Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Die Menschheit braucht mehr Egoisten

Peter Haisenko

Allgemein wird Egoismus als etwas Negatives dargestellt. Das ist nicht richtig. Jeder Mensch wird als Egoist geboren. Er kennt nur seine direkten persönlichen Bedürfnisse und fordert die ein. Anders kann er nicht überleben. Erst später muss er dann lernen, dass das nicht gut sein soll.

Egoismus als solcher ist zunächst wertfrei. Erst seine psychopathischen Auswüchse haben ihm seine negative Konnotation eingebracht. Grundsätzlich sollte gelten: Ohne ein gewisses Maß an Egoismus kann kein Mensch überleben. Jeder muss dafür sorgen, dass sein persönliches Überleben gesichert ist. Das schließt aber ein, dass man seine Umgebung mit einbeziehen muss. Insbesondere in einer so weit entwickelten Gesellschaft wie der unseren. Hier kann man schon erkennen, dass gesunder Egoismus auch die Fürsorge für andere nicht nur beinhalten kann, sondern muss. Es kann durchaus ein egoistischer Akt sein, wenn man einem anderen hilft. Nach dem Prinzip, es kann mir nur gut gehen, wenn es meinem Umfeld auch gut geht.

Vom Glauben der Kandidaten, Kanzler zu können

Egon W. Kreutzer

Da ist sie wieder, die K-Frage.

Geht es da jetzt um ein K-Wort, das gleichberechtigt neben den N-Wort im Verzeichnis der verbotenen Buchstabenkombinationen geführt wird? Mir sind diese „geheimnisvollen“ Kindergarten-Sprech-Konstruktionen ein Greuel. Soll ich vielleicht raten, ob es sich um die Kackhaufen-Emoji-Frage handelt, die derzeit ja auch aus gegebenem Anlass ventiliert wird, oder um die Konkubinatskostenabsetzbarkeits-Frage, um die Komposthaufen-CO2-Emissionsfrage, um die Koalitionsfrage oder doch um die Kanzler-Frage? Und wenn es die Kanzler-Frage sein soll: Welche Frage stellt der Kanzler denn – sich, oder uns?

Oder geht es bei der K-Frage darum, was jemanden qualifiziert, Kanzler zu werden?

Darüber sollte tatsächlich wieder einmal

Donald Trump, ein zweiter Andrew Jackson?

Thierry Meyssan

Präsident Donald Trump ist kein Republikaner, obwohl er von der Republikanischen Partei unterstützt wurde. Er bezeichnet sich selbst als Jacksonianer und hat in zahlreichen Fällen auf den ehemaligen Präsidenten Andrew Jackson (1829-1837) verwiesen. Um Trump zu verstehen und seine Handlungsweise zu beurteilen, muss man die seines Vorgängers kennen.
In der Geschichte der Vereinigten Staaten versuchte General Jackson sein Land von einer Adelsmonarchie in eine echte Demokratie zu verwandeln und Kriege durch Handel zu ersetzen.

Fast alle Kommentatoren verstehen nicht, was der wiedergewählte Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, tut, weil sie sein Handeln durch das Prisma der republikanischen oder woken Ideologien falsch interpretieren. Trump, der nacheinander die Demokratische Partei, die Tea Party und jetzt die Republikanische Partei frequentiert hat, bekennt sich jedoch zu einer vierten Ideologie: dem Jacksonismus. Während seiner ersten Amtszeit schmückte er das „Ovale Büro“ mit einem Porträt seines Vorgängers Andrew Jackson.

Aber was ist Jacksonismus?

Andrew Jacksons Präzedenzfall

Andrew Jackson, dessen Familienmitglieder fast alle an den Folgen des Krieges gegen die Briten starben, war Anwalt. In dieser Funktion entwarf er die Verfassung von Tennessee (1796). Sie wurde angesehen, als gäbe sie zu viel Macht der Legislative

Covd nicht aus China, sondern aus USA?

