Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: NACHRICHTEN

Kategorie: NACHRICHTEN

Die Spaltung zwischen Pentagon und Vatikan, von Thierry Meyssan

Von außen betrachtet nehmen wir die Metamorphose der Vereinigten Staaten nicht wahr: In vier Monaten haben sie ihre politische Ideologie (sie sind nicht mehr “jacksonianisch”), ihre militärische Doktrin (sie wenden die “Rumsfeld-Cebrowski”-Strategie nicht mehr an) und ihren Glauben geändert (sie glauben nicht mehr an die Pluralität der Religionen). Wir veröffentlichen eine Studie zu dieser Mutation, die uns zwingt, unsere Wahrnehmung dieses Landes komplett zu überdenken.
WHO kündigt Influenza-Pandemie an – Warnung oder perfides Drehbuch?

WHO kündigt Influenza-Pandemie an – Warnung oder perfides Drehbuch?

WHO kündigt Influenza-Pandemie an – Warnung oder perfides Drehbuch?

Es ist keine Vermutung, keine Möglichkeit, nein, es ist ein Versprechen: Die Gesundheits-Bürokraten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf haben offiziell erklärt, dass die nächste große Pandemie unausweichlich wäre – und rücken dabei die Vogelgrippe in den Fokus.

Die globalistische Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein neues Dokument („Influenza (avian and other zoonotic)„) vorgestellt. Darin heißt es nicht, dass wir uns vielleicht Sorgen machen müssen. Die WHO diktiert ihr Szenario als knallharten Fakt: „Es wird in Zukunft Influenza-Pandemien geben, aber wann und mit welchem Virus, sowie wo und wie sie sich ausbreiten werden, ist schwer vorherzusagen.“ Einfach so. Die nächste Welle der Panikmache rollt an.

Um ein Virus, gegen das die menschliche Bevölkerung „wenig bis gar keine Immunität“ hätte, zu kontrollieren, fordert die WHO prompt das, was sie immer gerne macht: mehr Überwachung, mehr Kontrollen, mehr Machtbefugnisse. Immerhin muss die globale Gesundheitsdiktatur ja irgendwie durchgesetzt werden.

Warum ist man in Genf so erstaunlich sicher, dass die nächste Krise kommt? Vielleicht lohnt ein Blick auf die Geldströme. Fakt ist: Die WHO profitiert finanziell enorm von globalen Notzuständen. In der Corona-Hochphase der Jahre 2020-2021 erlebte die Organisation einen wahren Geldregen. Die Einnahmen explodierten auf gigantische 7,9 Milliarden Dollar – die Notfallbeiträge sprengten das reguläre Budget um unfassbare 36 Prozent. Allein 3 Milliarden Dollar flossen für Covid-19-Einsätze. Eine grenzenlose Profiterwirtschaftung, die vor der Pandemie unvorstellbar war. Krise bedeutet Kasse.

Und da gibt es noch jemanden, der von solchen Krisen profitiert: Immer dann, wenn die WHO Alarm schlägt, taucht ein Name untrennbar verbunden im Hintergrund auf: Bill Gates. Er ist einer der mächtigsten Geldgeber der WHO und finanziert gleichzeitig das, was als „Lösung“ präsentiert wird. Erst kürzlich hat Gates über seine Impf-Allianz CEPI mehr als 54 Millionen Dollar in den Pharmariesen Moderna gepumpt. Und zwar genau für die Entwicklung von mRNA-1018 – einer neuen mRNA-Genspritze gegen eben jene Vogelgrippe, vor der uns die WHO jetzt so eindringlich warnt.

Als wäre das nicht Warnung genug: Die Gates-Stiftung und US-Gesundheitsbehörden finanzieren Versuche der National Institutes of Health (NIH) in Maryland, bei denen erwachsene Amerikaner völlig bewusst und absichtlich mit im Labor gezüchteten Pandemie-Influenzaviren infiziert werden. Bis dann wieder ein „Laborleck“ stattfindet. Das wäre ja (siehe Covid-19) nicht das erste Mal, oder?

Es stellt sich angesichts dieser Verstrickungen immer wieder die Frage, ob solche Pandemien nicht vielleicht einfach nur aus Profitgründen gewollt sind. Man forscht an solchen Viren mit Pandemiepotential, lässt sie „zufällig“ auf die Menschheit los, bietet dann – ach, wie toll! – die passenden, als Impfung getarnten mRNA-Genspritzen an, und kassiert dafür auch noch ordentlich ab. Die WHO bekommt dafür selbstverständlich noch mehr Geld und noch mehr Machtbefugnisse, zumal sie ja in weiser Voraussicht zuvor brav vor dieser Pandemie „gewarnt“ hat. Wie passend das doch ist. Doch natürlich ist so etwas ja nur eine böse Verschwörungstheorie…

EZB-Chefin schlägt Alarm: Rationierung, Inflation und Versorgungsschock drohen Europa

Lagarde schlägt Alarm: Europas Verbündete wanken, Rationierungen laufen an, nächster Schock hat begonnen

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat in einer außergewöhnlich offenen Rede eine Warnung ausgesprochen, die weit über Zinspolitik hinausgeht: Europa stehe vor einer historischen Bewährungsprobe, alte Sicherheiten zerbrechen, Versorgungsschocks nehmen zu – und in Teilen der Wirtschaft laufe die Rationierung bereits an.

„Einer der kritischsten Momente seit 75 Jahren“

Lagarde sprach von einer Lage, wie Europa sie seit Jahrzehnten nicht erlebt habe. Nach Pandemie, Ukrainekrieg, Energiekrise und Handelskonflikten sei nun ein weiterer Schock hinzugekommen: der militärische Konflikt rund um die Straße von Hormus – die wichtigste Energieader der Welt.

