Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Impfinduzierte Autoimmunerkrankung, Verteilung von Spike-Protein und die Faktenchecker

Impfinduzierte Autoimmunerkrankung, Verteilung von Spike-Protein und die Faktenchecker

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Wer sich nur etwas mit Naturwissenschaften wie Biochemie und Mikrobiologie auskennt, dem war von Anfang an klar, dass die gentechnischen Impfstoffe mit mRNA- oder Vektor-Technologie Autoimmunerkrankungen auslösen können und werden. Dabei entstehen je nach Technologie unterschiedliche Formen von Autoimmunerkrankungen: Zu einer Impfstoff-verursachten thrombotischen Thrombozytopenie (VITT) und zum Guillain-Barré-Syndrom führen vor allem vektorbasierte Impfstoffe. Myokarditiden und […]

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Elektronische Patientenakte in Deutschland zur Erfassung der Gesundheitsdaten aller Bürger

Elektronische Patientenakte in Deutschland zur Erfassung der Gesundheitsdaten aller Bürger

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Die elektronische Patientenakten werden europaweit forciert, sie sollen Basis für den ebenfalls europaweiten Impfausweis werden. In Deutschland wird dazu der nächste Schritt unternommen und die Patientenakte für alle Bürger automatisch eingerichtet. Was in Österreich mit dem ELGA (Elektronische Gesundheitsakte) schon länger vorhanden ist, soll nun auch in Deutschland realisiert werden. Wie das Journal Onkologie berichtet, […]

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Windrad-Irrsinn: Große Versprechen, kleine Erträge!

Die Auslastung ihrer Windparks hüten die Betreiber wie ein Staatsgeheimnis. Die seriöse „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) hat sie nun selbst berechnet. Die Ergebnisse sind ernüchternd.

Rund 28.000 größere Windkraftanlagen sind derzeit auf deutschem Boden in Betrieb. Wie viele davon rentabel sind, weiß niemand so genau. Die renommierte „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) hat eigene Berechnungen zur Windkraft in Deutschland angestellt und kommt zu dem Befund: Große Versprechen, kleine Erträge!

Die Auslastung der meisten Turbinentypen hat das Schweizer Leitmedium dabei in einem Modell simuliert. 18. 000 Windräder untersuchte die Redaktion und wertete dafür stündliche Wetterdaten über einen Zeitraum von zehn Jahren aus. 

Das Ergebnis: Knapp ein Viertel der untersuchten Windräder hat eine Auslastung von weniger als 20 Prozent!

Lediglich 15 Prozent der Anlagen hätten eine geschätzte Auslastung von mehr als 30 Prozent.

Die „NZZ“ schreibt dazu auf ihrer interaktiven Karte: „Überlebensfähig sind solche Anlagen nur dank des deutschen Fördersystems, das auch schlechte Standorte belohnt.“

Quelle

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Kann die Regierung Bitcoin verbieten? Drei Dinge, die Sie heute wissen müssen.

Die Vorstellung, dass die US-Regierung Bitcoin verbieten wird, ist aus gutem Grund populär.

Bitcoin bedroht eine wichtige Quelle der Macht der Regierung – die Macht, Falschgeld aus dem Nichts zu erschaffen und jeden zu zwingen, es zu benutzen.

Das liegt daran, dass Bitcoin dem Individuum monetäre Souveränität geben und Zentralbanken obsolet machen kann – zusammen mit ihren Konfetti-Währungen.

Das ist keine kleine Errungenschaft.

Es ist eine historische Entwicklung, die den Status quo zwischen den Herrschenden und den Beherrschten tiefgreifend verändert. Sie ist vergleichbar mit der Erfindung des Schießpulvers, der Druckerpresse und des Internets.

Es steht außer Frage, dass die US-Regierung ihr Geschäft vor einem angreifenden monetären Konkurrenten schützen möchte, so wie es die Mafia tut, wenn ein Rivale in ihr Revier eindringt.

Die 64.000-Dollar-Frage ist, ob sie erfolgreich sein werden.

Friedrich Hayek, der große österreichische Ökonom der freien Marktwirtschaft, sagte einmal:

„Ich glaube nicht, dass wir jemals wieder ein gutes Geld haben werden, bevor wir es nicht der Regierung entzogen haben, das heißt, wir können es der Regierung nicht gewaltsam entziehen, wir können nur auf Umwegen etwas einführen, das sie nicht verhindern kann.“

Hayek hat Recht.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Regierungen niemals friedlich ihre Macht abgeben. Und wenn es nicht infrage kommt, ihnen die Macht gewaltsam zu entziehen, dann ist der einzige Weg, dies zu tun, „auf eine raffinierte, umständliche Weise etwas einzuführen, das sie nicht aufhalten können.“

Ist Bitcoin diese Lösung?

Viele Leute denken, die Antwort lautet „nein“, weil die Regierung ihn abschalten wird.
Kann jemand Bitcoin abschalten?

Bitcoin hat keine zentrale Autorität und keinen Single Point of Failure.

Stattdessen läuft es über ein dezentralisiertes, freiwilliges und wachsendes Netzwerk, das auf der ganzen Welt auf über 15.384 Computern verstreut ist – viele davon sind geschickt versteckt – in fast 100 Ländern.

Bei Bitcoin gibt es keinen zentralen Ort, den ein SWAT-Team stürmen könnte. Es gibt keinen CEO, der verhaftet werden könnte. Die Regierungen können nichts anderes tun, als ein endloses und fruchtloses Spiel mit dem Mauscheleffekt auf der ganzen Welt zu spielen.

Selbst wenn die USA und Russland sich in einen totalen Atomkrieg verwickeln würden, der den größten Teil der nördlichen Hemisphäre zerstören würde, würde Bitcoin in der südlichen Hemisphäre keinen einzigen Schlag verpassen.

Kurz gesagt, keine Regierung kann Bitcoin im Alleingang töten.

Um überhaupt eine Chance zu haben, Bitcoin zu stoppen, müsste sich jede Regierung der Welt erfolgreich koordinieren, um das gesamte Internet überall abzuschalten und es dann für immer abzuschalten.

Selbst in diesem unwahrscheinlichen Szenario können Funksignale immer noch das Bitcoin-Netzwerk übertragen, und kleine tragbare Solarzellen können die Computer des Netzwerks mit Strom versorgen. Außerdem übertragen Satelliten das Bitcoin-Netzwerk ständig zur Erde.

Kurz gesagt, alle Aspekte von Bitcoin sind wirklich dezentralisiert und robust – und werden jeden Tag stärker. Abgesehen von einer unausweichlichen, globalen Rückkehr in die Steinzeit, scheint Bitcoin unaufhaltsam zu sein.

Die Katze ist aus dem Sack. Bitcoin ist größer als jede Regierung.
Wenn sie ihn nicht abschalten können, werden sie ihn nicht verbieten?

Algerien, Bangladesch, Bolivien, China, Ecuador, Ägypten, Indien, Iran, Kirgisistan, Marokko, Nepal, Nigeria, Saudi-Arabien, Thailand, Türkei und andere haben versucht, Bitcoin zu verbieten. Sie sind jedoch alle kläglich gescheitert, da die Verbreitung in diesen Ländern weiter zunahm.

Könnte die US-Regierung versuchen, Bitcoin zu verbieten?

Der US-Präsident könnte eine Durchführungsverordnung zum Verbot von Bitcoin erlassen.

Erinnern Sie sich daran, dass die Executive Order 6102 den Goldbesitz für amerikanische Bürger von 1933 bis zu ihrer Aufhebung 41 Jahre später verbot.

Dieses Ergebnis ist jedoch aus drei Gründen unwahrscheinlich.

Grund 1: Code ist geschützte Meinungsäußerung

Bitcoin ist einfach nur Computercode.

