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Woher kommt der Strom? Windstrom-Tiefststände

45. Analysewoche von Rüdiger Stobbe
Es war ein Menetekel. Mit den Windstrom-Tiefstständen in ´Höhe` von 0,1 GW am 6. November 2024 von 17.00 bis 21:00 Uhr – PV-Strom gab es da ohnehin nicht mehr – wurde die Energiewende ad absurdum geführt. Der Bedarf lag um 17:00 Uhr bei 65,9 GW, um 18:00 Uhr 65,4 GW und um 21:00 Uhr immerhin noch bei 57 GW. Und wenn man ehrlich ist, sind die 0,2 GW Windstrom um 22:00 Uhr zwar 100% mehr Strom als zuvor. Doch wirklich rausreißen tut das bisschen mehr an Windstrom nichts in Bezug auf die Stromversorgung Deutschlands. Da sind die Stromerzeuger Biomasse und Wasserkraft hilfreicher. Am massiven Strommangel können sie dennoch nichts ändern. Die Residuallast ist weiterhin hoch: Der fehlende Strom muss konventionell und mittels Stromimporten beschafft werden. Das ist am Vorabend nicht billig. Um 17:00 Uhr liegt der Strompreis bei 820€/MWh, um 18:00 Uhr sind es 805€/MWh, um dann über 450 und 207€/MWh auf 133€/MWh um 21:00 zu fallen. Dieser Chart fasst die Stromversorgung Deutschlands am 6. und 7. November noch mal kompakt zusammen. Es fällt auf, dass die Bundesnetzagentur leider einen erheblichen Teil der Stromerzeugung, das weiße Feld vom roten Importbalken bis zur 100%-Linie, offenlässt. Zwar wurde auf eine frühere Nachfrage diese Antwort zur Verfügung gestellt. Dennoch ist die Lücke so groß, dass die Werte nahezu unbrauchbar sind. Sie bilden das Stromerzeugungs- und Importgeschehen nur unzureichend ab. Aber: Wir werden sie aus Gründen der Kontinuität in den Tagesanalysen trotzdem auswerten und wie immer (sehr) kurz kommentieren.
Bemerkenswert ist, dass es ausgerechnet am Tag des „Ampel-Aus“, den 6. November 2024 zu den Windstrom absoluten Tiefstständen der Windstromerzeugung des Jahres 2024 kam. Es war tatsächlich ein Menetekel.
Wochenüberblick
Montag, 4.11.2024 bis Sonntag, 10.11.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 14,6 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 28,5 Prozent, davon Windstrom 9,8 Prozent, PV-Strom 4,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,9 Prozent.
- Regenerative Erzeugung im Wochenüberblick 4.11.2024 bis 10.11.2024
- Die Strompreisentwicklung in der 45. Analysewoche 2024.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 45. Analysewoche ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 45. KW 2024: Factsheet KW 45/2024 – Chart, Produktion, Handelswoche, Import/Export/Preise, CO2, Agora-Chart 68 Prozent Ausbaugrad, Agora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.
- NEU: Bessere Infos zum Thema „Wasserstoff“ gibt es wahrscheinlich nicht!
- Eine feine Zusammenfassung des Energiewende-Dilemmas von Prof. Kobe (Quelle des Ausschnitts)
- Rüdiger Stobbe zum Strommarkt: Spitzenpreis 2.000 €/MWh beim Day-Ahead Handel
- Meilenstein – Klimawandel & die Physik der Wärme
- Klima-History 2: Video-Schatz des ÖRR aus dem Jahr 2010 zum Klimawandel
- Klima-History 1: Video-Schatz aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel.
- Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen
- Weitere Interviews mit Rüdiger Stobbe zu Energiethemen
- Viele weitere Zusatzinformationen
- Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso wenig gibt es überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es fast keine Überschüsse. Der Beleg 2022, der Beleg 2023/24. Strom-Überschüsse werden bis auf wenige Stunden immer konventionell erzeugt. Aber es werden, insbesondere über die Mittagszeit für ein paar Stunden vor allem am Wochenende immer mehr!
Jahresüberblick 2024 bis zum 19. November 2024: Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024: Chart 1, Chart 2, Produktion, Stromhandel, Import/Export/Preise/CO2
Tagesanalysen
Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.
Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.
Montag, 4.11.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 19,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 33,3 Prozent, davon Windstrom 10,6 Prozent, PV-Strom 8,8Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,0 Prozent.
Sehr wenig Windstrom, herbstliche PV-Stromerzeugung, ganztägiger Stromimport. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 4. November ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 4.11.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Dienstag, 5.11.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 17,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 31,5 Prozent, davon Windstrom 10,1 Prozent, PV-Strom 7,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,9 Prozent.
Ein ähnliches Bild wie am Montag. Aber: Am Vorabend mit Spitzenhöchstpreis über 500€/MWh. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 5. November ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 5.11.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Mittwoch, 6.11.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 4,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 20,1 Prozent, davon Windstrom 0,7 Prozent, PV-Strom 3,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,4 Prozent.
Praktisch KEINE Windstromerzeugung mit Stromhöchstpreisen über 800€/MWh.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 6. November 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 6.11.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Donnerstag, 7.11.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 6,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 20,4 Prozent, davon Windstrom 4,3 Prozent, PV-Strom 2,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,9 Prozent.
Die regenerative Stromerzeugung bleibt sehr schwach. Auch wenn die Windstromerzeugung über Tag leicht anzieht. Die Strompreisbildung belegt gewaltige Lücken zur Bedarfsdeckung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 7. November ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 7.11.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Freitag, 8.11. 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 24,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 35,9 Prozent, davon Windstrom 22,5 Prozent, PV-Strom 1,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,5 Prozent.
Die Dunkelflaute geht weiter. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 8. November ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 8.11.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Samstag, 9.11.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 16,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 29,8 Prozent, davon Windstrom 11,0 Prozent, PV-Strom 5,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,5 Prozent.
Wenig Bedarf, wenig Windstrom, wenig PV-Strom. Die Strompreisbildung. Der ´Bedarfseinbruch ist ein Wertefehler!
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 9. November ab 2016.
Daten, Tabellen & Prognosen zum 9.11.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Sonntag, 10.11.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 11,0 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 26,6 Prozent, davon Windstrom 7,1 Prozent, PV-Strom 3,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,6 Prozent.
`Die Dunkelflaute hält auch am Sonntag an weiter. Die Strompreisbildung
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 10. November ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 10.11.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Rüdiger Stobbe betreibt seit 2016 den Politikblog MEDIAGNOSE.
Der Beitrag Woher kommt der Strom? Windstrom-Tiefststände erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Keine Angst vor einem Atomkrieg, Leute bleibt locker!
