Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Nicht Habeck, Merz ist die größte Gefahr für unsere Demokratie

Nicht Habeck, Merz ist die größte Gefahr für unsere Demokratie

Nicht Habeck, Merz ist die größte Gefahr für unsere DemokratieStatt sich für Meinungsfreiheit starkzumachen, ruft auch Friedrich Merz nach noch mehr Zensur. Nicht Robert Habeck ist der gefährlichste Mann Deutschlands. Das ist Friedrich Merz, denn nur mithilfe von Merz können Habeck und seine Grünen ihre Politik fortsetzen.  Gastbeitrag von Vera Lengsfeld. Auf diesem Blog habe ich wiederholt darauf hingewiesen, dass die von der Mehrheit […]

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Musk-Talk: Kubicki und die 150 EU-Inquisitoren

Musk-Talk: Kubicki und die 150 EU-Inquisitoren

Musk-Talk: Kubicki und die 150 EU-Inquisitoren150 Beamte der Europäischen Kommission wurden dafür abgestellt, den gestrigen Talk zwischen Elon Musk und Alice Weidel auf seine Rechtgläubigkeit zu überwachen und für eventuell vorgetragene Irrlehren den Weg zum virtuellen Scheiterhaufen freizumachen. Was unter den Kartellpolitikern nur das FDP-Feigenblatt Kubicki zu stören scheint. Ein Gastbeitrag von David Cohnen. Angesichts der politischen Entwicklungen möchte ich […]

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Temperatur-Schwindel fürs Klima beim Deutschen Wetterdienst

Temperatur-Schwindel fürs Klima beim Deutschen Wetterdienst

Temperatur-Schwindel fürs Klima beim Deutschen Wetterdienst

Daten die nicht ins Klimanarrativ passen, werden angepasst. So verschweigt auch die deutsche Behörde historische Daten, die das “Hitzerekordjahr 2024” relativieren.  Erst vor einer Woche hat TKP über die US-amerikanische Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration  berichtet. Diese erfasst und speichert die Temperaturen in den USA – und manipuliert sie so, dass sie ins Klimanarrativ […]

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BlackRock verlässt Klima-Allianz

BlackRock verlässt Klima-Allianz

BlackRock verlässt Klima-Allianz

Eine von der UN gegründete Banken-Gruppe für die klimaneutrale Transformation, schmiert ab. Nun hat auch BlackRock das sinkende Schiff verlassen. An den Börsen wird immer sichtbarer, dass die Zeit des Klima-Narrativs zumindest in den USA zu Ende geht. BlackRock hat am Donnerstag bekanntgegeben die „NetZero“-Banken-Allianz zu verlassen. Schon zuvor haben – Goldman Sachs, Wells Fargo, […]

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Wir sind Deutsche und keine Amerikaner!

Wir sind Deutsche und keine Amerikaner!

Von WOLFGANG HÜBNER | An dem Tag der Internet-Unterhaltung zwischen der deutschen Politikerin Alice Weidel und dem amerikanischen Unternehmer Elon Musk fand in dem US-Stützpunkt Ramstein auf deutschem Boden eine weitere Konferenz zur militärischen Unterstützung des Regimes in Kiew statt, bei dem auch der deutsche Verteidigungsminister abermals Hilfszusagen machte. Und am selben Tag arbeitete man im neuen Hauptquartier für die NATO-Ukrainestrategie im hessischen Wiesbaden daran, Russland Niederlagen auf dem Schlachtfeld zu bereiten.

Es war zugleich der Tag, an dem ein bekannter deutscher Ökonom für harte Sparmaßnahmen im Rentensystem warb (PI-NEWS berichtete). Der Präsident des Kieler IfW plädiert für ein höheres Renteneintrittsalter sowie für das Einfrieren des gegenwärtigen Rentenniveaus. Anders seien die notwendigen Einsparungen nach der Wahl nicht zu bewerkstelligen. Womit der Ökonom auch die Mehrausgaben für die NATO-Mitgliedschaft im Blick haben dürfte.

Es ist kein Geheimnis, dass diese vielfach geforderten Mehrausgaben von vielen Milliarden deutschen Steuergeldern hauptsächlich in die Kassen des gigantischen amerikanischen militärisch-industriellen Komplexes fließen werden. Genau das hat der künftige US-Präsident Donald Trump im Sinn, wenn er von den NATO-Verbündeten wesentlich höhere Schutzgelder fordert. Damit vertritt Trump legitime amerikanische, keineswegs aber deutsche Interessen.

Denn diese müssen in Deutschland vorrangig auf die Erneuerung der maroden Infrastruktur, auf wertschöpfende Investitionen, auf soziale Sicherung von Alten und Pflegebedürftigen, auf die Förderung des Bildungs- und Ausbildungssystems gerichtet werden. Und selbstverständlich auch auf friedenserhaltende freundschaftliche Beziehungen zu Russland und China. Wenn sich die USA ihre astronomisch hohen Rüstungskosten nicht mehr leisten kann oder will, muss sie sich eben in ihrer Weltmachtrolle künftig einschränken, statt andere Staaten finanziell auspressen zu wollen.

Donald Trump war und ist erfolgreich mit seiner Parole „Amerika zuerst!“. Das sollte zumindest die patriotischen Kräfte hierzulande ermutigen, „Deutschland zuerst!“ zu ihrer politischen Leitlinie zu machen. Höhere Ausgaben fürs Militär und Kiew zu Lasten elementarer Volksinteressen dürfen keinen Vorrang haben. Das sollten auch diejenigen bedenken, die sich an diesem Wochenende in Riesa zum AfD-Parteitag samt Kürung der Kanzlerkandidatin zusammenfinden.