Für Europa bedeute das nichts Geringeres als das Ende alter Gewissheiten.

13 Millionen Barrel täglich fehlen

Nach Angaben Lagardes beläuft sich der aktuelle Ausfall auf rund:

13 Millionen Barrel Öl pro Tag

Das entspreche etwa 13 Prozent des weltweiten Verbrauchs.

Schon diese Zahl allein zeigt die Dimension: Es geht nicht um normale Marktbewegungen, sondern um eine globale Störung mit unmittelbaren Folgen für Preise, Industrie und Versorgung.

Kerosin verdoppelt – Flughäfen rationieren bereits

Besonders brisant: Lagarde bestätigte, dass sich die Kerosinpreise seit Ausbruch des Konflikts ungefähr verdoppelt haben.

Zudem werde an einzelnen europäischen Flughäfen bereits rationiert.

Das heißt: Die Krise ist nicht mehr theoretisch. Sie ist operativ angekommen – mitten in Europa.

Lebensmittel-Schock droht

Die EZB-Chefin verwies auf drei besonders kritische Lieferketten:

  • rund ein Drittel der globalen Düngemitteltransporte läuft durch Hormus
  • etwa ein Drittel des weltweiten Heliums stammt aus der Golfregion
  • fast ein Fünftel der Methanolproduktion ist gefährdet

Das trifft Landwirtschaft, Chemie, Halbleiter und Industrie gleichzeitig.

Weniger Dünger bedeutet später geringere Ernten. Weniger Chemierohstoffe bedeuten Produktionsprobleme. Weniger Helium trifft Hightech und Medizintechnik.

Inflation könnte brutal zurückkehren

Lagarde machte klar, worauf Bürger am stärksten reagieren:

  • Lebensmittelpreise
  • Benzinpreise

Steigen beide gleichzeitig, droht eine neue Inflationswelle – selbst wenn die Teuerung zuletzt gesunken war.

Politischer Paukenschlag: „Verbündete verschwinden“

Am schärfsten waren ihre geopolitischen Worte:

Die Gewissheiten der Vergangenheit verschwinden.
Die Verbündeten verschwinden.
Freunde könnten Feinde sein.
Feinde könnten Freunde sein.

Das ist für eine EZB-Präsidentin eine bemerkenswerte Formulierung – und ein Hinweis darauf, wie tief die Verunsicherung inzwischen reicht.

Warnung an Regierungen

Lagarde stellte sich auch gegen reflexartige Krisenhilfen. Staaten könnten nicht länger jeden Schock für jeden Bürger abfedern. Der finanzielle Spielraum werde kleiner.

Wer alles subventioniere, gefährde langfristig die Staatsfinanzen.

Europas letzte Antwort: Zusammenstehen oder verlieren

Lagarde forderte ein stärker integriertes Europa:

  • gemeinsamer Binnenmarkt
  • tiefer Kapitalmarkt
  • Investitionen europäischer Ersparnisse in Europa
  • wirtschaftliche Eigenständigkeit
  • strategische Souveränität

Fazit

Christine Lagarde sprach nicht wie eine klassische Zentralbankerin. Sie sprach wie eine Krisenmanagerin in einer Zeitenwende.

Wenn Europas oberste Währungshüterin öffentlich von Rationierungen, verschwundenen Verbündeten und Überlebensfragen spricht, dann ist klar:

Die nächste große Krise hat bereits begonnen.

Polizei rät Frauen: Keine Beziehung mit einem Mann eingehen!

Polizei rät Frauen: Keine Beziehung mit einem Mann eingehen!

Polizei rät Frauen: Keine Beziehung mit einem Mann eingehen!(David Berger) Der Vorsitzende der Kriminalbeamten-Gewerkschaft (Motto „Auch wir gehören zur Brandmauer“), Dirk Peglow äußert sich in einem Gespräch mit dem ZDF zur katastrophalen Sicherheitslage für Frauen – und formuliert dabei eine provokante Zuspitzung. Angesichts von Gewalt- und Kriminalitätsstatistiken müsse man Frauen raten, besser keine Beziehung mit einem Mann einzugehen. Hinter dieser drastischen Formulierung steht […]

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Ein unerträgliches Pontifikat: Vor einem Jahr starb Papst Franziskus

Ein unerträgliches Pontifikat: Vor einem Jahr starb Papst Franziskus

Ein unerträgliches Pontifikat: Vor einem Jahr starb Papst Franziskus(David Berger) Heute vor einem Jahr, am 21. April 2025 (Ostermontag), verstarb Papst Franziskus im Alter von 88 Jahren nach einer gesundheitlichen Krise; als Ursache wurde unter anderem ein Schlaganfall mit anschließendem Herz-Kreislauf-Versagen genannt. Mit dem Tod von Franziskus endete eines der dunkelsten Pontifikate der katholischen Kirche in der neueren Zeit, unter dem die Kirche […]

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Ungarns designierter Ministerpräsident will Haftbefehl des IStGH zu gegen Netanjahu ausführen

Ungarns designierter Ministerpräsident will Haftbefehl des IStGH zu gegen Netanjahu ausführen

Ungarns designierter Ministerpräsident will Haftbefehl des IStGH zu gegen Netanjahu ausführen

Magyar plant, Orbáns Entscheidung, Ungarn aus dem IStGH zurückzuziehen, rückgängig zu machen. Sie werde auch Netanyahu bei einem allfälligen Besuch verhaften und an den Gerichtshof überstellen. Ungarns designierter Ministerpräsident Peter Magyar hat erklärt, dass seine Regierung ihren Verpflichtungen als Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) nachkommen und den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu festnehmen werde, sollte dieser […]

Der Beitrag Ungarns designierter Ministerpräsident will Haftbefehl des IStGH zu gegen Netanjahu ausführen erschien zuerst unter tkp.at.

