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Schon vergessen, Herr Merz? Steuergelder für „Seenotretter“ – mit Stimmen der CDU!

Das Migrationswende-Geheuchel von Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) – da lohnt sich doch ein Blick ins Archiv: Es waren auch Unions-Abgeordnete , die 2023 den Schleuser-Millionen der Ampel-Regierung für sogenannte „Seenotretter“ im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zustimmten!
Der ultralinke „Grünen“-Abgeordnete Julian Pahlke lobte seinerzeit: „Dass die Union die Förderung mitträgt, zeigt, dass christliche Werte für einige Abgeordnete auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen.“
Mit Blick auf die vollmundigen Reden, mit denen Unions-Fraktionschef Friedrich Merz zuvor gegen das Schleuser-Unwesen im Mittelmeer gewettert hatte, wunderte sich das liberal-konservative Portal „Tichys Einblick“ damals: „Weiß bei der CDU die linke Hand, was die rechte tut? Weiß die linke Hand zumindest, was sie selbst tut? Und erinnert sich irgendwer daran, wie man vor gar nicht allzu langer Zeit selbst abgestimmt hat? Denn im Moment sieht es danach aus, als wolle Friedrich Merz aller Welt zeigen, dass er sich an mindestens genauso viele Dinge nicht erinnern kann wie Olaf Scholz. Aber ob man damit wirklich ins Kanzleramt kommt?“
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Psy-Krieg, falsche Flaggen und die Psychologie der Gestaltung der Realität eines anderen oder wie Massenwahrnehmung hergestellt wird
Von Cynthia Chung

Wir leben heute in seltsamen Zeiten. Zum ersten Mal, vielleicht zum ersten Mal in unserer gesamten Geschichte, leben wir in einer Welt, in der die Unterscheidung zwischen Realität und Irrealität, Fiktion und Nicht-Fiktion, Halluzination und Sicht, Wahrheit und Falschheit unter den Massen so verschwommen und vermischt ist, dass viele in letzter Zeit sogar manchmal an ihrem eigenen Verstand zweifeln. Andererseits, was ist in einer Welt, in der es keine anerkannte Realität gibt, in der es keine universellen Wahrheiten gibt, die wir anscheinend gemeinsam anerkennen und aufrechterhalten können, wirklich geistige Gesundheit?
Unsere Welt ist zunehmend gespalten und geteilt, und es gibt eine Menge Schuldzuweisungen an die eine oder andere Gruppe dafür, dass wir uns in einer solchen Situation befinden. In dieser kurzen Präsentation hoffe ich, einen Einblick zu geben, wie wir in eine solche Zwangslage geraten sind und wie wir zu Werkzeugen derer geworden sind, die unsere Massenwahrnehmung manipuliert haben.
Niemand ist davon unberührt, da niemand größtenteils außerhalb dieser kulturellen Matrix, die unsere Religionen und unsere Glaubenssysteme umfasst, aufgewachsen ist. Wir alle sind von dieser kulturellen Matrix betroffen. Wir alle sind täglich einem Ansturm davon ausgesetzt, durch unsere Bildung, unsere Fernsehsendungen, unsere Musik und unsere Nachrichtenagenturen, sogar durch unsere Kirchen. Daher ist heute jeder Mensch in gewisser Weise der Manipulation seiner Wahrnehmung der Welt, in der er lebt, seiner Werte und der Art und Weise, wie wir diejenigen betrachten, die sich unserer kulturellen Matrix zufolge von uns unterscheiden, ausgesetzt. Dazu gehört auch, wie die Religion selbst heute manipuliert wird, worauf ich gleich näher eingehen werde.
Um dieses Thema anzusprechen, müssen wir uns einiger sehr wichtiger Entwicklungen bewusst sein, die im Bereich der Psychologie im 20. Jahrhundert stattgefunden haben.

Diese wissenschaftliche Diktatur sollte an mehreren Fronten geführt werden. Eine dieser entscheidenden Fronten wurde vom britischen Psychiater William Sargant geführt, der einer der Gründerväter der modernen „Mind Control“-Techniken im Westen ist und Verbindungen zum britischen Geheimdienst und zum Tavistock Institute unterhielt, das über das Programm MK Ultra Einfluss auf die CIA und das amerikanische Militär nehmen sollte. Sargant stand auch in engem Kontakt mit Aldous Huxley und erwähnt Aldous in seinen Büchern mehrfach, eine dieser Erwähnungen werden wir uns gleich ansehen.
Sargant war auch Berater für Ewen Camerons berüchtigte LSD-Studie „Blank Slate“ an der McGill University, die von der CIA finanziert wurde.
Sargant begründet seine Studien und die Anwendung von Formen der „Gedankenkontrolle“ bei seinen Patienten, bei denen es sich hauptsächlich um britische Soldaten handelte, die während des Zweiten Weltkriegs mit verschiedenen Formen von „Psychosen“ vom Schlachtfeld zurückgeschickt wurden, als einzige Möglichkeit, extreme Formen von PTBS (posttraumatische Belastungsstörung) zu rehabilitieren.
Der andere Grund war, dass die Sowjets anscheinend zu „Experten“ auf diesem Gebiet geworden waren und die Briten aus Gründen der nationalen Sicherheit ebenfalls Experten werden mussten … natürlich aus Gründen der Selbstverteidigung.
Die Arbeit des russischen Physiologen Iwan Pawlow hatte einige beunruhigend interessante Erkenntnisse über vier Hauptformen von Nervensystemen bei Hunden hervorgebracht, die Kombinationen von hemmenden und erregenden Temperamenten waren: „stark erregend“, „ausgeglichen“, „passiv“ und „ruhig, unerschütterlich“. Pavlov fand heraus, dass je nach Kategorie des Nervensystems des Hundes dies wiederum die Form der „Konditionierung“ vorgab, die am besten geeignet war, um das Verhalten „neu zu programmieren“.
Die Relevanz für die „menschliche Konditionierung“ war jedem klar.

Im Westen befürchtete man, dass solche Techniken nicht nur gegen die eigenen Soldaten eingesetzt werden könnten, um dem Feind ungehemmte Geständnisse zu entlocken, sondern dass diese Soldaten auch als zombifizierte Attentäter und Spione in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden könnten, die sich durch ein einfaches Codewort auslösen ließen. Zumindest waren dies die Thriller-Geschichten und -Filme, die der westlichen Bevölkerung eingehämmert wurden. Wie schrecklich! Dass der Feind scheinbar in das eindringen konnte, was als der einzig heilige Boden galt, der uns gehörte … unser eigener „Geist“!
Für diejenigen, die in der Forschung zur Gedankenkontrolle führend waren, wie William Sargant, war jedoch klar, dass diese Hollywood-Darstellungen nicht genau der Funktionsweise der Gedankenkontrolle entsprachen. „Der Mann aus dem Schattenreich“ war letztendlich darauf ausgerichtet, die westliche Öffentlichkeit in Panik zu versetzen, indem sie glaubte, dass die Kommunisten in der Lage seien, eine ausgeklügelte Form der ‚Gehirnwäsche‘ durchzuführen, sodass diese westliche Öffentlichkeit dazu veranlasst würde, die Arbeit ihrer eigenen Regierung zu unterstützen, und zwar mit der Begründung, dass dies zur Selbstverteidigung geschehe und nur gegen den kommunistischen Feind eingesetzt würde. Wenn die Menschen nur wüssten, dass solche Programme, die aus dem Tavistock Institute und MK Ultra stammen, in unterschiedlichem Maße auf ihr eigenes Volk, auch innerhalb ihres eigenen Militärs, angewendet werden und so weit gehen, dass Menschen gegen ihren Willen institutionalisiert werden, indem man sie regelrecht foltert und dies als „psychiatrische Behandlung“ bezeichnet.
Allerdings scheiterte diese Arbeit, bei der der Geist gereinigt und eine neue Identität und ein neuer Lebenszweck eingeführt werden sollten, letztendlich kläglich.
Zum einen, wie William Sargant in seinem Buch „The Battle for the Mind“ einräumt, stand das Problem des „freien Willens“ des Einzelnen im Weg.
Es wurde festgestellt, dass unabhängig von der Länge oder dem Grad der Verabreichung von Elektroschocks, Insulin-„Therapien“, Beruhigungsmittelcocktails, künstlichen Komas, Schlafentzug, Hungern usw. eine „starke Überzeugung“ und ein „starker Glaube“ an etwas nicht einfach ausgelöscht oder durch etwas Beliebiges überschrieben werden konnte. Vielmehr musste die Versuchsperson die Illusion haben, dass ihre „Konditionierung“ tatsächlich eine „Wahl“ war. Dies war eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe, und langfristige Bekehrungen (Monate bis Jahre) waren selten.
Sargant sah jedoch eine Möglichkeit. Man war sich darüber im Klaren, dass man ein Individuum nicht von Grund auf neu erschaffen konnte, aber mit der richtigen Konditionierung, die zu einem physischen Zusammenbruch durch abnormalen Stress führen sollte (im Grunde ein Neustart des Nervensystems), konnte man die „Suggestibilität“ bei den Probanden deutlich erhöhen.

Darüber hinaus fand Sargant heraus, dass eine falsch implantierte Erinnerung dazu beitragen könnte, abnormalen Stress zu induzieren, der zu emotionaler Erschöpfung und körperlichem Zusammenbruch führt, um eine „Suggestibilität“ hervorzurufen. Das heißt, man muss nicht einmal einen „echten Stress“ haben, sondern ein „eingebildeter Stress“ würde genauso effektiv funktionieren.

Der Blitz war eine deutsche Bombenkampagne gegen das Vereinigte Königreich, die sich über einen Zeitraum von acht Monaten von 1940 bis 1941 während des Zweiten Weltkriegs erstreckte. Der Begriff wurde erstmals von der britischen Presse verwendet und leitet sich vom Begriff Blitzkrieg ab, dem deutschen Wort für „Blitzkrieg“.
Sargant geht in seinem Buch „The Battle for the Mind“ auf den London Blitz ein. In dieser Zeit gewöhnten sich die Briten schnell an den Gedanken, dass ihre Nachbarn in den umliegenden zerbombten Häusern lebendig begraben werden könnten und es auch wurden, um damit zurechtzukommen und „bei Verstand“ zu bleiben. Der Gedanke war: „Wenn ich nichts dagegen tun kann, wozu sollte ich mir dann darüber den Kopf zerbrechen?“ Die beste „Bewältigungsstrategie“ bestand daher darin, die neue „Umwelt“ zu akzeptieren und sich nur auf das „Überleben“ zu konzentrieren, ohne sich dagegen zu wehren.
Sargant merkt an, dass diese „Anpassungsfähigkeit“ an eine sich verändernde Umwelt Teil des „Überlebensinstinkts“ ist und bei „gesunden“ und „normalen“ Menschen sehr stark ausgeprägt ist, die lernen können, damit umzugehen, und daher trotz einer zunehmend instabilen Umwelt weiterhin „funktionsfähig“ bleiben.
Es war also unser tief programmierter „Überlebensinstinkt“, der sich als Schlüssel zur Beeinflussbarkeit unseres Geistes herausstellte. Die besten „Überlebenden“ waren in gewisser Weise die besten „Gehirnwäsche-Opfer“. Da der Fokus ausschließlich auf der Anpassung an die Umwelt lag, um zu überleben, und nicht darauf, unsere Umgebung in Frage zu stellen oder herauszufordern.
Dieses beobachtete Phänomen während des Londoner Blitzkriegs war eines der wichtigsten Instrumente der Massenkonditionierung. Die Unterhaltungsindustrie hat die Idee verbreitet, dass das Beste, was wir tun können, da wir angeblich auf eine apokalyptische Zukunft zusteuern, darin besteht, einfach nur zu überleben. Diese Idee des Überlebens hat jedoch eine neue Wendung genommen, und zwar das Überleben um jeden Preis, auch wenn wir dafür zu Monstern werden müssen.

