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Jahrhundertverbrechen fliegt gerade auf | Teil 17 – Australien: Impfentschädigungen explodieren – mehr als 80 Mal höher als 2021
AUSTRALIEN – Wie aus den Haushaltsunterlagen von letzter Woche hervorgeht, werden die Zahlungen für Covid-19-Impfschäden bis Juli nächsten Jahres um mehr als das 80-fache auf fast 77 Millionen Dollar ansteigen.
Die Zahl wurde heimlich in der Haushaltserklärung des Services Australia-Portfolios in einer Tabelle versteckt, in der die Zahlungen der Agentur an Dritte „im Namen anderer Stellen“ aufgeführt sind. Services Australia verwaltet das System für das Gesundheitsministerium.
77 Mio. Dollar für Impfopfer
Aus der Tabelle geht hervor, dass im Jahr 2021–22 im Rahmen des Covid-Impfstoffprogramms nur 937.000 Dollar ausgezahlt werden – was etwa 47 Personen entspricht, wenn sie jeweils den Höchstbetrag von 20.000 Dollar für die erste Stufe erhalten. Im Jahr 2022–23 wird dieser Betrag jedoch auf 76,9 Millionen Dollar geschätzt, was 3845 Ansprüchen der Stufe 1 entspricht. In diesem Betrag sind auch die Begräbniskosten für die Impfoper enthalten, die die experimtellen Giftladungen nicht überlebt haben.Siehe screenshot hier:

Übersetzung:
Verstorbene covid 19-Impfstoff Empfänger Zahlung und Beerdigungskosten.
Im Todesfall haben Sie möglicherweise Anspruch auf Zahlungen und Unterstützung bei den Beerdigungskosten. Wir werden diese Zahlung an den Nachlass des Verstorbenen leisten.
auf dieser Seite
welche Nachweise Sie benötigen
wie man Zahlungen und Bestattungskosten berechnet
Lesen Sie dazu auch Teile 1 bis 16 unserer beliebten Serie
„Jahrhundertverbrechen fliegt gerade auf“
- Teil 16: Australien rudert zurück – Maßnahmen-Terror war Fehler
- Teil 15: USA – Kinder nicht mehr gegen Grippe immun – Hospitalisierung explodiert
- Teil 14: Panikmache mit Fotos zu Beginn der „Pandemie“ jetzt als gezielte Irreführung entlarvt
- Teil 13: Bund lässt 800 Millionen Masken verbrennen
- Teil 12: Biontech/Pfizer+Moderna verweigern „Studien“-Überprüfung
- Teil 11: Das Sterben geht los – Dramatische Übersterblichkeit in Impfländern
- Teil 10: Gefährlicherer Corona-Verlauf bei Geimpften in Mainstream-Medien angekommen
- Teil 9: RKI-Corona-Todesstatistik bildet nicht die Realität ab
- Teil 8: Lauterbach gibt zu, dass Geimpfte schneller krank werden
- Teil 7: Intensivstationen überproportional mit „Immunisierten“ belegt
- Teil 6: Lauterbach gibt „schwere Nebenwirkungen“ die „tödlich verlaufen“ endlich zu
- Teil 5: Milliarden-Betrug mit Corona-Testzentren
- Teil 4: Jetzt zerlegen selbst Mainstream-Medien Lauterbach und strafen ihn Lügen
- Teil 3: Immunität wegen Schutzmaßnahmen zurückgegangen
- Teil 2: „Schwedischer Weg“ in Mainstream-Medien angekommen
- Teil 1: Impfschäden in Mainstream-Medien angekommen
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COMPACT.Der Tag: Schmutzige Bombe – das ist Selenskis Plan

Putins Verteidigungsministerium hat die Welt davor gewarnt, dass die Ukraine im Krieg gegen Russland eine „schmutzige Bombe“ einsetzen könnte – also einen Sprengkörper mit atomaren Versatzstücken. Der Kreml ließ deshalb sogar den Uno-Sicherheitsrat zusammenkommen. Doch die Spitzen der westlichen Politik leugnen die Bedrohung. Und damit herzlich Willkommen zu COMPACT.DerTag vom 1. November. Das sind einige […]
UN COP27-Entwurf: Mehr Staat, mehr Schulden, mehr Steuern
Die ungewöhnliche Ausrichtung der westlichen Politik- und Wahlzyklen hat eine noch nie dagewesene Gelegenheit für eine massive grüne Machtübernahme geschaffen.
