken nicht funktionieren, hielt Cochrane ihn sieben Monate lang zurück, bevor er ihn veröffentlichte. Und als die Überprüfung von einem unbekannten Social Influencer in der New York Times kritisiert wurde, entschuldigte sich die Chefredakteurin von Cochrane, Karla Soares-Weiser, für die Überprüfung und ließ Tom fallen. Es gab nichts, wofür man sich entschuldigen musste, und es war ein riesiger Skandal, dass sie ihre eigenen Leute, deren Forschung von höchster Qualität war, nicht unterstützte. Ich habe über diese Affäre geschrieben: Falsche Propaganda über Gesichtsmasken und redaktionelles Fehlverhalten von Cochrane.

Medien und Behörden befinden sich nun im Krieg gegen Desinformation. In Ihrem letzten Buch sagten Sie: „Wenn wir zensieren, verlieren wir Vertrauen.“ Wie stehen Sie also zu diesem Krieg gegen Desinformation?

Es ist eine der dümmsten Initiativen, die ich in meinem ganzen Leben erlebt habe, und ich bin jetzt gerade 75 geworden. Zu glauben, dass man Zensur einführen kann, ist eine sehr schlechte Idee, denn die Wissenschaft verändert sich ständig, und die Menschen sind anderer Meinung. Wer sind diejenigen, die darüber urteilen sollten, ob etwas eine Falschinformation ist oder nicht?

Joe Biden und viele andere Regierungschefs haben gesagt, dass die Covid-Impfstoffe zu 100 % wirksam seien. Das ist eine schreckliche Fehlinformation. Aber all diese Faktenprüfer haben überhaupt nicht reagiert.

Nur um Ihnen ein Beispiel zu nennen, das ich in meinem Buch über das chinesische Virus erwähne: Als Paul Thacker im British Medical Journal einen Artikel über schwerwiegende Probleme mit der Datenintegrität in der entscheidenden COVID-19-Impfstoffstudie von Pfizer veröffentlichte, sagte ein dummer Faktenprüfer, der leitende Redakteur von Lead Stories, Dean Miller, dass das, was im British Medical Journal geschrieben stand, falsch sei, und veröffentlichte eine „Hoax-Warnung“.

Die Herausgeber des British Medical Journal kontaktierten Lead Stories, die sich weigerten, irgendetwas an ihrem Artikel oder den Maßnahmen, die dazu führten, dass Facebook Thackers Artikel markierte, zu ändern. Sie kontaktierten auch Facebook und forderten die sofortige Entfernung des „Faktenprüfungs“-Labels und aller Links zum Lead Stories-Artikel, damit die Leser den Artikel auf der Plattform frei teilen können. Es ist nichts passiert. Das BMJ beschwerte sich auch in einem offenen Brief beim Mitbegründer und Vorstandsvorsitzenden von Facebook, Mark Zuckerberg, aber er antwortete nicht und unternahm nichts.

Die Vorstellung, dass wir Zensur haben könnten, ist also eine sehr, sehr schlechte. Wir würden alle verlieren. Wir müssen akzeptieren, dass es Idioten gibt, die ihre falschen Ideen in den sozialen Medien verbreiten, aber Zensur ist weitaus schlimmer.

Es scheint in der Tat so, dass wir unterschiedliche Ansichten nicht mehr akzeptieren. Es besteht das Bedürfnis, zu kontrollieren, was jeder denkt.

Ich habe einen Vortrag auf YouTube veröffentlicht, der von YouTube entfernt wurde. Obwohl der Vortrag sachlich korrekt war und von einem der besten Impfstoffforscher der Welt, Professor Peter Aaby, gehalten wurde. Wir haben protestiert, aber es hat nichts gebracht. Er ist zum Beispiel anderer Meinung als die WHO, was den DPT-Impfstoff betrifft, aber ich habe mich eingehend mit diesem Thema befasst, und seine Forschung ist weitaus zuverlässiger als die Quellen, die die WHO verwendet. Ich glaube also, dass er Recht hat. Aber er durfte auf YouTube nicht sagen, was seine Forschung gezeigt hat. Das ist verrückt!

