Kategorie: Nachrichten
Die teuerste naturwissenschaftliche Unterrichtsstunde in der europäischen Geschichte
Schiff Sovereign, James Hickman, 13. März 2026 – Meinungskommentar
[Die Macher dieser Webseite haben ihren Standort in Puerto Rico –und beschäftigen sich hier mit den aktuellen Vorgängen in Deutschland]
Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9,0 die japanische Küste und löste einen gewaltigen Tsunami aus, der 20.000 Menschen das Leben kostete. Das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi wurde überschwemmt, bei drei der sechs Reaktoren des Kraftwerks fiel die Notkühlung aus, sie erlitten eine Kernschmelze. Obwohl kein Mensch durch radioaktive Strahlung verletzt oder gar gestorben ist, bezeichnen deutsche Medien und Politiker den Unfall gerne als schwerste Katastrophe seit Tschernobyl. [Beschreibung ergänzt, Demmig]
Auf der anderen Seite der Welt geriet die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Panik.
Ihre Regierung hatte erst fünf Monate zuvor die Betriebsdauer der 17 deutschen Atomreaktoren verlängert. Doch aufgrund des Erdbebens in Japan ruderte Merkel über Nacht zurück und legte acht deutsche Reaktoren still.
Merkels Entscheidung hatte jedoch nicht wirklich mit Naturkatastrophen zu tun. Sie war politisch motiviert.
Merkel fürchtete die deutschen Grünen, die 1980 buchstäblich auf der Grundlage des Anti-Atomkraft-Aktivismus gegründet worden waren und immer mehr an Einfluss gewannen. In nur zwei Wochen stand eine wichtige Landtagswahl an, und Merkel hoffte, einen Sieg erringen zu können, wenn sie die Atomkraftwerke stilllegen würde.
Ihr Schachzug ging nicht auf, und die Grünen gewannen trotzdem.
Doch zu diesem Zeitpunkt war das Schicksal der Kernenergie bereits besiegelt. Innerhalb von drei Monaten beschloss die deutsche Regierung, ALLE Kernreaktoren im Land schrittweise abzuschalten.
Man sollte bedenken, dass Deutschlands 17 Reaktoren über ein Drittel des nationalen Strombedarfs deckten – und das völlig emissionsfrei. Das ist ein beachtlicher Erfolg für ein Land, das sich so intensiv mit dem Klimawandel auseinandersetzt.
Doch die deutschen Grünen hatten unerklärlicherweise jahrzehntelang dafür gekämpft, diese Kraftwerke zu schließen, also die sauberste und kohlenstoffärmste Quelle für Grundlastenergie, die der Menschheit bekannt ist, stillzulegen.
Deutschland verpflichtete sich, seine Atomkraftwerke durch Solaranlagen zu ersetzen. Dies führte natürlich dazu, dass Deutschland in einem Land, in dem die Sonne kaum scheint, zunehmend von Erdgas abhängig wurde – das größtenteils aus Russland importiert wird.
Das wahre Ausmaß dieser Idiotie zeigte sich erst im Februar 2022, als Russland in die Ukraine einmarschierte: Deutschland schloss sich den westlichen Sanktionen gegen Russland an. Russland reagierte mit der Drosselung der Gaslieferungen. Und Deutschland hatte keine Alternative.
Deutschland – das Land, das der ganzen Welt in Sachen CO₂-Emissionen Ratschläge erteilt hatte – nahm also in aller Eile über 20 Kohlekraftwerke wieder in Betrieb. Anschließend importierte es 42 Millionen Tonnen Kohle, darunter eine große Menge aus dem südlichen Afrika – was ja gleich „um die Ecke“ entfernt ist. Sogar das Dorf Lützerath wurde dem Erdboden gleichgemacht, um ein Braunkohletagebauwerk zu erweitern, und Protestierende wurden gewaltsam vertrieben.
Auch Deutschland wurde zum Netto-Stromimporteur und bezog Strom aus dem französischen Atomstromnetz.
Und welch eine Überraschung: Die deutschen Strompreise sind nun die höchsten in der Europäischen Union. Eine offensichtliche Folge ist, dass Deutschland aufgrund der Energiekosten industriell nicht mehr wettbewerbsfähig ist.
Und damit sind wir beim 6. März 2026 angelangt.
Manuel Hagel, ein 37-jähriger politischer Kandidat der Partei von Ex-Kanzlerin Merkel, besuchte eine Grundschule. Die Kameras des nationalen Fernsehens liefen, als Hagel versuchte, den Kindern den Treibhauseffekt zu erklären:
„Zwischen Erde und Sonne befindet sich die Atmosphäre. Und je dünner diese wird, desto heißer wird die Sonne. Der Grund dafür sind die CO2-Emissionen und so weiter. Das ist der Treibhauseffekt.“
Seine Erklärung ist leider völlig falsch. Der Treibhauseffekt entsteht dadurch, dass CO2 und andere Gase Wärme in der Atmosphäre speichern; er hat nichts mit einer Verdünnung der Atmosphäre oder einer Erwärmung der Sonne zu tun.
Dieser Typ verbietet Gasherde und benzinbetriebene Fahrzeuge im Namen der Reduzierung von CO₂-Emissionen. Dabei versteht er nicht einmal die Grundlagen seiner eigenen „Wissenschaft“.
Die deutsche Führung blamierte sich noch mehr, als EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 10. März auf dem Atomenergiegipfel in Paris erklärte, Europas Rückzug aus der Atomkraft sei „ein strategischer Fehler“ gewesen.
„1990 stammte ein Drittel des europäischen Stroms aus Kernenergie, heute sind es nur noch knapp 15 %. Diese Reduzierung des Kernenergieanteils war eine bewusste Entscheidung. Ich glaube, es war ein strategischer Fehler von Europa, einer zuverlässigen und bezahlbaren Quelle emissionsarmer Energie den Rücken zu kehren.“
Sie hat natürlich Recht. Es war ein Fehler. Ein außerordentlich kostspieliger.
Das ist urkomisch ironisch, da von der Leyen Deutsche ist. Sie war Mitglied von Merkels Kabinett. Sie stimmte persönlich für den Atomausstieg, und ihre eigene Politik in der Kommission zielte auf einen stillen Ausstieg aus der Kernenergie ab.
Auch der deutsche Bundeskanzler (Friedrich Merz) äußerte sich diese Woche zu diesem nuklearen Fehler, indem er den Reaktorausstieg als „Fehler“ bezeichnete und sagte: „Ich bedauere das.“
Großartig. Dann repariere es!
Aber das werden sie nicht tun. Leider für Deutschland, so die damalige Bundeskanzlerin, „ist es nun mal so, und wir konzentrieren uns jetzt auf unsere bestehende Energiepolitik.“
Unglaublich. Zusammenfassend also:
- Deutschland (zunächst unter Angela Merkel, später unter den nachfolgenden Regierungen) zerstörte seine sauberen, billigen Atomkraftwerke.
- Sie taten dies aus idiotischen politischen Gründen.
- Dies führte zu einer schweren Energiekrise, die wiederum eine Wirtschaftskrise auslöste.
- Nahezu alle Machthaber räumen inzwischen ein, dass dies ein großer Fehler war.
- Aber sie werden sich nicht einmal die Mühe machen, es zu reparieren.
Wie wir bereits geschrieben haben, ist reichlich vorhandene, günstige Energie eine der wenigen Kräfte, die die Inflation zuverlässig im Zaum halten können. Sie fördert stärkeres Wachstum, senkt die Preise und verbessert das Leben für alle.
Die USA sind zumindest vorerst auf dem richtigen Weg, dank jüngster Erlasse zur Reform der nuklearen Genehmigungsverfahren, zur Beschleunigung der Entwicklung kleiner modularer Reaktoren und zur Schaffung der ersten echten Dynamik, die die US-Atomindustrie seit Jahrzehnten erlebt hat.
Doch das Risiko ist offensichtlich: Eine einzige Wahl, ein Regierungswechsel, und schon könnte eine neue Generation von Politikern all diese Fortschritte über Nacht zunichtemachen – genau wie Merkel es 2011 getan hat.
Deutschland ist ein fünfzehnjähriges Fallbeispiel dafür, wie verheerende politische Entscheidungen ein Land schwächen können.
Und genau deshalb ist es sinnvoll, einen Plan B zu haben.
https://www.schiffsovereign.com/trends/the-most-expensive-science-lesson-in-european-history-154527/
diese Woche veröffentlichte Stop These Things obigen Beitrag
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Puerto Rico liegt in der Karibik und ist seit März 1917 ein Außengebiet der USA. Die Landschaft des Inselstaats besteht aus Bergen, Wasserfällen und dem tropischen Regenwald El Yunque. Die Hauptstadt ist San Juan, die auch größte Stadt des Landes ist (Google)
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Parteienstreit über Remigration von Syrern: AfD fordert sofortige Aussetzung der Einbürgerungen!

80 Prozent der Syrer in Deutschland sollen wieder in den Nahen Osten zurückkehren – soweit das Wunschkonzert von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Die AfD fordert, Nägel mit Köpfen zu machen und in einem ersten Schritt die Einbürgerungen für die in der Kriminalstatistik mit Abstand auffälligste Migrantengruppe sofort auszusetzen. Die Remigration von Syrern hat einen heftigen Parteienstreit ausgelöst.
Beim Berlin-Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa warb Merz dafür, dass 80 Prozent der Menschen, die während des Assad-Regimes nach Deutschland „geflüchtet“ waren, in den kommenden drei Jahren in ihre Heimat zurückkehren sollen. Die Betonung lag auf „sollen“.
„Grünen“-Chefin Franziska Brantner wies das prompt als „abenteuerlich“ zurück. Für viele Menschen sei der Rückweg nach Syrien „überhaupt noch gar keine Option“. Die Lage im Land sei „fragil“, das Vertrauen in den Übergangsprozess „stark erschüttert“.
