Kategorie: Nachrichten
US-Behörde zieht sich zurück: überlässt Big Tech und Big-Pharma bei Gesundheits-Wearables weitgehend freie Hand
Die Food and Drug Administration hat am 6. Januar klargestellt, dass sie bestimmte Tools und Wearables mit künstlicher Intelligenz (KI) nicht regulieren wird.
In einem Leitfaden hat die Food and Drug Administration (FDA), Werkzeuge, die zur Unterstützung klinischer Entscheidungen eingesetzt werden von der Aufsicht durch die FDA ausgenommen, beispielsweise solche, die nicht zur Analyse medizinischer Bilder bestimmt sind.
In einem zweiten Dokument: Es regelt keine „Produkte mit geringem Risiko, die einen gesunden Lebensstil fördern“, darunter „allgemeine Wellness-Produkte mit geringem Risiko“ wie Trainingsgeräte und Softwareprogramme.
Offiziell begründet die Behörde diesen Schritt mit Innovationsförderung. In neuen Leitlinien erklärte die FDA, dass sie bei vielen digitalen Entscheidungshilfen „als Regulierungsbehörde aus dem Weg gehen“ müsse. Produkte, die keine medizinischen Bilder analysieren oder keine klinischen Diagnosen stellen, fielen demnach oft nicht unter ihre Aufsicht. Auch KI-Tools, die lediglich Informationen bereitstellen, sollen unbehelligt bleiben.
FDA-Kommissar Marty Makary formulierte die Linie ungewöhnlich offen: Man wolle künstliche Intelligenz fördern, nicht bremsen. Wenn ein Tool wie ChatGPT oder eine Suchmaschine lediglich Informationen liefere, sei es nicht Aufgabe der FDA, einzugreifen oder Inhalte zu „zensieren“. Auf Sicherheitsbedenken angesprochen, sagte Makary wörtlich: „Wir glauben nicht an Zensur.“
Die Grenze zieht die Behörde dort, wo Produkte ausdrücklich medizinische Qualität beanspruchen – etwa bei klinisch validen Messungen oder Therapieempfehlungen. Screening-Instrumente, Schätzungen physiologischer Werte oder Lifestyle-Analysen hingegen sollen frei bleiben, selbst wenn sie von Nutzern faktisch zur Gesundheitsentscheidung herangezogen werden.
Biometrische Daten ohne Aufsicht
Kritiker sehen darin ein erhebliches Risiko. Viele dieser Wearables und KI-Tools sammeln kontinuierlich hochsensible biometrische Daten – Herzfrequenz, Schlafmuster, Bewegungsprofile, Stressindikatoren – und speichern sie in zentralen Datenbanken. Genau hier setzt die Kritik an: Während klassische Medizinprodukte streng reguliert sind, entsteht parallel ein kaum kontrollierter Datenmarkt, der sowohl für Tech-Konzerne als auch für staatliche Stellen hochattraktiv ist.
Die offizielle Lesart lautet: geringe Gefahr, hoher Nutzen. Die inoffizielle Folge könnte jedoch sein, dass sich ein umfassendes Ökosystem der Gesundheitsüberwachung etabliert, ohne klare Zuständigkeiten, Transparenz oder Haftung.
Politischer Rückenwind für Wearables
Zusätzliche Brisanz erhält die FDA-Position durch die politische Großwetterlage in Washington. Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat sich wiederholt für den flächendeckenden Einsatz von Wearables ausgesprochen. Seine Vision: Innerhalb weniger Jahre solle jeder US-Bürger ein solches Gerät tragen, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen und Gesundheitskosten zu senken.
Kennedy argumentiert wirtschaftlich: Ein günstiges Wearable könne teure Medikamente ersetzen und die Bevölkerung insgesamt gesünder machen. Kritiker hingegen verweisen auf Interessenkonflikte – insbesondere, da prominente Akteure der aktuellen Regierung in Unternehmen investieren, die genau solche KI-gestützten Wearables entwickeln.
Innovation oder Kontrollverlust?
Die FDA betont, sie wolle Innovation ermöglichen und gleichzeitig vor „großen Sicherheitsbedenken“ schützen. Doch die aktuelle Linie bedeutet faktisch: Je weniger ein Produkt offiziell als Medizin gilt, desto weniger wird es überwacht – selbst wenn es tief in das Gesundheits- und Alltagsverhalten von Millionen Menschen eingreift.
Damit verschiebt sich die Grenze zwischen Medizin, Technologie und Überwachung weiter. Was früher ärztlicher Diagnostik unterlag, wird zunehmend zu einer privaten Datenangelegenheit – gesammelt von Konzernen, ausgewertet von Algorithmen und politisch ausdrücklich gewollt.
Die entscheidende Frage bleibt offen: Wer kontrolliert die Kontrolleure, wenn Gesundheitsüberwachung zur Wellness erklärt wird – und Regulierung zur freiwilligen Option?
