Kategorie: Nachrichten
78 Billionen Dollar, um die „Klima-Krise“ zu bekämpfen
Cap Allon
Die Regierung von Präsident Joe Biden schlägt einen massiven 78-Billionen-Dollar-Haushalt zur Bekämpfung des Klimawandels vor, indem sie die „Net Zero“-Agenda des Weltwirtschaftsforums (WEF) unterstützt.
Anmerkung der Redaktion zur Verdeutlichung was 1 Billion an $ oder € bedeuten.
Wenn jemand pro Tag 5.000 € für was auch immer bezahlte, oder erhielte, müsste er nach 547.945 Jahren zu 365 Tagen seine Zahlung einstellen, oder aufhören sie zu bekommen.
547.945 Jahre!
Diese beachtliche Zahl nannte Finanzministerin Janet Yellen bei einer Rede in Belem, Brasilien, am Samstag. Yellen erklärte, dass die Steuerzahler bis 2050 einen Beitrag von 78 Billionen Dollar leisten müssten, um den weltweiten Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu ermöglichen.
Um die „Net Zero“-Ziele des WEF zu erreichen, betonte Yellen die Notwendigkeit einer jährlichen globalen Finanzierung in Höhe von 3 Billionen Dollar und bekräftigte, dass das Erreichen dieser Ziele eine Priorität für die Regierung Biden sei. Sie verpflichtete sich auch, amerikanische Steuergelder zur Unterstützung grüner Initiativen in Entwicklungsländern zu verwenden, indem sie Gelder durch multilaterale Entwicklungsbanken kanalisiert.
Die 78 Billionen Dollar werden aus „vielen Quellen“ kommen, so Yellen. Zum Beispiel von den US-Steuerzahlern.
Legt man die Kosten als Prozentsatz des weltweiten BIP zugrunde (gemäß visualcapitalist.com – Grafik unten), so würde sich der Anteil Amerikas auf lediglich 20,51 Billionen Dollar oder 789 Milliarden Dollar pro Jahr belaufen, wobei die EU, China, Japan, Indien und UK den Großteil des Rests tragen.
Wenn Yellen von „vielen Quellen“ spricht, meint sie damit „viele Steuerzahler in verschiedenen Ländern“:
- US: $78T * 0.263 = $20.51T
- EU: $78T * 0.173 = $13.49T
- China: $78T * 0.169 = $13.18T
- Japan: $78T * 0.038 = $2.96T
- India: $78T * 0.038 = $2.81T
- UK: $78T * 0.032 = $2.50T
- Rest of World: $22.55T
Wenn Sie glauben, dass diese 78 Billionen Dollar tatsächlich viele Wind- und Solarparks finanzieren werden, dann haben Sie während der COVID-19-Krise offensichtlich nicht aufgepasst. Damals und auch jetzt, in der neuen Krise, die sie CLiMaTe nennen, hat das Geld der Schwerkraft getrotzt und ist in die Kassen der Eliten geflossen, was auf eine Umverteilung von unten nach oben hinauslief, ein Prozess, den Professor William Happer treffend als „die Umkehrung von Robin Hoods Strategie“ bezeichnet.
Die von den Vereinten Nationen (und dem WEF) unterstützte „Net Zero“-Initiative gibt absurde Umweltziele vor, die, um es höflich auszudrücken, unrealistische Hirngespinste sind und die Volkswirtschaften in die Knie zwingen werden.
Das Schlimmste ist jedoch, dass dieser selbstmörderische Fußtritt von einer nicht gewählten korporatokratischen Elite beschlossen wird. Wir haben kein Mitspracherecht. Zumindest nicht an der Wahlurne…
Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-deaths-in-england-far-outstrip?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Anmerkung (Hinweis von Dr. Döhler):
Gemäß einer Studie von McKinsey ist die Bundesregierung bereit, für den Klimawandel sechs Billionen Euro auszugeben (https://vdiv.de/news-details/McKinsey-Studie-6-Billionen-Euro-kostet-Deutschlands-Klimaneutralitaet). Das gerade ausgehandelte Budget der Bundesregierung für 2025 beträgt knappe 500 Milliarden Euro. 6 Billionen Euro bedeutet statistisch betrachtet, dass für die Dauer von mehr als 12 Jahren alle unsere Steuergelder nur noch für das Klima ausgegeben werden, für sonst nichts. Keine Renten, keine Schulen, keine Kindergärten, keine Polizei, keine Bundeswehr, kein Wohnungsbau, keine Infrastruktur, gar nichts! Türen zu und Licht aus!
Lasst uns diesen Unfug stoppen!
Olympia-Skandal – Krissy Rieger: Wir alle sind nun gefragt!
Wenn sich grüne Träume in Rauch auflösen: Das große Lithium-LKW-Fiasko auf der I-15

[I = Interstate, Übersetzung: Autobahn]
Es war einmal im magischen Kalifornien, als ein Lastwagenfahrer, der die Essenz grüner Träume transportierte – Lithium-Ionen-Batterien – beschloss, auf der I-15 ein Nickerchen zu machen. Es war jedoch kein gewöhnliches Nickerchen, sondern ein feuriger, apokalyptischer Schlummer, der in die Annalen der Verkehrsgeschichte eingehen sollte.
