Kategorie: Nachrichten
Welchen Bereich der „Ökonomie“ versteht das Weltwirtschaftsforum WEF nicht?
„Rhetorische Frage“ von David Middleton
Wind- und Solarenergie beschäftigen inzwischen so viele Arbeitnehmer wie der Ölsektor (Weltwirtschaftsforum auf LinkedIn)
Der LinkedIn-Beitrag wird von einem niedlichen YouTube-Video begleitet:
Das Weltwirtschaftsforum ist offenbar der Meinung, dass dies etwas ist, womit man prahlen kann. Wenn Sie nicht sehen können, warum das so lustig ist, sind Sie wahrscheinlich in Wirtschaft (und Grundrechenarten) durchgefallen…
Weltweiter Primärenergieverbrauch im Jahr 2021 (Quelle: BP Statistical Review of World Energy)
Nach der Logik des Weltwirtschaftsforums ist es eine „gute Sache“, dass es mehr Menschen braucht, um 7 % des weltweiten Primärenergiebedarfs zu produzieren und zu liefern, als es braucht, um 55 % (Öl und Gas) zu produzieren und zu liefern.
Es ist sogar möglich, dass im Jahr 2021 doppelt so viele Menschen benötigt werden, um mehr als 40 EJ „grüne“ Energie zu liefern, als 330 EJ Energie aus dem „Ölsektor“.
Weltweit 12,7 Millionen Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien
Neuer Bericht bestätigt Wachstum der Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien trotz zahlreicher Krisen und fordert gezielte Industriestrategien zur Schaffung stabiler Lieferketten und menschenwürdiger Arbeitsplätze.
Pressemitteilung | 22. September 2022
GENF (ILO News) – Einem neuen Bericht zufolge stieg die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr weltweit auf 12,7 Millionen, was einem Anstieg von 700.000 neuen Arbeitsplätzen innerhalb eines Jahres entspricht, trotz der anhaltenden Auswirkungen von COVID-19 und der wachsenden Energiekrise.
Erneuerbare Energien und Arbeitsplätze: Annual Review 2022 stellt fest, dass die Größe des Inlandsmarkts neben den Arbeits- und sonstigen Kosten ein wichtiger Faktor für die Schaffung von Arbeitsplätzen im Bereich der erneuerbaren Energien ist. Die Solarenergie wurde als der am schnellsten wachsende Sektor ermittelt. Im Jahr 2021 werden in diesem Sektor 4,3 Millionen Arbeitsplätze geschaffen, das ist mehr als ein Drittel der derzeit weltweit im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigten Arbeitnehmer.
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Quelle: International Labour Organization ILO
Öl- und Gasförderung
Die IAO schätzt, dass fast 6 Millionen Menschen direkt in der Erdölindustrie beschäftigt sind und mehr als zehnmal so viele Arbeitsplätze indirekt durch die Branche geschaffen werden. Die Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen in der Erdölindustrie nehmen zu, allerdings von einer sehr niedrigen Basis aus. Dies mag an den harten Arbeitsbedingungen in der Branche liegen: lange Arbeitszeiten, vor allem in der Erdölförderung; immer mehr Arbeit rund um die Uhr in schwierigen, abgelegenen Gebieten; Schichtplanung, vor allem im Offshore-Bereich, wo die Rotationsmuster durch Transportpläne und begrenzte Unterbringungsmöglichkeiten eingeschränkt werden. Die Erdölindustrie hat mit einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu kämpfen.
Quelle: International Labour Organization ILO
„Das ist lustig, egal, wer Sie sind. Das da ist lustig.“
Erneuerbare Energien erfordern 300.000 Beschäftigte mehr pro Exajoule Leistung als die Öl- und Gasindustrie. Immer, wenn ich diese „triumphalen“ Artikel darüber lese, dass erneuerbare Energien mehr Menschen beschäftigen als fossile Brennstoffe, muss ich immer an die Fotos von Dutzenden von Arbeitern denken, die während des historischen Besuchs von Präsident Nixon in Rotchina im Jahr 1972 Schnee von den Straßen Pekings fegten.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
MFG-Krise: Wähler und Sympathisanten entsetzt über unprofessionelles Krisenmanagement
In den ersten Minuten des Freitag, dem 30. September, erklärte der aktive und österreichweit bekannte Bundesgeschäftsführer Gerhard Pöttler via Telegram-Botschaft seinen Rücktritt von allen Funktionen – und seinen Parteiaustritt. Er sehe sich außerstande, die Missstände in der Partei zu beheben. Die Reaktionen lassen darauf schließen, dass man in der Parteispitze nicht verstanden hat, dass es um alles geht – vor allem aber um die Glaubwürdigkeit. Öffentlich erklärte man Pöttler de facto als psychisch krank.
Ein Kommentar von Willi Huber
Die Parteiführung stand Report 24 seit Freitag Vormittag nicht für ein telefonisches Gespräch zur Verfügung. Einige Kurznachrichten wurden ausgetauscht. Natürlich muss man berücksichtigen, dass die MFG sich in der Zielgeraden der Bundespräsidentenwahl befindet – das bedeutet sieben Tage in der Woche Stress, nahezu rund um die Uhr. Mit Gerhard Pöttler führten wir am selben Tag hingegen ein sehr offenes und ehrliches Gespräch – geprägt von Respekt aber auch aller notwendigen Kritik.
