Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Kältereport Nr. 7 / 2026

Kältereport Nr. 7 / 2026

Meldungen vom 9. Februar 2026:

Pyrenäen: Höchste Schneedecke seit Jahrzehnten

Die Schneedecke in den Pyrenäen (entlang der spanisch-französischen Grenze) erreicht Werte, die seit Jahrzehnten nicht mehr gemessen worden sind.

Auf dem Mont Canigou im östlichen Teil der Gebirgskette ist die Schneehöhe auf rund 225 cm gestiegen. Sie hat damit den Rekord für diese Jahreszeit gebrochen und liegt nun nahe dem absoluten Höchstwert, der vor 17 Jahren gemessen wurde.

Die benachbarten Gipfel in den Pyrénées-Orientales zeigen eine ähnliche Entwicklung, wobei die prognostizierten zusätzlichen Schneefälle die dortigen langjährigen Rekorde brechen dürften.

Kältereport Nr. 7 / 2026

Weiter westlich sind die Zahlen noch beeindruckender.

In Candanchú wurden am Samstag in 2.230 m Höhe 530 cm gemessen.

Für die Pyrenäen insgesamt wurden seit 2013 keine derart hohen Werte mehr beobachtet. Dieses Muster reflektiert ein anhaltendes, altmodisches Winterregime – eines, das für die meisten Gipfel Europas einschließlich der Alpen noch lange nicht vorbei ist.

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Japan: Fast das ganze Land schneebedeckt

Seit dem 20. Januar sind laut am Sonntag veröffentlichten Zahlen mindestens 46 Menschen durch Schneefälle in ganz Japan ums Leben gekommen und 543 verletzt worden.

Der Schnee fiel großflächig und anhaltend und beeinträchtigte das tägliche Leben im ganzen Land.

Das Ungewöhnliche an diesem Ereignis ist seine geografische Ausdehnung. Der Schnee betrifft gleichzeitig sowohl die Japanische See als auch die Pazifikküste – eine für Japan seltene Konstellation. Am Sonntagmorgen erstreckte sich die Schneedecke über fast das gesamte Land:

Selbst das Zentrum Tokios ist betroffen, wo seltener Schneefall die Hauptstadt weiß gefärbt hat.

Anderswo sind die Schneemengen noch weitaus größer.

Sukayu im Norden von Honshu beispielsweise ist unter etwa 450 cm Schnee begraben.

Der Zeitpunkt erschwert die Lage zusätzlich. Am Sonntag fanden in Japan die Wahlen zum Unterhaus statt. Zwar haben viele Wähler Berichten zufolge ihre Stimme bereits vorzeitig abgegeben, doch hat der Schnee die Wahlbeteiligung in einigen Gebieten beeinträchtigt, insbesondere dort, wo die Verkehrsverbindungen weiterhin gestört sind.

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Antarktis: Immer weitere Abkühlung

Die Antarktis hat einen neuen saisonalen Tiefstwert erreicht.

Am 9. Februar sank die Temperatur in Wostok auf -52,5 °C – der bisher niedrigste Wert im Jahr 2026.

Da sich der Kontinent derzeit in der Übergangsphase zum Frühherbst befindet, kühlt sich das Plateau der Jahreszeit entsprechend rapide ab.

Link: https://electroverse.substack.com/p/scandinavia-shivers-wind-turbines?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 10. Februar 2026:

Japan: Februar-Rekordkälte

Auf die weit verbreiteten Schneefälle in ganz Japan folgte am Montag ein starker Temperatursturz.

Die Kältewelle war landesweit zu spüren, wobei in mehr als 90 % Japans der Gefrierpunkt unterschritten wurde.

In Tokio verzeichneten sowohl der internationale Flughafen Narita als auch der Flughafen Haneda ihre niedrigsten jemals gemessenen Werte mit Temperaturen von -9,7 °C bzw. -3,8 °C. Insgesamt brachen mindestens sechs Orte ihre bisherigen Tiefsttemperaturrekorde.

In der Hauptstadt selbst fiel die Temperatur unter -3 °C und erreichte damit den kältesten Februar seit 42 Jahren.

Die Kombination aus einer ungewöhnlich ausgedehnten Schneedecke (die sich sowohl bis zur Pazifikseite als auch bis zur Japanischen See erstreckt) und der anhaltende Zustrom arktischer Luft hat zu einer beispiellosen Kältewelle geführt.

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USA: Rückkehr des Schnees nach Kalifornien

Der Winter kehrt mit voller Wucht in den Westen zurück.

Hinter einer Kaltfront soll es in Kaliforniens Sierra Nevada in den nächsten 10 Tagen extreme Schneefällen geben, wobei entlang des Kamms und der Westhänge 150 bis 300 cm erwartet werden.

Bergorte werden voraussichtlich besonders stark betroffen sein. Gemeinden wie Tahoe City und Mammoth Lakes müssen mit Schneemengen von 60 bis 120 cm rechnen, was zu erheblichen Beeinträchtigungen führen dürfte.

Sowohl im Westen als auch im Nordosten der USA werden demnächst erneut Kälte und Schnee vorhergesagt. Wie üblich warten wir ab, wenn es eintrifft. A. d. Übers.

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Hawaii: Schnee auf den Gipfeln

Ein Wintersturm hat Hawaii am Wochenende heimgesucht und erhebliche Schneefälle auf den Gipfeln gebracht.

Auf Big Island fielen auf dem Mauna Kea und dem Mauna Loa, für die Wintersturmwarnungen galten, in Gipfelnähe fast 30 cm Schnee.

Webcams bestätigten eine geschlossene Schneedecke bis Montag, was zu Straßensperrungen führte.

Schneefall auf den höchsten Gipfeln Hawaiis ist nicht ungewöhnlich, aber Stürme, die eine hohe, dauerhafte Schneedecke hinterlassen, sind weitaus seltener.

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USA/Kanada: Zunehmende Vereisung der Großen Seen

Die Eisbedeckung der Großen Seen nimmt in diesem Jahr weiter zu.

Der Ontariosee hat eine Eisbedeckung von 43 % erreicht, den höchsten Stand seit 1979 für Anfang Februar.

Der Ontariosee ist aufgrund seiner Tiefe und Wärmespeicherung in der Regel derjenige der Großen Seen, der am langsamsten zufriert. Eine solche Ausdehnung zu Beginn der Saison ist wirklich beeindruckend:

Im Westen sind die Bedingungen noch extremer.

Der flachere Eriesee hat nun eine Eisbedeckung von 95,3 % erreicht und nähert sich damit immer mehr einer vollständigen Vereisung, die seit 30 Jahren nicht mehr erreicht worden ist.

Seit Beginn der systematischen Satellitenbeobachtung (Anfang der 1970er Jahre) hat der Eriesee nur dreimal eine 100-prozentige Eisbedeckung erreicht: 1978, 1979 und 1996.

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Kanada: Erneut unter –50°C

Weiter nördlich hat sich die extreme Kälte in Nordkanada wieder durchgesetzt.

Am Thomsen River sank die Temperatur am Montag auf -51 °C. In der Nähe wurde am Nangmagvik Lake eine Temperatur von -49,6 °C gemessen, während es auf Stefansson Island bis auf -47,9 °C abkühlte. Auch Mould Bay beeindruckte mit einem Temperatursturz auf -47,8 °C.