Der Ukrainekrieg ist heute etwas völlig Anderes, die Kriegsgründe sind die Gleichen, wie bei fast allen anderen Kriegen, es sind politische und wirtschaftliche Interessen. Es geht nicht um hehre Ziele wie Freiheit und Gerechtigkeit, die werden nur vorgeschoben.
Der Beitrag Keine Angst vor einem Atomkrieg, Leute bleibt locker! erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Heute ab 12 Uhr: Letzte BPE-Kundgebung im Jahr 2024 in Dortmund

Die letzte Kundgebung der islamkritischen Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) in diesem Jahr findet am heutigen Samstag von 12 bis 17 Uhr in Dortmund auf der Katharinentreppe (ca. 100 Meter oberhalb des Ausgangs vom Hauptbahnhof) statt.
Bei frostigen Temperaturen zieht die BPE wohl Bilanz, was sich in diesem bewegten Jahr alles ereignet hat. Vom Anschlag in Mannheim, dem Terror in Solingen und München, vielen weiteren Gewalttaten, Messerattacken und Vergewaltigungen bis hin zum öffentlichen Machtanspruch des Islam durch die Forderung zur Errichtung eines Kalifats in Deutschland.
Aber selbstverständlich werden auch aktuelle Themen und spannende Diskussionen mit dem Publikum nicht zu kurz kommen. Die, die nicht vor Ort mit dabei sein können, haben die Möglichkeit, das Geschehen live ab 11.45 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Augen auf! – 2“ mitzuverfolgen, Kommentare zu schreiben und Kontakte zu Gleichgesinnten oder Andersdenkenden herzustellen.
NEU & EXKLUSIV: »Donald Trump – LICHT ODER SCHATTEN? – Deutschlands Zukunft in Gefahr?«
Weltwoche Daily: Putins letzte Warnung an den Westen?

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Vorschau am Samstag zur deutschen E-Paper-Ausgabe der Weltwoche:
- Putins letzte Warnung an den Westen?
- Seine beleidigte Majestät Robert Habeck.
- Friedrich Merz, der Dr. Strangelove aus dem Sauerland.
Atomkrieg: Moskau gibt Angriffsziel in Polen bekannt
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Atomkrieg: Moskau gibt Angriffsziel in Polen bekannt
Mit der Entscheidung der Biden-Regierung, Kiew die Erlaubnis zu erteilen, ATACMS direkt gegen Russland einzusetzen, eskalieren die Spannungen in der Ukraine-Krise weiter. Die US-Raketenabwehrbasis in Redzikowo erhöhe das allgemeine nukleare Gefahrenpotenzial und wäre laut dem russischen Außenministerium ein “vorrangiges” Ziel.
von Manfred Ulex
Russland hat die kürzlich eröffnete US-Raketenabwehrbasis in Polen auf seine Liste möglicher vorrangiger Angriffsziele gesetzt, da sie “offensichtlich das Potenzial” hat, die Abschreckungskräfte Moskaus zu schwächen, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa.
Während einer wöchentlichen Pressekonferenz am Donnerstag wurde Sacharowa gebeten, sich zur offiziellen Eröffnung der US-NATO-Raketenabwehrbasis im polnischen Dorf Redzikowo in der vergangenen Woche und zu den Aussagen Warschaus zu äußern, dass diese Einrichtung direkt gegen Russland gerichtet sei.
Die Sprecherin antwortete, die Eröffnung der Basis sei “ein weiterer provokativer Schritt in einer Reihe zutiefst destabilisierender Aktionen der Amerikaner und ihrer NATO-Verbündeten im strategischen Bereich.”
Sacharowa erklärte, dieser Schritt sei Teil der “jahrzehntelangen destruktiven Politik, militärische Infrastruktur näher an die Grenzen Russlands zu verlegen” und “die strategische Stabilität zu untergraben” sowie die strategischen Risiken und “das allgemeine Niveau der nuklearen Gefahr” zu erhöhen.
Sie wies darauf hin, dass die Anlage in Redzikowo ein “offensichtliches Potenzial” habe, die Abschreckung Russlands zu schwächen, und dass die Basis aufgrund “der Art und des Ausmaßes der Bedrohungen, die von dieser Art westlicher Militäranlagen ausgehen” auf die Liste der “prioritären Ziele für eine mögliche Zerstörung” gesetzt worden sei.
Die Sprecherin fügte hinzu, dass solche Einrichtungen von Russland mit “einer breiten Palette der neuesten Waffen” zerstört werden könnten.
Die Aegis-Ashore-Anlage an der Ostseeküste wurde erstmals Anfang der 2000er Jahre vorgeschlagen, nachdem die USA aus dem Anti-Raketenabwehrvertrag ausgetreten waren. Damals hatte Washington gegenüber Moskau versichert, dass die künftigen Stützpunkte in Rumänien und Polen nicht gegen Russland, sondern gegen “Schurkenstaaten” wie Iran oder Nordkorea gerichtet seien.
Bei der Eröffnungsfeier der Basis Redzikowo in der vergangenen Woche räumte der polnische Präsident Andrzej Duda jedoch ein, dass die Verteidigungsanlage nicht, wie zuvor behauptet, dazu gedacht sei, ballistische Raketen aus Iran abzufangen, sondern dazu, Polen aus der Einflusszone Russlands herauszulösen und näher an die USA heranzuführen.
Moskau vertritt seit langem die Auffassung, dass die Behauptungen Washingtons über den wahren Zweck der Aegis-Stützpunkte unaufrichtig seien und dass sie dazu dienten, die NATO-Infrastruktur nach Osten auszudehnen und gegen Russland zu richten.
Alle reden von der Rivalität zwischen den USA und der aufstrebenden Weltmacht China. Das Schicksal der einstigen Supermacht Russland hingegen, das Deutschland und Europa unmittelbar angeht, wird sträflich vernachlässigt. Dabei ist Putins Imperium mit seinen immensen Bodenschätzen ein unverzichtbarer Partner des Westens.
Unsere Buchempfehlung zum Thema: „Russland im Zangengriff
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Sind das die Werte, die „wir“ verteidigen? Ukrainer auf Platz 4 bei Sexualstraftätern!
Das deutsche Bundeskriminalamt veröffentlichte Anfang November die Vorjahresstatistik. Besonders auffällig: die rasant ansteigenden Sexualdelikte, begangen durch Fremde. Dabei scheint es eine Art Aufholjagd zu geben, die nachdenklich machen sollte. Hinter Syrern, Afghanen und Irakern rangieren Ukrainer auf Platz vier der Liste der tatverdächtigen Sexualverbrecher.
