Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

„Shedding“ nach Covid-Schuss: Impf-Studie sorgt für Zündstoff

„Shedding“ nach Covid-Schuss: Impf-Studie sorgt für Zündstoff

„Shedding“ nach Covid-Schuss: Impf-Studie sorgt für Zündstoff

Ist „Impf-Shedding“ real? Darauf deutet eine neu veröffentlichte Studie hin, die sich auf Menstruationsbeschwerden und Covid-Impfungen konzentriert. Das globale Corona-Impfexperiment könnte der Menschheit noch teuer zu stehen kommen.

Eine im „International Journal of Vaccine Theory, Practice, and Research“ veröffentlichte Untersuchung mit dem Titel „Menstrual Abnormalities Strongly Associated with Proximity to COVID-19 Vaccinated Individuals“ lässt aufhorchen: Bei über 6.000 Frauen wurden demnach Zyklusstörungen dokumentiert – und zwar nicht nur bei Geimpften, sondern auch bei jenen, die lediglich engen Kontakt zu frisch Geimpften hatten.

Die Zahlen lesen sich wie ein statistischer Albtraum für die Impfkampagnen-Strategen: Wer sich regelmäßig in unmittelbarer Nähe (unter zwei Meter) zu Geimpften aufhielt, hatte ein um 34 Prozent erhöhtes Risiko für verstärkte Blutungen. Auch vorzeitige Regelblutungen und verlängerte Blutungsdauer wurden signifikant häufiger beobachtet. Besonders interessant ist auch folgende Beobachtung: 71,7 Prozent der betroffenen ungeimpften Frauen entwickelten diese Symptome innerhalb einer Woche nach dem Kontakt mit Geimpften. Die Studienautorinnen sprechen von einem möglichen „Shedding-Effekt“ – also der unbeabsichtigten Weitergabe von Impfstoffkomponenten.

Die Studie zeigt auf: Impfstoffbestandteile können bis zu 187 Tage im Blut nachgewiesen werden. Übertragungswege über Speichel, Schweiß und möglicherweise sogar Atemluft werden als plausibel eingestuft. Die entscheidende Frage, die sich nun aufdrängt: Warum wurden solche Untersuchungen nicht VOR der weltweiten Massenimpfung durchgeführt? Die Antwort darauf bleiben uns die Gesundheitsbehörden bis heute schuldig.

Während die Impfkampagnen als größter Erfolg der modernen Medizin gefeiert wurden, kristallisieren sich in Wahrheit immer mehr Schadwirkungen und negative Konsequenzen heraus. Ob auch das sogenannte Shedding dazugehört und wenn ja, in welchem Ausmaß, muss noch weiter untersucht und belegt werden. Fakt ist, dass die Bürger – geimpfte wie möglicherweise auch ungeimpfte – Teil eines gigantischen medizinischen Experiments geworden sind. Eines, dessen Ausmaße wir wohl noch immer nicht vollständig erfassen können.

Remigration wird Wahlkampfschlager!

Remigration wird Wahlkampfschlager!

Von WOLFGANG HÜBNER | Kann man sich nicht ausdenken: Noch vor knapp einem Jahr zogen Massendemonstrationen durch deutsche Städte, bei denen Menschen gegen angebliche Deportationspläne rechter Kreise für Ausländer protestierten. In dieser Situation des manipulierten kollektiven Massenwahns wurde der Begriff „Remigration“ zum Unwort des Jahres 2023 bestimmt. Wer seinerzeit den Begriff ohne Schaum vorm Mund gebrauchte, galt selbstverständlich als menschenfeindlicher Nazi und Hetzer.

Doch nach dem aktuellen Geschehen in Syrien sind die politischen Initiatoren der Kampagne gegen die praktische Vernunft plötzlich mit einer Popularität von Remigration konfrontiert, die den Ausgang des kommenden Wahlkampfs mitentscheiden kann. Schließlich leben nicht weniger als rund eine Million Syrer in Deutschland, weil sie über die offenen Grenzen von Merkel und Scholz als vorgebliche oder tatsächliche Flüchtlinge vor dem Assad-Regime hierher gelangt sind. Dieser Fluchtgrund ist allerdings seit Sonntag bekanntlich nicht mehr gegeben.

Folglich wäre ein Ansturm von Syrern zu erwarten, die ganz schnell in ihre politisch radikal veränderte Heimat drängen, um an der Neugestaltung des Landes mitzuwirken. Bislang gibt es aber keinerlei Anzeichen dafür. Vieles spricht hingegen dafür, dass auch weiterhin fast 520.000 syrische Bürgergeldempfänger die Steuerzahler monatlich 341 Millionen Euro kosten werden. Das dürfte sich, wenn überhaupt, auch deshalb so schnell nicht ändern, weil die Kartellparteien von CDU bis Linken erst einmal genau und länger beobachten wollen, was sich in Syrien entwickelt.

Sowohl für viele nach Deutschland gelangte Syrer als auch für die von der politischen Wendung überraschte parteiübergreifende Lobby der Asylindustrie gilt jetzt eine Devise: Erst einmal Zeit gewinnen! Wenn sich nämlich, was alles andere als eine Sensation wäre, herausstellen sollte, dass es demnächst weder in Damaskus noch in Aleppo friedlich-demokratisch zugeht, dann kann Remigration, ob freiwillig oder unter Druck, unseren Gästen doch nicht herzlos zugemutet werden. Für die AfD aber eröffnet sich nun eine unverhoffte Chance bei den Bundestagswahlen mit der Parole: Remigration!


Remigration wird Wahlkampfschlager!Wolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Im Übrigen gilt: „Wer CDU wählt, wählt Krieg!“.

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Friedrich, der Schwätzer: Zweidrittel der Wähler kritisieren Merz-Blabla

Friedrich, der Schwätzer: Zweidrittel der Wähler kritisieren Merz-Blabla

Friedrich, der Schwätzer: Zweidrittel der Wähler kritisieren Merz-Blabla

Der Kanzlerkandidat der Unionsparteien hat laut Umfragen die besten Chancen, die nächste Bundesregierung zu führen. Laut einer Forsa-Umfrage für „Stern“ und „RTL“ finden aber 66 Prozent der Deutschen, dass Friedrich Merz (CDU) die Bürger über viele seiner politischen Vorstellungen im Unklaren lässt.

Nur 24 Prozent haben demnach den Eindruck, dass er offen sagt, welche Politik er im Kanzleramt verfolgen würde. Zehn Prozent äußern keine Meinung. Selbst 55 Prozent der Wähler von CDU und CSU kritisieren, dass der eigene Kandidat bei vielen seiner Vorstellungen die Bürger im Unklaren lasse.

Deutlich größer ist der Anteil bei Anhängern von SPD (83 Prozent), „Grünen“ (71 Prozent), AfD (76 Prozent) und BSW (83 Prozent). Allein FDP-Wähler sind mehrheitlich ganz knapp der Meinung, dass Merz konkret genug ist (47/46 Prozent).

