Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Spezial

Kategorie: Spezial

Die Bewertung des Energieungleichgewichts der Erde durch den IPCC basiert auf physikalisch ungültigen Schätzungen des globalen Wärmegehalts der Ozeane, die wiederum auf Argo-Floats basieren.

Die Bewertung des Energieungleichgewichts der Erde durch den IPCC basiert auf physikalisch ungültigen Schätzungen des globalen Wärmegehalts der Ozeane, die wiederum auf Argo-Floats basieren.

Die Bewertung des Energieungleichgewichts der Erde durch den IPCC basiert auf physikalisch ungültigen Schätzungen des globalen Wärmegehalts der Ozeane, die wiederum auf Argo-Floats basieren.

Jonathan Cohler (Massachusetts Institute of Technology), David Legates (University of Delaware, retired), Kesten Green (Adelaide University), Ole Humlum (University of Oslo), Franklin Soon (Marblehead High School) und Willie Soon (Institute of Earth Physics and Space Science)

Eine bahnbrechende Studie widerlegt die Kernaussagen der Klimabewertungen des IPCC. Die Studie belegt, dass die Behauptungen des IPCC, wonach die Erde durch menschliche Aktivitäten zusätzliche Wärme speichert, auf grundlegend fehlerhaften und thermodynamisch bedeutungslosen Berechnungen basieren, die swiederum auf Daten von Ozeanbojen beruhen. Die in Science of Climate Change (Band 6.1, 2026) veröffentlichte Studie zeigt, dass diese Messwerte gegen grundlegende physikalische Gesetze und wissenschaftliche Methoden verstoßen und daher für jedwede politische Entscheidungen unzuverlässig sind.

Das Kernproblem: Ungültige Methode zur Messung des ozeanischen Wärmegehalts

Der IPCC behauptet, dass die Ozeane etwa 90 % der Energie absorbieren, die angeblich durch vom Menschen verursachte Treibhausgase „gefangen” wird. Diese Schlussfolgerung stützt sich hauptsächlich auf Daten, die von Argo-Bojen gesammelt wurden. Diese Geräte tauchen bis zu einer Tiefe von 2.000 Metern, messen Temperatur, Salzgehalt und Druck und tauchen dann alle 10 Tage an die Oberfläche, um die gesammelten Daten an Satelliten zu übertragen.

Unsere Analyse deckt jedoch mehrere schwerwiegende Mängel auf:

● Über die Hälfte des Ozeans wird nicht erfasst: Die Argo-Bojen messen nur die obere Hälfte der Tiefe und des Volumens des Ozeans und lassen mehrere andere Bereiche ebenfalls unberücksichtigt. Der Tiefseeabschnitt unterhalb von 2.000 m enthält die Hälfte der thermischen Energie, wird jedoch praktisch nicht gemessen, da die wenigen „Deep Argo”-Bojen völlig unzureichend sind.

● Vermutungen dominieren: Die Bojen sind in der Regel 200 bis 500 Kilometer voneinander entfernt. Das bedeutet, dass es riesige Bereiche des Ozeans gibt, in denen keine Bojen Messungen vornehmen. Um vollständige weltweite Karten oder Raster von Größen wie Temperatur und Salzgehalt zu erstellen, müssen Wissenschaftler die Lücken zwischen den Bojen schätzen/ausfüllen (dies wird als Interpolation bezeichnet). Diese Schätzungen berücksichtigen jedoch kleinere Strukturen nicht angemessen, wie z. B.:

– Wirbelbildungen (wie Strudel mit einem Durchmesser von 10 bis 100 km),

– turbulente Vermischung und

– schmale Strömungen.

Diese kleineren, energiereichen Bewegungen sind im realen Ozean sehr wichtig, da sie Wärme, Salz, Nährstoffe usw. transportieren, aber durch den großen Abstand und den Füllungsprozess werden sie übersehen oder geglättet. Infolgedessen zeigen die endgültigen globalen Karten oft falsche Muster oder Fehler (sogenannte „Artefakte”), die im Ozean tatsächlich nicht vorkommen; sie sind lediglich Nebenwirkungen der Schätzmethode. Kurz gesagt, die Datenpunkte sind zu spärlich, um das tatsächliche kleine bis mittlere Chaos des Ozeans zu erfassen, weshalb die vom Computer ausgefüllten Karten glatter und sauberer aussehen als die Realität und manchmal sogar Merkmale erfinden, die es einfach nicht gibt.

● Anomalien sind physikalisch bedeutungslos: Der IPCC verwendet „Anomalien“, bei denen es sich um aktuelle Messungen abzüglich willkürlicher Werte von Basis-/Referenzperioden handelt. Die Temperatur, eine intensive Eigenschaft, ist in Nicht-Gleichgewichtssystemen wie dem Ozean nicht additiv. Die Mittelung von Temperaturen aus verschiedenen Orten und Zeiten führt zu rechnerischen Fiktionen, nicht zu tatsächlichen Temperatur- oder Energieänderungen, und steht in direktem Widerspruch zu den seit 150 Jahren unveränderten Gesetzen der Thermodynamik steht (Essex et al., 2007; Cohler, 2025).

● Ungenaue Verfolgung: Unter Wasser treiben Schwimmer völlig unkontrolliert mit der Strömung, doch alle während jedes Auftauchens gesammelten Daten werden diesem einzigen 10-tägigen Auftauchort zugeordnet, was zu erheblichen räumlichen und zeitlichen Fehlern in den Daten führt.

Zirkularität und massive versteckte Unsicherheiten

Der im IPCC AR6 angegebene Wert von 0,7 ± 0,2 W/m² für das „Energieungleichgewicht der Erde” (EEI) wird durch die Änderung der gemessenen Satellitendatenbereiche abgeleitet, um diese ungültigen Schätzungen der Meeresenergie anzupassen – ein zirkulärer Prozess. Der Artikel quantifiziert all diese übersehenen Unsicherheiten: mesoskalige Variabilität (±0,9 W/m²), Unkenntnis über die Tiefsee (±0,35 W/m²), Diskrepanzen beim Meeresspiegel (±0,33 W/m²), unzureichende Datenerfassung an den Polen (±0,1 W/m²), Überlagerungseffekte und mehr. Die Gesamtunsicherheit liegt bei einem Konfidenzniveau von 95 % deutlich über ±1 W/m² und ist damit um eine Größenordnung größer als die vom IPCC-Bericht AR6 angegebenen ±0,2 W/m², wodurch sich ihr EEI-Wert statistisch nicht von 0 W/m² unterscheiden lässt.

In Wahrheit ist es sogar noch schlimmer

Diese OHC- und EEI-Schätzungen sind nicht nur ungewiss, sondern auch physikalisch ungültig, basierend auf den 150 Jahre alten grundlegenden Prinzipien der Thermodynamik (der Wissenschaft vom Energiefluss). Bei einem standardisierten Test, der auf den Prinzipien der wissenschaftlichen Methode basiert, versagen diese Schätzungen und müssen daher verworfen werden. Die tatsächlichen Wärmetrends der Ozeane lassen sich mit der aktuellen Argo-Technologie nach wie vor nicht quantifizieren. Dieser Artikel deckt letztendlich auf, wie die Bewertungen des IPCC unbegründete Alarmstimmung schüren und zu pseudowissenschaftlich begründeten politischen Maßnahmen in Höhe von mehreren Billionen Dollar führen.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Link: https://zenodo.org/records/18944694

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Alarm um HMPV: Die Rückkehr der Schnupfen-Hysterie!

Alarm um HMPV: Die Rückkehr der Schnupfen-Hysterie!

Alarm um HMPV: Die Rückkehr der Schnupfen-Hysterie!

Wieder einmal geht ein Schnupfen herum und die US-amerikanische CDC übt sich wieder einmal in Panikmache. Es gebe nämlich keine speziellen Medikamente und auch keine Impfung gegen das Virus. Wie oft will man das Spiel noch spielen?

Kaum ist die Corona-Hysterie halbwegs überstanden, scheinen die Gesundheitsbehörden regelrecht auf Entzug zu sein. Die US-Gesundheitsbehörde CDC wirft die Angst-Maschinerie wieder an und warnt laut einem aktuellen Bericht nun landesweit vor einem “kaum bekannten Virus”, das sich angeblich rasend schnell ausbreitet. Das beste Verkaufsargument für die neue Panik-Welle: Es gibt (noch) keinen Impfstoff und keine speziellen Medikamente.

Versucht man wieder ein neues Weltuntergangsszanrio an die Wand zu malen? Wenn man sich die Fakten ansieht, entpuppt sich das angebliche Killer-Virus als das, was Generationen vor uns schlicht und einfach eine “Erkältung” nannten. Das Humane Metapneumovirus (HMPV) grassiert derzeit in den USA. Die ach so schrecklichen Symptome, vor denen die CDC warnt: Husten, Fieber und eine verstopfte Nase. Willkommen in der ganz normalen Schnupfen-Saison! Doch weil man mit einer simplen Triefnase keine Schlagzeilen macht und keine Budgets rechtfertigt, wird das Fehlen einer Impfung dramatisiert.

Wie absurd die künstliche Aufregung ist, zeigt sich an den Ratschlägen der Top-Mediziner. Dr. Dean Blumberg, Chefarzt für pädiatrische Infektionskrankheiten an der University of California-Davis, erklärt: “Es gibt keine spezifische Behandlung.” Der Experte im Kampf gegen das ach so gefährliche Virus rät, Eltern sollen bei Kleinkindern den Schleim mit einer Gummispritze absaugen und vielleicht einen Luftbefeuchter aufstellen. Dazu viel trinken. Das ist das kleine Einmaleins jeder Mutter seit Erfindung der Wärmflasche! Wer ins Krankenhaus muss, bekommt Sauerstoff und Infusionen – das Standard-Prozedere bei jedem schwereren Atemwegsinfekt.

