Kategorie: Nachrichten
Polens Ambitionen in Osteuropa und der Ukraine
Weltwoche Daily: Trumps Revolution des gesunden Menschenverstandes
„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:
- Trumps Revolution des gesunden Menschenverstandes.
- Liebesgrüße vom Mars, aber Lautsprecher nicht im Griff.
- Scholz: Das graue Gegenteil von Trump.
- Sawsan Chebli ruft zum Demografie-Krieg in Deutschland auf.
- Trump: Liebesgrüsse vom Mars, aber Lautsprecher nicht im Griff.
- Positives Polit-Erdbeben aus Washington.
- Rette sich, wer kann: Die Mitte ist eine Nicht-Partei.
- Frauentrio für den Song-Contest.
GEZ-TV-Fauxpas bei Trump-Rede: »Wie lange wollt ihr bei dem Scheiß bleiben?« (VIDEO)
Fast eine Million Verdachtsfälle: Chemie-Professoren kritisieren Paul-Ehrlich-Institut
Trump-Amtseinführung: „SOWAS HABE ICH NOCH NICHT ERLEBT!“ | Matthias Matussek

Pomp, Patriotismus und klare Ansagen: Donald Trump setzt mit seiner Antrittsrede ein klares Zeichen für seine zweite Amtszeit!
Eine Kommentar des DeutschlandKURIER-Kolumnisten Matthias Matussek.
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„Trumps Rede war fantastisch!“

Petr Bystron (AfD) EXKLUSIV aus Washington D.C.
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Das Ende des langen Marsches

Von RAINER K. KÄMPF | 1967 hatte kein anderer als Rudi Dutschke die Idee vom Marsch durch die Institutionen. Ziel der Linken war von diesem Zeitpunkt nicht mehr die abrupte Übernahme des Staates, sondern die Infiltration des Apparates und dessen Zerstörung. Und das hat, gar nicht wunderbar, durchaus funktioniert, wie jeder heute feststellen kann und erleiden muss.
Ökonomie, Bildung, Justiz, Kunst und Kultur sind zersetzt und jetzt Werkzeug einer bürgerfeindlichen woken Ideologie. Die Familie als kleinste Zelle der Gesellschaft ist diffamiert, Kinder werden zum Spielball kranker Experimente und selbst die Sprache wird als Machtinstrument eingesetzt. Kurz und schlecht: die Nachfolger der 68er-Bewegung haben den Staat schon lang übernommen und die Krake ihrer Herrschaft langt mit den Tentakeln bis in die intimsten Lebensräume des weitgehend entrechteten Volkes.
Nunmehr schauen wir entsetzt auf die Erfolgsserie einer rund 50-jährigen stillen schleichenden Revolution der Werte menschlichen Zusammenlebens. Beherrscht von Marionetten und Sklaven (Weidel) einer fremden Macht, hat sich das Volk, weitgehend selbst verschuldet, in die als scheinbar sichere Selbstversklavung einlullen lassen.
Mit dem heutigen Tag besteht die große begründete Hoffnung und Annahme, das Ende des Marsches ist erreicht. Von jetzt ab mag es vorwärtsgehen. Zurück zu den verschütteten Werten, die unser Land wieder aufleben lassen und Grund und Anlass sein werden, wieder stolz darauf zu sein.
Es wird schwer und langwierig. Die Antwort, ob es auch wieder 50 Jahre braucht, liegt in der Zukunft. Der große Puppenspieler entlässt seine Marionetten in die Eigenregie. Das Publikum jedoch ist ihrer zunehmend überdrüssig und hat hoffentlich die Kraft, sie von der Bühne zu jagen. Schmählich, unehrenhaft und jeglicher Hoffnung beraubt, sie könnten jemals wiederkommen.
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.
Trotz Ampel-Aus: Die politische Veränderung kommt nicht von “oben”!