Die folgende Tabelle aus dem UN Emissions Gap Report 2022 scheint zusammenzufassen, was die Vereinten Nationen auf der COP27 erreichen wollen:
Quelle: UN Emissions Gap Report 2022
[Nudge = Anstoß, Anschub]
Der Plan sieht auch massive Vermögenstransfers vor – gemeinsame Projekte, grüne Investitionsclubs und grüne Banken für arme Länder.
Ich frage mich, welche wohlhabende Nation den Großteil der Mittel für diese grünen Projekte bereitstellen soll? Ich frage mich, ob das Geld der Steuerzahler, das zur Finanzierung von UN-Klimaprojekten ins Ausland transferiert wird, irgendwie in die Taschen einiger westlicher Politiker zurückfließt, die diesen Transfer ermöglicht haben.
Nur eine hohe Wahlbeteiligung bei den Zwischenwahlen in den USA kann diesen massiven Transfer von Reichtum in andere Länder noch verhindern.
Alle großen englischsprachigen Länder werden derzeit von linken Politikern geführt, die von der Netto-Null-Problematik besessen sind – und ich schließe die britischen Konservativen in diese Einschätzung ein.
Die USA sind das einzige große englischsprachige Land, das bei den Zwischenwahlen am 8. November dieses Jahres eine kurzfristige Gelegenheit hat, diese Machtübernahme zu stoppen.
Großbritannien, Australien und Kanada müssen viel länger warten, bis die Wähler ihr Urteil über den UN-Klimakommunismus abgeben können. Die nächsten nationalen Wahlen in Großbritannien finden erst im Januar 2025 statt. Gleiches gilt für Australien. Und Trudeau, der 2021 eine Wahl gewonnen hat, kann seine volle vierjährige Amtszeit ebenfalls bis 2025 abwarten.
Alle Augen richten sich auf die Vereinigten Staaten. Von den Zwischenwahlen könnte viel mehr abhängen als die Frage, wer die Kontrolle über den US-Kongress und den Senat erhält.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Drei Länder, eine Krise, verschiedene Reaktionen

Die Berichte zur Lage sehen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich ziemlich gleich aus: Steigende Energiepreise, eine bereits ziemlich heftig „trabende“ Inflation, massive Zunahme der Staatsschulden, sinkende Wechselkurse der Landeswährung. Überall stehen die Regierungen nach eigener Darstellung angesichts des Kriegs gegen Russland, den sie mitveranstalten und eskalieren, vor „harten Herausforderungen“. Ausgetragen wird das auf dem Rücken der Lohnabhängigen, denen die Regierungen deshalb allesamt „schwere Zeiten“ ansagen. Die deutsche Bevölkerung lässt sich das gefallen. In Frankreich wird gestreikt. Im Vereinigten Königreich kommt der Widerstand von der anderen Klasse. Ein Lehrstück über kleine Unterschiede. Von Renate Dillmann.
Deutschland: „Wir haken uns unter“
Deutschland scheint in dieser Situation gerade erneut das Kunststück hinzukriegen, Unzufriedenheit und Existenzängste der vom Lohn abhängigen Bevölkerungsmehrheit annähernd lautlos zu bewältigen. Wieder einmal schafft es die Regierung – eine durchaus beachtliche Leistung! – sich mit ihren Entlastungspaketen als überaus fürsorglicher Löser von Problemen darzustellen, mit deren Zustandekommen sie angeblich nichts zu tun hat.
