Kategorie: Nachrichten
Rechtsruck in Norwegen zeichnet sich ab

Eine “Schock-Umfrage” aus Norwegen könnte das Ende der skandinavischen Liebesaffäre mit Staatssozialismus einläuten, da v.a. junge Wähler “Angst vor schwedischen Verhältnissen” und “Immigration” haben und auf die rasant gestiegenen Lebenskosten verweisen. Viele wünschen sich “Veränderung” und betonen, dass es an sich “egal” sei, ob Arbeiterpartei oder Konservative regieren. Ein Lokalaugenschein aus dem Norden Europas. Heute […]
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Lieber Spiegel, wer ist hier „gemein, fies und zynisch“?
Bundesgerichtshof bestätigt Skandal-Urteil gegen widerständigen Weimarer Familienrichter
Christian Dettmar, ein Familienrichter am Amtsgericht Weimar, wurde bekannt, als er während der sogenannten Pandemie einen aufsehenerregenden Beschluss fällte: Er untersagte zwei Weimarer Schulen die Umsetzung von Corona-Maßnahmen. Das Landgericht Erfurt verurteilte ihn aufgrund dessen im August 2023 wegen Rechtsbeugung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Dieses Urteil wurde am Mittwoch vom Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt. Dettmar schützte Kinder vor schädlichen Maßnahmen – dafür nimmt man ihm seine Existenz.
Im April 2021 hatte Dettmar als Familienrichter der staatlichen Pestalozzi-Grundschule und der staatlichen Pestalozzi-Regelschule in Weimar untersagt, die Masken-, Abstands- und Schnelltestpflicht umzusetzen, indem er diese als Gefährdung des Kindeswohls einstufte. Dieses Urteil sorgte bundesweit für Diskussionen und führte zu Ermittlungen gegen Dettmar wegen des Vorwurfs der Rechtsbeugung – mit dem Hintergrund, dass er für eine derartige Entscheidung als Familienrichter nicht zuständig wäre. Die Thüringer Justiz ordnete eine Durchsuchung bei ihm an und erhob Anklage.
Das Landgericht Erfurt verurteilte Dettmar im August 2023 zu zwei Jahren Haft auf Bewährung wegen Rechtsbeugung. Ihm wurde vorgeworfen, gezielt darauf hingearbeitet zu haben, ein solches Verfahren zugewiesen zu bekommen, um ein Zeichen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen setzen zu können. Konkret soll er im Vorfeld des Verfahrens Kontakt mit bestimmten Gutachtern und Anwälten aufgenommen haben, die seine kritische Sichtweise auf die Corona-Maßnahmen teilten. Man wundert sich: Kennen Sie Fälle, wo Richter verurteilt wurden, weil sie mit braven, narrativtreuen Gutachtern Kontakt hatten?
Dettmar betonte, dass seine Entscheidungen vom Schutz der Kinder motiviert gewesen seien, da viele Eltern negative Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf ihre Kinder gemeldet hätten.
Der verurteilte Richter hatte gegen das Urteil vor dem Bundesgerichtshof Revision eingelegt. Auch die Staatsanwaltschaft hatte die Entscheidung angefochten, weil sie das Strafmaß für zu mild hielt. Die Staatsanwaltschaft hatte für drei Jahre ohne Bewährung plädiert, Dettmars Verteidiger einen Freispruch gefordert. Beide Anfechtungen wurden nun verworfen – der BGH hat am Mittwoch das Urteil bestätigt. Das bedeutet, dass die vom Landgericht Erfurt ausgesprochene zweijährige Haftstrafe auf Bewährung wegen Rechtsbeugung jetzt rechtskräftig ist.
Der Richter muss zwar nicht ins Gefängnis, verliert jedoch seinen Beamtenstatus und seine Pensionsansprüche. Laut Beamtenrecht verliert ein Beamter seine Beamtenrechte, wenn er durch Urteil eines Strafgerichts wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr (oder darüber) verurteilt wird. Dies gilt auch dann, wenn die Strafe zur Bewährung ausgesetzt wird.
Mittlerweile ist hinreichend durch Studien belegt, dass Christian Dettmar richtig entschieden hatte – moralisch im Sinne des Kindeswohls, aber auch medizinisch, denn die Corona-Maßnahmen hatten ohnehin nie den Nutzen, der ihnen zugeschrieben wurde. Dettmar bleibt daher vor allem für zahlreiche Eltern ein Held. Im besten Deutschland geht jedoch die Verfolgung von Maßnahmenkritikern und allen, die die Politik und vorgeschriebene Narrative hinterfragen, unbeirrt weiter. In Prozessen rund um Impfschäden glänzen Richter währenddessen bundesweit mit abstrusen Beurteilungen und Entscheidungen, die zugunsten einer politischen Erzählung Mängel bei Wirksamkeit und Sicherheit der Corona-Impfung ignorieren. Andere Richter beurteilen migrantische Vergewaltiger als Musterbeispiele von Integration und lassen sie wieder auf die Bevölkerung los. Das alles führt zu einem massiven Vertrauensverlust in den Justizapparat. Jene Kräfte, die noch im Sinne des Volks agieren, scheint man aus diesem System entfernen zu wollen.
Evangelische Kirche schließt AfD-Mitglieder von Leitungsämtern aus

Wer Mitglied der AfD ist, darf in der evangelischen Kirche Mitteldeutschlands keine Leitungsämter mehr ausüben. Damit ist die Übernahme eines Amtes im Gemeindekirchenrat oder an einer anderen Leitungsstelle für Mitglieder der Partei ausgeschlossen. Das erklärte laut WELT Landesbischof Friedrich Kramer zur Eröffnung der Herbstsynode der EKM in Erfurt.
Zur Begründung führte er an, dass die AfD „menschenverachtende, fremdenfeindliche und antikirchliche Positionen“ vertrete.
Der Ausschluss von Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben aufgrund politischer Überzeugungen muss – besonders in Deutschland – auf seine Begründung hin hinterfragt werden. Von daher wollen wir von Landesbischof Kramer genauer wissen:
- Welche Positionen der AfD sind menschenverachtend?
- Welche Positionen sind fremdenfeindlich?
- Und welche antikirchlich?
Bitte schreiben Sie, Herr Landesbischof Kramer, uns das in einer Stellungnahme. Wie bei PI-NEWS üblich werden wir diese Stellungnahme bis zu einer Länge von zwei Seiten ungekürzt und unverändert bei uns veröffentlichen.
Es sollte in Ihrem Interesse sein, solch ein von Ihnen vertretenes Verfahren in seiner Begründung transparent zu machen und diskutieren zu lassen. Das wird bei uns geschehen. Eine weitere Replik darauf stellen wir Ihnen ebenfalls in Aussicht.
(Einen Hinweis auf diesen PI-NEWS-Artikel haben wir zusammen mit der Veröffentlichung an Bischof Kramer verschickt)
Seymour Hersh: Zwangevakuierung und zerstörung – Ein Bericht aus dem Inneren des Gazastreifens
Zuerst die Bomben, dann kommen die Drohnen und erledigen den Rest!
Israel, gestärkt durch Bomben und Finanzmittel der Biden-Administration, eskaliert die Zwangsevakuierung von Hunderttausenden aus dem Norden des Gazastreifens in den Süden, während die Zurückgebliebenen heftig bombardiert werden und keine Nahrung und kein Wasser erhalten. Dies geschieht inmitten von Märschen und anderen Demonstrationen, die von der religiösen Rechten in Israel unterstützt werden, deren Führung ebenfalls die Übergabe des nördlichen Gazastreifens an israelische Siedler fordert. Was in Gaza ein besorgniserregendes Gerücht war, scheint mehr und mehr zur Realität zu werden.
Die Kontrolle über den gesamten Gazastreifen und das Westjordanland ist die Kernforderung der religiösen Rechten in Israel, die jetzt die Regierung dominiert. Diese Woche erfuhr ich von einem gut informierten Washingtoner Beamten, dass die israelische Führung das Westjordanland in naher Zukunft – vielleicht schon in zwei Wochen – offiziell annektieren wird, in der Hoffnung, dass dieser entscheidende Schritt ein für alle Mal jedes Gerede über eine Zweistaatenlösung beenden und einige in der skeptischen arabischen Welt davon überzeugen wird, die Finanzierung des geplanten Wiederaufbaus des Gazastreifens zu überdenken. Die arabischen Gemeinden im Westjordanland werden von der israelischen Polizei zunehmend gewaltsam unter Druck gesetzt, und bewaffnete Angriffe von Siedlern sind zu einer traurigen Gewohnheit geworden.