US-Einreise verweigert: Die letzten Patronen der Biden-Globalisten

Von DR. RAINER ROTHFUß | Auf Einladung der Republikaner hin, deren Vertreter Jim Jatras am 20. März 2024 im Bundestag bei meinem Serbien-Symposium anlässlich des 25. Jahrestags des völkerrechtswidrigen Bombardements der NATO in Serbien unter der damaligen rot-grünen Bundesregierung gesprochen hatte (PI-NEWS berichtete), war meine Teilnahme an der Amtseinführung Donald Trumps in Washington geplant. Für den Deutschlandkurier, sollte ich vor Ort analysieren und kommentieren. Doch ich hatte meine Rechnung ohne den „Wirt“ Joe Biden gemacht, dessen Apparat bis zur Amtsübergabe die Geschäfte steuert und damit auch Herr über jegliche Einreisen in die USA ist.
Die Einreise in die USA ist für deutsche Staatsbürger ohne Visum möglich, wenn man das entsprechende gebührenpflichtige ESTA-Formular ausfüllt. In der Regel erhält man innerhalb von ein bis zwei Tagen grünes Licht, nicht selten sogar innerhalb weniger Stunden. Garantiert wird einem eine Entscheidung innerhalb von 72 Stunden, also drei Tagen. Acht Tage nach ESTA-Beantragung stand ich am Check-in von United Airlines am Frankfurter Flughafen. Die für die Einreiseformalitäten zuständige Dame war voller Zuversicht, das kleine ESTA-Problem umgehend telefonisch mit der Grenzschutzbehörde U.S. Customs and Border Protection (CBP) lösen zu können. Doch die Blockierung meiner Einreisegenehmigung schien von höherer Stelle aus entschieden worden zu sein. Der für die CBP-Beamten ersichtliche Grund waren zwei Reisen, die ich als Professor an der Universität Tübingen noch 2015 und zudem nochmals 2018 in den Irak zu Forschungszwecken zum Islamischen Staat und zur Flüchtlingsfrage getätigt hatte.
Da der Sperrvermerk aber ungewöhnlicherweise von höherer Stelle stammte und nicht von der CBP gelöscht werden konnte, riet man mir, ein Notfall-Visum beim US-Konsulat in Frankfurt zu beantragen. Nach einem Kampf durch den absturzaffinen Online-Formular-Dschungel des US-Visasystems, der das Herbeisehnen von Elon Musks neuem „Amt für Regierungseffizienz“ zur Rodung des Bürokratiedickichts deutlich intensivierte, bekam ich einen sofortigen Termin im Konsulat gegen 176 Euro Verwaltungsgebühr. Das Visum-Interview verlief reibungslos bis mir nach vier Stunden Wartezeit mitgeteilt wurde, dass die Druckfreigabe meines Visums aus Washington noch ausstehe und es sich wohl um einen technischen Defekt handle. Doch am nächsten Morgen, zwei Tage nach dem ursprünglichen Abflugtermin und nach bereits zweimaliger Flugumbuchung, kapitulierten die freundlichen Konsulatsmitarbeiter: Eine höhere Stelle in Washington verweigere wohl die Visaerteilung.
Bidens bösartige Bürokraten, vermutlich in Washingtons State Department, hatten zu Trumps Amtseinführung jedoch nicht nur mich auf dem Kieker: Eine zentrale Figur des Deutschlandkuriers hatte auch die Einreise verweigert bekommen und selbst der langjährige Minister der Fidesz-Partei, Antal Rogán, hatte wohl vom System Biden noch kurzfristig die Einreise zur Amtseinführung Trumps verweigert bekommen. Warum hatten Bidens US-Kriegsfalken gerade mich auf dem Schirm? Meine AfD-Kollegen im Deutschen Bundestag, Tino Chrupalla, Petr Bystron, Dr. Christina Baum, Jan Wenzel Schmidt und Beatrix von Storch durften ohne größere Schikanen einreisen. Auch ich hatte bei meiner letzten USA-Reise 2014, noch als Professor für Geopolitik an der Universität Tübingen und Mitglied der American Association of Geographers, keinerlei Probleme mit der Einreise.
