Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

MFG startet Volksbegehren gegen “Migrationsflut” – FPÖ OÖ wird rechts überholt

MFG startet Volksbegehren gegen “Migrationsflut” – FPÖ OÖ wird rechts überholt

Die von ihren Kritikern auch gerne “Impfgegner-Partei” genannte MFG versucht in Oberösterreich, wo sie im Landtag vertreten ist, auch mit anderen brennenden Themen zu punkten. Hier wurden schon mehrfach Akzente gesetzt, die eine Nähe zum Willen der Bevölkerung nahelegen und die Landes Freiheitlichen beschämen. Am 1. Dezember präsentierte man einen gut auf den Punkt gebrachten Maßnahmenkatalog gegen illegale Massenmigration – und hat ein Volksbegehren dazu eingebracht.

Auch wenn betont wurde, dass hinter dem Vorhaben die Bundes- und die Landes-MFG stehen, saßen letztendlich nur die drei oberösterreichischen Landtagsabgeordneten, Dagmar Häusler, Manuel Krautgartner und Joachim Aigner mit ihrer juristischen Referentin Justine Tiefnig am Podium. Während es aus vielen Bundesländern eher Negativmeldungen wie Austritte zur MFG gibt, kämpft man in Oberösterreich Tag für Tag um politische Relevanz. Dass dies alles andere als leicht ist, zeigen die Rückmeldungen der Wähler in sozialen Medien, die sich auch in den Foren von Report24 immer wieder negativ äußern. Die Enttäuschungen letzten Wochen der Bundespräsidentenwahl haben tiefe Narben bei vielen Menschen hinterlassen, die alle Hoffnungen auf diese neue Partei gesetzt hatten.

Die Inhalte des Volksbegehrens und die Meinung der MFG zur illegalen Massenmigration erinnerten an die Positionen des Jörg Haider. Er hatte stets ein Ohr für die Ängste und Sorgen der Menschen und brachte diese mit markigen Sagern auf den Punkt.

Der internationale Umgang mit dem Thema sowie die völlig inkompetente Asylpolitik der
Bundesregierung machen es notwendig, einen Volksentscheid herbeizuführen, der verhindert, dass
unter dem Deckmantel der „humanitären Hilfe“ tausende Wirtschaftsmigranten den direkten Weg
von der Grenze in die „soziale Hängematte“ der Republik finden. Das klare Bekenntnis der MFG zur
Hilfeleistung für alle tatsächlichen berechtigt Schutzsuchenden bleibt davon unberührt.

Pressemappe „Migrationsflut stoppen – JETZT!“

Die Partei MFG hat in Oberösterreich vor allem deshalb so gut abgeschnitten, weil die FPÖ unter Manfred Haimbuchner inmitten des Corona-Wahnsinns in ihren Kernthemen äußerst schwach und unglaubwürdig agiert hat. Diesem ist vorzuwerfen, sich an seinen Koalitionspartner anzubiedern und die ÖVP niemals zu kritisieren. In Bundesländern, wo die FPÖ-Landesparteichefs mit den Corona-Demonstranten auf die Straße gingen und für ein gemeinsames Anliegen kämpften, bekam die neue Partei keinen Fuß auf den Boden. In Oberösterreich gab es ein Vakuum zu füllen, wobei es eine Fehleinschätzung darstellt, dass die MFG ausschließlich von enttäuschen FPÖ-Wählern gewählt wurde.

Die Abgeordneten Dagmar Häusler und Joachim Aigner.

Zu ihrer Anhängerschaft gehören aber durchaus viele, die mit dem glaubwürdigen Programm des Herbert Kickl auf Bundesebene, unter anderem Heimat, Freiheit, Selbstbestimmung und Nationalbewusstsein, sehr viel anfangen können. In diese Kerbe schlägt man mit dem heute präsentierten Volksbegehren erneut.

Die illegale Migration nach Österreich führt zunehmend zu großen Problemen in vielen Bereichen. Die
Regierung hat nichts Wirksames dagegen getan. Deshalb möge der Bundesgesetzgeber Maßnahmen
beschließen, um die Souveränität des Bundesgebietes wieder herzustellen, u.a. effizienten
Grenzschutz, rasche Abwicklung von Asylanträgen und Rückführung nach abgewiesenem Antrag.
Parallel dazu soll die Integration von anerkannten Flüchtlingen und legalen Einwanderern verbessert
werden.

Konkret wird gefordert, folgende gesetzliche Maßnahmen zu beschließen:

1. Aktiver und durchgehenden Grenzschutz.
2. Keine Stellung von Asylanträgen ohne nachprüfbare Angaben von Herkunft und Identität.
3. Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsstaaten können Asylanträge grundsätzlich nur im
Herkunftsstaat stellen.
4. Beschleunigte Asylverfahren.
5. Kein internationaler Schutz für Menschen, die aus ausschließlich wirtschaftlichen Gründen
um Asyl ansuchen.
6. Zügige Rückführung von Menschen, deren Asylantrag abgewiesen wurde.
7. Zügige Rückführung bei Straffälligkeit gemäß den geltenden Gesetzen.
8. Rasche Ausverhandlung von bilateralen Abkommen mit Österreichs Nachbarländern, bis
Dublin-III-Regeln (insb. „Drittsaatenregelung“) EU-weit konsequent umgesetzt werden.
9. Forderung an die EU, einen EU-weiten Aufteilungsschlüssel für eine tatsächlich gerechte
Verteilung der als Folge der zunehmenden Migration entstehenden wirtschaftlichen
Belastung einzuführen

In Tagen wie diesen wird ein solches Programm, das für rechtstreue Staatsbürger und ganz normale Menschen eigentlich selbstverständlich sein sollte, vor allem von System- und Mainstreammedien als “rechts” gebrandmarkt. Damit muss man anerkennen, dass sich die MFG Oberösterreich in der Asylfrage rechts des Herrn Haimbuchner einordnet. Bei Politikern sind allerdings Taten stets wichtiger als Worte – und um Taten folgen zu lassen fehlen die notwendigen Stimmenanteile. Wir haben nachgefragt, ob sich die Partei jetzt generell als “rechts” sieht – und eine durchwegs sympathische Antwort erhalten.

Man würde sich an den Problemen der Menschen orientieren, das hätte mich “Links” gegen “Rechts” nichts zu tun. Wer die Arbeit der MFG OÖ bisher und in Zukunft beobachtet, werde feststellen, dass man auch klassisch linke Positionen aufgreift und vertritt, wenn sie für Land und Leute richtig und wichtig sind.

Die Pressekonferenz wurde auch als Livestream ins Internet übertragen und kann dort auch nachgesehen werden.

Bei der Pressekonferenz war ersichtlich, dass vor allem Joachim Aigner thematisch sehr sattelfest auftrat, während sich seine Kollegen mit wichtigen Rechtsgrundlagen wie der Drittstaatenregel, dem Schengener Abkommen zur Kontrolle der EU-Außengrenzen und dergleichen mehr noch nicht ganz zuhause fühlten. Nicht angesprochen wurde die wesentliche Frage der Remigration von straffälligen Migranten oder jenen, deren Asyltitel abgelehnt wurde. Auch hier wird man beobachten müssen, wie stabil die MFG ihre neuen Positionen in Zukunft vertritt – denn mit politischen Eintagsfliegen haben die Wähler ihre berechtigten Probleme. Bis zur nächsten Landtagswahl in Oberösterreich wird noch viel Zeit vergehen, in der man zu beweisen hat, wie ernst man es mit seinen Anliegen meint.

Politiker sind Angestellte der Republik – nicht deren Eigentümer!

MFG-OÖ Sprecher Joachim Aigner

Ein weiteres Faktum, das die MFG betrifft, ist der Umstand, dass man den Ruf der Bundespartei innerhalb nur weniger Wochen völlig ruiniert hat. Ob es den unbestritten fleißigen Abgeordneten in Oberösterreich gelingen wird, die Herzen und das Vertrauen der Menschen wieder zu erreichen, wird die Zukunft zeigen. In jedem Fall wird es ein hartes Stück Arbeit.

Leserbriefe zu „Saubermänner*innen: Die schmutzigen Seiten der Politisch Korrekten“

Leserbriefe zu „Saubermänner*innen: Die schmutzigen Seiten der Politisch Korrekten“

nds-socialmedia.jpg

Udo Brandes thematisiert hier „eines der beliebtesten ideologischen und politischen Machtinstrumente des liberalen Establishments“: Das Moralisieren. Es beinhalte die Behauptung, „Wir sind die Guten, ihr seid die Bösen“. Die Anhänger der Politischen Korrektheit seien deshalb oft so fanatisch, weil sie auf diese Weise ihren eigenen Schmutz ebenso abwehren wie genießen könnten. Hinter den Verhaltensweisen würden antidemokratische und antiplurale Affekte stecken, die die politisch korrekten Saubermänner*innen nicht wahrhaben wollten. Statt bei politischen Fragen zu moralisieren, sollte besser gefragt werden, „Was ist unser oder mein Interesse?“. Sachlich-nüchterne Interessenanalyse statt emotional aufgeladenes Moralisieren sei „das, was unsere Gesellschaft mehr voranbringen würde als selbstgerechtes Moralisieren“. Danke für die interessanten E-Mails. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.


1. Leserbrief

Liebes Nachdenkseiten-Team,

der Artikel “Saubermänner*innen” von Herrn Brandes ist einer der allerbesten, die ich zu dem Thema gelesen habe!

Obwohl ich selbst als Transidente Diversität grundsätzlich befürworte, ekelt mich die ständige Präsenz der Regenbogenfarben und LGBT selbst in unverdächtigen Vorabend- Krimiserien an.
Kein Filmchen kommt mehr ohne ein schwules schwarz- weisses Pärchen, einer Federboa-Transe und einer lesbischen Kommissarin aus!

Wenn aber überhaupt eine dem offiziellen Narrativ widersprechende Meinung thematisiert wird, dann aber nur im Kontext der Verschwörungstheoretiker und Aluhutträger, bevorzugt noch durch Ufo und Flacherde- Gläubige der Lächerlichkeit preisgegeben.

Manchmal reitet mich da ein kleines Teufelchen und ich bestelle mir im Restaurant ein “Zigeunerschnitzel” und beim Bäcker einen ” Negerkuss”

Immer öfter verhalte ich mich wie Kommissar Brisgau als ” Der letzte Bulle”. Authentisch eben und einen Depp nenne ich auch einen Depp!

Liebe Grüße
Christine Reichelt


2. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Brandes:

Danke für diesen interessanten Artikel. Besonders das Feindbild “alte weisse Männer” stört mich vor allem, weil ich selber zu dieser Sorte Mensch gehöre. Und sicherlich wird etwa die Hälfte der Europäer mit der Zeit zu dieser Sorte Mensch gehören. Also auch ein “junger weißer Mann” wird mit der Zeit zu einem “alten weißen Mann”. Sicher mögen in der “Führung” dieser Gesellschaft eher diese Menschen vertreten sein, aber es gibt sicher auch Menschen, von dieser Sorte, denen es schlechter geht als etwa “Jerome Boateng”. Mein bevorzugtes Argument gegen dieses Feinbild ist die Satire “Mein Kamm” von Epharim Kishon, in der Menschen mit Glatze als “Ursache allen Übels” angegeben sind. Wenn man von der Hautfarbe absieht, sind das eher ältere Männer, bei denen es vorkommt, daß die Haare ausfallen. Die Argumentation (Reichtum und Macht) wird auch in dieser Satire benutzt.

Gruß
R.K.


3. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Brandes,

Sie schreiben:

“… wie im Dritten Reich eine ganze Gesellschaft in einen inhumanen, verbrecherischen Faschismus umkippen konnte … Das kann heute genauso schnell wieder passieren”,

“Kann”? Ich denke, es passiert gerade, ist voll im Gange. Das Beispiel der Entlassung des Vorstandsvorsitzenden der Krankenkasse BBK Provita würde ausreichen um das zu belegen. Aber es gibt ja noch so viele ähnlich gelagerte Fälle.

Aber ich schreibe nicht, um Sie zu kritisieren. Hut ab vor Ihren Artikel! So klar formuliert und umfangreich an Beispielen, danke!

Sie sprechen die psychologischen Aspekte des gesellschaftlichen Wahns an, “Reaktionsbildung”. Die Basis dafür ist “Projektion”. Was hat man den “Juden” vor 80 Jahren nicht alles Schreckliche und Böse angedichtet. Eben genau das, was die Nazis bei sich selbst nicht wahr haben wollten. Mit “Juden” hatte es nichts zu tun. Heute dasselbe Schema mit Querdenkern und “SaubermännerInnen”. Sie haben es ja beschrieben.

Was vielleicht noch zu ergänzen wäre, das ist leider kein Phänomen, das man mal ebenso abstreifen kann, wenn einem ein Licht aufgehen sollte. Die Basis liegt tief im Unterbewussten, mit frühkindlichen Störungen und unterentwickeltem Selbstwertgefühl. Das macht gestörte Menschen, von gefühlsarm bis hin zum richtigen Psychopathen. Und die erzeugen diese Störungen wieder bei ihren Kindern. Es wird über Generationen weiter gereicht.