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Trump im Sandkasten: Viele Hindernisse für ein Ukraine-Abkommen

Der Zusammenbruch Syriens wird die Verhandlungen zwischen Trump und Putin eher erschweren als erleichtern, während der scheidende Biden das Feuer des Ukraine-Krieges weiter anheizt.

Stephen Bryen

Der designierte US-Präsident Donald Trump traf sich widerwillig mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelensky und dem französischen Präsidenten Emanuel Macron in Paris, um das weitere Vorgehen in der Ukraine zu besprechen.

Während Trump behauptet, er habe Zelensky davon überzeugt, die Verhandlungen mit Russland voranzutreiben, wackelt Zelensky bereits mit den Zusagen, die er möglicherweise gemacht hat. Auch eine Verhandlung und ein Waffenstillstand sind nicht gerade das, was Macron will.

Der Trump-Plan für die Ukraine ist einfach, aber voller Tretminen. Einfach ausgedrückt: Trump schlägt einen sofortigen Waffenstillstand und Verhandlungen vor und erwartet, dass die Ukraine (einige) Gebiete an Russland abtritt. Soweit man das beurteilen kann, hat Trump bisher nicht mit Putin gesprochen.

Sobald eine Vereinbarung über das Territorium getroffen ist, wird es eine Art Pufferzone geben, und einige Truppen aus Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich werden als Friedenstruppen fungieren (was Russland höchstwahrscheinlich nicht akzeptieren wird). Auf eine Weise wird sich die Ukraine selbst von jeder Erwägung einer NATO-Mitgliedschaft zurückziehen, wahrscheinlich für eine gewisse Zeit (zwischen fünf und 20 Jahren).

Was werden die Russen dazu sagen? Zunächst einmal werden die Russen wahrscheinlich keinem Waffenstillstand zustimmen, solange sich ukrainische Soldaten auf russischem Gebiet befinden. Putin wird daher ihren Abzug aus Kursk fordern.

Die Position der USA und der Ukraine (vor Trump) ist, dass Kursk ein Tauschobjekt ist, und es scheint, dass die Ukrainer Kursk gegen ukrainisches Territorium, das von Russland gehalten wird, eintauschen wollen.

Vor Ort haben die Russen inzwischen etwa 50 bis 60 % des ursprünglich von den ukrainischen Streitkräften (AFU) eingenommenen Kursker Gebiets zurückerobert. Die Ukraine hat jedoch weiterhin wichtige Reserven eingesetzt, um im Kampf um das Gebiet zu bleiben, was bedeutet, dass die endgültige Verdrängung der AFU noch einige Zeit dauern wird.

In diesem Zusammenhang belaufen sich die Verluste der AFU in Kursk nach russischen Angaben auf annähernd 40.000, mit schweren Verlusten an Ausrüstung und Munition. Die russischen Verluste könnten ebenfalls hoch sein, aber es liegen keine zuverlässigen Berichte vor.

Putins Optionen sind entweder (1) die Fortsetzung der Kursker Gegenoffensive, möglicherweise mit einer Aufstockung der Truppen und Feuerkraft, oder (2) die Einsicht, dass die Rückeroberung von Kursk zu kostspielig ist, was einen Waffenstillstand zur Folge hat.

Man kann davon ausgehen, dass der russische Präsident Wladimir Putin die erste Option verfolgen wird, allerdings mit einem geheimen Zeitplan, der vielleicht ein oder zwei Monate für den Abschluss der Gegenoffensive vorsieht.

Es sei darauf hingewiesen, dass es Spannungen zwischen der politischen Führung Russlands, die sich auf Putin konzentriert, und dem russischen Militär gegeben hat, das nicht immer den gleichen Enthusiasmus der politischen Seite gezeigt hat oder vielleicht nicht so kompetent war, wie intern verkündet.

Politisch gesehen ist Putin in keiner guten Verfassung. Er hält an seinen Stützpunkten in Syrien fest, aber dieses Arrangement kann jeden Tag in die Luft gehen. Niemand kann genau sagen, wie die neue syrische Regierung aussehen und welche Ziele sie verfolgen wird.

Putins regionales Versagen (indem er die meisten seiner Eier in den iranisch-syrischen Hisbollah-Korb legte) hat das russische Prestige geschwächt. Andere schlechte Entscheidungen, wie die der Nordkoreaner oder der Chinesen, sind ebenfalls mit kurz- und langfristigen Problemen behaftet, von denen einige, aber nicht alle bewältigt werden können.

Was wird geschehen, wenn das Regime von Kim Jong Un zusammenbricht oder wenn China in eine Wirtschaftskrise gerät, die außer Kontrolle gerät? Putin hat einige Optionen, aber um von hier aus dorthin zu gelangen, ist eine massive Neuausrichtung der nationalen Sicherheitspolitik Russlands erforderlich. Wird Trump hier eine Chance sehen?

Putin sieht sich auch mit einer bedeutenden Herausforderung durch die Türkei konfrontiert, die viel mehr im Sinn hat, als Kurden zu töten. Sie möchte der wichtigste Akteur in den türkischen Gebieten Zentralasiens werden, die früher ein russisches Revier waren.

Die „Stans“, wie sie genannt werden, stehen unter dem Druck der NATO, Chinas und der Türkei, und die Beziehungen Russlands zum türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sind, sagen wir, problematisch.

Wie sich das auswirkt, kann man nur vermuten, aber es ist klar, dass die Türkei eine größere Rolle und eine Führungsposition bei der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Region, darunter Uran, Gold, Kupfer und Erdgas, fordern wird.

Trumps Plan konzentriert sich in erster Linie auf die Beendigung des Ukraine-Krieges. Er sagt nichts über viele der erklärten Ziele Russlands aus, obwohl Außenminister Sergej Lawrow diese in seinem Interview mit Tucker Carlson erläuterte, nämlich Schutz der russischsprachigen Bevölkerung, Entnazifizierung, Schutz der russisch-orthodoxen Kirche in der Ukraine, eine neutrale ukrainische Regierung, keine NATO-Stützpunkte oder -Truppen.

All dies erfordert umfangreiche Änderungen der ukrainischen Verfassung und die Aufhebung zahlreicher Gesetze, die von der Werchowna Rada, dem ukrainischen Parlament, verabschiedet wurden, sowie die Annullierung verschiedener Präsidialdekrete.

Putin könnte verlangen, dass diese Gesetze und Dekrete außer Kraft gesetzt werden, bevor es zu einem Waffenstillstand und Verhandlungen über territoriale Fragen und den Status der Streitkräfte kommt. Ob er dies tun wird oder nicht, bleibt fraglich.