Um die Panik am Köcheln zu halten, wird fleißig mit Prozentzahlen jongliert. 5 Prozent der Atemwegstests Ende Februar waren positiv auf HMPV – der höchste Wert seit Mitte 2025. Die Behörden betonen eifrig, dass das Virus damit aktuell sogar Covid-19 schlägt. Was sie im Nebensatz verstecken: Die klassische Grippe und das RS-Virus sind immer noch deutlich weiter verbreitet.

Selbst das kalifornische Gesundheitsministerium, wo die Positivrate auf 8,6 Prozent kletterte, muss zähneknirschend zugeben: “HMPV verursacht meist milde Atemwegserkrankungen bei Menschen jeden Alters.” Aber natürlich darf der obligatorische Warnhinweis nicht fehlen, dass es für Alte und Schwache gefährlich werden könnte. Ein Satz, der auf absolut jeden Erreger auf diesem Planeten zutrifft.

Eine Studie der University of Pittsburgh warnt nun düster, dass HMPV ein “Spätzünder” sei und der Höhepunkt erst im April drohe. Die Lösung der Experten für diese “Bedrohung” lautet: Hände waschen und beim Husten den Mund abdecken. Es drängt sich der Verdacht auf: Die Gesundheits-Bürokraten und Teile der Wissenschaft können ohne den permanenten Krisen-Modus einfach nicht mehr leben. Wenn Corona nicht mehr zieht, muss eben das nächste, völlig gewöhnliche Erkältungsvirus herhalten, um die Bürger in Alarmbereitschaft zu halten. Die Panik-Maschinerie darf schließlich niemals stillstehen.

Stasi-Akte von Angela Merkel (CDU) bleibt unter Verschluss: Was soll da vertuscht werden?

Stasi-Akte von Angela Merkel (CDU) bleibt unter Verschluss: Was soll da vertuscht werden?

Stasi-Akte von Angela Merkel (CDU) bleibt unter Verschluss: Was soll da vertuscht werden?

Gerüchteweise hieß es immer wieder, Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sei von der Stasi als „Inoffizielle Mitarbeiterin“ (IM) unter dem Decknamen „Erika“ geführt worden. Interessant wäre gewesen, ob und gegebenenfalls was dazu in ihrer Stasi-Akte steht. Doch die bleibt – wie nicht anders zu erwarten – weiter unter Verschluss.

Der frühere Berliner FDP-Politiker Marcel Luthe scheiterte mit seiner Klage auf Herausgabe von Merkels Stasi-Akte durch das Bundesarchiv vor dem Berliner Verwaltungsgericht. Einen entsprechenden Antrag hatte er bereits Anfang 2022 gestellt.

Das Bundesarchiv hatte das Begehren damals mit der Begründung abgelehnt, es seien keine Unterlagen aufgefunden worden, die man gemäß den Bestimmungen des Stasi-Unterlagen-Gesetzes zur Verfügung stellen könne. Luthe hatte u.a. Einsicht in Unterlagen zu Merkels Engagement beim „Demokratischen Aufbruch“ während der Wendezeit, zu ihren Westreisen und zu ihrer Tätigkeit als Agitprop-Sekretärin bei der FDJ verlangt.

Ein Vertreter des Stasi-Unterlagen-Archivs machte in der mündlichen Verhandlung keine Angaben darüber, ob es eine diesbezügliche Aktenlage gibt.

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Brasilien: Wird Ex-Präsident Jair Bolsonaro im Gefängnis zu Tode gebracht?

Brasilien: Wird Ex-Präsident Jair Bolsonaro im Gefängnis zu Tode gebracht?

Brasilien: Wird Ex-Präsident Jair Bolsonaro im Gefängnis zu Tode gebracht?

Der rechtsgerichtete ehemalige Präsident liegt auf der Intensivstation und kämpft um sein Leben. Wie Kritiker meinen, wird der 70-Jährige „politisch zu Tode verfolgt“.

Jair Bolsonaro ist am 12. März mit einer Lungenentzündung in die Intensivstation eines Krankenhauses eingeliefert worden. Bolsonaro leide „unter hohem Fieber, sinkender Sauerstoffsättigung, Schweißausbrüchen und Schüttelfrost“, hieß es in einem medizinischen Bulletin, das seine Ehefrau Michelle auf Instagram veröffentlichte.

Nun sind Lungenentzündungen für ältere Menschen oft lebensgefährlich. Der Ex-Staatschef war ohnehin schon gesundheitlich angeschlagen, seit einer Messerattacke, die während des Wahlkampfs 2018 auf ihn verübt wurde.

Die Haftbedingungen im Gefängnis setzten ihm weiter zu. Aber trotz seines Alters und seines Gesundheitszustandes wies der Oberste Gerichtshof Brasiliens wies mehrere Anträge Bolsonaros zurück, in denen dieser forderte, seine Strafe unter Hausarrest zu verbüßen.

Sein langjähriger Gegner, der links-globalistische Inácio Lula da Silva, verurteilt zu zwölf Jahren wegen Korruption, Bestechung und Geldwäsche, wurde nach 580 wieder entlassen; die Urteile aufgehoben. Lula hat ja auch die Unterstützung der globalistischen Netzwerke, Chinas und seit einer Unterstützung der Hamas auch der islamischen Staaten.

Ein Gegner des Establishments wie Bolsonaro hat hingegen keine freundlichen Entscheidungen der Gerichte zu erwarten. Im Gegenteil setzen Regime immer wieder darauf, unliebsame Personen durch langjährige Haftstrafen und entsprechende Haftbedingungen zu Tode zu bringen.

Ein anderes Beispiel dafür ist der britische Islamkritiker Tommy Robinson, für den die politisch motivierten Verurteilungen in den von islamischen Kriminellen vollgestopften Gefängnissen stets extrem gefährlich waren.

Bolsonaro regierte das größte lateinamerikanische Land von Anfang 2019 bis Ende 2022. Der ehemalige Hauptmann der Fallschirmjäger stand der in Brasilien starken freikirchlichen bzw. evangelikalen Bewegung nahe. Er betrieb eine wirtschaftsliberale Politik, lehne Quotenförderung für Afrobrasilianer ebenso ab wie Homosexualität und ging scharf gegen Kriminalität vor.

Besonders ins Visier des globalistischen Establishments geriet er durch seine Ablehnung des Corona-Narrativ. Er „verharmloste“ die „Pandemie“, trat selbst ohne Maske auf und forcierte die „Impfungen“ nicht. Schon 2021 wurde er von seinen Gegnern verklagt, weil er dadurch „für 450.000 Corona-Tote in Brasilien verantwortlich“ sei.

Die Wahlen im Herbst 2022 waren umstritten. Bolsonaro und seine Anhänger sprachen von Wahlbetrug und demonstrierten gegen das offizielle Ergebnis. Er wurde schließlich im September 2025 schuldig gesprochen, seine Anhängerschaft zur Erstürmung des Obersten Gerichts, des Präsidentenpalastes und des Kongresses in Brasilia am 8. Jänner 2023 angestiftet und einen Putsch versucht zu haben.

Das Urteil der von den globalistischen Parteigängern beherrschten Justiz lautete auf 27 Jahre, was Tod im Gefängnis gleichkam. Tommy Robinson schrieb gestern auf X:

„Präsident Jair Bolsonaro befindet sich mit einer Lungenentzündung auf der Intensivstation. Er wird politisch zu Tode verfolgt und die etablierten Medien schauen weg. Die ganze Welt schaut zu! Freiheit für Jair!

Es ist an der Zeit, dass Donald Trump und Marco Rubio oder auch Elon Musk und Javier Milei aktiv werden! Vielleicht kann das Leben von Bolsonaro noch gerettet werden.

Europa droht Millionenflucht aus dem Iran – Studie: Hauptzielland ist Deutschland!

Europa droht Millionenflucht aus dem Iran – Studie: Hauptzielland ist Deutschland!

Europa droht Millionenflucht aus dem Iran – Studie: Hauptzielland ist Deutschland!

Welche Dimensionen Fluchtbewegungen aus dem Iran bei einer längeren Dauer des Krieges bzw. bei Ausbruch eines Bürgerkrieges annehmen könnten, geht aus einem kürzlich erschienenen Bericht der EU-Asylagentur (EUAA) hervor. Mit Blick auf die schon vor Kriegsbeginn bestehende instabile Lage im Iran wird das Ausmaß des potentiellen Risikos von Flucht und Vertreibung als „erheblich“ eingestuft. „Bei einer Bevölkerung von rund 90 Millionen Menschen könnte selbst eine teilweise Destabilisierung Flüchtlingsbewegungen von beispiellosem Ausmaß auslösen“, heißt es darin.

Auf ins gelobte Land?

Sollte es zu einer gigantischen Fluchtbewegung aus der sogenannten Islamischen Republik kommen, würden die meisten Iraner in Europa Asyl beantragen. Das wahrscheinlichste Zielland wäre einer aktuellen Studie zufolge Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts Rockwool Foundation (RF) Berlin, wie der „Münchner Merkur“ berichtete.

Migrationsmuster würden in der Regel auf bestehenden Verbindungen zwischen Herkunfts- und Zielländern aufbauen, sagte RF-Berlin-Direktor Christian Dustmann, Professor für Wirtschaftswissenschaften am University College London und Mitautor der Studie. In Deutschland leben bereits mehr als 300.000 Menschen mit iranischen Wurzeln.

Jeder vierte Perser sitzt auf gepackten Koffern

Die RF-Analyse deckt sich mit den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup aus dem Jahr 2024. 28 Prozent der damals befragten Iraner gaben Deutschland als wahrscheinlichstes Zielland an, gefolgt von Kanada mit 13 Prozent, der Türkei mit zehn Prozent, dem Vereinigten Königreich mit sechs Prozent und Frankreich mit sechs Prozent. Von 1.007 befragten Iranern gab jeder Vierte seinerzeit an, auswandern zu wollen.