Covd nicht aus China, sondern aus USA?

Covd nicht aus China, sondern aus USA?

Trumps ehemaliger CDC-Chef bringt eine ältere Theorie wieder ins Spiel: Demnach sei der Ursprung von Covid nicht das Labor von Wuhan, sondern von Nord Carolina gewesen.  Das es sich bei Covid-19 um ein künstlich manipuliertes Virus handelt, steht für viele mittlerweile außer Frage. Auch der Ursprungsort Biolabor Wuhan wird in der Regel angenommen. Obwohl nicht […]

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Rechtsruck in Norwegen zeichnet sich ab

Rechtsruck in Norwegen zeichnet sich ab

Rechtsruck in Norwegen zeichnet sich ab

Eine “Schock-Umfrage” aus Norwegen könnte das Ende der skandinavischen Liebesaffäre mit Staatssozialismus einläuten, da v.a. junge Wähler “Angst vor schwedischen Verhältnissen” und “Immigration” haben und auf die rasant gestiegenen Lebenskosten verweisen. Viele wünschen sich “Veränderung” und betonen, dass es an sich “egal” sei, ob Arbeiterpartei oder Konservative regieren. Ein Lokalaugenschein aus dem Norden Europas. Heute […]

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Lieber Spiegel, wer ist hier „gemein, fies und zynisch“?

In den UN-Sicherheitsrat wurden in den letzten Tagen mehrere Resolutionen eingebracht. Eine davon war am Montag ein von Großbritannien und Sierra Leone ausgearbeiteter Aufruf zu einem Ende der Gewalt im Sudan. In dem Entwurf wurden die Kriegsparteien des Bürgerkrieges aufgefordert, „die Feindseligkeiten unverzüglich einzustellen“. Zudem müsse humanitäre Hilfe gewährleistet werden. Russland hat dagegen als einziges […]
Bundesgerichtshof bestätigt Skandal-Urteil gegen widerständigen Weimarer Familienrichter

Bundesgerichtshof bestätigt Skandal-Urteil gegen widerständigen Weimarer Familienrichter

Bundesgerichtshof bestätigt Skandal-Urteil gegen widerständigen Weimarer Familienrichter

Christian Dettmar, ein Familienrichter am Amtsgericht Weimar, wurde bekannt, als er während der sogenannten Pandemie einen aufsehenerregenden Beschluss fällte: Er untersagte zwei Weimarer Schulen die Umsetzung von Corona-Maßnahmen. Das Landgericht Erfurt verurteilte ihn aufgrund dessen im August 2023 wegen Rechtsbeugung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Dieses Urteil wurde am Mittwoch vom Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt. Dettmar schützte Kinder vor schädlichen Maßnahmen – dafür nimmt man ihm seine Existenz.

Im April 2021 hatte Dettmar als Familienrichter der staatlichen Pestalozzi-Grundschule und der staatlichen Pestalozzi-Regelschule in Weimar untersagt, die Masken-, Abstands- und Schnelltestpflicht umzusetzen, indem er diese als Gefährdung des Kindeswohls einstufte. Dieses Urteil sorgte bundesweit für Diskussionen und führte zu Ermittlungen gegen Dettmar wegen des Vorwurfs der Rechtsbeugung – mit dem Hintergrund, dass er für eine derartige Entscheidung als Familienrichter nicht zuständig wäre. Die Thüringer Justiz ordnete eine Durchsuchung bei ihm an und erhob Anklage.

Das Landgericht Erfurt verurteilte Dettmar im August 2023 zu zwei Jahren Haft auf Bewährung wegen Rechtsbeugung. Ihm wurde vorgeworfen, gezielt darauf hingearbeitet zu haben, ein solches Verfahren zugewiesen zu bekommen, um ein Zeichen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen setzen zu können. Konkret soll er im Vorfeld des Verfahrens Kontakt mit bestimmten Gutachtern und Anwälten aufgenommen haben, die seine kritische Sichtweise auf die Corona-Maßnahmen teilten. Man wundert sich: Kennen Sie Fälle, wo Richter verurteilt wurden, weil sie mit braven, narrativtreuen Gutachtern Kontakt hatten?

