Kategorie: Nachrichten
EIKE – Neue Kommentarfunktion

Liebe Leser des EIKE-Blogs, die neue Kommentarfunktion läuft nun rund. Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen.
Es gab ja eine Diskussion über die Bewertungsfunktion von Kommentaren. Ich habe die Bewertungsfunktion abgeschaltet.
Aber diskutiere hier gerne über Pro und Contra.
Ich bedanke mich beim Team von EIKE und besonders bei Herrn Limburg, der mir das Vertrauen entgegengebracht hat, hier für EIKE tätig werden zu können.
Der Beitrag EIKE – Neue Kommentarfunktion erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Rumäniens Demokratie-Farce: Wenn unpassende Wahlergebnisse einfach annulliert werden
Es klingt wie ein schlechter Scherz aus der Feder eines mittelmäßigen Politiksatirikers: In Rumänien, immerhin NATO- und EU-Mitglied, hat das Verfassungsgericht kurzerhand die Präsidentschaftswahl für ungültig erklärt. Der Grund? Der „falsche“ Kandidat lag vorne.
Calin Georgescu, ein Politiker, den westliche Medien reflexartig als „pro-russisch“ und „rechtsextrem“ abstempeln, hatte die erste Runde am 24. November für sich entschieden. Was folgte, war ein Paradebeispiel dafür, wie man demokratische Prozesse elegant aushebelt, wenn das Ergebnis nicht ins gewünschte Narrativ passt. Die Begründung für diesen beispiellosen Vorgang ist dabei so dünn wie ein Blatt Klopapier aus DDR-Zeiten: Angeblich hätten russische Trolle auf TikTok und Telegram Stimmung für Georgescu gemacht. Präsident Klaus Iohannis höchstpersönlich entklassifizierte eilig Geheimdienstinformationen, die diese These stützen sollen. Wie praktisch.
Dass Georgescu bei der rumänischen Bevölkerung tatsächlich populär sein könnte, scheint für die Eliten in Bukarest und Brüssel undenkbar. Dabei ist Rumänien eines der konservativsten Länder Europas, mit einer der höchsten Kirchgangquoten des Kontinents. Die dortige orthodoxe Kirche pflegt traditionell enge Verbindungen nach Moskau – aber das macht ihre Gläubigen noch lange nicht zu Putin-Marionetten. Die russische Außenamtssprecherin Maria Zakharova sprach von „antirussischer Hysterie“ – und ausnahmsweise muss man ihr diesmal sogar recht geben. Denn was hier passiert, folgt einem bekannten Muster: Wann immer ein Politiker im Osten Europas nicht bedingungslos die Brüsseler Linie vertritt, wird er umgehend zum „Kreml-Agenten“ erklärt.
Besonders interessant ist diesbezüglich folgender Umstand: Georgescu hatte seinen Wahlkampf praktisch ohne Budgetaufwand bestritten. Seine Videos erreichten dennoch Millionen Zuschauer – offenbar ein unverzeihlicher Verstoß gegen die ungeschriebenen Regeln des politischen Establishments.
Die wahren Sorgen der NATO dürften allerdings woanders liegen: Rumänien beherbergt wichtige Militärbasen des Bündnisses, darunter das Raketenabwehrsystem in Deveselu. Georgescu hatte diese Präsenz als „nationale Schande“ bezeichnet und für ein Ende der Militärhilfe an die Ukraine plädiert. Dass solche Positionen bei vielen Rumänen auf offene Ohren stoßen, passt nicht ins transatlantische Weltbild.
Die Annullierung der Wahl ist ein gefährlicher Präzedenzfall. Sie sendet die Botschaft: Wenn das Volk „falsch“ abstimmt, wird eben so lange gewählt, bis das Ergebnis stimmt. Die nächste Wahlrunde wird zeigen, ob die Rumänen sich diese Bevormundung gefallen lassen. Eines ist sicher: Die „russische Einmischung“ wird auch dann wieder als Universalentschuldigung herhalten müssen.
Entwicklungshilfe beenden – Kein Geld mehr an Despoten dieser Welt!
Von CONNY AXEL MEIER | Donald Trumps neue Behörde „Department of Government Efficiency“ (Ministerium für Regierungseffizienz) nimmt Fahrt auf. Obwohl die neue US-Administration erst am 20. Januar ihre Geschäfte aufnimmt, setzt sie jetzt schon Zeichen.