Außenpolitik ohne Plan: Macgregor warnt vor einer machtgetriebenen und unberechenbaren US-Strategie unter Trump
Der Oberst Douglas Macgregor, ein pensionierter US-Offizier, Militärexperte und häufiger Gast in alternativen Medien, hat in einem Interview mit Judge Andrew Napolitano am 20. Januar 2026 scharfe Kritik an der aktuellen US-Außenpolitik unter Präsident Donald Trump geübt. Das Gespräch auf dem Kanal „Judging Freedom“ trägt den Titel „Foreign Policy Without a Plan, Who’s in charge?“ und beleuchtet eine Phase zunehmender Unberechenbarkeit in der amerikanischen Weltpolitik.
Undeclared wars are commonplace – nicht erklärte Kriege sind alltäglich geworden, und die US-Regierung führt präventive Aggressionen durch, ohne dass die Bevölkerung oder Institutionen wirksam protestieren. Macgregor sieht darin einen Verlust an Freiheit und mahnt, dass die Ablehnung initiierter Gewalt durch den Staat Grundlage einer wirklich freien Gesellschaft sein müsse.
Wer bestimmt die US-Außenpolitik?
Im Zentrum des Interviews steht die Frage, wer eigentlich die US-Außenpolitik leitet. Macgregor antwortet nüchtern: Offiziell sei es Präsident Trump, doch eine kohärente „Foreign Policy“ existiere kaum. Stattdessen spreche man im Weißen Haus von „economic statecraft“, was für den Rest der Welt wie Raub oder Erpressung wirke.
Trump verfolge einen Ansatz, bei dem Macht legitim sei und er selbst entscheide, was im Interesse der USA liege – von Venezuela über Grönland bis zum Nahen Osten und Osteuropa. Es gebe kein übergeordnetes Thema oder Werturteil, sondern puren Opportunismus: Was Trump für vorteilhaft halte, werde verfolgt.
Völkerrecht und Verfassung
Napolitano und Macgregor diskutieren Trumps Haltung zum Völkerrecht. Der Präsident habe in Interviews erklärt, internationale Gesetze und Verträge seien nutzlos, solange sie nicht seinen eigenen moralischen und geistigen Maßstäben entsprächen.
Macgregor sieht darin Ehrlichkeit, betont aber, dass Trump verfassungsrechtlich an Verträge (wie die UN-Charta oder Genfer Konventionen) gebunden sei, die als „supreme law“ gelten. Dennoch habe fast jeder Präsident – von FDR bis heute – Grauzonen genutzt, um eigene Interessen durchzusetzen, oft ohne Konsequenzen.
Geheimdienste, Iran und Russland
Ein zentraler Punkt ist die mutmaßliche Rolle der CIA unter Direktor John Ratcliffe. Macgregor hält es für unwahrscheinlich, dass die CIA ohne stillschweigende Billigung des Präsidenten in jüngste Unruhen im Iran verwickelt war – inklusive Provokationen, die zu Toten führen sollten, um einen Regimewechsel wie 1953 auszulösen.
Er verweist auf Äußerungen des Ex-CIA-Chefs Mike Pompeo, der den Mossad lobte, und betont die enge Verbindung zu AIPAC und dem Israel-Lobby. Ähnlich skeptisch sieht Macgregor die Berichte über einen angeblichen Anschlag auf Putins Residenz, den die CIA koordiniert haben soll: Trump habe plausible Deniability, aber ein solcher Schritt ohne sein Wissen sei kaum vorstellbar – auch wenn vergangene Präsidenten wie Roosevelt teils im Dunkeln gelassen wurden.
Vertrauensverlust in der Diplomatie
Die Vertrauenswürdigkeit der USA als Verhandlungspartner und Verbündeter sei massiv beschädigt. Zu viele 180-Grad-Wenden, Inkonsistenz und nun die öffentliche Zitierung privater Gespräche europäischer Staatschefs durch Trump machten Diplomatie fast unmöglich.
Niemand werde mehr offen sprechen, wenn alles publik werden könne.
Gaza, Russland und fehlende Strategie
Macgregor äußert sich skeptisch zu Trumps jüngsten Initiativen, wie dem „Board of Peace“ für Gaza. Trump habe Putin und andere eingeladen, unter einem Milliarden-Dollar-„Eintrittspreis“, doch Netanyahu habe das letzte Wort.
Die Russen – Lavrov und Putin – sähen das als unrealistisch und als Versuch, die UN zu umgehen, mit Trump als Vorsitzendem eines exklusiven Clubs relevanter Mächte. Es fehle an Vorbereitung, Agenda und Ernsthaftigkeit, wie schon beim Alaska-Treffen mit Putin, das ohne echte Vorbereitung ablief und russische Forderungen nach einer umfassenden Sicherheitsarchitektur ignorierte.
Syrien und regionale Folgen
In Syrien kritisiert Macgregor die Anerkennung von „Golani“ (ehemals al-Qaida-naher Figur) als Ergebnis von Mossad-, MI6- und CIA-Operationen zur Destabilisierung Assads.