Wer am 23. Februar gewählt werden will, muss sagen, wie unser Staat künftig finanziert werden kann. Und genau von dieser Positionierung sollten mündige Bürger ihre Stimmabgabe abhängig machen, wenn sie auch nach der Wahl noch eine Stimme haben wollen. Und ebenfalls davon, dass wir Deutsche sind und keine Amerikaner!


Wir sind Deutsche und keine Amerikaner!Wolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Im Übrigen gilt: „Wer CDU wählt, wählt Krieg.“

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Fäkalien, gefährliche Drohung und Antisemitismus bei linker Demo in Wien

Fäkalien, gefährliche Drohung und Antisemitismus bei linker Demo in Wien

Fäkalien, gefährliche Drohung und Antisemitismus bei linker Demo in Wien

Jeder Mensch muss das Grundrecht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit haben. Das ist selbstverständlich auch der politischen Richtung zuzugestehen, die aktuell in Wien gegen die demokratische Entscheidung der Menschen auf die Straße gehen. Es ist allerdings eine wunderliche Truppe, die sich da zusammengefunden hat. Vielfach geht es – wie beim Kot-Anschlag auf die ÖVP-Zentrale – um Fäkalien, vereinzelt finden sich gefährliche Drohungen und allgegenwärtig ist “palästinensischer” Hass gegen Juden.

Auf diesem Auge ist die “palästinensische Hochschülerschaft” blind, die aktuell ebenso viel Hass gegen die Freiheitlichen verbreitet, wie die üblichen linken NGOs, die offenbar in panischer Angst um ihr Budget gefangen sind. Plakate, Fahnen und Sprechchöre gegen den “Zionismus” waren auf der Kundgebung gegen eine mögliche FPÖ-Regierungsbeteiligung unter Kanzler Herbert Kickl allgegenwärtig. Dabei ist der Judenhass eigentlich eine Unterstellung, die man ständig gegen “Rechte” ins Feld führt. Dass also auf einer vermeintlich “Linken” Demonstration dafür so viel Platz ist, verwundert. Erinnern wir uns noch daran, wie laut “Skandal” gebrüllt wurde, weil man den ehemals einschlägig verurteilten Gottfried K. auf Corona-Demos sah – obwohl er dort lediglich sein Menschenrecht auf Demonstrationsfreiheit ausübte wie jeder andere auch. Es wird eben mit zweierlei Maß gemessen.

Die österreichische Linke des Jahres 2025 hat offenbar eine besondere Beziehung zu Exkrementen. Dies zeigte sich, als die vorgebliche Klimaschützerin Anja W. am 8. Jänner die ÖVP-Parteizentrale mit primitiven Parolen und vor allem mit ihrem eigenen Kot beschmierte. W. stammt übrigens aus Bayern – auch das ist ein Muster. Denn viele der angeblichen besorgten Österreicher bei der Demo vom 9. Jänner stammen aus Deutschland, wo sie mit Reisebussen heran gekarrt wurden. Man kann darüber mutmaßen, wer die Kosten dafür trägt und ob es auch wieder Taggeld für die “Demonstranten” gab.

Fäkalien gab es nicht nur beim Eingang der ÖVP-Zentrale in Wien, sondern auch auf vielen Plakaten und Sprüchen der Kundgebungsteilnehmer – siehe unsere Bildcollage im Titelbild. Ein grünes Männchen uriniert auf Österreich, die Wörter “beschissen” und “Scheiße” werden ständig benutzt und auf einen Kothaufen wurde die Österreich-Fahne gemalt. All das weist auf eine gewisse psychosexuelle Störung der Protagonisten dieser politischen Gemeinschaft hin. Fäko-Freaks demonstrieren gegen die Demokratie. Die Teilnehmer einer linken Kundgebung kann man meistens schon auf den Pressefotos riechen.

Vereinzelt kam es auch zu schriftlichen gefährlichen Drohungen, wie auf dem in der Mitte abgebildeten Schild. Mehrere Zeitungen haben darüber berichtet, darunter die Kronenzeitung. Eine 25-jährige Gloria hält es stolz ins Bild. Dabei handelt es sich um die konkrete Androhung schwerer Sachbeschädigung, die im Fußball-Bereich mehrfach ausjudiziert und bestraft wurde. Die Kronenzeitung macht sich hier durch unkritische Darstellung ohne Beleuchtung des juristischen Kontext möglicherweise zum Komplizen – es ist zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft von sich aus tätig wird.

Interessant ist, dass die Menschen auf der Straße keinerlei Fähigkeit zur Selbstreflexion haben. Die Diktatur, die man angeblich ablehnt, wurde von 2020 bis 2023 vorgelebt. Menschen sollten dazu gezwungen werden, sich mehrfach gefährliche Substanzen injizieren zu lassen – zeitgleich wurden die Grund- und Menschenrechte gestrichen oder massiv eingeschränkt. All das finden die Personen, die gestern gegen eine demokratische Wahl demonstriert haben, offenbar wünschenswert.

So fraglich wie das Demokratieverständnis des linken Mobs sind wohl auch die mathematischen Fähigkeiten der Schreihälse und ihrer Helfershelfer in den Medien. Report24 berichtete, wie man aus wohl 5.000 Menschen plötzlich 50.000 erfand.

