Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Kiwis – Superfood mit New Zealand-Touch

Kiwis – Superfood mit New Zealand-Touch

Kiwis – Superfood mit New Zealand-Touch

Die Kiwi, eine aus China stammende Beerenfrucht, ist schon längst auch in unseren Obstkörben nicht mehr wegzudenken. Korrekt gereift, schmeckt sie nicht nur köstlich, sondern hat auch eine breite Palette an Gesundheitswirkungen zu bieten. Die Stachelbeere der Chinesen. Der rankende Kiwistrauch, auch Chinesische Stachelbeere (Actinidia chinensis) genannt, wird in Asien seit über 1000 Jahren kultiviert. […]

Der Beitrag Kiwis – Superfood mit New Zealand-Touch erschien zuerst unter tkp.at.

Wie der „Stillstand“ der globalen Erwärmung ausradiert wurde

Wie der „Stillstand“ der globalen Erwärmung ausradiert wurde

Cap Allon

Anfang der 2000er Jahre prognostizierten Klimamodelle eine stetige Erwärmung. Als die Realität davon abwich, wurden die Daten geändert.

Unter Verwendung von HadCRUT3, einem der damals wichtigsten globalen Datensätze, war kein Jahr nach dem El-Niño-Höhepunkt 1998 wärmer als 1998 selbst, und zwar bis zum Jahr 2014. Diese Diskrepanz zwischen Prognosen und Beobachtungen wurde als „Pause” oder „Hiatus” bekannt.

Wie der „Stillstand“ der globalen Erwärmung ausradiert wurde

Die Reaktion auf diese Diskrepanz bestand nicht darin, die Modelle zu überarbeiten, sondern die Daten.

Als die gemessenen Temperaturen nicht wie prognostiziert stiegen, ging man davon aus, dass die Aufzeichnungen unvollständig waren. Die Lösung bestand darin, sie neu zu erstellen. HadCRUT3 wurde durch HadCRUT4 ersetzt, zusammen mit einer Reihe methodischer Änderungen, wodurch die jüngsten Temperaturen systematisch nach oben und die früheren nach unten korrigiert worden sind.

Es wurden mehr Wetterstationen in der Arktis hinzugefügt, der sich am schnellsten erwärmenden Region der Erde, wodurch deren Einfluss auf den globalen Durchschnitt stieg. Gleichzeitig wurden einige Stationen in Regionen mit schwacher Erwärmung oder sogar Abkühlung, darunter Teile Südamerikas, entfernt oder weniger stark gewichtet. Die Meerestemperaturen wurden neu berechnet, wobei ältere Schiffsmessungen angepasst und die Einbeziehung von Bojendaten geändert wurden, was zu höheren aktuellen Meerestemperaturen im Vergleich zur Vergangenheit führte.

Die Homogenisierungs-Verfahren wurden auf Land- und Meeresaufzeichnungen ausgeweitet. Diese Algorithmen sollen nicht-klimatische Einflüsse wie Stationsverlegungen oder Instrumentenwechsel korrigieren, aber ihre Nettoauswirkung war konsistent: Frühere Temperaturen wurden gesenkt und spätere Temperaturen angehoben, wodurch der langfristige Trend steiler wurde. Große Gebiete mit spärlichen oder keinen direkten Messungen, insbesondere in der Arktis, wurden dann mit statistischen Schätzungen auf der Grundlage von Daten aus der Umgebung aufgefüllt, wodurch Regionen, in denen es keine Thermometer gab, effektiv Temperaturen zugewiesen wurden.

Entscheidend ist, dass diese Änderungen nicht nur neue Messungen für die Zukunft betrafen. Mit jeder Aktualisierung wurden auch die vergangenen Temperaturen revidiert. Sie wurden wiederholt nach oben korrigiert, wodurch sich die Lücke zwischen Beobachtungen und Modellprognosen allmählich schloss und der flache Abschnitt, der die Pause definiert hatte, verschwunden ist.

Die „Pause” verschwand nicht, weil Klimamodelle die zukünftige Erwärmung erfolgreich vorhergesagt hatten. Sie verschwand, weil die Beobachtungsdaten geändert wurden, um sie besser an die Modelle anzupassen. Die Modelle wurden als feststehend behandelt. Die Messungen wurden als anpassbar behandelt. Die Klimaille kehrte die wissenschaftliche Methode um.

Link: https://electroverse.substack.com/p/back-to-back-arctic-blasts-for-us?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Wie der „Stillstand“ der globalen Erwärmung ausradiert wurde erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

NIE WIEDER! Von ganz normalen Menschen zu »Volksschädlingen« – Der Weg in den Holocaust

Der Holocaust ist die Geschichte ganz normaler Menschen – Nachbarn, Kollegen, Freunde –, die entrechtet, gebrandmarkt, deportiert und schließlich vernichtet wurden. Eine Geschichte von Ausgrenzung und Terror, die in industrieller Massenvernichtung kulminierte. Und eine eindringliche Mahnung, warum „Nie wieder“ kein leeres Wort sein darf. Für meinen Dokumentarfilm und mein Buch: Hinter dem Dorf die Hölle: […]

Kanadische Frau „gegen ihren Willen“ euthanasiert, nachdem Ehemann „Pflege-Burnout“ meldete

Tyler Durden

Eine kanadische Frau in ihren 80ern wurde über Kanadas Programm zur medizinischen Hilfe beim Sterben (MAiD) „gegen ihren Willen“ euthanasiert, nachdem ihr hochbetagter Ehemann Ärzten mitgeteilt hatte, sie habe ihre Meinung geändert – obwohl sie einer Gutachterin zuvor gesagt hatte, sie wolle leben. Dies geht aus einem Bericht des Amtes der Chefkoronarin hervor.

MAiD erlaubt es Patienten, einen schmerzlosen Tod zu beantragen, wenn ein Gutachter bestätigt, dass sie an einer terminalen Erkrankung leiden, die bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Während die meisten Patienten Wochen auf eine Entscheidung warten, kann eine Euthanasie am selben Tag durchgeführt werden, wenn ein MAiD-Anbieter sie als medizinisch dringend einstuft.

Laut dem Bericht des Ontario MAiD Death Review Committee wurden Bedenken hinsichtlich fragwürdiger Todesfälle geäußert.

In diesem Fall hatte die Frau – bezeichnet als „Mrs. B“ – Komplikationen nach einer Bypass-Operation an den Herzkranzgefäßen. Nach einem raschen gesundheitlichen Abbau entschied sie sich für palliative Betreuung und wurde aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen, damit ihr Ehemann sie pflegen konnte. Als sich ihr Zustand weiter verschlechterte, hatte der Ehemann trotz Besuchen von Pflegekräften Schwierigkeiten, sich um sie zu kümmern.

Nachdem sie angeblich gegenüber ihrer Familie den Wunsch nach MAiD geäußert hatte, rief ihr Mann einen Vermittlungsdienst an, heißt es im Bericht. Mrs. B teilte der Gutachterin jedoch mit, sie wolle „ihre Anträge zurückziehen und verwies auf persönliche und religiöse Werte und Überzeugungen“ und wolle stattdessen eine stationäre Hospizversorgung.

Als ihr Mann sie am nächsten Morgen ins Krankenhaus brachte, stuften die Ärzte Mrs. B als stabil ein, stellten jedoch fest, dass ihr Ehemann „unter Pflege-Burnout litt“. Ein Antrag eines Arztes auf stationäre Hospizpflege aufgrund des Burnouts des Ehemanns wurde abgelehnt, woraufhin der Ehemann um eine zweite Begutachtung bat, wie die Daily Mail berichtet.

