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Lebensgefährliche Kernkraft – oder lebensgefährliche Energiewende? Michael Shellenberger fragt – und antwortet!

Grünfeld, Robert
Daß die Klimarettung und die Energiewende ausgesprochen natur- und umweltfeindlich sind, wissen nicht nur Anwohner auf dem Land, die riesige Windrotoren in der Nachbarschaft ertragen müssen. Daß Kernkraftwerke nicht nur wesentlich ökologischer sind als „Erneuerbare“, sondern auch wesentlich gesünder für die Menschen, ist ebenfalls ein seit 45 Jahren geleugneter Fakt.
Auf seinem Blog bei Substack analysierte der kritische Naturschützer Michael Shellenberger gerade die Zahlen der Opfer von Kernkraft und – Lithium-Akkumulatoren! Hier ein übersetzter Auszug aus seinem Text:
Seit Jahrzehnten weisen Kritiker von Kernkraftwerken auf deren einzigartige Gefährlichkeit hin. Bei einem Verlust des Kühlwassers für die Reaktorkerne können die Betreiber die Kontrolle verlieren, so dass diese schmelzen und möglicherweise giftige Partikel in die Umwelt gelangen. Bei Nuklearunfällen müssen die Menschen Schutzräume aufsuchen und Fenster und Lüftungsöffnungen schließen, um das Einatmen von strahlendem Feinstaub zu vermeiden. Außerdem können sich Atomunfälle auf unvorhersehbare und mysteriöse Weise entwickeln, z. B. durch Wasserstoffgasexplosionen, wie sie beim Atomunfall in Fukushima 2011 auftraten.
Dennoch sind Kernkraftwerke nach wie vor die sicherste Art der Stromerzeugung und eine der harmlosesten aller menschlichen Aktivitäten. In den Vereinigten Staaten ist noch nie jemand an den Folgen der Kernenergie gestorben, niemand wird an der Strahlung des Unfalls von Fukushima im Jahr 2011 sterben, und nur etwa 200 Menschen haben ihr Leben durch das Feuer und die Strahlung des Brandes von Tschernobyl verkürzt. Und da Kernkraftwerke die Verbrennung fossiler Brennstoffe verhindern, haben sie nach Berechnungen des Klimawissenschaftlers James Hansen bis heute fast zwei Millionen Menschenleben gerettet.
Die Fähigkeit, durch die Spaltung von Atomen enorme Wärmemengen freizusetzen, hat in der Tat eine einzigartige Gefahr in die Welt gebracht, aber aus jahrzehntelanger Erfahrung ist klar, daß die Einzigartigkeit der Gefahr von Kernkraftwerken darin besteht, wie wenige Menschen sie töten, aber wie viele sie erschrecken. In Fukushima und Tschernobyl wurden weit mehr Menschen durch die zu umfangreichen und zu langen Evakuierungen verletzt als durch die strahlenden Partikel.
Und nun zeigt eine Reihe von tödlichen Unfällen, daß sogar Lithiumbatterien tödlicher sind als Atomkraft. Am vergangenen Samstag kam ein achtjähriges Mädchen in New York City bei einem Brand ums Leben, der durch eine Lithiumbatterie in einem Elektroroller ausgelöst wurde. Allein in New York City forderten Brände von Lithiumbatterien im Jahr 2021 drei Todesopfer und 57 Verletzte, während in der ersten Hälfte des Jahres 2022 fünf Menschen getötet und 73 verletzt wurden.
Bei einem Brand in einer Tesla-Batterieanlage in Moss Landing in Monterey County, Kalifornien, wurde heute Morgen so viel giftiger Rauch freigesetzt, dass die Feuerwehr und der Sheriff einen Schutzraum anordneten und die Bevölkerung aufforderten, Fenster und Lüftungsöffnungen zu schließen und mehrere Straßen zu sperren. Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind Schutzraumanordnungen nicht nur bei nuklearen Unfällen üblich, sondern werden auch zum Schutz der Bevölkerung vor chemischen Bränden und anderen Unfällen eingesetzt.
Brände von Lithiumbatterien sind ebenso wie Nuklearunfälle unvorhersehbar, mysteriös und schwer zu beherrschen. Die Batteriebrände, die 2013 die ersten Boeing 787 Dreamliners am Boden hielten, waren schwer zu kontrollieren und mysteriös. Ein Tesla, der drei Wochen lang auf einem Schrottplatz in Sacramento stand, fing spontan, wiederholt und auf mysteriöse Weise Feuer.
„Die Batterien haben das Feuer immer wieder neu entfacht“, so die Feuerwehrleute, die es nur dadurch stoppen konnten, dass sie den Tesla auf die Seite drehten.
Lithiumbatterien sind also tödlicher und gefährlicher als Atomkraftwerke. Das gilt natürlich für die USA, wo die Kernkraft noch nie jemanden getötet hat. Aber es gilt wahrscheinlich auch weltweit, oder es wird gelten, wenn man die steigende Zahl der Todesopfer durch Lithiumbrände in den nächsten zehn Jahren betrachtet, und vor allem, wenn man die Todesfälle pro Energieeinheit berechnet, da in Kernkraftwerken viel mehr Strom erzeugt als in Batterien gespeichert und geliefert wird.
All dies wirft eine Frage auf: Wenn Lithiumbatterien so viel gefährlicher sind als Kernkraftwerke, warum ist die Kernkraft dann so viel mehr gefürchtet?
Der offensichtliche Grund für die Angst der Menschen vor der Kernenergie sind die Unfälle. Ein Atomunfall ist die größte Geschichte der Welt. Feuerwehrleute kämpfen darum, das Feuer zu löschen und die Reaktorkerne zu kühlen. Die Behörden versuchen, die Öffentlichkeit zu beruhigen und zu besänftigen, was ihr Misstrauen noch verstärkt. Die verwirrenden Strahlungswerte sind messbar erhöht. Die Anwohner fliehen.
Und die Unfälle scheinen das breitere gesellschaftliche Trauma zu absorbieren. Die Kernschmelze von Three Mile Island in Pennsylvania im Jahr 1979 ereignete sich nur wenige Tage nach der Veröffentlichung des Anti-Atomkraft-Thrillers China-Syndrom, der von einem Zynismus gegenüber der Regierung und den Unternehmen nach dem Vietnamkrieg geprägt war. Der Vorfall von Tschernobyl 1986 ereignete sich nach Jahren der sowjetischen Stagnation, der Angst vor einem Atomkrieg mit dem Westen und wachsenden internen Forderungen nach Demokratie. Und der Unfall in Fukushima im Jahr 2011 ereignete sich nur wenige Stunden, nachdem rund 15 000 Menschen durch einen Tsunami ums Leben gekommen waren, und nach Jahren des wachsenden Mißtrauens der Öffentlichkeit gegenüber der Regierung.
Doch die Angst vor Atomunfällen ist nicht gleichmäßig verteilt, sondern konzentriert sich eher auf Liberale (in USA heißt das Linke – red.) und ältere Amerikaner. Dieser Zusammenhang erklärt, warum Liberale, die tendenziell gegen Atomwaffen sind, die Kernenergie stärker ablehnen als Konservative, die sie eher befürworten. Und die Assoziation hilft zu erklären, warum die Baby-Boomer, denen in der Schule beigebracht wurde, sich durch beängstigende „Duck-and-Cover“-Übungen auf einen Atomkrieg vorzubereiten, stärker gegen die Kernenergie eingestellt sind als ihre Kinder der Jahrtausendwende. Assoziationen, wie irrational sie auch sein mögen, sind mächtig.
Was bei der Erklärung fehlt, ist der intensive Krieg, den die liberale und radikale Linke seit den 1960er Jahren gegen die Kernkraft geführt hat. Malthusianische Naturschützer, die gegen das Wirtschaftswachstum, die moderne industrielle Zivilisation und den Menschen im Allgemeinen waren, bekämpften die Kernkraft, weil sie so billig war, nicht weil sie teuer war. Die anarchistische oder liberale Linke bekämpfte die Kernenergie, weil sie eine zentralisierte Energieerzeugung erforderte, während sie eine stärker dezentralisierte Energie- und Nahrungsmittelerzeugung wünschte. Und die Progressiven, die öffentliche Stromversorgungsunternehmen befürworteten, bekämpften die Kernenergie, als sie in Privatbesitz überging.
Jede dieser Gruppen nutzte die natürlichen und verständlichen Ängste vor der Kernenergie durch gut finanzierte Kampagnen aus, die von berühmten Persönlichkeiten wie Jane Fonda unterstützt wurden, die die Hauptrolle in dem Film „China Syndrome“ spielte und dazu beitrug, dass dieser gedreht wurde, und die Millionen von Teilnehmern anzogen. Eine solche Bewegung gegen Lithium gibt es nicht. Im Gegenteil, dieselben Progressiven, die in den 1960er und 1970er Jahren gegen die Kernenergie kämpften, sind heute die größten Befürworter von Lithiumbatterien, die sie als eine Möglichkeit ansehen, die inhärente Unzuverlässigkeit der wetterabhängigen erneuerbaren Energien auszugleichen.
Ein letztes Merkmal von Lithiumbatterien, das die Kernenergie nicht hat, ist ihre Banalität und Allgegenwärtigkeit. Die meiste Zeit des Tages und auch in diesem Augenblick liegt eine Lithiumbatterie auf meinem Schoß, in meinem Laptop, während ich diesen Beitrag verfasse. Und weniger als einen Meter entfernt befindet sich eine weitere Lithiumbatterie in meinem Telefon. Selbst wenn Lithiumbatterien wesentlich mehr Menschen töten würden, würden wir sie immer noch alle lieben, weil sie so viel Komfort in unseren Geräten und Apparaten bieten.
Knapp, aber doch: System rettet vdB wohl in zweite Amtszeit
Am heutigen Sonntag fand die Bundespräsidentenwahl in Österreich statt. Der umstrittene Amtsinhaber Alexander Van der Bellen musste sich als Kandidat des Systems gegen nicht weniger als sechs Herausforderern stellen. Die historische Erzwingung einer Stichwahl gegen ein amtierendes Staatsoberhaupt in Österreich hatte aber schon vorab nicht nur symbolischen Wert. Denn wie Wochenblick berichtete, soll ein Geheimplan bestehen, im Fall einer raschen Wiederwahl bereits kommende Woche eine Maskenpflicht in Österreich einzuführen. Knapp, aber doch dürfte es gereicht haben.
Der grüne Hofburg-Schweiger stolperte trotz allen Rückenwinds des polit-medialen Komplexes von Anfang an durch den Wahlkampf. Wer die Selbstmord-Sanktionen kritisierte, den stempelte er zum “Kollaborateur Russlands”. Der Jugend, welche unter der Teuerung besonders stark leidet, empfahl er abgehoben, einfach die “Zähne zusammenzubeißen”. Zuletzt wuchsen die Zweifel an seiner Amtsfähigkeit. Die Diskussion mit seinen Herausforderern Rosenkranz, Grosz, Wallentin, Brunner, Staudinger und Wlazny boykottierte er von Anfang an. Aus Sorge, er könnte sich sonst seiner Wiederwahl-Chancen berauben?
Knapper Sieg für Van der Bellen
Kurz nach 17 Uhr kam die erste Hochrechnung. Demnach schaffte das System es wohl nur unter Einsatz sämtlicher Finten, den Amtsinhaber knapp aber doch über die Ziellinie zu retten. Demnach kann Van der Bellen laut SORA-Institut mit 54,6 Prozent der Stimmen rechnen. Auf Platz zwei kommt FPÖ-Kandidat Dr. Walter Rosenkranz (18,9 Prozent). Dritter ist “Krone”-Kolumnist Tassilo Wallentin (8,5%), noch knapp vor Impfarzt & Rocker Dominik Wlazny (8,1 Prozent). Gerald Grosz kam auf 5,8 Prozent. Kaum Zuspruch erhielten Michael Brunner (MFG) mit 2,3 Prozent und “Schuh-Rebell” Heinrich Staudinger (1,7 Prozent).
Kein Wort in westlichen Medien: Lob für Putins Politik in anderen Teilen der Welt
Mit zweierlei Maß: Gute und böse Referenden und die regelbasierte US-Ordnung
Von PETER HAISENKO | Die Mitglieder der UNO haben sich bei der Gründung auf ein Regelwerk geeinigt, das Völkerrecht, das vorsieht, dass alle Mitglieder gleichberechtigt miteinander umgehen können. Einige sind aber „gleicher“ und die dürfen UN-Beschlüsse verhindern. Das hat den USA auf Dauer nicht ausgereicht und so haben sie ihre „regelbasierte Ordnung“ zu ihrem Vorteil erfunden. Die ist aber nicht im Einklang mit dem Völkerrecht, das in den UN-Regeln festgelegt worden ist.
Auch die USA haben sich verpflichtet, das UN-Völkerrecht einzuhalten. Wir wissen heute, dass sie diese Verpflichtung als lästige Lappalie ansehen und nur darauf drängen, dass sich alle anderen daran halten. Um ihrem eigenen Verhalten eine Scheinlegalität zu geben, haben sie die „regelbasierte Ordnung“ erfunden, deren „Regeln“ ausschließlich von ihnen selbst bestimmt werden. Die aber werden andauernd nach Belieben geändert, so, wie es den Imperialisten in Washington gerade zu Pass kommt. „Verstößt“ jemand gegen diese willkürlichen „Regeln“, schreien sie Zeter und Mordio, obwohl diese „Regeln“ nichts mit dem Völkerrecht gemein haben, zu deren Einhaltung sie sich dereinst verpflichtet haben. Ihr Verhalten ist in etwa so, wie das eines Mafia-Bosses, der zwar für sich den Schutz des Gesetzes einfordert, wenn es für ihn von Vorteil ist, sich selbst aber über diese Gesetze stellt, wenn sie für ihn lästig sind.