Wir dürfen nicht vergessen, dass Lithium-Ionen-Batterien die Lieblinge der Umweltbewegung sind. Sie sollen die Antwort auf all unsere Energieprobleme sein und alles von unseren Elektroautos bis zu unseren Smartphones mit Strom versorgen. Aber, wie das Sprichwort sagt, „mit großer Macht kommt große Verantwortung“, und in diesem Fall die Verantwortung, nicht spontan auf einer Autobahn zu verbrennen.
Als sich die Ladung des Lastwagens entzündete, eilten die tapferen Feuerwehrleute von San Bernardino County zum Einsatzort und mussten feststellen, dass sie sich nur am Kopf kratzen konnten. Lithium-Ionen-Brände sind ein bisschen wie der eine Freund, der sich weigert, die Party zu verlassen; sie machen einfach weiter und weiter und weiter. Wasser kommt nicht in Frage, denn das macht alles nur noch schlimmer. Die Feuerwehrleute mussten also tatenlos zusehen, wie sich das Spektakel entwickelte, in der Hoffnung, dass die Batterien irgendwann von selbst ausbrennen würden.
In der Zwischenzeit mussten die armen, auf der I-15 festsitzenden Seelen über die Ironie des Ganzen nachdenken. Sie versuchten, ihren Teil zum Umweltschutz beizutragen, indem sie keine Benzin schluckenden Geländewagen fuhren, und saßen dann in einer Verkehrsapokalypse aus der Hölle fest – dank genau der Technologie, die uns eigentlich vor uns selbst retten sollte.
Die Situation war so schlimm, dass einige Autofahrer gezwungen waren, die Nacht in ihren Autos zu verbringen und von den Tagen zu träumen, an denen ein einfacher Benzinmotor sie ohne das Risiko einer Selbstentzündung von Punkt A nach Punkt B bringen konnte. Es ist fast so, als ob Mutter Natur selbst eine Botschaft senden würde: „Ihr wollt grün? Ich gebe euch grün… die Farbe eines Feuerwehrautos.“
Nach 44 Stunden Chaos und Verwirrung wurden die Fahrspuren der I-15 in Richtung Norden schließlich wieder freigegeben. Die verkohlten Überreste der Lithium-Ionen-Batterien erinnerten uns eindringlich daran, dass der Weg in eine umweltfreundlichere Zukunft zwar mit guten Vorsätzen gepflastert ist, aber auch mit den schwelenden Überresten unserer besten Pläne übersät ist.
Wenn Sie also das nächste Mal im Stau stehen und von einer Welt träumen, die von sauberer, erneuerbarer Energie angetrieben wird, denken Sie daran: Es ist nicht einfach, grün zu sein. Und vielleicht, nur vielleicht, sollten wir einen Schritt zurücktreten und unsere Prioritäten neu bewerten, bevor wir alles auf einen Lithium-Ionen-Korb setzen.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
SO schlägt sich Deutschlands erster AfD-Bürgermeister WIRKLICH!

Vor rund einem Jahr wurde Hannes Loth in Raguhn-Jeßnitz (Sachsen-Anhalt) mit 51 Prozent der Stimmen zum ersten AfD-Bürgermeister Deutschlands gewählt.
Doch wie schlägt er sich tatsächlich? Der DeutschlandKURIER-Reporter Johannes Schüller hat sich in der Kleinstadt umgehört.
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Linksextremisten begehen Brandanschläge auf die Bahn

Von MANFRED ROUHS | In mehreren deutschen Großstädten ist der Bahnbetrieb durch Brandanschläge lahmgelegt worden. Jetzt haben sich Linksextremisten zu den Taten bekannt. Die „B.Z.“ berichtet und zitiert die Brandstifter: „Diese Woche kam es in Bremen, Hamburg und Berlin zu Brandangriffen auf Infrastruktur der Deutschen Bahn. Die durch diese Angriffe erfolgten Ausfälle sorgen hoffentlich für […]
Neuer EU-Anschlag auf den Verbrenner: Acht Millionen Dieselfahrern droht Fahrverbot – Auch Benziner betroffen!

Plötzlich ist es das heißeste politische Thema des Sommers: In Deutschland droht mehr als acht Millionen Dieselfahrern noch in diesem Jahr die zwangsweise Stilllegung ihrer Autos. Auch Benziner könnten laut Medienberichten betroffen sein. Was für eine Sauerei aus Brüssel kommt da auf die Autofahrer zu?
Millionen Dieselfahrer in Deutschland müssen möglicherweise noch in diesem Jahr ihre Autos stehen lassen. Das befürchtet Bundesverkehrsminister Volker Wissing, wie sich aus einem Brandbrief des FDP-Politikers an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) ergibt.