Ähnlich äußerte sich die stellvertretende SPD-Vorsitzende Anke Rehlinger. „Es ist keine kluge Idee des Bundeskanzlers, konkrete Zahlen in konkreten Zeiträumen in den Raum zu stellen, weil das Erwartungen weckt, die er womöglich nicht einhalten kann“, kritisierte die saarländische Ministerpräsidentin. Zudem seien viele Syrer heute „unsere Landsleute, weil sie hier integriert sind, in Mangelberufen arbeiten, alte Menschen pflegen oder Bus fahren, und nicht selten sogar deutsche Staatsbürger geworden sind“.
Weidel (AfD) fordert Einbürgerungs-Moratorium und Abschiebeflüge
AfD-Co-Chefin Alice Weidel dringt hingegen auf eine zügige Remigration von Syrern. Als ersten konkreten Schritt forderte sie, die Turbo-Einbürgerungen von Syrern sofort auszusetzen. Sie nagelte Kanzler Merz auf sein, wie sie es nannte, „Versprechen“ fest. In der Konsequenz müsse es „augenblicklich ein Einbürgerungsmoratorium für syrische Staatsbürger geben – und die ersten Abschiebeflüge“, schrieb Weidel auf Instagram.
80 Prozent heiße Luft
Doch was hat Merz wirklich „versprochen“ – mal abgesehen davon, welche Halbwertzeit seine „Versprechen“ generell haben?
Beim Berlin-Besuch des Ex-Dschihadisten al-Scharaa machte der Kanzler lediglich deutlich, dass er die Rückkehr von 80 Prozent der mehr als 900.000 Syrer in Deutschland anstrebe. „In der längeren Perspektive der nächsten drei Jahre, das ist auch der Wunsch von Präsident Scharaa gewesen, sollen (!) rund 80 Prozent der in Deutschland jetzt sich aufhaltenden Syrerinnen und Syrer zurück in ihr Heimatland kehren“, sagte Merz. Er habe al-Scharaa gebeten, vorrangig diejenigen zurückzunehmen, die in Deutschland keinen gültigen Aufenthaltstitel mehr hätten. Diejenigen Syrer, die in Deutschland bleiben wollten und gut integriert seien, könnten in Deutschland bleiben, betonte Merz.
Im Klartext: Von den 80 Prozent Rückkehrern, die Merz als Zielvorgabe nannte, dürften unterm Strich nicht allzu viele übrigen bleiben. Denn in der Praxis genießt der Großteil der in Deutschland lebenden Syrer humanitären Schutz mit entsprechenden Aufenthaltstiteln.
FAZIT: Wie Merz seine vollmundig angestrebte Rückkehrquote umsetzen möchte, bleibt das Geheimnis des Kanzlers!
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Kundgebungen in Frankreich: Europa wacht auf und findet sein Rückgrat wieder
(David Berger) Am Abend des Palmsonntags (29. April 2026) versammelten sich in mehreren französischen Städten tausende Menschen zu Demonstrationen, bei denen Kerzen und Kreuze als zentrale Symbole getragen wurden. Die Teilnehmer betonten dabei die Bedeutung des christlichen Erbes Frankreichs und forderten eine stärkere Berücksichtigung traditioneller Werte im öffentlichen Leben. Die Kundgebungen verliefen friedlich und zogen […]
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UN-Resolution zu Sklavenhandel als ideologische Agenda gegen Weiße
Vom „schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ ist in der Resolution die Rede. Gemeint ist ausschließlich der transatlantische Sklavenhandel, denn das passt in die postkolonialistische Gehirnwäsche. Gequirlter Nonsens, der historischen Fakten nicht standhält.
von Eric Angerer
Die Vereinten Nationen haben am 25. März den transatlantischen Sklavenhandel als das „schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit” eingestuft. Postkolonialismus schlägt also mittlerweile den Holocaust. In dieser Ideologie sind ja auch Juden inzwischen als Weiße geframt und gehören damit zu den „Unterdrückern“.
123 Staaten stimmten in der UN-Generalversammlung für eine von Ghana eingebrachte Resolution. Nur die USA, Israel und Argentinien stimmten dagegen, die EU und Großbritannien enthielten sich.
Der Handel mit versklavten Menschen aus Afrika und deren rassistisch begründete Versklavung seien “aufgrund des tiefgreifenden Bruchs in der Weltgeschichte, ihres Ausmaßes, ihrer Dauer, ihres systemischen Charakters, ihrer Brutalität und ihrer bis heute fortwirkenden Folgen” als das “schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu bewerten”, hieß es im Resolutionstext.
Die Erklärung fordert unter anderem „Schritte zur Wiedergutmachung“, darunter natürlich finanzielle Entschädigungen, Schuldenerlasse und Entwicklungshilfe. Damit ist auch klar, worum es eigentlich geht.
Versklavung von Afrikanern – einige Fakten
Etwa 12 Millionen Afrikaner wurden nach Amerika verschleppt. Die große Mehrheit davon wurde nach Brasilien und in die Karibik gebracht, jeweils etwa 4 Millionen. Der Rest war auf verschiedene andere Länder verteilt. Lediglich knapp 400.000 landeten im Gebiet der heutigen USA. Damit wäre auch klar, dass sich etwaige Entschädigungen in erster Linie an die „antiimperialistische“ Linksregierung in Brasilien richten müssten – aber so ist das von der UNO natürlich nicht gemeint.
Häufige naive „antirassistische“ (in Wahrheit: exotistische) Verklärungen suggerieren, dass die verschleppten Afrikaner aus harmonischen Gesellschaften kamen, in denen die afrikanischen Völker friedlich und geschwisterlich zusammenlebten. Wer solchen Unsinn nahelegt, hat entweder keine Ahnung von afrikanischer Geschichte oder eine ideologische Agenda, die ungewünschte Realitäten lieber ausblendet.
Die Sklaverei hatte in West-, Zentral- und Ostafrika nämlich bereits eine jahrhundertelange Geschichte. Vom 8. bis 11. Jahrhundert hatten sich die subsaharischen afrikanischen Gebiete in eine regelrechte „Lieferzone“ verwandelt, aus der systematisch Menschen in die arabisch-islamischen Kerngebiete, also auf die arabische Halbinsel, in den Nahen Osten sowie nach Nordafrika, verschleppt wurden.
Afrikanische Sklavenstaaten
Ab dem 11. Jahrhundert entstanden südlich der Sahara „schwarzafrikanische“ Sultanate wie Mali, Bornu und Kanem sowie Emirate. Das waren islamisierte und von den Arabern mit Waffen und Pferden ausgerüstete Raubstaaten, deren ökonomische Existenz weitgehend darauf beruhte, benachbarte afrikanische Völker zu überfallen, junge Menschen zu verschleppen und an die Araber zu verkaufen. Auf diese Weise dürften 17 bis 20 Millionen Afrikaner in die arabischen Gebiete deportiert worden sein.
Dazu kam mindestens noch einmal dieselbe Zahl von Menschen, die bei den Sklavenrazzien ermordet wurden, weil sie Widerstand geleistet hatten oder als Kleinkinder, Alte oder Schwache unbrauchbar waren oder weil sie auf den Transporten durch die Sahara starben. Auf diese Weise wurden tausende afrikanische Ethnien vollständig ausgelöscht.
Und zu den an die Araber verkauften Menschen kam noch eine große Anzahl von Sklaven, die von benachbarten Völkern geraubt und in den schwarzafrikanischen Sultanaten selbst zur Arbeit gezwungen wurden, in 1300 Jahren insgesamt etwa 53 Millionen Menschen. Anfang des 19. Jahrhunderts lebten vermutlich allein in Westafrika an die 10 Millionen schwarze Sklaven, die islamischen schwarzen Herrschern gehörten.
Insgesamt hatte die Versklavung von Afrikanern durch arabisch-islamische Herrscher also ein deutlich größeres Ausmaß als der transatlantische Sklavenhandel. Wenn also „Postkolonialisten“ den Islam als irgendwie antiimperialistische Befreiungsbewegung hinstellen, ist eine schamlosere Verdrehung der historischen Fakten kaum möglich.
Und nebenbei war auch der Hautfarbenrassismus eine arabische Erfindung. Erst im 8./9. Jahrhundert war im arabischen Raum die Theorie aufgekommen, wonach schwarze Menschen – aus klimatheoretischen Gründen – minderwertig wären. Ebenso wurde die biblische Begründung, aus Noahs Fluch über Ham rühre die Sklaverei, erstmals im islamischen Raum systematisch auf die Schwarzen bezogen. Diese rassistische arabische Herrenmenschenarroganz wurde erst Jahrhunderte später von Europäern übernommen.
Transatlantischer Sklavenhandel
Große Teile „Schwarzafrikas“ waren also – was von den meisten heutigen historischen Darstellungen, von Wikipedia über Mainstream-Zeitungsartikel bis hin zu Schulbüchern, weitgehend verschwiegen wird – schon seit Jahrhunderten von Krieg, Raub und Sklaverei geprägt, als Briten, Portugiesen, Franzosen und Holländer begannen, sich für ihre Kolonien in Amerika für schwarze Arbeitskräfte zu interessieren.
Beim anlaufenden Sklavenhandel über den Atlantik, der zwischen 1700 und 1825 seinen Höhepunkt hatte, waren es fast nie die Europäer selbst, die afrikanische Völker überfielen und Menschen verschleppten. Sie hatten vielmehr Forts an der Küste, für die sie den afrikanischen Sklavenstaaten Pacht zahlten, und sie kauften die Sklaven von diesen durchaus selbstbewussten Sultanaten, die in der Regel die Preise bestimmten und oftmals vorgaben, welche Waren die europäischen Schiffe anzubieten hatten. Afrikaner verkauften also afrikanische Menschen, welche sie selbst oder andere Afrikaner versklavt hatten. Die Europäer beteiligten sich als zusätzliche Kundengruppe an einem längst bestehenden Markt.
Beim Transport über den Atlantik waren die Sklaven eng zusammengepfercht, und durchschnittlich 15 Prozent überlebten die Überfahrt nicht. Das empfinden wir heute klarerweise als schrecklich. Allerdings war diese Sterberate etwa gleich hoch wie bei transatlantischen Truppentransporten und sogar etwas niedriger als bei europäischen Schuldknechten, die nach Nordamerika gebracht wurden.