In der Zwischenzeit verdüstert sich das Leben der zwei Millionen Palästinenser im Gazastreifen von Tag zu Tag, da Lebensmittel und frisches Wasser immer schwerer zu finden und teurer sind, da die Hilfskonvois der Vereinten Nationen in Gebieten, die vermutlich unter der Kontrolle der israelischen Verteidigungskräfte stehen, immer häufiger Ziel von Angriffen werden. Die Ladung landet in den Händen krimineller Banden, gegen die die IDF oder die örtliche palästinensische Polizei nur selten vorgehen, sondern nur, wenn sie mit dem Druck der Öffentlichkeit konfrontiert werden.
Ich habe kürzlich mit jemandem gesprochen, der das Leben im heutigen Gazastreifen, sowohl im Norden als auch im Süden, genau kennt. Dies ist ein aktueller Bericht, der über das hinausgeht, was selbst dem besten Auslandskorrespondenten zugänglich wäre. Die Ein- und Ausreise in den Gazastreifen ist für Journalisten, Akademiker und andere Außenstehende heutzutage äußerst schwierig und erfordert eine Abstimmung mit der katarischen oder der emiratischen Regierung. Die große Mehrheit der Bewohner des Gazastreifens kann nicht ausreisen.
Im Folgenden finden Sie den Bericht, den ich gekürzt und bearbeitet habe. Es ist keine angenehme Lektüre.
„Die Bedingungen im Norden des Gazastreifens sind die Bedingungen des Holocausts. Wir verwenden das Wort nicht, weil es in der westlichen Vorstellungskraft und im Herzen einen besonderen Platz einnimmt, aber dies ist ein Holocaust im Sinne von kollektiver Bestrafung und Entmenschlichung und den technischen Mitteln. Aber ist es ein Holocaust, der achtzig Jahre später aus der Ferne und an den Körpern der Menschen verübt wird? . . . Eine Rakete wird in einem dicht besiedelten zivilen Gebiet abgeworfen, vor allem in Zelten, und danach kommen Drohnen, um einen Menschen nach dem anderen abzuknallen. Im Zweiten Weltkrieg hatten wir keine Drohnen, aber jetzt haben wir welche, und die Logik ist ziemlich dieselbe.
„Was wir im Norden des Gazastreifens erleben, ist das, was ich Ihnen schon vor Monaten gesagt habe, was die Israelis tun würden, und das haben sie getan. Sie werden den Norden annektieren und sie werden die Westbank annektieren. Bald wird sich alles in der Presse dem Westjordanland zuwenden. Die israelischen Siedler sind seit dem 7. Oktober stärker bewaffnet. Die Regierung und der Oberste Gerichtshof in Israel unterstützen die Siedler, und es gibt rechtsgerichtete Organisatoren und Gemeindevertreter, die selbst in den Siedlungen leben, und sie sind bereit.
„Sie haben das Gefühl, dass es in den Vereinigten Staaten im Moment keine Führung gibt, die sie aufhalten könnte. Und so fühlt sich der Nahe Osten wirklich an, Punkt. Dies wird die neue Phase sein, und plötzlich wird die Aufmerksamkeit der Welt von Gaza und Libanon abschweifen. Und in ein oder zwei Monaten wird jeder über die Annexion des Westjordanlandes sprechen.
„Die Israelis haben Straßen, Umgehungsstraßen und Korridore im Norden des Gazastreifens gebaut, und sie fangen jetzt an, alles miteinander zu verbinden, wie man auf den Satellitenbildern sehen kann. Die Israelis haben immer gesagt, dass sie das tun würden. . . . Und die Palästinenser, die im Norden des Gazastreifens leben, werden entweder massenhaft ausgerottet, wie es jetzt der Fall ist, oder sie werden in den Süden gedrängt, wo sie gedemütigt, entkleidet und gefoltert werden und unerträgliche Bedingungen ertragen müssen. Jeder, mit dem ich spreche, der vor kurzem aus dem Norden in den Süden kam, beschreibt die schreckliche Situation, dass ihnen ihre Kinder weggenommen wurden. . . . Kinder werden auf einer Seite aufgereiht, und die Bewohner des Gazastreifens werden aufgefordert, sich ein beliebiges Kind auszusuchen und mit ihm in den Süden zu gehen, auch wenn es nicht ihr Kind ist … und nicht zu wissen, ob ihr Kind es geschafft hat. Diese Art von entsetzlichem Zerreißen des sozialen Gefüges findet statt.
„Im Süden, wo es früher Lebensmittel, aber keine Reinigungsmittel gab, gibt es jetzt keine Lebensmittel mehr. Die Israelis bereiten sich wahrscheinlich darauf vor, alle Menschen in bestimmten Gebieten des Südens zu sammeln. Es geht also nicht nur darum, den Norden zu annektieren, sondern auch darum, die Bevölkerung in bestimmten Gebieten im Süden zu konzentrieren. Das ist es, was sie tun werden.
„Und ich bin kein Pessimist. Das ist es, was sie auf jeden Fall tun werden: Sie budgetieren und planen es jetzt. Wenn Sie es sehen, sehen Sie es, und wenn Sie es nicht sehen, werden Sie in ein paar Monaten überrascht sein, wenn die Israelis es selbst verkünden.
„Wenn man nach Hoffnung sucht, dann liegt sie darin, dass die Menschen in Gaza nicht zu Zombies geworden sind und sich nicht gegenseitig auffressen oder zerfleischen. Das ist nicht der Fall, aber das soziale Gefüge ist zerrissen. Es gibt Kinder, die mit Stichwunden von Onkeln und Vätern ins Krankenhaus kommen, weil sie zu viel gegessen haben. Und es werden Fälle von Vergewaltigung gemeldet. Ich meine, das soziale Gefüge zerbricht nach einem Jahr höllischer Albträume. . nach einem Jahr, in dem alle internationalen Ordnungen und Systeme zusammengebrochen sind und die Palästinenser nicht als Menschen behandelt wurden. Es gibt durchaus einen Bruch, aber ich sehe noch Hoffnung, weil die Menschen sich nicht gegenseitig zerfleischen. Es wird immer noch Kunst produziert. Und die Menschen bauen in den Lagern immer noch Lebensmittel und Feldfrüchte an.
„Und das ist es, was Israel jetzt ins Visier nimmt: die Lebenskraft der Flüchtlinge und der Lager. Sie sind die Feinde Israels. Die Israelis dachten, wenn sie Menschen zu Flüchtlingen machen, würden sie sie brechen. Aber in Wirklichkeit stärken sie sie. Das ist der Grund, warum sie gegen das Hilfswerk der Vereinten Nationen vorgehen und das Recht auf Rückkehr, die Flüchtlinge ins Visier nehmen. Und deshalb bombardieren, bombardieren und zertrümmern die Israelis ständig die Zelte und Flüchtlingslager, die jetzt überall im Gazastreifen gebaut werden, zusätzlich zu dem, was bereits existiert. Israel hat es auf die Flüchtlinge und die Lager abgesehen, weil sie nach acht Jahrzehnten sehen, dass dies Orte der Erinnerung, der Geschichte, der Organisation und der Identität sind, und genau das versuchen sie zu zerstören. Richtig? Wenn man versucht, eine Bevölkerung zu vernichten, ist es das, was man anstrebt
„Die Israelis folgen also nicht der Logik des Krieges, sondern der Logik des Völkermordes. Und wenn wir das verstehen, können wir auch verstehen, warum ihre Bombardierungen so ablaufen, wie sie ablaufen.“
Leseprobe: Der chinesische (Alb-)Traum

Chinas Aufstieg, seine eigenen Herausforderungen und die große Prüfung für den Westen: Journalist und China-Korrespondent Phlipp Mattheis legt ein neues Buch vor. Eine Leseprobe. Das Buch “Der chinesische (Alb)Traum” von Philipp Mattheis ist am gestrigen Mittwoch erschienen. Dieser Text ist ein leicht veränderter Auszug: Als ich 2011 nach Shanghai zog, verbrachte ich die ersten Monate […]
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Linke drehen völlig durch: Empörung über Motive auf Kinderkleidung
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Linke drehen völlig durch: Empörung über Motive auf Kinderkleidung
Linke toben, weil C&A T-Shirts für Kinder nach vermeintlichen Geschlechterklischees entwirft – Löwen und Tiger für Jungs, Einhörner und Schmetterlinge für Mädchen. Der Fall ist exemplarisch für die kaputte Psyche der Woken.
von Laila Mirzo
Die Kinder von heute sind die Erwachsenen von morgen und oft genug Projektionsfläche ihrer eigenen Eltern. Bis sie mündig genug sind, eigene Entscheidungen zu treffen, werden sie von den Erwachsenen eingekleidet, musikalisch erzogen, sportlich fit gemacht oder politisch geprägt.