Arno Grün hat das am Beispiel der Psyche der deutschen Faschisten (1933-1945) beschrieben, mit einer sehr pessimistischen Entwicklungsprognose. Und wenn man das Buch “Angst Gesellschaft”, von  Hans-Joachim Maaz, liest, tauchen dieselben Phänomene wieder auf, im Zusammenhang mit der Corona-Diktatur.

Ich bin pessimistisch. Die Mehrheit wird konformistisch und opportunistisch bleiben. Aber ich bin auch optimistisch. Eine Minderheit von 2% aufgeklärten und aufrechten Menschen reicht, um die Sache umzukippen und ins Bessere zu wenden. “Leben mit der Unsicherheit”, so ähnlich beschreibt Maaz die Einstellung dieser “Aufrechten”. Diese “Unsicherheit” hat was mit der Wirklichkeit zu tun. Die Ideologen, “SaubermännerInnen”, stehen dagegen auf tönernen Füßen.

Herzliche Grüße,
Rolf Henze


4. Leserbrief

moin,

liebe nachdenkseiten..

es geht mir wie Udo Brandes. in meiner”jugend” war es mir
unverständlich, wie das “mitläufertum” in der nazizeit organisiert wurde.

seit april 2020 april ist mir aber klar, wie gut propaganda und gruppendruck wirken können.
man darf halt auch nicht von sich selber auf andere schließen !

eine recht ernüchternde erkenntnis.

offenbar waren auch 3 jahre oberstufe, und ausschließlich 3. reich in geschichte, nicht genug um “wehret den anfängen” irgendwie mit bedeutung zu füllen, für die meisten meiner jahrgangsgenossen. (1995)

die anfeindungen, die ich als ärtzlich maskenbefreiter erlebt habe, bzw. die noch laufenden juristischen, sind dagegen betrachtet eher lächerlich, haben es mir aber deutlich gemacht, wie man als “markierter” behandelt wird, auch ganz ohne gelbe aufnäher.

neben ärzten, und meinen mitmeschen,  kann ich jetzt aber auch unser
justizsystem nicht mehr wirklich ernst nehmen. ?

ein kriminalbeamter hat mir abgeraten anzeige zu erstatten, als ich mit einer liste von am gleichen tagen verstorbenen senioren bei denen aufgekreuzt bin. hat erst erschreckt geguckt, dann schwer geatmet und gesagt :

das sei bekannt, aber die vorgesetzten interessiert die sachlage nicht !!!

er wisse nicht, was passiert, wenn er die anzeige aufnehme.

ich habe den freundlichen hinweis angenommen, um nicht noch in eine nervenheilanstalt oder sonstige örtlichkeit verfrachtet zu werden.

ich meine zu sehen, in welcher reihenfolge die “impftrupps” hier durch die pflegeheime in den umliegenden ortschaften gezogen sind. und wann die 2. runde war. “rettet” Weihnachten” 2021 sehe ich auch, in meinen daten.

die bei der stadtverwaltung nuschelten sofort etwas von datenschutz, als ich wissen wollte, wann das letzte mal 3 tote in unserem städchen an einem tag registriert wurden oder ob das ein neuartiges phänomen sei.

ich verkaufe grabsteine, seit 20 jahren, und für mich war es bisher UNGESEHEN.
auch als noch kein rettender “impfstoff” gg. das virus zur verfügung stand.

namen bitte nicht veröffentichen ! da laufen noch mind.  2 verfahren (§279) gegen mich… nicht das ich zusätzlich noch als “justizleugner & delegitimierer” registriert und abgurteilt werde.

chronisch krankheit und vorgeschädigte lunge habe ich übrigens auch. mal gucken wann der staatsanwalt und richter das zur kenntnis nehmen wollen.

wahrscheinlich erst wenn sie mich in erzwingungshaft nehmen, ich dort maske tragen muß, einen “schub” bekomme und sich die rechtsabteilung meines rentenversicherungsträgers anfängt für die ganze geschichte zu interessieren… hoffe ich zumindest.

ein paar direkt verantwortliche gäbe es dann ja mal, zur abwechslung.

mit freundlichem Gruß,
gregor ferl


5. Leserbrief

Lieber Udo Brandes,

den Ausführungen in Ihrem Artikel kann ich in jeder Hinsicht nur beipflichten.
Die einzelnen Aspekte und Beispiele decken sich mit meinen Erfahrungen von 1968/69 als damals 15-jähriger Schüler mit Kontakten zum SDS und einem Treffen mit Rudi Dutschke in Göttingen, die sich bis heute wie ein roter Faden in Ereignissen und Erfahrungen durch mein ganzes politisches Leben ziehen gerade so, wie sie es in Ihrem Aufsatz beschrieben haben. Diese fanden auch ihren Niederschlag in meiner langjährigen Beratertätigkeit als Beamter in einer großen deutschen Behörde.

Aktuell fühle ich mich besonders vom Ukraine-Krieg berührt, wird hier doch der vermeintliche Verteidiger “unserer Werte’”, die Ukraine und die meisten ihrer Bürger, für einen Krieg mißbraucht, der aus der schon jahrhundertealten Russophobie in der westlichen “zivilisierten Welt” gespeist und verstärkt wird.

Kritik am kriegslüsternen Verhalten und Entscheiden der vereinten westlichen politischen “Elite” (NATO und Co.)mit Unterstützung der meinungsmachenden Mainstream-Medien ist unerwünscht und diskriminiert die Kritiker als “Putinversteher” etc.

Hier merke ich an, dass ich seit fast 25 Jahren mit einer sibirienstämmigen Russin verheiratet bin.

Meine Frau und unsere hier sehr gut integrierten Kinder spüren zunehmend Verunsicherung, ja Angst!

Gerade weil wir zumindest Putins antifaschistische Argumentationslinie nachvollziehen können, seinen Krieg aber ablehnen, werden wir zu “zweifelhaften Menschen” und den “berüchtigten Putinverstehern”. Unterstrichen wird das Ganze noch durch eine Sendung im ukrainischen Fernsehen, in der zur Ermordung aller Russen und ihrer Kinder unwidersprochen aufgerufen wurde.

Jedenfalls möchte ich Ihnen hier für ihre Gedanken und Ausführungen herzlich danken und sie in Ihrer Arbeit bestärken!

Alles Gute und herzliche Grüße
Burkhard Malotke


6. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Brandes,
sehr geehrtes NDS-Team,
 
danke für Ihren bedenkenswerten Artikel.

Ja, Sie, sehr geehrter Herr Brandes, sind nicht allein mit Ihrer Empörung über die “politische Korrekten”. Auch ich kann Ihnen durchaus gedanklich folgen.
 
Allerdings frage ich mich ebenfalls “emotional beunruhigt”, wenn Sie genau wie alle Anderen, mögen sie sich zu den “politisch Korrekten” zählen oder zu deren Gegnern, d.h. zu welchem selbstgerecht-ideologischen “Ismus” auch immer, Ihrer emotionalen Empörung ihren ebenso selbstgerechten freien Lauf lassen, ob Sie damit zur Verständigung unter den Kampfhähnen innerhalb unserer gespaltenen Gesellschaft oder zum besseren Verständnis der doch bspw. nicht zu leugnenden Gefahr, die von der Corona-Pandemie ausging, siehe “Bergamo”, oder noch, wenn auch vermindert, auszugehen scheint, beitragen.

Einer der mir noch verbliebenen allerbesten Freunden ist bspw. noch bevor die Impfkampagne Fahrt aufnehmen konnte, in einem Berliner Krankenhaus intubiert ins Koma versetzt an Covid-19 verstorben. Danach gehörte ich zu denen, die die Impfung als das kleinere Übel ansahen.
 
Hatte da nicht unser bei Ausbruch der Pandemie noch im Amt befindliche Gesundheitsminister Jens Spahn – zu dessen Fans ich nie gehört habe – zumindest in einem Punkt Recht, als er sagte: “Wir werden einander danach viel zu verzeihen haben.” – Denn auch seinerseits anscheinend unbestritten haben unsere “Systemträger” sich in ihrer Unerfahrenheit von den gängigen Vorurteilen und Klischees leiten lassen wie auch die davon so unangenehm Betroffenen als in ihrer Freiheit Eingeschränkten. Ja, auch die von der Pharmaindustrie in aller Eile geschaffenen Impfstoffe waren nicht genügend auf ihre schädlichen Nebenwirkungen überprüft worden, wenn sie auch die größte akute Not gehindert zu haben schien. Und unbestritten fügte sie ihren Herstellern den geringsten Schaden zu, sondern sorgten für deren satte Gewinne und zwar auf Kosten der ohnehin Benachteiligten unserer Gesellschaft. Sollten wir uns danach nicht trotzdem eher grundsätzlich fragen: “Wie ticken die Systemgewinner und wie reagieren Menschen, deren ‘Schmerzgrenze’ erreicht ist?” Immerhin zitieren Sie, Herr Brandes, Sigmund Freud und dessen seinerzeit bahnbrechenden psychoanalytischen Erkenntnisse.
 
Die Neurologen sagen uns heute bspw., dass die Spezies Mensch in ihrem Denken und Handeln vor allem von ihrem evolutionär älteren Teil des Gehirns geleitet werde (zu 90% ?) und danach erst vom Neokortex, den “Frontallappen”  im Stirnbereich. Diese physische Voraussetzung für die Fähigkeit über sich selbst hinaus zu denken, Zusammenhänge einzuordnen und die Zukunft zu planen, trete erst mit und nach der Pubertät in Funktion und könne uns lebenslanges Lernen ermöglichen, wenn wir es denn wollten oder unsere Umgebung uns daran nicht ausdrücklich hindere.

So, wie wir uns mit unserer sinnlichen Wahrnehmung im ständigen Austausch mit unserer Umgebung befänden, so stünden auch die verschiedenen Hirnbereiche mit ihren zahllosen Neuronen in ständigem Austausch mit einander. Wenn wir uns die in der Kindheit vorhandene Fähigkeit als Voraussetzung zu lernen zum Staunen bewahrten, seien wir auch in der Lage, alte Erfahrungen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und eventuelle Vorurteile zu korrigieren bzw. jeweilige Befangenheit überwinden. Mit bildgebenden Verfahren könnten die entsprechenden Hirnaktivitäten sogar nachweisen.

Also, ich glaube ihnen, so, wie ich den Naturwissenschaftlern, den Experten für die Ökologie der Natur glaube, deren Warnungen vor einem ökologischen Kollaps seit vier Jahrzehnten doch von den “Mächtigen” geflissentlich ungehört blieben und so, wie ich für “Fridays for Future” überwiegende Dankbarkeitsgefühle hege, auch wenn sie in ihrer jugendlichen Unerfahrenheit über das eigentliche Ziel ihres berechtigten Anliegens hinausschießen. Aber in Kenntnis meines eigenen begrenzten Wissens halte mich mit meiner Beurteilung doch nicht für unbefangen und zwar auch, was die Pandemie betrifft nicht, so, wie ich auch den Nutzen und Schaden der jeweiligen Impfstoffe nicht “objektiv” beurteilen kann.
 
Was mir jedoch Hoffnung macht, ist, dass Dank der im Laufe der Jahrtausenden erworbenen evolutionären Errungenschaft unseres Gehirns, wir u.a. auch die Fähigkeit erlangt zu haben scheinen, nicht nur das oder die uns Angenehme/n zu lieben und uns daran zu freuen, sondern auch gelernt haben, begangene, ja, auch die nicht wieder gut zu machenden, Fehler zu verzeihen. Und manche von uns schafften es und schaffen es noch (?), im Laufe der jeweils auf einander folgenden Generationen immer wieder, sogar ihren ausgesprochenen Feinden zu verzeihen.
 
Mit Dank im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit
und einstweiligen herzlichen Grüßen
Johanna Michel-Brüning


7. Leserbrief

Danke für den Artikel von Udo Brandes.

Er beschreibt genau was so ärgerlich ist.

Statt Volk von Dichter und Denker, jetzt Dummen und Doppelmoralisten.
Dazu sind “Eliten” keine Eliten, aber Parasiten was man an den steigenden Zahlen der Obdachlosen und Menschen auf sozialen Minimum in D sehen kann.

Ich habe viele deutsche Freunde, die sich genau so ärgern und hoffe dass irgendwann die Deutschen selber die Richtung ändern, so geht es nicht weiter.

MfG
Jan van Leeuwen


8. Leserbrief

Sehr geehrter Udo Brandes,

wow, wow, wow – was für ein für mich erhellender Artikel!

Endlich habe ich neben der “kognitiven Dissonanz” (vereinfacht: Innerer Spannungszustand) eine weitere sehr einleuchtende Erklärung für das in meinen Augen pathologische/selbstzerstörerische/irrationale (m.E. manipulierte/indoktrinierte) Verhalten großer Teile in der deutschen Bevölkerung (welches die anderen Teile der Bevölkerung mit in den Abgrund reißt) – Stichworte „Reaktionsbildung“ bzw. „Genießen des Schmutzigen“ im Rahmen des herrschenden, (m.E. nur vermeintlich) “politisch korrekten” (Political Correctness)!