Ein Land nach dem anderen: Wer Netanyahu jetzt verhaften will

Mit Ungarn reiht sich nun ein weiteres Land in jene Staaten ein, die angekündigt haben, einen Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Benjamin Netanyahu im Falle einer Einreise umzusetzen. Bereits zuvor hatten sich Kanada, Schweiz, Spanien, Portugal, Slowenien, Südafrika, Namibia, Senegal, Kolumbien und Bolivien entsprechend positioniert.

Doch die eigentliche Nachricht ist nicht, wer handeln würde. Die eigentliche Nachricht ist, wer weiterhin schweigt.

Denn gegen Netanyahu stehen seit Jahren nicht nur internationale Vorwürfe im Raum. Auch in Israel selbst läuft ein Strafprozess gegen ihn wegen Bestechung, Betrug und Untreue. Gleichzeitig wird seine politische und militärische Verantwortung im Gaza-Krieg weltweit diskutiert und juristisch untersucht. Zehntausende Tote, zerstörte Städte, Hunger, Vertreibung und die systematische Verwüstung ziviler Infrastruktur haben seinen Namen für viele längst zu einem Symbol skrupelloser Machtpolitik gemacht.

Es geht nicht um einen gewöhnlich umstrittenen Regierungschef. Es geht um einen Politiker, dessen Entscheidungen mit einer der schwersten humanitären Katastrophen unserer Zeit verbunden werden.

Und trotzdem ducken sich viele Regierungen weg.

Während kleinere und mittlere Staaten öffentlich erklären, internationales Recht anwenden zu wollen, bleiben große westliche Mächte auffallend vage. Man verweist auf Diplomatie, Sicherheit, Bündnisse oder historische Verantwortung. Was unausgesprochen bleibt: Für manche gilt das Recht – für andere gelten Ausnahmen.

Diese Doppelmoral zerstört Glaubwürdigkeit.

Wenn internationale Haftbefehle gegen Gegner oder schwächere Staaten konsequent eingefordert werden, bei mächtigen Verbündeten aber plötzlich Zweifel, Zurückhaltung und Ausreden dominieren, dann verliert das Völkerrecht seine Substanz. Dann wird aus Gerechtigkeit ein geopolitisches Instrument.

Warum also erklären Ungarn, Kanada, Schweiz, Spanien, Portugal, Slowenien, Südafrika, Namibia, Senegal, Kolumbien und Bolivien ihre Bereitschaft – aber andere Demokratien nicht? Warum schweigen ausgerechnet jene Regierungen, die sonst bei jeder Gelegenheit Menschenrechte beschwören?

Die Antwort liegt nahe: Weil strategische Interessen, innenpolitische Rücksichtnahmen und transatlantische Loyalitäten oft schwerer wiegen als internationales Recht.

Netanyahu profitiert damit nicht nur von politischen Allianzen, sondern von einem System selektiver Moral. Wer genügend Rückendeckung besitzt, scheint selbst bei schwersten Vorwürfen auf Schutz hoffen zu können.

Das wäre nicht nur ein Skandal. Es wäre ein Offenbarungseid des Westens.

Was geschah am 7. Oktober wirklich? Unbequeme Fragen zur israelischen „Hannibal-Richtlinie“

Nach dem groß angelegten Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gingen weltweit Bilder von ausgebrannten Fahrzeugen, zerstörten Häusern und zahlreichen Todesopfern um die Welt. Die Aufnahmen prägten die internationale Wahrnehmung der Ereignisse maßgeblich und wurden von der israelischen Regierung als Begründung für die anschließende Militäroperation im Gazastreifen angeführt.

Gleichzeitig erschienen seitdem kritische Analysen, darunter jene des Investigativjournalisten Ben Swann. In einem neuen Video stellt Swann die Frage, ob sämtliche Zerstörungen und Opfer tatsächlich ausschließlich auf den Angriff der Hamas zurückzuführen seien. Dabei verweist er auf die sogenannte Hannibal-Richtlinie – ein umstrittenes militärisches Protokoll innerhalb der israelischen Armee, das verhindern soll, dass Soldaten lebend in Gefangenschaft geraten. Frühere Beschreibungen zufolge kann dieses Vorgehen auch dann massive Gewaltanwendung vorsehen, wenn dadurch eigene Soldaten gefährdet werden.

What is the Hannibal Directive? After the October 7 Hamas attacks, the world saw shocking images of burned cars, destroyed homes, and the devastating human toll. These scenes were widely used to justify Israel’s military response and carry out a mass genocide in Gaza.

What if… pic.twitter.com/Kq7G05esgL

— Ben Swann (@BenSwann_) April 15, 2026

Swann erklärt zudem, Israel habe im Vorfeld Hinweise auf einen geplanten Angriff erhalten, darauf jedoch nicht angemessen reagiert. Er spricht von einem möglichen „Stand-down“ in der Anfangsphase – also einem Ausbleiben unmittelbaren militärischen Eingreifens.

Im weiteren Verlauf widmet sich Swann der Frage, ob die Hannibal-Richtlinie am 7. Oktober tatsächlich angewendet wurde. Unter Berufung auf israelische Medienberichte, darunter Haaretz und Ynet, führt er aus, dass israelische Streitkräfte in mehreren Fällen schweres Feuer auf Fahrzeuge und Gebäude eröffnet hätten, in denen sich sowohl Hamas-Kämpfer als auch israelische Zivilisten befanden. Zum Einsatz gekommen seien demnach Hubschrauber, Panzer und Panzerabwehrwaffen. In einigen Berichten ist von Dutzenden Fahrzeugen die Rede, die noch vor Erreichen des Gazastreifens beschossen und zerstört worden seien.