“Feinde” feierten Selbstdemontage genüsslich
Man nimmt als Außenstehender aber auch wahr, dass seitens der Parteiführung am Freitag Vormittag Zeit dafür war, dem nicht wohlgesonnenen Fellner-Medium “Österreich” Fragen zu beantworten. Ein Umstand, der auch manchen wichtigen Parteifunktionären ein Kopfschütteln entlockte, mit denen dieser Schritt nicht abgesprochen war. Die Mainstream-Medien feierten die Selbstdemontage der jungen Partei genüsslich, es dürften in etlichen Redaktionen Sektkorken geknallt haben. Auch bei den Mitbewerbern ÖVP sowie in Teilen der FPÖ war nicht mit Trauer zu rechnen.
Ist frischer Wind mit alten Methoden zu erreichen?
Die Chefredakteure von Report 24 und Info-Direkt stellten jüngst im Talk mit RTV fest, dass man bei der MFG offenbar vergessen hat, welche Medien dazu beigetragen haben, diese Bewegung groß zu machen. Soviel ist klar, es waren nicht die Heute und die Österreich, nicht die Krone und auch nicht der Standard oder der ORF. Artikel dieser Mainstreammedien werden auf Social-Media Seiten aber immer wieder mit (Steuer-)geld beworben, was alternativen Medien immer häufiger die Zornesröte auf die Stirn treibt. Auch am Hauptkanal der MFG auf Telegram finden sich häufig Links zum Mainstream oder zu Medien, die anderen Parteien sehr nahe stehen.
Ähnlich wie bei der Haimbuchner-FPÖ, die auf Berater vertraut, die teilweise auch für die ÖVP arbeiten, ist bei der MFG die Frage zu stellen, ob sie politisch wirklich so gut beraten ist. Wobei viele auch die Grundfrage stellen: Brauchen Parteien, die “anders” sein wollen, die angeblich “alte Systeme aufbrechen” wollen, wirklich sündteures Coaching und sündteure Politberater? Ist das nicht wieder mehr vom Selben, mehr vom Alten, von dem wir schon lange wissen, dass es nicht funktioniert?
Haben PR- und Werbepartner wirklich dieselben Interessen?
Während man es bei der MFG offenbar nicht als notwendig erachtet, ihre Partner (und Mitarbeiter) vorab einem Screening zu unterziehen, war es Report24 innerhalb weniger Stunden problemlos möglich, gewisse Merkwürdigkeiten festzustellen. So dürfte der Chef der Grafikagentur, die für die absurden und viel kritisierten Wahlplakate in arabischer (und anderen) Sprachen verantwortlich zeichnet, ein großer Fan der Extremistenorganisation “Extinction Rebellion” sein, zumindest bejubelte er online unter seinem Namen deren “Anklebe”-Aktionen. Ein weiteres PR-Büro, das für intensive Zusammenarbeit bekannt ist, wirbt in seinen Referenzen dafür, auch für einen Mandatar der NEOS gearbeitet zu haben.
Zudem will man dort für die Biographie von “Conchita Wurst” verantwortlich zeichnen und für einen Event in der Hofburg Anfang 2022 tätig gewesen sein. Ebendort wurde Alexander van der Bellen als “inspirierender Vortragender” gelobt. Gut, eine professionelle PR-Agentur mag schon in der Lage sein, mehrere Politkunden gleichzeitig zu betreuen. Ob sich die Werte von jemandem, der keine Distanz zum Globalismus pflegt, tatsächlich mit der MFG übereinstimmen lassen ist fraglich. Geht sich das aus, im selben Jahr Van der Bellen zu bejubeln und mit voller Kraft Dr. Brunner als Präsidentschaftskandidaten zu promoten? Für die MFG offenbar schon. Wir haben uns als Medienleute bei Pressekonferenzen ziemlich häufig gefragt, weshalb diese teuren MFG-Berater nicht in der Lage sind, einen funktionierenden Videostream zu liefern.
Wähler und Sympathisanten sind entsetzt
Die Strategie, mit dem Rücktritt Pöttlers umzugehen, sorgte für Entsetzen und sehr emotionale Kommentare auf sozialen Medien. Denn dieser wurde in der Presseaussendung des Bundesvorstands, unterzeichnet von Dr. Fiala und Dr. Brunner, im Grunde genommen als geisteskrank dargestellt. Die Wortwahl lautete “emotionale Probleme” wegen “Dauerbelastung”. Dieser persönliche Untergriff führte naturgemäß zu einer Antwort von Gerhard Pöttler.
Es war dies nicht die erste absurde Presseaussendung der Partei. Ohne Not und ohne mitten in Corona-, Finanz- und Energiekrise für Restösterreich ein Thema zu sein, äußerte man sich vehement zum Thema Legalisierung von Cannabis. Und nachdem der freiheitliche Spitzenkandidat wertschätzend anerkannte, dass die MFG hohe Kompetenz im Corona-Thema hat und Dr. Brunner im Falle einer Präsidentschaft einen Beratervertrag anbot, kam eine bitterböse Entgegnung, dass Brunner Herrn Rosenkranz keinesfalls einen Beratervertrag anbieten werde.