Haupttodesursachen waren da wie dort Krankheiten und Schiffsunglücke. Und auf den Sklavenschiffen hatten die europäischen Seeleute mit durchschnittlich 20 Prozent die höchste Sterberate, denn die gewinnbeteiligten Kapitäne waren aus finanziellen Gründen eher daran interessiert, dass die Sklaven überlebten als die Matrosen. Warum auch sollte ein (Sklaven-)Händler seine „Ware“ vor dem Verkauf absichtlich zerstören oder beschädigen?
Sklaverei in den USA
Die Sklaverei in Nordamerika entwickelte einige Besonderheiten, die sie von anderen sklavistischen Systemen unterschied. Etwa im römischen Reich, im arabisch-islamischen Herrschaftsraum oder auch in Brasilien und in der Karibik wurden die Sklaven „vernutzt“, also langsam zu Tode geschunden, und mussten ständig durch Nachschub ergänzt werden. Nachschub an Sklaven von außerhalb gab es in den USA nur bis etwa 1800, als der Sklavenhandel schrittweise verboten wurde. Das Verbot der Sklaverei selbst folgte erst mit dem Ende des Bürgerkriegs 1865. Dennoch verzehnfachte sich die Zahl der Sklaven in den USA bis 1860 auf etwa vier Millionen. Eine solche Vermehrung einer Sklavenpopulation ist historisch einzigartig.
Die Ursache dafür ist hauptsächlich eine vergleichsweise gute materielle Situation. Wohnung, Ernährung und Kleidung waren in der Regel meist besser als bei Arbeitern in europäischen oder nordamerikanischen Großstädten. Die nordamerikanischen Sklaven lebten in der Regel nicht in Baracken, sondern in oft steinernen Hütten mit kleinen Gärtchen zur Selbstversorgung, die zu einer reichhaltigen Ernährung beitrugen. Anders als in anderen sklavistischen Systemen war am Sonntag und oft auch am Samstagnachmittag tatsächlich arbeitsfrei.
Und die nordamerikanischen Plantagen waren vergleichsweise klein; 90 Prozent hatten weniger als 30 Sklaven. Die Herren waren meist auf der Plantage anwesend, was personalisierte Verhältnisse förderte. Man kannte sich von Kindesbeinen an, ein Sklave war für einen solchen Pflanzer oft kein anonymer Fremder, sondern eine Art „vertrauter Knecht“.
Auch die persönlichen Lebensverhältnisse unter den nordamerikanischen Sklaven waren besser als in den meisten anderen sklavistischen Systemen. Sie konnten zu erheblichen Teilen in familienartigen Strukturen leben, die meisten Kinder konnten bei ihren Müttern und Vätern aufwachsen. Allerdings wurden doch 17 Prozent der Partnerschaften unter Sklaven durch Verkäufe auseinandergerissen.
Nüchterne Differenzierung
Im Sinne einer Differenzierung auf diese Dinge und die Unterschiede zu anderen sklavistischen Systemen hinzuweisen, darf zu keiner Beschönigung führen. Auch die nordamerikanische Sklaverei bedeutete Unterdrückung, Unfreiheit und Ausbeutung. Selbst wenn aufgrund der personalisierten Beziehungen Körperstrafen (anders als in vielen Filmen dargestellt) nicht alltäglich, sondern seltener waren, so bestanden sie dennoch.
Dazu kamen sexuelle Übergriffe von Herren auf Sklavinnen und eine allgemeine Situation der Demütigung. Und schließlich war der Prozentsatz von Sklaven, die freigelassen wurden, in Nordamerika geringer als in anderen sklavistischen Systemen. Der Vollständigkeit wegen muss aber auch erwähnt werden, dass 1860 in den US-Südstaaten 67 Prozent der Bevölkerung Weiße waren und von denen wiederum die allermeisten keine reichen Sklavenhalter, sondern zu 75 Prozent arme Bauern.
Die obigen historischen Ausführungen stützen sich weitgehend auf Egon Flaigs Standardwerk „Weltgeschichte der Sklaverei“ (München 2009), das jedem empfohlen werden kann, der über die Sklaverei in Afrika und in Nordamerika mehr wissen will als die oberflächlichen „antirassistischen“ Phrasen des Mainstreams. Sehr interessant ist auch die Arbeit des Afro-Franzosen Olivier Pétré-Grenouilleau, der in „Les traites négrieres“ (Paris 2004) besonders die Versklavung von Afrikanern durch die Islamgläubigen aufarbeitet – und dafür vom linken Mainstream massiv angefeindet wurde.
Von Flaig zitiert und zur politischen Bewaffnung gegen die herrschende Ideologie ebenfalls empfehlenswert, ist – je nach Sprachkenntnissen – folgende Literatur: Ralph Austen: African Economic History, London 1987, Ralph Austen: The trans-saharan slave trade, New York 1979, Humphrey Fisher: Slavery in the History of Muslim Black Africa, London 2001, Robert Fogel / Stanley Engermann: Time on the Cross: The Economics of American Negro Slavery, Boston 1974, Patrick Manning: Slavery and African Life, Cambrigde 1990, Jochen Meissner / Ulrich Mücke / Klaus Weber: Schwarzes Amerika, München 2008.
Versklavung von Weißen
Die Versklavung von Menschen in die arabisch-muslimischen Gebiete beschränkte sich nicht auf Afrikaner. Auch Millionen Inder und andere Asiaten wurden verschleppt. Und 4 bis 5 Millionen Europäer wurden von den Islambefolgern gefangen und in die Sklaverei gezwungen.
Das betraf insbesondere Südrussland, wo räuberische Tataren die Sklavenjagd für die Araber und später die Osmanen besorgten, und die europäischen Mittelmeerküsten, von wo nordafrikanische Piraten (Sarazenen oder Korsaren genannt) über viele Jahrhunderte Hunderttausende verschleppten. Ein verheerendes Beispiel war 904 der Angriff auf Thessalonike, die damals zweitwichtigste Stadt des byzantinischen Reiches, bei dem über 20.000 Menschen geraubt wurden.
Die Korsarenüberfälle nahmen erst im 19. Jahrhundert ab, als insbesondere die jungen USA, deren Schiffe auch von den Korsaren überfallen wurden, den Piraten in Nordafrika den Garaus machten. Gut beschrieben wird das in dieser Doku:
Darin wird auch deutlich, dass die Raubzüge der muslimischen Sklavenjäger bis an die norddeutschen Küsten gingen, von wo auch Menschen verschleppt wurden.
Als die europäischen Mächte im 19. Jahrhundert zuerst den Sklavenhandel und später die Sklaverei überhaupt abschafften, stieß das auf erbitterten Widerstand islamischer Herrscher, von Westafrika bis in den Sudan. Dort war der radikal-islamische Mahdi-Aufstand 1881 bis 1899 ganz wesentlich ein Aufstand zur Beibehaltung der Sklaverei – ebenso wie 1888-90 die Rebellion der muslimischen Sklavenhändler in Sansibar gegen die deutschen Kolonialisten, die die Sklaverei beendeten.
Islam und Sklaverei heute
Die islamische Sklaverei wurzelt letztlich im Religionsgründer und Kriegsherren Mohammed selbst. Er hat selbst Sklaven gehalten und da sein Leben den Mohammedanern als vollkommenes Vorbild gilt, wirkt das bis heute weiter. Wenn in Mauretanien bis heute Sklaverei existiert oder die Mörderbanden des „Islamischen Staates“ Ungläubige versklaven, beziehen sie sich auf Mohammed als Beispiel und Legitimation.
Und als die UNO 1948 mit einer Resolution die Menschenrechte ausrief und in diesem Zusammenhang auch explizit die Sklaverei verbot, enthielt sich Saudi-Arabien, weil dieses Verbot der Scharia widerspreche.
Und bis heute haben viele islamisch geprägte Staaten die universelle Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) der UNO zwar unterzeichnet, jedoch oft unter Vorbehalt. Dieser Vorbehalt besagt, dass die Menschenrechte nur gelten, solange sie nicht im Widerspruch zur Scharia (islamisches Recht) stehen.
In vielen Mitgliedsstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) ist die Scharia ganz oder teilweise Grundlage der Gesetzgebung, oft festgehalten in der “Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam” von 1990, welche die Scharia als letzte Instanz definiert. Das gilt für Saudi-Arabien, den Iran, Pakistan, Ägypten, den Sudan, Katar, Jemen und andere.
Aber der aktuellen UN-Erklärung, die sich ausschließlich gegen den transatlantischen Sklavenhandel richtet und gegen Weiße/Europäer gerichtet ist, können all diese Länder natürlich ganz locker zustimmen. Und die europäische politische und mediale Mainstream berichtet über diese Perversion unkritisch und wohlwollend.
Wie erfolgversprechend wäre eine US-Bodenoffensive?
„Diese Leute sind verrückt“ – Klimawissenschaft und der Kult der Selbstverachtung

Es gab einmal eine Zeit, in der Umweltschutz für einen Naturschutz stand, der eher auf Dankbarkeit als auf Verurteilung beruhte. Er reflektierte die Überzeugung, dass eine wohlhabende und selbstbewusste Gesellschaft ihr natürliches Erbe schützen könne, ohne jenen Fortschritt zu verleugnen, der diesen Schutz erst möglich gemacht hatte. Die amerikanische Tradition des Naturschutzes wuchs aus Stärke, nicht aus Scham. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch vieles von dem, was als gesicherte „Klimawissenschaft“ präsentiert wird, von praktischem Umweltmanagement hin zu einer pauschalen moralischen Erzählung verschoben, welche die industrielle Zivilisation selbst anklagt. Die Debatte beschränkt sich nicht mehr auf Atmosphärenchemie oder Vorhersagemodelle; sie hat sich zu einer umfassenderen philosophischen Behauptung entwickelt, dass der Fortschritt der Menschheit von Natur aus verdächtig sei.
