Kategorie: Nachrichten
„Das Ergebnis entspricht nicht dem, was erwartet wurde – deswegen darf es nicht veröffentlicht werden“

Der Versicherungsmathematiker Matthias Reitzner hat Fachbeiträge verfasst, in denen ein Zusammenhang zwischen Übersterblichkeit und Corona-Impfung diskutiert wird. Im Interview mit Multipolar spricht er über erstaunliche Rückmeldungen zu seinen Forschungsergebnissen, das fragwürdige Vorgehen des Statistischen Bundesamtes sowie eine „verheerende“ Arbeitsweise und „schwere Dienstverfehlung“ beim Paul-Ehrlich-Institut. „Der politische Druck“, so der Forscher, „muss sehr groß gewesen sein“.
COP 29: Dem Finanzmonster wachsen viele optionale Köpfe

Die milliardenschweren Verhandlungen über die Finanzierung des Klimawandels werden immer komplexer und unsicherer, was sinnvoll ist, da eine Einigung wahrscheinlich unmöglich ist.
Es begann ganz einfach damit, dass die Ko-Vorsitzenden der Verhandlungsgruppe einen 9-seitigen Textentwurf für das New Collective Quantified Goal (NCQG) zur Klimafinanzierung vorlegten. Die zahlreichen Verhandlungsführer fügten dann ihre Änderungsvorschläge oder zusätzlichen Text hinzu, so dass sich der Entwurf auf 34 Seiten aufblähte.
Das Problem ist, dass der größte Teil dieses Zuwachses kein zusätzlicher Text ist. Es handelt sich um optionale Formulierungen für den bestehenden Text. Bei vielen dieser Optionen handelt es sich nicht um triviale Bearbeitungen, sondern um ganz andere Texte.
Die umfangreichsten Optionen betreffen natürlich die Höhe des „quantifizierten Ziels“, d. h. wie viel staatliche Mittel die Entwicklungsländer jedes Jahr erhalten. Die Ausgangszahl reicht von 100 Mrd. $ bis 2 Billionen $, dazwischen liegen 1,1 Billionen $ und 1,3 Billionen $. Das ist sicherlich ein gewaltiger Unterschied.
Es gibt auch redaktionelle Unterschiede, die für Diplomaten offenbar von großer Bedeutung sind. Soll der NCQC beispielsweise nationale Pläne „unterstützen“ oder „ansprechen“?
Dazwischen gibt es zahlreiche Fragen von geringerer Bedeutung, z. B. ob die Subventionen für fossile Brennstoffe bis 2025, 2035 oder „so bald wie möglich“ auslaufen sollen.
Jeder Satz von Optionen wird durch Klammern dargestellt, was auf seine Art sehr anschaulich ist. In der Regel beginnt ein Satz mit einer Reihe von mindestens zwei optionalen Textteilen, die jeweils in Klammern stehen, gefolgt vom Ende des Satzes. Die Anzahl der in Klammern gesetzten Optionen kann so groß sein, dass es schwierig wird, sie zu lesen.
Natürlich werden manchmal auch der Anfang und/oder das Ende des Satzes eingeklammert oder es gibt mehrere Sätze von eingeklammerten Optionen in einem einzigen Satz.
Es handelt sich keineswegs um einen Textentwurf, so dass Nachrichtenberichte über einen solchen Text höchst irreführend sind. Auf den 34 Seiten gibt es Hunderte von Optionen, die in Klammern gesetzt sind und die alle gelöst werden müssen, wenn es einen tatsächlich genehmigten Text zum NCQC geben soll. Man könnte sagen, dass es so viele Textentwürfe wie Optionen gibt.
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es also keinen Textentwurf, sondern nur eine große Menge an ernsthaften Meinungsverschiedenheiten. Ein Großteil davon wird wahrscheinlich dadurch gelöst werden, dass man alle Optionen verwirft und einfach den gesamten Satz streicht. Diplomaten können immer eine Einigung finden, wenn sie nichts Substantielles sagen.
Einige der Punkte sind sogar amüsant. Mein Favorit ist eine Bestimmung, die besagt, dass die Finanzierung eines neuen Kohlekraftwerks nicht als Klimafinanzierung gilt. Wie sich herausstellte, wurde dies unter dem Ziel der Anpassung an den Klimawandel geltend gemacht, da Strom den Menschen hilft, mit extremen Wetterbedingungen umzugehen.
Es überrascht nicht, dass die Industrieländer Optionen anbieten, die ihre Haftung verringern. Die mickrige 100-Milliarden-Dollar-Option für das NCQC ist offensichtlich, aber andere sind weniger offensichtlich.
Eine, die funktionieren könnte, ist ein „Investitions“-Ziel, das keinen staatlichen Beitrag vorsieht. Jede Form der Entwicklung von erneuerbaren Energien oder widerstandsfähiger Infrastruktur würde zählen, unabhängig davon, wer sie finanziert. Private Investitionen sind ausdrücklich eingeschlossen.
Angesichts der angeblich lächerlichen Summen, die weltweit für Solar- und Windkraftanlagen ausgegeben werden, könnte diese Option sogar die Billionen-Dollar-Marke pro Jahr erreichen. Dass die Bürger vor Ort letztlich für alles bezahlen werden, einschließlich der Gewinne, ist offenbar irrelevant. Aber der größte Teil der derzeitigen 100 Milliarden Dollar pro Jahr wird in Form von Krediten und nicht als Zuschuss gewährt. Diese Darlehen sollen zumindest zurückgezahlt werden.
Nächste Woche fliegen die hochrangigen Minister der Mitgliedsländer ein, um zu versuchen, dieses endlose Durcheinander von Klammern zu entwirren. Einige der Sätze werden gelöst werden, während viele einfach verschwinden werden. Denken Sie daran, dass jedes Land ein Vetorecht hat, so dass nichts Radikales passieren kann.
Angesichts des bizarren Charakters dieses Spiels ist es nicht verwunderlich, dass das endgültige Dokument oft um 2 Uhr morgens von Leuten ausgearbeitet wird, die seit 48 Stunden nicht mehr geschlafen haben und denen es wahrscheinlich egal ist, was darin steht.