Die Gewalthistorie der USA
Das Konstrukt USA ist aufgebaut auf Eroberung, Gewalt, Mord, Völkermord und Krieg, Hinterlist und Betrug. Das Rechtssystem und das allgemeine Bewusstsein tragen immer noch die Merkmale der Allmacht der Dorfpolizisten. Alaska wurde gekauft und niemand hat die Bevölkerung gefragt, ob sie das will. Die südlichen Bundesstaaten sind mit Gewalt von Mexiko abgetrotzt worden. Seit mehr als 200 Jahren führen die USA unablässig Kriege, die aber mit einer Ausnahme nie das eigene Territorium berührt haben, Diese Ausnahme ist der Krieg gegen die Südstaaten, der die gewaltsame Annexion für immer fixiert hat. Das ist also das Land, das sich anmaßt, über Regeln bestimmen zu wollen, die für den Rest der Welt gelten sollen. Das Land, dass sich gefahrlos in alle Kriege einmischen konnte, weil ihr eigenes Land auf der großen Insel zwischen Pazifik und Atlantik nie durch diese Kriege direkt betroffen war. Die Kriegsproduktion konnte immer ungestört laufen und ohne diese funktioniert die US-Wirtschaft nicht.
Die regelbasierte Ordnung der USA trieft nur so von lauter Doppelmoral. Nehmen wir dazu einige Beispiele von Referenden, die zu Sezessionen geführt haben. Und nein, ich werde hier nicht tiefer auf den Kosovo eingehen, denn dort gab es kein Referendum und dieser Vorgang ist reiflich bekannt. Ich stelle vielmehr einige Referenden vor, die im Geschichtsbewusstsein kaum vorhanden sind. Es sind dies Referenden, die vom Wertewesten nicht nur anerkannt, sondern sogar unterstützt und bejubelt wurden.
Die Auflösung der UdSSR:
– Am 28. Juli 1989 erklärte der Oberste Sowjet Lettlands seine Souveränität; am 3. März 1991 fand eine „Wahlbefragung über die Unabhängigkeit“ statt (88 % Zustimmung), deren Ergebnisse jedoch irrelevant sein sollten.
– Am 11. März 1990 erklärte der Oberste Rat Litauens seine Souveränität, und am 9. Februar 1991 fand eine Abstimmung über die Unabhängigkeit in Form einer Volksbefragung statt (90 % Ja-Stimmen), deren Ergebnis das Parlament entgegen der internationalen Rechtspraxis als Referendum anerkannte.
– Am 30. März 1990 erklärte der Hohe Rat Estlands seine Souveränität, und am 3. März 1991 wurde über die Unabhängigkeit abgestimmt (78 % Ja-Stimmen), wobei nur „Rechtsnachfolger“ (Personen, die vor 1940 die estnische Staatsbürgerschaft besaßen, und deren Nachkommen) und Personen mit „grünen Karten“ (die den Befürwortern der Unabhängigkeit verliehen wurden) abstimmen konnten.
– Im Rahmen der „Parade der Souveränität“ wurden in anderen Republiken Referenden über die Unabhängigkeit abgehalten, da die Verfassung der UdSSR verletzt und die Ergebnisse des gesamtrussischen Referendums vom 17. März 1991 ignoriert wurden. (76 % sprachen sich für die Beibehaltung der UdSSR als erneuerte Föderation souveräner und gleichberechtigter Republiken aus.)
– Das Gesetz der UdSSR über das Verfahren zur Entscheidung von Fragen im Zusammenhang mit der Abspaltung von Republiken sah vor, dass die Teilrepubliken das Recht hatten, selbst zu entscheiden, ob sie in der UdSSR bleiben wollten. Bei einem Referendum in Georgien (60 % für die Unabhängigkeit) wurde dieses Erfordernis jedoch nicht beachtet. Abchasien und Südossetien hielten 1999 Referenden ab (97,5 % für die Unabhängigkeit von Georgien), Südossetien 1992 und 2006 (beide Male 99,9 % für die Unabhängigkeit), und Russland erkannte die Unabhängigkeit beider Länder 2008 an.
Alle diese Referenden standen nicht in Einklang mit der Verfassung der UdSSR.
Ich stelle folglich fest: Der Kreml in Moskau hat stets die Ergebnisse von Referenden anerkannt, auch wenn deren Entstehung unter zweifelhaften Umständen stand und seinen Interessen zuwider lief. Die USA, der Wertewesten, hat sie ebenfalls anerkannt, solange sie dem Ziel dienten, das Territorium der ehemaligen Sowjetunion zu verkleinern, zu zerschlagen.
Die Auflösung Jugoslawiens:
– Das slowenische Parlament erklärte am 2. Juli 1990 seine Souveränität, am 23. Dezember 1990 fand ein Referendum über die Unabhängigkeit statt (88,5 % Ja-Stimmen), und am 25. Juni 1991 erklärte Slowenien seine Abspaltung von Jugoslawien.
– Am 19. Mai 1991 hielt Kroatien ein Referendum über die Abspaltung von Jugoslawien ab (90 % Ja-Stimmen); am 15. Juni 1991 verabschiedete das kroatische Parlament eine Resolution zur Abspaltung von Jugoslawien; im Januar 1992 erkannten die EU-Länder die Unabhängigkeit Kroatiens an. Kroatien ist jetzt Mitglied der Europäischen Union und der NATO.
– Am 8. September 1991 fand in Mazedonien ein Referendum über die Abspaltung von Jugoslawien statt (74 % Zustimmung), und am 17. September 1991 erklärte das Parlament Mazedonien zu einem unabhängigen Staat.
– Am 15. Oktober 1991 verabschiedete das Parlament von Bosnien und Herzegowina ein Memorandum über die Souveränität; zwischen dem 29. Februar und dem 1. März 1992 fand trotz eines Boykotts durch die örtlichen Serben ein Referendum über die Unabhängigkeit statt (63 % Zustimmung).
Die USA, der Wertewesten, waren nicht nur federführend bei der Zerschlagung Jugoslawiens, sie haben die Referenden vorbehaltlos anerkannt. Russland hat sie auch anerkannt, wenn auch zähneknirschend. Warum also sollte Russland jetzt die Referenden in der Ostukraine nicht anerkennen? DAS wäre genau die Doppelmoral, die der Westen traditionell praktiziert.
Der Beitritt von Texas zu den USA:
Obwohl es sich um ein Beispiel aus dem 19. Jahrhundert handelt, will ich nochmals auf Texas hinweisen. Und zwar deswegen, weil der Ablauf so sehr dem gleichkommt, was wir gerade in den ukrainischen Ostprovinzen beobachten können.
Texas gehörte zu Mexiko, bis von den USA unterstützte amerikanische Siedler revoltierten und die Kontrolle über den gesamten Staat übernahmen. Im Jahr 1836 verkündete ein Konvent von „Vertretern des texanischen Volkes“ die Trennung von Mexiko. Texas versuchte, sich den USA anzuschließen, aber das Weiße Haus lehnte die Idee ab. Als sich Texas jedoch als unabhängiger Staat etablierte, änderte es seine Meinung und integrierte es 1845 in seinen Staatenverbund, was zu einem Krieg mit Mexiko führte, den die USA gewannen (1846–1848).
Der Westen scheut den Gang vor Gericht
Die Sezession der Krim von der Gewaltherrschaft Kiews und der folgende Beitritt zur russischen Föderation wird vom Westen beharrlich als Annexion bezeichnet. Wenn man aber in Washington oder London von dieser Sichtweise überzeugt wäre, dann hätte man sofort den Weg zum internationalen Gerichtshof in Den Haag beschritten. Hat man aber nicht, weil abzusehen war, dass sich dieses Gericht mit seinem Urteil zum Kosovo selbst einen Präzedenzfall gesetzt hat und so seinem eigenen Urteil kein gegensätzliches entgegenstellen wird. Aber auch ohne das Kosovo-Urteil hätte man in Den Haag nicht anders gekonnt, als die Rechtmäßigkeit dieser Sezession gemäß Völkerrecht anzuerkennen. Vergessen wir nicht: Im Kosovo gab es nicht einmal ein Referendum und der Westen erkennt die Sezession an.
Das ist also die „regelbasierte Ordnung“ der USA, die nicht einmal sich selbst treu bleibt. Die USA wissen, dass sie sich niemals einem internationalen Gericht stellen können, angesichts ihrer unzähligen Angriffskriege gegen Länder, die ihnen nichts angetan haben, außer sich ihren Befehlen zu widersetzen. Sie verstoßen fortlaufend gegen die Regeln des Völkerrechts und um dem den Anschein der Rechtmäßigkeit zu verleihen, haben sie ihre eigene regelbasierte Ordnung erfunden. Unter diesem Mäntelchen erdreisten sie sich, gegen alle Sanktionen zu befehlen, die sich ihnen nicht bedingungslos unterwerfen. Dass das jenseits jeglichen Völkerrechts geschieht, muss nicht weiter ausgeführt werden.
Putin handelt juristisch einwandfrei
Unisono schreit der Westen, man werde die Referenden in der Ostukraine nicht anerkennen. Nach den wenigen Beispielen, die ich hier angeführt habe und die keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben (zum Beispiel fehlt hier Osttimor), kann nicht einmal mehr von Doppelmoral gesprochen werden. Es ist schiere Willkür. Referenden werden „anerkannt“, wenn sie dem Ziel des Machterhalts des US-Imperiums dienen. Wenn aber Menschen für eine Sezession stimmen, weil sie ihr Leben und ihre Kultur retten wollen, endlich in Frieden leben wollen, dann ist das böse und darf nicht anerkannt werden. Der Westen ist dabei derart arrogant, dass er nicht einmal erwägt, das von einem internationalen Gericht bewerten zu lassen. Es reicht, wenn wir, die Guten, das sagen.
Wenn es gegen Russland geht, bedarf es keiner Beweise. Washington sagt, Putin war´s, dann ist das so und nicht anders. Wie bei MH 17. Dieser Fall hat es allerdings bis zu einem niederländischen Gericht geschafft. Der Prozess steht aber seit mehr als einem Jahr still, weil sich die USA weigern, der Anordnung dieses Gerichts Folge zu leisten und ihre angeblichen Beweise vorzulegen. Dabei steht für sie nicht mehr auf dem Spiel, als der Lügen überführt zu werden. Na ja, das wäre nicht das erste mal. Aber solange nicht offiziell geklärt ist, wer für diesen Abschuss wirklich verantwortlich ist, kann man weiterhin behaupten, Putin war´s und die westlichen Monopolmedien applaudieren.
Die Doppelmoral des Wertewestens ist unerträglich. Es kann keine guten oder bösen Referenden geben. Es kann aber gute oder böse regelbasierte Ordnungen geben, denn diese sind reine Willkür. Ganz gleich, wer diese für sich reklamiert. Das Völkerrecht ist geschaffen worden, um genau das zu verhindern: Willkür gegenüber schwächeren. Heute muss man sagen, vermeintlich schwächeren, denn Russland hat seine Muskeln wieder aufgebaut. Zum reinen Selbstschutz und dem der russischstämmigen, wenn diese von Völkermord bedroht sind. Das ist der Fall in der Ostukraine und so hat Russland nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, hier einzuschreiten. Der gelernte Jurist Putin führt den Wertewesten gerade vor, indem er alle seine Aktionen streng nach Völkerrecht durchführt und die regelbasierte Ordnung der USA dorthin verweist, wo sie hingehört: In den Mülleimer der Geschichte.
Zum Autor: Peter Haisenko ist Schriftsteller, Inhaber des Anderwelt-Verlages und Herausgeber von AnderweltOnline.com wo diser Beitrag zuerst erschien.
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Von unnötiger Spaltung im Widerstand und bösartigen Schmutzkübelkampagnen…
Mit konstruktiver Kritik kann ich umgehen. Mit wüsten Beschimpfungen kann ich nichts anfangen. Auch Vorschreibungen und Befehle sind bei mir an der falschen Adresse. Nicht umsonst habe ich im März 2020 mit der Aufklärung begonnen. Weil mich die Anordnungen von oben stutzig gemacht haben. Schon meine Eltern hatten es nie besonders leicht mit mir. Weil ich Regeln immer auf ihre Sinnhaftigkeit hinterfragt habe.
Ein Kommentar von Edith Brötzner
Für mich standen immer meine eigenen Werte an erster Stelle. Wäre ich eine der folgsamen und moralisch verlorenen Sorte, würde ich vermutlich in irgendeinem politischen Amt meine schmutzigen Millionen scheffeln. Aber … Unreflektiert mit dem Strom geschwommen bin ich wie gesagt noch nie. Weil ich das weder mit meinem Gewissen, noch mit meinen Werten vereinbaren kann.
