Kategorie: Nachrichten
NiUS-LIVE: Überlebt die Bundesregierung das Brosius-Gersdorf-Debakel?
Jeden Morgen von 7 bis 9 Uhr beleuchtet NiUS-LIVE-Moderator Alex Purrucker die Themen, die Millionen Menschen bewegen und über die Deutschland spricht. Am Freitag begrüßt er Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel, Chefreporterin Pauline Voss und Reporter Alexander Kissler im NiUS Live-Studio.
Die Themen heute:
- Woche der Eskalation! Überlebt die Bundesregierung das Brosius-Gersdorf-Debakel?
- Zahlen der Wahrheit! So flunkert sich der Kanzler die Stimmung im Land zurecht.
- Freibad-Täter von Gelnhausen! Trotz Abschiebe-Versprechen von Merz sind die vier Syrer noch in Deutschland.
The post NiUS-LIVE: Überlebt die Bundesregierung das Brosius-Gersdorf-Debakel? appeared first on PI-NEWS.
Die Ängste der Ukraine und rumänischer Einfluss zerreißen ein Land protest sandu
US-Befehlshaber in Europa droht mit Vernichtung Kaliningrads
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

US-Befehlshaber in Europa droht mit Vernichtung Kaliningrads
Der Befehlshaber der US-Truppen in Europa und Afrika, General Christopher Donahue, hat auf einer Konferenz in Wiesbaden Medienberichten zufolge mit der Vernichtung der russischen Exklave Kaliningrad gedroht. Es ist nicht die erste Drohung dieser Art aus dem Munde hochrangiger NATO-Militärs.
von Max Hoppestedt
Der Befehlshaber der US-Armee für Europa und Afrika, General Christopher Donahue, droht Russland mit der totalen Vernichtung der russischen Region Kaliningrad. Diese Aussage fiel am Mittwoch auf der ersten Landeuro-Konferenz der Vereinigung der US-Armee in Wiesbaden, wie die Plattform defensenews.com berichtet.
Donahue sagte unter anderem, das US-Militär und seine NATO-Verbündeten seien in der Lage, das gesamte Gebiet Kaliningrad schnell zu zerstören. Es sei etwa 47 Meilen (75 Kilometer) breit und auf allen Seiten von der NATO umgeben, daher würde man die Enklave “in einem bisher unerreichten Zeitrahmen und schneller als je zuvor vom Angesicht der Erde tilgen”. Er ergänzte:
“Wir haben das bereits geplant und entwickelt.”
Der US-General berief sich dabei auf Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg und die dort bereits erprobten Methoden.
Auf der Landeuro-Konferenz stellten US-Armee und ihre NATO-Verbündeten ihren neuen Plan für die “östliche Flankenabschreckungslinie” vor, der darauf abzielt, die bodengestützten Fähigkeiten zu verbessern und die militärisch-industrielle Interoperabilität innerhalb des Bündnisses voranzutreiben.
In Russland reagierte inzwischen der Duma-Abgeordnete und Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des russischen Parlaments Leonid Sluzki auf die Drohung des US-Generals. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn mit folgendem Satz:
“Ein NATO-Angriff auf die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad wird eine angemessene Reaktion Russlands auslösen, einschließlich der in der Nukleardoktrin vorgesehenen Maßnahmen.”
Es ist nicht die erste Drohung, die hochrangige NATO-Militärs gegen die russische Exklave aussprechen. Im Mai sprach der ehemalige Europa-Chef der Nordatlantischen Allianz, James Stavridis, über die angebliche “Bedrohung durch Kaliningrad” im Falle eines Krieges mit Russland. Er argumentierte, dass die “Neutralisierung” Kaliningrads für die NATO notwendig wäre, um Russland daran zu hindern, den Suwalki-Korridor zwischen Litauen und Polen unter Kontrolle zu bringen, durch den die baltischen Staaten mit dem Rest der EU verbunden sind.
Moskau hat in den letzten Jahren eine noch nie dagewesene Aktivität der NATO in der Nähe der russischen Westgrenzen beklagt. Die NATO weitet ihre Initiativen aus und spricht von “Abschreckung russischer Aggressionen”. Der Kreml hat darauf hingewiesen, dass Russland niemanden bedroht, aber Aktionen, die seine Interessen gefährden könnten, nicht ignorieren wird.
Der Beitrag US-Befehlshaber in Europa droht mit Vernichtung Kaliningrads ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
AfD-Verbot? CDU-Historiker warnt vor „Bürgerkrieg“
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

AfD-Verbot? CDU-Historiker warnt vor „Bürgerkrieg“
Sollte die AfD verboten werden, würde die Partei ihre Mandate verlieren – mit radikalen Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse. Nun warnt der Historiker Andreas Rödder vor den Folgen „für die liberale Demokratie“.
von Günther Strauß
Der konservative Historiker und Leiter der Denkfabrik R21, Andreas Rödder, hat vor einem Bürgerkrieg in Deutschland gewarnt. „Ein Verbotsverfahren, das zum Wegfall sämtlicher Stimmen für die AfD und somit flächendeckend zu rot-rot-grünen Parlamentsmehrheiten führt, wäre der sichere Weg in den Bürgerkrieg“, sagte das CDU-Mitglied mit Blick auf ein AfD-Verbot gegenüber Euronews.
„Die deutsche Linke sollte sich gut überlegen, was sie tut und welche Folgen es für die liberale Demokratie hat.“ Rödder forderte die Politik auf, ihr Verhältnis zur AfD zu klären. Seit Monaten diskutieren Medien und Politik darüber, ob ein Verbotsantrag gegen die Partei gestellt werden soll. Zuletzt sorgte für Aufregung, daß sich die Verfassungsrichterkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf im vergangenen Jahr offen für einen solchen Antrag gezeigt hatte.
Auch Staatsrechtler kritisiert AfD-Verbot
Auch der Staatsrechtler Volker Boehme-Neßler äußerte sich bei Euronews kritisch. „Verfassungswidrigen Mist im Bundestag zu erzählen, reicht nicht. Man müßte zum Beispiel wissen, daß die Partei Gewalttaten plant“, hob er hervor. In dem aktuellen Gutachten des Verfassungsschutzes habe es darauf keine Hinweise gegeben. „Ohne aktivistische Richter würde ich Stand jetzt juristisch keine Chance für ein Parteiverbot sehen.“
Auch Boehme-Neßler verwies auf die Folgen eines etwaigen Verbots: „Dann würde jeder AfDler sein Mandat verlieren – ab der Sekunde, in der sie als verfassungswidrig von Karlsruhe eingestellt wird. Und ab dieser Sekunde hätten wir in Deutschland dann womöglich auch linke Mehrheiten in Parlamenten landesweit.“ Nach „ganz herrschender Meinung“ seien die Mandate weg, wenn eine Partei aufgelöst werde.
In Paragraph 46 des Bundeswahlgesetzes ist geregelt, daß ein Abgeordneter die Mitgliedschaft im Bundestag verliert, wenn das Bundesverfassungsgericht die Verfassungswidrigkeit seiner Partei feststellt. Dies entspricht auch der Rechtsprechung des Karlsruher Gerichts aus den 1950er Jahren, als es die Sozialistische Reichspartei (SRP) und die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) verbot. Bei direkt gewählten Abgeordneten wird die Abstimmungen laut Bundeswahlgesetz im Wahlkreis wiederholt.
