Kategorie: Nachrichten
Vertuschungs-Skandal um muslimische Vergewaltiger: Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Linken-Politikerin!

Im Zusammenhang mit Vertuschungsvorwürfen bezüglich mutmaßlicher Sexualdelikte durch muslimische Jugendliche in einer staatlichen Freizeiteinrichtung ermittelt jetzt die Berliner Staatsanwaltschaft. Nach Angaben von Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) wurde ein Verfahren wegen Strafvereitelung im Amt eingeleitet. Dieses richte sich gegen die Neuköllner Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke).
Die Vorsitzende der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, Carla Aßmann, wies den Verdacht zurück und warf der Bildungssenatorin einen „schamlosen Wahlkampf ohne Rücksicht auf das betroffene Mädchen“ vor.
Anfang März war bekannt geworden, dass eine 16-Jährige im Garten des Jugendzentrums an der Neuköllner Wutzkyallee mutmaßlich vergewaltigt worden ist. Obwohl die Vorwürfe sowohl dem staatlich betriebenen Jugendzentrum als auch dem zuständigen Jugendamt des Bezirksamts bekannt waren, geschah wochenlang nichts. Bereits Monate zuvor hatten andere Mädchen von sexuellen Übergriffen in dem Jugendzentrum berichtet – weder das Jugendamt noch die Amtsleiterin stellten Strafanzeige.
Außerdem liegen Strafanzeigen wegen Strafvereitelung und anderer in Betracht kommender Delikte gegen die Leiterin des zuständigen Jugendamtes sowie wegen unterlassener Hilfeleistung gegen zwei Betreuerinnen der Freizeiteinrichtung für Jugendliche vor.
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AfD-Medienexperte klagt gegen GEZ-Sender: „Der Kampf geht in eine neue Runde!“

Der Berliner Bundestagsabgeordnete Ronald Gläser geht gerichtlich gegen den Zwangsgebührenfunk vor. In seiner GEZ-Klage beruft er sich auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das Gerichten auferlegt hat, das Programm der Sender zu überprüfen.
Gläsers Klage richtet sich gegen einen Festsetzungsbescheid des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb). Der AfD-Politiker ist fachpolitischer Sprecher für Kultur und Medien der Bundestagsfraktion und verweigert nach eigenen Angaben schon länger konsequent die Beitragszahlung.
Seine Klage kündigte Gläser mit den Worten an: „Der Kampf für eine andere Medienordnung in Deutschland geht in eine neue Runde. Wir wollen Medien finanzieren, die uns informieren – statt zu manipulieren.“ Die GEZ-Sender würden zwar nicht ausschließlich „Blödsinn“ senden, insgesamt erfülle jedoch das gesendete Programm nicht mehr den ursprünglichen Auftrag, sondern werde immer einseitiger. Die Öffentlich-Rechtlichen hätten sich „immer weiter vom Ideal eines an journalistischen Grundsätzen orientierten Gemeinwohlprogramms entfernt“. Nach Gläsers Worten produzieren sie „Haltungsjournalismus am laufenden Band“. Damit entfalle die Grundlage für die Eintreibung eines „Zwangsbeitrags“.
Prominenter Kronzeuge
Angespornt zu der Klage hat den AfD-Politiker ein Urteil des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts vom vergangenen Oktober. Die Leipziger Richter hatten den Verwaltungsgerichten aufgegeben, das Programm der Sender zu überprüfen. Andernfalls könne der Rundfunkbeitrag verfassungswidrig sein.
Mit Blick auf den noch ausstehenden Verhandlungstermin verlangt der AfD-Medienpolitiker, dass Zeugen wie der Ex-Tagesschau-Mitarbeiter Alexander Teske angehört werden. Teske hat 21 Jahre für die ARD gearbeitet – erst für den MDR in Leipzig, dann beim NDR in Hamburg. Sechs Jahre hat er bei der Tagesschau die Themen der Sendungen geplant. Über seine Beobachtungen und Erlebnisse „zwischen Nachrichten und Meinungsmache“ hat er den Bestseller „Inside Tagesschau“ geschrieben. Anschaulich beschreibt Teske, wie Zuschauer manipuliert wurden – ob bei der Berichterstattung über die Flüchtlingskrise, die Corona-Zeit, den Klimawandel oder die Kriege in Gaza und der Ukraine.
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Trump ist nicht verrückt geworden, es gibt tatsächlich Verhandlungen mit dem Iran
Im Wettlauf um die KI geht es nicht nur um Chips. Es geht um Energie.


Von David Hodges, 19. März 2026
Der globale Wettbewerb um künstliche Intelligenz wird üblicherweise als Wettlauf um Chips, Modelle und Rechenkapazität dargestellt. Das ist jedoch nur ein Teil der Wahrheit. Der entscheidende Faktor ist zunehmend der Stromverbrauch. In den USA entfallen bereits jetzt etwa 4 bis 5 % des Stromverbrauchs auf Rechenzentren, und EPRI prognostiziert, dass dieser Anteil bis 2030 auf 9 bis 17 % steigen könnte, da die KI-Einführung immer schneller voranschreitet.
Diese Realität sollte unsere Herangehensweise an die Diskussion um die Führungsrolle im Bereich der KI verändern.
KI ist nicht nur ein Software-Wettlauf, sondern auch ein Infrastruktur-Wettlauf. Die Länder, die am schnellsten zuverlässige Stromversorgung ermöglichen, aufbauen, vernetzen und betreiben können, werden in der nächsten Phase des digitalen Wachstums einen entscheidenden Vorteil haben. Jeder Durchbruch im Bereich der künstlichen Intelligenz hängt nach wie vor von physischen Systemen ab:
Stromerzeugung, Umspannwerke, Übertragung, Kühlung, Notstromversorgung und die notwendigen industriellen Arbeiten für den reibungslosen Betrieb.