Diese “schmutzige Seite des (m.E. nur vermeintlich) politisch korrekten Bürgertums” ist meines Erachtens (m.E.) insbesondere am Beispiel des Ukraine-Konflikts sehr deutlich zu sehen. Hier stelle ich nämlich seit Beginn des militärischen Konflikts die Behauptung auf, dass sich (fast) alle Menschen der deutschen Bevölkerung – wenn man sie denn persönlich zu “Krieg oder Frieden” fragen würde – sich für den Frieden entscheiden würden. Dies steht natürlich in krassem Gegensatz zu dem tatsächlichen (dröhnenden/vielsagenden) schweigen (= Zustimmung) der Bevölkerungsmehrheit zu den aktuellen, von deutschen PolitikerInnen umgesetzten deutschen Handlungen zur Verlängerung des Kriegs in der Ukraine!
Verwiesen sei in diesem Zusammenhang auf den Artikel der NDS “Verfassungsbeschwerde gegen Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland” – Link

Herzliche Grüsse
Andreas Rommel


9. Leserbrief

Hallo NachDenkSeiten, Lieber Udo Brandes,

… okay, gut, es ist Ihr Artikel, nicht meiner. Ich könnte ja selbst etwas zu diesem Thema ablassen, aber das hätte wohl kaum Chance auf Verbreitung, und einen eigenen Blog führe ich nicht. Ich bescheide mich also mit ein paar Anmerkungen zu Ihrem im großen und ganzen ja sicherlich nicht ganz verfehlten Beitrag.

Das mit der “Hetze” gegen bzw. “Hatz” auf Impfgegner hat ein Vorspiel, das scheint ‘s weitreichender Amnesie verfallen ist. Praktisch mit Beginn allererster, noch weitgehend ungeordneter und provisorischer Maßnahmen (Masken, Händewaschen, dann auch “Lockdown” (… natürlich nicht die “wirtschaftlich wichtigen” Bereiche)) setzte das von einer Mischung aus profunder Alternativwissenschaftlichkeit, Merkel-Rochus und Verschwörungsopferseligkeit getriebene Genöle gegen alle ein, die sich – so die romantische Wortwahl der selbsternannten Megachecker -, einer Schafherde gleich, die fiesesten Freiheitsbeschneidungen protestlos gefallen, kurzum sich von Sauron (aka Merkel, aka Drosten, aka ) ins Dunkel treiben und ewig binden ließen. SO fing die Stänkerei an, halten zu Gnaden! Von Impfstoff und Impf”pflicht” war da weit und breit noch keine Rede! Dort, in dieser Frühphase der Pandemie, verspielten die Coronamaßnahmen-Kritiker bzw. -protestler bereits jeglichen Kredit bei Nüchternen, deren Bürgerqualifikation nicht einzig aus Argwohn gegen absolut alles, was “vom Staat” kommt, besteht.
Im Zusammenhang mit “Politischer Korrektheit” und der Kritik an bigotten Politisch-Korrekten ist die Pandemie-Geschichte indes gänzlich irrelevant; letztere hat mit ersterer rein gar nichts zu tun.

Da bietet das “Gendern” schon eher ein Schlachtfeld! Es (das Gendern, insbesondere in deutscher Sprache) muss mit der LGTBQ-Wokeness zusammen geschaut werden. Und in der Tat tut sich hier ein Abgrund auf! Aber Rassismus ist etwas anderes, als jemanden wegen nicht genehmer Haartracht auszuladen. Das ist einfach nur affig.

Rassismus – allgemein: Segregationismus – spielt sich einzig auf dem Feld der unwillkürlichen Merkmale ab. Haartracht, Tattoo, sog. Meinungen usw. sind willkürliche “Merkmale”, d.h. der Träger will es so, es ist ihm nicht ohne sein Zutun geworden wie etwa sein Geburtsort, seine Haut- oder Augenfarbe oder andere biologische Körperformen, wie zB das biologische Geschlecht oder irgendwelche Körperstörungen. Dies nur als klärende Zwischenbemerkung.

Zurück zum Sexismus der Gender-Idee wie auch der LGTBQ-Wokeness. Ich würde das eher ‘Sexualismus’ nennen: Die nachgerade fanatisch betriebene Sexualisierung der Gesellschaftsverfassung. Ob “Normalo-Hetero” oder LGTBQ, gleichviel tobt der Exhibitionismus in Tateinheit mit aggressiv bis religiös betriebener Regression! Das beginnt nicht bei “geschlechter”getrennten Toiletten bereits im Kindergarten, endet nicht bei Loveparaden und LGTBQ-Jamborees: Die überragende, alles entscheidende Frage, wodurch man am wirksamsten untenrum gekitzelt werde (aka “Sexuelle Orientierung”), verweist Probleme wie etwa die dem Kapitalismus inhärente mörderische Virulenz oder auch die zusehends ungemütlicheren Lebensbedingungen infolge sich weiter beschleunigenden Klimawandels mit Leichtigkeit in die Minderrangigkeit! Von tatsächlich geschlechtsbezogenen Problemen wie etwa den verbreitet “üblichen” Femiziden, Verstümmelung, Erniedrigung gleich gänzlich zu schweigen. Ich sage: Wenn -beispielsweise – das Vorgehen, auch durch west-männliche Aktivisten, gegen Genitalverstümmelung in irgend einer Perspektive rassistisch sein sollte, – bin ich Rassist!

Rassismus ist nicht nur,  wenn beleidigt, ausgegrenzt, benachteiligt wird. Rassismus ist, wenn ein Mensch zum Exemplar gemacht wird, sei es im Denken, im Reden, in Aktionen. Der täglich niedrig dosierte Rassismus, der durchaus auch witzig, knuffig, jedenfalls “ganz unschuldig” daherkommen kann; der kleinen Kindern “in aller Unschuld” angetragene Rassismus, wie er zB in Karnevalskostümierungen als Neger oder Indianer oder Chinese sich exprimiert: Alles das trägt bei zur Abstumpfung, die den großen, mörderischen Rassismus ermöglicht und am Laufen hält!

Zum eigentlichen Thema des Beitrags, also der charakterlichen Fragwürdigkeit woker und genderifizierter Personen, die sich in inquisitorischem Verbalgestus gleichwie in Selbstgerechtigkeitsbesoffenheit zeigt: Das ist ja, einfach als widerliches Benehmen, an sich nichts Neues. Es gibt und gab sie immer, die Hundertfünfzigprozentigen bezüglich wessen auch immer. Gefährlich wird es stets, wenn solchen Zwergen Macht zufällt! Die Fanatiker des Richtigen, Wichtigen und Gerechten (… die stets auch die die Streiter fürs Reine, Starke und Wahre im Gefolge haben) kennen bezüglich ihrer heiligen Mission nicht Maß noch Halt! Zu allen Zeiten, zu allen Längen und Breiten sind es die Wahrheitbesitzer, die stets noch die entsetzlichsten Menschheitreinigungs- und Weltverschönerungskampagnen antreiben! CAVE! PRINCIPIIS OBSTATE!

Beste Grüße
Stephan K.


10. Leserbrief

Hallo Herr Brandes und Redaktion der NDS,

Ihren Artikel, Herr Brandes, vom 25.11.22 auf den NFS fand ich sehr gut.

Neben den wirtschaftlichen und politischen Interessen der eigentlichen Nutznießer solcher Maßnahmen wie Impfung Feindschaft mit Russland oder Gendern, stellt sich auch für mich immer die Frage, warum so viele Menschen mitmachen. Eigentlich müssten die Massen diese ganze Clique der wenigen Nutznießer machtpolitisch absetzen und ihren Interessen folgend entsprechende politische Kräfte an die Macht bringen. Dabei müsste eigentlich eine Wechselstimmung wie ein Tsunami übers Land fegen. Warum dies ausbleibt, haben Sie in Ihrem Beitrag sehr schön beleuchtet. Der Aspekt der „Reaktionsbildung“ scheint mir in diesem Zusammenhang wichtig zu sein.

Gerade die Impfzwang Debatte zeigte jedoch, dass viele Menschen innerlich verroht sind. So habe ich die Reaktion und Statements 2020/2021 empfunden. Was mich an diesem Thema und in dieser Zeit am meisten erschreckte, war das eine überwältigte Mehrheit der politischen Kräfte das menschliche Leben erstmals seit dem Faschismus zur Disposition stellten, indem sie faktisch einen Impfzwang über Berufsverbot einführten und beabsichtigten, ihn gesetzlich abzusichern. Tote sind ja bei der mangelhaften Studienlage programmiert (gewesen). Unter Hurra Rufen machten Prominente, Wissenschaftler und etliche aus der Mitte der Gesellschaft mit. Mich erinnert dies an das Bild von George Grosz, „Stützen der Gesellschaft“. Am meisten erschüttert haben mich die Beiträge sog. Linker. Das Phänomen der Reaktionsbildung gibt hierfür eine Erklärung. Nochmals Danke hierfür.

Mir kann niemand erzählen, dass aufgrund der bekannten Tatsachen, Politiker wie Mainstreammedien als auch Mainstreamwissenschaftlicher daran ernsthaft geglaubt haben, dass die vorläufig zugelassenen und sich im damit im Versuchsstadium befindliche sog. Impfung ungefährlich sei. Jeder, der sich nur ansatzweise mit Medikamenten beschäftigt, weiß, dass sie Leib und Leben gefährden können. Diese Ignoranz und der Opportunismus zeigt eine Verrohung vieler Menschen in unserem Land, die auch für die Zukunft nichts Gutes ahnen lässt.

Die Genderdebatte verfolgt ebenso den Zweck zur Ablenkung der Wahrnehmung der eigenen Interessen, wie Sie, Herr Brandes, richtig herausgearbeitet haben. Hier wird das totalitäre Denken eingeübt, was dann beim nächsten Thema mit viel profitablen Hintergrund Wie Impfung, Krieg etc. auf fruchtbaren Boden fällt. Leider geht diese Saat in einer weitverbreiteten narzisstisch strukturierte Gesellschaft auf, in der viele “Leistungsträger” oder “Eliten” (was auch immer darunter zu verstehen ist) entsprechende Persönlichkeitsmerkmale ausgebildet haben.

Ich finde es wichtig, an dem Thema dran zu bleiben. Alleine über politischer Aufklärung wie etwa “daran verdienen einige wenige viel Geld” und / oder “great reset” bekommen wir keinen Zugang zu den Menschen, deren Interesse grundsätzlich auf Frieden, soziales Miteinander und Solidarität gerichtet ist.
Vielen Dank an die Nachdenkseiten für die Publizierung solcher Beiträge.

Viele Grüße
G.R.

P.S: das mit den („Zwei Radfahrende kamen bei dem Unfall ums Leben“. Schön, dass heutzutage auch Tote noch radfahren können.) habe ich inhaltlich nicht verstanden. Radfahrende steht doch für Menschen, die radfahren, oder?


11. Leserbrief

Hallo, Herr Brandes,
 
vollständig einverstanden, aber:
 
Dies ist m.E. ein ganz schlechtes Beispiel:
 
Auch wenn es dabei zu sprachlichem Blödsinn kommt. („Zwei Radfahrende kamen bei dem Unfall ums Leben“. Schön, dass heutzutage auch Tote noch Radfahren können.)
 
Das ist je gerade der „Witz“ von Todesfällen bei Radfahrern: SIE KOMMEN WÄHREND DES FAHRENS (RADFAHRENDE!) UMS LEBEN. Ode sind sie vorher abgestiegen?
 
Also hier ist das Partizip nicht falsch.
 
Gruß
C.S. (Unterstützer)


12. Leserbrief

Herr Brandes,

Ihr Artikel stellt nun wirklich sehr steile Thesen auf, angefangen von Ihren kuriosen psychologischen Klimmzügen. Aber lassen wir die mal beiseite. Sie ignorieren dabei allerdings komplett geschichtliche und aktuelle Herrschaftsverhältnisse und deren Folgen.