Einer der nominierten Berater der von den erfolgreichen Unternehmern Elon Musk und Vivek Ramaswamy geführten, geplanten Behörde, Ron Paul, ein lang gedienter republikanischer Kongressabgeordneter, hat angekündigt, dass eine seiner ersten Empfehlungen darin bestehen wird, die monetäre Entwicklungshilfe ins Ausland vollständig abzuschaffen. Pauls Gründe dafür sind so einleuchtend wie banal (Übersetzung PI-NEWS):
„Es geht darum, Geld von den Armen und der Mittelschicht in den USA zu nehmen und es den Reichen in armen Ländern zu geben, abzüglich der Provisionen für die Vermittler dazwischen! Es ist an der Zeit, den Diktatoren auf der ganzen Welt die Finanzierung zu entziehen. Die Milliarden, die wir ins Ausland schicken, sind dafür verantwortlich, dass die korrupten Leute so lange im Amt bleiben. Nichts, was unser außenpolitisches Establishment seit dem Zweiten Weltkrieg getan hat, hat uns oder der Welt insgesamt in irgendeiner Weise geholfen.“
BMZ ersatzlos abschaffen
In der Tat zahlen auch deutsche Steuerzahler Unsummen an sogenannter „Entwicklungshilfe“ an ausländische Despoten und deren korruptes Umfeld. Zwar soll angeblich der Etat für das „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (BMZ) unter der derzeitigen Leitung von Svenja Schulze (SPD) 2025 nur noch 10,28 Milliarden Euro statt wie bisher 11,22 Milliarden Euro betragen. Dieses Ministerium gehört allerdings ersatzlos abgeschafft.
Es bleiben im Ministerium neben den Personalkosten also noch über zehn Milliarden zum Verschleudern in alle Welt übrig. Hauptsache das deutsche Steuergeld „schützt das Weltklima“. Oder um es mit dem ehemaligen grünen Außenminister Joschka Fischer zu sagen, dem zugeschrieben wird, gesagt zu haben, dass so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet werden soll. Es sei vollkommen egal, wofür. Es könne auch radikal verschwendet werden, die Hauptsache wäre, die Deutschen hätten es nicht. Das Zitat wird zwar von den sogenannten „Faktenfindern“ im okosozialistischen Parteienkartell bestritten, wäre aber dennoch zutreffend, weil die Bundesregierung genau nach dieser Maxime handelt.
„Radwege in Peru“ nur Tropfen auf den heißen Stein
Nicht nur die schon sprichwörtlichen Radwege in Peru und verwahrloste „klimaschützende“ Hühnerställe in China sind pure Steuergeldverschwendung. In Zeiten, da vielen Menschen im Land das Wasser bis zum Halse steht und manche nicht mehr wissen, wie sie ihre Wohnung heizen und ihre Kinder füttern sollen, werden Milliardenbeträge völlig sinnlos afrikanischen und asiatischen Despoten in den Rachen geworfen. Das muss komplett aufhören. Sofort!
Die Trump-Administration will es vormachen. Diese zehn Milliarden verschleuderter Entwicklungshilfe fehlen schon an allen Ecken und Enden im eigenen Land. Schulgebäude, Straßen und Brücken müssen dringend saniert werden. Die Digitalisierung in Deutschland ist auf dem Niveau von Drittweltländern. 50 Milliarden kosten jährlich die Merkel-Gäste und die Afghanistan-Fluggäste der Außenministerin. In Syrien herrscht wieder mal Krieg, ergo werden wir bald neue Syrer begrüßen dürfen, sowohl islamische Terroristen als auch diejenigen, die vor den Terroristen fliehen, gleichermaßen wie immer gerecht verteilt.
Toyota Prado zum Stückpreis von 138.000 Euro
Vor einem Jahr, im November 2023, berichteten zahlreiche Medien über die großzügige Geldüberweisung der Bundesregierung an Bola Tinubu (71), den neuen Präsidenten von Nigeria. Er bekam von der Bundesregierung über 500 Millionen Euro geschenkt. Und nein, er behielt nicht alles für sich alleine. Er wollte zwar damit für 5,63 Millionen Euro seine Luxusjacht renovieren. Daraus wurde vorerst nichts, aber er dachte auch selbstlos an andere. Er spendierte aus den Überweisungen vom deutschen Steuermichel allen seinen 460 Parlamentsabgeordneten jeweils ein angemessenes Fahrzeug, einen feinen SUV, einen Toyota Prado, zum Stückpreis von 138.000 Euro. Der österreichische Exxpress berichtete:
„Für dieses SUV-Shopping fließen somit 63,48 Millionen Euro aus der Staatskasse. Die neuen Autos sollen den Abgeordneten helfen, dass sie ihre Arbeit noch besser erledigen können. Viele der Politiker haben die bisher als Dienstwagen erhaltenen Toyota-Camry-Limousinen (Stückpreis 43.000 Euro) sofort an ihre Ehefrauen weitergegeben – sie seien “nicht standesgemäß” genug gewesen.“
Das muss man doch verstehen. Den armen Afrikanern muss geholfen werden. Wenn das bundesdeutsche Steuergeld dafür nicht mehr reicht, dann dürfen Sie gerne Teile ihrer sauer verdienten Löhne und Gehälter oder Ihres Taschengeldes an die Diakonie, die Caritas oder ans ZDF zur Spendengala von Carmen Nebel schicken. Die armen afrikanischen Diktatoren Kinder werden es Ihnen danken.