US-Bundesgerichte haben entschieden, dass Computercode der durch den 1. Zusatzartikel der US-Verfassung geschützten Rede gleichzusetzen ist.

Andererseits ist die Verfassung kein zuverlässiger Beschützer von Rechten, wie die Covid-Hysterie, der Krieg gegen den Terror und der Krieg gegen Drogen bewiesen haben. Ich würde mich also nicht ausschließlich auf die US-Verfassung zum Schutz von Bitcoin verlassen.

Nichtsdestotrotz erschweren die bisherigen Präzedenzfälle, die den Code als gleichwertig mit geschützter Rede einstufen, jegliche Versuche, ihn zu verbieten.

Grund 2: Regulatorische Klarheit ist bereits vorhanden

Die US-Regierung hat Bitcoin als Ware und Eigentum definiert.

Der IRS, die SEC, die CFTC und andere Bundesbehörden haben Bitcoin klare regulatorische und steuerliche Rahmenbedingungen gegeben.

Das hat vielen großen US-Unternehmen geholfen, in Bitcoin einzusteigen, einschließlich vieler großer Finanzinstitute. Eine Umkehrung dieser Richtlinien würde erheblichen Widerstand hervorrufen und wäre schwierig – aber nicht unmöglich – umzusetzen.

Grund 3: Ein Verbot von Bitcoin ist unpraktisch

Staatliche Verbote können etwas einschränken, aber sie können etwas, das wertvoll und von vielen Menschen gewünscht ist, nicht durch ein Gesetz abschaffen.

Denken Sie an die Regierungen in Argentinien, Venezuela und zahlreichen anderen Ländern, die Gesetze erlassen haben, die ihren Bürgern den Zugang zu US-Dollars verwehren.

Diese Gesetze haben jedoch kaum Auswirkungen auf den Wunsch und die Fähigkeit der Bürger, US-Dollar zu verwenden. Stattdessen schaffen diese Maßnahmen einen florierenden Schwarzmarkt oder, genauer gesagt, einen freien Markt.

Ähnlich verhält es sich mit der Frage, wie erfolgreich die Regierungen im Laufe der Jahrzehnte Cannabis verboten haben. Trotz ihrer Bemühungen war Cannabis in den meisten Großstädten immer erhältlich.

Der Versuch, ein Verbot für etwas Digitales und Grenzenloses wie Bitcoin durchzusetzen, ist völlig unpraktisch. Bitcoin zu verbieten, wäre für Regierungen weitaus schwieriger als US-Dollar oder eine Pflanze.

Selbst wenn es praktisch wäre, Bitcoin zu verbieten, ist es bereits zu spät.

Es gibt eine kritische Masse von Bitcoin-Befürwortern unter großen Unternehmen, Politikern und normalen Menschen.

Sie bringen all ihre Anwälte, Lobbyisten und politischen Verbindungen mit, um sich potenziell für Bitcoin einzusetzen. Das ist eine Menge an politischer Feuerkraft. Und ihre Zahl wächst weiter.

Laut einer Umfrage von NYDIG besitzen 46 Millionen Amerikaner Bitcoin. Das sind etwa 22% aller Erwachsenen in den USA.

Ein Verbot von Bitcoin zu unterstützen bedeutet, sich gegen zig Millionen Amerikaner zu stellen – nicht wenige davon sind wohlhabend, mächtig und gut vernetzt.

Kurz gesagt, ein Verbot von Bitcoin wird niemandem helfen, eine Wahl zu gewinnen.

Bitcoin hat bereits Fluchtgeschwindigkeit erreicht. Mit anderen Worten, er ist politisch zu populär, um ihn zu verbieten, und er wird jeden Tag stärker, da die Akzeptanz wächst.
Die Quintessenz

Auch wenn ein Verbot von Bitcoin politisch unpopulär und verfassungswidrig wäre, könnte die US-Regierung den Schritt dennoch in Erwägung ziehen, wenn sie dies effektiv tun könnte – aber sie kann es nicht.

Also wird sich die US-Regierung an diese Realität anpassen müssen. Tatsächlich hat sie das bereits getan, indem sie Bitcoin einen klaren regulatorischen Rahmen für Unternehmen und Investoren gegeben hat.

Wenn man das alles zusammennimmt, hat man eine unaufhaltsame, überlegene Form des Geldes, die die Welt erobert.

Es ist nicht schwer zu erkennen, wohin dieser Trend führen wird. Es ist eine monetäre Revolution.

Dennoch glauben viele Menschen immer noch, dass die Regierung den Bitcoin abschalten oder anderweitig verbieten wird.

Diese Wahrnehmungslücke ist ein Segen, da sie es uns ermöglicht, aus dieser Informationsasymmetrie mit Investitionen, die diesen mächtigen Trend anzapfen, Kapital zu schlagen.

Sahin: „Für den Covid-19-Kandidatimpfstoff haben wir Lipid-Nanopartikel gewählt, die eine Wanderung aus den Muskelzellen in Lymphknoten begünstigt“

Impfinduzierte Autoimmunerkrankung, Verteilung von Spike-Protein und die Faktenchecker

„Dass die Muskelzellen fest im Muskel verankert sind, hat ohnehin nie jemand bestritten. Den Faktencheckern scheint aber nicht bekannt zu sein, dass die Lipid-Nanopartikel absichtlich so konstruiert sind, dass sie samt der mRNA in die Lymphknoten und von dort in die Blutbahn wandern. Sagen zumindest Pfizer CEO Albert Bourla und BioNTech CEO, Polymun CEO Dietmar Katinger sowie der Experte Andreas Wagner in einer Presseaussendung vom 2. September 2020 anlässlich eines Besuches der Firma Polymun in Klosterneuburg bei Wien (Wiedergabe laut Wiener Zeitung):

Je nachdem, wie diese Lipid-Nanopartikel an der Oberfläche konstruiert sind, verhalten sie sich unterschiedlich. Sahin: „Für den Covid-19-Kandidatimpfstoff haben wir Lipid-Nanopartikel gewählt, die eine Wanderung aus den Muskelzellen in Lymphknoten begünstigt. ….

Im Falle des BioNTech-Kandidatvakzins hat Polymun-Experte Andreas Wagner Lipid-Nanopartikel mit einer Größe von 50 bis hundert Nanometern (Nanometer: Milliardstel Meter; Anm.) konstruiert, die nur unter dem Elektronenmikroskop sichtbar gemacht werden können. Katinger: „Wir haben die BioNTech-Impfstoffkandidaten für die klinischen Studien produziert.“

Aus der Größe der Lipid-Nanopartikel (LNP) und der mRNA lässt sich übrigens errechnen dass pro Pfizer Spritze etwa 13 Billionen (10 hoch 12) mRNA Moleküle in den Körper gelangen.