Nachdem die zweite Gutachterin Mrs. B als MAiD-berechtigt eingestuft hatte, erhob die ursprüngliche Gutachterin Einspruch – sie äußerte Bedenken hinsichtlich der behaupteten „Dringlichkeit“ des Antrags und sprach sich für eine weitere Abklärung aus. Ein Antrag, Mrs. B am nächsten Tag zu sehen, wurde vom MAiD-Anbieter abgelehnt, da „die klinischen Umstände eine dringende Durchführung erforderlich machten“.

Daraufhin stimmte eine dritte MAiD-Gutachterin der zweiten zu, und Mrs. B wurde noch am selben Abend euthanasiert.

Laut dem Bericht der Gerichtsmedizinerin waren mehrere Mitglieder eines Überprüfungsausschusses der Ansicht, „der kurze Zeitrahmen habe nicht erlaubt, alle Aspekte von Mrs. Bs sozialen Umständen sowie ihrer Situation am Lebensende und ihres Pflegebedarfs zu untersuchen“, darunter „die Auswirkungen der verweigerten Hospizversorgung, zusätzliche Pflegeoptionen, die Pflegebelastung, die Konsistenz des MAiD-Antrags und divergierende Einschätzungen der MAiD-Praktiker“.

„Viele Mitglieder brachten Bedenken hinsichtlich möglicher äußerer Einflussnahme vor, die sich aus der Pflegeüberlastung des Ehemanns und dem fehlenden Zugang zu palliativer Versorgung in einer stationären oder Hospiz-Umgebung ergaben“, heißt es im Bericht.

Andere äußerten Besorgnis darüber, dass Mrs. Bs Ehepartner die zentrale Person war, die den Zugang zu MAiD vorantrieb, und dass es nur spärliche Dokumentation dafür gebe, dass sie selbst tatsächlich darum gebeten habe.

Dr. Ramona Coelho, eine Hausärztin und Mitglied des Ausschusses, verfasste eine scharf formulierte Stellungnahme, in der sie den Fall von Mrs. B heftig kritisierte und argumentierte, der Fokus hätte „auf der Sicherstellung angemessener palliativer Versorgung und Unterstützung für Mrs. B und ihren Ehepartner liegen müssen“.

„Hospiz- und Palliativteams hätten angesichts der Schwere der Situation dringend wieder eingebunden werden müssen.

Zudem hat der MAiD-Anbieter den Prozess beschleunigt, trotz der Bedenken der ersten Gutachterin und von Mrs. B, ohne die Auswirkungen des Burnouts des Ehepartners vollständig zu berücksichtigen“, heißt es weiter in ihrem Schreiben.

Nach Ansicht einiger befindet sich Kanada in einer Krise der assistierten Sterbehilfe. Wie The Epoch Times anmerkt:

Kanadas aktueller Ansatz zur assistierten Selbsttötung, insbesondere in Fällen mit psychischen Erkrankungen, stellt eine solche Schwelle dar. Jüngste bundesweite Daten zeigen, dass in Kanada jährlich mehr als 16.000 Fälle assistierten Suizids genehmigt werden, wobei ein wachsender Anteil Menschen mit psychischen Erkrankungen betrifft. Dieser Trend verdeutlicht den dringenden Bedarf an einer politischen Neubewertung und unterstreicht die entscheidende Bedeutung, dieses Thema anzugehen.

Pharma-Giganten nun vor Gericht – Milliarden, Moral und Macht

Die Entscheidung eines US-Berufungsgerichts vom Januar 2026, eine Klage gegen mehrere internationale Pharma- und Medizintechnikkonzerne zuzulassen, wirft ein grelles Licht auf ein Problem, das weit über den konkreten Fall hinausgeht: die Diskrepanz zwischen öffentlichem Image, politischem Einfluss und tatsächlicher Verantwortung global agierender Unternehmen.

Nach der Entscheidung müssen Konzerne wie Pfizer, AstraZeneca, Johnson & Johnson, Roche oder GE Healthcare sich weiterhin vor Gericht verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, in den Jahren nach dem Irakkrieg über Geschäftsbeziehungen mit staatlichen Stellen Zahlungen und Sachleistungen erbracht zu haben, die indirekt auch von milizennahen Strukturen abgeschöpft worden sein sollen. Die Kläger, darunter Angehörige von Opfern, sehen darin eine Mitverantwortung für terroristische Gewalt. Das Gericht stellte ausdrücklich klar: Es geht nicht um eine Vorverurteilung, sondern darum, dass die Vorwürfe nicht einfach vom Tisch gewischt werden dürfen.

Allein diese Feststellung ist politisch und gesellschaftlich brisant. Denn es handelt sich um genau jene Konzerne, die heute als systemrelevant gelten, die mit Medikamenten, Impfstoffen und Medizintechnik Milliardenumsätze erzielen und deren Vertreter regelmäßig als moralische Autoritäten auftreten, wenn es um globale Gesundheit, Solidarität oder „die Wissenschaft“ geht. In öffentlichen Debatten werden sie oft als unverzichtbare Garanten des Fortschritts dargestellt, als rationale Gegenpole zu politischen Abweichlern, Populisten oder sogenannten Wissenschaftsleugnern. Dass ausgerechnet diese Firmen nun in einem Verfahren genannt werden, das sich um mutmaßliche Terrorfinanzierung dreht, passt schlecht zu diesem Bild – und erklärt vielleicht, warum der Vorgang medial vergleichsweise leise behandelt wird.

Der Fall berührt einen wunden Punkt: Globale Konzerne agieren nicht im luftleeren Raum. Sie operieren in Krisenregionen, autoritären Staaten und instabilen Nachkriegsgesellschaften, weil dort Märkte, Förderprogramme und staatliche Großaufträge locken. Das gilt für Öl-, Rüstungs- oder Baukonzerne genauso wie für die Pharmaindustrie. Wer dort Geschäfte macht, weiß – oder sollte wissen –, dass Geldflüsse und Lieferketten selten sauber von politischen Machtstrukturen zu trennen sind. Die immer wieder vorgebrachte Verteidigung, man habe lediglich mit „offiziellen Stellen“ kooperiert, wirkt in solchen Kontexten naiv oder vorgeschoben. Genau hier setzt die Klage an: Sie behauptet nicht, dass Manager persönlich Terroristen finanziert hätten, sondern dass Konzerne bewusst Risiken in Kauf nahmen, um profitable Verträge zu sichern.

Besonders heikel wird dieser Aspekt vor dem Hintergrund der letzten Jahre. Dieselben Unternehmen, die nun vor Gericht stehen, haben während der Pandemie beispiellose politische Rückendeckung erfahren. Regierungen schufen Haftungsfreistellungen, garantierten Abnahmemengen und schränkten Kritik teilweise massiv ein. Wer Zweifel äußerte, wurde nicht selten moralisch diskreditiert. Die Industrie präsentierte sich als selbstloser Retter, während gleichzeitig Milliardengewinne eingefahren wurden. Kritik an Preisen, Patenten oder Nebenwirkungen wurde oft pauschal als unsolidarisch oder wissenschaftsfeindlich abgetan. Vor diesem Hintergrund wirkt es geradezu ironisch, dass Fragen nach unternehmerischer Verantwortung nun ausgerechnet aus einem Terrorismusverfahren erwachsen.