Der Beitrag AfD-Verbot? CDU-Historiker warnt vor „Bürgerkrieg“ ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
Bosnien vor dem Bruch?
Während die internationale Gemeinschaft in Sonntagsreden von Stabilität, Rechtsstaat und Demokratie in Bosnien und Herzegowina spricht, wachsen im Inneren des Landes Zweifel – nicht nur an der Umsetzbarkeit dieser Ideale, sondern auch an der Integrität jener Akteure, die sie vertreten. Die Republika Srpska (RS), eine der beiden verfassungsmäßig gleichberechtigten Entitäten des Landes, soll nun ein bislang unveröffentlichtes Positionspapier ausgearbeitet haben, das in seiner Klarheit und Konsequenz aufhorchen lässt.
Der Ton ist sachlich, der Inhalt jedoch unmissverständlich: Die RS plädiere für einen politischen Neustart – nicht durch Abspaltung, sondern durch Rückbesinnung auf die Prinzipien von Dayton. Diese seien in den vergangenen Jahren zunehmend verdrängt worden – durch internationale Eingriffe, institutionelle Überdehnung und ein Verfassungsgericht, das aus Sicht Banja Lukas längst fremdgesteuert agiert.
Rücktritt, Reform, Rechtsstaat
An erster Stelle stehe die Forderung nach dem Rücktritt von Christian Schmidt. Der ehemalige Bundesminister übt das Amt des Hohen Repräsentanten seit 2021 aus – jedoch ohne die formelle Bestätigung durch den UN-Sicherheitsrat. Für Banja Luka sei seine Legitimität damit schlicht nicht gegeben. Auch die dauerhafte Existenz des OHR erscheine – fast drei Jahrzehnte nach Kriegsende – zunehmend als anachronistisch.
Doch es gehe nicht allein um Personen, sondern um Prinzipien. Schmidt habe Gesetze erlassen, Beamte abgesetzt und in die staatliche Ordnung eingegriffen – ohne demokratisches Mandat und jenseits verfassungsmäßiger Rückbindung. All diese Maßnahmen müssten rückgängig gemacht werden, heißt es aus RS-Kreisen. Es sei ein Paukenschlag – aber einer mit juristischer Substanz.
Auch das Verfassungsgericht Bosnien-Herzegowinas wird kritisiert. Noch immer sitzen dort internationale Richter – ein Provisorium der Nachkriegszeit, das sich zum Dauerzustand verfestigt habe. Für die RS sei dies mit demokratischen Standards unvereinbar. Künftig sollten ausschließlich einheimische Juristen über nationale Rechtsfragen entscheiden – ein Vorschlag, der in keinem anderen europäischen Land als extrem gelten würde.
Ein weiterer Punkt betrifft die Strafverfolgung führender RS-Vertreter – darunter Präsident Milorad Dodik und Premierminister Radovan Viskovic. Aus Sicht Banja Lukas handle es sich um politisch motivierte Maßnahmen, die weniger der Rechtspflege als der Disziplinierung dienten. Auch diese Verfahren sollten daher eingestellt werden.
Kein Separatismus, sondern Souveränität
Auffällig sei, was im Papier nicht stehe: Der Begriff „Sezession“ tauche offenbar kein einziges Mal auf. Stattdessen betone die RS – ihren Angaben zufolge – ihre Dialogbereitschaft: unter fairen Bedingungen, ohne Druck und ohne das, was man in Banja Luka als „Kolonialverwaltung“ empfindet. Die Behauptung, die RS wolle das Land spalten, sei vielmehr Projektion jener Kräfte, die selbst den Föderalismus aushöhlten.
Das Dokument schließe mit einem klaren Bekenntnis zur bosnischen Verfassung – verbunden mit der Feststellung, dass nur ein verfassungsgebundener Dialog Vertrauen und Stabilität fördern könne. Für einen Vielvölkerstaat wie Bosnien sei das womöglich der einzig gangbare Weg.
Ein Signal an Brüssel – und an Berlin
In Brüssel dürften die Forderungen als Provokation gelesen werden. In Berlin womöglich als Rückschritt. Doch vielleicht ist es an der Zeit, den politischen Kompass neu zu justieren. Wer in Europa von Subsidiarität spricht, von nationaler Selbstbestimmung und rechtsstaatlicher Ordnung, sollte auch auf dem Westbalkan dieselben Maßstäbe anlegen – gerade wenn sie aus dem Mund jener kommen, die man sonst vorschnell marginalisiert.
Die Republika Srpska verlange keinen Bruch, sondern Rechtsklarheit. Nicht Separation, sondern Gleichberechtigung. In einer Region, die allzu lange fremdverwaltet wurde, ist das womöglich die radikalste aller Forderungen.
Zunehmend bestätigt durch die Realität
Auch wenn das Dokument bislang nicht offiziell veröffentlicht wurde, spiegeln sich seine Kernanliegen bereits im politischen Tagesgeschehen wider. So sorgte der Hohe Repräsentant Mitte Juli erneut für Aufsehen, als er eigenmächtig in das Wahlrecht der Föderation BiH eingriff – ohne demokratische Rückkopplung. Kritiker sehen darin eine weitere Bestätigung für die strukturelle Überdehnung des Amtes.
Die nun bekannt gewordenen Forderungen werfen damit ein neues Licht auf die institutionelle Lage in Bosnien und Herzegowina – und markieren einen möglichen Wendepunkt. Während europäische Politik oft auf Einbindung und Stabilitätsrhetorik setzt, formuliert Banja Luka eine andere Lesart: Die Rückkehr zum Rechtsstaat beginnt dort, wo internationale Sondervollmachten enden.
The post Bosnien vor dem Bruch? appeared first on PI-NEWS.
Neue Studie zu 5G-Strahlung: Rapides Absterben von roten Blutkörperchen
Financial Times berichtet über Unterdrückung von Regierungskritikern durch Selensky
CO2 und Temperatur: Unbotmäßige Kurven
Das Narrativ über den eindeutigen Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Erdtemperatur gilt als verbindliche Doktrin unserer Zeit und politisch gesetzt. Doch auch solche apodiktischen Behauptungen haben vielfach eine Halbwertszeit. Hier eine frische Brise Aufklärung in der Sache.
Von Uta Böttcher
Ist es so, dass wir einfach den CO₂-Gehalt in der Atmosphäre reduzieren müssen, und schon geht die globale Temperatur zurück? Seit dem 6. Mai 2025 ist die neue Regierung aus CDU/CSU und SPD im Amt. Die öffentlich-rechtlichen Medien bejubeln einen großen Politikwechsel, der in Wirklichkeit nicht stattfindet: Um den Ausstoß an CO₂ möglichst auf Null herunterzufahren und damit den „menschengemachten Klimawandel“ aufzuhalten, darf das Habeck’sche Heizungsgesetz weiterhin ungebremst sein Unwesen treiben. Die CO₂-Bepreisung und die Energiewende werden gnadenlos weiterverfolgt, und exorbitante Strompreise verursachen den Ruin der Wirtschaft (siehe auch hier und hier). Aber: Ist CO₂ der einzige Faktor, der über die globale Temperatur entscheidet?
