Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Ich sehe, dass im Hintergrund viele Dinge vor sich gehen

USA/DER WESTEN

Sullivan (der Nationale Sicherheitsberater) sagt, dass eine Kommunikationsverbindung mit Moskau hergestellt wurde. Worüber soll gesprochen werden? Wenn man der offiziellen Linie Washingtons folgt, gibt es nichts zu besprechen – Moskau muss aufgeben. Bereitet sich Washington auf ein anderes Gespräch vor?

Nach den Anschuldigungen, dass Russland Atomwaffen in Erwägung ziehe, stellte Blinken klar, dass es keine Anzeichen für eine Vorbereitung gegeben habe. Eine gewisse Abmilderung der Rhetorik.

Zelensky beantragte eine beschleunigte NATO-Mitgliedschaft und wurde sofort von Sullivan abgewiesen – „zu einem anderen Zeitpunkt“.

Die Müdigkeit ist sichtbar – drei aktuelle amerikanische Umfragen zeigen den Wunsch nach Diplomatie, „weniger Besorgnis“ und dass die Ukraine nicht auf der Liste steht. Ich fühle mich an einen Kommentar von Gonzalo Lira erinnert, wonach Russland den Amerikanern den Krieg einfach langweilig machen sollte.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Bumerang-Sanktionen verschärfen sich in Europa unaufhaltsam. Wir hören jetzt von möglichen Bankenzusammenbrüchen und lesen fröhliche Beiträge darüber, wie man Schimmel aus kalten, feuchten Häusern fernhalten kann. Ohne Nordstream ist keine Besserung in Sicht. Die Zeit ist auf Russlands Seite. Irgendwann wird die europäische Bevölkerung genug haben. Die Proteste nehmen zu. Die überwältigende Ablehnung einer verstärkten Unterstützung der Ukraine durch den deutschen Bundestag deutet in diese Richtung.

Amerika steht besser da, spürt aber auch den Bumerang. Die Inflation steigt, und was wird mit den Benzinpreisen geschehen (eine große Sorge), wenn die strategische Ölreserve nicht mehr geleert wird? Und wenn China viel von der US-Währung abstößt, wird sich die Situation noch verschlimmern.

WESTLICHE WAFFEN GEHEN AUS

Dem Westen gehen die Waffen für die Ukraine aus. In einem CNBC-Bericht ist die Rede davon, dass Amerika keine 155-mm-Geschütze und keine Munition mehr hat (es werden Hersteller gesucht); man hat bereits eine Zehnjahresproduktion von Javelins geschickt! Die neuesten HIMARS, die „geschickt“ wurden, sind noch nicht gebaut worden.

Ähnliche Geschichten aus Europa. Die verfügbaren Bestände an ex-sowjetischer Ausrüstung sind aufgebraucht – 28 (vor 20 Jahren „modernisierte“) T55-Panzer, die aus Slowenien geschnorrt wurden, sind die neueste „Wunderwaffe“.

Der Westen verfügt nicht über die industriellen Kapazitäten, um einen modernen Krieg zu führen. Alles, was bisher an die Ukraine geliefert wurde, stammt aus vorhandenen Beständen. Die westlichen Militärs müssen entweder damit beginnen, ihre stehenden Armeen auszuschlachten, oder damit aufhören. Was dann? Westliche Waffen haben die September-Offensive möglich gemacht.

INTERNATIONAL

Das „Mojo“ des Westens funktioniert nicht. Scholz erhielt bei seinem Besuch in den Golfstaaten nur wenig Unterstützung, und auch Biden wurde von Saudi-Arabien nicht unterstützt. China, Indien und Brasilien enthielten sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über den amerikanischen Antrag, die Aufnahme der vier Regionen durch Russland zu rügen. „90% der Welt“ folgen nicht der Führung der so genannten „internationalen Gemeinschaft“. Viele Länder sehen, dass sich die Welt verändert, und haben sich für ihre Seite entschieden oder warten ab, wie sich das Ganze entwickelt (Ägypten und Saudi-Arabien beispielsweise testen die SCO).

RUSSLAND

Es gibt viele Videos von Zügen, die schweres Gerät nach Westen transportieren. Ich habe Panzer, Mstas (Panzerhaubitzen), BM-21 (Grad Raketenwerfer), Iskander und jede Menge BMPs gesehen. Nichts deutet darauf hin, dass Russland etwas ausgeht. Dies deutet auf Vorbereitungen für eine groß angelegte gepanzerte Offensive der russischen Armee nach der traditionellen Doktrin der tiefen Durchdringung hin.

Der Status der vier neuen Regionen eröffnet die Möglichkeit, dass die russischen Streitkräfte mit mehr Nachdruck vorgehen, weil sie „das Mutterland“ verteidigen.

Es gibt viele plausible Spekulationen darüber, dass die Einberufung von 300.000 Mann Soldaten in den hinteren Regionen freisetzen könnte. Sollte dies der Fall sein, könnten die Auswirkungen der zusätzlichen Truppen schneller spürbar werden, als viele erwarten.