Wissenschaft, wenn sie richtig betrieben wird, ist iterativ und selbstkorrigierend. Sie schreitet durch Hinterfragen, Überprüfen und Verfeinern voran. Doch der öffentliche Klimadiskurs weist zunehmend die Merkmale ideologischer Orthodoxie auf. Skepsis gegenüber Modellannahmen oder politischen Empfehlungen wird oft nicht mit Gegenargumenten, sondern mit moralischer Verurteilung beantwortet. Die Sprache der Häresie – „Leugnung“, „Wissenschaftsfeindlichkeit“, „existenzielle Bedrohung“ – wird eingesetzt, um den Raum für akzeptable Meinungen einzuschränken. Wenn sich eine Disziplin als unumstritten darstellt und politische Meinungsverschiedenheiten als ethisches Versagen darstellt, hat sie nichts mehr mit offener Forschung zu tun, sondern gleicht zunehmend einer Doktrin. Diese Wandlung verdient kritische Betrachtung, nicht weil Umweltbelange unberechtigt wären, sondern weil intellektuelle Bescheidenheit für glaubwürdige Wissenschaft unerlässlich ist.
Die philosophische Grundhaltung des zeitgenössischen Klimaaktivismus‘ offenbart ein tieferes Unbehagen gegenüber dem menschlichen Fortschritt. An ihren radikaleren Rändern stellt die Bewegung die Menschheit nicht in erster Linie als Verwalterin, sondern als Verursacherin von Umweltverschmutzung dar. Menschliches Wirken wird als invasiv, Konsum als pathologisch und Wachstum als von Natur aus zerstörerisch beschrieben. Befürworter des „Degrowth“ argumentieren offen, dass eine geringere Wirtschaftsleistung und ein niedrigerer Lebensstandard eine moralische Verbesserung darstellen. Diskussionen über die Begrenzung der Geburtenrate im Namen der Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks haben sich vom Randbereich in den akademischen Mainstream verlagert. Solche Argumente beruhen auf einer pessimistischen Anthropologie, die menschliches Gedeihen als mit der Umwelt unvereinbar ansieht.
Diese Sichtweise steht im Widerspruch zu den historischen Fakten. Die Verbreitung zuverlässiger, erschwinglicher Energie – aus Kohle, Öl und Erdgas – ermöglichte sanitäre Einrichtungen, die Krankheiten drastisch reduzierten, eine landwirtschaftliche Produktivität, die Hungersnöte lindern konnte, sowie eine Elektrifizierung, die Medizin und Bildung revolutionierte. Die Lebenserwartung stieg, die Säuglingssterblichkeit sank und die extreme Armut ging weltweit zurück. Diese Fortschritte waren kein Nebeneffekt der Industrialisierung; sie waren direkte Folgen des Energieüberflusses und technologischer Innovationen. Die Energiesysteme, die diese Verbesserungen ermöglichten, als moralisches Versagen zu bezeichnen bedeutet, die harten Realitäten des vorindustriellen Lebens zu übersehen, in dem Knappheit, Verletzlichkeit und verkürzte Lebenserwartung die Norm waren.
Die Klimarhetorik nimmt häufig theologische Züge an. Kohlenstoff fungiert als Symbol kollektiver Schuld. Die Industrialisierung wird als Sündenfall der Zivilisation dargestellt. Erlösung wird als Opfer dargestellt – weniger Annehmlichkeiten, eingeschränkte Mobilität, geringere Erwartungen. Atmosphärische Ziele werden zu moralischen Absolutheiten erhoben, und extreme Wetterereignisse werden als Strafe für die moderne Lebensweise interpretiert. Die verwendete Sprache geht oft über empirische Beschreibungen hinaus und dringt in den Bereich moralischer Dramatik vor. Diese Darstellung verlagert die Diskussion vom Risikomanagement zur Sühne und von der Abwägung von Kompromissen zur Forderung nach Reue.
Auffällig ist die Konvergenz zwischen radikalem Klimaaktivismus und langjähriger Kritik an Marktwirtschaften. Der industrielle Kapitalismus wird von seinen Kritikern seit langem als ausbeuterisch und moralisch zersetzend angesehen. Die Klimapolitik bietet ein wirkungsvolles Mittel, um diese Kritik unter dem Banner des Überlebens des Planeten voranzutreiben. Vorschläge zum Abbau der Infrastruktur für fossile Brennstoffe innerhalb knapper Zeitrahmen gehen einher mit Forderungen nach einer Neugestaltung von Verkehrssystemen, Wohnformen, Ernährungsgewohnheiten und Finanzstrukturen. Der Umfang reicht weit über das Emissionsmanagement hinaus bis hin zu einer umfassenden gesellschaftlichen Transformation. Zentralisierte Autorität dehnt sich unweigerlich aus, wenn ganze Bereiche des Wirtschaftslebens für eine rasche Umstrukturierung ins Visier genommen werden.
Auch im öffentlichen Diskurs wird die Sicherheit von Vorhersagen überbewertet. Klimamodelle sind komplexe Simulationen, die auf Annahmen hinsichtlich technologischer Entwicklung, Wirtschaftswachstum und Verhaltensänderungen beruhen. Sie liefern Szenarien und keine Garantien. Im Laufe der Zeit wurden die Prognosen revidiert, sobald neue Daten vorlagen und sich die Methoden verbesserten. Schwankungen des arktischen Eises, landwirtschaftliche Erträge und Messungen des Meeresspiegels veranschaulichen den sich wandelnden Charakter der Wissenschaft. Das Eingestehen von Unsicherheit hebt die Besorgnis über Umwelttrends nicht auf, rät jedoch davon ab, politische Entscheidungen als Reaktionen auf unfehlbare Prophezeiungen zu formulieren. Verantwortungsvolle Regierungsführung erfordert Abwägung statt Panik.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Die asymmetrische moralische Einordnung der weltweiten Emissionen verkompliziert die Diskussion zusätzlich. Die westlichen Industrienationen werden dazu gedrängt, den Verbrauch fossiler Brennstoffe rasch einzuschränken, während die Entwicklungsländer ihren Energieverbrauch weiter steigern, um ihren Lebensstandard zu erhöhen. Emissionen aus ressourcenabhängigen Regionen werden als rückschrittlich verurteilt, während im Ausland die energieintensive Fertigung floriert, um die weltweite Nachfrage zu decken. Die Atmosphäre macht keinen Unterschied zwischen den Quellen, die politische Rhetorik tut dies jedoch oft. Diese Inkonsistenz deutet darauf hin, dass kulturelle Narrative über die westliche Industrie und den Wohlstand mit Umweltargumenten verflochten sind.
Die Energiepolitik hat konkrete Auswirkungen auf die Menschen. Hohe Stromkosten belasten berufstätige Familien und Rentner, die von einem festen Einkommen leben. Die Produktion verlagert sich in Gebiete mit niedrigeren Energiepreisen, was die lokale Beschäftigungsbasis untergräbt. Die Netzsicherheit wird auf die Probe gestellt, wenn regelbare Erzeugungskapazitäten vorzeitig stillgelegt werden. Befürworter, die fordern, „es in der Erde zu lassen“, denken selten an die Existenzgrundlagen, die von der Ressourcenerschließung abhängen, oder an die Gemeinden, deren Struktur auf der Energieerzeugung basiert. Umweltziele müssen gegen wirtschaftliche Stabilität und sozialen Zusammenhalt abgewogen werden. Politische Maßnahmen, die dieses Gleichgewicht außer Acht lassen, laufen Gefahr, genau jene Bevölkerungsgruppen zu schädigen, die sie angeblich schützen wollen.
Am besorgniserregendsten ist vielleicht das Schüren von Hoffnungslosigkeit. Den jüngeren Generationen wird suggeriert, dass eine Katastrophe unmittelbar bevorstehe und ihre Zukunft vom ökologischen Niedergang geprägt sei. Angst wird als moralisches Erwachen dargestellt. Pessimismus wird zur intellektuellen Währung. Diese Erzählung steht in scharfem Kontrast zur amerikanischen Tradition, Herausforderungen durch Innovation und Entschlossenheit zu begegnen. Frühere Generationen sahen sich Weltkriegen, wirtschaftlichen Umbrüchen und schwerwiegender Umweltzerstörung gegenüber, reagierten jedoch mit technologischen Durchbrüchen, regulatorischen Reformen und Investitionen in die Infrastruktur, anstatt die Zivilisation abzulehnen. Das Vertrauen in den menschlichen Erfindungsreichtum erwies sich immer wieder als gerechtfertigt.
Eine umsichtige Umweltethik erkennt an, dass Verantwortung und Wohlstand sich nicht gegenseitig ausschließen. Technologische Fortschritte können Emissionen senken, ohne dass dies einen wirtschaftlichen Rückgang erfordern würde. Effizienzsteigerungen, sauberere Verbrennungstechnologien und marktorientierte Innovationen haben bereits erhebliche Fortschritte im Umweltschutz bewirkt. Eine konstruktive Debatte über Zeitpläne, Kosten und Kompromisse ist keine Behinderung, sondern verantwortungsvolle Politikgestaltung. Die tiefer gehende Frage bleibt anthropologischer Natur: Betrachten wir die Menschheit in erster Linie als ein Problem, das es einzudämmen gilt, oder als eine kreative Kraft, die zu Anpassung und Verbesserung fähig ist?
Wenn Umweltschutz zu Narrativen verkommt, welche die Existenz des Menschen als von Natur aus zerstörerisch darstellen, überschreitet er die Grenze zum malthusianischen Wahnsinn. Eine Zivilisation, die Selbstverachtung verinnerlicht, läuft Gefahr, das für die Lösung komplexer Probleme notwendige Selbstvertrauen zu verlieren. Verantwortung sollte aus Dankbarkeit für die menschlichen Fähigkeiten erwachsen, nicht aus Feindseligkeit ihnen gegenüber. Die Herausforderung, die Auswirkungen auf die Umwelt in einer Welt mit Milliarden von Menschen zu bewältigen, erfordert Realismus, Innovation und Ausgewogenheit. Sie erfordert nicht die Übernahme einer Philosophie, die Fortschritt als Sünde betrachtet. Eine gesunde Gesellschaft kann sauberere Technologien anstreben und gleichzeitig die Würde, Kreativität und Widerstandsfähigkeit des Menschen bekräftigen.