Dettmar betonte, dass seine Entscheidungen vom Schutz der Kinder motiviert gewesen seien, da viele Eltern negative Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf ihre Kinder gemeldet hätten.

Der verurteilte Richter hatte gegen das Urteil vor dem Bundesgerichtshof Revision eingelegt. Auch die Staatsanwaltschaft hatte die Entscheidung angefochten, weil sie das Strafmaß für zu mild hielt. Die Staatsanwaltschaft hatte für drei Jahre ohne Bewährung plädiert, Dettmars Verteidiger einen Freispruch gefordert. Beide Anfechtungen wurden nun verworfen – der BGH hat am Mittwoch das Urteil bestätigt. Das bedeutet, dass die vom Landgericht Erfurt ausgesprochene zweijährige Haftstrafe auf Bewährung wegen Rechtsbeugung jetzt rechtskräftig ist.

Der Richter muss zwar nicht ins Gefängnis, verliert jedoch seinen Beamtenstatus und seine Pensionsansprüche. Laut Beamtenrecht verliert ein Beamter seine Beamtenrechte, wenn er durch Urteil eines Strafgerichts wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr (oder darüber) verurteilt wird. Dies gilt auch dann, wenn die Strafe zur Bewährung ausgesetzt wird.

Mittlerweile ist hinreichend durch Studien belegt, dass Christian Dettmar richtig entschieden hatte – moralisch im Sinne des Kindeswohls, aber auch medizinisch, denn die Corona-Maßnahmen hatten ohnehin nie den Nutzen, der ihnen zugeschrieben wurde. Dettmar bleibt daher vor allem für zahlreiche Eltern ein Held. Im besten Deutschland geht jedoch die Verfolgung von Maßnahmenkritikern und allen, die die Politik und vorgeschriebene Narrative hinterfragen, unbeirrt weiter. In Prozessen rund um Impfschäden glänzen Richter währenddessen bundesweit mit abstrusen Beurteilungen und Entscheidungen, die zugunsten einer politischen Erzählung Mängel bei Wirksamkeit und Sicherheit der Corona-Impfung ignorieren. Andere Richter beurteilen migrantische Vergewaltiger als Musterbeispiele von Integration und lassen sie wieder auf die Bevölkerung los. Das alles führt zu einem massiven Vertrauensverlust in den Justizapparat. Jene Kräfte, die noch im Sinne des Volks agieren, scheint man aus diesem System entfernen zu wollen.

Evangelische Kirche schließt AfD-Mitglieder von Leitungsämtern aus

Evangelische Kirche schließt AfD-Mitglieder von Leitungsämtern aus

Evangelische Kirche schließt AfD-Mitglieder von Leitungsämtern aus

Wer Mitglied der AfD ist, darf in der evangelischen Kirche Mitteldeutschlands keine Leitungsämter mehr ausüben. Damit ist die Übernahme eines Amtes im Gemeindekirchenrat oder an einer anderen Leitungsstelle für Mitglieder der Partei ausgeschlossen. Das erklärte laut WELT Landesbischof Friedrich Kramer zur Eröffnung der Herbstsynode der EKM in Erfurt.

Zur Begründung führte er an, dass die AfD „menschenverachtende, fremdenfeindliche und antikirchliche Positionen“ vertrete.

Der Ausschluss von Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben aufgrund politischer Überzeugungen muss – besonders in Deutschland – auf seine Begründung hin hinterfragt werden. Von daher wollen wir von Landesbischof Kramer genauer wissen:

  • Welche Positionen der AfD sind menschenverachtend?
  • Welche Positionen sind fremdenfeindlich?
  • Und welche antikirchlich?

