Kategorie: Nachrichten
Gladbeck: Startsignal für Widerstand gegen politischen Islam
Das Journalistenteam von „EWO Live“ dokumentierte am 12. November 2022 in Gladbeck eine der denkwürdigsten Kundgebungen, die die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) in den vergangenen Jahren zur Aufklärung über den Politischen Islam in Deutschland abhielt. Trotz des Widerstandes fast der gesamten organisierten Stadtgesellschaft in Gladbeck, trotz vieler Repressionen, die vom Rathaus unter der SPD-Bürgermeisterin Bettina […]
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Eine vernichtende Studie eines bekannten amerikanischen Neurochirurgen demontiert das gesamte Lügengerüst der Pandemie
Eine vernichtende Studie eines bekannten amerikanischen Neurochirurgen demontiert das gesamte Lügengerüst der Pandemie: Logik, Vernunft und wissenschaftliche Beweise sind in dem manipulierten Covid-Ereignis völlig verschwunden.
Eine umfangreiche, streng dokumentierte Studie des Neurochirurgen Dr. Russell L. Blaylock, die in der angesehenen Fachzeitschrift Surgical Neurology International veröffentlicht wurde, entlarvt das gesamte „Pandemie“-Lügengerüst, auf dem das Covid-Ereignis, „eines der am meisten manipulierten Infektionsereignisse der Geschichte“, aufgebaut war, so der Professor.
Nachfolgend finden Sie einen Auszug aus der umfangreichen Studie (die es lohnt, vollständig zu lesen, wenn Sie hier klicken und hier von Google übersetzt).
Auszug:
Die COVID-19-Pandemie ist eine der am stärksten manipulierten Infektionskrankheiten in der Geschichte, die durch offizielle Lügen gekennzeichnet ist, die in einem endlosen Strom von Regierungsbürokratien, medizinischen Verbänden, medizinischen Räten, Medien und internationalen Agenturen verbreitet werden.
Wir haben eine lange Reihe von beispiellosen Eingriffen in die medizinische Praxis erlebt, darunter Angriffe auf medizinische Experten, die Zerstörung der medizinischen Karrieren von Ärzten, die sich geweigert haben, sich an der Tötung ihrer Patienten zu beteiligen, und eine massive Überregulierung des Gesundheitswesens unter der Leitung von unqualifizierten Personen mit enormem Reichtum, Macht und Einfluss.
Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte legen ein Präsident, Gouverneure, Bürgermeister, Krankenhausverwalter und Bundesbürokraten medizinische Behandlungen fest, die nicht auf genauen wissenschaftlichen Informationen oder gar Erfahrungen beruhen, sondern vielmehr darauf, die Akzeptanz bestimmter Formen der Pflege und „Prävention“ zu erzwingen – einschließlich Remdesivir, der Verwendung von Beatmungsgeräten und schließlich einer Reihe von praktisch ungetesteten Impfstoffen auf Boten-RNA-Basis.
Zum ersten Mal in der Geschichte der medizinischen Behandlung werden Protokolle nicht auf der Grundlage der Erfahrung der Ärzte festgelegt, die die meisten Patienten erfolgreich behandelt haben, sondern von Einzelpersonen und Bürokraten, die noch nie einen einzigen Patienten behandelt haben – darunter Anthony Fauci, Bill Gates, die EcoHealth Alliance, die CDC, die WHO, öffentliche Gesundheitsinspektoren und Krankenhausverwalter.
Die Medien (Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften usw.), die medizinischen Fachgesellschaften, die staatlichen Ärztekammern und die Betreiber der sozialen Medien haben sich selbst als einzige Informationsquelle für diese sogenannte „Pandemie“ bezeichnet. Websites wurden vom Netz genommen, etablierte und erfahrene Kliniker und Wissenschaftler für Infektionskrankheiten wurden dämonisiert, Karrieren wurden zerstört, und alle Informationen, die [der offiziellen Darstellung] widersprachen, wurden als „Desinformation“ und „gefährliche Lügen“ bezeichnet, selbst wenn sie von führenden Experten auf Gebieten wie Virologie, Infektionskrankheiten, Epidemiologie und Notfall-Lungenheilkunde stammten. Diese Unterdrückung der Wahrheit geschah selbst dann, wenn diese Informationen auf umfangreichen wissenschaftlichen Verweisen an einige der qualifiziertesten medizinischen Spezialisten der Welt beruhten.
Unglaublicherweise werden sogar Persönlichkeiten wie Dr. Michael Yeadon, ein Wissenschaftler im Ruhestand, ehemaliger Forschungsdirektor und Vizepräsident der wissenschaftlichen Abteilung des Pharmaunternehmens Pfizer im Vereinigten Königreich, der das Unternehmen beschuldigte, einen extrem gefährlichen Impfstoff herzustellen, ignoriert und dämonisiert. Außerdem haben Dr. Michael Yeadon und andere hoch qualifizierte Wissenschaftler erklärt, dass niemand diesen Impfstoff erhalten sollte.
Dr. Peter McCullough, einer der meistzitierten Experten auf seinem Gebiet, der über 2000 Patienten mit COVID-19 erfolgreich mit einem frühen Behandlungsprotokoll behandelt hat (das von den sogenannten Experten völlig ignoriert wurde), wurde Opfer eines besonders feindseligen Angriffs vonseiten derjenigen, die finanziell von Impfstoffen profitieren. Er veröffentlichte seine Ergebnisse in wissenschaftlichen Fachzeitschriften und berichtete, dass die Zahl der Krankenhausaufenthalte um 80 % und die Zahl der Todesfälle um 75 % zurückging, wenn eine frühzeitige Behandlung erfolgte.
Trotzdem ist er einer unerbittlichen Reihe von Angriffen von Faktenprüfern ausgesetzt, [obwohl keiner dieser sogenannten „Faktenprüfer“] auch nur einen einzigen Patienten behandelt hat.
Weder Anthony Fauci, die CDC, die WHO noch eine staatliche medizinische Einrichtung hat jemals eine andere frühzeitige Behandlung als Tylenol, Flüssigkeitszufuhr und das Rufen eines Krankenwagens im Falle von Atemnot empfohlen. Dies ist ein Novum in der Geschichte des Gesundheitswesens, denn eine frühzeitige Behandlung von Infektionen ist entscheidend für die Rettung von Menschenleben und die Vermeidung schwerer Komplikationen. Diese medizinischen Organisationen und ihre Lakaien auf Bundesebene schlugen nicht nur keine frühzeitige Behandlung vor, sondern griffen jeden an, der versuchte, eine solche Behandlung einzuleiten; sie griffen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln an – Verlust der Zulassung, Entzug der Krankenhausprivilegien, Verunglimpfung, Zerstörung des Rufs und sogar Verhaftung.
Ein einschlägiges Beispiel für diese äußerst feindselige Haltung gegenüber der freien Meinungsäußerung und der Bereitstellung von Informationen zur Einwilligung nach Aufklärung ist die kürzlich erfolgte Aussetzung der ärztlichen Zulassung von Dr. Meryl Nass durch die Ärztekammer von Maine und die Forderung der Kammer, dass sie sich einer psychiatrischen Untersuchung unterzieht, weil sie Ivermectin verschrieben und ihr Fachwissen auf diesem Gebiet weitergegeben hat.
Ich kenne Dr. Nass persönlich und kann mich für ihre Integrität, Kompetenz und Wahrheitsliebe verbürgen. Ihr wissenschaftliches Renommee ist tadellos. Dieses Verhalten einer medizinischen Zulassungsbehörde erinnert an die Methoden des sowjetischen KGB in der Zeit, als Dissidenten in psychiatrischen Gulags eingekerkert wurden, um ihre abweichende Meinung zum Schweigen zu bringen.
Während wir unsere Stromrechnung nicht bezahlen können, sucht Habeck Fotografen für 400.000 €
(David Berger) Während viele Deutsche aufgrund der Ideologiebesessenheit und Misswirtschaft der Grünen nicht mehr wissen, wie sie ihre Strom- und Gasrechnung begleichen können oder ihre Lebensmittel am Ende des Monats bezahlen sollen, sucht das Habeckministerium einen Starfotografen für 400 Tausend Euro.
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Rubikon-Buch steigt auf Platz 2 in die Spiegel-Bestsellerliste ein
„Info an alle Wartenden: »›Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen.‹: Das Corona-Unrecht und seine Täter« steigt auf Platz 2 in die Spiegel-Bestsellerliste ein. Die 2. Auflage ist bereits ausverkauft. Nur die Buchkomplizen und der Kopp-Verlag sind noch lieferbar und versenden sofort. Die 3. Auflage geht zum 25.11., die 4. zum 28.11. an den Handel. Danke an alle!“
Bürger wollen Habeck absägen: Persönlicher Fotograf soll auf Steuerzahlerkosten sein Image retten
Unglaublich: Während die Bürger die immer weiter explodierenden Preise kaum noch bezahlen können, lässt es Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck so richtig krachen. Er ist auf der Suche nach seinem persönlichen Haus- und Hoffotografen. Dafür macht er 350.000 Euro locker – natürlich zahlt er diesen Betrag aber nicht aus eigener Tasche, das übernimmt der Steuerzahler. Die jüngsten Umfragewerte bereiten Habeck wohl Sorge: Die Mehrheit der Deutschen hält ihn nämlich – oh Wunder – für ungeeignet für seinen Posten…
Ein Kommentar von Andrea Waldner
Imagepflege scheint für Robert Habeck einen hohen Stellenwert zu haben. Er ist zurzeit auf der Suche nach einem Haus- und Hoffotografen, der ihn perfekt in Szene setzt – die Bezeichnung der offiziellen Ausschreibung lautet: „Rahmenvereinbarung über fotografische Begleitung des Ministers/der Ministerin und Auftragsfotografie für das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.“
Auf den neuen Fotografen warten vier Aufgaben: Fotografische Reise- und Terminbegleitung, Bereitstellung der Bilder und Bildbearbeitung, Auftragsfotografie für die Öffentlichkeitsarbeit des BMWK und Archivierung der übermittelten Fotografien. Dieser gut dotierte Job hat einen Gesamtwert von 350.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer) und umfasst die Grundlaufzeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2024 sowie zwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr.
Mehrheit der Bürger hält Habeck für unfähig
Ob schöne Fotos den grünen Wirtschaftsminister nach dessen Absturz in den Beliebtheitswerten wieder in ein besseres Licht rücken können, nachdem er seit seinem Amtsantritt durch Inkompetenz glänzt – man denke nur an den Murks bei der Gas-Umlage oder seine Lügen bei der Diskussion um die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke – darf bezweifelt werden. Die Mehrheit der Deutschen hält den Grünen längst für ungeeignet für den Job als Wirtschaftsminister. 52 Prozent der Teilnehmer einer “Bild”-Umfrage wählten zudem Habeck als eben den Politiker, den sie am dringendsten abwählen wollen. Es sieht also schlecht aus für den Mann, der so gerne Bundeskanzler wäre…
Quelle: Bild
Seine Vorliebe fürs Posieren vor der Kamera scheint das derweil nur zu verstärken. Besonders gern tut er dies wohl in klimafeindlichen Flugzeugen, wie Ex “Bild”-Chef Julian Reichelt feststellt. Habecks Rückhalt bei den radikalen Straßenklebern – mutmaßlich die einzigen, die seinen deutschlandfeindlichen Kurs noch gutheißen – dürfte das nicht verbessern.
Die unerträgliche Scheinheiligkeit der Mächtigen: Nirgendwo lässt sich der Grüne Robert Habeck lieber und lustvoller inszenieren als in einem Flugzeug, das den höchsten CO2-Ausstoß/Kopf unseres Landes hat. pic.twitter.com/NE7QtUQbsO
— Julian Reichelt (@jreichelt) November 16, 2022
In solchen Zeiten für viel Geld einen persönlichen Fotografen einzustellen, wo doch die Presse bei wichtigen Terminen ohnehin dabei ist, stellt nichts anderes als einen Schlag ins Gesicht der Steuerzahler dar. Sollte ein Politiker nicht mit guter Arbeit überzeugen anstatt mit schmeichelhaften Posen? In dieser Hinsicht hat Habeck freilich nichts zu bieten – das hat er seit Amtsantritt ausreichend bewiesen. Leider trifft das Motto “Mehr Schein als Sein” heutzutage auf einen Großteil der Politiker zu… Bei vielen Wählern scheint das aber tragischerweise auszureichen.
Das ÖR Fernsehen im Klimawandelverhinderungskampf- Der Acht-Milliarden-Erdenbürger-Tag und das klimatische ZDF
Auch an einem Tag, der nach Erörterung des Themas Überbevölkerung schreit, kümmern sich die Öffentlich-Rechtlichen zielorientiert um ihr Lieblingsthema „Klimakatastrophe“.
von Thomas Spahn
Am 15. November war es laut UN soweit: Der 8-milliardste-„Erdenbürger“ (poetische Beschreibung für jeden, der dazu beiträgt, diesen Planeten überzustrapazieren) hat seinen ersten Schrei getan. Auch wenn damit belegt ist, dass die Menschheit nach wie vor ihr größtes Problem – das der Massenvermehrung – nicht in den Griff bekommen hat, lenken die ÖR-Medien ihr Augenmerk zielorientiert sofort auf ihr Lieblingsthema „Klimakatastrophe“.
Tatsächlich dokumentiert diese Fokussierung einen gewissen Fortschritt in Sachen Weltmenschheit an sich: In früheren Jahren waren die ständig steigenden „Erdenbürgerzahlen“ grundsätzlich an die Ernährungsfrage gekoppelt. Doch das ist in den Hintergrund gerückt, auch deshalb, weil trotz ständiger Hungerappelle in Relation zur Gesamtmenge Mensch die Anzahl jener, die an Hunger sterben, mathematisch fast schon als marginal betrachtet werden kann.