„Die meisten dieser Faktenprüfer haben keine Ausbildung, die ihre Rolle rechtfertigt.“

Es sind junge Leute hinter einem Bildschirm, die entscheiden, was wahr ist und was nicht. Sie haben keine medizinische Ausbildung und sind keine Wissenschaftler. Die meisten dieser Faktenprüfer haben nicht viel Bildung, die ihre Rolle rechtfertigt. Sie sind für den Job, den sie angeblich meistern sollen, nicht qualifiziert. Zu spekulieren, dass jemand die Wahrheit in wissenschaftlichen Angelegenheiten kennt, ist wie das Wahrheitsministerium in Orwells „1984“.

Was die Covid-Impfstoffe betrifft, haben Sie Beweise für schwerwiegende neurologische Schäden gefunden, darunter Bellsche Lähmung, Guillain-Barré-Syndrom, myasthenische Störung und Schlaganfall, die wahrscheinlich auf eine Autoimmunreaktion zurückzuführen sind. Warum empfehlen wir diese Impfung immer noch? Warum sprechen nicht mehr Wissenschaftler und Ärzte darüber?

Leider ist es mittlerweile ein Tabu, Fragen zu Impfstoffen zu stellen. Man wird sehr schnell als Impfgegner abgestempelt, selbst wenn man nur Fragen stellt. Selbst wenn man nur wissen möchte, was die Wahrheit ist. Was meine Arbeit mit Maryanne Demasi angeht, so war es ein riesiges Unterfangen, diese systematische Überprüfung durchzuführen, und wir haben es bei mehreren medizinischen Fachzeitschriften versucht, aber unser Artikel wurde jedes Mal abgelehnt, deshalb habe ich ihn auf meine Website gestellt.

„Es ist zum Tabu geworden, Fragen zu Impfstoffen zu stellen“

Die Menschen mögen keine Papiere, die sie darauf hinweisen, dass Impfstoffe auch schädlich sein können und dass sie, wenn sie bei den falschen Personen angewendet werden, der Bevölkerung mehr schaden als nützen könnten, was wir auch in unserem Artikel festgestellt haben. Es ist sehr traurig, dass es so schwierig ist, über Impfstoffe auf die gleiche Weise zu diskutieren wie beispielsweise über Medikamente.

Die schlimmsten Nebenwirkungen der Covid-Impfstoffe scheinen Myokarditis und Thrombose zu sein. Und schwere Nebenwirkungen, d. h. solche, die die Ausübung alltäglicher Tätigkeiten verhindern, wurden in den randomisierten Studien nicht ausreichend gemeldet.

In einem Ihrer Bücher sagen Sie auch, dass Peer-Reviews voreingenommen sind. Aber wie sollen wir es ohne sie machen?

Peer-Reviews werden sehr oft missbraucht. Und es ist definitiv unfair, dass die Peer-Reviewer wissen, wer Sie sind, aber Sie nicht wissen, wer sie sind. Sie sind anonym. Das ist ein sehr unfaires System.

Gibt es nicht ein System des doppelblinden Peer-Reviewings?

Das ist sehr, sehr selten. Das Standardmodell sieht vor, dass sie wissen, wer Sie sind, aber Sie wissen nicht, wer Ihre Arbeit liest. Dies bietet eine enorme Möglichkeit für Missbrauch. Natürlich senden viele Zeitschriftenredakteure ein Manuskript an Personen, die sich auf dem Gebiet auskennen, und wenn es um Medikamente und Impfstoffe geht, sind viele Ärzte durch Gelder der Industrie korrumpiert worden, sodass sie den Impfstoff oder das Medikament schützen wollen, das Sie in Ihrem Artikel möglicherweise in Frage stellen.

Redakteure sind beschäftigt und lesen oft nicht einmal das Manuskript, sondern nur die Peer-Reviews, und lehnen den Artikel dann aufgrund von Personen ab, die in einem Interessenkonflikt stehen. Das ist kein gutes System.

Okay, was wäre dann ein gutes System?