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Corona? Ja bitte! Für Schnellentschlossene – heute Kabarettabend in Linz

Corona? Ja bitte! Für Schnellentschlossene – heute Kabarettabend in Linz

Corona? Ja bitte! Für Schnellentschlossene – heute Kabarettabend in Linz

In Österreich ist die Zeit der Corona-Maßnahmen für viele Menschen noch nicht abgeschlossen. Zahlreiche Kritiker staatlicher Maßnahmen berichten bis heute von Anzeigen, Verfahren und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Aus genau diesen Erfahrungen entstand ein ungewöhnliches Kabarettprojekt: Der Theaterverein KabaREALett bringt reale Geschichten aus der Pandemiezeit auf die Bühne. Mit seinem Programm „Bitte Atmend Sie weniger!“ sammelt die Gruppe Berichte von Betroffenen und verarbeitet sie satirisch, dokumentarisch und teils bitterernst – als Versuch, Erinnerungen wachzuhalten und eine öffentliche Aufarbeitung anzustoßen.

Anlässlich der bis heute anhaltenden Verfolgung von Coronamaßnahmenkritikern lädt der Theaterverein KabaREALett heute, Samstag, den 14. 3. zu ihrer Aufführung „Bitte Atmend Sie weniger!“ in Linz (Oberösterreich) ein.

Im Juli 2023 saß Helga gemütlich in Villach mit einem Freund auf seinem Balkon. Er las ihr aus seinen aktuellen Anzeigen, Beschwerden und Einsprüchen vor. Das Vorgetragene war derartig skurril, dass in diesem Moment die Idee, „Diese Erfahrungen gehören gesammelt auf die Bühne! Daraus muss ein Kabarett entstehen!“ geboren wurde. So begann Helga sich umzuhören. Innerhalb weniger Wochen erfuhr sie von einer Unzahl unglaublicher, höchst amüsanter, aber auch wirklich schrecklicher Geschichten.

Aus dem zusammengetragenen Material wurde nur wenige Monate später, im November 2023 das erste Programm aus der Taufe gehoben. „Bitte Atmend Sie weniger!“ bestand anfänglich noch aus 13. Episoden und dauerte knapp 45 Minuten. Heute umfasst „Bitte Atmend Sie weniger!“ 17 „Vorhänge“ und dauert mit Pause etwa 2 Stunden.

Seit gut zwei Jahren tourt nun das KabaREALett durch ganz Österreich und bietet mittlerweile drei abendfüllende Programme. Wegen der kontinuierlich wachsenden Sammlung an Erzählungen und Begebenheiten ist auch schon ein viertes Programm in Aussicht.

Jetzt kommt das KabaREALett zum ersten Mal nach Linz. Am Samstag, den 14.3. wird das legendäre erste Programm „Bitte Atmend Sie weniger!“ im Pfarrsaal Christkönig gezeigt.

„Ein ungewöhnlicher Spielort für uns, denn bis jetzt haben wir in Mehrzweckhallen und Wirtshäusern gastiert“, so Boris, der fester Bestandteil der dreiköpfigen KabaREALett-Truppe ist.

Nach den Rückmeldungen des Publikums befragt, meint Peter, der die Technik bedient: „Viele Österreicher wissen ja noch immer nicht, was in den letzten Jahren vor sich gegangen ist.“ und „Diese G‘schichten, Bilder und Videos zeigen, was staatlich geförderte Medien bis heute verschweigen.“

Dieser Umstand, des bewussten Verschweigens von Details spiegelt sich im Titel des zweite Programmes. „Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge!“. Das Motto „#redmanimmadrübergibtsnet“, ist zum Titel des dritten Programms geworden, denn keiner der Betroffenen, die während der letzten Jahre diffamiert, diskriminiert, verletzt wurden, möchte, dass sich der Mantel des Schweigens über all das widerrechtliche Vorgehen der Behörden legt. Der Wunsch nach einer ehrlichen Aufarbeitung ist bei vielen im Publikum bis heute auch darum ungebrochen, weil sich die Ansage der Regierenden, dass es eine Aufarbeitung geben werde, als hohle Phrase herausgestellt hat. Der Theaterverein KabaREALett hat sich auch darum das von allen Seiten gewünschte „Wieder-aufeinander-Zugehen“ zur Aufgabe gestellt. Damit aber dieses „Brückenbauen“ Erfolg haben kann, braucht es im Vorfeld die umfängliche Aufarbeitung, bestehend aus Information, Erkenntnis, Reue und Wiedergutmachung – auf allen Ebenen, besonders auf der politischen.

Bisher gab es insgesamt 24 Aufführungen des Theatervereins. Nach den Vorführungen war das Publikum aufgewühlt. Vieles, was schon verdrängt oder vergessen schien, bahnte sich durch das Zusammenkommen, das gemeinsame Lachen und Weinen seinen Weg ins Bewusstsein zurück und Traumatisierendes erhält dadurch die Möglichkeit in die Auflösung zu kommen. Das KabaREALett informiert, wirkt dem Vergessen entgegen und bietet die Chance zur persönlichen und gemeinschaftlichen Aufarbeitung.

Die drei Akteure, Helga, Boris und Peter, stehen nach der Vorstellung bei entspanntem Beisammensein bereit, um Erlebnisse und Erfahrungen auszutauschen, denn die Aufarbeitung im Großen braucht die Hinwendung im Kleinen.

Wir laden Sie daher alle recht herzlich in die KabeREALett Vorstellung, am Samstag den 14.3.2026 im Pfarrsaal Christkönig in der Wildbergstraße 30, 4040 Linz Urfahr ein.

Samstag, 14. März, 2026
Beginn 19:00 (Einlass 18:30)
Pfarrsaal Christkönig
Wildbergstraße 30
4040 Linz Urfahr
Eintritt 12.-€

Der Eintritt ist mit 12.-€ bewusst nierdrig angesetzt, um allen Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich die Aufführung anzusehen. Freiwillige Spenden sind gerne gesehen. Alle Einnahmen werden ausschließlich im Sinne des Vereinszweckes verwendet und kommen zur Gänze Ärzten, Wissenschaftern, Aktivisten und Künstlern sowie alternative Medien, denen in den letzten Jahren Unrecht widerfahren ist, zugute.

Webseite: kabarealett.de
facebook: Kaba Realett
Telegram: https://t.me/kabarealett

Terror in Nordamerika: Dschihadisten in judenfeindlicher Mordlust

Terror in Nordamerika: Dschihadisten in judenfeindlicher Mordlust

Terror in Nordamerika: Dschihadisten in judenfeindlicher Mordlust

Ein Lastwagen-Anschlag auf eine jüdische Kindertagesstätte in Michigan, Schüsse auf eine Synagoge in Toronto, Morde an einer Universität in Virginia. Fanatische Islambefolger fühlen sich auch in Nordamerika als Märtyrer berufen. Den Boden dafür haben die proislamischen Linksliberalen aufbereitet.

Eric Angerer

In West Bloomfield in Michigan fuhr am 12. März ein im Libanon geborener US-Bürger mit seinem Lastwagen in eine Synagoge samt Vorschule, lieferte sich ein Feuergefecht mit Sicherheitsbeamten und starb an einer Schusswunde, die er sich möglicherweise selbst zugefügt hat. Das schnelle Handeln der Sicherheitskräfte der angegriffenen Synagoge verhinderte nach Meinung der Behörden, dass außer dem Angreifer noch jemand im „Tempel Israel“ und seiner Kindertagesstätte ums Leben kam.

Anschlag in Michigan

Ein Sicherheitsbeamter sei von dem Fahrzeug des Mannes erfasst und kurzzeitig bewusstlos gewesen, sagte der Sheriff von Oakland County, Michael Bouchard, vor Reportern. Alle 140 Kinder der Vorschule seien sicher evakuiert worden. 30 Polizisten mussten jedoch wegen Rauchvergiftungen ⁠ins Krankenhaus, nachdem ​sich die Synagoge nach dem Einschlag ‌des Lastwagens mit Rauch gefüllt hatte.

Das US-Heimatschutzministerium identifizierte den Fahrer des Lastwagens als den 41-jährigen Ayman Mohamad Ghazali, der im Libanon geboren wurde und 2016 die US-Staatsbürgerschaft erhielt. Das FBI, das die Ermittlungen leitet, sprach von einem „gezielten Gewaltakt gegen die jüdische Gemeinde“. Der mit einem Gewehr bewaffnete Mann wurde während der Auseinandersetzung getötet. Als Auslöser wird in US-Medien angegeben, dass vier seiner Verwandten am Vortag bei den Kampfhandlungen im Nahen Osten starben. Gazali hatte vor, die Tagesstätte und die Kinder anzuzünden – er führte große Mengen an Brenn- und Explosivstoffen mit.

Die üblichen Phrasen der “Demokraten”

„Das ist herzzerreißend“, teilte die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, mit. „Die jüdische Gemeinde von Michigan sollte in Frieden leben und ihren Glauben ausüben können.“ Also die üblichen Phrasen und die übliche Heuchelei.

Immerhin ist Michigan, von der Demokratischen Partei inklusive Whitmer forciert, die Hochburg des Islams in den USA. Eine herausragende Rolle spielt dabei die Stadt Dearborn. Von ihren etwa 110.000 Einwohnern sind bereits 55 Prozent Muslime, hauptsächlich Araber aus dem Libanon, aus Syrien, aus dem Irak und aus dem Jemen. Bürgermeister ist Abdullah Hussein Hammoud, natürlich Mitglied der Demokratischen Partei. Dearborn beherbergt das „Islamic Center of America“, ein „Arab American National Museum“ und die größte Moschee in Nordamerika (wir haben berichtet: Gruppenvergewaltigungen, Terror, Muslimische Bürgermeister: Islamisierung auch in USA).