Waren es in den Dekaden von 1920 bis 1969 durchschnittlich 1.466.772 Menschen, die in jedem Jahr dem Hungertod erlagen, so waren es im Zeitraum 1970 bis 2016 nur noch 175.443. Im letzten Zeitraum dieser Erhebung ab dem Jahr 2010 sank diese Zahl sogar auf durchschnittlich nur noch 34.429 Menschen weltweit im Jahr. Dagegen steht eine Bevölkerungszunahme von 3,69 Milliarden im Jahr 1970 auf eben jene 8 Milliarden im Jahr 2022.
Klima ist wichtiger als Hunger
Wenn also schon trotz der Probleme mit dem Nahrungsmitteltransport aus der Ukraine und Russland der Hunger in der öffentlich-rechtlichen Wahrnehmung trotz Opfern eher vernachlässigbar ist, dann steht im Zeitalter des „klimabedingten” Weltuntergangs für die ÖR-Medien automatisch die Frage im Raum: Wirkt sich diese Masse Mensch etwa auf die Bekämpfung der Klimaveränderungen – im Neusprech „menschengemachte Klimakatastrophe“ – aus?
Wäre es so, dann wäre der Menschheit oder der UNO oder einzelnen Ländern die Frage zu stellen, warum sie sich nicht rechtzeitig wirksame Maßnahmen gegen das Bevölkerungsüberwachstum haben einfallen lassen. Zum Beispiel in der Art, wie es das demnächst bevölkerungsreichste Land der Erde, Indien, versucht, indem es nach der zweiten Geburt eine kostenlose Sterilisation anbietet und dieses damit erklärt, dass mehr als zwei Kinder nicht zu deren Wohl großgezogen werden können, weil das Familieneinkommen nicht dafür reicht, beiden Kindern eine hochwertige Ausbildung zu finanzieren.
Lassen wir an dieser Stelle dahingestellt, dass auch staatlich betriebene Bevölkerungskontrolle ihre Tücken hat, wenn sie nicht bis zum Ende gedacht wird. So leidet die Volksrepublik China nach Maos Ein-Kind-Politik nicht nur unter einem Männerüberschuss, weil sich in den traditionellen Gesellschaften weltweit hartnäckig das Gerücht hält, Frauen seien minderwertiger als Männer – die VRC steht auch vor dem Problem, immer mehr Alte von immer weniger Jüngeren finanzieren lassen zu müssen. Ein Problem, das sich zunehmend auch in Westeuropa auftut, weshalb beispielsweise die deutschen Bundesregierungen nicht nur den entsprechenden Grenzschutz vernachlässigen, sondern auch den NGO-gebundenen, professionellen Mittelmeer-Shuttle großzügig finanzieren.
Das ZDF weiß Antworten
Da nun alles, was gegenwärtig beleuchtet wird, im Sinne der Klimareligion betrachtet werden muss, strahlt das ZDF in seinem Morgenmagazin am Acht-Milliarden-Erdenbürger-Tag einen angeblichen „Faktenbericht“ aus, dem ein bevölkerungsrelevantes Interview mit dem Direktor des „Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“ nachgereicht wird. Moderatorin Mirjam Meinhardt-Krug benennt das Thema, um das es gehen soll: „Wie wirkt sich diese wachsende Weltbevölkerung auf das Klima und den Umweltschutz aus?“
Prof. Otmar Edenhofer PIK & Mirjam Meinhard-Krug ZDF Moma am 15.11.22 Bilder ZDF Moma
Blicken wir kurz auf den nun vorgeschalteten Bericht, der tatsächlich weitgehend das vermittelt, was als Fakten bezeichnet werden kann – jedoch dabei maßgebliche Fragen umschifft.
Da es im ÖRR grundsätzlich gilt, mit dem Finger auf die vorgeblich schlimmsten Sünder zu zeigen, werden in Sachen Klimasünder drei Länder oder Regionen exemplarisch aufgezeigt. An der Spitze selbstverständlich die USA, die demnach pro Bürger auf einen Jahresausstoß von 14 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent (CO2e) kommen. Dieses CO2e ist eine Größe, die als „Treibhauspotential“ aufzeigen soll, wie groß der jeweils verursachte Anteil an der „Klimakatastrophe“ in Kohlendioxid sein soll – denn laut entsprechenden Untersuchungen kann beispielsweise auch Methan maßgeblich zur Klimaveränderung beitragen. Jene 14 US-Tonnen sind folglich das, was demnach ein einzelner US-Amerikaner persönlich zur „Klimakatastrophe“ beiträgt, wenn er dieses ausschließlich über CO2-Emission täte. In der Klimareligion wird diese Zahl daher auch als „ökologischer Fußabdruck“ bezeichnet.
Von Sündern und Fußabdrücken
Um nun zu verdeutlichen, dass die USA der größte Umweltsünder sind, werden in dem Bericht zwei weitere Zahlen genannt. Die Europäische Union, deren Bewohner mit 7,2 t CO2e nur einen fast halb so großen „Fußabdruck“ hinterlassen, und Indien, dessen Fußabdruck mit 2,4 t CO2e pro Einwohner vernachlässigbar erscheinen will.
Nun wäre es sicherlich spannend gewesen, den „Fußabdruck“ jener aufzuzeigen, die mit Kfz-Verteufelung und Massenumweltzerstörung durch Windspargel und Sonnenpaneelen zum weltweiten Musterökoland mutieren sollen – doch Fehlanzeige. Deshalb soll dies an dieser Stelle nachgeholt werden.
Laut mehreren, von internationalen Institutionen veröffentlichten Zahlen, steht die Bundesrepublik mit 7,7 t COI2e auf gleicher Höhe mit Norwegen und Polen hinter Ländern wie Iran, Libyen und auch der VRC mit 8,2 t CO2e pro Kopf. Und wo wir gerade bei dieser Liste sind: Demnach ist selbst der US-Fußabdruck fast schon vernachlässigbar, wenn wir den Blick auf andere Weltregionen werfen. Demnach finden sich die größten Umweltsünder ausgerechnet auf einer Insel, die laut Vorhersagen demnächst in den klimabedingten Ozeanfluten versinken wird. Die Bewohner der Inselrepublik Palau, bis 1914 eine Zeitlang Besitz des Deutschen Reichs, bringen es auf einen grandiosen Fußabdruck von 55,3 t CO2e. Ihnen folgen ausgerechnet jene, die es aktuell wegen ihrer islamischen Interpretation einer Fußballweltmeisterschaft in die Schlagzeilen der öffentlichen Kritik geschafft haben. Qatar belegt den zweiten Platz der Fußabdruckriesen mit immerhin noch 35,6 t CO2e – und ich wage an dieser Stelle die Prognose, dass dieser Wert im Jahr 2022 rasant in die Höhe schnellen wird.
Auch die anderen Riesen beim CO2e-Umwelttritt stammen nicht aus dem europäischen Kulturkreis: Bis auf die ebenfalls langfristig vom Untergang bedrohte karibische Inselrepublik Trinidad und Tobago sind sie alle auf der arabischen Seite des Persischen Golfs angesiedelt. Erste Europäer auf der Sünderliste sind Australien und Kanada mit 15,2 und 14,4 t CO2e pro Kopf und Jahr.
Statistisches Jonglieren mit Zahlen
Diese Zahlen offenbaren jedoch letztlich nichts anderes als das Grundproblem des angeblichen Faktenbeweises von Behauptungen und Aussagen. Es lautet: Statistik, mit der sich, im Sinne der gewünschten Zielerwartung angewandt, so ziemlich alles belegen oder widerlegen lässt. Weshalb der besagte ÖR-Bericht eben auch die Pro-Kopf-Zahlen gewählt hat – und nicht den jeweiligen Gesamtausstoß. Denn bei diesen Zahlen sieht die Sünderliste gänzlich anders aus.
Laut der aktuellen Edgar-Liste liegt die Volksrepublik China mit einem Gesamtausstoß in Höhe von 11.680,42 Millionen Tonnen (mt) einsam an der Spitze. Die EU bringt es gerade einmal auf 2.621,85 Millionen Tonnen – die USA liegen mit 4.535,30 mt CO2e deutlich hinter China, aber auch deutlich vor der EU. Die sich ständig selbst kasteiende Bundesrepublik ist dagegen trotz medial heraufbeschworener Obersünderrolle fast schon ein Emissionszwerg, bläst gerade einmal 636,88 mt im Jahr in die Luft, während Indien mit 2.411,73 mt die USA fast schon eingeholt hat – oder umgekehrt.
Wie sehr sich mit Statistiken jonglieren lässt, macht der Blick auf die erwähnten Pro-Kopf-Übersünder deutlich. Da liegt Palau angesichts seiner geringen Bevölkerungszahl bei der Gesamtemission bei gerade noch 1,24 mt – und Qatar findet sich bei 99,49 mt ein. Es kommt eben immer darauf an, welche Botschaft gerade vermittelt werden soll.
Rezession und Inflation als Klimarettung
Um die „bösen“ Zahlen der umweltverschmutzenden USA so richtig wirken zu lassen, werden beim ZDF die Pro-Kopf-Zahlen herangezogen. Weltchefverschmutzer China hingegen kommt mit einer kleinen Ermahnung davon, die dann unterschwellig mit dem erhobenen Zeigefinger in Richtung Bundesbürger zeigt: „Das Beispiel China zeigt aber, dass eine wachsende Wirtschaft und damit steigender Konsum zu mehr Umweltzerstörung führt.“
Wir lernen: Schuld an der „Umweltzerstörung“ aka „Klimakatastrophe” aka Weltuntergang sind Wirtschaftswachstum und Konsum. Also, lieber Bundesmichel: Wenn wir jetzt in Rezession und Inflation marschieren, tun wir eigentlich etwas Gutes. Wir schrumpfen die Wirtschaft und den Konsum! Wer sollte sich da nicht als besonders eifriger Klimajünger glücklich selbst auf die Schulter klopfen?
Etwas Belehrendes mit statistik-bedingtem Scheinfaktenwissen hat dann der einführende Bericht im ZDF auch zu seinem Abschluss parat: „Ausgerechnet viele ärmere Länder, die kaum zum Klimawandel beitragen, leiden am stärksten unter den Folgen“, wird behauptet. Nun könnte – statistisch nicht zu widerlegen – mit dem Fakt gegengehalten werden, dass es doch ausgerechnet die versinkende Insel Palau mit ihrem 55-Tonnen-Fußabdruck auf den höchsten Wert bringt. Aber auch das wäre eben nicht einmal die halbe Wahrheit.
Interessanter wäre hingegen die Frage, ob nicht ein Teil der Umweltkatastrophen, die nach gängiger Darstellung vom Klimawandel verursacht werden, auch deshalb als besonders katastrophal wahrgenommen werden, weil sie Regionen treffen, die eigentlich für die menschliche Besiedlung ungeeignet sind – und die nur deshalb heute jene mediale Betroffenheit organisieren, weil das menschliche Massenwachstum mittlerweile jeden noch so gefährdeten Quadratkilometer besiedeln lässt? Ich räume ein, dass mir dazu keine aktuelle Studie vorliegt. Das allerdings sollte eher Anlass sein, eine solche zu erstellen, als sich um die Fragestellung herumzudrücken.
Klimainterview statt Bevölkerungswachstum
Was nun folgt, ist das, was gemeinhin als Interview bezeichnet wird. Dazu hat sich das ZDF jedoch keinen qualifizierten Forscher in Fragen Bevölkerungswachstum gesucht, sondern – es geht schließlich um die Message – den „Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Ottmar Edenhofer“. Damit ist die Linie klar: Es geht zum Tag des 8-Milliardsten-Erdenbügers nicht um Bevölkerungsentwicklung, sondern um die tibetanische Gebetsmühle der prophezeiten „Klimakatastrophe“.
Bevor Sie, liebe Leser, dieses Interview ungekürzt und in voller Länge in der geschriebenen Version auf sich wirken lassen können, hierzu noch einige Anmerkungen.
Meinhardt stellt als erstes die Frage, ob der Zuwachs an Menschen nicht einen erhöhten Ressourcenverbrauch zur Folge hat. Eigentlich lapidar – selbst wenn wir den Blick nur auf die Nahrungsversorgung lenkten, wäre die Antwort ein einfaches Ja. Wir acht Milliarden futtern dem Planeten seine Nahrungsmittel weg – am Land und im Meer, und dort besonders intensiv mit nicht einmal im Ansatz erforschten Folgen für die Ökosysteme und für das Weltklima. Welcher „Druck“ , wie es Meinhardt formuliert, dadurch auf das Klima ausgeübt wird, ist insofern nicht im Ansatz beleuchtet.
Muss es aber auch nicht, denn Klimafolgenforscher Edenhofer rechnet ausschließlich in Klima-Äquivalenten und soll schließlich auch nur die Thesen der Klimareligion begründen. Was er auch umgehend macht und dabei, wie jeder Prediger, von einer Fiktivwelt ausgeht, die es zu schaffen gilt, um die unvermeidliche Katastrophe zu vermeiden. Dabei stellt er mehrere Thesen auf.
Thesen des kann und könnte
These Eins: Wir dürfen unseren Konsum nicht mehr „mit den heutigen Technologien bereitstellen“. Was das bedeutet? Wir müssen unsere Wirtschaft mit „erneuerbaren Technologien betreiben“. Okay – etwas verworren – er meinte mit „betreiben“ vermutlich die Energieproduktion, die die Grundlage des Konsums und der Wirtschaft bildet.
These Zwei: Wir können mit den Ressourcen sehr viel effizienter umgehen. Was bedeutet: Wir tun es derzeit nicht – und um welche Ressourcen es sich konkret handelt, wird nicht gesagt.
These Drei (hier nun wird es richtig fiktiv, wie das „könnte“ beweist): „Wir könnten Kreislaufwirtschaft betreiben.“ Klingt spannend, tun wir trotz Recycling offenbar noch nicht einmal ansatzweise – und ob, wann und wie „Kreislaufwirtschaft“ an ihre Grenzen stößt, bleibt ebenso unbeantwortet wie die Frage, was sich der Bürger darunter überhaupt vorzustellen hat.