Conny Axel Meier.
Conny Axel Meier (geb. 1956) betätigt sich seit über 20 Jahren als Publizist, Menschenrechtsaktivist und Islamaufklärer. Seit 2004 war er Schriftführer im „Bundesverband der Bürgerbewegungen“ (BDB). 2006 gehörte er zu den ersten Mitgliedern von „Pax Europa“. 2008 war er maßgeblich beteiligt an der Fusion der beiden Vereine zur „Bürgerbewegung PAX EUROPA“ (BPE) und wurde bis 2016 deren erster hauptamtlicher Bundesgeschäftsführer. 2019 zog er mit seiner Ehefrau ins politische Exil nach Ungarn und schreibt von dort regelmäßig für PI-NEWS.
Du wirst vor Gericht gestellt, wenn Dich das an den Nationalsozialismus erinnert …
Als friedliche Menschen in Berlin gegen die Coronaauflagen demonstrierten und die Polizei zum ersten Mal seit 20 Jahren sie mit Wasserwerfern bekämpfte, habe ich geschwiegen, denn ich war ja für die Coronapolitik der Regierung.
Der Beitrag Du wirst vor Gericht gestellt, wenn Dich das an den Nationalsozialismus erinnert … erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Den eingebildeten Risiken auf der Spur
Wussten Sie, dass ein bestimmtes Mass an Radioaktivität wohl nicht nur unschädlich, sondern möglicherweise gut für die Gesundheit ist? Das legt zumindest eine Studie zu US-Bewohnern nahe. Demnach haben Menschen, die an Orten mit hoher natürlicher Untergrundstrahlung wohnen, ein längeres Leben. Im Tierversuch ist zudem belegt: Massvoll bestrahlte Mäuse bekommen seltener Krebs.
Das sind nur einige der erstaunlichen Fakten, mit denen Walter Rüegg in seinem neuen Sachbuch aufwartet. Der promovierte Kernphysiker ist aufgrund seiner Fachkenntnisse und vieler eigenen Messungen zum Schluss gekommen, dass die Risiken radioaktiver Strahlung masslos überschätzt werden. Er zeigt anhand anschaulicher Vergleiche, dass die Gefahren von Luftverschmutzung, chemischen Substanzen oder Zigaretten um ein Vielfaches grösser sind.
Walter Rüegg ist unbequem. Er belegt, dass bei der Solarenergie mindestens so viel toxischer Abfall anfällt wie bei der Atomenergie, wenn man die erzeugten Strommengen vergleicht. Er macht klar, dass die absurd tiefen Grenzwerte in Sachen Radioaktivität oft haarsträubende Folgen haben. So aufrüttelnd solche Erkenntnisse auch sind: Rüegg gelingt es, seine Leserschaft mit viel Schalk und Sprachwitz abzuholen. Sein Buch vermittelt nicht nur Wissen, sondern bietet auch einiges an Unterhaltung.
Walter Rüegg: «Zeitalter der Ängste – Aber fürchten wir uns vor dem Richtigen?», Edition Königstuhl, 2024
Der Beitrag Den eingebildeten Risiken auf der Spur erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Australien: Das grüne Märchen von Broken Hill platzt wie eine Seifenblase
Es sollte das Vorzeigeprojekt der australischen Energiewende werden – und endete im Blackout-Chaos. Die Geschichte einer grandiosen Selbsttäuschung. Broken Hill, ein abgelegenes Städtchen in Australien, verdeutlicht, warum man sich nicht auf Windturbinen, Solarkraftwerke und Backup-Batterien verlassen kann.