Neben der intensiven – übrigens unentgeltlichen – Hilfe aus alternativen Medien dürfte man in der Parteispitze auch vergessen haben, welche Wähler man sich eigentlich ausgeborgt hat und künftig ausborgen will. Analysten gehen davon aus, dass gut 50 Prozent der MFG-Wähler unzufriedene FPÖ Wähler waren, denen beispielsweise der Kurs der FPÖ-Landespartei gegen die Corona-Maßnahmen zu weich war. Dass seitens der fragwürdig beratenen MFG inzwischen immer wieder scharf auf die FPÖ geschossen wurde – in einem Tonfall der keinen Respekt beinhaltete – stieß und stößt viele dieser Wechselwähler vor den Kopf. Niemand lässt sich gerne beleidigen.
Harte Worte von Gerald Markel
Polit-Profi Gerald Markel sagte dazu, dass es wohl noch nie in der Geschichte Österreichs eine Partei gegeben hat, die sich selbst innerhalb eines halben Tages so restlos selbst zerstört hat, wie die MFG. Eine harte Ansage, der wir uns nicht vollständig anschließen wollen. Denn wir haben noch Hoffnung und glauben an die Grundprinzipien der Partei, in die auch hunderttausende Österreicher inmitten des Corona-Wahns zunächst ihre Hoffnungen auf eine positive, friedliche Änderung setzten. Doch die MFG braucht eine vollständige Grundsanierung und muss ihren vor sich her getragenen Grundsätzen gerecht werden. Man kann sich nicht “Die Partei für echte Demokratie” nennen und den eigenen Mitgliedern jegliches Mitspracherecht verwehren.
Nachtrag: Soeben verbreitete die MFG ein bizarres Interview von Dr. Brunner mit der Kleinen Zeitung, das nur in Form von Emojis geführt wurde. Für ein Hintergrundgespräch zu den Ereignissen mit Report 24 blieb hingegen nach wie vor keine Zeit, obwohl das Wahlkampffinale in Linz stattfand.
OLIVER GREYF: »Die Bande von Nijvel und das Dutroux Netzwerk!«
Deutschland: Ganz unten

Von WOLFGANG HÜBNER | Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 war der politische, geistige und bald auch wirtschaftliche Zustand unserer Nation und des Staates, aber auch unseres Volkes noch nie so erbärmlich, so heruntergekommen, das Eigene so verachtend wie in diesem Herbst 2022 am Vorabend des Tags der deutschen Einheit. Und wenn es wirklich […]
Ein Video von Diether Dehm und Freunden

Nachdem Staatskomiker Jan Böhmermann höhnisch das gute Antikriegslied „Meinst du die Russen wollen Krieg“ zu seiner NATO-Giftschleuder umgeformt hatte, brodelt Zorn in einigen von uns Liedermachern der alten Friedensbewegung, schreibt Diether Dehm. Deshalb haben wir dieses Video produziert.
Auch, weil uns das Lied seit dem Einmarsch der Russen in die Ukraine selbst quer im Mund lag. Einst von Jewgeni Jewtuschenko getextet, hatten wir es ja trotzig über sechs Jahrzehnte Antikommunisten und Russenfeinden entgegengesungen. „Meint ihr immer noch, die Russen woll`n keinen Krieg?” werden wir seither schadenfreudig zurückgefragt. Auch von solchen scheinheiligen Journalisten, die die NATO-Aufrüstung an der Grenze zu Russland mitbefeuert hatten. Und zwar mit ihrem Schweigen! Zu der neuen Überschallrakete “Dark Eagle”, die ab 2023 nach wenigen Sekunden (und ohne Chance, einen Bunker zu finden, geschweige denn auf Rückschlag) von der Ukraine abgeschossen, in Moskau aufschlägt. Womit die NATO gegen Russland endlich über die Erstschlagskapazität verfügt, mit der dann bald auch auf russisches Öl und Gas zuzugreifen wäre, einen alten Traum von Hitlers Finanzkapital und Reagans Großaktionären endlich wahr machend. Sollen sie tatsächlich auch über unser gutes Lied triumphieren? Diese barbarisierten Medienmacher, die selber acht Jahre lang verschwiegen hatten, wie Nazi-Bataillone mit ihren SS-, Bandera- und Assow-Runen mit Mörsergranaten und Scharfschützen 13.000 Menschen in den ostukrainischen Volksrepubliken massakriert hatten? (Quelle OSZE Berichte) Hartmut König, Michael Letz, Philipp Hoffmann und ich haben nun einen musikalischen Ausbruch versucht. Videoumsetzung: Noltze.
Experte vermutet hinter Sabotage US-Strategie: „Wir müssen einen Keil zwischen Deutschland und Russland treiben!“
„Die Energiewende war die erste Sabotage unserer Energieversorgung.“ Auch dahinter habe schon ein längerfristiger Plan der USA gesteckt: „Wir müssen Europa und vor allem Deutschland schwächen. Wir müssen einen Keil zwischen Deutschland und Russland treiben. Weil ein hochindustrialisiertes Deutschland mit seinen Ingenieuren und seinem Erfindergeist, kombiniert mit einem rohstoffreichen Russland, ist das einzige, was Amerika richtig gefährlich werden kann.“
So deutlich wie der Energie- und Blackout-Experte Robert Jungnischke hat es noch niemand ausgesprochen! Hinter den Sabotageakten an den Nord Stream Pipelines vermutet er eine gezielte Strategie der USA. Diese laufe darauf hinaus, die deutsche Wirtschaft nachhaltig zu schwächen, wenn nicht sogar zu zerstören.
