Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wollte Kiew uns in den Dritten Weltkrieg lügen?

Wollte Kiew uns in den Dritten Weltkrieg lügen?

Es waren ukrainische Luftabwehrraketen, die in Polen einschlugen und dabei zwei Menschen töteten. Kiew müsste das gewusst haben – trotzdem behauptete man umgehend, es wären russische Raketen gewesen. Nur um die NATO “Artikel 5” aktivieren zu lassen. Das hätte direkt in den Dritten Weltkrieg geführt.

Ein Kommentar von Heinz Steiner

Wie Report24 bereits am Dienstag berichtete, hat die Ukraine zwei Luftabwehrraketen abgefeuert, die – absichtlich oder unabsichtlich – in einer polnischen Grenzstadt einschlugen. Dabei wurden zwei Menschen getötet und Getreidesilos zerstört. Der Mainstream gab umgehend bekannt, dass es sich um russische Raketen handele – die Meldung sorgte für Aufforderungen, dass die NATO “Artikel 5” (also den Beistandspakt) aktivieren müsse. Ein Schritt, der direkt in den Dritten Weltkrieg geführt hätte. Der Auftrag zur gleichgeschalteten medialen Richtigstellung schien erst in den frühen Morgenstunden des gestrigen Mittwochs herausgegangen zu sein.

UKRAINE tried to start WW3 yesterday when a UKRAINIAN missile struck a NATO country and killed innocent civilians.

Ukrainian leaders LIED and BLAMED RUSSIA. The AP wrote it up unquestioningly.

Ukrainian Leaders LIED to try and initiate full-blown WW3.

These are the facts.

— Benny Johnson (@bennyjohnson) November 16, 2022

Inzwischen wird auch Kritik an Präsident Selenskyj laut, der unmittelbar nach den ersten Meldungen Russland für den Vorfall verantwortlich machte und die NATO zum Handeln aufforderte. Dabei hätte er wissen müssen, dass seine eigenen Truppen dafür verantwortlich waren – oder zumindest gewesen sein könnten. Denn die Russen haben zu der Zeit keine Angriffe in der Nähe der ukrainisch-polnischen Grenze durchgeführt. Das muss auch dem ukrainischen Staatschef bekannt gewesen sein.

The missile that hit Poland killing two people was a Ukrainian air defense missile and there is no evidence to suggest the incident was an intentional attack by Russia, Poland’s President Andrzej Duda said on Wednesday. https://t.co/UBcRxX6lSQ

— Nick Short ‎‎ (@PoliticalShort) November 16, 2022

Der ukrainische Außenminister, Dmytro Kuleba, der erste Hinweise auf ukrainische Raketen als “russische Verschwörungstheorie” desavouierte, hat sich bislang auch nicht für seine Anschuldigungen entschuldigt. Anschuldigungen, die brandgefährlich sind und in solch angespannten Zeiten nicht gemacht werden dürfen, ohne handfeste Beweise zu haben. Außer man will damit gezielt eskalieren.

Es stellt sich die Frage, ob der Beschuss des polnischen Territoriums nicht vielleicht sogar eine gezielte ukrainische Provokation gewesen sein könnte – in der Hoffnung, eine schärfere Reaktion der NATO zu erzwingen. Immerhin handelte es sich um von S-300-Luftabwehrbatterien abgefeuerte Projektile. Solche Systeme aus der Sowjetzeit verwendet auch Russland noch. Möglicherweise hoffte man in Kiew darauf, dass die NATO dies als Vorwand für ein eigenes militärisches Eingreifen nutzen könnte. Doch die rasche Aufklärung durch die polnische Führung sorgte dafür, dass die Lage zumindest nicht weiter eskalierte. Andernfalls könnten wir uns nun bereits inmitten eines Weltkriegs befinden.

Während Bürger Energie sparen, kühlt Lauterbach abgelaufenen Gammel-Impfstoff auf -25 Grad

Während Bürger Energie sparen, kühlt Lauterbach abgelaufenen Gammel-Impfstoff auf -25 Grad

Während der Bürger von allen Seiten zum Sparen gedrängt wird und dafür unter anderem seine Kühlschranktemperatur nach oben regulieren soll, darf Ungesundheitsminister Karl Lauterbach seinen Sondermüll auf -25 Grad gekühlt halten. Der hängt nämlich an seinen millionenfach zu viel bestellten und mittlerweile abgelaufenen Corona-Impfstoffen und beharrt auf einer “qualitätsgesicherten Lagerung” bis zu ihrer Vernichtung.

Während der Bürger fürs “Klima” und wegen der Energiekrise seinen Kühlschrank auf 7 Grad statt auf die eigentlich korrekten 3 bis 5 Grad stellen soll, lässt Lauterbach es krachen: Frostige -25 Grad herrschen in den Kühlhäusern des Bundes – dort lagert nämlich der ungewollte Impfstoffüberschuss, der den Steuerzahler schon in der Anschaffung Unsummen kostete und für dessen “qualitätsgesicherte Lagerung” nun bis zur “fachgerechten Entsorgung” gesorgt werden soll. Das geht aus der Beantwortung einer Anfrage von Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) an das Bundesgesundheitsministerium vom 15. September hervor, die Report24 vorliegt und über die auf “Pleiteticker” berichtet. Die dauernde Kühlung auf Minustemperaturen ist enorm energieintensiv – wozu also das Ganze?

Lauterbachs parlamentarischer Staatssekretär Edgar Franke gab in seiner Antwort an, man setze sich dafür ein, den Gammel-Impfstoff – immerhin 4,6 Millionen Dosen, der Großteil Moderna, der Rest Novavax – auch nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums noch verimpfen zu dürfen. Denn die Bundesregierung bewerte laufend, “inwiefern eine Haltbarkeitsverlängerung auf die bevorrateten Impfstoffdosen angewendet werden und somit helfen kann, die Versorgung der Bevölkerung mit COVID-19-Impfstoffen sicherzustellen”.

Das ist freilich Blödsinn, denn Deutschland hat dank Lauterbachs Shopping-Rausch nach wie vor zu viel Impfstoff auf Lager – ganz alten, veralteten “neuen” gegen Omikron und nicht zu vergessen jenen gegen die Omikron-Subtypen, der genauso wenig wirkt wie seine Vorgänger. Kaum ein Bürger lässt sich derweil noch zum Covid-Schuss animieren – da helfen fragwürdige Impfkampagnen mit 84 Schauspielern und wollüstigen Rentnern auch nicht weiter…

Mysteriöse Zunahme der Sterbefälle: Plötzlich ein Fünftel mehr Tote als in den Vorjahren!

Die Zahl der Sterbefälle in Deutschland lag im Oktober fast ein Fünftel (19 Prozent) über dem mittleren Wert der Jahre 2018 bis 2021 (Beginn der Corona-Impfkampagne). Das geht aus den in dieser Woche veröffentlichten Monatszahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Ursache für den plötzlichen Anstieg sei unklar.