Dabei geht es nicht darum, Impfstoffe oder Medikamente pauschal zu diskreditieren. Es geht um Macht und Kontrolle. Ein Wirtschaftszweig, der Milliarden verdient, globalen politischen Einfluss besitzt und sich zugleich auf moralische Überlegenheit beruft, muss sich besonders strenger Kontrolle stellen. Wenn Gerichte signalisieren, dass selbst solche Akteure nicht automatisch vor Klagen geschützt sind, ist das kein Angriff auf „die Wissenschaft“, sondern ein Ausdruck rechtsstaatlicher Normalität.

Auffällig ist auch die mediale Einordnung. Während kleinere Skandale bei anderen Branchen schnell als Beleg für „systemische Korruption“ gelten, wird bei der Pharmaindustrie auffällig vorsichtig formuliert. Meist ist von „Vorwürfen“, „komplexen Umständen“ oder „schwierigen Beweisfragen“ die Rede. All das mag juristisch korrekt sein, trägt aber dazu bei, ein Ungleichgewicht in der öffentlichen Wahrnehmung zu verfestigen. Genau dieses Ungleichgewicht kritisieren viele Beobachter seit Jahren: Einige Konzerne gelten faktisch als unangreifbar, weil sie als moralisch notwendig oder alternativlos präsentiert werden.

Der Prozess in den USA könnte daran zumindest rütteln. Er zwingt dazu, unangenehme Fragen zu stellen: Welche Geschäfte sind legitim? Welche Risiken dürfen Unternehmen eingehen? Und wo beginnt Mitverantwortung, auch wenn sie indirekt ist? Dass diese Fragen ausgerechnet an Firmen herangetragen werden, die sich selbst gern als ethische Leuchttürme darstellen, macht den Fall politisch explosiv.

Am Ende wird ein Gericht entscheiden, ob die Vorwürfe tragen oder nicht. Doch unabhängig vom Ausgang bleibt eine Erkenntnis: Wirtschaftliche Macht, auch im Namen der Gesundheit, darf nicht außerhalb kritischer Prüfung stehen. Wer Milliarden verdient, global agiert und politischen Einfluss ausübt, muss sich gefallen lassen, dass seine Rolle nicht nur gefeiert, sondern auch hinterfragt wird. Gerade dann, wenn es um Leben, Tod und Gewalt geht.

Larry Fink wirbt in Davos für „einen Geist des Dialogs“, das WEF schränkt Antworten auf X ein

Larry Fink wirbt in Davos für „einen Geist des Dialogs“, das WEF schränkt Antworten auf X ein

Von The Sociable

Das WEF hat weder das Vertrauen wiederhergestellt noch im Sinne des Dialogs gehandelt: Perspektive

Als Larry Fink diese Woche die Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) unter dem Motto „A Spirit of Dialogue” eröffnete, sagte er, dass das WEF transparenter werden und auch denjenigen eine Stimme geben werde, die nicht in Davos versammelt sind, um so das Vertrauen wiederherzustellen.

Doch selbst während die WEF-Jahrestagung 2026 stattfand, beschränkte das WEF alle Antworten von Nutzern, die es nicht auf X erwähnt hatte.

„Vertrauen wiederherstellen“ war auch das Thema der WEF-Jahrestagung 2024, aber das ist nach Fink eigenen Angaben in seiner Begrüßungsrede noch immer nicht gelungen.

„Es ist offensichtlich, dass die Welt uns heute weit weniger Vertrauen entgegenbringt, wenn es darum geht, die Zukunft mitzugestalten. Wenn das Weltwirtschaftsforum auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen will, muss es dieses Vertrauen zurückgewinnen.“

Larry Fink, WEF-Jahrestagung, Januar 2026

“It’s obvious the world places far less trust in us to help shape what comes next. If the WEF is going to be useful going forward, it has to regain that trust.. We need to make sure we widen who gets a voice. We have to be a lot more transparent & engaged” Larry Fink #WEF26 pic.twitter.com/OwnyY8ehON

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) January 20, 2026

Übersetzung von „X“: „Es ist offensichtlich, dass die Welt uns weit weniger Vertrauen entgegenbringt, wenn es darum geht, die Zukunft mitzugestalten. Wenn das WEF auch in Zukunft nützlich sein will, muss es dieses Vertrauen zurückgewinnen. Wir müssen dafür sorgen, dass mehr Menschen zu Wort kommen. Wir müssen viel transparenter und engagierter sein.“ Larry Fink #WEF26

Um das Vertrauen zurückzugewinnen, das das WEF vor langer Zeit verloren hatte, reagierte Fink mit mehr Transparenz und einer stärkeren Einbindung von Menschen außerhalb des Weltwirtschaftsforums.

Wir müssen dafür sorgen, dass wir in der kommenden Woche mehr Menschen zu Wort kommen lassen“, sagte der interimistische Co-Vorsitzende des WEF.

Wir müssen viel transparenter sein und uns stärker für Menschen engagieren, die sich in solchen Räumen nicht vertreten fühlen“, fügte er hinzu.

„Wer kann antworten? Die von @wef erwähnten Konten können antworten.“

WEF, X, Januar 2026

Larry Fink wirbt in Davos für „einen Geist des Dialogs“, das WEF schränkt Antworten auf X ein

Fink räumte ein, dass Davos ein „Treffen der Elite“ sei und dass die Menschen, die am stärksten von den Themen der WEF-Sitzungen betroffen sind, niemals daran teilnehmen würden.

Viele der Menschen, die am stärksten von den hier diskutierten Themen betroffen sind, werden niemals an dieser Konferenz teilnehmen. Das ist ein zentraler Konflikt dieses Forums“, sagte der milliardenschwere CEO von BlackRock.

Aus diesem Grund lautet das Thema des diesjährigen WEF „Ein Geist des Dialogs“.

Und im Sinne des Dialogs beschloss das WEF, alle Kommentare zu X von Konten zu beschränken, die es nicht erwähnt.

“Many of the people most affected by what we talk about here will never come to this conference.. Davos is an elite gathering trying to shape a world that belongs to everyone.. You should see the WEF start doing something new – showing up & listening” Larry Fink #WEF26 WEF pic.twitter.com/8ynxg6CX2N

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) January 20, 2026

Übersetzung von „X“: „Viele der Menschen, die am stärksten von dem betroffen sind, worüber wir hier sprechen, werden niemals an dieser Konferenz teilnehmen. Davos ist ein Treffen der Elite, die versucht, eine Welt zu gestalten, die allen gehört. Das WEF sollte etwas Neues wagen – sich zeigen und zuhören.“ Larry Fink #WEF26 WEF

„Man sollte auch sehen, dass das Weltwirtschaftsforum etwas Neues beginnt – nämlich dort aufzutauchen und zuzuhören, wo die moderne Welt tatsächlich aufgebaut wird.

Larry Fink, WEF-Jahrestagung, Januar 2026

Während das WEF in seinen Kommentaren garantierte, dass kein Dialog stattfinden könne, sagte Fink in Davos:

Dialog, insbesondere die Zuhörerseite des Dialogs, ist das, was das Weltwirtschaftsforum in Zukunft braucht. Wir brauchen mehr davon.“

Auf der Bühne versprach der CEO der größten Vermögensverwaltungsgesellschaft der Welt, dass das WEF anfangen werde, zuzuhören.

Sie sollten auch sehen, wie das Weltwirtschaftsforum etwas Neues beginnt – sich dort zu zeigen und zuzuhören, wo die moderne Welt tatsächlich aufgebaut wird.“

Der Mann mit einem Vermögen von 1,3 Milliarden Dollar widmete einen Großteil seiner Rede der Anerkennung des Rufs des WEF als Elitentreffen mit ernsthaften Vertrauensproblemen, aber bis heute ist sein Versprechen, offener, transparenter und engagierter zu sein, nur ein Lippenbekenntnis geblieben.