Natürlich sind die Mehrheit der Islamgläubigen in Michigan keine Terroristen, aber wie in Europa entwickeln sich in großen muslimischen Biotopen dann auch extremistische Kräfte, die den „Kampf gegen die Feinde des Islam“ dann mörderisch austragen.

Kein Einzelfall

In den vergangenen drei Jahren sind die judenfeindlichen Vorfälle sowohl im öffentlichen Raum als auch und besonders an Universitäten in Nordamerika explodiert. Getarnt als „Israelkritik“ gab es insbesondere an Eliteunis, oft finanziert durch Katar, Einschüchterungen und Drohungen gegen jüdische Studenten.

Ausgegangen sind die Gewalttaten an Unis und im öffentlichen Raum einerseits von fanatischen Islambefolgern, andererseits von ihren linken Verbündeten, gedeckt vom linksliberalen proislamischen Establishment in Medien, Politik und Universitätsleitungen.

Immer wieder eskaliert in diesem Klima der Antisemitismus in Mordversuche. So fielen erst Anfang März 2026 nach Purim-Feierlichkeiten Schüsse auf eine Synagoge in Toronto.

Islamistischer Mord in Virginia

Und die Islambefolger, die sich im Auftrag Allahs zum Töten angewiesen sehen, beschränken sich auch nicht immer auf die verhassten Juden. So war es ebenfalls am Donnerstag zu einem terroristischen Angriff mit einer Schusswaffe an der ‌Old Dominion University in Norfolk, Virginia. Dabei ​wurde ⁠eine Person getötet und zwei weitere, beides ​Angehörige der US-Armee, verletzt.

Der Schütze in diesem Fall wurde ebenfalls getötet. Nach Angaben einer FBI-Agentin starb er durch die ‌Hand einer ​Gruppe von Studenten des Reserveoffiziers-Ausbildungscorps (ROTC), die ihn überwältigten. Sie sagte, der Verdächtige habe „Allahu Akbar“ gerufen, bevor er das ‌Feuer ‌eröffnete. FBI-Beamte identifizierten den Schützen als Mohamed Jalloh.

Der Mann habe sich 2016 für schuldig bekannt, den Islamischen Staat materiell unterstützt zu haben. 2024 sei er aus dem Gefängnis ​entlassen worden. Der naive Glaube an die Resozialisierung solcher Figuren hat sich als tödlich erwiesen.

Wer falsch oder lückenhaft informiert werden will, dem empfehlen wir, den Mainstream zu konsumieren. So berichtet der österreichische “Kurier” unisono mit allen Nachrichtenagentur-Kunden: “Das FBI gab außerdem bekannt, dass die Person, die an dem Vorfall beteiligt war, tot sei. Man könne zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen über sie oder ein Motiv geben, hieß es zugleich.”

Hinter dem US-israelischen Krieg : Die talmudische Apokalypse der Chabad-Lubawitsch-Bewegung gegen den iranischen Mahdismus, von Alfredo Jalife-Rahme

In den fünf Monaten seit der Ermordung von Charlie Kirk und der darauf folgenden nationalen Trauer reißt sich “Make Amarica Great Again!” (MAGA) selbst auseinander. Für Vizepräsident J.D. Vance und den Journalisten Tucker Carlson verkörpert der Zionismus absolutes Böses, während für Kriegsminister Pete Hegseth der Staat Israel im Gegenteil die Verkörperung des Guten ist. Präsident Donald Trump, der Israel im Krieg gegen den Iran begleitet hat, muss sich nun dem Widerstand dieses Landes stellen. Er wurde besonders zugetan von Pastoren, die seinen nächsten Sieg über das Böse zusammen mit dem jüdischen Staat prophezeiten. Paradoxerweise ist Washington, das behauptet, gegen ein obskurantistisches Regime in Teheran zu kämpfen, selbst von einer Welle von Obskurantisten durchdrungen.
IDF-General Amidror zu Israels Krieggszielen

IDF-General Amidror zu Israels Krieggszielen

IDF-General Amidror zu Israels Krieggszielen

[NRK] „Würde Israel Chaos vorziehen?“ – General Amidror: „Zweifellos. Mit Chaos ist viel leichter umzugehen als mit einem Regime, das verspricht, Israel zu vernichten.“ Da am 12. März ein langer Beitrag im norwegischen Staatsfunk NRK zu diesem aktuellen Thema lief, erhalten Sie hier dessen Übersetzung und einige ausdeutende Hinweise, v.a. da derartige Informationen in den […]

Der Beitrag IDF-General Amidror zu Israels Krieggszielen erschien zuerst unter tkp.at.

Ritterschlag für „Querdenker“: ein Wikipedia-Eintrag

Ritterschlag für „Querdenker“: ein Wikipedia-Eintrag

Ritterschlag für „Querdenker“: ein Wikipedia-Eintrag

Wikipedia gilt vielen noch immer als uneingeschränkt seriöse Informationsquelle. Zu Unrecht. Von Anfang an sorgten anonyme „Administratoren“ für politische „Korrektheit“. Inzwischen gibt es Diffamierungsartikel. Der neueste Kategorie: „Person der Querdenkerbewegung“. Von der ursprünglichen Zielsetzung der Online-Enzyklopädie Wikipedia als umfassender Wissenssammlung durch einen kollektiven unzensierten Input ist immer weniger übrig. Einer der Mitbegründer hatte dies schon […]

Der Beitrag Ritterschlag für „Querdenker“: ein Wikipedia-Eintrag erschien zuerst unter tkp.at.

Klimawandel und CO₂-Störfaktor

Klimawandel und CO₂-Störfaktor

Jules de Waart

Recht zu haben reicht nicht aus

Cargo-Kult-Wissenschaft und das CO₂-Wahnsinns-Syndrom

1. Einführung

Nach zwei relativ kühlen Jahren stiegen die Temperaturen im Jahr 2023 über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr dramatisch an. Darauf folgte ab etwa April 2024 ein fast ebenso dramatischer Rückgang, der sich über das gesamte Jahr 2025 und die ersten Monate des Jahres 2026 fortsetzte. (Siehe auch die untenstehende Grafik mit den Satellitenmessungen, veröffentlicht von Roy Spencer von der University of Alabama in Huntsville.)

Klimawandel und CO₂-Störfaktor

Von Januar 2023 bis April 2024 stieg die Temperatur um ein ganzes Grad Celsius. Dieser Anstieg war spektakulär und unerklärlich. Die Erwärmung während der gesamten Industriezeit (von 1850 bis heute), der Hauptgrund für die Besorgnis des IPCC, betrug etwa ein ganzes Grad Celsius. Die renommierten Klimawissenschaftler Zeke Hausfather und Gavin Schmidt schrieben in einem gemeinsamen Artikel in der New York Times: „Wir verstehen nicht ganz, warum 2023 so warm war wie es war.“ Gavin Schmidt äußerte sich 2024 noch deutlicher: „Klimamodelle können die enorme Hitzeanomalie von 2023 nicht erklären – wir könnten uns in unbekanntem Terrain befinden.“ Aber der Rückgang, der etwa im April 2024 begann und sich über das gesamte Jahr 2025 fortsetzte, war ebenso unerklärlich. In unbekanntem Terrain konnte uns der IPCC nicht mehr als Wegweiser dienen. Wir wissen nicht wirklich, ob sich diese Abkühlung im Jahr 2026 und darüber hinaus fortsetzen wird, aber eines ist sicher: CO₂ und andere Treibhausgase können nicht die Hauptursache für diese Temperatursprünge gewesen sein. Die CO₂-Konzentrationen stiegen um etwa ein Prozent pro Jahr, viel zu wenig, um solch dramatische Auswirkungen zu haben!

Praktisch alle Maxima und Minima in der Grafik von 1980 bis heute lassen sich auf natürliche Ursachen zurückführen. El Niño, ENSO und andere periodische Veränderungen der weltweiten Meeresströmungen können zumindest einen wesentlichen Teil der Erwärmung erklären. Als Erklärung für die „Rekordhitze” im Jahr 2023 und zu Beginn des Jahres 2024 kamen Lightfoot&Ratzer zu dem Schluss, dass nicht CO₂, sondern ein Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga für den raschen Temperaturanstieg verantwortlich war (Journal of Basic and Applied Sciences (August 2025)). Dieser einzelne Ausbruch erhöhte den Wassergehalt der Stratosphäre um etwa 10 %, was ausreichte, um die Temperatur vorübergehend anzuheben. Sie sagten auch eine bevorstehende Abkühlung voraus und hatten damit absolut Recht. Dies war ein entscheidendes Gegenbeispiel zur Position des IPCC.

Es erscheinen immer mehr (von Fachkollegen begutachtete) Publikationen, die andere Erklärungsfaktoren anführen. Dazu gehören Veränderungen der Sonnenstrahlung, Wolken, kosmische Strahlung, Wasserdampfemissionen aus Unterwasser-Vulkanausbrüchen, atmosphärische braune Wolken, Veränderungen der Albedo der Erde, unabhängig davon, ob diese auf menschlichen Einfluss zurückzuführen sind oder nicht, sowie ein gewisser (aber nicht dominanter) Einfluss der Treibhausgaskonzentrationen.

Das ändert alles! Die Fixierung der internationalen Klimagemeinschaft (IPCC, UNFCCC, Universitäten usw.) auf die Reduzierung von CO₂ entbehrt einer soliden wissenschaftlichen Grundlage. CO₂ ist nicht mehr die unbestrittene Hauptursache für die globale Erwärmung. Natürliche Faktoren sind mindestens ebenso wichtig. Roy Spencer stellte jedoch fest, dass „die Klimawissenschaft sich unverhältnismäßig stark auf menschliche Ursachen konzentriert, anstatt die natürliche Erwärmung zu untersuchen”. Es gibt praktisch keine Forschung zu den positiven Auswirkungen von CO₂ auf das Pflanzenwachstum und die landwirtschaftlichen Erträge. In praktisch allen Modellen bedeutet mehr CO₂ mehr Erwärmung. Wenn man CO₂ entfernt, zeigen die Modelle eine Abkühlung. Der Tunnelblick verdeckt alle Alternativen.