Was razputitsa (распутица), Winter und andere von Fernsehkommentatoren geliebte Dinge angeht, so ist dies nicht die UdSSR im Jahr 1941. Es gibt viele asphaltierte Straßen, und die Russen sind für den Kampf im Winter gut gerüstet und erfahren. Es gibt also keine Garantie dafür, dass die Dinge vier oder fünf Monate lang ruhig bleiben werden.

„Wir fordern das Kiewer Regime auf, das Feuer und alle Feindseligkeiten sofort einzustellen, den Krieg zu beenden, den es 2014 entfesselt hat, und an den Verhandlungstisch zurückzukehren“, sagte Putin vor ein paar Tagen. War dies sein letztes Angebot vor einem viel stärkeren Angriff?

WARNUNGEN VOR WAS?

Kurz gesagt, der westliche Plan funktioniert nicht. Die Sanktionen kommen den Westen teurer zu stehen, ihm gehen die Waffen aus, die er schicken kann, und es gibt Anzeichen für eine Aufweichung. Wenn es Moskaus Plan war, sich langsam zu bewegen und abzuwarten, dann hat er funktioniert.

Man sollte die Möglichkeit einer Verhandlungslösung nicht ausschließen, und es könnte sein, dass die NATO rechtzeitig erkennt, dass sie sich in eine Ecke manövriert hat, aus der es nur noch einen Ausweg gibt. Aber es ist schwer vorstellbar, wie die derzeitigen Machthaber des Westens angesichts all der Übertreibungen ein so großes Versagen eingestehen können. Die Ablösung durch Wahlen findet zwar statt, geht aber zu langsam. Und warum sollte Moskau jemals etwas glauben, was der Westen sagt? Eine einseitige Kapitulation Kiews ist möglich, aber ich kann mir das nur vorstellen, wenn Zelensky gestürzt wird. Daher halte ich ein Verhandlungsergebnis derzeit zwar nicht für unmöglich, aber für sehr unwahrscheinlich. Aber die Zeit ist auf der Seite Russlands, und die Unwahrscheinlichkeit des Oktobers ist vielleicht der verzweifelte Wunsch des März.

Ich halte es für wahrscheinlicher, um eine Analogie aus dem Zweiten Weltkrieg zu verwenden, dass jetzt, da Kiews Operation Zitadelle im Kursker Vorgebirge ausläuft, die Zeit für eine wirklich starke mechanisierte Offensive gekommen ist, die von Schlägen tief in den Rücken begleitet wird, ohne sich zurückzuhalten. Man darf nicht vergessen, dass Putin sagte, sie hätten noch gar nicht richtig begonnen – ich denke, wir werden bald sehen, was er meinte. Und zwar eher früher als später, würde ich vermuten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand in Moskau möchte, dass diese Sache im nächsten Februar noch andauert.

Wolfgang Effenberger, Soldaten für Neutralität: Deutschland ist Werzeug der US-Politik

Wolfgang Effenberger, Soldaten für Neutralität: Deutschland ist Werzeug der US-Politik

“Zweifel an den offiziellen Kriegsgründen von 1949 bis heute” hat der Major der Reserve (Bundeswehr) i.R. aus Deutschland schon länger. Welche und warum erläuterte er bei der Kundgebung am 21.09.2022 – dem Tag des Weltfriedens in Wien.

Von Andrea Drescher

Das gängige Narrativ der USA dient seit 1949 nur dem Ziel, im Dienst einer kleinen imperialen Geld-Elite mithilfe der NATO als militärischem Dominanz-Instrument über Europa zu herrschen (siehe “Schwarzbuch EU&NATO”). Deutschland ist Werkzeug dieser Politik und hat Atomwaffen gelagert. Österreich hat dank seiner Neutralität die Chance, nicht zum Kriegsschauplatz zu werden.

Die Rede

Zur Person

In den 70er Jahren war Wolfgang Effenberger als Hauptmann in der Funktion eines Wirkungsberaters (ADM-Einsatz) tätig. In den 80er Jahren war er als Major der Reserve stellvertretender Kommandeur eines Pionierbataillons.

Hintergrund-Informationen zu der Kundgebung und ihrer Motivation findet man unter www.soldaten-fuer-neutralitaet.at

Gemeinsam den besseren Weg beschreiten – Better Way Konferenz in Wien

Wien war im September Schauplatz der „Better Way Conference“, an der Ärzte, Pathologen, Anwälte, Aktivisten, Vertreter der neuen Medien und Medienpersönlichkeiten aus aller Welt teilnahmen. Kla.TV war alle fünf Tage für Sie mit dabei und zeigt Ihnen hier Streiflichter dieser internationalen Konferenz. Tauchen Sie ein in die Stimmung und erfahren Sie in exklusiven Interviews, was die Redner bewegt und was ihre Visionen für eine bessere Zukunft sind.
So vernichtet deutsche Politik die Energieressourcen – bis zum völligen Kollaps

So vernichtet deutsche Politik die Energieressourcen – bis zum völligen Kollaps

Der deutsche Autor Vince Ebert erklärt in einer Veröffentlichung anschaulich, was von der deutschen Energie übrig bleibt, wenn das russische Gas wegfällt und der “Ausstieg” aus fossilen Brennstoffen vollzogen ist: Nichts. Es geht um Deindustrialisierung und die vollkommene Vernichtung Deutschlands. Ob es wirklich noch Möglichkeiten gibt, das zu verhindern, bleibt offen.