Ich mache mir immer mein eigenes Bild. Ich recherchiere und frage nach. Ich rede mit Menschen, die sich auskennen und mir erzählen können, was wirklich Sache ist. Und ich freue mich, wenn ich guten und wichtigen Projekten mit meinen Artikeln zu mehr Sichtbarkeit verhelfen kann. Oder ich lenke die Aufmerksamkeit meiner Leser auf Missstände, bei denen man unbedingt hinschauen, statt wegsehen sollte. Meine Feder ist kurz gesagt mein Schwert im Kampf gegen Ungerechtigkeiten und für das Gute, von dem ich immer noch hoffe, dass es am Ende siegt. Eines ist vielen nicht ganz klar: Ich arbeite nicht auf Zuruf. Ich lasse mir nicht diktieren, was ich zu schreiben habe. Wen ich interviewe. Weder von den „Guten“ noch von den „Bösen“. Ich schreibe genau das, was ich für richtig halte. Das kann man jetzt mit mir diskutieren, muss man aber nicht. Wir sind schließlich alle Menschen mit einer eigenständigen Meinung. Und jede Meinung hat ihre eigene Daseinsberechtigung. Mit Kritik kann ich gut umgehen. Man kann darüber reden. Sich über die Standpunkte austauschen. Fragen zu stellen und versuchen, das Gegenüber zu verstehen. Dazu bin ich jederzeit. Zum konstruktiven Austausch unter vier Augen.
Unnötige Schmutzkübelkampagnen
Womit ich nichts anfangen kann, sind derbe Beschimpfungen, öffentliche Schmutzkübelkampagnen und Hetzvideos, die mir sogar namentlich gewidmet sind, ohne dass man mit mir zuvor auch nur irgendein Wort zum Thema gewechselt hat. In meinem Kopf poppt in solchen Momenten auf: Haben wir das wirklich Not? Haben wir keine anderen Probleme, um die wir uns kümmern sollten? Manchmal würde ich wirklich gerne gute, alte, klassische Besen verteilen an solche verbalen Schmutzschleudern und sie bitten, dass sie doch vor ihrer eigenen Türe kehren mögen, bevor sie mich öffentlich denunzieren.
Ein glanzvolles Beispiel habe ich erst diese Woche erlebt. Da wurde mir öffentlich und unhinterfragt ein ganzes 44-sekündiges Video gewidmet von einer Ex-Ärztin aus Graz, der man eigentlich mehr Stil als die Wortwahl im Video zutrauen können sollte. Ich darf kurz den Inhalt zitieren:
„Edith Brötzner hat mit diesem besagten Gollner ein Interview gemacht. Da hat sie keine Probleme offensichtlich damit, wenn ma Kinder abspritzt. Aber mit … Ioannis P., der ein höchst anständiger Mensch auf allen Ebenen ist, dem hat’s wieder abgesagt. Weil der ist ja Neonazi, rechtsextrem und inkontinent und sonst noch irgendwas. Ich mein … Die Verblödung ist auch auf unserer Seite grenzenlos. Wobei die Frage ist, ist das dann überhaupt unsere Seite. Ich meine, ist das nur blöd oder wie auch immer. Macht euch selber ein Urteil.“
Zitat Video Grazer Ärztin
Wie schon der letzte Satz in diesem Video klarmacht: Es handelt sich um ein Urteil. Würde ich als Journalistin urteilen statt recherchieren, wäre vermutlich eine Anzeigenflut die Folge davon. Einer der Werte, der vor allem in den letzten zweieinhalb Jahren hoch im Kurs bei mir steht, ist die journalistische Sorgfaltspflicht. Bevor ich jemandem öffentlich etwas vorwerfe oder eine Straftat zur Last lege, gebe ich dieser Person die Möglichkeit zur Stellungnahme. Ich frage nach.
Leider scheinen diese Regeln für rustikale Ex-Ärztinnen nicht zu gelten. Man schimpft lieber erstmal wie ein Rohrspatz in einem öffentlichen Video drauflos und zieht meinen Namen gnadenlos durch den Dreck. Hätte die gute Frau Doktor nachgefragt, wüsste sie, dass ich noch niemals einen Gast aufgrund von Inkontinenz abgelehnt habe. Unabhängig davon, dass es alleine meiner Entscheidung obliegt, mit wem ich meine Interviews führe oder eben nicht. Worüber ich berichte oder eben nicht. Die Gründe dafür darf man ganz entspannt bei mir lassen. Wir reden seit fast drei Jahren über Eigenverantwortlichkeit und Meinungsfreiheit. Und doch stößt es manchen sauer auf, wenn mehrere Meinungen gehört werden dürfen. In meinem Studio kommen auch kontroverse Meinungen zu Wort – weil Interviews nicht nur von reiner Zustimmung leben, sondern auch vom aktiven Diskurs. In den meisten Fällen trauen sich Gegenstimmen ohnehin nicht zu mir ins Studio.
Die Meinung meiner Interviewpartner deckt sich nicht immer mit meiner Meinung
Ganz wichtig, falls das manchen noch nicht klar ist: Die Meinung meiner Interviewpartner ist eben genau deren Meinung. Diese muss sich nicht immer mit meiner eigenen Meinung decken. Mir zu unterstellen, dass ich Pro-Kinderimpfung wäre, wirkt fast ein wenig lächerlich. Würde die Frau Doktor meine Artikel wirklich sinnerfassend lesen, hätte sie vermutlich eine Ahnung, wie ich wirklich denke. Spannend finde ich die Tatsache, dass sich die leicht aggressiv wirkende Grazer Ex-Ärztin in ihrem 44-sekündigen Video auf ihrem Telegram-Kanal so massiv aufpudelt über mein Interview mit Dr. Gollner. Wenn man bedenkt, dass sie seit Monaten in denselben widerständen Telegramgruppen aktiv ist und Tag für Tag seine Beiträge dort kennt, wirkt es auf mich doch sehr befremdlich, dass sie nun so scharf auf mich schießt. Man kann von Dr. Gollner halten, was man will – er ist ein offenes Buch und kommuniziert seine Einstellung und Meinung von Beginn an völlig offen. Ein Geheimnis hat er aus seiner Vorliebe um die Impfung nie gemacht. Verstehen Sie mich nicht falsch. Seine Meinung deckt sich nicht im Entferntesten mit meiner. Allerdings maße ich mir auch nicht an, ihn deswegen öffentlich zu beschimpfen.
Auf Dr. Gollner wurde ich durch eine Freundin aufmerksam. Sie erzählte mir von einem Impfarzt im Widerstand, der in zahlreichen Telegram-Gruppen sogar an Demos mitplanen solle. In meinem Kopf hat sich seine Einstellung nicht mit dem Thema Widerstand verbinden lassen. Ich habe ihm also eine Interviewanfrage geschickt. Vor allem, weil ich der Meinung war, dass man dem Widerstand aufzeigen müsse, wer in seinen Reihen herumspukt. Ich habe auf den Tisch gebracht, was die Monate vorher scheinbar niemand sehen wollte in den Telegramgruppen. Weder die besagte Grazer Ex-Ärztin, noch die Demoorganisatoren. Überraschenderweise war Dr. Gollner auf meine Anfrage hin, sogar zu einem Interview bereit. Mit vielen seiner Antworten hat er sich bestimmt selber nichts Gutes getan. Ob es für sein Ansehen förderlich ist, dass seine Impfaufklärung in drei Minuten erledigt ist, dass er Altenheime, Behinderte und Kinder zahlreich durchgeimpft hat, offen seine Verbindungen zur ÖVP bekennt oder hochoffiziell zugibt, Impfbefreiungen zu schreiben – diese Frage darf jeder für sich beantworten. Ich bin ihm jedenfalls dankbar für das offene Gespräch, das echte Klarheit für die Widerstandsbewegung gebracht hat. Hetzkampagnen und Verurteilungen überlasse ich jenen, die eine faire Kommunikation nicht zu beherrschen scheinen.
Künstlich vorangetriebene Spaltung
Ein paar Fragen habe ich noch an die widerständen Kollegen, die so gerne mit Dreck um sich werfen: Ist diese Spaltung wirklich notwendig? Wenn wir schon im Kleinen keinen ordentlichen Kommunikationsstil zusammenbringen, was soll sich dann im Großen bewegen? Wenn wir uns Meinungspluralismus wünschen – warum verurteilen wir jene, die eine eigene Meinung vertreten? Wenn es ohnehin nur wenige Aktivisten gibt, warum bewerfen wir diese auch noch mit Schlamm, anstatt das offene Gespräch zu suchen? Geht es uns um Selbstdarstellung oder um den Kampf für die gute Sache?
Ich wünsche mir ein Umdenken. Auch in den eigenen Reihen. Ein bisschen mehr fragen als urteilen. Ein bisschen mehr journalistische Sorgfaltspflicht als Fehlinformation.
Überflüssige Geräte fliegen raus: Auch „Alexa“ sollte auf den Müll wandern
Wer in dieser Zeit der Krise nicht nur Energie sparen will, sondern auch Geld und Nerven, hat noch andere Möglichkeiten als jene, die Umweltminsterin Leonore Gewessler empfiehlt: Man könnte zu Hause radikal allen nicht lebensnotwendigen, stromfressenden Schnickschnack entsorgen.
Mein Entschluss steht jetzt endgültig fest: Ich werde mich von allen für mich nicht lebensnotwendigen technischen Geräten trennen, denn ich habe es satt, der Sklave meiner immer komplexer und komplizierter werdenden elektrischen oder elektronischen “Arbeits- oder auch Freizeithilfen” zu sein und damit auch der Sklave jener Firmen, die diese Produkte erzeugen. Dies hat keine ideologischen, sondern rein praktische Gründe. Meine Zeit will ich nicht mehr mit dem Verstehen, der Handhabung oder der Reparatur und Wiederbeschaffung von Geräten verplempern, die nur dann Hilfen sind, wenn sie reibungslos und auch ohne größere Einschulung funktionieren.
Obsoleszenz
Meine Geräte machen leider viele “Mucken“ und um diese alle selbst ausmerzen zu können, würde ich das technische Verständnis eines Mechatronikers benötigen. Doch wenn man einen Mechatroniker braucht, sind diese nur selten schnell verfügbar, darüber hinaus kosten sie Geld. Davon kann ich künftig viel sparen, zumal ich künftig auch weniger Strom verbrauche, was ein nicht zu verachtender Nebeneffekt meiner Entrümpelungs-Entscheidung ist. Meinen kaputtgegangenen Kaffeevollautomaten habe ich als leidenschaftlicher Kaffeetrinker ebenfalls ohne großes Bedauern entsorgt. Der komplizierte Entkalkungsvorgang der Maschine hat mich regelmäßig zur Verzweiflung getrieben.
Meinen Drucker schmiss ich ebenfalls auf den Müll, weil dieser seine Funktion ohne erkennbaren Grund eingestellt hatte. Vermutlich war er zum Opfer seiner eingeplanten Obsoleszenz geworden. In meinem Bemühen, ihn reparieren zu lassen, war ich gescheitert, weil sich niemand imstande sah, dies zu tun (oder tun zu wollen). Ein neues Gerät ließ ich mir aber nicht andrehen, weil ich noch auf einem Berg unverbrauchter Tinten-Patronen saß, die ich mir während des Lockdowns massenhaft zugelegt hatte, die aber bei anderen Geräten nicht passen. Also komme ich seitdem ganz gut ohne Drucker aus und erspare mir dadurch auch den Kauf von teurer Druckertinte und Druckerpapier.
Inbetriebnahme
Demnächst droht auch meinem Fernsehapparat der Rauswurf. Das TV-Gerät funktioniert zwar noch, doch das Programm wird immer schlechter und teurer. Die Entscheidung wird mir insofern leichtfallen, als auch der Kabelbetreiber seine Gebühren erhöht. Leider hatte ich mir dieser Tage noch neue Kopfhörer gekauft. Die alten hatten ihre Funktion ohne erkennbaren Anlass eingestellt – wie wir eh schon wissen: Obsoleszenz. Die Wiederbeschaffung der der neuen und letztlich auch nicht funktionierenden Kopfhörer wurden zu einer Odyssee, die in mir die Erkenntnis reifen ließ, mich von allem nicht notwendigen Gerätschaften und damit auch von künftigem Ärger und Geldausgaben zu trennen.
Mit Wehmut denke ich an früher, als man noch in ein Radio- und/oder Rundfunkgeschäft ging. So hießen die “Mediamärkte” in meiner Jugend. Dort kaufte man beispielsweise ein Tonbandgerät (auch Magnetophon genannt), trug es nach Hause und setzte es sofort in Betrieb, ohne auch nur einen Blick in die Gerätebeschreibung geworfen zu haben. Das Ding funktionierte dann auch jahrelang reibungslos. Heute, so scheint es, ist sogar für die Inbetriebnahme eines Sony-Kopfhörerpaars ein technisches Studium erforderlich. Wenn sich wenigstens die so genannten Fachverkäufer auskennen würden… Die kiloweise mitgelieferten Gerätebeschreibungen sind meist auch nicht hilfreich, weil – wie in meinem Fall – ausgerechnet die deutsche Version fehlte.
Also schnell wieder hin in den Media-Markt und nachgefragt, wie sich der Deckel am Kopfhörer, wo der Akku untergebracht werden muss, öffnen lässt? Bei mir zu Hause hatte dieses Öffnen nämlich nicht funktioniert und mit Gewalt am Hörer zu drehen, wagte ich nicht. Mit neuer Erkenntnis zu Hause angekommen, lud ich den eingebauten Akku auf, aber auch danach gab das Funkkopfhörer-Paar keinen Ton von sich.
Beschaffungsärger
Ist vielleicht das Zuführungskabel zur kleinen Funkantenne defekt?, überlegte ich. Hurtig montierte ich es ab und fuhr damit erneut in den Media-Markt, wo ich ein neues Kabel in die Hand gedrückt bekam. Leider war es ein Kabel mit der falschen Anschlussbuchse. So blieb mir nichts anderes übrig, als erneut mein Auto zu starten, um meinen vierten Besuch im Media-Markt zu absolvieren. Doch auch mit dem ausgetauschten Kabel und der richtigen Buchse funktionierten die Kopfhörer nicht. Nun platzte mir endgültig der Kragen und der Einsparungsgedanke ergriff von mir Besitz.