Ein Kommentar von Willi Huber
Aus der Publikation „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2023“ geht hervor, dass die durch Fremde in Deutschland verübten Straftaten rasant zunehmen. Dies liegt sicherlich auch daran, dass die Zahl der Fremden in Deutschland rasant zunimmt. So will es die herrschende Politik.
Dass aber auch die Zuwanderer, die als Flüchtlinge vor dem Ukraine-Russland-Krieg nach Deutschland kommen, zum Teil hochkriminell sind, dürfte doch einige überraschen. Speziell wenn man das Narrativ betrachtet, dass man in der Ukraine europäische Werte gegen die bösen Russen verteidigen müsse. Weshalb verüben dann aber viele Ukrainer auf deutschem Boden schwere Straftaten?
Alles nicht so schlimm, sagt das BKA zunächst, denn …
Der Anteil der Zuwanderinnen/Zuwanderer aus der Ukraine an den tatverdächtigen Zuwanderinnen/Zuwanderern lag weit unter ihrem Anteil an den in Deutschland aufhältigen Geflüchteten. Bei den Zuwanderinnen/Zuwanderern aus den Maghreb-Staaten (Algerien, Marokko, Tunesien) verhielt es sich konträr, ähnlich wie bei georgischen und moldauischen Zuwanderinnen/Zuwanderern.
Wir lernen also, dass die Ukrainer gemessen an ihrer Zahl nicht so viele Straftaten begehen würden wie Algerier, Marokkaner, Tunesier, Georgier oder Moldawier. Das ist sicher sehr beruhigend, besonders für die betroffenen Opfer. In einem Bild sieht dies übrigens so aus (siehe unten). Die helle Linie bezeichnet laut BKA-Papier den Anteil an aufhältigen „Geflüchteten“, die dunkle Linie deren Anteil an Tatverdächtigen. Damit wird suggeriert, dass Syrer, Afghanen und Iraker prozentuell viel krimineller sein sollen als Ukrainer – was dementsprechend ja auch stimmt.
Allerdings verwundert, dass man dies in Zeiten wie diesen auch so darstellen darf. Es standen schon Menschen wegen viel harmloseren statistischen Behauptungen vor Gericht und wurden verurteilt. Falls ein Staatsanwalt fleißig sein will, nicht wir stellen diese Behauptungen auf, sondern das Bundeskriminalamt, 65173 Wiesbaden (Kriminalität im Kontext von Zuwanderung | Fokus: Fluchtmigration | Bundeslagebild 2023).
Die exakten Zahlen des Jahres 2023 sind übrigens (und wir beschränken uns auf die Top-4 der tatverdächtigen Straftäter): 972.505 Ukrainer, 627.450 Syrer, 299.990 Afghanen und 177.480 Iraker. Übrigens: bereits eingebürgerte Fremde gelten natürlich als Deutsche, ihre möglichen Straftaten werden den „Deutschen“ hinzugerechnet. Berichtet wird vom BKA nur über jene, welche die Staatsbürgerschaft noch nicht erhalten haben, aber bei gleichbleibender Politik sicherlich in den nächsten Jahren erhalten werden. Im Jahr 2022 fielen erste 9.234 Ukrainer durch Straftaten auf, im Jahr 2023 waren es bereits 20.628 – ein stolzes Plus von 123,4 Prozent.
Diebstahl und Eigentumsdelikte
Etwas später erfahren wir dann, dass unter den tatverdächtigen Zuwanderern im Bereich der Diebstahlsdelikte jene in der Gruppe der Ukrainer am meisten ansteigen würden (+114,8 %). Platz Zwei halten die Rotationseuropäer aus Rumänien mit + 80,1 %, gefolgt von den Tunesiern mit + 78,6 %. Hier drängt sich allerdings der Verdacht auf, dass vielleicht gar nicht alle „Ukrainer“ in Deutschland auch wirklich aus der Ukraine stammen. Wie jüngst bekannt wurde, ist das den Behörden aber nicht so wichtig. Als Ukrainer würde ich mich allerdings schön bedanken, wenn die deutsche Polizei eine Kriminalitätsstatistik veröffentlicht, obwohl vielleicht etliche Täter aus aller Herren Länder kommen, nur nicht aus der Ukraine. Man erinnere sich noch an die euphorischen Pressemeldungen über angekommene ukrainische Flüchtlinge, die offenbar schon sehr, sehr lange in der Sonne gelegen sind.
Vergewaltigungen und Sexualdelikte
Besonders traurig ist die Statistik der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Hier stieg die Zahl der ukrainischen Tatverdächtigen von 149 im Jahr 2022 auf stolze 511 im Jahr 2023 – ein Plus von 243,0 Prozent. Es gibt keine andere Herkunfts-Nationalität, wo eine solche Zunahme verbucht wurde, die zweitstärkste Steigerung betraf Tunesier (von 77 auf 125 mit 62,3 Prozent). In absoluten Zahlen kommen die meisten Sexualverbrecher aus Syrien, hier steigerte sich die Zahl der Verdächtigen von 1.915 auf 2.099 – oder + 9,6 Prozent. Sich besser zu benehmen gelernt haben Menschen aus Gambia, hier ist das stärkste Minus von 17,1 Prozent zu verbuchen.
Gewaltdelikte
Sich gegenseitig fest aufs Maul zu hauen, ist ein weiterer Wert, der durch den Krieg nach Deutschland importiert wurde. Auch bei Rohheitsdelikten ist die stärkste Steigerung bei Ukrainern zu verbuchen. Von 2.684 Tatverdächtigen stieg die Zahl auf 6.054 an – somit werden täglich 16-17 Gewalttaten durch Ukrainer in Deutschland verübt. Das Plus: 125,6 Prozent. Auch hier schaffte keine einzige andere Herkunftsnation ein dreistelliges Ergebnis, auf Platz 2 steht Tunesien mit + 69,5 Prozent.
Rauschgiftdelikte
Der Zuwachs an Tätern wird auch in diesem Bereich durch Ukrainer angeführt. Von 309 auf 774 oder ein Plus von 150,5 Prozent ist bei den Rauschgiftdelikten angeführt.
Die Opfer der Straftaten kommen häufig aus den Ländern der Täter. Die diesbezügliche Rangliste wird von Syrern, Ukrainern und Afghanen angeführt. Wie bei den Tätern ist auch bei den ukrainischen Opfern ein großer Anstieg zu bemerken. Im Jahr 2023 wurden 8.343 Ukrainer Opfer von Straftaten in Deutschland.
P.S., unabhängig von der Herkunft der Straftäter: Offenbar „fliehen“ auch viele nach Deutschland, um sich im Bereich der Kinderpornografie zu betätigen. Die Strafen in Deutschland dürften deutlich niedriger ausfallen als in islamistischen Diktaturen.