Bitte schreiben Sie, Herr Landesbischof Kramer, uns das in einer Stellungnahme. Wie bei PI-NEWS üblich werden wir diese Stellungnahme bis zu einer Länge von zwei Seiten ungekürzt und unverändert bei uns veröffentlichen.

Es sollte in Ihrem Interesse sein, solch ein von Ihnen vertretenes Verfahren in seiner Begründung transparent zu machen und diskutieren zu lassen. Das wird bei uns geschehen. Eine weitere Replik darauf stellen wir Ihnen ebenfalls in Aussicht.


(Einen Hinweis auf diesen PI-NEWS-Artikel haben wir zusammen mit der Veröffentlichung an Bischof Kramer verschickt)

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Seymour Hersh: Zwangevakuierung und zerstörung – Ein Bericht aus dem Inneren des Gazastreifens

Zuerst die Bomben, dann kommen die Drohnen und erledigen den Rest!

Israel, gestärkt durch Bomben und Finanzmittel der Biden-Administration, eskaliert die Zwangsevakuierung von Hunderttausenden aus dem Norden des Gazastreifens in den Süden, während die Zurückgebliebenen heftig bombardiert werden und keine Nahrung und kein Wasser erhalten. Dies geschieht inmitten von Märschen und anderen Demonstrationen, die von der religiösen Rechten in Israel unterstützt werden, deren Führung ebenfalls die Übergabe des nördlichen Gazastreifens an israelische Siedler fordert. Was in Gaza ein besorgniserregendes Gerücht war, scheint mehr und mehr zur Realität zu werden.

Die Kontrolle über den gesamten Gazastreifen und das Westjordanland ist die Kernforderung der religiösen Rechten in Israel, die jetzt die Regierung dominiert. Diese Woche erfuhr ich von einem gut informierten Washingtoner Beamten, dass die israelische Führung das Westjordanland in naher Zukunft – vielleicht schon in zwei Wochen – offiziell annektieren wird, in der Hoffnung, dass dieser entscheidende Schritt ein für alle Mal jedes Gerede über eine Zweistaatenlösung beenden und einige in der skeptischen arabischen Welt davon überzeugen wird, die Finanzierung des geplanten Wiederaufbaus des Gazastreifens zu überdenken. Die arabischen Gemeinden im Westjordanland werden von der israelischen Polizei zunehmend gewaltsam unter Druck gesetzt, und bewaffnete Angriffe von Siedlern sind zu einer traurigen Gewohnheit geworden.

In der Zwischenzeit verdüstert sich das Leben der zwei Millionen Palästinenser im Gazastreifen von Tag zu Tag, da Lebensmittel und frisches Wasser immer schwerer zu finden und teurer sind, da die Hilfskonvois der Vereinten Nationen in Gebieten, die vermutlich unter der Kontrolle der israelischen Verteidigungskräfte stehen, immer häufiger Ziel von Angriffen werden. Die Ladung landet in den Händen krimineller Banden, gegen die die IDF oder die örtliche palästinensische Polizei nur selten vorgehen, sondern nur, wenn sie mit dem Druck der Öffentlichkeit konfrontiert werden.

Ich habe kürzlich mit jemandem gesprochen, der das Leben im heutigen Gazastreifen, sowohl im Norden als auch im Süden, genau kennt. Dies ist ein aktueller Bericht, der über das hinausgeht, was selbst dem besten Auslandskorrespondenten zugänglich wäre. Die Ein- und Ausreise in den Gazastreifen ist für Journalisten, Akademiker und andere Außenstehende heutzutage äußerst schwierig und erfordert eine Abstimmung mit der katarischen oder der emiratischen Regierung. Die große Mehrheit der Bewohner des Gazastreifens kann nicht ausreisen.

Im Folgenden finden Sie den Bericht, den ich gekürzt und bearbeitet habe. Es ist keine angenehme Lektüre.