Liebend gern trennte ich mich auch von Handy und Internet, was berufsbedingt aber leider unmöglich ist. Doch all der andere nicht lebensnotwenige Elektronikkrempel fliegt raus und für potentielle Überwachungsgeräte wie Smart-Meter oder auch für die hinterlistige „Alexa“ gilt bei mir ohnehin ein generelles Hausverbot. Und wer Bitcoin-Geschäfte machen sollte, wäre gut beraten, jetzt damit aufzuhören, weil die Transaktionen zu den größten Stromfressern gehören. Dagegen sehen sämtliche Heizschwammerln im Gastronomieeinsatz direkt blass aus.
Nur nicht Ross & Reiter benennen: Wer Asyl-Gewalt anspricht, wird verfolgt
Seit einem Jahr entsetzt der bestialische Vergewaltigungsmord an Leonie (13) unser Land. Auch FPÖ-Bundesrat Markus Leinfellner aus der Steiermark war schockiert.
“Zuwanderung tötet” als Verhetzung?
Anders als Ex-Sozialminister Mückstein, der das Andenken des Mädchens mit der Einführung von „gewaltpräventiven Workshops für Buben“ geradezu verhöhnte, zog er die Lehren & befand in einem Posting: „Zuwanderung tötet“. Nun wirft ihm die Staatsanwaltschaft Verhetzung vor, er soll ausgeliefert werden.
Zeitgleich findet der Prozess gegen jene Afghanen statt, die Leonie einen Drogencocktail einflößten & sich filmten, als sie sich stundenlang an ihr vergingen. Der Welt gaukelten sie „einvernehmlichen“ Sex vor, ein Verdächtiger soll ihr bereits zuvor in anzüglichen Nachrichten seinen „Schwanz“ angeboten haben.
Wehe man spricht die Folgen an
Ganze vier Stunden dauerte das Martyrium, eher Leonies Herz zu schlagen aufhörte. Für diese „Vergewaltigung mit Todesfolge“ – auf die Mordanklage wurde verzichtet – blühen den Angeklagten bis zu 20 Jahre in einem heimischen Knast auf Kosten des Steuerzahlers. Doch mindestens so schwer wie die Vorwürfe wiegt das politische Versagen: Mehrere von Leonies Peinigern waren polizeibekannt, einer von ihnen hätte längst abgeschoben werden müssen.
Die Politik der offenen Grenzen bringt mit sich, dass halt nicht jeder, der in unserem Land Asyl fordert, ein Engerl vor dem Herrn ist. Aber wehe, man spricht diese Folgen unkontrollierter Massenzuwanderung offen an: Diese kritischen Stimmen will das System mundtot machen, notfalls über das Strafrecht.
Propaganda und Schweigen: Sie wollen Europa zerstören
Zensur und Propaganda erfolgen großteils nicht über die direkte Lüge sondern durch das Schweigen. Sie erfolgen über die Auswahl der Wahrheiten, über die Entscheidung, was berichtet wird und was nicht. So ist es ohne jeden Zweifel wahr, dass Russland die Ukraine am 24. Februar angriff. Doch über die Begründungen Russlands für den Angriff wird geschwiegen.
Unwissen über die Hintergründe
Bereits beim “Regime Change” 2014 am Maidan-Platz, der nachweislich durch die USA erfolgte, verhielten sich die meisten System-Medien zurückhaltend. Man stellt die Situation so dar, als hätte das ukrainische Volk die eingesetzte Regierung aus freien Stücken gewählt und die Vorgänger eigenständig gestürzt.
Man zieht Fakten wie die reale Kritik der Bürger an der Korruption im Land und die Unzufriedenheit mit der Regierung heran und verschweigt, dass sich unter dem folgenden Kiewer Regime nichts daran veränderte. Überhaupt nicht wurde über die Völkerrechtswidrigkeiten und die Diskriminierung der Bürger in der Ostukraine berichtet. Auch darüber, dass die Bürger in diesen Gebieten mehrheitlich ethnische Russen sind, herrscht das blanke Unwissen.
Erinnert frappierend an die Kuba-Krise
Den Gipfel des Schweigens erreichte man damit, dass man Selenskis Forderung nach einem NATO-Beitritt und nach Atomwaffen am 19. Februar, also nur 5 Tage vor der russischen Invasion, unter den Tisch fallen ließ. Dass diese Kühnheit, die Geschichtsversierte frappierend an die Kuba-Krise erinnerte, die fast zum Nuklear-Krieg durch die USA geführt hätte, nachdem ihr die Sowjetunion in ebendieser Manier Raketen vor die Haustür stellte, geradezu zum Krieg führen musste, soll niemand in Europa wissen.
Denn wir sollen frieren, verarmen und vor allem: schweigen. Nur so kann Putin als völlig Irrer dargestellt werden, der von heute auf morgen zum Imperialisten wurde. Doch wer die US-Strategiepapiere zum Krieg liest, der weiß, dass es nur eine Wahrheit gibt und diese wird darin schwarz auf weiß propagiert: Es geht um die wirtschaftliche Unterwerfung Europas.
Landkreis ruiniert Zahnarzt: Tätigkeitsverbot trotz Kontraindikation gegen Covid-Impfung
Eigentlich wollte Dr. Schneider im Oktober das dreijährige Bestehen seiner Praxis feiern. Stattdessen musste er sie schließen. Aufgrund einer medizinischen Kontraindikation kommt eine Covid-Impfung für den Arzt nicht in Frage. Die Folge: Tätigkeitsverbot. Anders als in anderen Landkreisen, rückt die Behörde in Wesermarsch von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht nicht ab – trotz drohender medizinischer Unterversorgung und zum nachhaltigen Schaden der Patienten. In einem Video legt Schneider nun dar, weshalb er trotz wirtschaftlichen Ruins nicht bereit ist, von seiner Überzeugung abzuweichen.
Von Siri Sanning
Dr. Leon Schneider ist heute fünfunddreißig Jahre alt. Seine ursprüngliche Lebenserwartung lag bei zwölf Jahren. Das kardiovaskuläre Geschehen, das diese kurze Zeitspanne begründete, gilt inzwischen als ausgeheilt. Das Risiko, infolge einer Impfung gegen Covid-19 etwa eine Schädigung des Herzens davonzutragen, will der Zahnarzt keinesfalls eingehen. Dass diese Möglichkeit besteht, ist seit langem belegt:
“Vorliegende Daten lassen vermuten, dass der Verlauf von Myokarditis und Perikarditis nach der Impfung ähnlich ist wie der Verlauf von Myokarditis und Perikarditis im Allgemeinen. Ärzte und medizinisches Fachpersonal sollten auf die Zeichen und Symptome von Myokarditis und Perikarditis achten. Ärzte und medizinisches Fachpersonal sollten geimpfte Personen darauf hinweisen, im Falle von Brustschmerzen, Kurzatmigkeit oder Palpitationen sofort medizinische Beratung und Hilfe einzuholen.
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Rote-Hand-Brief: BioNTech und Moderna zu den Impfstoffen Comirnaty und Spikevax (19. Juli 2021)
Lesen Sie dazu auch:
- Dr. Thoma zur impfbedingten Myokarditis: Schwerste Schäden und Tod noch nach Jahren möglich
- US-Datenbank zeigt: Entzündungen des Herzens im Jahr 2021 extrem gestiegen
- Party für Impfhersteller: Medikamente gegen Thrombosen, Myokarditis und Krebs boomen!
Vernunft oder Wesermarsch
In Deutschland gilt seit März 2022 die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht. Sie ist Teil des „Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen Covid-19“, soll am 1. Januar 2023 verlängert werden und besagt u.a.:
„Beschäftigte von beispielsweise Kliniken, Pflegeheimen, Arztpraxen und Rettungsdiensten müssen bis zum 15. März 2022 ihrem Arbeitgeber einen Nachweis über eine abgeschlossene Impfung, einen Genesenennachweis, oder ein ärztliches Attest, dass sie nicht geimpft werden können, vorlegen. Arbeitgeber haben das zuständige Gesundheitsamt zu informieren, wenn die nachweise nicht fristgerecht vorgelegt werden können oder Zweifel an der Echtheit oder Richtigkeit der vorgelegten nachweise bestehen. Das Gesundheitsamt kann die Beschäftigung in – oder den Zutritt zu – den Einrichtungen, in den die Nachweispflicht gilt, untersagen.
Ab dem 16. März 2022 ist ohne Vorlage eines entsprechenden Nachweises keine Aufnahme der Tätigkeit in den betroffenen Einrichtungen mehr möglich. Die Nachweispflichten gelten in:
- Krankenhäusern,
- Einrichtungen für ambulantes Operieren,
- Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
- Dialyseeinrichtungen,
- Tageskliniken,
- Entbindungseinrichtungen,
- Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der oben genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
- Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
- Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
- (…).“
Der Widerstand gegen dieses Vorhaben war von Anfang an enorm. Namhafte Experten sahen für sie keine Rechtfertigung und hielten ihre Abschaffung für epidemiologisch vernünftig. Oppositionspolitiker und Verbände des Gesundheitswesens sprachen sich gegen eine Verlängerung und für eine vorzeitige Aussetzung aus. Nicht überall wird sie umgesetzt – in Mittelsachsen etwa berufen sich die Behörden auf ihren Ermessensspielraum, um die Gesundheitsversorgung nicht zu gefährden. Medizinisches Personal schließt sich in Initiativen zusammen und erklärt: „Wir sehen die Auswirkungen der Covid-Impfung. Nicht mit uns!“
Der Verein Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V. unterstützt Betroffene, die sich gegen den Verlust ihres Arbeitsplatzes vor Gericht wehren wollen. Auch eine Verfassungsbeschwerde gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht wurde eingereicht, unterstützt von weit über 1.000 Menschen aus allen betroffenen Branchen.
Sehen Sie nun das Video „Impfpflicht Tätigkeitsverbot Zahnarzt Landkreis Wesermarsch Brake Pflicht und Willkür (Beschreibung)“ der Praxis Schneider & Zähne vom 30. September 2022 und erfahren Sie, was die Behörde in Brake, Niedersachsen, für einen angemessenen Umgang mit dem Unternehmer und seinen Patienten hält. Im Folgenden werden Dr. Schneiders Ausführungen wörtlich wiedergegeben (Hervorhebungen und Zwischentitel durch Redaktion).
Praxisschließung statt Feier zum dreijährigen Jubiläum
Ja, Morgen, meine lieben Patienten! Ich habe mich dafür entschieden, Sie auf diesem Wege zu kontaktieren, da ich doch den persönlichen Umgang, wenn auch im übertragenen Sinne, doch mehr schätze als einfach ein Schriftstück, was ich Ihnen zukommen lasse oder eine einfache Meldung auf meiner Homepage. Wie Sie wissen, führen wir seit einigen Wochen keine Behandlungen mehr durch. Deshalb möchte ich Sie darüber informieren, wie das Ganze jetzt weitergeht und was eigentlich los ist, bevor noch weitere wilde Gerüchte entstehen und mit Halbwissen sich weitere Geschichten ergeben.
Also. Wie Sie wissen, habe ich die Praxis im Oktober 2019 übernommen. Habe diese soweit umgebaut, habe da einige hunderttausend Euro investiert, damit ich auf dem heutigen Stand sein kann und eigentlich hätte ich jetzt zum Oktober eine Meldung machen müssen zum Jubiläum, zum dreijährigen. Das kann ich leider nicht machen, da ich ein Tätigkeitsverbot vom Landkreis Wesermarsch empfangen habe, oder erhalten habe. Dieses Tätigkeitsverbot beruht darauf, dass ich mich nicht impfen lassen wollte. Die Begründung einerseits war, dass ich eine medizinische Kontraindikation habe, nämlich war meine Lebenserwartung zwölf Jahre.
Nun bin ich fünfunddreißig Jahre alt geworden und da diese Pathologie, die ich hatte, nun als ausgeheilt gilt, das kardiovaskuläre System betraf, bin ich nicht bereit, das Risiko einzugehen, da laut neuesten Ergebnissen – wobei die Ergebnisse sind gar nicht so neu, die waren von Anfang an auch da – die mRNA-Impfstoffe in allererster Linie bei den Nebenwirkungen und unter vierzigjährigen Männern die höchsten Nebenwirkungen bei dem kardiovaskulärem System aufweisen. Das ist bekannt, das ist nichts Neues und ich bin als Mediziner nicht dazu bereit, mich diesem Risiko auszusetzen.
Wer es möchte, darf es tun. Jeder entscheidet für sich allein. Jeder, der diese Impfung hat mit sich machen lassen, musste eine im Prinzip Abtretungserklärung unterschreiben, denn Sie mussten unterschreiben, dass Sie damit einverstanden sind, dass seltene Nebenwirkungen vorkommen können. Sind diese Nebenwirkungen nicht aufgekommen – Gott sei Dank, alles gut. Sind diese doch aufgetreten, ist das dann Ihr Problem, denn schließlich haben Sie es unterschrieben. Und genau dazu bin ich nicht bereit. Ich habe dem Landkreis Wesermarsch und den mehreren Sachbearbeitern, die das Ganze bearbeitet haben, das Ganze dargelegt. Das Ganze aufgezeigt. Habe auch aufgezeigt, welche Maßnahmen wir in der Praxis durchgeführt haben.