Anstieg im Bereich Kinderpornografie
Bei den Fallzahlen im Bereich Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinderpornografischer
Schriften in der PKS insgesamt wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 5,1 % verzeichnet
(2023: 39.420; 2022: 37.505). Bei den Fällen mit tatverdächtigen Zuwanderinnen/Zuwanderern betrug der Anstieg 20,7 %, allerdings bei wesentlich niedrigeren absoluten Fallzahlen (2023: 2.697;
2022: 2.235). Die Anzahl der tatverdächtigen Zuwanderinnen/Zuwanderer in diesem Deliktsbereich
stieg um 19,4 % an (2023: 2.577; 2022: 2.159), während die Tatverdächtigenzahlen in der PKS insgesamt um 2,9 % angestiegen sind (2023: 37.464; 2022: 36.402).
Asylpolitik: Aus Humanität entstand Sozialkriminalität
Von PROF. EBERHARD HAMER | Das Schleusergeschäft ist nach dem Drogenhandel der zweitrentabelste Schwarzmarkt. In ihm tummeln sich vor allem NGOs, Kirchen und Regierungen, aber auch tausende Kleinkriminelle und kriminelle Clans und Banden, die mit diesem Menschenhandel ein glänzendes Geschäft machen.
Im Gegensatz zum Drogenhandel, zum Menschenhandel der Prostitution, zum Waffenhandel oder zu Finanzbetrügereien ist der Menschenhandel unter dem Stichwort „Asyl“ mit Humanität garniert. Der Art. 16a des Grundgesetztes ist ursprünglich als Humanitätsgesetz von durch die Nazis Verfolgten ins Grundgesetz geschrieben worden: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“. Dies war ein außerordentlicher Einzelanspruch mit Beweislast der Verfolgung durch den Antragsteller.
Dass daraus ein Tor zur Masseneinwanderung nach Deutschland wurde, liegt daran, dass der Asylanspruch vom Einzel- zum Generalanspruch umgedeutet und nicht nur für politisch Verfolgte galt, sondern auf alle ausgedehnt wurde, die sich in ihren Heimatländern als Queer-Sexuelle o.a. nicht wie bei uns gewertet sahen oder in ihrem Heimatland gescheitert waren, mangels Bildung keine Chancen hatten oder schlichtweg der heimatlichen Armut entfliehen wollten.
War also der Asylanspruch anfänglich nur ein Ausnahmerecht, ist es durch politische und rechtliche Ausweitung inzwischen zum Regelanspruch geworden. Vor allem hat sich durch das Kollektiv-Asylrecht die Beweislast umgekehrt: Nicht mehr der Einzelne muss nachweisen, dass er ausnahmsweise bedroht ist, sondern ein einziges Wort „Asyl“ genügt für seinen Anspruch. Der Staat muss dann beweisen, dass dem Zuwanderer kein Asylrecht zusteht, was regelmäßig verhindert werden kann.
Damit sind nicht nur Einzelpersonen wegen ihres Einzelschicksals asylberechtigt, sondern ganze Völker (Syrer, Afghanen, Afrikaner), ist Asyl vom Einzelschicksal zur Völkerwanderung geworden. Längst sind nicht nur politische Flüchtlinge Migranten, sondern zu über 90 % Menschen, die der Armut entfliehen wollen, welche Existenzsicherung suchen, welche sich in ihrer Queer-Geschlechtlichkeit in ihrer Heimat nicht anerkannt sehen oder welche sich vor kriegerischen Auseinandersetzungen in Sicherheit bringen wollen.
Das unendliche Migrantenpotenzial
Ebenso wie die Nachfrage der Konsumenten nach Gütern und Dienstleistungen unendlich ist – ein unendliches Nachfragepotenzial, dem ein begrenztes Güterangebot gegenübersteht -, ist auch der Wunsch nach besseren Lebensbedingungen oder sogar Existenzsicherung unendlich (acht Mrd. Menschen).
Die UNO geht davon aus, dass sich allein in Afrika die Bevölkerung bei gleichbleibender Fruchtbarkeitsrate bis 2050 verdreifachen werde. Obwohl der UN-Bericht noch von Grenzkontrollen in Europa ausging, rechnete er bis 2050 mit mindestens 35 Millionen Einwanderern allein aus Afrika nach Europa. Inzwischen haben sich aber die Türkei, Syrien Afghanistan und Pakistan als zusätzliche Einwanderungsquellen hinzugesellt, so dass nicht nur ganz Europa, sondern allein Deutschland eine Masseneinwanderung von jährlich 0,5 bis 0,7 Mio. Einwanderern hat.
Wie hoch aus der theoretisch unendlichen eine konkrete Nachfrage nach Immigration wird, hängt von verschiedenen Dingen ab:
- Die Wohlstandsdifferenz zwischen den Ländern
- Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation der Migrationswilligen selbst
- Die Kenntnis über die Wohlstandsdifferenzen
- Reiserouten und Transportmöglichkeiten
- Grenzhemmnisse auf der Reiseroute und des Ziellandes
- Abwehr- oder Willkommenskultur des Ziellandes
- Versorgungshöhe im Zielland gegenüber dem Heimatland
Für mehr als 100 Millionen Menschen in der Welt ist der Hunger größtes Existenzproblem, vor allem in den übervölkerten und am meisten naturzerstörenden Ländern Afrikas und Asiens. Gegenüber den europäischen Wohlstandsländern ist der Lebensstandard in solchen Ländern mehr als zehn mal niedriger. Der Kampf ums Überleben diktiert die menschliche Existenz. Wo die Hoffnung auf Besserung im Heimatland nicht mehr lebt, ist Auswanderung der gewünschte Ausweg.
Der latente Wunsch, dem Elend zu entkommen, wird akut, wenn äußere Ereignisse die Not noch verschärfen, wie Bürgerkrieg, Missernten, Ablehnung von Queer-Sexualität, Wirtschaftskrisen oder persönliches Scheitern.
Dies führte so lange nicht zum Wegzug aus den Elendsländern, wie die Menschen nicht von besseren Alternativen wussten. Seit aber Filme und Telekommunikation und Medien die Situation in den Wohlstandsländern in alle Welt und eben auch in die armen Länder bringen, sind die Menschen über ein Sozialparadies in Europa informiert, wissen sie, dass es ihnen dort besser gehen würde als zu Hause und steigt deshalb die Mobilität zur Auswanderung.