„Die Bedingungen im Norden des Gazastreifens sind die Bedingungen des Holocausts. Wir verwenden das Wort nicht, weil es in der westlichen Vorstellungskraft und im Herzen einen besonderen Platz einnimmt, aber dies ist ein Holocaust im Sinne von kollektiver Bestrafung und Entmenschlichung und den technischen Mitteln. Aber ist es ein Holocaust, der achtzig Jahre später aus der Ferne und an den Körpern der Menschen verübt wird? . . . Eine Rakete wird in einem dicht besiedelten zivilen Gebiet abgeworfen, vor allem in Zelten, und danach kommen Drohnen, um einen Menschen nach dem anderen abzuknallen. Im Zweiten Weltkrieg hatten wir keine Drohnen, aber jetzt haben wir welche, und die Logik ist ziemlich dieselbe.

„Was wir im Norden des Gazastreifens erleben, ist das, was ich Ihnen schon vor Monaten gesagt habe, was die Israelis tun würden, und das haben sie getan. Sie werden den Norden annektieren und sie werden die Westbank annektieren. Bald wird sich alles in der Presse dem Westjordanland zuwenden. Die israelischen Siedler sind seit dem 7. Oktober stärker bewaffnet. Die Regierung und der Oberste Gerichtshof in Israel unterstützen die Siedler, und es gibt rechtsgerichtete Organisatoren und Gemeindevertreter, die selbst in den Siedlungen leben, und sie sind bereit.

„Sie haben das Gefühl, dass es in den Vereinigten Staaten im Moment keine Führung gibt, die sie aufhalten könnte. Und so fühlt sich der Nahe Osten wirklich an, Punkt. Dies wird die neue Phase sein, und plötzlich wird die Aufmerksamkeit der Welt von Gaza und Libanon abschweifen. Und in ein oder zwei Monaten wird jeder über die Annexion des Westjordanlandes sprechen.

„Die Israelis haben Straßen, Umgehungsstraßen und Korridore im Norden des Gazastreifens gebaut, und sie fangen jetzt an, alles miteinander zu verbinden, wie man auf den Satellitenbildern sehen kann. Die Israelis haben immer gesagt, dass sie das tun würden. . . . Und die Palästinenser, die im Norden des Gazastreifens leben, werden entweder massenhaft ausgerottet, wie es jetzt der Fall ist, oder sie werden in den Süden gedrängt, wo sie gedemütigt, entkleidet und gefoltert werden und unerträgliche Bedingungen ertragen müssen. Jeder, mit dem ich spreche, der vor kurzem aus dem Norden in den Süden kam, beschreibt die schreckliche Situation, dass ihnen ihre Kinder weggenommen wurden. . . . Kinder werden auf einer Seite aufgereiht, und die Bewohner des Gazastreifens werden aufgefordert, sich ein beliebiges Kind auszusuchen und mit ihm in den Süden zu gehen, auch wenn es nicht ihr Kind ist … und nicht zu wissen, ob ihr Kind es geschafft hat. Diese Art von entsetzlichem Zerreißen des sozialen Gefüges findet statt.

„Im Süden, wo es früher Lebensmittel, aber keine Reinigungsmittel gab, gibt es jetzt keine Lebensmittel mehr. Die Israelis bereiten sich wahrscheinlich darauf vor, alle Menschen in bestimmten Gebieten des Südens zu sammeln. Es geht also nicht nur darum, den Norden zu annektieren, sondern auch darum, die Bevölkerung in bestimmten Gebieten im Süden zu konzentrieren. Das ist es, was sie tun werden.

„Und ich bin kein Pessimist. Das ist es, was sie auf jeden Fall tun werden: Sie budgetieren und planen es jetzt. Wenn Sie es sehen, sehen Sie es, und wenn Sie es nicht sehen, werden Sie in ein paar Monaten überrascht sein, wenn die Israelis es selbst verkünden.