Aus Platzgründen gehe ich hier nur auf eines ein: Ihre abenteuerliche Argumentationskette zum Bild des „alten, weißen Mannes“, das sie als rassistische, sexistische und Altersdiskriminierung bezeichnen. Letzteres lasse ich mal weg, denn es würde den Umfang sprengen. Aber:

  1. Diskriminierung ist nicht dasselbe wie Rassismus oder Sexismus. Diskriminierung ist erst mal individuell und jeder kann in bestimmten Konstellationen diskriminiert werden. Bei rassistischer oder sexistischer Diskriminierung werden jedoch Gruppen von Menschen kollektiv aufgrund äußerer oder kultureller Merkmale oder dem Geschlecht strukturell und systematisch diskriminiert. Und das ist etwas völlig Anderes. Letzteres beruht immer auf politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herrschafts- und Machtverhältnissen, strukturiert und durchdrungen von Rassismus und Sexismus als Ideologie der Rechtfertigung. Deshalb gibt es keinen Rassismus gegen Weiße und keinen Sexismus gegen Männer, höchstens vereinzelt individuelle Diskriminierungen, was – wie gesagt – etwas völlig Anderes ist.
    Es wäre mir unbekannt, dass z.B. Afrikaner Millionen von Europäern in Ketten gelegt hätten, um sie als Sklaven nach Amerika zu verkaufen. Auch habe ich noch nicht gehört, dass Menschen allein aufgrund ihrer weißen Hautfarbe große Probleme auf dem Wohnungs- oder Arbeitsmarkt hätten. Es sind auch keine Afrikaner, die osteuropäische Weiße in deutschen Schlachthöfen ausbeuten. Im rassistischen Weltbild gibt es übrigens auch Weiße erster und zweiter Klasse. Aber lassen wir das jetzt mal beiseite.
  2. Wir alle sind mehr oder weniger rassistisch, denn wir alle leben in einer Gesellschaft, deren – wenn auch sehr ungleich verteilter – Reichtum direkt auf rassistischer, sexistischer Ausbeutung und Zerstörung und Ausplünderung des Planeten beruht. Wir nehmen es als selbstverständlich, ohne zu fragen, wer den Preis bezahlt. Das ist nicht böser Wille, sondern einfach erlebte Normalität, der wir uns nur begrenzt entziehen können. Der Unterschied ist nur, ob wir uns damit kritisch und selbstkritisch auseinandersetzen oder nicht.
  3. Die Kritik an Rassismus und Sexismus – verkörpert im Bild des „alten weißen Mannes“- nun ihrerseits als rassistisch und sexistisch zu bezeichnen: Diese Pirouette muss man erst mal hin kriegen. Es geht um ein Welt- und Menschenbild, das nun mal von alten weißen (mitteleuropäischen) Männern (bzw. später von deren Nachfahren in Amerika) etabliert und bis zum heutigen neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell weiter entwickelt wurde. Es geht nicht um alte, weiße Männer als Individuen (die Bezeichnung „böse“ ist von Ihnen dazu erfunden worden), sondern um die Ideologie. Die Gesellschaft und die Köpfe sind inzwischen meist so von dieser Ideologie durchdrungen, dass heute „alte, weiße Männer“ auch junge weiße oder nicht-weiße Männer oder Frauen sein können. Denn inzwischen wird der biologistisch begründete Rassismus und Sexismus mehr und mehr durch kulturellen Rassismus und Sexismus ersetzt: POCs (People of Colour) und Frauen können heute auch Machtpositionen besetzen, vorausgesetzt, sie haben die Ideologie des „alten, weißen Mannes“ verinnerlicht und handeln danach. Deshalb ändern z.B.Quoten nichts. Für die schlecht bezahlte, schlecht behandelte oder gekündigte Putzfrau ist es einerlei, ob eine solche Behandlung von einem Mann oder einer Frau in Führungsposition zu verantworten ist. Das Bild des „alten, weißen Mannes“ ist eine Aufforderung, sich mit dieser Ideologie und mit den damit verbundenen Privilegien auf Kosten der Mehrheit der Menschen kritisch und selbstkritisch auseinander zu setzen.
  4. Sie, Herr Brandes, kritisieren auch als rassistisch, wenn kulturelle Aneignung abgelehnt wird. Da mag es Überreaktionen geben, aber: Es waren weiße Mitteleuropäer, die z.B. Völkerschauen (wie bei Hagenbeck in Hamburg) als menschliche Zoos organisierten, um ein Bild vom „Wilden“ zu vermitteln, der den Europäern sogar dankbar sein müsste, wenn diese ihnen Kultur und Zivilisation brächten. Es wurde ein Menschenbild und ein Narrativ von „Minderwertigkeit“ und vom überlegenen europäischen Herrenmenschen etabliert, mit dem rassistisch-koloniale Ausbeutung und Zerstörung gerechtfertigt wurde. Dieses Bild wirkt bis heute fort. Es mag viel aufbrechende Wut oder auch Unsicherheit im Umgang mit dieser Geschichte dabei sein, die dazu führt, dass Tabus für Verhaltensweisen und Traditionen errichtet werden, die von der inhaltlichen Debatte über dieses Erbe ablenken. Und die leider eine Steilvorlage für Sie und Andere sind, auch gleich das berechtigte Anliegen dahinter in die Tonne zu treten. In der ganz ähnlich gelagerten Frage der Rückgabe geraubter Kulturgüter aus deutschen Museen läuft die Diskussion zumindest teilweise anders. Ist es auch Rassismus, wenn diese Kulturgüter wieder in den Regionen stehen, wo sie hin gehören und dann nur als Leihgabe auch anderswo zu besichtigen sind?

Übrigens: Inhaltliche Kritik an so manchen Debatten, die von Linken, Linksliberalen oder Liberalen (wer immer das sein soll, das ist bei Ihnen ja sehr flexibel) geführt werden, muss sicherlich Teil einer konstruktiven Auseinandersetzung sein? Auch ist es offensichtlich, dass solche Debatten von den Herrschenden in Politik und Wirtschaft für ihre Zwecke verbogen und benutzt werden. Aber darum geht es Ihnen nicht. Sie beklagen, man dürfe nicht von deren Meinung abweichen, dann sei schnell Schluss mit Diversität. Andersherum machen Sie dasselbe: Wer Ihr Welt- und Menschenbild nicht teilt, ist rassistisch, sexistisch, totalitär, ja hat sogar eine Nähe zur Hitlerideologie. Sie machen damit die Auseinandersetzung um unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen zu einem Schlachtfeld gegenseitiger Angriffe und Diffamierungen. Bringt uns das inhaltlich weiter?

In einem gebe ich Ihnen recht: Politische Fragen zu moralisieren, führt in die Irre. Das sehen wir u.a. auch im Umgang mit dem Ukraine-Krieg. Auch geschichtliche, gesellschaftliche, wirtschaftliche Fragen zu moralisieren, bringt uns nicht weiter. Aber darum geht es hier gar nicht. Es führt auch zu nichts, wenn es immer nur um sich widerstreitende Interessen geht, zumal sich dann in der Regel der durchsetzt, der die meiste Macht hat, dies zu tun. Es geht um die Frage, wie wir künftig auf diesem Planeten zusammen leben wollen (wenn wir es schaffen, der Menschheit überhaupt eine Zukunft zu erhalten). Dazu gehören auch Fragen von Gerechtigkeit, andere Blickwinkel auf Geschichte und deren Folgen in der Gegenwart und das Infragestellen bisheriger Herrschaftsstrukturen und Selbstverständlichkeiten. Und dazu gehört auch, es auszuhalten, wenn manchmal auch hart unsere meist unbewusste Herrenmenschenideologie angegriffen wird. Und das geschieht nicht, um sich selbst als die „Guten“ und Andere als die „Bösen“ zu brandmarken (auch wenn es individuell eine Rolle spielen kann). Es geht um uns alle, um unsere Fähigkeit zur Kritik und Selbstkritik, um ein gerechtes und friedliches Zusammenleben auf unserem gemeinsamen Planeten. Die Alternative dazu mag sich jeder selbst ausmalen (oder auch nicht).

Alte, weiße Männer haben also die Wahl: Sich an der kritischen Auseinandersetzung mit der ererbten Ideologie zu beteiligen, oder sich bequem zum Opfer zu stilisieren, in der irrigen Hoffnung, dass dann alles so bleibt, wie es ist und wie es für sie gut war.

C.B.

Anmerkung Albrecht Müller: Interessant


Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:

Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

Bürgermeister von Triest schlägt Alarm: Einwanderer zerstören alles, was ihnen in die Finger kommt

Die Verwüstungen, die Migranten seit einiger Zeit ungestraft in Triest anrichten, haben ein Ausmaß angenommen, das der Bürgermeister der Stadt, Roberto Dipiazza, nicht länger hinnehmen will. Und das aus Gründen, die in einem auf Facebook geposteten Video festgehalten sind, welches den grundlosen und ungerechtfertigten Vandalismus festhält. Sanitäre Anlagen sind zerstört, Schmutz ist überall verstreut und aufgehäuft. Beschädigte Installationen und Denkmäler, demontierte Türen, usw. Und der Bürgermeister der mindestens ebenso entmutigt wie empört ist, unterstreicht dies in dem Video mit deutlichen Worten, indem er verzweifelt sagt: „Alles, sie haben alles zerstört, und jetzt kann ich nichts für sie tun…“.

Migranten verwüsten Pfadfinderlager

Das Video spricht eine deutliche Sprache. Und er zeigt die Schäden, die die Migranten im Pfadfinderlager in Prosecco im Karst von Triest angerichtet haben, wo, wie der Bürgermeister selbst in den Aufnahmen veranschaulicht, einige Toiletten und verschiedene Möbelstücke zerstört wurden; und wo überall Müllhaufen und Müllfetzen zu sehen sind. Diese Sequenzen, die in ihrer Abfolge von den Worten des Bürgermeisters Dipiazza kommentiert werden, lösen in Triest derzeit Schock und Empörung aus.

Und so kann man nicht wirklich verstehen, warum die in Triest empfangenen Migranten auf den Bildern, die von den Zerstörungen berichten und implizit ihre Rechtfertigung zur Schau stellen, nur Verachtung für ihr Gastland ausdrücken. Arroganz. Und Unhöflichkeit. Eine Botschaft, die Bürgermeister Dipiazza – wenig überraschend – zu der abschließenden Frage veranlasst: „Warum müssen wir das Geld der italienischen Bürger ausgeben? Warum müssen wir denjenigen helfen, die sich so verhalten? Warum müssen wir uns andere Orte suchen, um sie unterzubringen, wenn sie dann alles zerstören?“

Detail am Rande: Die italienischen Behörden nehmen die von Frankreich zurückgewiesenen illegalen Einwanderer zurück und beteiligen sich aktiv an der Ausreiseblockade, während die slowenischen Behörden sich weigern, die in Triest ankommenden illegalen Einwanderer zurückzunehmen, und ein italienisches Gericht im Gegenteil die Zurückweisung in dem EU-Grenzland verboten hat. Italien ist also in der Mitte gefangen. Quelle: VoxNews


Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.


Deutsche Studie: Ein Drittel der Arbeitnehmer erkrankt nach einer Covid-Spritze

Im Januar dieses Jahres warnte Marco Cavaleri, ein Beamter der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), dass kontinuierliche Covid-19-Auffrischungsimpfungen die menschliche Gesundheit gefährden könnten. Cavaleri warnte, dass wiederholte Verabreichungen der Auffrischungsimpfung das menschliche Immunsystem beeinträchtigen könnten. Angesichts des enormen Drucks, den Regierungen, z. B. in Amerika, auf Auffrischungsimpfungen ausüben, ist dies eine bemerkenswerte Aussage. Cavaleri fuhr fort, dass Impfstoffauffrischungen „einmal oder vielleicht zweimal durchgeführt werden können, aber es ist nicht etwas, von dem wir denken, dass es ständig wiederholt werden sollte“. Eine aktuelle Studie weist nun darauf hin, dass es bei der ersten Covid-Impfung Probleme geben könnte.

Arbeitsunfähigkeit nach der Impfung

Eine in medRxiv veröffentlichte, nicht begutachtete deutsche Studie beschreibt die Arbeitsunfähigkeit von Beschäftigten im Gesundheitswesen nach einer Covid-Impfung. „Diese Studie untersuchte den Krankenstand und die Einnahme von Medikamenten pro re nata (PRN) nach der ersten, zweiten und dritten COVID-19-Impfung bei Beschäftigten im Gesundheitswesen. Es wurden Untergruppenanalysen für verschiedene Impfstoffe, Geschlechter, Gesundheitsberufe und für Beschäftigte im Gesundheitswesen im Alter von mindestens 30 Jahren durchgeführt. Die Daten wurden mithilfe eines elektronischen Fragebogens erhoben. 

Die Ergebnisse zeigten, dass von den 1 704 teilnehmenden Beschäftigten des Gesundheitswesens insgesamt 595 (34-9 %) nach mindestens einer COVID-19-Impfung krankgeschrieben waren, was zu einer Gesamtzahl von 1 550 Krankheitstagen führte. Sowohl die absoluten Krankheitstage als auch der Anteil der krankgeschriebenen medizinischen Fachkräfte nahmen mit jeder weiteren Impfung deutlich zu.“ 

Die zweite Dosis sowohl der Pfizer-BioNTech- als auch der Moderna-Impfung hatte in etwa die gleichen Ergebnisse in Bezug auf eine Zunahme der Krankheitstage gegenüber der ersten Dosis der Impfstoffe. Bei der dritten Dosis des Impfstoffs war dies jedoch anders. In der Studie wurde festgestellt, dass nach der dritten Dosis des Moderna-Impfstoffs eine höhere Zahl von Arbeitsausfällen über längere Zeiträume zu verzeichnen war. „Eine beträchtliche Anzahl von Beschäftigten des Gesundheitswesens war nach der COVID-19-Impfung krankgeschrieben, die Fehlzeiten nahmen mit jeder weiteren Dosis zu, waren vom Impfstoff abhängig und variierten je nach Geschlecht und Beruf der Beschäftigten. Angesichts weiterer COVID-19-Infektionswellen und Auffrischungsimpfungen besteht das Risiko zusätzlicher Personalengpässe aufgrund von Arbeitsunfähigkeit nach der Impfung, was die Gesundheitssysteme akut überlasten und die Patientenversorgung gefährden könnte.“ 

Natürlich gab es bei dieser Studie zwei Hauptbedenken. Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen, die nach der Covid-Impfung krankheitsbedingt abwesend waren, und die Auswirkungen ihrer Abwesenheit auf die Patientenversorgung. Die Studie weist jedoch darauf hin, dass die Impfung ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die Covid-Pandemie war und dass sie notwendig war, um sicherzustellen, dass das Gesundheitspersonal an der „vordersten Front“ der Epidemie vor Infektionen geschützt war.