Abschließend drücken wir nochmals unser Befremden aus, dass auf einer linken Kundgebung Judenhass möglich ist. Da können Personen wie AbuBrahim in einem Atemzug gegen FPÖ, ÖVP und Israel hetzen – und keiner sieht ein Problem darin. Wer mohammedanischen Antisemitismus ignoriert oder leugnet, sollte nicht anderen Menschen vorwerfen, dem Totalitarismus zugeneigt zu sein.

Brennendes Los Angeles: Feuerwehr fehlt Ausrüstung – Spenden an Ukraine waren wichtiger

Brennendes Los Angeles: Feuerwehr fehlt Ausrüstung – Spenden an Ukraine waren wichtiger

Brennendes Los Angeles: Feuerwehr fehlt Ausrüstung – Spenden an Ukraine waren wichtiger

Die linke Bürgermeisterin von Los Angeles gibt Unsummen für Obdachlosen-Programme aus, während bei der Feuerwehr gespart wird. Gleichzeitig verschenkte man in den letzten Jahren auch noch eigentlich selbst dringend benötigte Feuerwehrausrüstung an die Ukraine. Ein politisches Missmanagement, das nun katastrophale Folgen hat.

Es brennt in der Stadt der Engel, und diesmal ist es kein Hollywood-Spektakel. Während sich die Flammen ungebremst durch Los Angeles fressen, offenbart sich ein erschreckendes Bild von Missmanagement, falschen Prioritäten und einer Stadt, die ihre Kernaufgaben vernachlässigt hat. Eine Geschichte von politischer Kurzsichtigkeit, die nun tödliche Konsequenzen hat.

Die Zahlen sind erschütternd: Über 130.000 Menschen auf der Flucht, Hundertausende ohne Strom, und vier gleichzeitig wütende Großbrände – derzeit in Eaton, Palisades, Woodley, Hurst und Hollywood Hills – die die Millionenmetropole in Atem halten. Doch statt einer schlagkräftigen Feuerwehr treffen die Bürger auf leere Hydranten und überforderte Einsatzkräfte.

Und mehr noch: Während die Feuerwehrleute verzweifelt um Wasser und Ausrüstung kämpfen, lagert ein Teil ihrer dringend benötigten Ausrüstung tausende Kilometer entfernt in ukrainischen Depots. Im März 2022 verschickte die Stadt großzügig “überschüssiges” Equipment: Schläuche, Helme, Schutzausrüstung und sogar komplette Löschfahrzeuge. Eine fatale Entscheidung, wie sich heute zeigt.

Die demokratische Bürgermeisterin Karen Bass hat ihre eigenen Prioritäten gesetzt: Der Feuerwehretat wurde um 17 Millionen Dollar gekürzt – von 837 auf 819 Millionen Dollar. Ursprünglich wollte sie sogar 23 Millionen streichen. Gleichzeitig wurden 1,3 Milliarden Dollar für Obdachlosenprogramme bereitgestellt – von denen, wie der städtische Rechnungsprüfer feststellte, die Hälfte ungenutzt blieb. Eine groteske Fehlallokation von Ressourcen.

In den noblen Pacific Palisades spielten sich dramatische Szenen ab. “Die Hydranten sind tot”, funkte ein Feuerwehrmann verzweifelt. Die drei Hauptwassertanks, jeder mit etwa einer Million Gallonen gefüllt, versiegten nacheinander: der erste um 16:45 Uhr, der zweite um 20:30 Uhr, der letzte um 3 Uhr morgens. “Wir hatten einen enormen Druck auf unserem System”, versucht sich Janisse Quiñones, Chefingenieurin der Wasserwerke, zu rechtfertigen. Der vierfache Normalbedarf über 15 Stunden hätte das System überfordert.

Der Immobilienentwickler Rick Caruso, dessen Familie selbst Opfer der Flammen wurde, findet deutliche Worte: “Dies ist ein Fenster in ein systemisches Problem der Stadt – nicht nur Missmanagement, sondern unsere Infrastruktur ist marode.” Seine Tochter verlor ihr Haus, sein Einkaufszentrum wurde beschädigt, und zahlreiche Gebäude in den Palisades wurden zu Asche. Stadträtin Traci Park geht noch weiter: “Die chronische Unterinvestition in unsere öffentliche Infrastruktur und Sicherheitspartner war in den letzten 24 Stunden überdeutlich sichtbar.” Eine vernichtende Kritik an der Stadtführung.

Die Ironie der Geschichte: Während die Biden-Administration noch schnell ein letztes milliardenschweres Ukraine-Paket schnürt, bevor Trump im Januar das Präsidentenamt übernimmt, brennt es im wahrsten Sinne des Wortes an der heimischen Front. Von den 20 verheerendsten Waldbränden Kaliforniens ereigneten sich sieben in den letzten fünf Jahren – mit Schäden in Milliardenhöhe.

Die vorläufige Bilanz dieser Katastrophe: mindestens zwei Tote, unzählige zerstörte Existenzen und ein Feuerwehrsystem, das am Limit operiert. Während die Flammen weiter wüten, zeigt sich einmal mehr: Die “America Last”-Politik der gegenwärtigen Administration fordert ihren Tribut – diesmal in Form von brennenden Häusern und verzweifelten Bürgern, die sich zu Recht fragen, ob ihre Sicherheit noch Priorität hat.