Weiter südlich, aber immer noch fest in der arktischen Luftmasse, erreichte Norman Wells -46,9 °C und Little Chicago -46,3 °C.

Link: https://electroverse.substack.com/p/japans-record-february-cold-snow?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 11. Februar 2026:

Nordhemisphäre: Verbreiteter starker Frost

Der Januar 2026 war geprägt von anhaltender, kontinentweiter Kälte in weiten Teilen der nördlichen Hemisphäre, da arktische Luft wiederholt nach Süden in Richtung Europa, Sibirien und Nordamerika strömte.

Selbst laut Copernicus, das sich auf die lückenfüllende, modelllastige ERA5-Reanalyse stützt, lag die Durchschnittstemperatur in Europa in diesem Monat bei -2,34 °C. Damit war es der kälteste Januar auf den Kontinenten seit 2010 und lag 1,63 °C unter dem Durchschnitt von 1991–2020.

Die Kälte beschränkte sich nicht nur auf Europa.

Ein stark mäandrierender Jetstream drängte die Polarluft tief in die mittleren Breiten vor und führte zu weit verbreiteten Temperaturen unter dem Normalwert von Fennoskandinavien über Sibirien bis hin zu weiten Teilen Nordamerikas.

In den Vereinigten Staaten verzeichnete Washington, D.C. die längste ununterbrochene Kälteperiode seit 1989.

Vom Abend des 23. Januar bis zum 2. Februar stieg die Temperatur am Reagan National Airport nicht über 0 °C – die längste Frostperiode in der Hauptstadt seit fast vier Jahrzehnten.

Weiter nördlich hat der anhaltende Frost im Januar den Hudson River mit massiven Eisschollen verstopft.

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USA: Sierra Nevada bereitet sich auf über 250 cm Schnee vor

Über dem Pazifik zeichnet sich eine bedeutende Wetteränderung ab, von der der Westen der USA betroffen sein wird.

In den nächsten 10 Tagen werden in der Sierra Nevada 254 cm oder mehr Neuschnee erwartet, wobei in einigen höheren Lagen diese Marke wahrscheinlich noch überschritten wird.

Das ist wieder eine Vorhersage. Am Ende bringt Cap Allon aber noch einen Kurzkommentar, der hier nicht vorenthalten werden soll:

Für Skifahrer ist es ein Glücksfall. Für Wassermanager ist es eine wichtige Unterstützung in der späten Saison. Für die allgemeine Behauptung, dass die Winter verschwinden, ist es eine weitere unbequeme Erinnerung daran, dass Al Gore ein Idiot ist.

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Kanada: Noch weitere Abkühlung

Eine hoch reichende arktische Luftmasse hat sich über Nordkanada festgesetzt und sorgt für extreme Kälte in den Nordwest-Territorien und Nunavut.

Die Tiefsttemperaturen am Dienstag in den Nordwest-Territorien fielen in Thomsen River auf -52,1 °C mit einer Tageshöchsttemperatur von nur -50 °C. Am Nangmagvik Lake sank die Temperatur auf -49,2 °C und am Colville Lake auf -48 °C – um nur drei Beispiele zu nennen.

In Nunavut wurden auf Stefansson Island -47,1 °C, in Cambridge Bay -44,6 °C und in Baker Lake -38,4 °C gemessen.

In der Höhe zeigt die ECMWF-Prognose einen extrem kalten 500-mb-Kern, der sich immer noch über der arktischen Region Kanadas befindet. Diese Konfiguration unterstützt die brutale Kälte an der Oberfläche, die sich derzeit über Nordkanada festgesetzt hat – das arktische Reservoir ist voll aufgeladen.

Das Muster ist jedoch nicht statisch. Die gleiche Vorhersage deutet darauf hin, dass sich eine Tiefdruckrinne nach Süden in Richtung Zentral- und Ost-Nordamerika ausbreitet. Wenn sich diese Kälte in der oberen Atmosphäre ausdehnt oder verschiebt, könnte arktische Luft im Laufe des Februars erneut in die mittleren Breiten vordringen.

In Kanada ist man schon längst bei Grad Celsius! A. d. Übers.

Derzeit verharrt der Wirbel weitgehend im Norden. Ob dies so bleibt, ist die entscheidende Frage für den weiteren Verlauf des Februars.

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Pakistan, Kasachstan: Schwere Schneestürme

Starke Schneefälle haben die Behörden in Pakistan dazu gezwungen, Touristen den Zugang zur Region Galiyat im Distrikt Abbottabad zu verwehren, nachdem Erdrutsche die Verbindungswege zwischen Murree Road und dem Berggebiet beschädigt hatten.

Der Verkehr von Harno und Barian in Richtung Galiyat wurde aufgrund der extremen Schneemengen und der instabilen Hänge eingestellt. Räumungsarbeiten sind im Gange, aber der Zugang zu mehreren höher gelegenen Gebieten bleibt weiterhin eingeschränkt.

In Khyber Pakhtunkhwa schneit es weiterhin, wodurch die Temperaturen in der gesamten Provinz sinken. Der pakistanische Wetterdienst prognostiziert für die gesamte Woche weiteren Schneefall, wodurch die gefährlichen Bedingungen anhalten werden.

Kälte und Schnee reichen weit über die Berge Pakistans hinaus.

Im Norden lösten Schneestürme eine Massenkarambolage auf der Autobahn Aktobe–Astrakhan im Westen Kasachstans aus.

Link: https://electroverse.substack.com/p/northern-hemisphere-endured-deep?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 12. Februar 2026:

Antarktis: Stärker als normale jahreszeitliche Abkühlung

Die Antarktis gleitet schneller als gewöhnlich in den Winter hinein.

Am 10. Februar wurden in Wostok -53,5 °C gemessen. Am folgenden Tag fiel die Temperatur in Concordia auf -53,4 °C. Das sind extreme Werte für Anfang Februar, am Ende des antarktischen Sommers. Auf den Südlichen Shetlandinseln (die sich bei 62° südlicher Breite, also weit nördlich des Festlandes befinden) sind die Temperaturen unter -5 °C gefallen – ebenfalls ungewöhnlich für diese Jahreszeit.

An der Südpolstation weht seit einiger Zeit anhaltender Wind aus südöstlicher Richtung. Das ist für Februar ungewöhnlich. Zu dieser Jahreszeit weht der Wind am Pol normalerweise gleichmäßig aus nordöstlicher und östlicher Richtung*.

*Die Windrichtung am geographischen Südpol ist natürlich immer Nordwind, egal woher der Wind kommt. Was Cap allon hier aber meint ist, dass der Wind vom hoch gelegenen ostantarktischen Plateau her weht. A. d. Übers.

Anhaltender Südostwind bedeutet, dass die Luft direkt aus dem hohen ostantarktischen Plateau angesaugt wird, dem kältesten Teil des Kontinents. Dieser Luftstrom wirkt wie das Öffnen einer Gefriertür, wodurch tiefgefrorene Innenluft über den Rest des Kontinents strömen kann.

Die Antarktis kühlt nicht nur ab, weil die Sonne tiefer steht.