Klar, meine beiden Irak-Forschungsreisen hatten mir die Augen geöffnet über die katastrophalen Folgen des US-Interventionismus für die europäische Migrationsfrage, teilweise verdeckt gespielt über islamistische Terrorgruppen wie die zehn Jahre später nun Syrien beherrschende Hayat Tahrir al-Sham (PI-NEWS berichtete). Wer diese Schweinereien der globalistischen Geostrategen Washingtons und Brüssels kennt, der ist für das Lügengebäude der Kriegsfalken offensichtlich gefährlich. Wer zudem seit seiner Krim-Reise 2017 wegen des Einsatzes für normalisierte deutsch-russische Beziehungen mittels der Druschba-Friedensfahrten auf der angeblich indirekt auch mit der CIA verbandelten Mirotvorets-Todesliste ukrainischer Faschisten steht, der macht sich für Bidens Ukraine-Kriegslobbyisten zusätzlich verdächtig. Wer dann noch im November 2024 Dimitri Medwedew, den ehemaligen russischen Präsidenten und atomaren Scharfmacher des Nationalen Sicherheitsrats Russlands zur Öffnung neuer quasidiplomatischer Kanäle traf, der rückt wohl ganz nach oben auf der „Hitlist“ von Bidens Globalistenfraktion.
Mein Mitarbeiter und Kameramann wohnt nun ohne mich der Amtseinführung Donald Trumps bei. Wichtig ist nur, dass Trump es überhaupt ins Weiße Haus geschafft hat. Mein republikanischer Freund Jim Jatras war sich im März 2024 in Berlin noch todsicher gewesen: „Sie werden Donald J. Trump niemals ins Weiße Haus zurückkehren lassen, egal wie die Bevölkerung wählt. Der Schaden wäre für die Globalisten zu groß.“ Doch Trump feiert entsprechend seinem 1997 veröffentlichten Buch heute „The Art of the Comeback“. Die Welt wird sich positiv verändern. Auch in Deutschland wird der unethische Machtkampf, ja sogar Krieg gegen die patriotischen Kräfte scheitern. Es könnte eine neue Ära beginnen, in der politische Kräfte allerorten Schritt für Schritt die Regierungsverantwortung vom Volk übertragen bekommen, um die gesellschaftlichen Verhältnisse endlich wieder im Interesse des Bürgers zu regeln.
Zwischenzeitlich sitzen meine AfD-Kollegen direkt nach der Amtseinführung Trumps mit dem neuen Direktor der US-Einwanderungs- und Zollbehörde, Tom Homan, in Washington zusammen. Der „Grenzzar“ soll die Südgrenze der USA zu Mexiko sichern und damit das große Remigrationsprogramm absichern, das Trump in den Mittelpunkt seiner zweiten Präsidentschaft gerückt hat. Tom Homan ist sicherlich keine schlechte Adresse, um die Blockaden abzuräumen, die Bidens Bürokraten denjenigen gesetzt haben, die es wagten, das doppelte Spiel seiner Kriegsfalken offenzulegen und sich für Frieden und Remigration einzusetzen.
Dr. Rainer Rothfuß (* 19. April 1971 in Freudenstadt) ist ein deutscher Geograph und Politiker (AfD, zuvor CSU). Seit 2023 ist er Mitglied des deutschen Bundestages.
Studie der Uni Duisburg: Schüler mit Migrationshintergrund erhalten geschönte Noten

Eine Studie der Universität Duisburg-Essen räumt mit dem linksgrünen Narrativ auf, dass Kinder mit Migrationshintergrund in der Schule systematisch benachteiligt würden. Die Untersuchung kommt vielmehr zu dem Ergebnis, dass Migrantenkinder von Lehrern oft sogar besser benotet werden, als es ihre Leistungen bei einer Anonymisierung der Tests hergeben würden.