Zunächst einmal sollten Peer-Reviewer keine anonymen Henker sein. Einige gute Zeitschriften veröffentlichen die Peer-Reviews und geben auch an, wer diese Personen sind. Die Versuchung, Ihren Status als Peer-Reviewer zu missbrauchen, ist geringer, wenn Sie wissen, dass Ihre Peer-Reviews öffentlich geprüft werden und die Leute sehen können, ob Sie in einem Interessenkonflikt stehen. Es gibt viele Möglichkeiten, das System zu verbessern. Es sollte ausgewogen sein.

„Medizinische Fachzeitschriften sind der Pharmaindustrie so sehr verpflichtet, dass es immer schwieriger wird, kritische Artikel zu veröffentlichen.“

Ich habe in einem meiner Artikel darüber diskutiert und argumentiert, dass es manchmal möglich sein sollte, dass Sie als Whistleblower ein Papier veröffentlichen, bei dem Ihre Identität unbekannt ist, um ernsthafte Belästigungen zu vermeiden. Es gibt also verschiedene andere Möglichkeiten, die Dinge viel besser zu machen als heute. Aber die medizinischen Fachzeitschriften sind der Pharmaindustrie so verpflichtet, dass es immer schwieriger wird, kritische Artikel über Medikamente oder Impfstoffe zu veröffentlichen.

Ich habe mehr als hundert Artikel im British Medical Journal, in The Lancet und den drei anderen „großen Fünf“ veröffentlicht. Ich bin der einzige Däne, dem das je gelungen ist, daher weiß ich, wie es ist, ein Spitzenforscher zu sein. Und doch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich die Nase voll habe von medizinischen Fachzeitschriften. Ich ziehe es vor, Bücher zu schreiben und Artikel auf meiner eigenen Website oder auf Websites zu veröffentlichen, wo es keine Zensur gibt, sondern vernünftige Redakteure, die für das Gemeinwohl arbeiten.

Ist es nicht gefährlich, wenn es in der Wissenschaft keine Widersprüche gibt?

Ich würde es vorziehen, gute Möglichkeiten für wissenschaftliche Debatten zu haben. Das ist besser als alles andere. Wenn wir in einer Zeitschrift veröffentlichen dürften, was wir sagen wollen, und diese Zeitschrift Leute, die anderer Meinung sind, bitten würde, etwas anderes zu veröffentlichen, dann könnten wir eine Debatte über die Dinge führen. Das wäre die beste Lösung. Aber da das System, das wir haben, so korrupt ist – viele Zeitschriften sind auf Arzneimittelwerbung und den Verkauf von Sonderdrucken an die Industrie angewiesen – ziehe ich es vor, auf Websites zu veröffentlichen. Auf einigen von ihnen gibt es ziemlich viele Kommentare. Mad in America zum Beispiel ist eine fantastische Website für Fragen der psychischen Gesundheit.

Was die Covid-Impfstoffe betrifft, so haben Sie kürzlich getwittert: „Plasmid-DNA aus mRNA-Impfstoffen, z. B. COVID-19-mRNA-Impfstoffen, kann sich in das Genom normaler menschlicher Zellen integrieren. Dies birgt ein potenzielles Krebsrisiko, das nicht länger von bezahlten Trollen der Industrie ignoriert und lächerlich gemacht werden kann, sondern weiter untersucht werden muss.“ Können Sie uns mehr darüber erzählen?

Das ist nicht mein Forschungsgebiet, und meine stellvertretende Direktorin, Maryanne Demasi, hat mehrere Artikel darüber verfasst. Das ist definitiv besorgniserregend und sollte viel genauer untersucht werden. Wir wissen jetzt, dass sich DNA-Fragmente in das menschliche Genom integrieren können, und wir wissen auch, dass dies zu einem erhöhten Krebsrisiko führen kann. Daher muss dies untersucht werden. Bei Impfstoffen, bei denen viele Menschen geimpft werden, die nie von dem Impfstoff profitieren werden, müssen wir sehr gute Sicherheitsstudien durchführen, damit wir den Menschen nicht mehr schaden als nutzen.

Und das war bei den Covid-Impfstoffen nicht der Fall?

Sie führten eine neue Technologie ein, und die Menschen waren sich nicht bewusst, dass dies gefährlich sein könnte.