Auch wissen die Leute heute, wie und mit wessen Hilfe man nach Europa kommt. 10.000 Schlepper und Schlepperorganisationen bieten sich öffentlich für den Transport der Migranten an, wollen daran verdienen und haben inzwischen erkannt, dass in der Migrantenschleuserei hohe Gewinne liegen, dies also ein attraktiver Geschäftszweig ist – sogar mit staatlicher (Baerbock) Subvention.
Wie erfolgreich die Schlepper sind und wie viele Migranten sie deshalb transportieren können, hängt von der Überwindung der Grenzen auf der Reiseroute ab. Die geöffneten Grenzen innerhalb Europas und eine ineffektive Grenzkontrolle an Europas Grenzen haben den Transport der Migranten ungeheuer erleichtert und damit die Zahlen ansteigen lassen.
Das Problem bleibt eigentlich nur die Aufnahme im Zielland, ob dort eine Abwehr- oder eine „Willkommenskultur“ vorherrscht. Die Wanderströme gehen deshalb vor allem in letztere Länder.
Für die meisten Migranten selbst ist aber auch entscheidend, wie hoch die Versorgung im Zielland – auch im Vergleich zu ihrem Heimatland – ist. Sie wandern deshalb sogar aus europäischen Aufnahmeländern in das Zielland mit der höchsten Rundumversorgung, ins „Sozialparadies“ Deutschland.
Wie viele von den 180 Millionen Migranten der Welt (UNO) bis 2050 zu uns kommen, hängt also vor allem von dem Angebot ab, welches wir als Zielland den Migranten bieten:
- Normalerweise schützt ein Land seine Grenzen durch Zäune und Wächter vor Invasoren. In Deutschland hat man durch das Schengen-Abkommen die Grenzen freigemacht; eigentlich nur für die Europäer in der EU, praktisch aber für alle Menschen der Welt, die zu uns kommen wollen. Wo also ein Land sich vorsätzlich nicht mehr vor Problemgruppen schützt, auch wenn sie zum kulturellen Sprengstoff, zum Sozialballast oder zu kriminellen Problemen führen, werden diese Gruppen verstärkt in dieses ungeschützte Zielland einwandern.
- Als 2015 Deutschland den ersten Massenansturm von Syrern erlebte, hat die Regierung Merkel mit Hilfe der Medien den Schock der Einwohner durch befohlene Willkommenskultur überrollt. Seitdem gilt jeder, der die Massenimmigration als Gefahr sieht oder ablehnt, bei uns als „rechtsextrem“, „rassistisch“, „rechtsradikal“.
Dies traf mit mehreren Interessen zusammen:
Für die grüne Partei war „Umvolkung“ ein Konzept zur politischen Herrschaft: „Wir erhöhen die Einwanderung, geben ihnen dann das Bürger- und Wahlrecht und können damit grüne Mehrheiten erreichen“ (Fischer).
- Die Welthochfinanz (Davos) predigte schon länger die „eine Welt“ mit unbegrenzter Freiheit aller Arbeitskräfte und deshalb freier Zuwanderung. Deshalb haben auch die Konzerne und das Großkapital bzw. seine NGOs bis heute für Massenimmigration gekämpft, weil sie davon Arbeitsangebot erwarteten.
- Unter dem Einfluss und mit dem Geld des Großkapitals haben auch die Medien für Masseneinwanderung gekämpft und alle Kritiker diskriminiert, so dass ein Klima entstand, welches schon eine Diskussion über die Massenimmigration ausschloss und jede Erwähnung etwa der jährlich ca. 50 Milliarden Euro Kosten der Immigration für die Einheimischen, den Bildungsabfall durch Analphabeten-Zuwanderung, die dadurch verursachte Wohnungsnot oder den gleichzeitig verursachten Kulturwandel mit den Totschlagsargumenten „Rassismus, rechtsradikal und Antidemokrat“ verbot.
Waren erst einmal Türken, Syrer, Afghanen, Russen oder Ukrainer in den Städten angesiedelt, zogen sie Landsleute nach, so dass sich allmählich – zuerst durch die Türken – Ghettos bildeten, aus denen dann die Alteinwohner flüchteten, so dass fast alle unsere größeren Städte Migrantenmehrheitszentren geworden sind.
Die wichtigste Attraktion eines aufnehmenden Landes ist aber die Versorgungsleistung. Verständlicherweise gehen Migranten vor allem dort hin, wo sie schon vom ersten Tage an am höchsten versorgt werden, Geld, Wohnung, Einrichtung und alle Sozialrechte bekommen. Und wenn diese Versorgung noch höher ist als in allen anderen Ländern und sogar höher als das Einkommen der unteren Schichten, ist das Land geradezu ein Zuwanderungsmagnet, sogar für diejenigen Immigranten, welche bereits in anderen Ländern – geringer versorgt – Zuflucht gefunden hatten.
Als Angebot an die Migranten spielen nicht nur die Integrations- und Arbeitschancen eines Aufnahmelandes eine Rolle – für 70 Prozent die Versorgung trotz Arbeitsverweigerung, nur für 30 Prozent die Arbeitschancen. Die Integration wird von Politik und Medien so einseitig betrieben, dass sich inzwischen die Deutschen integrieren müssen.
Als bis zur Ampel-Regierung noch die Asylgründe der Asylbewerber geprüft wurden, hatten nur sieben Prozent echte Asylgründe. Die anderen begingen mit der Asylbehauptung rechtlich Betrug. Und die damit befassten Behördenmitarbeiter haben zumeist Betrugshilfe geleistet, „um die Angelegenheit vom Tisch zu kriegen“.
Inzwischen sind aber die Asylgründe von politischer Verfolgung auf alle persönlichen, sexuellen, beruflichen und sonstigen Schwierigkeiten ausgedehnt worden, so dass wir nur ca. 360.000 abgelehnte Asylbewerber haben, die aber nach grünem Willen nicht abgeschoben, sondern schließlich ebenfalls geduldet werden. Wichtig ist den Asylbewerbern vor allem, dass sie während der ganzen Zeit auch als Illegale volle Sozialleistungen bekommen, die ihnen sogar als Arbeitsverweigerer und als Kriminelle nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts zustehen, weil „der Anspruch auf Hartz-IV-Versorgung sich bereits aus der Menschenwürde ergibt“.
Da Deutschland von EU-Mitgliedsländern umschlossen ist und alle Zuwanderer eigentlich vom Asylrecht nach Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG ausgeschlossen wären, sind 90 % der über die Nachbarstaaten zu uns dringenden Zuwanderer eigentlich nicht asylberechtigt. Dass die Bundesregierung trotzdem z. B. die nach Italien geflüchteten dennoch übernimmt und wir die über Polen oder Österreich oder Ungern zugereisten Durchwanderer ebenfalls widerstandslos aufnehmen, hat mit dem Grundgesetz des Asylrechts nichts zu tun, sondern ist politischer Wille der schwarz-rot-grünen Politik. Baerbock hat sogar einen wöchentlichen Flugdienst für 1000 Afghanen eingerichtet, welche von queer-sexuellen und grünen NGOs ausgesucht werden.
