Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Der deutsche Sommer wurde seit 1988 deutlich wärmer – Teil 2

Der deutsche Sommer wurde seit 1988 deutlich wärmer – Teil 2

Teil 2 – Vorschläge zur Eindämmung der starken Sommererwärmungeine CO-getriebene Klimaerwärmung gibt es nicht

Stefan Kämpfe, Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Inhalt: Die starke Sommererwärmung findet hauptsächlich tagsüber statt, in Teil 1 hier beschrieben.

Dieser Teil 2 hat zwölf konkrete Vorschläge für eine Wiederbewässerungen und Kühlung der Landschaft und Natur vor der Haustür, eine Ideenanleitung für Bürgermeister, Architekten und Politiker gegen die Sommerhitze am Tage, die im Jahre 1988 plötzlich mit einem Temperatursprung auf der ganzen Deutschlandfläche einsetzte. Ganz Deutschland wird im Sommer inzwischen zu einer großflächigen Wärmeinsel und nicht nur die Städte. – im Teil 1 anhand von Grafikvergleichen bewiesen. Aus Teil 1 zeigen wir nochmals diese Ausgangsgrafik der bedenklichen Erwärmung seit 1988. Das darf sich nicht fortsetzen:

Umdenken: Was wir für Deutschland brauchen, ist eine neuartige Regenwasser-Bewirtschaftung. Der Grundgedanke dieses Konzepts besteht darin, dass die Infrastruktur in bebauten Gebieten Regenwasser aufnimmt und versickern lässt und nicht in unterirdischen Kanälen in den nächsten Fluss ableitet. Auf diese Weise werden Hochwässer verhindert und der Boden feuchter. Der Regen kann den Grundwasserspiegel wieder auffüllen. Die Verdunstung trägt zu tieferen kühleren Temperaturen im Sommer in den Städten und Gemeinden bei, und zwar hauptsächlich tagsüber – und nicht nur in den bebauten Gebieten. Wir müssen die sommerliche Steppenbildung der freien Landschaft rückgängig machen Zur neuen Regenwasserbewirtschaftung gehören viele diverse Bausteine, die je nach Lage und Örtlichkeit sich ergänzen müssen.

Laut Aussagen des Botanikers und Naturbeobachters Stefan Kämpfe wurden um Weimar/Erfurt herum zu Zeiten der DDR extra Tümpel und Teiche in der freien Fläche der LPGs angelegt, in welchen man den Winter- und Frühjahrsregen einspeicherte, um der sommerlichen Austrocknung und den Ernteausfällen zu begegnen. In weiten Teilen der ehemaligen DDR, welche sich selbst mit Grundnahrungsmitteln versorgen musste, findet man diese Kleinspeicher noch; leider werden sie momentan aus Kostengründen, Arbeitskräfte- und Energiemangel kaum zur Bewässerung genutzt. Im Westen der BRD wurden dagegen schon lange Weiher und Tümpel großflächig aus dem einst abwechslungsreichen Landschaftsbild nachhaltig beseitigt. Einige Gemarkungsnamen: Wasserstall/Teich, wo ist das stehende Wasser, wo sind die Teiche? Lachenwiesen, wo sind die großflächigen Wasserlachen in den Wiesen? Wasserfurche, die einst wassergefüllten Furchen sind eingeebnet und trocken. „In der Pfitze“ gibt’s keine Pfützen mehr und in Bachstraße keinen Bach. Bauern und Forstämter jammern, weil sie angeblich der CO-Klimawandel schwer trifft. Dabei haben ihre Väter und Großväter die Trockenlegungen selbst durchgeführt, im Forst finden sie derzeit noch ausgiebigst statt.

Das Prinzip unserer Vorschläge, Maßnahmen, die tatsächlich helfen sollen: Dem Klima, der Natur und der Umwelt. Naturschutz beginnt vor der Haustür. Der Niederschlag muss dort gehalten werden, wo er niedergeht und darf nicht sofort abgeleitet werden, damit er schnell wieder im Meer landet. Wir machen Vorschläge an die Politik und die Gemeinden.

– Wiedervernässung der deutschen Landschaften durch Tümpel und Weiher. Den Regen dort halten, wo er niedergeht, in Städten und in Landschaften. Man muss nicht gleich die Dachrinnen der Häuser abbauen oder die Drainagen aus den landwirtschaftlichen Flächen herausreißen oder die einstigen unzähligen mittelalterlichen großen und kleinen Sumpfgebiete wiederherstellen. Alle Weiler, die den Wortstamm „Sulz“ im Ortsnamen tragen, zeigen, dass ihre Häuser in einen ehemaligen Wiesensumpf hineingebaut wurden. Wir wollen keine Großprojekte vorschlagen und Ortschaften verlegen, und es braucht sich kein Politiker verewigen. Auch mehr Kleinspeicher zur landwirtschaftlichen Bewässerung (in Ostdeutschland sind diese vielfach noch aus DDR-Zeiten vorhanden; nur die Beregnungsanlagen wurden nach 1990 abgebaut), können bei der Ertragssicherung im Ackerbau helfen und das lokale Klima leicht kühlend verbessern. Es muss ein Bündel an vielen Kleinmaßnahmen überall in Deutschland sein.

Abbildung 1a: Noch aus DDR-Zeiten stammender Kleinspeicher an einem Bach in Kromsdorf bei Weimar. Hauptsächlich zur Bewässerung angelegt (die DDR musste sich weitgehend selbst mit Grundnahrungsmitteln sowie Obst und Gemüse versorgen), wird durch solche Wasserflächen auch das Lokalklima verbessert, und es entstehen neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere in der meist ausgeräumten Agrarlandschaft. Foto: Stefan Kämpfe

Abbildung 1b: Schaffung von begrünten Tümpeln und Weihern in der Landschaft, auf dem Bild zwischen den beiden Waldstücken zu sehen. Erklärung: Die beiden Waldstücke und die intensiv genutzten Wiesen sind durch Drainagen trockengelegt. In der Talsohle ist der kerzengerade angelegte Abwassergraben erkennbar, der in eine begrünte Weihermulde mündet. Bei plötzlichen Gewittern füllt sich der Weiher, das Wasser versickert, hält den Waldboden feucht und verdunstet im Sommer. Die dort wachsenden Pflanzen vergrößern die Verdunstung, kühlen zusätzlich und erhöhen den Wasserdampfgehalt in der Luft. Zugleich dient der begrünte Weiher dem Hochwasserschutz eines einen Kilometer entfernten Ortes. Die Biodiversität hat sich entscheidend verbessert. Foto Kowatsch

– Hecken: In ausgeräumten Agrarlandschaften, wie etwa der Magdeburger Börde oder der Leipziger und der Münsterländer Tieflandsbucht, würde die Anlage von Baumhecken dabei helfen, die Austrocknung zu bremsen. Der dafür erforderliche Verlust an landwirtschaftlicher Nutzfläche wird durch die eintretende Ertragssteigerung infolge der Verbesserung des Kleinklimas mehr als ausgeglichen; auch erhöht sich die Ertragssicherheit, und die Artenvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt wird gefördert. Hecken helfen mit, den Humus vor Ort zu halten, da sie das bei Starkregen auftretende Oberflächenwasser abbremsen, die Versickerung verbessern und das Wasser umgehend selbst aufsaugen in ihre Holz- und Blattmasse.

Versuchsvorschlag: Blütenpflanze einige Stunden trocknen lassen und wiegen, anschließend in Wasser stellen, nach einer halben Stunde die nun voll gesaugte Pflanze nochmals abwiegen. Wasseraufnahme in % berechnen.

Abbildung 2: Heckenlandschaft in Schleswig-Holstein (Foto: imago images / blickwinkel) zwischen den intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen. Auch der Wind wird gebremst und kann den Humus nicht fortwehen wie das in ausgeräumten Agrarlandschaften häufig der Fall ist. Bitte googeln, Humuserosion durch Wind

– Fluss- und Überschwemmungsauen wieder herstellen. Rückgängigmachen der trocken gelegten Wiesen und Auen, natürliche Überschwemmungspolder einrichten.