Es war das erste Mal, dass ein Impfstoff so vielen Menschen verabreicht wurde. Wenn er so gefährlich wäre, würden wir dann nicht weitreichende Folgen sehen? Zumindest mehr als jetzt?

Nein. Wenn die mRNA-Impfstoffe das Krebsrisiko erhöhen, könnte es viele Jahre dauern, bis wir das in der Bevölkerung sehen können, denn es dauert seine Zeit, bis sich Krebs entwickelt, manchmal Jahrzehnte. Brustkrebs ist im Durchschnitt etwa 20 Jahre im Körper, bevor er bei einer Brustuntersuchung erkannt werden kann. Und wenn das Krebsrisiko nicht so stark erhöht ist, werden wir vielleicht nie herausfinden, ob der Impfstoff Krebs verursacht, weil die Menschen ohnehin an Krebs erkranken. Es ist also nicht so einfach.

Selbst in zehn Jahren werden wir also nicht verstehen können, ob es am Impfstoff lag oder nicht?

Es ist viel zu früh, um dies zu untersuchen. Wir müssen noch einige Jahre warten, bevor wir epidemiologische Studien durchführen können, um zu sehen, ob es Anzeichen dafür gibt, dass Krebserkrankungen zunehmen könnten. Aber es ist auch deshalb sehr schwierig, weil wir einen so großen Teil der Weltbevölkerung geimpft haben. Was wäre also Ihre Kontrollgruppe? Wenn die Prävalenz einer bestimmten Krebsart zunimmt, müsste man über viele, viele Jahre hinweg beobachten, wie sich dieser bestimmte Krebs entwickelt.

In Ihrem Buch „The Chinese virus“ schreiben Sie, dass der Impfstoff schwere Fälle verringert und dass diejenigen, die auf der Intensivstation starben, meist nicht geimpft waren. John Ioannidis veröffentlichte eine Studie, die belegt, dass Millionen von Menschenleben gerettet wurden. Ist dieser Impfstoff also wirksam und sollten sich die Menschen weiterhin impfen lassen?

Wir wissen mit Sicherheit, dass der Impfstoff ziemlich unwirksam ist, weil das Virus ständig mutiert, und einige Studien zeigen, dass der Impfstoff nur zu 50 % wirksam ist. Das ist weit entfernt von den 100 %, von denen Joe Biden sprach. Der Impfstoff ist also nicht besonders wirksam, und viele von uns, darunter auch meine Frau und ich, haben das zum ersten Mal wieder erlebt, als wir im Juni 2022 auf einer Hochzeit in Schweden waren und wie gewohnt wieder Menschen sahen und umarmten. Wir waren beide zweimal geimpft worden, und was ist passiert? Wir haben uns mit Covid angesteckt, um Himmels willen! Und viele derjenigen, die auf der Party waren und ebenfalls geimpft waren, haben sich ebenfalls mit Covid angesteckt.

„Das Geschäftsmodell von Pharmaunternehmen ist organisiertes Verbrechen“

„Wirksam“ ist also nicht wirklich das Wort, das ich verwenden würde, um diesen Impfstoff zu beschreiben.

Wie viele Leben wurden durch diesen Impfstoff gerettet? Es ist sehr schwierig, dazu etwas Qualifiziertes zu sagen.

Zu Ihrem Buch mit dem Titel Tödliche Medikamente und organisiertes Verbrechen. Mit welchen Techniken werden Ärzte dazu gebracht, Medikamente zu kaufen, und wurden diese Techniken bei Covid-Impfstoffen eingesetzt, um Regierungen zu manipulieren?

Ich sage normalerweise, dass es zwei kleine Wörter mit fünf Buchstaben gibt, die erklären, was im Gesundheitswesen vor sich geht: Geld und Macht. Wer das Geld hat, hat auch die Macht, also ist es im Grunde dasselbe.

Wie funktioniert eine Regulierungsbehörde? Führen sie ihre eigenen Tests durch oder stützen sie ihre Entscheidungen ausschließlich auf die Studien der Pharmaunternehmen?