Auf Facebook zeigt der Autor anschaulich, wohin die deutsche Politik die einst riesige und weltweit berühmte Industrienation steuert: In den Abgrund.

Werden alle Energieformen abgeschaltet, aus denen man stolz den “Ausstieg” verkündet hat, bleibt kaum noch etwas übrig. Man kann dem Beispiel entnehmen, dass bestenfalls 20% der derzeitigen Energieproduktion übrigbleiben. Woher der Rest kommen soll bleibt offen. Vermutlich braucht man ihn dann nicht mehr, wenn Deutschland deindustrialisiert ist und die Menschen mit Fahrrädern und Eselskarren durchs Land ziehen.

Das Bild zeigt den Stromverbrauch in Deutschland am 11. November 2021 – und aus welchen Quellen der Strombedarf gespeist wurde. Der rot eingerahmte Teil zeigt den Strom, der übrig bleibt, wenn Deutschland nur noch die Energiequellen bleiben, die ideologisch verblendete Linksgrünrote dem Land zugestehen. Der aufmerksame Leser versteht. Das wird sich nicht ausgehen.

Ich habe „Lichtblick statt Blackout“ nicht geschrieben, um Menschen zu überzeugen, die wirklich an die Idee der Energiewende glauben. Wer zu 100 Prozent an etwas glaubt, lässt sich nicht durch Argumente von seinem Weg abbringen. Das ist auch okay. Das Buch richtet sich vielmehr an diejenigen, die sich bisher wenig mit dem Thema beschäftigt haben. Und es richtet sich an die Gruppe derer, die die oben genannten Zusammenhänge kennen, aber trotzdem mitmachen. Weil sie die Hoffnung haben, dass es so schlimm ja nicht kommen wird. Doch das ist eine Illusion. Wenn wir nichts dagegen tun, wird es genauso schlimm kommen.

Vince Ebert, Facebook

Vince Eberts Buch Lichtblick statt Blackout erhalten Sie beim KOPP Verlag.

Niedersachsen-Wahl: „Grüne“ stürzen dramatisch ab – AfD jetzt schon bei 11 Prozent!

Laut dem jüngsten ZDF-Politbarometer droht den „Grünen“ bei der Niedersachsen-Wahl am kommenden Sonntag (9.Oktober) ein Debakel – wenngleich das Ergebnis immer noch zweistellig ausfallen dürfte. Wie die Forschungsgruppe Wahlen gut eine Woche vor der Landtagswahl ermittelte, können die Ökosozialisten mit „nur“ noch 16 Prozent der Stimmen rechnen. Das wäre gegenüber den noch vor drei Monaten gemessenen Spitzenwerten auch anderer Meinungsforschungsinstitute ein Absturz um bis zu neun Prozentpunkte. Die AfD, für die INSA zuletzt neun Prozent vorhergesagt wurde, legt in der neuen ZDF-Erhebung auf 11 Prozent zu. 

Dazu erklärte die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Mariana Harder-Kühnel: „Das ist eine satte Steigerung und großartige Leistung der Parteikollegen aus dem Norden. Die Niedersachsen werden nun schon seit Jahren von einer politisch blassen Koalition aus SPD und CDU regiert, die mehr Macht verwaltet, aber nichts veranlasst, um echte Reformen auf den Weg zu bringen.“

Nur ein starkes Ergebnis für die AfD könne den Druck so erhöhen, „dass wieder eine Politik der Vernunft in den niedersächsischen Landtag einzieht“, unterstrich Harder-Kühnel.

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Kältereport Nr. 28 / 2022

Kältereport Nr. 28 / 2022

Christian Freuer

Vorbemerkung: Kaum geht es in Europa in den Herbst und Richtung Winter, mehren sich auch von hier schon Meldungen über Kälterekorde. Aber auch auf der Südhalbkugel will der ausklingende Winter noch nicht weichen.

Meldungen vom 19. September 2022:

Frost in Frankreich

Europa hat mit einem rekordverdächtigen Spätsommerfrost zu kämpfen – einem Frost, der den gekauften Medien völlig egal ist (welch Überraschung!).

In den Ebenen Zentralfrankreichs herrschte am Wochenende Septemberfrost – sowohl Bodenfrost als auch Luftfrost (unter 2 m).

Es wurden monatliche Tiefsttemperatur-Rekorde aufgestellt, unter anderem in Brest, auch wenn viele dieser neuen Richtwerte aufgrund eines Standortwechsels der Stationen offiziell nicht gelten werden.