Also nochmals: Die CEOs der Herstellerfirmen des mRNA-Impfstoffes sagen, dass er so designt wurde, dass sich der mRNA-Bauplan zur Produktion des Spike-Proteins dank der LNP im ganzen Körper verteilen soll und es auch tut, wie man den in internen Pfizer Dokumenten dargestellten Untersuchungen entnehmen kann.“

Willkommen im Glutofen! Die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar

Willkommen im Glutofen! Die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar

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Am nächsten Wochenende beginnt die Fußballweltmeisterschaft im Wüstenstaat Katar – einem Land, das nicht nur der gelebte Gegenentwurf zu den von der Fifa propagierten „Werte“ ist, sondern vor allem nicht einmal im Ansatz über so etwas wie eine Fußballtradition verfügt. Die Frage, wie Katar die WM bekommen konnte, ist recht einfach zu beantworten: Man hat sich das Turnier ganz profan gekauft. In meinem 2015 erschienen Buch „Der Kick des Geldes oder wie unser Fußball verkauft wird“ hatte ich der WM-Vergabe an Katar ein ganzes Unterkapitel gewidmet. Der Text ist heute noch aktuell und sollte für alle Fußballfreunde und -feinde einige „Schmankerl“ enthalten, die sie so noch nicht kannten. Von Jens Berger

Wenn man zynisch an die Sache herangeht, kann man wirklich nur hoffen, dass die obersten FIFA-Funktionäre bis auf die Knochen korrupt sind. Denn wenn man für einen Moment einmal das Gegenteil annehmen würde, hieße dies, dass sie die Fußball-WM 2022 nach bestem Wissen und Gewissen an den Bewerber vergeben haben, der auf der Liste der ungeeigneten Austragungsorte für eine solche Veranstaltung ganz oben rangiert – außer vielleicht die von meinem Leser eingangs ironisch ins Spiel gebrachte Antarktis. Und das wäre dann wohl der ultimative Beweis für die nicht vorhandene Zurechnungsfähigkeit der FIFA. Aber dem ist nicht so. Das Golfemirat, das aufgrund seiner Öl- und Gasvorkommen über eine schier unerschöpfliche Kriegskasse verfügt, hat sich die WM ganz profan gekauft. Und das ist auch hinlänglich bekannt. Katar sitzt wie eine Spinne im Netz der Fußballkorruption.

Der kleine Wüstenstaat Katar hat zwar keine erwähnenswerte Fußballtradition, dafür verfügte er bis vor kurzem jedoch über einen Fußballfunktionär, der selbst für FIFA-Verhältnisse ungewöhnlich korrupt und daher auch ungewöhnlich erfolgreich ist. Dabei ähnelt das ehemalige FIFA-Exekutivkomitee-Mitglied Mohamed Bin Hammam auf dem ersten Blick keinesfalls dem Klischee vom korrupten Fußballfunktionär. Bin Hammam stammt aus wohlhabendem Hause und ist selbst erfolgreicher und steinreicher Unternehmer und somit nicht auf Gefälligkeiten der finanziellen Art angewiesen. Klar, Bin Hammam gehört nicht zu den Geschmierten, er ist der König der Schmierer. Die Vergabe der WM nach Katar ist sein Meisterwerk, ein fulminantes Schurkenstück in Sachen Korruption.

Als die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers 2012 die Verbandsgeschäfte Bin Hammams durchleuchteten, fanden sie gleich Belege für einen bunten Reigen an Straftaten, beginnend mit Geldwäsche, Bestechung und Steuerbetrug, bis hin zum Bruch verhängter Wirtschaftsembargos.[1] Dieser Bericht führte schlussendlich dazu, dass Bin Hammam vor zwei Jahren zum zweiten Mal von der FIFA auf Lebenszeit für sämtliche Ämter gesperrt wurde. Das Blatt hatte sich gegen den Strippenzieher aus Katar gewendet, da er 2011 – ein Jahr nach der WM-Vergabe an Katar – gegen die „Omertà“ der FIFA verstoßen und die offene Rebellion gegen FIFA-Boss Sepp Blatter gewagt hatte.

Blatters Karriere wäre ohne Hammam so wohl nie möglich gewesen. Nachdem sein früherer Förderer, der Adidas-Erbe Horst Dassler, verstarb und sein „Versorgungswerk“, die von Horst Dassler gegründete Sportmarketingfirma ISL, über die mindestens 160 Millionen Schweizer Franken als Schmiergeld an korrupte Funktionäre verteilt wurden, in den Konkurs ging, fand Sepp Blatter schnell einen neuen Förderer. Der 1996 ins FIFA-Exekutivkomitee aufgerückte Katari Mohamed Bin Hammam verfügte anscheinend über die Prokura, sich mithilfe der prall gefüllten Schatzkammern seines Jugendfreundes, des Emirs von Katar, einen Namen in der Fußballfunktionärswelt zu machen. 1998 und 2002 „managte“ Bin Hammam den Wahlkampf Sepp Blatters. Zusammen jettete man im noblen Privatjet des Emirs durch Afrika und verteilte großzügig Handgelder für die Delegierten. Dank Blatters Protektion wurde Bin Hammam kurze Zeit später Chairman des FIFA-Entwicklungshilfeprogramms GOAL, über das er Zugriff auf ein weiteres Füllhorn an Bestechungsgeldern hatte. Bin Hammam bildete damit das Rückgrat von Blatters Macht. Er sorgte in Afrika und Asiens für die nötigen Delegiertenstimmen und kaufte über seinen guten Freund Jack Warner die Stimmen der Delegierten aus der Karibik. Gegen diesen Stimmenblock waren sämtliche vorhandenen und potentiellen Konkurrenten Blatters chancenlos.

Was genau zum Zerwürfnis zwischen Bin Hammam und Blatter geführt hat, ist unbekannt. Fest steht jedoch, dass Bin Hammam sich 2011 mit seinem gekauften Netz an Delegiertenstimmen zusammen mit Jack Warner gegen Blatter erhob und selbst für das Amt des FIFA-Präsidenten kandidierte. Wie es der Zufall will, tauchten kurz nach der Nominierung Bin Hammams Belege auf, mit denen bewiesen werden konnte, dass er und Warner in den Jahren zuvor Delegiertenstimmen für Blatter gekauft hatten. Bin Hammam und Jack Warner wurden daraufhin von der FIFA auf Lebenszeit gesperrt, und Blatter, der natürlich von nichts wusste, wurde ohne Gegenkandidaten auch 2011 erneut zum FIFA-Präsidenten gewählt.

Wer über ein Netzwerk wie Bin Hammam verfügt, kann seinen Einfluss – gegen ein nennenswertes Entgelt – natürlich auch für andere Entscheidungen einsetzen. Dokumenten der britischen Sunday Times zufolge nutzte Bin Hammam sein Netzwerk auch dafür, die Stimmen für die WM-Vergabe an Katar zu kaufen.[2] Nachdem zwei Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees bereits im Vorfeld wegen Korruptionsangeboten (sie boten ihre Stimme zum Kauf an) bei der WM-Vergabe gesperrt wurden, musste Katar noch 12 Stimmen für sich gewinnen. Bei einem Gremium, in dem fast alle Vertreter direkt oder indirekt mit Korruptionsvorwürfen belastet sind, ist dies eine machbare Aufgabe, wenn man denn nur über das nötige Schmiergeld verfügt.

Offenbar hat Bin Hammam die gesamte FIFA-Funktionärswelt mit Geld überschüttet: angefangen beim Präsidenten des liberianischen Fußballverbandes, der bereits für 10 000 Dollar zu kaufen war, bis hin zu Jack Warner, der nie fehlen darf, wenn es um Schmiergelder geht, und der den Dokumenten zufolge stolze zwei Millionen Dollar von Bin Hammam bekommen haben soll. Am Ende konnte Katar im letzten Wahlgang gegen die USA sogar 14 Stimmen sammeln – davon auch mindestens vier von Vertretern des europäischen Fußballverbands UEFA. Nach der Abstimmung mussten acht der damals 22 stimmberechtigten FIFA-Funktionäre wegen belegter Korruptionsvorwürfe zurücktreten. Was nicht heißen soll, dass die übrigen 14 Funktionäre nicht korrupt wären.