Natürlich können die Arzneimittelbehörden nicht alle Tests an Patienten selbst durchführen, aber wir könnten verlangen, dass die Prüfung von Arzneimitteln und Impfstoffen zu einem öffentlichen Unternehmen wird. Die Pharmaindustrie sollte damit absolut nichts zu tun haben, denn wir wissen bereits, dass das Geschäftsmodell von Pharmaunternehmen organisiertes Verbrechen ist. Sie begehen routinemäßig Betrug in ihren klinischen Studien und in dem, was sie veröffentlichen. Sogar Todesfälle fehlen in dem, was sie veröffentlichen. Wir wissen also nicht, wie gefährlich Medikamente und Impfstoffe sind, weil die Pharmaindustrie, die einen enormen Interessenkonflikt hat, die Studien durchführt. Das ist einfach sehr, sehr falsch.

„Amerika war schon immer dysfunktional“

Ich habe ein Gleichnis: Stellen Sie sich vor, ich würde den Kfz-Prüfern sagen, dass sie sich mein Auto nicht ansehen müssen, wenn es das nächste Mal zur Hauptuntersuchung muss. Ich habe es sehr sorgfältig getestet und bringe einen Stapel von fünf Metern Papier mit meinen Ergebnissen mit. Sie müssen nur meine fünf Meter Papier lesen und werden überzeugt sein, dass dies ein sicheres Auto ist. Genau das macht die Pharmaindustrie.

Wie können wir es also versäumen, die gleichen Vorsichtsmaßnahmen für unsere Gesundheit zu ergreifen, die wir bei unseren Autos, unseren Häusern oder sogar unseren Haustieren als selbstverständlich erachten?

Darüber habe ich in einem meiner Bücher geschrieben. Wenn ich mit allen Papieren zur Hauptuntersuchung ginge und betrügen würde, weil meine Bremsen nicht wirklich funktionieren, dann könnte ich vielleicht mich selbst und ein oder zwei andere töten. Aber wenn Pharmaunternehmen mit ihren Medikamenten betrügen, können sie mehr als hunderttausend Menschen töten, wie es Merck mit seinem Arthritis-Medikament Vioxx getan hat.

Wenn eine Aufsichtsbehörde ein Medikament zulässt, das schließlich vom Markt genommen wird, hat das dann keine Konsequenzen für die Aufsichtsbehörden?

Oh nein! Nur positive. Sie könnten danach einen hoch bezahlten Job in einem Pharmaunternehmen bekommen.

In gewisser Weise hat die Covid-Krise all das deutlich gemacht, was in der Medizinbranche seit Jahren nicht funktioniert?

Ja, und die Covid-Pandemie hat uns besonders gezeigt, was in den Vereinigten Staaten falsch läuft. Dort war es eine totale Katastrophe. Sie hatten bereits ein schlecht funktionierendes Gesundheitssystem, aber dann kam die Pandemie und so viele Menschen starben dort im Vergleich zu anderen Ländern, was uns einmal mehr zeigte, wie schlecht die Gesundheitsversorgung in den Vereinigten Staaten ist.

Es sollte nicht allzu schwer sein, Amerika wieder gesund zu machen, oder? Was auch immer sie tun, es kann nicht schlimmer werden.

(Peter lacht). Gesund war es nie! Dasselbe gilt für die Wiederherstellung der Größe Amerikas … War es jemals groß? Soweit ich das beurteilen kann, war Amerika schon immer dysfunktional.

Es gibt Fälle, in denen Aufsichtsbehörden für die Unternehmen arbeiten, deren Produkte sie gerade erst zugelassen haben. Kommt das oft vor?

Das nennt man das „Drehtür-Phänomen“. Sie wechseln zwischen der Pharmaindustrie und den Arzneimittelbehörden hin und her, und es gibt kein Gesetz dagegen. Es gibt einige Gesetze, zum Beispiel in Europa, die besagen, dass man nach dem Ausscheiden aus der EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur) eine Zeit lang, ich glaube für ein paar Jahre, nicht für die Pharmaindustrie arbeiten darf. Aber Sie haben gesehen, dass Chefs, die die FDA oder die EMA verlassen, manchmal schon für die Pharmaindustrie gearbeitet haben, bevor sie die Arzneimittelbehörde verlassen haben, obwohl das illegal ist.