Wer dieser Tage durch das australische Broken Hill fährt, dem bietet sich ein beeindruckendes Bild: Windräder so weit das Auge reicht, glitzernde Solarparks und eine hochmoderne Batterie, die angeblich 10.000 Haushalte versorgen kann. Über 650 Millionen Dollar wurden hier investiert, um die 20.000-Einwohner-Stadt zum Leuchtturm der Energiewende zu machen. Doch im Oktober 2024 wurde aus dem Leuchtturm eine Geisterstadt.
Was war passiert? Ein Sturm trennte Broken Hill vom überregionalen Stromnetz. Theoretisch kein Problem, denn die installierten erneuerbaren Energien übersteigen den lokalen Bedarf um ein Vielfaches: 200 Megawatt Windkraft, 53 Megawatt Solarpark, tausende Solardächer und ein 50-Megawatt-Batteriespeicher stehen einem Verbrauch von nur 36 Megawatt gegenüber.
Doch die bittere Realität sah anders aus: „Die Kühlschränke in den Apotheken fielen aus, Medikamente mussten vernichtet werden, Schulen blieben geschlossen, Gefriertruhen tauten ab“, berichtet die australische Journalistin Jo Nova. Notfalltransporte mussten Lebensmittel in die Stadt bringen.
Bürgermeister Tom Kennedy, einst glühender Verfechter der Energiewende, klingt heute ernüchtert: „Wind- und Solarenergie sind ohne konventionelle Grundlast schlimmer als nutzlos – sie behindern sogar eine stabile Stromversorgung.“ Die Hausbesitzer wurden sogar aufgefordert, ihre Solaranlagen abzuschalten, weil sie das System zusätzlich destabilisierten.
Was die grünen Traumtänzer gerne verschweigen: Wind- und Solarstrom brauchen konventionelle Kraftwerke als Stabilisatoren. Ihre Generatoren rotieren synchron mit der Netzfrequenz und liefern die für einen stabilen Netzbetrieb unverzichtbare Trägheit. Windräder und Solaranlagen können das physikalisch nicht leisten – auch nicht mit noch so vielen teuren Batterien.
„Wenn Wind, Solar und Batterien nicht einmal in einer Kleinstadt wie Broken Hill das Bier kalt halten können, wie sollen sie dann ein ganzes Land versorgen?“, fragt der australische Journalist Nick Cater zu Recht. Die Antwort ist einfach: gar nicht. Das Experiment von Broken Hill zeigt eindrucksvoll: Die physikalischen Grenzen lassen sich auch mit Milliardeninvestitionen nicht überlisten. Deutschland hat das mit seiner gescheiterten Energiewende vorgemacht, Australien folgt nun auf dem gleichen Irrweg.
Wer eine stabile Stromversorgung will, kommt an konventionellen Kraftwerken nicht vorbei. Alles andere ist grüne Fantasterei, die uns teuer zu stehen kommen wird. In Broken Hill hat man das jetzt am eigenen Leib erfahren müssen. Die ernüchternde Erkenntnis: Auch 2024 können Wind und Sonne trotz modernster Technik keine verlässliche Stromversorgung garantieren. Wer das Gegenteil behauptet, erzählt Märchen. Und die enden bekanntlich nicht immer gut.
Euro am Abgrund? Frankreichs Talfahrt als Menetekel
Erinnern Sie sich noch an 2010? Da spielten Merkel und Sarkozy die Retter Griechenlands – eine grandiose Inszenierung, bei der am Ende Mario Draghi mit seinem „Whatever it takes“ den Deus ex Machina geben musste. Heute würde nicht mal mehr dieser Trick funktionieren. Denn diesmal ist es keine mediterrane Randnotiz, die wackelt – es ist Frankreich, der einstige Musterschüler der europäischen Klasse.
Die Grande Nation präsentiert sich derzeit als Grande Catastrophe: Über 110 Prozent Staatsschulden vom BIP, ein Defizit von mehr als 6 Prozent (die EU erlaubt großzügig 3 Prozent), und eine Staatsquote, die mit 57 Prozent selbst deutschen Sozialdemokraten die Schamesröte ins Gesicht treiben müsste. Aber hey, wenigstens können die Franzosen schon mit 64 in Rente gehen – wenn das Land bis dahin noch nicht pleite ist.
Der jüngste Akt dieser Tragikomödie: Michel Barnier, der letzte Mohikaner der fiskalischen Vernunft, wurde per Misstrauensvotum in die Wüste geschickt. Sein unverzeihliches Vergehen? Er wollte tatsächlich sparen. 40 Milliarden Euro weniger ausgeben und 20 Milliarden mehr einnehmen – in Frankreich offenbar ein politisches Todesurteil.