Wir können die Fortsetzung von William Sargants Werk in der heutigen Unterhaltungsindustrie sehen …
Wir sind darauf konditioniert, in der Idee eines Überlebens um jeden Preis, also des „Überlebens des Stärkeren“, in einer „postapokalyptischen Welt“ tatsächlich eine Art morbiden Trost zu finden. Wir haben gelernt, dies als unsere „Befreiung“ zu betrachten, diese falsche und wahnhafte Vorstellung, dass ein solches Leben lebenswert ist, solange man überleben kann. Wir wurden darauf konditioniert, unsere Umstände oder den Weg, den wir eingeschlagen haben, nicht in Frage zu stellen. Wir wurden darauf konditioniert, zu glauben, dass es keine Lösung gibt und dass wir die zunehmend düstere Zukunft, die uns als notwendig und unvermeidlich verkauft wird, einfach akzeptieren müssen. Unser Leben ähnelt dem einer Laborratte, die keine andere Wahl hat, als sich an die Spielregeln zu halten und sich mit allen Mitteln durchzuschlagen. Und in einem solchen Leben sind wir darauf konditioniert, dass Freiheit und Befreiung erreicht werden können, wenn man bei solchen apokalyptischen Olympischen Spielen die Goldmedaille gewinnt. Freiheit bedeutet nicht mehr, die Unterdrückung und Versklavung einer Gesellschaft in Frage zu stellen, sich ihr zu widersetzen und sie herauszufordern, sondern sozusagen ihr bestes Subjekt zu werden, ihr bester Überlebender, der die Art von Verhalten am besten an den Tag legt, die seine Kontrolleure sehen wollen.
Eine Person, die sich sehr bewusst war, woran sie beteiligt war, war Theodor Adorno (eine weitere ist Aldous Huxley, auf den wir gleich noch zu sprechen kommen werden). Im Fall von Adorno war die Nutzung von Musik das ultimative Werkzeug im Bereich des sozialen Massenverhaltens.
Theodor Adorno war in seiner Jugend ein vielversprechender zukünftiger Konzertpianist, der später in Wien bei dem atonalen Komponisten Arnold Schönberg studierte. 1946 schrieb er in den Vereinigten Staaten, wo er an der Agenda „Kulturpessimismus“ der Frankfurter Schule arbeitete, das Buch „Philosophie der neuen Musik“, eine Schmähschrift gegen die klassische Kultur, in der er schrieb:


Dies sollte einer der wichtigsten Untertöne sein, die die Philosophie der Gegenkulturbewegung prägten. Der Name sagte alles. Und die sogenannte Freiheit von den „Fesseln“ der klassischen Kultur sollte die Form annehmen, schizophrene Züge durch den Bereich des ästhetischen Bewusstseins hervorzurufen (ästhetisch bedeutet die Gesamtheit der Prinzipien, die der Definition und Wertschätzung eines Standards für „Schönheit“ zugrunde liegen).
So wurden beim Hörer moderner Musik gezielt schizophrene Züge hervorgerufen, wie es die Frankfurter Schule vorschrieb. Dies wurde durch eine Art Schleifenbildung der Fragmentierung erreicht. Aus diesem Grund ist die heutige Popmusik so repetitiv, sie soll nicht nur einen tranceähnlichen, sedierten Zustand hervorrufen, sondern auch die Fragmentierung des Denkens fördern.
Das Aufkommen der sozialen Medien hat im Bereich des Informationsaustauschs das erreicht, was die moderne Musik mit der Förderung des Atonalismus erreicht hat. Soziale Medien, insbesondere Plattformen wie Twitter, Instagram und TikTok, fördern eine Aufmerksamkeitsspanne, die sich nur wenige Sekunden lang auf ein Thema konzentriert. Dies ist eine weitere Form der Förderung der Fragmentierung des Denkens. Wenn Inhalte, die zunehmend stressig oder beunruhigend sind, zum Informationsfluss hinzugefügt werden, wird dies dazu führen, dass die Beeinflussbarkeit zunimmt und unser Bewusstsein dafür, was in unser Unterbewusstsein gelangt und den Hintergrund für das bildet, was später unsere Wahrnehmung der Realität prägt, einschließlich moralischer Fragen, abnimmt.
Je fragmentierter der Geist also ist, desto beeinflussbarer ist er.
Adorno bestand darauf, dass alle Formen von Schönheit aus unserer Kultur verbannt werden müssten. Er wollte einen massenhaften Zusammenbruch der Gesellschaft fördern, um das System effektiv neu zu starten.

Dabei sollten genau die Methoden angewendet werden, die William Sargant untersuchte: Um die größte Kontrolle über das Denken und die Wahrnehmung der Masse zu erlangen, müsste man maximalen Stress induzieren, um die Beeinflussbarkeit zu erhöhen. Nur dann könnte das Subjekt akzeptieren, dass es seine eigene Entscheidung war, die vorgeschlagenen Verhaltensbedingungen zu akzeptieren.
Um eine maximale Beeinflussbarkeit zu erreichen, listete Adorno sie wie folgt auf:

Tatsächlich passt die Arbeit der Frankfurter Schule und ihr Interesse daran, „Schock“-ähnliche Effekte in der Kunst zu erzeugen, um schizophrene Zustände zu verstärken, perfekt zu dem, woran die CIA mit MK Ultra arbeitete.

Das Tavistock Institute wurde 1920 gegründet. Das obige Bild zeigt das Wappen der Stadt Tavistock, deren Geschichte mindestens bis ins Jahr 961 n. Chr. zurückreicht, als die Tavistock Abbey gegründet wurde, deren Ruinen sich im Zentrum der Stadt befinden. Tavistock blieb bis zur Auflösung der Klöster ein wichtiges Handels- und Religionszentrum – die Abtei wurde 1539 abgerissen, und die Ruinen sind noch heute im Stadtzentrum zu sehen. Von da an wurde die Familie Russell, Earls und später Dukes of Bedford, die nach der Auflösung einen Großteil des Landes übernahmen, zur bestimmenden Kraft in der Stadt.
Tavistock ist seit dem späten Mittelalter mit den Russells verbunden, dem Familiennamen der Earls of Bedford und seit 1694 der Dukes of Bedford. Dies lässt sich deutlich an der Geschichte der Stadt ablesen. Der zweite Titel des Herzogs von Bedford ist der des Marquess of Tavistock … Es wird angenommen, dass die Familie Russell nach wie vor erhebliche Interessen an dem Ort hat … Es ist diese Verbindung der Familie Russell über die Bedford Estates, die dem Russell Square und dem Tavistock Square in London, dem berühmten Standort der Tavistock Clinic, ihren Namen gibt.
Aldous Huxley wurde stark von Bertrand Russell beeinflusst (mit dem er den größten Teil seines Lebens in Kontakt stand und in denselben Kreisen verkehrte), wie in seinem Werk „Brave New World“ zu sehen ist, das sich thematisch eng an Russells „The Scientific Outlook“ anlehnt – eine wissenschaftliche Diktatur.
Aldous Huxley, der mit MK Ultra arbeitete, zitiert Dr. Erich Fromm in seinem Buch „Brave New World Revisited“ (1958). Dr. Erich Fromm war ein „Philosoph und Psychiater“ der Frankfurter Schule.

Aldous hatte ein sehr klares Interesse daran, wie man einen schizophrenen Zustand chemisch herbeiführen und gleichzeitig eine erhöhte Beeinflussbarkeit ermöglichen könnte. Sechs Jahre vor dem Schreiben von „Brave New World Revisited“ im Jahr 1952 arrangierte Huxley ein Treffen mit Dr. Humphrey Osmond, der gerade eine psychiatrische Studie mit dem Titel „A New Approach to Schizophrenia“ veröffentlicht hatte.
Osmond, der Mann, der den Begriff „psychedelisch“ im Sinne von „den Geist offenbarend“ prägte, hatte mit Meskalin gearbeitet und in seiner Studie behauptet, dass Psychedelika einen psychologischen Zustand erzeugen, der mit Schizophrenie identisch ist.
Osmond untersuchte Meskalin aufgrund seiner chemischen Ähnlichkeit mit Adenochrom, einer Substanz, die im Körper durch die Oxidation von Adrenalin entsteht und mit der Auslösung schizophrener Merkmale in Verbindung gebracht wird.

Es war Huxleys Erfahrung, 1953 in Anwesenheit von Dr. Humphrey Osmond Meskalin zu nehmen, die ihn zu seinem Werk „The Doors of Perception“ inspirierte, das als die Bibel der Gegenkulturbewegung gilt.

Sowohl Aldous als auch Gerald Heard spielten eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Human Potential Movement (HPM), deren offizieller Start dem Esalen-Institut zugeschrieben wird.
Die Gründer des Esalen-Instituts, Richard Price und Michael Murphy, erhielten die Idee für die Kernaufgabe von Esalen größtenteils durch Aldous‘ Vortrag über „Human Potentialities“ im Jahr 1960 am San Francisco Medical Center der University of California. In dieser Vorlesung hatte Huxley die angehenden Studenten aufgefordert, Wege zu finden, um das volle Potenzial der Menschheit auszuschöpfen, das im Laufe der Jahrhunderte brachgelegen hatte. In seiner Vorlesung erörterte Aldous, wie sinnvoll es wäre, wenn eine Institution ein Programm zur Erforschung von Methoden zur Verwirklichung des „menschlichen Potenzials“ nach dem Vorbild seiner „Schöne neue Welt“ auflegen würde, das von der Gesellschaft untersucht, bewertet und genutzt werden könnte. Murphy und Price waren begeistert.

Das 1962 gegründete Esalen-Institut veranstaltete seine erste Seminarreihe mit dem Titel „The Human Potentialities“. Dazu gehörte auch ein Seminar mit dem Titel „Drug Induced Mysticism“. Das Institut war mit LSD-25-Forschern besetzt, und während der Seminare wurden Drogen verteilt. Es war der Beginn dessen, was als „The Human Potential Movement“ bekannt wurde.
Das Human Be-In wurde als LSD-25-Veranstaltung organisiert. Es nahmen zwischen 25.000 und 50.000 Menschen daran teil. Es wurden kostenlose Sandwiches verteilt, die mit LSD versetzt waren, und der „Summer of Love“, auch bekannt als die erste Manifestation der „Brave New World“, war geboren.

1956 absolvierte der Psychiater R.D. Laing ein Stipendium an der Tavistock Clinic in London, wo er bis 1964 blieb.