Warum werden sie nicht verklagt?

So ist die Welt nun mal.

Kann man also sagen, dass die FDA die korrupteste Organisation der Welt ist? Und dass das Gleiche für die EMA und andere Behörden wie Swissmedic in der Schweiz gilt?

Wir sollten keine Superlative verwenden, denn es gibt immer eine Organisation, die noch schlimmer ist. Es reicht zu sagen, dass Korruption Teil des Problems in Arzneimittelbehörden ist. Und es ist ein Problem auf der ganzen Welt. Korruption kann auf vielen Ebenen auftreten, aber am besten dokumentiert ist sie bei der FDA.

Sie haben geschrieben, dass der Missbrauch von Medikamenten, illegalen und verschriebenen Medikamenten, die Haupttodesursache in Amerika ist. Sogar mehr als Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Hier geht es nicht um illegale Drogen oder Missbrauch. So verwenden wir Medikamente in der täglichen Praxis. Medikamente sind die häufigste Todesursache. Ich habe Anfang des Jahres einen Artikel darüber veröffentlicht. In der westlichen Welt ist es überall ziemlich gleich. Ich habe mich hauptsächlich auf Medikamentengruppen konzentriert, mit denen ich sehr vertraut bin: Medikamente gegen Arthritis und Psychopharmaka, und dann habe ich auch Opioide hinzugefügt.

„Die Arzneimittelregulierung funktioniert nicht“

Nichts beweist besser, dass die Arzneimittelregulierung nicht funktioniert. Sie schützt die Öffentlichkeit nicht vor schädlichen Medikamenten, wenn unsere verschreibungspflichtigen Medikamente die Haupttodesursache sind.

Hatten Sie jemals Angst um Ihr Leben? Haben Sie Morddrohungen erhalten oder wurden Sie von Pharmaunternehmen unter Druck gesetzt?

Ich wurde schon oft unter Druck gesetzt, aber ich habe keine Morddrohungen erhalten.

Werden alle Medikamente so hergestellt, dass sie Reaktionen hervorrufen, die zur Stabilisierung weitere Medikamente erfordern?

In der Psychiatrie passiert das oft. Man beginnt mit einem Medikament und geht dann schnell zu zwei, drei oder vier Medikamenten über. Das liegt auch daran, dass die Medikamente schlecht sind und nur eine sehr geringe Wirkung haben. Und dann verschreibt der Psychiater einem in seiner Verzweiflung einfach ein Medikament nach dem anderen.

Aber manchmal ist es richtig, dass sie ein anderes Medikament gegen die Nebenwirkungen einsetzen, zum Beispiel kann man durch Antipsychotika Parkinson entwickeln und dann braucht man ein Anti-Parkinson-Medikament.

Sie haben auch geschrieben, dass Pharmaunternehmen keinen Unterschied zwischen Marketing und Forschung machen und dass das schlimmste Unternehmen Pfizer ist, dessen Marketing „aggressiv“ und „rücksichtslos“ ist.

Als ich jung war, galt Pfizer als das schlimmste Pharmaunternehmen. Aber jetzt gibt es viele Konkurrenten. Es gibt viele andere Pharmaunternehmen, die sich sehr, sehr schlecht verhalten. Ich kann zum Beispiel Merck und Eli Lilly nennen, zwei sehr große US-Unternehmen, Janssen und Janssen, Roche, Lundbeck und Novo Nordisk aus meinem eigenen Land. Sie alle wissen, dass sich organisiertes Verbrechen auszahlt.

Wird in diesen Unternehmen noch Wissenschaft betrieben oder geht es nur um Marketing und Verkauf?

Sie manipulieren die Wissenschaft. Sie sind nicht an der Wahrheit über Medikamente interessiert, sondern daran, sie zu verkaufen.

Aber letztendlich brauchen wir Pharmaunternehmen, oder nicht?

Nein. Absolut nicht. Ich habe in einem Artikel argumentiert, dass es bekannt ist, dass die meisten Durchbrüche in der Arzneimittelbehandlung nicht von der Pharmaindustrie kommen. Sie kommen aus der öffentlich finanzierten Forschung. Was also wirklich für unsere Gesundheit wichtig ist, kommt nicht von Pharmaunternehmen. Sie kommen von öffentlich finanzierten Forschern.