Während Deutschland noch von seinem industriellen Erbe zehrt (wenn auch mit rasant schwindender Substanz), hat Frankreich diesen Trumpf längst verspielt. Gerade mal 18,8 Prozent der Wirtschaftsleistung kommen aus der Industrie. Der Rest? Services, Bürokratie und ein paar Luxusmarken, die man sich in China noch leisten kann.
Die Zahlen sind brutal: 25 Prozent Kostensteigerung seit 2019, 65.000 erwartete Insolvenzen dieses Jahr, eine Handelsbilanz so rot wie ein gut gereifter Bordeaux. Und Präsident Macron? Sitzt in seinem Élysée-Palast und kann oder will weder zurücktreten noch Neuwahlen ausrufen.
Anders als bei der Griechenland-Krise gibt es diesmal keine reichen Onkel mehr, die einspringen könnten. Deutschland kämpft selbst ums wirtschaftliche Überleben, und die EZB hat ihr Pulver mit Draghis Zaubertricks weitgehend verschossen. Frankreich ist, wie man an der Wall Street sagen würde, „too big to fail“ – und genau das macht die Sache so gefährlich.
Die Kombination aus französischer Reformverweigerung, deutscher Wirtschaftsschwäche und geopolitischen Spannungen könnte sich als toxischer Cocktail für den Euro erweisen. Zwar hat die EZB seit der Griechenland-Krise neue Instrumente entwickelt, aber gegen politische Realitätsverweigerung ist selbst die beste Zentralbank machtlos.
Was bleibt? Ein Euro, der zwischen französischer Misère und deutscher Malaise taumelt. Die gemeinsame Währung mag noch keine „Schrott-Währung“ sein, aber der Weg dorthin ist kürzer geworden. Und diesmal wird kein „Whatever it takes“ reichen, um das Ruder herumzureißen. Die bittere Ironie: Während wir uns noch über Griechenlands Probleme mokierten, hat sich im Herzen Europas eine viel größere Krise zusammengebraut. Frankreich ist nicht das neue Griechenland – es ist viel schlimmer. Es ist Frankreich.
Ein „großer Tag“: AfD-Bundesvorstand nominiert Alice Weidel einstimmig als Kanzlerkandidatin

Es ist offiziell: Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland hat Alice Weidel einstimmig zur ersten Kanzlerkandidatin in der Geschichte der Partei ausgerufen. Auf dem Bundesparteitag am 11. Januar 2025 müssen die Delegierten die Kandidatur noch bestätigen; das gilt als Formsache. Bereits im September war bekanntgeworden, dass die beiden Partei- und Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sich einvernehmlich darauf geeinigt hatten, dass die 45jährige promovierte Volkswirtin als Kanzlerkandidatin antreten wird.
Die AfD bekräftigt mit der Nominierung einer Kanzlerkandidatin ihren Willen zur Regierungsbeteiligung. „Wir sind bundesweit in den Umfragen zweitstärkste Kraft, und daraus leiten wir ganz klar einen Regierungsanspruch ab“, erklärt Alice Weidel. Bereits zu den Bundestagswahlen 2017 und 2021 war sie als Teil eines Spitzenkandidaten-Duos mit Alexander Gauland beziehungsweise Tino Chrupalla angetreten. Die Kanzlerkandidatur ist für die vor zwölf Jahren gegründete Partei eine Premiere; für die AfD sei das „ein großer Tag“, sagt Weidel.
Tino Chrupalla, der im September seinen Verzicht auf eine Kanzlerkandidatur erklärt hatte, bekräftigt seine volle Unterstützung für die Kanzlerkandidatur seiner Sprecher-Kollegin. „Wir sehen uns als Mannschaft mit einer Stürmerin und dem Bundessprecher Tino Chrupalla als Libero“, der dazu beitragen wolle, „dass unsere Stürmerin so viele Tore wie möglich erzielt“.
In den Umfragen der letzten Wochen bewegt sich die AfD konstant nahe der Zwanzig-Prozent-Marke und ist damit zweitstärkste politische Kraft nach der Union. In deren Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der wiederholt deutliche Signale für eine „Weiter so“- und Kriegs-Koalition mit den „Grünen“ gesendet hat, sieht die AfD ihren Hauptkontrahenten.