Daher wurde das Auslösen schizophrener Schübe als „funktionsteigernde Erfahrung“ angesehen, so wurde es den armen Sops jedenfalls erzählt. Der Schlüssel zur Erreichung des maximalen menschlichen Potenzials lag in der Herbeiführung von Wahnsinn, der Fragmentierung des Geistes durch schizophrene Schübe, mit dem Versprechen, dass man am Ende der ganzen Angelegenheit einen höheren IQ haben würde.
Die Bedeutung der „Revision des Wahnsinns“ des Esalen-Instituts und Laings Rolle als Vorkämpfer für die Förderung der klinisch Geisteskranken war etwas, das vollständig vom Tavistock-Institut vorangetrieben wurde, und zwar eindeutig nicht zu unserem Vorteil.
Die revolutionäre Alternative zur Praxis der Mainstream-Psychologie, die von Sektenfiguren wie R. D. Laing an die Massen verkauft wurde, wurde in Wirklichkeit vollständig vom Tavistock Institute kontrolliert und geprägt, zu dem MK ULTRA gehört.


Der Punkt bei all dem ist, dass dieser Plan für eine wissenschaftliche Diktatur in Kombination mit einer Weltreligion, wie sie von H. G. Wells, Bertrand Russell, Aldous Huxley und den heutigen neuen Gurus wie Muraresku propagiert wird, nichts Neues ist. Dies ist ein Prozess, der über Jahrtausende hinweg entwickelt und verfeinert wurde.

Wenn Sie also das Problem nicht aus dieser Perspektive betrachten, werden Sie wahrscheinlich dazu benutzt, Ihre Gruppe gegen andere Gruppen auszuspielen, die in Wirklichkeit nicht die Ursache des Problems sind. In diesem Zusammenhang war die gesamte Beeinflussung der Massenwahrnehmung durch den Kalten Krieg eine Falle, um den Westen gegen den Osten und den Osten gegen den Westen in einen permanenten Krieg zu verwickeln, bis beide sich so weit geschwächt haben, dass die gewählte Weltregierung Gestalt annehmen kann. Wir leben in einer Welt, in der die meisten Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, absichtlich herbeigeführt wurden, angefangen von der falschen Knappheit, bei der behauptet wird, es gäbe nicht genug Nahrung oder Energie für alle, bis hin zum falschen Gefühl einer Bedrohung. Es gibt keine bessere Methode, um die Massen zu manipulieren, als sie gegen das auszuspielen, was ihnen als gemeinsamer Feind verkauft wird.
Aus diesem Grund wurde der „Pearl-Harbour-Moment“ von der RAND Corporation untersucht, um den Krieg gegen den Terror nach dem 11. September zu rechtfertigen. Die Amerikaner waren von der Ansicht, dass der Vietnamkrieg keinem Land nützen würde, und dass Männer gebrochen und heroinabhängig zu ihren Familien zurückkehren würden, dazu übergegangen, den Eintritt in einen permanenten Kriegszustand ohne klares Ziel zu rechtfertigen.
1962 schlug General Lyman L. Lemnitzer, der Chef des Vereinigten Generalstabs, die Operation Northwoods vor, eine geplante Operation unter falscher Flagge gegen amerikanische Staatsbürger. CIA-Agenten sollten Terrorakte gegen militärische und zivile Ziele der USA inszenieren und ausführen und anschließend die kubanische Regierung beschuldigen, um einen Krieg gegen Kuba zu rechtfertigen. Der Plan wurde von General Lemnitzer persönlich entworfen und weist eine verblüffende Ähnlichkeit mit der NATO-Operation Gladio auf.

Es gab keinen einzigen Punkt im Northwoods-Handbuch, der nicht einem eklatanten Verrat gleichkam, und dennoch schickte das US-Militärestablishment „Top Secret – Rechtfertigung für eine militärische Intervention der USA in Kuba“ direkt an den Schreibtisch von Verteidigungsminister Robert McNamara, zur Weiterleitung an Präsident Kennedy.
Amerika war in die Ära des Psy-War eingetreten (eine Erweiterung von Tavistock und MK Ultra), und wieder einmal wurden solche Taktiken (die von der CIA durch Männer wie Lansdale, der eine zentrale Rolle im Vietnamkrieg spielte, überwacht wurden) von einer wachsenden Zahl innerhalb des amerikanischen Geheimdienstes und Militärs als gerechtfertigter Einsatz gegen das amerikanische Volk angesehen.
Es versteht sich von selbst, dass Präsident Kennedy den Vorschlag ablehnte und einige Monate später die Amtszeit von General Lemnitzer als Vorsitzender der Joint Chiefs of Staff, die vom 1. Oktober 1960 bis zum 30. September 1962 gedauert hatte, nicht verlängert wurde.
Die NATO verlor jedoch keine Zeit und im November 1962 wurde Lemnitzer zum Kommandeur des U.S. European Command und zum Obersten Alliierten Befehlshaber Europa der NATO ernannt, wobei er letzteres Amt vom 1. Januar 1963 bis zum 1. Juli 1969 innehatte.



Interessanterweise räumte sogar die Los Angeles Times ein, dass das Ereignis vom 11. September effektiv als Pearl Harbor 2.0 gewirkt hatte, was den Wunsch der Amerikaner, im Ausland Krieg zu führen, neu belebte und ihrer Regierung einen „berechtigten“ Grund dafür lieferte (auch wenn es immer noch gegen das Völkerrecht verstieß), was zum völligen Scheitern eines Kreuzzugs führte, den sie ironischerweise ihren „Krieg gegen den Terror“ nannten.
Mitte der 1950er Jahre erstellte Roberta Wohlstetter, Alberts Ehefrau und Kollegin bei RAND, ihre bahnbrechende Analyse von Pearl Harbor, die vom Pentagon als maßgebliches Werk der amerikanischen Militärgeschichte des 20. Jahrhunderts anerkannt wurde. Die Studie begann als internes RAND-Dokument, das auf nicht klassifizierten Dokumenten aus den Kongressprotokollen basierte.
Roberta, eine Autorität auf dem Gebiet der „akademischen Geschichtsforschung“ rund um den Angriff auf Pearl Harbor und dessen psychologische Auswirkungen, hatte einen tiefen Einblick in das, was den schlafenden Wahnsinn, der in der mächtigsten Nation der Welt schlummerte, aufwühlen könnte.
Ihre Arbeit wurde von Albert und anderen bei RAND genutzt, um Angst zu schüren und die Denkweise des Militärs und der amerikanischen Bevölkerung dahingehend zu manipulieren, dass sie dachten, ein weiteres Pearl Harbor stünde immer kurz bevor. Dies sollte die Grundlage sein, auf der Albert all seine „Hypothesen“ und „Enthüllungen“ in der Nuklearstrategie aufbauen würde.
Gemeinsam sollten Paul Nizte, Albert und seine Frau Roberta Wohlstetter (alle RAND-Mitarbeiter) die Theorie und Politik im Zusammenhang mit der Nuklearstrategie gegenüber der Sowjetunion während des Kalten Krieges dominieren. Im November 1985 verlieh Reagan allen dreien die Medal of Freedom, die höchste zivile Auszeichnung der Nation.
RAND und seine Kollegen vom PNAC entdeckten, dass die Bedrohung durch ein weiteres Pearl Harbor die Zutat war, die benötigt wurde, um der schockierten und eingeschüchterten amerikanischen Öffentlichkeit durch Psy-War-Taktiken einen andauernden Krieg zu rechtfertigen. Ist es da verwunderlich, dass eine große Anzahl seiner offensten Mitglieder ehemalige Trotzkisten waren?

Wenn also Jake Sullivan, Co-Autor des Buches „Pivot to Asia“ mit Hillary Clinton und ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater unter der Biden-Regierung, feststellt, dass es nicht genug Anti-China-Stimmung gibt, um das Image der Vereinigten Staaten als „Retter der Menschheit“ gegen China zu stärken, und dies im Rahmen einer Diskussion, in der es darum geht, dass Amerika einen „Pearl-Harbour-Moment“ braucht, wäre ich sehr vorsichtig.

Erinnern Sie sich daran, dass in Orwells „1984“ die Welt in die Regionen „Ozeanien“, Eurasien und Ostasien unterteilt ist. Sie befinden sich in einem permanenten Krieg gegen die jeweils andere Region, oder zumindest wird ihnen das so erzählt, obwohl sie sich nicht sicher sein können, da der Krieg in fernen Ländern ausgetragen wird. Dennoch ist es dieser permanente Krieg gegen den besagten „Feind“, den Orwell sogar als Ursache für die ständigen Wechsel zwischen Eurasien und Ostasien anerkennt, obwohl der Orwellsche Staat dies leugnet und behauptet, der besagte Feind sei immer derselbe gewesen. Das Einzige, was als Ergebnis klar ist, ist dieser Zustand des permanenten Krieges – was die Versklavung der Menschen in Ozeanien in diesem Orwellschen Polizeistaat gerechtfertigt hat …
Diejenigen, die die Ideologie des PNAC teilen, haben gezeigt, dass sie bereit sind, alles für diesen „Pearl-Harbour-Moment“ zu tun. Wir wären an diesem Punkt wirklich dumm, wenn wir uns erneut als ihr Instrument zur Erreichung dieses Ziels benutzen ließen. Wir würden im Wesentlichen auf unsere eigene Versklavung sowie die der Welt hinarbeiten, während wir uns bis zum Ende vormachen, dass wir tatsächlich die Vorboten der Freiheit wären.
Wir würden die Schatten an der Wand mit der Realität verwechseln.