► Denn die EU plant, die Durchführung der Abgasmessung zu ändern. Statt bisher in stationären Testzentren sollen die Abgaswerte zukünftig unter realen Fahrbedingungen gemessen werden.
► Der neue Anschlag auf den Verbrenner bedeutet: Millionen Dieselfahrzeuge, hier vor allem Pkw und Kleintransporter, der Schadstoffklassen Euro-5 und Euro-6 könnten die Höchstwerte bei den Emissionen im Fahrbetrieb überschreiten und müssten in letzter Konsequenz stillgelegt werden!
Verkehrsminister Wissing hat von der EU-Kommission eine umgehende Klarstellung zum System der Schadstoff-Prüfungen bei der Zulassung von Autos verlangt. Andernfalls könnten über acht Millionen ältere Diesel-Pkw allein in Deutschland von einer Stilllegung bedroht sein, heißt es im Brandbrief des FDP-Politikers an EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. Das Schreiben liegt mehreren Medien vor.
Wissing verweist auf ein im November erwartetes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Dieses könne zur Folge haben, dass die bisherigen Prüfzyklen für Pkw vor der Typenzulassung als unzureichend angesehen werden und die Fahrzeuge nachgebessert werden müssten. Da dies technisch nicht möglich sei, drohe Dieseln der Euro-Norm 5 und 6 eine Stilllegung. Aber auch Benziner könnte es treffen.
Hintergrund sind die Prüfverfahren zur Zulassung von Autos (Typgenehmigungen) in der EU. Bis 2017 galt der Neue Europäische Fahrzyklus (NEFZ), der unter Laborbedingungen maß, ob die Schadstoffemissionen die Grenzwerte einhielten. Er galt allerdings im realen Fahrbetrieb als nicht realistisch und wurde durch ein neues Verfahren (RDE) abgelöst. Ältere Euro 5 oder Euro 6 Diesel sind jedoch noch nach dem NEFZ zugelassen und auf den Straßen unterwegs.
In einem Gerichtsverfahren in Deutschland, das an den EuGH verwiesen wurde, waren diese Zulassungen infrage gestellt worden. Auch der Generalanwalt des EuGH hat sich laut Verkehrsministerium dahingehend geäußert, dass auch außerhalb der Laborbedingungen die Autos die Werte einhalten müssen.
Der ADAC dagegen verweist auf den sogenannten Bestandsschutz. Die betroffenen Fahrzeuge seien zum Zeitpunkt der Betriebnahme ordnungsgemäß zugelassen worden. Änderungen im Messverfahren bei der Typgenehmigung eines Kfz zu einem späteren Zeitpunkt können nach Auffassung von ADAC-Juristen deshalb „nicht rückwirkend Anwendung finden“.
Dessen ist sich allerdings die Präsidentin des Verbands der Deutschen Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller (CDU), nicht so sicher. Sie forderte von der Bundesregierung und der EU-Kommission eine rasche Klarstellung über die Zulassung von älteren Dieselfahrzeugen. Müller sagte der „Rheinischen Post“ (Düsseldorf), die EU-Kommission müsse die Zulassung durch eine rechtliche Klarstellung absichern.
► Was bedeutet eigentlich Euro-5 und Euro-6?
Dabei handelt es sich um Schadstoffklassen, in die Autos eingeteilt werden und die angeben, wie viel Abgase ein Wagen ausstößt. In der Zulassungsbescheinigung Teil I (Kfz-Schein) steht unter Punkt 14.1. die sogenannte Schlüsselnummer. Die letzten beiden Ziffern plus Buchstaben verraten die Emissionsklasse.
Medienberichten zufolge könnten auch Benzinautos vor dem Aus stehen, wenn sie die Grenzwerte nicht in jeder Fahrsituation einhalten. Dass der deutsche Verkehrsminister sich mit einem Brief an die EU-Chefin wendet, zeigt jedenfalls den Ernst der Lage: Wissing hält ein Verbrenner-Aus zum Jahresende für die genannten Schadstoffklassen nicht für ausgeschlossen!
Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer warnt vor immensen Wertverlusten: „Autobesitzer könnten einen wirtschaftlichen Schaden erleiden, weil der Wert der Fahrzeuge drastisch sinken würde. Ohne Betriebserlaubnis dürften die Fahrzeuge in Deutschland und Europa nicht mehr bewegt werden. Man könnte sie nur noch nach Afrika oder andere nichteuropäische Länder verkaufen.“
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Krieg gegen die moderne Landwirtschaft und die globale Ernährung

Laut dem Weltwirtschaftsforum steht die Welt vor einer neuen Krise: „Ein Drittel der anthropogenen Treibhausgas-Emissionen stammen aus der Nahrungsmittelproduktion.“ Da die Weltbevölkerung bis 2050 voraussichtlich 10 Milliarden Menschen erreichen wird, ist es „dringend“ erforderlich, dass wir eine „radikale“ und „umfassende“ Umgestaltung des globalen Lebensmittelsystems in die Wege leiten – von der „Neuerfindung“ der Landwirtschaft bis zur „Neukonzeption“ der Art und Weise, wie Lebensmittel produziert, verarbeitet, verteilt, konsumiert und entsorgt werden.