Aber das schlaflose Endspiel liegt noch in weiter Ferne. Bleiben Sie an CFACT dran, wenn sich das Mittelspiel entfaltet. Es wird Überraschungen geben.
Link: https://www.cfact.org/2024/11/16/cop-29-finance-monster-grows-many-optional-heads/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Orbán: „Der Krieg ist in seine gefährlichste Phase eingetreten“

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat den Nationalen Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen. Auslöser sind die jüngsten Entwicklungen im russisch-ukrainischen Krieg. „Der Krieg ist in seine gefährlichste Phase eingetreten“, warnte der Ministerpräsident. An der Beratung des Sicherheitskabinetts nahmen am Mittwochmorgen Verteidigungsminister Kristóf Szalay-Bobrovniczky, Armeechef Gábor Böröndi, Innenminister Sándor Pintér, Wirtschaftsminister Márton Nagy, der das Kabinettbüro des […]
Pink, trans und vollelektrisch: Jaguar wechselt seine „Markenidentität“ – und erntet Häme
Bye-bye, Jaguar: Schluss mit der stolzen Raubkatze – die bekannte Luxus-Automarke aus Großbritannien hat zum Einläuten seiner neuen Elektroauto-Ära ihre „Markenidentität“ gewechselt und einen Werbespot veröffentlicht, der zwar keine Autos zeigt, dafür aber so divers und woke ist, dass man ihn unweigerlich für Satire hält.
Nicht einmal das berühmte Raubkatzenlogo (den „Leaper“) zeigt man im „Rebranding“-Video: Stattdessen stellt man lediglich einen so uninteressanten wie charakterlosen Einheitsbrei-Schriftzug in der Schreibweise „JaGUar“ – was auch immer das bedeuten mag. Wer den Werbespot sichtet, könnte zum Schluss kommen, das „GU“ stünde für gugu-gaga, ein erwachsener Mensch mit Kenntnis des Marktes würde so etwas nämlich kaum fabrizieren. Aus dem Video ist nicht einmal ersichtlich, dass es sich wirklich um die Automarke handelt – im Fokus steht einzig die Darstellung jener „Diversität“, die der Mehrheit der Bevölkerung längst zum Halse heraushängt.
Elon Musk scheint so verwirrt wie der Rest der Welt: „Verkauft ihr Autos?“
Auch auf der Website sucht man Autos zunächst vergeblich – dort wird lediglich eine „neue Ära“ mit denselben schrillen und unästhetischen Bildern wie im Spot angekündigt. Ab 2026 möchte Jaguar schließlich nur noch Elektroautos verkaufen. Nur wenn man auf die Modellbezeichnungen klickt, werden die jeweiligen Fahrzeuge vorgeführt. Im alten Stil, wohlgemerkt.
Man hofft auf einen Marketinggag, doch Professor Gerry McGovern OBE, Chief Creative Officer bei Jaguar, feiert den neuen „Stil“ sehr: „Der neue Jaguar ist eine Marke, die auf überschwänglichem Modernismus basiert. Sie ist fantasievoll, kühn und künstlerisch an jedem Berührungspunkt. Sie ist einzigartig und furchtlos. Es handelt sich um eine Neuinterpretation, die das Wesen von Jaguar wieder aufgreift und zu den Werten zurückführt, die die Marke einst so beliebt gemacht haben, und sie gleichzeitig für ein modernes Publikum relevant macht. Wir schaffen Jaguar für die Zukunft und stellen seinen Status als Marke wieder her, die das Leben unserer Kunden und der Jaguar-Gemeinschaft bereichert.“
Dass diese katastrophale Fehleinschätzung eines „modernen Publikums“ durchaus ernst gemeint sein dürfte, zeigt der Blick auf den „Brand Director“ Santino Pietrosanti, der dieses Jahr bei einem Auftritt für das „Attitude“-Magazin im glitzernden Jäckchen mit Netzoberteil minutenlang von Diversität und der LGBTQ-Agenda fabulierte.
Der typische Jaguar-Fahrer wird damit aber nicht assoziiert werden wollen – und die linke Klientel, die diesen Irrsinn feiert, kann sich gemeinhin keinen Jaguar leisten. Unter den Postings in den sozialen Netzen finden sich entsprechend Zehntausende negative Kommentare. Das Marketing-Team gehört gefeuert, so ist man sich dort einig. Sollte man beim kommenden großen „Reveal“ des ersten vollelektrischen GT am 2. Dezember andere Töne anschlagen und die Woke-Kampagne sich wider Erwarten doch als Trolling herausstellen, wäre dieser Spot sicherlich gelungen – behält man diese Linie bei, könnte Jaguar mit wehenden Regenbogenfahnen seinem Untergang entgegensteuern.
Justiz als politische Waffe: Wie Kritiker in Deutschland mundtot gemacht werden sollen | Gerald Grosz

Ein Kommentar des österreichischen DeutschlandKURIER
-Kolumnisten Gerald Grosz.20
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Die Stunde der Wahrheit: Wie wird Russland auf die Stationierung westlicher Langstreckenraketen durch die Ukraine reagieren?
Von Andrew Korybko
Es bleibt unklar, was Putin letztlich tun wird, aber welche der beiden Entscheidungen er trifft, wird von nun an die Richtung dieses Konflikts bestimmen – entweder eine weitere Eskalation oder ein möglicher Kompromiss.
Am Sonntag wurde berichtet, dass die USA endlich der Bitte der Ukraine nachgekommen seien, vor 2014 ATACMS-Langstreckenraketen gegen Ziele innerhalb der russischen Grenzen einzusetzen. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels waren sie noch nicht stationiert, aber Zelensky deutete später an diesem Tag an, dass dies sehr bald der Fall sein könnte. Der Grund dafür, dass dies die Stunde der Wahrheit ist, liegt darin, dass Putin bereits davor gewarnt hat, dass dies zu einer direkten Beteiligung der NATO an dem Konflikt führen würde.