In NATO-Kreisen ist die Rede davon, Zelensky ins Exil zu schicken (London wird erwähnt) und dann Wahlen in der Ukraine abzuhalten. Dazu müssten die ukrainischen Exilpolitiker in die Ukraine zurückkehren und sich organisieren können, und die inhaftierten oder unter Hausarrest stehenden Personen müssten ebenfalls ihre politische Freiheit erlangen.

Der Stein des Anstoßes sind die ukrainischen Geheimdienste und ihre militärischen Vollstrecker. Sie sind diejenigen (sowohl die „zivilen“ als auch die militärischen Geheimdienste), die die derzeitige ukrainische Regierung an der Macht gehalten haben.

Es ist schwer vorstellbar, wie in der Ukraine freie Wahlen abgehalten werden könnten, ohne diese mächtigen, weitestgehend militärischen Polizeieinheiten abzuschaffen, die ukrainische Bürger ausgiebig ausspionieren und Attentate und Bombenanschläge im eigenen Land sowie in und außerhalb Russlands planen. Abgesehen von den Wahlen ist es schwer vorstellbar, dass in der Ukraine Ergebnisse erzielt werden können, ohne dass das Problem der Sicherheitsdienste gelöst wird.

Der ukrainische GRU, offiziell das Hauptdirektorat für Nachrichtendienste, ist eng mit der CIA in den USA und MI-6 im Vereinigten Königreich verbunden, und andere Nachrichtendienste in den NATO-Ländern (d.h., BND oder Bundesnachrichtendienst in Deutschland, DGSE oder Generaldirektion für äußere Sicherheit in Frankreich und der Sicherheitsdienst oder Agencja Bezpieczeństwa Wewnętrznego in Polen).

Die ukrainischen Schwesterdienste werden versuchen, sich jedem Versuch zu widersetzen, ihre Befugnisse zu beseitigen oder zu beschneiden.

Ein weiteres ernstes Problem ist die Rolle und das Verhalten der nationalistischen Einheiten der ukrainischen Armee, wie Asow und eine Reihe anderer. Dazu gehören auch die ukrainischen Sondereinsatztruppen (SSO), die aus 4.000 Spetsnaz-Spezialisten bestehen.

Werden sich diese Einheiten zurückhalten oder Befehlen aus Kiew gehorchen? Tatsache ist, dass die Berufs- und Freiwilligeneinheiten der ukrainischen Armee die Rolle des Spielverderbers spielen und Versuche unternehmen könnten, die Kontrolle über die ukrainische Regierung zu übernehmen.

Erschwerend für Trump kommt hinzu, dass die Biden-Administration der Ukraine in letzter Minute Waffen in Milliardenhöhe zur Verfügung stellt und damit Verhandlungen verhindert. Außerdem führt sie provokative NATO-Übungen durch, die Russland direkt bedrohen.

Das Neueste ist die Entsendung von Atombombern, AWACS und anderen Flugzeugen (auch von den Verbündeten, darunter Schweden), die in der Nähe der russischen Enklave Kaliningrad fliegen, sowie Übungen im Gebiet des Finnischen Meerbusens und in der Region der Halbinsel Kola.

Hinzu kommt, dass die kämpferischen Äußerungen von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin der nächsten Regierung Sand in die Augen streuen, die die Waffenverkäufe an die Ukraine verlangsamen oder stoppen will, anstatt die Situation durch eine Überschwemmung der Ukraine mit Waffen zu verschlimmern.

Seltsamerweise wird es Putin nach den jüngsten Rückschlägen für das russische Ansehen im Nahen Osten nicht weniger, sondern mehr Schwierigkeiten haben, Trump Zugeständnisse zu machen. Kann Trump Putin zur Zusammenarbeit überreden?

Um Russland zu überzeugen, braucht er ein paar mächtige Lockmittel, aber wir können nicht sagen, welche das sind. In der Zwischenzeit machen die Hindernisse, darunter auch Biden, Trump einen Strich durch die Rechnung und machen echte Fortschritte schwer, ja sogar unmöglich.

UPDATE: Zelensky sagt, dass Gespräche mit dem designierten US-Präsidenten Trump verfrüht sind, da Trump nicht die Befugnis hat, solche Angelegenheiten anzusprechen.

„Es ist schwierig, mit Präsident Trump darüber zu sprechen, weil er bis jetzt nicht im Weißen Haus ist. Übrigens werde ich zeitnah Präsident Biden anrufen, um die Frage der NATO-Einladung der Ukraine anzusprechen“, sagte Zelensky.

Der ukrainische Präsident zeigte sich auch offen für den Vorschlag des französischen Präsidenten Macron, internationale Streitkräfte in der Ukraine zu stationieren, um die Zeit bis zur NATO-Mitgliedschaft zu überbrücken.

Berichten zufolge erwägen das Vereinigte Königreich und Frankreich die Entsendung von Friedenstruppen nach einem möglichen Waffenstillstand, eine Idee, die auch die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock nicht ausschloss.

*

Stephen Bryen ist Korrespondent der Asia Times und war Stabsleiter des Unterausschusses für den Nahen Osten des Ausschusses für auswärtige Beziehungen des US-Senats sowie stellvertretender Unterstaatssekretär für Verteidigungspolitik.Dieser Artikel wurde zuerst in seinem Newsletter „Weapons and Strategy“ veröffentlicht und wird mit Genehmigung wiederveröffentlicht.

Frieren für die grüne Ideologie: E-Autos der Post geht der Saft aus – Heizung muss aus bleiben

Frieren für die grüne Ideologie: E-Autos der Post geht der Saft aus – Heizung muss aus bleiben

Frieren für die grüne Ideologie: E-Autos der Post geht der Saft aus – Heizung muss aus bleiben

Die österreichische Post hat große grüne Träume: Bis 2030 soll die gesamte Fahrzeugflotte auf Elektroautos umgestellt werden. Für die Zusteller bedeutet das: Frieren fürs Klima! Denn die elektrischen Zustellfahrzeuge schaffen die Strecken nicht – als Energiesparmaßnahme bleibt dann nur, die Heizung auszustellen, um noch ein paar Kilometer mehr zu schaffen.

Ein Bericht über fröstelnde Postler in der Steiermark entlarvt erneut den Wahnsinn der grünen Ideologie: Während sich Umweltministerin Gewessler und Genossen für die vermeintliche „Klimarettung“ auf die Schulter klopfen, frieren nämlich die Postboten in ihren Autos. Bei der Post hat man den Wechsel auf die gepriesene E-Mobilität ganz regierungstreu schon seit Jahren forciert und zuverlässige Verbrenner durch Stromer ersetzt. Weil viele der gepriesenen E-Postautos bei winterlichen Temperaturen aber nicht einmal ihre täglichen Touren schaffen, bleibt den Fahrern jetzt nur eine radikale Notlösung – Heizung abdrehen, um Energie zu sparen. Welch frostige Freude inmitten des Vorweihnachtstrubels.