Das alles ist aber auch unbedeutend, denn es geht um die Kernaussage: „Alles das ist viel wichtiger, als jetzt auf das Bevölkerungswachstum zu schauen!“
Das sagt der Klimafolgenforscher – und es ist sicherlich nachvollziehbar, denn seine Fördermittel bekommt er nicht für den Blick auf die Bevölkerungsexplosion. Außerdem – und da schließt sich der manipulative Kreis der angewandten Statistik – gibt es sogar Länder, in denen die Bevölkerung schrumpft – und die unverzeihlicher Weise immer noch einen „sehr hohen Pro-Kopf-Verbrauch“ haben.
Keine Zweifel bei Meinhardt
Meinhardt jedenfalls ist sofort überzeugt: „ja, die Zahlen sind da eindeutig …“ – sind sie es wirklich? Siehe oben. Doch auch wenn irgendein Bundesinstitut belegt haben soll, dass mehr Mensch nicht zwangsläufig mehr Fußabdruck bedeutet, ahnt Meinhardt irgendwie, dass Menschen die Neigung entwickeln könnten, Ansprüche zu entwickeln, weshalb mehr Menschen mehr Ansprüche haben könnten, was wiederum den „Druck aufs Klima“ erhöhen könnte. Der Klimaprofessor kontert mit den üblichen Plattitüden. Mehr Menschen? Kein Problem! Die Wachstumsrate nimmt doch ab! Damit tröstet sich die UN seit ihrer Gründung. Damals gab es gerade einmal 2,5 Milliarden Menschen auf diesem Planeten.
Weil nun einmal so viele Menschen auch viele Ältere schaffen, folgt beim Professor nun Senioren-Bashing: Länder mit schrumpfender Bevölkerung leiden unter zu vielen alten Menschen, sagt Edenhofer. Alte Menschen seien nicht innovativ und blockierten „einen Umbau der Wirtschaft zur Treibhausgasneutralität“, weiß der Klimafolgenforscher, der offenbar auch Innovations- und Altenforscher ist.
Immerhin wissen wir jetzt, weshalb die Bundesregierungen wider geltendes Recht massenhaft Afrikaner und Asiaten ins Land holen. Diese jungen Leute, überwiegend Männer, die die deutsche Bevölkerung zu gebären versäumt hat, sichern die Innovationsfähigkeit und den Transformationsprozess. Schön, dass wir auch das nun geklärt haben, weshalb Meinhardt aus gegebenem Anlass – der Bundeskanzler möchte gern die Wirtschaftsbeziehungen mit Vietnam und anderen Südostasienstaaten ausbauen, was dort zwangsläufig zu einem höheren Energiebedarf führen wird – darauf hinweist, dass diese Schwellenländer als große Umweltsünder doch tatsächlich ihre Energie aus Kohle (!!!) erzeugen.
Nur Erneuerbare sind die Rettung
Doch auch hier weiß der Klimafolgen-Bevölkerungswachstums-Energiewirtschaftsexperte aus Potsdam Rat. Weil der Bau der sogenannten „Erneuerbaren“ in solchen Ländern aus irgendwelchen Gründen viel teurer ist als bei uns, müssen diesen Ländern bessere Kreditkonditionen angeboten werden. Damit, so der nun auch zum Bankfachmann gewordene Mann aus Potsdam, müssen die dann auch aus Kohle und Co. aussteigen, weil sonst „unwiderberuflich“ (vermutlich nur ein Versprecher, keine Freud’sche Fehlleistung) das 1,5-Grad-Ziel gerissen wird. Dumm nur, dass sich bei all dem Gerede des könnte und müsste und sollte ohnehin längst der Eindruck verfestigt hat, dass dieses 1,5-Grad-Ziel nichts anderes ist als eine Schimäre, die ihre Heimat irgendwo im Wolkenkuckucksheim hat. Weshalb dann die sogenannten „Klimakatastrophen“ nicht ausbleiben werden.
Für Meinhardt erzwingt diese unausgesprochene Erkenntnis dann fast schon automatisch die Überleitung zum zweitwichtigsten Lieblingsthema der ÖR-Medien: die Wirtschaftsmigranten, die penetrant als „Flüchtlinge“ bezeichnet werden. Wobei – im Neusprech heißt es wahlweise „Flüchtende“ oder „Geflüchtete“, was Meinhardt geschickt umschifft, indem sie von „Menschen aus Afrika und anderen Regionen“ spricht, die „verstärkt versuchen, nach Europa zu flüchten“. Selbstverständlich tun sie dieses in der Echokammer nicht, weil in der Bundesrepublik für Wirtschaftsmigranten aka Asylbewerber derzeit noch schlaraffenlandähnliche Zustände herrschen, sondern „weil diese Wetterextreme ja jetzt schon tendenziell zunehmen“.
Und selbstverständlich Kompensationen
Selbstverständlich – das im ÖRR zu sagen ist überflüssig, weil es ohnehin jeder weiß – „flüchten“ diese Menschen deshalb, weil die Industrienationen ihnen via Klimakatastrophe die Existenz in der Heimat rauben. Die Möglichkeit, dass all das auch damit zusammenhängen könnte, dass dank europäischer Medizin und Technik in manchen Regionen dieser Welt tatsächlich über Gebühr Menschen gezeugt werden, bleibt auch am Internationalen Acht-Milliarden-Erdenbürger-Tag ungedacht. Vielmehr geht es getreu dem europäischen Mea-Culpa-Komplex um „Kompensationen“, wie der Professor aus Potsdam mainstream-konform erläutert. Selbstverständlich, so weiß er, sind alle Kompensationsangebote unterfinanziert und „wir als Industriestaaten“ müssen selbstverständlich für die Schäden aufkommen, die „wir“ gerade in Afrika verursachen. Ebenso wichtig aber sei es, „über die Emissionsminderung zu reden, denn Emissionsminderung, das ist der beste Weg um künftig Extremwetterereignisse und Klimaschäden in der südlichen Hemisphäre“ zu vermeiden.
Da nun ist Edenhofer endlich wieder dort, wo er schon zu Anbeginn war. Und ich als faszinierter Zuschauer frage mich: Warum eigentlich nur in der südlichen Hemisphäre? Ist Ahrtal und Ähnliches eine gerechte Strafe des Klimagottes, die wir hinzunehmen haben, wenn nur der Süden verschont bleibt? Aber egal. Meinhardt ist zufrieden und bedankt sich artig. Der zwangsfinanzierte ÖR-Fernsehfunk hat seinen morgendlichen Teil zur Volksaufklärung beigetragen – und gut ist.
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Auf Steuerzahlerkosten: Habeck sucht Hof-Fotografen für 350.000 Euro!
Wer ein Händchen für Fotografie hat und eine möglichst linksgrüne Gesinnung, dem winkt ein 350.000 Euro-Job: Das Wirtschaftsministerium von Robert Habeck („Grüne“) sucht einen Hof-Fotografen für die Reisen und Termine des Ministers. Ausgeschrieben ist die Stelle laut Medienberichten als „Rahmenvereinbarung über fotografische Begleitung des Ministers/der Ministerin und Auftragsfotografie für das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.“ Den „geschätzten Gesamtwert“ gibt das Ministerium mit 350.000 Euro an – ohne Mehrwertsteuer! Der Job ist zunächst vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2024 befristet. Es gibt aber zwei „Verlängerungsoptionen“ über jeweils ein Jahr. Alles auf Kosten der Steuerzahler!
Interessenten sollten sich beeilen – die Ausschreibung endet am 6. Dezember.
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Wie der britische Staatssender den Mächtigen dient
Alan Macleod
Der Tod von Queen Elizabeth II., bei dem die BBC ihr Programm einstellte und eine endlose, flächendeckende Berichterstattung hierzu brachte, hat vielen Briten die Tatsache aufgezeigt, dass der Sender weit von Unparteilichkeit entfernt ist. Er ist die Stimme des Staates.
Die BBC-Website trug Schwarz und veröffentlichte Meldungen wie „Tod von Königin Elisabeth II.: Der Moment, in dem die Geschichte aufhört“ [1], während BBC-Nachrichtensprecher Clive Myrie die Lebenshaltungskosten und die Energiekrise, die das Land aufreiben, ausdrücklich als „unbedeutend“ [2] im Vergleich zu dieser Nachricht abtat. Aber schon vor dem Tod der Monarchin steckte die Reputation der BBC in einer Krise. Zwischen 2018 und 2022 fiel die Zahl der Briten, die sagten, sie trauen der Berichterstattung des Senders, von 75% auf nur 55% [3]. Dennoch bleibt er ein Gigant unter den Medien; mehr als drei Viertel der britischen Öffentlichkeit verlassen sich auf diese Sendergruppe als Nachrichtenquelle [4].
Die folgende Untersuchung wird allerdings aufdecken, dass die BBC schon immer bewusst als Arm des Staates genutzt wurde, der offen mit dem britischen Militär, den Geheimdiensten und der NATO kollaborierte – im Bemühen, die öffentliche Meinung Großbritanniens und der Welt zu formen.
Die Pipeline der BBC zur NATO
Die BBC pflegte trotz der sich daraus ergebenden journalistischen Interessenskonflikte schon immer eine enge Beziehung zum britischen Militär. „Theoretisch soll die BBC die Machthaber zur Rechenschaft ziehen, aber in der Praxis hat diese Unparteilichkeit so nicht funktioniert“ [5], so Tom Mills, Wissenschaftler und Autor von „The BBC: Myth of a Public Service“ [6], gegenüber MintPress. Er fügt hinzu, dass „eine gewisse Ehrerbietung von Ihnen erwartet wird … Das ist ein strukturelles Merkmal der Organisation und in gewissem Maße auch des Journalismus im Allgemeinen“.
Die Untersuchung von Beschäftigungsdatenbanken und Websites zeigt jedoch, dass es eine Drehtür zwischen dem Sender und der NATO gibt.
So kassierte beispielsweise die langjährige BBC-Produzentin und Nachrichtenmoderatorin Victoria Cook [7] zwischen 2007 und 2008 zeitgleich einen Gehaltsscheck von der BBC und der NATO, wo sie als Journalistin und Medientrainerin arbeitete.
Unterdessen verließ Oana Lungescu [8] 2010 ihre Stelle als Korrespondentin beim BBC World Service (dem wichtigsten internationalen Radiosender der BBC), um eine Stelle als NATO-Sprecherin anzutreten.
Ein weiterer BBC-Mitarbeiter, der die BBC-NATO-Pipeline durchlaufen hat, ist Mark Laity [9], der seinen Posten als Verteidigungskorrespondent des Senders aufgab, um stellvertretender Sprecher des NATO-Generalsekretärs Lord Robertson zu werden – eines Mannes, den Laity nach journalistischer Ethik hätte genauer unter die Lupe nehmen sollen, anstatt für ihn Öffentlichkeitsarbeit zu machen.
Auch David McGee [10] verließ seine Stelle als Nachrichtenproduzent bei der BBC, um für die NATO zu arbeiten – in diesem Fall als Medienmanager, wo er nach eigenen Worten „militärische und zivile Interessensgruppen bei der Kommunikation mit einem externen Publikum unterstützte“ und „das Krisenmanagement von Nachrichtenereignissen für [das] US-Militär übernahm“.
Andere haben den umgekehrten Weg eingeschlagen. Einer von ihnen ist Terence Sach [11], der 2017 seinen Job als Geheimdienst- und Sicherheitsanalyst im britischen Verteidigungsministerium aufgab, um Spezialist für Informationssicherheit bei der BBC zu werden.
Wo Nachrichten auf PsyOps treffen
Am bemerkenswertesten ist jedoch vielleicht, dass NATO-Offiziere für psychologische Operationen bei der BBC dafür eingestellt waren, angeblich objektive Informationen zu liefern, gleichzeitig aber als Propagandisten für das Militärbündnis arbeiteten.
Zum Beispiel arbeitete Sulaiman Radmanish [12] zwischen 1994 und 2014 für den BBC World Service und half vor allem bei der Produktion von Inhalten für die afghanische Bevölkerung. In einem ähnlichen Zeitraum (2005-2014) arbeitete er als Video-Editor für die NATO und „bearbeitete kurze PsyOps-Clips“, wie es in seinem LinkedIn-Profil heißt. Es ist sicher kein Zufall, dass seine Arbeit bei der BBC und der NATO im selben Jahr endete wie der Rückzug Großbritanniens aus Afghanistan – einem Land, das es seit 2001 besetzt hatte. [13]
Ein weiterer Mitarbeiter, der sowohl bei der NATO als auch bei der BBC einen Fuß in der Tür hatte, war Bojan Lazic [14]. Neben seiner Vollzeittätigkeit als Spezialist für psychologische Operationen bei der NATO arbeitete Lazic nebenbei als technischer Berater für die BBC. Diese Tätigkeit fiel mit der Bombardierung von Lazics Heimatland Jugoslawien durch die NATO zusammen.
Diese enge Beziehung zum Militär hält bis heute an. Ein Beispiel dafür ist der neu ernannte BBC-Chef für Versicherungen, Khushru Cooper [15]. Seinem Social-Media-Profil zufolge ist Cooper nach wie vor Offizier der britischen Armee – ein Posten, den er seit 20 Jahren innehat.
Der Mythos linker Einseitigkeit
Im August löste Emily Maitlis, Top-Nachrichtensprecherin der BBC, einen Sturm der Entrüstung aus, weil sie behauptet hatte, dass der ehemalige Leiter der politischen Programmgestaltung des Senders, Robbie Gibb, in ihren Worten ein „aktiver Agent der Konservativen Partei“ [16] sei, der die Politikberichterstattung beeinflusse. Andere stimmten ihr zu, darunter der BBC-Medienredakteur Amol Rajan, der sagte, Gibbs Ernennung stärke „eindeutig die Verbindungen der BBC nicht nur zu Westminster, sondern speziell zur Konservativen Partei“ [17].
Zum Zeitpunkt ihrer Äußerungen war Maitlis frisch zurückgetreten. Allerdings erst, nachdem sie wegen ihrer Berichterstattung über hochrangige konservative Politiker, die ihre eigenen COVID-19-Lockdownregeln unverhohlen missachteten, unter Druck geraten war.