Es bleibt abzuwarten, ob das WEF tatsächlich den Menschen auf der Welt zuhören wird, die es gestalten möchte.

Selbst wenn das WEF sein Versprechen, zuzuhören, einhält, hat es dann wirklich die Verpflichtung, seinen Kurs zu ändern oder auf das Gehörte zu reagieren?

„Wir hören viel über die Eliten […] Wie kann eine etablierte Institution in einer Zeit tiefgreifenden Misstrauens gegenüber Institutionen etwas bewirken? Die Kritik hat etwas Wahres an sich.“

Larry Fink, WEF-Jahrestagung, Januar 2026

“For many people this [WEF] meeting feels out of step w/ the moment. We hear all about the elites. How does that play out in an age of populism? How does an established institution make a difference in an era of institutional mistrust?” Larry Fink #WEF26 https://t.co/vrVOZtsuoj pic.twitter.com/kIGBbgm1Kd

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) January 20, 2026

Übersetzung von „X“: „Für viele Menschen scheint dieses [WEF]-Treffen nicht mehr zeitgemäß zu sein. Wir hören ständig von den Eliten. Wie wirkt sich das in Zeiten des Populismus aus? Wie kann eine etablierte Institution in einer Zeit des Misstrauens gegenüber Institutionen etwas bewirken?“ Larry Fink #WEF26 https://weforum.org/meetings/world

Fink fragte: „Wird es jemanden außerhalb dieses Raumes interessieren, was wir hier tun?

Die Antwort ist ganz klar: JA!

Das WEF ist eine Organisation zur Förderung öffentlich-privater Partnerschaften – also der Verschmelzung von Unternehmen und Staat, auch bekannt als Korporatismus oder Faschismus –, um einen Stakeholder-Kapitalismus und eine globale Regierungsführung durch Technokraten einzuführen.

Das WEF propagiert die Idee, dass man nichts besitzen und trotzdem glücklich sein wird.

Das WEF fördert den Konsum von künstlichen Lebensmitteln und Insekten, schränkt das Reisen ein, führt digitale Ausweise, Impfpässe und programmierbare digitale Währungen ein und versieht alles in der Natur mit Preisen.

Und das WEF ist (zusammen mit König Charles III.) der Architekt der Agenda für den großen Neustart, mit der die gesamte Gesellschaft und die Weltwirtschaft mithilfe von Technologien aus der sogenannten vierten industriellen Revolution umgestaltet werden soll, die im Transhumanismus endet – der Verschmelzung unserer physischen, biologischen und digitalen Identitäten.

Ja, die Menschen außerhalb dieses Raumes in der Berghütte der Milliardäre in der Schweiz interessieren sich tatsächlich dafür, was das WEF tut, um jeden Aspekt ihres Lebens zu kontrollieren.

Wenn wir ehrlich sind, fühlt sich dieses Treffen für viele Menschen nicht zeitgemäß an“, sagte Fink.

Wir hören alles über die Eliten. Wie wirkt sich das in Zeiten des Populismus aus?

„Wie kann eine etablierte Institution in einer Zeit tiefgreifenden Misstrauens gegenüber Institutionen etwas bewirken? Diese Kritik hat etwas Wahres.“

Danke, Captain Obvious.

Und damit bekräftigte der Co-Vorsitzende des WEF seinen Überlegenheitskomplex und sagte, dass Davos Teil des Lebens aller Menschen sein müsse.

„Wir brauchen den Berg [Davos], um alle zu besuchen – um Teil des Lebens aller zu sein. Das ist auch der Grund, warum ich zugestimmt habe, diese Rolle nach Klaus Schwab zu übernehmen.“

Larry Fink, WEF-Jahrestagung, Januar 2026

“We need Davos to be part of everyone’s life. I agreed to take this roll after Klaus Schwab.. There was an opportunity to make the WEF more transparent. For all the caricatures, people I know aren’t here to congratulate themselves, to protect their own comforts” Larry Fink #WEF26 pic.twitter.com/9hYhl4ZTxy

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) January 20, 2026

Übersetzung von „X“: „Davos muss Teil des Lebens aller Menschen sein. Ich habe zugestimmt, diese Rolle nach Klaus Schwab zu übernehmen. Es gab die Möglichkeit, das WEF transparenter zu gestalten. Trotz aller Karikaturen sind die Menschen, die ich kenne, nicht hier, um sich gegenseitig zu beglückwünschen und ihre eigenen Annehmlichkeiten zu schützen.“ Larry Fink #WEF26

Trotz aller Karikaturen dieses Forums sind die Menschen, die hierherkommen – die Menschen, die ich kenne – nicht hier, um sich selbst zu beglückwünschen, nicht hier, um sich selbst auf die Schulter zu klopfen; sie sind nicht hier, um ihre eigenen Annehmlichkeiten zu schützen

Larry Fink, WEF-Jahrestagung, Januar 2026

Fink sagte, er habe zugestimmt, interimistischer Co-Vorsitzender des WEF zu werden, nachdem Gründer Klaus Schwab zurückgetreten war, weil „sich die Gelegenheit bot, dieses Forum transparenter zu gestalten, und ich dachte, dies sei der sicherste Weg, um das Vertrauen wiederherzustellen“.

Das bedeutet, dass alle bisherigen Bemühungen von Schwab und dem WEF, das Vertrauen wiederherzustellen, gescheitert waren, wie The Sociable im Jahr 2024 hervorhob.

Vertrauen wiederherstellen? Definitiv nicht.

Dann gibt es noch das Versprechen, denjenigen außerhalb des Forums zuzuhören und gleichzeitig die Beteiligung in den sozialen Medien zu blockieren.

Ein Geist des Dialogs? Nicht wirklich.

Über die sozialen Medien hinaus tauchten auch Nachrichtenagenturen, die nicht nach Davos eingeladen worden waren, wie Rebel News und Vox Populi, vor Ort auf und versuchten, zwischen den Sitzungen mit Fink und anderen Teilnehmern zu sprechen, wurden jedoch größtenteils ignoriert.

Man könnte die Zurückhaltung der Eliten gegenüber diesen Medien darauf zurückführen, dass sie diese mit Fragen und Anschuldigungen bombardieren, während sie von einem Gebäude zum nächsten gehen.

Aber wie sonst können Reporter, die nicht in den Club eingeladen sind, den mächtigsten und einflussreichsten Menschen der Welt persönlich gegenübertreten und sie konfrontieren?

Das sorgt zwar für interessante Videoinhalte und viele Klicks, aber aus verschlossenen Lippen lässt sich nichts wirklich zitieren.

Allerdings offenbart es die Heuchelei des Dialogs, den Fink und das WEF angeblich pflegen.

Klaus Schwab sagte bereits 2022: „Wir begrüßen eine Vielfalt von Ideen, die im Geiste eines respektvollen Diskurses und Dialogs zum Ausdruck gebracht werden.“

Aber wenn es darum ging, Stimmen von außen anzuhören, sagte er „Es gibt keinen Platz für die frivolen Randgruppen, die versuchen, abzulenken und die Aufmerksamkeit zu lenken – und ich verurteile das von ganzem Herzen –, insbesondere für diejenigen, die nichts mit der Weltwirtschaftsforum-Gemeinschaft zu tun haben und nur [sic] nach Davos kommen, um unsere Marke zu kapern.“

Im Geiste des Dialogs schränkt das WEF weiterhin die Beteiligung an X ein und weigert sich, mit denen außerhalb des Clubs – diesen „frivolen Randgruppen“ – in Kontakt zu treten.