Natürlich: Die deutsche Regierung hat gleich vierfach Glück. Erstens gibt es den Darth Vader „Putin“, auf den man mit ausgestrecktem Zeigefinger deuten und damit so tun kann, als lägen die Gründe der aktuellen Lage ganz außerhalb der eigenen Einflussmöglichkeiten und Nutzenerwägungen.
Zweitens assistiert gerade bei dieser Art von Volksverblödung wie stets die Mainstream-Presse. Dass die kontinuierliche Inanspruchnahme staatlicher Schulden zur Bewältigung der Finanzkrise und der Corona-Politik die Inflation schon lange vor dem Ukraine-Krieg in Gang gesetzt hatte; dass Inflation kein sachgesetzlich ablaufender Prozess wie etwa die Schneeschmelze ist, sondern Resultat der Preistreiberei diverser und gar nicht russischer, sondern extrem deutscher Kapitale (z.B. der Wohnungs- und Energieunternehmen) – das blendet sie sowieso schon mal aus. Aber auch die politischen Beschlüsse der Regierung zu Waffenlieferungen, Aufrüstungskosten und Wirtschaftskrieg (den man im Land der Meinungsfreiheit nicht einmal so nennen darf) und die dafür rasant wachsenden Staatsschulden sind derzeit eher kein Thema im nationalen Diskurs – dafür aber alle Sorten von Gerechtigkeitsfragen, die man daran in sehr sehr großen Überschriften aufmachen kann.
Drittens nimmt das deutsche Publikum praktische wie geistige Zumutungen klaglos hin. Die Aufforderung des Kanzlers funktioniert: „Wir“ haken uns lieber unter und stehen diese Sache, sprich: den Kampf gegen Putin „gemeinsam“ durch – auch wenn „diese Sache“ keineswegs gemeinsam beschlossen wurde und auch keineswegs alle trifft, schon gar nicht gleichermaßen. Mit den ökonomischen und sozialen Folgen des Wirtschaftskrieges haben die „Mitglieder der Gemeinschaft“ nach ihren Möglichkeiten und ihrer Stellung „solidarisch“ umzugehen. Das heißt praktisch: Kein Inflationsausgleich bei den Löhnen, stattdessen Einmalzahlungen, Abwälzung der höheren Energiekosten auf „die Verbraucher“ und staatliche Hilfen dabei, dass jeder „das Seine“ leisten und ertragen kann.
Und viertens hat die Regierung bei ihrer nationalen Linie auch noch das Glück, dass Linksopposition und Gewerkschaften ihr nicht in die Parade fahren, sondern ihr ganz im Gegenteil tatkräftig und sozialpartnerschaftlich zur Seite stehen, um eventuell doch aufkommende Forderungen und Proteste in staatskonstruktive Bahnen zu lenken und aus dem von allen Seiten lauthals befürchteten „Heißen Herbst“ ein bestenfalls laues Lüftchen bzw. besser: eine nationale Einheitsfront zu machen. Damit kann die Ampel-Koalition offenbar gut leben (im Unterschied zu vielen ihrer Bürger) – solange man, das ist nationaler Konsens, „die Rechten“ da raus hält.
Das läuft in anderen europäischen Staaten gerade nicht so geschmeidig. England und Frankreich bieten da gerade zwei interessante Beispiele.