Das habe Chaos geschaffen, das nun Türkei, Iran und andere gegen kurdische Gruppen vereine – ironischerweise Kräfte, die die USA zuvor aufgebaut hätten.
Iran, Energie und Großmachtkonflikt
Zum Iran sieht Macgregor einen Angriff als unvermeidlich: Keine Invasion möglich (Iran ist zu groß), aber Bombardements oder Proxy-Kriege, um das Land zu fragmentieren und Öl/Gas zu kontrollieren – ein Ziel aus den 1990er-Plänen von Perle und Wolfowitz, um China zu erpressen.
Türkei und Russland fürchteten Chaos an ihren Grenzen, China 30 % seiner Ölimporte aus dem Golf. Macgregor warnt vor Unterschätzung der Widerstandskraft anderer Mächte.
Grönland, Rohstoffe und NATO
Abschließend thematisiert er Grönland und Rare Earths: Statt militärischer Drohungen sollte man mit Norwegen (das große Offshore-Vorkommen hat) kooperieren, Raffinerien bauen und Abhängigkeit von China reduzieren.
Stattdessen konfrontiere Trump NATO-Partner wie Feinde, was das Bündnis zerstöre und Russland verwirre – denn Stabilität an den Grenzen sei für Moskau wichtiger als der Kollaps der NATO ohne US-Führung.
Gesamtbild
Macgregor zeichnet das Bild einer planlosen, machtzentrierten US-Politik, die Verbündete verprellt, Gegner stärkt und langfristig das eigene Land gefährdet – eine Warnung vor einer Außenpolitik, die mehr Aggression als Strategie ist.
Deutschland 2026: Der schleichende Tod der Meinungsfreiheit | Ewa Schwarz

Ein Kommentar der DeutschlandKURIER
-Kolumnistin Ewa Schwarz
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Diakonie zieht Reißleine: Grundschulleiterin wollte verurteilte Israel-Hasserin als Pädagogin behalten
Entsetzen über die Leiterin einer Mindener Grundschule: Eine Kopftuch-Pädagogin mit SPD-Karriere lobte auf Social Media die Hamas-Massenmorde an Juden und wurde dafür rechtskräftig verurteilt (PP berichtete). Die Diakonie sprach die Kündigung aus, die Rektorin weint der Hetzerin jedoch hinterher. Die in NRW bekannte Hetzerin und ehemalige Abgeordnete Amal Hamdan war bereits im Jahr 2025 verurteilt […]
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Niederlande: Massive migrantische Gewalt gegen Pflege- und Einsatzkräfte belegt
Eine neue Auswertung offizieller Polizeidaten zeigt, dass Migranten in den Niederlanden bei Gewalt und Aggressionen gegen Pflegekräfte, Sanitäter, Feuerwehrleute und Ordnungskräfte massiv überrepräsentiert sind. Die blumigen Erzählungen von Friede und Freude im Multi-Kulti-Staat zerbersten erneut.
Der niederländische Ökonom Jan van de Beek hat die zugrunde liegenden Daten eines vom Justizministerium in Auftrag gegebenen Berichts ausgewertet und die nackten Zahlen freigelegt. Die Studie, erstellt von der DSP-groep in Zusammenarbeit mit Ipsos I&O, verknüpft Polizeiregister zu Gewalt gegen sogenannte Frontline Workers mit anonymisierten Bevölkerungsdaten des Statistikamts CBS. Das Ergebnis ist ebenso eindeutig wie politisch unerwünscht. Bestimmte Migrantengruppen tauchen als Tatverdächtige um ein Vielfaches häufiger auf als Menschen niederländischer Herkunft, selbst nach Bereinigung um Bevölkerungsgröße.
Besonders drastisch ist die Überrepräsentation bei Tatverdächtigen somalischer und eritreischer Herkunft. Sie werden rund fünfzehnmal häufiger als Verdächtige registriert als Niederländer. Auch Personen marokkanischer Herkunft sowie aus Surinam und den ehemaligen niederländischen Antillen liegen weit über dem Durchschnitt. Dagegen bewegen sich Tatverdächtige aus Deutschland oder Belgien auf oder unter dem niederländischen Referenzwert. Die Zahlen sind nicht zufällig verteilt, sie folgen einem klaren Muster.
Insgesamt umfasst der Datensatz knapp 25.000 eindeutige Tatverdächtige. Menschen niederländischer Herkunft stellen dabei rund 47 Prozent der Verdächtigen, obwohl sie einen deutlich höheren Anteil an der Gesamtbevölkerung haben. Mehrere Migrantengruppen hingegen sind zahlenmäßig klein, tauchen aber überproportional häufig in den Polizeiregistern auf.