Finanzierung und Schlussfolgerung

Insgesamt ergab die Studie, dass sich ein Drittel der Beschäftigten im Gesundheitswesen nach der Covid-Impfung krankschreiben ließ. „Diese Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBF) über eine Förderung des Universitätsklinikums Würzburg durch das Netzwerk Universitätsmedizin zu COVID-19 (B-FAST, Förderkennzeichen 01KX2021) sowie vom Freistaat Bayern mit COVID-Forschungsmitteln an der Universität Würzburg gefördert. Nils Petri wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Stipendiums UNION CVD“ gefördert. 

Wie TrialSite bereits mehrfach geschrieben hat, steht es außer Frage, dass die Einführung der Covid-Impfstoffe die volle Wucht der Pandemie abgefedert hat. Aber es hat seinen Preis. Im August 2022 verlängerte der Staat New York die Lohnfortzahlung für Arbeitnehmer, die durch die Covid-Impfung erkrankt waren. TrialSite hat auch fragwürdige Praktiken von Pfizer bei der Entwicklung des Coronavirus-Impfstoffs aufgedeckt. Vielleicht ist dies ein Hinweis darauf, dass der Coronavirus-Impfstoff zu schnell entwickelt wurde. Wenn das der Fall ist, welche anderen Nebenwirkungen können auftreten, wenn die mRNA-Impfung weiterhin verabreicht wird?

Einige der aufgelisteten Forscher:

Julia Reusch

Isabelle Wagenhauser

Alexander Gabel

Lukas B. Krone

Anna Frey

Stefan Frantz

Artikel nennt russischen Angriff völkerrechtswidrig

Die Ansicht Effenbergers ist wissenschaftlich-völkerrechtlich nicht haltbar. Warum entspricht die Art und Weise, wie solche Ansichten im „kritischen Millieu“ von den entsprechenden Akteuren geäußert werden, immer dem Vorgehen der – eigentlich kritisch zu betrachtenden – Propaganda? Es wird hier IMMER, wirklich immer, in einem Halbsatz bzw. so nebenbei in einem vielleicht ganz akzeptablen Artikel der Ausdruck „völkerrechtswidriger Angriff“ (oder ähnlich) eingeflochten. Und damit quasi eine stillschweigende Akzeptanz dieser Meinung erzwungen. Die wenigsten werden sich die Mühe machen, hier zu widersprechen oder halten den kleinen Ausdruck in so einem umfangreichen Text nicht für relevant. Oder kennen sich im Völkerrecht eben einfach nicht aus.

Im genannten Beispiel wäre ein

„Bundeskanzler Olaf Scholz nannte dann rasch diesen Angriff der Vetomacht Russland eine Zeitenwende.“

statt ein

„Bundeskanzler Olaf Scholz nannte dann rasch diesen völkerrechtswidrigen Angriff der Vetomacht Russland eine Zeitenwende.“

völlig ausreichend gewesen.

Und genau so macht es eben die Propaganda. Immer wieder „einfließen“ lassen heißt: Immer wieder konditionieren. Mit wissenschaftlicher Diskussion hat das nichts zu tun. Das ist Konditionierung à la Pawlow’scher Hund. Wieso, und das hat man jetzt in einigen Fällen und Themen gesehen, benutzen die meisten Kritiker, sobald sie eine Position des aktuellen Regimes teilen, sofort die Propagandamethoden des Regimes? Das hat mich schon bei der Coronakrise extrem irritiert bzw. irritiert mich bis heute.

Ich habe wirklich keine Lust auf Diskussionen, Spalten etc.. Aber diese unerbittliche Härte und Propagandatechnik treibt einen dann doch zu einem Artikel. Am Ende sind dann alle auf mich sauer, aber ich muss einfach auf die ART UND WEISE aufmerksam machen.

Zwischenwahlen in Taiwan: Regierungspartei verliert Rückhalt, pro-chinesische Opposition legt zu

Zwischenwahlen in Taiwan: Regierungspartei verliert Rückhalt, pro-chinesische Opposition legt zu

Die für die regierende DPP katastrophalen Zwischenwahlen auf Taiwan ließen Präsidentin Tsai Ing-wen von der Parteispitze zurücktreten. Das “Referendum über China-Fragen” ging für sie komplett nach hinten los. Die oppositionelle KMT, die eine Ein-China-Politik verfolgt, erzielte dagegen mehrere Wahlerfolge.

Wenige Wochen nach den Zwischenwahlen in den USA fanden auf der anderen Seite der Welt weitere wichtige Zwischenwahlen statt. Am 26. November gingen die Menschen in Taiwan an die Urnen und hatten damit zum ersten Mal nach einem angespannten Sommer auf der Insel die Möglichkeit, ihre politische Meinung zu äußern. Denn in den letzten Monaten hat die Aussicht auf eine Konfrontation mit dem chinesischen Festland die Politik in Taipeh, Peking und auch in Washington stark beeinflusst. Die Spannungen verschärften sich nach einem umstrittenen Besuch der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, im August in Taiwan, der bei der chinesischen Regierung Zorn hervorrief.

Bei diesen Wahlen ging es um lokale Ämter – Bürgermeister, Landräte und Gemeinderäte -, aber Präsidentin Tsai Ing-wen und ihre Demokratische Fortschrittspartei (DPP) taten ihr Bestes, um die Kommunalwahlen als Referendum über China betreffende Fragen darzustellen. Sie versprachen, dass eine Stimme für DPP-Kandidaten eine Stimme für die Demokratie und gegen Peking sei. Eine Stimme für ihre Gegner, die Kuomintang (KMT), würde genau das Gegenteil bedeuten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese “groß angelegte” Botschaft nach hinten losgegangen sein könnte: Die KMT verzeichnete große Erfolge in allen Bezirken und Städten, einschließlich des Bürgermeisteramtes von Taipeh, das der Urenkel des ehemaligen taiwanesischen Präsidenten Chiang Kai-shek gewann.

Der taiwanesischen Tradition folgend trat Tsai nach einer großen politischen Niederlage am Samstag von ihrer Rolle als Parteivorsitzende zurück, obwohl sie bis zum Ende ihrer Amtszeit im Jahr 2024 Präsidentin bleiben wird. Doch was kommt danach? Sie hat dann ihre zweite Amtszeit abgedient und bald schon werden die Vorbereitungen für die nächsten Präsidentschaftswahlen anlaufen. Man darf gespannt sein, wie die Bürger dann wählen. Während die DPP als “sezessionistisch” gilt, setzt sich die KMT für eine Ein-China-Politik ein und steht einer Annäherung an China offen gegenüber.

Die EU als Räuberbande: Russisches Vermögen für Ukraine-Hilfe

Die EU als Räuberbande: Russisches Vermögen für Ukraine-Hilfe

diebe.jpg

Von WOLFGANG HÜBNER | Der Wertewesten, in dem wir in Deutschland leben, ist stolz darauf, eine Eigentumsordnung zu sein. Deshalb sind Verstöße gegen diese Ordnung viel systemgefährdender als Mord oder Totschlag. Immer noch wird selbst der geringfügigste Diebstahl strafrechtlich geahndet, wenn es gelingt, den Täter zu fassen. Auch in vor- und nichtkapitalistischen Gesellschaften war bzw. […]

Die US-Entführung des G20-Gipfels

Im Jahr 1999, nachdem die Welt mit einer massiven Finanzkrise konfrontiert wurde, setzten sich die Finanzminister und Banker der zwanzig wichtigsten Länder der Welt zusammen, um Wege zu finden, eine solche Krise in Zukunft zu vermeiden. Diese Gruppe wurde unter dem Namen G20 bekannt. Auf ihrem jüngsten, dem siebzehnten Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Bali (Indonesien) war die Gruppe alles andere als eine Zusammenkunft von Menschen, die über Finanzfragen beraten. Obwohl das Gipfeltreffen in Indonesien stattfand, das ironischerweise eines der Zentren der Finanzkrise von 1997 war, spiegelte das Gipfeltreffen eher das endgültige Abdriften der Gruppe in einen Sicherheitsblock als in einen Wirtschaftsblock wider, der zur Verhinderung einer massiven Wirtschafts- und Finanzkrise eingerichtet wurde. Es ging hauptsächlich um verschiedene geopolitische Krisen und Herausforderungen, mit denen die Welt konfrontiert ist. In der Gipfelerklärung war die Rede von dem anhaltenden militärischen Konflikt in der Ukraine, von „Frieden und Stabilität“ und von „Herausforderungen für die globale Ernährung und Sicherheit, die durch die aktuellen Konflikte und Spannungen verschärft werden.“

Die Wirtschaft war, in einfachen Worten, nur ein Teil der 52 Punkte umfassenden gemeinsamen Erklärung. Das erklärt, warum Staats- und Regierungschefs wie Chinas Xi auf dem Gipfel, der in der asiatisch-pazifischen Region abgehalten wurde, um angeblich die wirtschaftlichen Probleme der Welt anzugehen, schnell darauf hinwiesen, dass „der asiatisch-pazifische Raum niemandes Hinterhof ist und nicht zu einem Schauplatz des Wettstreits der Großmächte werden sollte. Kein Versuch, einen neuen kalten Krieg zu führen, wird jemals von den Menschen oder von der Zeit zugelassen werden“. Indem er die Aufmerksamkeit auf die westliche Konfliktpolitik lenkte, reagierte Xi vorwiegend auf eine vom Westen selbst auferlegte geopolitische Agenda. Diese Auferlegung, eine potenzielle Vereinnahmung des G20-Gipfels, zeigte sich am deutlichsten in der Anwesenheit der NATO und der G7 neben dem G20-Gipfel auf Bali. Die Erklärung der NATO und der G7 macht die Mechanismen des „High Jacking“ ziemlich deutlich. Sie lautet wie folgt:

„Wir bekräftigen unsere unerschütterliche Unterstützung für die Ukraine und das ukrainische Volk angesichts der anhaltenden russischen Aggression sowie unsere anhaltende Bereitschaft, Russland für seine dreisten Angriffe auf ukrainische Gemeinden zur Rechenschaft zu ziehen, auch wenn die G20 zusammenkommen, um sich mit den weiteren Auswirkungen des Krieges zu befassen. Wir alle sprechen den Familien der Opfer in Polen und der Ukraine unser Beileid aus.“

Die wichtigste Frage ist nicht die nach dieser Rhetorik. Der Westen hat die russischen Militäroperationen in der Ukraine seit dem Ausbruch des Konflikts auf diese Weise dargestellt. Die wichtige Frage ist: Warum haben die G7 und die NATO beschlossen, sich in Bali zu treffen und eine solche Erklärung zur gleichen Zeit zu veröffentlichen, als der G20-Gipfel stattfand?

Im obigen Zitat heißt es, dass die G20 zusammenkamen, „um sich mit den weiteren Auswirkungen des Krieges zu befassen“. Es zeigt, wie die G7 und die NATO in der Lage waren, der G20 eine bestimmte Agenda nach ihrem Geschmack aufzuzwingen, und Ländern wie China keine andere Wahl ließen, als in gleicher Weise zu reagieren. Mit anderen Worten: G7 und NATO trafen sich in Bali am Rande des G20-Gipfels nur, um die breitere geopolitische Agenda festzulegen und andere Agenden zu unterdrücken, nämlich wie westliche Sanktionen die globale Wirtschaftslage direkt verschärfen, wie die Entscheidung der Biden-Administration, die Ausfuhr von Halbleiterchips nach China zu verbieten, die Saat für einen breiteren Konflikt und einen „Kalten Krieg 2.0“ sät, und wie die westliche Besessenheit, die NATO nach Osteuropa auszuweiten, den gegenwärtigen Konflikt überhaupt erst ausgelöst hat. Dieses Agenda-Setting zeigt, was der Westen den nicht westlichen G20-Ländern gesagt hat: „Folgt unserer politischen Linie oder wir ziehen uns zurück.

Warum wurde dies getan? Der Hauptzweck eines G7- und NATO-Treffens bestand darin, das regionale Profil der NATO zu verändern und sie zu einer globalen Kraft zu machen. Zumindest für die USA war dies notwendig, um das Bündnis zusammenzuhalten. Obwohl die anhaltende Krise in Europa dazu beigetragen hat, dass die USA Europa zum Einlenken bewegen und seine Ambitionen auf eine eigene, von der NATO unabhängige Sicherheitstruppe aufgeben konnten, fällt es den USA angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise äußerst schwer, das Bündnis aufrechtzuerhalten.

Wie Berichte in den US-Mainstream-Medien zeigen,

„Amerikanische Beamte in Europa warnen ihre Kollegen in Washington intern davor, dass einige Länder, deren Bevölkerung Russland unterstützt, wegen der Sanktionen wütend werden und die USA für die steigenden Kosten verantwortlich machen. Diese Stimmung könnte Druck auf die europäischen Staats- und Regierungschefs ausüben, damit sie ihre Unterstützung für die Sanktionen zurückziehen, so die Beamten in internen Berichten.“

Nun, da die Unterstützung für die US-Politik der Sanktionen und die US-Politik der NATO-Erweiterung in Europa schwindet, macht es für die USA und einige ihrer Freunde in Europa, wie das Vereinigte Königreich, Sinn, die NATO aus Europa herauszudrängen und mehr und mehr Verbündete zu gewinnen. Damit, so scheinen die USA und ihre Verbündeten kalkuliert zu haben, werden die unzufriedenen Europäer weiterhin auf die Linie der USA einschwenken.