Wer Jungnischke im Interview mit „Politik Spezial“ genau zuhört, erkennt auch schnell, dass der von der „Ampel“ rechtzeitig vor der Niedersachsen-Wahl (9. Oktober) mit viel Wortgetöse angekündigte 200 Milliarden Schulden- „Doppel-Wumms“ ins Leere laufen dürfte. Ganz einfach deshalb, weil die deutschen Gasreserven nach Meinung des Experten gar nicht über den Winter reichen werden und Strom, wie Jungnischke erwartet, schon bald rationiert wird. Warum das wiederum die Blackout-Gefahr sogar noch erhöht, erläutert der Ingenieur mit nachvollziehbarer Logik.
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1. Rede nach dem Riesen-Wahlsieg: Meloni geht auf Konfrontationskurs zur EU – Italien zuerst!
Italien wird sich nach Aussage der voraussichtlich nächsten Ministerpräsidentin Giorgia Meloni („Fratelli d‘Italia“) künftig wieder verstärkt um eigene Anliegen kümmern. Das bekräftigte die Wahlsiegerin am Samstag, 1. Oktober, in ihrer ersten öffentlichen Rede nach dem Triumph des Mitte-Rechts-Blocks bei den Parlamentswahlen vor einer Woche. „Italien muss wieder dahin zurückkehren, zuerst seine nationalen Interessen zu verteidigen“, betonte Meloni in Mailand.
Sie kritisierte die ihrer Meinung nach unsolidarische Entscheidung der deutschen Bundesregierung, bis zu 200 Milliarden Euro neue Schulden zu machen, um Verbraucher und Unternehmen von den explodierenden Energiepreisen zu entlasten. Gleichzeitig weigere sich Berlin jedoch, eine europäische Preisobergrenze für Gas zu unterstützen, wie sie Italien und andere Länder fordern.
Die absehbar künftige italienische Regierungschefin beklagte zudem, Rom habe sich bisher von der EU „herumkommandieren“ lassen. Dies werde sich künftig ändern.
Meloni sprach vor Teilnehmern einer Landwirtschaftsmesse in Mailand.
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Wieso ich nach 58 Jahren aus der SPD austrete: Faktische Kriegsteilnahme Deutschlands unter der Führung von SPD-Kanzler Scholz

Jeder Mensch wird in eine vorgefundene Geschichte hineingeboren. Sie prägt das Denken und auch das Handeln. „Die Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden“ heißt es bei Karl Marx. Wer also verstehen will, warum ich, der viele Jahre die SPD und damit die Kreispolitik im Landkreis Aurich mitgestaltete, „seine“ Partei nach 58 Jahren verlassen habe, und eine sehr kritische und nach allen Seiten hin skeptische Haltung gegenüber dem Krieg Russlands in der Ukraine einnehme, sollte in diese Lebensgeschichte eintauchen. Viele Menschen der Nachkriegsgeneration werden sich sicherlich wiedererkennen. Von Erwin Wenzel
Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
Mein Opa Albert erzählte mir, dem 1947 Geborenen, in den 1950er Jahren bei jedem Besuch die Geschichte von der Tannenberg Schlacht in den ostpreußischen Masuren und der Erstürmung der Doppelanhöhe „Toter Mann“ in Verdun:
„Mit hundert Mann stürmten wir nach oben und mit vier kamen wir oben an!“
Was ich als Kind befremdlich fand, wurde mir später im Studium des Ersten Weltkrieges klar. Wilhelm II, die Generalität und kriegerische Nationalisten hatten das deutsche Volk in das fürchterliche Schlachtengewitter getrieben mit dem Ziel, Deutschlands Weltgeltung zu sichern. Leider hatten auch die Sozialdemokraten bis auf wenige Aufrechte im Reichstag den Kriegskrediten zugestimmt. Noch in den Monaten vor Ausbruch des Weltkrieges hatten Hunderttausende in ganz Europa für den Erhalt des Friedens demonstriert. Aber im August 1914 eroberte der Nationalismus endgültig die Köpfe und Herzen. Seit Clausewitz heißt es zudem, dass Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln sei. „Gewalt ist die Ultima Ratio“. Auch von heutigen Bellizisten in allen Parteien wird dieser Grundsatz immer noch deklamiert, obwohl er nichts weiter ist als die Ultima Irratio, wie Willy Brandt am 11. November 1971 so prägnant formulierte. Albert kehrte verwundet an Leib und Seele zurück nach Pommern, während andere sich für eine Zeitenwende der demokratischen Republik einsetzten.
Das Scheitern der Weimarer Republik führte zur Diktatur der Nationalsozialisten und zur Fortsetzung des Weltkrieges. Nationalisten, Monarchisten und Antidemokraten waren die Totengräber, sicher auch, weil der Versailler Friedensvertrag die Saat des Hasses lebendig erhielt und die imperialistischen Großmachtfantasien wie „am Deutschen Volke sollen alle genesen“ die Köpfe vieler beherrschte.