Der Strombedarf ist nicht länger hypothetisch. EPRI schätzt den Stromverbrauch von US-Rechenzentren im Jahr 2024 auf etwa 177 bis 192 Terawattstunden, mit dem Potenzial, bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich anzusteigen. Neue KI-orientierte Rechenzentren arbeiten nicht mehr mit 20 oder 40 Megawatt, sondern zunehmend im Bereich von 100 Megawatt bis 1 Gigawatt . Das ist kein herkömmlicher kommerzieller Stromverbrauch mehr, sondern prägt die Infrastruktur des Stromnetzes.
Das Stromnetz steht bereits unter Druck. Das Lawrence Berkeley National Laboratory berichtet, dass Ende 2024 fast 2.300 Gigawatt Erzeugungs- und Speicherkapazität auf einen Netzanschluss warteten. Diese Wartelisten verdeutlichen, dass steigende Nachfrage nicht automatisch zu mehr verfügbarer Leistung führt. Ein Projekt wird nicht „mit Strom versorgt“, nur weil jemand es bauen will – es wird erst dann „mit Strom versorgt“, wenn Erzeugung, Übertragung, Netzanschluss und die Systeme vor Ort planmäßig zusammenpassen.
Deshalb ist Zuverlässigkeit genauso wichtig wie die Stromversorgung. KI-Infrastrukturen vertragen keine Instabilität. Diese Anlagen benötigen eine hohe Leistungsdichte, unterbrechungsfreie Verfügbarkeit, fortschrittliche Kühlung und redundante Systeme, die exakt wie geplant funktionieren. Bei vielen Projekten geht es nicht nur darum, ob theoretisch genügend Strom vorhanden ist, sondern auch darum, ob eine zuverlässige und bedarfsgerechte Stromversorgung gewährleistet werden kann, wenn die Anlage in Betrieb gehen soll.
Hier verfehlt die politische Debatte oft ihr Ziel. Sie konzentriert sich weiterhin auf die Halbleiterfertigung und die Modellentwicklung. Das sind zwar entscheidende Themen, doch die wirtschaftlichen Gewinner im Bereich der KI werden auch von der Genehmigungsgeschwindigkeit, dem Netzausbau, der Übertragungsinfrastruktur, der Erzeugungsstrategie und den Fachkräften abhängen, die komplexe Anlagen unter hohem Zeitdruck realisieren können.
Ein praktikabler Energiemix ist erforderlich. Erneuerbare Energien sollen den „grünen Politikern“ nach weiter ausgebaut und auch weiterhin Teil des Netzausbaus sein. Aufgrund des Betriebsprofils der KI-Infrastruktur bleibt jedoch eine sichere und zuverlässige Stromversorgung unerlässlich. Kurzfristig deutet dies auf eine größere Bedeutung von Erdgas, Hybridsystemen, Netzmodernisierung und in einigen Fällen von dezentralen oder dedizierten Stromversorgungslösungen hin.
Es gibt aber auch eine breitere lokale Dimension. Gemeinden fragen zu Recht, welche Auswirkungen große Rechenzentrumscluster auf die Landnutzung, den Wasserbedarf, die lokalen Stromnetze und die langfristige Planung haben. Die Antwort liegt nicht darin, den Bau zu stoppen, sondern besser zu planen, Standorte intelligenter zu wählen, frühzeitig zu investieren und sich über die Anforderungen dieser Infrastruktur im Klaren zu sein. Gut umgesetzt, können diese Projekte die Steuerbasis erweitern, Arbeitsplätze schaffen und die regionalen Energiesysteme stärken. Schlecht umgesetzt, führen sie zu Reibungsverlusten, Verzögerungen und Misstrauen.
Der Wettlauf um die beste KI wird nicht allein durch Algorithmen entschieden. Entscheidend wird sein, ob wir die physische Infrastruktur aufbauen können, auf der fortschrittliches Computing basiert – Kraftwerke, Übertragungsleitungen, Umspannwerke, Kühlsysteme und die Teams, die all dies zum Laufen bringen.
Das nächste Kapitel der KI wird in Gigawatt gemessen werden.
David Hodges ist Chief Operating Officer der LP Energy Services Group , einem Industriedienstleistungsunternehmen, das Energie-, Infrastruktur- und unternehmenskritische Anlagen in ganz Nordamerika betreut.
Dieser Artikel wurde ursprünglich von RealClearEnergy veröffentlicht und über RealClearWire zur Verfügung gestellt.
Der Beitrag Im Wettlauf um die KI geht es nicht nur um Chips. Es geht um Energie. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Befinden wir uns in der Endzeit? – Interview mit Lois Sasek
Jetzt gilt es aus Prinzip, niemals den Glauben zu verlieren und keinesfalls aufzugeben! Wer jetzt durchhält, erlebt, wie Gott Geschichte schreibt.
Berliner Blackout: Tennis-Wegner war auch Gassi mit seinem Hund!

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), verstrickt sich mit seinen Angaben zum angeblichen Krisenmanagement beim Berliner Blackout in immer mehr Widersprüche!
Als am 3. Januar im Berliner Südwesten die Lichter ausgingen, 50.000 Haushalte tagelang ohne Strom waren, erklärte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zunächst, er habe sich „den ganzen Tag in seinem Arbeitszimmer zu Hause eingeschlossen“ und von dort aus die Krise am Telefon die Krise gemanagt. Später kam heraus: Er war mittags Tennis spielen – „einfach mal den Kopf freikriegen“.
Wegners ganzer Arbeitstag zu Hause wird scheibchenweise immer kürzer. Denn der „Regierende“ war zwischendurch auch seelenruhig mit seinem Hund spazieren gegangen, wie der CDU-Politiker jetzt im Berliner Abgeordnetenhaus (Landesparlament) offenbar durch Verhaspeln selbst einräumte.