Für Politik und Wirtschaft sind sie eine begehrte Zielgruppe, da man sie frühestmöglich als zukünftige Wähler und Kunden gewinnen will. Dadurch werden sie nicht selten zum Spielball verschiedener Akteure, die unterschiedliche Interessen vertreten. Daß dies nicht immer zum Wohle der Kinder geschieht, ist selbstredend. Umso mehr haben Eltern die Pflicht, ihre Kinder vor allem zu schützen, was ihrer geistigen und körperlichen Gesundheit schaden könnte.
Dies gelingt allerdings nicht immer, denn einige äußere Faktoren dringen ungefiltert zu den Kleinen durch. Schon der Kindergarten wird zum Schauplatz eines ideologischen Kriegs zwischen werteorientierter Tradition und woker Staatsdoktrin. Wenn ein Junge Superhelden auf seinem T-Shirt hat und ein Mädchen gerne rosafarbene Kleider trägt und es zudem vorzieht, mit Puppen anstatt mit Baggern zu spielen, dann könnte dieser offenbar harmlose und natürliche Umstand bei manchen Zeitgenossen bereits Schnappatmung auslösen.
Linke machen das Einhorn zum Politikum
Derzeit wird die Modekette C&A durch das Dorf getrieben. Der Grund: Jungen- und Mädchenkleidung würden veralteten Klischees entsprechen. Den Stein ins Rollen gebracht hat die Instagram-Influencerin Evelyn Höllrigl Tschaikner alias „little.paper.plane“. In einem Video mokierte sie sich darüber, daß die Auswahl der „Tierwelt“ auf der Kinderbekleidung tendenziös sei: „Während die Tierwelt in der Jungsabteilung primär aus ‚Jägern‘ besteht, besteht sie in der Mädchenabteilung aus möglichst flauschigen und süßen ‚Gejagten‘.“
Damit meint die empörte Frau Höllrigl Tschaikner Haifische, Krokodile oder Tiger bei den Jungs und niedliche Kaninchen, Flamingos oder Einhörner bei den Mädchen. Dies sei kein Zufall, so die Bloggerin. Ich denke auch, daß dies kein Zufall ist, genauso wenig wie es Zufall ist, daß es in Baumärkten Nägel und Hämmer zu kaufen gibt. Die Präferenz für bestimmte Farben und Tiere steckt quasi in unseren Genen, egal was die Wokeness-Industrie davon halten mag. Und natürlich gibt es Ausnahmen. Der Unterschied zwischen „normal“ und „woke“ ist allerdings dieser, daß wertekonservative Menschen sich zumeist durch Toleranz und Liebe zur Freiheit auszeichnen und niemandem ihr unwissenschaftliches und gefühlbasiertes Weltbild aufdrücken wollen.
Keiner verbietet es einem Jungen, ein T-Shirt mit Schmetterlingen anzuziehen, und Mädchen dürfen gerne Pullover mit Dinosauriern tragen. Aber aus allem ein Politikum zu machen, ist eine gut geübte Disziplin linker Bessermenschen.
Die Autorin hat eine glasklare Agenda
Interessanter als die künstliche Entrüstung über Einhörner und Tiger ist allerdings der Hintergrund der lieben Dame. Die gebürtige Südtirolerin und Wahl-Wienerin ist Autorin diverser Bücher, darunter auch „Mythos Mutterinstinkt“. Darin versucht die selbsternannte Feministin, wie der Titel bereits vermuten läßt, die Mutterliebe in Frage zu stellen.
Ihr Verlag umwirbt das Buch mit der Produktbeschreibung: „Der Mutterinstinkt ist eine Erfindung. Ein viel zu enges Korsett, geschnürt aus männlichen Geschichten“ oder „Das Bild der bedingungslos liebenden Mutter lastet schwer auf allen Frauen“. Die Agenda dieser freien Journalistin ist glasklar und fügt sich perfekt in den links-woken Kontext ein, der Familien zu destabilisieren versucht, Männer dämonisiert und „geschlechtliche Identitäten“ konstruiert.
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Blutgruppen-Roulette: Der genetische Code als Gesundheitslotterie?
Die Natur hat der Menschheit ein faszinierendes Erbe hinterlassen: Vier Blutgruppen – A, B, AB und O – die wie ein komplexes Schicksalsrad über Gesundheitsrisiken mitentscheiden. Mehrere wissenschaftliche Studien zeigen die weitreichenden Konsequenzen dieser genetischen Vorbestimmung auf.
Je nach Blutgruppe variiert beispielsweise die Anfälligkeit für bestimmte Erreger: So zeigten Studien zum Corona-Virus, dass Menschen mit Blutgruppe O besser geschützt sind, während A-Typen das Nachsehen haben. Der wissenschaftliche Grund: Das Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus zeigt offenbar eine ausgeprägte Affinität zu Zellen der Blutgruppe A. „Eine molekulare Präferenz mit weitreichenden Konsequenzen“, wie Dr. Sean R. Stowell von der Harvard Medical School konstatiert. Seine Forschungsergebnisse der Studie „Blood group A enhances SARS-CoV-2 infection“ belegen: Träger der Blutgruppe A haben ein um 20 Prozent erhöhtes Infektionsrisiko gegenüber Menschen mit Blutgruppe O.
Die blutgruppenspezifischen Gesundheitsrisiken gehen aber noch weiter. Träger der Blutgruppe B müssen demnach mit einem erhöhten Risiko für Pankreaskrebs leben. AB-Typen wiederum zeigen eine gesteigerte Anfälligkeit für kognitive Beeinträchtigungen.
Das renommierte Karolinska Institut in Schweden hat in einer beeindruckenden Studie mit 5,1 Millionen Teilnehmern insgesamt 49 verschiedene Erkrankungen identifiziert, die mit bestimmten Blutgruppen korrelieren. Eine Art genetisches Roulette, das jedem Menschen ein individuelles Portfolio an Gesundheitsrisiken zuteilt. Die vermeintlichen Gewinner dieser biologischen Verlosung bleiben jedoch nicht verschont. Während A-Typen verstärkt zu Thrombosen neigen, kämpfen O-Träger häufiger mit Blutungen. Die einen zeigen sich resistenter gegen Schwangerschaftshypertonie, die anderen müssen vermehrt Nierensteine fürchten.
Diese Erkenntnisse offenbaren ein ausbalanciertes System der Natur, in dem keine Blutgruppe ausschließlich Vor- oder Nachteile genießt. Dr. Douglas Eric Guggenheim vom Abramson Cancer Center der University of Pennsylvania betont: „Die Antigene auf unseren roten Blutkörperchen sind Teil eines hochkomplexen Immunsystems, das sowohl Schutz als auch Risiken birgt.“
Beruhigend ist die Erkenntnis, dass klassische Faktoren wie Alter, Lebenswandel und bestehende Erkrankungen dennoch meist schwerer wiegen als die blutgruppenspezifischen Prädispositionen. Dennoch mahnen die Forschungsergebnisse zu einer differenzierteren Betrachtung individueller Gesundheitsrisiken.
Die Wissenschaft steht hier möglicherweise erst am Anfang weitreichender Entdeckungen. Das große Blutgruppen-Roulette könnte noch zahlreiche überraschende Zusammenhänge offenbaren. Die aktuelle Forschung deutet bereits auf weitere spannende Korrelationen hin, etwa zwischen Blutgruppen und der Anfälligkeit für bestimmte Allergien oder der Resistenz gegen Malaria.
Die Medizin der Zukunft wird diese Erkenntnisse zweifellos für individualisierte Präventions- und Behandlungsstrategien nutzen. Bis dahin bleibt die Blutgruppe ein faszinierender Indikator für die komplexen Wechselwirkungen zwischen genetischer Disposition und Gesundheit.
Der bisher verheerendste COVID-Bericht
Analyse von Dr. Joseph Mercola
Die Geschichte auf einen Blick
- Ein Bericht des House Committee deckte auf, dass die 900 Millionen Dollar teure COVID-Kampagne „We Can Do This“ des US-Gesundheitsministeriums fehlerhaft war und behauptete, dass COVID-Impfungen eine Übertragung verhinderten, obwohl die FDA angab, dass es keine derartigen Beweise dafür gab
- Die wechselnden Maskenrichtlinien der CDC und die Rücknahme von Empfehlungen schadeten dem öffentlichen Vertrauen, da die Änderungen eher politisch motiviert zu sein schienen, als auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu basieren
- Die Regierung warb aggressiv für COVID-Impfungen für Kinder, obwohl das Risiko gering war, und setzte dabei emotionale Manipulation und angstbasierte Botschaften über die PR-Firma Fors Marsh Group ein
- Klinische Studien zeigten eine erhebliche Verzerrung bei der Messung der Wirksamkeit von COVID-Impfungen, wobei die Verzerrung des Fallzahlfensters ineffektive Impfungen als zu 50 % bis 70 % wirksam erscheinen ließ
- Impfstoffstudien von Pfizer und Moderna ergaben ein höheres Risiko für schwerwiegende unerwünschte Ereignisse als ursprünglich berichtet, wobei Pfizer ein um 36 % höheres Risiko im Vergleich zu Placebogruppen aufwies
Der Energie- und Handelsausschuss des US-Repräsentantenhauses veröffentlichte eine Bewertung der COVID-19-Kampagne des US-Gesundheitsministeriums (HHS) für die öffentliche Gesundheit und deckte auf, dass diese mit Fehleinschätzungen behaftet war, die den Grundstein für weitverbreitetes öffentliches Misstrauen legten.
