Kategorie: Nachrichten
Aktuelle Ausgabe: Staatliche Schweigepflicht
Es ist schon fast wie in einem Kabarett. Da beschwert sich die Bundesrepublik Deutschland, dass der Iran, der derzeit wegen der Maßnahmen gegen die Proteste und seiner Unterstützung für Russland von dem westlichen Sanktions-Regime betroffen ist, nun seinerseits Sanktionen verhängt und auch Chefredakteure deutscher Medien auf eine „Terrorliste“ setzt. Da sieht man nun die Pressefreiheit in Gefahr.
Von der EU und auch Deutschland ein starkes Stück, ist man doch selbst mit Zensur wenig zimperlich. Still & heimlich verschärfte die deutsche Ampel-Regierung den Tatbestand der „Volksverhetzung“ (§130 StGB) – noch nie war es so leicht, kritische Stimmen mundtot zu machen. Doch es ist nur ein Symptom der immer brutaleren Zensurspirale zwischen Berlin, Wien und Brüssel, die allzu oft völlig legitime Meinungsäußerung als vermeintliche „Hasskriminalität“ unter Strafe stellt.
“Hass & Hetze”: Grundlage für Zensurgesetze
Wer künftig „Kriegsverbrechen“ hinterfragt, dem drohen bis zu drei Jahre Haft. Das gilt sogar für Taten, die von keinem internationalen Strafgericht als solche eingestuft wurden. So könnte strafbar sein, in sozialen Medien eine westliche Inszenierung des Butscha-Massakers zu unterstellen. Deutsche Gerichte müssten sich durch das Dickicht beiderseitiger Kriegspropaganda kämpfen und die Zweifler „verknacken“. Wer das Narrativ der Eliten hinterfragt, begeht ein „Hassverbrechen“ – und so gehen die Akteure vor.
EU- und Verfassungsministerin Karoline Edtstadler, die als „Great-Reset“-Verfechterin im Rundfunk und Parlament mit ihrem „Agenda-2030“-Anstecker hausieren geht, nutzte den tragischen Freitod einer Ärztin im Juli, um eine eigene Staatsanwaltschaft gegen „Hass im Netz“ zu fordern. Und der „Digital Services Act“ droht Plattformbetreibern mit Millionenstrafen, wenn sie „Hasspostings“ nicht schnell genug zensieren.
Gute Zensur, böse Zensur
Aktuell ist zudem ein Verordnungsentwurf in der Mache, der eine anlasslose Chatkontrolle aller EU-Bürger anordnet. Während man Orban schilt, die freien Medien mit Füßen zu treten, sie an die Kandare zu nehmen und für seine persönlichen Vorteile zu manipulieren und zu benutzen, wird anderswo ein Auge zugedrückt. Etwa, wenn der tapfere Verteidiger des Werte-Westens gegen die dunklen Horden aus dem Osten, Wolodymyr Selenski in der Ukraine mit einem Federstrich sämtliche Medien des Landes verbietet oder gleichschaltet.
Und ebenso zeugt es von einer kaum zu überbietenden Impertinenz, wenn die deutsche Bundesregierung nicht nur Zensurgesetze auf den Weg bringt und das Strafrecht nachschärft, um nicht ins Narrativ passende Meinungen zu unterdrücken, sondern zugleich auch direkt Einfluss auf Medien und deren Berichterstattung nehmen will. Von sämtlichen Bundesministerien, Bildungseinrichtungen, Zeitschriften wie Stern und Spiegel, Sozialen Medien bis zu sog. „Faktencheckern“ ist alles in das Programm mit eingebunden. Ziel: Eine Informationsgleichschaltung zu erwirken, in der lediglich die Doktrin der Bundesregierung verbreitet wird.
Top-Themen & interessante Artikel der aktuellen Ausgabe
- Wochen-Blick: Mit der Zensur ins Lager
- Österreich und die Welt: Gewalt-Exzesse in Hauptstadt: Drei Vergewaltigungen in nur einer Woche
- Wochenthema: Gute Zensur & böse Zensur
- Wochenthema: “Hass und Hetze” als Grundlage für Zensurgesetze
- Im Gespräch: Corona-Regime verwehrte Seniorin Kontrolle von Herzschrittmacher
- Aus der Heimat: Wintersaison wird zum Blindflug für alle Wirte & Hoteliers
- Wirtschaft: OMV profitiert von Teuerungen: Rekordgewinne durch Energiekrise
- Reportage: BASF-Megakonzern wandert nach China ab
- Mediathek: Elon Musk kauft Twitter – und der Mainstream tobt
- Unsere Leute: Gute Bundespräsidenten nicht leicht zu bekommen: Kirchschläger war große Ausnahme
In der österreichischen Medienlandschaft gibt es bis auf den „Wochenblick“ fast keinen wirklichen Widerstand. In den vergangenen Wochen und Monaten erreichten zahlreiche Leserbriefe die „Wochenblick“-Redaktion und zeigen, dass der „Wochenblick“ mit seiner Berichterstattung einen krisensicheren Kurs fährt. Dennoch übt die Regierung einerseits mit ihren Maßnahmen großen wirtschaftlichen Druck aus – und überschüttet andererseits ihr ergebene Medien mit Geld, um die demokratische Meinungsbildung zu ihren Gunsten zu verzerren.
Kritische Medien wie der „Wochenblick“ sind den Mächtigen hingegen ein Dorn im Auge, weil wir es als unseren Auftrag sehen, das Informationsbedürfnis der Bevölkerung mit verlässlichen Informationen zu stillen, indem wir schreiben, was andere verschweigen. Damit wir in diesem wichtigen Kampf um die Wahrheit wettbewerbsfähig bleiben können, bauen wir vor allem auf die Unterstützung unserer Leser. WIR sind auf IHRE Hilfe angewiesen! Empfehlen Sie uns ihren Freunden, Verwandten und Bekannten.
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Bolsonaros Anhänger organisieren Massendemonstrationen in Brasilien wegen „Wahlbetrug“
Bolsonaro supporters have gathered in front of the headquarter of the Brazilian Army’s Eastern Command in Rio de Janeiro, asking the military intervene following the presidential election.
— Visegrád 24 (@visegrad24) November 2, 2022
Bolsonaros Anhänger versammelten sich vor dem brasilianischen Armeekommando in Rio de Janeiro und verlangen nach den Präsidentschaftswahlen eine militärische Intervention.
„Wahlmanipulation“
Demonstranten behaupten, die Präsidentschaftswahl sei manipuliert worden und fordern das Eingreifen der Armee.
WATCH: Helicopter footage shows a massive crowd assembled at the Brazilian military command (Palácio Duque de Caxias) in Rio de Janeiro. Protestors claim the presidential election was rigged and ask the military to intervene.pic.twitter.com/kTfAe4O49K
— Election Wizard (@ElectionWiz) November 2, 2022
Anhänger des scheidenden brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro hielten ein Banner mit der Aufschrift „Bündnisintervention“ hoch.
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Schwab und WEF: Enorme Gefahr für die Menschenrechte
Die sog. „Vierte Industrielle Revolution“ ist verbunden mit einer eklatanten Verletzung der Menschenrechte. Nicht von ungefähr fordert daher der Chefideologe des WEF, Prof. Dr. Klaus Schwab, die Menschenrechte und die Grundrechte durch seine „Ethik“ zu ersetzen. Eine hochgefährliche Entwicklung, die spätestens jetzt alle Menschenrechtsaktivisten auf den Plan rufen müsste.
Von DAVID BERGER |„Wollen Sie in so einer Welt leben?“ fragt Sven von Storch in seinem aktuellen Newsletter an die Leser der „Freien Welt“. Der Anlass: Die „Anwälte für Aufklärung“ sehen in dem Ziel des Weltwirtschaftsforums (WEF) eines „Great Reset“ und der „Vierten Industriellen Revolution“ die Abschaffung des Menschenrechtssystem der UN und fordern die Kündigung des Vertrages zwischen der UN und des WEF.
Der Chefideologe des WEF, Prof. Dr. Klaus Schwab, will daß die Menschenrechte und die Grundrechte durch Ethik ersetzt werden. Die kollektiven Menschenrechte der Völker auf Selbstbestimmung und die Souveränität der Nationen behindern die Ablösung des Multilateralismus durch den „Multi-Stakeholderalismus“ des WEF. Die „Vierte Industrielle Revolution“ enthält sehr destruktive und sogar transhumanistische Inhalte, die viele Menschenrechte verletzten.
Wir dokumentieren hier den Text:
Am 13.06.2019 haben das sogenannte „World Economic Forum“ (WEF) und die UN einen (explizit nicht rechtlich durchsetzbaren) Vertrag mit dem erklärten Ziel „die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu beschleunigen“ unterzeichnet. Sie haben sich gegenseitig einen Partnerschaftsstatus, sogar eine „strategische und koordinierte Zusammenarbeit“ gewährt und versprochen, „sich gegenseitig zu helfen, ihre Reichweite zu erhöhen, Netzwerke, Gemeinschaften, Wissen und Fachwissen auszutauschen, Innovationsmöglichkeiten zu fördern und ein breites Verständnis und eine breite Unterstützung für vorrangige Fragen zwischen den Ländern zu fördern und niemanden zurückzulassen“. Eine explizit genannte Motivation der VEREINTEN Nationen für diesen Vertrag ist es, mehr Finanzmittel für die Umsetzung der Agenda 2030 zu mobilisieren. Eine dreistellige Anzahl von NGOs, darunter Menschenrechts-NGOs, hat im September 2019 mit einem offenen Brief gegen diese Partnerschaft protestiert. Sie nannten es „grundlegend im Widerspruch zur UN-Charta“ und „eine Form der Vereinnahmung durch Unternehmen“ und dass es „das Mandat der Vereinten Nationen sowie die Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Wirksamkeit dieses multilateralen Gremiums, insbesondere in Bezug auf den Schutz und die Förderung der Menschenrechte, ernsthaft untergräbt“. Sie haben gehofft, dass das WEF den Multilateralismus der Staaten bei der UNO durch „Multistakeholderism“ schwächen will, um „transnationale Konzerne“ in die „globalen Entscheidungen“ einzubeziehen.