Wir könnten genauso gut den nächsten Schritt gehen und sagen: Lasst uns die Entwicklung, Erprobung und Vermarktung von Medikamenten zu einem Unternehmen von öffentlichem Interesse machen. Lasst uns die kapitalistischen Pharmaunternehmen loswerden, weil sie so unglaublich schädlich für unsere Gesundheit sind, also sollte es ein öffentliches Unternehmen sein, das Medikamente entwickelt und testet. Wenn das der Fall wäre, könnten wir als Bürger auch verlangen, dass Medikamente nicht zu so hohen Preisen verkauft werden dürfen, dass wir sie uns nicht leisten können.

„Viele Mainstream-Medien wurden auch von Big Pharma korrumpiert“

So wie es jetzt ist, werden wir erpresst, weil die Pharmaindustrie Zehntausende von Dollar für die Behandlung eines einzigen Patienten für ein Jahr verlangt. Nehmen wir zum Beispiel diese Medikamente zur Gewichtsabnahme: Ozempic kostet etwa 12.000 Dollar pro Jahr. Die FDA hat nutzlose, schädliche und sündhaft teure Medikamente gegen Demenz zugelassen, die beispielsweise 32.000 Dollar pro Jahr kosten und auf unzureichender Forschung und Experten mit finanziellen Interessen basieren. Das ist doch lächerlich. Die gesamte Pharmaindustrie sollte verschwinden. Sie sollte kein kapitalistisches Unternehmen sein.

Aber brauchen wir nicht das Geld, um Forschung zu betreiben? Brauchen wir die Pharmaunternehmen nicht, um Forschung zu betreiben, weil sie so viel Geld haben?

Nein. Es gibt viele Wissenschaftler, die wissen, wie man Forschung und klinische Studien durchführt. Wenn es ein öffentliches Unternehmen wäre, würden viele Menschen, die heute in der Pharmaindustrie arbeiten und die Nase voll haben von all diesen Verbrechen, lieber in einem öffentlichen System arbeiten. Es wäre also tatsächlich eine schöne neue Welt.

Wir Steuerzahler geben den Pharmaunternehmen Unmengen an Geld. Wenn wir das nicht täten, hätten wir mehr als genug Geld, um unsere eigenen Medikamente zu entwickeln und zu vermarkten.

Als ich letzten Monat die ehemalige Leiterin der Abteilung für Infektionskrankheiten des Schweizer Gesundheitswesens interviewte, sagte sie: „Unternehmen hätten keinerlei Interesse daran, Studien zu fälschen oder Impfstoffe auf den Markt zu bringen, die weder wirksam noch sicher sind. Sie würden ihren Ruf und viel Geld verlieren.“ Was halten Sie von dieser Aussage?

(Peter lacht laut). Das ist ein Märchen! Es kann nicht falscher sein! Es ist völlig falsch. Sie betrügen die ganze Zeit und es zahlt sich aus. Einmal wurde ich von einem Journalisten gefragt, was ich von der Ethik in der Pharmaindustrie halte, und ich habe nichts gesagt! Denn ich kann nicht erkennen, dass sie irgendeine Ethik haben.

In der Schweiz hatten wir während der Covid-Pandemie den Vorstandsvorsitzenden eines Pharmakonzerns, der gleichzeitig Vorsitzender des größten Medienkonzerns des Landes war. Was halten Sie davon und was wissen Sie über den Einfluss der Pharmakonzerne auf die Medien?

Das ist ein weiteres schmutziges Geschäft von ihnen. Viele große Medienunternehmen wurden auch von Big Pharma korrumpiert. Sie versuchen, jeden zu kaufen, der ihrem Geschäft schaden könnte. Deshalb ist es eine gute Idee, die Medien, das Fernsehen, Zeitungen, medizinische Fachzeitschriften, einfach jeden zu korrumpieren. Wenn Menschen korrumpiert wurden, wissen sie sehr gut, dass sie kein Geld mehr bekommen, wenn sie nicht das tun, was die Pharmaunternehmen wollen.