Richard Sharp, der Vorsitzende der BBC, betonte, dass Maitlis „völlig falsch“ [18] liege. „Wir halten die redaktionelle Unabhängigkeit der BBC hoch“, fügte er hinzu. Ihre Behauptungen waren jedoch nicht abwegig
Robbie Gibb ist der Bruder des Tory-Abgeordneten und ehemaligen Kabinettsministers Nick Gibb und verließ die BBC 2017, um Kommunikationsdirektor der konservativen Premierministerin Theresa May zu werden. Und Sharp selbst war Berater hochrangiger Tories, darunter Kanzler Rishi Sunak und des zukünftigen Premierministers Boris Johnson. Er ist auch einer der größten Wohltäter der Partei und spendete mindestens 400.000 Pfund in die Parteikasse. [19]
RoViele der größten und einflussreichsten Namen der BBC haben ähnliche Verbindungen zur konservativen Macht. Tim Davie, der Generaldirektor der BBC, war stellvertretender Vorsitzender der Hammersmith and Fulham Conservative Party und kandidierte zwei Mal für die Torys. Nick Robinson, ehemaliger politischer Redakteur der BBC und derzeitiger Moderator des BBC-Flaggschiffs Today, war Vorsitzender der National Young Conservatives und Präsident der Oxford University Conservative Association. Und Andrew Neil, ein langjähriger leitender Politikmoderator bei der BBC, war die rechte Hand des Rechtsaußen-Medienbarons Rupert Murdoch und Vorsitzender der rechtsextremen Zeitschrift Spectator.
Dieser Schwemme von Rechten in Spitzenpositionen steht nicht die gleiche Anzahl auf der linken Seite gegenüber. Ganz im Gegenteil. Tatsächlich haben die Geheimdienste seit den Anfängen der BBC die Mehrheit ihrer Mitarbeiter – selbst für kleinere Positionen – überprüft [20], um sicherzustellen, dass diejenigen, die sie für zu links, zu radikal oder zu kriegsgegnerisch halten, niemals in ihre Reihen aufgenommen werden. Diese Praxis hielt mindestens bis in die 1980er Jahre an. Als BBC-Journalisten das Unternehmen jedoch 2018 fragten, ob diese Praxis immer noch andauere, verweigerte es die Antwort unter Berufung auf „Sicherheitsfragen“ [21] – eine Antwort, die viele als stillschweigendes „Ja“ verstanden.
Dennoch hält sich hartnäckig der Mythos, dass die BBC eine linksorientierte Institution sei. Mehrere Umfragen haben gezeigt, dass etwa ein Viertel der Öffentlichkeit glaubt, die BBC sei parteiisch zugunsten der Labour-Partei und der Linken – eine größere Zahl als jene, die das Gegenteil behaupten. [22]
Ein großer Teil dieser Stimmung wird von der Konservativen Partei selbst angetrieben, die die BBC ständig wegen ihrer angeblichen Anti-Tory-Einstellung schikaniert. Was so weit geht, dass die derzeitige Regierung unter Liz Truss geschworen hat, ihr die gesamte Finanzierung zu entziehen und sie damit praktisch zu zerstören. [23] Anfang dieser Woche behauptete Innenministerin Suella Braverman, dass es im gesamten öffentlichen Leben einen „Marsch des Sozialismus“ gegeben habe und dass es „dringend notwendig“ sei, das Gleichgewicht wieder herzustellen, indem mehr Rechte in Machtpositionen gebracht würden. [24]
Die BBC wird nicht durch Werbung finanziert, sondern durch eine Lizenzgebühr, die von allen Briten (mit einigen Ausnahmen) bezahlt wird, die ein Fernsehgerät besitzen möchten. Die Kosten für diese Lizenzgebühr – und damit das Budget der BBC – werden von der Regierung festgelegt, was ihr eine wirksame Waffe gegen das Unternehmen an die Hand gibt.
Der frühere BBC-Personaldirektor Michael Bett sagte dazu:
„Die Lizenzgebühr wurde zu einem immer wichtigeren politischen Thema. Daher war es sehr wichtig, was die Regierung über einen dachte, und man konnte sich nicht auf den allgemeinen Ruf verlassen. Man musste es der Regierung recht machen.“
„Die BBC ist im Wesentlichen eine staatliche Rundfunkanstalt mit einem hohen Maß an operativer Autonomie. Ihre Berichterstattung wird weder von der Regierung noch von einem Ministerium gesteuert … und ihr öffentliches Einkommen kommt von außerhalb der allgemeinen Besteuerung“, sagte Mills gegenüber MintPress und fügte hinzu:
„Aber die Regierungen kontrollieren diese Einnahmen, sie ernennen die Mitglieder des Verwaltungsrats und legen in regelmäßigen Abständen die Bedingungen für die Tätigkeit fest. Letztendlich ist die BBC den Regierungen gegenüber rechenschaftspflichtig, und das ist der BBC selbst durchaus bewusst. Sie sind sich sehr bewusst, wie sie von den Politikern wahrgenommen werden.“
Stimme des Staates
Die Arbeiten von Mills und anderen, die sich mit der Geschichte der British Broadcasting Corporation befassen, haben deutlich gemacht, dass sie von Anfang an eng mit der britischen Staatsmacht verflochten war und dazu beitrug, diese im In- und Ausland zu fördern und zu erhalten.
Die BBC wurde im Oktober 1922 gegründet, um die Vorteile der aufkommenden Radiotechnologie zu nutzen, und spielte eine Schlüsselrolle im britischen Generalstreik von 1926. Das Europa der 1920er Jahre war eine äußerst turbulente Zeit, in der Klassenkampf, Revolution und Sozialismus in den Vordergrund traten. 1917 hatte Russland seinen Zaren gestürzt und die bolschewistische Partei Lenins an die Macht gebracht, nur um sofort von Großbritannien, den Vereinigten Staaten und anderen Mächten überfallen zu werden, die versuchten, „den Bolschewismus in seiner Wiege zu ersticken“, wie Winston Churchill es ausdrückte.
Die deutschen Aufstände von 1917 und 1919 hatten den Ersten Weltkrieg beendet und zum Sturz der Monarchie geführt. Näher an der Heimat erkämpfte sich Irland die Unabhängigkeit von Großbritannien. In Schottland stand 1922 ein kommunistischer Aufstand kurz davor, eine landesweite Revolution auszulösen.
Diese Aktionen beunruhigten den BBC-Chef Lord John Reith zutiefst. Als der Trades Union Congress 1926 zu einem Generalstreik aufrief, bot der schottische Aristokrat der konservativen Regierung die Dienste seiner Organisation an. Die BBC wurde zu einem „unverzichtbaren Propagandainstrument für eine Regierung, die entschlossen war, den Streik zu brechen“ [25], wie Mills es ausdrückt, indem sie ununterbrochen Propaganda zur Dämonisierung der Streikenden verbreitete und Sendungen der Labour Party verbot.
Nach Beendigung des Streiks verkündete Reith den Zuhörern stolz:
„Sie haben die Botschaften des Königs und des Premierministers gehört. Es bleibt nur noch die Überzeugung hinzuzufügen, dass die Nation zu einem großen Teil wegen des persönlichen Vertrauens in den Premierminister so glücklich davonkam.“
Reith sagte später, dass die BBC Großbritannien „gerettet“ habe und scherzte, wenn Frankreich 1789 eine staatliche Rundfunkanstalt gehabt hätte, „hätte es keine französische Revolution gegeben“.
Die Regierung hat lange intern darüber debattiert, wie ihre Beziehung zur BBC genau aussehen sollte. Winston Churchill war dafür, die BBC offiziell zu übernehmen. Andere in der Regierung vertraten jedoch die Ansicht, dass die BBC auf Distanz gehalten werden sollte und dass sie mehr Überzeugungskraft hätte, wenn sie eine Fassade der Unabhängigkeit aufrechterhalten würde. Diesen Ansatz bevorzugte Lord Reith mit der Bemerkung, die Regierung wisse, „dass sie uns dahingehend vertrauen kann, nicht wirklich unparteiisch zu sein“.
Der Feind im Innern
Getreu der Vision von Reith hat die BBC ihre Rolle als staatliche Rundfunkanstalt beibehalten und als eines der wirksamsten Instrumente des britischen Establishments fungiert, um jede Bedrohung seiner Macht und seines Prestiges zu zerstören. Wie Greg Dyke, BBC-Generalsekretär zwischen 2000 und 2004, erklärte, trägt die Organisation „zur Aufrechterhaltung eines ungleichen politischen Systems bei, indem sie Teil einer Westminster-Verschwörung ist. Sie wollen nicht, dass sich etwas ändert. Es ist nicht in ihrem Interesse“ [26].
Dies zeigte sich auch in den 1980er Jahren während des Bergarbeiterstreiks, als die BBC rund um die Uhr Propaganda machte, um die konservative Thatcher-Regierung bei der Niederschlagung der Streikenden zu unterstützen, und dabei so weit ging, dass sie Filmmaterial fälschte, um den Anschein zu erwecken, dass Bergarbeiter die Polizei angegriffen hätten, obwohl das Gegenteil der Fall war. [27]
Dennoch griff die Thatcher-Regierung die BBC heftig an. Nachdem Duncan Campbells Serie „Secret Society“ [28] in Auftrag gegeben worden war, die die Existenz von Spionagesatelliten aufdeckte, von denen nicht einmal das Parlament wusste, stürmten die Sicherheitsdienste die BBC-Büros in Glasgow und verboten die Veröffentlichung.
Als Schottland 2014 vor einem Unabhängigkeitsreferendum stand, veröffentlichte die BBC eine Flut von negativen Berichten zu diesem Thema und warnte die Schotten, dass sie der Ruin erwarte, wenn sie sich für eine Abspaltung entscheiden würden. Dies wurde von den Gegnern als „Projekt Angst“ bezeichnet. Studien [29] zeigten eine klare quantitative Ausrichtung auf Quellen, die gegen die Unabhängigkeit waren, und BBC-Moderatoren zeigten offene Verachtung [30] oder sogar Hass [31] gegenüber dem schottischen Premierminister Alex Salmond.
Als Jeremy Corbyn Vorsitzender der Labour-Partei wurde, richtete die BBC sofort ihre Waffen auf ihn, griff ihn ständig an und verleumdete ihn, indem sie ihm unterstellte, er sei ein Sympathisant von Terroristen, ein Antisemit und eine Gefahr für die nationale Sicherheit. Nach heftigen öffentlichen Protesten gegen diese Berichterstattung untersuchte die BBC sich schließlich selbst und kam zu dem Schluss, dass ihre eigene politische Redakteurin, Laura Kuenssberg, bei der Berichterstattung über Corbyn gegen ihre Unparteilichkeits- und Genauigkeitsstandards verstoßen hatte. [32] Trotzdem behaupten hochrangige BBC-Mitarbeiter immer noch öffentlich, dass die Idee, die Organisation sei ihm gegenüber voreingenommen, „lächerlich“ [33] sei.
Die BBC hat oft ihre „Tante Beeb“-Persönlichkeit kultiviert – die einer zuverlässigen, beruhigenden und nicht bedrohlichen Informationsquelle, auf die sich alle Briten verlassen können. Bei näherer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass die Institution als Anhängsel des Staates fungiert, mit tiefen und langjährigen Verbindungen zu allen Bereichen des britischen Establishments – einschließlich der Monarchie, des Militärs, der Geheimdienste und der Konservativen Partei. Kurzum, die BBC ist nicht nur ein staatlich finanziertes Medium, sondern auch ein Sprachrohr der Mächtigen.
Presseanfrage an den NDR zur Falschmeldung „UN-Sicherheitsrat kritisiert Russland“ in der Tagesschau
Dass es in den ARD-Nachrichten von Propaganda und Falschmeldungen nur so strotzt, das dürfte mittlerweile den Meisten klar sein. Nun hat die Tagesschau mal wieder Fake News verbreitet. Man mag die Sache als „Kleinigkeit“ abtun, angesichts der noch schlimmeren Dinge, die unsere Machteliten und ihre Medien zu bieten haben. Aber man sollte eben auch die ständigen kleinen Lügen dokumentieren, mit denen sie uns füttern.
Ich habe eine Presseanfrage an den Tagesschau-Hersteller NDR zu einer klar erkennbaren Falschmeldung bezüglich des UN-Sicherheitsrates geschickt. Selbst wenn man das Vorgehen des Westens gegen Russland für richtig hält, bleibt es eine Falschmeldung.
Eine Korrektur seitens der ARD darf man wohl nicht erwarten oder maximal eine gut versteckte wie bei der Donezk-Marktplatz-Affäre.
Hier die Presseanfrage an den NDR der ARD:
„Presseanfrage: Falschmeldung in Tagesschau
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Youtube-Kanal der Tagesschau beinhaltet ein Video vom 17.11.2022 mit dem Titel „UN-Sicherheitsrat kritisiert Russland nach Raketeneinschlag in Polen“. In dem Video heißt es im Banner zur entsprechenden Nachricht „UN-Sicherheitsrat kritisiert Russland“.
Diese beiden Aussagen sind Falschaussagen.
Tatsächlich hat der UN-Sicherheitsrat in dieser Sache – Beschuss Polens durch ukrainische Raketen – keinen Beschluss verfasst, der/das Russland kritisiert oder verurteilt. Ein solcher Beschluss wäre angesichts des Vetorechts der ständigen Mitglieder, darunter eben Russland, völlig unwahrscheinlich. Eine Aussage eines Mitglieds des Sicherheitsrates – z.B. USA – ist keine Aussage des Sicherheitsrates.
Daher meine Frage:
Werden Sie diese Falschmeldung korrigieren, sich dafür entschuldigen und eine journalistischen Standards entsprechende Richtigstellung bringen?
Ihre Antwort würde ich vollumfänglich in einem Beitrag zu dieser Affäre verwenden.
Mit freundlichen Grüßen,
Jens Bernert
blauerbote.com
Autor für weitere Magazine“
Sepsis kann für 20 % der Todesfälle weltweit verantwortlich sein
Nach der bisher umfassendsten globalen Analyse ist die Sepsis jährlich für 20 % der Todesfälle weltweit verantwortlich. Wie können Sie sich schützen?