Es ist eine bittere Lektion in Sachen Prioritätensetzung: Während Ausrüstung nach Kiew geschickt wird und Milliarden in ineffektive Sozialprogramme fließen, fehlt es an der grundlegendsten Infrastruktur zum Schutz der eigenen Bürger. Eine Politik, die im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Feuer spielt.

Gastbeitrag von Albrecht Künstle zum Thema Krieg und Frieden in der Ukraine

Uwe Froschauer

Werte Leserinnen und Leser,

Albrecht Künstle, ein äußerst vielseitiger und beschlagener Journalist, hat mir passend zum neuen Jahr kritische Zeilen zur verworrenen Lage in der Ukraine, zu den Kriegsgewinnern Rüstungsindustrie und USA, und zu den Aussichten auf Frieden zukommen lassen.

Zuvor ein kurzes Portrait von Herrn Künstle:

Albrecht Künstle, Jahrgang 1950, ist im Herzen Südbadens daheim, hat ein außergewöhnlich politisches Erwerbsleben mit permanent berufsbegleitender Fortbildung hinter sich. Im Unruhezustand schreibt er für Internetzeitungen und Nachrichtenblogs der Freien bzw. Alternativen Presse zu den ihm vertrauten Themen Migration, Religionsfragen, Islam, Kriminalität, Renten, Betriebliche Altersversorgung, Wirtschaftsthemen u.a.. Zuvor schrieb er für Fachzeitschriften und seine Regionalzeitung, fiel aber bei ihr politisch in „Ungnade.“

Nun zu seinem Artikel vom 3. Januar 2025.

2025 muss das Jahr des Friedens werden

– Der Weltfriedenstag und das Heilige Jahr verpflichten

Die Dominosteine fallen! „Net-Zero“-ESG-Bankenkartell bricht nach dem Trump-Sieg weiter zusammen

Die Dominosteine fallen! „Net-Zero“-ESG-Bankenkartell bricht nach dem Trump-Sieg weiter zusammen

Jordan Schachtel

Die Anti-Menschen, die das Klimanarrativ vorantreiben, finden ihre Mission auf Lebenserhaltung.

BlackRock gab am Donnerstag bekannt, dass es die Net-Zero Banking Alliance verlässt. Der Vermögensverwaltungsriese ist der jüngste US-Megakonzern, der die ESG-Klimakoalition verlässt, nachdem Präsident Trump am Wahltag Kamala Harris besiegt hat.

Der Schritt folgt den Austritt der sechs größten US-Banken – Goldman Sachs, Wells Fargo, Citi, Bank of America, Morgan Stanley und JP Morgan – aus der Gruppe nach dem Wahltag.

Unvorhergesehene Tierarztrechnungen können zweifelsohne teuer werden. Aber keine Angst, eine Haustierversicherung kann Ihr Rettungsanker sein. Sehen Sie sich unsere am besten bewerteten Haustierversicherungsanbieter an, wobei einige Tarife Versicherungsschutz für nur 1 $ pro Tag bieten. Mit dem richtigen Versicherungsschutz werden Sie Ihr Haustier (und Ihren Geldbeutel) glücklich machen.

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Charles Gasparino von der New York Post, der die Nachricht von BlackRock zuerst verbreitete, bemerkte auf X, dass dies einen „massiven Schlag für die ESG-Investitionsbewegung“ darstellt.

Die Net-Zero Banking Alliance (NZBA) wurde im April 2021, auf dem Höhepunkt der Covid-Hysterie, unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründet. Ursprünglich gehörten der NZBA 43 große globale Banken an, die einen erheblichen Teil des weltweiten Bankvermögens repräsentieren.

Die Mitglieder der NZBA verpflichteten sich zu einer Reihe von menschenfeindlichen Grundsätzen, zu denen auch der Übergang zu „Netto-Null“-Emissionen oder das Zurückdrehen des menschlichen Fortschritts zugunsten des Klimaschwindel-Narrativs gehört. Die Initiative wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Kredit-, Investitions- und Kapitalmarktaktivitäten des Bankensektors auf das Ziel auszurichten, bis 2050 oder früher „Netto-Null“-Treibhausgasemissionen zu erreichen. Sie wollten diese „Ziele“ erreichen, indem sie auf der Grundlage der Meinungen sorgfältig ausgewählter „Klimawissenschaftler“ (man denke an diejenigen, die auf der Gehaltsliste des Kartells stehen) behaupteten, dass die Menschheit die Fähigkeit und die Ressourcen habe, die Temperatur um einige Grad Celsius über das vorindustrielle Niveau zu senken. Was sie natürlich nie verraten, ist, dass solche Manöver der gesamten Weltbevölkerung schaden werden, um der Klimamafia zu dienen.

Die NZBA war ein mächtiges Bankenkartell, das eine Reihe giftiger Anreize setzte, die dem menschlichen Wohlstand schadeten. Es war nicht nur wahnsinnig zerstörerisch für den menschlichen Fortschritt, sondern stellte auch eine Reihe von Initiativen dar, die darauf abzielten, die wirtschaftliche Freiheit und die nationale Souveränität zu untergraben. Dieser „Global Governance“-Aspekt der Agenda brachte die amerikanischen Banken in Konflikt mit den Interessen ihrer amerikanischen Kunden und Partner. Die extrem ideologische Umweltpolitik der Vereinten Nationen diktierte im Wesentlichen die nationalen Bankpraktiken.