[Derartige Änderungen führen aber fast immer zu höheren Werten. Für mich persönlich könnte hier eine Ausrede konstruiert werden, um die Kälte wegzureden.]

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Kälteste Sommernächte in Nord- und Mittelitalien

In den letzten Tagen wurden in vielen Regionen Italiens historisch kalte Nächte registriert. Die Temperaturen sind sowohl in den nördlichen als auch in den zentralen Regionen unter den Gefrierpunkt gesunken, und das auch in den tieferen Lagen.

Nach einem warmen Juli/August haben zahlreiche italienische Wetterstationen die kältesten jemals aufgezeichneten Nächte (vor der Herbsttagundnachtgleiche) registriert. Dies ist genau das, was eine Periode lang anhaltender geringer Sonnenaktivität erfordert: Ausbrüche intensiver Sommerhitze, gefolgt von dramatischen Abkühlungen und strengen, arktischen Wintern – eine Konstellation, die durch einen stark mäandrierenden Jetstream angetrieben wird.

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Kältester 18. September in den Niederlanden

Der Sonntag war der kälteste 18. September, der je in den Niederlanden gemessen wurde, berichtet Weeronline.

Die Höchsttemperatur an der nationalen Wetterstation in De Bilt erreichte nur 13,3°C und brach damit den bisherigen Tiefstwert von 13,5°C aus dem Jahr 1962.

Der Höchststand am Sonntag wurde um 12:40 Uhr gemessen, danach kühlte es schnell auf 11,3°C ab.

In einigen Orten im Osten der Niederlande war es sogar noch kälter, in Enschede zum Beispiel wurde ein Höchstwert von nur 12,1 °C erreicht.

Link: https://electroverse.co/frosts-sweep-france-italy-cold-chilly-netherlands-no-climate-emergency-sunspot/

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Meldungen vom 20. September 2022:

Monte Rosa, Dolomiten: frühester Termin mit einer Temperatur unter –20°C jemals

Der gut dokumentierte Sommer in Europa mit seinen warmen afrikanischen Luftströmen scheint in weiter Ferne zu liegen, da viele Länder nun frostigen arktischen Ausbrüchen ausgesetzt sind.

An der Capanna Margherita in Monte Rosa, Italien, wurden kürzlich zwei Tiefsttemperaturrekorde gebrochen – zusätzlich zu den vielen, die am Wochenende in Italien und Frankreich gefallen sind, wie hier berichtet wird – eine Wetterstation, die bereits 1899 eröffnet wurde.

Die Temperatur sank am 17. September am Morgen auf -21,2 °C, womit sowohl die bisher niedrigste Tagestemperatur (-19,7 °C im Jahr 2013) als auch das Datum für die früheste Unterschreitung von -20 °C in der Geschichte um eine ganze Woche (24. September 2004) überboten wurden.

In der darauffolgenden Nacht fielen die Temperaturen sogar noch tiefer und erreichten -22°C. Damit wurde der monatliche Tiefstwert der Station vom 26. September 2020 eingestellt.

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Seltener September-Schnee in UK

Das Vereinigte Königreich war nicht immun gegen den frühen Wintereinbruch auf dem europäischen Festland, ganz im Gegenteil.

Zur Abrundung eines überwiegend durchschnittlichen Sommers, der von einigen Rekordtemperaturen von 40 Grad Celsius unterbrochen wurde (die meisten davon an Flughäfen, allen voran Heathrow mit 40,2 Grad Celsius), ist es nun zu einem Wechsel zwischen den Extremen gekommen, wobei im Norden seltener Septemberschnee gefallen ist.

Aus den schottischen Cairngorms wurden die ersten Schneefälle der Saison in Großbritannien gemeldet.

Die Gebirgskette wurde am vergangenen Freitagmorgen mit einer ordentlichen Portion Schnee bestäubt, der laut The National – einem lokalen Medienorgan – in Ben Macdui und Braeriach im östlichen Hochland angehäuft wurde.



Schneewetter ist in Cairngorm im September historisch gesehen eher unwahrscheinlich, schreibt The National weiter und fügt hinzu, dass ein Kaltluftstrom für die frühen Schneeflocken verantwortlich war, der arktische Kälte ungewöhnlich weit nach Süden transportierte.

In Großbritannien war es in letzter Zeit sehr kalt, und das Met Office bestätigte in den letzten Tagen landauf, landab Minusgrade, darunter -1,7 °C in Shap in Cumbria.

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Der Winter 2022 war in Brisbane, Australien, der kälteste Winter seit Beginn von Aufzeichnungen

Selbst nach Angaben des den UHI ignorierenden und die Tiefsttemperaturen bremsenden Bureau of Meteorology (BoM) hat der australische Kontinent einen überdurchschnittlich kalten Winter hinter sich (0,03°C unter der multidekadischen Norm).

Außerdem erlebten viele Orte den kältesten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen. Zu den Spitzenreitern im subtropischen Queensland gehören zum Beispiel die Beerburrum Forest Station und auch die Landeshauptstadt Brisbane.