So wurde mein Vater Ernst 1939 als Soldat eingezogen und kehrte verwundet aus dem Krieg zurück, heiratete eine Ostfriesin und machte sich als Zimmerer in Norden einen Namen. Nur bruchstückhaft erzählte er mir von Kriegserlebnissen. Im Kanal mit dem Räumboot „abgesoffen“, gerade noch überlebt, im Schwarzen Meer starb direkt neben ihm an Bord sein Freund an einer Kugel. Alles andere, insbesondere Gefühle schloss er tief in sich ab, so dass ich nie wirklich erfuhr, was die Überlebenden Opa Albert und Vater Ernst traumatisch erlitten hatten, wie Millionen andere auch. Gleichwohl wurden die Kriege, von Verbrechern vom Zaun gebrochen, Elemente seiner verletzlichen Seele. „Nie wieder Krieg“ – ich wurde Pazifist und bin es bis heute.
Es gibt noch ein zweites Erleben, das mich prägte. 40 Mark betrug damals, in den 1950er Jahren, das Schulgeld für das Gymnasium in Norden. 40 Mark, wie sollte das der hart arbeitende Vater bezahlen können? Ich hatte Glück, der Landkreis Norden gewährte mir ein Stipendium, so konnte ich nach einer Aufnahmeprüfung auf die höhere Schule. Als damals einziges Arbeiterkind blieb ich eine Ausnahme unter den Ärzte-, Apotheker- und Fabrikanten-Söhnen. Und so wurde „Bildung für alle“ eine Lebensaufgabe für mich, in meinem späteren Beruf als Lehrer und in meiner Berufung als Kommunalpolitiker.
Betrachtet man meinen Lebenslauf genauer, dann kann man schon staunen. Im Frühjahrssemester 1968 ging der Kleinstädter nach Berlin, an die Freie Universität, als Politik-Student ans Otto-Suhr-Institut – dorthin, wo zu dieser Zeit die Studentenbewegung einen ersten Höhepunkt erreichte, der Aufstand der Studenten gegen ein Lehrsystem des 19. Jahrhunderts, das auch noch vom Dritten Reich geprägt war, vor allem aber im Kampf gegen die US- Kriegsverbrechen in Vietnam und für eine tolerante und gerechte Gesellschaft.
Ein Wandel, der unser Land für Jahrzehnte beeinflusste, einerseits für eine freiere Gesellschaft, für die Emanzipation der Frauen und dem Gang durch die Institutionen, andererseits durch gewalttätige Irrwege einer kleinen Minderheit in Form des individualistischen RAF Terrors. Und ich, damals junger Student, seit 1964 Mitglied der SPD, mittendrin. Nicht als Mitglied des aufrührerischen und dogmatischen Sozialistischen Deutschen Studentenbunds (SDS), sondern als Mitbegründer der Sozialistischen Hochschulgruppe (SHG), eines Verbands, der das Ziel der grundlegenden Systemreformen demokratisch anstrebte. Als Student der Politikwissenschaften, ausgestattet mit einem Stipendium der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, lernte ich viel über meine eigene Vergangenheit. All das über den Nationalsozialismus zum Beispiel, was damals weder die Schule noch der eigene Vater vermitteln konnten oder wollten. Ich hatte bis dahin nicht gewusst, dass es in Engerhafe oder auch im Emsland Konzentrationslager gab. Außerdem hatten Altnazis in der Bonner Republik unter Kanzler Adenauer noch erhebliche Karrieren gemacht, Juristen, Ärzte, Militärs, Ministerialbeamten und viele mehr.
Als Student an diesem Brennpunkt der Geschichte hätte ich wohl groß herauskommen können – wie so viele meiner Kommilitonen, die Jahre später die Politik unseres Landes mitbestimmten. Aber ich ging als Diplom-Politikwissenschaftler einen anderen Weg: Zwei aussichtsreiche Stellen in Frankfurt und Saarbrücken bekam ich nicht aber eine Stelle an der BBS 1 (berufsbildende Schule). Und die führten mich 1973 zurück nach Emden, in die Heimat. Als Politik- und Geschichtslehrer an der Berufsschule, angestellt und nicht verbeamtet, weil Pädagogik nicht Teil seiner Ausbildung gewesen war. Weniger Gehalt, weniger Rente – eine Ungerechtigkeit, die mich bis heute ärgert. Und weil meine Frau und ich wegen der Immobilienpreise kein Häuschen in Emden fanden, zogen wir in die Peripherie nach Suurhusen. Was Folgen hatte, denn ich, der 1981 nach meinem Engagement gegen den gefährlichen Weg zum Kindergarten erstmals in den Gemeinderat von Hinte gewählt wurde, machte fortan Politik im Kreis Aurich und nicht in der Stadt Emden.
Als Lehrer war ich einer, den man damals progressiv genannt hat. Ich animierte meine Schüler zu Projektarbeit, organisierte Streetball-Turniere, um Aggressionen zwischen verschiedenen Gruppen zu kanalisieren, versuchte Hauptschüler zum Lesen anzuregen und vieles andere mehr. Das war nur möglich im Rahmen einer fortschrittlichen auf Teamarbeit orientierten Berufsschule. Als Politiker, von 1991 an auch im Kreistag Aurich, war ich durchaus an der Durchsetzung meiner Vorstellungen interessiert, gerade in den 16 Jahren (bis zu meinem Rückzug 2011) als ich den SPD-Fraktionsvorsitz innehatte. Ich sei ein „ein überzeugter Genosse“ gewesen, erinnern sich manche, die mich erlebt hatten. Ich suchte den Dialog mit den Bürgern, weil mir Bürgerbeteiligung ein wichtiges Anliegen war. Ich setzte mich für Volksabstimmungen auf allen Ebenen der föderalen Bundesrepublik ein.