Sie diente als ideologischer Zwang für den Finanzsektor. Die NZBA versuchte, den freien Markt zu verzerren, indem sie die Banken zur Verfolgung bestimmter ideologischer Ziele verpflichtete und die Finanzinstitute zwang, politischen Zielen Vorrang vor der wirtschaftlichen Realität einzuräumen. Das Kapital wurde konsequent in zerstörerische, aber „grünere“ Projekte umverteilt, und die Überbleibsel dieses Schrotts werden wir noch jahrzehntelang sehen. Anstatt Kredite auf der Grundlage der Lebensfähigkeit und Rentabilität von Projekten zu vergeben, wurden Kunden und Partner gezwungen, willkürliche (politische) „Umwelt“-Benchmarks zu erfüllen. Dies hatte natürlich katastrophale Auswirkungen, erstickte Innovationen und zerstörte das Wachstum in traditionellen Sektoren (Öl, Gas usw.) und in Unternehmen, die von nicht ausgerichteten Vorständen geführt wurden, die als nicht ESG-freundlich galten.

Trumps Sieg hat einen globalen Dominoeffekt ausgelöst. Und mit dem Zusammenbruch der NZBA kann die amerikanische Wirtschaft freier werden von unangemessenen staatlichen oder internationalen organisatorischen Einflüssen, die von menschenfeindlichen, globalistischen Ein-Welt-Regierungs-Freakshow-Gremien wie den Vereinten Nationen gesetzt werden.

Medien-Echo zum Livetalk: „Das woke Halbjahrhundert geht zu Ende!“

Medien-Echo zum Livetalk: „Das woke Halbjahrhundert geht zu Ende!“

Medien-Echo zum Livetalk: „Das woke Halbjahrhundert geht zu Ende!“

Von links bis rechts – in den Medien sorgt der Livetalk zwischen AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel und US-Präsidentenberater Elon Musk auf dessen Plattform X für ein gemischtes Echo. Positiv ragt in den Kommentierungen heraus, dass „TICHYS EINBLICK“ die Unterstützung des US-Milliardärs für die AfD in einen größeren politischen Zusammenhang einordnet: „Das woke Halbjahrhundert geht zu Ende!“

Die „WELT“ stellt heraus: „It’s crazy – es ist verrückt: In ihrem Befund über Deutschland waren sich die Kanzlerkandidatin und der reichste Mann der Welt einig, egal ob es um die Energiepolitik, die Zuwanderung, die Bürokratie, das Steuersystem oder die innere Sicherheit ging.“

Die linke „FRANKFURTER RUNDSCHAU“ versucht, die politische Bedeutung des Talks herunterzuspielen: „Weidel und Musk verloren sich im Laufe des Gesprächs zunehmend in Nebensächlichkeiten. Zum Ende des Gesprächs sprachen sie über den Mars, Gott und Glauben.“ Die Links-Gazette jammert: „Zu den Aussagen von Weidel gab es zudem keine Faktenchecks.“

Für die immer linkere „FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG“, die schon lange nicht mehr „bürgerlich“ ist, war der Talk  „an Banalität kaum zu überbieten“.

Das regierungsnahe Portal „t-online“ wertet das rund 75-minütige Gespräch insgesamt als „Werbeveranstaltung“ für die AfD, stellt aber das gute Englisch von Alice Weidel heraus: „Sie verhaspelte sich kaum und sprach ohne starken deutschen Akzent, über den bei anderen Politikern rasch gespottet wird.“

„Alice Weidel hat versagt“

Wenig überraschend fällt die negative Intonierung von „spiegel.de“ aus: „Hitler, Dinosaurier und der Mars: Das Livegespräch zwischen Alice Weidel und Elon Musk nahm absurde Züge an. Selbst AfD-Anhänger schütteln den Kopf…“

Befremdlich wirkt allerdings die Analyse der „BERLINER ZEITUNG“ – einem Blatt, das sich seit einiger Zeit eigentlich wohltuend vom Mainstream abhebt. Ob hier beim Kommentator eine Nähe zur Wagenknecht-Partei BSW vermutet werden darf? Das Blatt schreibt: „Alice Weidel hat versagt und die Chance des Gesprächs mit dem mächtigsten Unternehmer der Welt vertan (…) Die AfD-Kanzlerkandidatin war nicht in der Lage, die größte Bühne ihres bisherigen Lebens zu nutzen.“

Die „NEUE ZÜRCHER ZEITUNG“ bilanziert: „Politisch hat der AfD Musks Unterstützung schon jetzt genützt. 29 Prozent der wahlberechtigten Deutschen mit Wahlabsicht stimmen ausweislich einer am Wochenende veröffentlichten Umfrage Musks Aussage zu, dass die AfD Deutschlands letzte Hoffnung sei. Die Partei selber kommt dabei in Umfragen nur auf etwa 20 Prozent. Weidel, die am Wochenende offiziell zur Kanzlerkandidatin ihrer Partei gekürt wird, wird versuchen, die Steilvorlage zu nutzen und das Potenzial in den verbliebenen Wochen bis zur Bundestagswahl in Zustimmung für ihre Partei zu verwandeln.“

„Zensurthema kam zu kurz“

Das national-konservative Portal „JOUWATCH“ beklagt, dass Weidel und Musk das Zensurthema „vernachlässigt“ hätten: „Leider wurde im gesamten Dialog auf den wohl wichtigsten Themenkomplex der Zensur, auf die im Vorfeld des Interviews ausgestoßenen Drohungen und die fanatischen, selbstvergessenen Entgleisungen selbsternannter ‚Unsere Demokratie‘-Verteidiger kaum eingegangen.“