Die Kanzlerkandidatur der populären AfD-Frontfrau Alice Weidel soll auch dazu beitragen, die löchrig gewordene links-„grüne“ Doktrin der „Brandmauer“ zur Ausgrenzung der AfD vollends zum Einsturz zu bringen. Nach derzeitigem Stand soll die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar stattfinden.
The post Ein „großer Tag“: AfD-Bundesvorstand nominiert Alice Weidel einstimmig als Kanzlerkandidatin appeared first on Deutschland-Kurier.
Verpasste Chance: In Deutschland keine echte Corona-Aufarbeitung in Sicht
In Deutschland, dem Land der Dichter, Denker und scheinbar auch der ewigen Verdränger, wird die Corona-Aufarbeitung zu einem Phantom der politischen Bühne. Man spricht viel darüber, tut aber wenig. Warum ist das so? Die Antwort liegt nicht im Verborgenen, sondern offen auf dem Tisch, von jedem ignoriert, der nicht sehen will.
Kommentar von Heinz Steiner
Die Corona-Krise, einst als medizinische und politische Herausforderung gepriesen, entpuppt sich zunehmend als ein Sumpf aus Versäumnissen und Vertuschungen. Die Aufarbeitung, die man uns versprochen hatte, gleicht eher einer Alibi-Veranstaltung, die mehr Fragen aufwirft, als Antworten zu bieten.
Es ist paradox: Diejenigen, die als Corona-Leugner diffamiert wurden, hatten in vielen Punkten recht. Die Dokumente des Robert Koch-Instituts, die nach langem Zögern endlich das Licht der Öffentlichkeit erblickten, bestätigen dies. Doch anstatt einer gründlichen Untersuchung und Aufarbeitung herrscht Schweigen im Walde. Kein Untersuchungsausschuss, keine Enquete-Kommission – nichts.
Die politischen Skandale, die nun langsam ans Tageslicht kommen, sind erschütternd. Nehmen wir das Beispiel von Alena Buyx, der Vorsitzenden des Ethikrats, die sich im Sommer 2020 dem damaligen Gesundheitsminister anbiederte, um sich die Ergebnisse ihrer Arbeit diktieren zu lassen. Oder Karl Lauterbach, der Anfang 2022 trotz Einwände des RKI eine notwendige Herabstufung des Risikos von SARS-CoV-2 blockierte. Diese Beispiele sind nur die Spitze des Eisbergs.
Besonders brisant ist die Rolle von Moderna, einer Firma, die stark von Bill Gates beeinflusst wird. Schon bevor die ersten wissenschaftlichen Berichte zum Virus veröffentlicht wurden, begannen ausgewählte Firmen mit der Forschung an Nukleinsäurepräparaten, die später als mRNA-Impfstoffe verkauft wurden. Diese Substanzen, die weder echte Impfstoffe noch Heilmittel sind, wurden dann ab Ende 2020 weltweit milliardenfach verabreicht.
Die Maßnahmen, die ergriffen wurden – von Ausgehverboten über Isolation bis hin zu Maskenpflicht und Tests –, waren medizinisch unsinnig. SARS-CoV-2 war bei seinem Auftreten weniger virulent als die Grippestämme der Saison 2017/18. Die weltweite Mortalität war deutlich geringer. Die Maßnahmen dienten nur dazu, die Bevölkerung für die mRNA-Nukleinsäureinjektionen bereitzumachen.
Die Zulassungsstudien zu den Nukleinsäurestoffen (mRNA-Genspritzen) zeigten keinen medizinischen Nutzen, und die Sicherheitsdaten wurden, wie später enthüllt, massiv gefälscht. Die Impfstoffe sind nicht nur unwirksam, sondern auch gefährlich, da sie das Immunsystem dazu bringen, die eigenen Körperzellen zu zerstören.
Die Gründe, warum es zu keiner echten Aufarbeitung kommen kann, sind klar: Zu viele hohe Beamte und Politiker haben wissentlich falsche Maßnahmen unterstützt und die toxische Scheinimpfung vorangetrieben. Das industrielle Interesse an den mRNA-Genspritzen ist zu groß, als dass eine ehrliche Aufarbeitung zugelassen würde. In Deutschland, wo einst die größten philosophischen und wissenschaftlichen Werke geschrieben wurden, erleben wir heute, wie die Wahrheit systematisch untergraben wird. Eine echte Aufarbeitung der Corona-Krise bleibt wohl ein frommer Wunsch.