GESCHICHTE AUF EINEN BLICK
- Die Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der durch eine systemische Infektion ausgelöst wird, die den Körper zu einer Überreaktion und einer übermäßigen und äußerst schädlichen Immunreaktion veranlasst
- Wenn sie nicht umgehend diagnostiziert und behandelt wird, kann eine Sepsis schnell zu Multiorganversagen und Tod führen. In den USA erkranken jedes Jahr 1,7 Millionen Erwachsene an Sepsis, und fast 270.000 sterben an den Folgen
- Laut der bisher umfassendsten globalen Analyse ist Sepsis jedes Jahr für 1 von 5 Todesfällen weltweit verantwortlich – doppelt so viele wie bei früheren Schätzungen
- Obwohl die Sepsis weit verbreitet ist, wird sie häufig übersehen, selbst von Angehörigen der Gesundheitsberufe. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich mit den Anzeichen und Symptomen vertraut zu machen und bei Verdacht auf Sepsis sofort zu handeln
- Die Sepsis hat sich als eine der Hauptursachen für Todesfälle durch Grippe erwiesen. Einige Symptome der Sepsis ähneln auch denen der Influenza, daher ist es wichtig zu wissen, wie man die beiden unterscheiden kann
Die Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der durch eine systemische Infektion ausgelöst wird, bei der der Körper überreagiert und eine übermäßige und äußerst schädliche Immunreaktion auslöst. Wird sie nicht umgehend diagnostiziert und behandelt, kann sie rasch zu Multiorganversagen und Tod führen.
Eine Reihe von Studien hat gezeigt, dass die Sepsis immer häufiger auftritt. Daher ist es unerlässlich, bei jeder Krankheit und jedem Krankenhausaufenthalt auf die Anzeichen und Symptome zu achten.
Dies gilt auch für Fälle, in denen der Verdacht auf eine Grippe besteht, da eine Sepsis viele der Anzeichen und Symptome einer Grippe nachahmen kann. Tatsächlich ist die Sepsis eine der Hauptursachen für Todesfälle durch Grippe. Studien haben außerdem ergeben, dass Sepsis eine der häufigsten Todesursachen in Krankenhäusern und eine der Hauptursachen für schwere Schäden aufgrund von Fehldiagnosen ist. Das zeigen die Ergebnisse:
- In den USA erkranken jedes Jahr 1,7 Millionen Erwachsene an einer Sepsis, und fast 270.000 sterben an den Folgen.
- Zwischen 34,7 % und 55,9 % der amerikanischen Patienten, die zwischen 2010 und 2012 in Krankenhäusern starben, hatten zum Zeitpunkt ihres Todes eine Sepsis.
- Die Sterblichkeitsrate von Patienten mit Sepsis im Krankenhaus beträgt 10 % gegenüber 1 % bei Patienten ohne Sepsis.
- Die Ausgaben für Sepsis sind von 2011 bis 2013 um 19 % gestiegen. Mit jährlichen Kosten von 23,6 Milliarden US-Dollar ist Sepsis heute die teuerste Erkrankung in den USA.
Sepsis für ein Fünftel der weltweiten Todesfälle verantwortlich
Nun warnt die bisher umfassendste globale Analyse davor, dass Sepsis jedes Jahr weltweit für 1 von 5 Todesfällen verantwortlich ist. Die Forscher bezeichnen das Ergebnis als „alarmierend“, da ihre aktualisierten Zahlen doppelt so hoch sind wie frühere Schätzungen. Wie von NPR berichtet:
„Schätzungen zufolge starben allein im Jahr 2017 weltweit etwa 11 Millionen Menschen an einer Sepsis – von insgesamt 56 Millionen Todesfällen. Das sind etwa 20 % aller Todesfälle. Das ist eine gewaltige Zahl“, sagt [Hauptautorin Dr. Kristina] Rudd.
Schätzungsweise 85 % dieser sepsisbedingten Todesfälle ereignen sich in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen. Überraschenderweise deutet die in der Ausgabe vom 18. Januar 2020 von The Lancet veröffentlichte Studie „A Global Accounting of Sepsis“ darauf hin, dass die Sepsisrate seit 1990 um etwa die Hälfte zurückgegangen ist. NPR berichtet:
Das ist ein überraschender Befund“, sagt Dr. Chanu Rhee, der an der Harvard Medical School Sepsis und Infektionskrankheiten untersucht. Es ist wirklich interessant, dass sie in ihrer Studie festgestellt haben, dass die Häufigkeit von Sepsis im Untersuchungszeitraum zurückgegangen ist“, sagt er, „während andere Studien das Gegenteil nahegelegt haben.“
Die Autoren der Lancet-Studie weisen darauf hin, dass ihre Ergebnisse „im Kontext der Einschränkungen der Analyse gesehen werden müssen“, da „Modellierungsannahmen und Imputationsschritte zu Verzerrungen führen können“. Sie erklären:
„Die Modellinputs zur Schätzung der Sepsisbelastung für 195 Länder stammten aus den Lebensdaten von vier Ländern (Brasilien, Mexiko, Taiwan und den USA), und die Daten für Krankenhausfälle wurden aus zehn Ländern (Österreich, Brasilien, Kanada, Chile, Georgien, Italien, Mexiko, Neuseeland, Philippinen und den USA) gewonnen, was zu einer Extrapolation von Ländern mit hohem und mittlerem Einkommen auf Länder mit niedrigem Einkommen führte.
Da einige Kontinente (vor allem Afrika) nicht als ursprüngliche Sepsis-Datenquellen vertreten sind, könnten Längsschnitttrends unzuverlässig sein. Hypothetisch könnten Verbesserungen in Brasilien als primärem Datenquellenland den Anschein von Vorteilen für Subsahara-Afrika erwecken, unabhängig von den tatsächlichen lokalen Veränderungen.“
Eine große Hürde bei der Untersuchung der Sepsis ist die Tatsache, dass viele Ärzte sie als Todesursache übersehen und sie nicht auf dem Totenschein vermerken. Rhee, der die Sepsisbelastung in den USA untersucht hat, erklärte gegenüber NPR, dass – ausgehend von seinen eigenen Erkenntnissen über US-Todesbescheinigungen – die Sepsis bei mehr als 20 % der Todesfälle weltweit eine Rolle spielen könnte, wenn man bedenkt, dass die meisten Sepsis-Todesfälle in Ländern auftreten, die nicht über die medizinische Versorgung verfügen, die in wohlhabenderen Ländern verfügbar ist.
Anzeichen und Symptome einer Sepsis
Obwohl die Sepsis weitverbreitet ist, wird sie häufig übersehen, selbst von Angehörigen der Gesundheitsberufe. Deswegen ist es notwendig, sich mit den Anzeichen und Symptomen einer Sepsis vertraut zu machen und bei einem Sepsisverdacht sofort zu handeln.
Informieren Sie auch das medizinische Personal über Ihren Verdacht, denn bei der Behandlung ist Zeit von entscheidender Bedeutung. Die Flüssigkeitszufuhr ist von größter Bedeutung, da ein Großteil der durch Sepsis verursachten Schäden mit dem Flüssigkeitsverlust beginnt.
Obwohl die Anzeichen zunächst unauffällig sein können, treten bei einer Sepsis in der Regel die folgenden Anzeichen und Symptome auf: Viele dieser Symptome können mit einer Erkältung oder Grippe verwechselt werden. Sie entwickeln sich jedoch in der Regel schneller, als man normalerweise erwarten würde.
- Hohes Fieber mit Schüttelfrost und Frösteln
- Schnelles Herzklopfen (Tachykardie)
- Schnelle Atmung (Tachypnoe)
- Ungewöhnlich starkes Schwitzen (Diaphorese)
- Schwindel
- Verwirrung oder Desorientierung
- Lallende Sprache
- Diarrhöe, Übelkeit oder Erbrechen
- Atemprobleme, Kurzatmigkeit
- Starke Muskelschmerzen
- Geringe Urinausscheidung
- Kalte und klamme Haut und/oder Hautausschlag
Akronyme zum Auswendiglernen
Die Sepsis-Allianz empfiehlt die Verwendung des Akronyms TIME, um sich an einige der häufigsten Symptome zu erinnern:
- T – Temperatur höher oder niedriger als normal?
- I – Haben Sie jetzt oder in letzter Zeit Anzeichen einer Infektion gehabt?
- M – Gibt es Veränderungen des mentalen Status, wie z. B. Verwirrung oder übermäßige Schläfrigkeit?
- E – Leiden Sie unter extremen Schmerzen oder Krankheiten; haben Sie das Gefühl, dass Sie sterben könnten?
Ein weiteres Akronym, das Sie verwenden können, um sich die Anzeichen und Symptome zu merken, ist SEPSIS, das im obigen Video beschrieben wird:
- S – Schüttelfrost (Fieber, Kälte)
- E – Extreme Schmerzen
- P – Blasse, klamme Haut
- S – Kurzatmigkeit
- I – „Ich habe das Gefühl, ich könnte sterben“
- S – Schläfrig (verwirrt)
Vorsicht! Sepsis spielt bei vielen Grippetodesfällen eine Rolle
Wichtig ist, dass die Sepsis als eine der Hauptursachen für Todesfälle durch Influenza identifiziert wurde. Den Forschern zufolge „wird eine schwere Sepsis traditionell mit bakteriellen Erkrankungen in Verbindung gebracht … Viren werden jedoch weltweit zu einer immer häufigeren Ursache für schwere Sepsis.“
Wie im obigen Video zu sehen ist, ähneln einige Sepsis-Symptome auch denen der Grippe, was tragische Folgen haben kann, wenn man nicht rechtzeitig medizinische Hilfe in Anspruch nimmt. Das Video gibt Hinweise, wie man die beiden Krankheiten unterscheiden kann.
Eine Sepsis erfordert zweifellos sofortige ärztliche Hilfe, während sich die meisten Menschen von einer Grippe mit ein paar Tagen bis zu einer Woche Bettruhe und Flüssigkeitszufuhr erfolgreich erholen. Wie eine Grippe zu einer Sepsis führen kann, ist eine etwas komplexe Angelegenheit, die wie folgt beschrieben wird:
„In der ersten Reaktion auf eine Infektion ist eine schwere Sepsis durch einen pro-inflammatorischen Zustand gekennzeichnet, während sich eine Progression zu einem anti-inflammatorischen Zustand entwickelt und Sekundärinfektionen begünstigt …
Im vorherrschenden pro-inflammatorischen Zustand erhöhen die durch Mikroorganismen aktivierten Th1-Zellen die Transkription von pro-inflammatorischen Zytokinen wie Tumornekrosefaktor (TNF-α), Interferon-γ (INF-γ) und Interleukin-2 (IL-2).
Von Endothelzellen und anschließend von Makrophagen freigesetzte [C]ytokine … können eine Lymphozytenaktivierung und -infiltration an den Infektionsherden auslösen und direkte antivirale Wirkungen entfalten. Mit dem Übergang zu einem entzündungshemmenden Zustand sezernieren aktivierte Th2-Zellen Interleukin-4 (IL-4) und Interleukin-10 (IL-10).
In bestimmten Situationen können T-Zellen anergisch werden und sich nicht mehr vermehren und keine Zytokine mehr produzieren. Typ-I-IFN hat eine starke Anti-Influenzavirus-Aktivität; es induziert die Transkription mehrerer interferonstimulierter Gene, die wiederum die Virusreplikation einschränken.
Das Influenzavirus hat jedoch mehrere Mechanismen entwickelt, um die IFN-Antwort zu umgehen … Virusinfektionen wie das Influenzavirus können auch eine Deregulierung des angeborenen Immunsystems mit übermäßiger Freisetzung von Zytokinen und potenziell schädlichen Folgen auslösen.
Eine abnorme Immunreaktion auf Influenza kann zu Endothelschäden … Deregulierung der Blutgerinnung und der daraus resultierenden Veränderung der mikrovaskulären Permeabilität, Gewebeödem und Schock führen“.
Denken Sie daran, nach diesem lebensrettenden Sepsis-Protokoll zu fragen
Wenn Sie oder ein Ihnen nahestehender Mensch einer Sepsis erliegen, sei es aufgrund einer Grippe oder einer anderen Infektion, denken Sie bitte daran, dass eine intravenöse Verabreichung von Vitamin C mit Hydrocortison und Thiamin (Vitamin B1) lebensrettend sein kann, und fordern Sie Ihren Arzt auf, sie anzuwenden. Möglicherweise ist er sich dessen nicht einmal bewusst.
Dieses Sepsis-Behandlungsprotokoll wurde von Dr. Paul Marik, einem Arzt für Intensivmedizin am Sentara Norfolk General Hospital in Ost-Virginia, entwickelt und hat sich in der klinischen Anwendung als bemerkenswert wirksam für die Behandlung von Sepsis erwiesen, da es die Sterblichkeitsrate fast verfünffacht.
Mariks retrospektive klinische Vorher-Nachher-Studie zeigte, dass die Verabreichung von intravenösem Vitamin C mit Hydrocortison und Vitamin B1 über zwei Tage die Sterblichkeit von 40 % auf 8,5 % reduzierte. Von den 50 behandelten Patienten starben nur vier, und alle von ihnen starben an ihrer Grunderkrankung, nicht an der Sepsis.
Das genaue Protokoll, das verwendet wurde, bestand aus 200 mg Thiamin alle 12 Stunden, 1.500 mg Ascorbinsäure alle sechs Stunden und 50 mg Hydrocortison alle sechs Stunden. Wichtig ist, dass die Behandlung keine Nebenwirkungen hat und kostengünstig, leicht verfügbar und einfach zu verabreichen ist, sodass Sie wirklich nichts zu verlieren haben, wenn Sie sie ausprobieren.
Das Sentara Norfolk General Hospital, in dem Marik arbeitet, hat das Protokoll zu seiner Standardbehandlung bei Sepsis gemacht, und auch andere Krankenhäuser beginnen, diesem Beispiel zu folgen. Leider warten viele von ihnen noch auf den Abschluss weiterer klinischer Studien.