Die „Pressemitteilung Nr. 480“ des Statistischen Bundesamtes vom 15. November 2022 ist in den Mainstream-Medien weitgehend untergegangen. Sie besteht aus wenigen dürren Zeilen: 

„Im Oktober 2022 sind in Deutschland nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 92. 954 Menschen gestorben. Diese Zahl liegt 19 % oder 14.560 Fälle über dem mittleren Wert (Median) der Jahre 2018 bis 2021 für diesen Monat. Während zu Beginn des Monats die Sterbefallzahlen sowie ihre Differenz zum Vergleichswert deutlich angestiegen sind, gingen beide Werte am Ende des Monats wieder zurück. Auch die COVID-19-Todesfallzahlen erreichten Mitte des Monats ein zwischenzeitliches Maximum, können die Differenz aber nur zum Teil erklären. Die Alterung der Bevölkerung wirkt sich dabei nur geringfügig auf den Unterschied zum Niveau der Vorjahre aus. In welchem Ausmaß weitere Faktoren zu den erhöhten Zahlen im Oktober beigetragen haben, lässt sich derzeit nicht einschätzen. Zu dieser Frage können die später vorliegenden Ergebnisse der Todesursachenstatistik zusätzliche Hinweise geben.“

Weniger Todesfälle in Erkältungsmonaten

Vergleicht man alle Monate des in sechs Wochen zu Ende gehenden Jahres, so fällt anhand der amtlichen Statistik auf, das bereits seit Jahresmitte ein prozentual zweistelliger Anstieg der Todeszahlen zu verzeichnen war, während die Zunahme in den typischen Erkältungsmonaten Januar (plus fünf Prozent) und Februar (plus ein Prozent) moderat ausfiel. In den Monaten Juli bis September nahmen die Zahlen sprunghaft zu (10-12 Prozent) und schnellten im Oktober plötzlich auf plus 19 Prozent hoch.

Die deutliche Zunahme der Todeszahlen auf die tatsächlichen bzw. vermeintlichen Covid-19-Toten zurückzuführen, würde jedenfalls zu kurz greifen. Unter den Verstorbenen seien auch viele Menschen, die zwar an der Omikron-Variante erkrankt waren, aber aus anderen Gründen verstorben sind, räumte Christian Karagiannidis, Mitglied der Corona-Expertenrats der Bundesregierung und Intensivmediziner, in einem Anfang September erschienenen Pressebericht („Tagesspiegel“) ein.

 Karagiannidis riet vor allem Risikogruppen zur vierten Impfung: „Das wird die Todeszahlen senken.“ Zeitgleich startete auch die neue Booster-Kampagne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Kann es (vielleicht) sein, dass der Schuss bzw. die Spritze spätestens im Oktober nach hinten losgegangen ist? Man wird ja noch fragen dürfen… 

Das hatte sich übrigens im Juli auch schon die „Apotheken-Umschau“ unter der Überschrift gewagt: „Ist die Zahl der Impfnebenwirkungen höher als gedacht?“ – umso dann fügsam das Narrativ der selbsternannten Faktenchecker und Correctivler zu übernehmen: „Schwerwiegende Nebenwirkungen sind bei der Corona-Impfung sehr selten.“ Wirklich?

US-Professor fordert Herausgabe aller Daten

Daten-Nachprüfungen bei geimpften Versuchsteilnehmern hätten mehr schwere Gesundheitsschäden ergeben als in Studien festgestellt, erklärte der US-Pharmazieprofessor Peter Doshi Mitte Oktober im „Mitteldeutschen Rundfunk“ (MDR). Doshi lehrt an der Universität of Maryland und ist Mitherausgeber des „British Medical Journals“ (BMJ), eines der renommiertesten Wissenschaftsmagazine weltweit.

Auch andere Wissenschaftler fordern inzwischen eine unabhängige Prüfung der Zulassungsstudien der Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna. Die Studien seien zwar veröffentlicht, aber die Hersteller würden nach wie vor essentielle Daten unter Verschluss halten, kritisierte Doshi.

Angesichts der Hinweise auf einen potentiell größeren Schaden als Nutzen des Impfstoffes gerade für die jüngere Generation, sei es jetzt dringend erforderlich, dass die Zulassungsbehörden die Hersteller zwingen, alle Daten freizugeben und diese dann unabhängig zu bewerten.

Ob und inwieweit sich dann ein zu vermutender Zusammenhang mit der signifikanten Zunahme der Todesfälle in Deutschland aufdrängen könnte, sollte auf weiteres dahingestellt bleiben.

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US-Generalstabs-Chef: „Unwahrscheinlich, dass die Russen aus der Ukraine vertrieben werden“

Der US-Generalstabs-Chef Mark Milley sprach auch von einer politischen Lösung:

Indem er es nicht für wahrscheinlich hält, dass die Ukrainer in der Lage sein werden, die Russen vollständig zu verdrängen –  wie Milley auf einer Pressekonferenz in Washington anmerkte. (BBC)

Wenn sich der Sieg der Ukrainer danach richten soll, ob letztere die Russen in naher Zukunft aus dem gesamten Territorium der Ukraine (einschließlich der Krim) vertreiben können, wäre die Wahrscheinlichkeit dafür nicht sehr hoch.

Washington lanciert politische Lösung

Gleichzeitig sagte Milley: Eine politische Lösung wäre möglich, auf Basis derer  sich die Russen zurückziehen würden. Denn: Russland habe trotz militärischer Misserfolge immer noch eine bedeutende Kampftruppe in der Ukraine, warnte er.

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Grüne Vetternwirtschaft missbraucht Steuergeld für Asylindustrie

Grüne Vetternwirtschaft missbraucht Steuergeld für Asylindustrie

(David Berger) Wäscht eine grüne Hand die andere? Thies Gundlach, der Gründer und Vorsitzende des Vereins „United4Rescue“, der das Schlepper-Schiff „Sea-Watch 4“ finanziert hat, ist der Lebensgefährte der grünen Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt. Und seine Gattin ist auch noch stolz darauf, dass es gelungen sei, das Unternehmen aus Geldern des Bundeshaushaltes zu unterstützen.

Der Beitrag Grüne Vetternwirtschaft missbraucht Steuergeld für Asylindustrie erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Völliger Asylstopp: Internationale Gesetze endlich hinterfragen

Völliger Asylstopp: Internationale Gesetze endlich hinterfragen

Die völlig aus dem Ruder laufenden Asylzahlen sollten die Regierung endlich zum Handeln zwingen, doch nichts geschieht. Dabei ist die Situation weit dramatischer als 2015. In einer Pressekonferenz fordert der oberösterreichische Chef der FPÖ und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner, dass Denkverbote fallen müssen und auch internationale Konventionen kritisch hinterfragt werden müssen.

Die Gemeinden und Bundesländer wissen mit der Asylflut nicht mehr umzugehen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt kamen bereits mehr Migranten nach Österreich als 2015. Die Prognosen der schwarz-grünen Ministerriege und vor allem von ÖVP-Ministerin Raab, dass heuer rund 56.000 Asylanten nach Österreich kommen würden, waren bereits im Sommer übertroffen. Und es zeigt sich deutlich, 2015 hat sich dank der gescheiterten schwarz-grünen Asylpolitik nicht wiederholt – nein, es wurde bei weitem übertroffen.

Scherbenhaufen der Asylpolitik

Für Manfred Haimbuchner ist der Scherbenhaufen der schwarz-grünen Asyl- und Sicherheitspolitik unübersehbar. “Die Gemeinden und die Bundesländer sind bei der Unterbringung von Fremden einfach an ihre Grenzen gelangt und müssen sich mittlerweile gegen die eigene Bundesregierung wehren“, fasst Haimbuchner den Streit um überfüllte Asylzentren und Asyl-Zelt-Städte in Wohngebieten zusammen. Dabei, so der freiheitliche Landeshauptmann-Stellvertreter, ist schon lange klar, dass es Sicherheit für die Österreicher nur ohne gewaltätige Migranten und auch nur mit der FPÖ geben kann. Denn das Parteieneinheitskartell aus ÖVP, Grünen, NEOS und SPÖ ist nicht bereit Lösungen zu liefern. Hingegen sah die SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner noch im ORF-Sommergespräch keine Asylkrise, obwohl diese bereits voll im Gange war.