Im Dezember 2020 erteilte die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) die Notfallzulassung (EUA) für die ersten COVID-19-Impfstoffe, doch in diesen Zulassungen wurde eindeutig festgestellt, dass es keine Beweise dafür gab, dass die Impfungen die Virusübertragung verhinderten. Trotzdem startete die Regierung die Kampagne „We Can Do This“ und gab über 900 Millionen US-Dollar für die Förderung der Impfstoffaufnahme und Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit aus.
Die Kampagne wurde jedoch von Anfang an von grundlegenden Problemen geplagt. Frühere Verträge und Misswirtschaft im Finanzbereich innerhalb des HHS ließen Zweifel an der Wirksamkeit und Integrität ihrer PR-Bemühungen aufkommen. Da die Kampagne darauf abzielte, das Verhalten der Öffentlichkeit in Bezug auf Maskentragen, soziale Distanzierung und Impfungen zu beeinflussen, untergrub das Vertrauen in die fehlerhaften Leitlinien der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) ihre Glaubwürdigkeit.
Indem die Regierung die Empfehlungen der CDC zur Grundlage der öffentlichen Kommunikation machte, säte sie Verwirrung und Misstrauen. Diese frühen Fehlschläge waren keine Einzelfälle, sondern Teil eines umfassenderen Musters inkonsistenter und politisch beeinflusster Strategien im Bereich der öffentlichen Gesundheit, die letztlich genau das Vertrauen untergruben, das für die wirksame Bewältigung einer Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit erforderlich ist.
Richtlinien für Schutzmasken untergraben das Vertrauen der Öffentlichkeit
Anfangs wurden Masken für die Allgemeinheit als unnötig erachtet, und prominente Persönlichkeiten wie Dr. Anthony Fauci sprachen sich gegen ihre weit verbreitete Verwendung aus. Im April 2020 hatte die CDC jedoch ihre Haltung vollständig revidiert und empfahl Masken für alle außerhalb des Hauses. Dieser Sinneswandel war nicht nur verwirrend, sondern schien auch politisch motiviert zu sein, beeinflusst von Faktoren wie den Lehrergewerkschaften, die auf eine Verlängerung der Schulschließungen drängten.
Die anschließende widersprüchliche Berichterstattung setzte sich fort, wobei Masken empfohlen und dann wieder heruntergespielt wurden, als die Impfungen eingeführt wurden. Jede Kehrtwende schürte zu Recht Skepsis und Widerstand und untergrub gleichzeitig die Glaubwürdigkeit der öffentlichen Gesundheitseinrichtungen. Diese Erosion des Vertrauens wurde noch verschärft, als Durchbruchinfektionen und Varianten wie Delta auftraten, was bewies, dass die früheren Empfehlungen zum Tragen von Masken falsch gewesen waren.
Überbewertung der Wirksamkeit von COVID-19-Impfungen – ein kritischer Fehltritt
Als die COVID-19-Impfungen eingeführt wurden, wurde den Amerikanern gesagt, sie sollten glauben, dass sie nicht nur Krankheiten vorbeugen, sondern auch die Übertragung des Virus stoppen würden. Diese Darstellung entpuppte sich jedoch schnell als falsch, da es keine Beweise dafür gab, dass Impfstoffe die Übertragung verhindern. Trotzdem verbreiteten die CDC und die Kampagne „We Can Do This“ die Idee, dass nur geimpfte Personen sicher auf Masken und soziale Distanzierung verzichten könnten.
Diese übertriebene Wirksamkeit wurde zu einem bedeutenden Problem, als die Zahl der Neuinfektionen zu steigen begann, insbesondere mit dem Aufkommen von leichter übertragbaren Varianten wie Delta. Das Beharren der Regierung darauf, dass Impfstoffe die Übertragung stoppen, widersprach den ursprünglichen EUA-Bedingungen der FDA und schuf ein falsches Gefühl der Sicherheit.
Als reale Daten zeigten, dass geimpfte Personen das Virus immer noch verbreiten konnten, sah sich die CDC gezwungen, ihre Aussagen zurückzunehmen und zu revidieren, was ihre Glaubwürdigkeit weiter schädigte. Diese Diskrepanz zwischen offiziellen Aussagen und neuen Erkenntnissen hat das Vertrauen der Öffentlichkeit missbraucht.
In der Zwischenzeit wird in dem Bericht hervorgehoben, wie Impfmandate zu einem umstrittenen Instrument in der Strategie der Regierung zur Eindämmung der Pandemie wurden. Sie haben gesehen, wie Arbeitgeber auf Bundes-, Landes- und privater Ebene COVID-19-Impfvorschriften durchsetzten, oft ohne klare, evidenzbasierte Begründung. Diese Impfvorschriften richteten sich an Millionen von Menschen und zeigten das Ausmaß der Übervorteilung und des Zwangs.
Der Rücktritt führender FDA-Beamter aufgrund der Politik der Auffrischungsimpfungen unterstrich den internen Konflikt und warf Fragen zu den Motiven der Regierung auf. Selbst Impfbefürworter wie Dr. Paul Offit kritisierten die Impfvorschriften als politisch motiviert und nicht auf solide Bedürfnisse der öffentlichen Gesundheit gestützt. Die Vorschriften betrafen überproportional die jüngere Bevölkerung, die bereits ein geringeres Risiko für schwere Erkrankungen hatte, und stellten einen Eingriff in die persönliche Autonomie dar.
Kinder mit Panikmache und Fehlinformationen ins Visier nehmen
Einer der alarmierendsten Aspekte der Reaktion auf COVID-19 war der aggressive Vorstoß, Kinder zu impfen, obwohl es immer mehr Belege dafür gab, dass COVID-19 für diese Altersgruppe nur ein minimales Risiko darstellt.
Die CDC und das HHS starteten umfangreiche Kampagnen, die sich an Eltern richteten und diese mit emotional aufgeladenen Botschaften dazu überreden sollten, ihre Kleinkinder gegen COVID-19 impfen zu lassen. In Werbespots mit prominenten Eltern und medizinischen Fachkräften wurde ein düsteres Bild der Auswirkungen von COVID-19 auf Kinder gezeichnet, obwohl Studien zeigten, dass schwere Erkrankungen und Todesfälle in dieser Bevölkerungsgruppe äußerst selten waren.
Indem die Regierung die Notwendigkeit von COVID-19-Impfungen betonte, um Schulen offen zu halten und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, nutzte sie Angst und Fehlinformationen, um die Impfbereitschaft zu fördern. Dieser Ansatz stellte nicht nur das tatsächliche Risiko falsch dar, sondern ignorierte auch die entwicklungsbedingten und sozialen Auswirkungen einer längeren Maskentragepflicht und von Schulschließungen auf Kinder.
Eltern fühlten sich manipuliert, da die Erzählung suggerierte, dass eine Impfung der einzige Weg sei, um die Sicherheit ihrer Kinder zu gewährleisten, und dabei der breitere Kontext einer geringen Übertragung und minimaler schwerer Folgen in jungen Bevölkerungsgruppen sowie die unbekannten Nebenwirkungen der experimentellen Impfstoffe ignoriert wurden.
Die Fors Marsh Group wurde mit der Organisation der Propagandakampagne beauftragt
Hinter den Kulissen der Gesundheitsbotschaften des HHS stand die Fors Marsh Group (FMG), eine PR-Firma, die mit der Leitung der Kampagne „We Can Do This“ beauftragt wurde. Durch die Beauftragung der FMG wollte das HHS eine landesweite multimediale Propagandaaktion ins Leben rufen, um die öffentliche Wahrnehmung und das Verhalten in Bezug auf COVID-19 zu beeinflussen.
FMG setzte eine strategische Mischung aus bezahlten und verdienten Medien ein und nutzte dabei Influencer, Prominente und gezielte Werbung, um für Impfungen, das Tragen von Masken und soziale Distanzierung zu werben. Diese Partnerschaft weckte erhebliche Bedenken hinsichtlich der Politisierung von Botschaften im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Frühere Verträge mit FMG waren bereits auf finanzielle Misswirtschaft untersucht worden, und diese massive Investition in eine einzige Kampagne machte Interessenkonflikte und Ineffizienzen noch deutlicher.