Darüber hinaus verweist Swann auf Aussagen israelischer Augenzeugen und Soldaten. Diese deuteten darauf hin, dass bei Gefechten in Kibbuzim und an anderen Orten auch israelische Geiseln oder Zivilisten durch eigenes Feuer ums Leben gekommen sein könnten. Zusätzlich nennt er Äußerungen israelischer Beamter, wonach Teile der Hannibal-Richtlinie angewendet worden seien.

Swanns Schlussfolgerung: Ein Teil jener Zerstörungen, die international der Hamas zugeschrieben wurden, könnte auf israelische Militäroperationen zurückzuführen sein. Er ordnet dies in einen größeren Kontext von Informationskrieg und Propaganda ein, bei dem Bilder gezielt eingesetzt würden, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Großbritannien kündigt Pläne zur Einführung von Zahlungsmethoden mit Stablecoins und zur Umsetzung einer tokenisierten Wirtschaft an

Großbritannien kündigt Pläne zur Einführung von Zahlungsmethoden mit Stablecoins und zur Umsetzung einer tokenisierten Wirtschaft an

Von The Winepress

„Unser gemeinsames Ziel ist ein widerstandsfähiges, faires, vertrauenswürdiges und wettbewerbsfähiges Zahlungssystem, das ein Ökosystem mit mehreren Währungen unterstützt, um der Realwirtschaft zu dienen.“

Nachdem Präsident Donald Trump im vergangenen Sommer den GENIUS Act verabschiedet hatte, der einen regulatorischen Rahmen für Stablecoins (eine privatisierte Version von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs)) schuf, hat eine Reihe weiterer Länder Überlegungen oder Pläne zur Einführung eigener Stablecoins angekündigt. Das Vereinigte Königreich scheint das jüngste Land zu sein, das bei tokenisierten Zahlungsmethoden voranschreitet.

Gestern erklärte Lucy Rigby, Wirtschaftssekretärin im Finanzministerium, vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des House of Lords, dass Stablecoins für die Öffentlichkeit als Währung eingeführt werden sollten, die über Krypto-Zahlungen hinausgeht. Sie argumentierte, dass digitale Vermögenswerte „hier bleiben“ würden und daher notwendige Vorschriften erforderlich seien, da sie sich kontinuierlich mit traditionellen Finanzdienstleistungen (TradFi) vermischten.

„Wir sind uns bewusst, dass Stablecoins heute in erster Linie für die Abwicklung von Transaktionen mit Krypto-Assets genutzt werden, doch mit der richtigen Regulierung sehen wir in ihnen das Potenzial für den Einsatz im Zahlungsverkehr für Privatkunden. Dies könnte Verbrauchern und Unternehmen echte Vorteile bringen, insbesondere durch kostengünstigere und schnellere grenzüberschreitende Zahlungen.“

„Wir sollten uns aber auch der Risiken bewusst sein. Sollte sich die Nutzung ausreichend verbreiten, könnten sie ohne die richtige Regulierung Risiken mit sich bringen, unter anderem für unsere Finanzstabilität. Genau deshalb muss unser Regulierungsrahmen hier im Vereinigten Königreich ausreichend robust sein.

„Der britische Markt für Stablecoins steckt derzeit noch in den Kinderschuhen, und es ist wichtig, dass die Regulierung der heutigen Situation entspricht und gleichzeitig flexibel genug ist, um sich weiterentwickeln zu können.“

Die Maßnahmen des britischen Finanzministeriums stellen eine Kehrtwende gegenüber der bisherigen Politik dar, die Stablecoins als Zahlungsmittel für Privatkunden ausgeschlossen hatte.

Ledger Insights berichtete:

Rigbys Entscheidung macht eine vor nur 18 Monaten von derselben Labour-Regierung getroffene Entscheidung rückgängig und führt eine Politik wieder ein, die ursprünglich von der vorherigen konservativen Regierung im Jahr 2022 festgelegt worden war.

In den Jahren 2022 und 2023 hatte das britische Finanzministerium angekündigt, die Zahlungsdienstleistungsverordnung so zu ändern, dass sie auch durch Fiat-Währungen gedeckte Stablecoins abdeckt, die in britischen Zahlungsketten verwendet werden. Nach ihrem Amtsantritt im Juli 2024 gab Labour diesen Plan auf.

In einer Rede auf dem Tokenisation Summit im November 2024 erklärte die damalige Wirtschaftsstaatssekretärin Tulip Siddiq, die Regierung werde Stablecoins „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ nicht in die Zahlungsregulierung einbeziehen, da dies „bestimmte Stablecoin-Aktivitäten mit zusätzlichen regulatorischen Belastungen belasten würde, die angesichts der aktuellen Anwendungsfälle unverhältnismäßig wären“. Diese Position wurde in die endgültige Rechtsverordnung (SI) zu Krypto-Assets vom Dezember 2025 aufgenommen, die qualifizierte Stablecoins neben anderen Krypto-Assets im Rahmen des Financial Services and Markets Act (FSMA) reguliert.

Auf die Frage von Lord Smith, warum die Regierung ihre Ansicht geändert habe, verwies Rigby auf potenzielle Vorteile für Verbraucher und Unternehmen durch eine diversifizierte Zahlungslandschaft. Ein Vertreter des Finanzministeriums fügte hinzu, dass die Einbeziehung von Stablecoins in die Zahlungsvorschriften bedeuten würde, „dass wir einen Zahlungsrahmen haben können, der sowohl traditionelle Zahlungen als auch tokenisierte Zahlungen auf kohärente und umfassende Weise ermöglicht“. Eine Konsultation ist bis Ende des zweiten Quartals 2026 vorgesehen.

Diese Politik spiegelt das Bestreben des Vereinigten Königreichs wider, seine Wirtschaft insgesamt zu tokenisieren.