Interessen der Bevölkerung vertreten

Für Haimbuchner ist klar, es müssen endlich die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit Österreich wieder selbst bestimmen kann, wer über die Grenzen in das Land kommt. Dazu braucht es zunächst:

1) Keine Annahme weiterer Asylanträge

2) Strikte und kompromisslose Vorgehensweise bei straffälligen Asylwerbern

3) Sofortige Beendigung des Asylverfahrens bei unwahren Angaben

4) Befristung und regelmäßige Überprüfung von Asylberechtigungen

5) Grenzen dicht machen für illegale Migranten

Außerdem, so Haimbuchner müssen “alle internationalen Konventionen und internationale Richtlinien, die uns die Selbstverteidigung der österreichischen Gesellschaft verunmöglichen, kritisch hinterfragt, überprüft und gegebenenfalls geändert werden.” Dazu gehört auch, dass die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte überprüft wird.

Zweifelhafte Entscheidungen der Gerichte

“Insbesondere der Umgang mit ausländischen Straftätern ist in der gelebten Entscheidungspraxis des EGMR zumindest bemerkenswert und nicht im Sinne der gedanklichen Väter der Menschenrechtskonvention“, gibt Haimbuchner zu bedenken. Denn es zeigt sich nicht nur in Österreich sondern auch in allen anderen europäischen Ländern, dass aufgrund der restriktiven Positionen des EGMR oftmals unzählige schwerste Straftäter im Land verbleiben und auf Steuerzahlerkosten versorgt werden müssen. In dieser Rechtssprechung des EMGR sieht Haimbuchner auch das Problem, dass viele Kriminelle hierzulande nicht abgeschoben werden können. Diese Praxis müsse hinterfragte werden. Und wenn sich herausstellt, dass “die Europäische Menschenrechtskonvention, die Europäische Union, oder andere institutionelle Organe einer vernunftorientierten Asyl- und Migrationspolitik unverrückbar im Wege stehen, müssen wir uns über die Konsequenzen Gedanken machen“, regt der Chef der FPÖ OÖ eine Diskussion zur Sicherheit und Selbstbestimmung Österreichs an.

Die nächste Medienlüge: US-Demokraten haben Midterms nicht gewonnen sondern verloren

Die nächste Medienlüge: US-Demokraten haben Midterms nicht gewonnen sondern verloren

Viele Tage lang mussten nicht nur die Bürger der USA sondern die ganze Welt auf die Ergebnisse der “Midterm Elections” warten. Nun ist klar: Die Medienberichte seit dem 8. November waren höflich formuliert “verfrüht”, weniger höflich formuliert “bestellte Lügen”. Die Demokraten verlieren ihre bisherige Mehrheit im Repräsentantenhaus. Somit werden die Umtriebe der linken bis linksextremen Demokraten bis zur nächsten Präsidentenwahl stark eingeschränkt.

Die “Demokraten”, die mit Demokratie im eigentlichen Sinne sehr wenig zu tun haben, haben die Midterm Elections verloren. Da halfen alle nur erdenklichen “Tricks” nichts, welche die Auszählung verzögerten. Seit gestern ist klar – die Republikaner stellen künftig die Mehrheit im Repräsentantenhaus. Das bedeutet auch das Ende der Amtszeit der “Demokratin” Nancy Pelosi, bislang Sprecherin des Repräsentantenhauses. Auch der PR-Stunt vom heiss diskutierten “Anschlag” auf ihren Ehemann in den letzten Tagen vor der Wahl hat da nichts mehr geholfen.

Quelle: Google

An die Stelle von Pelosi tritt der mit 57 Jahren vergleichsweise junge Republikaner Kevin McCarthy. Während die gleichgeschalteten, dem Globalismus hörigen Medien seit der Wahl über die schwachen Republikaner und die starken Demokraten jubelten, dürfte inzwischen Ernüchterung eingetreten sein. Joe Biden hat die Wahlniederlage bereits anerkannt und McCarthy zum Erfolg gratuliert. Nun stellt sich die Frage, wie sich die veränderten Mehrheitsverhältnisse auf den Ukraine-Krieg auswirken werden.

Linke Medien reden das Ergebnis klein

Inzwischen sind die Medienhäuser, die unter anderem über George Soros “Project Syndicate” miteinander verbunden sind und unter anderem von diesem auch üppige Förderungen kassieren, um das Kleinreden der Ergebnisse bemüht. Die Republikaner hätten nur “eine knappe Mehrheit” errungen, das Wahlergebnis wäre plötzlich vorhersehbar gewesen und der Sieg wäre ja gar nicht so überwältigend wie man sich das bei den Republikanern erhofft habe. Hätten die “Demokraten” gewonnen, wären wir wohl von wochenlangem Jubel beglückt worden.

Demokratieverlust ohne “US-Demokraten”?

Sehr wichtig ist es, sich daran zu erinnern, wie ebendiese Medienhäuser zuvor noch verkündet hatten, dass in den USA ein Demokratieverlust drohen würde, wenn die Demokraten nicht die Mehrheit erhielten. Das klingt ein wenig nach der kindlich-naiven Hoffnung, dass Nashornpulver die Potenz fördern würde, da das dicke, große Horn des Tieres nach oben zeigt. Allen voran zeigt die deutsche “Zeit”, wem sie dient: dort kann man lesen “Zahlreiche Wahlleugner ziehen in den Kongress ein”. Und: Republikaner “scheren sich nicht darum, was eine funktionierende Demokratie ausmacht: Wahlergebnisse zu akzeptieren etwa.”

Republikanern wird vorgeworfen, Wahlbetrug zu kritisieren

Natürlich bezieht man sich in diesem absurden Artikel auf die eher merkwürdig verlaufenden Präsidentschaftswahlen mit ihren vielen Unregelmäßigkeiten. Darüber zu sprechen verbietet die internationale Zensur der Sozialen Medien-Giganten. Wann in der Geschichte der Menschheit waren eigentlich diejenigen die Guten, welche freie Rede, Kritik und Nachfragen durch Zensur unterdrückt und verboten haben? Unter Linken bis Linksextremen wurde weltweit die Parole ausgegeben, man habe nachzubeten, dass es keine Beweise für Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen gegeben habe. Die Dokumentation 2000 Mules liefert eine ganze Reihe solcher Beweise – doch bei so genannten US-Demokraten und deren politischen Freunden will sich niemand damit auf Faktenebene auseinandersetzen.

Republikaner nun wieder mit großer Machtfülle

Mit der Mehrheit im Repräsentantenhaus können die Republikaner nun Gesetzesvorhaben der Demokraten blockieren. Außerdem können sie ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten einleiten. Ebenso besitzt dieses Haus das Initiativrecht bei Steuer- und Haushaltsgesetzen. Im Repräsentantenhaus sind auch die wichtigen ständigen aber auch nichtständigen Ausschüsse angesiedelt. Ebendort könnten Untersuchungsausschüsse geformt werden wie beispielsweise um die Ereignisse der so genannte Corona-Pandemie zu beleuchten. Das aktuelle Repräsentantenhaus tagt bis zum 3. Jänner 2023, dann kommen die neuen Mehrheitsverhältnisse zum Tragen.

Baerbock und Habeck: Auftragskiller des deutschen Mittelstandes?