Abbildung 3, noch halbwegs funktionierende Auenwiese, rechts am Hang bei den Bäumen versickert das austretende Grundwasser in stehenden Rinnsalen und Vertiefungen. Links der Schlierbach, der bei Hochwasser die Wiese überfluten darf, siehe Temperaturmessungen am 20. Juli 2022 um 16 Uhr. An diesem Tage war die gesamte Ostalblandschaft braun. Eine grüne kühle Wiese inmitten einer Steppe. Foto Kowatsch.

Bodentemperaturmessungen verschiedener Untergründe:

Am Mittwoch, den 20.Juli 2022, wurden um 15.45 Uhr bis 16 Uhr folgende unterschiedliche Böden mit einen IR-Fernthermometer von einem der Autoren gemessen: 1) Kreisverkehr in der Ortsmitte von Hüttlingen, grauschwarzer Asphaltbelag: 48°C. 2) Einen Kilometer entfernt in der Ortsmitte des kleinen Weilers Niederalfingen. Kapellenweg 46°C. 3) Auf dem Gehweg vor einer Garagen-Einfahrt am Siedlungsrand: 45°C. 4) Einen Kilometer außerhalb in einer nicht trockengelegten Auwiese am Schlierbach: grüner Grasboden, sonnenbeschienene Hälfte 32°C, Schattenhälfte bloß 24°C. Leider steht hier keine DWD-Wetterstation.

Beachte: Die Temperaturunterschiede zwischen dem versiegelten Boden der Ortsmitte des kleinen Weilers Niederalfingen und dem feuchten Boden der Auenwiese sind enorm, das ist überall in Deutschland so.

Die Existenz diverser Wärmeinseleffekte ist schon sehr lange bekannt. Sie zeigen sich in merklichen Temperaturunterschieden besonders an heißen, sonnigen, windschwachen Sommertagen. Tagsüber erweisen sich an solchen Tagen naturnahe Laubmischwälder und Parkanlagen mit altem Laubbaumbestand als besonders kühl (deren Böden speichern auch das meiste Wasser), während sich dicht bebaute und versiegelte Flächen stark aufheizen.

Abbildung 4: Isothermenkarte (Lufttemperaturen, 2 Meter Messhöhe) für das Weimarer Stadtgebiet am 10. August 1950, Nachmittag. Während in den naturnahen Laubmischwaldgebieten des Ettersberges, des Webichts und des Belvederer Forstes nur 24 bis 27°C gemessen wurden, sind es im Freiland bei gleicher Höhenlage 28 bis 29°C, in den bebauten Stadtvierteln sogar 29 bis 31°C. Bildquelle Salzmann, M.: Die physisch-geografischen Verhältnisse Weimars. Weimarer Schriften, Stadtmuseum Weimar, Heft 22, 1974.

In den Nächten und zum Sonnenaufgang erweisen sich Wiesen, Ödland und Felder, also das offene, unversiegelte Freiland, als besonders kühl.

Die Flächenversiegelung und Asphaltierung nimmt jedoch weiter zu, in jeder Sekunde, hier: Stand 50730 km², nächstes Jahr im Sommer werden es dann 51 000 km2 sein.

– Renaturierung der Bachläufe

Die Maßnahme dient auch dem Hochwasserschutz, da das Wasser in der Fläche zurückgehalten wird und bei Starkregen in den Windungen über die Ufer tritt und kurzfristig die Wiese überflutet, es entsteht allmählich eine Feuchtwiese, die Maßnahme ist außerdem angewandter Naturschutz. Für unsere Betrachtung versickert und verdunstet sehr viel Wasser, kühlt die unmittelbare Umgebung und landet nicht in der Nord/Ostsee oder im Schwarzen Meer.

Abb.5a: Bloß nicht so: Bild: Georg Lamberty/Planungsbüro Zumbroich, auf dem Planungsbrett ausgedachter Bachkanal in einem ausbetonierten Bachbett. Da ertrinken selbst die Frösche, weil sie nicht mehr rauskommen.

sondern so:

Abb. 5b: natürlicher Bachlauf mit Wander-Nassweg und trockenem Wander/Radweg, natürlicher Bewuchs und viele Bachschlingen. Die kühlende Wirkung tritt auch im Frühjahr bereits auf, die Aufnahme entstand am 1. Mai 2023, kaum Blattbewuchs Foto Kowatsch

Rinnsale an den Talhängen teilweise wieder frei legen

Abb.6a: Im Sommer 2022 frisch verdoltes Kleinrinnsal am Gefälle zum Kocher hin. Man sieht noch das saftige Grün des Quellbereiches und den ehemaligen freien Wiesenverlauf. Diese Örtlichkeit fiel im heißen Sommer 2022 durch die angenehme Kühle und genügend Wasserdampf in der Luft auf. Man hat die Frische richtig gespürt, selbst kurz nach der Verdolung, als der Autor in seiner Eigenschaft als Naturschutzwart verspätet benachrichtigt wurde. Und zum Wohlbefinden: Auch der Geruch in der Luft unterschied sich wohlwollend vom heißen trockenen Asphaltgeruch im Ort. Foto Kowatsch

Man kann davon ausgehen, dass um 1900 etwa alle 300 m an diesem Kochertalhang solche Rinnsale, oft auch Brünnele genannt, z.B. Nuibauers-Brünnele, in vielen Windungen hinabflossen und vor dem Kocher, dort wo heute der Kocher-Jagst-Radweg verläuft, ein ausgedehntes Sumpf-Feucht- und Nasswiesengebiet bildeten. Noch vor 40 Jahren musste ein Schäfer aus dem letzten verbliebenen Sumpfzipfel von der Feuerwehr befreit werden, weil er eines seiner Schafe aus dem Sumpf befreien wollte. Das war zugleich das Ende des letzten verbliebenen Sumpfloches.

Wetterstationen bei Feuchtgebieten und Rinnsalen: Immer wieder erwähnen wir die WI-arme Wetterstation Amtsberg, sie steht im kleinen Weiler Dittersdorf am Ortsrand im Garten des Stationsleiters. Auf der Nordseite fließt ein Rinnsal vorbei, gefolgt von einem lichten Baumbewuchs. Nach Süden ist die Wetterstation frei, also nicht beschattet. Die Station steht seit 40 Jahren unverändert dort. Alle Messbedingungen blieben gleich und somit sind die Temperaturmessungen wenigstens bei einer Station mit sich selbst vergleichbar. Die Sommererwärmung seit 1988 beträgt keine 0,048°C/Jahr wie die DWD-Steigung, dem Schnitt der 2500 Wetterstationen, sondern nur unmerkliche 0,004°C/Jahr.

Abb. 6b: Die Trockenlegung und Flächenversiegelung Deutschlands brachte hauptsächlich die starke Sommererwärmung seit 1988 in ganz Deutschland. Wetterstationen an einem feuchten Platz wie Amtsberg/Dittersdorf erwärmten sich kaum.

Selbstverständlich haben auch in Amtsberg die Sonnenstunden zugenommen. Diese Wärmezugabe wird jedoch abgepuffert durch die stärkere Wasserverdunstung von genügend Pflanzen an heißen Tagen.

– Weniger Solar- und Windparks. Die Umstellung auf angeblich erneuerbare Energien führt insgesamt zu einer Zerstörung der bisherigen Landschaftsstrukturen und zu einer Erwärmung der Landschaft im Sommer, jedenfalls tagsüber. Die dunklen Glasflächen von Großfotovoltaikanlagen in der freien Landschaft können bis zu 80°C heiß werden. Je heißer die Flächen werden, desto weniger Strom entsteht, im Wesentlichen sind die dunklen Flächen bei der Sommerhitze jedoch Groß-Heizkörperflächen in der freien Landschaft. Noch viel wärmer als die dunklen Zufahrtstraßen, auch das sind Wärmebänder in der freien Landschaft, und erhitzen die Umgebung mit. Die großflächigen Solarparks reduzieren oder zerstören die Vegetation, verringern die Albedo (Rückstrahlungsvermögen) und tragen damit wesentlich zur Landschaftserwärmung bei, was wir unter der Vergrößerung der WI-effekte zusammenfassen Näheres hier. Und die zum Maisanbau dazugehörigen Biogasanlagen tragen, zumindest lokal, zur Weitererwärmung bei. Man könnte diese zumindest mit weißer Farbe anstreichen.