Zu den im offiziellen Sprachgebrauch als nicht korrupt geltenden Funktionären zählt auch Franz Beckenbauer, der bei der WM-Vergabe an Katar für die UEFA im FIFA-Exekutivkomitee saß. Für wen der bayrische Tausendsassa, der ebenfalls ein Zögling von Horst Dassler („Der Erfinder der modernen Sportkorruption“) ist und als „Partner“ des Fußballvermarkters Sky und des Axel Springer Verlags über stattliche Nebeneinkünfte verfügt, bei der WM-Vergabe gestimmt hat, ist unbekannt. Fest steht jedoch, dass Beckenbauer unter fragwürdigen Umständen vor und nach der Vergabe als Gast von Bin Hammam im Emirat weilte.[3] Einer Befragung der FIFA-Ethikkommission über die Zusammenhänge dieser Reisen wollte Beckenbauer lange Zeit nicht nachgekommen – angeblich ist sein Englisch zu schlecht, um den Fragebogen des Chefermittlers Michael Garcia auszufüllen.[4] Ja, is‘ denn heut‘ scho‘ Weihnachten? Beckenbauer hat sich auch nicht entblödet, vor laufenden Kameras zu sagen, er habe auf den WM-Baustellen in Katar noch keinen Sklaven gesehen.[5] Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen – das lohnt sich zumindest für Beckenbauer.

Der DFB plädierte übrigens für die Vergabe der WM 2022 an die USA. Beckenbauer wollte jedoch seine Stimme zunächst einmal dem Außenseiter Australien geben, dessen Bewerbung von Beckenbauers Freund, dem umtriebigen Lobbyisten Fedor Radmann geleitet wurde. Nach Beckenbauers eigener Aussage, hat er Australien im ersten Wahlgang auch seine Stimme gegeben. Dummerweise bekam Australien aber nur eine einzige Stimme, und die stammte wohl von Sepp Blatter. Dies sagt zumindest der Australier Les Murray,[6] der von 2003 bis 2013 Mitglied der FIFA-Ethikkommission war und – zumindest im Vergleich zu Blatter und Beckenbauer – auch glaubwürdig ist. Wenn Beckenbauer schon in diesem eher unbedeutenden Punkt widersprüchliche Aussagen macht, sind auch seine via Bild kolportierten Bekenntnisse, nicht für Katar gestimmt zu haben, nicht sonderlich glaubwürdig.

Der DFB, der sich selbst gerne als Vorreiter im Kampf gegen Korruption im Fußball geriert, ließ sich bei der WM-Vergabe von einem millionenschweren Schwadroneur vertreten, der dafür bekannt ist, sich für größere Geldbeträge vor so ziemlich jeden Karren spannen zu lassen, und der bis heute nicht belegen kann oder will, für wen er – im Auftrag des DFB – bei der WM-Vergabe eigentlich gestimmt hat. Wer selbst derart Dreck am Stecken hat, kann sich auch den mahnenden Zeigefinger in Richtung Katar sparen. Es ist eine Schande, dass ein derartiges Verhalten in einem deutschen Verband möglich ist, der immerhin fast sieben Millionen Mitglieder vertritt.

Und auch in einem andern Punkt sollte sich Europa in diesem Kontext lieber bedeckt halten. Die Vergabe der WM an Katar war nämlich nicht, wie vielfach fälschlich behauptet, eine Idee Sepp Blatters. Der größte Befürworter Katars war neben den Katarern selbst vielmehr der UEFA-Präsident Michel Platini. Der hatte sich – anders als Blatter – von Beginn an offen für Katar ausgesprochen und die WM im Wüstenstaat damit unvorsichtigerweise zu seinem Projekt gemacht. In diesem Zusammenhang ist auch Blatters Äußerung aus dem Jahre 2014 zu verstehen, dass es „sicher ein Fehler war“, die WM nach Katar zu vergeben.[7] Diese Äußerung hatte nichts mit Katar zu tun, sondern war ein offener Angriff auf Platini, der damals mit dem Gedanken spielte, Blatter zu beerben. Wenn man diesen Gedanken zu Ende denkt, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die WM in Katar, inklusive aller toten Bauarbeiter und Menschenrechtsverletzungen, auch ein Werk des europäischen Fußballverbandes ist.

Über die Arbeitsbedingungen auf den FIFA-Baustellen in Katar ist schon viel geschrieben worden. In den letzten zwei Jahren sind alleine 450 indische Bauarbeiter ums Leben gekommen[8] – von den Kollegen aus Nepal stirbt im Schnitt jeden Tag ein Bauarbeiter.[9] Die Experten gehen davon aus, dass bis zur Fertigstellung der Stadien und der Infrastruktur weitere 4 000 Arbeiter ihr Leben lassen müssen. Die Arbeitsbedingungen sind katastrophal, das in Katar übliche System der Kafala sorgt dafür, dass Arbeitnehmer de facto zu Leibeigenen ihres Arbeitgebers werden, sie sind ihm ohne nennenswerten Schutz durch das Arbeitsrecht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Sie müssen ihre Papiere bei ihrem Arbeitgeber abgeben und dürfen ohne diese Papiere weder das Land verlassen, noch einen neuen Job annehmen – auch dann nicht, wenn sie überhaupt nicht bezahlt werden und in unhygienischen Massenunterkünften eingepfercht werden. Wenn das keine moderne Sklaverei ist, was ist dann überhaupt Sklaverei?

Die FIFA sieht diese Missstände, wie so oft, mit Besorgnis. Doch hinter der kritischen Fassade steckt – nichts. Das Schicksal der „Habenichtse“ aus der Dritten Welt ist der FIFA nicht einmal eine Randnotiz wert. Nach Aussagen des ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger wurde dieses Thema im FIFA-Exekutivkomitee mit dem lapidaren Satz „Das geht uns nichts an“ vom Tisch gewischt. Menschenrechte waren bei der FIFA noch nie ein Thema.

Die FIFA interessiert sich nicht für mittellose Arbeiter aus der Dritten Welt, solange dies die Interessen der Sponsoren nicht berührt. Wenn dies einmal der Fall ist, zeigt die FIFA jedoch, was möglich ist. So mussten sowohl Brasilien (dort verbot ein Gesetz den Alkoholkonsum in Sportstadien) als auch Katar (dort ist der Verzehr von Alkohol generell streng limitiert) ihre Gesetze ändern, so dass der FIFA-Sponsor Budweiser sein „Bier“ bei der WM verkaufen kann. Das Leben von Tausenden Indern und Nepalesen lohnt sich jedoch nicht, um beim Gastgeberland zu intervenieren.

Auch homosexuelle Fans haben bei der FIFA keine echte Lobby. In Katar werden Homosexuelle mit Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren oder Peitschenhieben bestraft. FIFA-Präsident Blatter meinte dazu lapidar, er könne homosexuellen Fußballfans bei der WM in Katar nur empfehlen, auf sexuelle Handlungen während der WM zu verzichten. Wäre ein Schwulenverband offizieller FIFA-Sponsor, hätten Blatter & Co. schon dafür gesorgt, dass derart mittelalterliche Gesetze während der WM ausgesetzt werden.

Es gibt tausend Gründe, warum Katar kein geeigneter Austragungsort ist. Doch diese Gründe interessieren die FIFA-Oberen nicht besonders. Entscheidend ist, dass der arabische Raum ein „Wachstumsmarkt“ ist und die Sponsoren Wachstumsmärkte lieben. Und noch entscheidender ist, dass der Emir über Mohamed bin Hammam die Delegierten ganz profan eingekauft hat. Der Weltfußball ist heute eine käufliche Ware, und die Golfstaaten verfügen nun einmal über das nötige Kleingeld.

Nach einer Berechnung der britischen Daily Mail hat Katar mehr als 24 Milliarden Euro ausgeben, um die Weltmeisterschaft zu bekommen.[10] Dabei erfüllen jedoch nicht alle aufgezählten Punkte den Tatbestand der Korruption. Platinis Sympathie für Katar könnte beispielsweise auch nicht nur mit dem schönen Job für seinen Sohn zusammenhängen, sondern auch mit den massiven Investitionen Katars in Frankreich, die sich laut Daily Mail auf fast zwanzig Milliarden Euro summieren – darunter der Kauf mehrerer Airbus-Flugzeuge für die katarische Staatsairline, die Übernahme des französischen Dauermeisters Paris Saint-Germain und der Aufkauf der Übertragungsrechte für die höchste französische Spielklasse, die Ligue 1. All diese Investments fanden nach einem Treffen zwischen dem Emir von Katar, Michel Platini und dem damaligen französischen Präsidenten Sarkozy statt. Auch das nur Zufälle?