Der Gründer von Stop Ecocide Now Jojo Mehta bekräftigte diese Botschaft, indem er Greta Thunbergs aufrührerische Tirade aus dem Jahr 2020 weiterführte, wonach „unser Haus in Flammen steht und ihr die Flammen anheizt“. Landwirtschaft sei ein „schweres Verbrechen“, gleichbedeutend mit „Völkermord“, erklärte Frau Mehta den Eliten beim WEF-Treffen 2024 in Davos.
Ihr Verständnis von Landwirtschaft wird durch Michael Bloombergs Vorschlag verkörpert, dass jeder ein Landwirt sein kann: „Man gräbt ein Loch, legt einen Samen hinein, gibt Erde darauf, gießt Wasser dazu, und schon wächst der Mais“.
Die moderne Landwirtschaft und ihre vermeintlich gefährlichen Treibhausgas-Emissionen sind ein wenig komplizierter.
In der modernen mechanisierten Landwirtschaft werden Erdölderivate als Treibstoff für Maschinen und als Ausgangsstoffe für Herbizide und Pestizide eingesetzt, Erdgas zum Trocknen von Getreide und zur Herstellung von Düngemitteln sowie Vieh zur Eiweißversorgung.
Traktoren, Lastwagen, Landwirte und Viehbestand stoßen Kohlendioxid aus und tragen so zu den 0,04 % CO₂ in der Erdatmosphäre bei (das entspricht 4 von 10.000 Dollar). Die Emissionen von Rindern fügen Methan zu den 0,0002 % CH₄ in der Atmosphäre hinzu (20 Cent von 100.000 Dollar). Stickstoffdünger tragen zu dem „dramatischen“ 200-jährigen Anstieg des Lachgases (N₂O) in der Atmosphäre bei und bringen es auf immer noch winzige 0,00003 % (das sind 3 Cent von 100.000 Dollar).
Diese Emissionen führen angeblich zu „katastrophalen“ Klimaveränderungen und extremen Wetterlagen, die alles Leben auf der Erde gefährden. Aber was hat dann die fünf Eiszeiten (einschließlich des Pleistozäns mit seinen kilometerhohen Gletschern, das vor 12.000 Jahren endete), die römische und die mittelalterliche Warmzeit sowie die kleine Eiszeit (1350-1850) verursacht, die kamen und gingen?
Natürlich sind es nicht die natürlichen Kräfte, welche die Klimahysterie und die Anti-Fossil-Treibstoff-Agenden von WEF-Gore-Biden antreiben. Angstmacherei, politischer Aktivismus, Medien und akademische Eliten ignorieren diese Kräfte daher.
In der realen Welt ist die wundersame Realität, dass nach Jahrhunderten quälend langsamen Fortschritts die landwirtschaftlichen Fortschritte der letzten 75 Jahre geradezu erstaunlich sind. Die Grüne Revolution von Dr. Norman Borlaug setzte Pflanzenzucht-Verfahren ein, die die Erträge lebenswichtiger Getreidekulturen vervielfachten und Hunderte Millionen Menschenleben retteten.
Seit 1950 haben die amerikanischen Landwirte die Maiserträge pro Hektar um unglaubliche 500 % und die Erträge anderer Kulturen um geringere, aber immer noch erstaunliche Beträge gesteigert – und dabei weniger Land, Wasser und Treibstoff verbraucht … und weniger Düngemittel und Pestizide pro Tonne. Ihre Exporte trugen dazu bei, den weltweiten Hunger und die Unterernährung weiter zu verringern.
In der Zwischenzeit haben die Landwirte in Brasilien sowie Indien und vielen anderen Ländern trotz der angeblichen Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels ebenfalls Rekordernten eingefahren.
Mehrere Wundertechnologien haben dazu beigetragen. Hybrid-Saatgut kombiniert wertvolle Eigenschaften von verschiedenen verwandten Pflanzen. Biotech-Saatgut schützt Nutzpflanzen vor gefräßigen Insekten und zerstörerischen Viren und reduziert gleichzeitig den Bedarf an Wasser und Pestiziden. Virusresistente Biotech-Sorten haben sogar gefährdete Papayas auf Hawaii, Maniok und Bananen in Afrika und andere Kulturpflanzen ersetzt.
Stickstoffdünger (Ammoniak), die aus Erdgas und atmosphärischem Stickstoff hergestellt werden, haben zusammen mit Phosphor und Kalium die Böden mit Nährstoffen angereichert. Erhöhtes atmosphärisches Kohlendioxid fördert das Wachstum der Pflanzen und reduziert deren Wasserbedarf noch weiter.