Baerbock und Habeck: Auftragskiller des deutschen Mittelstandes?

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Viele politische und wirtschaftliche Maßnahmen der letzten Zeit schaden offenkundig stark unserem Mittelstand, dem Rückgrat unseres Wohlstandes. Führende Wirtschaftsvertreter sagen: „Die Substanz der Industrie ist bedroht“[1] oder: „Wir werden einfach ärmer. Für Deutschland male ich Ihnen ein Bild: Ich würde mich nicht wundern, wenn wir am Ende 20 bis 30 Prozent ärmer sind.“[2] Das konservative Handelsblatt spricht von der Gefahr einer Deindustrialisierung Deutschlands.[3] Maßgeblich an diesem Niedergang beteiligt ist die Politik unserer Außenministerin und unseres Wirtschaftsministers. Welche Auswirkungen hat diese Politik, was könnten ihre Motive sein und wer profitiert davon? Von Christian Kreiß

Politische Maßnahmen und ihre Auswirkungen

1. Energiepolitik

Bereits vor Beginn des Ukrainekrieges, am 3.2.2022 sagte Annalena Baerbock: “Von Nord Stream 2 profitiert nur einer: Das System Putin”[4]. Diese Aussage ist falsch. Das preiswerte und äußerst umweltfreundliche russische Pipeline-Erdgas nützt unserem Mittelstand und unseren Bürgern in großem Ausmaß. Es sorgt für eine günstige Energieversorgung unserer Haushalte und wettbewerbsfähige Kosten für die Unternehmen in unserem Lande. Die Aussage zeigt gut die Einäugigkeit und ideologische Brille, durch die die Außenministerin die Welt betrachtet. Die Interessen der Menschen und der Unternehmen hierzulande spielen für sie offenbar keine nennenswerte Rolle.

2. Sanktionspolitik und Verunglimpfung Russlands

Seit dem Ukrainekrieg schürt Frau Baerbock in starkem Maße Ressentiments gegen Russland, verunglimpft Land und Leute, feuert dadurch den Krieg weiter an und verhindert alle Ansätze zu Friedensverhandlungen. Aussagen wie „Das wird Russland ruinieren“[5] am 25.2.2022 anlässlich des ersten Sanktionspaketes oder ihre Ausführungen, sie wolle Russland derart schädigen, dass „es volkswirtschaftlich jahrelang nicht mehr auf die Beine kommt“[6] schüren Abneigung und Feindschaft gegen das russische Volk und verhindern im Vorfeld alle Bemühungen um Frieden. Die ständigen Forderungen der Grünen-Politiker nach immer mehr Waffenlieferungen widersprechen jahrzehntelangen Grundsätzen grüner Politik.

Am Rande sei bemerkt: Für mich ist es ein Skandal ersten Ranges, dass Gesundheitsminister Lauterbach per Twitter Russland den Krieg erklären kann und nicht sofort aus seinem Amt entfernt wird wegen diplomatischen Fehlverhalten gewaltigen Ausmaßes.

Die deutsche Sanktionspolitik gegen Russland schadet dem deutschen Mittelstand in größtmöglichem Ausmaß. Die Gaspreise der deutschen Industrie waren diesen Sommer etwa acht Mal so hoch wie die der US-Konkurrenz.[7] Das überlebt unser Mittelstand nicht lange. Dazu kommen sanktionsbedingte Lieferausfälle und Materialengpässe, die die Produktion ebenfalls beeinträchtigen.

Auch unter Umweltgesichtspunkten ist die Energiepolitik der beiden grünen Spitzen-Politiker fatal falsch. Statt Gas direkt über die Pipelines aus Russland zu beziehen wird es nun verflüssigt, um die Welt geschickt und landet zu weit überhöhten Preise wieder auf dem europäischen Markt. Außerdem kommen nun größere Mengen als früher von äußerst umweltbedenklichen US-Frackinggas zu sehr viel höheren Preisen als russisches Pipeline-Gas in Europa an. Ähnliches geschieht mit russischem Öl, das nun wegen der Sanktionen über kostspielige und umweltschädliche Dreiecksgeschäfte schließlich wieder auf dem europäischen Markt landet. Das ist absurde, massiv umwelt- und wirtschaftsschädigende grüne Politik.

3. Wirtschaftspolitik

Wirtschaftsminister Habeck glänzt durch Inkompetenz, wirtschaftspolitischen Zickzackkurs und Fehleinschätzungen. Ein paar wenige Beispiele. Der Wirtschaftsminister glaubte, die Bafin sei für das Prüfen von Handwerkerrechnungen zuständig.[8] Angesichts dramatisch steigender Gaspreise wollte er eine Gaspreisumlage einführen, die die Gaspreise für die Endabnehmer noch weiter erhöht hätte. Dann die Kehrtwende eines Gaspreisdeckels, also genau das Gegenteil. Die Idee von Herrn Habeck, die verbliebenen drei Atomkraftwerke am 1.1.2023 abzuschalten, wenn es allmählich richtig kalt wird, ist an ökonomischer Kurzsichtigkeit schwer zu überbieten. Statt eines detaillierten Energiefahrplanes durch die Wintermonate nach Schweizer Vorbild zu erarbeiten scheint der Wirtschaftsminister lieber auf einen milden Winter und Glück zu hoffen.

Aussagen wie wir hätten kein Stromproblem, sondern ein Gasproblem oder Läden seien nicht insolvent, sie würden einfach nur nicht mehr verkaufen sprechen Bände. Für Unternehmen ist Kompetenz, Planungssicherheit und Zuverlässigkeit wichtig. Diese Grundpfeiler der Ökonomie werden durch solch einen Wirtschaftsminister ruiniert.

Dem Ausspruch von Sarah Wagenknecht: „Die Grünen sind die gefährlichste Partei im Bundestag“[9] kann ich daher voll und ganz zustimmen. Die Politik der beiden grünen Spitzenpolitiker hilft darüber hinaus in keiner Weise der Ukraine und schädigt die russische Wirtschaft meines Erachtens weit weniger als die deutsche.

Wer profitiert?[10]

So stellt sich die Frage: Weshalb machen unsere Grünen-Spitzenpolitiker eine solch wirtschaftsfeindliche Politik zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger? Des einen Leid, des andern Freud. Nicht alle sind unglücklich über diese mittelstandsschädigende Grünen-Politik. Die USA wollen Deutschland seit Jahren von der günstigen russischen Erdgasversorgung abschneiden. Nord Stream 2 ist den USA seit Jahren ein Dorn im Auge. So sagte US-Präsident Biden bereits vor dem Ukraine-Krieg am 8.2.2022: „„Sollte Russland in die Ukraine einmarschieren, habe die Pipeline Nord Stream 2 keine Zukunft“. […] Auf die Frage, wie er das bei einem Projekt unter deutscher Kontrolle bewerkstelligen wolle, sagte Biden: “Ich verspreche Ihnen, dass wir es schaffen werden.““[11] Das ist mittlerweile gelungen. Der US-Top-Ökonom Jeffrey Sachs vermutet, dass die USA die Sprengungen vorgenommen haben.[12]

Dieses endgültige Abschneiden Mitteleuropas von den Nord Stream Pipelines bezeichnete US-Außenminister Anthony Blinken sechs Tage nach den Sprengungen am 2.10.2022 als „tremendous opportunity“, als eine großartige Gelegenheit.[13] Abgesehen von steigenden Fracking-Gas-Exporten bedeutet das Schwächen des deutschen Mittelstandes auch sehr gute und vor allem billige Einstiegschancen für Unternehmenskäufer aus den USA.