Sarah Breeden, stellvertretende Gouverneurin für Finanzstabilität bei der Bank of England, äußerte sich Anfang dieses Jahres zu diesem Thema und wurde von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zitiert, wobei sie näher auf die neuen Entwicklungen für schnellere Transaktionen, eine tokenisierte Wirtschaft und interoperable Systeme einging, zu denen sowohl Stablecoins als auch CBDCs gehören.

Sie erklärte:

„Als ersten Schritt haben die britischen Behörden im November dargelegt, welche Ergebnisse wir uns von der neuen Infrastruktur erhoffen. Unser gemeinsames Ziel ist ein widerstandsfähiges, faires, vertrauenswürdiges und wettbewerbsfähiges Zahlungssystem, das ein Multi-Money-Ökosystem unterstützt (in dem verschiedene Geldformen ihre jeweilige Rolle spielen und frei und reibungslos zum Nennwert umgetauscht werden) – alles im Dienste der Realwirtschaft.

„Um neuen und unbekannten Anforderungen gerecht zu werden, muss die Infrastruktur der nächsten Generation auf den Prinzipien der Erweiterbarkeit, Modularität und Flexibilität aufbauen.“

Sie fuhr fort und beschrieb, wie die Zentralbank plant, „den nahtlosen Austausch nicht nur von traditionellem, sondern auch von tokenisiertem Geld zu ermöglichen“, wodurch ein „‚Multi-Money‘-System“ geschaffen werde, das Folgendes umfasst:

  • herkömmliche Bankeinlagen;
  • tokenisierte Versionen dieser Bankeinlagen;
  • von Nichtbanken ausgegebenes digitales Geld (d. h. systemrelevante Stablecoins, für die wir in diesem Jahr ein Regulierungssystem festlegen werden, um sicherzustellen, dass sie bei Zahlungen im realen Leben die Robustheit von Geld aufweisen); und
  • möglicherweise eine digitale Version von Banknoten als Ergänzung zu physischem Bargeld (d. h. eine digitale Zentralbankwährung für den Einzelhandel, wobei wir später in diesem Jahr gemeinsam mit dem britischen Finanzministerium die Ergebnisse unserer Konzeptionsphase für ein digitales Pfund vorstellen werden).

„Die neue Infrastruktur wird entscheidend dafür sein, dies auf eine Weise zu verwirklichen, die die Währungs- und Finanzstabilität gewährleistet – wobei Geld, unabhängig davon, welches Institut es ausgibt, nahtlos umgetauscht und sicher in Zentralbankgeld abgewickelt werden kann.

„So wie ich heute per Online-Banking eine Sofortzahlung von einem Konto bei einer Bank auf ein Konto bei einer anderen Bank vornehmen kann, sollte die Infrastruktur für den Massenzahlungsverkehr in Zukunft dieselbe ‚Interoperabilität‘ ermöglichen – nicht nur zwischen traditionellen Einlagen, sondern auch mit und zwischen tokenisierten Bankeinlagen und systemrelevanten Stablecoins, und zwar stets mit der Gewissheit, dass 1 £ einer Währung 1 £ einer anderen Währung entspricht.

„Das würde beispielsweise bedeuten, dass beim Online-Einkauf die Zahlung, die ich mit meinem regulierten systemischen Stablecoin vornehme und die automatisch ausgelöst wird, sobald ich die Zustellung meines Pakets bestätige, sofort dem Bankkonto des Händlers gutgeschrieben würde – wobei die Zahlung letztendlich sicher und endgültig über die Bücher der Bank of England abgewickelt wird, und zwar über die Konten, die sowohl mein Stablecoin-Emittent als auch die Bank des Händlers bei uns in unserem Real-Time-Gross-Settlement-System (RTGS) führen.“

Breeden gab außerdem bekannt, dass derzeit getestet werde, „Zahlungen im Einzelhandel am Point-of-Sale mithilfe von Telefonnummern oder QR-Codes durchzuführen“.

Sie erklärte ferner, die Bank „experimentiere damit, noch einen Schritt weiter zu gehen und Zentralbankgeld selbst in einem separaten, verteilten Hauptbuch zu tokenisieren – die sogenannte Wholesale Central Bank Digital Currency (CBDC)“.

KOMMENTAR DES AUTORS

Es wird immer deutlicher, dass Stablecoins auf der globalen Bühne eine weitaus bedeutendere Rolle spielen werden, als ich ursprünglich angenommen hatte, da offenbar eine Reihe von Regierungen weltweit einen „Mixed-Money“-Ansatz erprobt, der (vorerst) das alte System der traditionellen Finanzwelt mit der Tokenisierung verbindet – und zwar durch eine Kombination aus Stablecoins und CBDCs, wobei erstere für den Privatkundenbereich und letztere für den Großhandel zwischen Banken und der Regierung genutzt werden.

Wie ich bereits zu verdeutlichen versucht habe, lautet das Schlüsselwort Interoperabilität; und auch Breeden hat dies erwähnt. Die gängige Meinung geht davon aus, dass die neue Weltordnung in naher Zukunft unter einer einzigen einheitlichen Währung funktionieren wird (und vielleicht könnte das später unter dem System des Antichristen noch geschehen), aber in Wirklichkeit wird es eine Kombination aus verschiedenen Währungen und variablen tokenisierten Systemen im Namen von „Souveränität“ und „innerstaatlichen und nationalen Interessen“ sein.

Der von Trump unterzeichnete Genius Act hat die Dynamik wirklich verändert und gezeigt, wie Stablecoins in diesem neuen, tokenisierten Finanzsystem eine viel größere Rolle spielen können und werden.

Aber unterm Strich wird alles tokenisiert sein; und daher dreht sich alles um Kontrolle und Genehmigung sowie den Verlust des Eigentums.