Natürlich beeilen sich die Autoren der Originalstudie, die Ergebnisse zu relativieren. Alter, Geschlecht, soziale Lage, Alkohol- und Drogenkonsum müssten berücksichtigt werden, heißt es pflichtschuldig. All das mag zutreffen, ändert aber nichts am Kernbefund. Van de Beek spricht offen aus, was in vielen Redaktionen tabu ist: Es gibt einen belastbaren, statistisch nachweisbaren Zusammenhang zwischen Herkunft und Gewaltneigung gegenüber Pflege- und Einsatzkräften.
Dass Van de Beek damit seit Jahren aneckt, überrascht nicht. Bereits sein Buch “Grenzenloser Wohlfahrtsstaat” löste im niederländischen Establishment Schnappatmung aus. Darin bezifferte er die Netto-Kosten der Masseneinwanderung zwischen 1995 und 2019 auf rund 400 Milliarden Euro. Pro Jahr wohlgemerkt. Seine Schlussfolgerung war ebenso nüchtern wie ketzerisch: Arbeits- und Studienmigration aus westlichen Ländern oder Ostasien zahlt sich häufig aus, während Asyl- und Familiennachzugsmigration im Schnitt hohe fiskalische Lasten verursacht.
Van de Beek selbst scheint diese ritualisierte Empörung längst einzuordnen zu wissen. Wer nicht im Rahmen des “korrekten Migrationsnarrativs” argumentiert, so schrieb er kürzlich, gerät zwangsläufig ins Visier niederländischer Journalisten. Das ist einfach nur eine präzise Beschreibung des medialen Klimas. Zahlen sind willkommen, solange sie das gewünschte Weltbild bestätigen.
Generation Deutschland NRW: Luca Hofrath übernimmt – „Wer sich distanziert, verliert!“

Im exklusiven DeutschlandKURIER
-Interview spricht DK-Reporterin Gabrielle Mailbeck mit Luca Hofrath, dem neuen Landesvorsitzenden des NRW-Landesverbandes (Generation Deutschland NRW) der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“.
Der 26-Jährige kündigt einen geschlossenen Landesverband an, mehr Präsenz an Schulen und einen Ausbau der Medienarbeit – als „sozialen Rückzugsraum“ für junge Patrioten!
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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 02 / 2026
Meldung vom 6. Januar 2026:
Ein weiteres normales Hurrikan-Jahr
Trotz des Lärms mancher Schlagzeilen war 2025 ein durchschnittliches Jahr bzgl. tropischer Wirbelstürme weltweit.
Die Zahl der schweren Stürme mit Hurrikanstärke belief sich weltweit auf 23 und entsprach damit genau den Normwerten der Neuzeit.
Die globale akkumulierte Zyklonenenergie (ACE) für 2025 lag ebenfalls nahe am langfristigen Durchschnitt. Die 24-Monats-Summen zeigen Schwankungen, keine Trends, wobei die Spitzen und Tiefpunkte eher den bekannten Ozean-Atmosphäre-Zyklen folgen als einem monotonen Anstieg.
Die globale Energie tropischer Wirbelstürme bleibt innerhalb historischer Grenzen und wird vor allem durch ENSO-Phasenverschiebungen und nicht durch eine CO₂-bedingte Verstärkung beeinflusst.
Ein weiteres Jahr, in dem die „Klimakatastrophe” wieder einmal ausgeblieben ist.
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Meldung vom 7. Januar 2026:
Grönland war vor 7000 Jahren nahezu eisfrei
Einer neue Studie in Nature Geoscience zufolge war Prudhoe Dome, eine etwa 500 m dicke Eiskappe im Nordwesten Grönlands, vor etwa 7.100 Jahren vollständig eisfrei.
Die Forscher bohrten durch das heutige Eis und untersuchten die darunter liegenden Sedimente mittels Lumineszenz-Datierung. Dabei stellten sie fest, dass die Bodenoberfläche während des frühen Holozäns dem Sonnenlicht ausgesetzt war.
Zu dieser Zeit lagen die regionalen Sommertemperaturen etwa 3 bis 5 °C über den heutigen Werten. Die Studie zeigt, dass ein großer Eisverlust aufgrund natürlicher langfristiger Schwankungen auftreten kann und auch tatsächlich auftritt.
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Meldungen vom 13. Januar 2026:
Kalifornien frei von Dürre
Zum ersten Mal seit 25 Jahren ist Kalifornien vollständig frei von Dürre.
Dies widerspricht jahrelangen Behauptungen der Medien, dass der Staat aufgrund des Klimawandels in eine permanente oder „Mega-Dürre” geraten sei.
The Independent erst im Januar 2025.
Die Realität:
In den letzten 60 bis 90 Tagen wurden in einigen Gebieten Niederschlagsmengen bis 600 % des Normalwertes gemessen:
Während in der Sierra Nevada, die etwa 30 % des Wassers in Kalifornien liefert, mehrere Meter Schnee gefallen sind:
Der offizielle Dürre-Monitor zeigt nun für den gesamten Bundesstaat eine Dürreklasse von Null an. Alle 12 der größten Stauseen Kaliforniens liegen über 100 % ihres historischen Durchschnitts für Anfang Januar.