Langlebige Herbizide bekämpfen Unkräuter, die den Pflanzen sonst Feuchtigkeit und Nährstoffe entziehen würden, und ermöglichen den Landwirten eine bodenschonende Bewirtschaftung, die das Aufbrechen des Bodens vermeidet, die Erosion verringert, die Bodenfeuchtigkeit bewahrt und die lebenswichtigen Bodenorganismen erhält.
In Israel entwickelte Technologien machen es möglich, in der Negev- und der Arava-Wüste, die nur einen Bruchteil der jährlichen Niederschlagsmenge von Arizona erhalten, eine erstaunliche Vielfalt von Nutzpflanzen anzubauen. Entsalzungsanlagen wandeln Meerwasser in 80 % des israelischen Trinkwassers um, wodurch der Druck auf den See Genezareth, die künstlichen Reservoirs und die Grundwasservorräte drastisch verringert wird.
Israelis recyceln dann 90 % ihres Wassers für Haushalte, Unternehmen, Schulen und Krankenhäuser – zur Verwendung in der Landwirtschaft, wo die Tropfbewässerung präzise Wassermengen genau dorthin liefert, wo die Pflanzen es brauchen, und die Verdunstung minimiert.
Riesige Hightech-Traktoren nutzen GPS-Systeme, Sensoren und andere Geräte, um präzise über die Felder zu steuern, während sie ständig die Bodenzusammensetzung messen und genau die richtigen Arten und Mengen an Düngemitteln und Herbiziden sowie Saatgut ausbringen, um optimale Ernten zu gewährleisten.
Nicht alle diese Technologien sind überall auf der Welt verfügbar. Die Landwirte können jedoch über Online-Bibliotheken und Programme auf Mobiltelefonen auf Informationen über diese Technologien und modernen Verfahren zugreifen.
Stattdessen wird dieser Fortschritt angegriffen – von schlecht beratenen oder schlecht gemeinten, aber gut finanzierten Organisationen, die die Grüne Revolution in grüne Tyrannei, Öko-Imperialismus und weltweite Unterernährung verwandeln wollen.
Ihr Hass auf Biotech-Pflanzen ist intensiv und gut dokumentiert. Aber viele verachten auch Hybridsaatgut. Sie wollen, dass moderne Herbizide und Insektizide zugunsten „natürlicher“ Alternativen verboten werden – die oft giftig für Bienen, Fische, andere Tiere und Menschen sind und nicht auf langfristige Schäden für Menschen getestet wurden.
Diese Agrar-Anarchisten fordern auch „natürliche“ Düngemittel, die in der Regel nur einen Bruchteil der Nährstoffe moderner synthetischer Düngemittel liefern. Zumindest wollen sie eine globale ökologische Landwirtschaft, was bedeuten würde, dass die Ernteerträge pro Hektar viel geringer wären als in der konventionellen Landwirtschaft und dass viele Millionen zusätzlicher Hektar Lebensraum für Wildtiere und landschaftlich reizvolles Land umgepflügt werden müssten, um die gleiche Menge an Nahrungsmitteln zu erhalten.
Sie sagen, die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika sollten Subsistenz-Landwirtschaft betreiben – was sie lieber „traditionelle“ Landwirtschaft, Agro-Ökologie, „Ernährungssouveränität“ oder das „Recht auf Wahl“ nennen, „kulturell angemessene“ Lebensmittel, die mit „ökologisch vernünftigen und nachhaltigen Methoden“ auf der Grundlage von „indigenem landwirtschaftlichem Wissen und Praktiken“ erzeugt werden.
Im Klartext: Die Agro-Ökologie lehnt Biotechnologie, Monokulturen, nicht-organische Düngemittel, chemische Pestizide und sogar mechanisierte Geräte und Hybridsaatgut ab.
Sie können sich vorstellen, wie Agro-Ökologen reagieren würden, wenn afrikanische Bauern ihre Ernährungssouveränität, ihre Selbstbestimmung und ihr Recht auf Wahlfreiheit geltend machen wollten, indem sie Biotech-Bt-Mais anbauen, um höhere Erträge zu erzielen, den Pestizideinsatz zu verringern, einen besseren Lebensstandard zu genießen und ihre Kinder zur Schule zu schicken. Die Agro-Anarchisten würden sie als abscheuliche Unterstützer von Gewalt gegen Frauen, Land fressenden Konzernen, massenhafter Enteignung indigener Völker, Völkermord und anderen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ diffamieren.
Sie werben auch für „alternative Proteine“. Sie sagen, Afrika sei „das perfekte Labor“ für die Erprobung neuer Lebensmittel – wie „Cracker, Muffins, Fleischbrote und Würste“, die aus Insekten hergestellt werden. Tatsächlich preisen die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), die Zeitschrift Popular Science und viele andere Organisationen die Vorzüge der „Entomophagie“ – der clevere, fortschrittliche Begriff für das Essen von Käfer-Burgern anstelle von Hamburgern.