Israel zieht sich nicht aus Syrien zurück: Siedlungspläne deuten auf eine dauerhafte Landnahme hin
Von Jessica Buxbaum
Nach dem plötzlichen Zusammenbruch des Regimes von Baschar al-Assad in Syrien verlor Israel keine Zeit. Nur wenige Stunden nach Assads Sturz am 8. Dezember 2024 besetzten israelische Streitkräfte die Pufferzone, die die von Israel besetzten Golanhöhen vom Rest Syriens trennt. Sie hissten die israelische Flagge auf dem Berg Hermon.
Mehr als einen Monat später sind israelische Truppen weiterhin in dem von den Vereinten Nationen überwachten Gebiet stationiert – sie durchsuchen Regierungsgebäude und laden Bewohner zur Befragung vor – und behaupten dabei, ihre Anwesenheit sei notwendig, um die israelische Grenze zu sichern, da sich das Kräfteverhältnis in Syrien verschiebt.
Doch eine Kombination aus Aktionen von Soldaten und Siedlern in letzter Zeit wirft die Frage auf, ob Israel langfristige Pläne für Syrien hat.
Mit Blick auf Syrien
Am selben Tag wie Assads Absetzung und Israels Invasion schrieb Uri Tzafon, eine israelische Siedlerbewegung zur Wiederbesetzung des Südlibanons, in ihrem Blog: „Auch in Syrien müssen wir mindestens 10 Kilometer [etwa sechs Meilen] tief vordringen und das gesamte Hermongebirge zurückerobern. Jüdische Siedlungen werden die israelische Kontrolle für Generationen sichern.“
Die Siedlerbewegung Nachala, die sich aktiv für die israelische Neuansiedlung im Gazastreifen einsetzt, forderte auch die Besetzung Syriens aus Sicherheitsgründen.
Die Antwort auf das Chaos in Syrien – Territorium einnehmen und jüdische Siedlungen errichten“, schrieb Nachala am 8. Dezember 2024 auf Facebook. “Wer immer noch glaubt, es sei möglich, unser Schicksal in die Hände eines ausländischen Akteurs zu legen – gibt die Sicherheit Israels auf!“
Der Beitrag enthielt eine biblische Karte, die das Gebiet Israels zeigt, einschließlich des gesamten Libanon und des größten Teils Syriens und des Irak.
Während einige Siedler die Notwendigkeit betonten, Siedlungen zu errichten, um die Sicherheit zu gewährleisten, waren andere mit ihrer Begründung transparenter. So schrieb beispielsweise Yaakov Socol, ein Mitglied von Uri Tzafon, in einem Kommentar auf der israelischen rechtsgerichteten Nachrichten-Website Arutz Sheva:
„Die fraglichen Gebiete sind Teil des Landes Israel und voller jüdischer Kulturstätten. Wir haben jedes Recht, diese Gebiete zu besitzen und sie dem Staat Israel zuzuschlagen. Es geht nicht darum, das Land eines anderen Volkes zu übernehmen, sondern vielmehr darum, ein Gebiet zu übernehmen, das ursprünglich uns gehörte. Dies sind unsere Gebiete, und um unser Fortbestehen in diesen Gebieten für die ferne Zukunft zu sichern, sollte auf den Ruinen der arabischen Dörfer eine jüdische Siedlung errichtet werden.“
Auch in anderen Beiträgen in den sozialen Medien wurde die Begeisterung über die weitere israelische Besetzung Syriens zum Ausdruck gebracht.
My Israel, eine zionistische israelische Online-Bewegung, veröffentlichte Bilder von Soldaten, die die israelische Flagge auf dem Berg Hermon hissten, mit der Überschrift „Syrien. Die Nation Israel lebt“ auf Hebräisch.
סוריה.
עם ישראל חיpic.twitter.com/vI7D7HUrjV
— ישראל שלי | MyIsrael (@MyIsraelorgil) December 11, 2024
Ein Video von betenden orthodoxen Juden, die angeblich im syrischen Dorf Hader waren, kursierte im Internet.
Laut der israelischen Nachrichtenseite „The Hottest Place in Hell“ (Der heißeste Ort in der Hölle) wurde das Video in der WhatsApp-Gruppe von Uri Tzafon geteilt, deren Mitglieder sich darüber wunderten, wie die Aktivisten in ein geschlossenes Militärgebiet gelangen konnten. Ein Mitglied von Uri Tzafon schrieb, dass sie „wahrscheinlich mit Hilfe eines der Soldaten in der Gegend hineingelangt sind, das passiert ständig. Ohne die Zusammenarbeit mit Soldaten wären sie nicht hineingelangt.“
הדפסת ולימוד ספר התניא בבית חב”ד החדש בכפר חדר שבחבל הבשן (סוריה) המשוחרר.
זו ארצנו כולה! לכבוש וליישב!! pic.twitter.com/hyck0n36Vm— עמישב מלט (@amishav_) December 11, 2024
Auf der Website wurde auch detailliert beschrieben, wie die Ideologie der messianischen Soldaten die israelische Armee infiltriert. Aufnahmen von Reservisten, die eine Thorarolle in den Posten tragen, in dem sie sich in Syrien aufhielten, gingen in den israelischen sozialen Medien viral.
In einem Gespräch mit The Hottest Place in Hell berichtete ein Soldat, dass ein anderer Soldat nach dem Einmarsch in Syrien im Radio gesagt habe: „Er sei sehr aufgeregt, dass wir hier seien, und verabschiedete sich mit den Worten: ‚Gesegnet seien Sie, Sir, für die Erweiterung der Grenzen Israels‘.“
„Es gibt keine Lücke, in die die Religion nicht hineingedrängt wird, aber in Syrien ist sie einfach ein Ausdruck unserer Verankerung dort“, sagte der anonyme Soldat gegenüber The Hottest Place in Hell.
Im Jahr 2024 begannen Spekulationen darüber, ob das Kriegsziel Israels nicht nur die Beseitigung der Hamas war, sondern auch die Errichtung eines Imperiums im Nahen Osten, als israelische Streitkräfte in den Libanon und nun nach Syrien vordrangen.
„Im Nebel all dessen gibt es dieses Projekt zum Aufbau eines Imperiums, das in gewisser Weise wie ein größeres Israel auf Steroiden ist“, sagte Shaul Magid, Professor für Judaistik an der Harvard Divinity School, gegenüber MintPress News.
Die Definition von Groß-Israel variiert, aber im Allgemeinen bezieht sie sich auf den Staat Israel, der sein Territorium um das erweitert, was Befürworter als das historische Land Israel gemäß der Bibel betrachten. Einige definieren dies als israelische Souveränität vom Mittelmeer (einschließlich Gaza) bis zum besetzten Westjordanland und manchmal auch die Sinai-Halbinsel und die besetzten Golanhöhen. Einige schreiben den Begriff so zu, dass er sich vom Euphrat bis zum Nil erstreckt.
„Der Berg Hermon wird entweder dauerhaft oder formell [besetzt] in dem Sinne, dass er als souveränes israelisches Territorium betrachtet wird“, sagte der palästinensisch-niederländische Analyst Mouin Rabbani gegenüber MintPress News.
Rabbani erklärte jedoch, dass es aus der Sicht des Staates bei der Eroberung dieses fruchtbaren, wasserreichen Gebiets weniger um Ideologie geht, sondern vielmehr darum, Druck auszuüben.
„Israel hat den höchsten Gipfel in Syrien erobert, der für militärische und nachrichtendienstliche Zwecke sehr wertvoll ist“, sagte Rabbani. “Der Hauptgrund dafür ist nicht so sehr ideologischer Natur, territoriale Expansion, ein größeres Israel und so weiter, sondern in erster Linie, um die israelische Hegemonie im Nahen Osten zu etablieren und insbesondere einen entscheidenden israelischen Einfluss darauf zu nehmen, was als Nächstes in Syrien passiert.“
Wer steht hinter der Bewegung zur „Besiedlung“ Syriens?
Die Uri-Tzafon-Bewegung wurde zum Gedenken an Yisrael Socol gegründet, einen israelischen Soldaten, der im Januar 2024 in Gaza getötet wurde. Socol setzte sich für Siedlungen im belagerten Gazastreifen ein, träumte aber auch von der Eroberung des Libanon.
„Selbst als er in den Kampf gegen den Feind in Gaza zog und den Gazastreifen in Besitz nehmen wollte, wusste er, dass der gesamte Krieg im Süden nur ein Vorspiel für den großen Krieg im Norden war“, heißt es auf der Website von Uri Tzafon. “Er sah den Gaza-Krieg im Schatten des bevorstehenden Libanonkrieges und beide im Schatten des Tempelbergs.“
Seine Familie ließ sogar den folgenden Satz auf seinem Grabstein eingravieren: „Ich sah dich, Gaza, im Schatten der Zedern des Libanon.“
Nach seinem Tod besuchte Amos Azaria, Professor an der Ariel-Universität in der israelischen Siedlung Ariel, Socol’s Familie und beschloss nach einem Gespräch mit ihr, die Uri-Tzafon-Bewegung zu Socol’s Ehren zu gründen.
Nachala wurde von Rabbi Moshe Levinger gegründet, einem Anführer von Gush Emunim (Block der Gläubigen), einer messianisch-jüdischen Bewegung, die die Besiedlung der 1967 besetzten palästinensischen Gebiete fördert. Die Bewegung wird heute von der prominenten Siedler-Aktivistin Daniella Weiss geleitet. Die Organisation machte 2021 Schlagzeilen, als sie den Außenposten Evyatar im nördlichen Westjordanland errichtete, und hat nach dem Krieg Israels gegen Gaza ein neues Ziel gefunden – die Umsiedlung von Gaza.
Uri Tzafon ist zwar im israelischen Vereinsregister eingetragen, doch die Organisation hat noch keine Finanzunterlagen eingereicht, da sie noch so neu ist. Laut einer Überprüfung von MintPress News hat Uri Tzafon keine Spendenkampagnen durchgeführt, mit Ausnahme eines Crowdfundings für ein Kinderbuch, das die jüdische Besiedlung im Südlibanon fördern soll.
Israelische Siedler der Uri-Tzafon-Bewegung errichteten am 7. Dezember 2024 Zelte in dem Gebiet, das sie als Südlibanon bezeichnen. Foto | Uri-Tzafon-BewegungAndererseits wird Nachala auf vielfältige Weise finanziert. Die Siedlungsbewegung erhält Geld über ihren Finanzarm Geula Titnu La’aretz (auf Deutsch: „Das Land soll erlöst werden“), eine eingetragene gemeinnützige Organisation im israelischen Vereinsregister, über ihre gemeinnützige Gesellschaft Hakupah Haleumit Lebinyan Eretz Yisrael oder „Nationaler Fonds für den Aufbau des Landes Israel“ und über Spenden auf Crowdfunding-Websites, Charidy und Peach.
Geula Titnu La’aretz hat seit 2021, als sie 709.513 NIS (ca. 196.000 USD) an inländischen Spenden erhielt, keine Jahresberichte mehr beim israelischen Register eingereicht. Laut den jüngsten Einreichungen erhielt Hakupah Haleumit Lebinyan Eretz Yisrael im Jahr 2022 fast 91.430 USD, wobei fast 40 % aus dem Ausland stammten.
Auf Charidy können Spenden an Seu Ziona Nes Vedegel getätigt werden, eine Organisation, die jüdische Siedlungen fördert. Laut der israelischen Registrierungsseite hat sie im Jahr 2023 fast eine Million Dollar an Spenden gesammelt. Der Name bezieht sich auf ein zionistisches Pionierlied aus der Anfangszeit der jüdischen Besiedlung Palästinas, „Bear Your Banner to Zion“. Obwohl nur wenig über Seu Ziona Nes Vedegel bekannt ist, teilt es sich eine Adresse und Telefonnummer mit Geula Titnu La’aretz.
MintPress News wandte sich an Charidy und Peach, um zu erfahren, warum das Unternehmen auf seinen Plattformen Kampagnen zulässt, die sich für jüdische Siedlungen in besetzten Gebieten einsetzen – was gegen das Völkerrecht verstößt –, erhielt jedoch bis zur Veröffentlichung keine Antwort. Auch Uri Tzafon und Nachala antworteten nicht auf die Interviewanfragen von MintPress News.
Von Militärbasen zu „Siedleraußenposten“
Eine Woche nach Assads Sturz in Syrien genehmigte die israelische Regierung Pläne zur Erweiterung der israelischen Siedlungen in den besetzten Golanhöhen, die Israel während des Sechstagekriegs 1967 erobert hatte. Netanjahu sagte, er wolle die Siedlerbevölkerung auf den Golanhöhen verdoppeln, wo derzeit etwa 30.000 Siedler in 35 Siedlungen leben.
Während die Siedlungserweiterung auf den Golanhöhen vom israelischen Parlament maßgeblich unterstützt wird, gilt dies auch für die Idee, syrisches Land jenseits der Golanhöhen zu besiedeln.
„Der Staat Israel muss einen Sicherheitsgürtel gegen das neue dschihadistische Regime in Syrien errichten, der den syrischen Berg Hermon und ein bedeutendes Gebiet nahe der Grenze umfasst“, sagte der israelische Parlamentsabgeordnete Zvi Sukkot. “Der politische und militärische Preis ist wahrscheinlich niedriger als je zuvor … der Sicherheitsvorteil ist enorm.“
Am 27. Oktober schrieb der israelische Minister für Diaspora-Angelegenheiten Amichai Chikli, der Mitglied von Netanyahus Likud-Partei ist: „Israel muss dringend seine Kontrolle über den Gipfel des Berges Hermon erneuern und eine neue Verteidigungslinie auf der Grundlage der Waffenstillstandslinie von 1974 errichten. Dschihadisten dürfen sich nicht in der Nähe unserer Gemeinden niederlassen.“
הארועים בסוריה רחוקים מלהיות סיבה למסיבה. למרות הריברנדינג של הייאת תחריר א-שאם ומנהיגה אחמד א שרע, בשורה התחתונה מרבית סוריה נמצאת כעת בשליטת ארגוני בת של אל- קאעידה ודעאש.
החדשות הטובות הן התחזקות הכורדים והרחבת שליטתם בצפון מזרח המדינה (מרחב דיר א-זור).
אופרטיבית על ישראל… pic.twitter.com/AJG3fhFrji
— עמיחי שיקלי – Amichai Chikli (@AmichaiChikli) December 8, 2024
Und im Juni 2024 erklärte Dr. Hagi Ben Artzi, Netanjahus Schwager und Mitglied von Uri Tzafon, auf Uri Tzafons „Erster Libanon-Konferenz“ den Teilnehmern, dass die Grenzen Israels erweitert werden sollten, um Syrien einzubeziehen – gemäß dem, was in der Bibel versprochen wurde.
„Wir wollen nicht einmal einen Meter über den Euphrat hinaus. Wir sind bescheiden. [Aber] was uns versprochen wurde, müssen wir erobern“, sagte Ben Artzi.
Der Südlibanon und Südsyrien sind seit langem Teil der zionistischen Vision eines jüdischen Staates. Tatsächlich führten zionistische Führer Gespräche mit dem Vereinigten Königreich und Frankreich, um diese Gebiete bei der Gründung eines Staates einzubeziehen.
„Sie sagten, sie bräuchten diese Gebiete, um Hunderttausende Juden aus der ganzen Welt aufzunehmen“, sagte Nizar Ayoub, Gründer und Direktor von Al-Marsad, einem Zentrum für arabische Rechte in den Golanhöhen, gegenüber MintPress News. “Der Südlibanon und Südsyrien sind für den zukünftigen Staat Israel von entscheidender Bedeutung.“
Die Al-Marsad-Forscherin Dr. Nazeh Brik wies darauf hin, dass die militärische Kontrolle oft als Auftakt für eine spätere israelische Siedlung dient – genau wie im Westjordanland und auf den Golanhöhen.
„Die meisten Siedlungen begannen als Militärstützpunkt und wurden dann zu einer zivilen Siedlung“, sagte Brik.
Lokale syrische Quellen berichten, dass Israel über die Pufferzone hinaus expandiert hat und nun die Dörfer Arab al-Sudi, Shabraq, Sihyun, Nofa und den Osten der Stadt Sayda besetzt hält. Israelische Streitkräfte haben auch die Kontrolle über syrische Wasserquellen übernommen, darunter den Saharan al-Julan-Staudamm. Die Kontrolle über die Wasserversorgung zu übernehmen, ist Teil der Siedlungsstrategie, erklärte Ayoub.
„Israel wird das neue Besatzungsgebiet nicht verlassen“, sagte Ayoub. ‚Sie brauchen neue Siedler, um das Land und das Wasser zu kontrollieren. Sie brauchen also eine neue Siedlermacht, um das Gebiet weiterhin zu kontrollieren.‘ Und mit Uri Tzafon und Nachala haben sie bereits Israelis, die bereit sind, diese Aufgabe zu übernehmen.
AUF1-Analyse: Das steckt wirklich hinter dem Merz-Plan!