Marik zufolge haben Vitamin C und Kortikosteroide eine synergistische Wirkung, was einer der Gründe dafür ist, dass sein Kombinationsprotokoll so wirksam ist. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die ausschließliche Verabreichung von hoch dosiertem Vitamin C die Überlebenschancen von Patienten mit Sepsis und akutem Lungenversagen verbessert und die Sterblichkeit von 46 % auf 30 % reduziert.
Auch die Anzahl der Tage, die sie im Krankenhaus bleiben mussten, wurde dadurch verringert. Im Durchschnitt verbrachten die Patienten, die Vitamin C erhielten, bis zum 28. Tag drei Tage weniger auf der Intensivstation als die Placebogruppe (sieben Tage im Vergleich zu 10). Am 60. Tag hatte die Behandlungsgruppe ebenfalls sieben Tage weniger im Krankenhaus verbracht (15 Tage gegenüber 22 Tagen).
Es gibt zwar keine Studien, die sich mit der Integration einer hyperbaren Sauerstofftherapie befassen, aber ich habe den starken Verdacht, dass dies eine starke Synergie wäre, die die Sterblichkeitsrate bei diesem Problem weit gegen Null bringen könnte. Leider ist diese Behandlung in vielen Krankenhäusern nicht verfügbar, und selbst wenn sie verfügbar wäre, ist sie für diese Indikation nicht zugelassen.
Bildungsressourcen für Ihren Arzt
Das Sepsis-Protokoll von Marik kann lebensrettend sein. Es ist daher ratsam, es bei jedem Krankenhausaufenthalt mit Ihrem Arzt zu besprechen. Denken Sie daran, dass eine Sepsis oft die Folge einer Sekundärinfektion ist, die man sich während des Krankenhausaufenthalts zugezogen hat, daher ist es ratsam, vorbereitet zu sein.
Sollten Sie während des Krankenhausaufenthalts an einer Sepsis erkranken, kennt Ihr medizinisches Team bereits Ihre Wünsche und kann schnell handeln. Laut Marik werden die besten Ergebnisse erzielt, wenn das Präparat innerhalb der ersten sechs Stunden nach Auftreten der Symptome verabreicht wird. Je länger Sie die Behandlung hinauszögern, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie erfolgreich ist.
Mehr über Mariks Sepsis-Protokoll erfahren Sie in „Vitamin C – Ein Wendepunkt in der Behandlung der tödlichen Sepsis“, zusammen mit vernünftigen Empfehlungen, wie Sie Ihr Sepsis-Risiko von vornherein senken können. Sie können sich auch Mariks PowerPoint-Präsentation „Hydrocortison, Ascorbinsäure und Thiamin zur Behandlung von schwerer Sepsis und septischem Schock“ ansehen, die auf der Tagung 2020 Critical Care Reviews in Australien vorgestellt wurde.
Wenn Ihr Arzt sich weigert, es ohne Weiteres in Betracht zu ziehen, überzeugen Sie ihn, die hier zitierten Studien zu überprüfen. Schlagen Sie einfach die Referenzen 27 bis 36 nach und machen Sie Kopien, die Sie Ihrem Arzt mitgeben. Sie können auch direkt auf PubMed zugreifen und „Vitamin C“ und „Sepsis“ in die Suchmaschine eingeben, um eine Liste der verfügbaren Forschungsergebnisse zu erhalten.
Es gibt zwar bestimmte Situationen, in denen das Krankenhaus diese Behandlung immer noch verweigern kann, aber wenn Sie ein kranker Erwachsener sind, haben Sie normalerweise das Recht, darauf zu bestehen. Ich werde in Kürze ein Interview mit Marik führen und hoffe, gemeinsam mit ihm ein Verfahren zu entwickeln, das es den Patienten erleichtert, diese Strategie in ihrem örtlichen Krankenhaus umzusetzen.
In den meisten Fällen müssen Sie wahrscheinlich nur ein Formular „Against Medical Advice – Acknowledgement and Waiver“ (Muster dafür finden Sie in den Referenzen) unterschreiben, in dem Sie erklären, dass Sie sich entschieden haben, die von Ihrem Arzt empfohlene Standardbehandlung nicht zu befolgen.
Kontraindikationen für die IV-Vitamin-C-Behandlung
Die einzige Kontraindikation ist ein Mangel an Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase (G6PD) (eine genetische Störung). G6PD ist erforderlich, damit Ihr Körper NADPH produzieren kann, das ein Cousin von NAD+ ist und für die Übertragung des reduktiven Potenzials notwendig ist, damit Ihre Antioxidantien wie Glutathion und Vitamin C funktionsfähig bleiben.
Da die roten Blutkörperchen keine Mitochondrien enthalten, können sie reduziertes Glutathion nur über NADPH bereitstellen, und da G6PD dieses ausschaltet, führt es dazu, dass die roten Blutkörperchen platzen, weil sie den oxidativen Stress nicht ausgleichen können.
Glücklicherweise ist ein G6PC-Mangel relativ selten und kann getestet werden. Menschen mit mediterraner und afrikanischer Abstammung haben ein höheres Risiko für einen G6PC-Mangel. Weltweit sind schätzungsweise 400 Millionen Menschen von einem G6PD-Mangel betroffen, und in den USA leidet schätzungsweise 1 von zehn afroamerikanischen Männern daran.
Artikel als PDF:
Quellen:
- 1 Centers for Disease Control and Prevention, Sepsis
- 2 JAMA, 2014; 312(1):90
- 3 Advisory Board, May 21, 2014
- 4 Sepsis Alliance News, July 30, 2016
- 5 Healthcare Cost and Utilization Project, May 2016
- 6 Sepsis Alliance News, July 30, 2016
- 7 The Lancet January 18, 2020; 395(10219): 168-170
- 8 BBC News January 16, 2020
- 9 NPR January 16, 2020
- 10 The Lancet January 18, 2020; 395(10219): 168-170
- 11 The Lancet January 18, 2020; 395(10219): 168-170
- 12 NPR January 16, 2020
- 13 The Lancet January 18, 2020; 395(10219): 168-170
- 14 NPR January 16, 2020
- 15 National Institute of General Medical Sciences, Sepsis
- 16 World Sepsis Day, Sepsis
- 17 Medical News Today, October 23, 2018
- 18 Sepsis Alliance, December 14, 2018
- 19 Virulence January 1, 2014; 5(1): 137–142
- 20 NPR March 23, 2017
- 21 Chest June 2017; 151(6): 1229-1238
- 22 Dr. Malcolm Kendrick, January 28, 2017
- 23 Chest June 2017; 151(6): 1229-1238
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- 25 JAMA 2019;322(13):1261-1270
- 26 Health Canal October 1, 2019
- 27 PowerPoint Presentation: Hydrocortisone, Ascorbic Acid and Thiamine for the Treatment of Severe Sepsis & Septic Shock, Paul E. Marik, MD
- 28 J Clin Med. 2019 Apr 9;8(4). pii: E478
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- 35 Indian Journal of Anaesthesia December 2018; 62(12): 934-939
- 36 Nutrients November 14, 2018; 10(11): E1762
- 37 Critical Care October 29, 2018; 22(1): 283
- 38 Pubmed
- 39 Against Medical Advice — Acknowledgment and Waiver Sample Forms (PDF)
- 40 NIH.gov Glucose-6-Phosphate Dehydrogenase Deficiency
- 41 NIH.gov Glucose-6-Phosphate Dehydrogenase Deficiency
Leserbriefe zu „„Russische Raketen treffen Polen“ – Neuer Tiefpunkt von Politik und Medien in Deutschland“
Florian Warweg thematisiert hier den mutmaßlichen Niedergang einer russischen Rakete auf polnischem Territorium. Deutsche Politiker und Medien hätten „kein Halten mehr“ gekannt und den Anlass z.B. für eine komplette Absage an Verhandlungen mit Moskau zu instrumentalisieren versucht. Mehrere Beispiele werden dargestellt. Es sei ein „hysterisches Zitierkartell, basierend, wie wir jetzt wissen, auf Fake News“. Dieses „amateurhafte kommunikative Verhalten von Politik und ´Leitmedien´“ lasse „nichts Gutes für die Zukunft erwarten“. Danke für die zahlreichen und interessanten Leserbriefe. Es folgt eine Auswahl. Zusammengestellt von Christian Reimann.
1. Leserbrief
Sehr geehrte NDS Redaktion,
Was sich hier kristallklar zeigt, ist wie wichtig die NDS sind, um sich ein Bild machen zu können.
Ich füge die allerletzte Berichterstattung aus Belgien vom 16. November am Mittag hinzu:
Auch wenn die Rakete von der Ukraine abgeschossen wurde ist Russland schuldig: Wenn Russland keinen Krieg führen würde, hätte Ukraine die Rakete die in Polen einschlug gar nicht abschießen müssen. Somit: Egal wo die Rakete herkam Russland ist schuld.
Ich kenne diese Art von Argumentation. Es gibt Länder wenn man dort als Ausländer in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, auch wenn man schuldlos ist, wird man verurteilt: Wenn sie hier nicht gefahren wären hätte es den Unfall nie gegeben.
Was die Kommunikationen von Politik und Medien angeht, es erstaunt mich nicht, dank meiner Kenntnisse von Propaganda und Massenpsychologie.
Ich zitiere hier einen Kommentar den ich auf Youtube gesehen habe: Wir werden von Verrückten regiert. Die trockene Beurteilung eines ganz normalen Bürgers, es lässt sich nachvollziehen wie er zu diesem Urteil kommt.
Die NDS-Redaktion könnte einmal erwägen alle Artikel zum Thema Ukraine Krieg zu Bündeln und als Buch, oder als PDF zum downloaden bereit zu stellen.
Als Titel kann ich einen Vorschlag machen:
Chronologie einer schwerwiegenden Entgleisung von Politik und Medien.
Es gibt zu Raketentreffern mit selektiver Empörung übrigens in der Geschichte interessantes Studienmaterial:
Man vergleiche Politik, Medienberichte und Schuldanalyse zu Abschuss MH17 einerseits und dem Abschuss von Iran Air 655 durch USS Vincennes anderseits.
Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens
2. Leserbrief
Hallo Herr Warweg,
das ist ein echtes Sender Gleiwitz-Ereignis.
“Ab jetzt wird zurückgeschossen.”
Es wird immer kritischer beim Zug der Lemminge in den Dritten Weltkrieg.
Zu den eilfertigen Posts der vereinten Rüstungslobby nicht nur aus der FDP passt sehr gut ein alte Spruch aus der Friedensbewegung.
“Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt.”
Mehr fällt mir zu der kriegsgeilen Auftrags-Rhetorik dieser armseligen Charaktermasken nicht mehr ein.
Und zu dem auch von mir finanzierten Qualitäts-Müll des ZDF mit seinen von der eigenen Gutheit besoffenen Haltungs-“Journalisten” mit und ohne Exzellenzsternchen kann ich nur sagen, dass die Glaubwürdigkeit des öffentlichen Rundfunksystem mit jeder weiterer dieser Glanzleistungen unreparierbar zerbröseln wird.
Viele Grüße
M. Grzybek
3. Leserbrief
Hallo Herr Warweg,
Danke für Ihre Auflistung, aus der man die Medien-Gleichschaltung sehr gut ablesen konnte.
Als ich erstmals von dem Einschlag in Polen hörte, erwartete ich bereits diese Reaktionen in den Leitmedien . Es ist für mich keine Überraschung mehr. Seit vielen Jahren wird bei fatalen Ereignissen in großer Aufmachung sehr schnell behauptet, Russland oder Putin stünden dahinter. Kommt man im Laufe der Untersuchungen zu anderen Erkenntnissen, werden diese totgeschwiegen. Korrekturen oder Widerrufe zu den Falschaussagen kann man nicht erwarten – sie kommen auch nicht.
Was mich am meisten entsetzt, diese bewussten Fehlinformationen setzen sich bei der Mehrheit (immer noch – leider, leider, leider) der Bevölkerung fest und werden von diesen multiplikatorartig weiterverbreitet. Ohne den eigenen gesunden Menschenverstand und den “Regeln” der Nachdenkseiten – GLAUBE NICHTS, HINTERFRAGE ALLES, DENKE SELBST – könnte man verzweifeln.
Bei mir hat sich an das “DENKE SELBST” noch “HANDLE” angeschlossen. Nach über 40 Jahren aktiver Mitarbeit habe ich nach der Regierungserklärung von Olaf Scholz im Bundestag vom 27.02.2022 meine Partei, die SPD verlassen. Ich sehe für DIESE Partei keine Zukunft mehr.
Ihnen und dem gesamten Team um Albrecht Müller weiterhin alles Gute und viel Erfolg.
Udo Hellmann
4. Leserbrief
Liebe NachDenkSeiten,
herzlichen Dank, dass Ihr nicht müde werdet, den Niedergang des einst so stolzen (west)deutschen Journalismus nicht nur zu beklagen, sondern auch anhand seiner Auswüchse plastisch zu belegen. Doch so krass, wie mit diesem sehr erschreckenden Kriegsgeheul, das selbst einen Goebbels in den Schatten stellen dürfte, entlarvte sich der Politikmedien-Tross wohl noch nicht. Mir blieb nur das eiskalte Entsetzen:
“”Wie sich doch die Schurken gleichen, wenn sie um unsere Gurken schleichen!” Heute heißt der Ort Gliwice, dessentwegen einst ab 5.45 Uhr zurückgeschossen wurde. Jetzt sollte er wohl an der Ostgrenze Polens liegen – scheint aber ein Rohrkrepierer zu werden – ausgerechnet dank Uncle Joe. Doch die Bellizisten scharen mit den Hufen. Von ähnlichem Größenwahn befallen wie einst der ‘Größte Feldherr aller Zeiten – GöFaZ”.
Ich wünsche euch weiter Kraft, Ausdauer und Hartnäckigkeit dafür, journalistische Qualitätskeulen in die rasselnden Panzerketten zu feuern und – tut mir leid, ich kann nicht anders – den “Flintenweibern samt grüner Ladeschützen” eins auf’s Dach zu geben.