Vom Krisen-Management des „Regierenden“ bleibt ohnedies immer weniger übrig. Ein Telefonat mit der Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, das der Senat als Teil von Wegners „ganzen Tag zu Hause“ gegenüber dem Landesparlament behauptete, hat es so nie gegeben. Das räumte die Senatskanzlei nach einem geharnischten Dementi des Bezirksamts ein („in dieser Form nicht korrekt“).
Auch Kontakte u.a. mit dem Bundesinnenministerium sind Medien-Recherchen zufolge offenbar frei erfunden – der Deutschland-Kurier berichtete.
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AfD-Finanzexperten: Abschaffung des Ehegattensplittings ist Angriff auf die Familie!

Pläne von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zur Abschaffung des Ehegattensplittings bei der Einkommensteuer sind aus Sicht der AfD ein „Angriff auf die Familie!“
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Christian Douglas, Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages, erklärte: „Die Abschaffung des Ehegattensplittings ist nichts anderes als eine massive und versteckte Steuererhöhung. Familien leisten einen elementaren Beitrag für die Zukunft unseres Landes. Mit dem Wegfall der Privilegierung greift der Finanzminister die Familie als Keimzelle unserer Gesellschaft zugunsten seiner woken Agenda an.“
Die AfD-Bundestagsabgeordnete Diana Zimmer, die ebenfalls dem Finanzausschuss angehört, ergänzte: „Um die Mittelschicht zu entlasten und Familien zu stärken, fordert die AfD-Fraktion schon lange die Erweiterung des Ehegattensplittings zu einem Familiensplitting. Dabei sollen Kinder wie Erwachsene beim Grundfreibetrag berücksichtigt werden und in das bestehende Ehegattensplitting mit einbezogen werden. Gemäß des AfD-Konzepts ist die ganze Familie als Erwerbsgemeinschaft zu verstehen, so dass die gesamten Einkünfte der Familie durch die Anzahl der Familienmitglieder zu teilen und auf dieser Basis zu besteuern sind.“
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Colonel Douglas Macgregor erklärt: Warum Trump nun verzweifelt ist
Eine schonungslose Analyse des stockenden Iran-Kriegs
In einem hochbrisanten Interview mit Richter Andrew Napolitano auf dessen Sendung „Judging Freedom“ vom 26. März 2026 hat der ehemalige Colonel der US-Armee Douglas Macgregor eine ungeschönte Bestandsaufnahme der amerikanisch-israelischen Militäroperation gegen den Iran geliefert.
Macgregor, ein erfahrener Militärstratege und scharfer Kritiker interventionistischer Politik, erklärt, warum Präsident Donald Trump angesichts des unerwartet zähen Konflikts zunehmend unter Druck gerät – und welche katastrophalen Konsequenzen eine weitere Eskalation für die USA, die Region und die Weltwirtschaft haben könnte.
Grundsatzkritik an der US-Außenpolitik
Der Colonel beginnt seine Analyse mit einer grundsätzlichen Kritik an der amerikanischen Außenpolitik:
Nicht erklärte Kriege und präventive Aggressionen seien leider zur Normalität geworden, ohne dass die amerikanische Bevölkerung dagegen aufbegehre. Die Gesellschaft habe sich an den illegitimen Einsatz staatlicher Gewalt gewöhnt.
Um eine wirklich freie Gesellschaft zu schaffen, müsse das Prinzip der Initiativgewalt grundsätzlich abgelehnt werden. Macgregor erinnert an die Worte Thomas Jeffersons und stellt rhetorisch die Frage, ob es manchmal notwendig sei, die eigene Regierung zu verändern oder abzuschaffen, um das Land zu lieben – und ob die größte Gefahr für die Freiheit gerade jetzt drohe.
Gescheiterte Blitzkrieg-Strategie
Im Kern des Gesprächs steht die aktuelle Lage im Golf:
Trump sieht sich einer doppelten Demütigung ausgesetzt – im Inland und international. Die ursprüngliche Planung einer kurzen, entscheidenden Kampagne, die die iranische Führung enthaupten, die Regierung zerschlagen und innere Unruhen auslösen sollte, sei grandios gescheitert.
Stattdessen sei man in eine langwierige, zermürbende Phase des Bombardements übergegangen, bei der Ziele aus militärischen und anderen Gründen ausgewählt wurden.
Nun plane Trump eine fünftägige Pause, um eine „warnende Offensive“ aus der Luft mit Raketen und Bomben vorzubereiten – eine letzte Verzweiflungstat, um die Initiative zurückzugewinnen.
Grenzen militärischer Optionen
Eine Bodenoffensive mit großen Truppenkontingenten habe es nie gegeben und sei auch nicht realistisch, betont Macgregor.
Der Iran zähle 93 Millionen Einwohner und sei flächenmäßig so groß wie Westeuropa. Eine Invasion würde eine nationale Notlage, die Wiedereinführung der Wehrpflicht und mindestens 12 bis 18 Monate Vorbereitung mit zwei bis drei Millionen Soldaten erfordern – ein Szenario, das politisch und militärisch undenkbar sei.
Die einzig verbliebene „Bodenoption“ sei extrem begrenzt: die Besetzung einiger strategischer Inseln in der Straße von Hormus, darunter Kharg Island (im Transkript als „Car Island“ bezeichnet), Kish Island oder Qeshm Island sowie kleinere Eilande vor Bandar Abbas.
Diese Inseln beherbergen Einheiten der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) mit Schnellbooten und Raketen. Doch selbst hier sei der Nutzen fraglich.