Professorin Julia Bredtmann sagte, die Studie zeige, „dass in den deutschen Schulen keine systematische Diskriminierung bei der Notenvergabe von Schulkindern mit Migrationshintergrund stattfindet.“
Eine weitere Erkenntnis aus der Studie ist, dass in Klassen, in denen überproportional viele sozial benachteiligte Kinder mit schlechten Leistungen sind, Kinder mit Migrationshintergrund deutlich bevorzugt werden. Besonders ausgeprägt ist demnach die Bevorteilung bei Schülern mit türkischem Migrationshintergrund, während Schüler polnischer Herkunft ähnlich wie deutsche Schüler benotet werden.
Dass Schüler mit Migrationshintergrund laut PISA-Studie schlechter abschneiden als Kinder ohne Migrationshintergrund, liegt laut Bredtmann vor allem auch an deren schlechten Sprachkenntnissen.
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Soft-Energie —als Industriekiller lange geplant

Andrea Andromidas
Anfang Dezember ließ Friedrich Merz bei Maischberger die Katze aus dem Sack. Er sagte, dass er in einer künftigen Koalition mit der Union einen Wirtschaftsminister Robert Habeck nicht ausschließen wolle, was nichts anderes heißt, als dass er in der Energiepolitik die Marschrichtung beibehalten werde. Auch das auf die Neuwahlen ausgerichtete BDI-Papier „ Eine neue Agenda für Wachstum“ besteht darauf, sich weiterhin auf den Aufbau der sogenannten erneuerbaren Energietechnik zu konzentrieren und die ganze Bandbreite einschließlich Wasserstoffstrategie und Kohlenstoffspeicherung durchzuziehen. Sie alle, die gesamte SPD, die FDP, die CDU unter Friedrich Merz, die Grünen aber auch der BDI durchblicken nicht, dass die eigentliche Tragödie der Energiewende in den physikalischen Eigenschaften dieser wetterabhängigen Technik steckt und nicht in irgendwelchen Details des Managements. Eine generelle Besserung wird erst dann eintreten, und nur dann, wenn man den Irrsinn dieses Weges erkennt und sich zur Umkehr entschließt. Wir werden hier zeigen, dass die Strategie der „Soft-Energie“ vor Jahrzehnten ausgedacht wurde, um Industrienationen über diesen Weg schrittweise in ein postindustrielles Zeitalter zu zwingen. Statt diese unwissenschaftlichen Vorschläge abzuwehren, akzeptierte man sie nicht nur, sondern machte sie in Deutschland sogar zum Programm.
Im Jahr 1976 durfte der junge Amery Lovins als damals britischer Repräsentant der Organisation „Friends of the Earth“ einen Artikel in der namhaften amerikanischen Zeitung „ Foreign Affairs“ plazieren, der dazu dienen sollte, kontroverse Diskussionen über die zukünftige Energiepolitik des Westens zu provozieren.1)
Der Kern der Frage lautete:
Soll der Westen den Weg der Soft-Energie oder den Weg der Hard-Energie wählen?
Wie heute jeder weiß, versteht man unter Soft-Energie die sogenannten erneuerbaren Techniken wie Windräder und Photovoltaik und unter Hard-Energie alle Arten der Kerntechnik und alles, was mit der Verwendung fossiler Energieträger zu tun hat wie Öl, Gas und Kohle.
Die Argumentation von Amery Lovins ging so:
Der Weg harter Energietechniken führe in den Faschismus, denn es müsse wegen der Größe der Anlagen zwangsläufig ein militärisch-industrieller Überwachungs-Apparat entstehen. Durch die Endlichkeit der Ressourcen entstehe der Kampf um den Zugang zu selbigen und die damit verbundene Gefahr von Kriegen, einschließlich der Verbreitung von Atomwaffen.
Der Weg weicher Energietechniken dagegen sei viel effizienter, eröffne ganz neue sozio-kulturelle Perspektiven, sorge für Energieunabhängigkeit und verringere damit die Gefahr von Kriegen und die Verbreitung von Atomwaffen.