Die Agenda 2030 wurde mit einem Beschluss der UN-Generalversammlung vom 21.10.2015 (Aktenzeichen A/RES/70/1) abgeschlossen. Es enthält 17 Ziele, die auf S. 14 der Resolution aufgezählt sind:
– Armut in all ihren Formen überall beenden (Ziel 1)
– Den Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und eine verbesserte Ernährung zu erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern (Ziel 2)
– gewährleistung eines gesunden Lebens und Förderung des Wohlbefindens für alle in allen Staaten (Ziel 3)
– Gewährleistung einer inklusiven und gerechten hochwertigen Bildung und Förderung von Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle (Ziel 4)
– Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung aller Frauen und Mädchen (Ziel 5)
– Gewährleistung der Verfügbarkeit und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle (Ziel 6)
– Gewährleistung des Zugangs zu bezahlbarer, zuverlässiger, nachhaltiger und moderner Energie für alle (Ziel 7).
– Förderung eines nachhaltigen, integrativen und nachhaltigen Wirtschaftswachstums, produktiver Vollbeschäftigung und menschenwürdiger Arbeit für alle (Ziel 8)
– Aufbau einer widerstandsfähigen Infrastruktur, Förderung einer inklusiven und nachhaltigen Industrialisierung und Förderung der Innovation (Ziel 9)
– Verringerung der Ungleichheit innerhalb und zwischen den Ländern (Ziel 10)
– Städte und menschliche Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten (Ziel 11)
– Gewährleistung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster (Ziel 12)
– dringende Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen (Ziel 13)
– Die Ozeane, Meere und Meeresressourcen für eine nachhaltige Entwicklung zu erhalten und nachhaltig zu nutzen (Ziel 14)
– Schutz, Wiederherstellung und Förderung der nachhaltigen Nutzung terrestrischer Ökosysteme, nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, Bekämpfung der Wüstenbildung sowie Eindämmung und Umkehrung der Bodendegradation und Eindämmung des Verlusts der biologischen Vielfalt (Ziel 15).
– Förderung friedlicher und inklusiver Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung, Gewährleistung des Zugangs zur Justiz für alle und Aufbau wirksamer, rechenschaftspflichtiger und inklusiver Institutionen auf allen Ebenen (Ziel 16)
– Stärkung der Umsetzungsmittel und Wiederbelebung der Globalen Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung (Ziel 17)
Die Ziele der UNO und damit die Hauptgründe für die Existenz der UNO sind in Art. 1 UN-Charta verankert, darunter Frieden (Art. 1 Nr. 1 UN-Charta), Völkerfreundschaft (Art. 1 Nr. 2 UN-Charta) und Menschenrechte (Art. 1 Nr. 3 UN-Charta).
„Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution“
Im Gegensatz dazu will Prof. Dr. Klaus Schwab, der Chefideologe des WEF, dass die Menschenrechte und die Grundrechte durch nicht durchsetzbare Ethik ersetzt werden (S. 29+32 von „Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution“, Prof. Dr. Klaus Schwab; Paper „A New Social Covenant“ der WEF-Arbeitsgruppe „Global Agenda Council on Values“). Gleichzeitig will das WEF, dass Stakeholder-Kapitalismus und Subventionen für seine Vierte Industrielle Revolution in die nationalen Verfassungen aufgenommen werden (S. 60–62 + Fußnote 11 von „Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution“, Prof. Dr. Klaus Schwab; Paper „A New Social Covenant“ der WEF-Arbeitsgruppe „Global Agenda Council on Values“).
„Multistakeholderalismus“
Die kollektiven Menschenrechte der Völker auf Selbstbestimmung (Art. 1 IPbpR, Art. 1 CESCR) sowie Art. 1 Nr. 2 UN-Charta und die Souveränität der Nationen (Art. 2 Abs. 1 UN-Charta) behindern die Ablösung des Multilateralismus durch den „Multistakeholderalismus“ des WEF. Darüber hinaus zeigt Prof. Dr. Schwab in seinem Buch „Der Große Umbruch“ einen Mangel an Respekt vor der Souveränität der Staaten (S. 321 in Abschnitt 1.1.2 „Geschwindigkeit“): „Fazit ist, dass Politiken, Produkte oder Ideen und die Lebensdauer eines Entscheidungsträgers oder eines Projekts ein kürzeres Ablaufdatum und ein oft jähes Ende haben.“ Die Neuübersetzung ins Englische ist wie folgt: „Die Quintessenz ist, dass Richtlinien, Produkte oder Ideen und die Lebensdauer eines Entscheidungsträgers oder eines Projekts ein kürzeres Ablaufdatum und oft ein abruptes Ende haben.“
„Great Reset“ durch Revolutionen und Kriege
Prof. Dr. Schwab meint sogar, dass der „Great Reset“ durch Revolutionen und Kriege herbeigeführt werden könnte und postuliert, dass die Pandemie ein „seltenes, aber enges Zeitfenster“ sei, „um unsere Welt neu zu starten“ (S. 3355–3400 von „Der Große Umbruch“, Prof. Dr. Klaus Schwab + Thierry Malleret). Sowohl das Bemühen, Menschenrechte und Grundrechte durch Ethik zu ersetzen, als auch die Erwägung des Krieges stehen den Zielen von Art. 1 UN-Charta feindlich gegenüber. In Anbetracht dessen sieht der Vertrag vom 13.06.2019 eher wie der Beginn eines anhaltenden Versuchs einer feindlichen Übernahme des Rufs der UNO aus.
„Der Große Umbruch“
Die Vierte Industrielle Revolution, die Teil des Großen Neustarts ist, enthält konstruktive und auch sehr destruktive und sogar transhumanistische Inhalte, die viele Menschenrechte verletzen und de facto nur mit der Schockstrategie durchgesetzt werden können. Prof. Dr. Schwab hat es vor allem in seinen Büchern „Die Vierte Industrielle Revolution“, „Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution“ und „Der Große Umbruch“ näher erläutert. Die Vierte Industrielle Revolution beinhaltet, vor allem im Namen des „Social Distancing“, u. a., eine beispiellose Automatisierung im Dienstleistungssektor mit u. a. 47% Stellenabbau für die USA (S. 59, „Die Vierte Industrielle Revolution“), 86% in der Gastronomie (S. 1254, „Der Große Umbruch“), 75% im stationären Einzelhandel (S. 1254, „Der Große Umbruch“), 59% im Entertainment (S. 1254, „Der Große Umbruch“), 90% Automatisierung der Nachrichtenproduktion (S. 63+64, „Die Vierte Industrielle Revolution“), Telelearning, Telebanking (S. 2455, „Der Große Umbruch“), Telemedizin (S. 2446, „Der Große Umbruch“), Ersatz vieler Arbeitsplätze durch Roboter in (S.44, „Die Vierte Industrielle Revolution“) Pflege, Polizei, Armee, private Sicherheitsfirmen. Die Vierte Industrielle Revolution enthält darüber hinaus transhumanistische Ziele wie 3D-gedruckte Lebensmittel und menschliche Organe (S. 218–220, „Die Vierte Industrielle Revolution“), genetische Manipulation von Embryonen (S. 222–224+240), „Die Vierte Industrielle Revolution“), Schnittstellen zwischen Gehirn und Computer (S. 224–228, „Die Vierte Industrielle Revolution“), obligatorischer Gehirnscan für internationale Reisen(S. 254, „Die Vierte Industrielle Revolution“), Chippen des Menschen zur Heilung und zur Verbesserung (S. 124, „Die Vierte Industrielle Revolution“), Einsatz von Nanorobotern beim Menschen (S. 173, „Die Vierte Industrielle Revolution“), etc.
Offensichtlich behindern Menschenrechte wie die auf Menschenwürde (Art. 1 AEMR), auf körperliche Unversehrtheit, auf Gesundheit (Art. 12 CESCR), auf das Verbot nicht genehmigter menschlicher Experimente (Art. 7 Abs. 2 ICCPR), auf Nahrung (Art. 11 CESCR), auf Arbeit (Art. 6 CESCR), auf Berufsfreiheit und auf Eigentum (Art. 17 AEMR) die vollständige Umsetzung der Vierten Industriellen Revolution. so dass das WEF sie durch nicht durchsetzbare Ethik ersetzen lassen will.
Transhumanismus
Beim Transhumanismus geht es nicht nur um die Verbindung zwischen Mensch und Maschine, es bedeutet auch, sich vom Humanismus und vom Christentum zu entfernen. Prof. Dr. Schwab hat postuliert, dass nichts jemals wieder so sein wird wie vor Corona, und dass die Krise ein sogar „biblisches“ Ausmaß hat, so dass es seiner Meinung nach sogar Vorschläge gibt, die Jahre „vor Corona“ und „nach Corona“ statt „vor Christus“ und „nach Christus“ zu zählen (S. 132 von „Der Große Umbruch“). Er pflegt politische Forderungen des WEF in Form von Prognosen und (scheinbaren) *Sachzwängen zu präsentieren.