Die Straße von Hormus und wirtschaftliche Kriegsführung
Macgregor erinnert daran, dass die Straße von Hormus nicht primär durch iranische Militäraktionen, sondern durch Lloyd’s of London geschlossen wurde:
Ohne Versicherungsschutz wagte kein Reeder, Tankschiffe im Wert von Hunderten Millionen Dollar durch die Enge zu schicken.
Die Iraner nutzten dies geschickt aus und ließen Schiffe aus nicht-alliierten Ländern wie China, Indien oder Japan passieren – vorausgesetzt, das Öl sei bezahlt.
Dies untergrabe den Petrodollar und zeige, dass der Konflikt auf zwei Ebenen geführt werde: einer ökonomischen Kriegsführung, die die USA bereits verlieren, und einer neuen, asymmetrischen iranischen Kriegsform.
Neue Kriegsführung: Raketen und Drohnen
Der Colonel kontrastiert das klassische US-Kriegsmodell aus dem Zweiten Weltkrieg – Flugzeugträger, Zerstörer, U-Boote und Flugzeuge von Basen in der Region oder sogar aus den USA und Diego Garcia – mit der iranischen Antwort des 21. Jahrhunderts:
Riesige Mengen präzisionsgelenkter Raketen und unbemannter Systeme (Drohnen), die aus unterirdischen Anlagen bis zu 1.000 Meilen entfernt abgefeuert werden können.
Iran brauche weder Luftwaffe noch Marine, sondern nur eine Armee, Raketen und Drohnen.
Diese Strategie habe die US-Flotte weit aufs offene Meer zurückgedrängt, zwinge zu permanenten Luftbetankungen über Irak, Saudi-Arabien oder anderen Gebieten und erweise sich als hoch effektiv.
Die iranischen Luftabwehrsysteme seien unter 15.000 Fuß Höhe noch immer leistungsfähig, was Helikopter- oder Osprey-Einsätze extrem riskant mache.
Kritik an Trumps Erfolgsmeldungen
Trump hatte zwei Tage zuvor erklärt, der Krieg sei „gewonnen“, die Iraner hätten keine Marine, keine Luftwaffe und könnten nichts gegen US-Flugzeuge über Teheran ausrichten.
Macgregor zerpflückt diese Behauptungen als absurd und veraltet.
Die verwendeten Metriken – zerstörte Panzer, Schiffe oder Flugzeuge nach Pilotenberichten oder Satellitenbildern – seien dieselben, die bereits in Vietnam und im Irak-Krieg versagt hätten.
Iran habe seit dem Sturz des Schahs ohnehin keine nennenswerte Luftwaffe mehr besessen.
Die „versenkte Marine“ bestehe aus alten Fregatten und Hunderten kleiner, bemannter oder unbemannter Boote mit Raketen und Sprengstoff – Ziele, die man wochenlang bombardieren könne, ohne sie vollständig auszuschalten.
Die wahren Verluste seien oft übertrieben oder auf Attrappen zurückzuführen, wie bereits im Kosovo 1999.
Globale wirtschaftliche Folgen
Noch dramatischer seien die globalen wirtschaftlichen Folgen.
Die Unterbrechung der Öl- und Gasversorgung treffe die gesamte Welt: Lebensmittel-, Treibstoff-, Dünger- und Futtermittelkrise.
Großbritannien stehe in zwei Wochen ohne Ölvorräte da, Indien schalte Industrien ab und habe Millionen Menschen an Tankstellen, Japan kämpfe ähnlich.
Nur China sei durch große strategische Reserven besser vorbereitet.
Die Iraner wüssten genau, dass der weltweite Druck auf Washington wachsen werde, den Krieg zu beenden.
Gleichzeitig stehe die US-Wirtschaft vor dem Abgrund: Das Verteidigungsbudget sei von einer Billion auf 1,5 Billionen Dollar explodiert, Inflation und fragile Finanzsysteme machten sich bemerkbar.
Finanzministerin Janet Yellen oder vergleichbare Stimmen (im Transkript „Besson“) würden einfach Geld drucken und eigene Schulden aufkaufen – ein Rezept für eine spätere Katastrophe.
Strategische Ziele und Kritik
Macgregor sieht den wahren Zweck des Krieges nicht in Verhandlungen, sondern in der Zerstörung Irans und der anschließenden Aufteilung der Ressourcen – vor allem Öl und Gas – durch USA und Israel.
Dies sei eine Wiederholung der gescheiterten Strategie gegen Russland in der Ukraine, wo Sanktionen wirkungslos blieben und Russland sogar vom Ölverkauf profitiere.
Die USA hätten nun nur noch etwa 10.000 leichte Infanteristen für mögliche Inseloperationen – eine extrem gefährliche Mission mit hohem Risiko für die Soldaten.
Munitionslage und militärische Realität
Zur Munitionslage verweist Macgregor auf eine Analyse des Royal United Services Institute (RUSI):
Israel stehe kurz vor dem Kollaps, acht von zehn Raketen durchdringen die israelischen Abwehrsysteme.
Die USA seien bei hochwertigen Systemen wie THAAD und PAC-3 ebenfalls knapp; nach wenigen Wochen müsse man auf „dumme Bomben“ aus B-52-Bombern zurückgreifen – Flächenbombardements wie im Zweiten Weltkrieg, die jedoch keine Kriege gewinnen.
Luftangriffe allein hätten noch nie einen Krieg entschieden; eine echte Besetzung Irans wäre strategisch sinnlos und würde ein feindliches Land auf Dauer schaffen.
Der Irak sei das beste Beispiel: Nach der Besatzung stehe Bagdad nun an vorderster Front gegen die USA und unterstütze Teheran.