Aber nicht alle Teilnehmer des G20-Gipfels waren damit einverstanden. Die Gipfelerklärung selbst macht dies überdeutlich. Darin heißt es, dass „die meisten [und nicht alle] Mitglieder“ den „Krieg in der Ukraine“ verurteilten, aber viele Mitglieder „bekräftigten“ auch ihre „nationalen Positionen“ und räumten ein, dass „es andere Ansichten und unterschiedliche Bewertungen der Situation und der Sanktionen gab.“ Die meisten dieser abweichenden Ansichten wurden von China, Saudi-Arabien und der Türkei geäußert.

Was bedeutet das für die USA im Gesamtbild der Dinge? Während es den USA bis zu einem gewissen Grad gelungen sein mag, Europa bei der Stange zu halten und die G20 dazu zu zwingen, sich mit einer Sicherheitsfrage zu befassen, die nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt, sind die Dinge für die USA – und für Europa – außerhalb des transatlantischen Bündnisses immer noch nicht wirklich ermutigend, da sich mächtige nicht westliche Länder weiterhin von Washington abwenden und sich dessen Agenda sogar widersetzen.

Wenn das Hauptziel der US-Geopolitik in den vergangenen Jahren darin bestand, sich allen Bemühungen zu widersetzen, die unilaterale Sichtweise der Weltpolitik zu ändern und eine multilateralere Welt einzuführen, dann zeigt der G20-Gipfel das drastische Scheitern dieser Politik ebenso wie die sich schnell verändernden Aussichten der Welt. Die Tatsache, dass die USA die NATO und die G7 nach Bali holen mussten, zeigt, wie eng der Einflussbereich der USA geworden ist. Er beschränkt sich auf Nordamerika und Europa, und auch innerhalb Europas nimmt seine Anziehungskraft ab.

Salman Rafi Sheikh, Analyst für internationale Beziehungen und die Außen- und Innenpolitik Pakistans, exklusiv für das Online-Magazin „New Eastern Outlook“.

Ernährung, Landwirtschaft und Menschlichkeit neu denken: Die Dystopie der Ökomoderne

Colin Todhunter

„Die Ökomodernisten bieten keine anderen Lösungen für die Probleme der Gegenwart an als technische Innovationen und eine weitere Integration in private Märkte, die systematisch von der zentralisierten Staatsmacht zugunsten der Reichen strukturiert werden…“

Chris Smaje

2017 argumentierte der damalige Chief Technology Officer von Monsanto, Robb Fraley, dass es ein Fehler seines Unternehmens war, die Öffentlichkeit nicht über gentechnisch veränderte Organismen (GVO) aufzuklären, als diese in den 1990er Jahren auf den Markt kamen.

Seiner Meinung nach wurden die Verbraucher durch die Anti-GVO-Bewegung zu sehr beeinflusst, und die Industrie hat ihre PR-Kampagne beim ersten Mal falsch angelegt.

Fraley sagte, dass die Industrie und die Universitäten, die derzeit mit der Einführung der Genom-Editierungstechnologie befasst sind, eine viel umfassendere Kommunikation sowohl mit der Öffentlichkeit als auch mit wichtigen Regulierungsbehörden und politischen Entscheidungsträgern betrieben haben.

Die Botschaft der Industrie lautet, dass Genom-Editierung präzise Gene in der DNA eines Organismus löschen und einfügen kann und keine Risiken birgt.

Es gibt jedoch genügend Forschungsergebnisse, die darauf hinweisen, dass die Technologie fehleranfällig ist, dass die Auswirkungen des Gen-Editings nicht kontrollierbar sind und dass es keinen einfachen Weg zwischen Gen und Merkmal gibt. Gene Editing hat unerwartete Ergebnisse und Risiken, und es treten unbeabsichtigte Mutationen und Off-Target-Effekte auf.

Auf diese Probleme wurde in verschiedenen Artikeln, Berichten und Papieren hingewiesen, die auf der GMWatch-Website aufgeführt sind. Selbst beabsichtigte Veränderungen können zu Merkmalen führen, die Bedenken hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit, der Umwelt oder des Tierschutzes hervorrufen könnten.

Verschiedene wissenschaftliche Veröffentlichungen zeigen, dass die neuen GVO-Techniken es den Entwicklern ermöglichen, erhebliche genetische Veränderungen vorzunehmen, die sich von denen in der Natur stark unterscheiden können. Diese neuen GVO bergen ähnliche oder größere Risiken als ältere GVO.

Obwohl Gen-Editing von der Industrie als „Präzisionszucht“ angepriesen wird, ist es alles andere als das.

Zusätzlich zu diesen Bedenken sagen die Forscher, dass wir nur mehr vom Gleichen erwarten können – gentechnisch veränderte, herbizidtolerante Nutzpflanzen und einen erhöhten Herbizideinsatz.

Die Industrie strebt jedoch die ungeregelte kommerzielle Freigabe ihrer neuen Technologien an.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass Organismen, die mit neuen gentechnischen Verfahren hergestellt wurden, unter die bestehenden GVO-Gesetze der EU fallen müssen. Die landwirtschaftliche Biotech-Industrie hat jedoch intensive Lobbyarbeit geleistet, um die Gesetzgebung zu schwächen.

Seit der EuGH-Entscheidung im Jahr 2018 haben führende Agrar- und Biotech-Konzerne fast 37 Millionen Euro für Lobbyarbeit bei der EU ausgegeben. Sie haben 182 Treffen mit EU-Kommissaren, ihren Kabinetten und Generaldirektoren abgehalten. Mehr als ein Treffen pro Woche.

Es überrascht daher nicht, dass die geheimen politischen Szenarien der EU-Kommission zeigen, dass eine vollständige Deregulierung von GVO auf dem Spiel steht und die Kommission die Abschaffung von Sicherheitskontrollen, Rückverfolgbarkeit und GVO-Kennzeichnung für gentechnisch veränderte Lebensmittel, Saatgut und Kulturpflanzen in Erwägung zieht.

Unabhängig davon stellt sich die Frage, ob es überhaupt einen Bedarf für GVO gibt. Es scheint eine Technologie auf der Suche nach einem Problem zu sein. In einem wichtigen Artikel von PC Kesavan und MS Swaminathan in der Zeitschrift Current Science heißt es, es gebe genügend Beweise, um die Wirksamkeit von GVO-Kulturen in Bezug auf Erträge, Pestizideinsatz, Auswirkungen auf Landwirte und Umwelt usw. in Frage zu stellen.

Ein wichtiger Artikel, nicht nur wegen der Beweise, auf die er sich stützt, sondern auch wegen des Status der beiden Autoren, insbesondere von Swaminathan, der als Vater der Grünen Revolution in Indien gilt.

Die beiden Wissenschaftler argumentieren, dass die Gentechnik eine Ergänzung darstellt und bedarfsorientiert sein muss. In mehr als 99 % der Fälle bestehe also kein Bedarf – die bewährte konventionelle Züchtung sei ausreichend.

DYSTOPISCHE VISION

Wir müssen uns dies vor Augen halten, denn es zeichnet sich ein beunruhigendes Bild einer Zukunft ab, die auf einer ökomodernen Perspektive und einer Techno-Utopie basiert, die auf gentechnisch veränderten Pflanzen, im Labor hergestellten „Lebensmitteln“ und einer 90-prozentigen Eingepferchtheit der Menschheit in Megastädten beruht.

Akademiker schreiben Berichte und Bücher über diese Vision, aber zu den prominenten Vertretern gehören auch George Monbiot von The Guardian und der von der Industrie finanzierte GVO-Lobbyist Mark Lynas.

Das Folgende ist eine ökomodernistische Zukunftsvision (aus dem Niederländischen übersetzt) und erscheint auf der Website RePlanet.nl:

Im Jahr 2100 leben auf der Erde etwa zehn Milliarden Menschen. Mehr als 90 Prozent von ihnen leben und arbeiten in der Stadt, im Vergleich zu 50 Prozent im Jahr 2000. Um die Stadt herum gibt es große Farmen voller gentechnisch veränderter Pflanzen, die einen viermal so hohen Ertrag erzielen wie zu Beginn des 21. Jahrhunderts.“

Und weiter heißt es:

Jenseits des Ackerlandes beginnt die Natur, die inzwischen den größten Teil der Oberfläche unseres Planeten einnimmt. Während im Jahr 2000 noch die Hälfte der Erdoberfläche vom Menschen genutzt wurde, ist es heute nur noch ein Viertel. Der Rest ist der Natur zurückgegeben worden. Sowohl die biologische Vielfalt als auch die CO2-Emissionen sind wieder auf dem Stand von vor 1850. Kaum jemand lebt noch in extremer Armut“.

Die Befürworter dieses Wandels fordern umfangreiche staatliche Eingriffe, um „dem Markt“ zu helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen, einschließlich massiver staatlicher Investitionen in „bahnbrechende Innovationen in der Präzisionsfermentation und Biotechnologie“ (Präzisionsfermentation = im Labor hergestellte „Lebensmittel“).

Dies ähnelt sehr der Art von „Stakeholder-Kapitalismus“, von dem wir so viel vom Weltwirtschaftsforum und gleichgesinnten Gremien hören, wenn sie über den „Klimanotstand“ und die „Neuausrichtung“ von Wirtschaft und Gesellschaft im Einklang mit marktorientierten „wirtschaftlichen, sozialen und Corporate Governance“-Zielen diskutieren.

In Wirklichkeit bedeutet dies, dass die Regierungen zu nachrangigen Interessenvertretern und Vermittlern werden, die dem Privatkapital den Weg ebnen, den Planeten nach eigenem Gutdünken zu zerstückeln – Imperialismus in neuem Gewand und unter dem Deckmantel „grün“ oder in diesem Fall „Welternährung“.

Die Ökomodernisten betrachten ihre Lösungen als „Fortschritt“ – als fortschrittlich – als ob ihre Vision die einzige Vision wäre, die es wert ist, in Betracht gezogen zu werden, weil sie irgendwie den Höhepunkt der menschlichen Evolution darstellt. Eine solche Sicht der menschlichen Entwicklung ist arrogant, ahistorisch und unilinear.

Wenn uns die Geschichte eines lehrt, dann ist es, dass die Menschheit durch eine Vielzahl von Kämpfen und Konflikten, deren Ausgang oft auf der Kippe stand, an ihren heutigen Punkt gelangt ist. Mit anderen Worten: es war ebenso sehr Zufall wie Absicht.

Robert Brenner (Agrarian Class Structure and Economic Development in Pre-industrial Europe, 1976) und Barrington Moore (Social origins of dictatorship and democracy: lord and peasant in the making of the modern world, 1966) haben dies deutlich gemacht. Ihre Forschungen basierten auf breit angelegten vergleichenden soziologischen Analysen der kulturellen, historischen, agrarischen und wirtschaftlichen Faktoren und (Klassen-)Konflikte, die zur Entstehung verschiedener Formen der Moderne und sozialer Strukturen führten.

Ihre Arbeit hat wichtige Implikationen: Die ökomoderne Vision für die Zukunft sollte nicht als gegeben akzeptiert werden – als ein vorbestimmter, fester Endpunkt. Es gibt alternative Visionen, mögliche Ergebnisse und Widerstände, die die Welt, die den Eliten vorschwebt, in Frage stellen können.

Im Jahr 2021 veröffentlichte beispielsweise das International Panel of Experts on Sustainable Food Systems gemeinsam mit der ETC Group einen Bericht, der eine ganz andere Zukunft für die Lebensmittelsysteme, die Menschen und den Planeten aufzeigt.

Der Bericht stellt die Frage: Was wäre, wenn die Initiative von der Zivilgesellschaft und den sozialen Bewegungen – von Basisorganisationen bis zu internationalen NRO, von Bauern- und Fischergruppen bis zu Genossenschaften und Gewerkschaften – zurückerobert würde?

Sie stellt sich vor, was eine „lange Lebensmittelbewegung“ bis 2045 erreichen könnte, wenn es diesen Bewegungen gelingt, enger zusammenzuarbeiten, um Finanzströme, Verwaltungsstrukturen und Lebensmittelsysteme von Grund auf zu verändern.

Die Vision der Ökomoderne ist auch in anderer Hinsicht ahistorisch. Bereits 2015 schrieb der Landwirt und Schriftsteller Chris Smaje, dass das Wort Ungleichheit im Wortschatz der Ökomoderne nicht vorkommt. Es gibt zwar flüchtige Hinweise auf Armut, arme Menschen und arme Nationen, aber in der ökomodernistischen Vision der Moderne wird Armut mit einem Mangel an Modernisierung gleichgesetzt.

Er sagt:

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Modernisierungsprozesse Armut verursachen… Es gibt nichts über ungleiche Entwicklung, historische Kerne und Peripherien, Proletarisierung, koloniale Landaneignung und die Auswirkungen all dessen auf die soziale Gleichheit. Die ökomodernistische Lösung für die Armut ist einfach mehr Modernisierung“.

 Smaje erklärt auch, warum die ökomodernistische Vorstellung, dass niemand auf dem Land arbeiten will und alle in die Stadt ziehen wollen, gut mit der neoliberalen Ideologie zusammenpasst.