Fast wie in Orwells 1984: Retroaktive Zensur bei Online-Magazin Telepolis

Im Buch 1984 wurden ältere Zeitungsartikel von einer Zensurbehörde umgeschrieben, um für das aktuelle Staatsnarrativ passend zu sein, oder gleich ganz vernichtet. Nun rückt Telepolis mit einer gar nicht so unähnlichen Praxis in die Kritik. Der neue Chefredakteur des Magazins Telepolis wird vom „Desinformationsdetekor“ NewsGuard, das Medien auf ihre (angebliche) Vertrauenswürdigkeit bewertet, bestens beurteilt. Volle […]
Der Beitrag Fast wie in Orwells 1984: Retroaktive Zensur bei Online-Magazin Telepolis erschien zuerst unter tkp.at.
‚Die starren Vorstellungen des Weltklimarates‘ von CLINTEL – Temperaturmessung global
Teil 2: Temperaturmessung global – sind selbst die Daten der modernen Hightech-Meßgeräte nicht zuverlässig?
Unsere Kollegen von CLINTEL (Climate Intelligence Foundation) veröffentlichten vor kurzem das Buch „Die starren Vorstellungen des Weltklimarates“.
https://clintelwebshop.org/de/product/die-starren-klima-vorstellungen-des-ipcc/
Der niederländische Journalist Marcel Crok und der Geologe Guus Berkhout, die Gründer von CLINTEL, konzentrieren sich mit ihrer kritischen Aufklärungsarbeit auf die Sachstandsberichte des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Diese „Assessment Reports“ werden in unregelmäßigen Abständen alle paar Jahre veröffentlicht und in den Medien punktuell präsentiert.
„Punktuell“ ist hier der entscheidende Begriff, weil die Berichte mittlerweile über 10.000 Seiten Umfang haben, die von Hunderten Autoren formuliert wurden. Die enorme Menge von Informationen kann natürlich kaum jemand verarbeiten, weswegen es stets stark verkürzte Versionen für politische Entscheider gibt.
Im Abschnitt A – Beobachtungen – berichten die CLINTEL-Autoren von der Technologie der globalen Temperaturmessung und eklatanten Widersprüchen.
Messen mit Meßfehler
Die Messung der Oberflächentemperatur machte in den letzten 150 Jahren bewundernswerte Fortschritte – von den Quecksilber-Thermometern über elektronische Verfahren bis hin zur aktuellen Satellitenmessung. Auch wenn die Weiterentwicklung der Technik grundsätzlich zu begrüßen ist, hat der Fortschritt doch seine Tücken. Meßtechniker wissen, daß jede Messung, ob Genexpression im Labor oder Temperatur im Harz, einen Fehler bis zu 10% enthält. Wenn also der elektronische Meßfühler eines Wetterhäuschens im Harz 10°C anzeigt, kann es auch etwas weniger sein – oder mehr.
Erfahrungsgemäß neigen verschiedene Apparate mehr in die eine oder andere Richtung, was die Vergleichbarkeit alter und neuer Technologie-Daten erschwert. Die Abweichungen liegen meist nicht im relevanten Bereich – ob es morgen 10 oder 10,3°C sind, spielt für Bürger oder Industrie keine Rolle. Da die Klima-Berichterstattung aber auf Erhöhungen der Durchschnittswerte im Nachkommastellenbereich abhebt, können Meßfehler und Technologie-typische Abweichungen sehr wohl eine Rolle spielen.
Etwas Theorie und höchst pikante Praxis zu diesem Thema hören Sie in diesem Video von Michael Limburg, Ingenieur für Meßtechnik:
Drastischer als Abweichungen im Nachkommastellenbereich sind schlecht gewählte Temperatur-Proxys wie die kanadischen Baumringe von Michael E Mann, der die Temperatur des Hochmittelalters für seine berüchtigte „Hockeyschläger“-Kurve mit Daten aus einer offensichtlich stets kühlen kanadischen Region rekonstruierte.
Ein weiteres gern verschwiegenes Beispiel ist der sogenannte städtische Wärmeinsel-Effekt in sich ausbreitenden Siedlungen, der für teils deutlich höhere Durchschnittstemperaturen sorgt, die von alten Meßstationen registriert werden. In dem Zusammenhang müssen auch bewußte Täuschung & Pfusch erwähnt werden, wie der aktuelle Skandal des britischen Meteorologie-Dienstes, die EIKE mit dem Artikel „Geister-Wetterstationen in Großbritannien? Mehr als ein Drittel nicht existent“ beschrieb.
„Welttemperatur“ wirklich weltweit gemessen?