This article originally appeared at RealClear Energy
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag „Diese Leute sind verrückt“ – Klimawissenschaft und der Kult der Selbstverachtung erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Kommt es zum Atomkrieg zwischen Iran und Israel? Das wären die schrecklichen Folgen

Israel hat zwischen 80 und 300 Atombomben aus von USA gestohlenem Uran gebaut. Der Iran kann etwa 11 Kernwaffen aus dem verfügbaren auf 60 Prozent angereicherten Uran 235 bauen. Selbst nach einem atomaren Großangriff Israels, ist der Iran in der Lage spätestens nach einigen Wochen zurückzuschlagen, erklärt der MIT-Physiker, Kernwaffenexperte und Pentagon Berater Professor Ted […]
Der Beitrag Kommt es zum Atomkrieg zwischen Iran und Israel? Das wären die schrecklichen Folgen erschien zuerst unter tkp.at.
Anträge auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen sind seit Beginn des Iran-Kriegs stark angestiegen
Der Anti-Kriegs-Veteran Mike Prysner führt den Anstieg auf einen Bewusstseinswandel zurück, der mit dem Gaza-Genozid begonnen hat.
Von Amy Goodman & Juan González, Democracy Now!
Da Tausende weitere US-Marines in den Nahen Osten entsandt werden und Präsident Trump Berichten zufolge eine Bodeninvasion im Iran erwägt, sprechen wir mit Mike Prysner, dem Geschäftsführer des Center on Conscience and War, der sagt, dass seine Organisation einen massiven Anstieg von Anfragen von Soldaten verzeichnet hat, die Anträge auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen stellen wollen. Prysner verweist auf einen „Bewusstseinswandel“ unter jungen Menschen in den Vereinigten Staaten, ausgelöst durch den Gaza-Genozid. „Und das Militär besteht aus jungen Menschen in den Vereinigten Staaten.“
TRANSKRIPT
Dies ist ein Schnellprotokoll. Der Text liegt möglicherweise nicht in seiner endgültigen Form vor.
AMY GOODMAN: Das ist Democracy Now!, democracynow.org. Ich bin Amy Goodman, zusammen mit Juan González.
JUAN GONZÁLEZ: Wir wenden uns nun der wachsenden Opposition innerhalb des US-Militärs gegen den US- und israelischen Krieg gegen den Iran zu. Das Center on Conscience and War berichtet, dass es einen Anstieg von Anfragen von Soldaten verzeichnet, die den Status der Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen beantragen.
AMY GOODMAN: Bei uns ist der Geschäftsführer der Organisation, Mike Prysner. Er ist in Portland, Oregon. Er trat 2001 im Alter von 17 Jahren in die US-Armee ein und verließ das Militär 2005, nachdem seine Einheit an der Invasion im Irak 2003 teilgenommen hatte, wo er ein Jahr lang diente. Außerdem war er Mitbegründer von March Forward!, einer Anti-Kriegs-Organisation von Veteranen und aktiven Soldaten.
Mike, vielen Dank, dass Sie bei uns sind. Sie haben von einem enormen Anstieg von Anrufen berichtet – von Soldaten, die sich nach Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen erkundigen. Erklären Sie, was das bedeutet und wie groß das Ausmaß dieses Problems ist.
MIKE PRYSNER: Nun, Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen bedeutet einfach, dass man sich weigert, in irgendeiner Form am Krieg teilzunehmen. Und, wissen Sie, es waren schwierige Wochen, weil wir so viele Menschen und ihre Familien haben, die verzweifelt nach Alternativen suchen, um nicht in den Nahen Osten entsandt zu werden. Wir haben eine Situation, in der Trump und sein Team einen nicht provozierten Krieg ohne legitime Begründung begonnen haben, ohne rationale Rechtfertigung, und in Partnerschaft mit einem Militär, das gerade einen Genozid in der Region begangen hat. Sie haben das dem amerikanischen Volk, dem iranischen Volk und Zehntausenden von Soldaten und ihren Familien aufgezwungen, die glauben, dass dies zutiefst falsch ist.
Wir haben nicht nur einen Anstieg von Anrufen und Anfragen erlebt, sondern auch einen Anstieg von Menschen, die tatsächlich den Prozess begonnen haben, sich als Kriegsdienstverweigerer registrieren zu lassen – ein Recht, das allen Soldaten zusteht, um die Teilnahme zu verweigern. Wir haben seit Beginn des Krieges etwa einen Anstieg von 1.000 % bei unseren Klienten im Bereich Kriegsdienstverweigerung erlebt.
Und um das einzuordnen: Einige unserer Berater machen diese Arbeit seit vielen Jahrzehnten und haben dies durch den gesamten sogenannten „Krieg gegen den Terror“ getan, durch die schlimmsten Jahre des Irakkriegs, die schlimmsten Jahre des Afghanistan-Kriegs, durch die höchsten zivilen Opferzahlen in beiden Kriegen. Und was sie sagen, ist, dass das Niveau an neuen Klienten, die wir jetzt sehen, anders ist als alles, was sie jemals zuvor gesehen haben – selbst in den schlimmsten Jahren dieser Kriege.
Und, wissen Sie, man muss das relativ sehen. Das ist ein kleiner Prozentsatz im Vergleich zur Gesamtzahl der Menschen im Militär. Ich sage nicht, dass es derzeit einen Massenaufstand gibt. Es ist eine bedeutende Zahl. Aber das sind nur die Menschen, die unsere Organisation kontaktiert und unsere Hilfe gesucht haben und überhaupt wissen, dass dieses Recht existiert. Wie viele Menschen im Militär kennen das Center on Conscience and War? Wahrscheinlich nicht sehr viele.
Und während es im Vergleich zu Hunderttausenden von Soldaten eine relativ kleine Zahl ist, gehe ich davon aus, dass nur ein sehr kleiner Teil überhaupt von unserer Organisation weiß. Und wir stellen fest: Je mehr Menschen wir erreichen, desto mehr werden sich melden, um einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung zu stellen.
JUAN GONZÁLEZ: Und, Mike, das ist noch bevor Präsident Trump tatsächlich Bodentruppen in diesen Krieg entsandt hat. In früheren Kriegen begann vieles davon erst mitten im Krieg. Und offensichtlich war es in Vietnam ein bedeutender Faktor für die Demoralisierung und die Verringerung der Einsatzfähigkeit der USA, als Tausende nach Kanada flohen oder innerhalb des Militärs Kriegsdienstverweigerung beantragten. Was erwarten Sie, wenn der Präsident tatsächlich Bodentruppen in diesen Krieg schickt?
MIKE PRYSNER: Ich denke, der Anstieg würde weitergehen. Aber was ich für besonders bemerkenswert halte: In den vielen Dutzenden Gesprächen, die ich mit Menschen geführt habe, die begonnen haben, ihren Antrag vorzubereiten oder ihn nur wenige Stunden vor der Entsendung eingereicht haben – das passiert ebenfalls –, hat mir kein einziger Soldat gesagt, dass er Angst hat, in einem Krieg zu sterben, an den er nicht glaubt. Sie haben Angst, in einem Krieg zu töten, an den sie nicht glauben. Sie haben Angst vor den langfristigen moralischen Konsequenzen ihrer Handlungen in diesem Moment.
Die wichtigste Begründung, die Soldaten nennen, wenn ich sie frage, was ihr Wendepunkt war, ist der Bombenangriff auf die Schule in Minab – das Massaker der USA an einer Mädchenschule im Iran.
Ich denke, das Militär ist sich dessen ebenfalls bewusst. Wir haben sogar von einigen gehört, dass ihnen genau zu diesem Zeitpunkt der Internet- und Social-Media-Zugang auf einem Schiff entzogen wurde, als diese Nachricht bekannt wurde.
Ich denke, unabhängig davon, ob die USA Bodentruppen entsenden oder nicht, wiegt die Tatsache, dass US-Truppen von Nachbarländern aus zum Töten eingesetzt werden, schwer auf den Menschen.
Schauen Sie, das ist eng mit den letzten Jahren verbunden. Das ist nicht einfach aus dem Nichts entstanden. Wir wissen, dass der Gaza-Genozid in der amerikanischen Gesellschaft einen erheblichen Bewusstseinswandel ausgelöst hat, insbesondere unter jungen Menschen. Und das Militär besteht aus jungen Menschen.
Dieser Bewusstseinswandel hat also auch im Militär stattgefunden. Und sie haben beobachtet, was geschieht, und entschieden, dass sie eine Regierung nicht unterstützen können, die ungestraft Kinder tötet. Und jetzt befinden wir uns in einem Krieg, den die USA nicht nur gemeinsam mit diesem Land führen, sondern den sie auch mit genau der Art von Handlung beginnen, für die Israel während dieses Krieges berüchtigt wurde.
Und so müssen sie sich selbst fragen: „Was bin ich bereit zu tun? Was für ein Mensch bin ich? Kann ich Teil von solchen Gräueltaten sein, gegen die ich mich in den letzten Jahren gestellt habe?“
AMY GOODMAN: Wir haben nur noch 10 Sekunden, aber es gibt mehrere Fälle von Soldaten, die kurz vor der Entsendung stehen und von der Einsatzliste gestrichen werden, wenn sie erwägen, Kriegsdienstverweigerung zu beantragen?
MIKE PRYSNER: Das ist etwas, wofür wir kämpfen können. Ihre Vorgesetzten sind verpflichtet, Ihre Überzeugungen zu berücksichtigen. Schauen Sie, die meisten sagen: „Du bist dem Militär beigetreten. Es spielt keine Rolle, ob du es für unmoralisch hältst. Du hast dich verpflichtet. Du musst Befehle befolgen.“
Aber niemand hat sich verpflichtet, sein Gewissen zu verletzen. Niemand hat sich verpflichtet, seine tiefsten Überzeugungen zu verraten. Und wissen Sie was? Es gibt Richtlinien des Verteidigungsministeriums, die Sie davor schützen können – und wir können Ihnen helfen, diese Rechte durchzusetzen.