Er argumentiert auch, dass es bei alternativen Visionen nicht darum geht, die Menschen zu „unterdrücken“, indem man sie in den Dörfern hält und in der Subsistenzlandwirtschaft beschäftigt:

Es geht darum, eine Politik zu wählen, die die realistischen Bestrebungen der Menschen am besten unterstützt – die aller Menschen, sowohl auf dem Land als auch in der Stadt. Die EM und andere Schlüsselwerke der Ökomoderne wie Brand’s Whole Earth Discipline schweigen auffallend zur globalen Wirtschaftspolitik. Sie sagen nichts über den IWF, die WTO, den freien Fluss des globalen Kapitals und die Beschränkungen für den Fluss der globalen Arbeit.

Denn das globale Agrarkapital und die Weltbank haben die Absicht, Hunderte von Millionen Menschen vom Land zu vertreiben, ihr Land zusammenzulegen und sie in die Städte zu bringen. Der Agrar- und Ernährungssektor des Landes soll für die Bedürfnisse der globalen Lieferketten und des globalen Agrarkapitals umstrukturiert werden.

Im Jahr 2016 sagte der UN-Berichterstatter Felix Creutzig, dass die Bevölkerung Delhis bis 2030 37 Millionen betragen wird:

Die aufstrebenden Megastädte werden sich zunehmend auf industrielle Agrar- und Supermarktketten stützen und lokale Lebensmittelketten verdrängen.“

Das Ergebnis wird ein Land sein, das von der industriellen Landwirtschaft abhängig ist, mit allem, was dazugehört: labortechnisch hergestellte Produkte, entnommene Lebensmittel, monolithische Diäten, massiver Einsatz von Agrochemikalien und Lebensmittel, die mit Hormonen, Steroiden, Antibiotika und einer Reihe chemischer Zusatzstoffe verseucht sind, wenn nicht dagegen vorgegangen wird.

Ein Kartell von Saatgut-, Chemie- und Lebensmittelherstellern und -verarbeitern, das die totale Kontrolle über die Lebensmittelproduktion und die Lieferkette in Indien und auf der ganzen Welt hat.

Und es wird total sein. Große globale Biotech-Konzerne wie Bayer und Corteva patentieren in großem Umfang Pflanzen. Solche Patente auf Pflanzen würden den Zugang der Landwirte zu Saatgut einschränken und die Züchter an der Entwicklung neuer Pflanzen hindern, da beide um Zustimmung bitten und Gebühren an die Biotech-Unternehmen zahlen müssten.

Mute Schimpf, Lebensmittelaktivist bei Friends of the Earth Europe, sagt über die großen Biotech-Giganten:

Sie werden sich die Taschen auf Kosten der Landwirte und Pflanzenzüchter vollstopfen, die ihrerseits einen eingeschränkten Zugang zu dem haben, was sie anbauen und verarbeiten können.“

Das ist Ökomodernismus“ in Aktion. Sie geht Hand in Hand mit elitären Interessen, die enorme Profite einfahren werden, während sie versuchen, jeden Aspekt der Ernährung, der Landwirtschaft und sogar des Lebens zu kontrollieren.

In Indien sehen wir verschiedene Taktiken, um dies zu erreichen – die bewusste Strategie, die kleinbäuerliche Landwirtschaft finanziell unrentabel zu machen (Entvölkerung des Landes), Versuche, öffentliche Verteilungssysteme und Mindeststützungspreise abzubauen, das unerbittliche Bestreben, den Anbau von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln durchzusetzen, die datenerfassende Agristack-Initiative unter der Aufsicht von Microsoft und die zunehmende Eroberung des Einzelhandelssektors durch Walmart, Amazon, Facebook und Google (alles beschrieben in dem am Ende dieses Artikels verlinkten E-Book *).

Die in Mumbai ansässige Research Unit for Political Economy berichtet, dass die indische Regierung versucht, ein System zur „eindeutigen Titulierung“ aller Ländereien des Landes einzuführen, so dass die Eigentumsverhältnisse festgestellt werden können und das Land dann gekauft oder weggenommen werden kann. In dem Maße, wie Landwirte den Zugang zu Land verlieren oder als rechtmäßige Eigentümer identifiziert werden können, werden räuberische institutionelle Investoren und große Agrarunternehmen Betriebe aufkaufen und zusammenlegen, was die weitere Ausbreitung der industriellen Landwirtschaft erleichtert.

Die Agristack-Initiative (Datenerfassung) wird der Schlüssel zur Bildung eines Bodenmarktes sein.

In dieser schönen neuen Welt haben Begriffe wie Ernährungssouveränität und Saatgutsouveränität keinen Platz mehr. Man wird nichts besitzen, glücklich sein und sich von gentechnisch und biochemisch manipulierten „Lebensmitteln“ ernähren – Junk Food als Ergänzung zu dem bestehenden Junk Food, das jährlich Hunderttausende von Menschenleben auf der ganzen Welt fordert.

Lebensmittel“ werden in riesigen Fermentationsbehältern und auf Farmen angebaut, die von fahrerlosen Maschinen bemannt, von Drohnen überwacht und mit Chemikalien übergossen werden, um Pflanzen aus patentiertem gentechnisch verändertem Saatgut für industrielle „Biomaterie“ zu produzieren, die dann zu etwas Essbarem verarbeitet wird. Eine KI-gesteuerte, von Unternehmen kontrollierte, „solide grüne“ Dystopie, in der der Markt ausgerottet ist und eine Handvoll Unternehmen und E-Commerce-Plattformen die Weltwirtschaft kontrollieren.

Doch der Widerstand ist fruchtbar. Die Proteste der indischen Landwirte führten zur Abschaffung von Gesetzen, die von den Konzernen unterstützt wurden und die oben beschriebenen Trends beschleunigt hätten. Wie Vandana Shiva anmerkt, wurden in Indien mehr als 150 gemeinschaftliche Saatgutbanken eingerichtet – lokales Saatgut, das an die lokalen Kulturen angepasst ist, bessere Nährstoffe liefert und widerstandsfähiger gegen den Klimawandel ist.

Shiva sagt :

„Ernährungssouveränität bedeutet, dass wir uns mit echten, unverfälschten, biodiversen Lebensmitteln ernähren und uns von den falschen Versprechungen künstlicher Lebensmittel befreien.“

Natürlich lehnen Monbiot, Lynas und die Agro-Biotech-Branche die Fähigkeit der biologischen Landwirtschaft ab, die Welt zu ernähren, sowie eine von Shiva beschriebene Welt, die die Vorherrschaft der Konzerne und neue Formen des Imperialismus ablehnt.

Ihre Anti-Bio- und Pro-Synthetik-Haltung sollte als das erkannt werden, was sie ist – Panikmache (die Welt wird ohne gentechnisch veränderte Landwirtschaft verhungern), eine konzernfreundliche Ideologie und ein Festhalten an zentraler Macht, was im Widerspruch zu den eindeutigen Beweisen steht, die zeigen, dass die biologische Landwirtschaft, unterstützt durch einen angemessenen politischen Rahmen, mehr als fähig ist, die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen.

Norwegen: Impfstoffforscher WARNEN vor dem Booster.

Peter Imanuelsen

Wir erleben jetzt eine Kehrtwende nach der anderen.

Es ist noch nicht lange her, dass uns gesagt wurde, wir sollten eine Auffrischung nach der anderen einnehmen, scheinbar bis ins Unendliche. Stärkt euer Immunsystem, hieß es.

In meinem letzten Substack-Artikel habe ich darüber geschrieben, wie führende norwegische Ärzte erklärt haben, dass sie die Auffrischungsimpfungen nicht einnehmen werden, weil ihrer Meinung nach bei jungen Menschen die Nebenwirkungen den Nutzen überwiegen könnten.

Jetzt hat ein Professor und Impfstoffforscher an der Universität Oslo, eine Warnung vor der Impfung, ausgesprochen und erklärt, dass Menschen unter 65 Jahren, die nicht zu einer Risikogruppe gehören, keine vierte Impfung benötigen.

Solange Sie nicht über 65 Jahre alt sind oder zu einer Risikogruppe gehören, ist eine vierte Dosis nicht erforderlich. Alle Daten, die wir haben, weisen eindeutig in eine Richtung: Wenn Sie keine Grunderkrankung haben, dann bringt Ihnen die vierte Dosis nichts… Es sollte auch gesagt werden, dass für die jüngere Bevölkerung, die ein geringes Risiko für eine schwere Covid-Erkrankung hat, eine hohe Schwelle für die Empfehlung von mehr Dosen gelten sollte“, sagt Gunnveig Grødeland

Sogar der Abteilungsleiter des Norwegischen Instituts für öffentliche Gesundheit (NIPH) warnt vor der Impfung junger Menschen.

Für die Jüngsten in der Altersgruppe der 18- bis 64-Jährigen ist der Nutzen einer weiteren Dosis am geringsten, und deshalb können negative Auswirkungen wie Menstruationsstörungen bedeuten, dass der Nachteil größer ist als der Nutzen“, sagt Are Stuwitz Berg vom NIPH.

Erinnern Sie sich an das letzte Jahr?

Frauen begannen sich über Menstruationsblutungen nach der Impfung zu beschweren? Erinnern Sie sich noch daran, wie sie von den Medien als Verschwörungstheoretikerinnen bezeichnet wurden?

Nun, es hat sich herausgestellt, dass es in Norwegen schockierende 15 000 Berichte über Frauen mit Menstruationsstörungen nach der Einnahme des Impfstoffs gab, und Norwegen hat Menstruationsblutungen offiziell als mögliche Nebenwirkung des Impfstoffs aufgeführt.

Wenn man bedenkt, dass Norwegen ein kleines Land mit nur 5,4 Millionen Einwohnern ist, ist die Gesamtzahl der Frauen im menstruierenden Alter nicht sehr hoch. 15 000 sind also eine Menge für ein so kleines Land.

Nun habe ich etwas sehr Besorgniserregendes gefunden. In der VAERS-Datenbank aus den USA gab es im Jahr 2021, nachdem die mRNA-Impfstoffe auf den Markt gekommen waren, einen astronomischen Anstieg der Meldungen über Menstruationsstörungen um 31 020 %. Hier stimmt eindeutig etwas nicht.

Die Gesundheitsbehörden haben zwar eingeräumt, dass Menstruationsstörungen eine Nebenwirkung des Impfstoffs sein können, aber sie sagen, dass dies nur vorübergehend ist. Es stellt sich jedoch heraus, dass viele Frauen sagen, dass sie diese Probleme schon seit über einem Jahr haben.

Die 26-jährige Camilla Røisgård berichtet, dass sie seit 13 Monaten unter starken Blutungen leidet, die ihr Müdigkeit und Schwindelgefühle bescheren. Es wird so schlimm, dass sie nicht einmal mehr das Bett verlassen kann.

„Ich weiß, dass es heißt, die Nebenwirkungen seien vorübergehend, aber so fühlt es sich nicht an“, sagte sie gegenüber TV2.

Es stellte sich heraus, dass diese „vorübergehenden“ Nebenwirkungen bei vielen Frauen schon seit Langem bestehen. Vor einem Jahr sprach der norwegische Fernsehsender TV2 mit 212 Frauen, die nach der Einnahme des Impfstoffs unter Menstruationsstörungen litten, einige hatten mehrere Monate hintereinander fast ununterbrochen Blutungen.

Jetzt, nach einem Jahr, haben sie mit 149 der 212 Frauen Kontakt aufgenommen, und es hat sich herausgestellt, dass 85 Frauen noch immer unter Menstruationsstörungen leiden, mehr als ein Jahr nach der Einnahme des Impfstoffs. Das scheint mir nicht sehr vorübergehend zu sein…

Was ich aber wirklich nicht verstehe, ist, dass fast die Hälfte der Frauen trotzdem die dritte Auffrischungsimpfung erhalten hat. Warum tun sie das?

Wenn Sie meine Berichterstattung verfolgt haben, wissen Sie, dass es in diesem Jahr weltweit zu einem mysteriösen Einbruch der Geburtenraten gekommen, und niemand scheint zu wissen, warum. Sicherlich kann es nichts mit Menstruationsstörungen zu tun haben, das würde die Fruchtbarkeit niemals beeinflussen, oder?

Die Geburtenrate ist um etwa 10 % gesunken, während gleichzeitig die Übersterblichkeit in die Höhe geschnellt ist.

Ich habe den Einbruch der Geburtenrate hier eingehend untersucht und einige schockierende Beweise dafür gefunden, dass ungeimpfte Mütter im Vergleich zu geimpften Frauen bei den Geburten stark überrepräsentiert sind. Lesen Sie meinen Artikel hier!

Und dann ist da noch das Problem der Myokarditis…

Vor kurzem war ich bei einem der führenden Herzärzte in Norwegen, um mich wegen Herzklopfen untersuchen zu lassen. Das Erste, was er mich fragte, war, ob ich geimpft worden sei. Dann sagte er mir, dass sowohl Covid als auch die Impfstoffe Herzprobleme verursachen können. Glücklicherweise waren die Herzklopfen in meinem Fall gutartig (ich habe den Impfstoff nicht genommen, und ich hatte sie auch vor dem Covid gelegentlich).