Gleiches gilt für Zuwanderer aus „sicheren Staaten“ (Art. 16a Abs. 2 Satz 2 GG). Sichere Staaten sind Staaten, in denen keine politische Verfolgung stattfindet. Aus ihnen können deshalb auch keine Flucht anerkannt werden. Die Grünen haben allerdings Asylrecht auf Flüchtlinge ausgedehnt, wenn diese entweder in wirtschaftlicher Not waren oder ihre sexuellen und persönlichen Eigenarten nicht so wie bei uns ausleben konnten. Nach dem Gesetz hätten diese kein Asylrecht.
Umfragen bei den Asylbewerbern selbst förderten zutage, dass die meisten von ihnen etwas ganz anderes als Asylsicherheit erreichen wollten, nämlich aus ihrer Armut in ein Sozialparadies mit Existenzsicherung und Rundumversorgung ohne Arbeit zu kommen.
Den Armen der Welt kann man das nicht übelnehmen. Sie zahlen sogar hohe Transportkosten an Schleuser, nehmen Lebensgefahr auf sich, um das Sozialparadies zu erreichen.
Als eine politische Partei dies aufgriff und den Unmut der einheimischen Bevölkerung artikulierte, dass der deutsche Mittelstand für die Staatsgäste mehr als 50 Milliarden Steuern und Sozialabgaben zahlen müsse, aus den Wohnungen und Städten verdrängt werde, ihre Kinder wegen des Leistungsabsturzes nicht mehr in die von Ausländern dominierten Schulen schicken könne und sie Angst vor Kriminalität, kämpferischem Islam und Kulturwandel haben, wurde diese Partei als rechtsradikal, rassistisch und antidemokratisch mit „Brandmauer“ verfemt, um die Migrationsdiskussion gar nicht erst politisch hochkommen zu lassen.
Diese Brandmauer wird gerade durch Mehrheiten der AfD in den neuen Bundesländern überspült und ist nur noch mühsam durch ein undemokratisches Altparteien-Kartell zu halten.
Dennoch hat die Kritik an der verfehlten und folgenschweren Einwanderungspolitik der Regierenden die Altparteien wegen ihrer Wählerverluste in Panik versetzt und zum Handeln gezwungen. Seit den Wahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg ist die „Willkommenskultur“ erloschen und geht es endlich um die Diskussion der Folgen.
Folgen
Der Asylanspruch der Einwanderer ist zu über 90 Prozent unzutreffend, ist eigentlich Sozialbetrug und rechtfertigt die Massenimmigration nicht.
Die Aufnahme der Migranten war erst echte, nun aber längst falsche Humanität.
Alle traditionellen Einwandererstaaten haben qualitative Einwanderung betrieben, haben die Besten und Qualifizierten genommen, die sich nicht nur selbst ernähren, sondern ihrer Wirtschaft auch helfen können.
Wir dagegen haben nur quantitative Immigration betrieben. Jeder darf einreisen und bekommt sofort Vollversorgung, selbst ohne Arbeit sogar lebenslang einschließlich Rente.
Dahinter stehen die drei großen Kräfte: Das Großkapital, welches Arbeiterüberangebot braucht (Lohndumping), die fast eine Mio. Sozialfunktionäre, die von Asylantenbetreuung unproduktiv, aber üppig leben und die Altparteien, welche entweder noch falscher Merkel’schen Humanität anhängen oder nach dem Prinzip Fischer durch Umvolkung proletarische Mehrheiten erreichen wollen.
Das System ist überwiegend unehrlich von Geldgier der beteiligten Gruppen bestimmt, aber leider irreversibel, sich schleichend verstärkend. Was einmal nur Asyl und Hilfe sein sollte, verändert inzwischen unser Volk, unsere Städte, unsere Religion, unsere Werte, unsere Schulen, unsere Sicherheit und Ordnung, unsere Sozialsysteme und grundsätzlich unser ganzes Leben – und zwar dauerhaft, irreversibel.
Hatte die Politik dazu Vollmacht? Und warum lässt sich die Bevölkerung dies immer noch gefallen?
Prof. Eberhard Hamer.
PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.
Putin kündigt weitere Raketen aus der Oreschnik-Serie an
Orban lädt Netanjahu demonstrativ nach Ungarn ein
Von CONNY AXEL MEIER | Der „Internationale Strafgerichtshof“ (IStGH) im niederländischen Den Haag hat einen Haftbefehl gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen erlassen und ihn zur Fahndung ausgeschrieben. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) bezeichnete den Erlass als „absurd“.
Die WELT schreibt:
Israel befinde sich, so führte Rhein […] aus, seit mehr als einem Jahr in einem Krieg, den die Terrororganisation Hamas „mit ihrem barbarischen Angriff auf unbescholtene Bürger losgetreten hat. Es ist für mich völlig ausgeschlossen, dass ein demokratisch gewählter Ministerpräsident aus Israel auf deutschem Boden verhaftet wird, weil er sein Land gegen Terroristen verteidigt“, betonte der hessische Regierungschef. „Der Schutz des Staates Israels ist deutsche Staatsräson – und dazu zählt auch der Schutz seiner Spitzenpolitiker.“
Wenn er da mal nicht Ärger bekommt. Neben Netanjahu wurde auch der ehemalige israelische Verteidigungsminister Joaw Galant und als Alibi der Hamas-Anführer Mohammed al-Masri, besser bekannt als Mohammed Deif, zur Fahndung ausgeschrieben. Während der letztere Haftbefehl kaum Sinn macht, weil sich die israelische Armee sicher in den nächsten Wochen um den Hamas-Führer kümmern wird, so hat Galant aktuell kein Amt inne und ist als Israeli in Israel kaum betroffen.
Nachdem der IStGH schon im März 2023 gegen Vladimir Putin einen Haftbefehl ausgestellt hat (PI-NEWS berichtete), der bisher nicht vollstreckt wurde, obwohl Putin weiterhin völlig frei in der Welt herumreist, sind die Aussichten, dass Netanjahu tatsächlich verhaftet wird, ebenfalls sehr gering. Einen Tag nach dem Erlass des Haftbefehls hat ihn der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán demonstrativ nach Ungarn eingeladen. Obwohl Ungarn die „Römischen Verträge“, die der Existenz des IStGH zugrunde liegen, ratifiziert hat, lässt dieser Haftbefehl die Ungarn kalt. „Der Haftbefehl gegen den Ministerpräsidenten Israels ist empörend frech und zynisch. Der IStGH mischt sich unter dem Deckmantel der Justiz, aber in Wirklichkeit aus politischen Gründen in einen laufenden Konflikt ein“, urteilte Orbán.