Abbildung 7a: Ein riesiger Solarpark südwestlich der Stadt bei Nohra gelegen, heizt Weimar nun kräftig ein. Die dunklen Zellen erreichen Spitzentemperaturen bis 80°C. Im Hintergrund eine wärmende Bausünde der 1990er Jahre, das große Neubaugebiet in Gaberndorf am Ettersberg.

Abhilfe: Bei reichlich Sonnenschein und Stromüberschuss – Also mehr Erzeugung als abgenommen wird – müssen die Anlagen klappbar sein, damit die weiße Unterseite nach oben zeigt oder keine Anlagen mehr genehmigen. Besser allerdings wäre ein Rückbau und an dieser Örtlichkeit einen Weiher einrichten. Sehr praktikabel ist dieser „Vorschlag“ freilich nicht, solange der Glaube vorherrscht, CO würde die Erwärmung bewirken und deshalb müsse man bei der Energieerzeugung CO reduzieren.

– Weniger Windräder: Über 30.000 Windräder auf den Hochflächen und in den Wäldern: Jedes Windrad erfordert wegen seiner Höhe und seiner Hebelwirkungen eine hohe Standfestigkeit. Der Boden unter Windparks muss besonders trocken sein, weil sonst die Betonfundamente dem Winddruck und der Eigenresonanz der Anlage nicht standhalten würden. Außerdem müssen breite Zufahrtstraßen mit festem Untergrund in den Wald gebaut werden, die Anlieferung der Großbauteile auf langen Sattelzügen erfordert große befestigte Wendeplatten. Eine zusätzliche flächige Bodenversiegelung im einst schwammigen humusreichen Waldboden. Und durch die ständige Sonneneinstrahlung auf die Flächen gibt es weitere zusätzliche Austrocknungen. Hohe Bäume kühlen, Zufahrtstraßen und hohe Betonmasten erwärmen die Landschaft. Einen nicht unerheblichen Anteil an der Landschaftsaustrockung dürfte ein Windrad jedoch in unmittelbarer Nähe durch seine Rotoren ausüben, die ständige Luftverwirbelung saugt die Feuchtigkeit aus dem Boden. Dem Wind wird Energie entzogen. Eventuelle negative Auswirkungen auf das Klima und die Windhäufigkeit sollen hier nicht behandelt werden, ebenso nicht die Auswirkungen auf die Vogelwelt, auf die Gesundheit der Menschen und die Zerstörung des Landschaftbildes. Wir beschreiben Maßnahmen, die den sommerlichen Wärmeinseleffekt der deutschen Landschaft mindern sollen.

Abbildung 7b: Foto: Alexander Blecher, Das Gesamtfundament hat ein Gewicht von 4000 Tonnen.

Für die klimatischen Bedingungen Deutschlands gibt es zu den meteorologischen Auswirkungen der Windenergienutzung bislang kaum belastbare Studien; aber solche aus den USA lassen auch für Mitteleuropa eine merkliche Erwärmung erwarten; Näheres hier und hier. Jedem Politiker muss klar sein: Windenergie ist weder unerschöpflich noch umweltfreundlich. Schon jetzt führt der massive Ausbau der Windenergie zu vermehrten Flauten durch den Entzug der kinetischen Energie, vermehrten Zirkulationsstörungen mit Dürren und zu einem massiven Insekten- und Vogelsterben. Abhilfen sind kaum möglich, es sei denn, man verzichtet auf den Bau weiterer Großanlagen. Ohnehin ist es aufgrund der geringen Energiedichte der Wind- und Solarenergie viel sinnvoller, diese in kleinerem Maßstab nur direkt am Ort des Verbrauchs zu installieren und auch sofort zu verbrauchen (Solaranlagen auf Hausdächern; auch Kleinwindräder für Hausdächer gibt es bereits). Freilich müssten sich die Verbraucher dann auf zeitweisen Stromausfall einstellen oder in teure, umweltschädliche Batteriespeicher investieren – und für die Großindustrie sind die mit lokalen Anlagen erzeugten Strommengen ohnehin viel zu gering.

– Weniger Maisanbau: Insbesondere die Umstellung auf Monokulturen wie den Maisanbau für Biogasanlagen führen aufgrund des Herbizid- und Pestizideinsatzes, sowie des Einsatzes von Kunstdünger zu einer nachhaltigen Zerstörung der oberen Wasser speichernden Humusschicht. Es entstanden allmählich „Betonackerböden“, die kein Wasser mehr nach unten durchlassen. Äcker und Wiesen mutieren zu neuzeitlichen Industriehallenböden ohne Dach. Gewellte Böden (Buckelwiesen) mit Nassstellen und Bäumen darf es in keiner dieser industriellen Produktionsstätten mehr geben, so das Selbstverständnis nicht weniger Landwirte. Die Maisanbaufläche betrug 2020 etwa 27 000 km², fast die Größe des Flächenlandes Brandenburg. Die Folgen des selbst geschaffenen „Betonackers“ sind fatal: Ein großes Maisfeld an einem leicht geneigten Hang oberhalb eines Hauses bedeutet höchste Hochwassergefahr für die Bewohner des Hauses bei einem Starkregen oder Sommergewitter.

Abb. 7c: Vor dem Aufnahmezeitpunkt im Jahre 2020 hatte es drei Tage lang geregnet. Der durch den Maisanbau entstanden Betonackerboden konnte keine Feuchtigkeit aufnehmen und speichern. Foto: Kowatsch

Und auch die dazugehörigen Biogasanlagen tragen, zumindest lokal, zur Erwärmung bei.

Vermehrte Humusbildung. Eine Tonne Humus kann die fünffache Menge Wasser einspeichern, siehe hier. „Experten gehen davon aus, dass pro Jahr etwa 0,3 bis 1,4 Tonnen Boden pro Hektar und Jahr auf natürliche Weise neu gebildet wird. Jährlich gehen aber im Schnitt zwischen 1,4 und 3,2 Tonnen Boden pro Hektar durch Erosion verloren.“ Im Schnitt gehen somit etwa 1,5 Tonnen Humus pro Hektar jährlich verloren. Diese Angabe brauchen wir für die Überschlagsrechnung

Die landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland lagen im Jahr 2021 bei 16,6 Millionen Hektar. (46% der Deutschlandfläche) Rechnen wir im Schnitt mit 1,5 Tonnen Humusverlust auf 1 Hektar, dann sind dies 1,5 x 16,6 Millionen Tonnen Humusverlust jährlich allein auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die verringerte Wasserspeicherung des Bodens durch Humusverlust beträgt somit: 1,5 x 16,6 x 1000000 x 5000 Liter.

Um die Humusbilanzen zu verbessern, müssen sich die Fruchtfolgen ändern: Weg mit dem Humuszehrer Mais, der verdichtete, ausgezehrte Ackerböden hinterlässt. Dafür mehr Leguminosen und Futterkulturen (Klee- und Luzernegras) in die Fruchtfolgen. Auch im Wald ist Humus ein großes Thema: Laubbäume, besonders Linden und Buchen, bilden viel wertvollere Humusformen, als Fichten und Kiefern. In Land- und Forstwirtschaft ist außerdem stärker auf die Vermeidung von Bodenverdichtungen zu achten, denn diese beeinträchtigen das Wasserspeichervermögen der Böden enorm.

Abb. 8a: Ein völlig zerfahrener, verdichteter Waldboden mit der nicht standortgerechten Waldfichte bei Erfurt im Jahre 2021. Mittlerweile ist diese Monokultur infolge der Dürre (Borkenkäfer-Befall) abgestorben und gerodet – nun eine zusätzliche Erwärmungsquelle in der freien Landschaft, der geschundene Waldboden trocknet aus und speichert kaum noch Wasser. Die riesigen, abgestorbenen Fichten-Monokulturen der deutschen Mittelgebirge dürften aktuell erheblich zur Erwärmung und Austrocknung Deutschlands beitragen

Abb.8b: Ein standortgerechter Laubmischwald (Webicht bei Weimar) erfreut nicht nur durch reichen Blütenflor im Lenz, er speichert auch viel mehr Niederschlagswasser. Vermutlich werden solch ökologisch stabile Laubwälder die aktuell sehr trockenen, heißen Sommer insgesamt zufriedenstellend überstehen – solange man sie nicht, wie in Thüringen von der links-grünen Landesregierung geplant, mit Windrädern vollpflastert. Fotos: Stefan Kämpfe

– Innerhalb der Ortschaften: Das Regenwasser muss in Tümpeln, Teichen und Rigolen vor Ort gehalten werden, muss im Boden versickern dürfen und den Grundwasserspiegel wieder auffüllen dürfen. Die nässeren Böden mitsamt Grünbewuchs erzeugen eine Verdunstungskälte und gleichen die Temperaturerwärmung der Bodenversiegelung und Trockenlegung der Landschaft teilweise wieder aus.