Großbritannien: Finanzkapital erzwingt neue Regierung(slinie)
„Die Macht der Märkte“ titelt die FAZ (22.10.22) und unter dem Titel „Parkettnotizen“ war in den VDI-Nachrichten zu lesen:
„Die Kapitalmärkte zwingen Liz Truss zum Einlenken. Großbritanniens Regierung kassiert die geplante Steuerreform wieder ein. Die Bonität des Landes hätte unter der enormen Neuverschuldung zu sehr gelitten.“
Inzwischen ist die Premierministerin von der Herrschaft über das Vereinigte Königreich und einen der größten Finanzplätze der Welt bekanntlich zurückgetreten. Der Grund: Liz Truss wollte nationales Wachstum in neoliberaler Logik durch drastische Steuersenkung durchsetzen und den steuerlichen Ausfall für den Fiskus mit zusätzlichen Staatsanleihen kompensieren. Im Prinzip bewährt und erfolgreich. Das haben „die Kapitalmärkte“ ihr in dieser Lage allerdings nicht durchgehen lassen.
Die vereinigten Finanzanleger befürchteten gravierende ökonomische Folgen: Abwertung des britischen Pfunds, Ruinierung der Pensionsfonds, Verlust der Bonität für britische Staatsanleihen usw. Um das zu verhindern, haben sie einfach ihre ökonomische Macht ins Spiel gebracht und damit politischen Druck erzeugt – mit Erfolg: die Steuerpläne wurden zurückgenommen; der Finanzminister und die Premierministerin sind zurückgetreten.
Bemerkenswert daran sind die folgenden Punkte: Eine kapitalfreundliche Entscheidung der Regierung wurde zurückgewiesen – und zwar von den Kapitalmärkten. Die Kreditgeber und Profiteure der Kapitalvermehrung zweifelten offenbar daran, dass weitere Steuerentlastungen ihrem Bereicherungsinteresse dienlich sind. Und sie bezweifelten die Vertrauenswürdigkeit neuer britischer Staatsschulden, die unter dem Vorzeichen einer hohen Inflation und künftiger Leitzinserhöhungen wenig rentabel erscheinen. Ihr Zweifel an den Devisen- und Rentenmärkten, nicht der Einspruch der Opposition, nicht die Wut der Arbeiterklasse, fegte zunächst die Steuerpläne, dann den zuständigen Minister und schließlich die Premierministerin weg.
Darin liegt auch ein Lehrstück in Sachen Demokratie: Liz Truss wurde weder gewählt noch abgewählt. Ihre brutale Kriegspolitik interessiert im Königreich anscheinend kaum jemand (außer Ex-Labour-Chef Corbyn). Die Briten haben auch nicht auf der Straße rebelliert gegen die Frau und ihre Pläne. Über die Herrschaftsausübung von Frau Truss wird eben auf dem „Börsenparkett“ entschieden. Dort fragt man sich, ob die weitere Fortsetzung des Neoliberalismus zur Kriegswirtschaft passt.
Fazit: Nicht Wahlen, Proteste, Streiks, sondern das anerkannt eigennützige Urteil der Finanzkapitalisten, inwiefern politische Beschlüsse ihrer Bereicherung dienen, entscheiden über die Politik. Die hat sich also damit zu legitimieren und sich daran zu bewähren, inwiefern ihr Handeln dieser Klasse dient.
Frankreich: Gewerkschaft kämpft gegen Verschlechterung der Lebensverhältnisse
„Streiks in Frankreich weiten sich aus. Die Protestwelle in Frankreich reißt nicht ab. Nach wochenlangen Streiks an den Raffinerien dehnen sich die Protestveranstaltungen nun auch auf weitere Branchen aus. Die seit etwa drei Wochen andauernden Streiks an französischen Raffinerien haben sich am Dienstag auf die Eisenbahn, den Pariser Nahverkehr und weitere Branchen ausgeweitet. Auch Gymnasien, Berufsschulen, ein Atomkraftwerk und ein Elektrizitätswerk waren betroffen. Die Streikenden fordern etwa höhere Gehälter angesichts der Inflation.“ (Die Welt, 18.10.22)
In der Folge werden Raffinerien, Treibstofflager und Eisenbahnen sowie ein Dutzend Atomkraftwerke bestreikt, was zu erheblichen Problemen für alle möglichen Teilbereiche des kapitalistischen Produzierens und Vermarktens führt – unter anderem sind ein Viertel bis ein Drittel der Tankstellen ohne Treibstoff, es bilden sich riesige Schlangen.