Ein Zufall war dann wohl auch der 1,6-Milliarden-Euro-Deal für Energieinfrastruktur, den der Emir mit dem Präsidenten Paraguays abgeschlossen hatte, kurz nachdem Mohamed Bin Hammam in Paraguay zu Gast war. Auch der paraguayische Fußballverband stellte ein Mitglied im FIFA-Exekutivkomitee. Zufall auch, dass Thailand (ebenfalls im Exekutivkomitee vertreten) und Katar einen Vertrag über Gaslieferungen im Volumen von 1,5 Milliarden Euro abgeschlossen hatten, nachdem bin Hammam zu Besuch war.

Direkter ging es da wie üblich in Afrika zu. Glaubt man Phaedra Almajid, ihres Zeichens ehemalige Medienchefin der Bewerbung Katars 2022, dann wurden 2010 in Angolas Hauptstadt Luanda die feinen Herren Issa Hayatou, Amos Adamu und Jacques Anouma mit jeweils 1,5 Millionen Dollar ganz profan gekauft. Die Herren wussten demnach ganz genau, worum es geht und welchen Preis sie verlangen können. Issa Hayatou (Kamerun) ist Chef des afrikanischen Kontinentalverbandes CAF und Vizepräsident der FIFA, weist dabei eine ähnlich lange Sündenliste wie Jack Warner auf und wird als ein möglicher Blatter-Nachfolger gehandelt. Amos Adamu (Nigeria) gehörte zu den Funktionären, die verdeckten Journalisten der Sunday Times ihre Stimme für die WM 2018 für 500 000 Pfund anboten. Jacques Anouma (Elfenbeinküste) verfügt zwar über keine bekannte Korruptionsbiografie, war aber die rechte Hand des ivorischen Warlords, gegen den in Den Haag momentan ein Verfahren des Internationalen Strafgerichtshof läuft – es geht um zahlreiche Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es ist davon auszugehen, dass diese drei feinen Herren ihre Stimme für Katar abgaben.

Doch was stören solche unschönen Details am Rande, wenn es um das ganz große Geld geht? Katar will bis zu 50 Milliarden Dollar in seine Weltmeisterschaft investieren – davon allein vier Milliarden Dollar für die hypermodernen Stadien, die nach der Weltmeisterschaft wahrscheinlich als Ruinen im Wüstensand enden werden. Aber es geht hier nicht nur um Katar und Investitionen in Infrastruktur. Katar investiert auch in einem kaum vorstellbaren Rahmen in den Fußball. Wenn die Welt schon 2022 auf Katar blickt, will man schließlich als qualifizierter Gastgeber nicht sang- und klanglos in der ersten Runde ausscheiden.

Für dieses Projekt kaufte Katar die besten Trainer, zahlreiche talentierte Kinder aus Afrika und einen ganzen Fußballklub aus Belgien. Jedes Jahr beobachten die 6 000 Scouts aus Katar mehr als eine halbe Million Kinder auf den Bolzplätzen der Welt, zumeist in Afrika. Die besten und talentiertesten von ihnen bekommen dann eine Einladung in eine der katarischen Fußballakademien – zum Beispiel im Senegal. Dort wird weiter ausgesiebt, und wer zu den Talentiertesten der Talentierten gehört, kommt dann in die „Aspire Academy for Sports Excellence“[11] nach Doha (Katar), ein hypermodernes Leistungszentrum auf einem derart hohen Niveau, dass es selbst vom FC Barcelona für das Wintertrainingslager gebucht wird. Dort werden die im Ausland gescouteten Kinder dann mit den einheimischen Talenten in Perspektivmannschaften gesteckt, die sich dort zusammen mit den Jugendteams der ganz großen Klubs wie Arsenal London, Real Madrid oder AC Mailand messen dürfen – Anreise und Unterkunft bezahlt der Emir. Denn in Katar weiß man, dass aus Talenten nur dann Stars werden, wenn sie regelmäßig gegen die Besten antreten.

Wer die Akademie als Kind durchlaufen hat, kommt dann zu einem der vom Emir kontrollierten „Farmteams“ auf der ganzen Welt, beispielsweise zum belgischen Zweitligisten KAS Eupen, der der Aspire Academy gehört. Wer in Eupen brilliert, darf sich Hoffnungen machen, eines Tages beim französischen Meister zu spielen – Paris Saint-Germain gehört der Qatar Sports Investments, die dem Qatar Investment Authority, dem Staatfonds der Herrscherfamilie, untersteht. Man ist auch ansonsten bestens in der Beletage vernetzt: Eine Stiftung des Emirs ist Hauptsponsor und Partner des FC Barcelona, und Bayern-Trainer Pep Guardiola ist offizieller WM-Botschafter Katars.

Das Ziel des katarischen Masterplans scheint jedenfalls festzustehen. 2022 sollten die jungen Kicker wenn möglich den Zenit ihrer Leistungsfähigkeit erreicht haben. Dann sollen sie – obgleich Katar dies bestreitet – als katarische Nationalspieler für Furore sorgen.

Als Vorbild kann da teilweise die Handball-WM 2015 gelten, die ebenfalls in Katar stattfand. Der Gastgeber wurde vollkommen überraschend Vizeweltmeister – mit einem Team, das vor allem aus Spielern bestand, die eigentlich aus Bosnien, Frankreich, Kuba, Montenegro und Spanien stammten. Die FIFA hat diesbezüglich zwar strengere Regeln als der Handballweltverband. Wenn Katar jedoch junge Afrikaner einbürgert, die zuvor noch nie für ihr Heimatland international gespielt haben, ist dies auch im Fußball vollkommen legal.

Ob Katars Masterplan aufgehen wird, steht in den Sternen. Sehen wir es als großes Experiment. Sollte Katar 2022 mit einem siegreichen Team auflaufen, dann ist dies wohl der ultimative Beweis dafür, dass Erfolg auch im Fußball käuflich ist; dass der, der sich international Kinder zusammenkauft, am Ende des Tages als Champion den Platz verlässt; dass der, der über Milliarden verfügt, sich ein Siegerteam züchten kann, ob nun in der Wüste oder der Antarktis. Hoffen wir, dass Katar scheitert – dem Fußball zuliebe.

Titelbild: HasanZaidi/shutterstock.com


[«1] mideastsoccer.blogspot.de/2012/07/bin-hammam-audit-opens-pandoras-box.html

[«2] theguardian.com/football/2014/jun/08/FIFA-qatar-world-cup-claims

[«3] jensweinreich.de/2014/06/08/beckenbauer-bin-hammam-chung-investoren-schiffstaufen-und-andere-FIFA-kontakte/

[«4] focus.de/sport/fussball/wm-2022/wm-korruptionsvorwuerfe-zur-wm-2022-berichte-von-beckenbauer-treffen-in-katar_id_3905747.html

[«5] youtube.com/watch?v=EKFrMmhiQpY

[«6] zeit.de/sport/2015-06/les-murray-franz-beckenbauer

[«7] sueddeutsche.de/sport/blatter-ueber-wm-in-katar-sicher-war-es-ein-fehler-1.1966124

[«8] spiegel.de/wirtschaft/gastarbeiter-in-katar-mehr-als-450-inder-auf-wm-baustellen-gestorben-a-954038.html

[«9] theguardian.com/world/2013/sep/25/revealed-qatars-world-cup-slaves

[«10] dailymail.co.uk/sport/football/article-3055550/Qatar-paid-17-17billion-host-2022-World-Cup-finals-new-research-shows-money-went.html

[«11] aspire.qa

Norbert Kleinwächter (AfD): „Bürgergeld ist eine Beleidigung für den Sozialstaat!“

Das sozialistische Umverteilungsprogramm namens „Bürgergeld“ sei keine Reform des Sozialstaats, sondern „ist eine Beleidigung des Sozialstaats!“. Es belohne all diejenigen, „die nicht arbeiten wollen“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Norbert Kleinwächter, in der Aussprache des Parlaments über das umstrittene „Ampel“-Projekt. 