In dem im Januar 2020 veröffentlichten Papier „Unlocking Technology for the Global Goals“ hat das WEF die Unverschämtheit, den Ruf der Vereinten Nationen für die Behauptung auszunutzen, dass die Vierte Industrielle Revolution die Ziele der UN-Agenda 2030 unterstütze. In S. 2 auf S. 5 des Papiers ist die transhumanistische Behauptung des WEF enthalten, dass „die Unterschiede zwischen dem physischen, digitalen und biologischen Bereich zunehmend verschwimmen“. Während es wahrheitsgemäße Behauptungen gibt, wo Technologien der Vierten Industriellen Revolution wirklich zur Förderung der globalen Ziele der Agenda 2030 genutzt werden können, wird der Ruf der Agenda 2030 in den folgenden Punkten ausgenutzt:
- Die Robotisierung der Landwirtschaft wird als Mittel gegen den Hunger dargestellt (S. 14, Ziel 2). In Wirklichkeit würde es den Hunger auf die bisherigen Landarbeiter ausdehnen. Vergleichbar ist, dass die Robotisierung der Fischerei als Unterstützung für das Leben unter Wasser gefördert wird (S. 18, Ziel 14) und die Fischer arbeitslos machen würde.
- Synthetisches Fleisch wird mit den Formulierungen „kostengünstige, treibhausgasarme synthetische Proteine“ und „hochgradig maßgeschneiderte, 3D-gedruckte Lebensmittel“ als Mittel gegen den Hunger (S. 14, Ziel 2) und für den Klimaschutz (S. 18, Ziel 13) gefördert. –
- GMOs in der Landwirtschaft werden als „biotechnologische Lösungen für Pflanzen zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit, der Produktivität und des Nährstoffgehalts“ beworben (S. 14, Ziel 2),und des Klimaschutzes (S. 18, Ziel 13).
- GVO in der Landwirtschaft werden als „Pflanzenbiotechnische Lösungen zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit, Produktivität und des Nährstoffgehalts“ (S. 14, Ziel 2) beworben, obwohl die Vereinten Nationen bereits 2001 erklärt haben, dass „Entwicklungen in der Biotechnologie und ihre Auswirkungen auf den Zugang zu Nahrungsmitteln und ihre Verfügbarkeit und Sicherheit“ das drittgrößte Hindernis für die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung sind (Nr. 69 des Berichts vom 07.02.2001 (Aktenzeichen E/CN.4/2001/53) von Prof. Dr. Jean Ziegler in seiner damaligen Eigenschaft als UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung).
„Intelligente Implantate“ zur „Überwachung und Vorhersage von Gesundheitsmetriken und Krankheiten“ gehören zum Transhumanismus und zur totalen Überwachung, werden aber als Förderung der Gesundheit dargestellt (S. 14, Ziel 3). „Nanobots“ gehören zum Transhumanismus, werden aber als „zur Verbesserung der chirurgischen Leistung und des Zugangs“ und zur Förderung der Gesundheit (S. 14, Ziel 3) beworben. – Digitale Identitäten für den Zugang zu Gesundheitsdiensten und für den Zugang zu Dienstleistungen und zu Finanzmitteln sind ein Mittel der totalen Überwachung durch Unternehmen und darüber hinaus durch den Staat, werden aber mit der Behauptung gefördert, dass sie die Gesundheit unterstützen (S. 14, Ziel 3) bzw. die Gleichstellung der Geschlechter (S. 15, Ziel 5) und Ungleichheiten verringern (S. 17, Ziel 10).
„Echtzeit-Verarbeitung natürlicher Sprache zur Analyse der öffentlichen Stimmung, um die Politik zu informieren“ und „KI-fähige ‚Fake News‘-Verifizierung“ dienen der totalen Überwachung durch Unternehmen und darüber hinaus durch den Staat und werden als Förderung von „Frieden, Gerechtigkeit und starken Institutionen“ gefördert (S. 19, Ziel 16). „Blockchain-fähige Bürgerbindungs- und Belohnungsplattformen“ sind ein Mittel der totalen Überwachung durch Konzerne und darüber hinaus durch den Staat und existieren heute bereits, z. B. in sogenannten „Sozialkreditsystemen“, werden aber als Förderung von „Frieden, Gerechtigkeit und starken Institutionen“ beworben (S. 19, Ziel 16).
„Ausbreitung von Covid-19 stoppen“
Das WEF unterstützt nicht ernsthaft die Ziele 1+2 der Agenda 2030, was sein Artikel vom 21.03.2020 „Warum Lockdowns die Ausbreitung von Covid-19 stoppen können“ zeigt, in dem es Lockdowns gefordert hat, die sich auf die modellhaften Horrorprognosen von Prof. Dr. Neil Ferguson zu den Auswirkungen von Sars-Cov‑2 mit geschätzten 510.000 Todesfällen in Großbritannien und 2.200.000 Todesfällen in den USA beziehen. Die Auswirkungen der Lockdowns, die viele Länder im Frühjahr 2020 gemacht haben, wurden vom Welternährungsprogramm auf 130 Millionen zusätzliche hungernde Menschen und vom International Food Policy Research Institute (USA) auf weitere 140 Millionen Menschen geschätzt, die in extreme Armut geraten, und zusätzlich zwischen 111.193 und 178.510 Kinder, die an Hunger sterben.
Dass das WEF Ziel 3 der Agenda 2030 nicht ernsthaft unterstützt, zeigt auch sein Papier „3 Taktiken zur Überwindung der COVID-19-Impfstoffskepsis“ vom 08.06.2021, in dem es sich nicht darauf konzentriert, ausreichend über die Risiken dieser genetisch manipulierenden und experimentellen Substanzen zu informieren, sondern Empfehlungen gibt, wie man Menschen dazu bringen kann, diese „Impfstoffe“ zu bekommen, nämlich I. a. durch „Telefonanrufe“ (unterstützt von lokalen Predigern), durch die Instrumentalisierung von vertrauenswürdigen „medizinischen Anbietern, politischen und glaubensbasierten Führern“, durch das Spielen „in die Angst vor dem Verpassen (FOMO), sowohl sozial als auch wirtschaftlich“, durch „Anreize“ wie „bezahlte Freizeit, kostenlose Produkte und Lotteriegeschenke“ und durch „mobile Gesundheitseinheiten“ und „Impfstoff-SWAT-Teams“. Es hat sogar das Ziel, „die Impfskepsis auszurotten“.
Eine solche Druckkampagne ist auch unvereinbar mit der informierten Einwilligung, die u. a. im Menschenrecht auf Gesundheit (Art. 12 CESCR in Verbindung mit Nr. 8 allgemeine Bemerkung 14 zum CESCR) enthalten ist und experimentelle Substanzen betrifft, die ebenfalls zum Menschenrecht gehören, ohne informierte Zustimmung nicht menschenversuchsweisen zu unterziehen (Art. 7 Abs. 2 ICCPR). Sowohl der „Great Reset“ mit seiner „Vierten Industriellen Revolution“ als auch das Verhalten des WEF in der Corona-Krise stehen den Zielen der UN-Charta diametral entgegen.
Zur Wahrung der Glaubwürdigkeit der UN fordern die „Anwälte für Aufklärung“ die Kündigung des Vertrages zwischen UN und WEF.
- UN resolution of the 21.10.2015 with the Agenda 2030
- Contract between WEF and UN of the 13.06.2019
- NGO protest letter of September 2019
- WEF paper „Unlocking Technology for the Global Goals“ from January 2020
- WEF article „Why lockdowns can halt the spread of Covid-19“ of the 21.03.2021
- Estimations by the Food Policy Research Institute (USA) in Lancet article „Impacts of Covid-19 on childhood malnutrition and nutrition-related mortality“ of the 22.08.2020)
- Paper „3 tactics to overcome COVID-19 vaccine hesitancy“ of the 08.06.2021
Dieser Beitrag erschien zuvor auf PHILOSOPHIA PERENNIS unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION
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Hochverratspolitik: Den Bürgern wird nun die Rechnung präsentiert – und die Medien schweigen
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Hochverratspolitik: Den Bürgern wird nun die Rechnung präsentiert – und die Medien schweigen
Das Desaster deutscher Politik wird immer deutlicher – aber angesichts des bedrohten Wohlstands sehen die meisten Medien vor allem die Bürger in der Pflicht. Schließlich würde eine schonungslose Analyse der Miseren des Landes die Mitschuld der Medien am Niedergang Deutschlands deutlich machen.
Nur für einen Moment stelle man sich vor, dieses Land wäre so normal wie die meisten Länder Europas. Dann hätte es 2011 keinen Atomausstieg gegeben. Wir würden seit Jahren in Niedersachsen dank Fracking Gas fördern. Wir hätten auf unsere östlichen Nachbarn und die US-Regierung gehört und uns nicht so extrem vom russischem Gas abhängig gemacht; schließlich wären alle Ausländer, die nicht nachweislich vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, ausgewiesen worden. Und als i-Tüpfelchen zum deutschen Glück hätten wir eine moderne, effiziente Bundesbahn und ein digitales Netz wie Spanien oder Irland. Wie stünde unser Land heute da? Zugegeben, das alles ist eine völlig weltfremde, fast kindische Träumerei über ein Deutschland, wie es heute ist.