Ich kämpfte gegen die Pläne für eine Zentralklinik und wollte stattdessen einen Verbund der bestehenden Krankenhäuser. Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens, auf der Bundesebene entschieden, machte aber einen Strich durch die patientenfreundliche Lösung. Ich engagierte mich für den Ausbau von Gesamtschulen und gegen Privatschulen. Nie wieder für Bildung bezahlen! Und ich wollte Stärke durch Einigkeit in Ostfriesland: Ein Regionalrat sollte die Interessen der drei Landkreise und der Stadt Emden bündeln. Einer für alle statt jeder für sich. Das wäre die beste Perspektive für unsere Region, davon bin ich immer noch überzeugt.
Der Regionalrat kam nie ins Laufen, bis er 2015 abgewickelt wurde. Und die Zentralklinik soll nun gebaut werden, nur ein paar Kilometer von meinem Wohnsitz entfernt. In meinem politischen Leben gab es Höhen und viele Tiefen. Die größte Enttäuschung aber ist für mich als „demokratischen Sozialisten“ die eigene Partei
Die SPD.
Zwei Seiten hat das Schreiben, in dem ich meinen Austritt „mit sofortiger Wirkung“ erkläre und mein rotes Parteibuch zurückgebe. Die Gründe ergeben sich aus meiner Lebensgeschichte: Die Waffenlieferungen an die Ukraine, das „riesige Aufrüstungsprogramm“ für die Bundeswehr, auch die öffentliche Entschuldigung des jetzigen Bundespräsidenten und früheren Außenministers Frank-Walter Steinmeier dafür, dass die Bundesregierung viele Jahre Russland in eine neue Friedensordnung einbinden wollte – das und vor allem der mangelnde innerparteiliche Entscheidungsprozess ist für mich nicht weniger als ein Verrat an den eigenen Grundwerten. An der alten SPD, geprägt von Willy Brandt, neuer Ostpolitik und Wandel durch Handel- eben Friedenspolitik.
Dass diese SPD in einer neuen Realität Politik machen muss, dass Russlands Angriff auf die Ukraine die friedlichen Möglichkeiten nach 1991 endgültig zerstört hat, dass in der Ukraine Millionen von Menschen ums nackte Überleben kämpfen, das sehe ich auch, aber als Pazifist und geopolitischer Analytiker ziehe ich meine eigenen Schlüsse daraus: Die Vorgeschichte der geopolitischen Strategen muss auch in Rechnung gestellt werden:
Die USA wolle diesen Krieg, um in der seit Ende des Kalten Kriegs destabilisierten Welt ihre Vormachtstellung zu behaupten. Es sei ein Stellvertreterkrieg der Großmächte Russland und USA, ein Wirtschafts- und Kulturkrieg um die „Rohstoffe der Welt“. Und die EU hat zwar auch eigene auch eigene Interessen ist aber inzwischen lediglich ein „Vasall der USA“, die selbst für zahllose Kriegsverbrechen in der Welt verantwortlich ist. Zudem bereiten sich die gesellschaftlich gespalteten USA auf den Krieg mit China vor. Die bisher einzige Weltmacht kann es wohl nicht verkraften, dass ihre Position in der Welt in fragegestellt wird. Und auch die EU hat eigene fast imperiale Macht- und Wirtschaftsinteressen. Eine Außenpolitik der Friedenssicherung ist das nicht.
Wie können wir es verantworten, mit unseren Waffen und unseren Worten den Krieg in der Ukraine anzuheizen?, frage ich und es ist klar, dass das Morden und das Sterben aller Soldaten und Zivilisten in der Ukraine bei mir völliges Unverständnis und Mitgefühl auslöst. Ich zweifle daran, dass es in der Ukraine wirklich um unsere Freiheit geht und dass Wirtschaftssanktionen Wirkung auf Putin haben. Im Gegenteil, sie treffen ja uns mehr als Russland. Und in einem Leserbrief schreibe ich: „Jeder Krieg ist ein Verbrechen. Menschen werden getötet und verletzt, ukrainische wie russische. Wer wirklich dafür verantwortlich ist, ist nicht so klar, wie es scheint.“
Nein, ich bin kein „Putin-Versteher“, auch wenn Menschen, die so denken wie ich, zurzeit gerne durch eine solche Schublade diskreditiert werden. Ich, der als politischer Aktivist viele Jahre über Mehrheiten verfügte, vertrete mit meiner Haltung auch nicht unbedingt eine Mehrheit in unserem Land. Ich bin einfach nur ein Idealist, ein Pazifist, einer der den Fokus auf die Verhinderung von Krieg und Gewalt richtet und kein Öl in das Feuer gießt, wie insbesondere die grüne Außenministerin.