Magische Reichweitenerhöhungen erzielt man damit natürlich trotzdem nicht: Wenn der Akku sich leert, muss das Fahrzeug mitten in der Tour zurück in die Zentrale und an die Ladesäule gesteckt werden. Man hat ja sonst nichts zu tun. Der Witz daran? Eine Posttour ist zwischen 20 und 120 Kilometern lang. Nicht einmal das schaffen die von Grünen regelrecht heilig gesprochenen Stromer.

Natürlich betont man, dass die Probleme vor allem alte Elektromodelle betreffen: Ein Postgewerkschafter spricht von Fahrzeugen, die rund sechs bis sieben Jahre alt seien. Für Verbrenner ist das kein Alter, die fahren und fahren und sind ruckzuck betankt. Doch die lieben Stromer sind eben nicht ausgereift – weil Ideologie über alles wiegt, hat man sie trotzdem angeschafft.

Ein Tausch auf neuere Modelle (ob die sich als so viel zuverlässiger erweisen, darf man freilich hinterfragen) sei aber nicht möglich, da ja alle Fahrzeuge im Einsatz wären. Der Fuhrpark muss nach und nach erneuert werden. Ein Post-Pressesprecher freute sich gegenüber der „heute“: Mit fast 5.000 Fahrzeugen betreibe man die größte E-Flotte des Landes und schaffe jährlich 1.000 weitere E-Autos an. Dafür werden zweistellige Millionenbeträge investiert. Und das, um zuverlässige und bewährte Fahrzeuge auszumustern – sinnlose Kosten, und obendrein eine Gesundheitsgefahr für die Mitarbeiter, die frieren müssen, wenn die Autos im Winter versagen. Alles für die Klimareligion.

„Es ist nicht zu akzeptieren, dass die Österreichische Post ihre Zusteller dazu drängt, im Winter auf die Heizung in den E-Autos zu verzichten. Das ist angesichts der tiefen Temperaturen absolut untragbar. Hier geht es um die Gesundheit der Mitarbeiter“, prangert entsprechend FPÖ-Generalsekretär und -Verkehrssprecher Christian Hafenecker an. Man zwinge die Fahrer in unsichere und gesundheitlich bedenkliche Situationen, kritisierte er weiter. Und: „Hier sieht man wieder, wohin der sture grüne Klimakommunismus von Ministerin Gewessler hinführt.“

Wie im US-freundlichen Fernen Osten fast Diktaturen errichtet wurden, von Thierry Meyssan

Der Versuch des südkoreanischen Präsidenten, am 3. Dezember die Demokratie zu stürzen, ist keine improvisierte oder isolierte Tat. Er muss im Zusammenhang mit der Schlägerei im taiwanesischen Parlament im Mai und insbesondere mit der Ernennung eines militaristischen und negationistischen Premierministers in Japan bewertet werden. Wie in der Ukraine und in Israel haben diejenigen, die sich mit Sehnsucht an den Zweiten Weltkrieg erinnern, einen Staatsstreich versucht.
Chinas „Belt & Road Initiative“ erobert Europa, ohne einen Schuss abzugeben

Chinas „Belt & Road Initiative“ erobert Europa, ohne einen Schuss abzugeben

Von 009

Der 5D Chess Club hat viel Aufhebens um die chinesische Initiative „Belt and Road Initiative (BRI)“ gemacht und behauptet, dass sie von den westlichen Globalisten diametral abgelehnt wird. Der 5D Chess Club behauptet, dass die BRI (und die BRICS) Teil eines groß angelegten Plans sind, um die großen bösen Globalisten zu besiegen und eine neue Ära der Gerechtigkeit, Multipolarität und des Strebens nach nicht-westlichem Glück einzuleiten.

Parallel dazu herrscht bei den Mainstream-Medien große Angst und Verzweiflung, die ein schreckliches Bild von „diplomatischen Schuldenfallen“ und dem chinesischen Untergang gezeichnet haben. Der Council on Foreign Relations veröffentlichte einen Artikel, der die typische westliche Position zu diesem Thema zusammenfasst:

„Chinas kolossale Infrastrukturinvestitionen könnten eine neue Ära des Handels und des Wachstums für die Volkswirtschaften in Asien und darüber hinaus einläuten. Aber Skeptiker befürchten, dass China eine Schuldenfalle für kreditnehmende Regierungen aufstellt.“

Ja, natürlich ist es eine „Schuldenfalle“. Jede Verschuldung ist eine Falle. Es wäre schrecklicher Unsinn, wenn China aus Spaß eine Unmenge an Dollar an bankrotte Dritte-Welt-Länder verleihen würde. Es wäre auch naiv zu behaupten, dass China seine gesamte Wirtschaft, ganz zu schweigen von drei Jahrzehnten Wachstum, aus reiner Herzensgüte in dieses riesige Infrastrukturprojekt steckt. Das soll nicht heißen, dass die BRI nicht ein nützliches Projekt ist, denn es ist sicherlich ein großartiges und nützliches Projekt, das langfristige Folgen haben wird, die für den gesamten Planeten eine Win-win-Situation darstellen.

(Und einige potenzielle negative Folgen, aber dazu kommen wir später.)

Der CFR-Artikel führt weiter aus:

„… die Vereinigten Staaten teilen die Besorgnis einiger in Asien, dass die BRI ein Trojanisches Pferd für eine von China geführte regionale Entwicklung und militärische Expansion sein könnte. Präsident Joe Biden hat die skeptische Haltung seiner Vorgänger gegenüber den Aktionen Pekings beibehalten, aber Washington hat Mühe, den teilnehmenden Regierungen eine attraktivere wirtschaftliche Vision zu bieten.“

Bis heute haben sich über 150 Länder dem Projekt angeschlossen, die zwei Drittel der Weltbevölkerung und 40 Prozent des globalen BIP ausmachen. Hinzu kommt, dass China mit 234 Ländern und Territorien Handel treibt, von denen China mit 174 einen Handelsüberschuss erzielt. Dies stellt das größte Handelsimperium der Weltgeschichte dar.

Viele Analysten sind der Meinung, dass der Westen und insbesondere Amerika kein Interesse daran haben, sich der BRI anzuschließen, und dass der Westen dem Projekt feindlich gegenübersteht. Diese Hypothese wirft jedoch einige ernsthafte Probleme auf.

Zunächst einmal sind die Vereinigten Staaten mit einem jährlichen Handelsvolumen von über 600 Milliarden US-Dollar Chinas wichtigster Exportpartner. Wenn wir uns unsere erste Karte ansehen, können wir deutlich erkennen, dass die Seeschifffahrtsroute zwischen den USA und China das größte Containervolumen der Welt befördert. Das zweithöchste Volumen des Schiffsverkehrs geht von China aus, durch die Straße von Malakka und weiter durch den Suezkanal, und endet in Europa.