Der Ansatz von FMG basierte stark auf emotionaler Manipulation und Panikmache, wobei die Risiken von COVID-19 oft übertrieben dargestellt wurden, um strenge Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu rechtfertigen. Indem FMG und HHS überzeugende Botschaften über transparente, evidenzbasierte Kommunikation stellten, räumten sie politischen Agenden Vorrang vor wissenschaftlicher Integrität ein.
Diese Zusammenarbeit verstärkte nicht nur widersprüchliche Botschaften, sondern vertiefte auch das Misstrauen der Öffentlichkeit, da die wahren Motive hinter der Kampagne immer undurchsichtiger wurden. Der Einsatz einer privaten PR-Firma zur Förderung der nationalen Gesundheitspolitik veranschaulicht eine beunruhigende Verschiebung hin zur Priorisierung des Images gegenüber der Substanz und untergräbt die Glaubwürdigkeit von öffentlichen Gesundheitseinrichtungen, die mit der Bereitstellung korrekter Informationen beauftragt sind.
Datenmanipulation inklusive Überzählige Todesfälle
Der letzte Schlag gegen das Vertrauen der Öffentlichkeit kam, als die CDC zugab, dass aufgrund eines fehlerhaften Algorithmus zu viele COVID-19-Todesfälle gezählt wurden. Dieses Eingeständnis betraf alle Altersgruppen, auch Kinder, und deckte erhebliche Mängel im Datenverfolgungssystem auf. Die Neuberechnung führte zu einem Rückgang der gemeldeten pädiatrischen Todesfälle um 24 %, was zeigt, dass die ursprünglichen Zahlen deutlich überhöht waren.
Diese Enthüllung erschütterte die letzte Glaubwürdigkeit der CDC, da klar wurde, dass die Reaktion auf die Pandemie auf ungenauen Daten beruhte. Das Eingeständnis der CDC, dass 80 % der gemeldeten Fehler den Schweregrad der COVID-19-Situation übertrieben darstellten, untergrub das Vertrauen weiter. Diese Datenmanipulation untergrub die gesamte Darstellung der öffentlichen Gesundheit.
Insgesamt unterstreicht der Bericht ein beunruhigendes Muster aus inkonsistenter Berichterstattung, übertriebenen Behauptungen und Datenmissmanagement durch wichtige Gesundheitsbehörden während der COVID-19-Pandemie.
Verzerrung bei klinischen Studien erhöht die Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen
Laut einer im Journal of Evaluation in Clinical Practice veröffentlichten Studie verzerrt die Verzerrung des Fallzahlfensters die Wirksamkeitsschätzungen von COVID-19-Impfstoffen erheblich. In randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) haben sowohl die Impfstoff- als auch die Placebogruppe synchronisierte Fallzahlfenster, wodurch ein fairer Vergleich gewährleistet wird. In realen Beobachtungsstudien gilt dieses Fenster jedoch oft nur für die geimpfte Gruppe.
Diese Asymmetrie bedeutet, dass Fälle, die kurz nach der Impfung in der ungeimpften Gruppe auftreten, gezählt werden, während ähnliche Fälle in der geimpften Gruppe ausgeschlossen werden. Folglich könnte ein völlig unwirksamer Impfstoff fälschlicherweise den Anschein einer erheblichen Wirksamkeit erwecken – manchmal wird eine Wirksamkeit von 50 % bis 70 % angegeben, obwohl der Impfstoff in Wirklichkeit überhaupt nicht wirksam ist.
Diese Verzerrung entsteht, weil die frühe Phase nach der Impfung, in der die Personen noch nicht vollständig geschützt sind, in den beiden Gruppen unterschiedlich behandelt wird. Das Verständnis dieses Fehlers ist entscheidend für die genaue Interpretation der Wirksamkeit von Impfstoffen und die Erkenntnis, dass Beobachtungsstudien aufgrund methodischer Unstimmigkeiten den tatsächlichen Nutzen von Impfungen überbewerten können.
Die Studie hob auch den Einfluss von Altersverzerrungen auf die Wirksamkeitsschätzungen von COVID-19 hervor. In Beobachtungsstudien sind geimpfte Personen oft älter und möglicherweise weniger gesund als ihre nicht geimpften Pendants, da Impfstoffe vorrangig für Personen mit höherem Risiko eingesetzt wurden. Dieses Ungleichgewicht verzerrt die Ergebnisse und lässt Impfstoffe wirksamer erscheinen, als sie es tatsächlich sind.
Die Studie wirft auch ein Licht auf die Verzerrung der Hintergrundinfektionsrate, die die tatsächliche Wirkung von Impfstoffen erheblich falsch darstellt. In Zeiten, in denen die COVID-19-Infektionsraten insgesamt sinken, scheinen geimpfte Personen möglicherweise niedrigere Infektionsraten zu haben, einfach weil sie die Impfung während einer Hochphase erhalten haben.
Umgekehrt könnten ungeimpfte Personen bei steigenden Infektionsraten höhere Raten aufweisen, nicht unbedingt aufgrund mangelnden Schutzes, sondern weil sie während eines Anstiegs exponiert waren. Diese zeitliche Diskrepanz führt zu einem irreführenden Bild der Wirksamkeit von COVID-19-Impfungen. So könnte beispielsweise ein Rückgang der Fälle auf die Impfung zurückgeführt werden, obwohl er in Wirklichkeit auf andere Faktoren wie die natürliche Immunität zurückzuführen sein könnte.
Sicherheit von COVID-Impfungen in Beobachtungsstudien überbewertet
Eine separate Studie, die im Journal of Evaluation in Clinical Practice veröffentlicht wurde, zeigte außerdem, wie die Zählung von Nebenwirkungen die wahrgenommene Sicherheit von COVID-19-Impfungen in Beobachtungsstudien erheblich verzerrte. Diese Studie hebt hervor, dass methodische Mängel, wie z. B. begrenzte Zählfenster, zu einer Unterschätzung der impfstoffbedingten Nebenwirkungen führen.
So werden beispielsweise durch den Ausschluss von Nebenwirkungen, die innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Impfung auftreten, in Beobachtungsstudien kritische Datenpunkte übersehen, darunter auch schwere Reaktionen wie Anaphylaxie. Dieser Ausschluss führt zu einem verzerrten Sicherheitsprofil, wodurch die Impfungen sicherer erscheinen, als sie tatsächlich sind.
Darüber hinaus weist die Studie darauf hin, dass selbst bei Berücksichtigung längerer Nachbeobachtungszeiträume durch die ausschließliche Berücksichtigung unaufgeforderter Meldungen unerwünschter Ereignisse subtile, aber signifikante gesundheitliche Auswirkungen übersehen werden. Infolgedessen bleibt das tatsächliche Risiko im Zusammenhang mit Impfstoffen, insbesondere schwerwiegende Erkrankungen wie Myokarditis, im Dunkeln. Myokarditis, eine Entzündung des Herzmuskels, wurde mit mRNA-Impfstoffen in Verbindung gebracht, insbesondere bei jungen Männern.
Innerhalb von nur drei Wochen nach der Impfung gab es in dieser Bevölkerungsgruppe einen merklichen Anstieg der Myokarditis-Fälle. Aufgrund der begrenzten Zeitfenster für die Erfassung von Nebenwirkungen sowohl in Beobachtungsstudien als auch in klinischen Studien wurden viele dieser Fälle jedoch nicht gemeldet oder falsch klassifiziert. Darüber hinaus beeinträchtigt die rasche Entblindung von Studien die Fähigkeit, langfristige Sicherheitsergebnisse zu überwachen, sodass viele wichtige Fragen unbeantwortet bleiben.
Übermäßige schwerwiegende unerwünschte Ereignisse bei Pfizer- und Moderna-Impfstoffstudien
Eine in der Fachzeitschrift Vaccine veröffentlichte Studie deckte auch alarmierende Diskrepanzen in den Sicherheitsprofilen der mRNA-COVID-19-Impfstoffe von Pfizer und Moderna auf. Die Analyse ergab, dass beide Impfstoffe im Vergleich zu ihren Placebogruppen mit einem übermäßigen Risiko für schwerwiegende unerwünschte Ereignisse von besonderem Interesse (AESIs) verbunden waren.
Insbesondere zeigte der Impfstoff von Pfizer ein um 36 % höheres Risiko für schwerwiegende unerwünschte Ereignisse, was 18 zusätzlichen Ereignissen pro 10.000 geimpften Personen entspricht. Der Impfstoff von Moderna wies ein um 6 % höheres Risiko auf, was sieben zusätzlichen Ereignissen pro 10.000 entspricht. In Kombination wiesen die mRNA-Impfstoffe ein um 16 % höheres Risiko für schwerwiegende AESIs auf, mit einem Risikounterschied von 13,2 pro 10.000 geimpften Teilnehmern.
