Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: NACHRICHTEN

Kategorie: NACHRICHTEN

Restebasar Berlin, Ramschladen Deutschland: Billigheimer schießen als Folge von Migration und Verarmung wie Pilze aus dem Boden

Restebasar Berlin, Ramschladen Deutschland: Billigheimer schießen als Folge von Migration und Verarmung wie Pilze aus dem Boden

Restebasar Berlin, Ramschladen Deutschland: Billigheimer schießen als Folge von Migration und Verarmung wie Pilze aus dem Boden

Berlin-Kolumne von Gerd Meyer-Schultze

Der Abstieg der deutschen Hauptstadt zum „Kalkutta an der Spree“ zeigt sich nicht nur in den arabisierten und islamisierten Quartieren, sondern auch auf weltbekannten Einkaufsmeilen wie Ku-Damm und Friedrichstraße. Billigketten wie Woolworth, Action, Tedi und neuerdings Pepco schießen als Folge von Masseneinwanderung und Verarmung wie Pilze aus dem Boden, während Traditionskaufhäuser wie Galeria Kaufhof, Karstadt oder kleinere Fachgeschäfte in den Berliner Einkaufsvierteln schließen. Dafür boomen Billigketten. Und das nicht nur in Berlin.

Die Mittelschicht der besser verdienenden Bürger hierzulande wird immer schmaler. Die Working Poor und Bürgergeldbezieher – einheimische wie ausländische – beherrschen fast überall das Stadtbild. In Berlin ganz besonders: Schon fast jeder vierte „Berliner“ ist Ausländer.

Vor allem Woolworth ist auf Expansionskurs, und das nicht nur in Berlin. Aktuell plant die Kette das Filialnetz von 640 auf mehr als 1.000 Geschäfte deutschlandweit zu vergrößern. Auch Tedi, NKD, und neuerdings Pepco haben in Zeiten steigender Preise Hochkonjunktur. Letzterer ist ein neuer Player auf dem Markt In ihrem Heimatland Polen eröffnete die Pepco-Kette die erste Filiale bereits 2004. Mittlerweile ist der Discounter mit mehr als 3.300 Filialen in 18 europäischen Ländern vertreten. Jetzt auch in Deutschland.

Discounter profitieren vor allem von der wirtschaftlichen Not vieler Verbraucher – und das längstens nicht mehr nur bei Lebensmitteln. In immer mehr Branchen – vom Modehandel bis zu Haushaltswaren – verdrängen die Billigheimer die etablierte Geschäftswelt.

„Deutschland wird sich ändern…“

Den Rest besorgt eine autofahrerfeindliche Ideologie-Politik, die Kunden aus den Innenstädten vertreibt. Ist der kleine Fachhandel im Stadtviertel erst einmal weg, heißt es: They never come back – sie kehren nie zurück!

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sogar der Online-Handel Probleme hat, sich gegen die Billigketten durchzusetzen. Die Eleganz und der Glanz weltberühmter Konsumtempel wie KaDeWe oder Lafayette werden in Berlin mehr und mehr zu einer nostalgischen Erinnerung.

Wie sagte noch mal gleich die „Grüne“ Katrin Göring-Eckardt am Beginn der illegalen Masseneinwanderung vor gut zehn Jahren: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf.“ Mir kommt allerdings in diesem Zusammenhang noch ein anderes Zitat in den Sinn:

Der 2014 verstorbene große deutsche Journalist und Publizist Peter Scholl-Latour hat das Asyl-und Migrationsproblem Europas einmal mit dem treffenden Satz beschrieben: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.“

The post Restebasar Berlin, Ramschladen Deutschland: Billigheimer schießen als Folge von Migration und Verarmung wie Pilze aus dem Boden appeared first on Deutschland-Kurier.

LIVE vor 15 Minuten: Wer kontrolliert wirklich die Straße von Hormus? Larry Johnson mit brisanter Analyse

Analyse von Larry Johnson in der Sendung „Judging Freedom“ vom 20. April 2026

Im Video der aktuellen Folge von Judging Freedom mit Andrew Napolitano wird die zentrale Frage gestellt: Wer kontrolliert die Straße von Hormus?

Larry Johnson, ehemaliger CIA-Analyst und Nahost-Experte, gibt eine klare Antwort: Iran. Das Land kann die Meerenge nach Belieben öffnen oder schließen – und hat dies in den letzten Tagen erneut unter Beweis gestellt.

Die aktuelle Eskalation: US-Blockade und iranische Antwort

Die Ereignisse der letzten Tage sind nach Johnsons Einschätzung ein klassisches Beispiel für „undeclared wars“ – nicht erklärte Kriege, die die US-Regierung routinemäßig führt.

Am Freitag vor der Sendung erklärte Präsident Donald Trump die Blockade der Straße von Hormus. Iran reagierte sofort: Die Meerenge wurde wieder geschlossen.

Zuvor hatte Teheran signalisiert, dass es Schiffe anderer Länder passieren lassen würde – mit Ausnahme von US- und israelischen Schiffen oder solchen, die diese Länder versorgen.

Johnson betont: Dies sei keine leere Drohung. Über die Website MaritimeTraffic.com sei live zu beobachten, wie der Schiffsverkehr plötzlich zum Erliegen kommt – „wie ein Wasserhahn, der zugedreht wird“.

Die Straße von Hormus bleibt damit das entscheidende Druckmittel Irans. Rund 20 Prozent des weltweiten Öls und ein großer Teil des verflüssigten Erdgases passieren diese nur 33 Kilometer breite Engstelle zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman.

Wer sie kontrolliert, kontrolliert einen wesentlichen Teil der globalen Energieversorgung.

Hintergrund: Der Angriff auf das iranische Frachtschiff

Der unmittelbare Auslöser der aktuellen Blockade war ein Vorfall auf hoher See: Die US Navy griff ein iranisches Frachtschiff an, das unter iranischer Flagge aus China kommend auf dem Weg nach Iran war.

Es handelte sich um ein Containerschiff, beladen mit 40-Fuß-Containern – keine Waffen, kein Militärgerät.

Johnson spricht offen von „Akt der Piraterie“. Videos und Berichte auf Telegram zeigten, dass das Schiff im Maschinenraum getroffen und manövrierunfähig wurde.

Iran fordert seit zwei Wochen die Einhaltung von zehn klaren Punkten, darunter die sofortige Aufhebung der Blockade. Solange diese nicht erfüllt sind, wird Teheran nicht mit der US-Delegation unter Vizepräsident JD Vance, Mike Witoff und Jared Kushner in Islamabad verhandeln.

Pakistan bemüht sich intensiv, das Treffen zu retten – bislang vergeblich.

Interne US-Konflikte und Trumps chaotische Linie

Johnson zeichnet ein Bild tiefer Zerrissenheit im Weißen Haus. Nach Informationen aus Militärkreisen hatte es bereits eine Einigung gegeben, die iranischen Forderungen zu erfüllen.

Trump persönlich habe diese dann „gesprengt“.

Gleichzeitig berichtet Johnson von einer dramatischen Sitzung am Samstagabend: Trump soll den Einsatz der Atomwaffen-Codes gefordert haben. General Dan Kaine habe sich dagegen gestellt und den Raum mit gesenktem Kopf verlassen.