Die Merz-CDU bringt am Mittwoch einen Antrag im Bundestag ein mit dem Namen: „Fünf Punkte für sichere Grenzen und das Ende der illegalen Migration“.
Um aber zu verhindern, dass die CDU die ungeliebten Stimmen der AfD erhält, hat man eine Hass-Stelle gegen die AfD eingebaut. Damit soll die AfD davon abgehalten werden, dass sie für den Antrag stimmt:
Das Kalkül von Merz und der CDU: Die AfD soll aufgrund dieser Anti-AfD-Stelle dem Antrag nicht zustimmen. Damit kann dann der AfD medial vorgeworfen werden, dass sie es ja nicht ernst meint und immer nur „dagegen“ ist.
Umgekehrt weiß die CDU, dass die Ampelparteien nicht mitstimmen werden. Somit ist der Antrag nicht mehrheitsfähig und eine reine Wahlkampf-Show.
Es liegt jetzt an den aufgewachten Bürgern und den alternativen Medien, ob diese Wahlkampf-Show durchgeht oder ob die Menschen erkennen, wie hier die CDU auf dem Rücken der Toten von Aschaffenburg Wahlkampf macht. MERZ & die CDU verlassen sich auf die Macht der Systemmedien. Geht das Spiel auf? Dieser Frage gehen AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet und Martin Müller-Mertens in einer ausführlichen Analyse im AUF1-Studio in Berlin nach.
Die Politiksimulation von Friedrich Merz
Ein Entschließungsantrag ist so etwas wie eine politische Meinungsäußerung, mehr nicht. Eine Simulation von Politik. Wir würden so handeln, wenn wir es könnten und eine Mehrheit dafür hätten. Der Kontrafunk-Kommentar von Frank Wahlig. Die Elite kam im Kanzleramt zusammen. Olaf Scholz, zu seiner Rechten Innenministerin Faeser, frisch gestriegelt wie ein Pony, ein paar Sicherheitsbeamte. Die […]
Der Beitrag Die Politiksimulation von Friedrich Merz erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
“Hofer nur netter Gesprächspartner” SP-Doskozil plant links-linke Landesregierung im Burgenland
Soweit zum Thema, SP-Doskozil wäre der “bessere Babler” und stünde für “konservative Politik für die Menschen”. Beides sind wohl krasse Fehleinschätzungen. Nachdem der im liberalen Flügel zu verortende Norbert Hofer im Burgenland noch viel Potenzial offen ließ, macht Doskozil nun einen linken Deckel auf das Bundesland. Er will mit den Grünen koalieren und den Menschen somit eine Regierung auftischen, die noch schlimmer zu werden droht, als Schwarz-Grün auf Bundesebene.
Österreichweit jubelten viele Konservative, weil die burgenländischen Wähler einer SPÖ-Alleinregierung eine Absage erteilt hatten. Allerdings hatten sich viele mehr erwartet. Norbert Hofer gilt als Vertreter eines eher liberalen Flügels der FPÖ, er verzichtet zumeist auf harte Ecken und Kanten und grenzt sich auch nur wenig von der ÖVP ab. Das Burgenland-Ergebnis für die Freiheitlichen war im Sog der Bundespartei unter Herbert Kickl zwar beachtlich. Das Resultat war ein Sprung von 9,8 auf 23,1 Prozent auf Platz 2. Dennoch war das Vertrauen der Bürger in das Veränderungspotenzial eines möglichen Landeshauptmanns Norbert Hofer nicht groß genug, um das Kräfteverhältnis deutlicher zu erschüttern.
Und – vielleicht den Brief- und Wahlkarten gedankt – ging es sich trotz anderslautender Umfragewerte für die Grünen erneut aus, in den Landtag einzuziehen. Das Beispiel Burgenland zeigt einmal mehr auf, dass eine Verschiebung des Wahlergebnisses von +/- zwei Prozent durch das seltsam andere Wahlverhalten der Briefwähler immer wieder äußerst “hilfreich” für das Establishment ist.
Doskozil entschied sich letztendlich nicht für eine starke Koalition mit der FPÖ, hinter welcher eine große Zustimmung der Bevölkerung gestanden hätte – er wählte die Zusammenarbeit mit den Grünen, mit einer hauchdünnen Mehrheit.
Die Argumentation Doskozils gegenüber Norbert Hofer ist dabei als schallende Ohrfeige zu verstehen. Er bedient den Weg der Spaltung und des Hasses, der einst von Franz Vranitzky vorgegeben wurde und seither über Generationen hinweg für unversöhnliche Positionen und ständige Radikalisierung sorgt. So habe Hofer “dem Treiben” der FPÖ nicht “Einhalt gebieten” können. Er wäre ein “netter Gesprächspartner”, aber letztendlich würde die FPÖ die Bevölkerung verunsichern.
Solche Aussagen weisen darauf hin, dass Hofer schlichtweg zu freundlich auftritt. Wann immer ein FPÖ Politiker in der Öffentlichkeit dahingehend wahrgenommen wird, dass er versucht, sich dem linksliberalen Mainstream anzubiedern, um auch irgendwie Teil davon werden zu können, wird dies abgestraft – sei es in der Wählergunst oder vom politischen Gegenspieler.
So will Doskozil das Burgenland zum linken Gegenmodell zur möglichen blau-schwarzen Bundesregierung gestalten. Was kann das bedeuten? Noch mehr Klimawahn, noch mehr Windräder, noch mehr rote Freunderlwirtschaft, noch mehr Verfolgung für Andersdenkende?
Ob diese Entscheidung letztendlich klug sein wird, dürfte die Zukunft zeigen. Denn die Grünen haben schon mehrfach bewiesen, ideologisch betriebene, beinharte Machtpolitik zu betreiben. Klar ist, wenn man den Grünen nicht gibt, was sie wollen, muss man für Mehrheiten auf ÖVP oder FPÖ zurückgreifen. Die Grünen sind also in der perfekten Position, sich Zugeständnisse zu erpressen. Dass der Wähler sich keine Grüne Regierungsbeteiligung gewünscht hat, zeigte der Abstieg von 6.7 auf 5.7 Prozent. Dies missachtet Doskozil völlig. Wer ihn in einem konservativen, pragmatischen Bereich der SPÖ verortete, dürfte sich bitter getäuscht haben.
Geimpft. Geschädigt. Was kann man wirklich tun?
Viele Leserzuschriften beschäftigen sich mit der Sorge, schädliche Folgen der Impfstoffe erleiden zu müssen. Das betrifft manche Menschen persönlich, die sich aus verschiedenen Gründen für die Impfung entschieden, andere vermuten Probleme und Schäden in ihrem Umfeld. Und jeder plötzlich und unerwartete Todesfall sorgt für mehr Verunsicherung. Hier finden Sie eine Sammlung an Erfahrungen zu diesem Thema.
Zwei wichtige Anmerkungen vorab. Erstens, dieser Artikel ersetzt nicht den Weg zum Arzt und eine ausführliche Untersuchung und Beratung. Wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben, holen Sie bitte umgehend den Rat eines Mediziners, dem Sie vertrauen. Sind Sie auf der Suche nach einem Arzt oder Therapeuten, empfiehlt sich das Netzwerk der MWGFD, das unseres Wissens nicht nur Einträge aus Deutschland, sondern auch aus Österreich und der Schweiz hat.
Zweitens, es gibt keine “Ausleitung” von mRNA-“Impfstoffen”. An dieser Stelle werden viele aufschreien, denen man gesagt hat, es gäbe diverse Mittel oder Methoden, um dies zu bewerkstelligen. Es ist tragisch, aber die Physik und Biologie, nach der diese “Impfstoffe” funktionieren, macht es unmöglich, sie sofort oder später wieder vollständig aus dem Körper zu entfernen. Man kann sich das nicht vorstellen wie eine Flüssigkeit, die man in ein Gefäß leert und später wieder entleert. Denn die Grundfunktion der mRNA-Impfstoffe ist es, menschliche Zellen zu befallen und umzuprogrammieren. Wir können Schäden feststellen, wir können Symptome lindern und wir können einen Teil der “Wirkung” aufheben. Was wir nicht können, ist “Ausleiten”.
Es gibt zahlreiche Schäden, die durch die mRNA-“Impfstoffe” angerichtet werden können. In diesem Text beschäftige ich mich mit den häufigsten Schäden, die zum Tod führen können. In den Beipackzetteln der Präparate finden sich inzwischen hunderte, wenn nicht tausende mögliche Nebenwirkungen. Nachdem die Schadwirkung auf sehr vielen Wegen eintreten kann, ist es auch tatsächlich schwierig zu sagen, dass ein Krankheitsbild definitiv von der “Impfung” kommt, es schon da war und von der “Impfung” verstärkt wurde oder es sich völlig unabhängig entwickelt hat. Auch das ist eine wichtige Erkenntnis: Weder Krankheiten noch Todesfälle kann man ohne genaue Diagnostik gesichert auf die Impfung zurückführen.
Allgemeine Möglichkeiten
Zunächst wird man möglichst viele Informationen über seinen körperlichen Zustand einholen wollen. Es gilt wie in allen Dingen – zunächst gründlich informieren, dann handeln. Viele Menschen haben panische Angst vor Impfschäden und vor dem, was die “Impfung” in ihrem Körper anrichtet. Dies kann zu rein psychischen Problemen führen, die letztendlich auch den Körper schädigen, obwohl die Person – gottlob – von der “Impfung” keinen Schaden genommen hat. Sie würde sich in Folge selbst schädigen. Genaue Kenntnis seines Zustandes kann solchen seelischen Druck lindern oder gänzlich lösen.
Bin ich noch Spike-verseucht?
Ob die Wirkung der mRNA-“Impfungen”, also die Produktion von Spike-Proteinen, immer noch anhält, lässt sich inzwischen testen. Sowohl im Blut als auch im Gewebe lassen sich Konzentrationen von Spike-Protein feststellen. Dies ist beispielsweise im INMODIA-Labor möglich. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass eine einmalige Kontrolle nicht ausreicht. Sowohl Betroffene als auch Ärzte haben uns versichert, dass erst mehrere Untersuchungen mit etwas zeitlichem Abstand Sicherheit bieten.