AMY GOODMAN: Mike Prysner, vielen Dank, dass Sie bei uns waren, Geschäftsführer des Center on Conscience and War.
Schalten Sie heute Abend um 19:00 Uhr unseren Livestream auf democracynow.org ein für unsere 30-jährige Jubiläumsfeier von Democracy Now! mit Angela Davis, Patti Smith, Michael Stipe und vielen anderen. Ich bin Amy Goodman, zusammen mit Juan González.
Luftverkehr unter Druck: Nahostkonflikt bringt globalen Flugverkehr ins Wanken
Der internationale Flugverkehr gerät zunehmend unter Druck, während sich der Konflikt im Nahen Osten weiter verschärft. Immer mehr Fluggesellschaften streichen Verbindungen, meiden ganze Lufträume oder reduzieren ihre Kapazitäten deutlich. Was zunächst wie punktuelle Einschränkungen erschien, entwickelt sich inzwischen zu einer global spürbaren Störung.
Laut einem Bericht der Bangkok Post unter Berufung auf Reuters sind zentrale Luftdrehkreuze wie Dubai, Doha und Abu Dhabi erheblich beeinträchtigt. Zahlreiche internationale Fluggesellschaften haben ihre Verbindungen in die Region vollständig oder teilweise ausgesetzt.
Massive Streichungen im internationalen Flugnetz
Betroffen sind Fluggesellschaften aus nahezu allen Teilen der Welt. Europäische Anbieter wie die Lufthansa-Gruppe oder Air France-KLM haben zahlreiche Flüge in den Nahen Osten bis weit in den Sommer oder sogar Herbst hinein gestrichen. US-Airlines wie Delta setzen ihre Verbindungen nach Israel aus, während asiatische Fluggesellschaften wie Singapore Airlines oder Cathay Pacific wichtige Routen in die Golfregion pausieren.
Gleichzeitig meiden viele Airlines den Luftraum über Ländern wie dem Iran, dem Irak oder Syrien vollständig. Dies führt zu längeren Flugzeiten, höheren Betriebskosten und zusätzlichen Belastungen für das globale Luftverkehrssystem.
GLOBALER FLUGCHAOS – NAHOST-KRIEG ESKALIERT
30. März 2026
Der internationale Flugverkehr bricht weiter ein, da der Krieg im Iran große Luftdrehkreuze lahmlegt (Dubai, Doha, Abu Dhabi).
FLÜGE GESTRICHEN / AUSGESETZT
Aegean Airlines
– Tel Aviv, Beirut, Amman (bis… pic.twitter.com/OMlAPMUME5— Don (@Donuncutschweiz) March 30, 2026
Auswirkungen auf Wirtschaft und Mobilität
Die Folgen reichen über den Flugverkehr hinaus. Lieferketten geraten unter Druck, Geschäftsreisen werden erschwert und touristische Ströme verlagern sich. Einige Fluggesellschaften reagieren bereits mit einer Umverteilung ihrer Kapazitäten, etwa durch zusätzliche Flüge nach Europa oder Südostasien.
Gleichzeitig bleibt die Lage dynamisch. Während einige Airlines versuchen, ihren Betrieb schrittweise wieder aufzunehmen, verschärfen andere ihre Einschränkungen angesichts der unsicheren Sicherheitslage.
Eine schleichende Entwicklung mit bekannten Mustern
Beobachter sehen in der aktuellen Entwicklung ein Muster, das an frühere globale Krisen erinnert. Anders als ein plötzlicher Schock entfaltet sich die Situation schrittweise: zunächst einzelne Strecken, dann ganze Regionen, schließlich globale Auswirkungen.
Diese Dynamik weist Parallelen zur frühen Phase der COVID-19-Pandemie auf, als zunächst vereinzelte Einschränkungen zu einem weltweiten Zusammenbruch des Flugverkehrs führten. Auch jetzt zeigt sich ein ähnlicher Verlauf, wenn auch ausgelöst durch geopolitische Spannungen.
Unsichere Perspektiven
Wie lange die aktuellen Einschränkungen andauern werden, ist unklar. Viel hängt von der weiteren Entwicklung im Nahen Osten ab. Bereits jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass der Luftverkehr erneut in eine Phase erhöhter Unsicherheit eintritt.
Was als regionale Sicherheitsmaßnahme begann, entwickelt sich zunehmend zu einer globalen Herausforderung mit potenziell weitreichenden Folgen für Wirtschaft, Mobilität und internationale Vernetzung.
Im EU-Parlament wird gewarnt – Kontinent ist „auf dem Weg zum Bürgerkrieg“
von Tyler Durden
Europas herrschende Klasse hat über Jahrzehnte hinweg unter dem Banner der „Diversität“ Chaos importiert, und nun wird die Rechnung auf die explosivste Weise fällig.
Eine große Konferenz im Europäischen Parlament hat deutliche Warnungen gehört, dass der Kontinent auf einen Bürgerkrieg zusteuert, da Massenmigration das Vertrauen untergräbt, No-Go-Zonen schafft und Gesellschaften entlang ethnischer Linien spaltet.
Professor David Betz vom King’s College London brachte es auf den Punkt und sagte den versammelten Abgeordneten und Experten: „Europa ist auf dem Weg zum Bürgerkrieg.“
Die Veranstaltung mit dem Titel Civil War: Europe at Risk? wurde von der französischen rechtspopulistischen Politikerin Marion Maréchal und dem schwedischen EU-Abgeordneten der Schwedendemokraten Charlie Weimers veranstaltet.
Dabei wurde auch ein neuer Bericht vorgestellt, der bis zu tausend No-Go-Zonen in Europa dokumentiert, basierend auf öffentlichen Daten wie Kriminalitätsraten, sexueller Gewalt, Jugendbanden, Arbeitslosigkeit, schulischer Leistung, Antisemitismus, Homophobie, Moscheedichte, Angriffen auf Feuerwehrleute und der Präsenz von NGOs.
Maréchal eröffnete die Konferenz mit der Feststellung, dass ehemals friedliche und stabile Gesellschaften sich „rasant vor unseren Augen in Gesellschaften der Gewalt und des Misstrauens verwandeln“, und erklärte, dass „die wichtigste Grundlage des Vertrauens zwischen Bürgern die kulturelle Homogenität ist“, die nun schnell erodiere.
Sie warnte, Europa stehe bereits unter starkem Druck durch „diffuse Guerilla-Aktivitäten“, die sich in verschiedenen Formen zeigten, darunter „Unruhen, Plünderungen, zufällige Angriffe, anti-weißer Rassismus und terroristische Anschläge“.
Weimers schloss sich dieser Einschätzung an und verwies auf die Auswirkungen der Massenmigration auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der schwedische EU-Abgeordnete erklärte: „Westliche Demokratien, die einst relativ homogene Gesellschaften waren, sind tief fragmentiert geworden. Neuankömmlinge haben oft wenig mit der einheimischen Bevölkerung gemeinsam. Noch alarmierender ist, dass viele keine Absicht haben, sich zu integrieren.“
Beide Gastgeber erklärten, sie hätten die Konferenz organisiert, um politische Antworten zu finden und „den Horror eines Bürgerkriegs“ zu verhindern.
Betz, der durch seine Warnungen vor dem Zusammenbruch des gesellschaftlichen Zusammenhalts bekannt geworden ist, beschrieb die Entwicklung in drastischen Worten. Er warnte vor „einem Bauernaufstand. Einer konservativen Erhebung, in der die Regierten versuchen, ihre Herrscher dafür zu bestrafen, dass sie ihre Verpflichtungen im Rahmen des Gesellschaftsvertrags verletzt und die Spielregeln gegen ihren Willen verändert haben. Es wird aussehen wie die italienischen ‚bleiernen Jahre‘, die ‚schmutzigen Kriege‘ in Lateinamerika oder vielleicht der Nordirlandkonflikt – aber in größerem Maßstab.“
Er fuhr fort: „Was bereits eine überwachte Gesellschaft ist, wird zu einer noch stärker befestigten Gesellschaft werden, da die Eliten mehr Schutz durch Mauern, Sicherheitskräfte und Überwachung suchen. Es wird blutig sein… die Balkanisierung des britischen Lebens entlang ethnischer Linien ist bereits im Gange.“
Betz fügte hinzu: „Was ich assortative Bewegung nenne, findet bereits statt – ganz offensichtlich an Orten wie Tower Hamlets in London oder Sparkhill in Birmingham, die bereits ethnische Enklaven sind, Zonen mit ausgehandelter Polizeiarbeit, parallelen Rechtssystemen, alternativen Wirtschaften und … Gebieten mit weitverbreiteter und großflächiger sexueller Gewalt gegen Außenstehende… das sollte allgemein beunruhigend sein.“
„In den Regierungen gibt es viele Menschen, die die Schwere der Situation vollständig verstehen, auch wenn es karrieretechnisch das Ende bedeutet, offen darüber zu sprechen“, ergänzte er.