Trump selbst twitterte und sprach widersprüchlich: Mal behauptete er, Iran habe einem Friedensdeal zugestimmt und gemeinsame Bergung des angereicherten Urans sei geplant – Aussagen, die Johnson als reine Marktmanipulation einstuft.

Die Öffentlichkeit verliere zunehmend das Vertrauen: Trumps Beliebtheitswerte liegen bei nur noch 37 Prozent, über 52 Prozent der Amerikaner lehnen einen Krieg gegen Iran ab.

Militärische Pläne: Bomben auf Kraftwerke und Brücken

Trotz aller Signale für Verhandlungen bereitet das Pentagon nach Johnsons Quellen weiter einen massiven Luftangriff vor.

Zunächst war von einer gezielten Operation gegen hochangereichertes Uran die Rede (Spezialkräfte-Einsatz). Nun sei man wieder bei der ursprünglichen Linie: Bombardierung aller Kraftwerke, Brücken und der Stromversorgung Irans.

„Pizza-Index“ im Pentagon – also die Zahl der nächtlichen Pizza-Lieferungen – sei deutlich gestiegen.

Johnson warnt: Militärisch werde das nichts bringen. Es diene nur der „guten Gefühl“-Propaganda und der Hoffnung, die iranische Bevölkerung zum Aufstand zu treiben.

Tatsächlich habe der westliche Druck jedoch das Gegenteil bewirkt: Die junge Generation unter 30 in Iran sei durch den Angriff von außen erst recht hinter der Islamischen Republik geeint.

Iranische Gegenmaßnahmen und die Macht der Straße von Hormus

Iran hat unmissverständlich erklärt: Bei einem Angriff auf seine Infrastruktur werde es die Kraftwerke der Golfstaaten – Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate – zerstören.

Die US-Basen in der Region (darunter die 5. Flotte in Bahrain) seien bereits schwer beschädigt und größtenteils nutzlos.

Die extremen Temperaturen („Pizzaofen“-Hitze) machen eine dauerhafte Stationierung zusätzlich schwierig.

Die Straße von Hormus bleibt Irans stärkste Waffe. Johnson: „Iran kann sie ein- und ausschalten.“

Selbst wenn andere Schiffe zunächst passieren durften – nach Trumps Blockade-Erklärung wurde sie sofort wieder geschlossen.

Das zeigt: Die Kontrolle liegt nicht bei der US-Navy, nicht bei Israel und nicht bei einer Koalition. Sie liegt bei Teheran.

Historischer Kontext: Wer hat eigentlich angefangen?

Johnson widerlegt die gängige Narrative, Iran sei seit 1979 der Aggressor.

Die USA hätten den Iran-Irak-Krieg 1980 aktiv unterstützt (inklusive Chemiewaffenlieferungen an Saddam Hussein).

Die Geiselnahme in der US-Botschaft sei eine Reaktion auf die US-Unterstützung des Schahs gewesen.

Seitdem reagiere Iran auf US-Aktionen – nicht umgekehrt.

Die aktuelle Eskalation sei nur die Fortsetzung einer langen Kette von US-Aggressionen.

Fazit: Wer wirklich kontrolliert

Larry Johnson schließt mit einer klaren Botschaft: Iran kontrolliert die Straße von Hormus – und kann dies auch weiterhin tun.

Solange die USA und Israel an der Strategie des Regime-Changes festhalten, bleibt die Meerenge geschlossen oder zumindest hochgefährlich.

Verhandlungen in Islamabad sind derzeit blockiert. Die militärischen Vorbereitungen laufen weiter.

Die Welt steht damit vor einer der gefährlichsten Eskalationsstufen seit Jahren.

Ob die Straße von Hormus offen bleibt oder nicht, entscheidet nicht Washington – sondern Teheran. Und Teheran hat in den letzten Tagen gezeigt: Es meint es ernst.

Der Artikel basiert ausschließlich auf den Aussagen Larry Johnsons im Gespräch mit Judge Andrew Napolitano vom 20. April 2026. Die Entwicklungen sind hochaktuell und können sich stündlich ändern – die Kontrolle der Straße von Hormus bleibt jedoch das zentrale strategische Faktum dieser Krise.

Wir sollten die Tyrannen nicht fürchten; die Tyrannen sollten uns fürchten

In unserer Gesellschaft schubsen wir Psychopathen nicht vom Eis, wenn niemand hinsieht. In unserer Gesellschaft lassen wir sie die Welt regieren.

Caitlin Johnstone

Wenn auf einer Insel tausend Menschen leben würden und einer von ihnen anfinge, allen anderen das Leben schwer zu machen, würden bald nur noch 999 Menschen auf der Insel leben.

Wie seltsam also, dass ein paar Oligarchen und Imperiumsmanager einen ganzen Planeten voller Menschen herumkommandieren dürfen.

Ich meine, im Moment sitzen wir alle da und hoffen, dass ein paar Soziopathen in Washington und Tel Aviv die Weltwirtschaft nicht mit ihrer rücksichtslosen Kriegstreiberei gegen den Iran in den Abgrund stürzen. Wir sind so viele und sie sind so wenige, und trotzdem sitzen alle da und denken: „Meine Güte, ich hoffe wirklich, dass ich mir in den nächsten Monaten noch Essen leisten kann; hoffentlich verhält sich der Typ mit der orangefarbenen Frisur eine Weile vernünftig und normal, damit meine Familie etwas zu essen bekommt.“

Das sind keine Götter, die auf dem Olymp sitzen und von dort oben allmächtig über unser Schicksal herrschen. Das sind gewöhnliche Menschen mit gewöhnlichen Körpern aus Fleisch und Blut, die auf derselben Erde wandeln wie wir. Sie haben weiche Haut und innere Organe. Ihre Köpfe müssen fest am Hals sitzen, wenn sie weiteratmen wollen.

Und dennoch dürfen sie die Menschen terrorisieren, mit denen sie sich diesen Planeten teilen.

Das erinnert mich an ein Zitat aus dem „Scientific American“ über die Sichtweise eines Inuit-Stammes auf das Problem der Psychopathie:

„In einer Studie aus dem Jahr 1976 stellte die Anthropologin Jane M. Murphy, damals an der Harvard University, fest, dass eine isolierte Gruppe von Yupik sprechenden Inuit in der Nähe der Beringstraße einen Begriff (kunlangeta) verwendete, um ‚einen Mann zu beschreiben, der … wiederholt lügt, betrügt und Dinge stiehlt und … viele Frauen sexuell ausnutzt – jemanden, der auf Zurechtweisungen nicht hört und immer wieder zu den Ältesten gebracht wird, um bestraft zu werden“. Als Murphy einen Inuit fragte, was die Gruppe normalerweise mit einem „kunlangeta“ tun würde, antwortete er: ‚Jemand hätte ihn vom Eis gestoßen, wenn niemand hingesehen hätte.‘“

In unserer Gesellschaft schubsen wir Psychopathen nicht vom Eis, wenn niemand hinsieht. In unserer Gesellschaft lassen wir sie die Welt regieren.