„Das woke Halbjahrhundert geht zu Ende“

Das liberal-konservative Portal „TICHYS EINBLICK“ blickt über den Tellerrand hinaus: „Die Tatsache, dass den beiden Millionen unzensiert zuschauen konnten, dass ihre Instrumente der Meinungsäußerungskontrolle nicht mehr greifen, erregt die polit-mediale Klasse. Kein Wunder, es geht um ihre Macht. So blind sie sonst für die wirklichen Probleme der Zeit sind, den eigenen Machtverlust spüren sie schmerzlich. Ihre Versuche, ihn abzuwenden, werden sich daher noch weiter verschärfen. Aufhalten werden sie ihn dadurch nicht, sondern noch zusätzlich befeuern. Das woke Halbjahrhundert geht zu Ende.“

Für  „NIUS“ war der Livetalk „ein harmloses Kamingespräch“. Das Portal von Ex-„Bild“-Chef Julian Reichelt schreibt: „Das Gespräch plätscherte vor sich hin, die deutsche Gegenwart wurde verlassen. Weidel überraschte mit der Erkenntnis, dass Hitler Kommunist war…“

Der untergehende „STERN“ geifert auf seinem Online-Portal: „Eine Kanzlerkandidatin und ein Tech-Milliardär auf Stammtischniveau: Der Talk Alice Weidel Elon Musk auf X mündete in einem Best-Of aus Verschwörungsmythen, Falschinformationen und Lügen. Das deutsche Bildungssystem? Am Ende. Angela Merkel? Eine grüne Kanzlerin. Adolf Hitler? Ein Linker. Als hätten sich der Tesla-Gründer und die AfD-Co-Vorsitzende mitten in der Nacht am Tresen einer Kneipe getroffen, grasten Musk und Weidel die ganz großen Fragen der Welt im Schnelldurchlauf ab. Vereint in Wut auf ‚die anderen‘. Ein gemeinsamer Walzer auf ganz dünnem Eis…“

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Regierungsbildung in Österreich: Wie vertrauenswürdig ist die ÖVP?

Regierungsbildung in Österreich: Wie vertrauenswürdig ist die ÖVP?

Regierungsbildung in Österreich: Wie vertrauenswürdig ist die ÖVP?

Die Welt schaut gebannt auf Österreich, wo die antidemokratische Brandmauer gefallen ist. Wird die Regierungsbildung gelingen? Angesichts der Vergangenheit der ÖVP tun sich freilich erhebliche Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit dieser Partei auf. Man muss sich fragen: Ist eine Zusammenarbeit von FPÖ und ÖVP möglich? Gelingt der ÖVP eine Kurskorrektur im Sinne der Bevölkerung?

Ein Gastkommentar von Rudolf Alethia

Basierend auf den getroffenen Aussagen auf den Pressekonferenzen der FPÖ am Dienstag, den 7. Jänner 2025 und der ÖVP am Mittwoch, den 8. Jänner 2025 sollten wir uns fragen: «Wie kann eine Zusammenarbeit dieser beiden Parteien überhaupt funktionieren?»

Blicken wir zurück ins Jahr 2021: Erinnern Sie sich noch an Alexander Schallenberg (ÖVP), den vom Volk nicht gewählten Bundeskanzler mit der kürzesten Amtszeit? Die Amtszeit dieses Politdarstellers dauerte vom 11. Oktober 2021 bis zum 6. Dezember 2021. Er wurde von Sebastian Kurz zu seinem Nachfolger bestimmt. Der vom österreichischen Volk nicht gewählte Bundeskanzler fiel mehrmals durch seine hochmütigen Aussagen auf. Sicherlich ist Ihnen die ein oder andere im Gedächtnis geblieben, wie zum Beispiel die folgende.

„Wir werden die Zügel für Ungeimpfte straffer ziehen müssen!“

Quelle: ORF ZIB2, 5.11.2021

Oder diese, als er alle Österreicher, die sich die genmanipulierende Spritze gegen das Coronavirus nicht verpassen lassen wollten, über die Weihnachtsfeiertage einsperren ließ. Er sagte knallhart:

„Ich sehe nicht ein, dass zwei Drittel ihrer Freiheit verlustig gehen, weil ein Drittel zaudert.“

Quelle: ORF (https://orf.at/stories/3236156/), 11. November 2021, 13.25 Uhr

Am 15. November 2021 ordnete Bundeskanzler Schallenberg (ÖVP) schließlich den „Lockdown für Ungeimpfte“ an. Als Tag der Schande, der Spaltung und der Diskriminierung wird dieser Tag in die österreichischen Geschichtsbücher eingehen. Und just diese Person, die die Spaltung des österreichischen Volkes vorangetrieben hat wie kein anderer, diese Person wird vom Bundespräsidenten zum „interimistischen“ Bundeskanzler bestimmt. 

Eine Person, die das hart arbeitende österreichische Volk mit Nutztieren verwechselt und ihm Zügel anlegen wollte. 

Wie glaubwürdig kann diese ÖVP sein?

Zurück zur Gegenwart: Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine Verliererpartei wie die ÖVP haben, die seit dem eindeutigen Wahlsieg der Freiheitlichen Partei (FPÖ) unentwegt bestrebt war, diese in der Regierung zu verhindern? Wie viel Glaubwürdigkeit kann Christian Stocker, der „interimistische“ Parteichef der ÖVP, nach seinen Aussagen auf der Pressekonferenz noch haben?