Diese Ergebnisse sind besonders besorgniserregend, da sie zeigen, dass die Impfstoffe mit größeren Risiken verbunden sind als ursprünglich berichtet. Es gab auch einen starken Kontrast zwischen den Ergebnissen der Studie und den offiziellen Sicherheitsüberprüfungen der FDA. Während die Studie ein signifikant erhöhtes Risiko für schwerwiegende unerwünschte Ereignisse in der Pfizer-Studie feststellte, kam die FDA zu dem Schluss, dass schwerwiegende unerwünschte Ereignisse „zwischen den Behandlungsgruppen ausgeglichen“ waren.
Diese Diskrepanz ist in erster Linie auf unterschiedliche Methoden der Datenanalyse zurückzuführen. Die FDA konzentrierte sich auf die Inzidenz schwerwiegender unerwünschter Ereignisse bei den Teilnehmern und blendete dabei die höhere Anzahl multipler unerwünschter Ereignisse in der Impfstoffgruppe aus. Im Gegensatz dazu berücksichtigte die Studie die Gesamtzahl der unerwünschten Ereignisse und ergab ein differenzierteres und besorgniserregenderes Risikoprofil.
Kurz gesagt, die offiziellen Darstellungen der Aufsichtsbehörden spiegelten das wahre Ausmaß der impfstoffbedingten Risiken nicht vollständig wider.
Von der Regierung geförderte Desinformation verstärkte die Ausbreitung von COVID-19
Eine weitere in „Social Science & Medicine“ veröffentlichte Studie deckte den tiefgreifenden Einfluss von staatlich geförderter Desinformation auf den Schweregrad von Epidemien von Atemwegsinfektionen, einschließlich COVID-19, auf. Die Studie analysierte Daten aus 149 Ländern zwischen 2001 und 2020 und deckte einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen Desinformationskampagnen und dem Auftreten von Atemwegsinfektionen auf.
Insbesondere in Ländern mit einem höheren Maß an staatlich gesteuerter Fehlinformation kam es zu schwereren Ausbrüchen von COVID-19. Diese Korrelation unterstreicht, wie die gezielte Verbreitung falscher Informationen die Bemühungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit ernsthaft untergräbt und zu höheren Übertragungsraten und höheren Fallzahlen führt.
Die Studie hebt auch die schädlichen Auswirkungen der Internetzensur auf die Berichterstattung und das Management von Atemwegsinfektionen hervor. Regierungen, die Informationen aktiv zensieren, schränken den Zugang der Öffentlichkeit zu genauen Gesundheitsdaten ein, was die Ergebnisse verschlechtert, wie es während der Pandemie der Fall war. Wie Dr. Robert Malone es ausdrückte: „Sowohl die Hintergrundzusammenfassung als auch die Studienergebnisse sind prophetisch und stimmen fast vollständig mit dem Bericht des Energie- und Handelsausschusses überein.“
Der Weg nach vorn – Transparenz und Vertrauen in die öffentliche Gesundheit sicherstellen
Es ist offensichtlich, dass die COVID-19-Kampagne im Bereich der öffentlichen Gesundheit mit versteckten Gefahren und systemischen Herausforderungen behaftet war. Nach diesen Enthüllungen ist die Notwendigkeit, sich für Transparenz, Rechenschaftspflicht und evidenzbasierte Richtlinien einzusetzen, offensichtlich. Nur wenn wir diese grundlegenden Probleme angehen, können wir in Zukunft wirksamere Reaktionen auf gesundheitliche Notfälle sicherstellen.
Die Lehren aus diesen Fehlschlägen sollten zu einem grundlegenden Umdenken bei der Verwaltung und Kommunikation von Kampagnen im Bereich der öffentlichen Gesundheit führen, wobei wissenschaftliche Daten Vorrang vor Propaganda haben sollten, um der Öffentlichkeit besser zu dienen und sie zu schützen.
Quellen:
- 1, 2, 3, 4, 5, 7 U.S. House of Representatives, We Can Do This: An Assessment of the Department of Health and Human Services’ COVID-19 Public Health Campaign […]
- 6 ZeroHedge, October 29, 2024
- 8 Journal of Evaluation in Clinical Practice, March 26, 2023
- 9 Substack, Okay Then News, February 28, 2024
- 10 Journal of Evaluation in Clinical Practice, January 18, 2024
- 11, 12 Vaccine, September 22, 2022, Volume 40, Issue 40, Pages 5798-5805
- 13 Substack, KC’s COVID Facts, July 22, 2024
- 14, 15 Social Science & Medicine March 2022, Volume 296, 114744
- 16 Malone.news, Who is Robert Malone, October 30, 2024
Der G20-Gipfel hat mal wieder gezeigt, wie isoliert der Westen inzwischen international ist
Schweden bereitet Bevölkerung mit Info-Broschüren auf Krieg vor
Von MEINRAD MÜLLER | Wenn der schwedische Botschafter in den Niederlanden es nicht öffentlich bestätigt hätte, würde man es kaum glauben. Per Post wurden am Montag Broschüren an alle acht Millionen Schweden versandt, die sich nun auf den Ernstfall vorbereiten sollen. Klar, die Nachrichten über einen möglichen Krieg ängstigen Menschen weltweit.
Man stelle sich vor, die deutsche Regierung würde eine ähnliche Broschüre an alle Haushalte verschicken. Das Fernsehen würde 24 Stunden am Tag Spezialsendungen bringen. Sogenannte Experten würden pausenlos diskutieren und die Bevölkerung wäre schockiert. Genau das passiert gerade in Schweden. Zwar mag das Ziel der Broschüre sein, Panik zu vermeiden – doch sie wird vermutlich genau das Gegenteil erreichen.
„Falls Krisen oder Krieg kommen“, so lautet der Titel der 32-seitigen Broschüre, die in klaren Worten erklärt, was im schlimmsten Fall zu tun ist. Vorräte anlegen, Schutzräume finden, Evakuierungen vorbereiten. Die Botschaft ist deutlich: Der Krieg ist keine abstrakte Möglichkeit mehr, sondern eine reale Bedrohung.
Die verstörende Realität
Diese Warnung trifft ein Schweden, das seit über 200 Jahren Frieden erlebt hat. Wie sollen Menschen, die nie Krieg oder Chaos erlebt haben, mit einer solchen Botschaft umgehen? Die Sicherheit, die man in Schweden als selbstverständlich angesehen hat, wird durch diese Postwurfsendung in Frage gestellt.
Die Broschüre spricht Klartext. „Wir werden niemals aufgeben“, heißt es darin. Gleichzeitig schildert sie Szenarien, die für viele schwer zu verarbeiten sind. Von Atomwaffenangriffen über Schutzräume bis hin zu psychologischer Abwehr von Desinformation – die Details mögen praktisch gemeint sein, doch sie lassen die Bedrohung umso realer erscheinen.
Statt Beruhigung bleibt Verunsicherung. Wie soll man die Idee eines Atomangriffs verarbeiten? Solche Anweisungen, so nüchtern sie auch gemeint sein mögen, wirken auf viele nicht beruhigend, sondern verstörend.
» Download der Broschüre
Meinrad Müller.
Meinrad Müller (70), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.
Der CO2-Betrug und die „Klimaleugnung“
Fred F. Mueller
Der Wohlstand und die politische Stabilität unserer Länder sind in großer Gefahr. Grund ist eine Ideologie, die einen katastrophalen Klimawandel durch das angebliche „Treibhausgas“ CO2 behauptet und unsere Zivilisation und unseren Wohlstand vernichten will. Deren Anhänger verbreiten eine Hexenjagd-Stimmung gegen jeden, der ihre Ideologie in Frage stellt: Diesen „Klimaleugnern“ wird zugleich jeglicher wissenschaftliche Sachverstand abgesprochen. Die ersten finanziellen Folgen kann jeder Schweizer schon heute an seiner Stromrechnung sehen: Hierzulande ist der Preis der Kilowattstunde für manche Haushalte in nur vier Jahren um bis zu 300 % hochgeschossen. Und das ist erst der Anfang, denn die Schweizer Regierung verfolgt das Ziel, die Stromversorgung auf Solar und Wind und damit auf Quellen umzustellen, die statt 6 rp/kWh deren 20 kosten.