Uns werden in den gängigen wissenschaftlichen Publikationen Grafiken gezeigt, die suggerieren, dass CO₂ der einzige Faktor ist, der die globale mittlere Temperatur steuert, beispielsweise auf dem Hamburger Bildungsserver (HBS). Betrachtet man diese Kurve der CO₂-Konzentration über die letzten 66 Millionen Jahre (Känozoikum) zusammen mit dem dort gezeigten Verlauf der mittleren globalen Temperatur in dieser Zeit, so scheinen diese beiden Kurven tatsächlich absolut synchron zu verlaufen. Es wird suggeriert: Wenn die CO₂-Konzentration ansteigt, erhöht sich parallel auch die mittlere globale Temperatur, als wäre CO₂ der einzige Faktor, der über die globale mittlere Temperatur entscheidet. Und entsprechend dieser simplen Formel werden derzeit die wichtigsten politischen Entscheidungen getroffen.

Doch: Woher kommen die Daten für den beim HBS gezeigten Temperatur- und CO₂-Verlauf? Und sind es Daten oder nur eine Simulation?
Die am meisten publizierte CO2-Kurve ist simuliert
Die Temperaturdaten sind zuverlässige Messwerte. Sie beruhen auf einer wissenschaftlichen Publikation von J. Hansen et al. aus dem Jahr 2013 (siehe hier). Dort wird eine Temperaturverlaufskurve der Erdneuzeit, bestehend aus echten Messwerten (Proxydaten), gezeigt. Gewonnen wurden sie aus den Schalen von Mikrofossilien in Meeressedimenten (Foraminiferen) aus Bohrkernen des Ozeanbodens. Richtige Messdaten zu bekommen, macht sehr viel mehr Mühe, als mit verschiedenen Parametern in Computersimulationen zu experimentieren.
Um Rückschlüsse auf die in der Vergangenheit herrschenden globalen Temperaturen zu ziehen, wird das Delta18O-Verfahren eingesetzt. Das Verhältnis der Sauerstoffisotope 16O zu 18O ermöglicht die Berechnung der Umgebungstemperaturen, die während der Entstehung des natürlichen Archivs geherrscht haben, denn: Eine einmal verfestigte Kalkschicht fixiert die Umweltbedingungen zu ihrer Entstehungszeit. Zusätzlich wird das geologische Alter der Probe ermittelt, um den Temperaturwert zeitlich einordnen zu können. Diese realen, im Gelände gemessenen erdgeschichtlichen Daten sind zuverlässig.
Während also diese Temperaturverlaufskurve für die vergangenen 66 Millionen Jahre mit einiger Wahrscheinlichkeit die Wirklichkeit widerspiegelt, wurde die Kurve für die CO₂-Konzentration mit einem Klimamodell errechnet. Und zwar mit der Vorgabe, dass die globale Temperatur sehr dominant vom CO₂-Gehalt in der Atmosphäre gesteuert wird. Deswegen folgt diese errechnete CO₂-Kurve auch bis in kleinste Details der Temperatur. Das wäre bei echten Messwerten völlig undenkbar. Jedem, der schon einmal im Labor Messdaten zu zwei völlig verschiedenen Parametern erarbeitet hat, fällt das sofort auf.
Wie die CO2-Kurve aussieht, wenn sie mit echten Messwerten ermittelt wird
Aber wie relevant war das CO₂ tatsächlich für das Klima, betrachtet über die Zeit, seit es Leben auf der Erde gibt?
Die neueste Rekonstruktion des CO₂-Gehaltes (und der Temperaturen) im Phanerozoikum, also seit sich das Leben zu entwickeln begann, zeigt ein völlig anderes Bild. Für diese Rekonstruktion wurden echte (!) Messwerte (natürliche CO₂-Archive und Temperaturproxys), mit einer Klimamodellierung kombiniert. Es handelt sich in dieser Form um einen neuen Ansatz, um eine bessere Aussage über die tatsächlichen Vorgänge in der Vergangenheit treffen zu können als bisher.
Die rote Temperaturkurve war im Artikel „Hurra, wir retten die Eiszeit!“ das Hauptthema. Zu dieser wurde nun die blaue Kurve des CO₂-Gehaltes während der letzten 460 Millionen Jahre hinzugefügt (siehe Grafik oben); diese blaue Kurve ist halblogarithmisch – also in der vertikalen Achse gestaucht – damit sie besser darstellbar ist. Wichtig ist: Schwingen diese Kurven parallel, also geht die mittlere Temperatur nach oben, wenn der CO₂-Gehalt steigt?
Sofort wird sichtbar, dass im gesamten Mesozoikum (252 bis 66 Millionen Jahre vor heute) der CO₂-Gehalt unaufgeregt um Werte zwischen 0,06 Prozent und 0,10 Prozent pendelt, während die Temperaturkurve wild nach oben und unten ausschlägt. Besonders gravierende Ausreißer und Zeiten, wo sogar das CO₂ nach oben ging, die Temperatur jedoch nach unten – sind mit einem roten Dreieck markiert. Auch in der Erdneuzeit (66 Millionen Jahre bis heute) gibt es solche Ereignisse, wie auch im Erdaltertum (538 bis 252 Millionen Jahre vor heute).
Das bedeutet, dass es völlig andere Faktoren außer dem CO₂-Gehalt waren – und bis heute sind – die Veränderungen der globalen Temperatur bewirken. Wir kennen sie nur bisher nicht. Und da derzeit ja angeblich weit mehr als 90 Prozent der Wissenschaftler überzeugt sind, dass ausschließlich der Mensch mit dem von ihm verursachten CO₂-Ausstoß das Klima verändert, werden wir es womöglich niemals herausfinden.
Was hier direkt sichtbar ist, errechnet sich in der statistischen Auswertung ganz folgerichtig als negativer Zusammenhang zwischen mittlerer globaler Temperatur und CO₂-Gehalt der Atmosphäre (r = -0,37, P = 0,18). Das bedeutet, dass der Zusammenhang eher umgekehrt zu sein scheint: Geht der CO₂-Gehalt hoch, geht die Temperatur runter. Selbst während der extremen Treibhauswärme in der mittleren Kreidezeit lagen die CO₂-Werte nur bei 0,0775 Prozent oder 775 ppm.
Wir haben die Zusammenhänge nicht wirklich verstanden
Um irgendwie das CO₂-Thema doch noch zu retten, wird im hier zitierten Forschungsartikel argumentiert, dass es für diesen CO₂-Wert „zu warm“ war. Wem war es denn zu warm? Den Dinosauriern wohl kaum und an den Menschen war in der Kreidezeit noch nicht einmal zu denken. Unter diesen Bedingungen war – durch den fast doppelten CO₂-Gehalt im Vergleich zu heute – das Pflanzenwachstum hervorragend, und die Saurier hatten eine reich gedeckte Tafel.
Für die Erdneuzeit schwingen die Temperaturkurve und die CO₂-Kurve schon eher im Gleichklang – die statistische Auswertung weist auf einen Zusammenhang der beiden Werte hin (r = 0,97, P < 0,01). Wenn also CO₂ anstieg, erhöhte sich auch die Temperatur, und die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Zusammenhang zufällig ist, ist kleiner als 1 Prozent. Im Erdaltertum ist der Zusammenhang wiederum nicht so eindeutig, weist aber auf einen immer noch starken statistischen Zusammenhang hin (r = 0,73, P < 0,01). Bei dieser statistischen Auswertung wird allerdings lediglich der Zusammenhang zweier Werte festgestellt, nicht jedoch die Ursache-Wirkung-Beziehung!