Karim Khan.
Damit befindet sich Ungarn in einem weiteren Konflikt mit den EU-Apparatschiks. Der scheidende Außenbeauftragte der EU, Josep Borrell, forderte, die „Gerichtsentscheidung müsse respektiert und umgesetzt werden“. Das wird Ungarn nicht tun. Ungarn ist trotz perfider Antisemitismusvorwürfe von interessierter Seite (Soros!) weiterhin das für die jüdischen Mitbürger sicherste Land in Europa. Während in Belgien und in den Niederlanden kein Fußballspiel der israelischen Nationalmannschaft oder israelischer Klubs mehr möglich ist, weil die dortigen Regierungen gegen die heimischen Judenhasser machtlos sind, so weichen die Israelis für ihre Spiele aus Sicherheitsgründen gerne nach Ungarn aus.
Der den Haftbefehl gegen Netanjahu erwirkende Chefankläger Karim Khan ist ein 1970 im schottischen Edinburgh geborener Ahmadiyya-Mohammedaner. Die „Jüdische Allgemeine“ schreibt:
Aus dem Büro des Ministerpräsidenten selbst kamen scharfe Attacken auf die Integrität von Karim Khan. Der habe, so ein Netanjahu-Sprecher „gelogen, als er amerikanischen Senatoren sagte, er würde nicht gegen Israel vorgehen, bevor er hierher komme und die israelische Seite angehört habe. Im Mai, kurz vor der Bekanntgabe seines Antrags auf Haftbefehle, habe Khan plötzlich seinen Besuch in Israel abgesagt, und das »nur wenige Tage, nachdem gegen ihn der Verdacht der sexuellen Belästigung erhoben wurde“, so die Riposte des Büros von Netanjahu.
Verdacht sexueller Belästigung bei einem Mohammedaner? Unglaublich! Die USA haben gleichfalls erklärt, dass sie den Haftbefehl gegen Netanjahu ignorieren werden. Zwei Kongressabgeordnete fordern ihrerseits eine Verhaftung des feinen Herrn Khan. Der designierte Nationale Sicherheitsberater von Donald Trump, Mike Waltz, schrieb auf X, der Strafgerichtshof habe „keine Glaubwürdigkeit. Israel hat sein Volk und seine Grenzen rechtmäßig vor völkermörderischen Terroristen verteidigt.“ Das wird noch spannend. Der demokratische Senator für Pennsylvania, John Fetterman, drückte sich noch drastischer aus. „Keine Zuständigkeit, keine Relevanz, kein Verfahren. Fuck that!“ (WELT).
Die deutsche Bundesregierung teilte via ihrem Sprecher Steffen Hebestreit mittlerweile mit, dass man die Entscheidung des IStGH „zur Kenntnis genommen“ habe und „innerstaatliche Schritte gewissenhaft prüfen“ werde. Weiteres stünde erst dann an, wenn ein Aufenthalt von Netanjahu in Deutschland absehbar sei, so der deutsche Regierungssprecher.
Nach diesem Statement wird die Bundesregierung da wohl sehr lange drauf warten müssen…
Conny Axel Meier.
Conny Axel Meier (geb. 1956) betätigt sich seit über 20 Jahren als Publizist, Menschenrechtsaktivist und Islamaufklärer. Seit 2004 war er Schriftführer im „Bundesverband der Bürgerbewegungen“ (BDB). 2006 gehörte er zu den ersten Mitgliedern von „Pax Europa“. 2008 war er maßgeblich beteiligt an der Fusion der beiden Vereine zur „Bürgerbewegung PAX EUROPA“ (BPE) und wurde bis 2016 deren erster hauptamtlicher Bundesgeschäftsführer. 2019 zog er mit seiner Ehefrau ins politische Exil nach Ungarn und schreibt von dort regelmäßig für PI-NEWS.
Alarmierende neue Umfrage: Schwarz-„Grün“ wird zur realen Gefahr – Merkel wirbt für Ökosozialisten!

Nach dem Ampel-Aus und dem Bundesparteitag der „Grünen“ liegen SPD und Ökosozialisten in einer neuen Umfrage (Infratest) wieder auf Augenhöhe. Beide Parteien kommen demnach auf 14 Prozent. Die Union bleibt mit 33 Prozent (-1) weiterhin stärkste Kraft. Das würde unter Umständen für eine schwarz-„grüne“ Koalition satt reichen! Infratest notiert die AfD mit 19 Prozent (+1).
Mindestens zwei bisher im Deutschen Bundestag vertretene Parteien müssen bei der Neuwahl im Februar um den Wiedereinzug ins Parlament bangen. Die FDP kommt auf vier Prozent (-1), die Linke bleibt bei drei Prozent. Die sonstigen Parteien erreichen zusammen sieben Prozent.
Bedeutet: Die Schwelle für eine Regierungsmehrheit könnte deutlich sinken. Denn: Um die absolute Mehrheit zu erreichen, braucht eine Partei bzw. Koalition nicht unbedingt mehr als 50 Prozent der Wählerstimmen. Entscheidend ist die Mehrheit der Sitze.
Wenn also mehrere Parteien den Sprung ins Parlament verpassen und deren Stimmen sich nicht in Mandate ummünzen lassen, reicht ein relativ niedriger Wert für eine Koalitionsmehrheit. Somit könnten bereits 43 Prozent oder unter Umständen noch weniger Prozent die Schwelle fürs Regieren sein.
Union und „Grüne“ kommen laut Infratest aktuell auf 47 Prozent und hätten auf dieser Basis womöglich sogar eine komfortable Mehrheit – je nachdem, ob FDP, Linke und BSW den Sprung ins Parlament verpassen. Manche Umfragen sahen die Wagenknecht-Partei zuletzt unter fünf Prozent. Infratest weist für das BSW sechs Prozent aus. FAZIT: Schwarz-„Grün“ wird zur realen Gefahr!
Merkel kritisiert CSU-Chef Söder
Dazu passt: Ex-Kanzlerin Angela Merkel hält es für einen Fehler, eine Koalition der Union mit den „Grünen“ auszuschließen. Sie warnte ihre Partei im linksgrünen Hamburger Gerüchtemagazin „Spiegel“: „Ich finde es nicht in Ordnung, dass Markus Söder und andere in CSU und CDU derart abfällig über die Grünen sprechen.“ Vor dem Hintergrund der Stärke der AfD und den Entwicklungen um das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) nannte Merkel es umso wichtiger, „dass diejenigen, die koalieren können, sich ihre Bündnisfähigkeit nicht noch selbst zerschlagen.“
Wie sagt der Berliner: Nachtigall, ick hör dir trapsen!