Kritik an militärischen Beratern
Der Colonel kritisiert scharf Berater wie denjenigen, der Trump im Golfcart zuflüstere, zwei Marine-Expeditionseinheiten könnten Inseln wie Iwo Jima einnehmen und das Regime „auf dem Weinstock verdorren“ lassen.
Solche Weltkriegs-Analogien seien gefährlich und ignorieren die Realität: Viele Pazifik-Inseln seien unnötig teuer erkauft worden, Okinawa sei ein Blutbad gewesen und habe zur Atombombe geführt.
Dieser Krieg diene nicht amerikanischen Interessen, sondern ausschließlich Israel und dessen einflussreichen Lobbyisten in den USA.
Die US-Streitkräfte würden zu einer „Söldnertruppe“ für fremde Interessen degradiert – eine Einschätzung, die auch ein junger Marine in einem Interview mit Tucker Carlson teile.
Mögliche Folgen eines Zusammenbruchs Irans
Selbst wenn die „kriegbeendende Offensive“ gelänge und der iranische Staat zerfiele, drohe Chaos:
Spill-over-Effekte in die Türkei, Syrien, die Arabische Halbinsel und schließlich Europa.
Russland und China würden eine dauerhafte Schließung der Straße von Hormus und das Ende des Golfkooperationsrats nicht hinnehmen.
Die Golfstaaten würden verschwinden, die Region Jahrzehnte brauchen, um sich zu erholen.
Gesellschaftliche Kritik in den USA
Macgregor schließt mit einer bitteren Reflexion über die US-Gesellschaft:
Die Abschaffung der Wehrpflicht und die Freiwilligenarmee hätten es ermöglicht, Kriege ohne breite gesellschaftliche Betroffenheit zu führen – weniger als ein Prozent der Amerikaner trage die Last.
Seit Ronald Reagan und George H. W. Bush kümmere sich kaum noch jemand um die Soldaten.
George W. Bush habe nach 9/11 nur „Go shopping“ gerufen.
Heute sei die Frage erlaubt, ob dieser Krieg für die USA wirklich Sinn ergebe.
Fazit
Zusammenfassend malt Colonel Macgregor ein düsteres Bild:
Trump ist verzweifelt, weil der Krieg weder militärisch noch wirtschaftlich läuft wie geplant, die Munition knapp wird, die Welt leidet und der innenpolitische Druck wächst.
Die angekündigte Offensive ist der letzte Wurf der Würfel – mit unkalkulierbarem Risiko für amerikanische Truppen, die Weltwirtschaft und die Stabilität der gesamten Region.
Ob sie zum erhofften „Sieg“ führt oder nur weitere Demütigung bringt, bleibt abzuwarten.
Macgregors Analyse ist ein eindringlicher Appell, die Illusionen zu durchbrechen und die Kosten eines Krieges zu bedenken, der nie im vitalen Interesse der Vereinigten Staaten lag.
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IOC: Schluss mit dem Woke-Wahnsinn – Männer fliegen endlich aus dem Frauensport!
Jahrelang mussten echte Frauen zusehen, wie ihnen biologische Männer die hart erkämpften Medaillen wegschnappten. Nun hat sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) offenbar der biologischen Realität gestellt. Ein längst überfälliger Sieg für den gesunden Menschenverstand.
Es geschehen offensichtlich noch Zeichen und Wunder. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat endlich erklärt, dass Frauenwettbewerbe nur für biologische Frauen da sind. Punkt. Nach einem ganzen Jahrzehnt voller absurder Kontroversen, in denen “Trans”-Athleten (also biologische Männer) und Personen mit sogenannten “Unterschieden in der sexuellen Entwicklung” (DSD) den Frauensport nach Belieben dominieren durften, zieht die neue IOC-Präsidentin Kirsty Coventry nun offenbar die Konsequenzen. Coventry, die im vergangenen Jahr das Erbe des woken Funktionärs Thomas Bach angetreten hat, erkennt endlich an, dass das biologische Geschlecht eine objektive Realität ist – und keine bloße “Glaubensfrage” oder ein soziales Konstrukt.
Die Entscheidung ist ein regelrechtes Erdbeben. Man geht jetzt davon aus, dass sich nun sämtliche internationalen Sportverbände dem IOC unterordnen und sowohl trans-identifizierende Männer als auch DSD-Athleten aus der Frauenkategorie verbannen. Es findet also eine Rückkehr zur Normalität statt.
Das Ziel ist klar: Man will offensichtlich auch eine Wiederholung der skandalösen Bilder der letzten beiden Sommerspiele vermeiden. Wir erinnern uns: In Tokio 2021 durfte der neuseeländische Gewichtheber Laurel Hubbard, ein biologischer Mann, völlig ungeniert bei den Frauen antreten. Noch schlimmer wurde es in Paris 2024. Dort holten die Boxer Imane Khelif und Lin Yu-ting Gold bei den Frauen. Beide waren zuvor von Weltmeisterschaften ausgeschlossen worden, weil Tests das Vorhandensein männlicher Chromosomen belegten.
Unter dem alten Regime von Thomas Bach war das alles kein Problem. Bach erklärte damals allen Ernstes, Khelif und Lin seien als Frauen zu akzeptieren, nur weil in ihrem Pass ein “F” stehe. Sein Kommunikationschef Mark Adams tat die berechtigte Empörung der Weltöffentlichkeit arrogant als “Kulturkampf” ab. Dass Coventry, die damals noch im IOC-Vorstand saß und diese Farce mit absegnete, nun eine 180-Grad-Wende hinlegt, zeigt, wie massiv der Druck geworden ist.