Hätte vor wenigen Jahren jemand behauptet, vielen Millionen Menschen in Deutschland drohten Hunger und Not, wäre er kaum ernst genommen worden. Inzwischen ist die Angst vieler Bürger, ihren Lebensstandard dramatisch senken zu müssen, ein großes Thema; angesichts explodierender Preise für Lebensmittel und Heizung fürchten viele vor allem den kommenden Winter.
Den Gürtel enger schnallen!
Politiker, insbesondere der Grünen, raten ihren Landsleuten angesichts der Energienöte des Landes, aufs lange Duschen, beheizte Wohnzimmer und „unnötige“ Besuche und Reisen zu verzichten, abgesehen von allen anderen Klima-bewegten Empfehlungen für das „nachhaltige“ und „Klima-gerechte“ Leben. Auch die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann rief die Bundesbürger zu persönlicher Opferbereitschaft auf. Schon seit längerem ist klar, dass den Deutschen die Lust auf das Eigenheim, das Auto oder Fernreisen genommen werden soll – nun geht es auch um den persönlichen Konsum und die Privatsphäre des Einzelnen.
Den Deutschen drohen düstere Zeiten, prognostizieren Ökonomen; Finanzminister Christian Lindner warnte schon im Juni vor „fünf Jahren der Knappheit“. Schuld an all dem seien der Ukraine-Krieg und die Corona-Pandemie. Unterschlagen wird dabei, dass Deutschland langsam anfängt, den Preis für eine bizarre, realitätsfremde Politik der letzten Jahre zu bezahlen.
Die Deutschen glaubten lange, ihr Land strotze vor Gesundheit. Sie meinten, wer so stark und reich ist, müsse abgeben und helfen, sich für eine bessere Welt einsetzen, Vorbild sein und mutig vorangehen. Um die Zukunft brauche man sich nicht groß sorgen. Schließlich sei man Export-Weltmeister, deutsche Waren seien weltweit begehrt. Massive Investitionen in alternative Energiequellen, die völlige Orientierung auf E-Fahrzeuge oder eine „ökologisch ausgerichtete“ Landwirtschaft wären zukunftsorientierte Großprojekte und würden den Standort Deutschland nur stärken. Zudem garantierten weit verbreiteter Wohlstand und ein starkes soziales Netz den gesellschaftlichen Frieden.
Das große Erwachen hat begonnen
Dass Fakten, Daten und Analysen über den angeblichen Reichtum Deutschlands oder die Perspektiven der „nachhaltigen Zukunfts-Investitionen“ die optimistische Selbstwahrnehmung schon lange deutlich relativierten, schien kaum jemanden in Deutschland zu stören. Inzwischen hat das große Erwachen begonnen.
Telekom-Vorstandschef Timotheus Höttges hatte kürzlich in der Augsburger Allgemeinen vor einer „gewissen Arroganz“ und „Selbstgerechtigkeit“ gewarnt. Dabei bröckele das Label ‚Made in Germany‘ überall, Deutschland habe erhebliche Innovations- und Digitalisierungs-Probleme.
Vor allem im Vertrauen auf die eigene Kraft hatte in Deutschland vor etwa einem Jahrzehnt die forsche Politik der hehren Visionen zur Weltenrettung richtig Fahrt aufgenommen. Eine hoch ambitionierte Energie- und Klimapolitik sollte Deutschland frei von Atomkraft und fossilen Brennstoffen machen. Nationaler Egoismus sollte einer menschenfreundlichen Weltoffenheit weichen: Mehrere Millionen Menschen vor allem aus Vorderasien und Afrika durften, kaum geprüft und schon gar nicht ausgewählt, einwandern.
Eine Friedenspolitik des guten Willens und des Dialogs, das Vertrauen in die guten deutsch-russischen Beziehungen hatten Priorität vor einer Stärkung von Bundeswehr und Nato. Schließlich sollte die spießig-bürgerlich, patriarchalisch und reaktionär geprägte Gesellschaft zu einem aufregenden, modernen Schmelztiegel unterschiedlichster Lebenskonzepte und multi-kultureller Einflüsse werden.
Seit die Ampel-Koalition 2021 Kanzler Scholz mit der Devise „Mehr Fortschritt wagen“ antrat, hat sich das Tempo des deutschen Wandels noch erhöht: Das Land sollte noch grüner und noch diverser werden, der Staat sollte in Wirtschaft und Gesellschaft eine noch größere Rolle spielen.
Die Bürger zahlen die Zeche
Inzwischen wird peu á peu die Rechnung für diese Vision eines anderen, neuen und angeblich besseren Deutschlands präsentiert. Schlimme Krankheitssymptome des Patienten Deutschland allerorten: Deutschlands Infrastruktur – angefangen von Straßen und Schulen bis hin zur Bahn und Digitalisierung – ist mangels ausreichender Investitionen in einem teilweise erbärmlichen Zustand. Nicht nur in den Städten steigen die Preise für Immobilien und die Mieten exorbitant.
Parallelgesellschaften und Clanstrukturen in einigen Städten lassen das Schlimmste befürchten, es drohen Zustände wie in Malmö, Brüssel, Marseille oder Blackburn. Die Inflation erreicht nicht gekannte Höhen und verteuert bedrohlich die Lebenshaltungskosten bis weit in die mittleren sozialen Schichten hinein.
Industrie, Handwerk und Dienstleistungsbetriebe suchen verzweifelt Fachkräfte und Auszubildende; aber selbst für einfache Arbeiten finden sich trotz millionenfacher Einwanderung junger Menschen und 2,5 Millionen registrierter Arbeitsloser kaum Interessenten. Mit der anstehenden Reform von Hartz IV und der allmählichen Einführung des allgemeinen Bürgergelds wird einfache, gar harte und fordernde Arbeit noch unattraktiver.
Baerbock spricht von drohenden „Volksaufständen“
Auch der gesellschaftliche Frieden scheint brüchig, nicht nur weil linke und rechte Gruppen für den Herbst schon Massenproteste wegen der Preisentwicklung angekündigt haben. Die Furcht der Regierenden wird allein durch Zitate von Habeck, Baerbock oder dem Verfassungsschutz über drohende „Volksaufstände“ deutlich. Noch weiß niemand, wie sich die Existenzängste der Bürger selbst im Mittelstand und der Unmut über die Corona-Politik auf Wahlen auswirken werden. Aber es knirscht überall im Gefüge: Auch der wachsende Widerstand von Umweltschützern und Anwohnern gegen neue Windräder und Stromtrassen erhitzt auf kommunaler und regionaler Ebene das politische Klima.
Dass inzwischen jeder zweite Bundesbürger laut Umfragen glaubt, nicht mehr offen seine Meinung sagen zu können, ist ein übles Zeichen für die Freiheit in diesem Land. An den Universitäten, in der Kultur und in den Medien dominiert vielfach eine Unkultur von Political Correctness, Cancel Culture sowie Quoten- und Genderwahn. Das alles löst bei vielen Menschen tiefes Unbehagen aus, ohne dass sie das laut äußern oder sich wehren. Denn wer gegen den Strom schwimmt, wird rasch zur Zielscheibe aggressiver Ideologen und wütender Mitläufer. Geradezu grotesk ist die verbissene Beharrlichkeit in öffentlich-rechtlichen Anstalten, Gender-Deutsch trotz entschiedener Ablehnung von der überwältigenden Mehrheit der Menschen sowie den meisten Germanisten und Schriftstellern durchzusetzen.
Grandiose Augenwischerei
Wird all das in den Medien Deutschlands verschwiegen? Nein, fast alle Fakten und Entwicklungen lassen sich durchaus in den Zeitungen und Zeitschriften, im Radio und Fernsehen, in den digitalen Medien sowieso finden. Aber mit einigen simplen medialen Tricks, die nicht neu sind, wird dennoch eine grandiose Augenwischerei betrieben. Nimmt man den Tenor der deutschen Presse und insbesondere der politischen Sendungen von ARD und ZDF zum Maßstab, muss man den Medien sowohl eine Mitschuld an der jahrelangen, unkritischen Unterstützung linker und grüner Politik als auch die teilweise Verschleierung der derzeitig misslichen Lage vorwerfen. Die unanständigen Tricks und Methoden der Medien:
Die großen Zusammenhänge werden weitgehend verschwiegen
Die Verantwortung von Ex-Kanzlerin Angela Merkel wird erwähnt, eingebettet, angemerkt. Eine schonungslose Aufarbeitung einer realitätsfremden, stark von grüner Ideologie geprägten Politik ohne viel Rücksicht auf nationale Interessen findet nicht statt.
Der Zusammenhang zwischen einer völlig verfehlten Migrationspolitik und einer gefährlich überbordenden Sozialpolitik mit den enormen Nöten der Wirtschaft und dem absehbaren Kollaps des Rentensystems ist kaum ein Thema. Insbesondere die öffentlich-rechtlichen Anstalten zeichnen sich durch eine konsequente Nähe zu grünen und linken Positionen aus.
Die Verantwortung des Einzelnen wird mantraartig thematisiert
Die Medien gefallen sich – im Gleichschritt mit der Politik –, den Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn sie das Falsche essen, hemmungslos reisen oder gar ihr Auto lieben. Jetzt geht es ins Intime, grüne Spitzenpolitiker kümmern sich um Dusch- und Waschgewohnheiten. Schon lange engen immer neue Vorschriften zum Klimaschutz für Landwirtschaft, Industrie und Baugewerbe den Bewegungsspielraum von Bauern, Ingenieuren und Architekten ein – mit dem Effekt, dass alles immer teurer werden muss.