Das Windmuster hat sich verändert.

Und das Eis scheint darauf zu reagieren.

Mit dem nahenden Sommertiefpunkt bleibt die Ausdehnung des antarktischen Meereises stabil und liegt über dem langjährigen Durchschnitt (1979 bis heute):

[Tony Heller]

Wie Tony Heller hervorhebt, hat sich die Ausdehnung seit diesem Datum im Jahr 2006 (dem Jahr, in dem Al Gore seinen Science-Fiction-Film veröffentlichte) um 20 % erhöht.

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USA: In Pittsburgh einer der kältesten Winter jemals

Der meteorologische Winter 2025–26 ist auf dem besten Weg, zu den kältesten seit Beginn der Aufzeichnungen in Pittsburgh zu zählen.

Im Dezember, Januar und Februar (bis zum 11.) lag die Durchschnittstemperatur in der Stadt bei -4,4°C. Damit liegt dieser Winter unter der Schwelle von -4°C, die in fast 150 Jahren Aufzeichnungen nur in wenigen Jahreszeiten unterschritten wurde.

Nur vier andere Winter waren laut Aufzeichnungen, die bis in die späten 1870er Jahre zurückreichen, im Durchschnitt kälter: 1935–36, 1962–63, 1976–77 und 1978–79.

Die beiden letztgenannten Winter fielen in meine Zeit in den USA (in Pennsylvania). Man hat jedoch damals nicht allzu viel Aufhebens darum gemacht – die heutige Klima-Hysterie gab es einfach noch nicht. A. d. Übers.

Die gelbe Linie bei 25°F = -3,9°C

Auch wenn milderes Wetter Ende Februar den endgültigen Durchschnittswert noch leicht nach oben treiben könnte, ist der Kern des Winters bereits festgeschrieben. Nach jedem historischen Maßstab gilt 2025/26 als ein wirklich strenger Winter in Pittsburgh, der sich eindeutig in die Reihe seltener Winter einreiht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-is-cooling-fast-one-of?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 13. Februar 2026:

Europäische Alpen: Viel Neuschnee und hohe Lawinengefahr

Die westlichen Alpen werden von starken Schneefällen heimgesucht, wobei derzeit überall extreme Lawinengefahr herrscht.

In Teilen der französischen Region Savoie, darunter auch im Korridor zwischen Mont Blanc und Tarentaise, hat die Lawinengefahr die seltene Stufe 5 von 5 erreicht. Starker, anhaltender Schneefall hat zur Schließung großer Skigebiete geführt, wobei einige Gebiete – wie beispielsweise La Plagne – den gesamten Betrieb eingestellt haben.

Die Schneefälle waren ziemlich extrem.

Skigebiete wie Tignes, La Rosiere, Flaine und Avoriaz verzeichneten am Donnerstag zusätzlich 50 cm über 1.800 m nach den Schneefällen zu Beginn der Woche. Die Gesamtmenge übersteigt in den meisten Skigebieten im Norden Frankreichs 1 m, in einigen Gebieten sogar fast 2,5 m.

Die Westschweiz – darunter Glacier 3000 und Portes du Soleil – sowie die nordwestlichen italienischen Alpen, insbesondere Courmayeur und La Thuile, verzeichnen ebenfalls 1 m Gesamtmenge in den Höhenlagen, wobei die Mont-Blanc-Region erneut am stärksten betroffen ist.

Die Bedingungen entspannen sich heute (Freitag) vorübergehend.

Anfang nächster Woche wird dann ein größeres System die Westalpen erreichen – der Winter ist also noch lange nicht vorbei.

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USA: Immer noch extreme Kälte in vielen Gebieten

Trotz einer willkommenen Milderung in den letzten Tagen herrscht in Teilen Nordamerikas weiterhin bittere Kälte.

Thomsen River in Kanada hat nun vier aufeinanderfolgende Tiefsttemperaturen unter -50 °C verzeichnet, wobei eine fünfte mit -49,9 °C nur knapp verfehlt wurde. Auch die Tageshöchsttemperaturen sind seit drei Tagen nicht über -50 °C gestiegen.

Weiter südlich, in den Vereinigten Staaten, hält anhaltendes Eis die US-Küstenwache dazu an, ihre Eisbrecher-Einsätze im New Yorker Hafen, auf dem Hudson River und dem East River fortzusetzen, um wichtige Schifffahrtswege offen zu halten.

Im Westen ist weiterer starker Schneefall zu erwarten.

Prognosen (sowohl GFS als auch ECMWF) deuten darauf hin, dass sich bis zum Monatsende um 100 cm Schnee über den Rocky Mountains ansammeln und mehr als 120 cm auf die Sierra Nevada und die nördlichen Cascades fallen werden.

Link: https://electroverse.substack.com/p/european-alps-buried-parts-of-north?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 8 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 13. Februar 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kältereport Nr. 7 / 2026 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

„An den Haaren herbeigezogen“: Ulrich Siegmund (AfD) geht gegen Pressekampagne in die Offensive

„An den Haaren herbeigezogen“: Ulrich Siegmund (AfD) geht gegen Pressekampagne in die Offensive

„An den Haaren herbeigezogen“: Ulrich Siegmund (AfD) geht gegen Pressekampagne in die Offensive

Ein gutes halbes Jahr vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist der politisch-mediale Komplex krampfhaft bemüht, die Beschäftigungsverhältnisse im AfD-Landesverband zu skandalisieren. Jetzt geht AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in die Offensive: Die Anschuldigungen seien „in großen Teilen an den Haaren herbeigezogen“, sagte er der „Berliner Zeitung“. Die Pressekampagne gegen ihn kritisierte er als „völlig unverhältnismäßig“.

Angesprochen auf den Umstand, dass die Beschäftigung von Angehörigen und parteinahen Personen zwar rechtlich zulässig, politisch jedoch problematisch sei, sagte Siegmund, der nach der Wahl am 6. September gute Chancen hat Ministerpräsident zu werden: „Was wir zuerst einmal sehen, ist eine gezielte Kampagne. Völlig unverhältnismäßig und in großen Teilen an den Haaren herbeigezogen. Natürlich ist eine solche Kampagne in einem entscheidenden Wahljahr, nicht nur in Sachsen-Anhalt, kein Zufall. Etwas, das vollkommen legal ist und bei anderen Parteien seit Jahren kein Problem darstellt, soll bei uns, bei der AfD, auf einmal ein Skandal sein? Das ist doch absurd.“

Siegmund begründete die familiären Anstellungsverhältnisse auch mit der Stigmatisierung der AfD. Gutes Personal zu bekommen sei deshalb ungleich schwerer. An seinem Ziel, gegen „Parteifilz, Mauscheleien, Steuerverschwendung und ideologische Scheuklappen“ vorzugehen, habe sich nichts geändert, versicherte der AfD-Spitzenkandidat.

Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen betonte Siegmund: „Ich gehe fest davon aus, dass sehr viele Leute das Ziel dieser Kampagne von Anfang an durchschaut haben. Und mit denen, die derzeit vielleicht noch Fragen haben, werden wir ins Gespräch kommen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich bewusst gesetzte Falschbehauptungen oder Verzerrungen festsetzen. Wobei ich diese Gefahr bei unseren aufgeweckten Mitgliedern, Wählern und Unterstützern aber auch nicht sehe. Zudem haben wir nun noch annähernd sieben Monate Zeit, um noch mehr Menschen zu erreichen und sie von unserem guten Programm, unseren tollen Kandidaten und unserer positiven Vision 2026 zu überzeugen. Genau darauf liegt mein Fokus.“

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Elite-Pädophilenring: Missbrauchsskandal erschüttert den Senegal

Elite-Pädophilenring: Missbrauchsskandal erschüttert den Senegal

Elite-Pädophilenring: Missbrauchsskandal erschüttert den Senegal

Im Senegal wurde ein Pädophilenring gesprengt, dem auch hochrangige Persönlichkeiten des Landes angehörten. Dutzende Kinder wurden vergewaltigt und teils auch mit HIV infiziert. Gleichzeitig entlädt sich die Wut auch gegen die Homosexuellen im Land.

Man muss nicht erst die Epstein-Akten durchwühlen, um einen systematischen Missbrauch von Minderjährigen zu finden. Dies geschieht weltweit, wo Macht, Geld und fragwürdige Moralvorstellungen zusammentreffen. So auch im Senegal, wo ein Pädophilenring rund um einen französischen Geschäftsmann mit besten Kontakten hochgenommen wurde.

Vierzehn Festnahmen wurden bereits verzeichnet, dutzende Opfer identifiziert und bei den Tätern handelt es sich den Berichten zufolge vor allem um sogenannte respektable Mitglieder der Gesellschaft. Diese Männer haben über Jahre hinweg systematisch Minderjährige vergewaltigt, diesen sexuellen Missbrauch auch noch dokumentiert und weltweit verbreitet.

Die Anklage lautet “organisierte Pädophilie, Zuhälterei, Vergewaltigung von Minderjährigen unter 15 Jahren, Sodomie sowie vorsätzliche Übertragung von HIV/AIDS”. Die Polizei sagt, die Gruppe sei seit 2017 aktiv. Mitglieder sollen junge Buben dazu gezwungen haben, ungeschützten Sex mit Männern zu haben, von denen die meisten HIV-positiv gewesen seien.

Unter den Festgenommenen befinden sich Persönlichkeiten mit Einfluss und Geld. Menschen mit Zugang zu Netzwerken, die normalerweise Schutz und Immunität bieten. Genau das heizt die Wut in der Bevölkerung zusätzlich an. In sozialen Medien und auf den Straßen entlädt sich eine Welle aus Zorn, Ekel und Forderungen nach maximaler Bestrafung. Viele Senegalesen sehen den Fall nicht nur als Verbrechen, sondern als Angriff auf die moralische Identität ihres Landes.

Parallel zu den Ermittlungen gegen den Pädophilenring kam es zu verstärkten Polizeimaßnahmen gegen Männer, denen homosexuelle Handlungen vorgeworfen werden. Juristisch sind diese Verfahren von den Missbrauchsfällen getrennt, doch in der öffentlichen Wahrnehmung verschwimmen die Grenzen. Für viele Menschen ist der Skandal zum Symbol einer moralischen Krise des Landes geworden.

Auch nicht schlecht: Linken-Fraktionschefin Reichinnek lässt sich im Luxus-Audi zum Klassenkampf chauffieren

Auch nicht schlecht: Linken-Fraktionschefin Reichinnek lässt sich im Luxus-Audi zum Klassenkampf chauffieren

„Links reden, rechts leben“ ist zwar ein saudummer Spruch, aber einen Kern von Wahrheit zur Beschreibung politischer Heuchelei hat er trotzdem: Im Internet kursiert derzeit ein Video, das die Linken-Fraktionschefin im Deutschen Bundestag Heidi Reichinnek zeigt, wie sie in Berlin bestens gelaunt aus einer luxuriösen Audi A8-Limousine steigt. Das Video scheint authentisch zu sein und dürfte die Genossin Reichinnek in einige Verlegenheit bringen – zumal vor dem Hintergrund, dass die Kommunisten treibende Kraft bei der ideologischen Verbrenner-Verteufelung sind.

Die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch fragt auf Facebook süffisant: „Ist dieser 100.000-Euro dieselbetriebene Audi A8 50 TDI mit Ihren Initialen HR und Ihrem Geburtsdatum 19. April Ihr Wagen? Fahren Sie den privat oder zahlt den die Partei? Oder ist das eine KI-Fälschung? Ich glaube, nicht nur Dieselfahrer und Linke-Wähler haben Fragen.“

Auch nicht schlecht: Linken-Fraktionschefin Reichinnek lässt sich im Luxus-Audi zum Klassenkampf chauffieren

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Behörden-Studie: höheres Risiko für Bluthochdruck bei geimpften Schwangeren

Behörden-Studie: höheres Risiko für Bluthochdruck bei geimpften Schwangeren

Behörden-Studie: höheres Risiko für Bluthochdruck bei geimpften Schwangeren

Eine neue, mit der US-Gesundheitsbehörde CDC in Verbindung stehende Studie stellt ein um 24 % höheres Risiko für Bluthochdruckerkrankungen bei geimpften Erstschwangeren fest. Die von Fachkollegen begutachtete Studie analysierte über 16.000 Schwangerschaften aus den Registern der CDC. Die Impfung von Schwangeren wurde von verantwortungsbewussten Ärzten und Wissenschaftlern immer als gravierenden Fehler bezeichnet. Dr. James A. […]

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Keine Lust auf Ostfront: Bundeswehr strauchelt in Litauen

Keine Lust auf Ostfront: Bundeswehr strauchelt in Litauen

Keine Lust auf Ostfront: Bundeswehr strauchelt in Litauen

Die Bundeswehr möchte mehr Soldaten an die NATO-Ostfront, nach Litauen, schicken. Doch kaum jemand meldet sich freiwillig für den Dienst dort. Offensichtlich hält sich die Kriegsbegeisterung bei den Truppen sehr in Grenzen.

Offiziell wird die Stationierung von westlichen NATO-Truppen in Osteuropa als “Abschreckung gegen Russland” verkauft, doch ein paar tausend Soldaten nahe der russischen Grenze sind vielmehr Symbolpolitik. Mehr können sich die NATO-Staaten angesichts der Budgetlöcher ohnehin nicht leisten. So auch in Litauen, wo Deutschland die “NATO-Speerspitze” gegen Russland spielen soll.

Doch die Auffüllung der Bataillone dort kommt nicht in die Gänge. Medienberichten zufolge meldet sich nicht genügend Kanonenfutter für das Panzerbataillon 203 und das Panzergrenadierbataillon 122. Die Freiwilligenmeldungen würden bei lediglich 28 bzw. 47 Prozent der gewünschten Truppenstärke liegen. Vor allem bei den Mannschaftsgraden gebe es kaum Bewerbungen.

Insgesamt, so heißt es weiter, hätten sich für insgesamt 1.947 Dienstposten bei Artillerie, Aufklärung, Pioniere und Unterstützungstrupps gerade einmal “rund zehn Prozent” der eigentlich benötigten Freiwilligen gemeldet. Also wohl so um die 200 Soldaten. Und das, obwohl etwa 43.000 im Dienst befindliche Soldaten für diesen Dienst infrage kommen würden. Eine schwache Ausbeute von nicht einmal 0,5 statt der benötigten knapp 5 Prozent.