Im Verlauf der Erdgeschichte gab es also sehr warme Zeitabschnitte, z.B. in der Kreidezeit vor ca. 85 Millionen Jahren, wo kein Zusammenhang mit einer hohen CO₂-Konzentration festzustellen ist. Wir haben offenbar die Zusammenhänge noch nicht wirklich verstanden.
Dennoch wird alarmistisch behauptet, dass eine Erhöhung der CO₂-Konzentration zu einem rasanten Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur führen wird. Und was noch schlimmer ist: Die Menschheit wird in Panik versetzt, und unzählige – wahrscheinlich bestenfalls sinnlose – Maßnahmen werden von der Politik eingeleitet, um das CO₂ zu reduzieren. Und um dadurch das Klima zu „kontrollieren“. Aber laut Portalen wie „Klimafakten“ ist jede wissenschaftliche Diskussion ja sowieso überflüssig, denn: „Fakt ist: Auch wenn es bei anderen Klimawandeln in der Erdgeschichte anders gewesen sein mag, CO₂ ist die Hauptursache des gegenwärtigen Klimawandels“.
*****
Anhang für Interessierte: Wie werden CO2- und Temperaturproxys gemessen?
Lebermoos, Ginkgo-Blätter als natürliche Archive für den CO₂-Gehalt
Um den Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre früherer erdgeschichtlicher Epochen zu bestimmen, werden die Blätter von Lebermoosen und Ginkgobäumen analysiert, denn diese Art von Moosen existiert seit 420 Millionen Jahren, und auch Ginkgo-Bäume sind lebende Fossilien, die es seit 200 Millionen Jahren gibt. Die Eigenschaften dieser Blätter sind über einen langen erdgeschichtlichen Zeitraum vergleichbar. Interessant für die CO₂-Messung ist die Dichte der Spaltöffnungen (Stomata), die für den Gasaustausch zuständig sind, also Kohlendioxid aufnehmen und Sauerstoff und Wasserdampf abgeben. Die Dichte dieser Öffnungen ist abhängig vom CO₂-Gehalt der Umgebungsluft: Je mehr Kohlendioxid verfügbar ist, umso weniger Stomata benötigt die Pflanze für ihre Photosynthese.
Verhältnis der stabilen Kohlenstoffisotope 13C zu 12C in Alkenonen als CO2-Proxy
Eine weitere Möglichkeit, den Paläo-CO₂-Gehalt zu bestimmen, ist die Analyse der Zusammensetzung der stabilen Kohlenstoff-Isotope in bestimmten langkettigen organischen Molekülen, den Alkenonen. Diese werden von Mikroalgen produziert und finden sich in Meeressedimenten. Kohlenstoff existiert in zwei stabilen Isotopen: 12C (ca. 98,9 Prozent) und 13C (ca. 1,1 Prozent). Algen bevorzugen bei der Photosynthese das leichtere Isotop (12C) und bauen dies bevorzugt in ihre organische Substanz ein. Bei hohem CO₂-Gehalt nehmen die Algen mehr 12C auf, weil es leichter verfügbar ist, und weniger des schwereren Isotops. In Zeiten niedriger atmosphärischer CO₂-Konzentrationen sind die Pflanzen gezwungen, mehr 13C aufzunehmen. Daher werden die δ13C-Alkenone als Proxy für vergangene CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre genutzt: Je mehr 13C eingebaut ist, umso niedriger war die CO₂-Konzentration.
Analyse von Paläoböden
Der CO₂-Gehalt der Atmosphäre wird auch mit der sogenannten pedogenen Karbonatmethode gemessen. Karbonate entstehen in Böden durch chemische Reaktionen, bei denen CO₂ aus der Atmosphäre durch Wurzelatmung und mikrobielle Aktivität im Boden mit Calcium- oder Magnesiumionen reagiert. Dadurch entstehen im Boden Karbonatminerale (z. B. Calciumcarbonat, CaCO₃), die das CO₂ im Boden fixieren. Die Methode misst, wie viel CO₂ in diesen Karbonaten gespeichert ist, um Rückschlüsse auf den Kohlenstofffluss aus der Umgebung zu ziehen. Um die auf diese Weise in Böden entstehenden Karbonate von denen in Gestein zu unterscheiden, wird wieder die Isotopenanalyse (z.B. δ¹³C) verwendet. Denn die in Böden durch die Tätigkeit von Lebewesen entstandenen Karbonate enthalten im Verhältnis wieder mehr isotopisch leichteres CO₂.
Paläotemperatur messen mit dem δ 18O-Verfahren
Sauerstoff hat zwei stabile Isotope: 16O (leichter, ca. 99,63 Prozent) und 18O (schwerer, ca. 0,1995 Prozent), die für die Messung der Paläotemperatur verwendet werden. Foraminiferen bauen ihre Schalen aus Calciumcarbonat (CaCO₃) auf, indem sie gelösten Sauerstoff aus dem Meerwasser verwenden. Bei niedrigen Wassertemperaturen bauen sie im Verhältnis mehr des schwereren 18O ein, bei höheren Temperaturen weniger. Die Foraminiferen-Schalen werden aus Meeressedimentkernen gewonnen, gereinigt, und die Isotope 16O und 18O mit einem Massenspektrometer getrennt, um auf diese Weise ihre Menge zu bestimmen.
δ18O bzw. Delta-O-18 ist ein Maß für das Verhältnis der stabilen Sauerstoff–Isotope 18O und 16O. Ein niedrigerer δ 18O-Wert weist auf wärmere Temperaturen hin. Das δ¹⁸O-Verfahren nutzt also die temperaturabhängige Fraktionierung von Sauerstoffisotopen im Calciumcarbonat, um vergangene Temperaturen zu rekonstruieren. Der gemessene δ¹⁸O-Wert der Schalen wird in Kombination mit Schätzungen des Meerwasser-δ¹⁸O verwendet, um Temperaturen abzuleiten. Das δ¹⁸O des Meerwassers zum Zeitpunkt der Schalenbildung wird mit zusätzlichen Proxy-Daten bestimmt, z.B. Mg/Ca-Verhältnisse in Foraminiferen.
Uta Böttcher ist Diplom-Geologin mit dem Fachbereich angewandte Geologie, speziell Hydrogeologie
Der Artikel erschien zuerst bei ACHGUT hier
Der Beitrag CO2 und Temperatur: Unbotmäßige Kurven erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Grüne Tunte soll neuer Bürgermeister in Berlin werden
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Grüne Tunte soll neuer Bürgermeister in Berlin werden
Im kommenden Jahr wählen die Hauptstädter einen neuen Bürgermeister. Laut Medien würden die Grünen mit der Verkündung des Kandidaten Werner Graf frühzeitig punkten. Die Nominierung werde in der “queeren” Community gefeiert, da sie belege, wie “selbstverständlich LGBTQ+-Repräsentation in der deutschen Politik geworden ist.”
von Max Hoppestedt
Die Wahl zum 20. Abgeordnetenhaus von Berlin findet voraussichtlich am 20. September 2026 statt. Die aktuelle Grünen-Opposition präsentiert mehr als frühzeitig ihren potenziellen Spitzenkandidaten, den 45-jährigen Werner Graf. Laut Medien gilt die Nominierung als bewusst taktischer Angriff auf die Wählerschaft von SPD und Linken. Die Biografie des möglichen zweiten “schwulen Regierungschefs” liest sich wie die interne Blaupause einer Spitzenkarriere in der Partei Bündnis 90/Die Grünen.