2. Die Rolle von CO₂ bzgl. Klimawandel

Natürlich können solche weitreichenden und kontroversen Aussagen nicht nur auf den Temperaturen der letzten vier Jahre basieren, so dramatisch und unerklärlich diese auch sein mögen. Und das tun sie auch nicht! Die Argumente gegen CO₂ sind überzeugend. Sie werden von Zehntausenden skeptischen Wissenschaftlern und einer Vielzahl von Argumenten gestützt. Hier eine kurze Zusammenfassung.

Die meisten Geologen und Physischen Geographen glauben nicht an einen menschlichen Einfluss auf die Temperaturen. Sie verweisen auf stark unterschiedliche Temperaturen in der Vergangenheit, auf Skalen von 1000, 10.000, 100.000 und 1.000.000 Jahren. Die Korrelation zwischen CO₂ und Temperaturen auf geologischer Ebene ist schwach. Wenn sie überhaupt nachgewiesen werden kann, beispielsweise im Fall des Aufkommens und Verschwindens von Gletschern und Zwischeneiszeiten oder in der jüngsten „Satellitenära” (Koutsoyiannis, 2023), gehen Temperaturänderungen den CO₂-Konzentrationen voraus. Steigende CO₂-Konzentrationen können keine Ursache für die Erwärmung sein, sondern sind eine Folge davon. Darüber hinaus wurde der Einfluss von unterirdischen Vulkanausbrüchen und anderen geothermischen Faktoren kaum untersucht oder in die Klimamodelle einbezogen.

– Klimatologen und Meteorologen äußern sich zurückhaltend und betonen die Komplexität des Prozesses auf globaler Ebene. Die berühmte Beschreibung des Klimas im IPCC-Bericht 3 lautet: „Das Klimasystem ist ein gekoppeltes, nichtlineares, chaotisches System, weshalb eine langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist. (IPCC TAR, 14.2.2.2). Dies widerspricht den wichtigsten Aussagen des IPCC selbst.

– Im Jahr 2021 veröffentlichte Steven Koonin seine kritische Analyse der Aussagen des IPCC zu extremen Wetterereignissen und betonte in seinem Buch „Unsettled“ die keineswegs dominante Rolle von CO₂. Es handelt sich um eine dringend notwendige Realitätsprüfung durch einen Spitzenwissenschaftler und Berater der Obama-Regierung.

– In den Veröffentlichungen von Physikern und Astrophysikern scheinen derzeit Artikel mit skeptischem Inhalt zu dominieren. Happer & Van Wijngaarden (2021) berechneten, dass eine Verdopplung des CO₂-Gehalts von 400 auf 800 ppm nur einen Anstieg des CO₂-Antriebs um 1 % bedeuten würde.

– Kosmo- und Platten-Klimatologen sind in der Regel Skeptiker. Zharkova (2023) prognostizierte eine bevorstehende Abkühlung um das Jahr 2025 im Zusammenhang mit dem derzeit einsetzenden Grand Solar Minimum.

– Neben diesen Befürwortern natürlicher Ursachen gibt es eine Gruppe von Wissenschaftlern, die an menschliche Ursachen glauben, jedoch andere als CO₂. (Z. B. S. Bauer, 2022 zu Aerosolen; V. Ramanathan, 2008 zu atmosphärischen braunen Wolken; R. A. Pielke (2005) zur Landnutzung; A. Watts (2009) zu städtischen Wärmeinseln).

Diese wissenschaftlichen Positionen wurden kürzlich in einem Bericht des US-Energieministeriums aus dem Jahr 2025 mit dem Titel „A critical Review of Impacts of Greenhouse Gas Emissions on the U.S. Climate” (Eine kritische Überprüfung der Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das Klima der Vereinigten Staaten) erweitert, zusammengefasst und verteidigt. Lindzen und Happer, zwei prominente Physiker und Gründer/Mitglieder der CO₂Coalition, bezeichneten ihn als „einen äußerst wichtigen Bericht”.

Aber … Recht zu haben reicht nicht aus.

3. Wissenschaft, Cargo-Kult-Wissenschaft und das „doppelte ethische Dilemma“

Es ist nun angebracht, einige Fragen zu stellen: „Aber warum glaubt immer noch eine große Mehrheit der Klimawissenschaftler an eine vorwiegend anthropogene globale Erwärmung und unterstützt den IPCC? Und warum glauben so viele Menschen fest an einen vom Menschen verursachten, katastrophalen Klimawandel?“

Die kurze Antwort auf die erste Frage ist relativ einfach: „Die meisten Wissenschaftler tun das nicht!“ Die Mehrheit der Klimawissenschaftler glaubt an einen nicht quantifizierten („gewissen“) menschlichen Einfluss auf die globale Erwärmung, unterstützt jedoch nicht die Behauptung des IPCC, dass dies die „dominante Ursache“ sei. Ich komme später darauf zurück.

Der zweite Teil der Frage ist noch wichtiger und weitaus schwieriger zu beantworten. Ich versuche mich daran im letzten Abschnitt dieses Beitrags.

Die meisten Menschen bilden sich ihre Meinung anhand der Meinungen anderer. Indem sie Bücher lesen, fernsehen und mit Familie, Freunden und Nachbarn sprechen. Nur wenige gehen hinaus und überprüfen die Fakten. Meinungen sind frei, und das ist auch gut so. Aber während Meinungen frei sind, ist es der Weg zu diesen Meinungen nicht. Für Regierungen und Märkte ist es sehr wichtig zu wissen, was die Menschen denken, wie sie wählen wollen, was sie kaufen wollen. Sie scheuen sich nicht davor, Menschen zu beeinflussen, „das Richtige” zu tun. Die Methoden zur Beeinflussung der Menschen sind heute vielfältig und ausgefeilt. Ein Teil davon ist geheim, wie Werbestrategien und die Forschung zu Massen-Gehirnwäsche und Social Engineering. Ein Teil davon ist „offen”.

Ein kleiner Teil der Meinungen kann als „wissenschaftliche Tatsache“ bezeichnet werden. Mit dieser Bezeichnung erhalten Meinungen eine Aura der Wahrheit und haben einen viel höheren Überzeugungswert als andere Meinungen. Sie können leicht dazu verwendet werden, Menschen zu beeinflussen. Was ist der Unterschied zwischen einer Meinung und einer wissenschaftlichen Tatsache? Was macht Wissenschaft aus?

Die Klimawissenschaft hat das Aussehen und das Gefühl von „Wissenschaft“. Ihre Modelle, mathematischen Formeln, Diagramme und Zahlen sind beeindruckend. Ebenso wie die Menge der von Fachkollegen begutachteten Literatur, die sie stützt. Aber erfüllt sie die Anforderungen, die von Wissenschaftsphilosophen wie Popper, Kuhn, Lakatos und Feynman gestellt werden?

Popper argumentierte bekanntlich, dass das, was Wissenschaft von Nicht-Wissenschaft (Pseudowissenschaft) unterscheidet, die Falsifizierbarkeit ist: Eine Theorie ist nur dann wissenschaftlich, wenn sie grundsätzlich widerlegt werden kann. Oft wird dazu T.E. Hugley hinzugefügt: „Die große Tragödie der Wissenschaft – die Zerschlagung einer schönen Theorie durch eine hässliche Tatsache”.

Kuhn ist weniger streng. Seiner Meinung nach widerlegen Wissenschaftler in Zeiten „normaler Wissenschaft“ nicht so leicht die Paradigmen, die das gesamte Fachgebiet prägen. Anomalien führen nicht sofort zum Sturz des Paradigmas, sondern sind Teil der Forschung innerhalb dieses Paradigmas. Nur in Zeiten des Paradigmenwechsels kommt es zu wissenschaftlichen Revolutionen.

Lakatos glaubt auch, dass die Wissenschaft nicht aufgrund eines einzigen negativen Experiments untergeht. Entscheidend ist, ob ein gesamtes Forschungsprogramm fortschrittlich ist oder degeneriert.

Und nun kommt Feynman ins Spiel. Feynman war streng genommen kein Wissenschaftsphilosoph, sondern ein berühmter Physiker und Nobelpreisträger. Er unterscheidet nicht zwischen „Wissenschaft und Pseudowissenschaft“, sondern zwischen „Wissenschaft und Cargo-Kult-Wissenschaft“. Feynman stimmt mit Popper in den meisten Punkten überein: „Es spielt keine Rolle, wie schön Ihre Theorie ist, … wenn sie nicht mit den Beobachtungen übereinstimmt, ist sie falsch“. Aber Feynman fügt einen völlig neuen Gesichtspunkt hinzu: intellektuelle Ehrlichkeit. In seiner berühmten Caltech-Vorlesung von 1974 mit dem Titel „Cargo Cult Science“ argumentiert er, dass Wissenschaft nicht nur ein Verfahren aus Experimenten und Gleichungen ist. Sie erfordert eine bestimmte moralische Haltung, einen „inneren Drang, die Wahrheit zu finden“. Er fährt fort, dass man alles melden muss, was das Ergebnis ungültig machen könnte, und vermeiden sollte, nur die Beweise anzuführen, die die eigenen Schlussfolgerungen stützen. Man darf sich selbst und andere nicht täuschen. Ohne diese innere Disziplin entsteht das, was er als „Cargo-Kult-Wissenschaft“ bezeichnet: Arbeit, die oberflächlich betrachtet wie Wissenschaft aussieht, es aber nicht ist, weil ihr der wesentliche innere Zwang fehlt, die Wahrheit zu finden.