Dafür, dass es zusätzlich zum regulären Sold noch einen Auslandsverwendungszuschlag (AVZ) von 46 bis 72 Euro pro Tag (steuerfrei), sowie weitere finanzielle Boni gibt, ist das Interesse sehr gering. Wollen sich die deutschen Soldaten vielleicht etwa nicht für fremde Interessen verheizen lassen?

WIE BITTE? – Stehenden Applaus deutscher Politiker für US-Abrechnung mit Klimawahn, Schuldkult und Massenmigration!

US-Außenminister Marco Rubio zerlegte auf der Münchner Sicherheitskonferenz zentrale Leitlinien deutscher Politik – von Klimawahn über Schuld- und Schamkult bis hin zur Massenmigration  – und was passierte? Deutsche Spitzenpolitiker  standen auf. Sie applaudierten. Sie feierten eine Rede, die ihnen de facto politisches Versagen attestierte! Warum klatschten deutsche Volksvertreter Beifall zu einer Generalabrechnung mit ihrer eigenen Politik? […]
Lithiumbasierte Energiespeichersysteme im Versorgungsmaßstab

Lithiumbasierte Energiespeichersysteme im Versorgungsmaßstab

Roger Caiazza & Richard Ellenbogen 

Der großflächige Einsatz von Lithium-Ionen-Batteriespeichern nimmt rapide zu, wobei die öffentliche Diskussion über Sicherheits- und Umweltrisiken oft nur begrenzt stattfindet. Der folgende Artikel befasst sich mit einem aktuellen Bericht des Ingenieurs Richard Ellenbogen, in dem diese Risiken analysiert werden, insbesondere wenn solche Anlagen in dicht besiedelten oder ökologisch sensiblen Gebieten errichtet werden.

Dieser Beitrag wurde von Roger Caiazza für wattsupwiththat.com verfasst, um ein kürzlich fertiggestelltes Whitepaper von Richard Ellenbogen M.E.E. mit dem Titel „The Intrinsic Danger of Siting Utility Scale Lithium Based Energy Storage Systems In Densely Populated Areas” (Die intrinsische Gefahr der Ansiedlung von Lithium-basierten Energiespeichersystemen im Versorgungsmaßstab in dicht besiedelten Gebieten) zu beschreiben. Ellenbogen und ich haben gemeinsam einen Artikel über die potenziellen Auswirkungen eines Brandes wie dem der Moss Battery Plant verfasst, sollte dieser in New York City auftreten (in deutscher Übersetzung hier). Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die örtlichen Gegebenheiten an dem geplanten Standort für eine große Batterie-Energiespeicheranlage (BESS) in 220 Rabro Drive, Hauppauge, NY, die Auswirkungen eines BESS-Brandes in den Counties Nassau und Suffolk verstärken würden. Die folgenden beiden Abschnitte sind leicht überarbeitete direkte Zitate aus dem Bericht.

Executive Summary

Dieser Bericht wurde auf Anfrage der Feuerwehr von Hauppauge verfasst, hatte diese doch Bedenken hinsichtlich einer geplanten großen Batterie-Energiespeicheranlage (BESS) in der Rabro Drive 111. Diese würde sich weniger als 1000 m von einer Grundschule entfernt befinden, was für eine derart volatile und potenziell gefährliche Anlage alles andere als ideal ist.

Untersuchungen zu diesem Thema ergaben darüber hinaus, dass der vorgeschlagene Standort in der Nähe von Flüssen liegt und einen hohen Grundwasserspiegel aufweist. An einem Standort mit diesen Eigenschaften könnte ein Brand einer Lithium-Ionen-Batterie, wie er häufig in BESS-Anlagen auftritt, langfristige und katastrophale Umweltschäden verursachen. Hinzu kommt die unmittelbare, sehr ernsthafte Gefahr für Menschen und Gebäude in der Schule und in der näheren Umgebung durch Hitze und giftige Gase im Falle eines Brandes. Im Hauptteil dieses Berichts werden diese Gefahren ausführlich erläutert, und es werden Hintergrundinformationen bereitgestellt, die zeigen, warum ein Brand in einer BESS-Anlage wie der vorgeschlagenen ein so hohes Risiko darstellt. Man sollte sich beim Lesen dieses Berichts bewusst sein, dass der Autor für die Recherche und das Verfassen des Berichts keine Vergütung oder Sachleistungen erhalten hat, sondern die für die Erstellung erforderlichen Hunderte Arbeitsstunden aus reinem Interesse an der Gemeinde Hauppauge, den Counties Nassau und Suffolk, der Region Downstate und dem Bundesstaat New York im Allgemeinen investiert hat, inspiriert durch das hohe Maß an Bedrohung und Risiko, das von der geplanten BESS-Anlage ausgeht. Der Bericht ist für die Lektüre auf einem mit dem Internet verbundenen Gerät konzipiert und enthält Hyperlinks, die Hintergrundinformationen zu jedem Thema bereitstellen, falls man mehr über die darin enthaltenen Aussagen erfahren möchte.

Introduction

Die Speicherung von elektrischer Energie im Versorgungsmaßstab ist seit über sechzig Jahren ein anerkannter Bedarf im Großraum New York. So schlug Con Ed beispielsweise Anfang der 1960er Jahre erstmals den Bau des Pumpspeicherkraftwerks Storm King Mountain vor, um diesem Bedarf gerecht zu werden. Aufgrund potenzieller negativer Auswirkungen auf die Umwelt und des Widerstands der Bevölkerung wurde dieses Kraftwerk jedoch nie gebaut. Der Bedarf an Energiespeichern besteht jedoch nach wie vor und hat sich in letzter Zeit aufgrund des zunehmenden Trends zur Elektrifizierung zur Reduzierung der CO₂-Emissionen sowie aufgrund der seit mehreren Jahren verfolgten Energiepolitik des Bundesstaates noch verschärft, die zu einer kritischen Unterversorgung des Bundesstaates New York mit Strom geführt hat.

Der New York Independent System Operator (NYISO) hat kürzlich seine Zuverlässigkeitsstudie für den Zeitraum 2025–2034 veröffentlicht, in der festgestellt wurde, dass die Margen der Stromerzeugungskapazität bereits 2027 unter null fallen könnten, wobei das Risiko bis 2034 jedes Jahr weiter zunehmen würde. Abbildung 1 auf Seite 10 dieses Dokuments veranschaulicht das Problem deutlich.