Der AfD-Politiker begrüßte grundsätzlich die Anhebung der Regelsätze für wirklich Bedürftige, die unverschuldet in Not geraten seien. Das sogenannte Bürgergeld dürfe aber nicht dazu führen, dass Geringverdiener, die jeden Morgen zur Arbeit gehen, im Ergebnis schlechter dastehen als Stütze-Empfänger.

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Europas Flüssig-Gas-Manie ist eine Zeitbombe

Flüssiggas-Verschiffung: Unzuverlässig, spekulativ

 

Eine „tickende Bombe“ sei der Transport von Flüssiggas (LNG) per Schiff nach Europa – so das griechische Forschungszentrum „Analyst“. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass es sich um eine unvorhersehbare und unzuverlässige Methode im Vergleich zum Pipeline-Transport handelt, und auch dadurch, dass der Zeitpunkt der Lieferungen von Spekulanten abhängt.

Während der Pipeline-Gashandel vorhersehbar, zuverlässig und durch ernsthaft vereinbarte Preise gekennzeichnet war, wird der Flüssig-Gashandel mittels Schiffen als unzuverlässiger angesehen, was durch Preisturbulenzen, die von Spekulanten geprägt werden, noch komplizierter wird.

Schiffe sitzen in Europas Häfen fest

So war am 31.10. 2022, Montagnachmittag, der Erdgaspreis an der niederländischen Energiebörse „ICE-Endex“ zum ersten Mal in der Geschichte negativ (energyflux), was bedeutet: Dass jemand, der Erdgas verkaufen wollte, Käufer bezahlen musste, anstatt bezahlt zu werden, so „Analyst“. Kein Wunder: Mindestens sechzig der weltweit verfügbaren 641 Flüssiggastanker liegen nämlich in Europa vor Anker, können oder wollen ihre Ladung aber nicht löschen, obwohl ihnen das (wave) 500.000 Dollar täglich kostet.

Der Grund dafür laut „Analyst“: Im Durchschnitt sind nämlich fast 94% der EU-Lager voll, während die wichtigsten Importmärkte – Deutschland und Italien – überhaupt keine Lagerflächen haben.

Fehlende Speicherkapazitäten

Daher kann nur so viel Gas in das Netz eingespeist werden, wie es verbraucht. Das heißt: Im Moment ist der Verbrauch ziemlich niedrig, da die Durchschnittstemperatur in Europa zu hoch ist, in Mitteleuropa sogar bis zu 8 Grad höher als der Durchschnitt.

Das Institut hebt auch die parallele Zunahme der Flüssiggas-Speicherung auf Schiffen hervor, da viele Länder nicht über entsprechende Speicher verfügen, (institute) was die Gesamtkapazität der LNG-Flotte um 10 Prozent reduziert.

Krise erwartet

All dies sei gleichbedeutend mit einer tickenden Bombe für Europa (analyst), die explodieren wird, wenn die Temperaturen zu sinken beginnen und LNG-Händler von einem Massenbankrott bedroht sind.

Genauer gesagt: Sinkende Temperaturen führen zu einem starken Anstieg des Verbrauchs (edition). Die Folge: In europäischen Terminals, wo Entlade- und Regasifizierungs-kapazitäten nicht ausreichen, sind große Störungen voraussehbar, warnt das griechische Forschungszentrum.

Vermutlich werden Tanker auch langsam zurückkehren, da sie bereits in europäischen Häfen ihre Zeit verzögern.

Außerdem könnten Spekulanten auf steigende Preise warten, um dann ihre Fracht zu verkaufen, was neben Verzögerungen auch zu Staus in den Häfen führen kann – betont das Institut.

Unzuverlässige Versandmethoden

Nach Angaben des Instituts erfordert die Tankgasversorgung ausgeklügelte Zeitpläne, angemessene Terminals und Lageranforderungen – und nichts davon gibt es in der EU. (institute) Deshalb wird trotz niedriger Gaspreise ein Sturm am Horizont erwartet, von dem viele glauben, dass er zu einer Abschwächung der Energiekrise führen wird, betont „Analyst“.

Schließlich betont das Forschungszentrum, dass es auch tragikomisch ist, dass Russland nach den USA der zweitgrößte LNG-Lieferant der EU ist, und dass der Transport von Flüssiggas eine starke Umweltbelastung darstellt. Die nächste Anekdote wird wahrscheinlich sein: Weil russische Häfen näher an Europa liegen, wird die EU wieder Russland wieder brauchen – schließt Analyst.

Dieser Artikel erschien zuerst auf MANDINER, unserem Kooperationspartner.

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COMPACT.Der Tag: So wollen Trump und Musk Biden stürzen

COMPACT.Der Tag: So wollen Trump und Musk Biden stürzen

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Trump und Musk – diese zwei wollen Biden stürzen. Bei den Zwischenwahlen in den USA hatten sich die Republikaner zwar mehr erhofft, aber das lag vielleicht auch daran, dass die völlig überraschende Unterstützung durch Elon Musk erst sehr kurzfristig vor dem Urnengang kam und noch nicht voll wirksam wurde. Doch die Präsidentschaftswahl steht erst 2024 […]

Die Visionen des WEF-Berater Yuval Harari werden von DARPA umgesetzt: Emotionale Regulierung und kognitive Flexibilität im Gehirn soll optimiert werden

Das STRENGTHEN-Programm der DARPA zielt darauf ab, die Schaltkreise im Gehirn, die für die Regulierung von Emotionen und kognitiver Flexibilität verantwortlich sind, zu modulieren und zu optimieren.

Das STRENGTHEN-Programm zielt darauf ab, die für die kognitive Flexibilität (CF) und die Emotionsregulierung (ER) verantwortlichen Gehirnschaltkreise zu identifizieren, zu modulieren und schließlich zu optimieren, um die Auswirkungen von traumatischem Stress zu verhindern und gleichzeitig die mit psychischen Erkrankungen und Selbstmord verbundenen Symptome zu verringern“ – DARPA STRENGTHEN-Programm, 2022

Am 18. November 2022 veranstaltet die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) des Pentagons einen Proposers Day für ihr Programm Strengthening Resilient Emotions and Nimble Cognition Through Engineering Neuroplasticity (STRENGTHEN).

„Das STRENGTHEN-Programm zielt darauf ab, die für die kognitive Flexibilität (CF) und die emotionale Regulierung (ER) verantwortlichen Schaltkreise im Gehirn zu identifizieren, zu modulieren und letztlich zu optimieren, um die Auswirkungen von traumatischem Stress zu verhindern und gleichzeitig die mit psychischen Erkrankungen und Selbstmord verbundenen Symptome zu verringern“, heißt es in der Programmbeschreibung.

„Die derzeitigen Methoden zur Vorbeugung und Behandlung dieser Folgen reichen von Gesprächstherapien bis hin zur Elektrokrampftherapie, aber sie alle haben ein Krankheitsmodell und das konsequente Ziel, die Symptome zu lindern, anstatt die Ursachen des Gehirnnetzwerks anzugehen.