Der Berliner Tagesspiegel schreibt von einem “Wegner-Buddy”, also dem bereits vorhandenen regelmäßigen Kontakt zum amtierenden CDU-Bürgermeister Kai Wegner. Die Berliner Zeitung berichtet darüber, dass die finale Kandidatur des ambitionierten Grünen-Politikers in den berüchtigten “Hinterzimmern ausgekungelt” worden sei. Seitens des Grünen-Landesvorstands heißt es:
“Wir freuen uns sehr, dass nach unseren Gesprächen nun Werner Graf und Bettina Jarasch für die Abgeordnetenhauswahl 2026 Verantwortung übernehmen und als Spitzenteam antreten wollen. Werner und Bettina sind genau das Angebot, das wir als Partei und vor allem unsere Stadt jetzt brauchen.”
Jarasch war zuvor bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus 2021 und der Wiederholungswahl 2023 als Spitzenkandidatin angetreten und gescheitert. Graf bringt nun ausgehend von seiner Biografie alles mit, um den Grünen den seit Jahrzehnten erhofften Bürgermeistertitel zu sichern. Als Qualifikation für ein Spitzenamt in der “weltoffenen” Stadt” nicht unwesentlich relevant. Dazu heißt es bei der Berliner Zeitung:
“Jetzt soll eine neue Geschichte erzählt werden. Der gebürtige Oberpfälzer Graf, dem man seinen Dialekt auch nach Jahrzehnten in Berlin noch immer deutlich anhört, will ‘der Stadt ein progressives Angebot’ machen. Für ihn, das Arbeiterkind, den Homosexuellen aus der tiefen Provinz, sei Berlin Stadt der Freiheit, sagt er.”
Im Jahr 2016 zitierte die Webseite queer.de den Politiker mit der Ankündigung, er wolle mit seiner Partei “das Stoppschild für rechtspopulistische Hassprediger sein” sowie sich “Nazi-Schweinen in den Weg zu stellen und Schwächeren Hilfe und Unterstützung anbieten.” Die biografischen Daten vermitteln den konsequenten Weg eines ambitionierten Karrieristen. So lauten unter anderem Stationen:
- 1998 – 1999 Sprecher und Mitbegründer der Grünen Jugend Bayern
- 1999 – 2000 Sprecher der Grünen Jugend (Bundesverband)
- 2000 – 2005 Gründer, Herausgeber und Chefredakteur des Hanf Journals
- 2010 – 2013 Persönlicher Referent von Claudia Roth, MdB
- 2016 – 2021 Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Berlin
- seit 2022 Fraktionsvorsitzender grüne Fraktion im Abgeordnetenhaus Berlin
Zudem würde sich Graf als Mitglied bei “Amnesty International, Bund für Umwelt- und Naturschutz, proAsyl” und der Gewerkschaft ver.di engagieren. Die Webseite “Pride Direct” informiert zu weiteren Wahrnehmungen, bezüglich vermeintlicher Eignungen für eine politische Karriere der Gegenwart in Berlin:
“Werner Graf, der bereits 2016 auf einem Parteitag erklärte, er trage die ‘Regenbogenfahne im Herzen’, würde in die Fußstapfen von Klaus Wowereit treten. Der SPD-Politiker regierte Berlin von 2001 bis 2014 und war damals der erste offen schwule Regierende Bürgermeister der Hauptstadt (…) Besonders bemerkenswert ist seine frühe Arbeit für feministische Themen: Zwischen 2008 und 2010 schrieb er als einziger Mann für das Blog ‘Mädchenmannschaft’ Artikel zu Feminismus und Gender.”
Laut Medienberichten deute Graf seit geraumer Zeit regelmäßig im politischen Berlin an, dass er “auch ein schwarz-grünes Bündnis nicht kategorisch ausschließen” würde.
Der Beitrag Grüne Tunte soll neuer Bürgermeister in Berlin werden ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
Trump hat seinen „Populismus“ Akt komplett fallen gelassen
Die Lektion wird sich so lange wiederholen, bis sie gelernt ist.
Caitlin Johnstone
Es ist so lustig, wie Trump aufgehört hat, auch nur so zu tun, als wäre er ein Populist. Sobald er wiedergewählt wurde, sagte er einfach: „Ja, okay, Israel steht an erster Stelle und vergesst alles, was ich über die Meinungsfreiheit gesagt habe, und der Krieg in der Ukraine geht weiter und es wird keine Epstein-Untersuchung geben, fickt euch.“
Es ist seit langem offensichtlich für jeden, der nur halbwegs bei Verstand ist, dass Donald Trump nur ein weiteres Republikanisches Sumpfmonster ist, das mit der Unzufriedenheit der Öffentlichkeit mit dem Status Quo spielt, um Stimmen und Unterstützung zu gewinnen, aber es ist wirklich überraschend, wie vollständig er aufgehört hat, so zu tun, als ob er sich für den Kampf gegen den tiefen Staat und für die normalen Amerikaner einsetzt, sobald er wieder im Amt ist. Er hat die populistische Masche völlig fallen lassen und zeigt jedem, der sich beschwert, den Stinkefinger.
Der Präsident hat aggressiv und wiederholt gefordert, dass seine gesamte Basis nach Jahren der MAGAworld-Fixierung auf Jeffrey Epstein die Klappe hält und weitermacht, wobei er bizarrer Weise so weit ging zu behaupten, dass das Interesse und die Aufmerksamkeit für die Epstein-Akten eine Erfindung der Demokraten sei. Er tut dies sogar, während sein Justizministerium ein Video veröffentlicht, das angeblich Verschwörungstheorien widerlegt, wonach der Sexualstraftäter in seiner Gefängniszelle ermordet wurde – aber das Video ist geschnitten und es fehlen Minuten an Filmmaterial.
Dies geschieht, während die Financial Times berichtet, dass Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskij ermutigt, seine Angriffe auf russisches Territorium zu verstärken und zu fragen, ob es möglich wäre, Moskau zu treffen. Das wäre derselbe Präsident Trump, der im Wahlkampf fälschlicherweise versprach, er werde den Krieg in der Ukraine in „nicht mehr als einem Tag“ beenden.
Nachdem er versprochen hatte, die Meinungsfreiheit in den Vereinigten Staaten wiederherzustellen und zu schützen, hat Trump aggressiv Reden unterdrückt, die den Staat Israel und seine völkermörderischen Gräueltaten kritisieren. Mit der Ankündigung der Columbia University, die IHRA-Definition von „Antisemitismus“ zu übernehmen, die Kritik an Israel mit Hassreden gegen Juden gleichsetzt, hat er am Dienstag einen weiteren Sieg für die staatliche Zensur errungen, ganz im Sinne der Trump-Regierung.