Betz warnte zudem vor den möglichen Folgen für die einheimischen Bevölkerungen: „Wohin führt uns die Balkanisierung? … sie führt zum Verschwinden Großbritanniens als kohärente kulturelle Einheit, die von Menschen geprägt ist, die tatsächlich die Identität ‚britisch‘ teilen… sie führt zu einem groß angelegten und weit verbreiteten Bürgerkrieg…“
„Es ist durchaus möglich, dass die Briten wie die Kanaaniter oder die Arkadier enden – ein Volk von historischem Interesse, dessen Monumente hier und da in Ruinen sichtbar sind, von Interesse für Archäologen und Historiker“, erklärte Betz und fügte hinzu: „Das wäre eine Tragödie, aber es ist eine sehr reale Möglichkeit, die vor uns liegt, und tatsächlich eine, die ziemlich nahe ist.“
Weimers fragte direkt: „Wo wird Europa in 50 Jahren stehen? Wird es in 50 Jahren überhaupt noch ein Europa geben?“
Betz skizzierte außerdem, wie ein möglicher zukünftiger Konflikt aussehen könnte, und sprach von „Belagerungen urbaner Gebiete mit einigen Wendungen des 21. Jahrhunderts. In vielerlei Hinsicht wird es an die Belagerung von Sarajevo erinnern, aber viel stärker von paramilitärischen Akteuren geprägt sein, die Taktiken zur Systemstörung einsetzen. Am wichtigsten sind Angriffe auf Infrastruktur, um die Versorgungssysteme urbaner, nicht-einheimischer Enklaven zu schwächen und zu zerstören.“
Er fuhr fort: „Das politische Ziel ist sehr einfach: nicht-einheimische Bevölkerungen zum Weggehen zu zwingen. Die Strategie besteht darin, Lebensbedingungen in Städten so unerträglich zu machen, dass Weggehen dem Bleiben vorzuziehen ist… es ist keine unrealistische Strategie, weil ihre zentrale Annahme – die Instabilität moderner urbaner Lebensverhältnisse – seit 50 Jahren von Stadtforschern beschrieben wird.“
Betz warnte weiter: „Energiesysteme sind leicht anzugreifen, sie sind per Definition brennbar oder explosiv, schwer zu reparieren und teuer zu ersetzen. Tatsächlich sind sie unter Bürgerkriegsbedingungen, in denen es keine Versicherungen gibt, nicht ersetzbar.“
Er ergänzte: „Zudem hat die Unterbrechung der Energieversorgung sehr schnelle Auswirkungen auf alle anderen logistischen Systeme, insbesondere auf die Lebensmittelverteilung, die traditionell ein zentrales Mittel der Belagerung ist.“
Die vollständige Konferenz:
Betz hat wiederholt vor der tiefgreifenden sozialen Erosion gewarnt, die seiner Ansicht nach auf einen Bürgerkrieg in Großbritannien und Europa zusteuert.
Auch der pensionierte britische Oberst Richard Kemp warnte, dass Integrationsprobleme sich in den letzten zwei Jahrzehnten verschärft haben und den Weg für unvermeidliche Konflikte ebnen.
Kemp erklärte, dass „keine Regierung – weder die jetzige noch eine zukünftige Regierung Großbritanniens – den Mut hat, dies zu stoppen“, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Islamisierung.
Das Muster sei eindeutig: Globalistische Politik offener Grenzen und das Leugnen durch Eliten hätten Parallelgesellschaften geschaffen, nationale Identität geschwächt und gewöhnliche Europäer ohne friedliche politische Handlungsoption zurückgelassen.
Wie Betz betonte, verstünden viele in den Regierungen bereits die Schwere der Lage, blieben jedoch aus Karrieregründen still.
So aufschlussreich all dies auch ist – Europa brauche nicht noch mehr Konferenzen oder Berichte. Es brauche Führungspersönlichkeiten mit dem Mut, die Massenmigration zu beenden, den gesellschaftlichen Zusammenhalt wiederherzustellen und die eigenen Bürger an erste Stelle zu setzen – bevor die Warnungen aufhören, theoretisch zu sein, und der Konflikt Realität wird.
Stehen wir am Vorabend von Energie-Lockdowns?
Bert Weteringe und Karel Beckman
Energierationierung passt perfekt in die Klimapolitik
Die Internationale Energieagentur (IEA), die wichtigste internationale Energieorganisation in der westlichen Welt, plädierte letzte Woche für radikale Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs, da der Krieg im Nahen Osten zu erheblichen Engpässen führen könnte. Dies führte in den sozialen Medien zu zahlreichen Spekulationen über Energie-Lockdowns. Stehen wir vor einer neuen Phase von Freiheitsbeschränkungen, wie zu Zeiten der Corona-Pandemie?
„Der Konflikt im Nahen Osten hat zur größten Störung der Ölversorgung in der Geschichte des globalen Ölmarktes geführt“, so meldete die IEA am 20. März in einem alarmierenden Bericht mit dem Titel Sheltering from oil shocks.
Die IEA ist eine „autonome“ internationale Organisation, vergleichbar mit einer Institution wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die während der Corona-Zeit maßgeblich für die Gesundheitspolitik war. Die in Paris ansässige Agentur hat 32 Mitgliedstaaten, darunter die Niederlande, sowie 13 Partnerländer. Sie wurde 1974 als Reaktion auf die damalige Ölkrise gegründet und koordiniert die Energiepolitik zwischen den angeschlossenen Ländern, insbesondere in Bezug auf die strategischen Ölreserven, die alle Mitgliedstaaten verpflichtend vorhalten.
Nach Angaben dieser wichtigen Energiebehörde steht eine neue Ölkrise bevor — eine, die laut Direktor Fatih Birol „schlimmer“ sein wird als die Ölkrisen von 1973 und 1979 zusammen mit der Gaskrise von 2022.
Die IEA beließ es nicht bei dieser Warnung, sondern legte einen Zehn-Punkte-Plan mit Maßnahmen vor, die von Regierungen „sofort“ umgesetzt werden können. Dazu gehören mehrere Maßnahmen, die stark an einen Energie-Lockdown erinnern:
- So viel wie möglich von zu Hause aus arbeiten.
- Flugreisen, wo möglich, vermeiden.
- Den Zugang für Autos in bestimmten Gebieten anhand von Kennzeichen beschränken.
- Carsharing fördern.
Das letzte Mal, dass derart einschneidende Maßnahmen ergriffen wurden, war während der Ölkrise 1973, als europäische Länder autofreie Sonntage einführten, um den Kraftstoffverbrauch zu begrenzen.
Es braucht nicht viel Fantasie, um in den Empfehlungen der IEA den Beginn eines umfassenden Energie-Lockdowns zu sehen. Seit der Corona-Krise gibt es keinen Grund anzunehmen, dass Regierungen solche Freiheitseinschränkungen scheuen würden.
So weit ist es allerdings noch nicht. Die niederländische Regierung sieht derzeit keinen Anlass, Maßnahmen zu ergreifen, erklärten die Minister Aartsen (Arbeit), Karremans (Infrastruktur) und Van Veldhoven (Klima und Grünes Wachstum) in einer Reaktion auf den IEA-Bericht.
Es gebe keine Engpässe in den Niederlanden, sagten sie. Allerdings hat die Niederlande 5,4 Millionen Barrel Öl aus der strategischen Reserve freigegeben, ein Fünftel des Bestands. Die Niederlande verbrauchen etwa 800.000 Barrel Ölprodukte pro Tag.
Energieexperte und emeritierter Dozent Martien Visser von der Hanzehochschule Groningen findet es „bemerkenswert, dass die Niederlande die Maßnahmen ignorieren“. Er bezeichnet dies als eine gewisse „Laxheit“. „Man will verhindern, dass man wirklich in eine Notlage gerät.“
Gleichzeitig fragt er sich, wie verbindlich die von der IEA vorgeschlagenen Maßnahmen sind. „Ich bin mir nicht sicher, ob dies ein formeller Aufruf oder nur ein unverbindlicher Vorschlag ist.“
In Europa gibt es bereits Länder, die Maßnahmen ergriffen haben, die in Richtung eines Energie-Lockdowns gehen. In der Slowakei wurden Beschränkungen für das Tanken von Diesel eingeführt. Außerdem wurde der Export von Kraftstoff eingeschränkt, und Tankstellen dürfen ausländischen Autofahrern höhere Preise berechnen.
In Slowenien wurden ebenfalls Obergrenzen für die Menge an Kraftstoff festgelegt, die gekauft werden darf. In Ungarn wurden Höchstpreise für Kraftstoff für Fahrzeuge mit ungarischem Kennzeichen eingeführt. In Portugal wurden Höchstpreise für Strom festgelegt, und Haushalte sowie Unternehmen werden verpflichtet, ihren Energieverbrauch zu reduzieren.
Demgegenüber gibt es auch Maßnahmen in die entgegengesetzte Richtung. Einige europäische Länder, darunter Italien, Spanien und Schweden, erwägen, die Steuern auf Ölprodukte zu senken. Die niederländische Regierung plant dies vorerst nicht.
Wir stehen jedoch erst am Anfang dessen, was eine schwere Krise werden könnte, insbesondere wenn der Krieg in der Golfregion anhält.
Mehr als 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung und 20 Prozent des Flüssigerdgases (LNG) müssen durch die blockierte Straße von Hormus transportiert werden. Auch die Route über das Rote Meer und den Suezkanal steht unter Beschuss.
Zudem wurden große Schäden an der Energieinfrastruktur in den Golfstaaten verursacht, unter anderem an der Raffinerie Ras Tanura in Saudi-Arabien, dem Exporthub Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem riesigen Gas- und Chemiekomplex Ras Laffan in Katar.
Infolgedessen steigen die Preise für einige raffinierte Produkte – insbesondere Diesel, Flugtreibstoff und Flüssiggas (LPG) – noch schneller als der Rohölpreis. Der Preis für Flugtreibstoff (Jet Fuel) hat sich am ersten Handelstag nach Beginn der Angriffe verdreifacht. Europa bezog im vergangenen Jahr mehr als ein Drittel seines Flugtreibstoffs aus Kuwait.
Darüber hinaus zeichnet sich eine weitere dunkle Wolke ab: Experten warnen, dass die Ölkrise katastrophale Folgen für die weltweite Lebensmittelversorgung haben könnte.
Lebensmittelpreise werden stark von den Brennstoffkosten beeinflusst, und mehr als 40 Prozent der weltweiten Urea-Exporte sowie 30 Prozent des Ammoniaks stammen aus Ländern rund um den Persischen Golf. Beide Rohstoffe sind entscheidend für die Herstellung von Düngemitteln.
Der Preis für Urea, der 90 Prozent der Produktionskosten von Lebensmitteln bestimmt, ist seit Dezember bereits um 75 Prozent gestiegen. Schwefel, von dem 45 Prozent des weltweiten Handelsvolumens durch die Straße von Hormus gehen, ist ebenfalls wichtig für die Düngemittelproduktion.