Wie machen sie das? Durch Geldtransaktionen?

Es gibt viele, viele Möglichkeiten, wie man Geld an Menschen senden kann. Zum Beispiel durch Werbung. Renommierte medizinische Fachzeitschriften wurden von Pharmaunternehmen bedroht, dass sie keine Werbung mehr für ihre Medikamente in der medizinischen Fachzeitschrift schalten würden, wenn sie nicht das tun, was sie wollen. Da diese Einnahmen recht hoch sein können, können sie für eine Zeitschrift wichtig sein.

In meinem Buch über Kriminalität habe ich einige Beispiele für diese Drohungen angeführt. Die Annals of Internal Medicine verloren Werbeeinnahmen in Höhe von über 1 Million Dollar, nachdem sie einen Artikel veröffentlicht hatten, der sich kritisch mit Arzneimittelwerbung auseinandersetzte.

Wie kann eine medizinische Fachzeitschrift eine Arzneimittelwerbung veröffentlichen? Ist das nicht problematisch?

Ja, das ist völlig falsch. Mein Stellvertreter am Nordic Cochrane Centre und ich haben daran gearbeitet, Arzneimittelwerbung aus der dänischen medizinischen Fachzeitschrift zu verbannen. Wir haben sogar eine Berechnung angestellt, die zeigte, dass es die Abonnenten nicht viel kosten würde, wenn sie auf die Werbung verzichten würden. Wir schlugen auch vor, dass die Zeitschrift nicht auf Papier erscheinen müsse, sondern im Internet veröffentlicht werden könne, und dann wäre sie auch ohne Werbung billiger zu veröffentlichen.

Wir haben auch eine wissenschaftliche Untersuchung durchgeführt, in der wir dokumentierten, dass diese Arzneimittelwerbung der Bevölkerung direkt schadet. Und dennoch war die dänische medizinische Fachzeitschrift dagegen. Aber ein paar Jahre später haben sie die Arzneimittelwerbung eingestellt. Wir glauben, dass es wegen uns war, aber natürlich wollten sie uns nicht dafür loben.

Sind Sie hoffnungsvoll, was die Nominierung von Jay Bhattacharya und Marty Makary in den US-Institutionen angeht? Oder glauben Sie, dass Korruption mit dem Job einhergeht?

Es ist sehr schwierig, nicht korrupt zu werden, wenn man einen Spitzenjob wie den des Kommissars bei der FDA hat. Es gibt viele Möglichkeiten, Menschen zu korrumpieren, und man kann es tun, ohne Spuren zu hinterlassen. Es ist schwer zu vermeiden, aber ich bin sehr froh, dass Donald Trump Bhattacharya von der Stanford University und Makary von der Johns Hopkins University ausgewählt hat. Ich hoffe sehr, dass es ihnen gelingen wird, Amerika ein wenig zum Besseren zu verändern.

Gibt es Hoffnung, die Korruption im Gesundheitswesen zu unterdrücken?

Man kann es mit der Mafia in Italien vergleichen: Werden wir sie jemals loswerden? Das ist sehr, sehr schwierig. Daran müssen wir jahrzehntelang arbeiten.

Unethisch aus Sicht der Naturwissenschaft: Verurteilungen wegen Maskenbefreiung

Unethisch aus Sicht der Naturwissenschaft: Verurteilungen wegen Maskenbefreiung

Unethisch aus Sicht der Naturwissenschaft: Verurteilungen wegen Maskenbefreiung

Aus dem Blickwinkel der Strömungsmechanik, kann es bei einer Epidemie generell fachlich falsche Maskenbefreiungsatteste geben? Erfolgte ein Fremdschutz stets zu Lasten des Eigenschutzes? Beim Ausatmen durch eine Maske (z.B. FFP 2 Maske) sind zwei Luftströmungen zu betrachten. Ein Teil der ausgeatmeten Luft geht durch die Maske und wird teilweise gefiltert. Durch den Strömungswiderstand der Maske […]

Der Beitrag Unethisch aus Sicht der Naturwissenschaft: Verurteilungen wegen Maskenbefreiung erschien zuerst unter tkp.at.