Vorschläge für die Wasserrückhaltung in neuen Baugebieten: a) öffentliche Flächen

In Neubaugebieten werden einstmals freie Flächen in den Außenbezirken, die meist noch einen hohen Baumbestand hatten – Streuobstwiesen – in trockene Neubaugebiete verwandelt. Alles Niederschlagswasser auf den öffentlichen Flächen wie Straßen, Gehwege, Parkplätze, Wendeplatten, aber auch Hofeinfahrten der Häuser und der Überlauf aus dem Dachrinnenabwasser wird sofort in die Kanalisation geleitet und in den nächsten Bach, fünf Tage später landet das Wasser in der Nordsee. Seit drei Jahrzehnten ist ein unterirdisches Regenrückhaltebecken in Deutschland Vorschrift, damit das Oberflächenwasser nicht sofort, sondern zeitverzögert im Bach oder Fluss landet. (Hochwasserschutz). Doch dieses sehr teure unterirdisch betonierte Hochwasserrückhaltebecken, leistet keinen Beitrag zur Wiedervernässung der Landschaft, keinen Beitrag zur Stabilisierung des Grundwasserspiegels und keinen Beitrag zur Umgebungskühlung durch Verdunstung.

Es geht auch anders: offene Rückhaltebecken wie auf dem Bild, allerdings geht dadurch ein Bauplatz und damit konstante jährliche Einnahmen der Gemeinden für Grundsteuern verloren.

Abb.9a: Offenes Regenrückhaltebecken bei einem Neubaugebiet, Fassungsvermögen etwa 500 Kubikmeter. Das Regenwasser aus den versiegelten Flächen der Siedlung wird hier zwischengespeichert und kann versickern, im Sommer auch verdunsten. In 10 Jahren wird das Becken nicht mehr sichtbar sein, da es automatisch mit Nässe liebenden Pflanzen einwächst, die Verdunstung und die Kühlung nimmt dadurch zu. Foto Kowatsch.

Abb.9b: Foto: Bayrisches Landesamt für Umwelt

b) Private Gründstücke: Die Häuser sollten das Dachregenwasser in einem unterirdischen Regenwasserbecken von ca 2 Kubikmetern zurückhalten wie frühere Regentonnen zum Gießen. Der Überlauf füllt noch auf dem Grundstück eine Versickerungsmulde. Und der Überlauf dort geht in die öffentliche Versickerungsrigole und falls noch notwendig in die Kanalisation. Die kleine Stadt Neresheim im Ostalbkreis praktiziert diesen Vorschlag schon seit einem Jahrzehnt, auch im neuen Gewerbegebiet. Dieses ist gefüllt mit unterschiedlichen Versickerungseinrichtungen, wobei die Architekten laufend bei der Ostalbwetterwarte in Neresheim anfragen, an welchem Monat sie sich bei der Berechnung ausrichten müssten.

Abb. 10a und 10b: Foto: G. Müller, GmbH Betonwerk Achern. Rigolen, der Rasen bleibt grün.

– Bei Kläranlagen: Rückhaltung des gereinigten Abwassers

Diese Kläranlage Hüttlingen/Niederalfingen auf dem Bild reinigt das Abwasser von 44 000 Einwohnereinheiten täglich. Sauberstes Trinkwasser aus den Tiefen des Donaurieds geht hauptsächlich übers Klo und übers Duschen/Baden in die Kläranlage. Nach erfolgter Kläranlagenreinigung in den Kocher und nach einer Woche in die Nordsee. Bei uns 120 Liter pro Person und Tag.

Rechnung zur Verdeutlichung:

Täglicher Wasserverbrauch aus dem Boden des Donauriedes macht bei dieser Kläranlage 44 000 x 120 Liter = 5280 Kubikmeter ursprüngliches Tiefenwasser aus dem Donauried. Täglich!!

Abb.11 Kläranlagen: Wiederverwendung des gereinigten Abwassers, durch Auffangbecken, bzw. Weiher in der Wiese. Foto Kowatsch.

 

Unser Vorschlag: Vor der Einleitung in den Kocher, am linken Bildrand könnte man das gereinigte ursprüngliche Tiefenwasser aus dem Donauried in einem großen Becken in dieser Wiese auffangen, zur freien Verwendung für Bauern, Kleingärtner, Feuerwehren. Das Becken müsste etwa 40x40m und 3m tief sein, der Rest verdunstet im Sommer und kühlt vor Ort auf kleinem Raum. Zusätzliche Felder, Wälder, Äcker, Stadtparks, Hausgärten, alle benötigen das kühlende Nass. Warum nicht das gereinigte Abwasser. Die Nordsee und der Atlantik braucht es nicht, denn dort steigt unmerklich der Meeresspiegel, täglich, weil unser Boden bis in größere Tiefen seine Feuchtigkeit verliert. Das muss sich ändern.

– Erfolgreiche Wiedervernässungsmaßnahmen kann man in der Lausitz und rund um Leipzig besichtigen. Dort wurden viele Tagebaurestlöcher geflutet und ziehen bereits Badegäste aus Nah und Fern an. Überhaupt werden stets nur die negativen Folgen des Braunkohlentagebaues benannt – aber er hat auch viele positive. Einst wurden meist ökologisch geringwertige Intensiväcker, Kiefernmonokulturen oder Siedlungen abgebaggert; heuer finden sich dort außer Seen auch artenreiche Heiden, Dünen, Vorwälder oder Halbtrockenrasen; viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten siedelten sich dort an. Es entstehen wieder artenreiche und kühlende Naturoasen mit Badeufer zur Naherholung.

Quelle für viele Bildansichten und Beschreibungen: https://www.glokalchange.de/cms/p/boden_lokal_braunkohle6/index.html

Fazit und Zusammenfassung

Alles durch Flächenversiegelung, Trockenlegungen, Bodenverdichtungen und Humusvernichtung sofort abgeleitete Wasser geht ins Meer und trägt seit vielen Jahrzehnten zum Meeresspiegelanstieg bei. Das muss aufhören. Unsere Vorschläge sind Klimaschutz, die dem Klima helfen. Außerdem sind sie ganz im Sinne des Naturschutzes, die Biodiversität wird entscheidend verbessert. Das Artensterben wird reduziert, die Sommertemperaturen ebenfalls.

Unterirdisch und teuer betonierte Regenüberlaufbecken taugen nichts, es kann nichts versickern. Sie halten den Starkregen nur vorübergehend zurück, um die Hochwassergefahr für die nächsten Orte einzudämmen, der Niederschlag fließt nur leicht verzögert ins Meer zurück.

Unsere Vorschläge gehen auch als Forderung an die Politiker, sie müssten per Verordnung auf jeden Quadratkilometer entsprechende Auffangtümpel und Versickerungsweiher im Naturschutzgesetz festschreiben. Und zwar in jeder Gemeinde Deutschlands.

Da es keine CO2-bedingte Sommererwärmung gibt, und die ganze Treibhaushypothese mit der abnorm hohen, nur rechnerisch ermittelten CO-Klimasensitivität keinen Versuchsbeweis hat, haben wir auch keine CO-Verringerungsmaßnahmen verlangt und vorgestellt. Alle politisch angedachten teuren Vorschläge und Maßnahmen zur Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre sind völlig überflüssig und wirkungslos auf die Temperaturen. Weltweit betrachtet wird auch kein CO-Atmosphärengehalt verringert, nur Deutschland geschädigt. Die CO-Steuer will nur unser Geld, bewirkt aber nichts.