Nachdem er versprochen hatte, „Frieden, Stabilität und Harmonie in der ganzen Welt wiederherzustellen“, hat Trump den Iran bombardiert, Waffen nach Israel und in die Ukraine geliefert, Israels Völkermord in Gaza und seine zahlreichen Kriegshandlungen gegen seine Nachbarn unterstützt, hat Hunderte von Zivilisten mit einer grausamen Bombenkampagne im Jemen abgeschlachtet und Dutzende von Luftangriffen bei erneuten Operationen in Somalia durchgeführt, während er die Nation in die Ära der offiziellen Billionen-Dollar-Budgets des Pentagon geführt hat.
Im Jahr 2023 verkündete Trump , dass „wenn ihr mich wieder ins Weiße Haus bringt, werde ich den tiefen Staat völlig auslöschen.“ Im Jahr 2025 treibt er so ziemlich jede seit langem bestehende Agenda des tiefen Staates voran.
Trump: “I will totally obliterate the deep state.”
Crowd goes wild. Many Americans now understand the enemy isn’t Russia or China. The enemy is the US deep state oligarchy that weaponizes intelligence services, bribes politicians and controls the media.pic.twitter.com/t8UluiBi2t
— Kim Dotcom (@KimDotcom) March 5, 2023
Jeder einzelne Teil von Trumps Programm, bei dem er hätte behaupten können, dass er sich für den kleinen Mann gegen die Mächtigen einsetzt, wurde in den ersten sechs Monaten seiner zweiten Amtszeit komplett die Toilette hinuntergespült, sodass an seiner Stelle nur ein republikanischer Standard von George W. Bush übrig blieb. Wenn Sie Steuersenkungen für die Reichen und eine grausame Behandlung von Einwanderern wollten, dann ist Trump immer noch Ihr Mann, aber wenn Sie gehofft haben, er würde den einfachen Amerikanern helfen oder irgendetwas tun, um den Sumpf in Washington trocken zu legen, dann pinkelt er nur auf Sie und schreibt eine Wand aus Text auf Truth Social, um zu erklären, warum das Pinkeln eigentlich Regen ist.
Was wiederum niemanden überraschen sollte, der aufmerksam ist. Von keiner der beiden großen amerikanischen Parteien, die an der Macht sind, wird jemals eine wirkliche Veränderung ausgehen;
Aber was so lustig ist, ist, dass die Leute wahrscheinlich wieder darauf hereinfallen werden. Trumps Basis ist sehr verärgert über die Epstein-Sache und viele von ihnen könnten Trump selbst verlassen, aber Sie wissen, dass im nächsten Wahlzyklus jemand wie Tucker Carlson oder JD Vance auf seiner Plattform kandidieren wird und diese Trottel werden es mit Haut und Haaren schlucken. Ich habe das neulich auf Twitter gesagt, und mehrere Leute sagten mir, dass die Wahl von Tucker Carlson ein großer Schlag für den tiefen Staat wäre, also wissen Sie, dass sie bereits darauf vorbereitet sind. Sie können es kaum erwarten, sich hinter die nächste falsche republikanische Populismus-Masche zu stellen.
Wie auch immer. Die Menschen werden mit dem Brei gefüttert, den sie immer wieder verlangen. Die Lektion wird sich so lange wiederholen, bis sie gelernt ist.
US-Außenpolitik unter Trump: Eine Eskalation des Ukraine-Kriegs und ihre globalen Folgen
In einem kürzlich ausgestrahlten Interview mit Professor John Mearsheimer, einem renommierten Politikwissenschaftler und Experten für internationale Beziehungen, auf dem YouTube-Kanal „Judging Freedom“ am 15. Juli 2025, analysiert Mearsheimer die jüngsten Entwicklungen in der US-Außenpolitik unter Präsident Donald Trump, insbesondere in Bezug auf die Ukraine und den Nahen Osten. Das Gespräch, moderiert von Judge Andrew Napolitano, beleuchtet die eskalierenden Spannungen im Ukraine-Konflikt, die Rolle der USA in der Region und die komplexen Beziehungen zu Israel und Iran. Dieser Artikel basiert ausschließlich auf dem Transkript des Interviews und bietet eine detaillierte Analyse der angesprochenen Themen, wobei alle Zitate wörtlich aus dem Transkript übernommen und ins Deutsche übersetzt werden.
Trumps widersprüchliche Äußerungen
Ein zentrales Thema des Interviews ist die Frage, ob Präsident Trump den Krieg in der Ukraine eskaliert. Mearsheimer kritisiert Trumps chaotische Kommunikation und Entscheidungsfindung, die er als „unbeholfen“ und „intellektuell unehrlich“ beschreibt.
In einem Ausschnitt aus einem Q&A zeigt sich Trump zunächst uninformiert über eine Unterbrechung der Waffenlieferungen an die Ukraine:
„Ich habe nicht darüber nachgedacht, weil wir uns gerade mit der Ukraine und den Munitionen beschäftigen, aber ich bin nicht darauf eingegangen“
(„I haven’t thought about it because we’re looking at Ukraine right now and munitions, but I have not gone into it“).
Nur einen Tag später behauptet er jedoch, von der Unterbrechung gewusst zu haben:
„Ich wusste, was Pete tat, wir haben eine Pause eingelegt, um zu bewerten, wie viel Ausrüstung wir haben“
(„I knew what Pete was doing, we delayed in order to evaluate how much equipment we have“).
Mearsheimer kommentiert diese Widersprüche scharf:
„Ich würde mir vorstellen, dass der Kreml es genauso sieht wie Sie und ich – als Geschwätz und widersprüchlich und ein Verhalten, das man von einem Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht erwarten würde“
(„I would imagine that they view it the same way you and I view it as gibberish and contradictory and the kind of behavior that you would not expect from the president of the United States“).
Er betont, dass Trumps improvisierte Art, außenpolitische Fragen zu behandeln, beispiellos sei:
„Keiner seiner Vorgänger ist je auch nur annähernd so vorgegangen. Dies ist beispiellos“
(„None of his predecessors have ever come close to behaving this way. This is unprecedented“).
Die militärische Lage in der Ukraine
Mearsheimer beschreibt die ukrainische Armee als stark geschwächt, fast wie einen „Hospizpatienten, der darauf wartet zu sterben“
(„a hospice patient waiting to die“), und zitiert damit den Analysten Scott Ritter.
Er hinterfragt die Wirksamkeit der von Trump angekündigten Waffenlieferungen, die über eine ungewöhnliche Konstruktion laufen sollen, bei der die CIA – nicht das Verteidigungsministerium – militärische Ausrüstung an die NATO verkauft, die diese dann an die Ukraine weiterleitet. Mearsheimer nennt dieses Verfahren einen „Rube-Goldberg-Mechanismus“ und bezweifelt, dass es die militärische Lage verändern wird:
„Welche Waffen werden genau an die Ukraine geschickt? Welche Waffen könnten die Situation auf dem Schlachtfeld verändern, indem sie entweder die russischen Offensiven stoppen oder das Blatt wenden?“
(„What exactly are they sending to Ukraine? What are the weapons that are going to change the situation on the battlefield?“)
Er stellt fest, dass weder die US-Regierung noch die NATO konkrete Angaben zu den gelieferten Waffen gemacht haben, die einen entscheidenden Einfluss haben könnten. Selbst die viel diskutierten Patriot-Raketen seien laut Mearsheimer nicht in ausreichender Zahl verfügbar und würden hauptsächlich in der Luftverteidigung im Hinterland eingesetzt, nicht an der Front:
„Es gibt nicht genügend Patriot-Raketen, weder in den USA noch in Europa, um den Ukrainern einen Unterschied im Luftkrieg zu verschaffen“
(„We don’t even have enough patriots, not only in the United States, but in Europe as well, to give to the Ukrainians to make a difference in the air war“).