Bild 1. Eine Cumulonimbuswolke mit dem typischen „Amboss“ im oberen Bereich. Die weiße Oberseite reflektiert einen Großteil des Sonnenlichts zurück ins Weltall, so dass diese Energie erst gar nicht in die unteren Bereiche des Systems Erde-Atmosphäre eindringen kann. Die fast schwarze Unterseite belegt die Wirksamkeit dieser Reflexion (Foto: Privat)
„Klimaleugner“: Die alltäglich gewordene Hetze gegen Wissenschaft und Meinungsfreiheit
„Die Naturwissenschaft liefert keine absolute Wahrheiten, in Stein gemeißelte Gesetze, sondern nur Annahmen und Hypothesen. Selbst wenn sich eine These in der Praxis bewährt und allgemeine Anerkennung gefunden hat, ist eine kritische Überprüfung kein Sakrileg sondern unverzichtbare Pflicht eines jeden Wissenschaftlers. Denkverbote und Maulkörbe sind Methoden und typische Merkmale einer Diktatur, die die Wissenschaft zu einem unwürdigen Knecht der Mächtigen degradiert. Wie glaubwürdig ist eine Gesellschaft, die bunt sein möchte, aber Meinungsvielfalt unterdrückt?“, fragte der Chemiker Dr. Michael Schnell 1) bei seinem Vortrag „Experimentelle Überprüfung des CO2-Treibhauseffektes – die falschen Klimapropheten“ auf der EIKE-Klimakonferenz in München im Jahr 2020. Wie begründet seine Warnung vor diktatorischen Tendenzen ist, zeigte die regelrechte Hetzjagd gegen die vorjährige EIKE-Klimakonferenz 2). Unter Beteiligung von Journalisten, Umweltverbänden, Politikern und der „Antifa“ wurde versucht, die Konferenz durch „Aktionen“ sowie politisch-medialen Druck auf den Vermieter des Tagungshotels zu verhindern. Wie raffiniert, verästelt und weitreichend diese Unterdrückung inzwischen ist, zeigt sich auch daran, dass das entsprechende Video auf der Webseite von EIKE nicht mehr aufgerufen werden kann. Erst eine Internet-Recherche ergibt, dass es zwar auf Youtube noch auffindbar ist. Allerdings ist es dort mit einem beschönigend als „Infobereich“ bezeichneten Warnhinweis versehen. Dort wird auf Kritiken und „Faktenchecks“ hingewiesen. Inzwischen gibt es weltweit 4) bzw. europaweit 5) tätige Netzwerke solcher „Faktenchecker“, die unter dem Deckmantel der „Korrektur“ angebliche Falschinformationen angreifen und die „offiziellen“ Meinungen als Wahrheit darstellen. Dabei wird mit Tricks versucht, die getätigten Aussagen oder Personen in Misskredit zu bringen. Folgt man zudem dem auf dem „Infobereich“ angegebenen Link zum Thema Klimawandel 6), so bekommt der Leser die volle Dröhnung der aktuellen Klimahysterie der United Nations (UN). Bei dieser Präsentation „unfehlbarer Wahrheiten“ der UN fehlt selbstverständlich jeglicher Hinweis darauf, dass es hierzu ja ebenfalls kritische wissenschaftliche Stimmen gibt.
Selbst die Universität Rostock fühlte sich bemüßigt, zum Vortrag von Dr. Schnell eine Pressemitteilung 7) herauszugeben. Hierin distanziert sie sich „nachdrücklich von den Aussagen, die Dr. Michael Schnell in Bezug auf den Klimawandel getätigt hat. Diese Aussagen beruhen nicht auf Forschungsergebnissen der Universität Rostock“.
Das sind die im Moment noch milderen Arbeitsweisen des komplex strukturierten „Wahrheitsministeriums“, mit dem unsere woken Klima-Oberherren uns das „richtige Denken“ aufzwingen wollen.
Bild 2. Der Verlauf von CO2-Konzentration in der Atmosphäre (schwarze Linie) und der Temperatur auf der Erdoberfläche (blaue Linie) im Verlauf der letzten ca. 600 Millionen Jahre. Es ist schwer nachzuvollziehen, wieso man angesichts dieser Kurvenverläufe das CO2 als „Thermostat der Erde“ bezeichnen kann (Grafik aus: centil-europe.ch 8)
Was war eigentlich das Vergehen von Dr. Schnell?
Was war jetzt eigentlich das Vergehen, das Dr. Schnell diese Form der Rufschädigung eingebracht hat? In Experimenten hatte er sich mit der Frage beschäftigt, wie man den CO2-Treibhauseffekt nachweisen oder aber falsifizieren könnte. Sein Fazit:
„Mit beiden Untersuchungsmethoden wurde nachgewiesen, dass zumindest der erdnahe CO2-Treibhauseffekt physikalisch möglich ist. Aber es wurde auch gezeigt, dass die IR-Strahlung der Wolken den Treibhauseffekt von CO2 erheblich verringert. Die Experimente bestätigen die Position der ‚Skeptiker‘, die in Wasserdampf und Wolken eine Verringerung der CO2-Klimasensitivität sehen und den ‚Alarmisten‘ eine maßlose Übertreibung einer angeblichen CO2-Gefahr vorwerfen.“
Eine gründliche Analyse
Zu den in der Schweiz bekannten Kritikern des IPCC gehört auch Prof. Franz-Karl Reinhart von der ETH Lausanne. In einer Veröffentlichung vom 12. September 2017 9) präsentierte er eine umfassende Analyse des Strahlungstransports durch CO2. Es ging dabei um die Überprüfung der These von Svante Arrhenius, wonach die starke IR-Wechselwirkung der CO2-Moleküle zu einer Absorption der vom Erdboden ausgehenden IR-Photonen und anschließend zu einer erneuten Abgabe dieser Strahlung führe. Die daraus resultierende Gegenstrahlung in Richtung Erdoberfläche würde deren Abkühlung entgegenwirken und so einen Treibhauseffekt bewirken. In seiner Einleitung weist F K Reinhart darauf hin, dass „Wasser in seinen Aggregatsformen [Wolken aus Wasserdampf, Wassertropfen sowie Schnee und/oder Eis] enorm klimawirksam ist und es daher wenig Sinn macht, [lediglich] von Strahlungs- respektive Energiebilanzen auszugehen“. Mit der Untersuchung des reinen CO2-Strahlungsmechanismus’ wollte er rechnerisch überprüfen, welche Klimawirksamkeit durch Temperaturerhöhung bei Verdopplung der Konzentration das CO2 tatsächlich hätte, wenn die Störeinflüsse des Wassers nicht vorhanden wären. Das IPCC gibt hier Werte von 3-5 an.
Dabei geht es nicht nur um die Haupt-Absorptionsbanden des CO2 im fraglichen IR-Bereich, die bei den Wellenlängen 4,25 und 15 µm liegen. Die Berechnung ist komplizierter, weil diese Banden eine erhebliche Breite haben. Löst man ihre Struktur genauer auf, so zeigen sich zahlreiche Neben-Absorptionsfrequenzen auf beiden Seiten der Haupt-Peaks, Bild 3.
Bild 3. Verteilung von Neben-Absorptionslinien der 4,25 µm-Bande des CO2-Moleküls (Grafik: Anton Paar)10)
Darüber hinaus gibt es über das gesamte IR-Spektrum verteilt noch diverse weitere, schwächer ausgeprägte Absorptionsfrequenzen. Auch wenn der Energiebeitrag jedes dieser „kleineren“ Peaks vergleichsweise gering ist, so dürfen sie in ihrer Gesamtheit nicht vernachlässigt werden. Insgesamt mussten im relevanten Spektralbereich von 2,9 bis 29 µm rund 200’000 Frequenzlinien berücksichtigt werden. Dr. Reinhart stützte sich für diese Analyse auf das HITRAN-Programm 11). Dieses wissenschaftliche Softwarepaket bietet dem Forscher umfassende Berechnungstools einschließlich der hierfür erforderlichen Datenbanken. Es berechnet Strahlungsreaktionen und Strahlungs-Transportvorgänge in allen möglichen Gasen und Gasgemischen nach dem aktuellsten Stand von Wissenschaft und Technik. Dabei lassen sich Änderungen der atmosphärischen Zusammensetzung und Dichte sowie ihre Veränderungen mit zunehmender Höhe berücksichtigen. HITRAN wird wegen der Qualität seiner Ergebnisse sowohl von Wissenschaftlern als auch von Satellitenbetreibern, Meteorologen und dem Militär genutzt.
Tabelle 1 zeigt die auf die aktuelle CO2-Konzentration und Klimasituation (TErde = 288 K) bezogene Berechnung des Forcings Fc, der Zunahme des Forcings ΔFmax sowie der daraus resultierenden Temperaturerhöhung ΔTmax gegenüber heute für CO2-Konzentrationen von 800, 2’000 und sogar 4’000 ppm (Tabelle: F K Reinhart)
Die in Tabelle 1 gezeigten Rechenergebnisse belegen, dass Kohlendioxid nur ein sehr schwaches Treibhausgas ist. Die seit dem Beginn des Industriezeitalters durch Erhöhung des CO2-Gehalts der Atmosphäre auf 400 ppm eingetretene Temperaturerhöhung beträgt demnach nur 0,12 K (bzw 0,12 °C). Sie stiege selbst bei Verdopplung auf 800 ppm nur um 0,24 K. Selbst eine (wegen der hierfür viel zu geringen Rohstoffvorkommen sowieso utopische) Verzehnfachung auf 4’000 ppm hätte nur eine Temperaturerhöhung von < 0,8 K zur Folge.