Feynmans Vortrag wurde hoch gelobt, aber seine „Cargo-Kult-Wissenschaft“ geriet schnell in Vergessenheit. Feynman bezog sich dabei auf sogenannte Cargo-Kulte im Südpazifik nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Inselbewohner bauten Landebahnen und Holzflugzeuge in der Hoffnung, dass die Frachtflugzeuge zurückkehren würden – sie kopierten die Form, verstanden aber nicht die zugrunde liegende Physik. Das passte nicht gut zu der antikolonialistischen, „inklusiven“ Haltung, die an den amerikanischen Universitäten vorherrschte. Der Begriff wurde mehrere Jahrzehnte lang nicht mehr verwendet, und mit dem Namen gerieten auch Feynmans zugrunde liegenden Prinzipien in Vergessenheit.

Keiner dieser vier Wissenschaftsphilosophen erwähnte den Klimawandel oder die Klimawissenschaft. Aus wissenschaftsphilosophischer Sicht und nur anhand der Definitionen erfüllt die Klimawissenschaft die Popper’schen Kriterien der Falsifizierbarkeit; sie ist Wissenschaft und keine Pseudowissenschaft. Die Mehrheit der Klimawissenschaftler würde Kuhn zustimmen und glauben, dass wir in einer Welt der normalen Wissenschaft innerhalb eines stabilen Paradigmas agieren. Viele sind der Meinung, dass das gesamte Forschungsprogramm der Klimawissenschaften nach wie vor progressiv und weder stagnierend noch regressiv ist.

Aber der Schein trügt. In vielen kritischen Bereichen macht die Klimawissenschaft keine Fortschritte. Die Klimasensitivität im Gleichgewichtszustand ist nach wie vor unannehmbar hoch und verringert sich nicht. Viele skeptische Wissenschaftler haben erhebliche Diskrepanzen zwischen der Theorie und den Beobachtungen im Feld und im Labor aufgezeigt. Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass die Temperatur nicht aufgrund höherer CO₂-Konzentrationen steigt. Stattdessen glauben sie, dass die höheren CO₂-Konzentrationen eine direkte Folge der höheren Temperaturen sind. Die Zahl der wissenschaftlichen Artikel mit skeptischem Unterton nimmt stark zu. Ist das Forschungsprogramm also fortschrittlich oder degeneriert es? Ich fürchte, dass dies noch einige Zeit ein Streitpunkt bleiben wird. Aber ein plötzlicher Paradigmenwechsel und eine neue wissenschaftliche Revolution innerhalb weniger Jahre würden mich nicht überraschen.

Feynman kommt erneut ins Spiel. Er würde wahrscheinlich zustimmen, dass die Klimawissenschaft keine Pseudowissenschaft ist, aber er würde sie sicherlich auch nicht als echte Wissenschaft bezeichnen. Für ihn ist sie „Cargo-Kult-Wissenschaft“. Er wäre überrascht zu sehen, dass das, was er als moralisch falsch bezeichnet und verurteilt hat, offen zur Hauptsäule der internationalen Klimawissenschaft und des IPCC geworden ist.

Der verstorbene Stephen Schneider, ein hoch angesehener Klimaforscher und von 1988 bis zu seinem frühen Tod eine prominente Stimme des IPCC, prägte 1989 seinen Begriff des „doppelten ethischen Dilemmas”. Dieser steht in krassem Gegensatz zu der Botschaft, die Feynman über wissenschaftliche Ehrlichkeit vermitteln wollte. Schneider wurde Hauptautor des IPCC AR1 (1990), AR2 (1996), AR3 (2003) und IPCC AR4 (2007). Seine Beschreibung, wie Klimawissenschaft in der realen Welt betrieben wird, war eine offene Verteidigung der reinen Cargo-Kult-Wissenschaft.

Ich folge Koonin (2021) und zitiere ihn wörtlich:

„Einerseits sind wir als Wissenschaftler ethisch an die wissenschaftliche Methode gebunden und versprechen damit die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit, was bedeutet, dass wir alle Zweifel, Vorbehalte, Wenns und Abers einbeziehen müssen. Andererseits sind wir nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Menschen. Und wie die meisten Menschen möchten wir, dass die Welt ein besserer Ort wird, was in diesem Zusammenhang bedeutet, dass wir daran arbeiten, das Risiko eines potenziell katastrophalen Klimawandels zu verringern. Dazu brauchen wir eine breite Unterstützung, um die Öffentlichkeit zu begeistern. Das erfordert natürlich eine umfangreiche Berichterstattung in den Medien. Also müssen wir beängstigende Szenarien entwerfen, vereinfachte, dramatische Aussagen machen und unsere Zweifel, die wir vielleicht haben, kaum erwähnen. Dieses „doppelte ethische Dilemma“, in dem wir uns häufig befinden, lässt sich nicht mit einer Formel lösen. Jeder von uns muss selbst entscheiden, wo das richtige Gleichgewicht zwischen Wirksamkeit und Ehrlichkeit liegt. Ich hoffe, das bedeutet, beides zu sein.“

Koonin ist der Ansicht, dass die zugrunde liegende Prämisse des doppelten ethischen Dilemmas gefährlich falsch ist. Ich stimme ihm voll und ganz zu. Schneider folgt allen Punkten, die Feynman in seiner Rede am Caltech angesprochen hat. Aber alle Haltungen, die Feynman als moralisch falsch angeprangert hat, verteidigt er. Er weiß genau, was er tut. Er sieht nichts Schlimmes darin, ein wenig Fehlinformation zu verbreiten, um seine Ideen durchzusetzen. Es sei nicht mehr ein „innerer Drang, die Wahrheit zu finden” erforderlich, sondern eine „breite Unterstützung, um die Vorstellungskraft der Öffentlichkeit zu wecken”. Schneider folgend entschied sich der IPCC für den „doppelten ethischen Zwang” und die Cargo-Kult-Wissenschaft und verschloss die Augen vor Fehlinformationen.

4. Die Neu-Definition des IPCC der wissenschaftlichen Arbeitsweise

Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen mit wissenschaftlichen Verfahren gewonnen werden. Die Übereinstimmung mit Beobachtungen ist der Maßstab für wissenschaftliche Wahrheit. Dies ist seit mehr als vierhundert Jahren das wissenschaftliche Verfahren, das uns die Aufklärung und ihre Vorfahren hinterlassen haben. Dieses wissenschaftliche Verfahren unterscheidet sich grundlegend von den Analysemethoden, die von den heutigen Mainstream-Klimawissenschaftlern und dem IPCC verwendet werden.

Was sind die Unterschiede zwischen „Klimawissenschaft” und „Cargo-Kult-Wissenschaft”?

Während die Mainstream-Klimawissenschaft die Falsifizierung ihrer eigenen Theorien durch widersprüchliche Fakten zulässt und akzeptiert, ist Widerlegung sicherlich nicht die Methode des IPCC, um die Wahrheit zu finden. Der IPCC bevorzugt „Konsens” und beruft sich auf einen Konsens von 97 bis 99 % der Meinungen von Wissenschaftlern als wissenschaftliche Grundlage für seine Aussagen und Szenarien.

Aber Konsens ist weitgehend irrelevant, denn historisch gesehen hat sich der Konsens der Wissenschaftler oft als falsch erwiesen. Kein Wissenschaftsphilosoph hat Konsens als Abgrenzungslinie für Wissenschaft verwendet. Konsens ist ein Bonus für gute Wissenschaft, er ist kein Weg, um zur Wahrheit zu gelangen. Außerdem sind die Zahlen völlig falsch. Der Konsens zwischen den Meinungen der Wissenschaftler und dem IPCC liegt nicht bei 97–99 %, wie sie behaupten, sondern bei weniger als 1 %! (Wer das nicht glaubt, dem empfehle ich meinen Artikel in WUWT vom 9. November 2025 „Consensus, Likelyhood and Confidence” oder mein Buch „Crisis or Hoax?”)

– Die Anzahl wissenschaftlicher Artikel in der begutachteten Literatur mit den Schlüsselbegriffen „Klimawandel” oder „globaler Klimawandel”, die zwischen 2015 und 2025 veröffentlicht worden waren, lag bei etwa 500.000! (Quelle: Scopus und Web of Science). Diese Zahl ist schockierend. Niemand und keine Institution kann 500.000 Publikationen lesen. Niemand kann überprüfen, ob die Informationen korrekt sind. Sehr oft sind sie es nicht! R. Lindzen (2018) stellte fest: „Falsche Darstellungen, Übertreibungen, selektive Auswahl oder regelrechte Lügen decken so ziemlich alle sogenannten Beweise für die Notwendigkeit ab, fossile Brennstoffe bis 2050 auf netto null zu reduzieren”.

– Der IPCC ist nicht verpflichtet, die von ihm zitierte Literatur auf ihre Richtigkeit zu überprüfen; der IPCC ist nicht verpflichtet, willkürlich ausgewählte Artikel aus der umfangreichen Literatur zu zitieren. Der IPCC kann auswählen, was er will, sogar eine Minderheitsmeinung, seine Regeln und seine „doppelte ethische Bindung“ erlauben alles, mit der möglichen Ausnahme von glatten Lügen. Es gibt keine Beweise dafür, dass der IPCC immer die wissenschaftlich fundierten Artikel oder sogar die in der wissenschaftlichen Literatur am weitesten verbreitete Meinung auswählt.

– Feynman (1998) hat es sehr deutlich gesagt: „Keine Regierung hat das Recht, über die Wahrheit wissenschaftlicher Prinzipien zu entscheiden”. Aber das war vor 25 Jahren und es ging nicht um den Klimawandel. Heute ist die Situation ganz anders. Nur wenige Menschen wissen, dass die Regeln des IPCC klar festlegen, dass dieser nicht von Wissenschaftlern, sondern von den 195 Regierungen kontrolliert wird, die Mitglieder des IPCC sind. Regierungsbeamte müssen die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf zwei Ebenen genehmigen. Erstens verlangen die Regeln des IPCC ausdrücklich, dass die äußerst einflussreichen Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger (SPM) von allen Regierungen „Zeile für Zeile“ genehmigt werden müssen. Die SPM sind also lediglich die Meinungen von 195 Regierungen und keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die durch wissenschaftliche Verfahren ermittelt wurden. Zweitens verlangen die IPCC-Regierungsvorschriften ausdrücklich, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse ihrer vollständigen Berichte umgeschrieben werden, um „die Übereinstimmung” mit den von den Regierungen festgelegten SPM sicherzustellen.