Er resümiert:
„Das ist nur leere Rhetorik. Trump scheitert, weil er versagt“
(„This is just empty rhetoric. Trump is flailing. He’s flailing because he’s failing“).
Der Kreml und die nukleare Bedrohung
Mearsheimer analysiert auch die russische Perspektive auf Trumps Aktionen. Er glaubt, dass der Kreml Trumps Aussagen weitgehend ignoriert und sich auf die Faktenlage konzentriert:
„Ich denke, dass Putin, wie zu erwarten, nur die grundlegenden Fakten und die Logik betrachtet, die der Situation zugrunde liegen, und er schenkt dem, was Trump sagt, nicht viel Aufmerksamkeit“
(„Putin is just looking at the basic facts and logic that underpin the situation and he’s really not paying much attention to what Trump has to say“).
Dennoch sieht Mearsheimer eine zunehmende Gefahr einer nuklearen Eskalation. Er verweist auf russische Strategen, die den Einsatz von Atomwaffen in Erwägung ziehen:
„Es gibt vernünftige Leute in Russland, die sagen, dass es wirklich an der Zeit ist, dass die Russen über den Einsatz von Atomwaffen nachdenken, wenn nicht jetzt, dann irgendwann in der Zukunft“
(„There are people in Russia, strategists who I know who are reasonable people who are saying that it’s really time for the Russians to think about using nuclear weapons“).
Diese Entwicklung markiert einen dramatischen Wandel im Vergleich zur zweiten Hälfte des Kalten Krieges, als der Einsatz von Atomwaffen als undenkbar galt.
Mearsheimer warnt:
„Die Möglichkeit, dass Atomwaffen eingesetzt werden, ist nicht groß, aber sie ist viel realer, als ich dachte, dass es möglich wäre“
(„The possibility of nuclear weapons being used, I would argue, is not great, but it’s much more real than I thought was possible“).
Der Nahe Osten: Trumps Unterstützung für Israel
Iran und die volatile Region
Neben der Ukraine behandelt das Interview auch die US-Politik im Nahen Osten, insbesondere die Beziehungen zu Iran und Israel. Mearsheimer kritisiert Trumps Entscheidung, am 22. Juni 2025 einen groß angelegten Angriff auf Iran zu starten, was die Region destabilisiert habe:
„Ich denke, es hat die Region volatiler gemacht. Es hat uns in einen Krieg mit dem Iran gezogen, was eine sehr gefährliche Situation ist“
(„I think it made it more volatile. It has dragged us into a war with Iran, which is a very dangerous situation“).
Im Gegensatz zur Biden-Regierung, die laut Mearsheimer erfolgreich einen Krieg mit Iran vermieden habe, habe Trump die Spannungen verschärft.
Er betont, dass Iran über erhebliche militärische Fähigkeiten verfügt, insbesondere die Fähigkeit, Israel erheblichen Schaden zuzufügen und die Straße von Hormuz zu blockieren:
„Die Iraner haben klargemacht, dass sie Israel erheblichen, wenn nicht sogar enormen Schaden zufügen können“
(„The Iranians have made it clear that they can do a significant amount, if not an enormous amount of damage to Israel“).
Diese strategischen Optionen machen Iran zu einem ernstzunehmenden Akteur, der nicht unterschätzt werden sollte.
Die Beziehung zwischen den USA und Israel
Mearsheimer hebt die enge Bindung zwischen den USA und Israel hervor, die durch die starke Lobby in den USA verstärkt wird. Er beschreibt die Abhängigkeit Israels von den USA als entscheidend für dessen militärische Operationen und die Durchführung der Politik in Gaza:
„Die Israelis sind stark von den Vereinigten Staaten abhängig, nicht nur für den Völkermord, sondern auch für militärische Operationen in Ländern wie Iran, Syrien und dem Libanon“
(„The Israelis are highly dependent on the United States, not only for the genocide, but for military operations in places like Iran and by the way, Syria and Lebanon“).
Er kritisiert, dass Trump Netanjahus Agenda vollständig unterstützt, einschließlich der ethnischen Säuberung in Gaza und im Westjordanland:
„Netanjahu will sicherstellen, dass es keinen Waffenstillstand gibt, sicherlich keinen dauerhaften Waffenstillstand, und dass er Gaza und sogar das Westjordanland so weit wie möglich ethnisch säubern kann. Und er scheint Trump in dieser Hinsicht voll und ganz an seiner Seite zu haben“
(„What Netanyahu wants to do is make sure there is no ceasefire, certainly no permanent ceasefire, and that he’s able to ethnically cleanse as much as possible Gaza and even the West Bank. And he seems to have Trump fully on board in that regard“).
Die Macht der pro-israelischen Lobby in den USA sei so groß, dass selbst Enthüllungen über Jeffrey Epstein die Beziehungen zwischen den USA und Israel nicht erschüttern könnten:
„Die Beziehung zwischen Israel und den Vereinigten Staaten ist so solide und die Macht der Lobby ist so überwältigend, dass es eines gewaltigen Erdbebens bedürfte, um diese Beziehung in irgendeiner bedeutenden Weise zu erschüttern“
(„The relationship between Israel and the United States is so solid and the power of the lobby is so awesome. It’s going to take a major earthquake to shake that relationship in any meaningful way“).
Deutschland und die europäische Sicherheit
Ein weiterer Punkt des Interviews ist die Rolle Deutschlands in Europa und die mögliche Wiederaufrüstung. Mearsheimer sieht keine unmittelbare Bedrohung durch einen neuen deutschen Militarismus:
„Ich denke, die Idee, dass es eine zweite Auflage des Kaiserreichs oder des Dritten Reichs geben wird, ist nicht zu erwarten“
(„I think the idea that you’re going to get the second coming of either Imperial Germany or the Third Reich is not in the cards“).
Dennoch äußert er Bedenken hinsichtlich einer möglichen nuklearen Aufrüstung Deutschlands, sollte die USA ihre Sicherheitsgarantien zurückziehen:
„Die Deutschen werden stark in Versuchung geraten, Atomwaffen zu beschaffen, und das könnte sehr problematisch werden. Das könnte die Russen wirklich beunruhigen“
(„The Germans will be powerfully tempted to get nuclear weapons and that could be very messy. That could really spook the Russians“).
Die Vorstellung, dass russische Berater Präsident Putin dazu drängen, deutsche Rüstungsfabriken anzugreifen, beunruhigt Mearsheimer:
„Es gibt keinen Zweifel daran, dass das den Kreml beunruhigen wird“
(„It’ll rattle the Kremlin. There’s no question about that“).
Dies unterstreicht die zunehmende Spannung in den europäisch-russischen Beziehungen, die durch die eskalierende Unterstützung der NATO für die Ukraine weiter angeheizt wird.