Wir halten auch nichts von Verdunkelungsvorschlägen der amerikanischen Regierung zur Reduzierung der Sonnenintensität mittels Chemikalien versprühen aus Flugzeugen.

Das Leben auf der Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO ist der lebensnotwendige Rohstoff aller Pflanzen. Ohne CO wäre die Erde kahl wie der Mond. Mehr CO bedeutet besseres Wachstum und ein weiteres Ergrünen der Erde.

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

Stefan Kämpfe, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer.

 

„Gras wird wieder auf den Strassen Hamburgs wachsen“

Von Hans-Jürgen Geese 

In der Zeit der Antike war Rom die allherrschende Weltmacht, das Imperium Romanum, welches stets wachsam nach möglichen Gegnern Ausschau hielt, vor allem nach einem aufstrebenden Reich, das ihr diesen Titel streitig machen wollte. Im ersten und zweiten Punischen Krieg im Zeitraum von 264 – 201 v. Chr. hatte Rom das große Karthago noch in die Schranken verweisen können. Aber es war knapp.

Beinahe hätte der karthagische General Hannibal, der Superstar der damaligen Zeit, es geschafft, Rom niederzuringen. Dazu durfte es nie wieder kommen. Kein Wunder daher also, dass bald ein Mann mit Namen Cato in jeder Sitzung des römischen Senats seine Rede mit den Worten schloss: „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.“

Im Jahre 150 v. Chr. stimmte schließlich der Senat Catos Plan zu. Karthago wurde vernichtet. 250.000 tote Karthager. Die Überlebenden, etwa 50.000, wurden als Sklaven verkauft. Die Stadt wurde bis auf die Grundmauern geschleift. Das Ende einer großen Kultur. Das Ende eines großen Volkes.

Etwa 2.000 Jahre später herrschte das Britische Imperium auf Erden, das gigantischste Imperium in der Geschichte der Menschheit, mit etwa einem Viertel der Weltbevölkerung.

Finanzbericht 2022

Finanzbericht 2022

Es sind die vielen privaten Spender:innen, die eine unabhängige Finanzierung unserer Arbeit ermöglichen. Mehr über unsere Finanzierung 2022 steht im neuen Finanzbericht.

Der Finanzbericht ist Teil des Jahresberichts 2022/23 (PDF)

Im letzten Jahr haben 12.643 Menschen LobbyControl mit einem finanziellen Beitrag unterstützt. 7.710 Menschen waren Ende 2022 Fördermitglieder unseres Vereins und sichern mit ihrem Beitrag planbare Einnahmen. Mit dieser breiten Unterstützung können wir auf eine solide Basis vertrauen – dafür danken wir allen ganz herzlich!

Einnahmen

Finanzbericht 2022: Überblick zu den EinnahmenFinanzbericht 2022: Einnahmen

LobbyControl hat im letzten Jahr insgesamt 1.891 T€ (= Tausend Euro) eingenommen. Gegenüber dem Vorjahr 2021 ist das ein Zuwachs von ca. 1,5 %. Wie in den letzten Jahren stets der Fall, machen erneut die Spenden und Mitgliedsbeiträge von Privatper­sonen mit gut 85 % den größten Anteil aus. Ein Blick in die Gra­fik zum Vergleich des Spenden- und Beitragsaufkommens zeigt diese Entwicklung.

Finanzbericht 2022: Vergleich des Spenden- und BeitragsaufkommensFinanzbericht 2022: Vergleich des Spenden- und Beitragsaufkommens

Ein Teil unserer Einnahmen kommt aus institutioneller Förde­rung. Dieser Anteil machte im Jahr 2022 ca. 12 % der gesamten Einnahmen aus. Unsere zum Teil langjährigen Förderer tragen auch in den kommenden Jahren zu unserer Finanzierung bei:

  • Die Olin gGmbH gewährte uns für 2022 einen Zuschuss von 60 T€ und hat für das Jahr 2023 weitere 60 T€ zugesagt.
  • Die Schöpflin Stiftung förderte uns 2022 mit 164,5 T€, für 2023, 2024 und 2025 ist eine Fortsetzung der Förderung in Höhe von jährlich 150 T€ vereinbart.

Gemäß unserer Transparenzrichtlinie veröffentlichen wir die Na­men aller privaten Spender:innen, die uns mit 10.000 Euro oder mehr im Jahr unterstützen. Dies waren 2022:

  • Bettina Bock 36.000 €
  • Frank Hansen 71.000 €
  • Jochen Schweitzer-Rothers 15.800 €

Finanzbericht 2022: Spenden und MitgliedsbeiträgeFinanzbericht 2022: Spenden und Mitgliedsbeiträge

Wir danken allen für diese großzügige Unterstützung! All diese Beiträge – Spenden, Fördermitgliedschaften und institutionelle Förderung – sind wichtig und ermöglichen uns den Einsatz für Transparenz und Demokratie.

Wir erzielen zusätzlich Einnahmen aus unserem Zweckbetrieb: Darunter fallen etwa die Tickets für unsere Stadtführungen und der Verkauf unserer Publikationen. Da wir nach Ende der Corona-Beschränkungen wieder mehr lobbykritische Stadtführungen in Berlin anbieten konnten, sahen wir erfreulicherweise hier erneut eine Steigerung der Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr. Wir verzeichnen inzwischen eine stetig hohe Nachfrage, was uns sehr freut, denn die Touren sind ein wichtiger Teil unserer politischen Bildungsarbeit.

Ausgaben

Finanzbericht 2022: Übersicht zu den Ausgaben 2022Finanzbericht 2022: Ausgaben

Die Ausgaben sind in 2022 um 14 Prozent auf 1.711 T€ gestiegen. Dies hat mehrere Gründe: So sind die Personalkosten höher, weil wir die Stadtführungsscouts nun fest angestellt haben. Dadurch erhöhten sich unsere Sozialabgaben. Außerdem haben wir den Mitarbeiter:innen die freiwillige steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichsprämie gewährt.

Die Ausgaben für die Öffentlich­keitsarbeit sind gestiegen, weil wir unsere Webseite umfangreich erneuert haben. Im April 2022 fand unsere Konzernmachttagung statt, was sich in höheren Ausgaben im Posten Veranstaltungen niedergeschlagen hat.

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Ergebnis und Ausblick

Finanzbericht 2022: Entwicklung der FördermitgliedschaftenFinanzbericht 2022: Entwicklung der Fördermitgliedschaften

Insgesamt konnten wir 2022 mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 181 T€ abschließen, auch trotz der geplanten Mehraus­gaben. Insbesondere dank der vielen regelmäßigen Spenden und Fördermitgliedschaften kam dieser Überschuss zustande. Diesen Gewinn und einen Teil der vorhandenen Rücklagen werden wir 2023 nutzen, um unser Team zu verstärken.

Zudem sind wir sehr dankbar, damit auch ein Sicherheitspolster für die Unwägbarkeiten auf der Einnahmeseite zu haben, die aufgrund der erhöhten Lebenskosten der vergangenen Zeit und der anhalten­den Inflation entstehen. Für unser Ziel einer transparenten und gerechteren Demokratie können wir nur mit einer sicheren finanziellen Basis kraftvoll kämpfen.

Wir freuen uns deshalb, wenn Sie uns auch weiter unterstützen. Herzlichen Dank!


Weitere Information

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UNO entwickelt sich zur größeren Bedrohung für unabhängige Gesundheit als WHO

UNO entwickelt sich zur größeren Bedrohung für unabhängige Gesundheit als WHO

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Derzeit entsteht sich eine Art von Wettrennen internationaler Organisationen um eine Gesundheits-Weltregierung. Wobei Gesundheit nur mehr Vorwand für generelle Kontrolle und Beherrschung darstellt. Ganz vorne dabei sind die WHO und die UNO, aber auch die EU. Alle drei haben Pläne entwickelt, wie unsere Gesundheit auszusehen hat. Die Änderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an den Internationalen Gesundheitsvorschriften […]

Der Beitrag UNO entwickelt sich zur größeren Bedrohung für unabhängige Gesundheit als WHO erschien zuerst unter tkp.at.