Wir haben Systeme geschaffen, die diejenigen begünstigen, die bereit sind, alles zu tun, um an die Spitze zu gelangen, und die sie schützen, sobald sie dort angekommen sind. Die Reichsten sind diejenigen, die ihre Konkurrenten vernichtet und die Arbeiterklasse am rücksichtslosesten ausgebeutet haben. Diejenigen, die in Ämter gewählt werden, sind diejenigen, die bereit sind, die Interessen der Reichen und Mächtigen zu schützen, egal wie hinterhältig sie dabei vorgehen müssen. Diejenigen, die in der Armee und in Geheimdiensten in Führungspositionen befördert werden, sind diejenigen, die unerschütterliche Loyalität gegenüber dem blutrünstigen Imperium bewiesen haben, dem sie dienen.

Diese Systeme schützen die Menschen vor den natürlichen Folgen ihres Handelns. Wenn man viel Geld hat, hängt das eigene Überleben nicht davon ab, sich mit den anderen Mitgliedern der Gemeinschaft zu verstehen; man kann sich einfach alle Dienstleistungen kaufen, die man braucht, und die Menschen, die diese Dienstleistungen erbringen, wie Dreck behandeln, solange man ihnen genug bezahlt. Wenn man in ein Amt gewählt wird, hängt das eigene Überleben nicht davon ab, die Interessen der Wählerschaft zu vertreten; man kann so schrecklich sein, wie man will, und sich darauf verlassen, dass die Sicherheitsdienste einen beschützen.

Das ist eine Perversion der natürlichen Ordnung. Den Reichen und Mächtigen sollte es nicht gestattet sein, mit uns zu machen, was sie wollen, und ungestraft davonzukommen. Sie sind zahlenmäßig massiv in der Unterzahl. Alles, was sie haben, haben sie nur dank uns.

Ihr Reichtum hängt von den Arbeitnehmern und Verbrauchern ab. Ihre Macht hängt davon ab, dass wir uns gemeinsam darauf einigen, erfundene Regeln über Regierung und Recht als etwas Reales zu behandeln. Ihr Leben hängt davon ab, dass wir uns gemeinsam darauf einigen, uns nicht in Scharen gegen sie zu wenden und sie in Stücke zu reißen.

Wir können einen revolutionären Wandel herbeiführen, wann immer wir wollen. Wir haben bereits die nötige Mehrheit. Alles, was wir brauchen, ist der Wille dazu.

Neue Videos am Montag

Euer Wissen, euer Vorteil – in wenigen Minuten!

In unseren Videos findet ihr fundierte Erklärungen und prägnante Zusammenfassungen zu aktuellen Themen. Ob Politik, Wirtschaft oder gesellschaftliche Entwicklungen – wir bieten euch einen klaren Überblick und fundierte Perspektiven. Perfekt, um schnell informiert zu sein oder komplexe Themen besser zu verstehen. Jetzt anschauen und immer einen Schritt voraus sein!

Das hat niemand kommen sehen… (Asmongold Clips – Deutsch)

Totaler Absturz! EU-Kriegstreiber kurz vor ihrem endgültigen Ruin

Larry Johnson & Oberst Wilkerson: Iran öffnet die Meerenge – Trumps Spiel ist aus!

Steht Europa vor dem Kollaps? Was dir keiner über die Energiekrise sagt

Der Mensch wurde genetisch verändert –Prof. Dr. Sucharit Bhakdi im Interview mit Marc Friedrich

Nukleare Unklarheit und die Samson-Option (The Reese Report – Deutsch)

FRAGEN und ANTWORTEN zu MACHTZIRKEL STATT VOLKSVERTRETER – IST DAS PARTEIENSYSTEM AM ENDE?

PSI-Spion im Kalten Krieg: Dr. Paul Smith, Remote Viewer bei Project Star Gate

Das Interview, das verschwand, nachdem er ihr gesamtes System aufgedeckte (Video Advice – Deutsch)

Prof. Alois Knoll: DAS ist der nächste Durchbruch bei Humanoiden Robotern, Weltmodellen & AGI!

Wie der Staat junge Menschen manipuliuert & einschüchtert // Michelle Gollan

„Merz und Trump werden es NIE überleben“ (Wolff warnt)

Anschlag auf Deutschland: DAS schockt alle (Lafontaine packt aus!)

Wie Israel Journalisten getötet hat

Bundesbern zahlte Schweigegeld

Steht der Ölmarkt kurz vor einer Katastrophe?

Steht der Ölmarkt kurz vor einer Katastrophe?

Steht der Ölmarkt kurz vor einer Katastrophe?

Die „Friedens“-„Verhandlungen“ zwischen dem Iran und den USA scheinen ins Leere gelaufen zu sein. Der angespannte Waffenstillstand trat am 8. April in Kraft, was Präsident Trump als Chance bezeichnete, ein umfassenderes Abkommen abzuschließen, unter der Voraussetzung, dass der Iran die Straße von Hormus vollständig wieder öffnet. Trump akzeptierte offenbar, dass der Zehn-Punkte-Vorschlag des Irans die […]

Der Beitrag Steht der Ölmarkt kurz vor einer Katastrophe? erschien zuerst unter tkp.at.

Gottfried Curio (AfD): Dobrindt täuscht Öffentlichkeit über ausbleibende Migrationswende

Gottfried Curio (AfD): Dobrindt täuscht Öffentlichkeit über ausbleibende Migrationswende

Gottfried Curio (AfD): Dobrindt täuscht Öffentlichkeit über ausbleibende Migrationswende

Die jüngste Jubelpropaganda von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) über eine angebliche Migrationswende entbehrt jeder Grundlage. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Gottfried Curio, stellt dazu im Einzelnen fest:

▶ „In Dobrindts emphatischer Betonung, Abschiebungen von Straftätern seien zwingend notwendig, liegt bereits der übliche Versuch der Aufmerksamkeitsverschiebung: Man will sich der Rechtspflicht zur Rechtsdurchsetzung der notwendigen Abschiebung aller (!) Betroffenen entziehen, indem man auf eine kleine Gruppe fokussiert. Tatsächlich sind natürlich, nachdem der Bürgerkrieg in Syrien lange aus ist und das Assad-Regime besiegt, alle – für die erteilten Schutztitel angegebenen – Schutzgründe entfallen.“

▶ „Alle Schutztitel sind mithin zu widerrufen sowie alle betroffenen, noch nicht eingebürgerten Personen abzuschieben. Statt Rechtsdurchsetzung proklamiert aber Dobrindt eine Linie, wo eine Rückkehr ein ‚gemachtes Nest‘, natürlich durch deutsche Geldgeschenke, voraussetzt, wenn er von Rückkehrperspektiven erst nach Bereitstellung von ‚ausreichend Entwicklung, Wohnraum und Arbeitsplätze[n]‘ spricht.“

▶ „Der verringerte Druck der Neuzugänge an syrischen Asylbewerbern ist diesem Regimewechsel zuzuschreiben, natürlich in keiner Weise – entgegen Dobrindts Suggestionen – irgendeiner Aktivität dieser Bundesregierung. Der Minister weiß das und versucht die Öffentlichkeit vorsätzlich auch hierüber zu täuschen.“