Oxford Union verstummt: Mikhaila Peterson Fuller enthüllt ihre Heilung durch radikale Fleisch-Diät

„Ein Lebensmittel, das mein Leben rettete“ – Mikhaila Peterson Fuller an der Oxford Union

Als Mikhaila Peterson Fuller den Saal der Oxford Union betritt, weiß kaum jemand, welche Geschichte sie gleich erzählen wird. Acht Minuten später herrscht absolute Stille. Die kanadische Podcasterin und Autorin spricht nicht über Politik, nicht über Ethik – sondern über ihren eigenen Körper. Und darüber, wie eine radikal vereinfachte Ernährung ihr Leben verändert habe.

Direkt zum Video mit deutschen Untertiteln:

Ein Leben voller Schmerzen – mit sieben Jahren beginnt der Kampf

Bereits im Alter von sieben Jahren wird bei Peterson Fuller juvenile rheumatoide Arthritis diagnostiziert. Die Symptome beginnen sogar noch früher – mit zwei Jahren.
„37 Gelenke waren betroffen“, sagt sie. Sechzehn Jahre lang spritzt sie sich Immunsuppressiva, nimmt weitere Medikamente gegen chronische Erschöpfung, gegen Hautprobleme, gegen schwere Depressionen.

Mit 17 verliert sie Hüfte und Sprunggelenk – ersetzt durch Prothesen. Der medizinische Weg, so sagt sie, brachte ihr keine Linderung.

Der radikale Schritt: Alles weglassen – außer Fleisch

Mit 23 verschlechtert sich ihr Zustand dramatisch: Hautausschläge, Gelenkschmerzen, psychische Zusammenbrüche. Während eines Biomedizin-Studiums beginnt sie, ihre Ernährung aus reinem Ausschlussprinzip zu reduzieren – erst auf Fleisch und unverarbeitete Lebensmittel, später ausschließlich auf Fleisch.

Nach zwei Monaten, so berichtet sie, verschwinden nahezu alle Symptome. Sie setzt SSRIs, Stimulanzien und Immunsuppressiva ab. Kurzzeitig.

Denn nach einer Schwangerschaft und einem abrupten Absetzen ihrer Medikamente kehren die Symptome zurück – Autoimmunreaktionen genauso wie Depressionen. In der Verzweiflung reduziert sie ihre Ernährung erneut auf ein Minimum: Rindfleisch, Salz, Wasser.

Sechs Monate später, sagt sie, sei sie wieder in Remission.

Der Versuch, wieder normal zu essen – und das Scheitern

Peterson Fuller beschreibt, wie sie versucht habe, Kuchen, Obst oder andere Pflanzen wieder in ihre Ernährung einzuführen. Doch jedes Mal seien die Symptome zurückgekehrt.
„Ich möchte nicht für immer so essen“, sagt sie. „Aber ich kann es nicht ändern, ohne wieder krank zu werden.“

Von der Einzelperson zur Community

Zunächst, so berichtet sie, hätten Medien und Kritiker ihre Erfahrung abgetan: als Einzelfall, als Kuriosität. Doch inzwischen betreibe sie eine Facebook-Gruppe mit 7.000 Menschen, die ähnliche Wege eingeschlagen hätten – viele davon ebenfalls nach langen, erfolglosen medizinischen Behandlungen.

Ein Blick in die Geschichte und Wissenschaft – aus ihrer Perspektive

In ihrer Rede ordnet Peterson Fuller ihre Erfahrung in größere Zusammenhänge ein. Sie verweist auf:

  • die ketogene Ernährung als historische Therapieform gegen Epilepsie
  • die steigende Prävalenz von Typ-2-Diabetes, Fettleibigkeit und Autoimmunerkrankungen
  • die Annahme, dass bestimmte Ernährungsempfehlungen wissenschaftlich überholt seien

Zentral ist dabei ihre These: Der menschliche Körper sei evolutionär an eine fleischlastige Ernährung angepasst, während viele moderne Lebensmittel erst in jüngster Zeit existierten.

Sie betont dabei immer wieder: In ihrer Sichtweise sei Fleisch das „gesündeste und am stärksten zu Unrecht verteufelte Lebensmittel“.

Die Harvard-Befragung – und der Streit um die Interpretation

Ein wichtiges rhetorisches Element ihrer Rede ist eine Befragungsstudie, die 2020/21 von Forschern der Harvard Medical School unter Anhängern der Carnivore-Diät durchgeführt wurde (veröffentlicht bei Oxford University Press).
Die Teilnehmer berichteten subjektiv von:

  • deutlichen Verbesserungen bei Autoimmunerkrankungen, Stimmung, Stoffwechsel und Hautproblemen
  • hoher Zufriedenheit
  • geringen Nebenwirkungen
  • einer überraschend hohen Quote an Menschen, die Diabetesmedikamente abgesetzt hatten

Peterson Fuller betont diese Zahlen – und fordert mehr wissenschaftliche Forschung. Auch die Autoren der Studie selbst weisen darauf hin, dass solche Selbstberichte nicht als Beweis für eine medizinische Wirksamkeit gelten können, sondern lediglich als Ausgangspunkt für zukünftige Forschung.

Ethik, Entwicklung, Ernährung – und ein Appell

Im letzten Teil ihrer Rede schlägt Peterson Fuller den Bogen zur globalen Ernährungssicherheit. In vielen Ländern, sagt sie, sei Fleisch ein unverzichtbarer Bestandteil der Versorgung, besonders für Frauen, die keine Landwirtschaft betreiben dürfen, aber Vieh halten können.

Ihr Schlussappell: Die Gesellschaft solle nicht vorschnell das Lebensmittel aufgeben, das – nach ihrer persönlichen Erfahrung – lebensverändernd gewesen sei, bevor nicht mehr Forschung betrieben wurde.

„Wie können wir Fleisch verurteilen“, fragt sie, „wenn es für manche Menschen das Einzige ist, das funktioniert?“

Ein polarisierender Auftritt – und viele offene Fragen

Mikhaila Peterson Fullers Rede in der Oxford Union ist eindrucksvoll, emotional und provokant. Ihre Geschichte ist außergewöhnlich – und für viele Betroffene faszinierend, für andere kritisch zu betrachten.

Sie selbst fordert nicht, dass alle Menschen ihre Ernährung kopieren sollen.
Ihr Anliegen ist ein anderes: Leid zu mindern, wo es möglich ist – und wissenschaftliche Fragen zu stellen, die bislang nicht ausreichend beantwortet wurden.

Warum unterstützt die Trump-Regierung Bidens orwellsche Pflicht-Kill-Switches in allen neuen Autos?

Warum unterstützt die Trump-Regierung Bidens orwellsche Pflicht-Kill-Switches in allen neuen Autos?

Vorgaben passen zu Trumps Vorantreiben eines digitalen Überwachungsstaates, der uns von allen Seiten entgegenschwappt.

Leo Hohmann

Letzte Woche stimmten in einer kaum beachteten Meldung 57 republikanische Kongressabgeordnete gemeinsam mit den Demokraten gegen einen Änderungsantrag, der Joe Bidens verpflichtenden Auto-Kill-Switch aufgehoben hätte.

„Kill-Switch“, fragst du? Worum geht es da?