Wahlverlierer macht auf dicke Hose: Unglaubliche Arroganz von ÖVP-Stocker

Was der “interimistische“ Parteichef Christian Stocker gestern vor der Presse darbot, ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen dieses Landes, der Wähler und Unterstützer der FPÖ und eine ganz persönliche Brüskierung von FPÖ Chef Kickl. Lässt man ihm das durchgehen, muss es als Gesichtsverlust gewertet werden. Während Kickl bereit war, Differenzen der Vergangenheit beiseite zu legen und mutig und produktiv in die Zukunft zu blicken, spielt Stocker mit globalistischen Phrasen den “Hüter der Demokratie“.

Quelle: Report 24, 9. Januar 2025

Und jetzt sollen wir glauben, dass diese Partei nun angeblich bereit sein soll, mit der FPÖ über eine mögliche Regierungsbeteiligung zu verhandeln? 

Diese Frage steht im Raum und fordert eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Motiven und der Glaubwürdigkeit der ÖVP. Die politische Landschaft in Österreich ist komplex und von zahlreichen Interessen geprägt, die oft im Verborgenen agieren.

Kann eine solche Kehrtwende überhaupt ernst genommen werden? Ist es möglich, ehrlich zu verhandeln, wenn zuvor so vehement gegen eine Zusammenarbeit argumentiert wurde? 

„Wer einen rechtsextremen Kickl in der Regierung verhindern will, darf sein Vertrauen nicht in andere Extreme setzen“, sagte Stocker etwa einmal im Wahlkampf. „Herr Kickl, es will Sie niemand in diesem Haus“, hieß es von Stocker erst im Dezember im Nationalrat. Auch zahlreiche andere hochrangige ÖVP-Politikerinnen und -Politiker hatten in der Vergangenheit scharfe Kritik an Kickl geübt.

Quelle: ORF, 7. Jänner 2025, 15.55 Uhr (Update: 7. Jänner 2025, 19.08 Uhr)

Diese Fragen, verbunden mit den Aussagen des interimistischen Parteichefs der ÖVP bei der Pressekonferenz vom 8. Jänner 2025, werfen ein kritisches Licht auf die politische Glaubwürdigkeit der ÖVP.

Die Bereitschaft zu Verhandlungen erscheint fragwürdig, ja fast widersprüchlich, wenn man die bisherigen Aussagen und Handlungen der Vergangenheit bedenkt. Angeblich ist man bereit, einen neuen Weg zu beschreiten, doch massive Zweifel bleiben bestehen. Ein solch abrupter Kurswechsel lässt an der Ernsthaftigkeit und Standhaftigkeit der politischen Überzeugungen zweifeln und könnte als taktisches Manöver interpretiert werden, das weniger aus Überzeugung als aus Notwendigkeit erfolgt.

Ist das Misstrauen zu groß?

Da sich die Aussagen und Handlungen der ÖVP in der Gegenwart von denen der Vergangenheit nur dadurch unterscheiden, dass sie von anderen Personen getroffen werden, scheint ein ehrliches Miteinander nahezu unmöglich. Zu tief sind die Gräben, die durch die politischen Auseinandersetzungen geschlagen wurden. Zu groß ist das Misstrauen, das sich über die Jahre aufgebaut hat. Zu tief wurde das Volk gespalten, zu lange wurde der Wählerwille ignoriert.

Wie soll eine Zusammenarbeit gelingen, wenn die Basis des Vertrauens fehlt? Die Herausforderung, der sich die FPÖ hier stellen will, ist immens. Einerseits ist die FPÖ bereit, den Wählerwillen umzusetzen, hat dabei jedoch das Problem, dass sie einer Partei vertrauen muss, die sowohl als Regierungspartner als auch gegenüber dem eigenen Volk mit geheuchelter Ehrlichkeit zutiefst enttäuscht hat. Ob der FPÖ dieser Spagat gelingen wird, bleibt abzuwarten. Doch die Skepsis ist groß und die Bedenken sind zahlreich. Eine mögliche Zusammenarbeit erfordert nicht nur Verhandlungen hinter verschlossenen Türen, sondern auch einen offenen Dialog mit dem Volk, um die Legitimität einer solchen politischen Koalition zu gewährleisten.

Wenn wir uns gemeinsam die Handlungen der ÖVP der letzten fünf Jahre in Erinnerung rufen, werden wir feststellen, dass sie nur eines verfolgt hat, nämlich: absolute Macht über das eigene Volk zu erlangen – koste es, was es wolle.

Und diese ÖVP soll angeblich in der Lage sein, dem eigenen Volk zu dienen – so ganz plötzlich. Sie wollen den Eindruck vermitteln, dass sie erkannt haben, dass das Volk tatsächlich der Souverän ist. Doch wie glaubwürdig ist diese plötzliche Erkenntnis, die so unerwartet kommt, angesichts solcher Aussagen?

„Herr Kickl, es will Sie niemand in diesem Haus“, hieß es von Stocker erst im Dezember im Nationalrat.

Am Sonntag die Kehrtwende: „Wenn wir zu diesen Gesprächen eingeladen werden, dann werden wir diese Einladung auch annehmen“, sagte Stocker im Hinblick auf ein mögliches Angebot der Freiheitlichen.