Wie sehr Medien sich der Ampelkoalition verpflichtet sehen, zeigen Sendungen der ARD, in denen in geradezu grotesker Weise die geplante Reduzierung der Straßenbeleuchtungen in den Städten als weitgehend ungefährlich geschildert wird. In der WDR-Sendung „Quarks“ beispielsweise wurde behauptet, dass wenig beleuchtete Straßen „kaum Einfluss“ auf die Zahl von Gewaltdelikten habe.
Die Menschen hätten zwar nachweislich im Dunkeln mehr Angst vor Kriminalität. Die Gefährlichkeit in düsteren Vierteln sei statistisch aber nicht belegt; also, so folgern die „Wissenschaftsredakteure“ des WDR, seien die Ängste unbegründet.
Eine Bochumer Studie habe ohnehin gezeigt, dass die Menschen das Risiko, ermordet zu werden, „um den Faktor 250“ überschätzten. Nun fürchten sich Frauen sicher nicht nur vor Mord. Wenn es darum geht, die grün geprägte Regierungspolitik zu verteidigen, dann können öffentlich-rechtliche Journalisten auch einfach ignorieren, dass die Polizei im Land immer wieder Empfehlungen gibt, wie sich Frauen in der Dunkelheit verhalten sollten – wobei der wichtigste Rat ist, düstere Ecken möglichst zu meiden.
Kritik und Alternativen werden möglichst ausgeblendet
Dass die Energie- und Migrationspolitik Berlins international als „deutsche Sonderwege“ angesehen werden, ist in der heimischen Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Ebenso wie die Tatsache, dass sich kein Land in Europa Deutschland als Vorbild nimmt. Dabei ist die Vorbildfunktion ein zentrales Argument der Bundesregierung, wenn darauf verwiesen wird, wie erschreckend gering der Einfluss jeder noch so radikalen CO2-Einsparung in Deutschland für das Weltklima ist. Schließlich beträgt der deutsche CO2-Anteil nur zwei Prozent.
Wer bei zentralen Politikthemen wie Corona, Ukraine, Klima, Energie, Flüchtlinge, öffentlich-rechtlichen Anstalten oder Auswüchsen des Sozialstaats abweichende Meinungen vertritt, wird in der Regel sofort in eine rechte, demokratie-feindliche oder rassistische Ecke gedrängt. Argumente und Sichtweisen von dort müssen dann nicht mehr ernst genommen werden. Diese argumentative Variante von „Cancel Culture“ ist eine der wirkungsvollsten Waffen gegen kritische Stimmen in Deutschland.
Besonders hilfreich bei der Verteidigung der deutschen Politik ist die ständige Moralisierung in der Berichterstattung. Möglichst schnell und oft soll deutlich werden, was gut und was schlecht ist. Schon die einfachen Nachrichten werden häufig „geframt“, konservative und liberale Positionen beispielsweise als „umstritten“ oder „rechts“ geframt. Mit einer ganzen Palette sprachlicher und inhaltlicher Manipulationen sowie mit der gezielten Auswahl (oder Ausblendung) von Themen, Interviewpartnern oder Studien werden Sichtweisen massiv unterstützt oder unterdrückt. Verteidigt wird das alles mit dem „Haltungsjournalismus“, der von vornherein „demokratie-feindliche“, „rassistische“ oder „islamophobe“ Ansichten ausgrenzen soll. Diese seit Jahren bewährten Methoden des „Mainstream“-Journalismus in Deutschland spielten in den beginnenden Krisenjahren eine besonders wichtige Rolle.
Deutschland – die kranke Frau Europas
Die Leiden Deutschlands sind unübersehbar. Die fetten Jahre der deutschen Wohlstandsgesellschaft scheinen zumindest für einen guten Teil der Gesellschaft bald vorbei zu sein. Die Aufregung um die Symptome sind in Politik und Medien groß, viele Mittelchen und Rezepte werden erwogen, um – mit Zuschüssen, Hilfsprogrammen und Einzelmaßnahmen – die Schmerzen im Land zu lindern. Das Herumdoktern an den Symptomen geht aber einher mit der Scheu, eine umfassende Diagnose zu erstellen. Denn offensichtlich ist die deutsche Krankheit zu einem guten Teil selbstgemacht, eine wirkungsvolle Therapie müsste sehr schmerzhaft ausfallen. Sorgsam ignorieren die meisten Medien und Kommentatoren den Gesamtzusammenhang.
Dabei hat es dieses Jahr schon einen dramatischen Realitätsschock für Deutschland gegeben. Die Vision weltfremder Ideologen, die mit pazifistischen Parolen wie „Frieden ohne Waffen“ und „Keine Waffenexporte“ seit sehr langer Zeit maßgeblich die deutsche Politik beeinflussten, wurde massiv durch die Wirklichkeit des russischen Angriffskriegs erschüttert. Inzwischen bedroht der gravierende Mangel an Erdgas das deutsche Wohlbefinden. Das grün-linke Wolkenkuckucksheim steht unter Beschuss und befindet sich angesichts Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise und Inflation wohl endgültig im schweren Krisenmodus.
Wann erreicht Deutschland den Tipping Point?
Es stellt sich die berechtigte Frage, wann in Deutschland der berühmte Tipping Point erreicht wird, der Zeitpunkt, an dem die Menschen angesichts von politischen Krisen und Pleiten das Vertrauen in die Herrschenden verlieren. In den USA, in Großbritannien oder Italien verweigerten sich schon mehrfach die Mehrheit der Wähler den Versprechungen von linken und grünen Ideologen.
Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten 2016, das britische Votum für den Brexit und auch der Wahltriumph von Boris Johnson 2019 sowie die Erfolge völlig neuer Parteien in Italien waren alle deutliche Vota gegen Parteien, die traditionelle Werte und nationale Interessen hinten anstellen, weil es gelte, das Klima zu retten, gesellschaftliche „Gerechtigkeit“ herzustellen und Migranten auch in großer Zahl und ohne viel Kontrolle aus aller Welt willkommen zu heißen.
Eine entscheidende Rolle für die Gemütslage in einem Land spielen natürlich die Medien. Anders als in den USA und Großbritannien genießen in Deutschland Regierung und traditionelle Parteien eine weitgehende Unterstützung durch die Medien. Wirklich fundamental kritische Medien wie Tichys Einblick oder die Achse des Guten haben längst nicht den Einfluss wie beispielsweise Murdochs Zeitungen und Sender in den USA und Großbritannien.
Deutschlands Medien huldigen dem „Haltungsjournalismus“, der unliebsame Kritik vor allem zu diskreditieren sucht. Warnende Einwände gegen den grünen Idealismus und die linke Realitätsferne werden gerne als bloße Angstmacherei und rechte, populistische Propaganda abgetan. Viele Journalisten fühlten sich auch deshalb bestätigt, weil die Bürger sichtlich mit dem Kurs Berlins einverstanden zu sein schienen; das belegten schließlich die Wahlergebnisse.
Während der 16 Jahre Kanzlerschaft der sympathisch-bescheidenen, völlig skandal-freien Angela Merkel hat sich das Land eher leise und fast unmerklich enorm verändert. Man könnte heute von Deutschland – gendergerecht – als der „kranken Frau Europas“ sprechen.
Der oft beschworene „gesellschaftliche Zusammenhalt“ hat deutlich abgenommen, die Menschen scheinen laut Umfragen verunsicherter denn je, die Gesellschaft vielfach tief gespalten. Nach außen ist Deutschland trotz einer jahrzehntelangen EU-Politik des offenen Portemonnaies heute – eher unauffällig, aber deutlich – isoliert. Am ehesten steht vor allem Luxemburg bei Konflikten an der Seite Berlins.
NGOs und LGBTQ+ gewinnen deutlich an Einfluss
Am meisten profitiert haben von den Merkel-Jahren die Grünen und alle Industriezweige, die von einer grünen Politik profitieren. Nun spielen leider weder ökologische Agrarprodukte noch Windräder oder Fahrräder aus Deutschland irgendeine Rolle auf dem Weltmarkt. Deutlich an Einfluss haben Nicht-Regierungsorganisationen sowie die LGBTQ+-Gemeinde gewonnen.
In der Wissenschaft kann man sich rühmen, mit 217 Lehrstühlen für Genderforschung inzwischen einen weltweiten Spitzenplatz auf diesem Feld zu haben. Angela Merkel und die Unionsparteien sind stolz, dass der Anteil der Frauen an der Macht erheblich gewachsen ist – dafür stehen Namen wie Ursula von der Leyen, Annegret Kramp-Karrenbauer, Claudia Roth, Katarina Barley, Christine Lambrecht, Nancy Faeser, Franziska Giffey, Manuela Schwesig oder Hannelore Kraft –; vermutlich nicht sehr viele würden diese Politikerinnen in die Liste derer aufnehmen, die sich um Deutschland große Verdienste erworben haben.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) glaubt, in der Nachfolge Merkels mit ähnlicher Politik und ähnlichem Stil erfolgreich sein zu können. Er vergisst dabei, dass man der ersten Frau im Kanzleramt ihren Unwillen zum Erklären ihrer Politik oder ihre rhetorische Mittelmäßigkeit nachsah und irgendwie mit weiblichem Führungsstil erklärte. Scholz aber fliegen solche Eigenheiten um die Ohren.