Es hat viel zu lange gedauert, bis die Herren (und Damen) beim IOC die unveränderlichen physiologischen Vorteile von biologischen Männern akzeptiert haben. Obwohl renommierte Wissenschaftler wie die Entwicklungsbiologin Dr. Emma Hilton längst belegt haben, dass Männer im Durchschnitt 2,6-mal härter zuschlagen als Frauen, ließ man Khelif (mit XY-Chromosomen) in den olympischen Ring steigen, um die Italienerin Angela Carini in nur 46 Sekunden regelrecht zu zertrümmern. “Ich musste mein Leben schützen”, sagte Carini damals unter Tränen.
Den endgültigen Todesstoß für die Woke-Agenda im IOC lieferte offenbar eine Präsentation der kanadischen Ärztin und Ex-Ruderin Dr. Jane Thornton im vergangenen Herbst. Sie wies unwiderlegbar nach, dass biologische Männer selbst nach der Einnahme von Testosteronblockern den Frauen körperlich massiv überlegen bleiben. Wie soll das Verbot nun durchgesetzt werden? Die Lösung ist denkbar einfach: Ein universeller genetischer Geschlechtstest per Wangenabstrich. Ein nicht-invasiver Eingriff, der nur Sekunden dauert und ein lebenslang gültiges Ergebnis liefert. Die Leichtathletik (World Athletics) macht es bereits erfolgreich vor.
Doch warum kommt das IOC ausgerechnet jetzt zur Besinnung? Die Antwort lautet: Los Angeles 2028 und Donald Trump. Der US-Präsident hat bereits eine Executive Order mit dem vielsagenden Titel “Keeping Men Out Of Women’s Sports” unterzeichnet. Er drohte unmissverständlich damit, Trans-Athleten, die in zweieinhalb Jahren in Kalifornien bei den Frauen antreten wollen, die Visa zu verweigern. Das IOC hatte also gar keine andere Wahl, als dem Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Es brauchte offenbar erst die harte Hand aus Washington, um die biologische Realität wieder in den olympischen Ring zu holen. Für die echten Athletinnen dieser Welt ist es ein Tag zum Feiern.
Frühlingsbeginn: Die Hamburger Forsythie blüht nicht mehr: Deutsche Bahn holzt Forsythien an der Lombardsbrücke ab
Josef Kowatsch, Matthias Baritz
Frühlingsbeginn in Deutschland ist, wenn der Hamburger Forsythienstrauch in der Innenstadt an der Alster blüht. So ähnlich konnte man es einmal in einem Bericht des Deutschen Wetterdienstes lesen. Das müsste dieses Jahr um den 15. März der Fall gewesen sein.
Doch dazu kam es nicht. Die Deutsche Bahn war schneller, siehe hier: Ein Haufen Altholz blieb übrig.
Informiert über die geplante Maßnahme wurden weder der Deutsche Wetterdienst noch der Forsythienbeauftragte des DWD Jens Iska-Holtz.
Zur Historie dieses bekannten Strauches: Die Beobachtung dieser speziellen Deutschland-Forsythie, nach welcher der phänologischen Frühlingsbeginn für Deutschland festgelegt wird, geht eigentlich bis 1945 zurück als der Obergefreite Carl Wendorf sich zum ersten Male am 27. März im völlig zerbombten Hamburg an dem gelb blühenden Strauch erfreuen konnte. Welch ein schöner goldener Kontrast für den Soldaten im zerstörten Hamburg. Und die goldgelbe Blüte fesselte ihn. Genau gesagt, 40 Jahre lang hielt er den Blühtermin desselben Strauches am selben Ort fest und wurde somit zum 1. Phänologen des Deutschen Wetterdienstes. Die längste Beobachtungsreihe eines Strauches in Deutschland.
Als er starb, hat sofort Jens Iska Holtz ab 1985 die Beobachtung übernommen und führt diese trotz seines hohen Alters immer noch fort. Schon lange suchte Herr Holtz wegen seines hohen Alters über die Medien einen Nachfolger. Komisch, bei den vielen linksgrünen Omas gegen rechts in Hamburg findet sich kein Nachfolger!!! Das zeigt erneut, dass diese Omas außer ihrem linksgrünen Gewäsch mit Natur und Umwelt nichts am Hut haben. Auch hat sich von diesen und den vielen anderen völlig unnützen Klimarettergruppen niemand empört wegen der Abholzung. Keine grüne Jugend klebte auf der Straße, wo der Strauch einst stand oder hielt wenigstens eine Gedenkminute am Ort des Frühlingsstrauches. BUND, NABU, Greenpeace, WWF, deutsche Umwelthilfe? Nix mit Natur und Umwelt mehr am Hut.
So bestimmte bis jetzt ein echter Naturfreund, nämlich Herr Holtz, wann in Deutschland der (Erst)-Frühling begann. Doch diese Sorge um seinen Nachfolger ist Iska Holtz jetzt los. Die Deutsche Bahn hat das Problem erledigt.
Obwohl eine Innenstadt immer wärmer ist als die Umgebung, eignet sich der Standort an der Alster gut, da er im Umkreis seit 40 bis 50 Jahren wenig wärmende bauliche Veränderungen erfahren hat. Hamburg wächst seitdem nach außen, was natürlich auch zu mehr Wärme in der Innenstadt führt, aber der Einfluss ist nicht so groß wie wenn sich um den direkten Standort Forsythie am Alsterufer weitere wärmende bauliche Veränderungen dazugesellt hätten. Somit sind die Blühdaten dieses Hamburger Strauches an der Lombardsbrücke durchaus ein guter Vergleichsstandort über mehr als die letzten 40 Jahre.
Behauptet wird von den CO2-Erwärmungsgläubigen und Klima-Geldeintreibern:
1) Dass der Frühling wegen der allgemeinen zumindest in Deutschland gemessenen Temperaturzunahme immer früher käme.
2) Und die Temperaturzunahme wäre fast ausschließlich durch die CO2-Zunahme verursacht und diese wiederum wäre hauptsächlich vom Menschenmverursacht.