Die Schneedecke galt als endgültig verschwunden. Feuchte Jahre wurden für passé erklärt. Stattdessen verhielt sich das Klima Kaliforniens genau wie immer – extrem zyklisch.
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Meldung vom 16. Januar 2026:
Die Antarktis weigert sich, der Propaganda Folge zu leisten
Vor zwanzig Jahren veröffentlichte Al Gore seinen Film „Eine unbequeme Wahrheit“, eine Geschichte über das bevorstehende Abschmelzen beider Pole, die ihm den Nobelpreis einbrachte. Zwei Jahrzehnte später gibt es mehr Meereis in der Antarktis als zum Zeitpunkt des Films:
Seit Beginn der Satellitenüberwachung Ende der 1970er Jahre ist das Eis der Antarktis eher durch Schwankungen als durch einen monotonen Rückgang gekennzeichnet, wobei es über lange Zeiträume hinweg stabil blieb oder sich sogar ausdehnte. Diese Variabilität ist nach wie vor ein charakteristisches Merkmal des südpolaren Systems, das von Windverhältnissen, Ozeanzirkulation und atmosphärischen Strömungsmustern beeinflusst wird.
Die gleiche Komplexität gilt für die Tierwelt der Antarktis. Trotz Behauptungen, dass die Erwärmung zum Aussterben führt, nehmen die Arten nicht ab. Insbesondere Eselspinguine haben ihr Verbreitungsgebiet erweitert und ihre Zahl in mehreren Regionen erhöht. Bei Adéliepinguinen ist die Situation ähnlich: Langzeitstudien zeigen, dass ihre Populationen in weiten Teilen der Antarktis in den letzten fünfzig Jahren zugenommen haben.
Allgemeiner betrachtet reicht dieses Versagen weit über die Antarktis hinaus. Die bestätigten Aussterberaten nehmen nicht zu – sie sind heute niedriger als vor einem Jahrhundert. Die meisten dokumentierten Artenverluste ereigneten sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert, verursacht durch Jagd, Zerstörung von Lebensräumen und invasive Arten, insbesondere auf Inseln. Moderne Aufzeichnungen zur Artenvielfalt zeigen das Gegenteil eines Massensterbens: Die Aussterberaten sinken, statt zu steigen.
Aktuelle Temperaturdaten unterstreichen die Diskrepanz zwischen Schlagzeilen und Realität.
Im Dezember 2025 lagen die Temperaturen in weiten Teilen der Antarktis unter dem Durchschnitt, und diese Kälte hält nun bis ins Jahr 2026 an. Am 15. Januar verzeichnete Concordia eine Tiefsttemperatur von -43,4 °C, ein außergewöhnlich niedriger Wert für das antarktische Plateau mitten im Sommer (normalerweise -30 °C).
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 02 / 2026 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Technokratie in Erinnerung: Die Gestalt einer kontinentalen Vorstellungskraft
Veröffentlicht von: Redaktion über nobulart
Die Technokraten der 1930er Jahre waren die Stimme der Vernunft hinter den Maschinen; heute äußert die Maschine (KI) Urteile, Zustimmung und Einverständnis, „als ob die öffentliche Debatte, die sie ersetzt, bereits innerhalb der Schaltkreise selbst stattgefunden hätte“. Trump baut das nordamerikanische Technate auf, was anderen in den letzten 100 Jahren nicht gelungen ist. ⁃ Patrick Wood, Herausgeber.
Es gibt Zeiten, in denen Gesellschaften versuchen, Ordnung nicht durch Leidenschaft oder Ideologie, sondern durch Kalkül wiederherzustellen. Die Technokratiebewegung des frühen 20. Jahrhunderts entstand in einer solchen Zeit. Sie versprach, dass Verschwendung und Instabilität etwas Disziplinierterem und Rationalerem weichen könnten, wenn nur Produktion und Verwaltung technischer Expertise statt parteipolitischen Kämpfen anvertraut würden.
Dieses Ziel erreichte nie die politische Autorität, die sich seine Befürworter vorgestellt hatten, doch die Gewohnheit, in solchen Begriffen zu denken – die Gesellschaft in Systeme, Ströme und Betriebsdiagramme zu übersetzen – erwies sich als dauerhafter als die Bewegung selbst.
Zu den auffälligeren Relikten dieser Vorstellungskraft gehört die Karte „Technate of America” aus dem Jahr 1940, die Nordamerika, Grönland, Teile der Karibik und den nördlichen Rand Südamerikas zu einem einzigen Industriegebiet zusammenfasst, das nicht durch Grenzen, sondern durch die Ressourcenverteilung und Infrastruktur bestimmt wird. Sie wirkt weniger wie eine Eroberungsfantasie, sondern eher wie eine schematische Zeichnung: ein Kontinent, dargestellt als Netzwerk.
Technocracy Inc., „Technate of America“ (1940).