Umfragen zufolge trauen inzwischen Robert Habeck von den Grünen deutlich mehr Menschen zu, ein guter Regierungschef zu sein als dem SPD-Kanzler. In der Rangfolge der Wunschkanzler steht auch Friedrich Merz vor Scholz. Neben den Medien läge es natürlich auch an der Opposition, mit Vehemenz den Irrweg Deutschlands anzuprangern. Wahrnehmbar ist manche sachliche, eher punktuelle Kritik der Unionsspitze.
Dass der Irrweg eine Geschichte hat, die vor allem den Namen Merkel trägt, und dass diese Entwicklung auch eine Farbe hat und einen Namen, nämlich die der Grünen, traut sich Friedrich Merz offensichtlich nicht auszusprechen. Die handzahme Opposition unter Merz erklärt sich wohl auch mit der großen Sorge, wie fast alle radikal-kritischen Stimmen vom politischen und medialen „Mainstream“ in die Ecke der „Rechten“ oder gar der AfD geschoben zu werden. Vermutlich hält sich der CDU-Vorsitzende auch deshalb zurück, weil er einmal mit grüner Hilfe regieren möchte. Dann kann auch er in die Fußstapfen Merkels treten. Armes Deutschland.
Der Beitrag Hochverratspolitik: Den Bürgern wird nun die Rechnung präsentiert – und die Medien schweigen ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
Putin-Witz über die EU-Sanktionen: „Papa, warum ist es zu Hause so kalt?“
„Papa, warum ist es zu Hause so kalt?“.
„So scherzt Putin über die Sanktionen in Brüssel, der laut westlicher Presse wegen der Brüsseler Sanktionen schwer krank (oder bereits tot) und in ernsthaften Schwierigkeiten ist“ – wie Daniel Deák auf seiner Facebook-Seite schreibt. In dem Putin-Vido versucht der russische Präsident, Journalisten mit dem folgenden Witz zu zeigen: Dass die verhängten Sanktionen diejenigen treffen, die sie am härtesten eingeführt haben.
Hier der Witz:
Ein Kind fragt seinen Vater:
„Papa, warum ist es zu Hause so kalt?“
„Weil Russland in die Ukraine einmarschiert ist.“
„Was haben wir damit zu tun?“
„Wir haben Sanktionen gegen Russland verhängt.“
„Warum?“
„Damit sich die Russen schlecht fühlen.“
„Papa, sind wir dann Russen?“
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Geldwäsche mit Immunität: Der Kontrollrahmen, Teil 1 – Corey Lynn
Wichtiger Bericht über große Organisationen und Banken, die mit Immunität und Privilegien Geldwäsche betreiben, um…
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Versteckter Zugriff auf Privatvermögen der Bevölkerung
Wer ist die globale Krake? – von Franz Stadelmann SENDEREIHE 7/9
Wir haben die Ukraine-Lügen satt – die Wahrheit sieht anders aus!

Von KEWIL | Man hört gar nichts mehr vom Endsieg des Westens in der Ukraine. Noch vor zwei, drei Wochen freute sich unsere verlogene Presse stündlich über den Zusammenbruch der Russen in wenigen Minuten, die totale Niederlage Putins und seine baldige Enthauptung vor den Führern des Westens, der NATO, der EU und Berlins auf dem […]
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BIZ, die Mutter aller Banken testet mBridge: erfolgreicher Pilot einer grenzüberschreitenden CBDC-Plattform
Nach Angaben der BIZ ist das mBridge-Ledger eine „neue native Blockchain“, „maßgeschneidert und entwickelt von Zentralbanken für Zentralbanken, um als spezialisierte und flexible Plattformimplementierung für grenzüberschreitende Zahlungen in mehreren Währungen zu dienen“. Diese expansive Blockchain-Technologie wird das weltweite Zentralbanksystem in eine monolithische Struktur der Finanzkontrolle einbinden. ⁃ TN Editor
- Zwanzig Banken in der Sonderverwaltungsregion Hongkong, Thailand, dem chinesischen Festland und den Vereinigten Arabischen Emiraten nutzten die mBridge-Plattform, um 164 Zahlungs- und Devisentransaktionen im Gesamtwert von über 22 Millionen US-Dollar abzuwickeln.
- Das Pilotprojekt treibt die Erprobung von Multi-CBDCs voran, indem reale Werte direkt über die Plattform abgewickelt werden.
- Die BIZ wird das mBridge-Pilotprojekt auf der Hong Kong Fintech Week vorstellen, zusammen mit aktuellen Informationen zu Project Aurum (CBDC für Privatkunden) und Genesis 2.0 (Green Finance)
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und vier Zentralbanken haben im Rahmen des Projekts mBridge ein erfolgreiches Pilotprojekt zur Verwendung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) durch Geschäftsbanken für grenzüberschreitende Realwerttransaktionen abgeschlossen.
Das BIS Innovation Hub Hong Kong Centre hat sich mit der Hong Kong Monetary Authority, der Bank of Thailand, dem Digital Currency Institute der People’s Bank of China und der Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate zusammengeschlossen. Wie aus einem neuen Bericht hervorgeht, nutzten 20 Banken in den vier Ländern die mBridge-Plattform, um innerhalb von sechs Wochen 164 Zahlungs- und Devisentransaktionen im Gesamtwert von über 22 Millionen US-Dollar durchzuführen, die direkt über die Plattform abgewickelt wurden.
Das Projekt mBridge sieht eine effiziente, kostengünstige, gesetzeskonforme und skalierbare Lösung für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr vor, deren Kernstück das CBDC ist. Das Experiment wurde so konzipiert, dass es über verschiedene Rechtsordnungen und Währungen hinweg funktioniert, um die Möglichkeiten der Distributed-Ledger-Technologie und die Anwendung von CBDC im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zwischen Geschäftsbanken zu erkunden.
Das Projekt ist Teil der laufenden Bemühungen, mit neuen Technologien zu experimentieren, um schnellere, billigere und sicherere grenzüberschreitende Zahlungen und Abwicklungen zu ermöglichen – eine von der G20 festgelegte Priorität. Viele Länder, vorwiegend Schwellen- und Entwicklungsländer, verlieren den Zugang zum internationalen Netz der Korrespondenzbanken, sodass viele Haushalte und Unternehmen keinen ausreichenden oder erschwinglichen Zugang zum globalen Finanzsystem für Zahlungen haben.
Durch die Ermöglichung des sofortigen Austauschs mehrerer CBDCs über ein einziges Netzwerk soll das Projekt mBridge die seit Langem bestehenden Ineffizienzen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr beseitigen und eine stärkere finanzielle Integration und Innovation im internationalen Zahlungsverkehr fördern.
„Finanzielle Ausgrenzung ist nicht nur ein Problem für Einzelpersonen, sondern beeinträchtigt auch die Volkswirtschaften“, sagt Cecilia Skingsley, Leiterin des BIZ Innovation Hub. „Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung einer Plattform, die das Potenzial hat, integrativere und effizientere Zahlungsverkehrssysteme zu fördern, die sowohl denjenigen, die Zahlungen in verschiedenen Währungen und Rechtsordnungen tätigen und empfangen, als auch dem Funktionieren des globalen Finanzsystems insgesamt zugutekommen.
Die BIZ wird die Arbeit an diesem und ähnlichen Projekten fortsetzen, um die Benutzeranforderungen, die technischen Spezifikationen und den Governance-Rahmen zu untersuchen, die für interoperable CBDCs erforderlich sind. Das mBridge-Projektteam wird die Technologie weiter ausbauen und testen, um im kommenden Jahr ein Produkt mit ausreichenden Funktionen für den Einsatz durch frühe Anwender und danach ein produktionsreifes System zu entwickeln.
Die Ergebnisse des Pilotprojekts sollen auf der Hongkonger Fintech-Woche, die vom 31. Oktober bis zum 4. November stattfindet, zusammen mit zwei anderen Projekten des Hong Kong Centre vorgestellt werden:
- Im Rahmen des Projekts Aurum, das gemeinsam mit der Hongkonger Währungsbehörde und dem Applied Science and Technology Research Institute durchgeführt wurde, wurde ein Prototyp für ein Interbankensystem für Großkunden und ein E-Wallet-System für Privatkunden entwickelt. Das System erweckt zwei verschiedene Arten von Retail-Tokens zum Leben: intermediäre CBDC und CBDC-gestützte Stablecoins. Letzteres ist in der CBDC-Studie bisher einzigartig, da der Stablecoin mit CBDC aus dem Interbanken-Großhandelssystem unterlegt ist. Der Quellcode wird auf der BIZ-Open-Tech-Plattform zur Verfügung gestellt und ist damit für Zentralbanken zugänglich, die die bestmögliche Architektur für eine Retail-CBDC untersuchen.
- Das Projekt Genesis 2.0 demonstriert die technische Machbarkeit tokenisierter grüner Anleihen in Verbindung mit sogenannten Carbon Forwards oder Mitigation Outcome Interests. Diese werden digital nachverfolgt und automatisch an die Anleger geliefert, wie in einem Bericht erläutert wird. Genesis 2.0 ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Hong Kong Centre des BIS Innovation Hub, der Hong Kong Monetary Authority, dem UN Climate Change Global Innovation Hub und Partnern aus dem Privatsektor.
Der eisige Kontinent Antarktis ist in Gefahr, und mit ihm die gesamte Erde. Nur die Arktis „weiß“ davon bisher nichts.