Wie haben die beiden Beobachter den Blühtermin festgelegt?
Abb. 1: Frühlingsbeginn der Forsythie an der Hamburger Lombardsbrücke in der Innenstadt, gezeichnet nach den Daten der beiden verschiedenen Beobachter
Auswertung:
- von 1945 bis 1984, also 40 Jahre lang zeigt die Forsythie eine deutliche Vorverlegung des Blühtermines. (Trendlinie fällt, d.h. früher, gezählt werden die Tage vom 1.Januar bis zur Blüte.
- Seitdem Iska Holtz die Beobachtung übernahm gibt es keine Verfrühung mehr.
Die Hamburger Forsythie erblüht(e) seit 41 etwa Jahren gleich.
In der nun auch 41 jährigen Beobachtungszeit des Hamburger Blütenbeobachters hat der CO2-Gehalt in der Hamburger Luft stark zugenommen. Also betrachten wir zunächst den Jens Iska Holtz Blüten-Zeitraum genauer. (Je weiter oben die Punkte, desto später)
Abb. 2: linke Grafik, auf der horizontalen-Achse sind die Jahre seit 1985 aufgetragen, seit der Phänologe Holtz ehrenamtlich tätig ist. Auf der y-Achse der Blühtermin, gemessen in Tagen nach Jahresbeginn, also ab 1. Januar. Die Trendlinie ist mit 78 Tagen nahezu gleich dem Schnitt von 76 Tagen. Daneben die gleichmäßige starke Zunahme der CO2-Konzentrationen.
Lehren aus der Grafik: Der Blühbeginn der Forsythie streut sehr stark. Er hält sich überhaupt nicht an die Grafik der CO2-Zunahme. Somit scheint CO2 keinen Einfluss auf den Blühtermin zu haben, wohl aber auf das Wachstum der Pflanzen während des Jahres. Beispiel: 1987 war der Blühbeginn am 7. April, also 97 Tage nach Neujahr. Der früheste Blühbeginn am 15. Februar 2002.
Warum verhielt sich der Blühtermin von 1945 bis 1987, also 40 Jahre vollkommen anders als im Beobachtungszeitraum von Jens Iska Holtz. Warum hat ist der Blühtermin im ersten Zeitraum ständig nach vorne zum Früherblühen gerückt?
Unsere Erklärungen:
Die Zunahme des städtischen Wärmeinseleffektes nach dem Krieg: 1945 war Hamburg ausgebombt, wenige Einwohner, keine Heizungen und keine Autos mehr. Im Laufe der Jahre nahm die Bebauungsdichte und die Einwohnerzahl zu, ebenso der wärmende Energieverbrauch durch Industrie, Verkehr und Heizungen, Mitte der 80-er Jahre war die Aufbauphase dann abgeschlossen, die Innenstadt blieb etwa gleich bis heute.
Der erste Beobachter Carl Wendorff hatte einen anderen Bewertungsmaßstab für den Blütenbeginn als der zweite. Anfangs hat er als Blühbeginn stets die Vollblüte des Strauches genommen, dann ging er allmählich über zu den DWD-Kriterien, nach denen Jens Iska Holtz erfasst hat. (wenn der Strauch zur Hälfte erblüht ist)
Auf alle Fälle halten wir fest: Es gibt keinen verfrühten Frühlingsbeginn seit 41 Jahren!
Der diesjährige Frühlingsbeginn ist knapp unter dem Schnitt, für die letzten 14 Jahre deutet sich allerdings eine Verfrühung des Blütenbeginns an.
- Auf der Suche nach Erklärungen.
- Wir können sicherlich davon ausgehen, dass die Temperaturen davor den Blühbeginn am stärksten beeinflussen. Für die Forsythienblüte ist der Monat Februar wohl entscheidend, ein Monat, der die Pflanzen auf den Frühling vorbereitet, deshalb wird er im Volksmund auch Hornung genannt
- Die entsprechende Grafik der Wetterstation Hamburg für den Monat Februar zeigt seit 1985 eine ziemliche Erwärmung, wobei die letzten Jahre wärmer waren, sieht man vom letzten kalten Februar 2026 in Hamburg ab, der zu den kälteren der letzten 40 Jahre gehörte.
Grafik 3: DWD-Wetterstation Hamburg am Flughafen, Februarverlauf seit 1985, deutlich steigende Trendlinie. Beachte, der Forsythienstrauch ist jedoch nicht am Flughafen, sondern in der Innenstadt und seit 1988 gäbe es gar keine Februarerwärmung bei dieser Wetterstation mehr.
Erkenntnis: Wahrscheinlich steckt im Trendlinienanstieg auch die Zunahme des Flugverkehrs am Flughafen mit drin, je mehr Flugzeuge und Passagiere, umso mehr Wärmeinselwärme. Während der Standort an der Alster keine großen wärmenden Änderungen in den letzten 40 Jahren erfahren hat, denn 1985 war der Wiederaufbau nach dem Kriege wohl abgeschlossen. Viel stärker hat doch der Wärmeinseleffekt am Flughafen zugenommen.
Aber: Es sind nicht nur die vom DWD gemessenen Temperaturen, welche die Erstblüte beeinflussen. Eine Pflanze richtet sich auch noch nach vielen anderen Faktoren, um für sich zu entscheiden, heute beginnt mein individueller erster Frühlingstag. Und bei den Temperaturen sind natürlich die letzten 20 Tage entscheidender als die gesamten Wintertemperaturen davor.