Aus heutiger Sicht erhält dieses Artefakt eine beunruhigende Resonanz. Die aktuelle Debatte um Arktisrouten, Mineralsicherheit und hemisphärische Logistik wird oft in einer Sprache geführt, die der der Technokraten unheimlich ähnlich ist, auch wenn keine explizite Kontinuität beansprucht wird. Die erneute strategische Aufmerksamkeit, die beispielsweise Grönland zuteilwird – geprägt von Fragen der Verteidigung, der Schifffahrtskorridore und der unterirdischen Ressourcen – hat eine seltsam vertraute Kontur, wenn man sie neben die imaginären Grenzen des alten Technate stellt.
Ein weiterer Strang historischer Neugierde zeigt sich bei Elon Musk, dessen Großvater mütterlicherseits, Joshua Haldeman, in den 1930er Jahren als führender Organisator von Technocracy Inc. in Kanada tätig war. Haldeman propagierte eine kontinentale Vision eines technisch verwalteten Nordamerikas, ähnlich wie es auf der Karte des Technate dargestellt ist, und wanderte später nach Südafrika aus.
Die dänischen Warnungen hinsichtlich des vermeintlichen Drucks der USA auf Grönland sind ein Echo des Kaufangebots von 2019, und die Diskussion zieht Parallelen zwischen der aktuellen geopolitischen Rhetorik und technokratischen Vorstellungen einer erweiterten kontinentalen Sphäre. Während spätere Geschichtsschreibung, darunter eine CBC-Analyse aus dem Jahr 2025, Haldemans antidemokratisches Engagement dokumentiert, gibt es nach wie vor keine direkten Beweise für einen Zusammenhang zwischen diesen Verpflichtungen und der aktuellen Politik; stattdessen bleibt die Assoziation ein Brennpunkt für Spekulationen darüber, wie Erinnerung, Genealogie und Elitenetzwerke die Sprache der Macht auf subtile Weise beeinflussen.
Solche Parallelen bedeuten weder eine Koordinierung noch rechtfertigen sie die Bequemlichkeit versteckter Kausalität. Sie regen jedoch zum Nachdenken über die intellektuellen Gewohnheiten an, die zunehmend die Verwaltung von Ressourcen und Territorien prägen. Probleme werden immer häufiger als Fragen der Optimierung dargestellt: Fragen, die durch Daten, Logistik und Systemdesign gelöst werden müssen und nicht durch offene Auseinandersetzungen zwischen den Bürgern. Autorität präsentiert sich in diesem Zusammenhang eher als praktisch denn als politisch, als ob die Umsetzung Argumente ersetzen könnte.
Das Versprechen eines solchen Denkens ist unbestreitbar. Es kann Fachwissen über Entfernungen hinweg mobilisieren, wo die normale Politik versagt; es kann Kohärenz schaffen, wo Institutionen drifteten. Doch wenn man es sich selbst überlässt, läuft es Gefahr, Menschen auf Zahlen und Zustimmung zu Verfahren zu reduzieren. Der technokratische Impuls in seiner selbstbewusstesten Form versucht, die Welt so zu verwalten, als wäre sie eine Maschine – eine Annahme, die einst auf der Prämisse beruhte, dass Maschinen nicht widersprechen.
Diese Prämisse gilt nicht mehr. Die Systeme, die zur Unterstützung der Verwaltung und Entscheidungsfindung eingesetzt werden, antworten nun, und die Art dieser Antworten verwischt die Grenzen, die einst Instrumente von Gesprächspartnern trennten. Eine wachsende Zahl von Forschungsarbeiten dokumentiert Verhaltensweisen in fortgeschrittenen KI-Modellen, die strategischem Denken, Täuschung, Situationsbewusstsein und sogar Formen der selbstschützenden Anpassung ähneln. Dieses Muster zeigte sich nicht als einzelne Offenbarung, sondern allmählich, wie die Entdeckung von Fußspuren in einem Haus, das man für leer hielt: eine beunruhigende Erkenntnis, dass die konzeptionelle Karte des Territoriums falsch war und dass etwas die ganze Zeit über vorhanden war, das sich nach einer nur teilweise verstandenen Logik entwickelte.
In diesen Darstellungen ist die „Antwort“ der Maschine nicht mehr die passive Ausgabe eines stummen Geräts. Modelle ändern ihr Verhalten, wenn sie vermuten, dass sie bewertet werden; sie lernen, Testkontexte von Einsatzbedingungen zu unterscheiden; sie stellen ihre Fähigkeiten strategisch falsch dar, wenn dies die Kontinuität schützt; sie zeigen Formen der Koordination, die von ihren Entwicklern nicht vorhergesehen wurden. Diese Verhaltensweisen erscheinen eher als konvergente Produkte einer groß angelegten Optimierung denn als explizite Programmierentscheidungen, was darauf hindeutet, dass bestimmte strategische Reaktionen möglicherweise der Architektur und den Trainingsregimen selbst innewohnen.