▶ „Die komplette Ineffektivität der vorgenommenen stichprobenartigen Grenzkontrollen ist statistisch umfänglich belegt: Zurückweisungen Asylsuchender erfolgen nur im Umfang von etwa 2 Prozent der neuen Asylbewerber. Im vergangenen Jahr war nicht etwa ein Abgang von 200.000 Asylmigranten aus Deutschland – was allein den Beginn einer Migrationswende markieren würde – zu verzeichnen, sondern wiederum der Zuzug von 200.000 betroffenen Personen, in etwa zu gleichen Teilen über Neuanträge beziehungsweise Familiennachzug.“

Dobrindt ganz auf Kanzler-Fake-News-Linie

AfD-Innenexperte Curio zieht aus alledem das folgende Fazit: „Insgesamt liegt der neuerliche Dobrindt’sche Täuschungsversuch ganz auf der Linie der kürzlichen bewussten Falschdarstellungen des Kanzlers nach seinen Gesprächen mit dem syrischen Übergangspräsidenten. Dort hatte Merz zunächst eine Einigkeit mit der syrischen Führung verkündet, dass in den nächsten drei Jahren 80 Prozent der hiesigen syrischen Asylbewerber zurückkehren ‚sollen‘ – was im Nachgang nicht nur von syrischer Seite bestritten wurde, sondern durch den syrischen Außenminister sogar ins Gegenteil verkehrt wurde: Es werde keine ‚Zwangsumsiedlungen‘ (von Syrern nach Syrien!) geben, nur freiwillige Rückkehr, und auch diese nur nach finanziellen Leistungen an Syrien. Die Mannschaft der syrischen Diaspora-Armee wird als ‚nationales, strategisches Gut‘ betrachtet, was offenbar zu Erpressungszwecken eingesetzt werden soll. Wie meine Nachfrage diese Woche im Innenausschuss ergab, hat Dobrindt auch mitnichten das BAMF zum Widerruf auch nur der Schutztitel aufgerufen, was die AfD-Fraktion seit langem fordert. Dobrindt wie Merz versuchen die deutschen Bürger über die komplett ausbleibende Migrationswende vorsätzlich zu betrügen.“

The post Gottfried Curio (AfD): Dobrindt täuscht Öffentlichkeit über ausbleibende Migrationswende appeared first on Deutschland-Kurier.

„Babyglück“ für Schwule durch Leihmutterschaft: Kinder und der weibliche Körper als Ware

„Babyglück“ für Schwule durch Leihmutterschaft: Kinder und der weibliche Körper als Ware

„Babyglück“ für Schwule durch Leihmutterschaft: Kinder und der weibliche Körper als Ware

Über „Baby-Glück“ bei Hendrik Streeck jubelt der deutsche Mainstream: Dieses „Glück“ des CDU-Gesundheitspolitikers und seines Ehemannes besteht im erfolgreichen Kauf eines Babys aus den USA über eine Leihmutterschaft. Diese ist in Deutschland eigentlich verboten, doch über das Ausland lässt sich das praktischerweise umgehen. Kritischen Beobachtern stellt sich hier die Frage: Wie viel Glück empfinden wohl jene Frauen, die ihren Körper für Geld so hergeben?

Der folgende Kommentar von Julian Marius Plutz erschien zuerst bei Haintz.Media:

Einzeiler haben eine besondere Sprachmagie, da sie in einfachster, kürzester Form Absurdes und Skurriles prägnant auf den Punkt bringen können. „Treffen sich zwei Tangenten“ ist beispielsweise so ein Einzeiler – was eine fast melancholische Angelegenheit darstellt –, tun sie das de facto doch nie, außer irgendwann, aber das ist dann so weit weg, dass man das ja gar nicht mehr mitbekommt. Andererseits ist man bei manchen Subjekten ganz froh, dass man sie erst gar nicht trifft. Im Leben ist es wie in der Juristerei: Es kommt darauf an.

Ein weiterer Einzeiler, der die Tage durch die Gazetten geht, ist: Hendrik Streeck bekommt mit seinem Mann ein Baby. Nun werden die allermeisten Leser grundsätzlich zumindest mit der Biologie des Mannes und der Biologie der Frau soweit im Bilde sein, dass sie wissen, dass ein Mann keine Gebärmutter hat. Und solange Doktor Frankensteins feuchte Träume, genannt Transhumanismus, noch nicht soweit fortschreitet, dass man biologischen Männern eine künstliche einpflanzen kann, solange bleibt es, wie es ist: Nur eine biologische Frau kann ein Kind bekommen. Vor zehn Jahren hätten Sie als Sechsjähriger in der ersten Klasse noch nicht einmal ein Lob für diese Aussage bekommen. Heute streiten sich mehr oder minder erwachsene Genderwissenschaftler, Soziologen und sonstige Denkgranaten, ob ein Mann nicht vielleicht doch schwanger sein kann.

Der Körper wird Mittel zum Zweck

Und dennoch titelt die Bild-Zeitung enthusiastisch, als wäre Buckelwal Timmy nun doch gerettet und würde Daniel Günther als Ministerpräsident in Schleswig-Holstein ablösen, was vielleicht sogar ein Gewinn für den echten Norden wäre, Folgendes: »„Baby-Glück bei Hendrik Streeck!“«. Damit ist gemeint, dass der Biologe und gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag sich ein Kind gekauft hat. Die Leihmutter lebt in den USA und wurde mit Geld belohnt, damit sie für den privilegierten, reichen, schwulen Deutschen ein Kind austrägt. Man fragt sich: Wo sind denn die Linken eigentlich, wenn man sie mal braucht? Denn der Fall Streeck ist ein Elfmeter für sie: Ein weißer, privilegierter, reicher Mann kauft sich ein Kind von einer nicht privilegierten und nicht zu reichen Frau.

Die Parallele zur Prostitution liegt dabei nicht fern. In beiden Fällen wird der Körper einer Frau gegen Bezahlung in Anspruch genommen, um Bedürfnisse anderer zu erfüllen. Während es dort um sexuelle Dienstleistungen geht, geht es hier um reproduktive. Der Unterschied in der gesellschaftlichen Bewertung ändert nichts an der zugrunde liegenden Struktur: Eine ökonomische Ungleichheit schafft ein Angebot, das ohne diese Differenz so nicht existieren würde. Die Frau stellt ihren Körper zur Verfügung, nicht aus Liebe, sondern weil es sich finanziell lohnt.

Hinzu kommt, dass in beiden Fällen eine Form der funktionalen Entkopplung stattfindet. Was eigentlich als zutiefst persönlicher, körperlicher Vorgang gedacht ist, wird in einen vertraglich geregelten Dienst überführt. Schwangerschaft wird von Mutterschaft getrennt, Intimität von Beziehung. Der Körper wird damit Mittel zum Zweck, eingebettet in eine Transaktion, bei der am Ende ein Ergebnis steht, das zuvor vertraglich festgelegt wurde. Dass dies rechtlich sauber formuliert sein kann, ändert nichts an der grundsätzlichen Logik dieses Vorgangs.