Der Slogan für die Achtziger, für wilde Demonstrationen in Brokdorf und Aktionen gegen die Wachstumsgesellschaft war also geboren und begleitete die politische Diskussion an vielen Schnittstellen:
Kernenergie = Atomwaffen = Faschismus.
Man muss sich erinnern, dass die Stimmung 1976 sowohl in Amerika als auch in Europa eine im Vergleich zu heute ganz andere war. Es gab genügend Ingenieure und vor allem auch Leute in maßgeblichen Institutionen und auch in den Parteien, die diese Soft-Energie-Visionen als totalen Irrsinn identifizierten. Es galt damals noch als selbstverständlich, dass das wachsende Energiebedürfnis einer sich dynamisch entwickelnden Wirtschaft durch neue Energiequellen höherer Energiedichten zu decken sei, also den Weg der „Hard-Energy“ benötige. Der Ingenieur Peter Penczynsky widmete dieser Überzeugung ein ganzes Buch 2), nachdem er an Strategie-Diskussionen im Auftrag der Siemens-AG teilgenommen hatte, die zeitgleich auch im IASSA-Institut in Laxenburg stattfanden. 3). Die Phantastereien jenes Amery Lovins und seines Freundes Dennis Meadows vom Club of Rome entlarvte er als Plan für eine radikale gesellschaftliche Systemveränderung. Für eine Industriegesellschaft sei die „weiche Technik“ ganz unbrauchbar, denn sie könne
- erstens den Energiebedarf nicht decken
- sei zweitens die kapitalintensivste Technik überhaupt
- und könne wegen der eingeplanten Energieknappheit auch nicht dem Frieden dienen.
Mit Scharfsinn beschrieb er den Charakter der ganzen Unternehmung und die zu erwartenden Konsequenzen:
„Das Gedankengut des >Soft<-Energieweges entspringt dem soziopolitischen Bereich…. die Einbeziehung des Energiesektors als wichtigen Teil unserer Gesellschaft soll diesen Weg des sozialen Wandels technologisch vorbereiten und gangbar machen helfen. Der Bewertungsschwerpunkt der Energietechnologien liegt deshalb bei nicht-wirtschaftlichen Faktoren. Die Stoßrichtung ist eindeutig gegen die Kernenergie gerichtet…….. Unter technisch-wirtschaftlichen Aspekten erscheint das Konzept des >soft energy path< nicht lebensfähig. Das technische Potential der >Soft<- Technologien ist nicht in der Lage, mit der quantitativen und qualitativen Entwicklung der Menschheit Schritt zu halten und den voraussehbaren Energiebedarf bei einer katastrophenfreien Entwicklung zu decken. Hier muss erst der von den >Soft<-Exponenten angestrebte tiefgreifende soziale Wandel stattfinden, sodass drastische Änderungen von Wertvorstellungen angestrebt werden. Dazu müssen der Übergang zu ländlichen Siedlungsstrukturen, starke Reduktion des Bevölkerungswachstums und Einbußen im materiellen Wohlstand von dem Großteil der Bevölkerung freiwillig akzeptiert werden.“
Lovins und Co waren aber nur das Sprachrohr für einflussreichere Kreise. Als Jimmy Carter 1977 als 39. Präsident der USA ins Weiße Haus einzog, hatte der Rockefeller Brothers Fund den Bericht über die noch „ unerledigte Aufgabe“ bereits auf seinen Tisch gelegt. In dem Sonder-Bericht „ The Unfinished Agenda“ 4) wird unmissverständlich erklärt, dass es jetzt darum gehe, eine Gesellschaft des Überflusses in eine Gesellschaft des Mangels zu transformieren und dass die Energiestrategie darin eine besondere Rolle spiele. Darin wird auch beschrieben, dass der Entwicklungspfad, der die USA zur bedeutenden Industrienation gemacht habe, nun leider für die meisten anderen ( besonders die Entwicklungsländer) nicht mehr zu verantworten sei, weil der Planet das nicht aushalte.