Die Kämpfe der Gewerkschaften, vor allem der CGT, drehen sich um die Punkte:
- Echter Inflationsausgleich für die Beschäftigten (ein Angebot von TotalEnergies von 7% und 6.000 € Jahresprämie wurde von der CGT als ungenügend abgelehnt).
- Rücknahme der Rentenreform, die das Renteneintrittsalter auf 65 hochsetzt. Stattdessen eine Rückkehr zur Rente mit 60 (!) (eine Forderung, über die die deutsche Presse meist extrem unscharf berichtet – offensichtlich, um ihr Publikum, dem gerade eine Erhöhung des Renteneintritts-Alters auf 69 (!) Jahre als Sachzwang einer „sicheren Rente“ in Aussicht gestellt wird, nicht zu verwirren).
- Keine Kriminalisierung der Streiks bzw. der Streikenden in der Energieversorgung und der Logistik.
Über eine Kritik der französischen Kriegsbeteiligung ist nichts bekannt.
Die Streiks vor allem der Gewerkschaft CGT treffen dabei durchaus auf breite Sympathie in der Bevölkerung – auch die der negativ betroffenen Pendler, wie selbst die Tagesschau berichtet: „Ein paar Meter weiter schaut Sabrine hin und her zwischen den Anzeigen am Gleis und ihrem Handy. Obwohl ihr die Zugausfälle das Leben schwermachen, nimmt sie es den streikenden Lokführern nicht übel: ,Ich kann das verstehen in Bezug auf die Gehälter.‘ Evelyne, eine weitere Passantin, ist auf dem Weg zu einem Seminar. Sie unterstützt die Streiks: ,Es ist immer die einfache Bevölkerung, die die Konsequenzen ausbaden muss. Aber es gibt gute Gründe für die Streiks. Und es ist vielleicht Zeit, dass Frankreich aufwacht.‘“ Unterstützt werden die Forderungen auch durch Proteste der Berufsschüler und Gymnasiasten.
Bemerkenswert an den anhaltenden Streiks (wie bereits an den Aktionen der Gelbwesten 2018) ist einerseits, was eine Gewerkschaft anrichten kann, die im Vergleich mit deutschen Gewerkschaften ziemlich mitgliederschwach ist (die CGT hat unter 700.000 Mitglieder, Stand 2017) und sich laut Friedrich-Ebert-Stiftung in einer bereits Jahrzehnte anhaltenden Krise befindet,. Falls deutsche Lohnabhängige also – allen bereits abgehandelten Tendenzen zum Trotz – auf abweichende Ideen kämen: Hier könnten sie sich in Sachen Organizing bzw. geschicktem Aufbau von Streikmacht bedienen!
Andererseits wird allerdings auch deutlich, wie kaltschnäuzig der Protest von unten von der Macron-Regierung zurückgewiesen wird. Der Präsident verlangt seinem Volk seit Beginn des Ukraine-Kriegs eine „Beschränkung des Konsums“ ab und fordert aktuell ein Ende der Blockaden. Um sich durchzusetzen, hat er mit Zwangsrekrutierungen nicht nur gedroht, sondern sie laut einem Bericht der Jungen Welt vom 14.10.2022 auch bereits umgesetzt:
„Drei Arbeiter von einer Raffinerie bei Dünkirchen wurden zwangsrekrutiert, um ab 14 Uhr ihre Arbeit für zwölf Stunden wieder aufzunehmen. Nach Angaben der CGT erschien die Polizei bei den Beschäftigten zu Hause und benachrichtigte sie über ihre von der Präfektur unterzeichnete Zwangsrekrutierung. Als Reaktion auf dieses Vorgehen rief CGT-Generalsekretär Philippe Martinez zum Generalstreik auf.