Es sieht also so aus, als würde Norwegen plötzlich seine Haltung zu den Impfungen ändern. Währenddessen machen andere Länder weiter und empfehlen allen, sich impfen zu lassen.

Norwegen hat bisher im Vergleich zu vielen anderen Ländern eine gute Bilanz vorzuweisen: Es gibt relativ wenige Sperrmaßnahmen und eine der niedrigsten Übersterblichkeitsraten.

Bitte verbreiten Sie diesen Artikel, wo immer Sie können, damit die Menschen wissen, was die norwegischen Gesundheitsexperten sagen!

Wladimir Putins Vision einer multipolaren Welt

Ein Ende der US-Hegemonie?

Von Philip Giraldi

Sowohl in den Geschichtsbüchern als auch in der Politik wird jede Geschichte davon geprägt, wo man den Anfang der Erzählung wählt. Die aktuellen Kämpfe in der Ukraine, die nach Ansicht vieler Beobachter bereits die Anfangsphase des Dritten Weltkriegs darstellen, sind eine solche Entwicklung. Ist die Saat des Konflikts aufgegangen, nachdem der russische Staatschef Michail Gorbatschow 1991 der Auflösung der Sowjetunion zugestimmt hatte, nachdem er von den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten die Zusage erhalten hatte, das westliche Militärbündnis NATO nicht nach Osteuropa vorzustoßen? Diese Zusage wurde von Präsident Bill Clinton schnell ignoriert, der im ehemaligen Jugoslawien militärisch intervenierte, bevor er inmitten der Trümmer des Warschauer Paktes neue NATO-Mitglieder aufnahm.

Seitdem hat die NATO ihre Expansion auf Kosten der nationalen Sicherheitsinteressen Russlands fortgesetzt. Die Ukraine als eine der größten der ehemaligen Sowjetrepubliken wurde bald zum Brennpunkt eines potenziellen Konflikts. Die USA mischten sich offen in die ukrainische Politik ein, mit häufigen Besuchen des unerbittlich hawkistischen Senators John McCain und der Ungeheuerin des Außenministeriums, Victoria Nuland, sowie mit der Investition von Berichten zufolge 5 Milliarden Dollar, um die Situation zu destabilisieren und einen Regimewechsel herbeizuführen, um die prorussische Regierung von Viktor Janukowitsch abzusetzen und durch ein amerika- und verbündetenfreundliches Regime zu ersetzen. Als dies geschah, führte es unweigerlich zu einer vorgeschlagenen Einladung an die Ukraine, der NATO beizutreten, ein Schritt, vor dem Moskau wiederholt gewarnt hatte, er würde eine existenzielle Bedrohung für Russland selbst darstellen.

Schließlich versuchte Moskau eifrig, eine Lösung für die sich entwickelnde Ukraine-Krise in den Jahren 2020–2021 auszuhandeln, aber die USA und ihre Verbündeten waren nicht daran interessiert und erlaubten es der korrupten ukrainischen Regierung von Wolodymyr Zelenski, jedes Entgegenkommen abzulehnen. Russland selbst hat also den Eindruck, dass es von den USA und ihren Verbündeten wiederholt getäuscht oder sogar belogen wurde. Besonders ärgerlich war die Ausplünderung seiner natürlichen Ressourcen durch meist westliche Oligarchen, die unter dem Schutz des schwachen Präsidenten Boris Jelzin zwischen 1991 und 1999 agierten, einer Marionette, die durch die Einmischung der USA und Europas in die russischen Wahlen eingesetzt und aufrechterhalten wurde. Gerade als Russland – vielleicht absichtlich – auf den Knien lag, trat 1999 der ehemalige KGB-Offizier Wladimir Putin auf den Plan, der als Ministerpräsident und späterer Präsident mit dem Haus aufräumte. Seitdem hat Putin sich und sein Handeln sehr sorgfältig erklärt und deutlich gemacht, dass er kein Feind des Westens ist, sondern vielmehr ein Partner in einer Beziehung, die die Interessen und Kulturen aller Akteure in einer globalen Wirtschaft respektiert, die Freiheit und Individualität maximiert.

Angesichts der Gefahr einer dramatischen Eskalation der derzeitigen Situation in der Ukraine, bei der von beiden Seiten über die Bedingungen für den Einsatz von Atomwaffen gesprochen wird, sollte eine Rede, die Präsident Wladimir Putin am 27. Oktober auf der 19. Tagung des Valdai International Discussion Club in der Nähe von Moskau hielt, zur Pflichtlektüre für die Joe Bidens und Jens Stoltenbergs dieser Welt gehören. Das Thema des Treffens lautete: Eine posthegemoniale Welt: Gerechtigkeit und Sicherheit für alle. An der viertägigen Tagung nahmen 111 Akademiker, Politiker, Diplomaten und Wirtschaftswissenschaftler aus Russland und 40 anderen Ländern teil, darunter Afghanistan, Brasilien, China, Ägypten, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Iran, Kasachstan, Südafrika, Türkei, Usbekistan und die Vereinigten Staaten. In seiner Rede erläuterte Putin seine Vision einer multipolaren Welt, in der es kein Konzept einer politisch hegemonialen „regelbasierten Weltordnung“ gibt, das „Regeln an die Stelle des Völkerrechts“ setzt. Und er stellte fest, dass die Regeln selbst regelmäßig von einem Land oder einer Gruppe von Ländern diktiert wurden. Putin drängte stattdessen auf einen Übergang zu der Bereitschaft, zu akzeptieren, dass alle Länder Interessen und Rechte haben, die respektiert werden sollten.

Interessanterweise hat Putin, seit er die Führung seines Landes übernommen hat, unbeirrt gefordert, dass allen Ländern der Welt Respekt entgegengebracht wird, womit er meint, dass lokale Interessen und Kulturen als legitim und für alle akzeptabel angesehen werden müssen, solange sie die Freiheit des Einzelnen zulassen und die Interessen und nationalen Eigenheiten anderer in gleicher Weise respektieren.

Ein entspannter und fröhlicher Putin sprach über eine Stunde lang in seiner Eröffnungsrede und stellte sich dann zweieinhalb Stunden lang den Fragen des Publikums. Auf eine Frage hin bewertete er die Vernunft der Berater des Weißen Hauses, die „die Beziehungen zu China verderben, während sie gleichzeitig Waffen im Wert von Milliarden an die Ukraine im Kampf gegen Russland liefern… Offen gesagt, ich weiß nicht, warum sie das tun… Sind sie zurechnungsfähig? Es scheint, dass dies dem gesunden Menschenverstand und der Logik völlig zuwiderläuft… Das ist einfach verrückt!“

Der russische Präsident hob mehrere Punkte hervor, die seine Ansichten verdeutlichten. Erstens stellte er fest, dass die US-amerikanische/westliche Hegemonie „die Souveränität von Ländern und Völkern, ihre Identität und Einzigartigkeit leugnet und jegliche Interessen anderer Staaten missachtet… [Die] auf Regeln basierende Weltordnung“ ermächtigt nur diejenigen, die die „Regeln“ aufstellen. Alle anderen müssen gehorchen oder die Konsequenzen tragen.

Putin prangerte auch die Tendenz des Westens an, Regeln aufzustellen und diese dann zu ignorieren, wenn sich die Umstände ändern. Er wies darauf hin, wie zynisch Wirtschaftssanktionen und die „Abschaffung der Kultur“ eingesetzt werden, um die lokale Wirtschaft zu schwächen und gleichzeitig die Kultur und die nationalen Eigenheiten ausländischer Gegner zu erniedrigen. Er beobachtete zum Beispiel, wie russische Schriftsteller und Komponisten verboten werden, nur um eine politische Botschaft zu senden und Moskau für seine Außenpolitik zu bestrafen.

Putin erklärte, Russland sei eine „unabhängige, ursprüngliche Zivilisation“, die sich „nie als Feind des Westens betrachtet hat“. Moskau „verteidigt einfach sein Recht, zu existieren und sich frei zu entwickeln. Zugleich streben wir selbst nicht danach, eine Art neuer Hegemon zu werden“. Anschließend analysierte er die Entwicklung und sagte, dass die Welt mit einem globalen Sturm konfrontiert sei, den niemand ignorieren könne. „Wir stehen an einem historischen Meilenstein, vor dem wahrscheinlich gefährlichsten, unvorhersehbarsten und gleichzeitig wichtigsten Jahrzehnt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Westen ist nicht in der Lage, die Menschheit im Alleingang zu managen, aber er versucht es verzweifelt, und die meisten Völker möchten sich das nicht länger gefallen lassen.“ Wir können uns entscheiden, „entweder weiterhin eine Last von Problemen anzuhäufen, die uns alle unweigerlich erdrücken wird, oder gemeinsam zu versuchen, Lösungen zu finden, die zwar unvollkommen sind, aber funktionieren und unsere Welt sicherer und stabiler machen können.“

Wladimir Putin ruft also zu den Waffen für den Übergang zu einer multipolaren Welt, die unweigerlich die Spielregeln in den internationalen Beziehungen und in der Weltwirtschaft verändern wird. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten werden sich nicht mehr auf die „Rechtsstaatlichkeit“ berufen können, wenn sie zur Bestrafung von Konkurrenten Zwangsmaßnahmen ergreifen. Die Abkehr von der Verwendung des Dollars als Weltreservewährung, vorwiegend für Energietransaktionen, ist bereits im Gange, da wichtige Handelspartner wie Indien, China und das NATO-Mitglied Türkei die Beschränkungen ignorieren und weiterhin russische Energieexporte aufkaufen, wodurch die von Washington und Europa verhängten Sanktionen bis zu einem gewissen Grad zunichte gemacht werden. Das Ende des Dollars als Reservewährung wird es dem US-Finanzministerium erschweren, Geld ohne jegliche Absicherung zu drucken, da viele Länder nicht mehr bereit sein werden, eine Währung zu akzeptieren, die zunehmend als Fiat-Währung angesehen wird, die von einer Regierung produziert wird, die in Wirklichkeit in Schulden ertrinkt.

Es könnte natürlich sein, dass Putin sich irrt und das derzeitige globale System auf absehbare Zeit weiter bestehen kann. Sollte er jedoch recht haben, würden diese Entwicklungen, die zu einer multipolaren Welt führen, de facto den Niedergang und den Fall der Vereinigten Staaten als Welthegemon bedeuten, während alles, was auch nur im Entferntesten mit einem Zusammenbruch des Dollars vergleichbar wäre, katastrophale Auswirkungen auf die importabhängige US-Wirtschaft wie auch auf die einfachen Amerikaner hätte. Eine Art teilweiser Zahlungsausfall der US-Schatzanweisungen ist nicht unvorstellbar. Und Putin könnte recht haben mit seiner Vorhersage, dass der Wandel kommt und dass die Vereinigten Staaten und ihre Freunde nichts tun können, um ihn aufzuhalten.

In jedem Fall werden sich die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen, die sicherlich auf die eine oder andere Weise kommen, in dem Maße auswirken, wie der Ukraine-Konflikt weiter schwelt. Die Tragödie besteht darin, dass die Entwicklung selbst verschuldet ist, völlig vermeidbar und nicht im Interesse der Vereinigten Staaten liegt, aber das ist eine andere Geschichte. Wenn es in der Ukraine zu einem offenen Krieg mit direkterer US-Beteiligung und wirtschaftlicher Verwerfung kommt, wird der internationale Druck zur Abschaffung des Status quo nach dem Zweiten Weltkrieg unweigerlich zunehmen. Unabhängig davon, wie es sich entwickelt, wird das, was jetzt geschieht, die stets tonlosen Politiker im und um das Weiße Haus dazu zwingen, Amerikas Platz in der Welt und seine Optionen als Großmacht zu überdenken. Niemand kann vorhersagen, wie das ablaufen wird, und der Prozess wird ein fesselndes Theater ergeben, wenn die beiden großen politischen Parteien Amerikas ihre Positionen einnehmen, um zu behaupten, dass die andere Partei die alleinige Schuld trägt. Es ist unmöglich, vorherzusehen, wie weit dieser Aderlass gehen wird.

Von Philip Giraldi: Er ist ehemaliger CIA-Spezialist für Terrorismusbekämpfung und Offizier der Defense Intelligence Agency, der heute hauptsächlich als Kolumnist und Fernsehkommentator in Erscheinung tritt. Er leitet außerdem das Council for the National Interest eine Organisation, die für eine zurückhaltendere Politik im Nahen Osten eintritt.

Manfred Haferburg: Die große Angstmache: Sicherheitskonzepte der Kernenergie und der menschliche Einflußfaktor

Die Videos mit den Einzelvorträgen der Referenten werden nun nach und nach veröffentlicht – die englischsprachigen später mit Untertiteln.

Manfred Haferburg ist Spezialist für Kernkrafttechnik und arbeitete in der DDR im KKW Greifswald, bis er wegen Unbotmäßigkeit herausgeworfen wurde. Gelernt hatte er seinen Beruf am Anfang in der Pfännerhall, wo er Jahrzehnte später diesen Vortrag hielt. Nach der Wende betreute und begutachtete er international Dutzende Kraftwerke. In seinem Vortrag erklärt er, wie langwierig die Ausbildung der Kernkrafttechniker ist, und was verlorengeht, wenn Deutschland alles abschaltet