Mit einem Wert von 15,9 °C verzeichnete Brisbane nach den offiziellen Angaben des BoM die „rekordverdächtig niedrigste mittlere Wintertemperatur“ – ein deutliches Minus von 0,9 °C gegenüber dem Durchschnitt.

Cape Moreton Lighthouse und die University of Queensland Gatton gehörten zu den anderen Orten in QLD, die ihre „niedrigste Wintermitteltemperatur seit mindestens 20 Jahren“ erlebten, wobei beide ihre kältesten Winter seit 1990 verzeichneten.

Weitere sieben Orte verzeichneten die niedrigste Tageshöchsttemperatur im Winter seit mindestens 20 Jahren, darunter Amberley AMO, das den bisherigen Rekord aus dem Jahr 1990 um ein halbes Grad (C) unterbot.

[Es folgt noch ein Ausblick auf einen weiteren intensiven Kaltluftvorstoß von Süden her]

Link: https://electroverse.co/italy-logs-earliest-sub-20c-uk-sees-rare-sept-snow-brisbanes-coldest-winter-growing-sunspot/

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Meldungen vom 21. September 2022:

Starke Frühjahrs-Schneefälle in Südafrika

Der sehr kalte Winter auf der südlichen Hemisphäre ist noch nicht vorbei…

Der südafrikanische Wetterdienst (SAWS) hatte für diese Woche vor verbreitetem Frühlingsschnee gewarnt, und genau so ist es auch gekommen (siehe unten). Über dem südlichen Free State, KwaZulu-Natal und Lesotho wurde sogar Schneegewitter beobachtet.

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60 cm Neuschnee in australischen Skiegebieten

Nach einem rekordverdächtigen Start in die Saison verzeichnen die australischen Skigebiete nun einige größere Schneestürme, die selbst im Frühjahr noch die Schneedecke anwachsen ließen.

In Perisher beispielsweise, wo in der Nacht zum Montag weitere 30 cm Neuschnee fielen, erhöhte sich die Gesamtschneehöhe auf 65 cm.

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Vorzeitige Schneeflocken auf dem Mt Shasta, Kalifornien

Der jüngste Sturm, der Nordkalifornien durchnässte, brachte auch in den höheren Lagen der Region den ersten Schnee der Saison.

Im Lassen Volcanic National Park gab es beträchtliche Schneemengen, die ausreichten, um die Autobahn durch den Park zu sperren.

Anderswo zeigt sich der Mount Shasta laut activenorcal.com „bereits in frühwinterlicher Form“. Das Shasta Avalanche Center meldete 10 cm Neuschnee in der Old Ski Bowl.

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Weiterer Rekord-Frost in Europa

Der frühe und rekordverdächtige Wintereinbruch in Europa hält an, wird aber von den wärmesüchtigen MSM noch immer nicht gemeldet.

Der Frost in niedrigen Lagen zieht weiter über den Kontinent, von Frankreich bis nach Westrussland.

In Aubusson in Zentralfrankreich zum Beispiel gab es gestern Morgen den dritten Septemberfrost in Folge – „il s’agit d’un record“, wie @lachainemeteo auf Twitter schreibt (ein neuer Rekord).

Link: https://electroverse.co/spring-snow-sweeps-sa-aussie-ski-resorts-and-mt-shasta-record-frosts-persist-in-europe-grain-prices-soar/

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Meldungen vom 28. September 2022:

Der kalte August in Chile*

[*Schwer übersetzbares Wortspiel: „Chile’s Chilly August“]

Der August 2022 war in Chile erneut ein überdurchschnittlich kalter Monat – mit Ausnahme einiger weniger Orte im Süden.

Die untenstehende Grafik wurde von DMC Meteochile zur Verfügung gestellt. Sie zeigt, dass einige Regionen Monate mit einem vollen Grad Celsius unter der Norm lagen, darunter Calama und Valdivia.



Dieses Jahr gab es in Chile einen außergewöhnlich kalten und schneereichen Winter.

Im Juli wurden Hunderte von Lastwagenfahrern an der argentinisch-chilenischen Grenze durch rekordverdächtige Schneestürme eingeschlossen.

Diese Bedingungen trugen dazu bei, dass die Schneemenge in Südamerika einen neuen Höchststand erreichte:

Der GMASI Snow Tracker werden aus kombinierten Beobachtungen von METOP AVHRR, MSG SEVIRI, GOES Imager und DMSP SSMIS abgeleitet. Der Algorithmus der Global Multisensor Snow/Ice Cover Map (GMASI) ist vollständig automatisiert. Es handelt sich um ein NOAA/NESDIS-Produkt.

Die noch nie dagewesenen Schneemengen wurden vom Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) an Bord des NASA-Satelliten Terra (siehe unten) aufgezeichnet, ein Schneefall, der eine jahrzehntelange Dürre fast ausgelöscht hat, über welche die Klimaalarmisten noch vor kurzem lamentiert haben. Aber das ist immer ein Problem, wenn man sich von unbegründeten, aber starren Ideologien leiten lässt.