Macron und seine Premierministerin Élisabeth Borne forderten bereits seit Montag das Ende der »Blockade«, die vor allem in Paris und Umgebung sowie in den nördlichen Departements und der Hafenstadt Marseille im Süden zu Problemen bei der Benzinversorgung führt. Das französische Gesetz zur Funktion der Gebietskörperschaften erlaubt Regierungen die Zwangsrekrutierung eines Teils der streikenden Beschäftigten eines privaten Betriebs, ,wenn dieser für die lebensnotwendigen Bedürfnisse der Bevölkerung wichtig ist und der Ausstand die öffentliche Ordnung gefährdet‘.“
Die Macht der französischen Lohnabhängigen ist insofern – bei allem Einsatz, den sie an den Tag legen – nicht mit dem lautlosen Tritt des Zinsfußes auf dem britischen „Parkett“ zu vergleichen. Ohne Rechtsbruch – etwa bei den Blockaden – ist sie „auf der Straße“ nicht einmal in Frankreich zu entfalten, wo der politische Generalstreik als Einflussnahme auf die Politik immerhin rechtlich anerkannt ist.
Und natürlich steht die freie Presse auch in Frankreich mehrheitlich ganz wie von selbst auf Seiten der Regierung, fragt sich besorgt, wie der Präsident die Proteste in den Griff kriegt und tut ihr Bestes, eventuelle Ausschreitungen in den Vordergrund ihrer Berichterstattung zu rücken, um die Bewegung zu kriminalisieren und sympathisierende „brave Bürger“ abzuschrecken.
Schon 2016 berichtete das Handelsblatt in ähnlicher Situation: „Die den Kommunisten nahestehende Arbeitnehmerorganisation (die CGT, RD) verhinderte auch die Auslieferung vieler Zeitungen. Ihr Vorsitzender Philippe Martinez hatte verlangt, die Medien müssten eine ausführliche Stellungnahme von ihm veröffentlichen, sonst würden sie nicht erscheinen. Offenbar verwechselte er Frankreich mit Venezuela. Als die Presse sich weigerte, seiner Erpressung zu folgen, blockierten CGT-Anhänger die Druckereien.“
In der Tat: Wo käme denn da die Meinungs- und Pressefreiheit in den europäischen Demokratien hin, wenn Unzufriedene, linke Gewerkschaften oder irgendwelche Aktivisten ihre „ausführlichen Stellungnahmen“ publizieren könnten?
Lehrstück über den kleinen Unterschied
Anders als in Deutschland lassen sich die Franzosen manchen Angriff auf ihre Lebensverhältnisse nicht bieten. Das bewundern viele Deutsche an ihren westlichen Nachbarn und beschweren sich – ein Fall von mittelschwerer Schizophrenie – über ihre eigene Untertanen-Mentalität. Ohne es beim nächsten Mal anders zu machen…
Insofern eine stetige Wiederauflage und Steigerung der beliebten Lebenslüge der deutschen Lohnabhängigen, dass sich die erzwungene Unterordnung unter das Krisen- und Kriegsprogramm der Regierung letztlich irgendwie doch rechnet (jedenfalls mehr als das französische Gegenprogramm: Widerstand lohnt sich nicht! als die deutsche Lehre aus der Weltgeschichte).
Wenn in Frankreich die lohnabhängig Beschäftigten mit schöner Regelmäßigkeit gegen die staatlich verordneten Verschlechterungen ihrer Arbeits- und Sozialversicherungsbedingungen mobil machen, zeigt das allerdings auch die Grenzen, auf die für ihre Interessen kämpfende Arbeiter treffen – ob das nun Gewerkschaften oder Gelbwesten sind.