Zitat:
„Es ist daher dringend erforderlich, dass die USA ihre einzigartige Führungsverantwortung sowohl beim Übergang als auch bei der Transformation anerkennen und ihre Ressourcen und ihr Wissen nutzen, um Beispiele dafür zu liefern, wie in einer Gesellschaft der Knappheit die Lebensqualität erhalten bleiben kann. 5)S.155 ebenda
Gerade mal drei Monate im Amt, erklärte Präsident Carter in einer Fernsehansprache vom 18.April 1977 seinen erstaunten Landsleuten, dass die Öl- und Gasvorräte, mit denen die USA überwiegend ihre Energieversorgung sichern, leider zur Neige gingen. Er appellierte daran, weniger Strom zu verbrauchen, die Häuser besser zu isolieren und sparsamere Autos zu fahren. Zwei Tage später im Kongress forderte er die vollständige Umstellung der Energieversorgung des Landes auf erneuerbare Energien wie Wind und Sonne.6)(siehe auch Anmerkung)
Danach kam mit Unterbrechungen eine sagenhafte Propaganda- Maschine sowohl in den USA als auch in Europa ins Rollen, die größtenteils von milliardenschweren Stiftungen gespeist wurde. Repräsentanten wie Al Gore, Klaus Töpfer und viele andere setzten bei Klimakonferenzen immer neue Höhepunkte, um das Gespenst der Klimaapokalypse glaubhaft zu machen. In Europa wurde die Bundesrepublik zum Musterschüler. Nachdem der Bundestag unter einer schwarz-gelben Regierung am 30.Juni 2011 mit großer Mehrheit den Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022 beschloss, waren die Weichen für eine endgültige Entscheidung scheinbar schon gestellt. Jedenfalls fühlte man sich in der 2014 gegründeten regierungseigenen Denkfabrik AGORA ganz frei, die eigentliche Absicht der Soft-Energie- Strategie ohne Umschweife zu beschreiben.
In zwei Schriften von Dr. Gerd Rosenkranz aus dem Jahr 2017 „ Dezentralität in der Energiewende“ wird auch für Physik-Unkundige erklärt, warum der massive Ausbau der sogenannten erneuerbaren Technik schrittweise zu einer postindustriellen Gesellschaft führen muss.7)
Er verkündet darin, dass die Weichen für ein neues Sonnenzeitalter bereits gestellt seien und dass mit der Entscheidung für den Gebrauch „verdünnter Techniken“ ein physikalischer Treiber da sei, der trotz aller Debatten seine Arbeit leisten und bestimmte gesellschaftliche Veränderungen vorantreiben wird.
Es lohnt sich, zu zitieren:
„Seit der Einführung von Dampfmaschine und Verbrennungsmotor bediente sich die Menschheit für ihre Energieversorgung in immer größerem Umfang weniger Grundstoffe, die alle eines verbindet: Sie zeichnen sich aus durch hohe oder höchste Energiedichten. Dies gilt für die Stromversorgung ebenso wie für den Verkehr oder die Bereitstellung von Raum- und Industriewärme…..“ so…“ ruht das Energiesystem des Industriezeitalters fast vollständig auf der Verbrennung der fossilen Brennstoffe Kohle, Öl und Erdgas (hohe Energiedichte) und seit der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts auch …auf den spaltbaren Metallen Uran und Plutonium (höchste Energiedichte ). Die aus diesen Elementen in Kernkraftwerken umgesetzte Atomkernenergie übertrifft die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe genutzte Energiedichte um Größenordnungen. Die fossilen Brennstoffe ihrerseits verfügen über um Größenordnungen höhere Energiedichten als die natürliche Sonnenstrahlung oder der Wind. Die Transformation des Energiesystems weg von fossilen und nuklearen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien bedeutet vor diesem Hintergrund auch den Übergang zu einem Energiessystem mit im Vergleich zur hergebrachten Energieversorgung geringen Energiedichten. Natürliche Sonnenstrahlung, in der auch der Wind seinen Ursprung hat, trifft von jeher verdünnt auf die Erde……………. Sonnenenergie und die aus ihr abgeleitete Windenergie kann beziehungsweise muss mehr oder weniger flächendeckend eingesammelt werden , um den fast überall weiter wachsenden Energiebedarf einer ebenfalls weiter wachsenden Menschheit zu decken. Oder sie muss in abgelegenen Gebieten gewonnen und dann über große Entfernungen in die Zentren des Energieeinsatzes, also zu den Menschen, transportiert werden….“ 8)S.17
Der „physikalische Treiber“ schafft also gleich mehrere Probleme, die unsere Wirtschaft wie Sand im Getriebe belasten und die Gesellschaftsveränderung automatisch nach sich ziehen:
1. Das Management der Wetterabhängigkeit als permanente Herausforderung
- Das Einsammeln der verdünnten Energie
- Der gigantische Flächenbedarf
- Die Unbezahlbarkeit des Ganzen.