Zum Vergleich: Die Küstenstadt La Serena zum Beispiel hatte seit Jahresbeginn ein Niederschlagsdefizit von etwa 80 %, aber nach den Schneestürmen im Juli wurde jetzt ein Überschuss von 64 % verzeichnet. Und weiter im Landesinneren hat sich das Niederschlagsdefizit in Santiago von 70 % auf 27 % verringert.

Schnee in den Anden am 16. Juli 2022 [NASA].

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Griechenland verzeichnet den kältesten September jemals

Außergewöhnliche Kälte hat in den letzten Tagen den Balkan und Nordgriechenland heimgesucht.

In der griechischen Stadt Florina sank die Temperatur am Wochenende auf -1,4°C. Dies war ein neuer Rekord-Tiefstwert für September, der den bisherigen Tiefstwert von -1 °C aus dem Jahr 1977 locker unterbot.

Noch beeindruckender ist, dass das Dorf Vovousa vor kurzem einen Wert von -1,6 °C gemessen hat, der als die niedrigste jemals in einer bewohnten Region Griechenlands im September gemessene Temperatur in die Annalen eingegangen ist.

Kälte-Rekorde auch auf Kreta

Auch auf der griechischen Insel Kreta wurden Tiefsttemperaturrekorde gebrochen.

In Tzermiado wurden 1,7 °C gemessen, in Embaros 3,1 °C, in Vryses 6,8 °C und in Agioi Pantes 7,1 °C.

Außergewöhnliche Tiefstwerte wurden auf der Insel Zakyntos registriert, wo an der Station Sarakinado 7,1°C gemessen wurden.

Link: https://electroverse.co/chiles-chilly-august-greece-logs-coldest-sept-temp-ever-cold-to-blast-australia-as-abc-dismiss-bumper-snow-season/

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Meldungen vom 29. September 2022:

Hier folgen zunächst Betrachtungen zur Energie-Situation in Europa und auch etwas zum Leck in den Gas-Pipelines in der Ostsee. Dann geht es aber wieder zur Sache:

Ungewöhnlich früher Schnee in Minnesota

In Minnesota fielen am Dienstagmorgen die ersten Schneeflocken der Saison.

Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes in Duluth wurden entlang des Gunflint Trails in Cook County vereinzelte Schneeflocken registriert, und auch in Ely fielen bereits einige Flocken.

@NWSduluth:

Wir haben bestätigt, dass es heute Morgen entlang des Gunflint Trails in Cook County zeitweise Schneeschauer gegeben hat! Nichts akkumuliert, aber ein Vorzeichen von Dingen, die kommen? ?#mnwx #wiwx #winter

Erwähnenswert ist, dass der erste messbare Schneefall in Duluth im Durchschnitt am 24. Oktober fällt (wobei messbarer Schneefall mit ½ cm oder mehr definiert ist). Der Durchschnitt in Rochester liegt bei 4. November mit dem frühesten messbaren Schneefall am 26. September 1942.

Link: https://electroverse.co/icelandic-blast-to-grip-europe-as-it-stares-down-cold-dark-winter-early-season-snow-clips-minnesota-warnings-issued-in-canada/

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 29 / 2022)

Redaktionsschluss für diesen Report: … 3. Oktober 2022

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Musk will Frieden stiften: Doch Selenski & Westen wollen lieber Krieg…

Musk will Frieden stiften: Doch Selenski & Westen wollen lieber Krieg…

Tesla-Chef Elon Musk hat die Eskalation in Richtung dritter Weltkrieg offenbar satt. Also überlegte er sich einen Friedensplan, bei dem alle Seiten gesichtswahrend aus der Sache wieder rauskommen. Doch er rechnete offenbar nicht mit der Kriegsgeilheit der ukrainischen Führung und der Transatlantiker-Clique. Dort ist nämlich alles, das nicht im totalen Sieg Kiews um jeden Preis endet, nicht der Rede wert.

Musk hat einen Friedensplan

Ganz ohne Opfer wird Kiew da nicht rauskommen, wenn der Konflikt rasch enden soll. Das war auch schon außenpolitisch versierten Personen wie Ex-US-Außenminister Henry Kissinger klar. Musk legte nun nach und präsentierte einen Vorschlag. Die Abstimmungen in den kürzlich nach Russland eingegliederten Gebieten möge unter UN-Beobachtung wiederholt werden. Das Ergebnis sei dann als Volkswille zu respektieren. Zudem möge die Ukraine die “historisch russische” Krim abtreten und sich neutral erklären. Die Wasserzufuhr auf die Halbinsel möge sichergestellt sein.

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Ukraine reagiert allergisch auf Musk

Es dauerte nicht lange, bis die üblichen Verdächtigen sich darüber echauffierten. Allen voran die Vertreter der offiziellen Ukraine. So etwa der bereits mehrfach verhaltensauffällige ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk: “Verpissen Sie sich, das ist meine sehr diplomatische Antwort, Herr Musk!”