Diese Analyse über Russlands aktualisierte Nukleardoktrin enthält Hyperlinks zu acht verwandten Analysen über alles von „roten Linien“ bis zu „Zermürbungskrieg“, die der Leser lesen sollte, um den Hintergrund zu verstehen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die neue Politik in Putins eigenen Worten „eine Aggression gegen Russland, die von einem nicht-nuklearen Staat ausgeht, aber an der ein nuklearer Staat beteiligt ist oder die von einem nuklearen Staat unterstützt wird, als deren gemeinsamen Angriff auf die Russische Föderation betrachtet“. Es stand also noch nie so viel auf dem Spiel.
Der Grund, warum die USA dem Antrag der Ukraine erst jetzt grünes Licht gegeben haben, liegt darin, dass das scheidende Regierungskollektiv die Voraussetzungen dafür schaffen will, dass Trump den Konflikt entweder aufrechterhält oder eskaliert. Nach seinem historischen Wahlsieg wurde befürchtet, dass er die Ukraine komplett von der Hilfe abschneiden und damit Russland den gewünschten maximalen Sieg bescheren würde, der dann zur größten strategischen Niederlage der USA aller Zeiten führen würde. Es wurde hier, hier, und hier jedoch erklärt, dass er immer eher „eskalieren würde, um zu deeskalieren“.
In jedem Fall kommt es darauf an, wie die Wahrnehmung derer, die noch an der Macht sind, ihre Politikformulierung prägt, die sich in diesem Beispiel darin manifestiert, dass der Ukraine trotz vorheriger Warnungen Russlands die Stationierung westlicher Langstreckenraketen zugestanden wird. Es geht darum, den Konflikt in den nächsten zwei Monaten vor Trumps Amtsantritt so zu verschärfen, dass er sich in einer viel schwierigeren Situation befindet als zuvor. Das soll ihn dazu bringen, eine hawkishe Position im Konflikt einzunehmen.
Realistisch betrachtet wird es bis dahin jedoch nur zu weiteren Raketenangriffen Russlands auf militärische Ziele in der Ukraine kommen. Außergewöhnliches wie der spekulative Einsatz taktischer Nuklearwaffen oder ein NATO-Bombardement ist nicht zu erwarten. Beide Möglichkeiten wurden in der vorangegangenen Analyse der aktualisierten Nukleardoktrin Russlands genannt. Allenfalls die Zerstörung einer wichtigen Brücke über den Dnjepr oder Enthauptungsschläge sind denkbar, aber unwahrscheinlich.
Putin will keine Eskalation, weil er ernsthaft fürchtet, dass alles außer Kontrolle geraten und in einen Dritten Weltkrieg münden könnte. Präzedenzfälle zeigen immer wieder, dass er alles tun wird, um dieses Worst-Case-Szenario zu verhindern. So hat er sich geweigert, eine deutliche Eskalation einzuleiten, nachdem die Ukraine den Kreml, russische Frühwarnsysteme, strategische Flugplätze, die Krim-Brücke, Ölraffinerien, Wohngebiete und viele andere Ziele bombardiert hatte. Es gibt also keinen Grund zu erwarten, dass er jetzt aus der Rolle fällt und deutlich eskaliert.
Aber auch die geduldigsten Menschen können einmal ausrasten, und es ist immer möglich, dass Putin genug hat und beschließt, das zu tun, was viele seiner Anhänger von Anfang an wollten. Das könnte so aussehen, dass er die „Shock and Awe“-Bombenkampagne der USA wiederholt, keine Rücksicht mehr auf zivile Opfer nimmt und buchstäblich alles über der Ukraine ablädt. Mit anderen Worten: Russland könnte sich ein Beispiel an Israel nehmen, wie es hier erläutert wurde, was die Chancen auf einen maximalen Sieg erhöhen könnte.
Wenn es seinen Kurs beibehält und nicht eskaliert, nachdem die Ukraine vor 2014 westliche Langstreckenraketen gegen Ziele innerhalb der russischen Grenzen eingesetzt hat, könnte dies als eine weitere „Geste des guten Willens“ gewertet werden, die es Trump erleichtern würde, ein Friedensabkommen auszuhandeln. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass er von einigen Falken in seinem Umfeld dazu überredet werden könnte, dies als Schwäche zu interpretieren, was ihn zu einer „Eskalation zur Deeskalation“ ermutigen würde, die für Russland mit erheblichen Opportunitätskosten verbunden wäre.
In diesem Fall wäre es für Russland im Nachhinein besser gewesen, eine Eskalation knapp unterhalb des Niveaus einer mit Kuba vergleichbaren „Drohpolitik“-Krise herbeizuführen, die ausreicht, um möglichst viele seiner Interessen durchzusetzen, ohne jedoch eine „Überreaktion“ des Westens zu provozieren, die zu einem sofortigen Einfrieren des Konflikts führen könnte. Es ist unklar, was Putin letztendlich tun wird, aber welche dieser beiden Entscheidungen er treffen wird, wird den weiteren Verlauf des Konflikts bestimmen, entweder eine weitere Eskalation oder einen möglichen Kompromiss.
US-Unis sollen für Impfschäden zahlen

Noch immer gibt es an vielen US-Hochschulen Covid-Impfpflichten. Die Republikaner setzten diese Schulen nun mit einem geplanten Gesetz unter Druck. Strenge Covid-Impfvorschriften hatten an den meisten US-Universitäten gegolten. Ein geplantes neues Gesetz könnte nun dazu führen, dass die Universitäten zur Rechenschaft gezogen werden. Laut dem Plan der Republikaner im Repräsentantenhaus müssen die Unis dann für […]
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Biden: Bevor Opi ins Heim muss, darf er nochmal zündeln
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Biden: Bevor Opi ins Heim muss, darf er nochmal zündeln
Kurz vor seinem Abgang versucht die senile Wandermumie Joe Biden die Welt in den Abgrund zu reißen. Die westliche Kriegstreiberfraktion will es dem neuen US-Präsidenten Donald Trump unmöglich machen, sich mit Russland in der Ukraine zu einigen. Ein kleiner Atomkrieg kommt da gerade recht.