Sie können mit Streik, Generalstreik und Randale einiges an Verschlechterungen verhindern; sie können die Regierung im Einzelfall sogar zur Rücknahme ganzer Gesetzesvorhaben zwingen. Was sie aber – jedenfalls solange sie sich im Rahmen dieser Wirtschaftsordnung bewegen (wollen) – nicht erreichen können, ist: den Willen und die Mittel von Kapital und Staat außer Kraft zu setzen, die dank der „Sachgesetze“ der Standortkonkurrenz dafür sorgen, dass sich die vom Lohn Abhängigen immer und immer wieder derselben Frage ausgesetzt sehen: Ob ihr Verdienst und ihre soziale Absicherung nicht unverträglich mit den Erfordernissen des Marktes sind. Weshalb sie sich immer und immer wieder gegen diese Angriffe wehren müssen.
Da hat es das protestierende Finanzkapital in England einfacher. Seine Interessen an mehr money sind nicht Kosten für die Kapitalvermehrung (wie die Löhne der Arbeiterklasse), sondern ihr Zweck. Sein partikulares Interesse an steigenden Renditen und der dafür nötigen Stabilität von Finanzplatz und Währung fällt auf’s Schönste mit dem britischen Allgemeinwohl zusammen: dem Wachstum des Standorts. Kein Wunder also, dass die Bedenken der Banker die Regierungspartei beeindrucken; kein Wunder auch, dass sie dafür nicht zu den plumpen Mitteln des Straßenkampfs greifen müssen…
Titelbild: Ron Ellis/shutterstock.com
Weltwoche Daily: Baerbocks Fake News über China

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Baerbock: Fake News über China. Deutsche Asylzahlen explodieren. Lula: Auch Selenski schuld am Ukraine-Krieg. Nikolaus von Kues und die Toleranz. Klima-Spinner kleben sich […]
Kanada: Mutige Politikerin stellt sich gegen die Agenda des Weltwirtschaftsforums! (VIDEO)
Das Suchtsystem

Können sämtliche Mitglieder einer Gemeinschaft süchtig sein, auch wenn der Einzelne gar keine Drogen nimmt? Die US-amerikanische Frauenrechtlerin und Psychotherapeutin Anne Wilson Schaef war der Überzeugung: Ja! – In ihrem 1987 erschienenen New-York-Times-Bestseller „When Society Becomes An Addict“ („Wenn die Gesellschaft süchtig wird“) beschreibt sie nicht nur die Auswirkungen der Abhängigkeit, sondern schildert auch Auswege. Angesichts von Corona, Krieg und Inflation sind ihre Einsichten aktueller denn je.
Elon Musk in Krieg und Frieden
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31.10.2022, 00:45 Uhr. Peds Ansichten – https: – Öffentlich-private Partnerschaften und der Ukraine-Krieg Anfang Oktober des Jahres wurden über alle Massenmedien hinweg Nachrichten gestreut, laut denen der Multimilliardär Elon Musk mit „Friedensvorschlägen“ auf sich aufmerksam gemacht hatte. Von den Gazetten und ausgesuchten Politikern bekam er dafür umgehend eine Breitseite an medialer…
Eskalation der Kürbisköpfe: Halloween-Randale erschüttert Österreich
Corona und Politik: Die Hintergründe werden verschwiegen – von Urs Hans SENDEREIHE 6/9
Raphael (33) ist noch im Corona-Impfzentrum zusammengebrochen
„Rafaël (33) aus Diest entschied sich für den Covid-Schuss. Er brach in der Impfstelle zusammen und wurde kurze Zeit später in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. (…)
Nach einigen Wochen wurde Raphael aus dem Krankenhaus entlassen, aber er kann keine körperliche Anstrengung mehr bewältigen.
Er hat chronische Schmerzen in seinen geschwollenen Unterschenkeln und ist gezwungen, in einem Krankenhausbett in seinem Wohnzimmer zu schlafen. Ein Jahr nach seiner Impfung spürt Raphael, dass sich sein Zustand verschlechtert. Seine Medikamente helfen ihm nicht weiter.“