Ob Spike-Proteine noch Billionen im Körper produziert werden, ist eine wesentliche Fragestellung – denn das Spike-Protein selbst ist toxisch und für viele Schadwirkungen verantwortlich. Hier haben wir “Glück” im Unglück, denn es gibt dutzende Studien, die klar darauf hinweisen, dass das bewährte japanische Herzmittel “Nattokinase” in der Lage ist, Spike Proteine im Blut aufzulösen. Darauf wiesen unter anderem Prof. Sucharit Bhakdi als auch Dr. Bodo Schiffmann vielfach hin. Nattokinase erhalten Sie unter anderem hier. Wir haben vielfach und schon sehr früh über dieses Mittel berichtet:
- Nattokinase in japanischer Studie: Ist dieses Enzym Lebensretter für Spike-Impfgeschädigte?
- Nattokinase bei Impfschäden? Eine Einschätzung von Covid- und Impf-Experte Dr. Peter McCullough
- Nattokinase in der Behandlung von Impfschäden: Protokoll und Erfahrungen von Dr. Robert Malone
- Hoffnung für Impfopfer: Kardiologe Dr. McCullough präsentiert erstes Spike-Protein-Detox-Programm
Habe ich Durchblutungsstörungen?
Gefäßschäden durch Nanolipide oder Spike-Proteine können sich durch Durchblutungsstörungen äußern. Zu den Schäden an Gefäßwänden kommen wir etwas später noch ausführlich – eine der ersten Schadwirkungen, die es zu großer medialer Bekanntheit schafften, waren teilweise tödliche Thrombosen. Hier berichtete Prof. Sucharit Bhakdi von einem Test, den der österreichische Dozent Dr. Strasser entwickelt hat und mit dem man anhand der Durchblutung von Mikrogefäßen eine Schädigung feststellen könne. Ähnliche Berichte kommen auch von Augenärzten, die an den Gefäßen der Augenrückwand entsprechende Schäden wahrnehmen konnten. Auch Thrombosen lassen sich glücklicherweise durch Nattokinase auflösen – es gibt hier auch noch viele andere bewährte und bekannte Methoden, um dagegen vorzugehen. Impfstoff-induzierte Thrombosen unterscheiden sich nicht von jenen, die man in der Medizin schon sehr lange kennt und mit denen viele unserer Mitmenschen vor allem im Alter zu kämpfen haben.
Gefäßschädigungen, Aneurysmen
Vor wenigen Tagen kam es in Österreich zu einem spektakulären Todesfall. Ein sehr bekannter 44-Jähriger, der sich auf einem sanften Kuraufenthalt mit Heilfasten befand, verstarb an einem Aneurysma im Gehirn. Dabei platzt ein vorgeschädigtes Blutgefäß – und geschieht dies an einer kritischen Stelle, dann ist es unmöglich, das Leben zu retten. Es ist eine der bekannten und zuerst diagnostizierten Schadwirkungen der mRNA-“Impfungen”, Gefäßwände anzugreifen und zu schädigen. Wie bei einem beschädigten Autoreifen kann dann durch die Zerstörung der Struktur zunächst eine Ausstülpung entstehen.
Unentdeckt und unbehandelt kann diese immer größer werden, bis sie beispielsweise unter Anstrengung, aber auch durch Stress oder Schock platzen kann. Es gibt viele Orte im menschlichen Körper, wo dies lebensgefährdend ist: im Gehirn, in den Organen, im Brust- und im Bauchraum. Während im Gehirn vor allem die unterbrochene Blutversorgung kritisch ist, können gerissene Gefäße im Brust und Bauchraum rasch zum Verbluten führen, ohne dass der Betroffene es merkt. Solche Ereignisse können bis zum Todeseintritt sogar symptomlos verlaufen.
Die Problemstellung ist, dass die mRNA-“Impfungen” zu Schädigungen der Gefäßwände im ganzen Körper führen können. Das gesamte Gefäßsystem auf Verdacht zu untersuchen, wäre sehr aufwändig und teuer. Möglich sind bildgebende Verfahren: Im Bauch- und Brustbereich kann diese mittels Ultraschall stattfinden. Die Aorta und das Gehirn können per Computertomographie (CT) oder MRT (Magnetresonanztomographie) untersucht werden. Ebenso möglich ist die Angiographie, wo das Blut mit einem Kontrastmittel versetzt wird und man dann in der Bildgebung eventuelle Schäden sehen kann.
Symptome sind schwer zu erkennen. Bei Aneurysmen im Bauchraum wäre es möglich, dass sie sich durch ein pulsierendes Gefühl oder Durchblutungsstörungen in den Extremitäten ankündigen. Im Kopfbereich sind Kopfschmerzen, Sehprobleme und neurologische Symptome wie Gesichtsfeldausfälle möglich. ist die Hauptschlagader betroffen, wird von Schmerzen im Rücken, Bauch oder Brust bzw. einem pulsierenden Gefühl im Bauchraum berichtet.
Sowohl Diagnostik als auch Behandlung von Aneurysmen kann nur in der klassischen Schulmedizin erfolgen. Sich hier auf Experimente einzulassen ist nahezu ein sicherer Selbstmord, denn ein geschädigtes Gefäß kann nicht repariert werden. Die Therapie besteht in der Chirurgie (Entfernung des schadhaften Stückes, Gefäßprothesen, einsetzen eines Stents (Stütze zur Stabilisierung), Clipping (die Ausstülpung wird abgeklemmt), Coiling (die Ausstülpung wird von innen verschlossen) – oder der Blutfluss wird mittels Flow-Diverter umgeleitet.
Nachdem es sich um einen mechanischen Schaden handelt, ist eine Heilung durch Alternativmedizin oder Nahrungsergänzungsmittel undenkbar.
Hintergrundinformationen zu den Gefäßschäden durch mRNA-Impfungen finden Sie im Archiv von Report24, beispielsweise hier:
“Plötzlich und unerwartete Todesfälle” – Der Herzschaden
Seit Beginn der “Impfkampagnen” fielen Menschen plötzlich und unerwartet in Ohnmacht, ins Koma – oder starben. Dies ist, glaubt man den kritischen Forschern, auf verschiedene Schädigungen des Herzens zurückzuführen. Nach der Impfung entwickelt sich eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder eine Herzbeutelentzündung (Perikarditis). Vor den Impfungen kannte man dieses schwere Gesundheitsrisko vor allem von Fällen, wo Menschen trotz schwerer grippaler Infekte ihre Gesundheit nicht schonten, schwer arbeiteten oder Sport betrieben. Die daraus resultierenden Herzschäden konnten zu lebenslangen schweren Gesundheitsproblemen bis hin zum Tod führen.
Entgegen der dreisten und menschenverachtenden Lügen so genannter Experten im Fernsehen, können geschädigte Herzen nicht repariert werden. Man kann sie nur schonen. Es gibt auch keine “leichte Herzmuskelentzüdung”, sie kuriert sich niemals aus. Nachdem sich Herzzellen kaum regenerieren, führt eine Gewebeschädigung zu einer gefährlichen Vernarbung, welche die Funktionalität stören oder beeinträchtigen kann.
Auch hier ist eine umfassende Diagnostik wichtig, die laut Medizinern aber nicht immer so einfach ist. Allerdings gibt es im Unterschied zu den gefährlichen Aneurysmen viele Symptome, die auf einen Herzschaden hinweisen. War man nach der “Impfung” kurzatmig, schnell müde und verlor an Leistungsfähigkeit, ist ein Herzschaden fast zwingend anzunehmen. Zur Bestimmung dient die Magnetresonanztomographie (MRT), die Echokardiographie (Herzultraschall), die Computertomographie (CT) und das Elektrokardiogramm (EKG). Welche Diagnostik im jeweiligen Fall angezeigt ist, muss man mit einem Kardiologen seines Vertrauens besprechen.
An dieser Stelle sei angemerkt, dass es hervorragende Kardiologen gibt, die vielleicht immer noch an die Sicherheit und Wirksamkeit der mRNA-“Impfungen” glauben. Um zu einer guten Diagnose zu kommen, ist keine Diskussion mit dem Arzt über Impfungen nötig. Schildern Sie ihre Symptome im Herz-Kreislaufbereich und lassen Sie den Fachmann arbeiten. Uns wurde berichtet, dass manche Vernarbungen nicht unbedingt mit einer ersten Echokardiographie sichtbar wurden – manche Betroffene wurden erst beim zweiten oder dritten Arztbesuch fündig.
Auch den Herzschaden können Sie nicht “ausleiten”. Sie können sich entsprechend schonen, die Ernährung auf das Problem ausrichten und regelmäßig ihren Gesundheitszustand überprüfen lassen. Für Menschen mit Herzschäden ist für den Rest ihres Lebens von Extremen abzuraten – wie Leistungssport oder andern sehr anstrengenden Tätigkeiten.
Zusammenfassung
Um die gefährlichsten “Nebenwirkungen” der Impfung auszuschließen oder diagnostizieren zu lassen, ist es notwendig, sich gründlich untersuchen zu lassen. Die wichtigsten Befunde sind:
- Durchblutung
- Herz
- Gefäßsystem
Dabei ist eine vollständige Untersuchung des Gefäßsystems am schwierigsten und teuersten. Wenn Sie sich allgemein gut fühlen und keine Probleme haben: keine Panik. Vielleicht gehören sie zu den Glücklichen, deren Körper so gut konstruiert ist, dass Sie das Experiment weggesteckt haben. Vielleicht haben Sie auch eine der Impfstoff-Chargen erhalten, die nur aus Placebo wie Kochsalzlösung bestanden. Machen Sie sich keine Panik, wo keine Symptome zu bemerken sind!
Wenn Sie sichergehen wollen, dass ihr Körper keine Spike-Proteine mehr herstellt, lassen Sie ihr Blut konkret darauf untersuchen. Ein gesunder Lebensstil ist ohnehin immer von Vorteil – passen Sie allerdings beim Sport auf, solange nicht gesichert ist, dass ihr Herz keinen Schaden davongetragen hat. Ab einem gewissen Alter kann man Nattokinase ohnehin zu sich nehmen – auch wenn wir dazu raten würden, mit einem Arzt abzusprechen, welche Wechselwirkungen mit anderen Herzpräparaten zu erwarten sind.
Kritische Ärzte haben sich Report24 gegenüber dahingehend geäußert, dass kaum Wechselwirkungen zu erwarten sind und das Medikament über Jahrhunderte hinweg in Japan erprobt wurde – wo man sich bekanntlich einer langen Lebenserwartung erfreut. Der Vorteil ist, dass Nattokinase nicht zu unkontrollierten Blutungen führen kann, da es sich selektiv auf den Abbau unerwünschter Gerinnsel (Thrombosen) und übermäßigem Fibrin konzentriert. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen herkömmlichen Mitteln der Schulmedizin.
Wie viel Geld verteilt die EU an Bill Gates?