Bereits 2018 besaßen die großen US-Amerikanischen Investmentgesellschaften wie Blackrock oder Vanguard 34,6 Prozent der Anteile aller DAX-Unternehmen. Weitere 20 Prozent gehörten britischen und irischen Vermögensverwaltern.[14] Das Problem: Bei Mittelständlern funktioniert dieses Geschäftsmodell nicht, weil sie nicht börsennotiert, sondern in Familienhand sind und die Familien bei normalem Geschäftsverlauf nicht verkaufen wollen. Durch die Billiggeldpolitik der USA in den letzten 15 Jahren ist sehr viel Anlage suchendes Geld entstanden, das jetzt dringend nach lukrativer Verwertung strebt.[15]

Falls es tatsächlich zu einer Schwächung und einem Ausbluten des deutschen Mittelstandes kommen sollte, bietet das eine „tremedous opportunity“, eine großartige Gelegenheit, viele davon preiswert aufzukaufen. Durch die Nord Stream-Sprengungen wurde diese günstige Gelegenheit zementiert.

Auf wessen Seite stehen unsere (Grünen-) Spitzenpolitiker?

Uns so stellt sich die Frage: auf welcher Seite stehen unsere Spitzenpolitiker? Wessen Interessen vertreten sie? Die Interessen unseres Mittelstandes, unserer Bürgerinnen und Bürger oder andere Interessen?

Bereits in den Zeiten der Lockdown-Politik zeichneten sich die grünen Politiker mit Forderungen nach möglichst langen und harten Lockdowns aus. Die Lockdown-Politik schwächte kleine und mittelständische Unternehmen enorm. Jeder Tag Lockdown bescherte den Großkonzernen und den hinter ihnen stehenden Milliardären Extra-Milliardengewinne.[16] Auch während der Lockdown-Zeit, während die Grünen noch in der Opposition waren, betrieben sie nach Kräften eine mittelstandfeindliche, mittelstandsschädigende Politik.

Jetzt unterstützt die grüne Politik über eine tief wirtschaftsfeindliche Energie- und Sanktionspolitik erneut die Interessen der internationalen Großkonzerne zu Lasten der kleinen und mittleren heimischen Unternehmen. Meiner Meinung nach hängt dies möglicherweise damit zusammen, dass Frau Baerbock Mitglied der „Young Global Leaders“ des Weltwirtschaftsforums in Davos ist.[17] Das Forum vertritt bekanntermaßen die Interessen der internationalen Großkonzerne und der dahinterstehenden Milliardäre.

Ende August stellte unsere Außenministerin in ihrer mittlerweile berühmt-berüchtigten Aussage klar, auf wessen Seite sie steht: „Egal, was meine deutschen Wähler denken“, die die deutsche Wirtschaft und Menschen schädigenden Sanktionen werden bleiben, auch wenn es im Winter Unruhen geben sollte. Frau Baerbock rechnete Ende August selbst damit, die Menschen würden in Deutschland „auf die Straße gehen und sagen, dass sie ihre Energiepreise nicht bezahlen können.“[18] Trotzdem wolle sie Sanktionen um jeden Preis aufrechterhalten, auch gegen die Interessen der deutschen Wähler.

In diesem Zusammenhang sind vielleicht Aussagen von Oskar Lafontaine von August 2022 erhellend: „Deutschland ist kein souveränes Land. […] Deutschland handelt im Ukraine-Krieg als Vasall der USA. […] Die führenden Politiker der Ampel, Scholz, Baerbock, Habeck und Lindner sind treue US-Vasallen“. Die Grünen hätten sich „zur schlimmsten Kriegspartei im deutschen Bundestag gewandelt“. Die Aussagen von „Annalena Baerbock, wir sollten „Russland ruinieren“ muss man schon faschistoid nennen. […] Die deutsche Außenpolitik schadet den Interessen unseres Landes und ist kein Beitrag zum Frieden in Europa.“[19]

Der ehemalige SPD-Politiker und Erste Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi schreibt in seinem im Januar 2022 erschienenem Buch Ähnliches: „Deutschland und Europa sind heute in Fragen der Sicherheit und der Außenpolitik nicht souverän. Es sind die USA, die hier in Europa die Richtung vorgeben. Verfolgen sie dabei auch unsere Interessen? Führen sie Europa außen- und sicherheitspolitisch in eine friedliche Zukunft? Ich habe Zweifel daran“.[20] Das sind geradezu prophetische Worte.

Was tun?

Die beiden grünen Spitzenpolitiker schädigen aktiv unseren Mittelstand, die Basis unseres Wohlstandes. Insbesondere unsere Außenministerin betreibt nach eigener Aussage keine Politik für ihre deutschen Wähler, sondern fördert meiner Meinung nach als Young Global Leader die Interessen internationaler Großkonzerne, deren Eigentümer und Chefs sich mit ihr regelmäßig in Davos treffen.

Die Lösung dieser unguten Situation wäre denkbar einfach, nämlich das, was Oskar Lafontaine vorschlägt: „Drängen auf einen Waffenstillstand, die Vorlage eines Friedensplanes und die Inbetriebnahme von Nord Stream 2.“[21] Diese Empfehlungen Lafontaines stammen noch aus der Zeit vor den Sprengungen der Erdgas-Röhren. Aber zumindest eine Röhre von Nord Stream ist ja offenbar noch intakt und könnte in Betrieb genommen werden. Das würde unsere Energieversorgung erheblich verbessern, gerade in den kritischen Wintermonaten und dadurch unseren Mittelstand und unsere Haushalte entlasten.

Ich würde Oskar Lafontaines Vorschläge ergänzen: Abbau der Sanktionen und personelle Konsequenzen ziehen. Mit etwas gesundem Menschenverstand betrachtet, kann man sich eigentlich nur noch dem Twitter-Hashtag #BaerbockRuecktritt anschließen. Aber nicht nur Frau Baerbock: Die beste Lösung wäre die Auflösung der Ampel, die diese Politik mitträgt, und Neuwahlen.

Titelbild: BLACKDAY/shutterstock.com


[«1] BDI-Präsident Siegfried Russwurm Anfang September 2022: berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/erste-firmen-stoppen-produktion-fuer-immer-substanz-der-industrie-bedroht-li.262725

[«2] DIHK Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben: nachdenkseiten.de/?p=86125

[«3] handelsblatt.com/unternehmen/gas-und-strom-deutschland-steckt-in-einer-energiepreisfalle-in-schluesselindustrien-werden-betriebe-reihenweise-schliessen/28622880.html

[«4] ZDF 3.2.22: zdf.de/nachrichten/wirtschaft/baerbock-nord-stream-2-russland-100.html

[«5] rnd 25.2.22: rnd.de/politik/ukraine-krieg-baerbock-ueber-sanktionen-das-wird-russland-ruinieren-RZDYS2DEPRK5OST7ZGGRZ6UN4I.html

[«6] Anne Will, focus 2.5.22: focus.de/kultur/kino_tv/tv-kolumne-anne-will-baerbock-will-dass-russland-nicht-mehr-auf-die-beine-kommt_id_92735159.html

[«7] Handelsblatt 29.8.2022: handelsblatt.com/unternehmen/gas-und-strom-deutschland-steckt-in-einer-energiepreisfalle-in-schluesselindustrien-werden-betriebe-reihenweise-schliessen/28622880.html

[«8] heise.de/tp/features/Nach-Aussagen-zu-Insolvenzen-Hat-Deutschland-einen-Minister-Ahnungslos-7259862.html