In einem unscheinbaren Artikel berichtet Fox News beiläufig:

„Siebenundfünfzig Republikaner stimmten am Donnerstag mit der überwältigenden Mehrheit der Demokraten dafür, ein Mandat aus der Biden-Ära beizubehalten, das der Regierung die Fernsteuerung von Fahrzeugen ermöglicht, was Kritik von Konservativen wie Floridas Gouverneur Ron DeSantis nach sich zog.“

Staatliche Fernsteuerung unserer Fahrzeuge? In Amerika? Das müsste die lauteste Schlagzeile des Tages sein – und doch wissen die meisten Amerikaner nicht einmal davon.

Fox berichtet weiter:

„Die Gruppe stimmte dafür, einen Änderungsantrag von Rep. Thomas Massie (R-Ky.) abzulehnen, der staatliche Vorgaben zur Entwicklung eines ‚Kill-Switches‘ zur Deaktivierung der Fahrzeuge beeinträchtigter Fahrer zurückgenommen hätte.“

Massies Änderungsantrag scheiterte mit 164 zu 268 Stimmen.

Ach so – aber es sei ja nur für betrunkene Fahrer, sagen die Propagandisten. Zu unserer Sicherheit!

„Die Vorstellung, dass die Bundesregierung Autohersteller verpflichten würde, Fahrzeuge mit einem von der Regierung kontrollierbaren ‚Kill-Switch‘ auszustatten, ist etwas, das man aus Orwells 1984 erwarten würde“, sagte DeSantis mit Bezug auf George Orwells Roman, der vor mehr als 75 Jahren vor einem kommenden globalen Totalitarismus warnte, der auch die westliche ‚freie‘ Welt einschließen würde.

Woher stammt diese orwellsche Gesetzgebung, fragst du?

Du erinnerst dich vielleicht, dass eines der zentralen Gesetzesvorhaben des ehemaligen Präsidenten Joe Biden sein fast eine Billion Dollar schweres Infrastrukturgesetz war, das 2021 vom Kongress verabschiedet wurde.

Es umfasste Hunderte Seiten, und darin verborgen war eine Bestimmung, die Autohersteller verpflichtet, ab 2026 in allen neu hergestellten oder in die USA importierten Fahrzeugen einen fernsteuerbaren Kill-Switch einzubauen.

Ich habe darauf gewartet zu sehen, was die Trump-Regierung mit dieser Bestimmung tun würde, die einen verpflichtenden Kill-Switch vorsieht.

Gestern kam die Antwort – laut und deutlich. Sie sind voll dafür.

Der Änderungsantrag zur Abschaffung des Kill-Switches wurde von Rep. Massie eingebracht, einem republikanischen Abgeordneten aus Kentucky, den Trump hasst und den er in der diesjährigen Vorwahl zu schlagen versucht.

Massie schrieb auf X:

„Leider ist der Änderungsantrag, den ich eingebracht habe, um den bundesweit vorgeschriebenen Auto-Kill-Switch zu stoppen, nicht durchgekommen. 57 Republikaner schlossen sich 211 Demokraten an, um ihn abzulehnen.“

Massie gehört zu einer kleinen Handvoll Republikaner im Kongress, die sich tatsächlich um die Menschen kümmern und darum, das Wenige an Freiheit zu bewahren, das uns noch geblieben ist.

Die anderen nennen sich „Konservative“, aber was – so muss ich fragen – bewahren sie eigentlich?

Die ehemalige Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene, die Trump in der ersten Woche dieses Jahres aus dem Amt gedrängt hat, veröffentlichte einen wütenden Kommentar auf X, der sich gegen Trump richtete:

„Und so ziemlich alle diese 57 Republikaner werden von Präsident Trump unterstützt. ‚Aber Thomas Massie ist sooo böööse!!!!!‘“

Hier ist die Liste der 57 Republikaner, die es unterstützen, dass der Staat, Versicherungsgesellschaften und wer weiß wer sonst noch eine Hintertür zu deinem Fahrzeug haben, mit der Fähigkeit, es ohne deine Zustimmung oder auch nur dein Wissen abzuschalten. Alles, was sie tun müssen, ist zu behaupten, du seist „beeinträchtigt“ – ohne Beweise vor einem Gericht, nur ein KI-Algorithmus, der dein Fahrverhalten „überwacht“.

Das ist nur das jüngste große Beweisstück dafür, dass Trump kein echter Konservativer ist. Er steht nicht für individuelle Freiheit, wie sie in unserer Verfassung verankert ist. Seine Politik treibt den Überwachungsstaat voran und das, was letztlich zu einer vollständigen Technokratie werden wird.

Wenn man darüber nachdenkt: Wann hast du Trump jemals leidenschaftlich über die Bedeutung unserer Verfassung, die Gewaltenteilung, die Bill of Rights oder irgendwelche Kontrollmechanismen gegenüber der Bundesmacht sprechen hören? Als ihn letzte Woche ein Reporter fragte, sagte er, die einzige Kontrolle über seine Macht sei das, was in seinem eigenen Kopf sei.

Wenn die Bundesregierung für sich beanspruchen kann, dein Fahrzeug außer Betrieb zu setzen, dann behaupte ich, gibt es kaum noch etwas, das sie sich nicht als Macht über uns, das Volk, anmaßen kann. Automobile stehen für unsere Bewegungsfreiheit – und die Bewegungsfreiheit ist es zusammen mit der Bill of Rights, die Amerika von den meisten Ländern der Welt unterscheidet.

Aber dieses Amerika verschwindet – im Warp-Tempo. Wir werden von allen Seiten von einer unkontrollierten, außer Kontrolle geratenen Bundesregierung angegriffen. Und es spielt keine Rolle, ob ein Republikaner oder ein Demokrat im Weißen Haus sitzt. Der Marsch in Richtung einer totalitären Gesellschaft geht einfach weiter.

So wie Bidens Ukraine-Krieg nun zu Trumps Krieg geworden ist, ist Bidens Fern-Kill-Switch nun zu Trumps Fern-Kill-Switch geworden. Sie sind alle gleich.

Nachfolgend eine Musterresolution von Liberty in Action Texas, die die sofortige Aufhebung dieser Überwachungsstaats-Gesetzgebung fordert, die nun dank Trump und seiner GOP-Kumpane im Kongress Gesetzeskraft hat.

In Erwägung dessen, dass das Infrastruktur-Investitions- und Arbeitsgesetz (IIJA) der Biden-Regierung die Nationale Straßenverkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) anweist, eine Regel zu erlassen, die neue Personenkraftwagen bis 2024 mit „fortschrittlicher Technologie zur Verhinderung von Alkohol- und Beeinträchtigungsfahrten“ auszustatten; und

in Erwägung dessen, dass diese Anforderung einem Fahrzeug-Kill-Switch-Mandat bereits ab 2026 gleichkommt und Abschnitt 24220 des IIJA verlangt, dass alle neu hergestellten Fahrzeuge mit Technologie ausgestattet werden, die die Fahrleistung passiv überwacht und den Fahrzeugbetrieb verhindern kann, einschließlich der Nutzung von Augenbewegungen, Echtzeit-Atemerkennung, Hände-am-Lenkrad-Erfassung und Spurposition; und

in Erwägung dessen, dass das erklärte Ziel dieser Technologie darin besteht, „beeinträchtigte“ Fahrer zu erkennen (ein Begriff, der im Gesetz nicht definiert ist), wodurch die Bundesregierung jedes Fahrzeug jedes Amerikaners verfolgen kann, um festzustellen, ob jemand einer Beeinträchtigung verdächtigt wird – unabhängig davon, ob der Fahrer tatsächlich betrunken oder beeinträchtigt ist –, was eine Überwachung amerikanischer Bürger ohne richterlichen Beschluss ermöglicht, unser Recht auf Privatsphäre zerstört, verfassungswidrige Nachverfolgung einführt und weitere Bürgerrechtsverletzungen darstellt; und

in Erwägung dessen, dass ein Kill-Switch gravierende Sicherheitsrisiken birgt, indem er einem fahrenden Fahrzeug die Energie entzieht und damit ernsthafte Gefahren sowohl für den Fahrer als auch für andere Verkehrsteilnehmer schafft, um ein Fahrzeug sicher am Straßenrand abzustellen, und Fahrer gestrandet, allein und verwundbar mit einem vollständig außer Betrieb gesetzten Fahrzeug zurücklassen kann, neben einer Vielzahl weiterer Gefahren,

in Erwägung dessen, dass 31 Bundesstaaten bereits gerichtlich angeordnete Wegfahrsperren (Ignition Interlock Devices, IID) zulassen, die verhindern, dass Fahrer ihr Auto starten, ohne zuvor einen selbst durchgeführten Atemalkoholtest zu bestehen, und es daher keinerlei Bedarf für ein weiteres bundesweites Mandat gibt.