Europa steht vor einer Sommer-Krise beim Flugtreibstoff, da der Iran-Krieg die Versorgung massiv kürzt

Tsvetana Paraskova

Europa steht vor einer unmittelbar bevorstehenden Krise beim Flugtreibstoff, da der Iran-Krieg und die Störungen in Hormus wichtige Lieferungen aus dem Nahen Osten abschneiden.

Langfristige Raffinerie-Schließungen und eine wachsende Importabhängigkeit haben Europa stark verwundbar gemacht, mit begrenzten Alternativen und zunehmender Konkurrenz aus Asien.

Fluggesellschaften kürzen bereits Kapazitäten und warnen vor höheren Ticketpreisen, während mögliche Flugstreichungen drohen, falls sich die Treibstoffknappheit verschärft.

Beschleunigte Raffinerie-Schließungen im vergangenen Jahrzehnt und die zunehmende Abhängigkeit von Kerosin aus dem Nahen Osten haben Europas Verwundbarkeit bei der Energieversorgung erneut offengelegt.

Seit Jahren müssen europäische Verbraucher während der Sommerreisezeit mit kurzfristigen Streiks des Bodenpersonals und der Kabinenbesatzungen leben. In diesem Jahr könnten Streiks jedoch als kleines Ärgernis erscheinen im Vergleich zu dem, was in wenigen Wochen kommen könnte – eine Flugtreibstoff-Krise, die Flüge am Boden halten und Ticketpreise steigen lassen könnte.

Der Krieg im Iran hat den Großteil der europäischen Importe von Flugtreibstoff abgeschnitten, während die lokale Produktion seit fast zwei Jahrzehnten sinkt, da Dutzende Raffinerien dauerhaft geschlossen oder auf Biokraftstoff-Produktion umgestellt wurden.

Der Krieg im Iran und die Schließung der Straße von Hormus haben Europas Versorgung mit Flugtreibstoff massiv eingeschränkt, während die Preise für Jet Fuel auf über 200 Dollar pro Barrel gestiegen sind. Die letzten Importe aus dem Nahen Osten auf Tankern, die Hormus noch vor Kriegsbeginn passiert hatten, sind angekommen, und es gibt nur eine Alternative für neue Lieferungen – die Vereinigten Staaten. Diese Mengen reichen jedoch nicht aus, um den Ausfall des Flugtreibstoffs aus dem Nahen Osten zu ersetzen. Europa sieht sich zudem einem immer härteren Wettbewerb mit Asien um diese Ladungen gegenüber, da die Krise zuerst Asien traf: Dort brach die Rohölversorgung aus dem Nahen Osten ein, asiatische Raffinerien drosselten ihre Auslastung, und Länder verhängten Exportbeschränkungen für Treibstoffe, um die heimische Versorgung zu sichern.

Im Jahr 2009 waren in Europa noch fast 100 Raffinerien in Betrieb. Davon wurden laut Daten der European Fuel Manufacturers Association 28 Raffinerien – mehr als 25 % der Anlagenzahl und 16 % der Raffineriekapazität – seitdem entweder geschlossen oder umgewandelt.

Während Raffinerien geschlossen wurden – aufgrund sinkender Treibstoffnachfrage in Europa und Emissionssenkungspolitik – wuchs Europas Abhängigkeit von Importen. Der Lieferausfall aus dem Nahen Osten traf Europa zum zweiten Mal innerhalb von nur vier Jahren unvorbereitet in Bezug auf die Sicherheit der Energieversorgung, nachdem bereits 2022 die Erdgaslieferungen aus Russland eingebrochen waren.

Diesmal könnte die Krise beim Flugtreibstoff unmittelbar bevorstehen, warnen Analysten und Prognostiker.

Im vergangenen Jahr importierte Europa etwa ein Drittel des verbrauchten Flugtreibstoffs, wobei 75 % dieser Importe aus dem Nahen Osten kamen, so die Internationale Energieagentur (IEA).

Deren Exekutivdirektor Fatih Birol warnte in dieser Woche, Europa habe „vielleicht noch sechs Wochen oder so“ an verbleibender Flugtreibstoff-Versorgung.

„Wenn wir die Straße von Hormus nicht öffnen können … dann kann ich Ihnen sagen, dass wir bald die Nachricht hören werden, dass einige Flüge von Stadt A nach Stadt B wegen Mangels an Flugtreibstoff gestrichen werden könnten“, sagte Birol in einem Interview mit Associated Press.

Nordwesteuropa gehört zu den Regionen, die der Krise beim Flugtreibstoff am stärksten ausgesetzt sind, da die Importe in diesem Monat bereits unter historische Normalwerte gefallen sind, und der Rückgang sich in den kommenden Wochen noch beschleunigen dürfte, weil mehr US-Ladungen mit Flugtreibstoff nach Asien statt nach Europa gehen, sagte Ernest Censier, Marktanalyst bei Vortexa, in einer Analyse am Donnerstag.

Der Rückgang der europäischen Flugtreibstoff-Importe um 15 % bislang im April „spiegelt die strukturelle Abhängigkeit von Lieferungen aus dem Nahen Osten wider: Etwa die Hälfte der Jet-Fuel-Importe Nordwesteuropas passiert üblicherweise die Straße von Hormus“, sagte Censier.

Hinzu komme, dass die relativ kurzen Transportzeiten von etwa 21 Tagen von Mina Abdulla in Kuwait nach Rotterdam dazu führen, dass Versorgungsunterbrechungen schnell auf die regionalen Importe durchschlagen, ergänzte der Analyst.

Die Vereinigten Staaten haben sich als wichtigste Ersatzquelle für ausgefallene Lieferungen aus dem Nahen Osten etabliert, doch das dürfte kaum von Dauer sein, da US-Exporte von Jet Fuel/Kerosin zunehmend in den pazifischen Raum umgeleitet werden. Sie erreichten in diesem Monat ein Siebenjahreshoch und machen nun mehr als 30 % der gesamten US-Flugtreibstoffexporte aus.