von Daniel Matissek
Was Kritiker früh befürchtet hatten, tritt nun ein: noch bevor Donald Trump in gut zwei Monaten sein Amt als wiedergewählter US-Präsident antritt, versucht die westliche Kriegstreiberfraktion den Ukraine-Krieg so weit zu eskalieren, dass es Trump mindestens erschwert wird, sein Versprechen umzusetzen, ihn zu beenden. Der greise und seit Jahren faktisch amtsunfähige Noch-Präsident Joe Biden hat seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj nun grünes Licht für den Einsatz von US-Raketen mit längerer Reichweite gegen Ziele tief im russischen Staatsgebiet gegeben. Deren Einsatz soll offenbar zunächst gegen russische und nordkoreanische Soldaten in der Oblast Kursk erfolgen. In Kiew nahm man diese Einladung natürlich dankbar auf und kündigte umgehend an die ersten Einsätze an. Die russische Regierung hatte einen solchen erweiterten Einsatz von US-Raketen als Eskalation bezeichnet.
Ob und inwieweit dadurch tatsächlich ein Dritter Weltkrieg näherrückt, ist insofern fraglich, als man davon ausgehen kann, dass dem nüchternen Realpolitiker Putin sehr wohl der Machtwechsel in zwei Monaten bewusst ist und er – zum Glück, möchte man sagen – ja bereits in enger Verbindung mit der neuen Trump-Administration steht. Und eben diese hinter den Kulissen mutmaßlich bereits auf Hochtouren laufenden Kontakte des president-elect sind es, die die Great-Reset-Einflüsterer und strippenziehenden Pflegebevollmächtigen der senilen lame duck Biden in Panik versetzen – weshalb sie nun genau so reagieren, wie stets befürchtet (und wie sich dies übrigens auf anderen Ebenen gerade auch in Deutschland beobachten lässt): Sie versuchen, noch vor Trumps Übernahme so viele Tatsachen wie möglich zu schaffen, ihre Transformations- und Deep-State-Agenda noch so tief wie möglich zu verankern und es dem neuen Führungsteam so schwer wie möglich zu machen, seine Ziele und überfälligen Korrekturen innen- und außenpolitisch zu verwirklichen.
Trumps Erfolgspläne vereiteln
Die Anti-Trump-Psychose reicht dabei so weit, dass manch einer lieber die Welt im nuklearen Höllenfeuer untergehen sehen würde, als dass der “Faschist” Trump am Ende tatsächlich noch Frieden schließt. Aus Sicht der Bidens-Administration ist diese Verantwortungslosigkeit sogar konsequent – musste sie doch bereits vor über zwei Jahren einräumen, dass sie maßgeblichen Anteil an der Ukraine-Eskalation hatte, indem sie Biowaffenlabore in der Ukraine unterhielt und das Selenskyj-Regime in den Jahren vor der russischen Invasion militärisch gezielt vorbereitet hatte. Und dennoch: Die Eskalationspolitik Bidens lässt sich sogar positiv deuten: Sie wissen genau, dass Trump Ernst macht und seine Pläne zur Beendigung des Sterbens in der Ukraine offenbar viel konkretere Chancen auf Umsetzung hat, als dies in der breiten Öffentlichkeit kommuniziert wird. Deshalb drehen sie durch.
Aus Deutschland kam natürlich sofort frenetische Unterstützung für Bidens Entscheidung, vor allem von der grünen Sekte, die nicht nur die unfähigste und durch ihren bodenlose Dilettantismus unberechenbarste Außenministerin aller Zeiten stellt, sondern auch einen„Kanzlerkandidaten“, der von allen guten Geistern verlassen ist und Deutschland zu einem autoritären Verbots- und Obrigkeitsstaat umbauen will – als Juniorpartner und Königsmacher einer BlackRock-Merz-CDU, die die antirussische Polarisierung zur dauerhaften Staatsdoktrin machen will und ihrerseits vor kriegslüsterner Hochrüstung und Eskalationen nicht zurückschreckt. Von Friedrich Merz ist lange bekannt, dass er als Kanzler sofort deutsche Taurus-Raketen an das Selenskyj-Regime schicken würde; auch die FDP spricht sich dafür aus. Auch wenn Habeck selbst natürlich so wahrscheinlich Kanzler wird wie wenn Weihnachten auf Ostern fällt, hat er auf der Jubelmesse des Wiesbadener Parteitags am Wochenende schonmal angekündigt, als Regierungschef dasselbe zu tun.
Baerbocks Größenwahn: Das alberne Kind droht China
Sie drehen durch und verraten den Frieden so, wie sie ihre Bürger verraten. Welch bittere Ironie, dass ausgerechnet der schläfrige Zyniker Olaf Scholz hier als die letzte Stimme der Vernunft erscheint: Immerhin bekräftigte der wankende SPD-Noch-Kanzler erneut seine strikte Ablehnung der Entsendung von Taurus-Raketen. Was freilich nichts daran ändert, dass in seiner Amtszeit die gemeingefährlichste, größenwahnsinnigste und ideologischste Politik seit Gründung dieser Republik in Deutschland gemacht wurde, die unser Land in außenpolitische Isolation und bei Freund und Feind ins Abseits geschossen hat; eine Entwicklung, die weiter anhält,
So entblödete sich das alberne Kind im Außenamt nicht, Deutschland wieder einmal um Kopf und Kragen zu plappern: Baerbock droht China (!) nun allen Ernstes „Konsequenzen“ an, weil es Russland mit Drohnen unterstützen soll. Eine auf der ganzen Welt verlachte trampolinspringende Stilblütenproduzentin als Außenministerin eines machtlosen und zugrunde gerichteten Landes droht einer Supermacht, von der fast die gesamte Welt ökonomisch abhängig ist, mit „Konsequenzen“: Man könnte über solche Grotesken lachen, wenn sie nicht so gefährlich wären.