Das Ende des „Great Reset“: Sechs zentrale Erkenntnisse aus Davos, während der Globalismus bröckelt

Owen Evans

Seit Jahren fördert das Weltwirtschaftsforum (WEF) Diskussionen über globale wirtschaftliche Koordinierung und Governance – ein Ansatz, der häufig mit Initiativen wie dem „Great Reset“ in Verbindung gebracht wird, einem Konzept, das vom WEF-Gründer Klaus Schwab eingeführt wurde.

Beim diesjährigen Treffen in Davos in der Schweiz wirkte der Ton des Forums jedoch deutlich vorsichtiger, mit einem stärkeren Fokus auf Debatten und der Überprüfung bestehender Annahmen, statt auf die Präsentation einer einheitlichen Vision.

Das Forum, das traditionell eine Plattform für politische und wirtschaftliche Führungskräfte bot, um Ideen wie den „Stakeholder-Kapitalismus“ zu diskutieren, sah sich ebenfalls verstärkter Kritik an diesen Konzepten ausgesetzt.

Kritiker dieses Modells sagen, es lege einen übermäßigen Schwerpunkt auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Prioritäten, einschließlich Diversität-, Gleichstellungs- und Inklusionszielen, während Befürworter argumentieren, diese spiegelten die sich wandelnden Erwartungen an unternehmerische Verantwortung wider.

Hier sind sechs Erkenntnisse aus den Davos-Treffen 2026.

1. Netto-Null trifft auf industrielle Realität

Obwohl viele Veranstaltungen weiterhin an der langjährigen Betonung des Forums auf sogenannte Klimarisiken und Warnungen vor Umweltkatastrophen festhielten, wurden einige Diskussionen zunehmend von Sorgen um Souveränität und strategische Abhängigkeiten geprägt, darunter Energiesicherheit und Lieferketten.

Der US-Handelsminister Howard Lutnick sagte bei einer WEF-Bühnenveranstaltung, Europas Dekarbonisierungsziele könnten die Abhängigkeit von gegnerischen Nationen wie China bei Schlüsselkomponenten der Energiewende erhöhen.

„Man sollte bei dem, was für die eigene Souveränität grundlegend ist, nicht von einem anderen Land abhängig sein“, sagte Lutnick. „Und wenn man abhängig ist, dann verdammt noch mal nur von seinen besten Verbündeten.“

Europa hat einige der weltweit strengsten Klimavorschriften eingeführt, während es große Teile der industriellen Basis für die Energiewende ausgelagert hat. Der Block ist stark von China abhängig, wenn es um Batterien, Seltene Erden und kritische Mineralien geht.

„Warum sollte Europa zustimmen, bis 2030 klimaneutral zu werden, wenn es nicht einmal Batterien herstellt?“, sagte Lutnick. „Wenn sie also ‚2030‘ sagen, entscheiden sie sich dafür, China untergeordnet zu sein, das die Batterien herstellt. Warum sollte man das tun?“

Vimal Kapur, CEO von Honeywell, einem großen US-Industrie- und Technologiekonzern, der weltweit kritische Systeme für Luft- und Raumfahrt, Energie, Fertigung und Schwerindustrie liefert, sagte, dass erneuerbare Energien allein derzeit nicht ausreichen, um den enormen Energiebedarf zur Herstellung von Zement oder Stahl zu decken.

„Sie sind extrem energieintensiv … das ist Physik“, sagte Kapur.

„Erneuerbare bleiben Teil des Mixes, aber sie können nicht die Menge an Joule liefern, die wir brauchen, um die weltweit notwendige Infrastruktur zu produzieren.“

2. Regelbasierte Ordnung für „beendet“ erklärt

Der kanadische Premierminister Mark Carney nutzte seine Rede in Davos, um die „regelbasierte internationale Ordnung“ für beendet zu erklären.

„Die alte Ordnung kehrt nicht zurück. Wir sollten ihr nicht nachtrauern. Nostalgie ist keine Strategie. Aber aus dem Bruch heraus können wir etwas Besseres, Stärkeres und Gerechteres aufbauen“, sagte er.

„Die Mittelmächte müssen gemeinsam handeln, denn wenn wir nicht am Tisch sitzen, stehen wir auf der Speisekarte.“

Carney besuchte China in der vergangenen Woche und lobte die Führung des Regimes, während seine Regierung eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit Peking anstrebt.

Auch der französische Präsident Emmanuel Macron sprach über Handelsspannungen mit den Vereinigten Staaten.

Er sagte, der Wettbewerb aus den USA durch Handelsabkommen „untergräbt unsere Exportinteressen, fordert maximale Zugeständnisse und zielt offen darauf ab, Europa zu schwächen und zu unterwerfen – kombiniert mit einer endlosen Anhäufung neuer Zölle, die grundsätzlich inakzeptabel sind, insbesondere wenn sie als Hebel gegen territoriale Souveränität eingesetzt werden“.

3. Stille um den „Great Reset“

Einige der deutlichsten Signale ergaben sich aus dem, was fehlte, nicht aus dem, was gesagt wurde.

Schwab nahm dieses Jahr nicht an Davos teil – das erste Mal in der 55-jährigen Geschichte des WEF, dass der Gründer nicht anwesend war. Er trat vergangenes Jahr von seiner Führungsrolle zurück.

Schwab schrieb das Buch „COVID-19: The Great Reset“, in dem er umstritten dazu aufrief, „den Reset-Knopf des Kapitalismus zu drücken“.

Der „Great Reset“ wurde während der pandemiebedingten Lockdowns zu einem Schlagwort für Forderungen, die Krise zu nutzen, um Wirtschaft und Gesellschaft unter Slogans wie „Build Back Better“ neu zu gestalten – ein Ansatz, den Befürworter als positive Reform und Förderung „sozialer Gerechtigkeit“ sahen, während Kritiker ihn als elitengetriebene Sozialtechnik und übergriffige staatliche Kontrolle betrachteten.

Der Begriff „Stakeholder-Kapitalismus“, den Schwab 1971 prägte, beschreibt eine Form des Kapitalismus, in der Unternehmen „nicht nur kurzfristige Gewinne für Aktionäre maximieren, sondern langfristige Wertschöpfung anstreben, indem sie die Bedürfnisse aller Stakeholder und der Gesellschaft insgesamt berücksichtigen“.

„Stakeholder“ umfassen laut WEF „alle, die ein ‚Interesse‘ am Erfolg eines Unternehmens haben“, wodurch der Kreis derjenigen, die Unternehmensentscheidungen beeinflussen können, massiv ausgeweitet wird.