Justizministerium entfernt stillschweigend Informationen über Kinderhandel von Website

Das Justizministerium (Department of Justice, DOJ) hat in aller Stille eine Reihe von Rubriken von seiner Website entfernt, die sich auf den inländischen und internationalen Kinderhandel beziehen, einschließlich eines Teils, der Informationen über die Anwerbung und Ausbeutung“ von Minderjährigen in der kommerziellen Sexindustrie in den USA bietet. Dabei handelt es sich vor allem um Informationen, die unter Präsident Trump hinzugefügt wurden.

Trump hatte den Kampf gegen den Menschenhandel zu einer Speerspitze gemacht. Im Januar 2020 unterzeichnete er eine Durchführungsverordnung zur Beendigung des Menschenhandels und der Ausbeutung von Kindern im Internet in den Vereinigten Staaten.

„Aus einem Grund fühlen sich Linke sehr unwohl und defensiv, wenn man über die sexuelle Ausbeutung von Kindern spricht“, sagte Roger Severino, Prüfer der Heritage Foundation Washington .

pic.twitter.com/wauO6zFxiG

— Rep. Anna Paulina Luna (@RepLuna) July 11, 2023

Die Kongressabgeordnete Anna Paulina Luna verwies auf einen Artikel der New York Times, in dem es hieß, dass viele Tausend Migrantenkinder in die Hände von Kinderschmugglern gefallen seien.

Sie wies darauf hin, dass das Justizministerium einen Passus entfernt habe, der die Politik der offenen Grenzen der Biden-Regierung mit Kindersexhandel in Verbindung bringe.

Der Kongressabgeordnete findet das nicht verwunderlich, da die Regierung keine Scheu davor scheut, die eklatante Sexualisierung und den Missbrauch von Kindern zu fördern.

Aufzeichnungen zeigen, dass seit dem Amtsantritt von Präsident Biden 345.000 unbegleitete Minderjährige die Grenze in die USA überquert haben.

Luna fügte hinzu, dass diese Entwicklungen mit der Veröffentlichung des Films „Sound of Freedom“ über den Kinderhandel zusammenfallen.

Trotz der Angriffe der Medien darf der Film mit Jim Caviezel nicht in den Top 10 fehlen. Der Film, der bereits mehr als 45 Millionen Dollar eingespielt hat, handelt von der Suche des Agenten Tim Ballard nach einem Kind, das in Kolumbien in die Hände von Schmugglern geraten ist.

Das Justizministerium war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Serbischer Ex-Generalstabschef: NATO bereitet sich auf „großen Krieg“ mit Russland vor!

Die Hinweise verdichten sich. Die NATO plant offenbar eine direkte militärische Konfrontation mit Russland und das auf europäischem Boden. Indizien dafür sind nicht nur die jüngste Verlegung von 300.000 (!) NATO-Streitkräften an die russischen Grenzgebiete Europas, die Verlegung von bis zu 3.000 US-Militärreservisten nach Europa im Rahmen von „Atlantic Resolve“, um die Ostflanke der NATO zu stärken, sondern auch die jüngsten Aussagen des ehemaligen Generalstabschef der serbischen Armee, General Ljubiša Diković.

 

Artikel 5 der NATO als Hindernis für Ukraine-Aufnahme

Solange sich die Ukraine im Krieg befinde, werde sie nicht in die NATO aufgenommen, weil niemand in diesem Bündnis einen direkten Konflikt mit Russland wolle, sagt der ehemalige Generalstabschef der serbischen Streitkräfte.

Die Beschlüsse des Gipfels seien keine Überraschung, betont Diković. Es sei nicht einmal realistisch gewesen, zu erwarten, dass die NATO eine Entscheidung zur Aufnahme der Ukraine in das Bündnis treffen würde, obwohl es Mitglieder gab, die sich dafür aussprachen. Er stellt fest, dass Amerika im Bündnis schließlich zu allem gefragt wird, auch zur Ukraine-Frage. Laut Dikovic ist Artikel 5 des Vertrags über den Nordatlantikvertrag der Hauptgrund dafür, dass die Ukraine keine Einladung zur NATO erhalten hat, was bedeuten würde, dass sich das gesamte Bündnis bei Aufnahme dieses Landes sofort im Krieg mit Russland befinden würde.

NATO bereitet sich auf Krieg vor

Deshalb, sagt er, sei gesagt worden: „Wir werden die Ukraine nicht akzeptieren, aber die Möglichkeit ihrer Akzeptanz ist auch dann nicht ausgeschlossen, wie der kroatische Präsident Zoran Milanović eindringlich feststellte, wenn 50.000 Bedingungen erfüllt sind.“

Diković untersucht auch den neuen NATO-Plan zur Abwehr von Bedrohungen aus Russland, der erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges verabschiedet wurde und unter anderem den Einsatz von 300.000 Angehörigen der Streitkräfte des Bündnisses in russischer Richtung vorsieht.

„Bereitet sich die NATO auf einen direkten Konflikt vor – ja. Nun, wenn Sie 300.000 Soldaten in einem Gebiet stationieren und vorbereiten, das von der Russischen Föderation angezogen wird, haben Sie nicht beschlossen, dass sie einfach so dort sein würden …

Dies ist die strategische Entwicklung von NATO-Kräften unter dem Deckmantel der Gefahr durch die Russische Föderation. Jetzt ist eine hervorragende Gelegenheit für sie, Streitkräfte einzusetzen, sie auszurüsten und von jedem Mitgliedsstaat verlangen zu können, zwei Prozent des BIP für das Militär bereitzustellen.

Und das ist ein großer Druck auf die Russische Föderation. „Wir werden sehen, wie die russische Antwort ausfällt, aber es wird nicht ohne Antwort bleiben“, sagt der General.

All dies sei eine Form des Drucks auf Russland, schließt Diković, aber auch eine hervorragende Gelegenheit für die Vereinigung der NATO, denn „die NATO ist nicht so geschlossen, es gibt keine Harmonie in ihr – es gibt Unterschiede, und die Ukraine ist eine hervorragende Gelegenheit dazu, diese unter den Teppich zu kehren“.


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Gewalt, Schüsse und Handgranaten: Bandenkrieg im Schwabenländle

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert
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Gewalt, Schüsse und Handgranaten: Bandenkrieg im Schwabenländle

Es ist der 3. Juni und früher Morgen, als der 20-Jährige Fortune M., genannt Frankie, auf den Bahngleisen in Altbach von einem Zug erfasst wird und stirbt. Sechs Tage später, am 9. Juni, wird er auf dem Friedhof in Altbach beigesetzt. Mit einer Trauerfeier, die die Kleinstadt mit knapp 6000 Einwohnern noch nicht gesehen hat. Um die 400 Hundert Trauergäste haben sich auf dem Friedhof eingefunden, als es passiert: Ein 23-Jähriger Iraner nähert sich den Friedhofsmauern und schleudert eine Handgranate von oben herab mitten in die Menge. Mehrere Menschen werden verletzt. Dass der Sprengkörper kein Blutbad mit dutzenden Toten anrichtet – reiner Zufall. Ein Baum fängt ihn ab. Das LKA geht davon aus, dass der Vorfall mit anderen Straftaten in der Region zusammenhängt. In einer Pressemitteilung heißt es: “Nach den derzeitigen Erkenntnissen bestehen Anhaltspunkte dafür, dass sowohl die Schussabgaben im öffentlichen Raum als auch die Tat in Altbach im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen zweier rivalisierender gewaltbereiter Gruppierungen stehen.” Wir sind ins Schwabenländle gefahren und haben mit den Menschen darüber gesprochen, wovor sie Angst haben und was sie sich jetzt von der Politik wünschen. Außerdem haben mit Wirt Lars Treffert gesprochen, der sich noch genau an jenen Tag erinnert, als die Granate in Altbach geworfen wurde. Wirt Mustafa, erzählt davon, dass er selbst angeschossen wurde, als junge Männer in die Frontscheibe seiner Shishabar feuerten. 