Sie bieten sogar Rezepte und Verfahren für die Verarbeitung „essbarer Insekten“ zu schmackhaften, nahrhaften Produkten an, die die Ernährung und den Lebensunterhalt verbessern, florierende lokale Unternehmen schaffen und sogar die Einbeziehung von Frauen fördern können. Sie machen sogar geltend, dass Käfer doppelt soviel Proteine enthalten wie Rindfleisch; dass sich Grashüpfer, Heuschrecken, Grillen, Käfer, Ameisen und Zikaden hervorragend für Snacks, Desserts, Guacamole und sogar für ganze Mahlzeiten eignen. Und Mehlwürmer haben einen erdigen Geschmack, ähnlich wie Pilze“, was sie zu einer hervorragenden Ergänzung für Brownies macht. Mit etwas Salz gebraten, ergeben Mehlwürmer auch „proteinreiche Kartoffelchips“. Lecker!
Wer sind diese Leute – diese Agrar- und Ernährungsanarchisten und Revolutionäre? Wir bleiben dran!
Link: https://www.cfact.org/2024/07/23/waging-war-on-modern-agriculture-and-global-nutrition/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Die Emanzipation kommt in die Jahre

Von RAINER K. KÄMPF | Martin Sellner hat am Donnerstag in Saarbrücken aus seinem Buch gelesen. Über Gedanken zur Remigration und die durchaus positiven Auswirkungen auf unsere geschundene Gesellschaft. Sellner, ein junger (35) eloquenter Mann, mit Anstand und guten Manieren. Genau diese stellte er unter Beweis, indem er seinem Groupie-Club leibhaftig entgegentrat und seine weiblichen […]
Neuer EU-Plan: Allein in Deutschland droht 8 Millionen Diesel-Autos die Zwangsstilllegung
Die EU plant die Anwendung aktueller Abgastests auf ältere Fahrzeuge. Dies könnte zur Zwangsstilllegung von Millionen Dieselfahrzeugen führen – und das noch in diesem Jahr. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) fordert in einem Brief an die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen von der EU „ein Ende der Anti-Autopolitik“, wie die „Bild“ hinter der Bezahlschranke berichtet.
Für die Zulassung neuer PKW gilt EU-weit seit dem 1. September 2017 das neue Testverfahren „Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure“ (WLTP), welches das seit 1992 gültige NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) ersetzt. Beim NEFZ wurden auf einem Prüfstand bei festen Geschwindigkeiten der Kraftstoffverbrauch sowie die Schadstoffemissionen gemessen. Bei dem neuen Prüfverfahren WLTP werden die zu messenden Parameter nicht mehr unter Labor-, sondern unter echten Fahrbedingungen ermittelt.
Nach EU-Plänen sollen für Euro 5- und auch einige Euro 6-Dieselfahrzeuge nicht die damals gültigen Zulassungskriterien (NEFZ-Zyklus) für Abgastests gelten, sondern rückwirkend sollen die WLTP-Kriterien angewandt werden. Das würde dazu führen, dass die betroffenen Fahrzeuge stillgelegt werden müssten.
Wissing hebt in seinem Brandbrief hervor, dass allein in Deutschland durch die neuen EU-Regeln „4,3 Millionen Euro-5- und möglicherweise 3,9 Millionen Euro-6-Dieselfahrzeuge außer Betrieb genommen werden könnten“. Die Prüfung zur Einhaltung der Grenzwerte eines Pkw in jeder Fahrsituation sei außerhalb der Testzentren nach „derzeitigem Stand der Technik nicht umsetzbar und würde damit für die in Verkehr befindlichen Fahrzeuge eine nicht realisierbare nachträgliche Anforderung darstellen“. Laut Wissing hätte dies erhebliche Konsequenzen für die gesamte Europäische Union, denn es würden „sämtliche Euro-5-Genehmigungen infrage gestellt“. Auch wären Konsequenzen für Teile der Euro-6-Flotte „nicht ausgeschlossen“.
Nicht nur die Automobilwirtschaft werde durch die neuen Regeln bedroht, „sondern vor allem auch die Bürger, die solche Fahrzeuge im Vertrauen auf die bestehenden Regelungen erworben haben und nutzen“, so Wissing. „Ich fordere ein Ende der Anti-Autopolitik aus Brüssel. Die Menschen brauchen ihr Auto und wollen es sich nicht wegnehmen lassen.„
Der Bundesverkehrsminister fordert die EU-Kommission auf, jetzt schnell zu handeln und die „fraglichen Vorschriften“ wieder zu ändern. Andernfalls hätte das „schwerwiegende Folgen für Millionen von betroffenen Bürgern sowie die europäische Wirtschaft“.
Der Vorgang wird im November beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) verhandelt. In dem Verfahren geht es unter anderem um die Rechtmäßigkeit der sogenannten Thermofenster – einer Abschalteinrichtung, die je nach Außentemperatur die Abgasreinigung drosselt oder ganz herunterfährt. Dadurch stoßen die Fahrzeuge insbesondere bei niedrigen Außentemperaturen mehr Stickoxide aus als gesetzlich vorgesehen.