Mit anderen Worten: Die Vereinigten Staaten sind bereits der wichtigste Partner der Neuen Seidenstraße. Die USA müssen sich nicht für den Bau neuer Häfen und Anlegestellen einsetzen, da sie bereits das Hauptversandziel für chinesische Waren sind und die Infrastruktur und Handelsrouten bereits gut ausgebaut sind.

Der zweite Punkt, der auf der Geografie basiert und offensichtlich sein sollte, ist, dass die Vereinigten Staaten sich den BRI-Straßen- und Schienenprojekten nicht anschließen können, da Nordamerika durch zwei große Ozeane von China und Europa getrennt ist.

EUROPA IST DAS WESTLICHE ZIEL DER BRI

Die beiden größten Häfen Europas befinden sich in Rotterdam, und etwas weiter südlich liegt der Hafen von Antwerpen in Belgien. Die westlichen Endpunkte des Belt and Road treffen in den Häfen von Rotterdam und Antwerpen aufeinander.

Laut einem Bericht von Clingendael, auch bekannt als Niederländisches Institut für Internationale Beziehungen, gilt:

„Die Bedeutung der chinesischen Fracht für den Rotterdamer Hafen und die niederländische Wirtschaft hat erheblich zugenommen. Neben Importen und Exporten geht es auch um Transit- und Reexportströme. Dieser Anstieg spiegelt sich nicht in einer ähnlichen Zunahme der Auswirkungen der chinesischen Aktivitäten im Logistikbereich in den Niederlanden wider. Es besteht ein großer Unterschied zwischen dem Volumen der mit China verbundenen Tiefseecontainerströme im Hafen von Rotterdam (55 % Anteil) und dem Grad der Beteiligung chinesischer Staatsunternehmen an der Infrastruktur des Rotterdamer Containerterminals (8,2 % Anteil). Wenn Hutchison Port Holdings auch als chinesisches Unternehmen gezählt wird, entspricht dies einem Anteil von 73,3 % der Aktivitäten des Rotterdamer Tiefseecontainerterminals, der chinesischen Parteien gehört.“

Ein weiterer wichtiger Knotenpunkt der BRI in Europa ist der Hafen von Piräus in Griechenland. Laut einem Bericht:

„Seit sich Chinas COSCO Shipping vor 13 Jahren in Griechenlands größtem, aber angeschlagenem Hafen von Piräus eingekauft hat, hat der Hafen ein rasantes Wachstum erlebt und sich zu einem geschäftigen Verkehrsknotenpunkt an der Schnittstelle zwischen Asien, Europa und Afrika entwickelt. Das Vorzeigeprojekt der bilateralen Zusammenarbeit wurde von Brancheninsidern und Beobachtern gleichermaßen als beispielhafte Erfolgsgeschichte im Rahmen der chinesischen Belt and Road Initiative (BRI) gefeiert.“

Chinesische Unternehmen investieren bis 2026 350 Millionen Euro in die Hafenanlagen und weitere 200 Millionen Euro in damit verbundene Projekte wie Hotels. Piräus ist auch ein wichtiger Knotenpunkt für den Korridor Indien-Naher Osten-Europa (IMEC).

Der IMEC ist eine multilaterale Initiative, die darauf abzielt, alte Handelsrouten wiederzubeleben und neue wirtschaftliche Beziehungen zwischen Regionen zu knüpfen, die historisch durch Handel, Kultur und kooperative Diplomatie miteinander verbunden sind. Der im September 2023 gestartete Korridor zielt darauf ab, ein umfassendes Verkehrsnetz aus Schienen-, Straßen- und Seewegen zu schaffen, das Indien, den Nahen Osten und Europa verbindet. Die IMEC umfasst Partnerschaften zwischen Indien, den Vereinigten Staaten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Frankreich, Deutschland, Italien, Jordanien und der Europäischen Union.

„STAHLCAMEL-KARAWANE“

Der Güterzug China-Europa, oft auch als „Steel Camel Caravan“ bezeichnet, nahm im März 2011 den Betrieb zwischen China und Europa auf. Die erste Frachtroute verband China mit Teheran und verkürzte die Reisezeit von 30 auf nur 14 Tage.

Die China-Großbritannien-Route wurde im Januar 2017 eingeführt. Aus einem BBC-Artikel, in dem die 12.000 Kilometer lange Reise besprochen wird:

„Die Ausweitung der Strecken zwischen China und Europa ist Teil einer 2013 gestarteten Strategie, die darauf abzielt, die Infrastrukturverbindungen mit Europa entlang der ehemaligen Handelsrouten der Seidenstraße zu stärken.

London wird die 15. europäische Stadt sein, die sich der von der chinesischen Regierung so genannten Neuen Seidenstraße anschließt.

Die Strecke führt durch Kasachstan, Russland, Weißrussland, Polen, Deutschland, Belgien und Frankreich, bevor sie am Barking Rail Freight Terminal in East London ankommt, der direkt an die Hochgeschwindigkeitsstrecke 1 zum europäischen Festland angebunden ist.“

Im Jahr 2018 war das Netzwerk auf 48 chinesische Städte und 42 europäische Ziele ausgeweitet worden und lieferte Waren zwischen China und Europa. Die 10.000ste Fahrt wurde am 26. August 2018 mit der Ankunft des Güterzugs X8044 in Wuhan, China, aus Hamburg, Deutschland, abgeschlossen, wodurch die Reisezeit um fast 24 Stunden verkürzt wurde.

Bis Ende Februar hatte der Frachtdienst 120 chinesische Städte und 219 Städte in 25 europäischen Ländern miteinander verbunden.

In einem Bericht des China Customs Information Center heißt es:

„Statistiken zeigen, dass Chinas Gesamtimporte und -exporte mit den 25 europäischen Ländern, die durch den China-Europe Railway Express erreicht wurden, von 4 Billionen Yuan im Jahr 2013 auf 7,42 Billionen Yuan im Jahr 2022 gestiegen sind. Beide Seiten haben ein kontinuierlich wachsendes Handelsvolumen sowie einen erleichterten Handelsaustausch erlebt.“

CHINA EROBERT EUROPA, OHNE EINEN SCHUSS ABZUGEN

Andere europäische Nationen, die Absichtserklärungen mit China unterzeichnet haben:

Portugal – Während Xis Besuch in Lissabon im Dezember 2018 unterzeichnete Portugal eine Absichtserklärung mit China, da China mit seinem Tiefwasserhafen in Sines weiterhin in Portugal investieren möchte. „Die BRI ist eine stabile und nachhaltige Initiative zur Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Portugal, China und portugiesischsprachigen Ländern“, sagte Fernanda Ilheu, Präsidentin der Vereinigung „Freunde der Neuen Seidenstraße“ (ANRS), in einem kürzlichen Interview mit Xinhua.