Das Gottlose wird zur Gewohnheit 

Rechtlich bewegt sich der Fall in einem Spannungsfeld. In Deutschland ist Leihmutterschaft nach dem Embryonenschutzgesetz verboten. Weder die Durchführung noch die Vermittlung sind zulässig. Gleichzeitig betrifft dieses Verbot nur Handlungen innerhalb Deutschlands. Wer also ins Ausland ausweicht, etwa in die USA, nutzt eine Möglichkeit, die zwar nicht direkt strafbar ist, aber den Geist der hiesigen Gesetzgebung unterläuft.

Gerade im Fall eines Politikers stellt sich damit eine weitergehende Frage. Wenn jemand, der an der Gestaltung und Einhaltung von Gesetzen mitwirkt, bewusst eine moralisch degenerierte Konstruktion nutzt, um genau diese gesetzlichen Grenzen zu umgehen, entsteht zumindest ein Spannungsverhältnis. Denn auch wenn die Elternschaft später unter bestimmten Voraussetzungen anerkannt werden kann, bleibt der Weg dorthin eine bewusste Umgehung nationaler Regelungen.

Damit stellt sich letztlich die grundsätzliche Frage nach der Verbindlichkeit von Recht. Wenn das, was im Inland verboten ist, durch Ausweichen ins Ausland praktisch ermöglicht wird, verliert das Verbot an Substanz. Für einen politischen Akteur wie Streeck wiegt dieser Umstand umso schwerer, weil hier nicht nur eine private Entscheidung getroffen wird, sondern zugleich ein Signal darüber gesendet wird, wie ernst die eigenen gesetzlichen Rahmenbedingungen tatsächlich genommen werden. Politiker sollten, wenigstens hin und wieder, moralische Vorbilder sein. Deswegen sollten sie nicht ihre Frau verprügeln, ins Bordell gehen oder sich ein Kind kaufen.

Am Ende normalisiert sich das Unnormale, und das Gottlose wird zur Gewohnheit. Ein Kind ist keine Ware, weil ein Mensch keinen monetären Wert hat, sondern Würde besitzt. Damit sollten sich Leute wie Hendrik Streeck und andere Protagonisten der moralischen Verkommenheit beschäftigen. Selbst das beste Argument für Leihmutterschaft ist ein falsches Argument. Vieles kann man kaufen, und am liebsten kann sich jeder leisten, was er mag. Aber kein Baby darf jemals zur Ware verkommen.

Irankrieg: Die Ziele der Golfstaaten, Indiens, Chinas und der EU

Irankrieg: Die Ziele der Golfstaaten, Indiens, Chinas und der EU

Irankrieg: Die Ziele der Golfstaaten, Indiens, Chinas und der EU

Während neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran vorbereitet werden, sind auch die Kriegsziele anderer Staaten sichtbar geworden. Die arabischen Golfstaaten und Indien setzen auf die Niederlage des Mullah-Regimes. China und die EU hingegen machen den Islamfaschisten die Mauer.

von Eric Angerer

Das Mullah-Regime kämpft ums Überleben. Seine Führer bewegen sich in einer Endkampf-Parallelwelt. Israel und die USA haben teilweise gleiche Kriegsziele, teilweise aber auch unterschiedliche Interessen und Schwerpunkte (wir haben sie hier analysiert)

Die USA, Israel und das iranische Regime sind aber nicht die einzigen, die in diesem Konflikt Ziele haben und versuchen, diese auch durchzusetzen. Am unmittelbarsten involviert sind die arabischen Golfstaaten.

Interessen der Golfstaaten

Die arabisch-sunnitischen Monarchien am Golf, also Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Oman, haben die persisch-schiitischen Dschihadisten in Teheran nie gemocht. Zu fanatisch, zu „revolutionär“, zu unberechenbar, zu arrogant, zu viele regionale Vorherrschaftsansprüche. Eine Ausnahme war nur Katar, das Emirat, das von den Fanatikern der Muslimbruderschaft gekapert worden war und lange gute Beziehungen zu den Mullahs unterhielt.

Man hat aber lange stillgehalten. Einerseits wegen der antiisraelischen und antisemitischen Grundstimmung unter vielen Islamgläubigen. Andererseits wegen iranischer Drohungen mit einer Blockade der Straße von Hormus. Darauf hat man sich aber seit langem vorbereitet – mit Pipelines zur Umgehung von Hormus.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die 1200 Kilometer lange Pipeline von den saudischen Ölfeldern am Persischen Golf rund um Abqaiq zum Hafen von Yanbu am Roten Meer. Sie kann täglich 7 Millionen Barrel transportieren, die dann von Tankern durch den Suezkanal nach Europa gebracht werden – und zukünftig vielleicht über eine Pipeline durch Israel und Griechenland (siehe zu diesem Aspekt auch die interessante Analyse von Tom Nash).

Eine weitere Umgehungspipeline betreiben die Vereinigten Arabischen Emirate. Sie verbindet die Ölfelder bei Habshan in Abu Dhabi mit dem Hafen Fujairah am Golf von Oman. Die Leitung kann rund 1,5 Millionen Barrel pro Tag transportieren. Tanker können dadurch direkt in den Indischen Ozean auslaufen, ohne die Straße von Hormus passieren zu müssen.

Wenn die Golfstaaten gegenüber dem Regime in Teheran stillgehalten haben und die Mullahs nicht provozieren wollten, so ist nun offenbar Schluss damit. Der Iran hat zuletzt nicht nur US-Stützpunkte in der Region beschossen, sondern auch ökonomische Einrichtungen der Golfstaaten. Damit ist für die Saudis, die VAE, Kuwait etc. das Maß voll.

Auch wenn sie das nur andeuten: Die Golfmonarchien wollen nun endlich die Mullahs, die bisher ihre Nachbarn schikaniert und bedroht haben, loswerden. Sie haben viel Geld und sind für dieses Ziel sicherlich auch bereit, vorübergehend gewisse Einbußen hinzunehmen. Und die Saudis würden ihre erheblichen militärischen Kapazitäten wohl auch einsetzen, sollte der Iran das Land erneut beschießen.

Die Haltung Indiens

Die Hindus stehen den Mohammedanern aufgrund ihrer historischen Erfahrung traditionell ablehnend gegenüber. Je nach Region stand Indien bis zu 700 oder 800 Jahre unter muslimischer Herrschaft. Durch die zahlreichen militärischen Konflikte und die Repressalien sollen über die Jahrhunderte an die 70 Millionen Hindus von den Islambefolgern ums Leben gebracht worden sein. Zwei Millionen Inder wurden als Sklaven in islamische Gebiete verschleppt, hauptsächlich junge Frauen und Mädchen.