Schlussfolgerungen
In seiner Zusammenfassung kommt Prof Reinhart zu folgenden Aussagen:
„- Der Wärmerückhalt („Forcing“) durch das atmosphärische Kohlendioxid (CO2) verursacht auf Grund eines vereinfachten, von Klima unabhängigen Absorptionsmodells eine Temperaturerhöhung von höchstens 0,24 K (0,24°C) bei einer Verdoppelung der Konzentration von 400 ppm auf 800 ppm.
– Dieser Wert hängt nur von der akzeptierten mittleren Erdtemperatur, T = 288 K, ab und ist relativ unempfindlich gegenüber dessen Unsicherheit von 2 K.
– Die Temperaturerhöhung seit der industriellen Revolution beträgt höchstens 0,12 K, was im Streubereich der Messgenauigkeit liegt. Der anthropogene Beitrag ist daher praktisch unbedeutend.
– Das Verhalten der eiszeitlichen und aktuellen Temperaturverläufe ist nicht ursächlich mit der Kohlendioxidkonzentration verbunden.
– Die Ursachen der Erderwärmung sind nicht geklärt. Sie sind aber höchstwahrscheinlich mit dem Sonnensystem und dem Wasserkreislauf verbunden.
– Maßnahmen zur Kontrolle des CO2-Ausstoßes und der Erdtemperatur sind ungeeignete, sogar gefährliche Mittel“.
Bild 4. Die letzte Kaltzeit in den Alpen verlief mit teils extremen Ausschlägen in beide Richtungen. Das obere Teilbild zeigt die erheblich zurückgegangene Eisbedeckung rund 25.000 Jahre nach Beginn der Kaltperiode. Nur 17.000 Jahre später lag die Alpenregion unter einem gigantischen Eispanzer, und die Temperatur (schwarze Kurve) lag 13 °C unter dem heutigen Niveau. Die blaue Kurve kennzeichnet das in den Gletschern gebundene Eisvolumen in cm Meeresspiegel-Äquivalent (Screenshots aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM 12)
Bild 5. Die gemeinsame Darstellung der Verläufe von atmosphärischem CO2-Gehalt und Temperatur im Verlauf der letzten Eiszeit zeigt, dass die Korrelation zwischen den beiden Grössen eher schwach ausgeprägt zu sein scheint. Vor allem der explosive Anstieg der roten Kurve ganz am Ende weckt Zweifel. Der Verlauf der CO2 Konzentration mit der Temperatur kann zwanglos auf Ausgasungen bzw. Absorption aufgrund höherer bzw. geringerer Löslichkeit im Meer aufgrund des Henry-Gesetzes zurückgeführt werden. Ein industrieller Einfluss kann (bis auf die letzten ca. 150 Jahre) ausgeschlossen werden. (Grafik: Autor + Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)
Ohne Blatt vor dem Mund: Nobelpreisträger Prof. John Clauser 13)
Man mag durchaus die Meinung vertreten, die beiden obengenannten Autoren seien möglicherweise Sonderlinge und zudem nicht exakt vom Fach. Für John Clauser trifft dieser Versuch der Abqualifizierung jedoch definitiv nicht zu. Der auf den Bereich Grundlagen der Quantenmechanik spezialisierte Experimentalphysiker erhielt 2022 den Nobelpreis für Physik. Er ist ein vehementer Kritiker der aktuellen CO2-Klimahysterie, wie seine Aussagen auf einer EIKE-Tagung im Jahre 2024 belegen. Darin sagt er aus, dass „der IPCC und seine Mitarbeiter den vorherrschenden Klimaprozess auf der Erde falsch einschätzen“. Hier eine kleine Auswahl Aussagen, Bild 6:
Bild 6. Einige Kernaussagen aus dem Vortrag von Prof. Clauser bei EIKE 13)
– Die Fehleinschätzung des IPCC.…führt zu falschen Schlussfolgerungen und gefährlichen Empfehlungen an die politischen Entscheidungsträger.
– Sie führt auch dazu, dass sie die Stärke der natürlich vorkommenden Rückkopplungsmechanismen, die das Klima tatsächlich stabilisieren, falsch berechnen Dies wiederum führt zu der falschen Schlussfolgerung, dass die natürlichen Rückkopplungsmechanismen nur eine geringe Stabilität aufweisen und dass ein „Kipppunkt“ und eine Klimakrise unmittelbar bevorstehen
– Ich behaupte, dass der dominante Klimakontrollprozess der „Wolkenthermostatmechanismus“ ist. Er wird in Teil II dieses Vortrags vorgestellt
– Dieser dominante Prozess ist die wichtigste natürliche Rückkopplung, die der Erde eine sehr starke Temperatur- und Klimastabilität verleiht
– Rückkopplungen im Zusammenhang mit Treibhausgasen sind im Vergleich zum Wolkenthermostat vernachlässigbar.
– Dementsprechend gibt es auch keine Klimakrise – Das Klima der Erde ist robust und stabil gegenüber einem starken Anstieg der Treibhausgase.
Mit diesen Thesen ist Prof. Clauser natürlich zur Hassfigur der Klimakatastrophen-Propheten geworden. Bezeichnenderweise wirft man ihm auf der sattsam bekannten Klimaaktivisten-Plattform Wikipedia 14) jedoch lediglich vor, er habe in seiner Karriere keine einzige begutachtete Studie zum Thema Klimawandel publiziert. Die Lächerlichkeit dieses Arguments ist kaum noch zu überbieten. Die „Klimawirksamkeit“ des CO2 beruht auf quantenphysikalischen Wechselwirkungen zwischen CO2-Molekülen und IR-Photonen, und dies fällt uneingeschränkt in sein Fachgebiet. Sachliche Widerlegungen seiner Thesen sind bei Wikipedia natürlich nicht zu finden. Dass Prof. Clauser mit seinen Thesen durchaus nicht alleine steht, beweist seine Rolle als Botschafter der „World Climate Declaration“ der Stiftung Clintel 15) (Climate Intelligence). Zu deren inzwischen mehr als 1’900 Unterstützern gehören neben Prof. Clauser auch der Nobelpreisträger für Physik Prof. Ivar Giaever 16) aus Norwegen sowie prominente Klimaforscher wie der Atmosphärenphysiker Prof. Richard Lindzen 17) und der Experimentalphysiker Prof. Herrmann Harde 18). Darüber hinaus gehört Prof. Clauser auch dem Vorstand der Stiftung CO2 Coalition 19) an.
- https://www.eike-klima-energie.eu/2020/06/28/experimentelle-ueberpruefung-des-co2-treibhauseffektes-die-falschen-klima-propheten/
- https://eike-klima-energie.eu/2019/11/21/eilmeldung-20-11-2019-appelle-an-die-intoleranz/
- https://www.youtube.com/watch?v=uyatWldokc4
- https://ifcncodeofprinciples.poynter.org/
- https://efcsn.com/
- https://unric.org/de/klimawandel/
- https://www.uni-rostock.de/en/university/news-and-publications/press-releases/details/n/uni-rostock-distanziert-sich-von-den-aussagen-von-dr-michael-schnell/
- http://www.centil-europe.ch/ArtikelDetail.asp?id=464&t=14:11:57
- https://www.c-c-netzwerk.ch/2017/09/12/kohlendioxid-und-erderwaermung/?lang=de
- https://wiki.anton-paar.com/en/infrared-spectrum-of-carbon-dioxide/
- http://www.cfa.harvard.edu/hitran/ and L.S. Rothman et al. J. Quant. Spect. and Rad. Transfer 110, 533-572 (2009) We use the CDSD-296 databank. The 2012 HITRAN version complements the near infrared data that is of no concern for this study
- https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM
- https://eike-klima-energie.eu/?s=john+clauser
- https://de.wikipedia.org/wiki/John_Clauser
- https://clintel.org/
- https://eike-klima-energie.eu/2017/01/20/nobelpreistraeger-entlarvt-klimaschwindel/
- https://eike-klima-energie.eu/2023/03/20/richard-lindzen-stimmen-wirklich-alle-wissenschaftler-ueberein-die-tricks-der-alarmisten/
- https://eike-klima-energie.eu/2021/05/21/eike-im-bundestag-referent-prof-herrmann-harde-zur-weiterentwicklung-der-treibhausgasminderungs-quote/
- https://co2coalition.org/
Der Beitrag Der CO2-Betrug und die „Klimaleugnung“ erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