Österreich – Während eines Besuchs von Bundeskanzler Kurz in China im April 2019 wurde eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit Österreichs beim BRI-Projekt unterzeichnet. Laut Kurz unterstützt Österreich „die Initiative ‚One Belt One Road‘ und [ist] bemüht, eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit [mit China] aufzubauen. Österreich hat in vielen Bereichen Know-how und Expertise zu bieten, nach denen China sucht.“

Aus einem Leitartikel der chinesischen Nachrichtenagentur CGTN:

Die Wiederwahl des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen im Jahr 2022 bietet zahlreiche Möglichkeiten, die bilateralen Beziehungen und die strategische Partnerschaft zwischen China und Österreich voranzutreiben. Durch die gemeinsame Förderung der Belt and Road Initiative (BRI), die Stärkung der Antikorruptionsmaßnahmen und die Bewältigung regionaler und globaler Sicherheitsherausforderungen können beide Seiten zur globalen Entwicklung und zum Frieden beitragen.

Luxemburg – Am 27. März 2019 unterzeichnete Luxemburg ein Abkommen mit China über die Zusammenarbeit bei der Belt-and-Road-Initiative. Wie von RTL Luxemburg berichtet, wurde eine Absichtserklärung zur Einrichtung einer direkten Bahnverbindung zwischen Zhengzhou und Bettemburg im Süden Luxemburgs unterzeichnet. Im Jahr 2014 erwarb die Henan Civil Aviation and Investment Company einen Anteil von 35 % an Cargolux Airlines International, der größten Frachtfluggesellschaft am Flughafen Luxemburg. Cargolux ist der sechstgrößte Frachtflieger der Welt und der größte in Europa, mit Routen in alle Teile der Welt. Die Flughäfen von Zhengzhou und Luxemburg arbeiten gemeinsam am Aufbau eines internationalen Luftfrachtnetzwerks, mit Zhengzhou als Logistikzentrum für den asiatisch-pazifischen Raum und Luxemburg als Logistikzentrum für Europa und Amerika.

Schweiz – Am 29. April 2019 unterzeichnete der Schweizer Bundespräsident Ueli Maurer während seines Besuchs in Peking eine Absichtserklärung mit China im Rahmen der Belt-and-Road-Initiative:

„Durch den Beitritt zur BRI können sich Schweizer Unternehmen an Infrastruktur- und anderen Projekten in den teilnehmenden Ländern beteiligen“, so Liu Ying, Forschungsstipendiat am Chongyang-Institut für Finanzstudien an der Renmin-Universität China in Peking.

„Die BRI bietet ein enormes Potenzial für multilaterale Zusammenarbeit“, sagte Liu am Donnerstag gegenüber der Global Times. „Kleine Länder wie die Schweiz sind unabhängiger, wenn es um multilateralen Handel und Zusammenarbeit geht.“

Der Handel zwischen den BRI-Märkten hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Zwischen 2013 und 2018 überstieg das Handelsvolumen zwischen China und anderen BRI-Ländern und -Regionen 6 Billionen US-Dollar, mit einem jährlichen Wachstum von 4 Prozent, wie aus den am Donnerstag vom chinesischen Handelsministerium veröffentlichten Daten hervorgeht.

Polen – Polens Präsident Andrzej Duda und Xi Jinping winken der Menge während der Einweihung des China Railway Express in Warschau am 20. Juni 2016 zu. Polen war eines der ersten europäischen Länder, das 2015 eine Absichtserklärung mit China über die BRI unterzeichnete. Polens Präsident Duda sagte, er hoffe, dass Polen für China ein Tor nach Europa werde. Am 25. Mai startete China seinen 90.000sten Güterzug von Xi’an in der Provinz Shaanxi nach Małaszewicze in Polen.

Wie wir auf einer weiteren Bonuskarte sehen können, gibt es in Europa mehrere laufende und abgeschlossene BRI-Projekte, die Flughäfen, Schienen-, Straßen- und Seehäfen umfassen:

Das Hauptziel der Belt-and-Road-Initiative besteht darin, Asien mit Europa und Afrika zu verbinden – dies wurde von Xi Jinping bereits in der frühesten Phase des Projekts ausdrücklich erklärt:

„Die Belt-and-Road-Initiative hat ihre Wurzeln in der alten Seidenstraße. Sie konzentriert sich auf die Kontinente Asien, Europa und Afrika, steht aber auch allen anderen Ländern offen. Alle Länder, ob aus Asien, Europa, Afrika oder Amerika, können internationale Kooperationspartner der Belt-and-Road-Initiative sein. Die Umsetzung dieser Initiative basiert auf umfassenden Konsultationen und ihre Vorteile werden von uns allen geteilt werden.“

Eine vollständige Liste der BRI-Nationen finden Sie hier.

DIE BELT-AND-ROAD-INITIATIVE UND DER GROSSE NEUSTART

Das Weltwirtschaftsforum kann nicht genug multipolare Liebe bekommen. Auf der WEF-Website finden sich nicht weniger als 1150 Artikel über die multipolare Welt. Dasselbe gilt für die Belt-and-Road-Initiative:

Was bedeutet das für die Welt im Allgemeinen? Werden wir in einen globalen kommunistischen Polizeistaat nach dem Vorbild der KPCh verwandelt? Die Antwort lautet wahrscheinlich ja. Die Bürger werden systematisch ihrer Nationalität und ihres Landes beraubt. Die EU ist eines der Kernstücke der Pläne des WEF, das System der Nationalstaaten neu zu erfinden und Transportkorridore in regionale Knotenpunkte zu verwandeln.

Das massive BRI-Infrastrukturprojekt wird niedrigere Grenzbeschränkungen, niedrigere Zölle und Freihandelszonen erzwingen. Sonst wird es nicht funktionieren. Die Möglichkeit, in weniger als 14 Tagen mit dem Zug von London nach Peking zu fahren, ist eine aufregende Nachricht für Reisende, aber der Preis dafür ist eine stärkere Kontrolle der Zivilbevölkerung und die Verschlechterung der Bürgerrechte und -freiheiten in einem beispiellosen globalen Ausmaß.

Die Möglichkeit, dass China in einem ähnlichen Zeitrahmen Tausende von Truppen nach Europa schickt, ist gelinde gesagt beunruhigend, insbesondere wenn China schneller eine Armee von einer Million Soldaten aufstellen kann, als man Dim Sum essen kann. Warum sollte China keine Truppen entsenden, um seine Investitionen zu schützen und Volksaufstände (oder Unruhen) entlang seiner Straßen- und Schienenwege zu unterdrücken, insbesondere nachdem es über eine Billion Dollar in das Projekt investiert hat?

Es scheint, dass Chinas „Belt and Road“ eine weitere Facette des „Great Reset“ ist. Tatsächlich ist der Markenname „Great Reset“ eine Verharmlosung. Er sollte eigentlich „The Stupendous Mega Gigantasaurus Reset“ heißen, aber das würde alle abschrecken.