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Sollten die Spanier mehr Solarmodule oder mehr Dämme errichten, um die Überschwemmungen zu verhindern?
Von Jo Nova
Nach den verheerenden Überschwemmungen im spanischen Valencia sind mehr als 219 Menschen ertrunken und weitere 80 werden noch vermisst. UN-Klimaexperten sagen, dass die Schließung von Kohlekraftwerken und der Bau von Windmühlen der beste Weg sei, Überschwemmungen zu verhindern.
Matt Ridley fragt sich, ob der Abriss von 241 Dämmen etwas damit zu tun haben könnte oder ob sie vielleicht den großen Damm hätten bauen sollen, der 2001 genehmigt, aber 2004 von den Sozialisten gestoppt wurde:
Matt Ridley, The Spectator, 09. November 2024
https://www.spectator.co.uk/article/dam-shame-what-really-caused-valencias-floods/
… Valencia erlebte 1957 eine ähnlich schlimme Überschwemmung, bei der 81 Menschen starben, lange bevor der Klimawandel zum gängigen Vorwand für schlechtes Wetter wurde. Um eine Wiederholung zu verhindern, baute die spanische Regierung nach dieser Überschwemmung eine Reihe von Dämmen in den Hügeln, um das Wasser zu kontrollieren und leitete den Fluss Turia von der Stadt weg. Mehr als sechs Jahrzehnte lang funktionierte das System gut. Warum hat es dieses Jahr versagt? Weil das ungewöhnlich warme Meer für einen ungewöhnlich schlimmen Sturm sorgte, sagen einige. Doch die Niederschlagsdiagramme in Spanien zeigen keinen Trend zu einer gestiegenen Häufigkeit extremerer Regenfälle …
Tatsächlich sind die Aufzeichnungen sintflutartiger Regenfälle über 24 Stunden seit 1940 kein Beleg für den Klimawandel. Seit 1982 sind die CO2-Emissionen aller Menschen von insgesamt 640 Milliarden Tonnen auf 1.800 Milliarden Tonnen gestiegen, und die Regenfälle haben sich dadurch nicht im Geringsten verändert.
Das entspricht einem Anstieg des vom Menschen verursachten CO2 um 280 % und es ist nichts dabei herauszuholen.

Matt Ridley weist auf die enthusiastischen Renaturierung-(Dammabbau-) Programme hin, die die EU angeordnet hat:
In den letzten Jahren hat die spanische Regierung in rasender Geschwindigkeit Dämme abgerissen. Im Rahmen eines Programms der Europäischen Union zur Förderung der Wiederherstellung des natürlichen Zustands von Flüssen, um die Fischwanderung zu fördern, begann Spanien damit, Barrieren aller Art abzubauen. Im Jahr 2021 wurden 108 Dämme und Wehre abgerissen, im Jahr 2022 weitere 133. In diesem Jahr war das Land laut Dam Removal Europe, einer Koalition aus sieben grünen Interessengruppen, stolzer Europameister im Abbau dieser Hindernisse …
Der Skiclub des Milliardärs, der das WEF anrief, prahlt damit, wie viele Dämme er entfernt hat: Der Abbau von Dämmen in Europa belebt Flüsse wieder und fördert die Artenvielfalt
Anzahl des berichteten Abbaus von Staudämmen in 2022. In GRÜN, die Länder die erstmalig den Abbau von Dämmen berichtet haben.
Noch vor sechs Monaten pries die BBC die Umweltwunder, die der Staudammabbau in Europa mit sich bringt:

Aussagen der „Experten“: Die Staudämme führen nicht nur zu einem Verlust der Artenvielfalt und beeinträchtigen Fische und Mikroorganismen, sondern verhindern auch, dass Nährstoffe und Sedimente flussabwärts abfließen , und behindern so die Fischerei und die davon abhängigen Lebensgrundlagen.
Untersuchungen belegen nun, dass in 36 europäischen Ländern mindestens 1,2 Millionen Hindernisse die Strömung von Flüssen blockieren , wobei etwa 68 % davon weniger als 2 m hoch sind. „Selbst nur 20 cm hohe Hindernisse können die Bewegung einiger Organismen beeinträchtigen oder verzögern“, sagt Carlos Garcia de Leaniz, Professor für Aquatische Biowissenschaften an der Universität Swansea und Koordinator von Amber , einem Projekt, in dessen Rahmen der erste Atlas europäischer Flussbarrieren erstellt wurde.
Manche Dämme sind allerdings heilig – kein Bürokrat wird einen Staudamm mit Wasserkraftwerk abreißen. Sie verhindern Überschwemmungen, indem sie den CO2-Ausstoß der Menschheit verringern, was in tausend Jahren die globale Temperatur leicht senken und die Jetstreams verändern könnte, und möglicherweise auch die Intensität von Niederschlägen verringern könnte. Scheiß auf den Fisch, oder?
Das Eingeständnis, dass Staudämme schädliche Auswirkungen auf Ökosysteme haben, bedeutet jedoch nicht, die Vorteile der Wasserkraft bei der Energieversorgung zu leugnen. „Absolut niemand schlägt vor, in Gebrauch befindliche Barrieren zu sprengen oder zu entfernen“, stellt Garcia de Leaniz klar …
In the tragedy of the Spanish flood, an ancient Roman dam saves the city of Aragon 🇪🇸
Built nearly 2,000 years ago by Emperor Augustus, the 34-meter dam prevented destruction and loss in the region
This is the tallest surviving Roman dam in the world! pic.twitter.com/Xqz8IPtzYd
— Mambo Italiano (@mamboitaliano__) November 4, 2024
Doch wie Matt Ridley anmerkt, wurde der Cheste-Damm „speziell dafür gebaut, Überschwemmungen zu verhindern und ‚die Strömung aus dem oberen Becken der Poyo- und Pozalet-Schluchten zu regulieren‘. “ Er wurde 2004 aufgegeben. „Hätte er Valencia retten können? “, fragt er sich und weist darauf hin, dass „die Stadt Aragon letzten Monat durch einen Damm gerettet wurde, den Kaiser Augustus bauen ließ.“
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Zur Erinnerung: Die kurze, prägnante Zusammenfassung von Joanne Nova: Das Handbuch der Skeptiker . auch in Deutsch
The key note: Der fehlende Hot Spot
Der Beitrag Sollten die Spanier mehr Solarmodule oder mehr Dämme errichten, um die Überschwemmungen zu verhindern? erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