Quelle: ORF, 7. Jänner 2025, 15.55 Uhr (Update: 7. Jänner 2025, 19.08 Uhr)

Die Geschichte und speziell eine solche Aussage zeigt uns, dass politische Parteien oft ihre Positionen ändern, wenn es ihnen opportun erscheint.

Die politische Landschaft Österreichs steht vor einer entscheidenden Phase, in der Glaubwürdigkeit und Integrität auf eine harte Probe gestellt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die politischen Akteure der ÖVP die Interessen des Landes über parteipolitische Ziele stellen und einen Weg finden, der sowohl Stabilität als auch Fortschritt ermöglicht. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um zu sehen, ob ein solcher Konsens erreicht werden kann oder ob die politischen Gräben weiter bestehen bleiben.

Machterhalt oder Politik im Sinne der Österreicher?

Wenn Sie, geschätzter Leser, sich die Frage stellen müssen: „Ist es möglich, dass die handelnden Personen der ÖVP von einem Tag auf den anderen ihre politische Einstellung ändern, um mit der FPÖ ehrlich und ohne taktische Spielchen und Hintergedanken zusammenzuarbeiten?“

Nun, diese Frage mag auf den ersten Blick provokant erscheinen, doch sie eröffnet ein weites Feld der Spekulation und Analyse. Es ist eine Frage, die tiefergehende Überlegungen über die Natur politischer Allianzen und die Flexibilität ideologischer Positionen erfordert. Politische Parteien sind komplexe Gebilde, die aus einer Vielzahl von Interessen und Überzeugungen bestehen. Die Vorstellung, dass eine Partei oder ihre führenden Vertreter ihre Grundsätze von einem Tag auf den anderen radikal ändern könnten, klingt zwar faszinierend, ist jedoch unglaubwürdig und höchst unwahrscheinlich.

Dennoch wirft sie Fragen nach der Beständigkeit politischer Überzeugungen und der Möglichkeit opportunistischer Manöver auf. Könnte es sein, dass die Notwendigkeit politischer Macht, das Kleben auf den angestammten Posten oder der Druck aktueller Ereignisse eine solche Veränderung erzwingt? Oder ist es schlichtweg ein taktisches Kalkül, das auf der politischen Bühne zwar nicht unüblich, in der aktuellen politischen Situation jedoch für das österreichische Volk keinesfalls zielführend ist?

Diese Überlegungen führen uns zu der Erkenntnis, dass in der Politik selten etwas so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Dynamik politischer Prozesse ist oft von einer Komplexität geprägt, die sich nur schwer in einfachen Antworten fassen lässt. Es bleibt also die Frage, ob es die ÖVP mit einer Zusammenarbeit tatsächlich ehrlich meint oder ob die Schatten der Vergangenheit und die politischen Eigeninteressen weiterhin im Hintergrund ihr Handeln steuern. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass Vertrauen ein zerbrechliches Gut ist, das leicht durch Misstrauen und Verrat zerschmettert werden kann. Die politischen Landschaften sind geprägt von Fallen, Intrigen, Machtspielen und dem Streben nach persönlichem Vorteil, was die Möglichkeit einer wahrhaftigen Kooperation weiter erschwert.

Die FPÖ wird zweifellos die richtige Entscheidung für das österreichische Volk treffen, egal, ob es zu Neuwahlen kommt oder ob sie in eine Koalition mit der ÖVP eintritt. Diese politische Partei verfolgt konsequent ihre Ziele, stets mit dem Fokus auf die Interessen und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger. Dabei zeigt sie sich flexibel und vorausschauend. Sie wägt sorgfältig alle Möglichkeiten ab, um die bestmögliche Zukunft für Österreich zu gestalten, ohne dabei Kompromisse einzugehen, die den grundlegenden Prinzipien der Partei widersprechen könnten.

Lassen Sie uns diesen Artikel mit einem Zitat beenden.

Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.

Jean Jaurès war ein französischer Historiker und sozialistischer Politiker

Tief in der Krise

Rezession, Produktionsrückgänge, steigende Insolvenzen: Die deutsche Wirtschaft startet mit desolaten Perspektiven ins neue Jahr. Die Rivalität mit den USA und Wirtschaftskriege gegen Russland und China schädigen sie weiter.

In desolater Lage und mit der Aussicht auf baldige weitere Einbußen durch eskalierende Auseinandersetzungen mit den USA sowie mit China ist die deutsche Wirtschaft ins neue Jahr gestartet. Laut Berechnungen von Experten ist die deutsche Wirtschaftsleistung 2024 zum zweiten Mal in Folge geschrumpft und wird dies auch 2025 wieder tun: ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik. Auch die Investitionen verzeichnen Rekordrückgänge; die industrielle Produktion ist im vergangenen Jahr laut Schätzungen um vermutlich drei Prozent geschrumpft. Wachstum gibt es in Deutschland nur bei den Insolvenzen. Drei milliardenschwere Großprojekte, die der Bundesrepublik bei zentralen Zukunftstechnologien – bei Halbleitern und modernen Batterien – den Anschluss an die Weltspitze sichern sollten, darunter eine Chipfabrik von Intel, sind gescheitert. Dafür drohen den deutschen Exportbranchen, sollte US-President-elect Donald Trump nach seinem Amtsantritt am 20. Januar wirklich Zusatzzölle auch auf Importe aus Deutschland erheben, herbe Einbußen auf ihrem wichtigsten