EPILOG: DER GROßE MAGA-VERLIERER

Warum gibt es in den Vereinigten Staaten keine ähnlichen Projekte? Kanada, Amerika und Mexiko scheinen ideal zu sein, um Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen und sie an beiden Küsten entlangrasen zu lassen. Warum wird nicht einmal darüber nachgedacht, MAGA-Dollar in die nordamerikanische Wirtschaft zu investieren?

Amerika ist voll von High-Tech-Überfliegern, aber nicht einmal der Raketenexperte Elon Musk hat auch nur einen Mucks über den Wiederaufbau der maroden und angeschlagenen Infrastruktur Amerikas gesagt. Stattdessen schwafelt Musk wie ein Idiot über Regulierungsreformen, Verwaltungsabbau und das Einsparen von ein paar Dollar durch die Entlassung von Beamten.

Wut?

Donald Trump trat 2016 ursprünglich mit einer Infrastrukturplattform an, doch nach seiner Wahl verschwanden Trumps Infrastrukturpläne wie Jeffrey Epstein in einer Gefängniszelle.

Es scheint ein Kinderspiel zu sein, in Megaprojekte zu investieren – wenn Trump es wirklich ernst damit meinte, Amerika wieder großartig zu machen –, aber in Wahrheit ist er viel mehr daran interessiert, Amerika wieder großartig neu zu starten – und deshalb wurde er aus seiner orangefarbenen Fledermaushöhle gezerrt, um Gotham zu überfallen und Chaos zu stiften, um die Amerikaner von der schrecklichen Wahrheit abzulenken, dass sie dieses Mal den Kürzeren ziehen.

Im Leben gibt es immer Gewinner und Verlierer. Die Geschichte hat gezeigt, dass einige Kulturen von größeren, mutigeren Kulturen ausgelöscht werden, die keine Gnade kennen, wenn es darum geht, ihre Hoffnungen und Träume zu zerstören, um ihre eigenen Größenwahnvorstellungen zu erfüllen.

Utopien führen immer zu Dystopien, und Diktatoren werden unweigerlich zu Göttern, die täglich angebetet werden wollen.

– Ma Jian, China Dream

Berlin-Neukölln: Geldautomaten-Sprenger hat sich wohl selbst in die Luft gejagt

Berlin-Neukölln: Geldautomaten-Sprenger hat sich wohl selbst in die Luft gejagt

Berlin-Neukölln: Geldautomaten-Sprenger hat sich wohl selbst in die Luft gejagt

Ende Oktober war in Berlin-Neukölln ein Mann vor der Polizei geflohen, dabei hatte er eine Tasche mit Sprengstoff zurückgelassen. Wochenlang wurde nach ihm gefahndet – es handelte sich wohl um einen Polen, der an der Sprengung von Geldautomaten beteiligt war. Doch dieser kriminelle Zuverdienst wurde ihm scheinbar zum Verhängnis: Jetzt vermuten die Behörden nämlich, dass der Mann bei einem Unfall mit Sprengstoff ums Leben gekommen ist.

Immer Ärger in Berlin: Am 30. Oktober kontrollierten Bundespolizisten am Berliner S-Bahnhof Neukölln einen Mann. Dieser flüchtete – und ließ dabei eine Tasche mit Sprengstoff zurück. In der Tasche befand sich nämlich unter anderem ein „mit Klebeband umwickeltes Päckchen“, das als solcher identifiziert wurde. Der Sprengsatz wurde später von einem Entschärfungsdienst der Bundespolizei in einem nahegelegenen Park unschädlich gemacht.

Bei der Substanz handelte es sich um Triacetontriperoxid (TATP), das unter anderem bei Terroranschlägen in Paris und Brüssel verwendet wurde, aber auch bei der Sprengung von Geldautomaten zum Einsatz kommt.

Nun nahm der Fall eine unerwartete Wendung: Die Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft gehen inzwischen davon aus, dass der Mann, der nach dem Fund von Sprengstoff am S-Bahnhof Neukölln gesucht wurde, tot ist.

Laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft vom Freitag gibt es Hinweise darauf, dass der 34-Jährige in der Nacht zum 24. November bei einem Wohnungsbrand in Lohne, Niedersachsen, ums Leben gekommen ist. In der Wohnung wurde ein „bis zur Unkenntlichkeit verbrannter Leichnam“ entdeckt. Die Brandursache? Zuvor hatte es offenbar eine heftige Explosion gegeben. Ein gescheiterter Versuch, einen neuen Sprengsatz zusammenzubasteln? Das ist bislang nicht abschließend geklärt – die Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Oldenburg dauern noch an.

Ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft erklärte jedenfalls, dass erste DNA-Analysen darauf hindeuten, dass es sich bei dem Toten um den gesuchten Mann handelt. Die abschließende DNA-Begutachtung zur eindeutigen Identifizierung steht jedoch noch aus.

Nach dpa-Informationen ist der Mann aus Polen der Polizei im Zusammenhang mit der Sprengung von Geldautomaten bekannt. Er soll einen Komplizen haben, nach dem weiterhin gefahndet wird. Ob der wohl sorgsamer mit seinem Tatwerkzeug umzugehen weiß?

Trump und das Reaktionäre in der Dissidenz

Trump und das Reaktionäre in der Dissidenz

Trump und das Reaktionäre in der Dissidenz

Trump, ohne großes eigenes Zutun, stellt die Beschaffenheit der Welt heraus – auch der Dissidenz. Trump stellt die reaktionären Einlagerungen in der Dissidenz zweifach heraus: Zum einen in jener Hinsicht, in der er selbst reaktionär ist, nämlich als fragloser Vertreter des (Deal-)Kapitalismus qua Naturgegebenheit (da finden sich die Kralls und die sogenannt Neoliberalen wieder), und […]

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Geburtenrate fällt auf Rekordtief in den Ländern der EU

Geburtenrate fällt auf Rekordtief in den Ländern der EU

Geburtenrate fällt auf Rekordtief in den Ländern der EU

Offizielle Daten der „Europäischen“ Union (EU) zeigen, dass die Geburtenrate in der EU auf ein Rekordtief gefallen ist. Gleichzeitg zeigen die Daten jedoch, dass die Gesamtbevölkerung der EU aufgrund der Einwanderung trotz des Geburtenrückgangs gestiegen ist. Der schockierende Einbruch wurde in den jüngsten Daten des statistischen Amts der EU, Eurostat, aufgedeckt. Die neuesten Zahlen zeigen, […]

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Das Energie-Erdbeben vom November: Eine von Politik, Macht und Pragmatismus umgestaltete Welt

Das Energie-Erdbeben vom November: Eine von Politik, Macht und Pragmatismus umgestaltete Welt

Das Energie-Erdbeben vom November: Eine von Politik, Macht und Pragmatismus umgestaltete Welt

Cornwall Alliance und Vijay Jayaraj

Während sich die globale Energielandschaft im Schatten der seismischen politischen Entwicklungen vom November 2024 dreht, findet sich die Welt in einem komplexen Geflecht aus Geopolitik, Marktmanövern und Umweltdebatten wieder.