Helmut Kuntz
Die jährliche Lustveranstaltung von NGO-Spesenrittern, angeblich besonders Klimawandel-geschädigten Reparationszahlungs-Einforderern und schon fast manisch (unkontrolliert antriebsgesteigert) das Geld ihrer Bürger in die Welt hinauswerfenden Staatsvertretern beginnt bald.
Und wie jedes Jahr, geht unser Globus pünktlich vor dem Ereignis „unter“, um diesen teuren Massenauflauf an ideologiebedingter Inkompetenz zur Zwangs-Umverteilung unserer Sparstrümpfe zu rechtfertigen [2]. Natürlich nicht nur deshalb. Auch die vielen, vielen, alleine mit den schlimmen, simulierten, Klimawandelfolgen Beschäftigten wollen auch weiterhin gut „ernährt“ werden und für die sich ohne vorhersehbare Grenzen mehr und mehr aufblähenden Verwaltungsapparate sind nur steigende CO2-Einnahmen zumindest eine vorübergehende Rettung.
So schlimm steht es um die Antarktis
Erschütternd, was eine Fachperson bereits im April berichten musste:
Hintergrund der Meldung sind Temperaturen, welche selbst diesen kalten Kontinent zum Schmelzen bringen:
Jeder weiß: Wenn die Antarktis schmilzt, steigt der Meerespegel global um ca. 60 m.
Und das kann spontan und unglaublich schnell geschehen, wie es renommierte Forscher des PIK simuliert haben. Ein globaler Pegelanstieg von 6,9 m bis 10,8 m – in einem Interview „über 10 m“ – bis zum Jahr 2100 seien dann „locker“ drin.
Eine Fachfrau für feministisches Klima, unsere Annalena, hat wohl eine noch bessere Glaskugel und konnte den Anstieg bis zu diesem Zeitpunkt auf genau 7m präzisieren [1].
Es gibt quer-denkende Forscher, die behaupten, falls das wirklich geschähe, benötigte es viele Tausend Jahre und zudem käme eventuell noch die nächste Eiszeit dazwischen. Die leiten das aber vom bisherigen Klimaverlauf ab. Dabei zeigen moderne Computer, dass es falsch und nicht mehr wissenschaftlich ist, sich auf das wirkliche Klima zu verlassen.
Und diese müssen recht haben, wie es nun ganz aktuell eine Vereinigung von 40 hochkarätigen NGOs berichtet.
Weil die Antarktis in Gefahr ist, ist es die ganze Erde
Nordbayerische Nachrichten, Lokalausgabe vom 27.10.2022, dpa, Carola Frentzen: Eisiger Kontinent in Gefahr
… aber der eisige Kontinent ist in Gefahr, und mit ihm die gesamte Erde … Speziell die antarktische Halbinsel und die Westantarktis erwärmten sich während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt, so die Antarktis- und Polarmeervereinigung (ASOC), ein Zusammenschluss von 40 Umweltorganisatoren aus 40 Ländern. „Das Abschmelzen der antarktischen Eismassen hätte fatale Auswirkungen … sowie einen drastischen Anstieg des Meeresspiegels weltweit zur Folge“, sagt der WWF-Experte Tim Packeiser.
Wer nun auch noch an dieser Meldung zweifelt, betreibt eindeutig gleich doppelte, staatszerstörende Delegitimierung. Weil er zweifelt sowohl an der „dpa“ wie auch am Verstand unseres Bundespräsidenten(Versuchs). Denn berichtet hat es die dpa und die sagt laut unserem Bundespräsidenten immer die Wahrheit: Steinmeier: „Fakten sind Fakten, wenn sie von der dpa gemeldet werden“ …
Selbstverständlich müssen es ganz harte Fakten sein. Schließlich ist auch Greenpeace an „ASOC“ beteiligt. Und diese Institution ist so über alle Zweifel erhaben, dass unsere Annalena deren Chefin – mit Sicherheit alleine aufgrund deren herausragender Klimakompetenz – als deutsche Staatssekretärin verbeamtet hat …
Temperaturdaten zur Antarktis
Vorab: In der Antarktis wurde am 23. Juli 2004 mit minus 98,6 Grad (und auch Jahre später) die tiefste, jemals gemessene Temperatur erreicht.
Wenn sich die Antarktis so schlimm erwärmt, muss es dort ja wirklich „heiß“ und immer heißer hergehen. Deshalb eine Nachschau, wie sich die Antarktis derzeit „fühlt“.
die Stationsmessdaten des UK-Met-Office zeigen nichts von einer solchen Erwärmung:
Bild 3 Globaltemperatur Antarktic (ab dem 70. Breitengrad) seit 1957. Hilfslinien vom Autor zugefügt
Auch Satelliten „sehen“ die schnell ansteigende Erwärmung nicht:
Eine andere Temperaturreihe welche über den Viewer von RIMFROST aufgerufen werden kann „sieht“ ebenfalls nichts davon:
Nicht einmal „Die Deutschen“ können mit ihrer großen Messstation die schlimme Erwärmung in der Antarktis finden:
Ein europäisches Forscher-Konsortium fasste vor einigen Jahren (angeblich) hochwertige Temperaturproxis rund um die Welt zusammen. Daraus die Zusammenstellung der Antarktis. Nichts Auffälliges ist zu sehen.
Aber irgendwo muss doch etwas zu finden sein.
Wie lässt sich das „Temperaturrätsel“ lösen?
Wer sich nur ein bisschen mit dem Klimawandel und der Antarktis auskennt, weiß genau, wo und wie man fündig wird. Die Antarktis hat ein in Richtung Südamerika reichendes Anhängsel, die „Antarktische Halbinsel“. Klimatisch ist das nicht mehr die Antarktis, aber geografisch.
Und diese Halbinsel zeigt an ihrem Ende eine Erwärmung am nördlichsten Ende im Bereich „A“ des folgenden Bildes.
Es wird dort zwar nicht wirklich wärmer, aber nicht mehr so kalt, was bei einer Regression unweigerlich zu einem starken Temperaturanstieg führt. Zwar ist es im Jahresmittel immer deutlich unter 0 Grad, aber ab und zu taut es dort.
Wie irreführend Regressionen sein können, zeigen die Daten der nächsten Station zwischen dem nördlichen Ende der Halbinsel und Patagonien. Seit ca. 1955 wird es dort nicht wärmer und seit 1980 ändert sich überhaupt nichts. Trotzdem zeigt die Regressionsgerade eine erhebliche Erwärmung an. Wer nur diese abfragt, kommt zu einer vollkommen falschen Aussage bezüglich einer stetig ansteigenden Erwärmung.
Bild 11 Station zwischen der Antarktischen Halbinsel und Patagonien, Temperaturverlauf. Quelle RIMFROST-Viewer
Geht man nur ein bisschen auf dieser Halbinsel in Richtung antarktisches Festland, werden die Temperaturverläufe vollkommen anders:
Und weg von der Küste ins Antarktische Innlandeis wird es dann richtig kalt:
Und dazu eine ganz aktuelle Meldung:
Kalte Sonne, Klimaschau 132, 30. Oktober 2022: Überraschung – Eisschelf der Antarktischen Halbinsel expandiert seit 20 Jahren.
Als Fazit lässt sich feststellen
Die Antarktis zeigt keine Anzeichen von „Auftauen“ oder einen ausgelösten Kipppunkt. Bei einer Durchschnittstemperatur von ca. -17 Grad, im Inland 50 Grad, kann das auch gar nicht sein. Die geradezu „läppische“ Temperaturerhöhung wie wir sie derzeit auf der Nordhalbkugel erleben, kann dort auch gar nicht zu solchen Effekten führen.
Wer sich mit den Kipppunkten etwas auskennt, weiß jedoch, warum die Arktis bald eisfrei sein simuliert wird:
Es gibt Computersimulationsprogramme, die „belegen“, dass es sein könnte, ja vielleicht schon begonnen hat, dass die riesigen, arktischen Festlandsgletscher „spontan“ ins Meer rutschen.
Seit Millionen von Jahren rutschen diese ins Meer, bisher aber natürlich und deshalb langsam.
Dass sich das nun spontan ändert, ist zwar sehr, sehr unwahrscheinlich, aber nicht mit vollkommener Sicherheit und absolut auszuschließen. Immer leistungsfähigere Computer rechnen inzwischen auch statistisch vor dem Komma schon recht unsichere Wahrscheinlichkeiten mit beliebig vielen Nachkommastellen und deshalb ganz genau aus. Verteilungen gehen bis unendlich und endlich lässt sich auch solches nie ganz verschwindende Restrisiko genauestens bestimmen und publizieren.
Beleg: Im Alten Testament und einmal sogar im Neuen, wurde die Sonne – teilweise zusammen mit dem Mond – in ihrem Erdumlauf mehrmals angehalten. Auch die Physik ist also nichts wirklich „Stabiles“ und kann sehr wohl auch aufgehoben werden, man muss Unwahrscheinliches nur wieder zulassen.
Arktis
Wenn man schon dabei ist, sich um einen Pol zu „kümmern“, kann man ergänzend auch zum anderen sehen. Denn um den steht es noch viel, viel schlimmer. Wie am Fließband verschwindet beispielsweise seine Eisbedeckung – ein Kipppunkt – , zumindest in „sicheren“ Vorhersagen.
kaltesonne 5. Januar 2016:
(1) M. Murphy, New Scientist, 1960: „Der arktische Ozean wird über das ganze Jahr offen sein noch vor dem Ende des 20.Jahrhunderts“ (d.h. dem Jahr 2000),
(2) „Arktis-Spezialist Bernt Balchen 1972: „Der Erwärmungstrend kann einen eisfreien arktischen Ozean bis zum Jahr 2000 erzeugen“.