[«9] youtube.com/watch?v=YRnovaXQ4dI

[«10] Die folgenden Ausführungen geben streckenweise meine Aussagen eines Aufsatzes wieder, der Mitte Oktober 2022 u.a. erschien bei nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=89164

[«11] zdf.de/nachrichten/politik/scholz-biden-ukraine-konflikt-100.html

[«12] nachdenkseiten.de/?p=88831#h08

[«13] youtube.com/watch?v=_AL5Y3wNgBs

[«14] focus.de/finanzen/boerse/investment-wem-gehoert-die-deutschland-ag_id_10787791.html

[«15] nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=89164

[«16] Kreiß, Christian zu Lockdowns: heise.de/tp/features/Lockdowns-Wer-gewinnt-wer-verliert-6335550.html?seite=all

[«17] abgeordnetenwatch.de/profile/annalena-baerbock/fragen-antworten/sehr-geehrte-frau-baerbock-wie-wird-ihre-mitgliedschaft-im-young-global-leaders-des-weltwirtschaftsforums

[«18] Welt.de 1.9.2022: welt.de/politik/ausland/article240801361/Baerbock-Regierung-steht-an-der-Seite-der-Ukraine-egal-was-meine-deutschen-Waehler-denken.html

[«19] Berliner Zeitung 30.8.22: berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/oskar-lafontaine-deutschland-handelt-im-ukraine-krieg-als-vasall-der-usa-li.261471

[«20] Klaus von Dohnanyi, Nationale Interessen: Orientierung für deutsche und europäische Politik in Zeiten globaler Umbrüche, München, Siedler, Januar 2022, Vorwort S.10

[«21] berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/oskar-lafontaine-deutschland-handelt-im-ukraine-krieg-als-vasall-der-usa-li.261471

USA – Testlauf für digitales Zentralbankgeld durch Federal Reserve Bank

In einer Erklärung gab die größte der Federal Reserve Banken der USA in New York City den Start eines Pilotprojekts zum Zahlungsverkehr mit einem digitalen US-Dollar bekannt.

 

US-Großbanken und Geldinstitute beteiligen sich

Mehrere Großbanken und Geldinstitute beteiligen sich an der Simulation mit der digitalen Währung. Das Experiment wird von der Wirtschaftsnachrichten-Plattform Zero Hedge als Vorbereitung für einen „organisierten Finanzcrash“ bewertet.

Am 15. November startete die größte der Federal Reserve Banken in New York City gemeinsam mit global agierenden US-Großbanken ein 12-wöchiges Pilotprojekt unter dem Titel New York Innovation Center (NYIC) zum digitalen Dollar.

Das gaben die teilnehmenden Geldinstitute am 15. November in einer Erklärung der Federal Reserve Bank of New York (FRBNY) bekannt.

Wie die Wirtschaftsnachrichten-Plattform Zero Hegde berichtet, nehmen u.a. die Citigroup, HSBC Holdings, das Zahlungsnetzwerk Mastercard und Wells Fargo am Finanztest teil. Außerdem dabei sind die Bank of New York Mellon, PNC Financial Services, Toronto-Dominion Bank, U.S. Bancorp und die BB&T Corporation, die mit der US-amerikanischen SunTrust Banks zum Unternehmen Truist fusionierte.

Beitrag „neue Technologien zu testen“?

Das Experiment zum „US-Digital-Dollar“ werde von den Bankern als „reguliertes Haftungsnetzwerk“ bezeichnet. Es solle einen „öffentlichen Beitrag zum Wissensfundus über die Anwendung neuer Technologien im regulierten Finanzsystem“ dienen, so die Erklärung der FRBNY.

Konkret werde in dem Testlauf den Banken ermöglicht, die Ausgabe von digitalem Geld zu simulieren, das die Eigenmittel ihrer Kunden repräsentierte, bevor es über die Reserven der Zentralbank in einem verteilten Hauptbuch abgerechnet würde.

In der Erklärung der FRBNY heißt es zu den Projektzielen: „Im Rahmen dieses US-Proof-of-Concept-Projekts wird mit dem Konzept eines regulierten Haftungsnetzwerks experimentiert“.

Weiter heißt es dort, „es wird die technische Machbarkeit, die Rechtsfähigkeit und geschäftliche Anwendbarkeit der Distributed-Ledger-Technologie testen, um die Verbindlichkeiten regulierter Finanzinstitute durch die Übertragung von Zentralbankverbindlichkeiten zu begleichen“.

Zero Hegde bewertete das Digitalgeldexperiment als nächste Stufe des „organisierten Crashs“. Die FRBNY und eine Gruppe von Banken hätten im Stillen die Einführung des CBDC (Central Bank Digital Currency – Digitale Zentralbank-Währung) vorbereitet. Die größten Banken der Wall Street würden den Einsatz von Blockchain in ihren Geschäften schon seit Jahren erforschen. Jetzt käme der Testlauf in Zeiten einer Krise auf den Märkten für Kryptowährungen und kurz nach dem Zusammenbruch des digitalen Vermögensimperiums FTX von Sam Bankman-Fried letzte Woche doch ganz überraschend.

West-Banken-Sektor begrüßt Projekt euphorisch

Auf dem westlichen Bankensektor wurde das Projekt begrüßt und verteidigt. Mit digitalem Geld in einer gemeinsamen Datenbank sollten Banken den Zahlungsverkehr weiter beschleunigen können.

Diesbezüglich hat Michelle Neal, Leiterin der Marktgruppe der New Yorker Federal Reserve Bank, Anfang des Monats erklärt, sie halte den Einsatz eines digitalen Zentralbankdollars (CBDC) für vielversprechend, um die Abwicklungszeit auf den Devisenmärkten zu verkürzen.

Tony McLaughlin, Managing Director bei der Citigroup Inc., äußerte sich am 15. November zu dem Pilotprojet, „programmierbare US-Dollar können notwendig sein, um neue Geschäftsmodelle zu unterstützen und eine Grundlage für dringend benötigte Innovationen in der Finanzabwicklung und ‑infrastruktur zu schaffen.“

„Projekte wie dieses, die sich auf die Digitalisierung von Zentralbankgeld und individuellen Bankeinlagen konzentrieren, könnten erweitert werden, um eine breitere Sicht auf die Möglichkeiten zu erhalten“,  so der Citigroup-Manager.

Auch der Manager für Krypto und Blockchain bei Mastercard Raj Dhamodharan betonte die Vorteile des „innovativen Konzepts“. Laut seiner Äußerung diene das Digitalgeld zur besseren Nutzung der Bankeinlagen, denn damit „sollte es die Möglichkeit geben, die Größenordnung und den wirtschaftlichen Wert von Bankeinlagen zu nutzen“.

Außerdem trage es gemäß dem Manager bei Mastercard zur Glaubwürdigkeit und Transparenz bei. Denn das regulierte Haftungsnetzwerk sei, „ein innovatives Proof-of-Concept, das von der Industrie geführt wird und dazu beitragen könnte, wie Verbraucher und Unternehmen die Glaubwürdigkeit von Token-basierten Zahlungen sehen“.

Nach Abschluss des 12-wöchigen Pilotprojets würden die Banken die Ergebnisse veröffentlichen. Die Kreditgeber seien aber „nicht zu künftigen Arbeitsphasen verpflichtet“ verlautbarte die FRBNY abschließend in ihrer Erklärung.