Wie die meisten von Ihnen ja wissen sollten, haben Sie mich noch nie ohne FFP2-Maske gesehen bzw. höchstens die ersten vier Monate nach der Praxiseröffnung. Danach ging es ja schon mit Corona los. Ich habe die Luft sterilisiert, ich habe die Luft mit Ozon behandelt und ich habe alle möglichen Schutzmaßnahmen ergriffen, die es so gibt. Und das tue ich bis heute. Oder tat es bis vor kurzem. Ich habe damit argumentiert, dass ich täglich Corona-Tests bei mir durchführen lasse – hier können Sie einen Stapel sehen, mit ein paar Tests, die ich nur für mich alleine habe. All dies brachte nichts. Ich habe damit argumentiert, dass die derzeitig zirkulierenden Varianten nicht mehr diese … oder die Impfstoffe bei den derzeitig kursierenden Varianten nicht mehr die Wirksamkeit haben. Das sollte mittlerweile auch jedem bekannt sein. Dass die Impfung nicht gegen Ansteckung schützt und damit auch nicht gegen Übertragung. Das sollte auch jedem bewusst sein.
Ein Akt der puren Willkür
Die entsprechenden Stellen haben sich damit nicht einverstanden gezeigt und ich habe damit argumentiert, dass die Versorgung in der Wesermarsch stark eingeschränkt sein wird, wenn diese Praxis geschlossen wird. Ich habe jetzt insbesondere vier Schriftstücke, die ich hier Ihnen zeigen möchte bzw. zitieren möchte, denn ich finde, wenn eine Gemeinde sich um die eigene Bevölkerung sorgt, ist das in Ordnung. Wenn eine Gemeinde bei einer Infektionskrankheit eine Praxis schließt, da der Betreiber oder der Arzt sich dagegen wehrt und andere gefährdet, ist das auch in Ordnung. Was hier erfolgt ist, ist reine Willkür. Ist zwar rechtlich erlaubt, diese Willkür, ja. Das erfolgt überall in Deutschland.
In Niedersachsen sind es drei Praxen, von denen ich weiß – oder mit meiner Praxis sind es drei Praxen, denen dies erfolgt ist. Es sind dutzende und hunderte zahnärztliche Kollegen, die auch nicht geimpft sind, teilweise auch mit nicht geimpften Mitarbeitern, die dennoch weiter praktizieren dürfen, weil die Landkreise sich dagegen gestemmt haben und gesagt haben, wir können auf die Behandler nicht verzichten. Und da die Studienlage so ist, wie sie ist, werden wir es nicht tun.
Im Landkreis Wesermarsch ist das anders, und ich möchte Ihnen auch mitteilen, was der Landkreis Wesermarsch von Ihnen als Patienten hält. Und das sollten Sie wissen, denn ich bin nicht bereit, weiter dieses Risiko einzugehen. Ich habe sehr viel Geld in diese Praxis gesteckt. Der Dank dafür, den hab ich jetzt empfangen. Für mich ist das eine wirtschaftliche Vernichtung, die hier erfolgt ist. Nichtsdestotrotz werde ich nicht gegen meine wissenschaftlich letzten Endes bewiesene Überzeugung handeln, denn wenn ich gegen meine Überzeugung als Arzt handeln soll, was für ein Arzt soll ich denn sein? Das habe ich nicht getan und das werde ich auch jetzt nicht tun. In der Bildzeitung der Zahnärzte, die ich jetzt vor zwei Tagen oder drei Tagen erhalten habe – Die Zahnarzt-Woche nennt sich das – ist auf der ersten Seite ein Titel abgebildet, wo steht: „Erst Pflicht, dann Willkür.“ Genau so erfolgt das. Ich zitiere ein paar Sätze:
„Etliche Städte und Kommunen haben daher gar keine Verbote ausgesprochen. Regeln, die jeder nach Belieben auslegen kann. Wir wissen heute, die Impfung schließt Ansteckung nicht aus.“
Wissen Sie, als ich das dem Landkreis schrieb, wurde mir das einfach mit einer … mit einem einfachen Satz abgeschmettert und es hieß, das Bundesverfassungs- und das Oberverwaltungsgericht sehen das anders und damit ist das rechtens. Und als ich den betroffenen Entscheidern, ja, Entscheider, gesagt habe, hieß es: „Hier im Landkreis Wesermarsch befolgen wir alle Gesetze.“ Ich bin gespannt, ob das auch in der Zukunft so bleibt. Ich werde es nicht überprüfen, aber ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, alle Gesetze zu befolgen und vor allem, wenn es um die eigenen Stellen geht, von jedem einzelnen, der das entschieden hat – da bin ich mal gespannt, wie viele Kompromisse Sie alle machen werden.
Denn um diese Stellen behalten zu können, müssen Sie heucheln. Und das ist das Problem in unserer Gesellschaft. Wir sind kein Volk der Dichter und Denker, sondern ein Volk der Heuchler und Mitläufer. Das ist einfach so. Und ich finde, bevor ein Staatsdiener, der letzten Endes ein Mitesser ist und davon lebt, dass andere Leute das Geld erwirtschaften, das er oder sie nachher erhält – und letzten Endes aus meiner Sicht, und verzeihen Sie mir die Aussage, aber berufliches Fallobst ist – wer nichts schafft, sondern nur verwaltet, mir dann ins Gesicht sagt, ich könnte ja die viereinhalb Monate abwarten, es sei ja nur bis Ende des Jahres gültig, und meint, dass ich danach weiterarbeiten kann – da fehlt mir jedes Verständnis.
Ich hoffe, dass diese Person kein Grün-Wähler ist. Das würde natürlich ins Bild passen. Denn zu sagen, ich könnte ja jetzt viereinhalb Monate Urlaub machen und danach darf ich ja weiterarbeiten, ist nicht einfach nur ein Spuck ins Gesicht, sondern es ist einfach so unhaltbar dumm, dass es eigentlich für mich nicht vorstellbar ist, dass man so eine Dummheit an den Tag legen kann.
Es wird zu Versorgungsengpässen kommen
Ich empfinde das letzten Endes als Vorsatz. Ich weiß nicht, wer es am Ende entschieden hat. Ich hoffe nicht, dass diese Person das alleine zu entscheiden hatte, denn laut meinem Kenntnisstand hat er die Ausbildung 2017 begonnen. Ob das jetzt sein ehemaliger Vorgesetzter war, der daran beteiligt war, oder der jetzige, ist mir eigentlich egal. Es ist mir nur wichtig, dass Sie als Patienten wissen, warum es zu einem Versorgungsengpass kommen wird in diesem Landkreis, und was der Landkreis davon hält. Deswegen bitte ich Sie, noch einen Moment zuzuhören, denn ich muss die Briefe einmal so vorlesen, wie sie da sind.
Also. Einmal steht hier in langen Absätzen, dass ich hier letzten Endes … dass die Personen, die gefährdet sind, vor mir geschützt werden müssen. Denn bei gegen Covid-19 geimpften Personal ist eine Übertragung des Virus erheblich weniger wahrscheinlich als durch ungeimpftes Personal. Der Beweis dafür ist nicht vorhanden. Sie können nicht etwas wissenschaftlich begründen, indem Sie sagen, es ist erheblich weniger wahrscheinlich. Zumal diese Aussage aus der Zeit stammt, als wir eine andere Virusvariante hatten. Das wissen Sie alle. Nichtsdestotrotz wird das einfach durchgezogen, damit man ein Häkchen machen kann und sagen kann, ich habe etwas im Leben geschafft.
Außerdem steht hier – und das ist noch viel wichtiger, dass die „Patienten mit akuten Symptomen können andere in der Umgebung liegende Praxen aufsuchen. Dies ist im Zweifel auch über die Grenzen des Landkreises hinaus möglich. Regelmäßige Kontrollen sind bei Erwachsenen grundsätzlich ein Mal jährlich vorgesehen. Da diese Anordnung zunächst nur bis zum 31.12. gilt, können diese auch verschoben werden. Schmerzen oder andere akute Probleme seitens der Patienten stellen grundsätzlich auch keine lebensbedrohliche Lage dar. Auch aus diesem Grunde erlaube ich mir den Verweis auf umliegende Praxen und halte eine möglicherweise längere Anfahrt für zumutbar. Es wird hier insgesamt davon ausgegangen, dass die in Brake entstehende Versorgungslücke mindestens für die Zeit bis zum 31.12. durch andere Zahnarztpraxen im Umkreis geschlossen werden kann.“
Jetzt lese ich Ihnen mal vor, was die kassenzahnärztliche Vereinigung Niedersachsen dem betroffenen Herrn geschrieben hat. Und zwar – ich werde jetzt nicht alles vorlesen. Aber: „Bei Verhängung eines Tätigkeitsverbots würde sich die Versorgung in dem Bereich unter mehreren Aspekten verschlechtern. Zum einen müssten die Patientinnen und Patienten auf andere Praxen ausweichen. Wenn die umliegenden Praxen aufgrund des dargestellten Versorgungsgrades an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, dürfen sie neue Patientinnen und Patienten ablehnen. Dies wäre für die Patientinnen und Patienten mit weiteren Wegen zu entfernten Praxen verbunden, was gerade für ältere Menschen schwierig sein kann. Es ist uns bekannt, dass bereits Aufnahmestopps bestehen, aktuell im angrenzenden Mittelbereich Wilhelmshaven.
In diesem Zusammenhang weisen wir auch darauf hin, dass die Versorgung in allen Praxen derzeit durch Infektionen in der Praxis und Tätigkeitsverbote nicht geimpfter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beeinträchtigt ist.“ Und darüber hinaus weisen die auch den Landkreis darauf hin, falls Weiterbehandlungen erfolgen müssen, die durch den Verzug nicht erfolgt sind, im schlimmsten Fall würden im Rahmen der Amtshaftung das Gesundheitsamt in Anspruch genommen werden, wenn diese ihr Ermessen in Unkenntnis der vertragszahnärztlichen Bestimmung rechtsfehlerhaft anwendet und deswegen eine rechtswidrige Entscheidung trifft.“ Also kurz übersetzt: Wenn Schäden entstehen sollten, dadurch, dass ich meinen Beruf nicht ausüben durfte, obwohl ich eine Versorgungspflicht habe, und es ein Schaden entsteht, dann steht der Landkreis Wesermarsch dafür gerade. Nicht ich. Und sonst niemand.
Tätigkeitsverbot trotz Ärztemangels
Leider müssen Sie das ja ertragen. Was ich Ihnen aber noch nicht vorenthalten möchte, ist letzten Endes der Satz, aufgrund dessen ich dieses Video mache. Ich wollte dieses Video nicht machen. Das ist hier das letzte Schreiben. Ich habe den Herrn darauf hingewiesen, dass ein Abszess eben keine Kleinigkeit ist. Anscheinend hat dieser Herr keine Probleme gehabt bisher beziehungsweise keine Zahnschmerzen. Es fehlt ihm auch die Einsicht, wieso man denn jetzt wegen einem Zahnarzt sich da Sorgen machen muss. Ich habe ihm erklärt, dass ein länger andauernder Abszess auch zu einem Logenabszess führen kann, das durchaus gefährlich werden kann. Das ist ihm aber egal. Ok.
Was ist die Antwort darauf? „Aufgrund der geringfügigen Verschlechterung für die kommenden ca. viereinhalb Monate kann von keiner Gefährdung der Bevölkerung beziehungsweise Versorgungslage ausgegangen werden. Zum möglichen Abbruch bereits begonnener Behandlung mit möglicherweise entstehenden Mehrkosten und zu wiederholenden Untersuchungen kann ich Ihnen mitteilen, dass dies nach verständiger Würdigung sehr unwahrscheinlich ist. Das Gesetz bezüglich der einrichtungs- und unternehmensbezogenen Impf- beziehungsweise Nachweispflicht wurde bereits am 10.12. verabschiedet. 21. Seitdem waren Ihnen die ab 15.3.2022 zu erfüllenden Vorgaben bekannt. Ich gehe daher davon aus, dass Sie in baldiger Erwartung eines Tätigkeitsverbotes keine besonderen beziehungsweise längeren Behandlungen mehr begonnen haben.“
Wissen Sie, mir wurde von allen Stellen, sei es von Anwälten, sei es von Kollegen, sei es von der KZV, bestätigt, dass eine Praxisschließung, selbst in Fällen, wo deutliche Mängel festgestellt wurden, in der Regel nicht erfolgt, da dies mit einer Vernichtung der beruflichen Existenz einhergeht. Und jetzt schreibt mir ein Grünling, ich hätte es ja wissen müssen, dass das passieren wird. Vielleicht finden Sie das normal. Ich weiß es nicht. Ich finde das so unglaublich frech und erniedrigend, dass ich mir von einem Sachbearbeiter sagen lassen muss, du wusstest doch, wenn du dich nicht impfen lässt, verlierst du alles. Und das ist das, was in diesem Land auch passiert. Wenn Sie das nicht befolgen, was man Ihnen sagt, dann müssen Sie mit Konsequenzen rechnen. Das ist ja auch das, was unsere Politiker alle gefordert haben, und das ist auch das, was hier erfolgt.
Das Problem ist einfach nur, dass das willkürlich erfolgt, wenn gesagt wird, in dem einen Landkreis darf ich arbeiten und in dem anderen Landkreis nicht. Und das Erstaunliche ist, dass gerade hier in der Wesermarsch, wo doch Ärztemangel herrscht, jemand sich einbildet, dass man wegen so einer Sache eine Praxis schließen kann und dass der Betroffene dann ja weitermachen kann oder sich schon jemand findet. Ich wünsche es Ihnen wirklich aufrichtig, dass dies passiert. Ich hatte mittlerweile Interessenten da für die Praxis. Die Praxis gefiel, die Zahlen umso mehr, aber alle haben gesagt, in Brake möchten wir nicht bleiben. Ich hoffe, dass sich jemand findet für Sie als Patienten, für mich als Praxis-Abgeber. Dass das eine wirtschaftliche Vernichtung ist, können Sie sich vorstellen. Was eine Praxisinvestition mit sich bringt, dürfen Sie alle bei Google nachschauen.