Millionen Dieselfahrzeuge, die ordnungsgemäß zugelassen worden sind, könnten daher noch in diesem Jahr ihre Zulassung verlieren. Ein entsprechendes Urteil könnte sogar im Sinne der EU sein, denn somit könnten bereits vor dem Inkrafttreten des Verbrennerverbots ab 2035 Millionen Dieselautos von den Straßen verschwinden. Die EU ist nicht nur ein teures Bürokratiemonster, sie verkommt auch immer mehr zu einer Überwachungs- und Verbotsinstitution.
Historischer Gefangenaustausch mitten im Krieg

Dieser Austausch ist ein seltenes Beispiel für erfolgreiche Diplomatie im Neuen Kalten Krieg. Russland und der Westen tauschten am Donnerstag 24 Gefangene aus, der größte Austausch dieser Art seit dem alten Kalten Krieg. Das Wall Street Journal (WSJ) und CNN veröffentlichten ausführliche Berichte über die diplomatischen Bemühungen, die zu dieser Vereinbarung geführt haben, in der […]
Der Beitrag Historischer Gefangenaustausch mitten im Krieg erschien zuerst unter tkp.at.
Hetzkampagne: Jetzt ist Peter Hahne dran …
Auf Peter Hahne findet derzeit eine mediale Hetzkampagne statt. Der Anlass: Hahne soll Ende August in der Gedenkstätte Hoheneck auftreten, einem früheren DDR-Gefängnis.
Der Beitrag Hetzkampagne: Jetzt ist Peter Hahne dran … erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Andere Technologien unbezahlbar machen: Wärmepumpen-Hersteller fordern mehr Öko-Sozialismus
Die „Heizwende“ ist gescheitert: Die Bürger machen nicht mit. Wärmepumpen-Hersteller beanspruchen jedoch weiterhin für sich, die einzig wahre Heiztechnologie anzubieten – und wenn die Menschen diese nicht freiwillig akzeptieren, so soll man sie doch bitte dazu zwingen. So erdreistet man sich nun gegenüber dem Tagesspiegel, noch höhere CO2-Preise zu fordern, damit die deutlich beliebteren Gas- und Ölheizungen für die Bürger unfinanzierbar werden. Man muss sich fragen: Verdienen es solche Unternehmen, am Leben erhalten zu werden?
Ein Kommentar von Vanessa Renner
Die grüne „Transformation“ auf Basis der Lüge vom tödlichen CO2 bringt der Bevölkerung keine Vorteile. Durch immer höhere Steuern und Abgaben wird den Bürgern immer mehr Geld geraubt, das planwirtschaftlich in Technologien gepumpt wird, die wegen ihrer Nachteile am Markt unter normalen Voraussetzungen keine führende Rolle spielen würden.
Man agiert also nicht im Sinne der Bevölkerung, sondern explizit gegen sie. Das merken die Menschen natürlich: Den deutschen Grünen ist es durch ihren radikalen Kurs gelungen, die eigenen ökosozialistischen Märchen derartig schnell an der Realität zerschellen zu lassen, dass weite Teile der Bevölkerung längst zur Besinnung kamen. Statt vorauseilendem Gehorsam herrscht hier inzwischen wieder eine abwartende Haltung vor, die oft von der Überzeugung getragen wird, dass neue Regierungen den grünen Unsinn, der unter Habecks Führung in Gesetze gegossen wurde, wieder kippen könnten. Das wäre ein Gewinn für die Bürger, aber ein herber Verlust für all jene, die sich auf die von der Politik versprochenen Umsätze gefreut haben.
Die Grünen gelten nicht nur für Profiteure rund um die sogenannten „Erneuerbaren“ als Ermöglicher himmlischen Reichtums, sondern auch für die Hersteller jener Technologien, die im besten Deutschland mit seiner wankenden Energieversorgung zunehmend von Lade- und Benutzungsverboten bedroht sind: E-Autos und Wärmepumpen. Das Gebäudeenergiegesetz sollte die Wärmepumpe quasi zur einzig gewünschten deutschen Heizform erheben – und stieß auf derartig viel Widerstand, dass Wirtschaftsminister Habeck selbst es inzwischen zum missglückten „Test“ degradierte. Während einige Schäfchen im vergangenen Jahr noch artig auf den Wärmepumpenzug aufgesprungen waren, bleiben die Zahlen in diesem Jahr weit hinter den Erwartungen zurück. Für die Hersteller ist das naturgemäß problematisch: Sie bangen um ihre Profite, selbst Branchenriesen mussten ihre Mitarbeiter bereits in Kurzarbeit schicken.
Statt nun Respekt vor der eigenen Kundschaft zu zeigen und sich an der tatsächlichen Nachfrage zu orientieren, mimt man aber lieber das bockige Kind und fordert noch mehr Unterstützung von „Papa Staat“. „Tagesspiegel“ und „Focus“ ließen Geschäftsführer zweier Unternehmen – Stiebel Eltron und Bürkle + Schöck – zu Wort kommen.