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Steuergelder für Make-Up und Fotos: Styling der Ampel-Politiker kostet 452.000 Euro

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert
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Steuergelder für Make-Up und Fotos: Styling der Ampel-Politiker kostet 452.000 Euro

Für Friseure, Visagisten und gute Fotografen fließt zu viel Steuergeld: Laut einer aktuellen Beantwortung einer Anfrage der AfD kostete das Styling der Regierungsmitglieder alleine in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 452.000 Euro.

von Günther Strauß

Der Russischen Föderation so nebenbei den Krieg erklären, diverse Wenden “um 360 Grad”, Länder in “hunderttausenden Kilometern Entfernung” besuchen – Hauptsache, die Haare sind schön: Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihre Regierungs-Kollegen geben weiter extrem viel Steuergeld für ihr Styling aus, wie jetzt die Beantwortung einer aktuellen parlamentarischen Anfrage der AfD zeigt.

Die Bild zitiert aus diesem Papier: “Insgesamt beliefen sich die Kosten ,für Friseure, Visagisten, Kosmetiker und Fotografen in den Bundesministerien’ allein in der ersten Hälfte des Jahres auf knapp eine halbe Million Euro. Vom 1. Januar bis 20. Juni 2023 ,in den Bundesministerien für Leistungen beauftragter Dienstleister Kosten in Höhe von 452 354,30 Euro (brutto) entstanden und bezahlt worden’. Die Summe beinhaltet auch ,Zuschläge für Reisetätigkeit oder Material’. Mögliche Reisekosten bei Delegationsreisen wurden nicht einberechnet.”

Staatsrechtler kritisiert Styling-Ausgaben

Der Bund der deutschen Steuerzahler mahnt dazu, dass es den Bürgern kaum zu vermitteln sei, dass sie auch „für Visagisten und Hairstylisten von Politikern aufkommen“ sollen: “Deshalb müssen diese Kosten auf das Notwendigste reduziert und im Zweifel privat bezahlt werden.“

Auch der bekannte deutsche Staatsrechtler Christian Hillgruber (59) kommt zu den neuen Fakten in der Bild zu Wort: “Die Bundesregierung ist dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit verpflichtet.”

Die hohen Summen, die die Bundesregierung für ihr Styling ausgibt, erscheinen Hillgruber daher „rechtlich fragwürdig“ und „politisch unschön“. Hillgruber: „Die Bundesregierung wäre gut beraten, bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit den Fokus weniger auf Äußerlichkeiten, sondern mehr auf Form und Inhalt ihrer Kommunikation zu legen.“

Bereits vor wenigen Monaten ist aufgeflogen, was die grüne Ministerin Annalena Baerbock für ihr Styling im Jahr 2022 an Steuergeld ausgegeben hat: Sie war mit 136.552,50 Euro die Teuerste im Kabinett.

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Die Vereinten Nationen bereiten sich auf die Ausweitung zu einer Eine-Welt-Regierung vor

Die globalistischen Vereinten Nationen (UN) bereiten sich darauf vor, ihre Befugnisse massiv auszuweiten, um einzelne souveräne Nationen zu überstimmen und sich als nicht gewählte Ein-Welt-Regierung zu positionieren.

Die UNO plant, während der bevorstehenden Konferenz „Gipfel der Zukunft“ im Jahr 2024 Vorschläge für die beispiellose Ausweitung ihres Einflusses zu unterbreiten.

Zu den Vorschlägen gehören Maßnahmen, die der Organisation eine „Notfallplattform“ bei „globalen Krisen“ einräumen würden.

Solche „Krisen“ würden von den Vereinten Nationen selbst bestimmt, und „Notfälle“ würden von der Organisation ausgerufen.

Sollte ein globaler „Notfall“ von den Vereinten Nationen ausgerufen werden, würde dies die Organisation in die Lage versetzen, „Notfallbefugnisse“ einzusetzen, um „Klimawandel“-Ziele zu erreichen oder Beschränkungen während oder sogar vor Pandemien durchzusetzen.

Zu den Plänen gehört auch ein „digitaler Ethikkodex“, der es der UNO erlauben würde, „Fehlinformationen“ zu zensieren, um eine „Klima-“ oder „Pandemiekrise“ zu verhindern.

Die UNO hat die Verbreitung von Informationen, die dem offiziellen „Klimakrisen“- oder Pandemie-Narrativ widersprechen, als „Infodemie“ bezeichnet.

Die Konferenz „Gipfel der Zukunft“ bringt verbündete UN-Nationen und Nichtregierungsorganisationen wie das Weltwirtschaftsforum (WEF) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammen, um eine umfassende politische Agenda zu diskutieren.

Auf der Agenda stehen linke Initiativen wie die Vergrößerung der Regierung, um auf globaler Ebene zu agieren, digitale Zensur und drastische Vorschläge zu Pandemien und Klima.

Diese Maßnahmen signalisieren nach Ansicht von Politikexperten eine besorgniserregende Ausweitung des Einflusses der UNO auf einzelne souveräne Nationen.

Indem die UNO ihre Befugnisse auf diese Weise ausweitet, wird die nicht gewählte Organisation in der Lage sein, die Gesetze von Ländern auf der ganzen Welt außer Kraft zu setzen, um ihre eigene globalistische Agenda zu verfolgen.

Die Befugnisse würden die Vereinten Nationen in die Lage versetzen, die verfassungsmäßigen Rechte der Amerikaner zu verletzen, indem sie zum Beispiel den Bürgern durch radikale Zensurmaßnahmen das Recht auf freie Meinungsäußerung nehmen.

Michael Chamberlain, Direktor von Protect the Public’s Trust, einer Organisation zur Überwachung der Regierung, warnt, dass die Vorschläge dazu führen werden, dass Amerika „seine Souveränität aufgibt“ und der UN, dem WEF und der WHO „die Macht gibt, über uns zu herrschen“.

„Damals, als sich die Amerikaner noch Engländer nannten, konnten wir es nicht ertragen, von Leuten regiert zu werden, die wir nicht gewählt und nie gesehen hatten“, erklärt Chamberlain.

„Die Selbstverwaltung ist in unserer nationalen DNA verankert.

„Wir wählen Vertreter, um die Gesetze zu erlassen, nach denen wir leben… nicht so bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen und ausländischen Organisationen.

„Deshalb ist es für die Vereinigten Staaten äußerst gefährlich, ihre Souveränität aufzugeben und einer dieser Organisationen die Macht zu geben, über uns zu herrschen.“

Laut dem Vorschlag „Strengthening the International Response to Complex Global Shocks – An Emergency Platform“ (Stärkung der internationalen Reaktion auf komplexe globale Schocks – eine Notfallplattform) würde die Notfallplattform den Vereinten Nationen die Möglichkeit geben, im Falle einer globalen Krise, wie z. B. einem „großen Klimaereignis“ oder einem „zukünftigen Pandemierisiko“, „aktiv eine internationale Reaktion zu fördern und voranzutreiben, die die Grundsätze der Gerechtigkeit und Solidarität in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt“.

Man beachte die Formulierung „zukünftiges Pandemierisiko“ und nicht während einer tatsächlichen Pandemie – die UNO wäre in der Lage, ihre weitreichenden Befugnisse auszuüben, wenn sie behauptet, sie würde handeln, um zu verhindern, dass etwas passiert.

Um ein „großes klimatisches Ereignis“ zu verhindern, könnte die UNO die Öffentlichkeit daran hindern, mit ihren digitalen Dollars Fleisch und Milchprodukte zu kaufen, um die „globale Erwärmung“ zu stoppen.

Der Vorschlag wurde von UN-Generalsekretär Antonio Guterres verfasst.

Sie würde Guterres die Befugnis verleihen, eine Notfallplattform auszurufen und sie nach eigenem Gutdünken zu verlängern, wenn die Politik ratifiziert wird.

Brett Schaefer, Senior Researcher in International Regulatory Affairs bei der Heritage Foundation, warnt davor, dass Guterres und die UNO in der Lage sein werden, die Führer einst souveräner Nationen auf der ganzen Welt zu überstimmen.

„Es ist eindeutig ein Versuch, den Generalsekretär und die Vereinten Nationen zu ermächtigen“, warnt Schaefer.

„Die Notfallplattform würde dem Generalsekretär die „ständige Befugnis zur Einberufung und Operationalisierung“ einer Reaktion auf ein breites Spektrum internationaler Krisen mit minimaler Konsultation der Mitgliedsstaaten, einschließlich der USA, verleihen.“

Die Notfallplattform würde auch sicherstellen, „dass die teilnehmenden Akteure klare Verpflichtungen eingehen, die die globale Reaktion auf einen komplexen Schock direkt und unmittelbar unterstützen“.