Wahrscheinlich nur halb absichtliche systematische Fehler sind die Verringerung der Zahl terrestrischer Meßstationen ab 1990 und die traditionell grotesk ungleiche Verteilung der Meßpunkte auf dem Planeten. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde außerhalb der westlichen Welt, also Europa, Nordamerika und Australien/Neuseeland, nicht flächendeckend gemessen. Dieser Zustand besserte sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg allmählich. Das bedeutet, daß die „Weltmitteltemperatur“ der Jahre vor 1950 von Daten der nördlichen Hemisphäre dominiert wird – und auch noch von Daten der damaligen Industrieländer. Das wiederum heißt nicht, daß es nicht mindestens in Europa zwischen 1900 und 1940 etwas wärmer geworden ist, aber die „globalen“ Meßdaten vor 1950 sind nicht global und besitzen nur regionale oder kontinentale Aussagekraft.
Das Wort „kontinental“ deutet an, daß zudem meist nur Daten vom Land vorliegen – die 70% Wasser auf der Erdoberfläche hingegen, wo das Wetter überwiegend gemacht wird, sind historisch kaum erfaßt. Heute sieht es mit den ARGO-Roboterbojen schon etwas besser aus, aber jede Boje deckt im riesigen Pazifik einen riesigen Bereich ab. Heißt, bis heute ist die „globale Mitteltemperatur“ der Meßtechnik am Boden alles andere als global, weil die meisten Daten von zentralen Regionen an Land kommen.
Die Fallstricke des technischen Fortschrittes
Da seit 1979 neben den terrestrischen Meßstationen die Satellitentechnik hinzukam, die unabhängig von abgelegenen Landstandorten oder den Ozeanen überall messen kann, wurde das Problem scheinbar gelöst. Leider können Satelliten die Temperatur gar nicht wirklich messen, sondern nur die Reflexion des Lichts von der Oberfläche. Der erhaltene Wert für einen Ort wird dann mittels Formel in eine Temperatur umgerechnet. Erfahrenen Klimaskeptikern ist diese Methodik nicht neu, da in der offiziösen Klimawissenschaft erstaunlich viel „errechnet“ statt gemessen wird. Das Verfahren ist bestens von den Klima-Computermodellen bekannt, und auch von der jahrezehntelangen Messung des „globalen“ CO2-Gehalts der Atmosphäre von einer Station auf dem aktiven, also CO2 emittierenden Mauna Loa-Vulkan der Hawaii-Hauptinsel. Das störende vulkanische Kohlendioxid wird natürlich „herausgerechnet“.
https://www.nsstc.uah.edu/climate/2024/october/202410_Bar.png
Erderwärmung seit den 1980ern? Satelliten-Daten der Universität von Alabama in Huntsville, wo unser Referent Roy Spencer die Temperaturaufzeichnung managt.
EIKE und CLINTEL behaupten nun nicht, daß der mittlere CO2-Gehalt der Erdatmosphäre heuer nicht 0,042% Stoffmenge (420ppm) beträgt, und daß es im 20. Jahrhundert von 1900-1940 und dann wieder von 1980 bis 2000 nicht etwas wärmer wurde. Allerdings zeigen die genannten Widersprüche und mehr oder minder offenen Betrügereien der Temperaturdatenerhebung, daß die Messungen nicht so präzise und zuverlässig sind wie behauptet, und daß aus politischen oder finanziellen Gründen gefälscht und manipuliert wird.
Heißester Monat x seit 125.000 Jahren
Vor allem historische Vergleiche oder Meßkurven über Jahrhunderte, die in den Massenmedien oder offiziösen Wissenschaftsmagazinen publiziert werden, sind daher mit äußerster Vorsicht zu genießen. Stilblüten wie „heißester Monat x seit 125.000 Jahren“ geben natürlich nicht die Realität wieder, sondern sind politisch motiviert. Und Vergleiche wie „heute höchster CO2-Gehalt seit sechs Millionen Jahren“ könnten zwar grob stimmen, sind aber schlichte Manipulation, weil nicht gleichzeitig offengelegt wird, daß die globale CO2-Konzentration der Erdatmosphäre schon seit Millionen von Jahren im unteren Bereich weit unter 1.000 ppm (1 Promille) liegt. In der Zeit davor hingegen hatte die Atmosphäre nicht selten CO2-Werte im Prozentbereich – in heißen und in kalten (!) Phasen.
Der Beitrag ‚Die starren Vorstellungen des Weltklimarates‘ von CLINTEL – Temperaturmessung global erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