Ersterer prangert ein Hickhack um das Gebäudeenergiegesetz an, das eine tiefe Verunsicherung erzeugt habe, betont aber, die Bundesregierung habe die richtigen Entscheidungen getroffen: „Wenn wir die Klimaziele ernst nehmen, müssen wir ins Handeln kommen.“ Das kann man wohl so stehen lassen: Wenn wir diese Fiktion nicht ernst nehmen, können wir demnach nämlich auch beim Altbewährten bleiben, bis Technologien entwickelt werden, die uns wirklich überzeugen und zu deren Einbau wir nicht gezwungen werden müssen. Der Stiebel-Eltron-CEO wies allerdings auf steigende CO2-Preise und steigende Netznutzungsgebühren für Gas hin und befand, der Einbau eines Öl- oder Gaskessels sei eine wirtschaftlich falsche Entscheidung. Durch eine Abkehr vom Klimanarrativ ließe sich diese Fehlentwicklung freilich einfach beheben.
Deutlich drastischer formuliert dagegen der CEO von Bürkle + Schöck, der nicht nur der Gesellschaft wegen angeblicher „Technologiefeindlichkeit“ an den Karren fährt, sondern gleich ganz konkret einen noch höheren CO2-Preis auf Öl und Gas fordert:
Wir haben uns mit PV-Anlagen und Elektromobilität zum Glück breit aufgestellt, doch bei vielen Betrieben liegen die Wärmepumpen schon jetzt ungenutzt in den Hallen herum. Handwerk und Industrie haben sich darauf eingestellt, dass bis zu 500.000 Wärmepumpen pro Jahr eingebaut werden.
Wenn wir dabei erfolgreich sein wollen, braucht es einen höheren Co2-Preis auf Öl und Gas. Je länger wir das herauszögern, desto länger wird es dauern, bis wir unsere Klimaziele erreichen. Mit dem Förderstart für Wärmepumpen erwarte ich im Herbst einen Hochlauf der Einbauzahlen. Wichtig ist, dass wir jetzt Kontinuität und Sicherheit bekommen. Egal, wie die Bundesregierung ab 2025 aussieht, am Heizungsgesetz darf nicht wieder neu herumgebastelt werden. Ich beobachte technologiefeindliche Tendenzen in unserer Gesellschaft, die können nur durch langfristige Fördermethoden und ein Werben für die beste Technik abgebaut werden.
Strom ist in Deutschland bekanntlich dank hoher Steuern irrwitzig teuer. Gepaart mit der mitunter katastrophalen Effizienz in schlecht gedämmten Gebäuden, sind Wärmepumpen nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt für viele Menschen schlicht unbezahlbar. Wollen Profiteure grüner Politik vielleicht einfach alles andere so verteuern, bis die Bürger finanziell gezwungen sind, diese Technologie trotzdem zu akzeptieren? Wie überzeugend ist eine Technologie, die durch solche Maßnahmen unters Volk gebracht wird? Die „beste Technik“ setzt sich am Markt von selbst durch. Wärmepumpen sind das demnach schlichtweg nicht.
Was ist außerdem von Unternehmern zu halten, der nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Industrie noch stärker finanziell belasten möchten? Da beklagt man sich über drohende Pleiten und Entlassungen in der eigenen Branche, forciert aber im gleichen Atemzug die allgemeine Deindustrialisierung Deutschlands. Jeder Normalbürger würde hier wohl eher fordern, Energie (und Strom im Besonderen) durch Reduktion der Abgabenlast billiger zu machen, damit Wärmepumpen günstiger betrieben werden können – doch das geht natürlich nicht, wenn man selbst zu den glücklichen Nutznießern planwirtschaftlich umverteilter Steuergelder gehört.
Es sei daran erinnert, dass die massive Förderung der Wärmepumpe durch den Staat prompt zu wahnsinnigen Preissprüngen führte: Von den Zuschüssen auf Kosten der Allgemeinheit haben Kunden in Wahrheit nichts, wenn die Preise einfach kurzerhand um die Höhe der Zuschüsse erhöht werden. Hier wollte und will sich eine gierige Industrie (samt Installateuren) so richtig die Taschen füllen. Das Handelsblatt etwa zitierte vergangenes Jahr einen Insider, der die Förderungen als „Lizenz zum Gelddrucken“ bezeichnete. Für die nunmehr enttäuschten Profiteure spielt heute allerhöchstens die kleinste Violine der Welt.
Von der Bevölkerung braucht man hier jedenfalls keinerlei Unterstützung zu erwarten. Dann verkaufen Wärmepumpen-Hersteller eben erst einmal keine Wärmepumpen mehr – nach der bekannten Logik von Robert Habeck sind sie dann ja nicht gleich insolvent. Warum sollten die Bürger mit Unternehmern, die ihnen das Leben noch unbezahlbarer machen wollen, mehr Mitgefühl haben als mit von der Energiekrise gebeutelten Bäckern? Letztere fordern immerhin keine Verteuerung aller Lebensmittel, die sie selbst nicht verkaufen…