Zu diesen teilnehmenden Akteuren gehören die UN-Mitgliedsstaaten wie die USA, China, die Länder der Europäischen Union und das Vereinigte Königreich.

Die Mitgliedsstaaten wären zwar rechtlich nicht gezwungen, sich an die Empfehlungen des Generalsekretärs zu halten, aber der Druck, „einen sinnvollen Beitrag zur Reaktion zu leisten und für die Einhaltung dieser Verpflichtungen zur Rechenschaft gezogen zu werden“, wäre immens“, so Schaefer.

„Die USA sollten bereit sein, anderen Nationen in Krisenzeiten zu helfen, aber dies sollte eine Entscheidung sein, die von unseren gewählten Führern getroffen wird, nicht von Turtle Bay aus“.

Ein weiterer Vorschlag des „Gipfels der Zukunft“ zielt darauf ab, einen „Verhaltenskodex“ für das Internet zu entwickeln, der das, was die UNO als „Fehlinformation“ betrachtet, demontieren und zensieren soll.

Die weitreichende Zensurpolitik trägt den Titel „Informationsintegrität auf digitalen Plattformen“.

Der „Verhaltenskodex“ beruht auf der Arbeit von Gruppen, die sich aktiv für die Zensur konservativer Online-Reden einsetzen.

Die UNO und der von der UNO finanzierte Global Disinformation Index (GDI) nennen mehrere konservative Nachrichtensender als Quellen von „Fehlinformationen“.

Laut der „Desinformationsrisikobewertung“ des GDI stufen sie jedoch linke Quellen als äußerst zuverlässig ein.

So stufte der GDI beispielsweise die New York Times, die Washington Post und BuzzFeed News als „geringes“ Risiko ein, während er dem Daily Wire, der New York Post und dem American Conservative ein „hohes“ Risiko zuschrieb.

„Von Gesundheit und Gleichstellung der Geschlechter bis hin zu Frieden, Gerechtigkeit, Bildung und Klimaschutz – Maßnahmen, die die Auswirkungen von Fehlinformationen, Desinformation und Hassreden begrenzen, werden die Bemühungen um eine nachhaltige Zukunft unterstützen“, schrieb der UN-Generalsekretär in seinem Vorschlag zur „Informationsintegrität auf digitalen Plattformen“.

Die UN-Definition von „Fehlinformation“ stelle ein großes Risiko für die freie Meinungsäußerung dar, so Schaefer.

„Wir haben aus erster Hand gesehen, wie Bemühungen, ‚Desinformation‘ und ‚Fehlinformation‘ zu unterdrücken, stattdessen dazu missbraucht werden, abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen und unbequeme Beweise zu unterdrücken – wie zum Beispiel die Theorie des chinesischen Laborlecks über den Ursprung von Covid“, sagte Schaefer.

„Es ist schwer, einen UN-Kodex zu finden, der den ersten Verfassungszusatz nicht mit Füßen tritt.

Chamberlain stimmte dem zu und fügte hinzu, dass die UNO keine Grundlage habe, um diese Politik in einem demokratischen Land einzuführen.

„Amerikaner haben immer noch den Schutz des ersten Verfassungszusatzes, der es der Regierung verbietet, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung zu verletzen“, sagte Chamberlain.

„Es ist der Regierung nicht nur untersagt, diese Rechte mit Füßen zu treten, sondern sie darf auch nicht diese Rechte an andere auslagern, nicht einmal an große, mächtige internationale Organisationen, unabhängig davon, wie hoch angesehen diese Organisationen sein mögen.

Calling for guardrails to contain the proliferation of hate and lies in the online world, @antonioguterres puts forward proposals for a Code of Conduct for Information Integrity on Digital Platforms in new report. https://t.co/7ZoX9i81uk pic.twitter.com/Punt48XxYi

— United Nations (@UN) June 14, 2023

Zu den weiteren politischen Vorschlägen gehört ein obligatorischer globaler Impfplan für COVID-19.

Der Plan würde darauf abzielen, weltweit mindestens 11 Milliarden Impfdosen zu verabreichen und die Finanzierung und Befugnisse der WHO, der Gesundheitsorganisation der Vereinten Nationen, zu erhöhen.

„Die Unabhängigkeit, die Autorität und die Finanzierung der WHO müssen gestärkt werden“, schrieb Guterres in dem Bericht „Unsere gemeinsame Agenda“.

„Dazu gehören eine größere finanzielle Stabilität und Autonomie auf der Grundlage von nicht zweckgebundenen Mitteln, eine Aufstockung der Mittel und ein organisierter Auffüllungsprozess für den verbleibenden Haushalt.“

Ein weiterer Vorschlag zielt darauf ab, Initiativen zum „Klimawandel“ durchzusetzen, indem bis 2050 oder früher „Netto-Null-Emissionen“ erreicht werden.

Der Plan sieht vor, fossile Brennstoffe und Kohleenergie weltweit abzuschaffen und die Finanzakteure zu zwingen, „von emissionsintensiven Sektoren auf eine klimaresistente und Netto-Null-Wirtschaft“ umzusteigen.

„Wir sollten unsere Bevölkerungen, Infrastrukturen, Volkswirtschaften und Gesellschaften stärken, damit sie dem Klimawandel standhalten können, doch Anpassung und Widerstandsfähigkeit sind nach wie vor stark unterfinanziert“, so Guterres in dem Bericht „Unsere gemeinsame Agenda“.

Experten warnen jedoch davor, dass die Ziele der globalistischen grünen Agenda mit drastischen Maßnahmen nicht zu erreichen sind.

„Chinas Priorität – und die vieler anderer Länder, vor allem der Entwicklungsländer – ist es, das Wirtschaftswachstum zu maximieren und den Lebensstandard zu erhöhen“, so Schaefer.

„In dem Maße, in dem Netto-Null und der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen diese Ziele behindern, werden sie sich nicht an Beschränkungen halten.“

An anderer Stelle des UN-Vorschlags werden obligatorische globalisierte „digitale IDs“ gefordert.

Wie Slay News bereits berichtete, fordert Guterres in dem Bericht „Our Common Agenda“, dass alle Personen, die unter der Kontrolle der UN stehen, eine digitale ID haben sollen, die mit ihrem Bankkonto verknüpft ist.

Mit der eventuellen Einführung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) wären die Behörden in der Lage, die Ausgaben der Bürger in bargeldlosen Gesellschaften zu überwachen und zu kontrollieren.

Diejenigen, deren Ausgaben darauf hindeuten, dass sie ein „Risiko“ darstellen, zu einem „klimatischen Großereignis“ beizutragen, könnten rasch bestraft werden.

DeSantis bei Carlson: CBDC verbieten

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Das digitale Zentralbankgeld dürfte beim Präsidentschaftswahlkampf in den USA 2024 in den Fokus rücken. DeSantis bekräftige jetzt seine Forderung.  Floridas Gouverneur und Herausforderer von Donald Trump Ron De Santis will scharf gegen den digitalen Dollar vorgehen und verspricht ein Verbot, sollte er gewählt werden. Das sagte er bei einer Diskussion mit Tucker Carlson bei einer […]

Der Beitrag DeSantis bei Carlson: CBDC verbieten erschien zuerst unter tkp.at.

GRÜNDE FÜR DEN FACHKRÄFTEMANGEL?

#TEAMHEIMAT

Warum haben wir eigentlich seit Jahrzehnten einen Fachkräftemangel?

Warum wandern die Fachkräfte ab?

Was sind denn Fachkräfte?

Ist es die Fremdenfeindlichkeit, der Rassismus, Digitalisierung, etc.?

Nein, es sind hausgemachte Probleme, die man durchaus lösen könnte, wenn man es wollte.

Wie offensichtlich das FBI die Bidens deckt

Deutsche Medien gehen geflissentlich darüber hinweg, dass im geheimsten Teil des Weißen Hauses Kokain gefunden wurde und dass der Secret Service behauptet, dort wären keine Kameras, die gefilmt hätten, wer das Kokain dort hingebracht hat. Das russische Fernsehen hat das Thema und den Korruptionsskandal um die Bidens in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick thematisiert und ich habe […]