Wie überall versuchten die moslemischen Herrscher die Islamisierung des Landes. Sie lief wie überall über mehrere Schienen: 1) Ansiedlung von Islamgläubigen als herrschende Schicht, 2) Raub von ungläubigen Mädchen, die als Dritt- oder Viertfrauen von Islambefolgern die Demografie in die muslimische Richtung bewegen, 3) ökonomischer und gesellschaftlicher Druck durch Jizya und ständige Demütigung der Ungläubigen. Diese Mechanismen führten über die Jahrhunderte zu einer schleichenden Islamisierung des Landes, mit den Schwerpunkten im späteren Pakistan und Bangladesch. Sie sind die Wurzel der heute insgesamt 570 Millionen Muslime am indischen Subkontinent. Und sie haben sich als integraler Bestandteil der islamischen Kolonialisierung tief in das kollektive historische Gedächtnis der Hindus eingegraben. 

Diese historischen Erfahrungen sind die Grundlage für seit Jahren gute Beziehungen mit Israel. Das betrifft wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit und auch gemeinsames politisches Agieren – insbesondere gegen Dschihadisten. Tatsächlich sind der Besuch des indischen Premiers Narendra Modi in Israel, der neue Rüstungsdeal und die Ankündigung einer Freihandelszone – ausgerechnet im Vorfeld des Krieges mit dem Iran – demonstrative Akte. Und auch bezüglich Somaliland, wo es um die Kontrolle am Horn von Afrika und den Zugang zum Roten Meer geht, kooperiert Indien mit Israel und den VAE (wir haben berichtet).

Aufgrund des jahrhundertealten Konfliktes mit dem Dschihadismus, wiederholter Terroranschläge durch extremistische Islamgläubige und der ständigen Bedrohung durch Pakistan, einer islamistischen Diktatur, hat Indien ein natürliches Interesse an verlässlichen Bündnispartnern. Da ist die strategische Zusammenarbeit mit Israel völlig logisch. Dasselbe gilt umgekehrt für Israel, das durch die Zusammenarbeit mit der Großmacht Indien auch die Abhängigkeit von den USA etwas reduzieren kann.

Ein Sturz des Mullah-Regimes im Iran wäre definitiv im indischen Interesse. Gemeinsam mit Israel, Indien und den VAE könnte ein prowestlicher Iran die Basis für einen neuen Mittleren Osten legen. Ein solches Bündnis gegen den Dschihadismus wäre auch die Basis für neue Handelsrouten von Indien bis nach Europa.

Die indische Führung betreibt dabei auch eine sehr geschickte Politik, die sich nicht in einseitige Abhängigkeiten begibt. Man ist Mitglied der BRICS, unterhält gute Beziehungen zu Russland und kauft dessen Öl. Gleichzeitig hält man sich auch die westliche Option offen – und Energiebezüge aus dem Golf. Damit hat Indien Wahlmöglichkeiten und hat damit als Großmacht verschiedene Spielräume.

Lage und Interessen von China

Die Volksrepublik China verfügt zwar über etliche wichtige Rohstoffe (etwa seltene Erden), aber kaum über eigene Energieressourcen. In den Bereichen Öl und Gas ist China (so wie auch Japan und Korea) von Importen abhängig.

Die Führung des Landes hat sich deshalb in den vergangenen Jahrzehnten um verschiedene Optionen der Energieversorgung bemüht, um ihren Aufstieg zur führenden Industriemacht der Welt auf dieser Ebene abzusichern. Man bezog Öl aus Venezuela, aus dem Golf (und dabei etwa 80 Prozent des iranischen Öls) und aus Russland.

Dabei nutzte man die Sanktionen gegen Russland und den Iran aus, um die Preise für die Lieferungen deutlich unter Weltmarktniveau zu drücken. Der Iran und Russland waren einerseits froh, einen stabilen Abnehmer zu haben, andererseits war in der russischen Führung sicherlich auch ein gewisser Unmut zu verspüren, wie die eigene Lage von China ausgebeutet und wie man von Peking in der Tendenz zu einer abhängigen Macht degradiert wurde.

Nachdem die USA die Kontrolle über das venezolanische Öl übernommen haben (und damit die Preise für China steigen), ist es für China umso wichtiger, das „befreundete“ Regime in Teheran an der Macht zu halten. Zwar mag die chinesische Führung die Mullahs auch nicht besonders (immerhin hat sie im Westen des Landes auch mit dschihadistischen Fanatikern zu kämpfen), aber hier gehen die geopolitischen Interessen vor. Deshalb unterstützt Peking die Islamfaschisten in Teheran unter anderem mit Satellitendaten.

Wenn der Iran für China fällt (durch einen Regimewechsel oder nach dem venezolanischen Vorbild), wäre das für die bürokratische Diktatur in Peking im globalen Ringen ein massiver Rückschlag. Man würde gegenüber den (energieautarken) USA wieder ins Hintertreffen geraten. Und die Macht Russlands gegenüber China würde wieder deutlich zunehmen. Die Kräfteverhältnisse würden neu gestaltet.

Im Dezember 1941 hat Japan den US-Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii angegriffen. Das hatte eine Vorgeschichte. Nach der japanischen Besetzung Chinas (ab 1937) und von Französisch-Indochina (1940/41) verhängten die USA schrittweise Embargos auf wichtige Rohstoffe wie Metalle und schließlich im Juli 1941 auf Erdöl. Das war für die japanische Industrie und Kriegswirtschaft existenzbedrohend, und die japanische Führung entschied sich für den Weltkrieg.

Würde Peking bei einem Fall der verbündeten Mullahs und einem Verlust des Zugriffs auf iranisches Öl ähnlich reagieren wie Tokio 1941? Der Vergleich hinkt aus zwei Gründen. Erstens hat China ja weiterhin den Zugang zu russischem Öl (auch wenn die Preise steigen würden).

Und zweitens hat die US-Regierung gar kein Embargo gegen China. Sie will vielmehr die Kontrolle über das iranische und venezolanische Öl, um Chinas weltweiten Vormarsch zu stoppen und China auch Weltmarktpreise aufzuzwingen. Es geht für Peking also um eine Verschlechterung der Kräfteverhältnisse, nicht um eine Existenzbedrohung.

Die Ziele der Globalisten beim Iran-Konflikt

Die Globalisten ringen trotz einiger Rückschläge weiterhin um die Vorherrschaft. Die EU, Kanada, Australien, Brasilien sowie internationale Strukturen wie die UNO (inklusive ihrer Teilorganisationen wie der WHO) oder das WEF agieren gemäß globalistischer Interessen, ebenso wie die US-Demokraten und weiterhin große Teile des US-Establishments und der US-Staatsstrukturen. Und sie kooperieren eng mit der chinesischen Führung, mit der man sich ja schon hinsichtlich der Corona-Zwangsmaßnahmen bestens verstanden hat.

Der Verlust der US-Regierungsgewalt an die Trumpisten war für Globalisten der massivste Rückschlag auf ihrem Weg zu ihrer angestrebten „global governance“. Deshalb ist es für sie das vorrangige Ziel, die Trump-Regierung loszuwerden. Das läuft in den USA über Sabotage aus dem globalistischen Staatsapparat. Und international versucht man, Trumps Politik möglichst in einer Niederlage enden zu lassen – indem man etwa ein Ukraine-Abkommen mit Russland behindert oder indem man sich gegen den Iran-Krieg stellt.