Fuck off is my very diplomatic reply to you @elonmusk

— Andrij Melnyk (@MelnykAndrij) October 3, 2022

Der ukrainische Präsidentenberater Michailo Podoljak reagierte mit einem umgekehrten Vorschlag. Er will nicht nur die Ukraine alle Territorien “befreien” lassen, sondern auch Russland einer “völligen Entmilitarisierung und zwangsweisen nuklearen Abrüstung” unterwerfen. Alle Kriegsverbrecher mögen auf einem internationalen Tribunal abgeurteilt werden. Wäre ein solches Gremium wirklich neutral, sähe es übrigens auch für die Ukraine nicht gut aus…

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Selenski verficht Freund-Feind-Schema

Auch Selenski selbst sah sich bemüßigt, auf Twitter zu antworten. Offenbar verficht der ukrainische Machthaber die Ansicht, dass jeder, der nicht zu 100 Prozent seiner Meinung ist, mit dem Kreml unter einer Decke steckt. Also auch Musk, der zu Kriegsbeginn etliche Internet-Terminals an die Ukraine zur Verfügung stellte. Doch Kiews Wohlwollen ist wankelmütig…

Nun fragte Selenski: “Wer ist euch lieber, ein Musk der die Ukraine unterstützt oder einer der Russland unterstützt?” Worauf Musk selbst schrieb: “Ich unterstützte immer noch die Ukraine, aber ich bin mir sicher, dass die massive Eskalation des Krieges großen Schaden in der Ukraine und der Welt anrichten kann.”

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“Bild”-Redakteur tobt über Vorschlag

Die “Bild”, die sich offen zum transatlantischen Bündnis bekennt – erst am Freitag stellte die Ukraine trotz des Kriegszustandes einen NATO-Mitgliedsantrag – schäumte daraufhin. Man bezeichnete den Milliardär als “Elon MUSKau”. Ein Redakteur, der in der Vergangenheit bereits damit auffiel, dass er ukrainische Kriegsverbrechen klein redete, warf Musk auch vor die “Geschichte zu verfälschen” und “das Völkerrecht mit Füßen” zu treten.

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Kritik an westlicher Kriegsgeilheit

Kritische Beobachter hingegen urteilen angesichts der allergischen Reaktion auf Musks Friedensvorschlag, dass der Westen und seine Verbündeten offenbar tatsächlich die totale Eskalation riskieren.

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Orban verurteilt EU-Sanktionspolitik: “Brüssel hat uns belogen…!”

Orban verurteilt EU-Sanktionspolitik: “Brüssel hat uns belogen…!”

Ungarns Premier, Viktor Orban, sagte kürzlich im „Kossuth-Radio“, Brüssel habe die EU-Bürger belogen. Denn die EU-Führung habe versprochen, die Sanktionen werden sich nicht auf die Energiepreise auswirken und den Krieg in der Ukraine rasch beenden. Aber der Krieg sei verlängert worden und deshalb schießen die Preise für Energie und Lebensmittel in die Höhe, was die Menschen quält und die Spekulanten reiben sich die Hände. Brüssel habe einen politischen Fehler gemacht, könne diesen aber wieder korrigieren. Eine Chance dazu bestehe im Oktober, wo die Sanktionen neu beschlossen werden müssen.

USA dirigieren linke Opposition im Land

Bezüglich einer Zusammenarbeit mit „der linken Opposition“ im Land, etwa gegen die Sanktionspolitik, beklagte Orban, dass diese von „jemand anderem finanziert“ werde. Und zwar aus Amerika, und wer bezahlt, bestimme die Musik. Er betrachte es als wichtig, seine Meinung zu äußern. Nicht nur „weil wir wütend sind“, sondern weil die Sanktionspolitik sich direkt auf die Wirtschaft auswirke und man den Preis dafür in den kommenden Jahren zahlen müsse. Der Oktober könne aus seiner Sicht ein Wendepunkt sein – dann müssen die Sanktionen erneuert werden und Brüssel hätte die Möglichkeit, Korrekturen vorzunehmen.

Bürger-Abstimmung über Sanktionen

In schwierigen Zeiten seien Einigkeit und Konsens wichtig. Er habe in der Politik die Erfahrung gemacht, in bestimmten Situationen sei es das Beste, die Menschen in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Die flexibelste Form dafür –  in rechtlicher Hinsicht  – sei die „nationale Konsultation“ mit den Bürgern (Referendum über Russland-Sanktionen). Diese sei auch deshalb notwendig, weil die Menschen den Preis für die Sanktionspolitik zahlen, da die Energiepreise nicht durch wirtschaftliche, sondern politische Entscheidungen in Brüssel gestiegen seien.