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Deutsche sollen Kriegstote aussondern

Ukrainer sollten von Russen und anderen sowjetischen Soldaten getrennt werden, sagt die Kriegsgräberkommission

Ein deutscher Verband, der sich um die Gräber der Kriegstoten kümmert, hat erklärt, er wolle damit beginnen, die Ukrainer von den Russen und anderen Nationalitäten der ehemaligen Sowjetunion zu trennen, beginnend mit den Friedhöfen in Hamburg. 

„Wir fangen an zu differenzieren“, sagte Christian Lübcke, Geschäftsführer des Hamburger Landesverbandes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der Deutschen Presse-Agentur. Sein Eingeständnis kam am Sonntag, dem „Volkstrauertag“, an dem die Menschen in ganz Deutschland die im Krieg Gefallenen ehren.

Auf den Hamburger Friedhöfen liegen etwa 1.400 sowjetische Kriegstote begraben, schätzte Lübcke. Deutsche und westliche Alliierte vermerken ihre Nationalität nur als „russisch“ oder „sowjetisch“, aber er sagte, der VDK würde versuchen, die Ukrainer nach ihrem Geburtsort, z. B. Kiew, zu unterscheiden. 

Als einen der Gründe für die Trennung der Kriegstoten nannte Luebcke den aktuellen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und die russischen Gedenkfeiern für das „Unsterbliche Regiment“, die seiner Meinung nach „nationalistische und teilweise geschichtsrevisionistische Untertöne“ hätten. 

Das „Unsterbliche Regiment“ ist eine zivilgesellschaftliche Initiative, die 2011 ins Leben gerufen wurde, als die Zahl der noch lebenden Veteranen des Zweiten Weltkriegs altersbedingt schrumpfte. Seit 2012 gedenken viele Russen des Sieges ihrer Vorfahren über Nazi-Deutschland, indem sie deren Porträts bei den Paraden zum Tag des Sieges am 9. Mai tragen. Die Initiative wird von der Regierung in Moskau unterstützt.

Die sowjetischen Kriegstoten machen nur einen Bruchteil der 62.000 Gräber aus beiden Weltkriegen in Hamburg aus. In Bergedorf sind 652 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter bestattet. Zwei Drittel der 524 in Ohlsdorf Bestatteten sind Kriegsgefangene aus dem Lager Sandbostel. Der Rest ist auf zehn weiteren Hamburger Kriegsgräberstätten verstreut. Weitere 77 Gräber auf der Insel Hahnöfersand gehören Kriegsgefangenen aus dem Russischen Reich des Ersten Weltkriegs, die in deutscher Gefangenschaft an verschiedenen Krankheiten starben.

Während Lübcke von der Aussonderung ukrainischer Gräber sprach, formulierte die stellvertretende Bürgermeisterin Katharina Fegebank in ihrer Gedenkrede eine etwas andere Botschaft.

„Es ist unsere Aufgabe, heute und jeden Tag an diese und an Millionen von Menschen zu denken, die Opfer von Krieg und Gewalt geworden sind. Wir stehen hier zusammen, um für Frieden und Freiheit, gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung einzutreten“, sagte sie laut DPA am Sonntag vor den versammelten Menschen in der Stadthalle.

Das US-Militär operiert in mehr Ländern, als wir denken

Ein neuer Bericht stellt fest, dass das Verteidigungsministerium Programme zur „Sicherheitskooperation“ für „geheime Kriege“ nutzt, und empfiehlt dem Kongress, diese einzuschränken.

Jim Lobe

Die US-Streitkräfte haben sich in viel mehr Ländern an nicht genehmigten Feindseligkeiten beteiligt, als das Pentagon dem Kongress, geschweige denn der Öffentlichkeit, mitgeteilt hat. Dies geht aus einem wichtigen neuen Bericht hervor, der Ende letzter Woche vom Brennan Center for Justice der New York University School of Law veröffentlicht wurde.

„Afghanistan, Irak, vielleicht Libyen. Wenn Sie den Durchschnittsamerikaner fragen würden, wo die Vereinigten Staaten in den letzten zwei Jahrzehnten Krieg geführt haben, würden Sie wahrscheinlich diese kurze Liste erhalten“, heißt es in dem Bericht „Secret War: How the U.S. Uses Partnerships and Proxy Forces to Wage War Under the Radar“. „Aber diese Liste ist falsch – sie enthält mindestens 17 Länder, in denen die Vereinigten Staaten einen bewaffneten Konflikt durch Bodentruppen, Stellvertreter oder Luftangriffe ausgetragen haben.

„Diese Verbreitung des geheimen Krieges ist ein relativ neues Phänomen, und es ist undemokratisch und gefährlich“, schreibt die Autorin des Berichts, Katherine Yon Ebright, in der Einleitung. „Die Durchführung von nicht angekündigten Feindseligkeiten in nicht gemeldeten Ländern verstößt gegen unsere verfassungsmäßige Ordnung. Sie lädt zu einer militärischen Eskalation ein, die für die Öffentlichkeit, den Kongress und sogar für die Diplomaten, die mit der Verwaltung der US-Außenbeziehungen betraut sind, unvorhersehbar ist.“

Der 39-seitige Bericht konzentriert sich auf so genannte „Sicherheitskooperations“-Programme, die vom Kongress gemäß der 2001 erteilten Ermächtigung zum Einsatz militärischer Gewalt (Authorization for Use of Military Force – AUMF) gegen bestimmte terroristische Gruppen genehmigt wurden. Eines dieser Programme, bekannt als Abschnitt 127e, ermächtigt das Verteidigungsministerium, „ausländische Streitkräfte, irreguläre Kräfte, Gruppen oder Einzelpersonen zu unterstützen, die autorisierte laufende Militäroperationen von US-Spezialkräften zur Bekämpfung des Terrorismus unterstützen oder erleichtern“.

Dem Bericht zufolge wurde diese „Unterstützung“ vom Pentagon weit – oder besser gesagt, zu weit – ausgelegt. In der Praxis hat sie es dem US-Militär ermöglicht, „stellvertretende Streitkräfte zu entwickeln und zu kontrollieren, die im Namen der US-Streitkräfte und manchmal auch an ihrer Seite kämpfen“ und ihre lokalen Partner mit Waffengewalt gegen Gegner zu verteidigen (in dem, was das Pentagon als „kollektive Selbstverteidigung“ bezeichnet), unabhängig davon, ob diese Gegner eine Bedrohung für das US-Territorium oder für Personen darstellen, und in einigen Fällen auch unabhängig davon, ob die Gegner offiziell als legitime Ziele im Rahmen des AUMF von 2001 bezeichnet wurden oder nicht.

In Somalia beriefen sich die US-Streitkräfte 2016 beispielsweise auf „kollektive Selbstverteidigung“, um eine rivalisierende Miliz der Puntland Security Force anzugreifen, einer Elitebrigade, die ursprünglich von der CIA rekrutiert, ausgebildet und ausgerüstet und dann 2011 vom Pentagon übernommen worden war.

Darüber hinaus setzte das Pentagon die PSF, die von der somalischen Regierung weitgehend unabhängig war, mehrere Jahre lang im Kampf gegen Al-Shabab und den Islamischen Staat Somalia ein, manchmal an der Seite von US-Streitkräften, bevor die Exekutive Al-Shabab als legitimes Ziel bezeichnete. Sie hat die ISS nie als solches bezeichnet.