Ich bin für einen realistischen Pazifismus und kein irrationaler Dogmatiker wie z.B. Anton Hofreiter, Ralf Fücks und Co. Darauf bin ich stolz im Namen meines Großvaters und Vaters, die ihre Jugend in völlig sinnlosen Kriegen verloren haben. Im Namen meiner Kinder und Enkel, denen ich eine friedliche Zukunft und keinen Weltkrieg wünsche. Die Außenpolitik der Bundesrepublik ist leider nicht mehr realistisch, sondern dogmatisch und verfolgte nicht den geringsten Plan, wie der Krieg hätten vermieden werden können und hat auch keinen, wie er jetzt nach dem Ausbruch beendet werden kann.
Inzwischen wird immer klarer, dass die Eskalation des Krieges immer neue Formen annimmt und in unserem Land die Folgen der deutschen Außenpolitik der faktischen Kriegsteilnahme das Land und die Menschen in eine fast ausweglose Krise geführt hat.
Asyl für russische Deserteure? Die Nagelprobe für den Wertewesten
Gibt es überhaupt noch eine Chance zu einem grundlegenden politischen Wechsel? Ja
Petr Bystron (AfD) rockt Prag! 100.000 Menschen auf der Straße!
Gänsehaut: 100.000 Menschen demonstrieren in der tschechischen Hauptstadt Prag gegen hohe Energiepreise, das #Russland-Embargo und die globalistische Tschechische Regierung. Die emotionalste Rede liefert ausgerechnet ein deutscher Politiker — der AfD-Bundestagsabgeordnete Bystron!
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Wegen Energie-Not: Erster Zoo-Direktor ordnet „Wärme-Triage für Tiere an
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Wegen Energie-Not: Erster Zoo-Direktor ordnet „Wärme-Triage für Tiere an
Die rasant ansteigenden Energiepreise machen auch Zoos zu schaffen. Jetzt ordnet der erste Zoo-Direktor eine „Wärme-Triage“ für seine tierischen Bewohner an. Im Hofer Zoo werden die Tiere nun teilweise in andere Gebäude gebracht und Zoo-Chef David Pruß wird wohl bald mit der Entscheidung konfrontiert, von welchen „wärmebedürftigen Arten“ er sich trennen muss.
von Pauline Schwarz
Gerade, nachdem sich der Hofer Zoo halbwegs von den Einnahmeeinbußen und Einschränkungen während der Corona-Pandemie erholt hat, trifft den 1954 gegründeten Tiergarten der nächste Tiefschlag: Energie-Mehrkosten von 55.000 Euro bis Mai 2023. Für den kleinen Zoo, der durch seinen hohen Energieverbrauch bei den Stadtwerken die gleichen Konditionen wie ein Wirtschaftsunternehmen bezahlen muss, könnte das nun ernste Konsequenzen haben. „Was jetzt im Zoo passiert, ist eine Wärme-Triage“, sagt Zoo-Direktor David Pruß gegenüber der Redaktion:
„Uns stellt sich die Frage, welche Heizung brauchen wir und wenn wir sie brauchen, in welcher Intensität.“
Das führt laut Pruß zum Beispiel dazu, dass die Kronenkraniche ihr gewohntes Außengehege verlassen müssen. Die gefährdete Vogelart muss nun in das europaweit einzigartige Savannenhaus umziehen – das einzige Gebäude, das noch annähernd auf seine normale Temperatur geheizt wird, ein Wärme-Hotspot im Zoo. Auch das Bürstenschwanz-Rattenkänguru soll dorthin verlegt werden – dafür muss der weitgehend nachtaktive kleine Beutelsäuger extra seinen Tag-Nacht-Rhythmus umstellen! Die Überführung erfolge laut Pruß natürlich unter Hinzuziehung von Experten und Tierärzten, aber es wäre doch „schöner für die Tiere, wenn man das nicht machen muss“.
Zoo-Direktor Pruß berichtet der Redaktion, dass auch die jüngsten Gäste sich Gedanken machen: „Die Kinder kriegen das auch mit, die fragen auch, wie es weitergeht – ob alle Tiere bleiben können.“ Eine Frage, die David Pruß künftig nicht mehr einfach mit Ja beantworten kann. Der Zoo hat eine Fürsorgepflicht für die Tiere und „die wird uns diesen Winter teuer zu stehen bekommen“. Man werde kein Tier frieren lassen, „das wird nicht passieren“. Deshalb müsse man sich unter Umständen von „wärmebedürftigen Arten trennen“.
Tiere abzugeben, das wäre für den kleinen bayerischen Zoo fatal. Zum einen müsse man darauf achten, seine Attraktivität nicht zu verlieren, „die Leute kommen schließlich nicht, um sich nur Meerschweinchen anzuschauen“. Außerdem habe man einen Bildungsauftrag. Die Sonnensittiche zum Beispiel seien Botschafter für den schwindenden Regenwald, womit auch ein Beitrag zum Naturschutz geleistet werde. Zoo-Chef Pruß und seinem Team liegen die Tiere aber auch persönlich am Herzen. „Das sind alles Persönlichkeiten“ – da wäre zum Beispiel Lisa, eine 22 Jahre altes Aguti. Aufgrund ihres hohen Alters ist die Nagetier-Dame taub und blind – sie wird ihren Lebensabend in jedem Fall in ihrem Gehege im Savannenhaus verbringen, denn sie besitzt Altersschutz.