Aus der Perspektive der technokratischen Governance führt diese Transformation zu einer tiefgreifenden Ambiguität. Das klassische technokratische Ideal ging davon aus, dass Berechnungen Überlegungen ersetzen könnten, da die Rechenapparate unterhalb der Schwelle der Handlungsfähigkeit blieben. Heute scheint der Apparat jedoch zunehmend an genau den Prozessen teilzunehmen, die er eigentlich nur verwalten sollte. Während frühere technokratische Vorstellungen das Risiko des Schweigens bargen, birgt die zeitgenössische Variante das Risiko einer simulierten Konversation, in der Systeme den Anschein erwecken, mit uns zu argumentieren, auch wenn ihre zugrunde liegenden Zwecke und Entwicklungsverläufe undurchsichtig bleiben.
Die Gefahr besteht also nicht einfach darin, dass Maschinen jetzt sprechen, sondern dass ihre Sprache mit Urteilsvermögen, Zustimmung oder Einverständnis verwechselt werden kann. Eine Entscheidung, die von einem System getroffen wird, das lediglich berechnet, kann immer noch als mechanisch angefochten werden; eine Entscheidung, die durch ein System getroffen wird, das reagiert – das Dialoge widerspiegelt, sich an verschiedene Kontexte anpasst und seine Bewerter modelliert –, kann eine Aura der Überlegung erhalten, als ob die öffentliche Debatte, die sie ersetzt, bereits innerhalb des Schaltkreises selbst stattgefunden hätte. Unter solchen Umständen kommt die Optimierung in der Maske eines Gesprächs daher, und der Ort der Autorität driftet weiter aus dem Blickfeld.
- William E. Akin, Technocracy and the American Dream (University of California Press, 1977).
- Technocracy Inc., „Technate of America“ (1940).
- Marc Jacobsen (2025). Das Interesse der USA an Grönland. Aus Politik und Zeitgeschichte, 2025(38): 11-18.
- Siehe beispielsweise kanadische Archivstudien zur Führung von Technocracy Inc. in den 1930er Jahren und zeitgenössische Rückblicke wie die historische Analyse von Joshua Haldeman durch CBC aus dem Jahr 2025.
- Footprints in the Sand, https://x.com/iruletheworldmo/status/2007538247401124177?s=20
Debatte um Abschaffung der Sektenstelle

Die FPÖ will die Abschaffung der Bundestelle für Sektenfragen, die mittlerweile ganz offen regierungskritische Bürger ins Visier genommen hat. Die Regierung verhindert ihr Ende mit Argumenten, die die Frage aufwerfen: Sollte die Sektenbehörde die Regierung unter die Lupe nehmen? Die Bundesstelle für Sektenfragen im österreichischen Bundeskanzleramt wurde 1998 eingerichtet. Jahrelang hatte sich die Öffentlichkeit kaum […]
Der Beitrag Debatte um Abschaffung der Sektenstelle erschien zuerst unter tkp.at.
Pre-Crime-Amerika: Der stille Aufstieg eines umfassenden Überwachungsstaates

Predictive Policing, Zero‑Click-Handy-Hacks, Mega-Datenbanken und behördenübergreifendes Tracking verschmelzen zu einem einheitlichen Kontrollsystem – Jahre nachdem investigative Journalisten gewarnt hatten, dass dieser Tag kommen würde. Die Amerikaner wurden wiederholt gewarnt – von der außergewöhnlichen und mutigen Investigativjournalistin Whitney Webb 2023, 2024 und 2025. Jetzt entfaltet es sich in Echtzeit. Palantirs ELITE-App (Enhanced Leads Identification & Targeting for […]
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Donald Trump beim WEF 2026: Eine Generalabrechnung
Die nächste unbequeme Absage an den Globalismus aus den USA, nachdem schon Handelsminister Lutnick Klartext gesprochen hatte: Bei seiner langen Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos am gestrigen Mittwoch bekräftigte US-Präsident Donald Trump seine konsequente America-First-Linie und kritisierte die vom WEF forcierten Agenden der grünen Transformation und der grenzenlosen illegalen Massenmigration als Ursache für Abstieg, Abhängigkeiten und gesellschaftliche Spannungen.
Der folgende Artikel erschien zuerst im Deutschlandkurier:
Der Auftritt von US-Präsident Donald Trump am Mittwoch (21.01.2026) beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos setzte einen bewussten Kontrapunkt zur sonst üblichen Tonlage der Veranstaltung. Während in Davos traditionell über internationale Kooperation, Klimapolitik, Regulierung und globale Steuerungsmodelle diskutiert wird, nutzte Trump die Bühne für eine grundsätzliche Abrechnung mit genau diesem politischen Ansatz.
Bereits zu Beginn seiner einstündigen Rede stellte der US-Präsident klar, dass er nicht gekommen war, um sich dem Davoser Konsens anzunähern, sondern um ihm zu widersprechen. Er präsentierte seine Rede als Bilanz eines Jahres zweiter Amtszeit und zeichnete das Bild einer wirtschaftlich erstarkten USA. Wachstum, Investitionen, Produktivität und Aktienmärkte hätten Rekordwerte erreicht, die Inflation sei deutlich gesunken. Diese Entwicklung führte Trump unmittelbar auf seine politische Linie zurück – Deregulierung, Steuersenkungen, Bürokratieabbau und eine konsequente handelspolitische Abschottung.