(3) Jay Zwally (NASA) sagte im Dez.2007 : „Der arktische Ozean könnte im Sommer 2012 fast eisfrei sein“ (Natl.Geographic)
(4) Louis Fortier (Arctic Net, Kanada) 2007: „Die Arktis könnte im Sommer eisfrei sein bis 2010 oder 2015
(5) David Barber (Univ.of Manitoba), 2008: „Der Nordpol könnte dieses Jahr erstmals eisfrei sein“ : Juni 2008
(6) Prof. W. Maslowski (US Naval Postgraduate School), 2008: „Im Sommer 2013 haben wir eine eisfreie Arktis“.
(7) M. Serreze, NSIDC (National Snow and Ice Data Centre, Colorado, USA) in 2008: „die Arktis könnte 2012 eisfrei sein“
(8) Al Gore, ehem.US-Vizepräsident bei der Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen: „Arktis ist eisfrei in 5 Jahren“ = 2014.
(9) US-Senator John Kerry 2009: „Die Arktis wird im Sommer 2013 eisfrei sein“
(10) Prof. P. Wadhams (Cambridge University), 2007: das arktische Eis ist in einer Todesspirale“, und 2011: „das Eis kann in vier Jahren alles verschwunden sein“ , d.h. 2015.
Der „Spiegel“ meldet, warum das so ist:
Und damit weiß, dass alles bisher in die Zukunft projizierte schon wieder neu geschrieben werden muss:
SPIEGEL: „ … Bisherige Klimamodelle gingen von einem deutlich langsameren Temperaturanstieg aus.“ …
Greenpeace verbreitet wie die Kirche zu seinen schlimmen Nachrichten wenigstens auch gleich eine Hoffnung dazu. Durch Spenden lässt sich Schlimmstes noch abwenden …
Sieht man dazu den Temperaturverlauf an ist klar, das stimmt:
Nun ist die Arktis ein Gebiet, in dem Manipulationen Homogenisieren von Messreihen schon Tradition hat.
In einer Schrift von MeteoSchweiz steht, warum man so etwas macht. Immer, wenn die wahre Natur „ausbüxt“ und nicht der erwarteten entspricht, früher also „zu warme“ Temperaturen gemessen wurden. Anscheinend konnte man damals nur Kälte richtig messen:
… Die originalen Messreihen zeigen ein uneinheitliches Bild der Temperaturentwicklung in der Schweiz, das physikalisch nicht möglich ist. Analysen und Aussagen zur Temperaturentwicklung und ihren langjährigen Trends sind deshalb nur auf Basis homogener Messreihen wissenschaftlich haltbar und inhaltlich richtig.
Im folgenden Bild sind die Auswirkungen auf eine Messreihe in der Schweiz gezeigt. Homogenisiert, also physikalisch „zulässig“ führt die Homogenisierung zu einem zusätzlichen Temperaturanstieg von +1,26 Grad/100 Jahren.
Bild 18 Standort Schweiz, gemessene Temperaturreihe vor und nach deren Homogenisierung. Quelle: MeteoSchweiz
Bei der NASA sah das früher wie im folgenden Bild aus. Da waren die Korrekturen noch erkennbar und deutlich zu sehen, wie einige recht kompromittierende Grad Temperatur plötzlich verschwinden. Heutzutage ist diese meist wärmere „Vergangenheit“ in den meisten Temperaturreihen gelöscht.
Bild 19 Eine Temperaturreihe aus den NASA-Viewer, in welcher man die ursprünglichen Messwerte (Unadjusted) noch erkennen kann. Vom Autor teils etwas grisselig nachgezeichnet
Alles, was nun kommt steht deshalb unter dem Vorbehalt, dass es falsch sein kann, weil der Datensatz noch nicht oder schon homogenisiert ist und alte Daten, an denen man es erkennen könnte, zunehmend und konsequent verschwinden.
Wie sich die Arktis erwärmt, sieht man am folgenden Bild. Es zeigt zwar nicht die Arktis, aber wen stört das. Zudem erinnert es irgendwie stark an das homogenisierte Teilbild von Bild 18:
Was sagt man nun, wenn jemand behaupten würde: In der Arktis wird derzeit gerade einmal die Temperatur wie vor 100 Jahren erreicht, im Mittel, nicht in den Spitzenwerten?
Bei HadCRUT4 findet sich eine der seltenen, längeren Temperaturreihen zur Arktis. Vollkommen gegensätzlich zur vorhergehenden Reihe ist der Verlauf bis Mitte des vorhergehenden Jahrhunderts deutlich anders. Die Arktis ist danach heute nicht wärmer ist als bis zur ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Kein Zufall, warum sich diese selten findet, schon gar nicht erwähnt oder diskutiert wird.
Eine Studie zeigt es noch deutlicher und wagt sogar eine Vorschau, welche überhaupt nicht dem gängigen Narrativ entspricht:
Nun ein paar Stationstemperaturen der Arktis. Leider reichen solche Reihen nur selten bis zur aktuellen Zeit.
Nun eine Übersicht aus einer Studie. Das Anhängen von Messtemperaturen am Ende ist wohl dem unvermeidlichen Zeitgeist geschuldet. Vielleicht wäre eine Veröffentlichung sonst „gefährdet“ gewesen (rein persönliche Vermutung des Autors).
Figure 1. (top) Reconstructed Greenland snow surface temperatures for the past 4000 years and air temperature over the past 170 years (1840 –2010) from three records. The thick blue line and blue band represents the reconstructed Greenland temperature and 1 s error, respectively (this study). Quelle: Studie T. Kobshi at al., 2011: High variability of Greenland surface temperature over the past 4000 years estimated from trapped air in an ice core
Aus dem Summary: … Therefore, we conclude that the current decadal mean temperature in Greenland has not exceeded the envelope of natural variability over the past 4000 years, a period that seems to include part of the Holocene Thermal Maximum …
Als Fazit lässt sich feststellen
Die Arktis zeigt gar nicht so viele Anzeichen einer übernatürlichen Erwärmung, sofern man genügend weit, also bis an den Anfang des letzten Jahrhunderts zurückreichende Zeitreihen nimmt (die sich allerdings nur noch selten im NASA-Viewer finden).
Anstelle ausgelöster Kipppunkte lässt sich eher eine Zyklik vermuten. Und wie man inzwischen weiß, geht es den putzigen Eisbären, unter deren Kostümen eine Generation von Klimastatisten auf NABU- und Greenpeace-Veranstaltungen schwitzen mussten, mehr als prächtig.
Geht irgend jemand davon aus, dass die neue Greenpeace-Staatssekretärin, welche Deutschland diesmal beim Klimagipfel vertritt, solche Daten dort zur Diskussion bringen wird?
Frankfurter Rundschau, 10.10.2022: „Die Klimakonferenzen reichen nicht aus“
… Frau Morgan, zu Ihrem Amtsantritt haben Sie gesagt, dass Sie als Staatssekretärin „im Herzen“ Aktivistin bleiben. Ein halbes Jahr später, sind Sie das immer noch, Aktivistin?
Ja, absolut. Für mich ist eine Aktivistin jemand, die mit dem Herzen voll dabei ist – und die den Klimaschutz auf allen Ebenen vorantreibt. Und das tue ich, im Auswärtigen Amt, als Teil der Regierung und weltweit.
… Als Bundesregierung treiben wir die Energiewende voran und haben das größte energiepolitische Paket seit Jahrzehnten beschlossen. Kurzfristig müssen wir zwar Maßnahmen ergreifen, um durch den Winter zu kommen, aber wir rücken keinen Zentimeter von unseren Klimazielen ab …
Während der Autor an diesem Artikel tippt, kommt im Radio, dass Herr März verkündete, wie besonders schlimm der Klimawandel ist und dass die Ampel nicht genug dagegen unternimmt …
Man erkennt mehr als deutlich, dass Herr Merz unbedingt wieder in der nächsten Regierung mit dabei sein will. Er war auch einer der ganz, ganz wenigen höherrangigen Politiker aus Berlin, welche sich die Rede von Herrn Steinmeier am 28. Oktober „antaten“, was zeigt, wie groß sein Leidensdruck sein muss.
Und sicher hat ihm diese Rede gefallen. Steinmeier weiß, was man (nicht das Volk, welches für ihn eher „Pöbel“ ist und seine Unschuld beim Spazierengehen verliert, sondern die, welche ihn in dieses Amt gehievt haben) von ihm hören will, das liefert er konsequent: „Ohne den Kampf gegen den Klimawandel ist alles nichts … Ermöglichen wir unseren Kindern und Kindeskindern ein gutes Leben auf unserem Planeten!“ …
Erkennbar haben da zwei mit gleicher Gesinnung und intellektuellem Niveau zusammengefunden. Und beide zeigen, dass sie überflüssig sind – grüner als GRÜN können die GRÜNEN auch allein.
Quellen
[1] EIKE, 22. Sept. 2021: Annalena lässt den Meerespegel schnell mal um 7 m steigen – und zwei schauen nur wie bekloppt dabei zu
[2] NZZ am Sonntag, 14.11.2010, PIK, O. Edenhofer: … Der Klimagipfel in Cancún Ende des Monats ist keine Klimakonferenz, sondern eine der größten Wirtschaftskonferenzen seit dem Zweiten Weltkrieg …
Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist.





