STRENGTHEN „zielt darauf ab, durch traumatischen Stress verursachte Gehirnveränderungen zu verhindern und zu heilen, indem ein neuro-mechanistischer Ansatz zur Bewertung und Optimierung der kognitiven Flexibilität und der emotionalen Regulierung vorangetrieben wird“ – DARPA STRENGTHEN Programm, 2022

Laut DARPA „deuten übereinstimmende Belege darauf hin, dass ein Kreislauf aus kognitiver Starrheit und emotionaler Dysregulation verschiedenen psychiatrischen Störungen zugrunde liegt und dass CF und ER als wichtige Schutzmechanismen gegen traumatischen Stress fungieren.“

STRENGTHEN „zielt darauf ab, durch traumatischen Stress verursachte Gehirnveränderungen zu verhindern und zu heilen, indem ein neuro-mechanistischer Ansatz zur Bewertung und Optimierung von CF [kognitive Flexibilität] und ER [emotionale Regulierung] entwickelt wird.“

Die Forschungsabteilung des Pentagons wird voraussichtlich noch in diesem Monat eine Bekanntmachung für das STRENGTHEN-Programm veröffentlichen.

NEAT konzentriert sich nicht auf die Erkennung von Lügen, die Erkennung der Wahrheit oder die Bewertung der Glaubwürdigkeit einer Person, sondern auf die Aggregation vorbewusster Gehirnsignale, um festzustellen, was jemand für wahr hält“ – DARPA NEAT Program, 2022

Anfang dieses Jahres startete die DARPA das Programm Neural Evidence Aggregation Tool (NEAT) mit dem Ziel, selbstmordgefährdete Personen durch Messung und Analyse ihrer vorbewussten Gehirnsignale zu identifizieren.

„Durch die Zusammenführung der jüngsten Fortschritte in der Kognitionswissenschaft, der Neurowissenschaft, der physiologischen Sensorik, der Datenwissenschaft und des maschinellen Lernens“, so die DARPA, „wird das NEAT-Programm Prozesse entwickeln, die messen können, was eine Person für wahr hält.“

Während die psychische Gesundheit von Soldaten ein ernsthaftes Problem für das Verteidigungsministerium darstellt, haben die aus dem NEAT-Programm hervorgehenden Anwendungen das sehr reale Potenzial, Regierungen und Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Menschen auf der Ebene des Vorbewusstseins zu hacken.

Stellen Sie sich Nordkorea in 20 Jahren vor, wo jeder ein biometrisches Armband tragen muss, das den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Gehirnaktivität 24 Stunden am Tag überwacht“ – Yuval Harari, WEF, 2020

Du hörst eine Rede des ‚Großen Führers‘ im Radio, und sie wissen, was du wirklich fühlst – du kannst in die Hände klatschen und lächeln, aber wenn du wütend bist, wissen sie das, und du wirst morgen früh im Gulag sitzen“ – Yuval Harari, WEF, 2020

In seiner Rede vor den nicht gewählten Globalisten auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos im Jahr 2020 warnte Harari, dass der Mensch nicht länger eine geheimnisvolle Seele sei, sondern vielmehr ein hackbares Tier, das von öffentlichen und privaten Einrichtungen auf grausame Weise überwacht und kontrolliert werden könne.

„Stellen Sie sich Nordkorea in 20 Jahren vor, wo jeder ein biometrisches Armband tragen muss, das 24 Stunden am Tag Ihren Blutdruck, Ihre Herzfrequenz und Ihre Gehirnaktivität überwacht“, sagte Harari in seiner Rede „How to Survive the 21st Century“.

Jahrhundert überleben“, sagte Harari in seiner Rede „Wie man das 21. Jahrhundert überlebt“. „Sie hören im Radio eine Rede des ‚Großen Führers‘, und sie wissen, was Sie wirklich fühlen – Sie können in die Hände klatschen und lächeln, aber wenn Sie wütend sind, wissen sie das, und Sie werden morgen früh im Gulag sitzen.

„Und wenn wir die Entstehung solcher totalen Überwachungsregime zulassen, glauben Sie nicht, dass die Reichen und Mächtigen an Orten wie Davos sicher sein werden“, fügte er hinzu.

Mit dem NEAT-Programm kann DARPA untermauern, was Harari über die Macht gesagt hat, Menschen zu hacken, die für das Gute genutzt werden – wie die Bereitstellung einer besseren (psychischen) Gesundheitsversorgung –, aber es kann auch das Risiko eingehen, einen Stalin des 21. Jahrhunderts zu schaffen.

„Focused Pharma will die psychische Gesundheitspflege revolutionieren, indem es völlig neue psychotherapeutische Medikamente entwickelt, um weitverbreitete neuropsychiatrische Erkrankungen wie posttraumatischen Stress, Depressionen, Angstzustände und Drogenmissbrauch schnell zu beheben“ – DARPA Focused Pharma Programm, 2019

Focused Pharma wird daran arbeiten, schnell wirkende Medikamente mit nachhaltiger Wirkung zu entwickeln, die über die Behandlung der Symptome psychischer Erkrankungen hinausgehen und die zugrunde liegenden neurochemischen Wurzeln angehen“ – DARPA Focused Pharma Programm, 2019

Der Forschungsförderungsarm des Pentagons, der von technologischen zu pharmakologischen Lösungen für die psychische Gesundheit übergeht, kündigte 2019 an, dass er „die psychische Gesundheitsfürsorge durch die Entwicklung völlig neuer psychotherapeutischer Medikamente revolutionieren will, um weitverbreitete neuropsychiatrische Erkrankungen wie posttraumatischen Stress, Depressionen, Angstzustände und Drogenmissbrauch schnell zu beheben.“

Während sich das STRENGTHEN-Programm auf das „Engineering der Neuroplastizität“ durch Gehirntechnologie konzentrieren soll, hat sich das DARPA-Programm „Focused Pharma“ 2019 von Psychedelika inspirieren lassen, um Soldaten mit PTBS, Depressionen, Angstzuständen und Drogenabhängigkeit zu behandeln.

Die DARPA räumte ein, dass sie bei der Vorbereitung des Focused-Pharma-Programms Drogen der Liste I untersuchte, aber zu dem Schluss kam, dass es nicht das gewünschte Ergebnis wäre, wenn die Soldaten völlige Halluzinationen hätten.

„Da solche Medikamente auf viele Neurotransmitter-Rezeptoren und Rezeptor-Subtypen im Gehirn wirken, ohne spezifisch zu sein, und wahllos zahlreiche Signalwege aktivieren, haben sie erhebliche Nebenwirkungen, einschließlich Halluzinationen.

„Diese Wirkungen in Verbindung mit ihren unvorhersehbaren Folgen machen die Medikamente in der militärischen Gesundheitsversorgung unbrauchbar.“

Focused Pharma sieht keine klinischen Versuche am Menschen vor, aber am Ende des auf vier Jahre angesetzten Programms müssen die Forscher einen Antrag auf Zulassung eines neuen Medikaments (Investigational New Drug) zur Einreichung bei der US Food and Drug Administration vorlegen.

Seit Jahren befasst sich die DARPA mit verschiedenen pharmakologischen und technologischen Mitteln mit dem Problem der Geisteskrankheiten.

Wenn du ausreichend Daten über mich hast und genügend Rechenleistung und biologisches Wissen, kannst du meinen Körper, mein Gehirn, mein Leben hacken“ – Yuval Harari, WEF, 2020

Während sich technologische Fortschritte bei der Behandlung von Geisteskrankheiten als unschätzbar erweisen können, haben sie auch das Potenzial, die Menschheit auf sehr ruchlose Weise zu hacken.

Harari sagte auf dem WEF: „Um Menschen zu hacken, benötigt man viel biologisches Wissen, viel Rechenleistung und vor allem viele Daten.