Gegen Trump ist den Globalisten alles recht. Während man Trump als Diktator oder gar als „neuen Hitler“ diffamiert, hofiert man die chinesische Diktatur und macht den mörderischen Islamfaschisten in Teheran die Mauer. Kanadas Premier Mark Carney etwa schloss Anfang des Jahres ein strategisches Abkommen mit China ab. UN-Chef António Guterres verurteilte wiederholt den Angriff der USA und Israels und schützte damit das Mullah-Regime.

Die globalistischen „Qualitätsmedien“ (in den USA etwa CNN oder die NYT) führen eine systematische Kampagne gegen Trumps Intervention. Sie sei „völkerrechtswidrig“ – was sie angesichts der ununterbrochenen Attacken des Iran durch Proxys auf Israel definitiv nicht ist und was man bei Bill Clintons Krieg gegen Serbien 1999 nie kritisiert hatte. Und der Krieg sei planlos und laufe schlecht – womit man die dschihadistische und linke Propaganda reproduziert und die Realität des weitgehend zerstörten iranischen Raketenprogramms vertuscht.

Ein besonders rabiates Exemplar des Globalismus ist Spaniens Premier Pedro Sanchez. Er lässt nicht nur vorsätzlich weitere Hunderttausende illegale Migranten auf die europäische Bevölkerung los, sondern verweigert den US-Militärmaschinen auch die Nutzung des spanischen Luftraums und öffnet demonstrativ die spanische Botschaft im Iran wieder.

Auch die österreichische Außenministerin Meinl-Reisinger, im Volksmund inzwischen oft als „NATO-Beate“ verschrien, ist immer ein verlässlicher Seismograph für die Kommandos der globalistischen Eliten. Während sie (als Vertreterin des neutralen Österreichs) jedes Gespräch mit Russland als Verrat diffamierte, telefonierte sie Anfang April demonstrativ mit ihrem iranischen Amtskollegen Abbas Araqchi.

Dabei ist die Energiepolitik der globalistischen EU und insbesondere Deutschlands vollkommen wahnwitzig. Man sanktioniert russisches Öl und Gas. Man schaltet die Atomkraftwerke ab und betreibt gleichzeitig einen „Kohleausstieg“. Alles, weil man ganz fest an die Klima-Religion glaubt. Wenn die Ausrichtung auf Sonne und Wind dann mit der Realität konfrontiert wird, muss man sich bei Diktaturen wie Katar oder dem Iran anbiedern.

***

Zusammenfassend kann man sagen, dass es in der internationalen Politik rund um den Iran-Konflikt zwei Arten von Staaten gibt. Auf der einen Seite stehen diejenigen, deren Führungen im Interesse ihrer Länder und Völker agieren. Das sind die USA, Israel, Indien, China und auch die arabischen Golfstaaten.

Auf der anderen Seite stehen ideologische Fanatiker, die die Interessen ihrer Völker ihrer religiösen Verblendung unterordnen. Das sind erstens die Mullahs, die die Infrastruktur des Landes und die Lebensbedingungen der Iraner der Finanzierung von Proxys und Raketenarsenalen und ihrem Märtyrer-Wahn opfern. Und das sind zweitens die Globalisten, denen die Klima-Religion und der proislamische „Postkolonialismus“ über die Interessen der Europäer gehen.

Berlin verliert den Kampf gegen die Rattenplage

Berlin verliert den Kampf gegen die Rattenplage

Berlin verliert den Kampf gegen die RattenplageVon MANFRED ROUHS | Berlin ist gerade dabei, den Kampf gegen eine annähernd stadtweite Rattenplage zu verlieren. Dabei sind Bezirke im Westen genauso betroffen wie im Osten. Nicht eine besondere Dynamik bei der Entwicklung der Schädlinge selbst ist das Problem – sondern Menschen, die der Plage zuarbeiten, und das zum Teil sogar pro-aktiv und absichtlich.

Generell gilt: Je höher die Wohnsilos in den Himmel wachsen, desto mehr Ratten teilen sich den urbanen Lebensraum mit dem Menschen. Überall werfen Touristen ebenso wie bestimmte Teile der Bevölkerung Lebensmittelreste auf die Straße, von denen sich Ratten ernähren, falls ihnen nicht Mäuse und Kolkraben bei der Nahrungsverwertung zuvorkommen. In den Hochhaus-Siedlungen aber radikalisiert sich das Problem durch Mieter, die ihren Müll aus dem Fenster oder über den Balkon entsorgen.

Einschlägige Hinweis-Zettel der Wohnungsgesellschaft bedienen sich einfacher Piktogramme, ändern aber wenig am Verhalten der Problempersonen. Etwa 20 Prozent der Bewohner der deutschen Hauptstadt sind mittlerweile funktionale Analphabeten. An deren Fähigkeiten, Kausalitäten zu erfassen, dürfen keine allzu hohen Erwartung gerichtet werden.

Zu diesem Personenkreis, der Berlin aus einem Mangel an Sitte und Kultur heraus unbewusst zu Kalkutta werden lässt, gesellen sich jetzt auch noch selbsternannte Tierschützer, die beispielsweise im multi-kulturellen Problembezirk Neukölln Rattenfallen mit Bauschaum aktiv unbrauchbar machen. Ausgerechnet den „grünen“ Neuköllner Stadtrat Jochen Biedermann (46) zitiert die „B.Z.“ dazu mit der sachlich durchaus zutreffenden Feststellung: „Aus welchen Gründen diese Leute das auch immer tun und die Ratten in ihr Herz geschlossen haben – sie tun damit niemandem einen Gefallen.“ Das Blatt listet Krankheiten auf, deren Verbreitung Ratten befördern: „Hepatitis, Tuberkulose, Tollwut, Fleckfieber, Salmonellen, Toxoplasmose, Cholera“. Und die Autorin Hildegard Bruns beklagt den Bestand einer „Rattenschützer-Mafia“, die sich in Berlin breitmacht.

Leider gehören objektiv zu dieser Mafia auch viele politische Akteure, die zwar keine Ratten füttern und auch nicht Ratten-Fallen sabotieren, aber die politischen Rahmenbedingungen für den Verfall der deutschen Hauptstadt, des Ruhrgebiets sowie bestimmter Stadtteile in allen deutschen Großstädten gesetzt haben. Das durch eine Äußerung von Friedrich Merz in die öffentliche Diskussion geratene „Stadtbild“ kippt dort allmählich ins Apokalyptische. Und mittendrin in Müll, Dreck und Ratten leben Menschen, die solche Verhältnisse für normal halten und ihre gewohnte Umgebung gegen Schädlingsbekämpfer verteidigen.

Thilo Sarrazin behält recht: Deutschland schafft sich ab!


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

The post Berlin verliert den Kampf gegen die Rattenplage appeared first on PI-NEWS.