– Der IPCC verwendet Klimamodelle und Szenarien, die recht umstritten sind. Beispielsweise sagten die meisten Modelle höhere Temperaturen voraus, als tatsächlich eingetreten sind. Da der IPCC viele Szenarien mit unterschiedlichen Parametern veröffentlicht, stellt dies nicht unbedingt ein Problem dar. Es stehen mehrere Szenarien zur Auswahl. Mindestens fünf Kernszenarien basieren auf unterschiedlichen Treibhausgasemissionswerten und sozioökonomischen Entwicklungen. Alle Modelle sind jedoch so programmiert, dass sie bei steigenden CO₂-Emissionswerten höhere Temperaturen vorhersagen. In letzter Zeit gibt es ernsthafte wissenschaftliche Bedenken hinsichtlich dieser Annahme, die jedoch nicht Eingang in die Klimapolitik finden.

– Und schließlich habe ich noch nie eine überzeugende Widerlegung der Theorie gelesen, dass die Atmosphäre ab einer bestimmten CO₂-Konzentration gesättigt ist – einer Konzentration, die höchstwahrscheinlich niedriger oder sogar viel niedriger ist als die derzeitigen Konzentrationen.

5. Recht haben reicht nicht!

Das ist eine berechtigte Frage. „Wie ist es möglich, dass so viele kontroverse und manchmal eindeutig übertriebene Schlussfolgerungen von so vielen so vehement verteidigt werden?“ Das ist sehr schwer zu beantworten und liegt nicht in meinem Kompetenzbereich. Aber ich habe das Gefühl, dass ich es versuchen muss.

„Warum verteidigen so viele angesehene Wissenschaftler die Position des IPCC?“

– Es ist leicht zu verstehen, warum die Cargo-Kult-Wissenschaft des IPCC für Klimawissenschaftler so attraktiv ist. Sie bietet ihnen die besten Möglichkeiten für ihre Forschung, etwas, das die meisten Wissenschaftler gerne tun. Sie bekommen leicht Fördermittel und liegen nie falsch! Falls sie doch einmal falsch liegen, erlaubt ihnen die doppelte ethische Bindung, beängstigende Szenarien zu entwerfen, auch wenn die Fakten dies nicht zulassen. Man kann vereinfachte, dramatische Aussagen treffen und Zweifel, die man möglicherweise hat, kaum erwähnen. Feynman sagte mehrmals, dass man alles melden muss, was das Ergebnis ungültig machen könnte, und vermeiden sollte, nur die Beweise anzuführen, die die eigenen Schlussfolgerungen stützen. Aber in der Cargo-Kult-Wissenschaft muss man das nicht, und man darf genau das Gegenteil tun.

Die meisten Wissenschaftler sind keine Lügner. Sie sind Menschen, die gelernt haben, welche Fragen unbedenklich sind und welche Fragen Ehen und Hypotheken kosten können. Wenn ihre Arbeitsplätze nicht sicher sind, sind sie sehr anfällig für institutionellen Druck.

Dennoch versucht eine überraschend große Zahl von Wissenschaftlern, auch unter Druck ehrlich zu bleiben.

Es ist ein schwerwiegender Irrtum, dass die meisten Wissenschaftler mit allen oder sogar den meisten Aussagen des IPCC übereinstimmen. In den Veröffentlichungen des IPCC wird die „Zuversicht“ angegeben, welche die Autoren der wissenschaftlichen Berichte in Bezug auf ihre eigenen Texte haben. Diese Angabe ist sehr ehrlich, aber auch bemerkenswert niedrig. Nicht mehr als 6 % der Verfasser der wissenschaftlichen Kapitel geben ihrer eigenen Meinung eine „sehr hohe Zuversicht“! Der AR5 (2013) gibt eine „sehr geringe Zuversicht” von 20 % an! Im AR6 (2021) sind es 6 %, ohne Erklärung. Und nur sehr wenige, sicherlich weit weniger als 97 % der wissenschaftlichen Publikationen, unterstützen die Behauptung, dass der Klimawandel überwiegend vom Menschen verursacht wird. Ob es sich nun um eine absichtliche Fehlinformation handelt oder nicht, es ist nicht wahr. Der Punkt ist, dass die alarmistischen Entscheidungsträger meiner Meinung nach bewusst keine Unterscheidung zwischen „einer menschlichen Ursache“ und „einer dominanten menschlichen Ursache“ treffen. Fast alle Wissenschaftler, ob Mainstream oder Skeptiker, glauben an eine menschliche Ursache, eine uneingeschränkte menschliche Ursache, an „eine gewisse Erwärmung“. Aber im AR6 hat sich der IPCC sehr klar zu einer dominanten menschlichen Ursache geäußert, und das ist etwas ganz anderes.

Es wurden zwei sehr gut recherchierte, anonyme und zufällige Zählungen von Peer-Review-Publikationen durchgeführt. (J. Cook, 2015 und M. Lynas, 2021) In beiden Umfragen lag die Zustimmung zur Position des IPCC („es gibt eine dominante menschliche Ursache“) bei weniger als 1 %! (siehe WUWT, 9. November 2025). Noch überraschender ist die Tatsache, dass beide Studien als Unterstützung für den Konsens des IPCC angesehen werden. Hat jemand tatsächlich mehr als den Titel und die Zusammenfassungen dieser Veröffentlichungen gelesen?

Die Finanzierung wissenschaftlicher Forschung ist sehr großzügig, mehrere Milliarden pro Jahr. Der größte Teil davon fließt in die Erforschung menschlicher Ursachen, viel weniger in die Erforschung natürlicher Ursachen. Universitäten und andere Institutionen üben starken Druck auf ihre Wissenschaftler aus, ihre Forschung auf anthropogene Ursachen zu konzentrieren und nicht auf natürliche Ursachen. Dieser Druck kann sehr wirksam sein, weil die meisten (jüngeren) Wissenschaftler keine Arbeitsplatzsicherheit haben.

Für mehr Chancengleichheit und relevantere Wissenschaft ist es unerlässlich, dass die Zahl der unbefristeten Professorenstellen an Universitäten deutlich erhöht wird. Die Lehrpläne müssen Raum für skeptische Wissenschaft bieten, und Postdoktoranden müssen ihre Themen selbst wählen dürfen.

Damit bleibt die letzte Frage: „Warum glauben so viele Menschen, ob gebildet oder nicht, ob sie sich für Natur und Umwelt interessieren oder nicht, so fest an einen katastrophalen Einfluss des Menschen auf das Klima? Warum glauben sie, dass CO₂ eine eindeutige und unmittelbare Gefahr für alle Menschen, für die Natur und für die Gesellschaft darstellt? Warum sind sie bereit, Billionen für die Reduzierung von CO₂ auszugeben, obwohl dies offensichtlich Unsinn ist?“

Antworten müssen auf mehreren Ebenen gegeben werden: auf Gruppen- und individueller Ebene, von Wissenschaftlern und Nichtwissenschaftlern.

Sind „Mainstream-Klimawissenschaftler” eine Gruppe? Sind Skeptiker eine Gruppe?

Ja, beide sind es, wenn auch auf leicht unterschiedliche Weise.

Mainstream-Wissenschaftler sind eine starke Berufsgruppe; sie arbeiten in den gleichen wissenschaftlichen Einrichtungen, veröffentlichen in den gleichen Fachzeitschriften, beteiligen sich an den Aktivitäten des IPCC und der UNFCCC, verfolgen deren Arbeit und verteidigen ihre wissenschaftlichen Ansichten mit Nachdruck. Wenn sie sich von Außenstehenden, den „Leugnern”, angegriffen fühlen, schließen sie sich zusammen und werden ebenfalls zu einer ideologischen Gruppe. Ideologisch gesehen unterscheiden sie sich kaum von Nichtwissenschaftlern und reagieren ähnlich.

Skeptiker sind eine lose Gruppe von konträren Wissenschaftlern und politischen Befürwortern. Sie sind keine einheitliche wissenschaftliche Gruppe und sind oft untereinander uneinig. Aber sie fühlen sich ideologisch miteinander und mit Nichtwissenschaftlern verbunden, die ihre Position unterstützen.

Beide Gruppen sind mehr als nur eine Ansammlung von Individuen; sie können als psychologische Einheiten fungieren, in denen Menschen ihr Verhalten, ihre Überzeugungen und ihre Identität anpassen. Die Sozialpsychologie untersucht, wie die Dynamik innerhalb einer Gruppe das kritische Denken eines Individuums außer Kraft setzen kann. Sie erforscht „Gruppendenken“, Tunnelblick und Massenpsychologie. Das Forschungsgebiet ist nicht neu, aber die Forschungsgegenstände waren nicht immer die gleichen. Der berühmte Psychiater S. Freud konzentrierte sich 1921 in seinem Buch Massenpsychologie und Ich-Analyse auf das Verhalten von Individuen in Menschenmengen und auf die Faszination hypnotisierter Patienten für ihren Hypnotiseur. In einem etwas anderen Umfeld kann Hypnose im Marketing und in der Politik eingesetzt werden. Die Politik, aber auch Wissenschaftler und Talkshows nutzen Angst und Hoffnung, oft durch ständige Wiederholung der Botschaft, häufig während einer leichten Trance.

In den jährlichen CoPs der UNFCCCP mit mehr als 50.000 bis 100.000 (!) Teilnehmern und ohne Kritiker werden alarmistische Positionen zum Klimawandel immer wieder wiederholt. Gegenmeinungen scheinen unter den mehr als 50.000 Teilnehmern nicht zu existieren. Dies bietet große Möglichkeiten zur Massenmanipulation.