Bei künftigen Wellen wenden Sie sich an Ihren Landkreis!
Ich möchte, dass Sie in der Zukunft wissen, dass ich bisher versucht habe, alles zu erfüllen, was mir aufgetragen wurde und darüber hinaus. Ich habe eine Menge Opfer gebracht, um diese Praxis gründen zu können beziehungsweise übernehmen zu können. Und ich wollte nur eines. Ich wollte für Sie da sein und in Ruhe arbeiten. Und das hab ich auch getan. Dieses eine Opfer werde ich aber dafür nicht aufbringen. Oder es sind zwei Opfer. Das eine ist, einen Kredit aufnehmen, damit ich im Januar eventuell weiterarbeiten kann – das wissen wir ja alle nicht. Und das zweite Opfer ist: Ich werde nicht zulassen, dass mir jemand aufzwingt, ein Medikament spritzen zu lassen, das nachweislich nicht das erfüllt, was es verspricht. Und wenn jemand das Ganze mit der Anschnallpflicht vergleicht – ich weiß nicht, wo Sie Ihren Gurt sich reinstecken. Also wenn ich meinen Gurt anlege, verbleibt er außerhalb des Körpers. Zumindest bei mir. Wenn gesagt wird, dass in der DDR doch schließlich auch Impfpflicht herrschte und keiner hätte sich darüber aufgeregt, dann bitte ich Sie doch jetzt aktuell zum Tag der Deutschen Einheit mal ARTE oder Phoenix einzuschalten und sich das, was ich jetzt seit Jahrzehnten mir anhören muss, anzuhören, was für eine Diktatur doch die DDR gewesen ist.
Wenn Politiker fordern, man sollte jetzt … oder nicht nur Politiker, auch sogenannte Mediziner wie Herr Montgomery und Herr Lauterbach, die in Wahrheit keine Ärzte sind – denn ein Arzt, der nicht praktiziert, der nicht aktiv an der Versorgung teilnimmt, ist für mich kein Arzt, das tut mir leid – wenn Theoretiker dazu sagen, dass es unsere Pflicht sei, das zu befolgen und alles andere wäre asozial, rechtsradikal, dumm und jetzt bräuchte das Volk auch mal die Peitsche, dann frage ich mich, wo ist denn der Unterschied zu dem, was wir aus der Geschichte kennen? Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute. Sofern Sie Weiterbehandlung wünschen, bitte ich Sie, telefonisch uns mitzuteilen, zu welchen Kollegen Sie gehen möchten. Wir werden natürlich umgehend die notwendigen Röntgenbilder schicken. Und ich bitte Sie – wenn im Winter die nächste Grippewelle, Coronawelle, Pleitewelle, was auch immer für eine Welle noch kommt, kommt und Sie keine Termine mehr kriegen können in der näheren Umgebung, so bitte ich Sie doch, sich an den Landkreis zu wenden, der die Meinung hat, unser Gebiet wäre nicht unterversorgt und wegen Zahnschmerzen könnte man schon ein bisschen weiter fahren.
Freiheit kann man sich nicht erimpfen!
Und alles Weitere, was noch erfolgen soll, werde ich Ihnen versuchen, zeitnah mitzuteilen. Ich musste viele Entscheidungen treffen. Diese habe ich jetzt auch getroffen. Ich habe es von Anfang an nicht verstanden, wie man als Arzt seine Impfpässe auf die Homepage stellen kann, um zu beweisen, dass man ja jetzt irgendwie besser ist als andere. Ich hab es nicht verstanden, wie alle mitlaufen konnten, ohne nachzudenken – die Studien waren von Anfang an da. Und wie ich jetzt sehe, wenn es ums Geld geht, dann können alle auf einmal aufstehen und sich dagegenstemmen, denn als ich mich an einer Unterschriftenaktion beteiligt habe, wo es darum ging, die Impfpflicht auszusetzen, waren es, glaube ich, drei- oder vierhundert Unterschriften. Jetzt, wo es darum geht, dass bei Zahnärzten die Budgetierung wieder eingeführt werden soll, da sind es auf einmal fünfzehntausend Unterschriften. Und das ist sehr schade, dass alle so leichtsinnig mit der Thematik umgegangen sind. Aber gut. Damit muss ich wohl leben, und ich wünsche, dass der Landkreis Wesermarsch neue Ärzte und neue Zahnärzte für sich gewinnen kann.
Und ich hoffe sehr, dass diese Mitarbeiter, die sich … oder die diese Entscheidung getroffen haben, auch in der Zukunft genau so korrekt an alle Gesetze halten, wenn es um ihren eigenen Kram geht. Ich hoffe, dass Sie dafür Verständnis haben. Falls nicht, ist das auch Ihr freier Wille. Denn ich finde, der freie Wille sollte niemals von irgendjemandem weggenommen werden dürfen. Für all diejenigen, die denken, sie haben sich impfen lassen, damit sie ihre Freiheit wiederhaben – Sie waren schon immer frei. Für Freiheit muss man sich nicht … die Freiheit kann man sich nicht erimpfen, und dafür muss man sich auch nicht impfen. Schade, dass dies niemand mehr bewusst war und ich schließe eigentlich das ganze Video mit einem Beispiel. Falls Sie noch denken, das was ich sehr oft höre, ja, dann hau dir doch die Spritze mal rein und dann ist gut.
Stellen Sie sich vor, eine weibliche Führungskraft in einem großen Unternehmen hat jetzt bis zum 35. Lebensjahr große Opfer gebracht, um sich die Stelle zu erarbeiten. Aber da sie hoch spezialisiert ist, kann sie nur in dieser Materie arbeiten. Jetzt wird ihr von ihrem Vorgesetzten empfohlen, drei Mal mit ihm zu schlafen, ansonsten würde sie ihre Stelle verlieren. Dann sagt sie, das kann ja nicht sein, das wäre eine Vergewaltigung. Da sagt der Vorgesetzte, nein, nein, das machst du freiwillig. Aber wenn du´s nicht machst, bist du deine Stelle los.
Wie haben die meisten gehandelt? Sie haben mit dem Vorgesetzten geschlafen, denn auf die Stelle wollten sie nicht verzichten. Und das ist eine Sache, die ich nicht tun werde. Ich bin nicht bereit, etwas gegen meinen Willen spritzen zu lassen, was nachweislich Risiken mit sich bringt. Was bekanntermaßen auch notfallzugelassen ist und was bekanntermaßen auch schwere Nebenwirkungen hervorruft und was bekannterweise keine lange und breite Immunität gewährleisten kann. Das ist meine Meinung. Ich zahle den Preis für meine Meinung und ich hoffe, jeder von Ihnen darf in der Zukunft seine freie Meinung äußern und bei seiner freien Meinung bleiben. Mit diesen Worten verabschiede ich mich vorerst. Ob es andere Videos geben wird, weiß ich nicht. Aber erst mal sind Sie informiert und wissen, was los ist. Vielen Dank für Ihr Zuhören. Ich wünsche Ihnen wie immer nur das Allerbeste.
Wie Corona-Maßnahmen Todesfälle verursacht haben – allein 30.000 im April 2020 in den USA
Wie Corona Maßnahmen Todesfälle verursacht haben – allein 30.000 im April 2020 in den USA
09.10.2022, 11:39 Uhr. tkp.at – https: – Seriöse Ärzte und Wissenschaftler haben schon Anfang 2020 vor Lockdowns, Masken, frühzeitiger Intubierung und ähnlichen gesundheitsschädlichen Maßnahmen gewarnt und stattdessen Prophylaxe und Frühbehandlung mit erprobten Methoden und Medikamenten gefordert. Es war auch schon im März 2020 durch die Veröffentlichungen der absoluten Top-Wissenschaftler…
Zur Intubation auch dieser Artikel vom Mai 2020:
Tod durch Invasiv-Beatmung
Alte und schwache Menschen sterben bei Intubation oder bleiben ihr restliches Leben schwerstbehindert.
In den vergangenen Wochen haben Fach-Mediziner immer wieder gewarnt, dass ein großer Teil der alten und schwachen Menschen, die an Invasiv-Beatmungsgeräte angeschlossen werden, stirbt und der Rest sein Leben lang schwerstbehindert ist. Auch etwas jüngere und fittere Menschen müssen oder müssten sich nach so einer Behandlung ins Leben zurückkämpfen. Trotzdem wird offiziell bei alten und schwachen Menschen, die eine Corona-Infektion aufweisen und Atemnot haben, auf Intubation – invasive Beatmung – gedrängt.
Der leitende Oberarzt am Klinikum Fichtelgebirge, Dr. Tobias Schindler, berichtet davon, wie sehr sich der Zustand von zwei Patienten verschlechterte, nachdem sie von einer nicht-invasiven Therapie (NIV) zwischenzeitlich auf invasiv (IV) – und „invasiv“ ist ja die offizielle Linie – umgestellt wurden (1):
„Musste dann die zwei alten Herrschaften mit NIV-Therapie verlegen, um wieder Platz für die aus dem OP zu haben und sie dann auf die Intensiv holen zu können und hab dringend den anderen Krankenhäusern abgeraten, den gleichen Fehler zu begehen. Die haben natürlich auch auf Intubation gedrängt, dass man das machen muss. Ich habe gesagt, ich mach’s nicht, wenn es nicht notwendig ist, und ich erfahre heute, bei Ankunft sind sie intubiert und beatmet worden, sind total abgeschmiert und liegen jetzt genauso katecholaminpflichtig in Bauchlage mit desolatem Zustand und sie haben sich gestern noch winkend, vorher mit Appetit gegessen von uns verabschiedet.“
Gestern noch winkend, heute am Sterben, desolater Zustand. Das alles wegen Intubation und eben nicht wegen des Coronavirus. Dr. Schindler berichtet weiter: Ein älterer Mann wollte nicht intubiert werden, trotz Corona, schlechter Werte und Atemnot. Und gegen den Willen des Patienten darf kein Arzt eine Behandlung vornehmen. Der Mann ist jetzt wieder fit und kann nach Hause.
„Ein schöner Fall, 85 Jahre, auf der Station, COVID-positiv, furchtbares Krankenbild, Atemnot, schlechte Werte. Der Patient sollte auf die Intensiv und sagte, er will das nicht, er will nicht beatmet werden. Wenn er stirbt, dann stirbt er. Jeden Tag ging’s dem besser. Der hatte zwar schlechte Werte, hat aber gegessen, war in seinem Zimmer isoliert, hat jeden Tag winkend aus seinem Zimmer bei der Visite raus gegrüßt. Der geht nach einer Woche stationärem Aufenthalt morgen nach Hause. Recht hat er behalten!“
Das, was Oberarzt Dr. Schindler hier beschreibt, wurde auch schon von weiteren Experten angemerkt (2). Dr. Matthias Thöns ist Facharzt für Anästhesiologie, Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin. Er wies am 29. April 2020 im ZDF darauf hin, dass beispielsweise nur ein kleiner Teil schwer pflegebedürftiger Menschen eine Invasivbeatmung übersteht und ein großer Teil der Corona-Opfer genau dieser Personengruppe angehören (3):
„’Wollen Sie wirklich die letzten 14 Tage auf dem Bauch liegend, an einer Beatmungsmaschine und ohne Angehörige verbringen?‘ Diese Frage stellte Palliativmediziner Matthias Thöns in der ZDF-Runde mit Markus Lanz. Er sieht auch keinen Nutzen: ‚Die Chance, dass diese alten Leute nach der Intensivstation selbst nur ihr eingeschränktes, aber gewohntes Leben im Pflegeheim wieder fortsetzen können, gleicht dem Sechser im Lotto‘. Dies müsse man den Betroffenen sagen, bevor sie oder ihre Angehörigen einwilligen, sie in einer Intensivstation künstlich beatmen zu lassen. Nach Daten, die in Europa vorliegen, würden nur bis zu zwölf Prozent dieser schwer pflegebedürftigen, meist sehr alten Menschen die künstliche Beatmung in Intensivstationen überleben. Und die restlichen litten fast alle an Folgen der künstlichen Beatmung. Es geht dabei um viele Betroffene: Die Mehrheit der bisher an Covid-19 Verstorbenen lebte pflegebedürftig in Alters- und Pflegeheimen.“Dr. Thomas Hermann Voshaar ist Chefarzt der Medizinischen Klinik III, Bethanien, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie, Umweltmedizin, Physikalische Medizin und Schlafmedizin. Er nennt für alle invasiv-beatmeten Corona-Patienten eine Überlebensquote von 20-50% und wundert sich über die Empfehlung zur Intubation (4).