„Wenn man nach Hoffnung sucht, dann liegt sie darin, dass die Menschen in Gaza nicht zu Zombies geworden sind und sich nicht gegenseitig auffressen oder zerfleischen. Das ist nicht der Fall, aber das soziale Gefüge ist zerrissen. Es gibt Kinder, die mit Stichwunden von Onkeln und Vätern ins Krankenhaus kommen, weil sie zu viel gegessen haben. Und es werden Fälle von Vergewaltigung gemeldet. Ich meine, das soziale Gefüge zerbricht nach einem Jahr höllischer Albträume. . nach einem Jahr, in dem alle internationalen Ordnungen und Systeme zusammengebrochen sind und die Palästinenser nicht als Menschen behandelt wurden. Es gibt durchaus einen Bruch, aber ich sehe noch Hoffnung, weil die Menschen sich nicht gegenseitig zerfleischen. Es wird immer noch Kunst produziert. Und die Menschen bauen in den Lagern immer noch Lebensmittel und Feldfrüchte an.

„Und das ist es, was Israel jetzt ins Visier nimmt: die Lebenskraft der Flüchtlinge und der Lager. Sie sind die Feinde Israels. Die Israelis dachten, wenn sie Menschen zu Flüchtlingen machen, würden sie sie brechen. Aber in Wirklichkeit stärken sie sie. Das ist der Grund, warum sie gegen das Hilfswerk der Vereinten Nationen vorgehen und das Recht auf Rückkehr, die Flüchtlinge ins Visier nehmen. Und deshalb bombardieren, bombardieren und zertrümmern die Israelis ständig die Zelte und Flüchtlingslager, die jetzt überall im Gazastreifen gebaut werden, zusätzlich zu dem, was bereits existiert. Israel hat es auf die Flüchtlinge und die Lager abgesehen, weil sie nach acht Jahrzehnten sehen, dass dies Orte der Erinnerung, der Geschichte, der Organisation und der Identität sind, und genau das versuchen sie zu zerstören. Richtig? Wenn man versucht, eine Bevölkerung zu vernichten, ist es das, was man anstrebt 

„Die Israelis folgen also nicht der Logik des Krieges, sondern der Logik des Völkermordes. Und wenn wir das verstehen, können wir auch verstehen, warum ihre Bombardierungen so ablaufen, wie sie ablaufen.“

Leseprobe: Der chinesische (Alb-)Traum

Leseprobe: Der chinesische (Alb-)Traum

Leseprobe: Der chinesische (Alb-)Traum

Chinas Aufstieg, seine eigenen Herausforderungen und die große Prüfung für den Westen: Journalist und China-Korrespondent Phlipp Mattheis legt ein neues Buch vor. Eine Leseprobe.  Das Buch “Der chinesische (Alb)Traum” von Philipp Mattheis ist am gestrigen Mittwoch erschienen. Dieser Text ist ein leicht veränderter Auszug: Als ich 2011 nach Shanghai zog, verbrachte ich die ersten Monate […]

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Linke drehen völlig durch: Empörung über Motive auf Kinderkleidung

Linke drehen völlig durch: Empörung über Motive auf Kinderkleidung

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Linke drehen völlig durch: Empörung über Motive auf Kinderkleidung

Linke drehen völlig durch: Empörung über Motive auf Kinderkleidung

Linke toben, weil C&A T-Shirts für Kinder nach vermeintlichen Geschlechterklischees entwirft – Löwen und Tiger für Jungs, Einhörner und Schmetterlinge für Mädchen. Der Fall ist exemplarisch für die kaputte Psyche der Woken. 

von Laila Mirzo

Die Kinder von heute sind die Erwachsenen von morgen und oft genug Projektionsfläche ihrer eigenen Eltern. Bis sie mündig genug sind, eigene Entscheidungen zu treffen, werden sie von den Erwachsenen eingekleidet, musikalisch erzogen, sportlich fit gemacht oder politisch geprägt.