In den letzten Wochen haben wir die Rückkehr des Klimaskeptikers Donald Trump an die Weltspitze und die auffällige Abwesenheit wichtiger Führungspersönlichkeiten beim jährlichen COP29-Gipfel für „grüne“ Energie erlebt. Dies unterstreicht die sich abzeichnende Entwicklung in Afrika, Asien und Lateinamerika, die einen unmissverständlichen Aufstieg der Energiesicherheit und der nationalen Souveränität als nicht zu verleugnende Prioritäten signalisiert.

Der vermeintlich einheitliche, vom Westen angeführte Marsch in Richtung Dekarbonisierung ist einer komplexeren Realität gewichen, in welcher der steigende Verbrauch fossiler Brennstoffe durch wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Druck zur Schaffung von Wohlstand in den Entwicklungsländern angetrieben wird.

Die Zukunft des größten Ölproduzenten der Welt

Der Wahlsieg von Donald Trump hat viele Länder erneut dazu ermutigt, ihre aktuelle Klimapolitik zu überdenken. Zu seinen Plänen gehören die Ausweitung von Offshore-Bohrungen, die Wiederbelebung des Kohlebergbaus und der Abbau der unnötigen und teuren staatlichen Unterstützung für intermittierende Energiequellen.

Die Ernennung von Chris Wright zum Leiter des Energieministeriums (DOE) unterstreicht die Hinwendung seiner Regierung zu Kohlenwasserstoffen als zentralem Element der Energiesicherheit der USA. Tatsächlich ist dies das erste Mal, dass eine Person aus dem Energiesektor zum Leiter des DOE ernannt wurde, was die Richtung der US-Politik ab Januar noch deutlicher macht.

COP29: Eine Versammlung in der Isolation

Der jährliche Klimazirkus COP29 der Vereinten Nationen in Baku wurde durch die Tatsache viral bekannt, wer fehlte oder vorzeitig abreiste. Die Staats- und Regierungschefs von China, Indien und Russland – einige der größten Energieverbraucher der Welt – zogen es vor, anderen Plattformen den Vorzug zu geben, wie etwa der von den BRICS-Staaten angeführten Erklärung von Kasan, welche die Energiesicherheit über die Verringerung der Nutzung fossiler Brennstoffe stellt.

Während einige westliche Länder weiterhin religiös an einer auf Pseudowissenschaft basierenden Kohlenwasserstoff-Feindlichkeit festhalten, ist der Klima- Abtrünnigkeit der Entwicklungsländer mehr Gehör geschenkt worden. Länder wie Indien prangern die Heuchelei wohlhabenderer Nationen an, die eine „Dekarbonisierung“ fordern, ohne praktikable Alternativen zu Kohle, Öl und Erdgas anzubieten.

Der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew erklärte die fossilen Brennstoffe zu einem „Geschenk Gottes“, während er in seiner Hauptstadt die COP29 ausrichtete, auf der Solar- und Windenergie gewürdigt werden sollen. Diese Erklärung in Verbindung mit Aserbaidschans Plänen zur Ausweitung der Erdgasförderung verdeutlichte die Ironie, dass ein Erdölstaat Gastgeber eines Klimagipfels ist, der den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zum Ziel hat.

Der argentinische Präsident Javier Milei zog seine 80-köpfige Delegation von der COP29 nach weniger als einem Drittel der 11-tägigen Veranstaltung zurück.

Alles in allem schien die Veranstaltung auf ein klägliches Scheitern zuzusteuern, so dass man sich fragen muss, ob der letzte Nagel in den Sarg der Klimaindustrie auf der diesjährigen Veranstaltung ordnungsgemäß eingeschlagen werden würde. Auf der anderen Seite einigte sich ein Dutzend energiehungriger Länder auf dem BRICS-Gipfel in Kasan in Russland darauf, die zuverlässige Versorgung mit fossilen Brennstoffen sicherzustellen.

Fossile Treibstoffe in Asien, Afrika und Südamerika

Ja, China und Indien verbrauchen Kohle und werden in absehbarer Zeit nicht damit aufhören. Doch die in anderen Entwicklungsländern produzierte und verbrauchte Menge an fossilen Brennstoffen wird von den Medien nur selten wahrgenommen.

Japan beispielsweise hat alles daran gesetzt, neue Märkte für Erdgasimporte zu erschließen, und verfügt über die weltweit größten Speicher für ankommendes Gas. Auch Indonesien plant eine Steigerung des Kohleverbrauchs und der Kohleproduktion.

Zu den laufenden Explorationen in Surinam und Guyana gesellen sich nun weitere Öl- und Gasfunde in Ecuador. Der Schieferboom in der argentinischen Provinz Río Negro, die reiche Ölproduktion im kolumbianischen Llanos-Becken und der erwartete Nettogewinn von Petrobras in Brasilien von mehr als 5 Mrd. USD im dritten Quartal verkünden eine unaufhaltsame Dynamik für den südamerikanischen Öl- und Gassektor.

Afrika entwickelt sich zu einem Brennpunkt für die Erschließung neuer Öl- und Gasvorkommen. Das freimütige Eingeständnis des südafrikanischen Energieministers auf der African Energy Week, dass fossile Brennstoffe für die Energiesicherheit notwendig sind, reflektiert ein breiteres afrikanisches Narrativ. Neue Öl- und Gasfelder auf dem gesamten Kontinent – vom Oranje-Becken in Namibia bis zu den Tilenga- und Kingfisher-Feldern in Uganda – deuten darauf hin, dass der wirtschaftlichen Entwicklung Vorrang vor Klimabelangen eingeräumt wird.

Während die europäischen Länder ihre Klimaziele verdoppeln, setzen große Teile der Entwicklungsländer auf Wirtschaftswachstum durch fossile Brennstoffe. Diese Verschiebungen zeigen, dass die schon immer wackelige globale Abstimmung in Bezug auf den Klimaschutz ins Wanken gerät, und verdeutlichen die anhaltende Rolle der Kohlenwasserstoffe für die Energieversorgung der Welt.

Während sich der Staub legt, beginnen sich die Konturen einer neuen Energieordnung abzuzeichnen – einer Ordnung, die von Pragmatismus, regionalen Allianzen und dem unverblümten Eingeständnis der Hinfälligkeit des Weltuntergangskults geprägt ist.

This commentary was first published at Town Hall on November 30, 2024.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. 

Link: https://cornwallalliance.org/novembers-energy-earthquake-a-world-reshaped-by-politics-power-and-pragmatism/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Das Energie-Erdbeben vom November: Eine von Politik, Macht und Pragmatismus umgestaltete Welt erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.