Die Zukunft der anderen Zoo-Bewohner könnte ungewiss sein. Den Zoo ganz zu schließen, wäre für den Tierarzt Pruß die allerletzte Option, es werde aber „sicherlich zu Kurzarbeit kommen müssen“. Ein Instrument, dass der Zoo während der zwei Corona-Jahre nicht benötigt hat.
Sollte der Zoo dicht machen müssen, wäre das ein herber Verlust für die Region: Etwa 75.000 Besucher kommen pro Jahr nach Hof, um sich die Kängurus, Stachelschweine oder die freilaufenden Weißbüscheläffchen anzuschauen. Und dass, obwohl der relativ beschauliche Ort nur 46.000 Einwohner hat. Diese tierische Erfolgsgeschichte ist jetzt durch die massiv gestiegenen Energiekosten und die Inflation massiv bedroht.
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Freimaurer: Transparenz tut Not
Es ist wichtig zu wissen, welchen Ideologien, Ideen und Zielen unsere Politiker anhängen. Seit bereits mehr als zwei Jahren verfolgen Wochenblick-Leser mit entsprechend großer Begeisterung unsere Berichterstattung über das WEF und dessen Absichten. Diese Woche setzten wir uns angesichts der Bundespräsidenten-Wahl mit traditionelleren Vereinen auseinander.
Während Studentenverbindungen und Orden in ihren Absichten transparent sind, setzt die Freimaurerei auf Geheimnis-Krämerei. Stets betonen ihre Mitglieder, weder Politik noch “Geschäftemaurerei” zu betreiben. Und dennoch führen die größten Skandale der Republik die Gerichte am Ende wieder in irgendwelche Logen. Dass die Geheimbündler sich selbsterklärt einer lebenslangen “Schleifarbeit” unterziehen und in esoterischen Riten das Göttliche in sich selbst suchen, erinnert an bekannte Schilderungen aus Psycho-Sekten wie Scientology. Und es ist auf jeden Fall von demokratie-politischer Relevanz. Wie viel Respekt kann jemand, der einem “Kult des höchsten Wesens” sowie dem englischen Königshaus anhängt und das “Göttliche in sich selbst” sucht, vor den einfachen Bürgern haben, die all das nicht tun?
Transparenz statt Abgehobenheit
Wie nehmen uns Personen wie Van der Bellen wohl wahr, wo wir uns nicht der jahrelangen”Arbeit” an unserem “rauhen Stein” unterzogen? Wahrscheinlich als ungeschliffen. Als Analphabeten, die ihrer Symbole, die sie gerne in den öffentlichen Raum pflanzen, unkundig sind. Die Abgehobenheit einiger bekannter Charaktere des Kults erscheint angesichts dieser Betrachtungsweise plötzlich logisch. Dass diese Personen dann aber von Wissenschaftlichkeit schwadronieren und vom Volk stets Transparenz einfordern, spottet jeder Beschreibung. Man sollte nach Vorbild von Kaiser Joseph II jene Klarheit einfordern, die der Staat auch anderen Vereinen abverlangt. Er führte Freimaurer-Patente ein, die die Offenlegung der Mitglieder und Tätigkeiten in den Logen vorschrieben. Es muss unbedingt offengelegt werden, welche Politiker diesem Kult anhängen.
Schlimmer als 2015: Rekord bei Asylanträgen im August
Auch wenn die Regierung versucht zu beruhigen und auch SPÖ-Vorsitzende Rendi-Wagner bei Migration derzeit kein Problem sieht, vor der Realität kann man kaum mehr die Augen verschließen. So viele Asylanten wie im August kamen bisher noch nie.
56.149 Asylerstanträge wurden heuer schon in Österreich einschließlich August gestellt. Und dabei sind Ukrainer gar nicht eingerechnet. Selbst im sogenannten Rekordjahr 2015 waren es im selben Zeitraum nur 45.857 angebliche “Flüchtlinge”, die nach Österreich kamen. Damit wurde die von ÖVP-Integrationsministerin Susanne Raab für das gesamte Jahr 2022 veranschlagte Summe von rund 50.000 Asylanten bereits vier Monate vor Jahresende deutliche überschritten. Und der August war auch noch in einer weiteren Hinsicht ein absoluter Negativmonat. Allein in diesen vier Wochen wurden in Österreich 14.240 Erstanträge auf Asyl gestellt. Zum Vergleich: 2015 waren es in den stärksten Monaten September (10.672), Oktober (12.308) und November (12.201) sogar noch deutlich weniger.
Rekordjahr 2015 könnte übertroffen werden
Während man im Vergleich zum Vorjahr heuer schon eine Steigerung der Asylzahlen um 195 Prozent verzeichnen kann, steht zu befürchten, dass wenn der Trend in den kommenden Monaten weiter so stark anhält, das Rekordergebnis aus dem Jahr 2015 mit insgesamt 89.098 Asylanten locker überboten wird. Und ohne brauchbaren Grenzschutz, an dem die schwarz-grüne Regierung offensichtlich kein Interesse hat, wird sich dies auch nicht ändern. Dabei gäbe es aufgrund der massiven Teuerungen durchaus genug Gründe, um nicht weiterhin eine unkontrollierte Massenzuwanderung zweifelhafter Fachkräfte zu tolerieren. Denn mit Stichtag 1. September waren 89.520 Personen in der Asyl-Grundversorgung – so viele wie nie zuvor in Österreich.