„Für Patienten ist eine invasive Beatmung grundsätzlich schlecht. (…) Die Lunge reagiert auf zwei Dinge empfindlich: Überdruck und eine zu hohe Sauerstoffkonzentration in der zugeführten Luft. Außerdem müssen Sie den Patienten bei einer Beatmung sedieren (…) Ich übernehme also die Totalkontrolle über den Organismus. Nur mit Überdruck kann ich Luft in die Lunge bekommen. (…) Das terminale Versagen der Lunge entsteht häufig durch zu hohen Druck und zu viel Sauerstoff. (…) Von den beatmeten Covid-19-Patienten haben bislang leider nur zwischen 20 und 50 Prozent überlebt. Wenn das so ist, müssen wir fragen: Liegt das an der Schwere und dem Verlauf der Erkrankung an sich oder vielleicht doch an der bevorzugten Behandlungsmethode? Als wir die ersten Studien und Berichte aus China und Italien lasen, fragten wir uns sofort, warum dort so häufig intubiert wurde. Das widersprach unseren klinischen Erfahrungen mit viralen Lungenentzündungen.“
Der bereits oben zitierte Dr. Matthias Thöns hatte sich schon Mitte April an die Öffentlichkeit gewandt und in einem Interview mit dem Deutschlandfunk mit dem Titel „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“ vor dem unkritischen Einsatz von invasiver Beatmung gewarnt (5):
„Na ja, die Politik hat jetzt eine sehr einseitige Ausrichtung auf die Intensivbehandlung, auf das Kaufen neuer Beatmungsgeräte, auf Ausloben von Intensivbetten. Und wir müssen ja bedenken, dass es sich bei den schwer erkrankten COVID-19-Betroffenen, so nennt man ja die Erkrankung, meistens um hochaltrige, vielfach erkrankte Menschen handelt, 40 Prozent von denen kommen schwerstpflegebedürftig aus Pflegeheimen, und in Italien sind von 2.003 Todesfällen nur drei Patienten ohne schwere Vorerkrankungen gewesen. Also es ist eine Gruppe, die üblicherweise und bislang immer mehr Palliativmedizin bekommen hat als Intensivmedizin, und jetzt wird so eine neue Erkrankung diagnostiziert und da macht man aus diesen ganzen Patienten Intensivpatienten. (…) Na ja, der Nutzen ist so, dass man nur ganz minimal wenige Patienten rettet, von denen kommen nur wenige dann auch zurück in ihr altes Leben, eine große Zahl von denen, die man rettet, nach zwei bis drei Wochen Beatmung, verbleiben schwerstbehindert.“
Verweise
(1) https://www.rubikon.news/artikel/auf-leben-und-tod
(2) http://blauerbote.com/2020/05/20/250-expertenstimmen-zur-corona-krise/
(4) https://www.vpneumo.de/fileadmin/pdf/f2004071.007_Voshaar.pdf
„Einmischung der US-Botschaft in innere Angelegenheiten“ – Diplomatische Verstimmung um Privatstädte in Honduras
Mit einem Besuch ihres stellvertretenden Leiters Roy Perrin in der Privatstadt ZEDE Próspera hat die US-Botschaft in Honduras für diplomatische Verstimmungen gesorgt. Denn die US-Botschaft unterstützt – trotz einem offiziellen Verbot durch das honduranische Parlament – die Errichtung dieser Privatstädte, in denen klassische staatliche Gewalten auf private Verwaltungen übertragen werden sollen, inklusive der Rechtsprechung. Von Jutta Blume
Laut einem Tweet der Botschaft vom 29. September ging es bei dem Treffen mit den Betreibern von Próspera um “das Investitionsklima in Honduras, rechtliche Garantien, die es den Unternehmern ermöglichen, Arbeitsplätze zu schaffen und nachhaltige Entwicklung, die wirtschaftliche Chancen für alle Honduraner schafft.”
El Ministro Consejero Perrin se reunió hoy con @Prosperahn para conversar sobre el clima de inversión en Honduras, las garantías legales que permiten a los empresarios crear empleos y cómo el desarrollo sostenible puede crear oportunidades económicas para todos los hondureños. pic.twitter.com/NeyNys40Ch
— U.S. Embassy Tegucigalpa (@usembassyhn) September 29, 2022
Damit stützt die US-Botschaft die Position des Betreiberunternehmens Honduras Próspera, das behauptet, über Rechtsgarantien für den Sonderstatus als “Sonderzonen für Arbeit und Entwicklung” (ZEDE) für 50 Jahre zu verfügen, selbst wenn diese abgeschafft sind.
Der honduranische Kongress hatte am 21. April 2022 einstimmig beschlossen, das ZEDE-Gesetz und damit verbundene Regularien aufzuheben, da es im Widerspruch zur honduranischen Verfassung stand. In den Sonderzonen waren große Teile der staatlichen Gewalten auf die von den jeweiligen Betreiberunternehmen eingesetzten Verwaltungen übergegangen, die Rechtsprechung sollte in privaten Schiedsgerichten erfolgen.
Der Außenminister Honduras Enrique Reina erklärte:
“Die Schaffung von Arbeitsplätzen und Investitionen ist wichtig, aber in einem sauberen rechtlichen Rahmen. Die ZEDE sind als größte juristische Verirrung aus einem Narco-Staat hervorgegangen, der durch Betrug an die Macht gekommen ist.”
Die ZEDE waren ein politisches Projekt des Ex-Präsidenten Juan Orlando Hernández, der seit Ende April wegen mutmaßlichem Drogenhandel in großem Stil in den USA in Haft sitzt.
Der US-Botschafterin Laura F. Dogu warf Reina „Einmischung in innere Angelegenheiten“ vor.
Bereits in einem im Juli veröffentlichten Bericht zum Investitionsklima in Honduras hat das US-Außenministerium die Abschaffung der ZEDE kritisiert. Im Hinblick auf das bilaterale Investitionsabkommen zwischen den USA und Honduras und das Freihandelsabkommen CAFTA-DR (Tratado de Libre Comercio entre Estados Unidos, Centroamérica y República Dominicana) hätte sich die Regierung mit der Abschaffung der ZEDE “einer potenziell erheblichen Haftung ausgesetzt und Bedenken hinsichtlich des Engagements der Regierung für die Rechtsstaatlichkeit im Handel geschürt”.
Die Anwälte von Honduras Próspera haben am 3. Juni in einem Brief an die Regierung die Aufnahme von Verhandlungen gefordert und sich dabei auf den Artikel 10.15 des Freihandelsabkommens CAFTA-DR berufen. Im Falle eines Disputs zwischen Investoren und Staaten sind demnach zunächst Gespräche und Verhandlungen vorgesehen. Wenn diese nicht zu einer Einigung führen, kann der Fall vor ein Schiedsgericht gebracht werden.
Derweil sind auf dem Grundstück der ZEDE Próspera die Bauarbeiten zu Duna Residences, vier mehrstöckigen Komplexen mit Apartments und Büroräumen, in vollem Gang. Nach Aussage von ehrenamtlichen Gemeinderatsmitgliedern aus dem benachbarten Crawfish Rock begannen die Bauarbeiten erst nachdem der Kongress die Abschaffung der ZEDE beschlossen hatte.

Laut dem Stadtplanungsamt von Roatán hat die ZEDE Roatán keinen Bauantrag gestellt und verfügt daher auch über keine Baugenehmigung.
Dieser Artikel ist zuerst auf Amerika21 erschien.
Titelbild: Screenshot dunaresidences
Philanthropische Subversion III: Ungarns Soros-Opposition mit ausländischem Geld finanziert
Von Károly Villányi und Tamás Jakubász
Dieser Artikel erschien in Erstveröffentlichung bei MANDINER, einem Partner unserer Medienkooperation
Die Namen Gordon Bajnai, Péter Márki-Zay und George Soros stehen für ausländische Einmischung in die ungarische Innenpolitik. Dies stellt auch ein Risiko für die nationale Sicherheit Ungarns dar.
Soros Einmischung in die Innenpolitik Mittel-Ost-Europas und des Balkans
Bisher haben wir die Soros-Machenschaften auf die Politik und die Gesellschaften Mittel- und Osteuropas sowie des Balkans aufgezeigt. Außerdem haben wir Soros finanziellen Angriffe gegen große Volkswirtschaften aufgedeckt. Soros Einfluss betrifft immer nationale Sicherheitsbedenken und Fragen der staatlichen Souveränität. Der letzte Teil unserer Serie beschäftigt sich damit, dass bewusst ein verzerrtes Bild über Ungarn gefertigt wird. Mit dieser Desinformation versucht Soros seit langem, die ungarische Regierung zu stürzen, und wollte so die vergangenen Wahlen 2022 beeinflussen. Woran er aber scheiterte.
Zwar hatte Soros in letzter Zeit immer wieder öffentlich behauptet, er wolle und könne „sich nicht in die ungarische Innenpolitik einmischen“. Dies kann aber anhand der Ereignisse des letzten Jahres eindeutig widerlegt werden. Denn – jenseits jeder Verschwörungstheorie – haben wir nun öffentliche Aussagen von Menschen, die mit Soros in Verbindung stehen, systematisch gesammelt. Insbesondere Soros-Organisationen, die als politische Opposition rücksichtslose Anti-Ungarn-Medienkampagne gestartet haben. Außerdem betrifft das auch die Ungarn zustehenden, aber bisher zurückgehaltenen EU-Gelder.
Dabei untersuchen wir einen der größten Fälle von mutmaßlichem Wahlmissbrauch seit dem Regimewechsel 1989 (und damit den Namen von Gordon Bajnais „DatAdat“ – sowie die amerikanischen Berater von dem Kandidaten der Block-Opposition Péter Márki-Zay).
Der Anfang: Verzerrtes Ungarn-Bild
Im Frühjahr verarbeitete „Magyar Nemzet“ einen umfangreichen Datensatz, der von einer unbekannten E‑Mail-Adresse zugespielt wurde. Dabei war detailliert zu erfahren gewesen, wie die Soros-Welt funktioniert und die Presse beeinflusst. So konnte aus einer Reihe von Fact-Finding-Artikeln bewiesen werden, dass ein gewisser Andrej Nosko (der bis 2018 bei Soros „Open Society Foundation“ – OSF – in einem Videointerview gearbeitet hat) folgendes zugegeben hat: Polen und Ungarn werden von den internationalen Mainstream-Medien ohne wirkliche Argumente diffamiert. Nosko erklärte auch, warum: Weil Ungarn-Reporter, die atsächliche Situation im Lande nicht kennen, u.a. weil sie kein Ungarisch verstehen. Solche Journalisten verlassen sich nämlich nur auf Sekundärquellen, welche aber wiederum die Realität stark verzerren. Nosko sprach auch über die Beeinflussung von Medienschaffenden.
Mehrmals beauftragte er auch einen Journalisten, um darüber zu schreiben, was ihm selbst wichtig war, und zwar über den Zeitraum eines ganzen Monats. Da es jedoch heikel ist, einen Journalisten unter Zeitdruck arbeiten zu lassen, werden in der Regel „nur“ die Kosten abgedeckt, die sich während der einmonatigen Arbeit aber immerhin auf fast zehntausend Euro beliefen. Das sind rund vier Millionen Forint zum heutigen Wechselkurs.
Die Ex-Direktorin von „Amnesty International Ungarn“, Orsolya Jeney, eine wichtige Verbündete von George Soros, berichtete in einem Videointerview auch darüber: Kommen Vertreter ausländischer Medien nach Ungarn, werden sie als Quasi-VIP-Gäste behandelt, etwa zum Brunch eingeladen. „Wenn wir einen Bericht veröffentlichen, füttern wir sie immer noch“ – wie sie es kurz und bündig ausdrückte.
Noch obskurer urteilte ein ehemaliger Journalist, Mátyás Kálmán, ein ehemaliger Mitarbeiter von „24.hu“ und „Index“, über die Voreingenommenheit der Skandal-Korrespondenten. „Es gibt keine Möglichkeit zu wissen, ob [dieser Journalist] gerade eine Einladung in ein gutes kleines Hotel bekommen hat und wie viel sie ihm angeboten haben, um das zu schreiben, was sie hören wollten“, sagte er.
Natürlich gibt es auch direkte Methoden: So unterstützt die „OSF“ „mehrere ungarische Medien mit Geld. Etwa die Firma „Magyar Jeti Zrt.“, welche den Blog „444“ betreibt und von Péter Uj geleitet wird. Zum Unternehmen gehören auch Marie Nemcova und Valer Kot, die als rechte Hand von George Soros gelten, beides prominente Persönlichkeiten im „Media Development Investment Fund“ (MDIF). MDIF ist ein in New York ansässiger, gemeinnütziger Investmentfonds, welcher sich als einer der Hauptverteidiger sogenannter „unabhängiger“ Medien in jenen Ländern versteht, welchen sie unterstellen, dass freie und unabhängige Medien bedroht wären.
Die MDIF finanziert auch den Betrieb von „444.hu“. Der Fonds selbst wird durch riesige Geldsummen der Soros-OSF unterstützt. Darüber hinaus war MDIF auch an der Wochenzeitung „Magyar Orange“ beteiligt, und er unterhält auch mehrere Investigativportale wie „Átlátszó.hu“ oder „Direkt 36“.
Offene Diffamierung
Ehemalige Akteure von Soros-nahen Organisationen äußerten sich auch über den Wahrheitsgehalt verschiedener Resolutionen, in denen Ungarn angriffen wird. So räumte etwa Orsolya Jeney im Wesentlichen ein, dass sie ständig ermutigt wurde, die Orbán-Regierung in den Medien in einer quasi-oppositionellen Rolle, oft auch unangemessen zu kritisieren.
Andrei Nosko bezeichnete eindrucksvoll eine Demokratie-Bewertungsstudie von „Freedom House“, in der auch Ungarn verurteilt wurde, einfach als Agitprop.