Die EU-Kommission wird klären müssen, mit wie vielen Millionen (oder Milliarden) private Stiftungen wie jene von Gates oder Soros unterstützt werden. Die Gates-Stiftung wird jährlich mit hunderten Milliarden deutschem Steuergeld unterstützt. Und es ist bei weitem nicht die einzige Privatstiftung, die massiv mit öffentlichen Mittel unterstützt wird. Dann werden „privat-öffentlich“ „Projekte“ durchgeführt. Aber wie sieht […]
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WEF plant digitale Gesundheitskontrolle: Globalisten weiter im Impf-Fieber
In der verschneiten Schweizer Bergidylle von Davos wurde vergangene Woche wieder einmal die Zukunft der Menschheit „geplant“ – und sie klingt beunruhigend nach einem dystopischen Science-Fiction-Roman. Beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum (WEF) standen neben der obligatorischen Klimarettung vor allem “innovative” medizinische Kontrollmechanismen im Fokus.
Die Elite der globalen Pharma- und Technologiekonzerne präsentierte ihre Vision einer durchdigitalisierten Gesundheitsversorgung. Pfizer-CEO Albert Bourla schwärmte von KI-gesteuerten “Präzisionsmedikamenten”, die wie “GPS-gelenkte Raketen” Krebszellen angreifen sollen. Novartis-Chef Vas Narasimhan propagierte halbjährliche RNA-Therapeutika gegen nicht-übertragbare Krankheiten.
Besonders aufschlussreich war der Auftritt von Peter Sands, Direktor des Global Fund. Er stellte “langwirksame Injektionen” vor, die er euphemistisch als “funktional äquivalent zu einer kurzwirkenden, 100 Prozent effektiven Impfung” beschrieb. Diese sollen der Bevölkerung halbjährlich verabreicht werden. Dass schon die mRNA-Massenimpfungen zu zahllosen Gesundheitsschäden führten, war für die selbsternannte Elite nicht relevant.
Die WHO-nahe Impfallianz Gavi enthüllte währenddessen, dass bereits 50 Prozent ihres Impfstoff-Portfolios auf “klimasensitive Krankheiten” ausgerichtet sei. Eine geschickte Verknüpfung der beiden Lieblingsthemen des WEF: Impfungen und Klimawandel.
Dass bei diesem pharmakologischen Zukunftsszenario nicht alle Menschen begeistert mitmachen könnten, ist den Davos-Eliten durchaus bewusst. Pfizer-CEO Bourla beklagte die “massive Gegenwehr” gegen die höchst experimentellen Covid-19-Impfungen durch “10-20 Prozent der Menschen” und warnte vor ähnlichem Widerstand gegen KI-gesteuerte Medizin.
Adar Poonawalla vom Serum Institute of India – dem weltgrößten Impfstoffhersteller – bedauerte im Rückblick auf die Plandemie, dass die Regierungen bei der Durchsetzung von Impfpässen nicht härter durchgegriffen hätten. Als Lösung schwebt ihm der WHO-Pandemievertrag vor.
Bemerkenswert war die Abwesenheit wichtiger Staatschefs wie jener aus Großbritannien, China, Frankreich, Indien und Italien. Auch Bill Gates ließ sich nicht blicken. Dafür sorgte Donald Trump für einen Kontrapunkt: Er kritisierte die obsessive Beschäftigung des WEF mit “Fehlinformation” als Vorwand für Zensur.
Das WEF hat in seinem “Global Risks Report 2025” “Fehlinformation” erneut zum größten globalen Risiko der nächsten zwei Jahre erklärt. Wer bestimmt, was Fehlinformation ist? Natürlich diejenigen, die in Davos die Zukunft zugunsten eigener Profitinteressen planen. Die Vision des WEF wird immer klarer: Eine Welt der permanenten medizinischen Überwachung und Intervention, legitimiert durch Klima- und Gesundheitsängste, abgesichert durch die Bekämpfung von “Fehlinformation”. George Orwell lässt grüßen.
Infraschall aus Sicht eines Physikers: Die unhörbare Gefahr?