6. Lehren vom Gorilla. Der CO₂-Störfaktor

Diese Phänomene lassen sich auch im individuellen Verhalten beobachten.

Besonders interessant ist der Artikel „Gorillas in our midsts” von D. Simons und F. Chabris (1999). Die meisten Leser, die sich für Bewusstsein, Unterbewusstsein oder Entscheidungsfindung interessieren, haben ihn gesehen und gelesen und waren schockiert. Der Artikel wird von einem Schwarz-Weiß-Video begleitet. Wir sehen 6 Personen, 3 in weißen und 3 in schwarzen Trikots, die eine Art Basketball spielen. Der Versuchsleiter bittet die Zuschauer, genau auf die weißen Spieler zu achten. Nach einigen Minuten fragt er die Zuschauer, ob sie etwas Interessantes gesehen haben. Die große Mehrheit, mehr als 80 %, hat nichts Ungewöhnliches gesehen. Dann wird das Video erneut gezeigt, aber diesmal bittet der Versuchsleiter die Zuschauer, auf die rechte Seite des Spielfelds zu achten. Und dann sehen sie es, zumindest die meisten Zuschauer. Ein riesiger Gorilla betritt das Spielfeld und läuft darüber hinweg! Viele Zuschauer weigern sich, dies zu glauben, und behaupten, es handele sich um ein anderes Video. Aber das ist nicht der Fall! Auf den ersten Blick haben sie den Gorilla einfach nicht gesehen! Dies wurde als „Unaufmerksamkeitsblindheit” bezeichnet und in vielen Labors immer neu wiederholt.

Viele Theorien haben versucht, dies zu erklären. Aber Tatsache bleibt, dass es erschreckend einfach ist, Menschen zu täuschen und sie die offensichtlichsten Dinge übersehen zu lassen. Wenn die Aufmerksamkeit abgelenkt wird, selbst durch eine so unbedeutende Sache wie die Aufforderung „Beobachten Sie die weißen Spieler“, übersehen die Menschen einen Gorilla, der über den Bildschirm läuft. Abgelenkte Aufmerksamkeit? Sicher, aber wahrscheinlich viel mehr als das. Ein Gorilla, der durch ein Basketballspiel läuft, ist so fremd für alles, was wir kennen und erwarten, dass unser Gehirn sich weigert, ihn zu sehen.

Der „Gorilla in unserer Mitte“ ist ein Experiment mit Einzelpersonen, kann aber auch ein grundlegender Erklärungsfaktor für viele Ergebnisse der Massenpsychologie sein. Es zeigt, wie leicht es ist, Menschen zu beeinflussen. Angst und Unsicherheit tragen zur Konformität bei, der soziale Druck durch die Medien verstärkt das Gruppendenken und den Tunnelblick, Polarisierung trägt zur Konformität und Voreingenommenheit bei.

Wenn dies das kritische Denken außer Kraft setzt, wird es gefährlich. Wenn eine Mehrheit der Menschen taub und blind für Kritik ist, ist das sehr gefährlich. Wenn diese Art des unkritischen Denkens von der Wissenschaft und (einem Teil) der Politik unterstützt wird – wenn loyale Anhänger gelobt werden und unangefochten bleiben, während Kritiker als illoyal abgestempelt werden –, ist das sehr, sehr gefährlich.

Für mich ist der Gorilla, der über den Boden läuft, für jeden sichtbar, aber nur von wenigen bemerkt wird, nicht nur ein interessantes Experiment. Es zeigt, dass Menschen offensichtliche Tatsachen nicht sehen, die nicht mit ihren lang gehegten Meinungen übereinstimmen. Als Beispiel zitiere ich den niederländischen Klimaminister, jetzt unser Premierminister, während einer Debatte im niederländischen Parlament. Auf die Frage, wie stark sich ein zusätzliches niederländisches Klimapaket von etwa 28 Milliarden Euro auf die globale Temperatur auswirken würde, antwortete er, dass dies etwa 0,000036 Grad Celsius entsprechen würde. In diesem Jahr 2023 reduzierte die niederländische Regierung das prognostizierte Wachstum der Gesundheitskosten und senkte die Ausgaben für die Altenpflege. In finanziell schwierigen Zeiten wurden also 28 Milliarden Euro für eine Verringerung der globalen Erwärmung um 0,000036 Grad ausgegeben! Das klingt absolut lächerlich, aber er kam ohne Probleme und mit einem Lächeln davon.

Und auch heute noch wird diese Entscheidung verteidigt; nicht nur in seiner eigenen Partei, sondern auch von einer Mehrheit des Parlaments, der Gerichte und der Bevölkerung.

Am extremsten sind die Menschen in Bezug auf CO₂. Für sie ist CO₂ ein Gift, eine Bedrohung für die Erde und eine Gefahr für die Menschheit. Sie sind bereit, dafür Billionen auszugeben. Sie sind bereit, die Umwelt zu zerstören und die grundlegenden Anforderungen der Wissenschaft zu vergessen. Wenn den Menschen gesagt wird, dass CO₂ keine Bedrohung darstellt, sehen sie es nicht, hören es nicht und glauben es nicht. Es ist der Gorilla in unserer Mitte, und ich halte es für gefährlich.

Können wir es Massenpsychose, Klimasyndrom, CO₂-Syndrom, CO₂-Verwirrungssyndrom nennen? Das sind starke Worte, aber die Realität ist noch stärker.

Die Klimawissenschaft in ihrer alarmistischen Form weist mehrere Symptome auf, die als Anzeichen einer möglichen Massenpsychose beschrieben werden. Die Psychologie bietet keine explizite offizielle Diagnose für „Massenverwirrung“. Ich halte dies für richtig, aber gleichzeitig halte ich den Begriff „CO₂-Verwirrungssyndrom“ für akzeptabel, da er in seinem Umfang begrenzter und leichter zu erkennen ist.

Skeptiker, die diese Ideen in Frage stellen wollen, stehen vor einem sehr harten Kampf. Und Recht zu haben reicht nicht aus. Eine Bombe zu werfen, wie es das US-Energieministerium (DOE) getan hat, ist hilfreich, aber es reicht nicht aus, um die Herzen und Köpfe der Menschen zu gewinnen.

Die Wiederholung und Ausweitung des Gorilla-Experiments zeigt, dass die Zahl der Menschen, die den Gorilla auf den ersten Blick „sehen” steigt, wenn er nicht mehr völlig unerwartet auftaucht. Sie ist auch höher, wenn der Gorilla durch eine Frau ersetzt wird. Sie ist höher in einer stressfreien Umgebung.

Ich denke, Skeptiker sollten dies im Hinterkopf behalten. Man sollte nicht mit aller Kraft gegen alarmistische Ideen vorgehen, auch wenn man sie für dumm hält. Wenn abweichende Ideen zu abwegig sind, wird niemand zuhören. Es ist besser, Gelegenheiten zum Meinungsaustausch in einer stressfreien Umgebung zu finden und die Botschaft abzuschwächen. Versuchen Sie, die Kommunikationskanäle offen zu halten. Eine überraschend hohe Anzahl von Alarmisten möchte von Skeptikern ernst genommen werden.

Zum Schluss noch ein Beispiel. Die fünf gängigsten IPCC-Szenarien haben eine wichtige Gemeinsamkeit. Sie basieren auf Algorithmen, die einen kausalen Zusammenhang zwischen CO₂ und Erwärmung annehmen. Mehr CO₂-Emissionen? Dann wird es wärmer! Weniger CO₂? Dann wird es kühler. Ich halte diese Szenarien für Fehlinformationen, jedes einzelne davon. Wie kann man Alarmisten davon überzeugen? Nicht, indem man es als unwissenschaftliche Fehlinformation bezeichnet. Sie werden den Gorilla nicht sehen! Besser ist es, ihnen zu sagen, dass es klug ist, zu den vielen bereits existierenden Szenarien ein weiteres hinzuzufügen. Ein Szenario, in dem CO₂ nicht der wichtigste Regler ist, sondern einer von vielen. Ein Szenario, das sowohl natürliche als auch menschliche Ursachen akzeptiert. Ein Szenario wie „Mord im Orient-Express“. Ein Szenario, in dem Investitionen in Windkraftanlagen, Solarparks und andere Formen der „erneuerbaren“ Energiewende zurückgefahren werden können. In dem fossile Brennstoffe noch jahrzehntelang als zuverlässige, vorübergehende Energiequelle dienen und später durch Kernenergie ersetzt werden können.

Der „Zwischenschritt“ einer Welt, in der Energie aus Wind- und Sonnenkraft gewonnen wird, kann weitgehend übersprungen werden, wodurch finanzielle Anreize geschaffen werden, um den Übergang zur Kernenergie zu beschleunigen, die Zerstörung unserer Umwelt zu verhindern und die Natur zu retten.

Autor: Jules de Waart (geb. 1942) ist ehemaliger Abgeordneter des niederländischen Parlaments und Publizist. Nach seinem Studium der Physischen Geographie an der Universität Amsterdam promovierte er 1971 mit einer geologischen Forschungsarbeit über Südfrankreich. Er war einer der ersten (1971), der die Zusammensetzung von Tonmineralien als Indikator für vergangene Klimata und Landschaftsentwicklung nutzte. Anschließend arbeitete er als Geologe in Afrika und später im Ministerium für Gesundheit und Klimapolitik. Nach seiner politischen Karriere konzentrierte er sich auf das Schreiben und Debattieren über Klima, Wissenschaft und Politik. Er ist bekannt für seine kritische Haltung gegenüber vorherrschenden Annahmen im Klimadiskurs und für mehrere Bücher und Artikel. Sein neuestes Buch „Crisis or Hoax?” wurde 2025 veröffentlicht.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/10/climate-change-and-CO₂-derangement-syndrome/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Klimawandel und CO₂-Störfaktor erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.