Auch in Kamerun haben US-Truppen, die eine Partnertruppe bei einer „Beratungs- und Unterstützungsmission“ begleiteten, einen Gegner erschossen. Das Pentagon hat dort ein Sektion-127-Programm genutzt, um Anführer von Boko Haram zu verfolgen, einer Terrorgruppe, die laut dem Bericht „nie öffentlich als eine mit Al-Qaida verbundene Kraft und damit als rechtmäßiges Ziel im Rahmen des AUMF von 2001 identifiziert wurde“.

Der Kongress erfährt nur selten von diesen Vorfällen, weil das Verteidigungsministerium dem Bericht zufolge darauf besteht, dass sie zu unbedeutend oder „episodisch“ sind, um das Niveau von „Feindseligkeiten“ zu erreichen, die eine Meldepflicht gemäß der Kriegsbefehlsresolution von 1973 auslösen würden.

Eine Ausnahme bildeten jedoch im Oktober 2017 vier US-Soldaten, die im Rahmen eines „Sicherheitskooperations“-Programms (Abschnitt 333) nach Niger entsandt wurden, das das Pentagon ermächtigt, ausländische Streitkräfte überall auf der Welt „auszubilden und auszurüsten“. Ihre Anwesenheit vor Ort wurde jedoch auf der Grundlage einer ständigen Anordnung der Exekutive (EXORD) genehmigt, die es den US-Streitkräften erlaubt, unter bestimmten Umständen an Kampfhandlungen teilzunehmen, eine parallele Befugnis, über die der Kongress zuvor nicht informiert worden war. Der Vorfall schockierte die Gesetzgeber, die nicht wussten, dass US-Truppen in Niger im Einsatz waren.

„Ich habe Jungs in Kenia, Tschad, Kamerun, Niger [und] Tunesien, die die gleichen Dinge tun wie die Jungs in Somalia, die sich der gleichen Gefahr aussetzen und das nicht nur auf 127 Echos“, prahlte Brigadegeneral Donald Bolduc (a.D.), der bis 2017 die US-Spezialeinheiten in Afrika befehligte und derzeit als Republikaner für den US-Senat in New Hampshire kandidiert. „Wir haben bei allen Arten von Missionen, die wir durchführen, Verwundete gehabt.“

Der Bericht, der sich auf veröffentlichte Arbeiten von Enthüllungsjournalisten, Interviews mit sachkundigen Beamten und Kongressmitarbeitern, offizielle Dokumente und Aufzeichnungen sowie die rechtliche Analyse des Autors stützt, nennt neben Somalia und Kamerun 13 Länder mit Programmen nach Abschnitt 127e. Dazu gehören Afghanistan, Ägypten, Irak, Kenia, Libanon, Libyen, Mali, Mauretanien, Niger, Niger, Nigeria, Syrien, Tunesien und Jemen. Sie betonte jedoch, dass die Liste mit Sicherheit nicht vollständig ist.

Fünfzig Länder, von Mexiko bis Peru im Westen bis Indonesien und den Philippinen (wo US-Streitkräfte bekanntermaßen an Kampfhandlungen teilgenommen haben) im Osten, und allein 22 Länder in Nord- und Subsahara-Afrika (ganz zu schweigen von der Ukraine) hatten dem Bericht zufolge Mitte 2018 Section-333-Programme in Kraft.

Vielleicht noch gefährlicher als die Section-127e-Programme zur Terrorismusbekämpfung sind dem Bericht zufolge die Programme zur Sicherheitskooperation, die gemäß Section 1202 des National Defense Authorization Act von 2018 durchgeführt werden. Mit einer Formulierung, die Abschnitt 127e widerspiegelt, geht diese Bestimmung über die Zwecke der Terrorismusbekämpfung von Abschnitt 1273e hinaus, indem sie die „Unterstützung“ von Partnerstreitkräften genehmigt, die „irreguläre Kriegsführung durch die United States Special Operations Forces unterstützen oder erleichtern“.

„Irreguläre Kriegsführung“ wird vom Verteidigungsministerium als „Auseinandersetzung, die nicht zu den traditionellen bewaffneten Konflikten gehört“ oder als „umfassender Krieg“ definiert. Pentagon-Beamte haben Abschnitt 1202 als „ein äußerst nützliches Instrument zur Ermöglichung von Operationen der irregulären Kriegsführung … zur Abschreckung und Niederlage … revisionistischer Mächte und Schurkenregime“ bezeichnet. Sie haben auch darauf bestanden, dass „irreguläre Kriegsführung wahrscheinlich zunehmend eingesetzt wird, wenn das Verteidigungsministerium beginnt, dem Wettbewerb der Großmächte Priorität einzuräumen.“

„Im Großen und Ganzen besteht der Zweck der Befugnis [Abschnitt] 1202 darin, den Ansatz des Ministeriums [Abschnitt] 127e zur Schaffung und Kontrolle von Partnertruppen zu übernehmen und gegen Länder wie China, Russland, Iran und Nordkorea einzusetzen“, heißt es in dem Bericht. „Kurz gesagt, Abschnitt 1202 birgt das gleiche Potenzial wie § 127e für Feindseligkeiten, die der Kongress nicht genehmigt hat, aber mit weitaus schwerwiegenderen Folgen, da der Feind ein mächtiger, nuklear bewaffneter Staat sein könnte.

In Anbetracht der erhöhten Risiken ist eine einfache Aufhebung oder Reform der „veralteten und überzogenen AUMFs … [unzureichend]“, so die Schlussfolgerung des Berichts. „Der Kongress sollte die Befugnisse des Verteidigungsministeriums zur Sicherheitszusammenarbeit aufheben oder reformieren. Solange er dies nicht tut, wird sich die Nation weiterhin im Krieg befinden – in einigen Fällen ohne die Zustimmung oder gar das Wissen der Bevölkerung.“

Xena (17) hat sich Ende letzten Jahres den Booster geben lassen und ist nun auf einem Auge blind: „Ich bereue es sehr“.

Die 17-jährige Xena erhielt die Auffrischungsimpfung Ende letzten Jahres. Drei Wochen nach der Auffrischungsimpfung erlitt sie ernsthafte gesundheitliche Probleme. Sie hatte so starke Kopfschmerzen, dass sie nachts nicht schlafen konnte.

Plötzlich öffnete sich ihr linkes Auge nicht mehr und auch ihr Mund war gelähmt. Xenas Zustand verschlechterte sich, die Kopfschmerzen wurden unerträglich, sie hatte Nervenschmerzen im Gesicht, Krämpfe und ihre linke Wange schwoll an.

Sie wurde fünf Tage lang im Krankenhaus behandelt und erhielt eine Infusionstherapie, aber ohne Erfolg. Ihre Mutter sprach mit 18 Ärzten, von denen keiner eine endgültige Diagnose stellen konnte.

Sie landete bei einem Neurochirurgen, der ihr jedoch mitteilte: „Madam, so etwas habe ich noch nie gesehen.“ Die Folgen für Xena waren dramatisch, die Zukunft ungewiss. Gegen die schrecklichen Schmerzen wurden ihr sechs verschiedene Medikamente verabreicht, die aber nicht helfen.

„Mein Kind ist auf einem Auge praktisch blind“, sagt Kristel. Die Schule fiel weg, der Sport fiel weg, das soziale Leben fiel weg.

Sie fragte die Ärzte, ob dies mit der Impfung zusammenhängen könnte. „Dann sieht man, wie ihre Köpfe nach unten gehen. Das könnte sein.“ Sie wollen es aber nicht schwarz auf weiß bestätigen. „Ich bedaure es sehr“, sagt Kristel, die Xena gedrängt hat, die Spritze zu nehmen.

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