Die Grünlandtemperatursumme GTS:
Im Folgenden betrachten als einen weiteren Parameter, nämlich die Grünlandtemperatur, GLT, bzw. die Grünlandtemperatursumme, GTS. In der Agrarmeteorologie werden dafür nur die positiven Tagesdurchschnittstemperaturen betrachtet. Die GTS folgendermaßen definiert: “Für die sogenannte Grünlandtemperatursumme (GTS) werden alle positiven Tagesmitteltemperaturen seit Jahresbeginn addiert. Im Januar wird das Tagesmittel mit dem Faktor 0,5 multipliziert, im Februar mit 0,75. Ab März geht der volle Wert ein…. Das Erreichen einer bestimmten Temperatursumme markiert das Ende der winterlichen Vegetationsruhe und den Beginn des nachhaltigen Pflanzenwachstums. Hier liegt der Grenzwert für die Grünlandtemperatursumme (GTS) bei 200 Grad.“ U.a. wird auch der Erstblüte der Forsythie eine GTS von 200 zugeordnet. Für unsere Auswertungen dieser positiven Tagesmitteltemperaturen nehmen wir die ca. 6 km entfernte DWD Station Hamburg Fuhlsbüttel. Beim Deutschen Wetterdienst wurden die Tagesdurchschnitts-temperaturen von Jahresbeginn bis zur Erstblüte der Forsythie zusammengestellt, die Grünlandtemperaturen GLT herausgesucht und deren Summe GTS berechnet. Zusätzlich wurde für jedes Jahr der Mittelwert aller Grünlandtemperaturen bis zur Erstblüte gebildet. In der folgenden Grafik sind daher mehrere Parameter aufgetragen:
(nochmals GTS = Grünlandtemperatursumme)
Grafik 3a: Rot die GTS, also die Summe der positiven Temperaturen bis zur Erstblüte, addiert ab Neujahr. Blau die Anzahl der Tage bis zur Erstblüte (wie in Grafik 1), grün = der Mittelwert aller positiven Temperaturen bis zur Erstblüte.
Erkenntnis: Die rote, stark steigende Trendgerade (0,97) zeigt eine Zunahme von genau 40 Grad in den letzten 41 Jahren. Die Forsythie braucht scheinbar seit 1985 eine immer höhere GTS, um zur Erstblüte zu kommen. Die blaue Trendgerade stimmt mit der in Abb. 1 überein und zeigt eine leicht, nicht signifikant verfrühte Erstblüte seit 1985 von weniger als einem Tag! Auch die grüne Linie mit dem Mittelwert aller positiven Temperaturen (GLT) bis zur Erstblüte zeigt einen kaum steigenden Trend.
Zur Auswertung der Grafik 1: Es gibt also keinen verfrühten Frühlingsbeginn bei dieser Forsythie seit 41 Jahren, was auch die grüne Linie in Grafik 3 sehr gut zeigt.
Hier bleibt nun eine Frage offen: Wieso braucht die Forsythie eine stetig wachsende höhere Grünlandtemperatursumme bis zu Erstblüte? Diese steigt in den letzten 40 Jahren um knapp 25%!
D. h. die Summe der positiven Tagesmitteltemperaturen (GTS) bis zur Erstblüte der Forsythie ist deutlich gestiegen. Besteht hier ein Zusammenhang? Braucht die Forsythie bei nicht steigenden Temperaturen (grüne Trendgerade) bis zu Erstblüte mehr Wärme in der Summe (rote Trendgerade)? Oder ist das eine Folge aus dem steigenden WI-effekt am Flughafen? Nicht nur uns, auch dem Leser stellen sich Fragen über Fragen.
Auf der Suche nach Erklärungen für die Zunahme der GTS-Werte in der Grafik:
1) WI-effekt, die Februartemperaturen steigen seit 1985 am Flughafen viel stärker als in der Innenstadt. Und der Strauch steht in der Innenstadt. Die WI-Effektzunahme wird aber am Flughafen gemessen.
2) Nur die Tagestemperaturen steigen sehr stark, die Nächte nicht. Eventuell richtet sich die Forsythie auch stark nach den nächtlichen Temperaturen und die Zeigerblüten geben wegen den gleich bleibenden kalten Nächten kein OK zum Öffnen.
- Die GTS-Werte sind eine Statistik-Hilfe, Vielleicht hat man mehr Erfolg, wenn man nur die letzten 30 Tage vor Blühbeginn addiert, auch mit dem Faktor 0,5, 1 und 1,5. Wir glauben nicht, dass die Januartemperaturen einen so großen Einfluss auf den Blühbeginn haben. Nach früheren Aussagen von Herrn Holtz hält er die letzte Woche=7 Tage vor Blühbeginn entscheidend.
Grafik 5. Tageshöchsttemperaturen vom 1. Januar bis zur Erstblüte nach 74 Tagen sowie das 5-jährige, gleitende Mittel. Die sehr hohen Tmax haben offensichtlich die Aussagen von Herrn Holtz für 2026 bestätigt.
4) Welchen Einfluss hat der Vollmond, viele Frühjahrspflanzen scheinen sich auch nach dem Mond zu richten?
5) Welchen Einfluss haben die Bodentemperaturen?
Jedenfalls können wir mit unseren Erfahrungen als Naturbeobachter sowie mit unseren Berechnungen und Überlegungen die Erstblüte an der Lombardsbrücke auch zukünftig bestimmen, selbst wenn der Strauch seit Anfang März 2026 nicht mehr da ist.
Lizenzhinweis zum Forsythienfoto in der oberen rechten Ecke von Abb. 2: Foto: NordNordWest, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, Forsythien an der Binnenalster.nnw, CC BY-SA 3.0 DE
Josef Kowatsch, unabhängiger, weil nicht bezahlter Natur- und Klimaforscher.
Matthias, Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer
Der Beitrag Frühlingsbeginn: Die Hamburger Forsythie blüht nicht mehr: Deutsche Bahn holzt Forsythien an der Lombardsbrücke ab erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.