Fazit
Das Interview mit John Mearsheimer zeichnet ein düsteres Bild der aktuellen US-Außenpolitik unter Präsident Trump. Seine chaotische und widersprüchliche Herangehensweise an den Ukraine-Konflikt, kombiniert mit einer bedingungslosen Unterstützung für Israel, verschärft die globalen Spannungen. Mearsheimer warnt vor einer zunehmenden Gefahr eines nuklearen Konflikts, insbesondere im Kontext der Ukraine, und betont die strategischen Herausforderungen, denen sich die USA und ihre Verbündeten gegenübersehen.
Die enge Bindung an Israel, die durch die Macht der Lobby in den USA gestützt wird, sowie die es Sist der Ukraine als „Hospizpatient“ und die eskalierenden Spannungen mit Russland verdeutlichen die prekäre Lage. Die Aussicht auf einen langwierigen Konflikt ohne klare Lösungsperspektive und die Gefahr einer nuklearen Eskalation machen die Situation laut Mearsheimer „viel gefährlicher“, als er es je für möglich gehalten hätte.
Zusammenfassend zeigt Mearsheimers Analyse, dass die US-Politik unter Trump nicht nur in der Ukraine, sondern auch im Nahen Osten versagt, was zu einer zunehmend instabilen globalen Lage führt. Seine Warnungen vor einer möglichen nuklearen Eskalation und seine Kritik an Trumps unberechenbarer Führung unterstreichen die Dringlichkeit einer kohärenteren und verantwortungsvolleren Außenpolitik.
Interessengruppen sind stärker als Präsident Trump
Paul Craig Roberts
Wir befinden uns in den ersten sechs Monaten der Präsidentschaft von Donald Trump, die eigentlich seine erste Präsidentschaft ist, da er in den vorangegangenen vier Jahren vom herrschenden Establishment mit seinen Gegnern besetzt wurde.
Washington hat Trump eine Lektion erteilt, und dieses Mal ist er mit Leuten besetzt, die die Werte teilen, die er in seiner Kampagne zum Ausdruck gebracht hat.
Nichtsdestotrotz ist die Trump-Administration jetzt mit sich selbst und mit einem beträchtlichen Prozentsatz ihrer MAGA-Anhänger zerstritten, wenn man den Nachrichtenberichten Glauben schenken kann. Das Thema, das die Trump-Kräfte spaltet, ist das Epstein-Dossier. Ich habe gestern über die Epstein-Saga geschrieben. Es gibt eindeutig Probleme.
Aber die Art des Problems wird falsch dargestellt. Die Generalstaatsanwältin Bondi hat nicht von sich aus entschieden, dass die Epstein-Akte leer ist. Sie hat Trump nicht geschützt. Die Entscheidung wurde der Trump-Administration vom amerikanischen Establishment, der herrschenden Elite, dem Tiefen Staat, den Globalisten aufgezwungen – wie auch immer man diejenigen nennen will, deren Geld und wirtschaftliche Interessen die Regierungen in der westlichen Welt beherrschen.
Die Frage, die unsere Machthaber Präsident Trump stellten, lautete: Sind Sie bereit, das herrschende Establishment und die Regierung der Vereinigten Staaten in den Augen des amerikanischen Volkes zu diskreditieren? Wenn das Volk das Vertrauen in seine Regierung verliert, wie können Sie dann etwas erreichen?
Netanjahu war dort mit Trump, um sie zu unterstützen. Wenn Sie die Epstein-Akten veröffentlichen, wird aufgedeckt werden, dass er ein Mossad-Agent war, der Ihre Führer erpresst hat. Wir, Israel, werden die Namen veröffentlichen, und Ihr Land wird ruiniert sein.
Aber es ist nicht nur Bondi, der Schwierigkeiten hat. Es ist auch Robert F. Kennedy, Jr., Minister für Gesundheit und menschliche Dienste, und Trump selbst.
Robert Kennedy hat festgestellt, dass er, obwohl er Kabinettssekretär in der US-Regierung ist, nicht auf der Grundlage harter Beweise entscheiden kann, dass der Covid-„Impfstoff“ für alle schädlich ist. Alles, was RFK tun konnte, war, die Empfehlung der Regierung für das tödliche Covid-Vakzin für gesunde Kinder und schwangere Frauen einzustellen. Der Gesundheitsminister ist machtlos, die Impfung der großen Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung mit einem „Impfstoff“ zu stoppen, der das Immunsystem tötet und zerstört. Big Pharma ist mächtiger als der US-Gesundheitsminister.
Kennedy war trotz seines Versprechens auch nicht in der Lage, den tödlichen Unkrautvernichter Glyphosat zu verbieten, der Lebensmittel, Böden und Wasser vergiftet hat. Kennedy erklärte, diese giftige Substanz sei für die Agrarindustrie zu wichtig, als dass man sie ihr vorenthalten dürfe. Die Agrarindustrie ist mächtiger als Minister Kennedy, und ihre Gewinne sind wichtiger als die Gesundheit der Amerikaner.
Präsident Trump kann nicht einmal Zölle erheben oder Einwanderer abschieben. Der Globalismus macht die Länder von Importen abhängig. Zölle schaden den Herstellern und die Abschiebung von Illegalen schadet der Agrarindustrie. Diese mächtigen Wirtschaftsinteressen sind gegen Zölle und Abschiebungen.
Trumps Zölle dienen dazu, ausländische Zölle gegen die USA zu senken oder Zugeständnisse von ausländischen Regierungen zu erzwingen. Aber wie sich herausstellte, erhöhen die Zölle die Kosten der verbleibenden amerikanischen Hersteller und schaden ihren Gewinnen. Sie konfrontierten Trump und erhielten Ausnahmen von den Zöllen für ihren Bedarf an Vorprodukten. Im Wesentlichen war die Zollliste nackt. Nichts darauf, was nicht ausgenommen war.
Das Gleiche gilt für Abschiebungen. Nachrichtenberichten zufolge soll es keine Abschiebungen von Restaurantarbeitern, Landarbeitern und Arbeitern in den Hühnerschlachthöfen geben. Die Abschiebungen scheinen sich hauptsächlich auf kriminelle Banden zu beschränken.
Das herrschende Establishment hat nur sechs Monate gebraucht, um die innenpolitische Agenda der Trump-Administration zu streichen. Die Reagan-Administration dauerte länger, bevor sie neutralisiert wurde.
Auch Trumps Friedensagenda ist auf der Strecke geblieben. Er hat den Iran für Netanjahu bombardiert und unterstützt weiterhin die israelische Aggression und Israels Völkermord an Palästina. Trump hat sich noch nicht mit Putin getroffen, sondern die „Friedensverhandlungen“ Zelensky und Putin überlassen. Da der Krieg in Wirklichkeit zwischen den USA und Russland stattfindet, kann Zelensky ihn nicht schlichten. Der Militär-/Sicherheitskomplex braucht den Krieg oder die Kriegsdrohung für seine Profite und seine Macht. Frieden dient nicht ihren Interessen.
Die Amerikaner haben einen falschen Glauben an die Macht eines Präsidenten. Solange privates Geld die Politik bestimmt, regiert das Geld, nicht das Volk.