UN-(ÜBER)HÖRBARE GEFAHR: Infraschall aus Sicht eines Physikers: Die unhörbare Gefahr?
zuerst erschienen bei der EPOCH
von Dieter Böhme und Tim Sumpf
Infraschall von Windrädern kann man nicht hören, doch das heißt nicht, dass man ihn nicht wahrnehmen kann. Wenn man ihn hören könnte, wäre er wie ein tropfender Wasserhahn, bei dem man nicht schlafen kann – im Gegensatz zum Meeresrauschen, bei dem man sogar gern bei geöffnetem Fenster schläft. Gastautor und Physiker Dieter Böhme erklärt die Unterschiede und die Gefahren.
Das Thema Gesundheitsgefahren durch Infraschall von Windrädern folgt den Bedenken vieler Menschen, in deren Nähe Windparks gebaut werden sollen. Folglich bewegt dies auch die Windkraftindustrie, die zu ihrem Geschäftsmodell möglichst wenig Widerstand aus der Bevölkerung haben möchte.
Politik und Leitmedien erklären Infraschall gern als unbedenklich, da man ihn nicht hören kann. Weiter heißt es, auch andere Quellen wie technische Anlagen und Verkehrslärm senden Infraschall aus, dessen Druckpegel sogar größer sei als jener der Windkraft.
Klagen Betroffene dennoch über die Auswirkungen, wird eine negative psychologische Erwartung, der Nocebo-Effekt, oft als Ursache an das Unwohlsein postuliert. Außerdem gibt es Studien wie die der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, die belegen, dass „Auswirkungen durch Infraschall von Windkraftanlagen nach den vorliegenden Erkenntnissen nicht zu erwarten sind“.
Das Vorsorgeprinzip – mal gilt es und mal gilt es nicht?
Was all die genannten Argumente auslassen, ist das Vorsorgeprinzip, das insbesondere dann hervorgehoben wird, wenn es gilt, mit beispiellos niedrigen Grenzwerten für Stickoxide oder CO₂ drakonische Regulierungen in der Automobilindustrie umzusetzen. Hingegen wird beim Thema Infraschall von Windrädern gern erklärt, es gäbe keine Studien, die gesundheitliche Beeinträchtigungen beweisen würden. Welch eine subtile Umkehrung der Beweislast.
Und es gibt einen zweiten wesentlichen Unterschied: Infraschall von Verkehrslärm ist diffuser Infraschall. Er besteht aus stochastisch verteilten Frequenzen, einem Klangteppich wie das Meeresrauschen. Infraschall von Windrädern hingegen ist periodischer Natur, der bei jedem Vorbeigang eines Rotorflügels am Mast entsteht. Jedes Windrad erzeugt dabei ganz bestimmte, von der Anlagengröße abhängige Frequenzen.
Um Infraschall zu verstehen, ist zunächst ein kleiner Exkurs in die Physik nötig. Keine Sorge, ich beschränke mich auf das Wesentliche.
„Nicht hörbar“ für den Menschen
Die sprachliche Unterscheidung von Schall, Infraschall und Ultraschall beruht auf der Wahrnehmbarkeit durch das menschliche Gehör. Was der Mensch hört, bezeichnet man als Schall. Frequenzen, die das menschliche Hörvermögen nicht wahrnehmen kann, heißen, im Fall sehr tiefer Töne, Infraschall oder, im Fall sehr hoher Töne, Ultraschall. Hörbar sind diese dennoch – nur nicht für uns. So empfindet eine Fledermaus Ultraschall als hörbar und ein Wal den Infraschall.
Das menschliche Gehör ist von Natur aus so „konstruiert“, dass es Infraschall nicht hören kann, es würde sonst ständig den Herzschlag und andere Geräusche aus dem Körper wahrnehmen. Folglich ist es verfehlt, im Zusammenhang mit Infraschall davon zu reden, dass dieser harmlos sei, wenn man ihn nicht hören kann.
Niemand würde auf die Idee kommen, Radioaktivität für harmlos zu erklären, weil man sie mit keinem Sinnesorgan erfassen kann.
Schall, Ultraschall und Infraschall sind sogenannte Longitudinalwellen, das heißt, die Druckänderungen schwingen in Ausbreitungsrichtung. Hörbarer Schall im Bereich von etwa 20 Hertz (Hz) bis 20 Kilohertz (kHz), Infraschall (unter 20 Hz) und Ultraschall (über 20 kHz) unterscheiden sich physikalisch durch die Frequenz und damit durch die Wellenlänge. Die Wellenlänge (L) steht in Verhältnis zur Frequenz (f) und zur Schallgeschwindigkeit (V) im jeweiligen Medium. Die entsprechende Formel lautet:
V = L * f
Daraus resultieren die Wechselwirkungen mit der Struktur von Materie. Im Bereich des besten Hörvermögens (um 1 kHz) beträgt sie 34 Zentimeter, bei der menschlichen Hörschwelle (20 Hz) sind es bereits 17 Meter und bei unhörbarem Infraschall von 1 Hz beträgt die Wellenlänge 343 Meter (in Luft).
Das heißt, in einer Entfernung von 1.000 Meter von einem Windrad hat eine Infraschalldruckwelle je nach Frequenz nur eine oder wenige Perioden der Druckänderung durchlaufen. Infraschall reicht somit ebenso weiter wie die Bässe eines Konzertes, die man noch vom Nachbarort hört. Außerdem breitet sich Infraschall auch über den Boden als sogenannter Körperschall aus.
Druckpegel von Schall und Infraschall
Die technischen Vorschriften für „tieffrequente Geräusche“ befinden sich in der DIN 45680 und TA Lärm, der
Technischen Anleitung Lärm. Beide beziehen sich auf den Schalldruckpegel und lassen das Klangbild (der Frequenzen) außer Acht. Der Schalldruckpegel (Lp) ist wie folgt definiert. Maßeinheit ist das Bel, die gebräuchliche Form das Dezibel (dB). Die Formel lautet:
Lp = 20 lg (p/p0)
Darin enthalten sind:
Lp = Schalldruckpegel, Sound Pressure Level (SPL) in der Maßeinheit Dezibel (dB). p = gemessener Schalldruck.
p0 = Hörschwelle. Sie liegt bei einer Sinusschwingung von 1 kHz bei 20 Mikropascal (µPa). lg bezeichnet den dekadischen Logarithmus.
Daraus ergibt sich für hörbaren Schall ein sehr weiter Bereich des Schalldruckes. Er umfasst von der Hörschwelle (p0 = 20 µPa = 0,000020 Pa) bis zu 200 Pa – entspricht 140 dB beziehungsweise einem Düsenjet aus der Nähe – über sieben Größenordnungen (10⁷) oder Faktor 10 Millionen. Dieser sehr weite Bereich ist der Grund, warum dies durch eine Logarithmusfunktion beschrieben wird.
Die Formel hat zudem zur Folge, dass sich der Schalldruck alle 20 dB verzehnfacht. 40 dB bedeuten also, dass der Schalldruck um den Faktor 100 über der Hörschwelle liegt. 80 dB sind bereits das 10.000-Fache der Hörschwelle. Den Schalldruck von zwei Windrädern mit je 70 dB kann man wegen der Logarithmusfunktion nicht zu 140 dB addieren. Bei zwei identischen Schallquellen erhöht sich der resultierende Wert um jeweils 3 Dezibel.
Die Hörschwelle
Die Hörschwelle (p0) wurde bei der Frequenz von 1 kHz festgelegt. Da das menschliche Gehör aber im Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz nicht die gleiche Sensitivität wie bei 1 kHz aufweist, erfolgt eine Anpassung. Stellen Sie sich das vor wie einen Filter.
Diese sogenannte A-Bewertung der dB-Skala für hörbaren Schall führt zur dB(A)-Skala. 85 dB(A) sind auf Dauer schädigend für das menschliche Gehör. Darüber hinaus gibt es noch weitere Bewertungen zur Anpassung der dB-Skala. Die unbewertete, ungefilterte (Zero) Skala heißt dB(Z).
Infraschall wird im Rahmen dB(G)-Skala bewertet. Sie umfasst normativ den Bereich 8 bis 100 Hz und informativ den Bereich 1 Hz bis 8 Hz.
Messung von Infraschall eines Windrades
Nun ist es nicht so, dass Windräder von sich aus Töne erzeugen, aber – wir erinnern uns an den Schalldruck – Schall hat etwas mit Druckänderungen zu tun. Bei jedem Vorbeigang eines Rotorblattes am Turm entsteht ebenfalls ein Druckunterschied. Es entsteht ein Druckimpuls mit steilen Flanken, welcher sich als Infraschall ausbreitet.
Die Frequenz (in Hz) kann man ermitteln, indem man die Vorbeigänge je Minute zählt und durch 60 dividiert. Neue, große Windräder haben eine niedrigere Frequenz – etwa 1 Hz und darunter – als ältere, kleinere Windräder. Die steilen Flanken des Druckimpulses haben die Konsequenz, dass zusätzlich zu der ermittelten
Grundfrequenz mehrere ganzzahlige Vielfache entstehen, die sogenannten Oberwellen. Diese sind aus der Elektrotechnik bekannt und entstehen bei jeder von einem Sinus abweichenden Wellenform.
In tausend Metern Entfernung eines Windrades ergibt sich folgendes Bild:
Exemplarisches Klangspektrum einer Windkraftanlage: Die Frequenz der Windkraftanlage liegt hier bei etwa 0,7 Hz (erste blaue Spitze) mit deutlich erkennbaren Oberwellen. Messung durchgeführt an einem Wohnhaus in etwa einem Kilometer Entfernung. Foto: Dr. Kühner GmbH im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA)
Das Spektrogramm zeigt den steilen Impuls bei der Grundfrequenz (etwa 0,7 Hz) und mehrere Oberwellen im Bereich bis 8 Hz. Interessant ist der Unterschied zwischen der Messung auf einem Stativ, sprich in der Luft und jener auf der Bodenplatte, die den Körperschall erfasst, der leichter in Gebäude eindringt.
Der Körperschall (blau) zeigt zugleich, zumindest für die ersten Oberwellen, deutlich stärkere Druckimpulse und erheblich weniger Hintergrundrauschen. Dies impliziert, dass Messungen allein in der Luft nicht die gesamte Wirkung des Infraschalls von Windrädern auf Menschen in Gebäuden erfassen.
Feigenblatt verdeckt Frequenzfeuerwerk
Die Messungen des Umweltbundesamtes beweisen, dass es messtechnisch zwar nicht einfach, aber möglich ist, einen sich langsam ändernden Druckpegel (um 1 Hz) trotz Hintergrundrauschen zu messen. Es zeigt jedoch auch, dass ein einzelner Druckstoß, ausgelöst durch die Rotorflügel, ein ganzes „Feuerwerk“ von Frequenzen auslöst, ähnlich dem Quietschen einer Tür. Was sich bei einem Windpark zu einer unüberhörbaren „unhörbaren Gefahr“ potenzieren mag.
Aus dem Spektrogramm ergeben sich gemäß DIN 45680 drei Bereiche:
- Im Bereich > 8 Hz wird normativ gemessen. Obwohl dort außer dem Rauschen des Untergrundes keine Infraschallfrequenzen von neuen großen Windrädern vorkommen.
- Im Bereich 1 – 8 Hz, in dem die meisten Infraschallfrequenzen von großen Windrädern vorkommen, kann hingegen nur „nicht normativ“, also bei Verdacht gemessen werden. Dieser Bereich umfasst aber praktisch fast alle Infraschallfrequenzen von großen Windrädern.
- Im Bereich < 1 Hz wird gar nicht gemessen, obwohl dort die Infraschallgrundfrequenz und mehrere Oberwellen vorkommen können. Bei den neuesten Windrädern beträgt die Grundfrequenz 0,3 Hz. Die erste und zweite Oberwelle liegt sodann mit 0,6 respektive 0,9 Hz ebenfalls im nicht erfassten Bereich.
Im Klartext heißt dies, das von neuen großen Windrädern ausgehende Infraschallfrequenzspektrum (< 8 Hz) wird gemäß DIN 45680 weder gerichtsfest gemessen noch bewertet. Das „Hintertürchen“, dass zwischen einem und 8 Hz „nicht normativ“, also nur bei Verdacht gemessen werden kann, wirkt wie ein Feigenblatt. Neuere größere Windräder mit Grundfrequenzen < 1 Hz rücken immer weiter in den auf keinen Fall gemessenen und bewerteten Bereich.
Das organisierte Dilemma
Das Deutsche Institut für Normung (DIN) ist ein eingetragener Verein (e. V.) und wird privatwirtschaftlich getragen. Die Erarbeitung von Normen erfolgt im Konsensverfahren. Wenn folglich die Industrie einschließlich der Windkraftindustrie kein Interesse an einer bestimmten DIN-Norm hat, wird es eine solche auch nicht geben. Dies offenbart einen Handlungsnotstand. Hier müsste der Gesetzgeber einschreiten, doch dieser hat die Windkraft zu einem „öffentlichen Interesse“ erklärt, was den betroffenen Menschen wie Hohn und ein unhaltbarer Zustand vorkommen mag.
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Die Frequenz ist physikalisch relevant bei der Anregung von Schwingungen durch Resonanz. Mit der
„richtigen“ Frequenz, der Eigenfrequenz, kann ein Glas allein durch Schallwellen zum Zerbrechen oder eine Brücke durch Gleichschritt zum Einsturz gebracht werden – was aus diesem Grund in Deutschland gesetzlich verboten ist. Dies ist als „Resonanzkatastrophe“ bekannt.
Die Ruhefrequenz des menschlichen Herzschlags liegt bei 35 bis 45 Schlägen pro Minute, das Maximum bei etwa 140. Diese Frequenzen von 0,5 – 2,3 Hz liegen allesamt im Bereich des Infraschalls großer Windräder.
Damit ist allein schon das Herz als wichtiges Organ unmittelbar der Resonanz von Infraschall ausgesetzt. Welche Organe oder Zellen auf welche Infraschallfrequenzen reagieren, wäre dringend zu erforschen.
Nervöse Ziegen übertreffen Messgeräte der Forscher
Wie Infraschall auf Tiere wirkt, zeigen Ziegen, die seit Menschengedenken bereits lange vor drohenden
Vulkanausbrüchen reagieren. Deshalb arbeiten Wissenschaftler an einem biologischen
Ziegenfrühwarnsystem für Vulkanausbrüche. Eine ihrer Beobachtung dabei ist: „Die Ziegen waren vor […] Ausbrüchen schon nervös, lange bevor die Instrumente der Vulkanforscher anschlugen.“ Dies widerlegt die oft geäußerte These, wenn ein Detektor gemäß einer DIN-Norm nichts feststellt, müsse es gefahrlos sein.
Vergabe von Genehmigung zum Töten
Die „nervösen Ziegen“ beweisen das Gegenteil. Nämlich, dass die biologische Sensorik weitaus besser sein kann als die technische. Doch gerade diese nahe liegende Erkenntnis wird den durch Infraschall Bedrohten vonseiten der Politik und Medien weitgehend verweigert.
Ein Abwiegeln und der Verweis auf alte Studien unter ganz anderen technischen Bedingungen ist verantwortungslos. Die Wirkung von Infraschall auf Menschen, Tiere, Pflanzen und komplexe Ökosysteme ist ein viel zu wichtiges Thema, als dass man es dem Geschäftsmodell der Windkraftindustrie überlassen darf. Dieser Artikel möge auf diesen Handlungsnotstand aufmerksam machen.
Über den Autor
Dipl.-Phys. Dieter Böhme. Foto: privat/iStock/Airubon, Collage: Epoch Times
Dieter Böhme verbrachte sein Berufsleben auf dem Gebiet der Festkörperanalytik bei verschiedenen international tätigen Firmen. Außerdem wirkte er als Strahlenschutzbeauftragter und wurde als
Sachverständiger in Energiefragen sowohl in den Thüringer Landtag als auch in den Bundestag eingeladen.
In seinem „(Un-)Ruhestand“ engagiert sich der Diplom-Physiker im Sinne der Bürgerinitiativen gegen
Windkraft in Thüringen und bundesweit. Zudem beschäftigt er sich mit fundamentalen physikalischen Fragestellungen, wobei ihm seine Erfahrungen aus unzähligen Kontakten zur Industrie, Instituten und Universitäten helfen, Sachverhalte in Fachbeiträgen und -vorträgen zu erklären.
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