Brüssel fährt Zick-Zack-Kurs

All dies sei geschehen, obwohl sich Ungarn nach der Wahl auf EU-Ebene mit Brüssel darauf geeinigt habe, die Energieträger von den Sanktionen auszunehmen. Die EU habe das aber nicht eingehalten. Er erinnerte daran, dass es vor dem Wahlkampf in Ungarn ein Gipfeltreffen in Versailles gab, bei dem man sich darauf geeinigt habe, die Sanktionen nicht auf den Energiebereich auszudehnen. Im Juni habe aber Deutschland seine Meinung geändert und die Entscheidung in Brüssel rückgängig gemacht.

Dann seien Sanktionen für Öl eingeführt worden und Gassanktionen seien auf die Tagesordnung gekommen.  Er gehe davon aus, dass auch die Lebensmittelpreise weiter steigen, wenn sich die Deutschen auf Seite Brüssels stellen. Sowohl Düngemittel als auch Transport benötigen Energie – das werde zu einer beschleunigten Inflation (Preissteigerung) führen. Das sei für jeden eine Bürde, und daher sei ein Lebensmittel-Preisstopp notwendig.

Schutz für Familien und Unternehmen

Wichtigste Aufgaben seiner Regierung seien die Bereitstellung von Energie und der Schutz von Familien und Unternehmen. Die Regierung habe deshalb eine Ausnahmeregelung für das Ölembargo erkämpft. Sollte „morgen früh kein Gas mehr in Ungarn ankommen“, werde die ungarische Wirtschaft die Auswirkungen viereinhalb bis fünf Monate nicht spüren, weil man Vorräte angelegt habe. Beim Familienschutz liege Ungarn in Europa an erster Stelle. Durch den Versorgungsschutz ersparen sich Familien umgerechnet rund 430 Euro (180.000 Forint)  im Monat.

Zudem habe man das Brennholz- und Braunkohleprogramm auf den Weg gebracht, die Spritpreis- und Lebensmittelobergrenze und die Zinsobergrenze. Damit schütze man die Familien. Orban erwähnte auch sein Schutzprogramm für Unternehmen, vor allem Klein- und Mittelbetriebe. Dafür seien umgerechnet rund 480 Millionen Euro (200 Mrd. Forint) veranschlagt. Auch für den Fall steigender Arbeitslosigkeit gebe es einen Aktionsplan.

Die Dokumentation: Sicher und Wirksam – Eine zweite Meinung

Hier kommt nun die komplette deutsch untertitelte Dokumentation von „Safe and Effective – A second
opinion“ von Oracle Films und News Uncut (Mark Sharman).

Wichtiges Projekt von Oracle Films und News Uncut aus Großbritannien über das Leid von Impfgeschädigten sowie die politischen, administrativen und wissenschaftlichen Fragwürdigkeiten im Umgang mit der Corona-Krise und insbesondere den „Impfungen“.

Weltwoche Daily Spezial: Neue Fakten zur Sprengung der Pipelines

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Thema in dieser Spezial-Ausgabe: Klirrende Kriegshetze in deutschen Medien und neue Fakten zur Sprengung der Pipelines. Wahnsinn: Wer für den Frieden ist, macht sich verdächtig in Europa […]

US-Oberst: Die Ukraine gewinnt überhaupt nicht, sehen Sie sich die Karte an

Der pensionierte US-Oberst Doug MacGregor hatte zuvor erklärt, die Ukraine stehe kurz davor, den Krieg zu verlieren. Und das, obwohl die Medien seit dem 24. Februar behaupten, dass die Ukraine gewinnt.

Pensionierte Generäle werden zusammengetrommelt, um im Fernsehstudio zu erzählen, dass die Ukraine gewinnt. „Schauen Sie sich die Karte an“, sagte MacGregor in der Charlie Kirk Show. „Die Russen haben 90 Prozent des Gebietes eingenommen, in dem russischsprachige Menschen leben. Sie haben von Anfang an gesagt, dass sie das tun werden.

„Jetzt sind sie da und veranstalten Volksabstimmungen. Die Wahlbeteiligung liegt zwischen 87 und 95 Prozent. Das Einzige, was die Russen, die Teil Russlands werden wollen, irritiert, sind die ukrainischen Bombardements zur Störung der Referenden“, so der Oberst weiter.

Es gebe keine Anzeichen für größere Verluste auf russischer Seite, sagte er weiter. Die meisten Beobachter schätzen, dass etwa 15.000 bis 20.000 Russen getötet wurden. Nach jüngsten Schätzungen wurden 80.000 bis 100.000 ukrainische Soldaten getötet, so MacGregor. „Wir wissen, dass die Krankenhäuser in der Ukraine überfüllt sind“, sagte er.

Was niemand zu akzeptieren scheint, ist, dass Putin nicht auf einen totalen Krieg gegen die Ukraine aus ist, betonte er. „Putin wollte in die Ukraine eindringen, seinen Standpunkt darlegen und dann verhandeln. Wir haben das unmöglich gemacht.“

Der Oberst geht davon aus, dass Russland Odessa einnehmen wird, sodass die Ukraine nicht mehr an das Meer grenzt, und nach Charkow zurückkehren wird, wenn sie im Süden bereit sind.