Mit solidarischen Grüßen
Tosten Preußing
5. Leserbrief
Hallo NDS,
da ich mich weder durch das ZDF noch durch die BLÖD informiere, war meine erste Information heute früh die Titelseite des Münchner Merkur “NATO prüft Explosion in Polen”. Darin ist zwar auch die Rede von “russischen” Raketen, es wird aber nicht behauptet, dass sie von Russland abgefeuert wurden und auch die Reaktion Moskaus erwähnt, das von einer “gezielten Provokation” sprach. Inzwischen scheint es ja so zu sein, dass es tatsächlich in Russland hergestellte S-300 Raketen waren, die aber von der Ukraine angeblich zur Abwehr eines russischen Raketenangriffs abgefeuert wurden und aus irgendeinem Grund in Polen explodiert sind. Ich möchte der Ukraine dabei nicht einmal unbedingt eine Provokationsabsicht unterstellen, vielleicht war es ja auch reine militärische Unfähigkeit.
Was die Reaktion von ZDF und anderen “Qualitätsmedien” sowie bestimmter sog. “Politiker” betrifft, erübrigt sich jeder Kommentar. Schließlich sind wir Deutsche ja seit langem daran gewöhnt, dass unsere Medien uns nicht informieren, sondern manipulieren wollen. Und zu den politischen Kriegstreibern kann ich nur sagen: Gut, dass keiner von ihnen auf den roten Knopf drücken kann – sonst wären wir schon lange alle im atomaren Inferno untergegangen.
Frdl. Gruß
H.K.
6. Leserbrief
Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten, es bleibt nur die Hoffnung, dass die Strack- Zimmermann, Lambsdorff Partei bei der Wahl-Wiederholung in Berlin die Quittung bekommt. Schönste Grüße und vielen Dank für IHRE gute journalistische Arbeit, Wolfgang Kreuz
7. Leserbrief
Lieber Herr Warweg, geschätzte Redaktion,
danke für die erschreckende Sammlung von Zitaten zum Raketenabsturz in Polen. Von den erwähnten Medien ist schon seit Längerem nicht Anderes zu erwarten. Und von den Politikern der FDP wohl ebenfalls nicht. Dennoch lässt erschaudern, mit welcher Leichtfertigkeit diese ihre Fehlurteile in die Welt trompeten, offenkundig Ideologie- und hassgetrieben. Sie gehören also zu jener Elite, in deren Händen das Schicksal (nicht nur) unseres Landes liegt. Wenn diese Hetze folgenlos bleibt – Entschuldigungen reichen nicht -, bestätigt sich einmal mehr, dass die so gern beklagte Verrohung in der Gesellschaft ihren Ursprung „ganz oben“ hat.
Viele Grüße
Heiko Schlottke
8. Leserbrief
Verehrtes Team der NachDenkSeiten,
Vielleicht rüttelt dieser Vorfall die Mehrheit der Bevölkerung endlich wach. Er zeigt erstens, wie leicht der Krieg in der Ukraine zu einem Flächenbrand werden kann. Er zeigt zweitens, wie schamlos Kriegstreiber agieren. Wer diesen Zwischenfall nicht als Menetekel begreift, muss sich nicht wundern, wenn er eines Tages als Kollateralschaden aufwacht.
Waffenstillstand sofort. An den Verhandlungstisch sofort. Wer sich diesen Forderungen an Russland, USA, NATO, EU und Ukraine offen oder insgeheim widersetzt, sollte geächtet werden.
Sehr erhellend auch der Artikel von Petra Erler »Zum Raketeneinschlag in Polen – Kiew fordert: “Wir müssen handeln”«. Zu einer mutmaßlich ukrainischen Rakete, die in Polen tötete, anti-russischen Schnappreflexen und einem Spiel mit dem Feuer.
Mit herzlichem Dank für die Arbeit der NachDenkSeiten
Hajo Zeller
9. Leserbrief
Es ist unglaublich und äußerst gefährlich wie sich hiesige Politiker und die Presse aufführen. Danke für Ihre Richtigstellung. Mit besten Grüßen G.Schmitt
10. Leserbrief
Hallo Herr Warweg, liebe NDS-Redaktion,
in ihrem Hass auf Putin und alles Russische sind die deutschen Politiker, inklusive der regierungstreuen Medien, nicht zu übertreffen. Selbst bei unbestätigten Meldungen steht für sie fest, es kann nur der böse Russe gewesen sein. Es bestätigt sie in ihrem Hass. Nein, solche Politiker lassen nichts Gutes ahnen für die Zukunft, Kriegshetze statt Diplomatie, egal welchen Schaden sie anrichten. Sie sind überzeugt von ihrer Mission, die jeden anderen Gedanken verbietet. Gedanken zum Beispiel, wohin ihr verantwortungsloses Handeln führt.
Beste Grüsse
Christa Schreiber
11. Leserbrief
Liebe NDS,
ich befürchtete nach den ersten Informationen schon das Schlimmste, Gleiwitz 2.0 oder so .
Aber bereits wenige Minuten später gab es erste Bilder und Informationen über RT Deutsch bzw. in diversen Telegramkanälen.
Da konnte man anhand der Raketenreste schon eindeutig die S300 erkennen und daß “Putin eine S300 nach Polen schießen kann” das wäre nun eher Magie …
Mein nächster Gedanke dazu, dieser Vorfall passt ‘gut’ zu MH17 , denn diese ukrainische “Luftabwehr ” scheint durchaus nicht auf der Höhe der Zeit zu sein .
Bezeichnend aber die Berichterstattung, gerade im ÖRR. Bis zum nächsten Morgen konnten sich ZDF/ARD nicht durchringen die Tatsachen zu benennen und statt eines russischen Angriffs auf eine tragische Fehlfunktion der ukrainischen Luftabwehr hinzuweisen.
Wenn ich noch Twitter verfolgen würde, bin gesperrt – mal sehen wie lange noch , dann wärs ein ‘wilder Abend geworden’.
Diese “Liberalen” entblöden sich nicht , den 3.WK anzuzetteln, unglaublich …
Viele Grüße und macht weiter so
F.Weiß
12. Leserbrief
Liebe NDS-Redation,
vorab herzlichen Dank für die aufklärende und so wichtige Arbeit.
Die politische Reaktion auf den Raketeneinschlag in Polen ist nicht der eigentliche Skandal, eher die Erwartbarkeit dieser Reaktionen der deutschen Politiker und Medien. Insgesamt lassen mich diese voreiligen Äußerungen und Folgerungen fassungslos zurück. Was dürfen sich diese Herrschaften eigentlich noch erlauben? Nicht überprüfte Informationen und dünne Mutmaßungen in den Medien sind also ausreichend für eine Vorverurteilung Russlands. Die geifernden, hasserfüllten und mit Sabber belegten Aussagen der politischen Elite sind einfach nur beschämend. Dazu unseriös und gefährlich! Fast sieht es so aus, als hätte die deutsche Politik nur auf so etwas gewartet. Draufhauen ist die neue Devise, Zuhören unerwünscht! Leben wir aktuell in einer Welt ohne diplomatische Anreize, ohne Empathie, ohne ein politisches Grundverständnis von geopolitischen Gegebenheiten? Die 70er Politik der Entspannung, alles falsch? Alles scheint im Grau verschwunden!
Für wie blöd halten uns unsere Politiker eigentlich? Hier wurde verbal offensichtlich zu früh geschossen. Aber eine Entschuldigung danach, die gibt es nicht! Alles wie im Wilden Westen. Wohin führt der Weg? Wie geht es weiter mit dem Rüstungswahn und der Unterwerfung Richtung Nato und USA? Was genau sind die Ziele dieser schamlosen und verheerenden politischen Ausrichtung?
Es wäre alles nicht so schlimm, wenn ich das Ganze verstehen könnte. Es ist für mich so banal und einfach. Es ist dem Menschen im Allgemeinen intrinsisch gegeben, sich für Diplomatie, Entspannung und verbale Abrüstung zu interessieren und diese Werte auch zu verinnerlichen. Im Grunde werden wir gegen unsere „innere tiefe Überzeugung“ an die Wand genagelt! Das ist kaum auszuhalten und macht ratlos.
Nachdenkliche Grüße
Thomas Drewes
13. Leserbrief
Liebe redaktion, lieber Florian Warweg,
was wäre es für eine enorm vertrauensbildende maßnahme der ukrainischen regierung, wenn sie schnell reagieren würde und sofort klarstellen würde, ob Bidens aussage bezüglich der flugbahn der beiden raketen zurifft.
So bleibt raum für jegliche spekulationen, die in beiden richtungen sehr gefährlich sind.
Liebe Grüße
Horst Wandersleben
14. Leserbrief
Lieber Herr Warweg,
herzlichen Dank für Ihren sehr informativen (=Belege) und aufklärenden Artikel zu den Raketen in Polen. Die Medien sowie die einschlägig bekannten Politiker reagieren reflexartig ohne Verantwortungsgefühl und Vernunft gegenüber Ihrem eigenen Beruf und vor allem gegenüber der deutschen Bevölkerung. Es ist ekelhaft und absolut unmoralisch, Hauptsache die Stimmung bleibt am kochen und keiner geht in den Ressentiments gegen Russland von der Fahne. Ich habe keinerlei Vertrauen mehr zu den so verfahrenden Medien und den Akteuren in der Politik. Ich weiß gar nicht, wie wir als Gesellschaft in Deutschland da wieder die Kurve bekommen sollen.
Ich befürchte eine “Amerikanisierung” der deutschen Politik und Gesellschaftsordnung. Wer hätte in den 80er Jahren in Deutschland einmal geglaubt, dass man mit einer Vollzeitstelle seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten kann und/oder 2-3 zusätzliche Jobs braucht? Während Politiker aller Parteien in der Vergangenheit zumindest oft noch demokratisches Interesse nach außen getragen (geheuchelt?) haben, werden die aktuell agierende Medien und Politiker immer skrupelloser (=USA) – wenn auch in ihren Absichten ehrlicher. Sie sagen jetzt, sie wollen “Russland” ruinieren”, die “eigenen Wähler sind uninteressant” und der vermeintliche Schwur bei der Vereidigung der Regierung (“zum Wohle des deutschen Volkes”) ist anscheinend pure Makulatur und ein Ritual, was Vertrauen erwecken und uns Bürger ruhig stellen soll.
Zu den Raketen in Polen zurück. Ich bin mittlerweile so zynisch geworden, mir vorstellen zu können, dass dies kein “Versehen” der ukrainischen Armee war, sondern wohlüberlegt, weil man seitens der Ukraine die deutsche Öffentlichkeit und Politik bisher ganz gut in ihren Emotionen und Reaktionen gesteuert hat. Ich bin erleichter, dass in Polen und USA diese “Angebot” der Ukraine aber abgelehnt wird. Dies keine 24 Stunden nach dem tödlichen Zwischenfall scheint alles geklärt zu sein! So geht es auch Herr Scholz!
War da nicht mal was, was die deutschen Behörden, Politiker und Medien bis heute nicht mehr ansprechen und noch so tun, als wäre die Sprengung der Nordstream-Pipeline einfach nicht zu klären? Und wahrscheinlich auch aus Gründen der servilen Abhängigkeit gegenüber den “Freunden” in der Politik zur Zeit nicht klären will. Das sind die berühmten “westlichen Werte”, die wir alle verteidigen sollen? Nicht in meinem Namen!
Ihnen und dem Team der NDS weiterhin viel Glück und alles Gute!
Mit den besten Grüßen und Wünschen
Claus Hübner
15. Leserbrief
Meiner Meinung nach wird die Überschrift “Russische Raketen auf Polen” oder ähnliche ganz gezielt so verwendet um das breite Publikum, auch nach der Klärung der Raketen-Herkunft, bewusst irrezuführen (dass die unbedarften MSM-Konsumenten weiterhin annehmen: aus Rußland).
Die Raketen (S300) sind wahrscheinlich sogar aus russischer Produktion – aber von früher her – und werden derzeit immer noch von der Ukraine zur Flugabwehr eingesetzt.
Also ist die Schlagzeile “Russische Raketen auf Polen” wahrscheinlich gar nicht falsch – und wer das dann missversteht als von Russland in Richtung Polen abgefeuert, hat das leider, leider falsch verstanden, was man natürlich bedauert.
In den aktuellen weiteren Ausführungen der MSM fehlen aber auch (natürlich irrtümlich) entsprechende Hinweise, woher die Rakete kam, welche Reichweite sie besitzt, etc. – woraus man dann schließen könnte, dass Russland gar nicht der Absender sein konnte.
Viele Grüße
Heinz Lindenberger
16. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Warweg,
interessant ist in diesem Zusammenhang die doch schnelle Ansage der Amerikaner dass es ein ukrainisches S-300-System war, welches in Polen niederging. Offensichtlich gibt es da noch einen Rest gesunden Menschenverstands und die Einsicht, das hier schnell reagiert werden musste, um eine Eskalation zu vermeiden. Die russische Seite reagierte wie bisher besonnen.
Was in diesem Zusammenhang vielleicht auch den Schluss zulässt, dass die Amerikaner der Kreaturen in Kiew langsam überdrüssig werden, weil diese jetzt offensichtlich im vermeintlichen Siegestaumel (Cherson) machen was sie wollen.
Was Frau Strack-Zimmermann betrifft deuten ihre Äußerungen wohl auf einen wohligen Schauer dabei hin welcher durch ihre welken Lenden gefahren ist, wen sie über den Krieg in der Ukraine salbadert.
Viele Grüße
H. Schumann
17. Leserbrief
Hallo,
ja, die Kriegstrommel rühren geht immer ganz schnell!
Man muss ja dazu nicht lange überlegen. Es erinnert mich an “DDR-Zeiten”, allerdings unter anderen Vorzeichen:
Da war alles “der Westen”!
Es wäre ein netter Zug des Zufalls gewesen, wenn anstatt der unschuldigen Menschen in Polen
mal paar laut schreiende NATO-Politiker dort gestanden hätten. Vielleicht wäre die Welt etwas friedlicher geworden.
Ach, und wie ist das mit der gesprengten Pipeline “Nord-Stream”?
Schweigen im Walde ….
von unserem Leser R.Z.
18. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Warweg,
meine ersten Gedanken nach den ZDF Nachrichten waren:
Sender Gleiwitz
Tonkin-Zwischenfall,
9/11,
Hufeisenplan
Dann:
“Wem nützt es?”
Diese Frage klärt fast immer wer dahinter steckt oder stecken könnte.
Dann:
Nicht die geringsten Beweise oder Fakten, aber sofort:
Der Russe war es!!
Gibt es eigentlich noch etwas, wofür er nicht verantwortlich ist?
Wann werden diese Nachrichten Trolle endlich vor Gericht gestellt und zur Verantwortung gezogen.
Das ist eindeutig Hetzte nach Paragraph 130 Absatz 5 StGB.
Aber dann müssten ja auch sehr viele Politiker Trolle vor Gericht stehen.
Also wird das nicht passieren.
Ein Glück, dass ich schon 72 Jahre bin.
MfG
Klaus Korcz
19. Leserbrief
Hallo nachdenkseiten,
erschreckend fand ich gestern die Abmoderation von Fritz Frey im Report Mainz um 22.24, der blind nachplapperte, was ihm wohl seit Monaten eingebläut wurde: “russische Raketen sind..” – ohne wenn und aber, ohne journalistische Sorgfaltspflicht, selbstbewusst und ohne Zweifel. Er wusste es schon, was selbst Geheimdienste noch nicht wussten.
Das sind halt unsere “Leidmedien”, unsere “quality Press” – aber dass ff dabei mitmischte, das hat mich doch erstaunt und erschreckt.
Mfg
S. Schmidtke
20. Leserbrief
Liebe Redaktion der NachDenkSeiten, lieber Florian Warweg,
nachdem gestern die Nachricht kam, dass zwei “russische” Raketen in Polen eingeschlagen wären, dachte ich spontan an die Ankündigung Adolf Hitlers, in der er sagte, ab heute elf Uhr schiessen wir zurück und somit einen übrigens völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Polen begann und damit den zweiten Weltkrieg eingeläutet hat. Nicht zu vergessen, dass dieser Adolf Hitler unter anderen mit Geldern eines Bankers namens Bush, Vater und Großvater zweier amerikanischer Präsidenten, überhaupt erst ab die Macht kam. Auch nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang, dass dieser Banker wohl mit den Geschäften, die er mit den Nationalsozialisten machte, den Grundstein des nicht unerheblichen Vermögens der Familie Bush legte. Tatsächlich befürchtete ich ein angeblich spontanes Eingreifen der Nato und damit den Beginn eines dritten Weltkrieges.
Ich vermute allerdings, dass dies von den US Geheimdiensten in Zusammenarbeit mit der Ukraine auch so gedacht war. Warum auch immer, es hat Gott sein Dank nicht funktioniert. Allerdings wäre die Situation äusserst günstig gewesen, viele empörte Landesväter auf dem G 20 Gipfel, ohne ihre entsprechenden Berater vor Ort und genötigt, eine schnelle Entscheidung zu treffen, eine explosive Mischung also. Und dies unter einem amerikanischen Präsidenten, der doch schon etwas altersgeschädigt zu sein scheint, trägt er doch oftmals einen Knopf im Ohr, der ihm, besonders was das Erinnerungsvermögen betrifft, äussere Unterstützung gewährt. Doch Biden hat, wenn auch sehr verunsichert, ruhig und umsichtig reagiert. Offenbar war er nicht eingeweiht.
Wer aber offenbar durchaus eingeweiht war, war Präsident Selenskyj, der seine schauspielerischen Aufgaben nicht mehr so souverän wie bisher erfüllt hat, sondern sichtbar verängstigt erschien. Er scheint wohl zu ahnen, dass er sich da mit Kräften eingelassen hat, die sein Handlungsvermögen deutlichen übersteigen. Ich würde sogar vermuten, dass seine Lebenszeit deutlich begrenzt sein wird, da er einfach zu viel weiss und seinen Auftraggebern wohl auch als unzuverlässig erscheint. Solcher unberechenbarer Menschen entledigt man sich gerne in Geheimdienstkreisen.
Dies alles sind zwar nur meine unmaßgeblichen Vermutungen, die allerdings auf den entsprechenden Geschichtskenntnissen und Erfahrungen beruhen. Zudem sehe ich Menschen oft an, wenn sie die Unwahrheit sagen. Und leider habe ich meinen nun 73 Lebensjahren fast immer Recht behalten, leider, muss ich sagen, ich hätte mich oft gerne geirrt. Ich kann nur hoffen, dass wir Europäer endlich aufwachen und begreifen, welche Strategien US imperiales Herrschaftsdenken uns beschert und wir endlich, auch im Sinne des ganzen Planeten, vernünftigere, friedliche Wege einschlagen, die auch eine friedliche Nachbarschaft mit Russland möglich machen. Und natürlich aus unserem Planeten wieder einen Ort machen, der allen Lebewesen ein Lebensrecht gewährt auf dem wir Menschen uns zu einer friedlichen Art weiterentwickeln!
In diesem trotz allem positiven Sinne
liebe Grüsse
Brigitte Schmoock
21. Leserbrief
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich persönlich habe keine Sekunde gedacht das Russland ein Natomitglied angreifen würde.Nachdem es scheinbar viele Probleme gibt um in der Ukraine irgendwelche gesteckten Ziele zu erreichen ist es doch völlig unlogisch und wohl auch gar nicht möglich(Material-und Personaltechnisch) ein weiteres Land anzugreifen.
Also im Grunde genommen völlig auszuschließen.
Aber wie bei den Anschlägen auf die Pipelines vermute ich das man bald nichts mehr davon hören wird,wie immer wenn die “guten” involviert sind :-).
Danke für eure tolle Arbeit,habe direkt mal bescheidene 20 Euro rübergeschickt.
Liebe Grüße Nicholas Jones
22. Leserbrief
Hallo Liebe Nachdenkseiten-Team,
ich möchte gerne noch ergänzen, dass Polen selbst (jetzige polnische rechte und populistische PiS-Regierung) nach eine Provokation sucht um eine Kriegszustand/ Kriegsrecht zu rechtfertigen um weiter, ungestört zu regieren. Im 2023 haben wir nämlich Parlamentswahlen wo die Prognosen für PiS ziemlich schlecht aussehen. Ich bin fest überzeugt, dass jetziger polnischer Regierung in der Lage ist, alles zu tun, um an der Macht zu bleiben. Koste es was es wolle! Selbst Angriff inklusive!
Mit freundlichen Grüßen,
Jacek Zoremba
23. Leserbrief
es gibt meiner Meinung nach drei Varianten:
Erstens: russische Raketen sind in Polen eingeschlagen
Dann hat die NATO aber scheinbar nicht den A… in der Hose den Verteidigungsfall auszurufen
Zweitens: die Ukrainern haben gezielt den Raketenangriff provoziert und ukrainische Raketen sind in Polen bewusst eingeschlagen
Dann hat auch hier die NATO scheinbar nicht den A… in der Hose den Verteidigungsfall auszurufen
Drittens:
Die Abwehrraketen der Ukraine sind fehlgeleitet und die Abwehrraketen der NATO ( in Polen mit der Begründung gegen Angriffe aus dem Iran aufgestellt) haben auch nicht funktioniert . Also erleben wir eine Propagandaschlacht um vom Dilettantismus von Ukraine und NATO Polen abzulenken .
Es sind die gleichen Anzeichen wie in Afghanistan, die USA ziehen den Schwanz ein, wenn´s für SIE brenzlig wird.
Gunther Leschik
24. Leserbrief
Liebe Redaktion der NDS
Zur Rakete auf polnisches Gebiet:
Herr Stoltenberg und Herr Scholz sagen, auch wenn die Rakete von der Ukraine abgeschossen wurde so ist doch Russland schuld, denn die Ursache ist der russische Angriffskrieg. So ist es und so wird es verbreitet, so wird die Geschichte erzählt.
Und wieder wird vergessen zu erzählen, wer, wie Schuld am Krieg hat, wer ihn fördert, wer ihn nicht beenden möchte. Vielleicht sind dann ganz Andere schuldig im Sinne Stoltenberg und Scholz.
Mit freundlichen Grüßen
P.H.Höckelmann
25. Leserbrief
nachdem jetzt klar ist, daß die Ukraine Polen angegriffen hat, was technisch gar nicht so einfach war, wie Frau Henn @ RT zeigt, ist doch automatisch der BÜNDNISFALL eingetreten, die ganze NATO verteidigt jetzt Polen gegen die Ukraine.
Oder habe ich da was falsch verstanden bei diesem ‘Verteidigungsbündnis’ ?
mit vorzüglicher Hochachtung
S B
26. Leserbrief
Wieder einmal wird deutlich, was unsere lupenreinen Demokraten in Wahrheit wollen; den offenen militärischen Konflikt mit Russland!
Maßgebliche politische Vertreter der Bundesregierung veröffentlichen auf BILD-Niveau Teil- bzw. Unwahrheiten, um den Konflikt mit Russland noch weiter anzuheizen, die in diesem Land unter den Massen nicht vorhandene Kriegsstimmung endlich zu erreichen. Sender Gleiwitz lässt grüßen!
Ausnahmsweise dürfen wir sowohl der US- wie auch der polnischen Regierung sowie dem NATO-Oberkommando einmal dankbar sein für ihre besonnene Einschätzung. Gleichwohl sollte jeder denkende Mensch sich darüber klar sein, wie schnell ein 3.Weltkrieg lediglich aufgrund von falschen bzw. vorschnellen Schlagzeilen möglich ist!
Von unserem Leser D.K.
27. Leserbrief
Liebes NDS-Team,
natürlich war´s mal wieder “der Russe”, wer sonst? Oder vielleicht doch “der Ukrainer”??? Ist noch niemanden der Gedanke gekommen, dass ein gewisser Selenskyj absichtlich Raketen russischer Bauart auf Polen schießt, um so die NATO in einen Krieg gegen Russland zu zwingen? Ich traue diesem (Ex-)Komiker inzwischen alles zu.
C. Broeckmann
28. Leserbrief
Danke für diesen Beitrag. Ganz ausgezeichnet, diese Analyse.
Aus vielen Journalisten sind Propagandisten geworden, aus einigen Politikern desgleichen. Anscheinend legen sie ihren Verstand still, wenn es eine “Nachricht” gibt, die zu ihrer vorgefassten Meinung passt, denn ein Angriff Russlands auf NATO – Territorium wäre vollkommen verrückt. Ähnlich wie bei der Sprengung von Nordstream, als sofort die aus der Luft gegriffene – und genauso unlogische Verdächtigung – Russlands durch die polnische Regierung begierig und ohne jede Distanz kolportiert wurde. (Nebenbei bemerkt: Ich glaube, dass dieses Verbrechen vielleicht aufgeklärt wird, aber, falls GB, USA oder einer der sonstigen Verdächtigen dafür verantwortlich ist, das Ergebnis niemals an die Öffentlichkeit gelangen wird – die Verwicklungen zwischen den NATO – “Freunden” wären einfach zu groß. Und es wäre schwierig, dafür eine Rechtfertigung zu erfinden – es sei denn, man schiebt Russland nach der gleichen Logik, die es “letztendlich” verantwortlich für die Raketeneinschläge in Polen macht, auch dafür die Verantwortung zu – etwa nach dem Motto “Ohne den Angriff auf die Ukraine wäre ja niemand “gezwungen” gewesen, die russischen Gasexporte nach Europa zu stoppen.)
Diese unverantwortlichen Schnellschüsse haben auch mit der atemlosen Hatz in der Informationspolitik zu tun: Wer sorgfältig recherchiert, ist schon rein zeitlich im Nachteil. Und außerdem: Wenn so etwas wie das “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (eine verräterische Bezeichnung), dessen Verlagshaus zu 23,4 % der SPD gehört, 52 regionale Tageszeitungen (ich habe nachgezählt!) mit überregionalen Nachrichten “versorgt”, auf gut deutsch die also alle das gleiche schreiben, wie sieht es dann mit dem Meinungspluralismus aus?
Zum Schluss noch eine Anmerkung zu Frau Strack-Zimmermann: Sie wurde anscheinend nach ihrem Hetz-Tweet scharf kritisiert, deshalb das “der Ton macht die Musik”. Ja, das sollte sie sich selbst sagen: “… Insassen des Kreml…”?!
Bloß gut, dass es Seiten wie Ihre gibt!
Mit freundlichen Grüßen
Frank Dreke
29. Leserbrief
Hallo,
ich finde es gefährlich und ungeheuerlich, was Frau Strack-Zimmermann und einige sogenannte Leitmedien bezüglich der in Polen heruntergekommenen Rakete sofort und ungeprüft bzw. verfälscht geschrieben haben. Ich habe den dringenden Verdacht, dass sie uns in einen dritten Weltkrieg hineinziehen wollen. Warum auch immer! Sind im letzten nicht schon genug gestorben? Müssen es jetzt durch derartig unverantwortliches Geschwätz noch mehr werden?
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Tagage
30. Leserbrief
Hallo liebe NDS-Redaktion & Autoren,
Bei dem ganzen Vorfall habe ich nur einen Gedanken: Sind denn jetzt alle vollkommen Plemplem, balla balla, aus dem Häuschen und vollkommen verblödet?
Russland beschiesst Polen mit einer:
- Luftabwehrrakete
- Reichweite 300 Km (laut wiki-dingsda)
Da stellen sich doch die Fragen:
Warum sollte Russland Polen angreifen und dieses mit einer Luftabwehrrakete?
Und diese Rakete hat eine Reichweite von 300km. Also von wo aus? In Ost-Polen/Westukraine? 300km Radius? Militär-geographisch schon unmöglich. Und dann noch eine Luftabwehrrakete. Allein schon diese zwei Fakten zeigen doch klar auf, dass es die Ukraine war.
Ich hab mich immer gefragt wie es zu den Weltkriegen kam, jetzt weiss ich es. Und wie in beiden Fällen ist die Journaille die treibende und/oder unterstützende Kraft.
Wie war doch gleich der Ausspruch/die Ansage von John Lennon?
„Ich glaube wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage. Das ist das wahnsinnige daran.“
Gute Nacht und viel Glück – J.K.
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