„Wenn man ausreichend Daten über mich hat und genügend Rechenleistung und biologisches Wissen, kann man meinen Körper, mein Gehirn, mein Leben hacken. Man kann einen Punkt erreichen, an dem man mich besser kennt als ich mich selbst.“

Regierungen, Unternehmen und Armeen werden wahrscheinlich Technologien einsetzen, um die von ihnen benötigten menschlichen Fähigkeiten wie Intelligenz und Disziplin zu verbessern, während sie andere menschliche Fähigkeiten wie Mitgefühl, künstlerische Sensibilität und Spiritualität vernachlässigen“ – Yuval Harari, WEF, 2020

In Bezug auf die Verschmelzung von Mensch und Maschine fügte Harari hinzu, dass dieser transhumanistische Ansatz die Bedeutung des Menschseins grundlegend verändern könnte.

„Nach vier Milliarden Jahren organischen Lebens, das durch natürliche Selektion geformt wurde, stehen wir kurz vor dem Eintritt in eine neue Ära anorganischen Lebens, das durch intelligentes Design geformt wurde – unser intelligentes Design wird die neue treibende Kraft der Evolution des Lebens sein“, sagte Harari.

„Regierungen, Unternehmen und Armeen werden wahrscheinlich Technologie einsetzen, um die menschlichen Fähigkeiten, die sie benötigen, wie Intelligenz und Disziplin, zu verbessern, während sie andere menschliche Fähigkeiten wie Mitgefühl, künstlerische Sensibilität und Spiritualität vernachlässigen.

„Das Ergebnis könnte eine Rasse von Menschen sein, die sehr intelligent und diszipliniert sind, denen es aber an Mitgefühl, künstlerischer Sensibilität und spiritueller Tiefe mangelt“, fügte er hinzu.

So kaputt ist Deutschland: Klima-RAF, Gedankenkontrolle, totale Unterwerfung

So kaputt ist Deutschland: Klima-RAF, Gedankenkontrolle, totale Unterwerfung

Im AUF1-Interview zeichnet der deutsche AfD-Bundestagsabgeordnete und medienpolitische Sprecher seiner Partei, Martin Renner, ein düsteres Bild der gesellschaftlichen Zukunft. Der kulturmarxistische und ideologiegetriebene Vormarsch zerstört zunehmend das christlich-abendländische Wertefundament, und die Radikalisierung auf allen Ebenen – Klima, Migration, Identitätspolitik – tut ihr übriges.

Die von Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) losgetretene Debatte um die Kuppelinschrift am wiedererrichteten Berliner Stadtschloss, das das Humboldt-Forum beherbergt, zeigt die dezidierte antichristliche und gegen alles eigene, Traditionelle gerichtete Grundstimmung, die heute deutsche Politik bestimmt.

Dass dort ein Bibelzitat verhüllt werden soll, während zugleich Muezzinrufe in mittlerweile über 30 Städten erklingen und dort einen religiösen Allmachtsanspruch des Islam verkünden dürfen, zeigt die völlige Werteverschiebung, die mit einem gewollten Bevölkerungsaustausch einhergeht.

Doppelstandard bei Musk und Twitter

Zugleich wird ein linkes Meinungskartell mit Messern und Klauen verteidigt, was sich im linken und vor allem öffentlich-rechtlichen medialen Widerstand gegen die Twitter-Übernahme Elon Musks zeigt. Solange Big-Tech-Milliardäre im Interesse der Globalisten die “Richtlinien” “Gemeinschaftsstandards”, die “Fakten-Checker” und Bedingungen von “Hass & Hetze” kontrollieren, hat der Mainstream damit kein Problem.

Bei Elon Musk aber, weil dieser wieder zu den Wurzeln der Redefreiheit zurückkehren will, wird Alarm geschlagen. Der Monopolanspruch der Eliten, eine Art weltweites “Wahrheitsministerium” zu errichten, wird immer schamloser verfolgt und von westlichen Regierungen aktiv mitunterstützt.

Handstreichartige Verschärfung von Strafvorschriften

In Deutschland zeigte sich dies etwa in der in einer legislativen Nacht- und Nebel-Aktion beschlossenen Verschärfung des Volksverhetzungsparagraphen 130 Strafgesetzbuch, der sich fortan auch auf “Leugnung von Kriegsverbrechen” erstreckt, womit etwa kritische Fragen über das Kriegsgeschehen in der Ukraine bequem kriminalisiert werden können. Renner schildert aus der Sicht eines Bundestagsabgeordneten, mit welchen undemokratischen und quasi handstreichartigen Methoden die Ampel-Koalition diese “Neuerung” durchsetzte.

Wochenblick berichtete unlängst über die neuen Zensurgesetze:

Radikalisierung der “Klimaschutzbewegung”

Auch was die Radikalisierung der sogenannten “Klimaschutzbewegung” der “letzten Generation” mit ihren kulturmarxistischen Attacken auf Kunstwerke anbelangt und ihre immer deutlicher gezeigte Verachtung für menschliches Leben, befürchtet Renner das Schlimmste, wenn nicht baldmöglich ein fundamentales Umdenken einsetzt.

Er zeichnet Parallelen zur RAF der 1970er und 1980er-Jahre – mit dem entscheidenden und beunruhigenden Unterschied, dass heute, anders als damals, Politik und die sogenannte “Mehrheitsgesellschaft” wohlwollend hinter diesen Akteuren stehen.

Schauen Sie das ganze Interview mit Martin Renner, das von Daniel Matissek geführt wurde:

Nahrungsmittelkrise: Russland verschenkt Getreide an Entwicklungsländer, Türkei übernimmt Verteilung

Nahrungsmittelkrise: Russland verschenkt Getreide an Entwicklungsländer, Türkei übernimmt Verteilung

Russland stellt Getreide für notleidende Entwicklungsländer gratis zur Verfügung. Die Türkei wird dieses verarbeiten und ebenfalls kostenlos ausliefern. Ein Versuch, die globale Nahrungsmittelkrise zu mildern, unter der gerade die armen Länder sehr leiden.

In vielen Entwicklungsländern sorgen die steigenden Preise für Getreide und der starke US-Dollar für Versorgungsprobleme. Immer mehr Menschen dort lassen einzelne Mahlzeiten aus, weil sie sich das Essen einfach nicht mehr leisten können. Mit ein Grund dafür ist auch der Krieg in der Ukraine, der einen Teil der globalen Weizenexporte negativ beeinflusst und so die Preise in die Höhe treibt. Die Türkei will nun laut einem Bericht, der sich auf türkische und russische Medien beruft, zusammen mit Russland dazu beitragen, die Not etwas zu lindern.

“Wir werden den russischen Weizen kostenlos erhalten, und das in der Türkei verarbeitete Getreide wird nach dem Wunsch des türkischen Präsidenten an acht Länder geliefert”, erklärte Vahit Kirişci, der türkische Landwirtschaftsminister, nach einer Kabinettssitzung gegenüber türkischen Medien. “Wir haben in dieser Hinsicht ungenutzte Produktionskapazitäten. Zum Beispiel in der Mehl-, Nudel-, Grieß- und Bulgurindustrie. Nachdem wir den kostenlosen Weizen, den wir aus Russland erhalten, in unseren eigenen Fabriken verarbeitet haben, werden wir ihn an weniger entwickelte Länder schicken”, fügte er hinzu.

Auch der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, betonte, dass entsprechende Schritte eingeleitet wurden. “Wir werden dafür sorgen, dass Schiffe mit Getreide alle bedürftigen Länder erreichen, angefangen mit Somalia, Dschibuti und dem Sudan, die aufgrund einer schweren Nahrungsmittelkrise und Hungersnot Probleme haben”, sagte er laut Daily Sabah News auf der MÜSIAD Expo 2022 in Istanbul. Auch Düngemittel sollen demnach geliefert werden.

Die kürzlich geschlossenen Abkommen zur Versorgung der Welt mit Getreide und Düngemitteln aus Russland und der Ukraine unter Mithilfe der Türkei könnten die globalen Probleme diesbezüglich zumindest ein wenig lindern. Insbesondere was die starken Preissteigerungen bei den Grundnahrungsmitteln betrifft.