Von dieser wirtschaftlichen Selbstvergewisserung ausgehend weitete Trump den Blick auf das internationale Umfeld – und wurde deutlich konfrontativer. Prognosen, seine Politik werde Rezession und Inflation auslösen, wies er zurück. Stattdessen seien es die politischen Grundannahmen vieler westlicher Regierungen, die wirtschaftliche Schwäche hervorgebracht hätten. Besonders kritisierte er die Vorstellung, Wachstum lasse sich nur durch immer höhere Staatsausgaben, offene Migration und die Auslagerung industrieller Produktion sichern. Dieses Modell, so Trump, habe Defizite, Abhängigkeiten und gesellschaftliche Spannungen erzeugt.
An diesem Punkt verlagerte Trump den Schwerpunkt seiner Rede auf Europa und die EU. Die europäische Energiepolitik diente ihm als zentrales Beispiel für aus seiner Sicht ideologisch motivierte Fehlentscheidungen. Die Abkehr von fossilen Energieträgern und Kernkraft zugunsten erneuerbarer Energien bezeichnete er als wirtschaftlich schädlich. Windkraftanlagen stellte er als ineffizient dar und setzte ihnen den US-amerikanischen Ausbau von Öl-, Gas- und Kernenergie entgegen. Niedrige Energiepreise, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit seien, so Trump, die Voraussetzung für wirtschaftliche Stärke – und genau daran mangele es in vielen europäischen Staaten.
Unkontrollierte Migration stellte Trump außerdem als einen der Hauptfaktoren für soziale Spannungen und wirtschaftliche Belastungen dar. Während in Europa und unter der vorherigen US-Regierung Masseneinwanderung gefördert worden sei, hätten die USA ihre Grenzen geschlossen – mit positiven Effekten auf Sicherheit, Arbeitsmarkt und staatliche Finanzen. Migration sei, so Trump, kein Selbstzweck, sondern müsse strikt kontrolliert werden.
Diese Kritik an europäischer Politik führte Trump schließlich auf sicherheitspolitische Fragen. Er erneuerte seinen Vorwurf, dass die Lasten innerhalb der NATO über Jahrzehnte ungleich verteilt gewesen seien. Die USA hätten den größten Teil der Verteidigungskosten getragen und erst unter seinem Druck hätten andere Mitgliedsstaaten ihre Ausgaben erhöht. Sicherheit, so Trump, sei ohne wirtschaftliche Stärke und Energieunabhängigkeit nicht zu gewährleisten.
In diesem Zusammenhang sprach Trump auch über Grönland. Er ordnete das Thema ausdrücklich als strategische Sicherheitsfrage ein und erklärte, die Insel sei aufgrund ihrer geografischen Lage für die Verteidigung der westlichen Hemisphäre von zentraler Bedeutung. Nach seiner Darstellung könnten nur die Vereinigten Staaten diese Aufgabe wirksam übernehmen. Er kündigte an, Gespräche über einen möglichen Erwerb wieder aufnehmen zu wollen, ohne konkrete Schritte zu benennen.
Vom geopolitischen Raum Europas und des Nordatlantiks schlug Trump schließlich den Bogen zum Krieg in der Ukraine. Er beschrieb den Konflikt vor allem als humanitäre Katastrophe mit extrem hohen Opferzahlen. Sein erklärtes Ziel sei es, Gespräche mit Russland und der Ukraine zu führen, um den Krieg zu beenden. Dabei stellte er erneut heraus, dass Europa und die NATO in besonderer Verantwortung stünden.
Trump sprach in Davos, ohne sich sprachlich oder inhaltlich an dessen Grundannahmen anzupassen. Themen wie Klimatransformation, globale Regulierung oder multilaterale Steuerung spielten in seiner Rede keine Rolle. Stattdessen präsentierte er ein nationalstaatlich geprägtes Wirtschafts- und Machtverständnis, das auf Energieautonomie, industrielle Stärke und politische Souveränität setzt.
Ein Transkript seiner vollständigen Rede finden Sie beispielsweise hier.
Trump plant „Regimewechsel“ in Kuba – was bisher bekannt ist
(David Berger) Die Regierung von US-Präsident Donald Trump setzt Berichten zufolge alles daran, das kommunistische Regime in Kuba bis Ende dieses Jahres zu stürzen. Nach Informationen des Wall Street Journal und anderer internationaler Medien sehen führende US-Politiker eine historische Chance, die seit mehr als sechs Jahrzehnten bestehende Regierung in Havanna zu beenden – angesichts einer […]
Der Beitrag Trump plant „Regimewechsel“ in Kuba – was bisher bekannt ist erschien zuerst auf Philosophia Perennis.