Letztes Aufbäumen der Globalisten
Es läuft am Ende auf einen immer knapperen und sich bis zuletzt zuspitzenden Wettlauf gegen die Zeit heraus: Wird es den durch Trumps Wahl um ihre Macht gebrachten durchgedrehten Agenda-Globalisten noch gelingen, so viel Schaden und Sabotage anzurichten, dass auch die neue Regierung daran nichts mehr ändern kann, damit sie diese anschließend als Luftnummer und Blender vorführen können? Schaffen es der demente Greis und seine verrückten Genossen in Europa, die Welt so nahe an einen nuklearen Holocaust zu rücken, dass auch Trump eine womöglich einsetzenden Eigendynamik der Eskalation nicht mehr aufhalten kann? Gehen sie in einem nächsten Schritt über eine Psy-Op oder False-Flag-Aktion vielleicht sogar so weit, einen direkten Krieg mit Russland anzuzetteln?
Oder handelt es sich um ein letztes Aufbäumen eines Systems, das die von ihm angestrebte postdemokratisch-totalitäre Weltordnung (von Pandemie- bis Transagenda, von Klimareligion bis kultur- und identitätszerstörender Migration) um keinen Preis aufgeben will und in den letzten Zuckungen seiner Ohnmacht um sich schlägt, der überfälligen Renormalisierung und Rückbesinnung des Westens auf sich selbst am Ende aber nichts mehr entgegenzusetzen hat und den unvermeidlichen Lauf der Geschichte nicht mehr ändern wird? So oder so: Der Amtsantritt Trumps droht zum Wettlauf gegen die Kräfte des Wahnsinns zu werden. Die aktuellen Entwicklungen unterstreichen jedenfalls erneut, dass der Westen in der Geiselhaft politischer Hasardeure ist, die keinerlei Verantwortungsgefühl mehr kennen und denen jegliches historische Bewusstsein und realpolitische Einsichten abgehen. Und ausgerechnet diese verbrecherischen Gestalten beschimpfen Trump als Irren – obwohl er vermutlich die letzte Hoffnung des freien Westens ist.
Der renommierte Journalist und Bestsellerautor Thomas Röper enthüllt sachlich und neutral, basierend auf Hunderten von Quellen, bislang verschwiegene Fakten und Beweise zu den millionenschweren Geschäften der Familie des US-Präsidenten Joe Biden in der Ukraine. Angesichts der aktuellen Ereignisse stellt sich die Frage: Ist eine kleine Gruppe gieriger Geschäftemacher möglicherweise bereit, uns für ihren persönlichen Profit an den Rand eines Dritten Weltkrieges zu bringen?
Unsere Buchempfehlung zum Thema: „Das Ukraine-Kartell
“ von Thomas Röper. Das Buch ist ausschließlich über den Verlag beziehbar. Jetzt versandkostenfrei bestellen!
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Den drohenden Weltkrieg befeuern: Kriegskanzler Merz?
CDU-Chef Merz hat angekündigt, als künftiger Bundeskanzler Moskau in Bezug auf die Ukraine ein Ultimatum stellen zu wollen. Eine belligerente Rhetorik, zumal die Lieferung von Taurus-Raketen auch die direkte Involvierung von Bundeswehr-Personal zur Bedienung inkludieren würde. Präsident Putin hat bereits vor Konsequenzen gewarnt.
Die jüngsten Äußerungen des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz im Stern-Interview lassen die diplomatischen Alarmglocken schrillen. Mit seiner Ankündigung eines 24-Stunden-Ultimatums an Russland und der angedrohten Lieferung von Taurus-Raketen an die Ukraine hat der Oppositionsführer eine neue Dimension der außenpolitischen Eskalation erreicht. Was in deutschen Medien bislang erstaunlich wenig Beachtung findet, sorgt in Moskau bereits für erhebliche Unruhe. Nicht ohne Grund: Merz‘ Drohung, im Falle einer Kanzlerschaft der Ukraine grünes Licht für Angriffe tief ins russische Hinterland zu geben, ist mehr als nur rhetorisches Säbelrasseln. Seine entsprechenden Ausführungen im Bundestag unterstreichen den Ernst seiner Absichten.
Die technischen Realitäten machen die Situation besonders brisant. Wie aus dem kürzlich bekannt gewordenen Gespräch deutscher Luftwaffengeneräle hervorgeht, erfordert der Einsatz von Taurus-Raketen zwingend die Expertise der Bundeswehr. Eine simple Weitergabe der Waffen an Kiew würde nicht ausreichen – die komplexe Programmierung kann nur durch deutsche Streitkräfte erfolgen. Putin hat in diesem Zusammenhang bereits unmissverständlich klargestellt: „Solche Angriffe setzen die direkte Beteiligung von NATO-Soldaten voraus. Das würde unweigerlich zu einer militärischen Konfrontation mit Russland führen.“ Eine Warnung, die angesichts der militärischen Realitäten durchaus ernst zu nehmen ist.
Besondere Brisanz erhält die Situation durch einen bisher wenig beachteten Umstand: Die Bundeswehr verfügt seit 2021 über detaillierte Bodenreliefkarten Russlands. Anders als Großbritannien oder Frankreich wäre Deutschland damit theoretisch in der Lage, auch ohne amerikanische Unterstützung Präzisionsangriffe auf russischem Territorium durchzuführen.
Die strategischen Implikationen von Merz‘ Äußerungen sind weitreichend. Ein deutscher Kanzler, der Moskau ein Ultimatum stellt und mit Raketenangriffen droht, würde die gesamte europäische Sicherheitsarchitektur in Frage stellen. Die Folgen wären unabsehbar: Russische Gegenschläge auf deutsche Militäreinrichtungen wären ebenso denkbar wie Angriffe auf Berlin als Antwort auf potenzielle Raketenangriffe auf Moskau.
Die internationale Diplomatie reagiert mit wachsender Sorge auf diese Entwicklung. Erfahrene Außenpolitiker warnen vor einer gefährlichen Eigendynamik der Eskalation. Die Tatsache, dass der Kanzlerkandidat der größten Oppositionspartei derart unverhohlen mit militärischer Konfrontation droht, wirft Fragen nach der außenpolitischen Verlässlichkeit Deutschlands auf.