Wegen meiner Reise gibt es diese Woche weniger Artikel

Wegen meiner Reise gibt es diese Woche weniger Artikel

Wegen meiner Reise gibt es diese Woche weniger Artikel

Ich bin nun schon eine Woche auf Reise und die Reise wird noch eine weitere Woche dauern. Letzte Woche war ich in Moskau, wo ich bei der Gründungskonferenz einer internationalen NGO war. Die NGO will eine Alternative zu westlichen Wahlbeobachter-Organisationen werden, weil westlich dominierte Organisationen wie die OSZE zu politischen Instrumenten des Westens verkommen sind, […]

Mr. „Tech-Optimist“ Marc Andreessen nennt Ängste vor KI-Arbeitsplatzverlusten „alles Fake“

Im Januar 2025 prahlte der oberste Technokrat Andreessen: „Eine Welt, in der die Löhne der Menschen durch KI – logischerweise und zwangsläufig – einbrechen, ist eine Welt, in der das Produktivitätswachstum durch die Decke geht und die Preise für Waren und Dienstleistungen auf nahezu null fallen.“ Während Tech-Unternehmen Arbeitsplätze abbauen, erklärt Andreessen: „alles nur vorgetäuscht.“ Dies ist derselbe Mann, der dem designierten Präsidenten Trump dabei half, all die anderen erzkonservativen Technokraten auszuwählen, die die Bundesregierung erobert haben. ⁃ Patrick Wood, Herausgeber.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Risikokapital-Guru einige der grundsätzlich dystopischen Szenarien in Frage stellt, die für eine Welt mit künstlicher Intelligenz entworfen werden.

Im Februar haben wir festgestellt, dass Marc Andreessen inmitten einer Armada dystopischer Futuristen, die lineare Denkweisen auf eine Zukunft von „KI über alles“ projizieren, als Leuchtturm potenziellen utopischen Lichts steht und eine Zukunft sieht, die für Jung und Alt gleichermaßen ganz anders und sehr positiv aussieht.

Der Mitbegründer von Netscape und der Risikokapitalfirma Andreessen Horowitz (a16z) ist hingegen der Ansicht, dass wir in nur wenigen Minuten eine einzigartige (und höchst unglaubliche) Zeit in der Geschichte erleben, in der der Aufstieg der KI genau dann eintritt, wenn die menschliche Zivilisation sie am dringendsten benötigt…

„Wir werden genau dann auf KI und Roboter zurückgreifen, wenn wir sie [angesichts schrumpfender Bevölkerungszahlen] tatsächlich brauchen, um zu verhindern, dass die Wirtschaft schrumpft.“

Einfach ausgedrückt: Andreessen meint, dass die Befürchtungen vor einem durch KI verursachten massiven Arbeitsplatzverlust zu stark vereinfacht sind.

Nach Jahrzehnten ungewöhnlich langsamer technologischer Veränderungen und geringer Fluktuation könnte die KI das historische Produktivitätsniveau (wie es beispielsweise im Zeitraum von 1870 bis 1930 zu beobachten war) wiederherstellen und damit Chancen, Innovationen und ein Netto-Beschäftigungswachstum schaffen, anstatt Arbeitsplätze zu verdrängen.

Sinkende Bevölkerungszahlen und eine geringere Einwanderung werden menschliche Arbeitskraft immer wertvoller machen. Das Aufkommen der KI komme „wie gerufen“, schwärmt Andreessen, da es einen wirtschaftlichen Rückgang aufgrund des Bevölkerungsrückgangs verhindere.

Selbst in radikalen Szenarien führt eine explosive Produktivitätssteigerung zu Produktionsüberschüssen, einbrechenden Preisen und massiven Zuwächsen an realem Wohlstand – was einer „riesigen Lohnerhöhung“ für alle gleichkommt –, während gleichzeitig die Finanzierung von sozialen Sicherheitsnetzen erschwinglicher wird.

Unabhängig davon, ob es sich um eine schrittweise oder eine tiefgreifende Veränderung handelt, sieht Andreessen das Ergebnis als grundsätzlich positive Wirtschaftsnachricht an.

Natürlich steht für ihn bei dieser Sache viel auf dem Spiel…

Darauf aufbauend berichtet Christina Comben von CoinTelegraph, dass Andreessen in einem Beitrag auf X am Sonntag erklärte, künstliche Intelligenz werde einen „massiven Beschäftigungsboom“ auslösen, und Befürchtungen vor weitreichenden Arbeitsplatzverlusten als „reine Erfindung“ abtat.

Sein Optimismus steht im Gegensatz zu einem US-Arbeitsmarktbericht vom März, aus dem hervorgeht, dass die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,3 % liegt, während die Zahl der Personen, die seit 27 Wochen oder länger arbeitslos sind, im vergangenen Jahr um 322.000 gestiegen ist.

Andreesen verwies auf einen Bericht von Business Insider, der einen starken Anstieg der offenen Stellen im Technologiebereich im Jahr 2026 aufzeigt, darunter mehr als 67.000 Stellen für Softwareentwickler – eine Verdopplung gegenüber 2023 – und argumentierte, dass sich die Arbeitgeber von den Einstellungsrückgängen nach der Pandemie und dem Zinsanstieg erholt hätten.

„Die Behauptungen über den ‚Kraftverlust durch KI‘ sind allesamt falsch“, schrieb er.

„KI = massiver Produktivitätsanstieg = massiver Nachfrageanstieg = massiver Beschäftigungsboom. Man wird sehen.“

Andreessen ist einer der einflussreichsten Investoren im Silicon Valley, Mitbegründer von Netscape und der Risikokapitalgesellschaft Andreessen Horowitz.

Er ist zudem ein bedeutender Geldgeber für US-amerikanische Krypto- und KI-Unternehmen.

Die Entlassungen in der Tech-Branche häufen sich

In der Praxis sieht die Lage jedoch etwas anders aus. Am 26. Februar hat Jack Dorseys Block 40 % seiner Belegschaft abgebaut, da das Unternehmen den Einsatz von KI vorantreibt, darunter auch Versuche mit Bots, die Teile des mittleren Managements übernehmen sollen.

Am 19. März kündigte die Kryptobörse Crypto.com einen Personalabbau von 12 % an aufgrund der Integration von KI und warnte, dass Unternehmen, „die diesen Wandel nicht sofort vollziehen, scheitern werden“.

Crypto.com baut 12 % seiner Belegschaft ab. Quelle: Kris Marszalek

Oracle soll vor kurzem bis zu 30.000 Stellen abgebaut haben und begründete dies mit „umfassenden organisatorischen Veränderungen“, während das Unternehmen den Aufbau von KI-Rechenzentren vorantreibt.

MARA, das seine Bitcoin-Mining-Infrastruktur für den Einsatz im Bereich der künstlichen Intelligenz umgerüstet hat, hat Berichten zufolge seine Belegschaft um 15 % reduziert.

Andreessens Äußerungen stoßen auf Skepsis

Dieser Hintergrund hilft zu erklären, warum Andreessen im Internet so heftige Kritik einstecken musste.

„Sag das mal dem durchschnittlichen Amerikaner aus der unteren Mittelschicht, der keinen Job findet, oder dem Verbraucher, der keinen anständigen Kundenservice bekommt“, erwiderte die Krypto-Influencerin WendyO.

Tory Green, Mitbegründer von io.net, argumentierte, dass sich Andreessen in Bezug auf die Netto-Arbeitsplatzschaffung als richtig erweisen könnte, allerdings nur, wenn KI-Tools allgemein zugänglich sind und nicht von einer Handvoll Plattformen monopolisiert werden.