Lithiumbasierte Energiespeichersysteme im Versorgungsmaßstab

Abbildung 1 – Plausibler Bereich der landesweiten Systemerzeugungsmargen 2025–2034. Quelle: NYISO 11/2025

Diese Krise ist das Ergebnis staatlicher Maßnahmen, von denen viele mit dem New Yorker Gesetz zum Klimaschutz und zum Schutz der Gemeinden (Climate Leadership & Community Protection Act, CLCPA) in Verbindung stehen. Diese Maßnahmen haben in den letzten sieben Jahren den Bau oder die Umrüstung neuer Gaskraftwerke blockiert und gleichzeitig ein 2-Gigawatt-Kernkraftwerk stillgelegt, ohne dass eine tragfähige Alternative zum Ersatz der verlorenen Energie vorhanden war. Infolgedessen bemühen sich die Behörden des Bundesstaates New York nun hastig um Lösungen, um die Lücken zu schließen. Zu diesen übereilten Maßnahmen, deren Folgen offenbar nicht sorgfältig durchdacht worden sind, gehört der Vorschlag, eine Reihe von Lithium-Ionen-Batterie-basierten Stromspeicheranlagen zu entwickeln und in das Stromnetz zu integrieren. Um diesen Prozess zu beschleunigen, versuchen diese Beamten, lokale Bauvorschriften und ihr eigenes Ministerium für Umweltschutz zu umgehen, und zwar über das vor sechs Jahren gegründete Office of Renewable Energy Siting (ORES).

Eine dieser übereilt konzipierten und schlecht durchdachten BESS-Anlagen soll auf Long Island in der Stadt Islip im Suffolk County errichtet werden. Die Ansiedlung einer von Natur aus gefährlichen BESS-Anlage in einem so dicht besiedelten und ökologisch sensiblen Gebiet mit hohem Grundwasserspiegel und in unmittelbarer Nähe zu vielen Flüssen und dem Meer scheint jeder Logik zu widersprechen. Dies gilt insbesondere angesichts der jüngsten katastrophalen Ereignisse im Zusammenhang mit einer ähnlichen BESS-Anlage in Moss Landing in der Nähe von Monterey Bay in Kalifornien.

Welche Vorteile auch immer eine BESS-Anlage in Islip für das Stromnetz des Bundesstaates New York verspricht – die Risiken einer solchen Maßnahme und die Wahrscheinlichkeit von Unfällen mit langfristigen, sehr negativen Folgen, die Millionen von Menschen und große geografische Gebiete des Bundesstaates und seiner Gewässer betreffen würden, würden sicherlich aufgewogen. Diese Risiken ergeben sich aus drei Kategorien von inhärenten gefährlichen Eigenschaften von Lithium-Ionen-Batterien und der großen Anzahl von Batterien, die in einer BESS-Anlage untergebracht sind. Diese Risikokategorien sind folgende:

• Lithiummetall löst bei Kontakt mit Wasser eine exotherme Reaktion aus, bei der große Mengen an Wärme entstehen, wodurch die Batterien in einen Zustand thermischer Instabilität geraten können. Daher sind Lithium-Ionen-Batterien und BESS-Anlagen, die diese enthalten, sehr brandgefährdet, insbesondere wenn sie sich in der Nähe großer Gewässer befinden und hoher Luftfeuchtigkeit oder Nässe ausgesetzt sind. Lithiumbatterien können auch in Flammen aufgehen, wenn sie überhitzen und unter hoher Belastung in einen Zustand thermischer Instabilität geraten.

• Brände von Lithium-Ionen-Batterien sind sehr heiß und verursachen große Schäden. Sie brennen bei Temperaturen zwischen 1400 und 2700 Grad Celsius, wodurch selbst kleine Brände nur sehr schwer und mit hohen Kosten zu löschen sind, selbst wenn die Feuerwehr gut vorbereitet ist, was meistens nicht der Fall ist. Diese Brände breiten sich innerhalb einer BESS-Anlage rasch aus und führen schnell zu Flächenbränden. Zusätzlich zu der großen Hitze, die sie entwickeln, werden während der Brände giftige Gase freigesetzt.

• Nach großflächigen Bränden von Lithium-Ionen-Batterien kommt es zu einer erheblichen, fast unmöglich zu beseitigenden Umweltverschmutzung von Boden und Wasser mit Schwermetallen und anderen Giftstoffen. Dies ist besonders schädlich in Gebieten mit Oberflächenwasser oder einem hohen Grundwasserspiegel, insbesondere auf Long Island, wo es in der Vergangenheit bereits Probleme mit dem Wasser gab und der Boden sehr durchlässig ist.

In diesem Bericht wird unter Bezugnahme auf jede dieser Risikokategorien ausführlich erläutert, warum die Errichtung von Lithiumbatterieanlagen im Versorgungsmaßstab in dicht besiedelten Gebieten wie den Counties Nassau und Suffolk generell problematisch ist. Außerdem wird detailliert dargelegt, warum dies in Küstengebieten aufgrund der Hydrologie und Bodenbeschaffenheit in diesem Teil von Long Island sowie der Nähe zum Meer besonders gefährlich ist.

Abschnitte in dem Report

Der Bericht umfasst vier Abschnitte: Probleme bei der Lithiumspeicherung, die Folgen von Moss Landing, negative Auswirkungen der Aufnahme von Schwermetallen und Probleme mit der Grundwasserauswaschung auf Long Island. Ich habe die wichtigsten Punkte von Ellenbogen unten zusammengefasst und verweise für weitere Details auf den Bericht.

Mit Lithium-Energiespeichersystemen sind erhebliche Probleme verbunden. Wasser muss von den Batterien ferngehalten werden, weil Lithium in Gegenwart von Wasser flüchtig ist. Wasser führt dazu, dass Lithiumbatterien überhitzen, in einen thermischen Durchlauf geraten und Feuer fangen. Solche Brände sind keine Seltenheit. Anhang 1 enthält eine Liste der Brände, Orte und Daten sowie einen Link zur EPRI-Datenbank für Brände in Batteriespeichern. Einmal ausgebrochene Brände sind so schwer zu löschen, dass sie ausbrennen müssen, aber während eines Brandes werden giftige Gase freigesetzt. Um die Ausbreitung des Feuers zu verringern, werden nahegelegene Batterien mit Wasser gekühlt. Infolgedessen kommt es nach Bränden von Lithium-Ionen-Batterien zu einer erheblichen Verschmutzung von Boden und Wasser durch Schwermetalle und andere Giftstoffe aus dem Rauch und dem zur Brandbekämpfung eingesetzten Wasser.

In einem anderen Abschnitt beschreibt Ellenbogen die Folgen eines BESS-Brandes in Moss Landing, Kalifornien. Am 16. Januar 2025 brach in der 300-Megawatt- und 1200-Megawattstunden-BESS-Anlage von Vistra in Moss Landing ein Feuer aus. Eine Beschreibung des Brandes und seiner Folgen findet sich in Anhang 2. Er erklärt, dass Forscher der San Jose State University seit 2018 in den Sümpfen um Moss Landing gearbeitet und mindestens zwei Jahre vor dem Batteriebrand Messungen der Konzentrationen bestimmter Chemikalien im Boden und im Wasser rund um den BESS-Standort durchgeführt hatten. Ihre Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen des Brandes auf den Boden und die Sümpfe rund um den BESS-Standort sind in dem Dokument „Coastal wetland deposition of cathode metals from the world’s largest lithium-ion battery fire” (Ablagerung von Kathodenmetallen aus dem weltweit größten Lithium-Ionen-Batteriebrand in Küstenfeuchtgebieten) enthalten. Es ist als Anhang 3 beigefügt. Ellenbogen zitiert aus dem Artikel Folgendes:

Bei dem Brand im Jahr 2025 im Batterie-Energiespeichersystem (BESS) in Moss Landing, Kalifornien – dem weltweit größten seiner Art – gelangten etwa 25 Tonnen giftiger Kathodenmetalle (Nickel, Mangan, Kobalt) in die umliegenden Küstenfeuchtgebiete von Elkhorn Slough. Diese in der Luft befindlichen Partikel bildeten eine dünne, weit verbreitete Schicht (<<5 mm) im Oberboden und hinterließen so einen „Fingerabdruck” der NMC-Batterien.