Die aktuelle Situation erfordert mehr denn je besonnene Diplomatie statt markiger Wahlkampfrhetorik. Die Geschichte hat wiederholt gezeigt, dass militärische Drohgebärden schnell eine unkontrollierbare Eigendynamik entwickeln können. Merz‘ Äußerungen könnten sich als gefährlicher Katalysator in einer ohnehin angespannten geopolitischen Lage erweisen. Für die europäische Sicherheitsarchitektur steht dabei einiges auf dem Spiel – möglicherweise mehr, als dem CDU-Vorsitzenden bewusst ist.
Eskalation der Reichweiten
Egon W. Kreutzer
Von „Langstreckenwaffen“ zu sprechen, wie es viele der hiesigen Medien tun, ist bei den in Frage stehenden ATACMS-Raketen ein Witz, und zwar ein schlechter. Einmal googeln – und die Antwort ist:
Es sind Kurzsstrecken-Raketen.
Mit einer Reichweite von bis zu 300 km bleiben die ATACMS hinter den Reichweiten der britisch-französichen Storm Shadow und der deutschen Taurus Marschflugköper, die Entfernungen von etwas mehr als 500 Kilometern überwinden, deutlich zurück.
Auf den Punkt gebracht:
Mit Storm Shadow, bzw. Taurus,
kann Moskau von der Ukraine aus erreicht werden,
mit ATACMS nicht.
Wenn auch die Vermutung nahe liegt, dass Joe Biden die Bemühungen Trumps, den Ukraine-Krieg schnell zu beenden, in den letzten Tagen seiner Amtszeit noch torpedieren möchte, die Erlaubnis, beliebige Ziele in Russland
Eigene Getreidebörse wird BRICS vom Dollar unabhängiger machen
Derzeit sind es die USA, die die Marktpreise für das hauptsächlich in Dollar gehandelte Getreide bestimmen. Dies wollen die BRICS-Staaten durch die Schaffung einer eigenen Getreidebörse ändern.
Das im Oktober abgehaltene BRICS-Gipfeltreffen im russischen Kazan, an dem die zehn Mitglieder Brasilien, Russland, Indien China, Südafrika, Äthiopien, Ägypten, der Iran, Saudi-Arabien die Vereinigten Arabischen Emirate sowie zahlreiche Partner-Länder der Vereinigung teilnahmen, gilt für viele Beobachter als ein bedeutender Meilenstein bei der Schaffung eines gerechten und multipolaren Systems.
Trumps Wahlsieg löst Kriegsübungen der Houthi aus, die sich auf eine US-Invasion im Jemen vorbereiten
Von Ahmed Abdulkareem
Das Ziel ist nicht, feindliche Soldaten abzuwehren oder zu töten, sondern sie gefangen zu nehmen“, sagte Ali Mohammed Hassan mit fester Stimme, während er den Gurt seiner AK-47 zurechtrückte. Gekleidet in die traditionelle Tahami-Uniform, Granaten am Gürtel und Munition griffbereit, sprach Hassan mit der Zuversicht eines Mannes, der das Terrain genau kennt. „Ich kenne dieses Land. Das ist unser Vorteil.“
Hassan nahm kürzlich zusammen mit einer Gruppe bewaffneter Einwohner an einer militärischen Übung entlang der Küstengebiete im östlichen Gouvernement Hodeidah teil. Die Übung, die auf einer Mischung aus Strategie und Notwendigkeit beruhte, spiegelte die wachsende Angst der Einheimischen vor einer bevorstehenden ausländischen Invasion wider.
In den letzten Wochen wurden in den westlichen Regionen des Jemen, insbesondere in den Küstengebieten, Dutzende von lokalen Militärübungen abgehalten, da sich die Einwohner auf eine ihrer Meinung nach bevorstehende Invasion unter Führung der Vereinigten Staaten vorbereiten. „Wir bereiten uns auf alle schlimmen Szenarien vor, z. B. auf die Unfähigkeit der Armee, den Invasionstruppen entgegenzutreten, oder auf den Abwurf von feindlichen Fallschirmjägern, die versuchen könnten, große Gebiete im Land einzunehmen“, sagte Hassan. Hassans Worte spiegeln die wachsende Angst wider, die die Bevölkerung angesichts der jüngsten Drohungen der Vereinigten Staaten gegen die jemenitische Regierung ergreift.
Diese Manöver an der Basis, an denen auch die Bevölkerung teilnimmt, stehen im Einklang mit umfassenderen und komplexeren Übungen der jemenitischen Streitkräfte. In der vergangenen Woche haben die Seestreitkräfte und die Küstenverteidigungseinheiten taktische Übungen unter dem Namen „To Make Your Faces Disgraced“ (Eure Gesichter in Ungnade fallen lassen) durchgeführt. Die Operationen simulierten die Verteidigung gegen einen hypothetischen amerikanischen Angriff mit vier verschiedenen Angriffswellen.
Die jemenitischen Seestreitkräfte haben ihre Bereitschaft mit einer Reihe von fünf groß angelegten Manövern erhöht, die sich über regionale Gewässer, Küstengebiete, städtische Straßen und sogar Wohnviertel erstreckten. Diese Übungen, bei denen gewaltsame Zusammenstöße simuliert wurden, unterstreichen die zunehmende Ernsthaftigkeit der wahrgenommenen Bedrohungen, insbesondere angesichts der Ankunft von Verstärkungen in Mokha – einem strategischen Gebiet unter der Kontrolle der saudischen Verbündeten. Verschärft werden die Spannungen durch die zunehmende Rekrutierung von Kräften im Südjemen, die sich offen für eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel ausgesprochen haben.
Bei den Manövern wurde eine Reihe fortschrittlicher Waffen vorgeführt, darunter Drohnen, See- und Luftraketen, Torpedos und Seeminen sowie Panzer, Panzerabwehrsysteme und andere hochmoderne Ausrüstung. Zu den hypothetischen Szenarien gehörten Angriffe auf Kriegsschiffe, U-Boote, Minenräumboote und amphibische Angriffe. Die Truppen nahmen auch an simulierten Zusammenstößen entlang der Küste von Hodeidah teil, wobei sie Taktiken der städtischen Kriegsführung wie die Räumung besetzter Gebäude, das Angreifen gepanzerter Fahrzeuge und die Gefangennahme hypothetischer amerikanischer Soldaten einsetzten. Diese Übungen umfassten sogar die Evakuierung von Verwundeten und die Detonation von Landminen unter kampfähnlichen Bedingungen.