„Diese Umverlagerung spiegelt einen breiteren Wandel der US-Produkt-Exporte in Richtung pazifisches Becken wider“, erklärte Censier von Vortexa.

Das lässt Europa den Turbulenzen an den Märkten für Flugtreibstoff stark ausgesetzt zurück.

Lufthansa Group, Europas größte Fluggesellschaft, erklärte am Donnerstag, sie beschleunige Pläne zur Reduzierung ihres Flugprogramms und zur früheren Ausmusterung einiger Flugzeuge.

„Angesichts deutlich gestiegener Kerosinpreise, die sich im Vergleich zur Zeit vor dem Iran-Krieg mehr als verdoppelt haben, sowie zusätzlicher Belastungen durch Arbeitskämpfe.“

„Das Paket zur beschleunigten Umsetzung von Flotten- und Kapazitätsmaßnahmen ist angesichts der stark gestiegenen Kerosinkosten und geopolitischen Instabilität unvermeidlich“, sagte Till Streichert, Finanzvorstand der Lufthansa Group.

Explodierende Kosten, sinkende Ernten: Europas Landwirtschaft vor dem Düngemittel-Drama

Als bekannt wurde, dass laut einer US-Umfrage rund 70 Prozent der amerikanischen Farmer befürchten, 2026 nicht genug Dünger kaufen zu können, wurde die Meldung vielerorts als Warnsignal verstanden. Was zunächst wie ein amerikanisches Problem wirkt, könnte sich nun als globales Menetekel erweisen. Denn auch in Europa wächst die Sorge vor einer neuen Düngemittelkrise – mit möglichen Folgen für Ernten, Lebensmittelpreise und die Zukunft tausender Höfe.

Während in den USA vor allem hohe Preise und knappe Budgets den Landwirten zu schaffen machen, ist die Lage in Europa noch komplexer. Hier treffen steigende Energiekosten, geopolitische Unsicherheit, strengere Regulierung und eine ohnehin angeschlagene Landwirtschaft aufeinander. Das Ergebnis: Dünger ist vielerorts verfügbar – aber für viele Betriebe kaum noch wirtschaftlich einsetzbar.

Besonders betroffen ist Stickstoffdünger, das Rückgrat moderner Landwirtschaft. Seine Herstellung hängt stark am Erdgaspreis. Steigt Energie, steigt Dünger. Genau das geschieht erneut. Viele Bauern stehen damit vor einer brutalen Rechnung: entweder volle Düngung mit massiv steigenden Kosten – oder geringere Ausbringung mit sinkenden Erträgen.

Auf den Feldern beginnt deshalb bereits die stille Anpassung. Fruchtfolgen werden verändert, düngerintensive Kulturen reduziert, Investitionen verschoben. Manche Betriebe kalkulieren nur noch von Saison zu Saison. Für kleinere Höfe wird jede neue Preiswelle zur Existenzfrage.

Was heute nach einem branchenspezifischen Problem klingt, kann morgen an der Supermarktkasse ankommen. Weniger Ertrag bei Getreide, Mais oder Futterpflanzen verteuert die gesamte Kette – vom Brot bis zum Fleisch, von Milchprodukten bis zu verarbeiteten Lebensmitteln. Europa könnte damit in eine neue Phase schleichender Lebensmittelteuerung eintreten.

Hinzu kommt ein strategisches Problem: Wenn europäische Bauern wegen Kosten- und Regulierungsdruck zurückfahren, wächst die Abhängigkeit von Importen. Nahrungssicherheit wird dann nicht mehr auf dem eigenen Acker entschieden, sondern auf globalen Märkten – und damit in einer Welt, die geopolitisch instabiler geworden ist.

Die eigentliche Brisanz liegt jedoch tiefer. Europas Landwirtschaft steht bereits unter Druck durch Bürokratie, Umweltauflagen, Flächenkonkurrenz und volatile Märkte. Der Dünger wird nun zum Symbol einer größeren Krise: Kann Europa sich seine eigene Landwirtschaft künftig noch leisten?

Die Warnung aus den USA sollte deshalb nicht als ferne Schlagzeile abgetan werden. Sie könnte der Vorbote dessen sein, was Europa mit Verzögerung selbst erlebt: keine plötzliche Hungersnot, kein leerer Markt – sondern eine langsame Erosion landwirtschaftlicher Substanz.

Und genau diese Krisen sind oft die gefährlichsten, weil sie erst bemerkt werden, wenn sie bereits weit fortgeschritten sind.

Quellen

EU eyes grants, subsidies to offset Iran war impact on farming, transport

EU resists French request to pause carbon border tax on fertilisers

Most U.S. farmers can’t afford all the fertilizer they need this year. Opening the Strait of Hormuz comes too late.

UNDERSTANDING THE ESILIENCE OF FERTILISER MARKETS TO SHOCKS

Fertilizers Europe statement on CBAM’s impact on EU fertilizer import market

Palantir bedroht jetzt weltweit die Zivilisation – Tech-Gigant fordert Macht, Waffen und Kontrolle

Palantirs Manifest für das KI-Zeitalter: Wie ein Tech-Konzern offen für Militarisierung, Elitenherrschaft und kulturelle Härte wirbt

Es war kein Leak, kein internes Papier und kein versehentlich veröffentlichter Entwurf. Es war ein offizieller Post des US-Datenkonzerns Palantir. Unter dem Titel „The Technological Republic, in brief“ veröffentlichte das Unternehmen 22 Thesen, die wie das politische Programm einer neuen Machtelite klingen: Der Westen sei dekadent geworden, zu weich, zu selbstkritisch, zu pluralistisch. Die Zukunft gehöre nicht moralischen Debatten, sondern harter Macht, technologischer Dominanz und nationaler Entschlossenheit.