Das Gerede von mehr Effizienz, Energieunabhängigkeit und Kriegsvermeidung war von Anfang an eine beabsichtigte Lüge, die aber bei allgemein abnehmendem Bildungsniveau auch bei Abgeordneten und selbst Leuten vom Fach zunehmend akzeptiert wurde.
Die Frage muss am Ende trotzdem gestellt werden:
Warum lässt sich diese Gesellschaft immer weiter in einen Zustand treiben, der einen ständig wachsenden Aufwand benötigt, um die Wirtschaft überhaupt am Laufen zu halten und zuletzt im Kollaps enden muss?
In der Antike hätte man hieraus den Stoff für eine Tragödie genommen.
Besserung wird erst dann eintreten, und nur dann, wenn man den Irrsinn dieses Weges erkennt und sich zur Umkehr entschließt.
- Oktoberausgabe 1976 https://www.foreignaffairs.com/articles/united-states/1976-10-01/energy-strategy-road-not-taken, 1982 gründet er das Rocky Mountain Institute
- Peter Penczynski,
2.überarbeitete Auflage 1978, „Welche Energiestrategie können wir wählen?“
Erschienen bei Siemens-Aktiengesellschaft, Abt. Verlag
3) International Institute for Applied Systems Analysis, Laxenburg
4) The unfinished Agenda, A Task Force Report sponsored by the Rockefeller Brothers Fund.
http://www.geraldbarney.com/Rockefeller_Brothers_Fund/Unfinished.pdf
5) ebenda
6) https://www.presidency.ucsb.edu/documents/address-the-nation-energy
Anmerkung: Es werden sich viele fragen, warum ausgerechnet in den USA die politische
Idee zur Schaffung einer Mangelgesellschaft in den Vordergrund trat. Es entspricht der
britischen Vorstellung eines Bertrand Russel, dass eine Weltregierung nur unter
malthusianischen Bedingungen möglich sei und impliziert, dass die Entstehung weiterer
Industrienationen verhindert werden müsse.
7) Dr. Gerd Rosenkranz „Energiewende und Dezentralität“ vom 24.2.2017 und „Dezentralität in
der Energiewende vom 28.2.2017
8) ebenda S.17
9) Grafik
Der Beitrag Soft-Energie —als Industriekiller lange geplant erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Über den Blödsinn, die Covid-Impfung hätte 20 Millionen leben gerettet

Das Londoner Imperial College behauptet, die Covid-Impfkampagne hätte 20 Millionen Leben gerettet. Wie weit kann Propaganda von Wirklichkeit entfernt sein? Alle paar Monate kommt von irgendwo eine Studie daher, die uns erklären soll, wie viele Millionen Leben die Covid-Impfkampagne gerettet hätte. Die politische Konzern-Presse nimmt diese Erkenntnis alle paar Monate freudig auf und berichtet über […]
Der Beitrag Über den Blödsinn, die Covid-Impfung hätte 20 Millionen leben gerettet erschien zuerst unter tkp.at.