Für Politik und Wirtschaft sind sie eine begehrte Zielgruppe, da man sie frühestmöglich als zukünftige Wähler und Kunden gewinnen will. Dadurch werden sie nicht selten zum Spielball verschiedener Akteure, die unterschiedliche Interessen vertreten. Daß dies nicht immer zum Wohle der Kinder geschieht, ist selbstredend. Umso mehr haben Eltern die Pflicht, ihre Kinder vor allem zu schützen, was ihrer geistigen und körperlichen Gesundheit schaden könnte.

Dies gelingt allerdings nicht immer, denn einige äußere Faktoren dringen ungefiltert zu den Kleinen durch. Schon der Kindergarten wird zum Schauplatz eines ideologischen Kriegs zwischen werteorientierter Tradition und woker Staatsdoktrin. Wenn ein Junge Superhelden auf seinem T-Shirt hat und ein Mädchen gerne rosafarbene Kleider trägt und es zudem vorzieht, mit Puppen anstatt mit Baggern zu spielen, dann könnte dieser offenbar harmlose und natürliche Umstand bei manchen Zeitgenossen bereits Schnappatmung auslösen.

 Linke machen das Einhorn zum Politikum

Derzeit wird die Modekette C&A durch das Dorf getrieben. Der Grund: Jungen- und Mädchenkleidung würden veralteten Klischees entsprechen. Den Stein ins Rollen gebracht hat die Instagram-Influencerin Evelyn Höllrigl Tschaikner alias „little.paper.plane“. In einem Video mokierte sie sich darüber, daß die Auswahl der „Tierwelt“ auf der Kinderbekleidung tendenziös sei: „Während die Tierwelt in der Jungsabteilung primär aus ‚Jägern‘ besteht, besteht sie in der Mädchenabteilung aus möglichst flauschigen und süßen ‚Gejagten‘.“

Damit meint die empörte Frau Höllrigl Tschaikner Haifische, Krokodile oder Tiger bei den Jungs und niedliche Kaninchen, Flamingos oder Einhörner bei den Mädchen. Dies sei kein Zufall, so die Bloggerin. Ich denke auch, daß dies kein Zufall ist, genauso wenig wie es Zufall ist, daß es in Baumärkten Nägel und Hämmer zu kaufen gibt. Die Präferenz für bestimmte Farben und Tiere steckt quasi in unseren Genen, egal was die Wokeness-Industrie davon halten mag. Und natürlich gibt es Ausnahmen. Der Unterschied zwischen „normal“ und „woke“ ist allerdings dieser, daß wertekonservative Menschen sich zumeist durch Toleranz und Liebe zur Freiheit auszeichnen und niemandem ihr unwissenschaftliches und gefühlbasiertes Weltbild aufdrücken wollen.

Keiner verbietet es einem Jungen, ein T-Shirt mit Schmetterlingen anzuziehen, und Mädchen dürfen gerne Pullover mit Dinosauriern tragen. Aber aus allem ein Politikum zu machen, ist eine gut geübte Disziplin linker Bessermenschen.

Die Autorin hat eine glasklare Agenda

Interessanter als die künstliche Entrüstung über Einhörner und Tiger ist allerdings der Hintergrund der lieben Dame. Die gebürtige Südtirolerin und Wahl-Wienerin ist Autorin diverser Bücher, darunter auch „Mythos Mutterinstinkt“. Darin versucht die selbsternannte Feministin, wie der Titel bereits vermuten läßt, die Mutterliebe in Frage zu stellen.

Ihr Verlag umwirbt das Buch mit der Produktbeschreibung: „Der Mutterinstinkt ist eine Erfindung. Ein viel zu enges Korsett, geschnürt aus männlichen Geschichten“ oder „Das Bild der bedingungslos liebenden Mutter lastet schwer auf allen Frauen“.  Die Agenda dieser freien Journalistin ist glasklar und fügt sich perfekt in den links-woken Kontext ein, der Familien zu destabilisieren versucht, Männer dämonisiert und „geschlechtliche Identitäten“ konstruiert.

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Blutgruppen-Roulette: Der genetische Code als Gesundheitslotterie?