Auswirkungen auf die Umwelt: Die Metalle, insbesondere Kobalt und Mangan, sind giftig für Wasser- und Landorganismen. Sie stellen eine Gefahr für das Ökosystem dar, können sie sich doch über die Nahrungskette von kleinen Wirbellosen über Schalentiere und Krabben bis hin zu Spitzenprädatoren wie Seeottern anreichern.

Verbleib der Schadstoffe: Obwohl sich Schwermetalle zunächst im Boden absetzen, werden sie durch Gezeiten und Regen in das Mündungsgebiet transportiert, wodurch sich das Risiko über die ursprüngliche Ablagerungszone hinaus ausbreitet.

Nachweis und Überwachung: Forscher der Moss Landing Marine Laboratories der San Jose State University verwendeten tragbare Röntgenfluoreszenzgeräte (FpXRF), um die Kontamination zu kartieren.

Langfristige Bedenken: Die langfristigen Auswirkungen auf das wiederhergestellte Ökosystem der Gezeitenmarschen werden derzeit untersucht, weil die Schadstoffe dauerhafte, subtile Schäden im Nahrungsnetz verursachen können.

Ellenbogen fügte auch einen Abschnitt hinzu, in dem die negativen Auswirkungen der Aufnahme von Schwermetallen aus Lithium-Ionen-Batterien beschrieben werden. Er nutzte eine KI-Suche, um zu ermitteln, welche gesundheitlichen Auswirkungen mit der Belastung durch Nickel, Mangan und Kobalt in Boden und Wasser durch das Abfließen von BESS-Bränden über extrem porösem Boden mit einem flachen Grundwasserleiter verbunden sind. Die Antwort lautete: Die Exposition gegenüber Nickel, Mangan und Kobalt aus dem Abfluss von Batteriebränden in porösen Böden und flachen Grundwasserleitern erhöht das Risiko aufgrund der schnellen Auswaschung in das Grundwasser, wodurch die Aufnahme über die Nahrung und den Hautkontakt verstärkt wird. Diese in Lithium-Ionen-Batterien häufig vorkommenden Metalle können Trinkwasser und Nutzpflanzen kontaminieren und zu einer Bioakkumulation in der Nahrungskette führen. Gesundheitsbehörden wie die Agency for Toxic Substances and Disease Registry weisen darauf hin, dass solche Szenarien industrielle Verschmutzungsmuster reflektieren, bei denen der pH-Wert des Bodens und die Redoxbedingungen die Mobilität beschleunigen.

In seinem letzten Abschnitt beschreibt Ellenbogen die besonderen Probleme der örtlichen Gegebenheiten an der geplanten großen Batterie-Energiespeicheranlage (BESS) auf Long Island, NY. Long Island ist eine Endmoräne, die vor etwa 60.000 Jahren durch das Abschmelzen des Laurentidischen Eisschildes entstanden ist, insbesondere des Wisconsin-Gletschers. Ellenbogen erklärt, dass Long Island aufgrund der dadurch entstandenen porösen Böden und seines flachen Grundwasserleiters, aus dem das Trinkwasser gewonnen wird, seit langem mit Problemen der Wasserqualität zu kämpfen hat. Eine Geschichte des Umweltschutzes auf Long Island, der durch Bedenken hinsichtlich der Wasserqualität initiiert wurde, findet man hier. Es gibt zahlreiche Beispiele für spezielle Maßnahmen, die auf Long Island in Bezug auf Chemikalien ergriffen wurden, die in den Grundwasserleiter gelangen können. Eine Geschichte der Chemikalienverbote auf Long Island findet sich in Anhang 4. Sein Bericht enthält Karten der Grundwassertiefen, aus denen hervorgeht, dass ein Brand am geplanten Standort Probleme durch Schwermetalle verursachen würde.

Schlussfolgerungen

Ellenbogen kommt zu dem Schluss, dass er keinerlei finanzielles Interesse an Lithiumspeichertechnologien hat. Er betrachtet das Thema ausschließlich aus der Perspektive: „Würde er eine solche Anlage in seiner Nähe haben wollen, basierend auf seinem Wissen, und wenn nicht, warum nicht?“ Seine Analyse führt ihn zu der klaren Überzeugung, dass er keine solche Anlage in seiner Nähe haben möchte.

Er ist der Meinung, dass angesichts der gefährlichen Emissionen und der potenziellen Umweltschäden offensichtlich ist, dass geeignete Standorte für solche Anlagen auf Gebiete beschränkt sein müssen, in denen nur sehr wenige Menschen leben und es kein Oberflächen- oder Grundwasser gibt. Alles andere würde mit hoher Wahrscheinlichkeit zu vermehrten Problemen für die öffentliche Gesundheit führen.

Dieser Kommentar von Roger Caiazza und Richard Ellenbogen wurde zuvor auf wattsupwiththat.com veröffentlicht.

Roger Caiazza über Richard Ellenbogen:

Ellenbogen ist Präsident [BIO] von Allied Converters und setzt mich häufig in Kopie von E-Mails, die sich mit verschiedenen Themen im Zusammenhang mit dem New York Climate Leadership and Community Protection Act (Klimagesetz) befassen. Ich habe weitere Artikel von Ellenbogen veröffentlicht, darunter eine Beschreibung seiner Grundsatzrede vor dem Business Council of New York 2023 Renewable Energy Conference Energy mit dem Titel: „Energy on Demand as the Life Blood of Business and Entrepreneurship in the State” (Energie auf Abruf als Lebenselixier für Wirtschaft und Unternehmertum im Bundesstaat) – Video hier: Warum der Staat New York seinen Energieplan überdenken muss und zehn Vorschläge zur Lösung der Probleme”. Er bringt seine Erfahrung als Ingenieur ein, der sich wirklich für die Umwelt engagiert und bereits vor zwei Jahrzehnten als einer der Ersten erneuerbare Technologien in seinem privaten und geschäftlichen Umfeld eingesetzt hat.

Link: https://clintel.org/utility-scale-lithium-based-energy-storage-systems/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Lithiumbasierte Energiespeichersysteme im Versorgungsmaßstab erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Marco Rubio: Liebeserklärung an das Abendland

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Marco Rubio: Liebeserklärung an das AbendlandEuropa als Wiege von Freiheit, Recht und kultureller Größe: Marco Rubio beschwor in München die historische Bedeutung des Kontinents – von den Ideen der Aufklärung über wissenschaftliche Durchbrüche bis hin zu musikalischen und künstlerischen Meisterwerken, die ohne die katholische Kirche niemals entstanden wären. Damit verband er einen leidenschaftlichen Appell, sich selbstbewusst zum gemeinsamen Erbe zu […]

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Den Krieg den wir bezahlen

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Der Beitrag Den Krieg den wir bezahlen erschien zuerst unter tkp.at.