Der ehemalige OFS-Chef fasste die Strategie so zusammen: „Wenn deine Freunde in der Regierung sind, geht es dem Land gut. Wenn deine Freunde nicht an der Macht sind, geht es ihm nicht gut. Was auch immer sie tun, es wird nicht gut genug sein.“
Dalibor Rohac äußerte seine Meinung zum gleichen Thema in einem Videointerview. Der Fellow des „American Enterprise Institute“ erwähnte zunächst das, dem Westen positiv gestimmte Image der Slowakei – trotz der damals angeblich korrupten Fico-Regierung. Außerdem war er der Meinung, dass Bulgarien und Rumänien korrupter und insgesamt in einem schlechteren Zustand wären als Ungarn.“ Aber aus der Sicht der europäischen Institutionen wären sie einfacher zu verwalten, weil sie kein Veto gegen europäische Initiativen einlegen. Im Gegenzug bekommen sie genug Geld, auch wenn sie davon stehlen“, sagte Rochac.
Internationaler Mediendruck zusammen mit dem EU-Parlament
Oft ist es überraschend, wie schnell unwahre mediale Behauptungen gegen Ungarn, global verbreitet werden und den lokalen Lesern nachdrücklich präsentiert werden. Darüber berichtete ein französischer Blog im Frühjahr dieses Jahres. In diesem Artikel, der sehr schnell wieder entfernt wurde, wurden die Worte des Präsidenten und CEO von „WAN-IFRA“, einer internationalen Non-Profit-Organisation, der „World Association of Newspapers and News Publishers“ zitiert. Dabei verwies Vincent Peyrègne auf die finanzielle Unterstützung der Soros-Stiftung für „WAN-IFRA“, deren Zweck es sei, Stimmung und Druck gegen die Orbán-Regierung aufzubauen.
Dabei beruht die Macht der „WAN-IFRA“ auf ihrem direkten Zugang zu den weltweit führenden Zeitungsredaktionen. Laut einem Bericht des o.g. französischen Blogs antwortete der CEO von „WAN-IFRA“ auf die Frage, ob es möglich wäre, über die EU und das EU-Parlament Druck auf Ungarn auszuüben: „Natürlich gab es Beispiele dafür.“
Indem weltweit ein verzerrtes Bild über Ungarn verbreitet wird, wird nämlich innenpolitischer Druck aufgebaut. Interessanterweise tauchen nämlich regelmäßig kritische Äußerungen des Soros-NGO-Netzwerks etwa im EU-Rechtstaatsverfahren gegen Ungarn auf. Bestes Beispiel dafür: Der Vorwurf der Korruption, weswegen Brüssel seit geraumer Zeit EU-Gelder, die Ungarn zustehen zurückhält.
Der wichtigste Verbündete dabei ist das EU-Parlament. Laut einer aktuellen Veröffentlichung aus der internen Datenbank der OSF waren 226 der damals insgesamt 751 Abgeordneten „vertrauenswürdige Verbündete“ von George Soros.
Wahlmissbrauch vor den Wahlen 2020
Natürlich nimmt die Innenpolitik erst dann richtig Fahrt auf, wenn die Regierung durch Wahlen oder anderweitig ersetzt wird. Und wenn der zivile Sektor, die Weltpresse und die politische EU-Elite aufschreien, dass ein Kabinett die Demokratie mit Füßen tritt… Dann muss nur noch die Organisationsform gefunden werden, damit die Spender, die bereit sind, den Regierungswechsel auch mit Geld zu unterstützen, ihre Forint und Dollars an die Opposition schicken. Dies bringt uns zu den ungarischen Parlamentswahlen im April dieses Jahres und dem nun immer größer werdenden Wahl- und Wahlkampffinanzierungsskandal der Linken.
Dieses Mal haben sich alle linken Parteien hinter Péter Márki-Zay versammelt und gemeinsam Wahlkampf gemacht. Wie sich kürzlich herausstellte, mit starker amerikanischer Unterstützung. Die wichtigsten Informationen in dieser Angelegenheit wurden der heimischen Öffentlichkeit von Péter Márki-Zay selbst geliefert, dem Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten, der dann aber eine schwere Niederlage erlitt. I n einem Podcast hat er selbst zugegeben, dass Mitte Juni immer noch Hunderte von Millionen Forint an Unterstützung aus den USA über die amerikanische Stiftung „Action for Democracy“ eintreffen.
Später wurde auch bekannt, dass insgesamt rund zwei Milliarden Forint aus dem Ausland an Márki-Zays Organisation, die „Gesamtungarische Bewegung“ (MMM), geflossen waren. Der Politiker bestritt auch ausdrücklich, dass die Spenden aus den USA das Werk des Geschäftsmanns George Soros seien.
Die erste Verbindung: Soros
Aber was ist „Action for Democracy“? Wie „Kontra.hu“ berichtet, wurde Anfang des Jahres von Dávid Korányi eine amerikanische Organisation gegründet. Koranyi gilt als Mann des ehemaligen ungarischen Premierministers Gordon Bajnai, der in der letzten linken Regierung Staatssekretär war, und vor zwei Jahren einer der Berater von Budapester Bürgermeisters Gergely Karácsony. Anstatt die Liste derjenigen im Vorstand von „Action for Democracy“ zu präsentieren, lohnt es sich, an die Urteile des Anwalts András Schiffer, eines ehemaligen Parlamentsabgeordneten der linken Oppositionspartei („Eine andere Politik ist möglich“ LMP), zu erinnern, die neulich im „Index“ erschienen sind.
„Es gibt keinen einzigen ‚Zivilisten‘ unter ihnen, dessen Biografie frei von staatlichen Verbindungen ist. Wir können keinen einzigen Künstler, Wissenschaftler oder Journalisten auf der Website von ‚Action for Democracy‘ finden, von dem wir annehmen können, dass er sich nicht für das Schicksal ferner Demokratien interessiert“ – so der Anwalt in seinem Artikel. Erwähnenswert wäre etwa zum Beispiel Mark Malloch-Brown, der derzeitige Präsident der Soros-„Open Society Foundation“.
Kürzlich veröffentlichte Schriften skizzieren Koranyis berufliche Laufbahn als Mann, der über mehrere Fäden und Organisationen mit der Soros-Welt verbunden ist. Koranyi, der in New York lebt, könnte jedoch bald seinen Job in Budapest verlieren. Tatsächlich sagte Bürgermeister Gergely Karácsony Reportern vor kurzem, dass man sich von Dávid Korányi trennen würde.
Es spielt keine Rolle, dass ausländisches Geld über Korányi in die Bewegung von Péter Márki-Zay geflossen ist. Oder könnte dies doch noch der Grund für die Entscheidung sein, sich von Korányi zu trennen?
Der zweite Link: Bajnai
Der Name Gordon Bajnai taucht jedoch nicht als einziger in der innenpolitischen Karriere von Dávid Korányi auf. Man muss noch einmal an die Aussage von Péter Márki-Zay bezüglich der Verwendung von Hunderten von Millionen Dollar aus Amerika erinnern. In einem „Magyar Nemzet“-Interview sagte der gescheiterte Oppositionskandidat: Die ausländischen Gelder wären auf ein MMM-Konto zum Zwecke der Wahlkampfkosten verwendet worden, von der Unterstützung der Kandidaten bis hin zu den Kosten für die so genannten „Bömbis“-Autos. Die US-Gelder gingen auch an die „DatAdat“-Unternehmensgruppe des ehemaligen linken Premierministers Gordon Bajnai.
Neben Bajnai sind auch Ádám Ficsor und Viktor Szigetvári mit dem Unternehmen verbunden, das Beratung, Datendienste und Wahlkampftechnologie anbietet: Ersterer war Bajnais Ex-Minister für Nachrichtendienste, letzterer war Bajnais Ex-Berater und Stabschef, hatte aber vor 2010 auch eine Position als Staatssekretär inne. Die „DatAdat“ soll auch im Wahlkampf-Finale Hunderttausenden Personen Textnachrichten verschickt haben, die zum Regierungswechsels aufriefen. Das Unternehmen hatte selbst aber jegliche Beteiligung bestritten. Diese von vielen als größter Wahlbetrug seit dem Regierungswechsel bezeichnete Aktion, und von dem die meisten Menschen betroffen waren, wird nun aber von der Polizei und der Datenschutzbehörde untersucht.
Später bestritt dann aber Marquis-Zay wieder, Gelder von Amerika auf das Konto von MMM für die Wahlkampagne verwendet zu haben. Allerdings haben ihn seine früheren Aussagen wahrscheinlich zu Fall gebracht. Auch in dieser Angelegenheit kann die Ermittlungsbehörde die Situation klären, da bereits Ermittlungen wegen Geldwäsche und Veruntreuung laufen.
Ein gut informierter Kronzeuge
Ein kurzer Exkurs lohnt sich: Dass Gordon Bajnai über ausgezeichnete Kontakte in den USA verfügt, wurde kürzlich von einem sehr gut informierten Zeugen in einer detaillierten (ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit bestimmten) Aussage enthüllt. Die anonmy Person veröffentlichte Ende letzten Jahres Tonaufnahmen im Fall des Budapester Rathaus-Skandales. Dabei sprach der linke Investor Gyula Gansperger, ein ehemaliger Geschäftspartner von Gordon Bajnai, über letzteren selbst.
„Ein Teil davon ist das Soros-Imperium, wenn man so will. Der andere Teil sind die große Kapitalgeber, vor allem aus Deutschland und den USA, die hier in Ungarn Einfluss nehmen wollen. Ich glaube, dass Gordon [Gordon Bajnai – Anm. d. Red.] der richtige Mann für sie ist… Alles in diesem Lager, was auch immer Gyurcsány und die anderen sagen, alles kommt aus dem Ausland.“
Ganspergers Meinung über Bajnai muss ernst genommen werden, da sie Bajnai selbst ernst nimmt. Der ehemalige Premierminister sagte einmal über Gansperger: „Gyula ist ein alter Mitkämpfer.“
Logistische Wahlkampfunterstützung
Von Übersee wurde aber nicht nur Geld zu verwendet, um Marquis-Zay und der Linken zum Wahlsieg zu verhelfen. In einer vierteiligen Artikelserie präsentierte „Magyar Nemzet“, dass die Linke eine gut gestaltete Kampagnenorganisation im „amerikanischen Stil“ gegründet hatte. Diese umfasste einer Firma für Datensammlung, politische Analysten bis hin zu einer aktivistischen Politbewegung neben Polit-NGOs. Besonders erwähnenswert: Dass sowohl der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat, und stellvertretende Wahlkampfleiter des linksextremen Bernie Sanders, als auch einer seiner Vertrauten in Marquis-Zays Kampagne mitgearbeitet haben.
In diesem Zusammenhang sagte etwas Agnes Kunhalmi, Co-Vorsitzende der ungarischen Sozialisten (MSZP), gegenüber dem Portal „Azonnali“: Während des Wahlkampfes hätten ausländische, amerikanische Berater das Thema „Putinismus im Ausland“ forciert. Was Kunhalmi nach ein Fehler gewesen wäre, weil der Schwerpunkt auf Frieden und sozialen Versprechungen hätte liegen sollen. Wie sie es ausdrückte: Péter Márki-Zay hatte einen eigenen ungarischen und ausländischen Beraterkreis. „Aus irgendeinem Grund haben sie sogar Plakate von Putin in die letzten Runde geschoben“ – wie Kunhalmi bemerkte.
Nationales Sicherheitsrisiko
Das Wahlkampfverhalten und die US-Unterstützung für Márki-Zays Oppositionsbündnis brachte aber auch die inländischen Geheimdienste auf den Plan – zumindest nach Ansicht des Sicherheitspolitikexperten József Horváth. Der ehemalige Geheimdienstchef erklärte gegenüber der Zeitung „Magyar Nemzet“, es sei wichtig, Organisationen, Stiftungen und Unternehmen, die Parteien und Kampagnen finanzieren, zu überprüfen: „Es ist durchaus möglich, dass politische Kreise, welche Unterstützungen annehmen, keine Ahnung haben, wer eigentlich hinter den fraglichen ‚gemeinnützigen‘ Organisationen steckt. Im Extremfall können das kontraintuitive Geheimdienste oder gar organisierte Verbrecherringe sein“, betonte er.
Horváth war der Meinung, dass es eindeutig ein nationales Sicherheitsrisiko darstelle, wenn ungarische innenpolitische Prozesse aus dem Ausland durch Organisationen mit einem unkontrollierten, unklaren Eigentumshintergrund beeinflusst werden: „Aus diesem Grund muss das nationale Sicherheitsgesetz so schnell wie möglich geändert werden, da die Gesetzgebung an die heutigen Herausforderungen angepasst werden muss“ – so József Horváth weiter. Seiner Meinung nach wäre die Neudefinition des Konzepts des nationalen Sicherheitsrisikos unvermeidlich. Und: die Souveränität des Landes dürfe nicht durch ausländischen Einfluss verletzt werden.
Ob der Gesetzgeber neue Passagen entwerfen wird, ist noch fraglich, aber der erste Schritt geht über den Fall hinaus: János Halász von „Fidesz“ bat Ende September als stellvertretender Vorsitzender des „Ausschusses für nationale Sicherheit des Parlaments“, den Ausschussvorsitzenden Zoltán Sas, das Gremium so schnell wie möglich einzuberufen und den Fall aufdecken zu lassen. Die Regierungspartei nannte es nämlich beispiellos, dass die Familie von Péter Márki-Zay Milliarden von Forint an Wahlkampfunterstützung aus dem Ausland erhielt. Laut Fidesz ist dies nicht nur ein illegaler, plumper Versuch, sich in die ungarischen Wahlen einzumischen, sondern wirft auch Fragen der nationalen Souveränität nationalen Sicherheit auf.
Auf jeden Fall schweigt die Linke zu dieser Angelegenheit.
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