In einer seltenen Aktion haben die Militärmedien nur 45 Minuten Filmmaterial von den Übungen veröffentlicht, was auf die Geheimhaltung des Einsatzes neuer Waffen, einschließlich selbst entwickelter autonomer Unterwasserfahrzeuge, hinweist. Schlüsseltechnologien wie Luftabwehr, ballistische Raketen, Schiffsabwehrwaffen und Systeme zur Abwehr moderner Flugzeuge und Zerstörer blieben geheim. Das Training bereitete auch auf unkonventionelle Szenarien vor, wie z. B. die Abwehr einer Strategie der verbrannten Erde, bei der moderne Kriegsschiffe und Flugzeuge Feuergürtel erzeugen könnten.
In einer Fernsehansprache am Donnerstag gab Abdulmalik AlHouthi, der Anführer der Ansar Allah, bekannt, dass über eine halbe Million Kämpfer mobilisiert und ausgebildet worden seien, von denen viele militärische Kurse absolviert hätten. Al-Houthi gab außerdem bekannt, dass der Jemen 2.900 Manöver, Märsche und militärische Vorführungen zur Vorbereitung auf mögliche Konflikte durchgeführt hat.
US-Ultimatum erhöht den Einsatz
In einer Entwicklung, die für Millionen von Jemeniten eine Katastrophe bedeuten könnte, hat Sanaa ein Ultimatum erhalten: Entweder die Militäroperationen gegen israelische Schiffe im Roten Meer werden eingestellt, oder es droht eine Besetzung von Hodeidah. Als wichtigster Zugang für humanitäre Hilfe und Wirtschaftsgüter in den Jemen ist Hodeidah eine Lebensader für die vom Krieg gezeichnete Bevölkerung des Landes. Ein erneuter Konflikt in der Stadt droht die zerbrechliche Ruhe zu zerstören, die ein von den Vereinten Nationen vermittelter Waffenstillstand nach mehr als acht Jahren verheerenden Krieges gebracht hat.
Die Drohungen der USA gegen die Regierung in Sanaa gehen mit verstärkten diplomatischen Aktivitäten einher. Der US-Botschafter im Jemen, Steven Fagin, hat Berichten zufolge intensive Gespräche mit wichtigen Gegnern von Ansar Allah geführt, darunter Rashad al-Alimi, Tariq Afash und Aidaroos Al-Zubaidi. Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, erklärten gegenüber MintPress News, dass diese Treffen Teil eines umfassenderen US-Plans sind, der darauf abzielt, die innere Sicherheit des Jemen zu destabilisieren und letztendlich die Kontrolle über Hodeidah zu übernehmen. Die Rechtfertigung? Die Gewährleistung der Sicherheit der internationalen Schifffahrt und die Abwehr der angeblichen Bedrohung israelischer Schiffe durch Ansar Allah.
Die Regierung in Sanaa, Ansar Allah und die jemenitische Armee haben die Forderungen der USA entschieden zurückgewiesen. Sie bekräftigten ihre Haltung und erklärten, dass die Operationen gegen israelische oder mit Israel verbundene Schiffe so lange fortgesetzt würden, bis die Aggression gegen den Gazastreifen und den Libanon beendet sei.
In einer kürzlich abgegebenen Erklärung behauptete Jamal Amer, Außenminister der Regierung in Sanaa, dass die USA aktiv versuchen, Sanaa zu untergraben. Er behauptete, die USA hätten nach dem Scheitern ihrer Bemühungen damit begonnen, Informationen über eine mögliche Invasion in Hodeidah zu verbreiten, um Israel zu unterstützen und die jemenitische Führung unter Druck zu setzen, ihre Unterstützung für den Gazastreifen einzustellen. Amer warnte, dass eine solche Aktion zu einem Konflikt führen würde, der den Vietnamkrieg an Härte für die US-Streitkräfte übertreffen würde, und betonte, dass „freie Menschen nicht in die Knie gehen“ und dass das amerikanische Regime keine göttliche Autorität besitze.
Abdulmalik al-Houthi, der Anführer der Ansar Allah, reagierte auf die eskalierenden Drohungen mit der Erklärung: „Wir befinden uns auf einem praktischen Weg, auf dem wir uns auf jede Eskalationsstufe vorbereiten, zu der Amerika und Israel greifen könnten“. Außerdem warnte er die saudische Koalition vor einer weiteren Verstrickung im Jemen. In diesem Sinne erklärte al-Houthi: „Die jemenitischen Streitkräfte unterstützen unsere arabischen Brüder im Gazastreifen und im Libanon sowie jede andere Bewegung, mit der die Streitkräfte konfrontiert werden.“ Er warnte, dass sich die Konfrontationen nicht auf die Söldnertruppen beschränken würden, sondern sich auf Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate ausweiten könnten, falls es zu weiteren Provokationen komme.
Neu rekrutierte Houthi-Kämpfer versammeln sich in Sanaa, Jemen, 21. Februar 2024. Osamah Abdulrahman | APDiese Warnungen folgen auf eine beispiellose Eskalation Washingtons und Londons gegen den Jemen, einschließlich der Beteiligung an israelischen Angriffen auf Kraftwerke in Hodeidah. Vor kurzem haben US-Kampfflugzeuge Sana’a, Sa’ada und Hodeidah angegriffen, wobei erstmals B-2-Tarnkappenbomber eingesetzt wurden. Ein Beamter des US-Verteidigungsministeriums bestätigte, dass die Bomber fünf unterirdische Waffenlager ins Visier genommen und damit ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt haben, in den stark verteidigten Luftraum einzudringen.