Wissenschaftliche Informationen vs. wissenschaftliche Propaganda

Wissenschaftliche Informationen vs. wissenschaftliche Propaganda

Wissenschaftliche Informationen vs. wissenschaftliche Propaganda

Anthony J. Sadar

In der Medienwelt voller falscher, irreführender und ausgelassener Informationen steht die Kategorie Wissenschaft im Mittelpunkt. Ein Grund dafür ist der übermäßige Einfluss, den Ideologien auf die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse haben.

Allzu oft beeinflussen parteipolitische Einflüsse, ob absichtlich oder unabsichtlich, die wissenschaftliche Berichterstattung, indem ausgewählte Fakten und Zahlen verwendet werden, um vorab festgelegte Schlussfolgerungen zu stützen, während wichtige Informationen ausgelassen werden, die zum vollständigen Verständnis der Komplexität einer wissenschaftlichen Studie erforderlich sind. Diese Schlussfolgerungen werden dann extrapoliert, um zweifelhafte Behauptungen zu untermauern, während gleichzeitig an die Emotionen appelliert wird, um ein bevorzugtes Ergebnis zu fördern. Dies führt tendenziell zu einer Berichterstattung, „in der die Geschichte mehr Fiktion als Tatsache ist“, wodurch eine falsche Darstellung verbreitet wird.

Die Vermittlung wissenschaftlicher Informationen muss aber jegliche Manipulationen vermeiden, welche die Realität verzerren.

Meine über 40-jährige vielfältige Tätigkeit in wissenschaftlichen Berufen – als staatlicher Meteorologe, Umweltberater in der Industrie und Hochschullehrer – hat mich gelehrt, dass eines der größten Hindernisse für eine objektive Analyse darin besteht, Ideologie, oft in Form von Politik, in die Wissenschaft einzubringen.

Als von der American Meteorological Society zertifizierter Atmosphärenwissenschaftler habe ich beispielsweise bei meinen Beobachtungen zum Thema Klimawandel von Mitte der 1970er Jahre bis heute einen Zustrom von „Expertenmeinungen” festgestellt, welche die harte Realität ersetzen.

Die Erwartung einer bevorstehenden Eiszeit in den 1970er Jahren, als ich Meteorologiestudent an der Penn State University war, wich in den 1980er Jahren der Theorie der globalen Erwärmung und einer bevorstehenden Klimakatastrophe, die bis heute vorherrscht.

Unabhängiges Denken scheint in dieser Zeit erodiert zu sein und eine „Konsensklasse” hervorgebracht zu haben.

Die Wissenschaftsgemeinschaft soll jedoch kein Club sein, in dem die Mitglieder sich zu einer Reihe von Vorschriften bekennen. Vielmehr sind Skepsis und unabhängiges Denken an der Tagesordnung.

Peer Review wurde eingeführt, um sicherzustellen, dass die der Gemeinschaft zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Forschungsergebnisse auf objektiven, soliden Beweisen beruhen. Leider scheint der Begutachtungsprozess zu einem Mittel geworden zu sein, um Herausforderungen des Status quo zu begrenzen. Und selbst mit Peer Review wurden viele Artikel genehmigt, die schwerwiegende Fehler enthielten und nach der Veröffentlichung zurückgezogen werden mussten, aber nicht bevor sie zur Untermauerung vorgefasster Schlussfolgerungen herangezogen worden waren.

Ein aktuelles Beispiel ist eine Klimastudie, die von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in Deutschland in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde. Es stellte sich heraus, dass methodische Probleme und Datenfehler in dem zurückgezogenen Artikel mit dem Titel „The Economic Commitment of Climate Change” zu einer alarmierenden Prognose führten, wonach das globale BIP bis 2100 aufgrund des Klimawandels enorm zurückgehen würde. Natürlich wurden die ursprünglichen Schlussfolgerungen als weiterer Beweis dafür angeführt, dass die vom Menschen verursachte globale Erwärmung katastrophale Folgen für die gesamte Weltbevölkerung haben würde.

Nicht nur die Naturwissenschaften werden durch Ideologie und Wunschdenken behindert. Das vielleicht schlimmste Beispiel ist die Behauptung einer Transsexuellen-Wahnvorstellung, um die biologische Realität zu verschleiern. Die Unveränderlichkeit der Geschlechter wird ignoriert. Stattdessen wird dieses offensichtliche Verständnis der grundlegenden Biologie durch prätentiöse Wissenschaft, ihre Wissenschaftler und ihre nicht-wissenschaftlichen Verbreiter von Unsinn ersetzt.

Auch wenn der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten Argumente zur Verteidigung der Geschlechterunterschiede im Sport angehört hat, sollten Wissenschaftsorganisationen, -pädagogen und -kommunikatoren, die Transsexuellen-Unsinn fördern und verteidigen, nicht enttäuscht sein, dass eine auf rudimentärem gesunden Menschenverstand basierende Öffentlichkeit ihren Empfehlungen für Gesundheitsversorgung und Klimakontrolle skeptisch gegenübersteht.

Denn wenn jemand eine grundlegende Wahrheit über das Leben nicht versteht oder absichtlich verzerrt – wie beispielsweise die natürliche Ableitung des Geschlechts, das normalerweise entweder männlich oder weiblich ist –, wie kann er dann erwarten, dass man seinen Empfehlungen, die für das Wohlergehen der Gesellschaft von größter Bedeutung sind, folgt? Keine noch so raffinierte Wortwahl sollte die Menschen davon überzeugen, ihre angeborene Vernunft aufzugeben.

Es ist eine gewaltige Aufgabe, unverfälschte wissenschaftliche Informationen zu nuancierten Themen wie dem Klimawandel zu vermitteln, um die Chancen für wirksame Maßnahmen zu verbessern.

Dennoch sind Wissenschaftskommunikatoren aufgefordert, Wissenschaft verständlicher zu machen. In den letzten Jahren haben sich Lehre und Ausbildung durch Wissenschaftler und professionelle Kommunikatoren jedoch offenbar auf den Einsatz ausgefeilter Rhetorik konzentriert, um eine sanktionierte Erzählung aufrechtzuerhalten. Allzu oft kommt es dann zu einem Konflikt zwischen Phantasie und Wahrhaftigkeit gegenüber der Wissenschaft.

Wenn jedoch ein/eine Geschichtenerzähler/in nicht einmal die unveränderlichen Geschlechter richtig hinbekommt, dann gibt es keine Hoffnung, dass er/sie ein angemessenes Verständnis für das komplizierte Thema Klima richtig vermittelt.

[Genderei im Original!]

This piece originally appeared at AmericanThinker.com and has been republished here with permission.

Autor: Anthony J. Sadar is a certified consulting meteorologist, an adjunct associate professor of science at Geneva College, and a Contributing Writer for the Cornwall Alliance.. He is also co-author of „Environmental Risk Communication: Principles and Practices for Industry“ and the author of „In Global Warming We Trust: A Heretic’s Guide to Climate Science.“

Link: https://cornwallalliance.org/science-information-versus-science-narration/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Wissenschaftliche Informationen vs. wissenschaftliche Propaganda erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

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