Because we get asked a lot.

The Technological Republic, in brief.

1. Silicon Valley owes a moral debt to the country that made its rise possible. The engineering elite of Silicon Valley has an affirmative obligation to participate in the defense of the nation.

2. We must rebel…

— Palantir (@PalantirTech) April 18, 2026

Dass irgendein Start-up solche Sätze ins Netz schreibt, wäre eine Randnotiz. Dass sie von Palantir kommen, macht sie hochbrisant.

Denn Palantir ist kein gewöhnliches Softwareunternehmen. Der Konzern arbeitet mit dem Pentagon, Geheimdiensten, NATO-Staaten, Polizei- und Sicherheitsbehörden. Seine Systeme werden in Krieg, Überwachung, Datenanalyse und staatlicher Machtprojektion eingesetzt. Wenn ein Unternehmen mit dieser Nähe zu militärischen Apparaten ein politisches Manifest veröffentlicht, ist das keine bloße Meinungsäußerung. Es ist ein Signal.

Besonders deutlich wird das beim Thema Künstliche Intelligenz. Palantir erklärt offen, die Frage sei nicht, ob KI-Waffen gebaut würden, sondern wer sie baue und zu welchem Zweck. Das ist mehr als Realismus. Es ist der Versuch, die moralische Debatte zu beenden, bevor sie ernsthaft begonnen hat. Wer zögert, so die Logik, verliert gegen China, Russland oder andere Rivalen. Aus Ethik wird Standortnachteil.

Damit normalisiert Palantir eine Entwicklung, die viele Bürger bislang für dystopisch hielten: autonome Waffensysteme, algorithmische Zielauswahl, maschinell beschleunigte Kriegsführung. Der Satz klingt nüchtern, doch politisch bedeutet er eine historische Verschiebung. Nicht mehr die Frage nach Grenzen steht im Zentrum, sondern nur noch Effizienz und Besitzverhältnisse.

Ebenso auffällig ist der Angriff auf das liberale Selbstverständnis westlicher Demokratien. Palantir beklagt „leeren Pluralismus“, verspottet die Dominanz von Apps und Konsumkultur, kritisiert eine psychologisierte Politik und warnt vor zu viel Toleranz. Dahinter steckt die Botschaft, dass offene Gesellschaften zu schwach geworden seien, um sich zu behaupten. Wer Vielfalt, Zurückhaltung und Selbstzweifel pflegt, verliere gegen autoritär organisierte Gegner.

Das ist keine neutrale Diagnose. Es ist eine ideologische Kampfansage.

Besonders explosiv wird das Manifest dort, wo kulturelle Wertungen vorgenommen werden. Palantir erklärt sinngemäß, manche Kulturen hätten Wunder hervorgebracht, andere seien regressiv und schädlich. Damit wird eine Hierarchie von Kulturen formuliert, die im Widerspruch zu zentralen Grundsätzen moderner pluralistischer Demokratien steht. Solche Sätze liefern argumentatives Material für jene Kräfte, die ohnehin von kultureller Überlegenheit, Abschottung und Zivilisationskampf sprechen.

Auch Europa gerät direkt ins Visier. Die Entmilitarisierung Deutschlands und Japans nach dem Zweiten Weltkrieg sei ein Fehler gewesen, heißt es sinngemäß. Deutschland müsse wieder stärker werden, Japan ebenso. Pazifismus erscheint in dieser Lesart nicht als Lehre aus der Geschichte, sondern als gefährliche Schwäche. Für ein Land wie Deutschland, dessen politische Identität nach 1945 gerade auf militärischer Zurückhaltung beruhte, ist das ein Frontalangriff auf das bisherige Selbstverständnis.

Noch grundsätzlicher ist das Menschenbild, das zwischen den Zeilen sichtbar wird. Politiker seien feige, die Öffentlichkeit oberflächlich, Institutionen kraftlos. Hoffnung liegt demnach nicht bei demokratischer Aushandlung, sondern bei entschlossenen Eliten, technischen Experten und strategischen Entscheidungsträgern. Der Bürger erscheint nicht als Souverän, sondern als Zuschauer eines Machtkampfes, den andere für ihn führen sollen.

Hier zeigt sich der eigentliche Kern des Textes: Technologie soll nicht mehr primär Wohlstand schaffen oder Kommunikation erleichtern. Technologie soll Herrschaft organisieren.

Das Ende des Mythos vom neutralen Silicon Valley könnte kaum deutlicher formuliert werden. Jahrzehntelang verkaufte sich die Branche als Motor von Offenheit, Kreativität und globaler Vernetzung. Palantir sagt nun offen, worum es aus Sicht neuer Tech-Machtzirkel tatsächlich geht: Nation, Sicherheit, Stärke, geopolitischer Vorsprung.

Dass ein Unternehmen mit Milliardenaufträgen aus dem Sicherheitsapparat diesen Kurs propagiert, müsste eigentlich eine breite öffentliche Debatte auslösen. Stattdessen wird vieles als intellektuelle Provokation, strategische Nüchternheit oder notwendiger Realismus abgetan. Doch genau darin liegt die Gefahr. Ideen, die gestern extrem wirkten, werden heute als pragmatisch verkauft und morgen zur Normalität.

Palantirs Manifest ist deshalb mehr als Marketing. Es ist ein Fenster in das Denken jener Kreise, die das KI-Zeitalter gestalten wollen. Ein Denken, in dem Demokratie oft als langsam, Moral als naiv und militärische Macht als vernünftige Antwort erscheint.

Wer wissen will, wie die politische Ideologie eines Teils der Tech-Elite aussieht, muss nicht spekulieren. Palantir hat sie selbst veröffentlicht.