Die von MintPress News zitierten Quellen deuten darauf hin, dass die jüngsten US-Luftangriffe im Jemen auf abgelegene Bergregionen, ein kleines Kommunikationsnetz in Saada und verlassene Militärlager abzielten – ohne jedoch Waffendepots zu treffen oder das jemenitische Militärarsenal nennenswert zu beeinträchtigen. Diese vom B-2-Tarnkappenbomber durchgeführten Angriffe sind besonders bemerkenswert, da sie die zunehmenden Schwierigkeiten der USA bei der Bekämpfung der immer stärker werdenden jemenitischen Luftabwehrsysteme unterstreichen.
Im vergangenen Jahr haben die jemenitischen Streitkräfte mindestens 11 MQ-9 Reaper-Drohnen abgeschossen, die jeweils etwa 32 Millionen Dollar gekostet haben. Dies allein beläuft sich auf mehr als 350 Millionen Dollar an vom Steuerzahler finanzierten Verlusten. Auch die Kosten für die Verteidigung des israelischen Hoheitsgebiets gegen die von Jemeniten abgefeuerten Geschosse haben die finanzielle Belastung weiter erhöht. Jede Rakete der von den USA gelieferten THAAD- und Patriot-Luftabwehrsysteme, die oft zwischen 2 und 4 Millionen Dollar pro Stück kosten, hat zu Ausgaben in Milliardenhöhe geführt, wobei die amerikanischen Steuerzahler die Rechnung bezahlen. Die US-Marinepräsenz in der Nähe des Jemen, einschließlich der USS Bataan Amphibious Ready Group und Lenkwaffenzerstörern, treibt diese Kosten weiter in die Höhe. Die Aufrechterhaltung dieser Marineoperation zur Patrouille im Roten Meer und zur Verteidigung Israels geht täglich in die Millionen.
Die Spannungen beschränken sich auch nicht auf Zusammenstöße aus der Luft. Anfang dieses Jahres war das Rote Meer Schauplatz einer dramatischen und gewalttätigen Konfrontation zwischen den jemenitischen Küstenverteidigungskräften und einer Kommandotruppe, der vermutlich amerikanische Söldner und israelische Soldaten angehörten. Das Eliteteam versuchte, die Galaxy zu befreien, ein israelisches Schiff, das von der jemenitischen Marine in der Nähe von Hodeidah beschlagnahmt worden war. Trotz schwerer Kämpfe, bei denen Dutzende von Soldaten ums Leben kamen, scheiterte die Mission letztlich und die Galaxy blieb in jemenitischer Hand. Die Episode ist ein düsterer Vorgeschmack auf die Art von direkten Konfrontationen, die sich im Falle einer amerikanischen Invasion an der jemenitischen Küste abspielen könnten.
Trumps Politik erregt Widerstand
Während die Spannungen im Nahen Osten weiter eskalieren, hat sich der Jemen zu einem unerwarteten Krisenherd entwickelt, insbesondere nach der Wahl von Donald Trump, dessen Politik bereits sowohl Saudi-Arabien als auch Israel ermutigt hat. Trumps vorherige Regierung, die eng mit den Interessen Israels und der von Saudi-Arabien geführten Koalition verbunden ist, hat die Militarisierung der Region unter dem Vorwand verstärkt, der vermeintlichen Bedrohung durch die jemenitische Ansar Allah zu begegnen.
Die Folgen dieser Politik waren gravierend. Die jemenitischen Streitkräfte setzten, unbeeindruckt von den Drohungen der USA und Israels, ihre Operationen im Roten Meer und im Arabischen Meer fort und beschossen sogar den israelischen Luftwaffenstützpunkt Nevatim mit einer Hyperschallrakete. Der Abschuss einer weiteren MQ-9 Reaper-Drohne im Wert von über 32 Millionen Dollar – die zwölfte ihrer Art, die seit dem Angriff auf Gaza verloren ging – bedeutete einen erniedrigenden Schlag für die Bemühungen des US-Militärs, die wachsenden Fähigkeiten des Jemen einzudämmen.
Trotz der Behauptungen der Trump-Administration, den Frieden in der Region voranzutreiben, mobilisierten die Jemeniten aus Trotz. In Städten wie Hodeidah, Hajjah und Sanaa kam es zu massiven Demonstrationen, auf denen das Abenteurertum der USA und Saudi-Arabiens verurteilt und Solidarität mit dem Gazastreifen und dem Libanon bekundet wurde. Die Demonstranten warnten offen davor, dass jede militärische Eskalation nach hinten losgehen würde, und machten deutlich, dass Trumps Politik das Leiden eher verschlimmert als Konflikte zu lösen.
Für viele Jemeniten scheint die Aussicht auf eine Ausweitung des Krieges unter einer zweiten Präsidentschaft Trumps unausweichlich, aber nicht unüberwindbar zu sein. Ihre Sprechchöre, Reden und massiven Proteste spiegeln jedoch die Bereitschaft zum Widerstand wider. Sie lehnen das ab, was sie als Versuche empfinden, Palästina zu liquidieren und die Rolle des Jemen bei der Unterstützung seines Kampfes zu beenden. Doch anstatt die jemenitische Bevölkerung abzuschrecken, haben diese Drohungen eine durch den jahrelangen Krieg bereits abgehärtete und gegen ausländische Einmischung resistente Bevölkerung noch mehr aufgerüttelt.
Es besteht kein Zweifel daran, dass der Jemen seit der Bekanntgabe der Wahl von Präsident Donald Trump unter einer spürbaren Spannung steht. Dennoch gingen am Freitag Millionen Menschen in Hodeidah, Hajjah und Sanaa sowie in anderen Städten auf die Straße, um vor einem möglichen Abenteuer Washingtons oder Saudi-Arabiens zu warnen. Die Demonstranten, die die Straßen Jemens füllten, erklärten ihre unerschütterliche Solidarität mit dem Gazastreifen und dem Libanon, unbeeindruckt von den zunehmenden Drohungen. Sie betonten, dass sie mit Krieg und Leid bestens vertraut sind, und stellten jeden potenziellen neuen Konflikt nicht nur als unvermeidlich, sondern auch als zutiefst heilig und moralisch gerechtfertigt dar.