Blutgruppen-Roulette: Der genetische Code als Gesundheitslotterie?

Blutgruppen-Roulette: Der genetische Code als Gesundheitslotterie?

Die Natur hat der Menschheit ein faszinierendes Erbe hinterlassen: Vier Blutgruppen – A, B, AB und O – die wie ein komplexes Schicksalsrad über Gesundheitsrisiken mitentscheiden. Mehrere wissenschaftliche Studien zeigen die weitreichenden Konsequenzen dieser genetischen Vorbestimmung auf.

Je nach Blutgruppe variiert beispielsweise die Anfälligkeit für bestimmte Erreger: So zeigten Studien zum Corona-Virus, dass Menschen mit Blutgruppe O besser geschützt sind, während A-Typen das Nachsehen haben. Der wissenschaftliche Grund: Das Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus zeigt offenbar eine ausgeprägte Affinität zu Zellen der Blutgruppe A. „Eine molekulare Präferenz mit weitreichenden Konsequenzen“, wie Dr. Sean R. Stowell von der Harvard Medical School konstatiert. Seine Forschungsergebnisse der Studie „Blood group A enhances SARS-CoV-2 infection“ belegen: Träger der Blutgruppe A haben ein um 20 Prozent erhöhtes Infektionsrisiko gegenüber Menschen mit Blutgruppe O.

Die blutgruppenspezifischen Gesundheitsrisiken gehen aber noch weiter. Träger der Blutgruppe B müssen demnach mit einem erhöhten Risiko für Pankreaskrebs leben. AB-Typen wiederum zeigen eine gesteigerte Anfälligkeit für kognitive Beeinträchtigungen.

Das renommierte Karolinska Institut in Schweden hat in einer beeindruckenden Studie mit 5,1 Millionen Teilnehmern insgesamt 49 verschiedene Erkrankungen identifiziert, die mit bestimmten Blutgruppen korrelieren. Eine Art genetisches Roulette, das jedem Menschen ein individuelles Portfolio an Gesundheitsrisiken zuteilt. Die vermeintlichen Gewinner dieser biologischen Verlosung bleiben jedoch nicht verschont. Während A-Typen verstärkt zu Thrombosen neigen, kämpfen O-Träger häufiger mit Blutungen. Die einen zeigen sich resistenter gegen Schwangerschaftshypertonie, die anderen müssen vermehrt Nierensteine fürchten.

Diese Erkenntnisse offenbaren ein ausbalanciertes System der Natur, in dem keine Blutgruppe ausschließlich Vor- oder Nachteile genießt. Dr. Douglas Eric Guggenheim vom Abramson Cancer Center der University of Pennsylvania betont: „Die Antigene auf unseren roten Blutkörperchen sind Teil eines hochkomplexen Immunsystems, das sowohl Schutz als auch Risiken birgt.“

Beruhigend ist die Erkenntnis, dass klassische Faktoren wie Alter, Lebenswandel und bestehende Erkrankungen dennoch meist schwerer wiegen als die blutgruppenspezifischen Prädispositionen. Dennoch mahnen die Forschungsergebnisse zu einer differenzierteren Betrachtung individueller Gesundheitsrisiken.

Die Wissenschaft steht hier möglicherweise erst am Anfang weitreichender Entdeckungen. Das große Blutgruppen-Roulette könnte noch zahlreiche überraschende Zusammenhänge offenbaren. Die aktuelle Forschung deutet bereits auf weitere spannende Korrelationen hin, etwa zwischen Blutgruppen und der Anfälligkeit für bestimmte Allergien oder der Resistenz gegen Malaria.

Die Medizin der Zukunft wird diese Erkenntnisse zweifellos für individualisierte Präventions- und Behandlungsstrategien nutzen. Bis dahin bleibt die Blutgruppe ein faszinierender Indikator für die komplexen Wechselwirkungen zwischen genetischer Disposition und Gesundheit.