Diese Preissteigerungen treten zu einem Zeitpunkt auf, an dem in weiten Teilen der Welt die Aussaat bevorsteht.
„Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit“, schreibt Analyst Kevin Walmsley. „Wenn die Straße von Hormus noch zwei Wochen geschlossen bleibt und Katar seine Produktion nach den Schäden in Ras Laffan nicht wieder aufnehmen kann, wird dies zu erheblich höheren Lebensmittelpreisen weltweit führen.“
Der Ökonom Simon White von Bloomberg weist darauf hin, dass die Lebensmittelpreise während der Ölkrisen der 1970er Jahre stärker gestiegen sind als die Ölpreise selbst.
Auch die Auswirkungen auf den Fischereisektor sind enorm. Schon jetzt fahren immer mehr Fischer nicht mehr hinaus, da die hohen Treibstoffkosten dies wirtschaftlich unmöglich machen.
Die NOS berichtet, dass die Hälfte der niederländischen Baumkurrenfischer – die auf Plattfische wie Seezunge, Scholle und Steinbutt fischen – im Hafen bleibt, weil Diesel zu teuer geworden ist. Ähnliche Berichte kommen aus Irland und Thailand. In Irland soll bereits ein Drittel der 180 Hochseefischer beschlossen haben, nicht mehr auszulaufen.
All dies macht eine Energiekrise noch nicht unvermeidlich, geschweige denn Energie-Lockdowns.
Länder könnten auch Maßnahmen ergreifen, um das Angebot zu erhöhen, beispielsweise die Sanktionen gegen Russland aufheben oder das Gasfeld in Groningen wieder in Betrieb nehmen. Sie könnten auch auf Alternativen wie Kohle umsteigen.
Für europäische Politiker spielt jedoch zweifellos eine Rolle, dass die Rationierung von Energie perfekt in die Klimapolitik passt, die sie verfolgen.
Es ist das ideale Mittel, um ihre Ambition von „Netto-Null-Emissionen“ zu erreichen.
Premierminister Rob Jetten ließ bei seinem ersten EU-Gipfel bereits verlauten, dass er „froh“ sei, dass auf EU-Ebene beschlossen wurde, die Klimapolitik nicht zu lockern, um die Energiepreise zu senken.
Die Ölkrise zeige seiner Meinung nach, dass „der Abbau der fossilen Abhängigkeit für Europa sehr wichtig ist“.
Dass dieser „Abbau“ – unter anderem von russischem Gas und Kohle – Europa stark abhängig gemacht hat von Flüssigerdgas aus den USA sowie von Wetterbedingungen für Solar- und Windenergie, erwähnte er nicht.
Er vergaß auch zu erwähnen, dass durch diesen „Abbau“ einige europäische Länder die höchsten Energiepreise der Welt haben.
WHO plant globales mRNA-Pandemie-System bis 2050 – 46 Impfstoffe bereits in Entwicklung**
Influenza-Impfstoffe der nächsten Generation werden laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) „voraussichtlich in den nächsten zwei Jahren verfügbar sein“
Jon Fleetwood
Eine Pressemitteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom vergangenen Monat sorgt für Aufmerksamkeit, da sie den Vorstoß der Organisation für Influenza-Impfstoffe der nächsten Generation hervorhebt. Darin heißt es, diese „könnten eine entscheidende Rolle bei der Verringerung der globalen Influenza-Belastung spielen“ und zukünftige „Investitionen, politische Entscheidungen und Einführungsstrategien leiten – und damit stärkere saisonale Influenza-Programme sowie eine verbesserte Pandemievorbereitung unterstützen“.
Die WHO hat an anderer Stelle erklärt, dass „es in Zukunft Influenza-Pandemien geben wird“.
Die Veröffentlichung aus dem Februar konzentriert sich auf die sogenannte Full Value of Improved Influenza Vaccine Assessment (FVIVA) der WHO, einen umfassenden Bericht, der über die bloße Bewertung von Impfstoffen hinausgeht und stattdessen ein langfristiges internationales System für deren Entwicklung, Produktion und Verteilung festlegt.
Der Plan kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Regierungen und Organisationen weltweit eine kommende Influenza-Pandemie vorbereiten.
Die WHO-Pressemitteilung hebt zudem hervor, dass bereits eine Pipeline existiert: Derzeit befinden sich 46 Influenza-Impfstoffe der nächsten Generation in klinischer Entwicklung.
„Stand Februar 2026 befinden sich 46 Influenza-Impfstoffe der nächsten Generation in klinischer Entwicklung unter Verwendung verschiedener Technologieplattformen, wie in der Influenza Vaccines R&D Roadmap berichtet.“
Influenza sticht derzeit durch die schiere Anzahl unterschiedlicher Kandidaten hervor, die in einer koordinierten Landschaft verfolgt werden.
Eine aktuelle Studie im Journal of Infection and Public Health zeigt, dass die Forschung zu Vogelgrippe weltweit um 1.000 % zugenommen hat, wobei WHO, CDC und EcoHealth zu den führenden institutionellen Akteuren gehören.
WHO-Dokument verknüpft saisonale Grippeprogramme mit „Pandemievorbereitung“
Während die Pressemitteilung gesundheitliche Ergebnisse betont, macht die zugrunde liegende WHO-Analyse deutlich, dass Influenza-Impfprogramme als Teil einer Infrastruktur zur Pandemiebekämpfung aufgebaut werden.
Das Dokument erklärt, sein Zweck sei es:
„Bemühungen zu informieren, um die Entwicklung und Verfügbarkeit verbesserter saisonaler und pandemischer Influenza-Impfstoffe zu beschleunigen.“
Weiter wird betont, dass ausgeweitete Influenza-Programme darauf abzielen:
„die globale Pandemievorbereitung bei Influenza zu verbessern.“
Das bedeutet, dass routinemäßige Influenza-Impfprogramme mit der Pandemievorsorge abgestimmt werden und ein kontinuierliches, integriertes System bilden, anstatt getrennte Maßnahmen zu sein.
mRNA- und Next-Generation-Plattformen im Zentrum der Strategie
Die WHO identifiziert ausdrücklich umstrittene mRNA- und verwandte Technologien als zentral für zukünftige Influenza-Impfstoffe:
„Technologien – wie mRNA-Impfstoffe, rekombinante Proteine und virusähnliche Partikel – zur Verbesserung der Wirksamkeit von Impfstoffen.“
Zudem heißt es:
„Nukleinsäurebasierte Impfstoffe, einschließlich mRNA-basierter Kombinationsimpfstoffe, werden voraussichtlich in den nächsten zwei Jahren verfügbar sein.“
Impfstoffplattformen aus der COVID-Ära werden damit künftig in routinemäßige Influenza-Impfstrategien integriert.
Globales System bis 2050 modelliert
Die WHO-Analyse modelliert Influenza-Impfungen auf globaler Ebene über mehrere Jahrzehnte hinweg.
Dazu gehören Prognosen wie:
„Prognose der Influenza-Impfstoffnachfrage nach Impfstoffprofil, 2025–2050“
„Geschätzte Anzahl weltweit beschaffter saisonaler Influenza-Impfstoffdosen“
Die WHO skizziert damit ein langfristiges globales Impfsystem, das Nachfrage, Angebot und Verteilung bis zur Mitte des Jahrhunderts umfasst.
Kontinuierliche Überwachung und Impfstoffanpassung
Der Bericht beschreibt ein globales Überwachungssystem zur Verfolgung von Influenza-Viren:
„Die globale Influenza-Überwachung basiert auf dem Global Influenza Surveillance and Response System (GISRS)“
Zudem wird festgestellt:
„Die antigene Zusammensetzung von Influenza-Impfstoffen wird zweimal jährlich überprüft und aktualisiert“
Die Influenza-Impfung funktioniert somit als kontinuierlicher Zyklus – mit globaler Beobachtung mutmaßlicher Virusveränderungen und entsprechender Anpassung der Impfstoffe.
Schnelle Produktion und Ausbau globaler Kapazitäten
Die WHO setzt Ziele für eine schnellere Impfstoffproduktion:
„Produktionszeit: weniger als 5 Monate von der Auswahl des Impfstoffstamms bis zum fertigen Produkt“
Der Bericht fordert außerdem:
„die Schaffung eines verteilten Produktionsökosystems“
Die Strategie priorisiert eine schnelle, großskalige Produktion in mehreren Regionen, um bei gemeldeten Ausbrüchen schneller reagieren zu können.
Wirtschaftliche und politische Koordination im System integriert
Der WHO-Bericht integriert finanzielle Modellierungen in sein Konzept und erklärt, dass er darauf abzielt:
„ein Verständnis für die Kapitalrendite sowohl für Länder als auch für Hersteller zu schaffen“
Zudem wird betont:
„die Sicherstellung ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit“
Das System ist darauf ausgelegt, Regierungen, Hersteller und Finanzierungsmechanismen zu koordinieren, um Produktion und Verteilung langfristig aufrechtzuerhalten.
Fazit
Die WHO-Ankündigung vom Februar 2026 stellt Influenza-Impfstoffe der nächsten Generation öffentlich als Teil zukünftiger Planung dar. Die zugrunde liegende Analyse beschreibt jedoch ein koordiniertes globales System, das mRNA-Plattformen, kontinuierliche Überwachung, schnelle Produktion und langfristige Nachfrageplanung bis 2050 integriert.
Gleichzeitig erklärt die Organisation, dass „es in Zukunft Influenza-Pandemien geben wird“, während eine wachsende Pipeline von 46 Impfstoffen der nächsten Generation sowie ein dokumentierter Anstieg der globalen Influenza-Forschung darauf hinweisen, dass die entsprechende Infrastruktur bereits aufgebaut und erweitert wird.
Das Ergebnis ist ein mehrjähriger Rahmen, in dem Influenza-Programme als dauerhaftes, global koordiniertes System zur Pandemievorbereitung fungieren – und nicht nur als Reaktion auf einzelne Notfälle.


GLOBALER FLUGCHAOS – NAHOST-KRIEG ESKALIERT
30. März 2026
FLÜGE GESTRICHEN / AUSGESETZT
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