Dies führte dazu, dass Unternehmen Umwelt-, Sozial- und Governance-Ziele neben den Gewinninteressen der Aktionäre priorisierten.

Kritiker bezeichnen dies als eine Form von „Katastrophen-Korporatismus“, da es die Grenze zwischen Wirtschaft und Staat verwische.

4. Anti-globalistische Herausforderung

Davos hat schon früher Kritiker beherbergt, doch dieses Jahr stach heraus.

Im vergangenen Jahr sagte der argentinische Präsident Javier Milei, ein selbsternannter Anarcho-Kapitalist, in einer WEF-Sonderansprache: „Lasst euch nicht von der politischen Kaste oder von Parasiten einschüchtern, die vom Staat leben.“

Dieses Jahr ging er noch weiter und hielt eine leidenschaftliche Rede, in der er den Sozialismus und das aus seiner Sicht vom Westen betriebene Abwenden von der Freiheit scharf angriff und 2026 als Jahr eines globalen „Erwachens“ hin zu marktwirtschaftlichen Prinzipien darstellte.

„Die Welt hat begonnen aufzuwachen“, sagte Milei und fügte hinzu: „Wir haben eine bessere Zukunft vor uns, aber diese bessere Zukunft existiert nur, wenn wir zu den Wurzeln des Westens zurückkehren – das heißt, zu den Ideen der Freiheit.“

5. Die Welt ist „kein gemütlicher Ort“

Davos, lange bekannt für gesellige Kaminrunden, alpine Kulissen und nachdenkliche Gespräche über globale Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftsreformen, wich einer ernsteren Stimmung, da geopolitische Spannungen die Gespräche dominierten.

„Diese neue Welt der Großmächte wird auf Macht, auf Stärke und letztlich auf Gewalt aufgebaut“, sagte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz. „Es ist kein gemütlicher Ort.“

Er hob zudem die langjährigen strukturellen wirtschaftlichen Schwächen Deutschlands und der EU hervor.

„Sowohl Deutschland als auch Europa haben in den letzten Jahren enormes Wachstumspotenzial verschwendet, indem Reformen verschleppt und unternehmerische Freiheiten sowie persönliche Verantwortung unnötig und übermäßig eingeschränkt wurden“, sagte er.

„Der Binnenmarkt wurde einst geschaffen, um den wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt zu formen, doch stattdessen sind wir Weltmeister der Überregulierung geworden“, fügte Merz hinzu. „Das muss enden.“

6. Trump dominiert

Die Präsenz und Agenda von US-Präsident Donald Trump überstrahlten viele der traditionellen wirtschaftlichen Diskussionen des Forums.

Dazu gehörten Trumps Rede und seine medienwirksamen Interventionen – von der Forderung nach „sofortigen Verhandlungen“ über das US-Interesse an Grönland bis hin zur Einsetzung von Mitgliedern für seine neue Gaza-Friedensinitiative.

„Die USA sind der wirtschaftliche Motor des Planeten. Und wenn Amerika boomt, boomt die ganze Welt“, sagte Trump.

Er sagte, er wolle, dass die europäische Zivilisation „großartig wird“.

„Deshalb müssen Themen wie Energie, Handel, Migration und Wirtschaftswachstum zentrale Anliegen für jeden sein, der einen starken und geeinten Westen sehen will. Denn Europa und diese Länder müssen ihren eigenen Weg gehen. Sie müssen aus der Kultur ausbrechen, die sie in den letzten zehn Jahren geschaffen haben. Es ist schrecklich, was sie sich selbst antun. Sie zerstören sich selbst.“

„Wir wollen starke Verbündete, keine ernsthaft geschwächten“, fügte er hinzu. „Wir wollen, dass Europa stark ist.“

So viel wie noch nie: 12,7 Milliarden Euro Kindergeld gehen an Ausländer!

So viel wie noch nie: 12,7 Milliarden Euro Kindergeld gehen an Ausländer!

So viel wie noch nie: 12,7 Milliarden Euro Kindergeld gehen an Ausländer!

Die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit hat im zurückliegenden Jahr 2025 die Rekordsumme von 12,7 Milliarden Euro an ausländische Kindergeldberechtigte im In- und Ausland ausgezahlt. 42,6 Milliarden Euro gingen an Elternteile mit deutschem Pass.

528 Millionen Euro wurden direkt auf Auslandskonten überwiesen. Seit 2010 wurden somit insgesamt bereits 5,2 Milliarden Euro Kindergeld ins Ausland transferiert. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor, die der AfD-Bundestagsabgeordnete René Springer abgefragt hat. 40 Prozent der Berechtigten waren 2025 polnische Staatsbürger. Dahinter folgen Staatsangehörige aus Rumänien und Tschechien.

Aber auch alles in allem erreichten die Kindergeldzahlungen 2025 einen neuen Höchststand. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit wurden in der Summe 55,3 Milliarden Euro für rund 17,6 Millionen Kinder ausgezahlt.

 

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Tschechiens neuer Umweltminister Macinka: „Klimakrise ist beendet“

Tschechiens neuer Umweltminister Macinka: „Klimakrise ist beendet“

Tschechiens neuer Umweltminister Macinka: „Klimakrise ist beendet“

Die neue Prager Regierung unter Ministerpräsident Andrej Babiš (Babisch) ist betont konservativ. Folgerichtig erteilt der neue Umweltminister Petr Macinka der grünen Klimapolitik eine Absage.

Macinka ist Chef der Partei Motoristé sobě, deutsch Autofahrer unter sich oder Autofahrer für sich selbst, außerdem ist er ein Sprecher des liberalen Václav-Klaus-Instituts

Im tschechischen Fernsehen sagte Macinka nach der Vereidigung:

„Ich möchte die tschechische Öffentlichkeit beruhigen und sagen, dass – im übertragenen Sinne – mit diesem Tag die Klimakrise in der Tschechischen Republik beendet ist (…) Ich weiß nicht, ob das die Aktivisten beruhigen wird, aber die Klimakrise ist vorbei.“

Aktivisten brauchen aber die Krise als Rechtfertigung für hohe Einnahmen aus Spenden und Steuern. Prompt stand eine Demonstantengruppe vor dem Umweltministerium und Greenpeace kletterte wie gewohnt an der Fassade hoch und hängte eine Plakat daran: „Laßt uns die Natur verteidigen“. Auch an anderen Orten in Tschechien demonstrierten Studenten und Aktivisten gegen Macinkas Amtsübernahme am 15. Dezember 25.

Prag war in den vergangenen Jahren die einzige Hauptstadt der ostmitteleuropäischen Länder der Visegrád(Plintenburg)-Gruppe, in der nennenswerte Fridays-for-Future-Demos stattfanden. Die Visegrád-Länder widersetzen sich ansonsten konsequent der grünen west-/nordeuropäischen Politik.

Der Beitrag Tschechiens neuer Umweltminister Macinka: „Klimakrise ist beendet“ erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Die wichtigsten Nachrichten aus Davos

Die wichtigsten Nachrichten aus Davos

Die wichtigsten Nachrichten aus Davos

In der vergangenen Woche diskutierten Analysten und Kommentatoren viele Details des jüngsten WEF-Gipfels in Davos. Was jedoch die größte Offenbarung des Forums hätte sein sollen, fand wenig Beachtung. In Davos machten Donald Trump und seine Delegation nämlich deutlich, dass die Vereinigten Staaten definitiv ein neues Kapitel aufschlagen: nicht so sehr in Bezug auf Venezuela, Grönland […]

Der Beitrag Die wichtigsten Nachrichten aus Davos erschien zuerst unter tkp.at.